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Die geführten Touren der EuroShop auf der Messe und in der Stadt liefern einen schnellen Überblick über Innovationen im Handel Credit: Messe Düsseldorf, C. Tillmann
Die geführten Touren der EuroShop auf der Messe und in der Stadt liefern einen schnellen Überblick über Innovationen im Handel
15.01.2026

EuroShop 2026 mit Guided Tours

Die EuroShop 2026, das Global Retail Festival in Düsseldorf, bietet vom 22. bis 26. Februar 2026 Gelegenheit, mit geführten Touren einen schnellen Überblick über Neuheiten für den Handel zu erhalten: Mit den Guided Tours erhalten Fachbesucherinnen und Fachbesucher der EuroShop exklusive, kuratierte Einblicke in aktuelle Trends, Zukunftslösungen und Best-Practice-Beispiele der internationalen Einzelhandelsbranche.

Die Guided Tours finden in kompakten Kleingruppen und als thematisch fokussierte Rundgänge zu ausgewählten Ausstellern mit relevanten Branchenlösungen und neuesten Entwicklungen in den Messehallen der EuroShop statt. Die Touren werden in englischer Sprache durchgeführt und finden am ersten und letzten Messetag jeweils einmal statt, an den Tagen vom 23. bis 25. Februar einmal vormittags und einmal nachmittags. Die Touren dauern zwei bis zweieinhalb Stunden. Tickets für die Guided Tours können im offiziellen EuroShop-Ticketshop erworben werden. Zur Teilnahme wird ein gültiges Messeticket benötigt.

Die Touren widmen sich den folgenden Themen:

Die EuroShop 2026, das Global Retail Festival in Düsseldorf, bietet vom 22. bis 26. Februar 2026 Gelegenheit, mit geführten Touren einen schnellen Überblick über Neuheiten für den Handel zu erhalten: Mit den Guided Tours erhalten Fachbesucherinnen und Fachbesucher der EuroShop exklusive, kuratierte Einblicke in aktuelle Trends, Zukunftslösungen und Best-Practice-Beispiele der internationalen Einzelhandelsbranche.

Die Guided Tours finden in kompakten Kleingruppen und als thematisch fokussierte Rundgänge zu ausgewählten Ausstellern mit relevanten Branchenlösungen und neuesten Entwicklungen in den Messehallen der EuroShop statt. Die Touren werden in englischer Sprache durchgeführt und finden am ersten und letzten Messetag jeweils einmal statt, an den Tagen vom 23. bis 25. Februar einmal vormittags und einmal nachmittags. Die Touren dauern zwei bis zweieinhalb Stunden. Tickets für die Guided Tours können im offiziellen EuroShop-Ticketshop erworben werden. Zur Teilnahme wird ein gültiges Messeticket benötigt.

Die Touren widmen sich den folgenden Themen:

  • Innovation Tour RetailTech: Der Fokus liegt auf zukunftsweisenden Technologien wie KI-basierten Systemen, Automatisierung und Smart-Store-Lösungen, die den stationären Handel digital und effizient stärken. Im Mittelpunkt stehen frische Ideen, innovative Lösungen und konkrete Anwendungen aus der Dimension EuroCIS (Retail Technology)
  • Guided Tour Energy Management & Optimization: Diese Tour gibt praxisnahe Einblicke, wie Handelsunternehmen durch intelligente Energie- und Ressourcensysteme Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit steigern.
  • Guided Tour Sustainable Materials & Store Design: Sie zeigt, wie sich zukunftsorientierte Store-Konzepte mit ökologischem Bewusstsein verbinden lassen. Aussteller aus den Bereichen Shopfitting, Store Design und Visual Merchandising präsentieren innovative, ressourcenschonende Lösungen für Böden, Wände, Decken, Oberflächen sowie Einrichtungselemente.
  • Guided Tour Foodservice Equipment (kostenfrei, nur auf Deutsch, nur Montag und Mittwoch): Vorstellung aktueller technischer und digitaler Lösungen aus der Handelsgastronomie mit Raum für Austausch und Experten-Insights.

Düsseldorf Store Tour: Retail Design im urbanen Kontext erleben
Erstmals verlässt die EuroShop mit einer Tour das Messegelände: Die Düsseldorf Store Tour lädt dazu ein, Retail Design in der Innenstadt zu erleben. An ausgewählten Standorten im Stadtzentrum werden innovative Handelskonzepte vorgestellt, die zeigen, wie zeitgemäße Erlebniswelten zwischen Community, Storytelling und Digitalität entstehen. Die rund dreistündige Tour bietet fundierte Einblicke in aktuelle Trends des stationären Handels mit Fokus auf Fashion und Food Retail und verbindet Inspiration mit Analyse – für einen direkten Blick auf internationale Retail-Design-Tendenzen im realen Stadtkontext. Die Tour startet auf dem Messegelände. Tickets sind im offiziellen EuroShop-Ticketshop erhältlich.

Weitere Informationen:
EuroShop guided tours Handelskonzepte
Quelle:

Messe Düsseldorf

15.01.2026

Autoneum als Top Employer Schweiz 2026 zertifiziert

Autoneum, führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für Fahrzeuge, wurde erneut als Top Employer Schweiz ausgezeichnet – und erhält diese Zertifizierung nach 2024 und 2025 bereits zum dritten Mal in Folge. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht das nachhaltige Engagement des Konzerns für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und die kontinuierliche Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. 

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Autoneum seine Gesamtbewertung in der Zertifizierung 2026 deutlich steigern und gehört nun zu den besten unter allen zertifizierten Top Employers. Dieser Erfolg spiegelt die starke Leistung des Unternehmens in zentralen HR-Bereichen wider und unter-streicht den Anspruch, Maßstäbe in der Personalarbeit zu setzen. 

Autoneum, führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für Fahrzeuge, wurde erneut als Top Employer Schweiz ausgezeichnet – und erhält diese Zertifizierung nach 2024 und 2025 bereits zum dritten Mal in Folge. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht das nachhaltige Engagement des Konzerns für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und die kontinuierliche Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. 

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Autoneum seine Gesamtbewertung in der Zertifizierung 2026 deutlich steigern und gehört nun zu den besten unter allen zertifizierten Top Employers. Dieser Erfolg spiegelt die starke Leistung des Unternehmens in zentralen HR-Bereichen wider und unter-streicht den Anspruch, Maßstäbe in der Personalarbeit zu setzen. 

Die Level Up-Strategie von Autoneum stellt die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt des Unternehmenserfolgs. Weltweite Richtlinien und Initiativen fördern ein hochwertiges Arbeits- und Entwicklungsumfeld. „Zum dritten Mal in Folge als Top Employer ausgezeichnet zu werden, ist ein bedeutender Meilenstein für Autoneum“, betont Yunjie Qu, Head Group HR bei Autoneum. „Geleitet von unserer Strategie, eine mitarbeiterorientierte Kultur zu fördern, schaffen wir auch weiterhin ein inspirierendes Arbeitsumfeld, das ein herausragendes Arbeitserlebnis bietet und zu hoher Leistung motiviert.“ 

Die Top Employer-Zertifizierung bewertet Exzellenz in HR-Best-Practices in sechs Bereichen und 20 Themenfeldern, darunter People Strategy, Work Environment, Talent Acquisition, Learning, Diversity & Inclusion sowie Wellbeing.

Quelle:

Autoneum Management AG

Lackdosierpumpe von Barmag: Leicht, langlebig, effizient - Innovation für moderne Lackiersysteme. Foto Barmag
Lackdosierpumpe von Barmag: Leicht, langlebig, effizient - Innovation für moderne Lackiersysteme.
15.01.2026

Barmag auf der PaintExpo – Lackdosierpumpe im Fokus

Auf der diesjährigen PaintExpo in Karlsruhe (14. - 17. April) präsentiert Barmag ein optimiertes Design seiner Lackdosierpumpe. Sie überzeugt durch geringes Gewicht, gesteigerte Produktivität und verlängerte Lebensdauer. Speziell für kompakte Roboterarme entwickelt, ermöglicht die Pumpe einen hochpräzisen und wirtschaftlichen Lackauftrag – ideal für Branchen wie Automobilbau, Luftfahrt und erneuerbare Energien.

Der Lackauftrag zählt zu den anspruchsvollsten Produktionsschritten. Um steigenden Anforderungen an Lebensdauer und Qualität gerecht zu werden, sind hocheffiziente Systeme gefragt, die widerstandsfähige Oberflächen schaffen. Oerlikon Barmag fertigt seit 1985 Zahnrad-Dosierpumpen, die durch höchste Dosiergenauigkeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Lackauftrag ermöglichen.

Die neue Pumpe setzt Maßstäbe in der industriellen Beschichtungstechnik. Sie überzeugt durch höchste Dosiergenauigkeit und minimale Pulsation - für einen gleichmäßigen und präzisen Lackauftrag. Das Spülsystem ist auf kürzeste Spülzeiten optimiert, während das geringe Gewicht die Integration in kompakte Roboterarme erleichtert.

Auf der diesjährigen PaintExpo in Karlsruhe (14. - 17. April) präsentiert Barmag ein optimiertes Design seiner Lackdosierpumpe. Sie überzeugt durch geringes Gewicht, gesteigerte Produktivität und verlängerte Lebensdauer. Speziell für kompakte Roboterarme entwickelt, ermöglicht die Pumpe einen hochpräzisen und wirtschaftlichen Lackauftrag – ideal für Branchen wie Automobilbau, Luftfahrt und erneuerbare Energien.

Der Lackauftrag zählt zu den anspruchsvollsten Produktionsschritten. Um steigenden Anforderungen an Lebensdauer und Qualität gerecht zu werden, sind hocheffiziente Systeme gefragt, die widerstandsfähige Oberflächen schaffen. Oerlikon Barmag fertigt seit 1985 Zahnrad-Dosierpumpen, die durch höchste Dosiergenauigkeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Lackauftrag ermöglichen.

Die neue Pumpe setzt Maßstäbe in der industriellen Beschichtungstechnik. Sie überzeugt durch höchste Dosiergenauigkeit und minimale Pulsation - für einen gleichmäßigen und präzisen Lackauftrag. Das Spülsystem ist auf kürzeste Spülzeiten optimiert, während das geringe Gewicht die Integration in kompakte Roboterarme erleichtert.

Ein besonderes Highlight: Die Pumpe vereint all diese Vorteile mit hoher Wirtschaftlichkeit. „Unsere neue Lackdosierpumpe kombiniert Präzision und Kosteneffizienz in einem Produkt. Damit schaffen wir echten Mehrwert für unsere Kunden in unterschiedlichsten Industrien“, erklärt Thorsten Wagener, verantwortlicher Sales Manager im Bereich Pumpen.

Weitere Informationen:
PaintExpo Oerlikon Barmag Lack
Quelle:

Oerlikon Barmag

(a) BioPE in Granulatform, Quelle: FALKE; (b) BioPE-POY und BioPEDTY, Quelle: FALKE; (c) REM-Aufnahme von BioPE-POY, Quelle: ITA; (d) REM-Aufnahme von BioPE-DTY, Quelle: ITA ; (e) T-Shirt hauptsächlich BioPE-Garnen (Vorderseite), Quelle: FALKE; (f) Rückseite des T-Shirts, FALKE; (g) Nahaufnahme des T-Shirts,  Quelle:  FALKE
(a) BioPE in Granulatform, Quelle: FALKE; (b) BioPE-POY und BioPEDTY, Quelle: FALKE; (c) REM-Aufnahme von BioPE-POY, Quelle: ITA; (d) REM-Aufnahme von BioPE-DTY, Quelle: ITA ; (e) T-Shirt hauptsächlich BioPE-Garnen (Vorderseite), Quelle: FALKE; (f) Rückseite des T-Shirts, FALKE; (g) Nahaufnahme des T-Shirts, Quelle: FALKE
15.01.2026

Nachhaltige Sportbekleidung aus biobasiertem Polyethylen

Konventionelle Sporttextilien aus erdölbasierten Chemiefasern sollen in Zukunft durch nachhaltige, biobasierte, kühlende Textilien ersetzt werden. Polyethylen, bisher hauptsächlich in der Verpackungsindustrie genutzt, wird für den Einsatz in Textilien qualifiziert und bietet als biobasierte Drop-In-Lösung eine kostengünstige, nachhaltige Alternative für die Zukunft. TECNARO (Ilsfeld), BB Engineering (Remscheid), FALKE (Schmallenberg) und das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University haben diese Textilien aus biobasiertem Polyethylen im Projekt bioPEtex des BIOTEXFUTURE-Innovationsraums entwickelt. 

TECNARO entwickelt die biobasierten PE-Compounds und übernimmt deren Einfärbung. ITA konzentriert sich auf die Prozessentwicklung für das Schmelzspinnen (Partially-Oriented Yarn, POY) und die Falschdrahttexturierung (Draw-Textured Yarn, DTY) der BioPE-Garne. BB Engineering realisiert die Falschdrahttexturierung im industriellen Maßstab und FALKE entwickelt abschließend das finale T-Shirt, das mit einer biobasierten Ausrüstung für eine verbesserte Elastizität versehen wird. 

Konventionelle Sporttextilien aus erdölbasierten Chemiefasern sollen in Zukunft durch nachhaltige, biobasierte, kühlende Textilien ersetzt werden. Polyethylen, bisher hauptsächlich in der Verpackungsindustrie genutzt, wird für den Einsatz in Textilien qualifiziert und bietet als biobasierte Drop-In-Lösung eine kostengünstige, nachhaltige Alternative für die Zukunft. TECNARO (Ilsfeld), BB Engineering (Remscheid), FALKE (Schmallenberg) und das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University haben diese Textilien aus biobasiertem Polyethylen im Projekt bioPEtex des BIOTEXFUTURE-Innovationsraums entwickelt. 

TECNARO entwickelt die biobasierten PE-Compounds und übernimmt deren Einfärbung. ITA konzentriert sich auf die Prozessentwicklung für das Schmelzspinnen (Partially-Oriented Yarn, POY) und die Falschdrahttexturierung (Draw-Textured Yarn, DTY) der BioPE-Garne. BB Engineering realisiert die Falschdrahttexturierung im industriellen Maßstab und FALKE entwickelt abschließend das finale T-Shirt, das mit einer biobasierten Ausrüstung für eine verbesserte Elastizität versehen wird. 

Die erfolgreiche Herstellung eines ersten T-Shirts aus den hier entwickelten Garnen unterstreicht dessen vielversprechende Eigenschaften. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein im Forschungsprojekt dar und bildet die Grundlage, um eine potenzielle Marktfähigkeit in weiteren Schritten zu untersuchen. Das weiße T-Shirt aus BioPE überzeugt vor allem durch seinen angenehm kühlen und weichen Griff. Weitere Entwicklungsschritte, Charakterisierungen und Optimierungen sind erforderlich, um eine Markteinführung zu ermöglichen. 

Quelle:

ITA – Institut für Textiltechnik of RWTH Aachen University

Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
15.01.2026

Techtextil und Texprocess 2026: Innovation entscheidender Faktor für textile Zukunft

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Wie stark digitale Prozesse bereits heute Entwicklung und Produktion verändern, zeigte die Perspektive aus der Praxis. Walter Wählt, Chairman Texprocess Innovation Award und Senior Director Advanced Creation bei adidas, erklärte: „3D-Design, virtuelle Prototypen und KI verkürzen Entwicklungszeiten drastisch und reduzieren Materialeinsatz. Doch bei aller technologischen Dynamik bleibt der Mensch entscheidend – Kreativität, Erfahrung und Urteilsvermögen lassen sich nicht automatisieren.“

António Braz Costa, Chairman des Techtextil Innovation Award und General Manager bei CITEVE, unterstrich die zentrale Rolle von Forschung und fortschrittlichen Materialien für die Realisierbarkeit von Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeit, insbesondere in Bezug auf Hochleistungsmaterialien und -produkte, wird nur durch eine fruchtbare Verbindung von Forschung und Innovation wirtschaftlich realisierbar. Recyclingtechnologien, zirkuläre Lösungen oder völlig neue Materialien sind bedeutungslos, wenn sie auf das Labor beschränkt bleiben. Wichtig ist ihre Umsetzung in reale industrielle Prozesse. Messen wie die Techtextil und die Texprocess – und die Innovation Awards selbst – sind entscheidend für die Verbindung von Forschung und Markt.“

Die Gewinner*innen der Techtextil und Texprocess Innovation Awards werden ab dem 14. April 2026 verkündet.

Techtextil und Texprocess finden vom 21. bis 24. April 2026 statt.

Quelle:

Messe Frankfurt

14.01.2026

Viertes CDP-Triple-„A“-Rating für Lenzing

Die Lenzing AG wurde erneut von der globalen gemeinnützigen Organisation CDP für ihre transparente Berichterstattung und ihre Leistungen in den Bereichen Klimawandel, Wälder und Wassersicherheit ausgezeichnet. Damit zählt Lenzing zu den nur 23 Unternehmen weltweit, die es 2025 in allen drei Kategorien auf die „Corporate A List“ geschafft haben – unter mehr als 22.000 Unternehmen, die ihre Umweltdaten offengelegt haben. Für die Lenzing AG ist es bereits das vierte Mal, dass sie diese Triple „A“-Bewertung erhält. 

CDP betreibt die weltweit größte Umweltdatenbank, ist an globalen Offenlegungsstandards wie TCFD ausgerichtet und gilt als Goldstandard der Umweltberichterstattung. Die Bewertungen dienen Investoren und Geschäftspartnern als wichtige Entscheidungsgrundlage und bestätigen die führende Rolle von Lenzing im Bereich Corporate Sustainability. 

Die Lenzing AG wurde erneut von der globalen gemeinnützigen Organisation CDP für ihre transparente Berichterstattung und ihre Leistungen in den Bereichen Klimawandel, Wälder und Wassersicherheit ausgezeichnet. Damit zählt Lenzing zu den nur 23 Unternehmen weltweit, die es 2025 in allen drei Kategorien auf die „Corporate A List“ geschafft haben – unter mehr als 22.000 Unternehmen, die ihre Umweltdaten offengelegt haben. Für die Lenzing AG ist es bereits das vierte Mal, dass sie diese Triple „A“-Bewertung erhält. 

CDP betreibt die weltweit größte Umweltdatenbank, ist an globalen Offenlegungsstandards wie TCFD ausgerichtet und gilt als Goldstandard der Umweltberichterstattung. Die Bewertungen dienen Investoren und Geschäftspartnern als wichtige Entscheidungsgrundlage und bestätigen die führende Rolle von Lenzing im Bereich Corporate Sustainability. 

Lenzing setzt sich im Rahmen ihrer strategischen Säulen und in ihren definierten Kernbereichen wie Dekarbonisierung, nachhaltige Rohstoffbeschaffung und verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. So achtet Lenzing beispielsweise auf eine ausschließlich nachhaltige Beschaffung von Holz und Faserzellstoff, eine optimale Nutzung ihrer Rohstoffe sowie eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz und Investitionen in Erneuerbare.

Weitere Informationen:
CDP Lenzing AG Klimawandel
Quelle:

Lenzing AG

Grafik Europäischer Rechnungshof
14.01.2026

Europäischer Rechnungshof: Nachfrage- und Angebotshemmnisse für Recyclingindustrie abbauen

Viele EU-Länder haben Schwierigkeiten, die Zielvorgaben für die Wiederverwendung und das Recycling von Siedlungsabfällen zu erfüllen. Dies geht aus dem Sonderbericht 23/2025 des Europäischen Rechnungshofs hervor.

Der Europäische Rechnungshof macht deutlich, dass zahlreiche Mitgliedstaaten die EU-Ziele für Wiederverwendung und Recycling von Siedlungsabfällen verfehlen. Zu viel Abfall wird weiterhin deponiert – nicht zuletzt wegen unzureichender Abfallbewirtschaftungspläne, geringer Getrennterfassung und großer Unterschiede bei Deponiegebühren innerhalb der EU. Diese Fehlsteuerung wirkt direkt auf die Recyclingwirtschaft zurück: Wo Abfall billig deponiert oder exportiert werden kann, fehlt dem Recycling die wirtschaftliche Grundlage.

Diese wirtschaftliche Schieflage spiegelt wider, was der Europäische Rechnungshof für die gesamte EU feststellt: Der Recyclingmarkt leidet unter strukturellen und finanziellen Defiziten. Hohe Energiekosten, volatile Neuwarepreise und eine schwache Nachfrage nach Rezyklaten treffen auf Gebühren- und Finanzierungssysteme, die die tatsächlichen Kosten der Abfallbewirtschaftung häufig nicht abdecken.

Viele EU-Länder haben Schwierigkeiten, die Zielvorgaben für die Wiederverwendung und das Recycling von Siedlungsabfällen zu erfüllen. Dies geht aus dem Sonderbericht 23/2025 des Europäischen Rechnungshofs hervor.

Der Europäische Rechnungshof macht deutlich, dass zahlreiche Mitgliedstaaten die EU-Ziele für Wiederverwendung und Recycling von Siedlungsabfällen verfehlen. Zu viel Abfall wird weiterhin deponiert – nicht zuletzt wegen unzureichender Abfallbewirtschaftungspläne, geringer Getrennterfassung und großer Unterschiede bei Deponiegebühren innerhalb der EU. Diese Fehlsteuerung wirkt direkt auf die Recyclingwirtschaft zurück: Wo Abfall billig deponiert oder exportiert werden kann, fehlt dem Recycling die wirtschaftliche Grundlage.

Diese wirtschaftliche Schieflage spiegelt wider, was der Europäische Rechnungshof für die gesamte EU feststellt: Der Recyclingmarkt leidet unter strukturellen und finanziellen Defiziten. Hohe Energiekosten, volatile Neuwarepreise und eine schwache Nachfrage nach Rezyklaten treffen auf Gebühren- und Finanzierungssysteme, die die tatsächlichen Kosten der Abfallbewirtschaftung häufig nicht abdecken.

Ziel der EU-Abfallpolitik ist der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft. In Bezug auf Siedlungsabfälle gelangte der Europäische Rechnungshof zu dem Schluss, dass die EU die rechtlichen Anforderungen verschärft hat. Sie legte Ziele für die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling sowie für die Begrenzung der Deponierung fest. Viele Mitgliedstaaten haben jedoch mit finanziellen Engpässen, Planungsschwächen und Problemen bei der Umsetzung ihrer Abfallbewirtschaftungspläne, einschließlich des Baus neuer Infrastrukturen, zu kämpfen.

Besonders kritisch bewerten die Prüfer die Tragfähigkeit der Recyclingindustrie. Ohne ausreichende und wirtschaftlich stabile Recyclingkapazitäten sind die Zielvorgaben nicht erreichbar. In mehreren Mitgliedstaaten gibt es jedoch nur wenige Anlagen, oder sie stehen – vor allem im Kunststoffrecycling – vor der Schließung. Als Ursachen nennt der Rechnungshof steigende Kosten, mangelnde Nachfrage nach Recyclingprodukten sowie den Import billiger Kunststoffe aus Nicht-EU-Ländern. Diese Faktoren decken sich mit den Erfahrungen der mittelständischen Recycler in Deutschland und Europa.

"Für den Mittelstand im Recycling entscheidet sich die Zukunft nicht an neuen Zielvorgaben, sondern an funktionierenden Marktbedingungen", erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. Nicht ohne Grund fordert der Europäische Rechnungshof deshalb, das Geschäftsmodell der Recyclingindustrie systematisch zu analysieren und Nachfrage- wie Angebotshemmnisse im Binnenmarkt abzubauen. "Bleiben kurzfristig wirksame wirtschaftliche Maßnahmen aus, drohen weitere Anlagenschließungen. Damit würde Europa nicht nur seine Recyclingziele verfehlen, sondern auch die industrielle Basis der Kreislaufwirtschaft dauerhaft beschädigen", warnt der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.

Hinzu kommt, dass EU-geförderte Abfallprojekte vielfach unter Verzögerungen und Kostenüberschreitungen leiden. Öffentliche Mittel sind begrenzt, während wirksame Anreizsysteme – etwa mengen- oder gewichtsabhängige Abfallgebühren, Pfandlösungen oder höhere Deponieabgaben – nur zögerlich umgesetzt werden. Der Rechnungshof weist zu Recht darauf hin, dass ohne eine stärkere Lenkungswirkung auf Bürger und Wirtschaft die Menge an getrennt erfassten Wertstoffen zu gering bleibt.

13.01.2026

HDE: Verbraucherstimmung im Januar leicht verbessert - Kaufzurückhaltung bleibt

Nachdem die Verbraucherstimmung im Dezember 2025 das Jahr mit dem tiefsten Stand seit einem Jahr beendet hat, beginnt das neue Jahr 2026 mit einer leichten Stimmungsaufhellung. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach klettert der Index im Januar etwas. Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit besser als vor einem Jahr. Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen.

Im Anschluss an das Weihnachtsgeschäft überwiegt zu Jahresbeginn die Kaufzurückhaltung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Ihre Anschaffungsneigung sinkt im Vergleich zum Vormonat, gleichzeitig steigt ihre Sparneigung. Es zeigt sich somit eine Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen. In den kommenden Wochen scheinen die Verbraucher ein Finanzpolster aufbauen zu wollen, sodass kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist. Ablegen werden die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Zurückhaltung voraussichtlich erst, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich verbessern.

Nachdem die Verbraucherstimmung im Dezember 2025 das Jahr mit dem tiefsten Stand seit einem Jahr beendet hat, beginnt das neue Jahr 2026 mit einer leichten Stimmungsaufhellung. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach klettert der Index im Januar etwas. Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit besser als vor einem Jahr. Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen.

Im Anschluss an das Weihnachtsgeschäft überwiegt zu Jahresbeginn die Kaufzurückhaltung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Ihre Anschaffungsneigung sinkt im Vergleich zum Vormonat, gleichzeitig steigt ihre Sparneigung. Es zeigt sich somit eine Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen. In den kommenden Wochen scheinen die Verbraucher ein Finanzpolster aufbauen zu wollen, sodass kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist. Ablegen werden die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Zurückhaltung voraussichtlich erst, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich verbessern.

Hoffnung macht daher, dass die Verbraucher etwas optimistischer auf die kommende Konjunkturentwicklung blicken. Ihre Konjunkturerwartungen hellen sich im Vergleich zum Vormonat auf und fallen sogar besser aus als vor einem Jahr. Positiv schauen die Verbraucherinnen und Verbraucher auch auf die weitere Entwicklung der eigenen Einkommenssituation. In finanzieller Hinsicht starten sie positiv in das neue Jahr.

Das Jahr 2026 ist mit der Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden. Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind insgesamt optimistischer als vor einem Jahr. Noch bestehen allerdings große Unsicherheiten, die zu einer anhaltenden Kaufzurückhaltung führen können. Daher ist die Bundesregierung gefragt, ihre politischen Vorhaben umzusetzen und für nachhaltiges Wachstum zu sorgen. Das ist die Voraussetzung für eine Erholung des privaten Konsums.

Das jeweils am ersten Montag eines Monats erscheinende HDE-Konsumbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage unter 1.600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Das Konsumbarometer, das vom Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag des HDE erstellt wird, hat eine Indikatorfunktion für den privaten Konsum. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
13.01.2026

Heimtextil 2026 startet stabil mit 3.000 Ausstellern

Die Heimtextil eröffnet die neue Saison mit 3.000 Ausstellern aus 66 Ländern. Damit bleibt sie stabil und steigert ihre Internationalität. Das neue Hallenlayout schafft mehr Sichtbarkeit und vernetzt Angebot und Nachfrage noch effizienter. Zur Eröffnung sprechen Architektin und Designerin Patricia Urquiola und Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, über KI, innovative Materialien und zukunftsgerichtetes Design für moderne Lebenswelten.

Das Angebot umfasst die textile und non-textile Innenraumgestaltung – von Deko- und Möbelstoffen, Bettwäsche, Frottierwaren und Tapeten bis hin zu Teppichen. Ein neues Hallenlayout sorgt für zusätzlichen Marktüberblick und eine noch effizientere Vernetzung von Angebot und Nachfrage. 

Das Marktumfeld ist geprägt von wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen. Diese stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen und erfordern angepasste Geschäftsstrategien. Gleichzeitig verändert KI Geschäftsmodelle rasant. Die Heimtextil bietet der Branche Orientierung, zeigt neue Potenziale auf und macht sie mit Best Practices und Expertenwissen greifbar. 

Die Heimtextil eröffnet die neue Saison mit 3.000 Ausstellern aus 66 Ländern. Damit bleibt sie stabil und steigert ihre Internationalität. Das neue Hallenlayout schafft mehr Sichtbarkeit und vernetzt Angebot und Nachfrage noch effizienter. Zur Eröffnung sprechen Architektin und Designerin Patricia Urquiola und Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, über KI, innovative Materialien und zukunftsgerichtetes Design für moderne Lebenswelten.

Das Angebot umfasst die textile und non-textile Innenraumgestaltung – von Deko- und Möbelstoffen, Bettwäsche, Frottierwaren und Tapeten bis hin zu Teppichen. Ein neues Hallenlayout sorgt für zusätzlichen Marktüberblick und eine noch effizientere Vernetzung von Angebot und Nachfrage. 

Das Marktumfeld ist geprägt von wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen. Diese stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen und erfordern angepasste Geschäftsstrategien. Gleichzeitig verändert KI Geschäftsmodelle rasant. Die Heimtextil bietet der Branche Orientierung, zeigt neue Potenziale auf und macht sie mit Best Practices und Expertenwissen greifbar. 

„In einem dynamischen Markt setzt die globale Textilbranche auf die Heimtextil. Wir freuen uns, dass sich auch die Matratzen- und Teppichbranche für den Standort Frankfurt entschieden hat. Während KI Märkte verändert, zeigt die Heimtextil, wie Unternehmen von dieser Technologie profitieren. Als strategischer Partner zeigt sie Businesschancen und Zukunftsperspektiven auf und legt den Grundstein für potenzielles Wachstum“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Patricia Urquiola: KI und neue Materialien für das Interior Design von morgen
Zur Eröffnungspressekonferenz präsentiert Designerin und Architektin Patricia Urquiola ihre neue Design-Installation „among-all“. Im Gespräch mit Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, erklärt sie, welche Materialien, Designs und Technologien das zukünftige Interior Design prägen. Patricia Urquiola entwickelte exklusiv für die Heimtextil eine immersive Designwelt. Diese veranschaulicht Besucher*innen das Interior Design der Zukunft – mit futuristischen Raumelementen, wie hybriden Skulpturen, aufgeblasenen Figuren oder hängenden Gitterstrukturen. So gestalten Besucher*innen den Raum aktiv mit. Ihre Bewegungen werden durch KI Teil der Inszenierung. Patricia Urquiola zeigt dabei, wie Textilien als transformative und intelligente Materialien fungieren. Sie bilden eine Schnittstelle zwischen Menschen, Materialien und Maschinen.

„Ich freue mich sehr, diese Zusammenarbeit mit der Heimtextil im zweiten Jahr fortzusetzen. ‚among-all‘ ist das zweite Kapitel unserer textilen Forschung, die sich durch Objekte, Prozesse und räumliche Experimente entwickelt. Anstatt als Container ist die Ausstellung als temporäres Ökosystem konzipiert, das Installationen aus regeneriertem Nylon, Textilabfällen und biobasierten Materialien zusammenführt“, erklärt Patricia Urquiola.

Heimtextil 2026: Wissenshub und Marktüberblick mit neuem Hallenlayout
Durch das neue Hallenlayout finden Besucher*innen auf 17 Hallenebenen die relevanten Angebote: Für einen effizienteren Messebesuch liegen sich ergänzende Produktsegmente in unmittelbarer Nachbarschaft. Zum Beispiel sind die Hallen 3.0, 3.1 und 4.1 zentraler Hub für die textile und non-textile Innenraumgestaltung. Und der Bereich Bed, Bath & Living ist in den Hallen 5.0, 5.1, 6.0 und 6.1 direkt neben Smart Bedding in Halle 4.0 platziert. Dies ermöglicht dem Bettenfachhandel, Hotellerie, Objektausstattung und Facheinzelhandel kurze Wege. 

Das neue Herzstück des Segments Smart Bedding ist das Areal Sleep & Meet in der Halle 4.0. Es ist der zentrale Anlaufpunkt für die Matratzen- und Schlafbranche. 

Aktuelles Expertenwissen und Vernetzungsmöglichkeiten finden Besucher*innen auf der Texpertise Stage in Halle 6.0, dem Talk Spot in Halle 3.1 und in Halle 12.0. Auf der Texpertise Stage teilen, neben weiteren Expert*innen, Patricia Urquiola und KI-Visionär Tim Fu, ihr Wissen. Der Talk Spot in der Halle 3.1 richtet sich an Innenarchitektur, Architektur und Hotellerie. Fachlicher Austausch zu funktionalen Objekttextilien steht hier im Mittelpunkt. Zugleich ist er Startpunkt für zahlreiche Talks & Tours. Der Talk Spot im Bereich Future Floor in Halle 12.0 bietet maßgeschneiderte Content-Formate speziell für die Bodenbelags- und Teppichindustrie. 

Carpets & Rugs wächst auf insgesamt vier Hallenebenen in Hallen 11.0, 12.0, 12.1 und 3.0. Neben den etablierten Marktführern im Bereich maschinen- und handgewebter Teppiche bietet Carpets & Rugs 2026 ein exklusives Angebot an hochwertigen Unikaten. Erstmals ist der Bereich ergänzt mit non-textilen Bodenbelägen.

Ein Highlight sind die Heimtextil Trends 26/27 in Halle 6.1. In der Trend Arena zeigt die Plattform Alcova unter dem Motto „Craft is a verb“, wie sich KI und traditionelles Handwerk ergänzen. Sie setzen progressive Ideen, Materialien und Technologien eindrucksvoll in Szene.

Quelle:

Messe Frankfurt

Foto munich fabric start
13.01.2026

MUNICH FABRIC START: Zwischen Haltung und Sinnlichkeit

Nach Saisons der Zurückhaltung markiert Spring.Summer 27 einen bewussten Gegenentwurf: Optimismus, Sinnlichkeit und kreative Freiheit treten an die Stelle von Pragmatismus und Neutralität. Physische Präsenz und Individualität gewinnen wieder an Bedeutung – als Antwort auf Unsicherheit, Erschöpfung und algorithmische Vorhersagbarkeit. Das übergeordnete Leitthema PLEASURE steht für Mode als emotionalen Raum, als Ausdruck von Haltung und kultureller Reflexion. Farben, Oberflächen und Materialien werden zu Trägern von Selbstbewusstsein und Lebenslust.

In zwei Wochen öffnet die MUNICH FABRIC START mit verlängerter Laufzeit ihre Tore. Vom 27. bis 29. Januar 2026 positioniert sich die Münchener Stoffmesse wieder als zentrale One-Stop- Sourcing-Plattform für die europäische Mode- und Textilbranche. Rund 1.000 Kollektionen von internationalen Stoff- und Zutatenherstellern bieten im MOC München einen fundierten Ausblick auf Spring.Summer 27 – von Material- und Farbinnovationen bis hin zu neuen Design- und Nachhaltigkeitsansätzen.

Nach Saisons der Zurückhaltung markiert Spring.Summer 27 einen bewussten Gegenentwurf: Optimismus, Sinnlichkeit und kreative Freiheit treten an die Stelle von Pragmatismus und Neutralität. Physische Präsenz und Individualität gewinnen wieder an Bedeutung – als Antwort auf Unsicherheit, Erschöpfung und algorithmische Vorhersagbarkeit. Das übergeordnete Leitthema PLEASURE steht für Mode als emotionalen Raum, als Ausdruck von Haltung und kultureller Reflexion. Farben, Oberflächen und Materialien werden zu Trägern von Selbstbewusstsein und Lebenslust.

In zwei Wochen öffnet die MUNICH FABRIC START mit verlängerter Laufzeit ihre Tore. Vom 27. bis 29. Januar 2026 positioniert sich die Münchener Stoffmesse wieder als zentrale One-Stop- Sourcing-Plattform für die europäische Mode- und Textilbranche. Rund 1.000 Kollektionen von internationalen Stoff- und Zutatenherstellern bieten im MOC München einen fundierten Ausblick auf Spring.Summer 27 – von Material- und Farbinnovationen bis hin zu neuen Design- und Nachhaltigkeitsansätzen.

Mit den integrierten Show-in-Shows BLUEZONE, KEYHOUSE und THE SOURCE bündelt die Messe alle relevanten Fashion-Segmente: hochwertige Stoffe und Zutaten, internationale Denim- Kompetenz sowie zukunftsweisende Innovationen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Internationalität, Kooperation und Nachhaltigkeit bleiben dabei zentrale Leitmotive.

Klar strukturierte Messe, starke Namen
Klarheit und Struktur in Kombination mit Kreativität und Optimismus spiegeln sich auf der MUNICH FABRIC START auch räumlich wider. Die Zusammenlegung der Messesegmente ins MOC hat sich bewährt. So wird das Messeensemble mit seinen acht Areas erneut unter einem Dach stattfinden. BLUEZONE und KEYHOUSE mit den SUSTAINABLE INNOVATIONS sind zur kommenden Veranstaltung wieder im hochfrequentierten Bereich der MUNICH FABRIC START in Halle 2 verankert – direkt angebunden an die Areas der FABRICS und ADDITIONALS. Die DESIGN STUDIOS in Halle 4 sind nun noch zentraler positioniert. Und auch dem nachhaltigen Sourcing mit RESOURCE kommt, in direkter Nachbarschaft zu THE SOURCE, in Halle 1 eine stärkere Präsenz zu.

Um Einkäufern und Designern einen ganzheitlichen Überblick zu bieten, sind die BLUEZONE Denim-Trends direkt in die Trendwelten um das Leitthema PLEASURE im Foyer des MOC integriert. Diese neue Form der Präsentation spiegelt die Marktentwicklung wider, in der Denim und klassische Fashion-Segmente in Kollektionen immer stärker miteinander verschmelzen.

Mit Namen wie ALBINI GROUP, Beste spa, Bonotto, Bornemann Etiketten, BUREAUX BO, CAN Tekstil, Eurojersey, Fabric House.com, KIKI FASHION, Kivanc Tekstil, Lanificio di Tollegno, Manteco, Pontetorto, Pontoglio, Rioplele und Thermore wartet die MUNICH FABRIC START mit einem starken Portfolio an führenden, internationalen Stoff- und Zutatenherstellern auf. Zu den Aussteller-Highlights der BLUEZONE zählen Berto, Bossa, Calik, ISKO, Orta, Sharabati, Tejidos Royo und Troficolor Denim Makers.

BLUEZONE: Denim zwischen Heritage, Innovation und Emotion
Denim wird vielseitiger – luxuriös, funktional und authentisch zugleich. Dabei bewegt sich die Denim-Branche klar in Richtung Zirkularität: recycelte Fasern, ressourcenschonende Prozesse, leichtere Stoffe und weichere Haptiken prägen die Kollektionen für Spring.Summer 27. ISKO zeigt in seiner SS27-Kollektion leichte, performante Stoffentwicklungen wie City Glam, D-Lite und Future Face 2.0. Ergänzt wird das Portfolio durch Moonskin Denim (in Zusammenarbeit mit Adriano Goldschmied), RECODE Denim und RE&UP-Fasern. Mit seiner Premiumlinie ISKO™ Luxury by PG interpretiert das Unternehmen klassisches Denim-Heritage neu und verbindet handwerkliche Codes mit moderner Technologie und emotionalem Design. Zirkuläre Innovationen ermöglichen dabei luxuriöse Oberflächen, Tiefe und Authentizität, ohne den charakteristischen Indigo-Ausdruck zu verlieren. Tejidos Royo erweitert seine recycelten 2LIFE- und REBOOT-Kollektionen um Bestseller aus 100% recycelter Baumwolle und ergänzt diese um die neue Linie Soft Fabrics mit besonders weichen Denim- und Piece-Dyed-Qualitäten. 

Herkunft und Haltung: Mit dem Showcase „HOMEGROWN DENIM LEGENDS“ rückt die BLUEZONE prägende Denim-Macher und Marken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Rampenlicht. Gezeigt werden seltene Vintage-Stücke aus der Denim-Sammlung von Ruedi Karrer sowie – neu in dieser Saison – die deutsche Denim-Marke Angels. 

KEYHOUSE: Innovation zwischen Technologie und Mensch
Der Innovationshub KEYHOUSE bündelt auch im Januar 2026 zukunftsweisende Material-, Technologie- und Systemlösungen. Im Fokus stehen Transparenz in der Lieferkette, Vertrauen und der Weg zur Kreislaufwirtschaft. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel digitaler Technologien mit der Befähigung der Menschen, diesen Wandel auch umzusetzen. So zeigt Original-ID, wie sich Produktauthentizität über die einzigartige Mikrostruktur von Materialien als digitaler „Fingerabdruck“ sichtbar machen lässt – eine Verbindung aus physischem Produktschutz und digitaler Transparenz.

Das Forschungsprojekt ETRAKT untersucht, wie der Übergang von linearen zu zirkulären Prozessen widerstandsfähig gestaltet werden kann, indem Mitarbeitende als zentrale Erfolgsfaktoren in den Mittelpunkt rücken. Mithilfe von „Resilience Engineering“ werden sie befähigt, neue Anforderungen praxisnah und lösungsorientiert umzusetzen. Als KEYHOUSE-Aussteller wieder dabei sind Brightfiber Textiles und Cradle to Cradle. Zu den Neuausstellern zählen neben Original-ID außerdem SABF Chemicals und Trove Recommerce. 

SUSTAINABLE INNOVATIONS: Kulturell, sinnlich, systemisch
Das kuratierte Forum SUSTAINABLE INNOVATIONS zeigt visionäre, forschungsnahe Projekte an der Schnittstelle von Design, Technologie und Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit wird in dieser Saison nicht isoliert, sondern kulturell, sinnlich und systemisch gedacht. Zu den Neuheiten auf der bevorstehenden Veranstaltung zählt unter anderem Marie Vilay mit den Projekten „To Read a Pattern“ und „A Bindle“ – ein methodischer Ansatz textiles Wissen über kulturelle und geografische Grenzen hinweg zu vermitteln. Materia Futura, das Designforschungsprojekt von Alessia Pasquini und Beatriz Sandini, hinterfragt die visuelle Reduktion biobasierter Materialien und setzt bewusst auf Schimmer, Tiefe und ästhetische Bewegung, um die Sinne anzusprechen. Threaded Protocols von Floor Berkhout ist eine Untersuchung der strukturellen Verbindung von Weberei und Computing – als bewusster Gegenentwurf zur Effizienzlogik digitaler Systeme.

THE STAGE: Interaktion, Inspiration und Information
Exklusive Keynotes, Podiumsdiskussionen, Trendpräsentationen und Q&A-Sessions – die MUNICH FABRIC START hat für ihre Besucher wieder ein umfassendes Vortragsprogramm zusammengestellt. Auf der STAGE werden die aktuellen Branchenthemen diskutiert und eingeordnet: Die neuen Farb-, Fabric- und Fashion-Trends für Spring.Summer 27 präsentieren unter anderem Peclers Paris, David Shah, O/M Collective, OLIVIA DOES DESIGN und Monsieur-T. Deep Dives über zukunftsorientierte, nachhaltige Materiallösungen gibt der Kurator der Sustainable Innovations, Simon Angel. Über neue Policies, Rückverfolgbarkeit und Kreislauffähigkeit diskutiert Muchaneta ten Napel mit führenden Experten der Textil- und Modeindustrie. Von Megatrends über KI bis hin zum Thema Nachhaltigkeit – der VDMD als Programmpartner präsentiert ein breites Spektrum an Topics zur Vorbereitung auf die bevorstehende Saison. 

Quelle:

MUNICHFABRICSTART Exhibitions GmbH

12.01.2026

AVK-Innovationspreis 2026: Einreichungen jetzt möglich

Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V. ruft zur Bewerbung für den AVK-Innovationspreis 2026 auf. Gesucht werden herausragende Innovationen aus dem Bereich Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) / Composites in folgenden Kategorien:

  • Innovative Produkte/Bauteile bzw. Anwendungen
  • Innovative Prozesse bzw. Verfahren
  • Forschung und Wissenschaft 

Ziel des AVK-Innovationspreises ist es, zukunftsweisende Produkte, Bauteile und Anwendungen aus FVK ebenso zu fördern wie innovative Herstellungsverfahren und Prozesse. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auszeichnung exzellenter wissenschaftlicher Arbeiten aus Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten.

In allen Kategorien spielt das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Prämiert werden nicht nur die Innovationen selbst, sondern auch die dahinterstehenden Unternehmen und Institutionen. Damit möchte die AVK die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der gesamten Composites-Industrie sichtbar machen.

Die Bewertung der Einreichungen erfolgt durch eine Jury aus ausgewiesenen Expertinnen und Experten der Composites-Branche.

Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V. ruft zur Bewerbung für den AVK-Innovationspreis 2026 auf. Gesucht werden herausragende Innovationen aus dem Bereich Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) / Composites in folgenden Kategorien:

  • Innovative Produkte/Bauteile bzw. Anwendungen
  • Innovative Prozesse bzw. Verfahren
  • Forschung und Wissenschaft 

Ziel des AVK-Innovationspreises ist es, zukunftsweisende Produkte, Bauteile und Anwendungen aus FVK ebenso zu fördern wie innovative Herstellungsverfahren und Prozesse. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auszeichnung exzellenter wissenschaftlicher Arbeiten aus Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten.

In allen Kategorien spielt das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Prämiert werden nicht nur die Innovationen selbst, sondern auch die dahinterstehenden Unternehmen und Institutionen. Damit möchte die AVK die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der gesamten Composites-Industrie sichtbar machen.

Die Bewertung der Einreichungen erfolgt durch eine Jury aus ausgewiesenen Expertinnen und Experten der Composites-Branche.

Der Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 27. März 2026. Angaben und Bewertungskriterien online

Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2026 im Rahmen des JEC Forum DACH in Köln (20.-21.10.2026) statt.

Quelle:

AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.

EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating: Goldmedaille für CHT Gruppe Grafik CHT Gruppe
12.01.2026

EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating: Goldmedaille für CHT Gruppe

Die CHT Gruppe wurde bei der jüngsten EcoVadis-Bewertung mit der Goldmedaille ausgezeichnet, damit wurde die neu ausgerichtete, stärker fokussierte gruppenweite ESG-Leistung gewürdigt. 

Die CHT Gruppe ist ein international tätiger Spezialchemiehersteller im Stiftungsbesitz (Hauptsitz in Tübingen), mit rund 2.500 Mitarbeitenden und 26 Produktionsstandorten. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte die CHT Gruppe einen Konzernumsatz von 614 Mio. Euro. Das Portfolio umfasst Textile Solutions (Farbstoffe und Hilfsmittel für die gesamte textile Wertschöpfungskette), Industrial Solutions (Spezial-Silikone, Papier- und Pulp-Technologien, Waschlösungen, Care Ingredients) und Functional Chemicals (chemische Additive für Farben, Lacke, Bauwesen, Klebstoffe, Leder, Chemieproduzenten, Agrochemie, Bergbau und Release Agents).

Die CHT Gruppe wurde bei der jüngsten EcoVadis-Bewertung mit der Goldmedaille ausgezeichnet, damit wurde die neu ausgerichtete, stärker fokussierte gruppenweite ESG-Leistung gewürdigt. 

Die CHT Gruppe ist ein international tätiger Spezialchemiehersteller im Stiftungsbesitz (Hauptsitz in Tübingen), mit rund 2.500 Mitarbeitenden und 26 Produktionsstandorten. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte die CHT Gruppe einen Konzernumsatz von 614 Mio. Euro. Das Portfolio umfasst Textile Solutions (Farbstoffe und Hilfsmittel für die gesamte textile Wertschöpfungskette), Industrial Solutions (Spezial-Silikone, Papier- und Pulp-Technologien, Waschlösungen, Care Ingredients) und Functional Chemicals (chemische Additive für Farben, Lacke, Bauwesen, Klebstoffe, Leder, Chemieproduzenten, Agrochemie, Bergbau und Release Agents).

EcoVadis ist der Maßstab für Nachhaltigkeitsratings in der chemischen Industrie und einer der weltweit vertrauenswürdigsten Anbieter von Nachhaltigkeits-ratings für Unternehmen, der jährlich mehr als 150.000 Unternehmen weltweit bewertet. Die Methodik orientiert sich an führenden internationalen Standards und bewertet die Leistung anhand von vier zentralen Bewertungsthemen:

  • Umwelt
  • Arbeit und Menschenrechte
  • Ethik
  • Nachhaltige Beschaffung 

Im Vergleich zu früheren Ratings hat sich die Gesamtpunktzahl der CHT verbessert und liegt nun bei 81 von 100 Punkten, dank klarer Fortschritte in allen vier Bewertungsbereichen. Mit dieser Leistung gehört die Gruppe zu den besten 5 % aller weltweit im Jahr 2025 bewerteten Unternehmen.

Quelle:

CHT Gruppe

12.01.2026

Heimtextil und Hospitality Interiors Europe kooperieren ab 2027

Die Heimtextil startet eine neue Partnerschaft mit dem Format Hospitality Interiors Europe (HINT). Mit dem Launch entsteht parallel zur Heimtextil 2027 ein Event, das sich gezielt an Entscheider*innen aus Hotellerie und anspruchsvollem Hospitality-Design richtet. Beide Veranstaltungen schaffen Synergien für Aussteller und Besucher*innen und erweitern das Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung für (Innen-)Architektur, Hospitality und Objektgeschäft. Auf der Heimtextil 2026 präsentiert sich Hospitality Interiors Europe mit einem eigenen Lounge-Areal. 

Zur Heimtextil 2027 erhält das internationale Hospitality- und Contract-Segment eine zusätzliche Bühne: Mit dem Launch von Hospitality Interiors Europe entsteht ein parallel stattfindendes Format, das gezielt Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Projektentwicklung, Interior Design für Hospitality sowie aus dem erweiterten Hospitality-Umfeld (Hotellerie, Resort, Wellness & Spa, Extended Stay und Pflegeeinrichtungen) zusammenführt. 

Die Heimtextil startet eine neue Partnerschaft mit dem Format Hospitality Interiors Europe (HINT). Mit dem Launch entsteht parallel zur Heimtextil 2027 ein Event, das sich gezielt an Entscheider*innen aus Hotellerie und anspruchsvollem Hospitality-Design richtet. Beide Veranstaltungen schaffen Synergien für Aussteller und Besucher*innen und erweitern das Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung für (Innen-)Architektur, Hospitality und Objektgeschäft. Auf der Heimtextil 2026 präsentiert sich Hospitality Interiors Europe mit einem eigenen Lounge-Areal. 

Zur Heimtextil 2027 erhält das internationale Hospitality- und Contract-Segment eine zusätzliche Bühne: Mit dem Launch von Hospitality Interiors Europe entsteht ein parallel stattfindendes Format, das gezielt Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Projektentwicklung, Interior Design für Hospitality sowie aus dem erweiterten Hospitality-Umfeld (Hotellerie, Resort, Wellness & Spa, Extended Stay und Pflegeeinrichtungen) zusammenführt. 

Hospitality Interiors Europe bespielt eine eigene Halle und präsentiert Einrichtungskonzepte für luxuriöse Hospitality-Umgebungen. Diese Ausrichtung soll die Heimtextil stärken und ihr globales Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung erweitern: Als Leitmesse steht sie für globale Reichweite, textile Expertise und Materialinnovation. Hospitality Interiors Europe ergänzt dies um eine spezialisierte Hospitality-Perspektive mit erstklassigen Produktwelten und Anwendungskontexten. Mit dem Veranstalter Strive Exhibitions – gegründet von Toby Walters und Sam Murray, Initiatoren der Cruise Ship Interiors Expo – gewinnt die Heimtextil einen international etablierten Partner mit starkem Branchennetzwerk. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Bedeutung von Hospitality und Objektgeschäft als zentrale Wachstumstreiber der globalen Textilbranche.

Neuer Hospitality-Hub zur Heimtextil 2027
Mit Hospitality Interiors Europe entsteht für die Branche eine kuratierte Bühne, die hochwertiges Design, textile Innovation und Hospitality-Know-how bündelt. Neben Präsentationen ausgewählter Hersteller umfasst das Format ein exklusives Kongressprogramm, das internationale Expert*innen zusammenbringt und zentrale Trends sowie relevante Projektentwicklungen im Hospitality-Design sichtbar macht.  Gleichzeitig fördert die zusätzliche Plattform Branchenaustausch und Networking zwischen Entscheider*innen, Planer*innen und Gestalter*innen aus dem Objektgeschäft in einem erstklassigen Umfeld.

„Sam und ich freuen uns sehr, Hospitality Interiors Europe 2027 in Frankfurt zu lancieren. HINT wird der neue globale Treffpunkt für die gesamte Hospitality-Design-Community und bringt Designer*innen, Lieferant*innen, Betreiber*innen und Entwickler*innen aus den Bereichen Hotel, Resort, Pflege, Wellness und Extended Stay zusammen. Die Partnerschaft mit der branchenführenden Heimtextil bietet beiden Zielgruppen einen unvergleichlichen Zugang zu den neuesten Produkten. Wir glauben, dass dies den Beginn von etwas wirklich Besonderem für den Sektor markiert – eine Chance, sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Zukunft des Hospitality Designs zu gestalten“, so Toby Walters, CEO Strive Exhibitions.

12.01.2026

ILM Edition #163: Mehr Marken. Mehr Emotionen. Mehr Mensch.

Vom 7. bis 9. Februar 2026 wird die Internationale Lederwarenmesse Offenbach (ILM) wieder zum Treffpunkt führender Köpfe und Marken der Branche. Aussteller und Besucher der ILM Edition #163 erwartet eine Messe mit vielen Innovationen und emotionalen Highlights. Modisch stehen die Kollektionen für Herbst/Winter 2026/27 im Mittelpunkt. 
 
Mehr Marken. Mehr Emotion. Mehr Mensch. 
Unter diesem Motto startet das Team der ILM ein Event, das für alle Teilnehmer mehr als eine Orderveranstaltung sein will. Wie es dem hohen Standard der Messe entspricht, wird die ILM auch 2026 mit einem abwechslungsreichen Mix aus internationalen Kollektionen der Segmente Handtaschen, Reisegepäck, Schulartikel und Accessoires überzeugen. Dabei nimmt der Anteil hochwertiger Marken weiter zu: „Die ILM zieht an. Viele namhafte Unternehmen kommen zurück. Sie haben erkannt, welche Bedeutung die Messe im Markt hat, und dass sie ihre Kunden nur in Offenbach zuverlässig erreichen können“, freut sich Arnd Hinrich Kappe, Geschäftsführer der Messe Offenbach, über das große Interesse nationaler und internationaler Marken. 
 

Vom 7. bis 9. Februar 2026 wird die Internationale Lederwarenmesse Offenbach (ILM) wieder zum Treffpunkt führender Köpfe und Marken der Branche. Aussteller und Besucher der ILM Edition #163 erwartet eine Messe mit vielen Innovationen und emotionalen Highlights. Modisch stehen die Kollektionen für Herbst/Winter 2026/27 im Mittelpunkt. 
 
Mehr Marken. Mehr Emotion. Mehr Mensch. 
Unter diesem Motto startet das Team der ILM ein Event, das für alle Teilnehmer mehr als eine Orderveranstaltung sein will. Wie es dem hohen Standard der Messe entspricht, wird die ILM auch 2026 mit einem abwechslungsreichen Mix aus internationalen Kollektionen der Segmente Handtaschen, Reisegepäck, Schulartikel und Accessoires überzeugen. Dabei nimmt der Anteil hochwertiger Marken weiter zu: „Die ILM zieht an. Viele namhafte Unternehmen kommen zurück. Sie haben erkannt, welche Bedeutung die Messe im Markt hat, und dass sie ihre Kunden nur in Offenbach zuverlässig erreichen können“, freut sich Arnd Hinrich Kappe, Geschäftsführer der Messe Offenbach, über das große Interesse nationaler und internationaler Marken. 
 
Reisegepäck und Schulartikel im Fokus 
Zwei wichtige und marktstarke Produktkategorien werden zur ILM Edition #163 besonders in den Fokus gerückt. In Talks präsentieren Produktentwickler ausgewählter Marken aus den Bereichen Reisegepäck und Schulartikel die neuen und funktionalen Highlights ihrer Produkte. Retailer erhalten in Offenbach somit nicht nur exklusive Informationen aus erster Hand, sondern gleichzeitig wertvolle Einblicke, um auf der Fläche Begeisterung und Einkaufserlebnisse zu schaffen. Fundiertes Wissen vermitteln darüber hinaus inspirierende Talks und Trendvorträge mit praxisorientierten Impulsen für Order und Verkauf. 
 
Von B2B zu B2C 
„Die ILM ist und bleibt eine ausschließlich für den Retail konzipierte Veranstaltung“, erklärt Arnd Hinrich Kappe den langjährigen und konstanten Erfolg der Internationalen Lederwarenmesse. Damit aber auch modisch interessierte Endverbraucher einen Eindruck von Fashion und Glam aus den Messehallen bekommen, hat sich das ILM-Team etwas einfallen lassen: Die TV-Moderatorin und Stilikone Frauke Ludowig wird in den Offenbacher Messehallen einen exklusiven Auftritt haben. Die Trendsetterin hält nach modischen Highlights Ausschau und wird die aktuellen Trends in die Öffentlichkeit tragen – online, aber auch live vor Ort: „Über reichweitenstarke Social-Media-Aktivitäten hinaus wird es einen exklusiven Live-Talk mit Frauke Ludowig geben“, kündigt Kappe einen Höhepunkt des ILM-Rahmenprogramms an. 
 
Emotion, Entertainment und Eyecatcher 
Verkaufsflächen kreativ gestalten, mit modernster Event-Technik Emotionen wecken und nachhaltig in Erinnerung bleiben: Auch darum geht es auf der ILM Edition #163. Im Eingangsbereich wird eine überdimensionale Handtasche die Blicke auf sich ziehen. Zum Publikumsmagneten wird eine 360-Grad-Videokamera. Im Foyer der ILM können Aussteller und Besucher individuelle Rundum-Videos kreieren und in den sozialen Netzwerken teilen. „Damit ist ein hoher Entertainment-Wert garantiert“, verspricht Arnd Hinrich Kappe. Durch die Kooperation mit der Agentur satis&fy, einer der internationalen Marktführer für Live-Kommunikation und Markenerlebnisse, werden auf der ILM professionell gestaltete Flächen zu sehen sein, darunter eine beleuchtete Parklandschaft, die zu kreativem Verweilen und BusinessTalk einlädt. Auch bei der Gastronomie geht die ILM mit einem mobilen Catering-Konzept neue Wege. 
 
Kooperation für die Zukunft 
Eine neu abgeschlossene Kooperation mit der Travel Goods Association wird nicht nur mehr als 20 renommierte neue Marken, hauptsächlich aus dem Outdoor-Bereich, nach Offenbach bringen, sondern auch zahlreiche Fachbesucher aus den USA. 
 
Menschen und Matchmaking 
Wie immer ermöglicht die ILM intensives Networking. Neben den beliebten After-Work-Partys wird das „Hidden Highlight“ am 8. Februar zum weiteren Treffpunkt der Branchengrößen: Am Sonntagabend erhalten 20 ausgewählte Aussteller, darunter innovative Marken und Newcomer, die Möglichkeit, ihre wichtigsten Kunden zu einem Get-together mit Flying Buffet in einem stilvollen Ambiente willkommen zu heißen. Das exklusive Event in Halle A1 wird von der Messe Offenbach gesponsort. 
 
Synergien nutzen 
Zeitgleich zur ILM findet in Frankfurt vom 6. bis 10. Februar 2026 die internationale Konsumgütermesse Ambiente statt. Die beiden Messen werden mit einem kostenlosen Shuttle-Service verbunden. In zahlreichen Hotels ermöglichen Sonderkonditionen Ausstellern und Besuchern einen kostengünstigen Aufenthalt während der ILM Edition #163. 

Quelle:

Messe Offenbach GmbH

Wechsel im Vorsitz des FTR: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch, Vorsitz des FTR, . v.l.n.r. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock, Marwin Gedenk, Fachreferent Thomas Fischer Foto bvse-Fachverband Textilrecycling
Wechsel im Vorsitz des FTR: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch, Vorsitz des FTR, . v.l.n.r. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock, Marwin Gedenk, Fachreferent Thomas Fischer
12.01.2026

bvse-Fachverband Textilrecycling: Wechsel im Vorstand

Der bvse-Fachverband Textilrecycling vollzieht einen Wechsel an seiner Spitze: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch den Vorsitz von Stefan Voigt, der nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen vom Amt des Fachverbandsvorsitzenden zurücktritt.
bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock dankte Stefan Voigt in einer Sitzung am 8. Januar ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement in einer der herausforderndsten Phasen der Alttextilbranche. Unter seiner Führung habe der Fachverband fortlaufend und mit Nachdruck auf die dramatische Lage der überwiegend privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammlung und -sortierung aufmerksam gemacht.

Insolvenzen, massive Erlösrückgänge sowie strukturelle Risiken bedrohen die Stabilität des Systems, das „angeschlagen und vom Zusammenbruch bedroht“ sei. Auch die Einführung der EU-Textil-EPR berge Übergangsrisiken. Ohne Brückenfinanzierungen könnten etablierte Sammelstrukturen kollabieren, fasste er die Situation der Branche zusammen.

Der bvse-Fachverband Textilrecycling vollzieht einen Wechsel an seiner Spitze: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch den Vorsitz von Stefan Voigt, der nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen vom Amt des Fachverbandsvorsitzenden zurücktritt.
bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock dankte Stefan Voigt in einer Sitzung am 8. Januar ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement in einer der herausforderndsten Phasen der Alttextilbranche. Unter seiner Führung habe der Fachverband fortlaufend und mit Nachdruck auf die dramatische Lage der überwiegend privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammlung und -sortierung aufmerksam gemacht.

Insolvenzen, massive Erlösrückgänge sowie strukturelle Risiken bedrohen die Stabilität des Systems, das „angeschlagen und vom Zusammenbruch bedroht“ sei. Auch die Einführung der EU-Textil-EPR berge Übergangsrisiken. Ohne Brückenfinanzierungen könnten etablierte Sammelstrukturen kollabieren, fasste er die Situation der Branche zusammen.

„In dieser Situation hat Stefan Voigt mit dem gesamten Fachverbandsvorstand maßgeblich dazu beigetragen, dass die Alttextilbranche als unverzichtbarer Teil der Kreislaufwirtschaft wahrgenommen und adressiert wird“, betonte Rehbock.

Stefan Voigt bestätigte: „In den vergangenen fünf Jahren hat der Vorstand unter schwierigen Bedingungen viel erreicht.“ Gemeinsam mit Rehbock zeigte er sich erfreut über die Bereitschaft von Marwin Gedenk, den Vorsitz bis zur nächsten Wahl kommissarisch zu übernehmen.

„Mit Marwin Gedenk übernimmt ein kompetenter und engagierter Spezialist den Vorsitz, der sich auch künftig mit allen Vorstandsmitgliedern und der bvse-Geschäftsstelle dafür einsetzt, dass Qualität, Transparenz und Sachlichkeit den Diskurs prägen – in der Branche ebenso wie gegenüber Behörden und politischen Entscheidungsträgern. Die privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammler und -sortierer in Deutschland behalten damit eine starke und verlässliche Stimme – national wie europäisch“, betonten Rehbock und Voigt.

Fokus: Stabilisierung, Zukunftssicherung und starke Interessenvertretung
Zum Amtsantritt betonte Marwin Gedenk die strategische Bedeutung der kommenden Monate: „Die kommenden Monate sind entscheidend für die Zukunft der Alttextilbranche. Wir müssen die politischen Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten, die Finanzierungslücken bis zur Einführung der EPR schließen und gleichzeitig die Chancen nutzen, die sich aus der wachsenden Bedeutung von Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem Produktdesign ergeben.“

„Wir stehen vor einem tiefgreifenden Wandel – aber auch vor einer großen Chance. Mit einer starken Interessenvertretung, klaren politischen Rahmenbedingungen und dem Know-how unserer Unternehmen kann Deutschland weiterhin Vorreiter im Alttextilrecycling bleiben“, zeigte sich Gedenk überzeugt.

Marwin Gedenk ist seit 2018 Geschäftsführer der L.G.R. Lothar Gedenk Recycling GmbH in Essen, einem seit 1990 – inzwischen in zweiter Generation – tätigen spezialisierten Alttextilsammlungsunternehmen. Die L.G.R. ist seit 1997 als GmbH am Markt aktiv und zählt zu den etablierten privatwirtschaftlichen Akteuren in der Alttextilerfassung.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung

Matthias Schwetzel Foto Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH
Matthias Schwetzel
11.01.2026

Matthias Schwetzel neuer Geschäftsführer bei OETI

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Weitere Informationen:
OETI Matthias Schwetzel
Quelle:

Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH

MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung Grafik Bundesverband Medizintechnologie BVMed
MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung
11.01.2026

MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung

Die Medizintechnik-Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Das betont Niklas Kuczaty, Geschäftsführer von VDMA HealthTech und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Zulieferer. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, sondern auch technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern. Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit. Der BVMed setzt die Bedeutung der Zulieferer mit einem neuen Themenportal unter www.bvmed.de/zulieferer in den Fokus – mit Hintergrundartikeln zu den Branchenherausforderungen, Interviews und Gastbeiträgen.

Die MedTech-Zulieferindustrie ist vielfältig. Zu ihr zählen Bereiche wie Materialentwicklung, Herstellung von Komponenten oder Anlagen- und Maschinenbau. Die Zulieferer tragen dazu bei, dass die Produkte der Medizintechnik höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllen und dem Gesundheitswesen verlässlich zur Verfügung stehen.

Die Medizintechnik-Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Das betont Niklas Kuczaty, Geschäftsführer von VDMA HealthTech und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Zulieferer. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, sondern auch technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern. Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit. Der BVMed setzt die Bedeutung der Zulieferer mit einem neuen Themenportal unter www.bvmed.de/zulieferer in den Fokus – mit Hintergrundartikeln zu den Branchenherausforderungen, Interviews und Gastbeiträgen.

Die MedTech-Zulieferindustrie ist vielfältig. Zu ihr zählen Bereiche wie Materialentwicklung, Herstellung von Komponenten oder Anlagen- und Maschinenbau. Die Zulieferer tragen dazu bei, dass die Produkte der Medizintechnik höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllen und dem Gesundheitswesen verlässlich zur Verfügung stehen.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den MedTech-Unternehmen? „Das Verhältnis ist ein besonderes“, meint Kuczaty, „denn man ist stärker aufeinander angewiesen als in den meisten anderen Branchen. Ein Hersteller kann einen Zulieferer nicht einfach wechseln. Komponenten und deren Spezifikationen unterliegen aufgrund der MDR einem strengen Änderungsmanagement. Herstellungsprozesse oder Grundstoffe dürfen nicht einseitig geändert werden. Wir haben daher in der Regel langjährige Beziehungen, zumal die Partner Produkte oftmals auch gemeinsam entwickeln.“

Diese Besonderheit bestätigt auch Rüdiger Gall, Stellvertretender Sprecher des BVMed-Fachbereichs und General Manager bei Freudenberg Medical Europe: „Die Zusammenarbeit zwischen Zulieferern und MedTech-Herstellern ist durchaus eng.“ Der Grad an Unterstützung variiert dabei erheblich. „Manche Hersteller kommen mit einer einfachen Zeichnung zu uns und wir unterstützen komplett vom Erstkonzept über die Entwicklung bis hin zur Zulassung. Andere Kunden haben schon konkrete Konzepte. Da helfen wir etwa bei der Auswahl geeigneter Materialien und passen gemeinsam das Design so an, dass große Stückzahlen wirtschaftlich produziert werden können.“ Große Hersteller hingegen übermitteln in der Regel bereits fertige Spezifikationen, die dann 1:1 umgesetzt werden. Dort sei die Rolle der Zulieferer eher ausführend, gemeinsame Diskussionen beträfen eher Details wie die Prozessoptimierung.

Niklas Kuczaty vom Maschinenbauverband VDMA nennt noch einen weiteren wichtigen Typ von Zulieferer: „Unsere Unternehmen entwickeln und liefern Anlagen und Maschinen, um MedTech-Produkte überhaupt produzieren zu können.“ Das reiche von Massenprodukten wie Spritzen oder Verbänden bis hin zu sehr spezifischen Geräten für die teilautomatisierte Produktion von Implantaten. Auch hier sei die Absprache zwischen den Zulieferern und den Herstellern sehr eng, teils werden neue Maschinen für die Fertigung von Komponenten oder ganzen Medizinprodukten eigens entwickelt.

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed

Supreme Women&Men July 2025 (c) Supreme Group
Supreme Women&Men July 2025
11.01.2026

Düsseldorf: Branche mit Supreme Woman & Men bewegen

Düsseldorf bleibt einer der klaren Orientierungspunkte für den Modehandel im deutschsprachigen Raum. Die Stadt verbindet Showrooms, starke B2B-Strukturen und eine Einkäuferschaft, die verlässlich ordert, auch in Zeiten, in denen der Markt genau hinschaut, was wirklich Relevanz hat.
 
Mit Supreme Woman & Men wollen die Veranstalterzeigen, was den Standort stark macht: kurze Wege, ein sehr professionelles Order-Setting und Marken, die auf Qualität, Nachhaltigkeit und klare Statements setzen. Trends wie Denim-All-Over, erdige Töne, Fake Fur, Oversized-Silhouetten, Blazer als Signature-Piece und feminine Stoffe wie Satin und Seide prägen die Saison und treffen den Bedarf des Handels im DACH-Raum.
 
Düsseldorf beweist mit den diesjährigen Fashion Days und einer sehr aktiven Szene, dass Mode hier nicht stillsteht: Die Stadt denkt progressiv, die Community ist wach, und die Orderzahlen zeigen, dass Premium-Business weiterhin funktioniert, wenn Marken Haltung zeigen und nahbar bleiben.

Düsseldorf bleibt einer der klaren Orientierungspunkte für den Modehandel im deutschsprachigen Raum. Die Stadt verbindet Showrooms, starke B2B-Strukturen und eine Einkäuferschaft, die verlässlich ordert, auch in Zeiten, in denen der Markt genau hinschaut, was wirklich Relevanz hat.
 
Mit Supreme Woman & Men wollen die Veranstalterzeigen, was den Standort stark macht: kurze Wege, ein sehr professionelles Order-Setting und Marken, die auf Qualität, Nachhaltigkeit und klare Statements setzen. Trends wie Denim-All-Over, erdige Töne, Fake Fur, Oversized-Silhouetten, Blazer als Signature-Piece und feminine Stoffe wie Satin und Seide prägen die Saison und treffen den Bedarf des Handels im DACH-Raum.
 
Düsseldorf beweist mit den diesjährigen Fashion Days und einer sehr aktiven Szene, dass Mode hier nicht stillsteht: Die Stadt denkt progressiv, die Community ist wach, und die Orderzahlen zeigen, dass Premium-Business weiterhin funktioniert, wenn Marken Haltung zeigen und nahbar bleiben.

„Düsseldorf ist für uns einer der ehrlichsten Standorte: direkt, nah am Handel und getragen von starken Partnerschaften. Hier wird entschieden, was für die nächste Saison zählt. Supreme Woman & Men bringt diese Energie auf den Punkt. Klar kuratiert, hochwertig und mit einer Community, die zusammenhält“, so Aline Müller-Schade, CEO, The Supreme Group.

Neue Aussteller*innen in Düsseldorf:
Accessoires & Jewelry
MISSONI · LEONARD PARIS · EMANUEL UNGARO · ELIE SAAB · GIVENCHY · FABIO TOMA

Schuhe
EMU AUSTRALIA

Luxury
THE MERCER N.Y. · MAX MARA · MARELLA · EMME · PENNYBLACK · PERSONA BY MARINA RINALDI · MM · PRINZ BERLIN · SUSANNE BOMMER
 
Modern Essentials & Contemporary Womenswear
STRENESSE · MAJESTIC · SAND COPENHAGEN
 
Bestehende zentrale Marken, die Düsseldorf kontinuierlich Stärke und Kontinuität geben.

Premium Knitwear & Cashmere
SIMONE BRUNS – CASHMERE COUTURE · LANA D’ORO · LANA D’ORO CASHMERE · LANA D’ORO GOLF

Contemporary & Modern Essentials
MANOJA · VIA MASINI 80 · ALEO · ELEGANCE MISS PARIS

Sustainable & Modern Womenswear
JEANNE BARET

Premium Footwear
COPENHAGEN SHOES

Contemporary & Modern Womenswear
SANDRO FERRONE · ANNARITA N

Menswear, Italian Craft & Style
PAOLONI · FERRANTE · ORIAN · ACQUA DEL CONERO · CAMERLENGO · DEL VECCIO · MON ART FIRENZE

Quelle:

Supreme Group

08.01.2026

Einzelhandel fordert "Jahr der Reformen" in 2026

Das neue Jahr 2026 startet für den Einzelhandel angespannt. Weiter steigende Kosten und eine zurückhaltende Nachfrage bestimmen das Handelsbild. Der im vergangenen Jahr ausgebliebene wirtschaftliche Aufschwung und die noch immer verhaltene Verbraucherstimmung sorgen laut Handelsverband Deutschland (HDE) für Unsicherheit in der Branche. Für das neue Jahr fordert der Handel von der Bundesregierung klare Weichenstellungen für eine spürbare wirtschaftspolitische Wende.

„Das Jahr 2026 muss ein Jahr der Reformen werden. Die Bundesregierung hat die richtigen Themen bereits auf der Agenda. Jetzt geht es um die mutige und entschlossene Umsetzung, damit die angekündigten Entlastungen rasch in den Unternehmen und in den Haushalten ankommen“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Im Einzelhandel überwiege nach dem Jahreswechsel die Enttäuschung, sowohl mit Blick auf das zurückliegende Weihnachtsgeschäft als auch auf die ersten Monate der neuen Bundesregierung. „Der Regierungswechsel hat leider nur kurz für eine Aufbruchsstimmung gesorgt. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. Es fehlen überzeugende Antworten auf die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen“, so von Preen.

Das neue Jahr 2026 startet für den Einzelhandel angespannt. Weiter steigende Kosten und eine zurückhaltende Nachfrage bestimmen das Handelsbild. Der im vergangenen Jahr ausgebliebene wirtschaftliche Aufschwung und die noch immer verhaltene Verbraucherstimmung sorgen laut Handelsverband Deutschland (HDE) für Unsicherheit in der Branche. Für das neue Jahr fordert der Handel von der Bundesregierung klare Weichenstellungen für eine spürbare wirtschaftspolitische Wende.

„Das Jahr 2026 muss ein Jahr der Reformen werden. Die Bundesregierung hat die richtigen Themen bereits auf der Agenda. Jetzt geht es um die mutige und entschlossene Umsetzung, damit die angekündigten Entlastungen rasch in den Unternehmen und in den Haushalten ankommen“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Im Einzelhandel überwiege nach dem Jahreswechsel die Enttäuschung, sowohl mit Blick auf das zurückliegende Weihnachtsgeschäft als auch auf die ersten Monate der neuen Bundesregierung. „Der Regierungswechsel hat leider nur kurz für eine Aufbruchsstimmung gesorgt. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. Es fehlen überzeugende Antworten auf die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen“, so von Preen.

Der HDE warnt davor, Strukturreformen wie den Bürokratieabbau aus dem Blick zu verlieren. „Der Handel setzt darauf, dass die Bundesregierung wie versprochen bürokratische Hürden abbaut. Die Händlerinnen und Händler sollten sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Dafür brauchen sie Entlastungen“, betont von Preen. Ein Beitrag zum Bürokratieabbau und zur Stärkung der Tarifbindung wäre etwa, das Entgelttransparenzgesetz so umzusetzen, dass tarifgebundene und tarifanwendende Unternehmen von der Dokumentationspflicht befreit werden. „Das wäre ein echter Schritt, die Sozialpartnerschaft zu stärken“, so von Preen.

Auch unter den Verbrauchern müsse die Bundesregierung für Zuversicht sorgen. „Schaut man auf die Verbraucherstimmung in Deutschland, war 2025 ein verlorenes Jahr. Sie lag zuletzt auf dem unbefriedigenden Niveau, auf dem sie in das vergangene Jahr gestartet ist. Das ist besorgniserregend“, warnt von Preen. Hier müsse die Bundesregierung im Jahr 2026 ansetzen und Wirtschaft sowie Verbrauchern mit klaren Signalen zeigen, dass auf sie Verlass ist.

Quelle:

Handelsverband Deutschland

Die Lokalstoffmacher: Patrick Herter von der Strickerei Edelweiss Jersey, Sebastian Keller und Christian Weiß von der Textilveredlung Keller und Andreas Merkel von der Spinnerei Gebr. Otto. Foto Gebr. Otto Baumwollfeinzwirnerei GmbH + Co. KG
Die Lokalstoffmacher: Patrick Herter von der Strickerei Edelweiss Jersey, Sebastian Keller und Christian Weiß von der Textilveredlung Keller und Andreas Merkel von der Spinnerei Gebr. Otto.
08.01.2026

Domestic Luxuries: Regionale textile Wertschöpfungsketten in Baden-Württemberg

Regionale Wertschöpfung in der Textilindustrie gilt vielen als Kostenfaktor. Das Projekt „Lokalstoffmacher“ aus Baden-Württemberg stellt diese Annahme infrage, wenn Preis, Wertschöpfung und Rückfluss gemeinsam betrachtet werden. Drei Unternehmen haben erstmals eine vollständig regionale Strickstoff-Lieferkette aufgebaut – von der Baumwollfaser bis zum veredelten Stoff. Ziel ist es, Transparenz, Planungssicherheit und neue Absatzpotenziale für regional produzierte Textilien zu schaffen. Die Transportdistanz: 2.300 Kilometer. Der Fokus liegt dabei nicht auf Symbolik, sondern auf wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette.

Gesponnen wird die spanische Faser bei Gebr. Otto in Dietenheim bei Ulm, in Albstadt bei Edelweiss Jersey entsteht der Strickstoff und in Öschingen, ebenfalls im Zollernalbkreis, bei der Textilveredlung Keller, bekommt er sein Finishing.

Regionale Wertschöpfung in der Textilindustrie gilt vielen als Kostenfaktor. Das Projekt „Lokalstoffmacher“ aus Baden-Württemberg stellt diese Annahme infrage, wenn Preis, Wertschöpfung und Rückfluss gemeinsam betrachtet werden. Drei Unternehmen haben erstmals eine vollständig regionale Strickstoff-Lieferkette aufgebaut – von der Baumwollfaser bis zum veredelten Stoff. Ziel ist es, Transparenz, Planungssicherheit und neue Absatzpotenziale für regional produzierte Textilien zu schaffen. Die Transportdistanz: 2.300 Kilometer. Der Fokus liegt dabei nicht auf Symbolik, sondern auf wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette.

Gesponnen wird die spanische Faser bei Gebr. Otto in Dietenheim bei Ulm, in Albstadt bei Edelweiss Jersey entsteht der Strickstoff und in Öschingen, ebenfalls im Zollernalbkreis, bei der Textilveredlung Keller, bekommt er sein Finishing.

Initiiert hat das Projekt "Lokalstoffmacher" Patrick Herter, Geschäftsführer von Edelweiss Jersey im Frühjahr 2025. Ihm war es wichtig, eine bewusst aufgebaute, stabile Kooperationskette zu etablieren. Mehr Sichtbarkeit für die einzelnen Unternehmen, unterstreicht Sebastian Keller von dem gleichnamigen Unternehmen für Textilveredlung, habe er sich gewünscht. Schließlich liefert jedes der drei Unternehmen nur Zutaten oder bestenfalls ein Zwischenprodukt. „Am Ende geht es darum, werthaltige Aufträge zu generieren“, fasst Christian Weiss zusammen. Er teilt sich mit Sebastian Keller die Geschäftsführung der Textilveredlung.

„Domestic Luxuries“ als Chance im Bekleidungsbereich
Potential für die Strickstoffe der Lokalstoffmacher ist vorhanden, dessen ist sich Andreas Merkel, Geschäftsführer der Spinnerei Gebr. Otto sicher. Er sitzt mit Patrick Herter, Sebastian Keller und Christian Weiß am Besprechungstisch in Albstadt-Lautlingen. Dank der geografischen Nähe ist ein persönliches Treffen der drei Lokaltstoffmacher spontan möglich. Knapp 100 Kilometer liegen zwischen Spinnerei und Strickerei. Die Öschinger Textilveredler könnten ihre 40 Kilometer bis zur Strickerei sogar mit dem Rad zurücklegen. Die Strecke führt, landschaftlich reizvoll, über die Schwäbische Alb, meist zu Füßen der Zollernburg. 

Otto-Geschäftsführer Merkel nennt den Begriff der „Domestic Luxuries“. Er stammt aus einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey und bezeichnet den Wunsch nach lokal hergestellten Gütern. Insbesondere im gehobenen Bekleidungsbereich wünschten sich – und honorierten – Kunden den regionalen Bezug.

Ob sich die Kooperation aus wirtschaftlicher Sicht gelohnt hat, können die drei Partner noch nicht benennen. „Das ist zu früh“, so Patrick Herter. Die Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette gestärkt hat das Projekt auf jeden Fall. „Mit der Spinnerei hatten wir bisher keinen direkten Kontakt, da war immer ein Glied dazwischen“, so Sebastian Keller. 

Öffentliche Auftraggeber als Zielkunden
Patrick Herter verweist auf ähnliche Projekte in Griechenland, mit dem Ziel, die textile Wertschöpfung im Land zu behalten. „Das ist eine globale Tendenz“, stellt Merkel fest und ergänzt: „Es geht uns hier gewiss nicht um Abschottung oder Lokalpatriotismus, sondern um das Bewusstsein, dass an einem lokal hergestellten Produkt auch Arbeitsplätze hängen.“ 

Er sieht deshalb öffentliche Ausschreibungen als zweiten Zielmarkt für Produkte der Lokalstoffmacher. Bisher werden öffentliche Aufträge aus Preisgründen meist außerhalb Deutschlands vergeben. Allerdings sei die zugrundeliegende Preisbetrachtung unvollständig: Andreas Merkel: „Als Hersteller zahlen wir in Deutschland Steuern sowie vielfältige Abgaben und Umlagen. Diesen Block müsste man in einem realistischen Preisvergleich abziehen.“

In der Konsequenz hieße das: „Würden die öffentlichen Auftraggeber ihre Aufträge in Deutschland platzieren, bekämen sie eine sehr hohe Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen.“

Derzeit sprechen kurzfristige Kostenargumente noch häufig dafür, Produkte zu günstigeren Preisen zu importieren. Mit dem zunehmenden Druck auf dem Arbeitsmarkt und steigenden Sozialkosten müsse der Staat, der als öffentlicher Auftraggeber Geld ausgibt so investieren, dass er den bestmöglichen Pay-Back hat. „Der größte volkswirtschaftliche Rückfluss entsteht dort, wo öffentliche Mittel im eigenen Land in Arbeit, Wertschöpfung und Steuereinnahmen zurückfließen.“

Herausforderungen und Ausblick
„Ein Stoff ist erst mal nur ein Zwischenprodukt“, sagt Christian Weiss. „Nun brauchen wir einen Konfektionär, der aus unserem Gestrick ein fertiges Textilprodukt herstellt.“ Auch für eine Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen braucht es einen Partner, der diesen Prozessschritt abdeckt. Einige Kandidaten hat das Lokalstoffmacher-Trio schon, zum Lokalstoffmacher-Quartett ist es bisher nicht gekommen. 

In Zukunft können sich die drei Lokalstoffmacher vorstellen, andere Fasern einzusetzen. „Baumwolle war ein guter und sinnvoller Anfang, um uns als Kooperationspartner zusammenzubringen“, sagt Patrick Herter. „In dieser Konstellation denken wir weiter.“

Quelle:

Gebr. Otto Baumwollfeinzwirnerei GmbH + Co. KG