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24.02.2026

HDE gegen Abschaffung von Minijobs

Angesichts der aktuellen Debatte über eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs betont der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bedeutung der geringfügigen Beschäftigung für den Einzelhandel.

Der HDE hält die anlässlich eines Antrages des CDU-Arbeitnehmerflügels vor dem Bundesparteitag am Wochenende aufgekommene Diskussion für deplatziert und warnt davor, von ungelösten Problemen wie immer weiter ansteigenden Lohnnebenkosten abzulenken. Trotz der derzeit sehr herausfordernden wirtschaftlichen Lage im Einzelhandel beschäftigt die Branche weiter mehr als 3,1 Millionen Menschen in Deutschland. Rund 800.000 davon gehen einer geringfügigen Beschäftigung nach, sogenannten Minijobs.

Angesichts der aktuellen Debatte über eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs betont der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bedeutung der geringfügigen Beschäftigung für den Einzelhandel.

Der HDE hält die anlässlich eines Antrages des CDU-Arbeitnehmerflügels vor dem Bundesparteitag am Wochenende aufgekommene Diskussion für deplatziert und warnt davor, von ungelösten Problemen wie immer weiter ansteigenden Lohnnebenkosten abzulenken. Trotz der derzeit sehr herausfordernden wirtschaftlichen Lage im Einzelhandel beschäftigt die Branche weiter mehr als 3,1 Millionen Menschen in Deutschland. Rund 800.000 davon gehen einer geringfügigen Beschäftigung nach, sogenannten Minijobs.

„Minijobs werden von den Beschäftigten in der Praxis erfahrungsgemäß aus unterschiedlichen Gründen sehr bewusst angefragt, da diese Beschäftigungsform in besonderem Maße mit den individuellen Lebensumständen vieler Menschen vereinbar ist“, so Steven Haarke, HDE-Geschäftsführer für Arbeit, Bildung, Sozial- und Tarifpolitik. Einige Menschen hätten aufgrund ihrer persönlichen Lebensumstände schlicht keine Möglichkeit, ein höheres Arbeitszeitvolumen zu realisieren. Andere locke vor allem der optimierte Nettolohn im Minijob („brutto für netto“), weil beispielsweise bereits ein hohes Haupt- oder Familieneinkommen zur Verfügung stehe. „Wegen ihrer Flexibilität sind Minijobs bei Beschäftigten und Arbeitgebern sehr beliebt, gerade auch in konjunkturell schwierigen Zeiten“, so Haarke weiter. Die vom CDU-Arbeitnehmerflügel angestoßene Debatte über eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs verkenne die Bedeutung geringfügiger Beschäftigung für den Einzelhandel. „Die Diskussion soll offenbar von Problemen ablenken, die bis heute ungelöst sind, wie etwa den immer weiter steigenden Lohnnebenkosten“, so Haarke weiter.

Die im aktuellen Antrag des CDU-Arbeitnehmerflügels vorgesehene grundsätzliche Beitragspflicht auch für Kleinstjobs würde laut HDE die Nettoentgelte der ehemaligen Minijobber schlagartig spürbar verringern und damit die Attraktivität dieser Tätigkeiten reduzieren. Gleichzeitig wären die dadurch erworbenen Ansprüche dieser Menschen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung aufgrund des geringen Stundenumfangs auch nur minimal. „Der aktuelle Antrag geht also ins Leere und ist daher überhaupt nicht zielführend“, so Haarke. Erschwerend komme hinzu, dass dadurch erhebliche zusätzliche Bürokratie für die Sozialversicherungsträger entstehen würde. Für Arbeitgeber seien Minijobs als Flexibilisierungsinstrument enorm wichtig, um branchenspezifische Stoßzeiten bedienen zu können. „Ohne Minijobs ließe sich der gewohnte, flächendeckende Service im Handel zu allen Öffnungszeiten kaum sicherstellen“, so Haarke weiter. Um Missbrauch im Minijob-System vorzubeugen, würden Arbeitgeber bereits heute strengen, bußgeldbewehrten Aufzeichnungspflichten unterliegen. „Eine Reform würde weder den Beschäftigten noch den Unternehmen oder der Verwaltung einen echten Mehrwert bieten“, so Haarke.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

24.02.2026

BVMed fordert umfassende Infektionsschutz-Strategie

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert in einem neuen Faktenpapier eine umfassende und sektorenübergreifende Infektionsschutz-Strategie. „Wir müssen Folgeschäden nach stattgefundener Infektion und auch Folgekosten vermeiden. Nosokomiale Infektionen und Antibiotika-Resistenzen können nur mit einer umfassenden Strategie zum Infektionsschutz verringert werden“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

„Ohne ein effektives strategisches Vorgehen im Bereich Infektionsschutz wird Deutschland nach OECD-Schätzungen für Infektionen durch zum Beispiel antibiotikaresistente Erreger jedes Jahr bis 2050 bis zu 144 Millionen Euro aufwenden müssen“, warnt der BVMed in seinem Faktenpapier. Die Mehrkosten entstehen unter anderem durch direkte Krankheitskosten wie eine hohe Mortalität, aber auch indirekt durch längere Aufenthalte in stationären Einrichtungen. 

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert in einem neuen Faktenpapier eine umfassende und sektorenübergreifende Infektionsschutz-Strategie. „Wir müssen Folgeschäden nach stattgefundener Infektion und auch Folgekosten vermeiden. Nosokomiale Infektionen und Antibiotika-Resistenzen können nur mit einer umfassenden Strategie zum Infektionsschutz verringert werden“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

„Ohne ein effektives strategisches Vorgehen im Bereich Infektionsschutz wird Deutschland nach OECD-Schätzungen für Infektionen durch zum Beispiel antibiotikaresistente Erreger jedes Jahr bis 2050 bis zu 144 Millionen Euro aufwenden müssen“, warnt der BVMed in seinem Faktenpapier. Die Mehrkosten entstehen unter anderem durch direkte Krankheitskosten wie eine hohe Mortalität, aber auch indirekt durch längere Aufenthalte in stationären Einrichtungen. 

In Deutschland sind jährlich über 700.000 Patient:innen von nosokomialen Infektionen (NI) betroffen, bis zu 20.000 Menschen versterben daran jährlich – Tendenz steigend. Durch zunehmende Antibiotika-Resistenzen steigt das Risiko weiter. Eine Infektion verlängert die Krankenhausverweildauer um durchschnittlich 5 Tage und verursacht zusätzliche Kosten für das Gesundheitssystem in Höhe von bis zu 20.000 Euro pro Fall. Hinzu kommen die volkswirtschaftlichen Auswirkungen auf die Erwerbsbeteiligung.

Elemente einer Infektionsschutz-Strategie
Für den Aufbau und die Umsetzung einer sektorenübergreifenden Infektionsschutz-Strategie hält der BVMed unter anderem folgende Elemente für erforderlich: 

  • Flächendeckende Einführung einer gesicherten Infektionsprävention und -kontrolle (IPC) in Verbindung mit der Optimierung von Antibiotikaeinsätzen in Form von „Antibiotic Stewardship“ (ABS) in allen medizinischen Einrichtungen.
  • Sicherung der strukturellen und personellen Voraussetzung zur präventiven Infektionsmedizin durch die Kombination von IPC und ABS als Mindestanforderung an die Qualität der Krankenhausbehandlung.
  • Verankerung fester Indikatoren der Struktur- und Prozessqualität in der stationären und ambulanten Versorgung.
  • Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Ausbildung des Fachpersonals durch eine Compliance-Surveillance zur Versorgungsqualität.
  • Evaluierung bestehender digitaler Tools und Zusammenführung von bereits etablierten digitalen Maßnahmen zur Surveillance von Infektionen.

Das Fazit des BVMed: „Klar definierte Strukturen dienen neben der Infektionsprävention und -kontrolle einer wirksamen Pandemieprävention. Sie fördern kontinuierliches und konsequentes Umsetzen der geforderten Hygienemaßnahmen unter korrekter Anwendung und Umgang mit den notwendigen Medizinprodukten sowie der Durchführung von Evaluationen innerhalb der Versorgung. Insbesondere in aktuellen und zukünftigen Krisenzeiten müssen medizinische Einrichtungen sicher aufgestellt sein.“ 

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed

Von Sumatrix hergestellte bakterielle Zellulosefolie. Foto: Sumatrix Biotech (CC BY-NC 4.0)
Von Sumatrix hergestellte bakterielle Zellulosefolie.
24.02.2026

Vegane und kreislauffähige Lederalternativen aus biotechnologisch gewonnener Zellulose

Fabulose ist der Name eines von der EU finanzierten Projekts, das von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) koordiniert wird. Das Konsortium besteht aus führenden Forschungsinstituten, Biotech-Innovatoren und Industrieakteuren. Ziel ist es, leistungsstarke, biobasierte und recycelbare lederähnliche Stoffe herzustellen. Dabei werden effiziente biotechnologische Produktionsverfahren für bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente eingesetzt.

Derzeitige Lederalternativen werden entweder aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt, die nicht recycelbar sind, oder sie sind zumindest teilweise biobasiert, aber schwer zu skalieren und zu recyceln.

Deshalb zielt das vom Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) unterstützte Projekt darauf ab, tierische Materialien zum Beispiel in der Automobil-, Mode- oder Polstermöbelbranche durch nachhaltige Alternativen zu ersetzten.

Fabulose ist der Name eines von der EU finanzierten Projekts, das von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) koordiniert wird. Das Konsortium besteht aus führenden Forschungsinstituten, Biotech-Innovatoren und Industrieakteuren. Ziel ist es, leistungsstarke, biobasierte und recycelbare lederähnliche Stoffe herzustellen. Dabei werden effiziente biotechnologische Produktionsverfahren für bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente eingesetzt.

Derzeitige Lederalternativen werden entweder aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt, die nicht recycelbar sind, oder sie sind zumindest teilweise biobasiert, aber schwer zu skalieren und zu recyceln.

Deshalb zielt das vom Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) unterstützte Projekt darauf ab, tierische Materialien zum Beispiel in der Automobil-, Mode- oder Polstermöbelbranche durch nachhaltige Alternativen zu ersetzten.

Mit dem Einsatz fortschrittlicher Fermentationstechniken, Abfallströme als Rohstoffe und KI-gesteuerte Prozessoptimierung wird Fabulose effizient bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente produzieren und dabei die Umweltbelastung minimieren. Die biobasierten Materialien werden in einer Beschichtungsformulierung kombiniert, die die Haltbarkeit und Ästhetik von traditionellem Leder nachahmt. Die HighPerCell®-Technologie der DITF ermöglicht das erneute Verspinnen von bakterieller Zellulose zu Filamenten, die zu recycelten Textilträgern verarbeitet werden, die eine hohe Zugfestigkeit bieten und keine giftigen Stoffe beinhalten.

Statt einzelne Partien (Batches) zu bearbeiten, ermöglicht die Technologie zudem einen Rolle-zu-Rolle-Produktionsprozess, der die zukünftige Skalierung zu einer kostengünstigen Massenproduktion vereinfacht.

Um optimale Materialeigenschaften zu bestimmen, wurden im Projekt die Marktanforderungen erhoben. Ökodesign- und Safe-by-Design-Prinzipien bewerten potenzielle Risiken und stellen sicher, dass Sicherheits- und Nachhaltigkeitsziele erfüllt werden. Ein Digital-Twin-Framework wird wichtige Prozessparameter für die Optimierung und Überwachung der Materialleistung umfassen.

Zusammenfassung der wichtigsten Projektinnovationen:

  • Verwendung von Fermentationsprodukten zur schnellen und kostengünstigen Herstellung von Rohmaterialien
  • Kultivierung von Mikroorganismen auf Abfallstoffen und CO₂ zur Senkung der Produktionskosten und Verringerung der Umweltbelastung
  • Recycling von bakterieller Zellulose zu Filamenten mittels Spinnverfahren zur Herstellung von Textilien mit gleichbleibender und hochwertiger Qualität.
  • Entwicklung von Produktionsprozessen für Cyanophycin zur Herstellung strapazierfähiger Beschichtungen und Veredelungen.
  • Entwicklung eines Rolle-zu-Rolle-Produktionsprozesses zur Vereinfachung der zukünftigen Skalierung.

Projektpartner
Das Fabulose-Projekt hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren und ein Budget von ca. 3,5 Millionen Euro.

Das Konsortium umfasst zehn Partner aus sechs europäischen Ländern, die die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur praktischen Anwendung abdecken:

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) (Deutschland), Next Technology Tecnotessile Societa Nazionale (Italien), Universität Maribor (Slowenien), Sumatrix Biotech (Türkei), VTL GmbH (Österreich), Novis GmbH (Deutschland), Melina Bucher (Deutschland), Benecke-Kaliko GmbH (Deutschland), Konrad Hornschuch GmbH (Deutschland), Universität Aveiro (Portugal) und Steinbeis 2i GmbH (Deutschland).

23.02.2026

Verfahren eröffnet: Europäische Kommission gegen Shein

Das von der Europäischen Kommission gegen Shein eröffnete Verfahren bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) positiv.

Der HDE setzt sich seit Jahren für ein Ende der massiven Wettbewerbsverzerrung im Online-Handel ein und fordert ein konsequentes Vorgehen gegen Händler und Plattformen aus Drittstaaten, die in Europa Regelverstöße begehen.

„Dass die Europäische Kommission nun ein Verfahren gegen Shein eröffnet, ist ein ermutigendes Zeichen für alle Händlerinnen und Händler. Die Zeit der Worte muss vorbei sein, jetzt geht es um Taten“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Das jahrelange Zuschauen, wie Händler und Plattformen aus Fernost europäische Regeln serienweise mit Füßen treten, dürfe sich nicht fortsetzen. Dieser unfaire Wettbewerb ruiniere heimische Handels- und Produktionsunternehmen, die sich an Recht und Gesetz hielten und bei denen das auch streng kontrolliert werde. „Die Verstöße müssen spürbare Folgen haben“, fordert von Preen.

Das von der Europäischen Kommission gegen Shein eröffnete Verfahren bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) positiv.

Der HDE setzt sich seit Jahren für ein Ende der massiven Wettbewerbsverzerrung im Online-Handel ein und fordert ein konsequentes Vorgehen gegen Händler und Plattformen aus Drittstaaten, die in Europa Regelverstöße begehen.

„Dass die Europäische Kommission nun ein Verfahren gegen Shein eröffnet, ist ein ermutigendes Zeichen für alle Händlerinnen und Händler. Die Zeit der Worte muss vorbei sein, jetzt geht es um Taten“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Das jahrelange Zuschauen, wie Händler und Plattformen aus Fernost europäische Regeln serienweise mit Füßen treten, dürfe sich nicht fortsetzen. Dieser unfaire Wettbewerb ruiniere heimische Handels- und Produktionsunternehmen, die sich an Recht und Gesetz hielten und bei denen das auch streng kontrolliert werde. „Die Verstöße müssen spürbare Folgen haben“, fordert von Preen.

Wenn die Missstände nicht konsequent und glaubhaft abgeschafft werden, darf aus Sicht des HDE auch die Abschaltung einer Plattform kein Tabu sein und muss ins Auge gefasst werden. „Die jahrelange Hilflosigkeit und Untätigkeit von Politik und Behörden untergräbt bei vielen Händlern und Produzenten in Deutschland sowie in der EU mittlerweile das Vertrauen in den Rechtsstaat“, warnt von Preen. Jetzt brauche es sichtbare und klare Signale. „Wer hierzulande Waren verkauft, muss sich zwingend auch an die hiesigen Spielregeln bei Umwelt- und Verbraucherschutz sowie bei den steuerlichen Regeln halten“, so von Preen weiter.

Quelle:

Handelsverband Deutschland

(c) Messe Frankfurt, Fedra
23.02.2026

Mehr als 1.500 Aussteller: Techtextil 2026 wächst in Zukunftsfeldern

Die Techtextil wächst weiter: Mehr als 1.500 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren sich vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main. Über 120 davon sind Neuaussteller. Parallel läuft die Texprocess, die mit rund 200 Ausstellern trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil bleibt. 

Mit über 1.500 Ausstellern aus 49 Ländern, davon mehr als 120 Neukunden sowie 16 starken Länderpavillons unter anderem aus Frankreich, Korea und der Schweiz macht die Techtextil Frankfurt erneut zum zentralen Treffpunkt für technische Textilien und Nonwovens. Erstmals präsentieren sich auch die Niederlande und Tunesien mit eigenen Länderpavillons. Die Leitmesse verzeichnet Zuwächse aus europäischen und interkontinentalen Märkten den Niederlanden, Portugal und Indien. Hinzu kommen Neuaussteller aus Australien, Kolumbien, Nigeria, Ungarn und Uruguay. In Zeiten von Rezession, Zolldruck und geopolitischen Spannungen treffen sich auf der Techtextil Entscheider*innen aus verschiedenen Industrien, um neue Märkte zu erschließen, Partner*innen zu finden und Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

Die Techtextil wächst weiter: Mehr als 1.500 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren sich vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main. Über 120 davon sind Neuaussteller. Parallel läuft die Texprocess, die mit rund 200 Ausstellern trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil bleibt. 

Mit über 1.500 Ausstellern aus 49 Ländern, davon mehr als 120 Neukunden sowie 16 starken Länderpavillons unter anderem aus Frankreich, Korea und der Schweiz macht die Techtextil Frankfurt erneut zum zentralen Treffpunkt für technische Textilien und Nonwovens. Erstmals präsentieren sich auch die Niederlande und Tunesien mit eigenen Länderpavillons. Die Leitmesse verzeichnet Zuwächse aus europäischen und interkontinentalen Märkten den Niederlanden, Portugal und Indien. Hinzu kommen Neuaussteller aus Australien, Kolumbien, Nigeria, Ungarn und Uruguay. In Zeiten von Rezession, Zolldruck und geopolitischen Spannungen treffen sich auf der Techtextil Entscheider*innen aus verschiedenen Industrien, um neue Märkte zu erschließen, Partner*innen zu finden und Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

Performance Apparel Textiles: verdoppelte Fläche in Halle 9.0
Ob Schutz, Thermoregulierung, Isolation oder Kühlung: Performance-Materialien müssen in Extremsituationen höchste Leistung erbringen – in Workwear, Schutz- und Militärbekleidung ebenso wie in Outdoor und Sport. Der Bereich Performance Apparel Textiles (Halle 9.0) verdoppelt sich 2026 und versammelt rund 130 Aussteller aus 13 Ländern, darunter rund 30 Neuaussteller. Ein Highlight ist die Live-Präsentation „Performance Apparels on Stage“: Das Areal präsentiert funktionale Endprodukte und Wearables in der Anwendung – basierend auf Materialien der ausstellenden Unternehmen.

Top-Aussteller sind Concordia Textiles (Belgien), Getzner Textil (Österreich), Kermel (Frankreich), Klopman International (Italien), Lenard (Spanien), Noble Biomaterials (USA), Outlast sowie Prym Fashion (Deutschland), Textil Santanderina (Spanien) oder YKK Europe Limited Germany Branch (Großbritannien).

Neuaussteller sind DuPont de Nemours International Sàrl (Schweiz), Francis Dinsmore (Großbritannien), Heliotextil (Portugal), Khosla High Performance Textile (Indien), Osmar Buckle (Taiwan), Paskal Zipper And Fasteners (Israel), PPH Polexim (Polen), RTS Textiles sowie Stretchline (Großbritannien), Technitiger (Spanien) und Xinke Protective (Niederlande).

Nature Performance: nachhaltige Materiallösungen
Kundenseitige Anforderungen und regulatorische Vorgaben beeinflussen die Materialwahl. Gleichzeitig müssen Funktionalität, Qualität und Leistungsfähigkeit gewährleistet bleiben. Die Techtextil hebt unter dem Special Interest Nature Performance Aussteller hervor, die entsprechende Materialien und Lösungen anbieten. Das Signet Nature Performance ist direkt am Messestand sichtbar. Zusätzlich können Besucher*innen in der Online-Ausstellersuche gezielt nach diesem Merkmal filtern und sich entsprechende Anbieter anzeigen lassen.

In Halle 9.1 zeigen Barnet Europe sowie CORDENKA (Deutschland), Kanpur Plastikpack (Indien) und Longcell Europe (Deutschland) Fasern aus natürlichen Polymeren sowie biobasierte Fasern. Entsprechende Fasern präsentieren Calloni (Italien) und Senbis Polymer Innovations (Niederlande) in Halle 9.0.

Ebenfalls in Halle 9.1 sind Fiacao da Graca (Portugal) mit Garnen aus organischen Naturfasern und Gülipek Kumas (Türkei), Inovafil Fiacao (Portugal) sowie Karafiber (Türkei) mit Garnen aus Naturfasern vertreten. Belchem (Deutschland) ergänzt das Angebot um anorganische Naturfasern.

Textile Chemicals & Dyes: erstmals als eigenes Produktsegment gebündelt
Die Techtextil konzentriert Textile Chemicals & Dyes 2026 in Halle 9.0 erstmals in einem separaten Produktsegment und reagiert so auf die steigende Nachfrage der Anwender*innen sowie den Wunsch der Anbieter*innen nach einer klaren, gebündelten Plattform.

Textile Chemicals & Dyes liegen in direkter Nachbarschaft zu Fasern, Garnen und Performance Apparel Textiles. Das Segment ist relevant für Anwendungen von Outdoor- und Schutzbekleidung über Industrie und Automobil bis hin zu Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Filtration und Bau. 

Vertreten sind unter anderem Archroma (Schweiz), CHT (Deutschland), CTF2000 (Belgien), EMS-Chemie (Schweiz), Icap - Sira Chemicals and Polymers und IMA (Italien), Interplast Kimya Sanayi Ve Ticaret (Türkei), Livinguard (Schweiz), Novotex (Italien), Rudolf und Schill+Seilacher (Deutschland), Sarex Chemicals (Indien), Schmits Chemical und Tanatex Chemicals (Niederlande).

Quelle:

Messe Frankfurt

Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Foto Barmag
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt.
19.02.2026

High Performance Garne für den Automobilbau von morgen

Auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt (21.–24. April) präsentiert Barmag auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand umfassende Lösungen für die Herstellung technischer Filamentgarne. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die im Automobilbau für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz sorgen.

Hochleistungsfilamentgarne für maximale Fahrzeugsicherheit
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Für Airbag Anwendungen kommen überwiegend Polyamid- sowie zunehmend Polyesterfilamentgarne zum Einsatz. Barmag bietet hierfür besonders energieeffiziente und produktive Technologien, die stabile Prozesse und konstant hohe Garnqualität ermöglichen. „Unsere Lösungen erfüllen weltweit alle anspruchsvollen Standards für Airbaggarne – und das über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, unabhängig von Klima oder Einsatzbedingungen“, betont Dr. Jen Supra, Technologiemanager Technisch Garn bei Barmag.

Auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt (21.–24. April) präsentiert Barmag auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand umfassende Lösungen für die Herstellung technischer Filamentgarne. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die im Automobilbau für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz sorgen.

Hochleistungsfilamentgarne für maximale Fahrzeugsicherheit
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Für Airbag Anwendungen kommen überwiegend Polyamid- sowie zunehmend Polyesterfilamentgarne zum Einsatz. Barmag bietet hierfür besonders energieeffiziente und produktive Technologien, die stabile Prozesse und konstant hohe Garnqualität ermöglichen. „Unsere Lösungen erfüllen weltweit alle anspruchsvollen Standards für Airbaggarne – und das über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, unabhängig von Klima oder Einsatzbedingungen“, betont Dr. Jen Supra, Technologiemanager Technisch Garn bei Barmag.

Sicherheitsgurte: Präzision im High Tenacity Garnprozess
Auch Sicherheitsgurte setzen auf die Leistungsfähigkeit technischer Filamentgarne. Ein einziger Gurt besteht aus rund 300 HT-Filamentgarnen, deren hochfeste Einzelfilamente enorme Zugkräfte von über 3 Tonnen aufnehmen können – und sich gleichzeitig im Ernstfall kontrolliert dehnen müssen. Die patentierte Single Filament Layer Technologie von Barmag ermöglicht hier einen schonenden, hochpräzisen Prozess zur Herstellung von High-Tenacity (HT) Garnen für maximale Sicherheit.

Technische Garne für stabile Straßen – Geotextilien im Unterbau
Auch außerhalb des Fahrzeugs, etwa im Straßenbau, beweisen technische Garne ihre Leistungsfähigkeit. Für Geotextilien – etwa Geogitter unter Asphalt – werden Garne mit extrem hohen Titern bis 24.000 Denier benötigt. Anlagen von Barmag produzieren hierfür effizient drei Filamentgarne mit je 6.000 Denier, die sich kostengünstig zu einem höheren Titer zusammenfassen lassen.

Komplementär dazu liefert die Barmag Produktmarke Neumag Spinnvliestechnologien für Geotextilien aus Polyester oder Polypropylen, die durch hohe Produktionskapazitäten bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch überzeugen.

Neumags PP Inline-Technologie übertrifft marktüblichen Standard für Geotextil Anwendungen 
In der Stapelfaserproduktion setzt Barmag mit dem Neumag PP Inline-Konzept neue Maßstäbe bei Geotextilanwendungen. Die verbesserte Technologie ist geeignet für Festigkeiten höher als 6 cN/dtex bei gleichzeitig hoher Restdehnung. Damit übertreffen die Fasern die in diesem Anwendungsbereich bislang etablierten Parameter deutlich. Eine erste Produktionsanlage ausgestattet mit dem neuen Spinnereikonzept ging bereits vor kurzem bei einem namhaften Stapelfaserproduzenten im asiatischen Raum in Betrieb.  

Bestandteil des Konzepts ist die im vergangenen Jahr eingeführte EvoDuct Luftführung; sie sorgt für eine effizientere Luftstromverteilung, reduziert den Energieverbrauch und verbessert die Faserhomogenität. Die optimierte Monomer- und Heißluftabsaugung EvE 2, eine weitere Neumag Entwicklung, minimiert Turbulenzen und steigert zugleich die Spinnleistung.

19.02.2026

Checkpoint Systems auf der EuroShop: RFID als Treiber der Retail-Zukunft

Auf der EuroShop 2026 in Düsseldorf zeigt Checkpoint Systems, wie RFID Effizienz, Transparenz und Verlustprävention entlang der gesamten Retail-Wertschöpfungskette neu definiert. Auf der führenden Einzelhandelsmesse erleben Fachbesucher anhand praxisnaher Live-Demonstrationen, wie ein vollständig integrierter 360°-RFID-Ansatz Prozesse von der Produktion bis in die Filiale nachhaltig optimieren kann.

RFID am Point of Sale: Transparenz, Performance und Verlustprävention
Der erste Bereich fokussiert sich auf Lösungen für den Point of Sale. Gezeigt werden RFID-Technologien, die Echtzeit-Bestandstransparenz ermöglichen, Abläufe effizienter gestalten, Warenschwund reduzieren und gleichzeitig das Kundenerlebnis verbessern.

Auf der EuroShop 2026 in Düsseldorf zeigt Checkpoint Systems, wie RFID Effizienz, Transparenz und Verlustprävention entlang der gesamten Retail-Wertschöpfungskette neu definiert. Auf der führenden Einzelhandelsmesse erleben Fachbesucher anhand praxisnaher Live-Demonstrationen, wie ein vollständig integrierter 360°-RFID-Ansatz Prozesse von der Produktion bis in die Filiale nachhaltig optimieren kann.

RFID am Point of Sale: Transparenz, Performance und Verlustprävention
Der erste Bereich fokussiert sich auf Lösungen für den Point of Sale. Gezeigt werden RFID-Technologien, die Echtzeit-Bestandstransparenz ermöglichen, Abläufe effizienter gestalten, Warenschwund reduzieren und gleichzeitig das Kundenerlebnis verbessern.

Ein zentrales Highlight ist SFERO™ RFID Checkout – eine Innovation im Kampf gegen Warenschwund. SFERO ist die erste RFID-EAS-Antenne, die direkt in den Checkout integriert ist, und wurde speziell entwickelt, um die zunehmende Einführung von RFID im Lebensmitteleinzelhandel zu unterstützen. Auf der EuroShop wird SFERO an einer Kassenzone von Kider Store Solutions, einem Spezialisten für Ladenbau und Kassensysteme, erstmals praxisnah demonstriert.

Ergänzend präsentiert Checkpoint Systems die neue NEO™ RF/RFID Antenne. NEO ist konsequent auf die Warensicherung an Filialausgängen ausgerichtet und verbindet zuverlässige Diebstahlprävention mit den Vorteilen intelligenter RFID-Daten. Die Lösung adressiert gezielt Exit-Szenarien im Store und bietet eine klare, zukunftssichere Perspektive für Händler, die RF- und RFID-Technologien kombinieren möchten.
Abgerundet wird dieser Bereich durch innovative Sicherungslösungen aus dem Alpha High Theft Solutions-Portfolio zum Schutz hochwertiger und besonders sensibler Waren.

Ebenfalls zu sehen ist der READFINITY™ RFID Reader, Checkpoints Lesegerät der nächsten Generation. Kompakt, leistungsstark und mit moderner Konnektivität ausgestattet, setzt READFINITY neue Maßstäbe für RFID-Anwendungen am Point of Sale. Darüber hinaus unterstützt das Gerät vielseitige Einsatzszenarien – von der Absicherung von Store-Exits über die Bestandsüberwachung bis hin zu Backroom- und Lagerprozessen – und fügt sich nahtlos in das RFID-Gesamtökosystem ein.

Eine realitätsnahe Retail-Installation verdeutlicht die Reife moderner RFID-Use-Cases. Sie zeigt, wie Produkte mit UHF- und NFC-Inlays mit Lesegeräten und digitalen Displays interagieren, um Mehrwertinformationen in Echtzeit bereitzustellen. Die Demonstration gibt zugleich Einblick in Checkpoints umfangreiches Inlay-Portfolio für unterschiedlichste Anwendungen – von Wiederverwendung über Asset-Tracking bis hin zu vernetzten Kühlgeräten.

Darüber hinaus stellt Checkpoint Systems Checkpoint Store Operations™ vor – eine cloudbasierte Plattform zur zentralen Überwachung von RF- und RFID-Systemen. Angereichert mit RFID-Daten bietet sie Echtzeit-Einblicke in Systemstatus und Ereignisse, darunter Umkleidekabinen-Konversionsraten sowie RF- und RFID-Alarme. Über die mobile App erhalten Store-Teams direkten Zugriff auf relevante KPIs und Alerts und können Abläufe proaktiver und effizienter steuern.

RFID-Lösungen für Fertigung und vorgelagerte Prozesse
Der zweite Bereich des Messestands widmet sich Fertigungs- und Herstellungsprozessen. Gezeigt wird, wie RFID Produktionsabläufe optimiert, Asset-Tracking verbessert und Workflows automatisiert.

Vorgestellt wird unter anderem SPRINT™ Label Printing, eine neue On-Demand-Lösung für RFID-Etikettierung, die sich besonders für die Bekleidungsindustrie eignet. Durch die Produktion von RFID-Labels direkt vor Ort verkürzt SPRINT Durchlaufzeiten und verschafft Marken zusätzliche Flexibilität, um schneller auf Marktanforderungen zu reagieren.

Ergänzend präsentiert Checkpoint Systems seine RFID Countertop-Lösung, mit der alle RFID-gekennzeichneten Artikel innerhalb einer Box in einem einzigen Vorgang erfasst werden können. Die Lösung ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Versandkontrolle vor dem Dispatch und unterstützt zugleich Prozesse im Store und im Distributionszentrum.

Optimierung von Distributionszentren und Logistik
Der dritte Bereich fokussiert sich auf Distributionszentren und Logistik. Checkpoint Systems zeigt hier ein umfassendes Portfolio skalierbarer RFID-Lösungen zur Verbesserung der Bestandsgenauigkeit, Warenverfolgung und operativen Effizienz entlang der gesamten Supply Chain.

Live-Demonstrationen umfassen das RFID Countertop Pad und den RFID Mini Table mit konkreten Anwendungsfällen, unter anderem im Parfümerie-Umfeld. Das RFID Countertop Pad ist eine kosteneffiziente Plug-and-Play-Lösung für die Einzelerfassung von Artikeln und lässt sich nahtlos mit einem Tablet und Checkpoints DC-Software verbinden.
Der RFID Mini Table unterstützt sowohl Einzel- als auch Massenerfassung verpackter Produkte. Mit integriertem Touchscreen ermöglicht er eine präzise Artikelverfolgung in Lagerhäusern und Filialen und stärkt die durchgängige Nachverfolgbarkeit über alle Prozessstufen hinweg.

Weitere Informationen:
Checkpoint Systems RFID Warenschwund
Quelle:

Checkpoint Systems

Start-ups & Young Innovators zeigen Zukunftslösungen für den Handel auf der EuroShop 2026 Credit: Messe Düsseldorf / C. Tillmann
Start-ups & Young Innovators zeigen Zukunftslösungen für den Handel auf der EuroShop 2026
19.02.2026

EuroShop 2026: Next Generation der Innovationen für den Handel

Wenn sich vom 22. bis 26. Februar 2026 das internationale Who is Who der Handelswelt zur EuroShop in Düsseldorf trifft, stehen neben etablierten Marktführern auch ambitionierte Innovationsanbieter im Fokus. Im Start-up Hub sowie auf der neuen Sonderfläche Young Innovators by BMWE präsentieren sie Lösungen für zentrale Herausforderungen des Handels – praxisnah, skalierbar und mit klarem Nutzen für Unternehmen und Kundschaft.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie als Selbstzweck, sondern ihre konkrete Wirkung im operativen Alltag: Wie lassen sich bessere Entscheidungen treffen? Wie können Prozesse effizienter gestaltet werden? Wie entstehen differenzierende Einkaufserlebnisse in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld?

Start-up Hub: Wo Innovation in die Praxis geht
Der Start-up Hub in Halle 7 ist in der Dimension Retail Technology angesiedelt – einem der dynamischsten Technologiefelder der EuroShop. Hier bündelt sich das Spektrum aktueller Lösungen aus den Bereichen Payment, Analytics, Smart Stores, künstliche Intelligenz, Kommunikationstechnologien, POS-Lösungen sowie datenbasierter Einkaufs- und Margensteuerung.

Wenn sich vom 22. bis 26. Februar 2026 das internationale Who is Who der Handelswelt zur EuroShop in Düsseldorf trifft, stehen neben etablierten Marktführern auch ambitionierte Innovationsanbieter im Fokus. Im Start-up Hub sowie auf der neuen Sonderfläche Young Innovators by BMWE präsentieren sie Lösungen für zentrale Herausforderungen des Handels – praxisnah, skalierbar und mit klarem Nutzen für Unternehmen und Kundschaft.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie als Selbstzweck, sondern ihre konkrete Wirkung im operativen Alltag: Wie lassen sich bessere Entscheidungen treffen? Wie können Prozesse effizienter gestaltet werden? Wie entstehen differenzierende Einkaufserlebnisse in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld?

Start-up Hub: Wo Innovation in die Praxis geht
Der Start-up Hub in Halle 7 ist in der Dimension Retail Technology angesiedelt – einem der dynamischsten Technologiefelder der EuroShop. Hier bündelt sich das Spektrum aktueller Lösungen aus den Bereichen Payment, Analytics, Smart Stores, künstliche Intelligenz, Kommunikationstechnologien, POS-Lösungen sowie datenbasierter Einkaufs- und Margensteuerung.

KI wird dabei zum Entscheidungsinstrument in Echtzeit – etwa bei der Validierung von Self-Scanning-Prozessen, bei der dynamischen Preissteuerung, bei der Analyse realer Customer Journeys oder bei der Planung von Frische- und Convenience-Sortimenten unter Einbezug externer Einflussfaktoren. Zugleich entstehen neue Ansätze für Kundeninteraktion, Instore-Navigation und personalisierte Ansprache entlang der gesamten Customer Journey, die den stationären Handel datengetriebener und individueller machen.

Young Innovators by BMWE: Made in Germany, marktfähig gedacht
Erstmals ist mit den Young Innovators by BMWE ein geförderter Gemeinschaftsstand auf der EuroShop vertreten. Das Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt gezielt junge, innovative Unternehmen mit Sitz in Deutschland bei ihrer Teilnahme an internationalen Leitmessen.

Die präsentierten Lösungen reichen von KI-gestützter Produktions- und Absatzplanung über datenbasierte Kundenidentifikation und Einkaufssteuerung bis zur vollständigen Digitalisierung von Kassen- und Loyalty-Prozessen. Sie verdeutlichen, wie stark sich das deutsche Start-up-Ökosystem auf marktfähige, praxisorientierte Anwendungen konzentriert – und wie schnell Innovationen den Weg in reale Handelsstrukturen finden.

Effizienz trifft Erlebnis
Was die jungen Unternehmen verbindet, ist ein klarer Fokus auf messbaren Mehrwert. Daten werden zur Grundlage fundierter Entscheidungen – von der präzisen Analyse realer Kundenbewegungen bis hin zur datenbasierten Einkaufs- und Margensteuerung. KI unterstützt im Tagesgeschäft, digitale Anwendungen entlasten Mitarbeitende und stärken die Kundenbindung. Gleichzeitig entstehen neue Formen der Produktinszenierung, personalisierte Interaktionsmodelle und flexible Serviceangebote, die das Einkaufserlebnis emotional aufladen.

So zeigt sich im Start-up Hub und bei den Young Innovators, dass der Handel Technologie nicht isoliert denkt, sondern als integralen Bestandteil von Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität begreift.

Black Stage: Die Bühne der Next Generation
Ein besonderes Highlight innerhalb des Start-up Hubs ist die Black Stage (Halle 7 / Stand B02). Hier erhalten junge Retail-Tech-Unternehmen, Start-ups und Scale-ups eine eigene Bühne, um ihre Ideen, Produkte und Geschäftsmodelle für den Handel von morgen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Weitere Informationen:
EuroShop Start-ups künstliche Intelligenz
Quelle:

Messe Düsseldorf 

© CWS Workwear
18.02.2026

EcoVadis-Goldstatus für CWS Workwear

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat erstmals den Goldstatus von EcoVadis auf Ebene der CWS Workwear-Unternehmensgruppe erreicht und gehört damit zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen. Für CWS Workwear ist EcoVadis ein externer und wichtiger Gradmesser für die Wirksamkeit ihrer ESG-Strategie und unterstreicht damit die Rolle als führender Anbieter von Berufs-, Arbeits- und Schutzbekleidung im Servicemodell.

Top-Performance in Umwelt und Beschaffung
Das diesjährige Ranking zeigt für CWS Workwear eine deutliche Verbesserung in allen vier Bewertungskriterien gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark hat sich das Unternehmen dabei in den Bereichen Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung entwickelt. Der EcoVadis-Goldstatus steht für ein verlässliches Lieferkettenmanagement mit klar definierten Standards, Transparenz und langfristigen Partnerschaften.

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat erstmals den Goldstatus von EcoVadis auf Ebene der CWS Workwear-Unternehmensgruppe erreicht und gehört damit zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen. Für CWS Workwear ist EcoVadis ein externer und wichtiger Gradmesser für die Wirksamkeit ihrer ESG-Strategie und unterstreicht damit die Rolle als führender Anbieter von Berufs-, Arbeits- und Schutzbekleidung im Servicemodell.

Top-Performance in Umwelt und Beschaffung
Das diesjährige Ranking zeigt für CWS Workwear eine deutliche Verbesserung in allen vier Bewertungskriterien gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark hat sich das Unternehmen dabei in den Bereichen Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung entwickelt. Der EcoVadis-Goldstatus steht für ein verlässliches Lieferkettenmanagement mit klar definierten Standards, Transparenz und langfristigen Partnerschaften.

EcoVadis: Anerkannter Nachhaltigkeitsstandard
EcoVadis ist eine der weltweit führenden Nachhaltigkeits-Bewertungsplattformen für Unternehmen und hat bereits über 150.000 internationale Unternehmen auf ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten geprüft und bewertet. Die Bewertung umfasst vier Bereiche: Umweltmanagement, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Die Gold-Auszeichnung schafft Transparenz, Vertrauen und reduziert den Audit- und Nachweisaufwand in Lieferketten erheblich. Für Kunden bedeutet das mehr Planungssicherheit, verlässliche ESG-relevante Kennzahlen sowie eine gestärkte Resilienz der gesamten Wertschöpfungskette, und das in einem zunehmend regulierten und dynamischen Marktumfeld.

Weitere Informationen:
CWS Workwear EcoVadis
Quelle:

CWS Workwear

18.02.2026

Erreà optimiert Druckprozesse für Sportbekleidung

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneidesystemen, hat die italienische Sportbekleidungsmarke Erreà bei der Modernisierung ihres digitalen Textildruckbetriebs mit der Einrichtung von sieben leistungsstarken Mimaki-Systemen unterstützt. Die neue Installation umfasst drei industrielle Sublimationsdrucker vom Typ Tiger600-1800TS sowie vier TS330-1600-Lösungen und ersetzt die bisherige Flotte von 28 Digitaldruckern. Die Maßnahme ermöglicht es dem Unternehmen, seine Druckinfrastruktur zu rationalisieren und zugleich die Effizienz, Farbkonsistenz und übergreifende Produktionskontrolle zu verbessern.

Angesichts eines Sportbekleidungsmarkts, der zunehmend von kundenindividueller Massenproduktion, kürzeren Vorlaufzeiten und hohen Erwartungen an die Farbgenauigkeit geprägt ist, nahm Erreà eine umfassende Überprüfung seines Druckbetriebs vor, um die nächste Phase seiner industriellen Weiterentwicklung zu unterstützen.

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneidesystemen, hat die italienische Sportbekleidungsmarke Erreà bei der Modernisierung ihres digitalen Textildruckbetriebs mit der Einrichtung von sieben leistungsstarken Mimaki-Systemen unterstützt. Die neue Installation umfasst drei industrielle Sublimationsdrucker vom Typ Tiger600-1800TS sowie vier TS330-1600-Lösungen und ersetzt die bisherige Flotte von 28 Digitaldruckern. Die Maßnahme ermöglicht es dem Unternehmen, seine Druckinfrastruktur zu rationalisieren und zugleich die Effizienz, Farbkonsistenz und übergreifende Produktionskontrolle zu verbessern.

Angesichts eines Sportbekleidungsmarkts, der zunehmend von kundenindividueller Massenproduktion, kürzeren Vorlaufzeiten und hohen Erwartungen an die Farbgenauigkeit geprägt ist, nahm Erreà eine umfassende Überprüfung seines Druckbetriebs vor, um die nächste Phase seiner industriellen Weiterentwicklung zu unterstützen.

Die neue Mimaki-Konfiguration ermöglicht es Erreà, eine Vielzahl von Aufträgen – von großen Mengen für Vereine und Verbände bis hin zu hochgradig personalisierten Kleinserien – in einer einzigen, optimierten Produktionsumgebung zu verwalten.

Mit der Kombination der industriellen Produktivität des Tiger600-1800TS mit der Agilität des TS330-1600 kann Erreà nahtlos zwischen Massenfertigung und kundenspezifischen Aufträgen wechseln und gleichzeitig eine stabile Farbwiedergabe und gleichbleibende Druckqualität über Maschinen und Produktionsstätten hinweg gewährleisten. Ein TS330-1600-Drucker unterstützt die Gestaltung, Designentwicklung und Probenahme am kreativen Hauptsitz von Erreà in Italien, während die übrigen Systeme am Produktionsstandort des Unternehmens in Rumänien eingesetzt werden. So kann die kundenindividuelle Massenproduktion als effizienter, wiederholbarer Prozess und nicht als Ausnahme vollständig in den täglichen Betrieb integriert werden.

Quelle:

Mimaki Europe

Mit einem neuen Markenauftritt stellt die drupa frühzeitig ihre künftige Ausrichtung vor. Zwei Jahre vor Messebeginn gibt die Weltleitmesse für Printing Solutions damit einen ersten Ausblick auf die konzeptionelle und inhaltliche Neupositionierung. Credit: Messe Düsseldorf Constanze Tillmann
Mit einem neuen Markenauftritt stellt die drupa frühzeitig ihre künftige Ausrichtung vor. Zwei Jahre vor Messebeginn gibt die Weltleitmesse für Printing Solutions damit einen ersten Ausblick auf die konzeptionelle und inhaltliche Neupositionierung.
18.02.2026

Markenauftritt drupa 2028: Oktopus als Key Visual

Zentrales Element des Erscheinungsbildes ist ein symbolisch eingesetztes Key Visual: der Oktopus. Er steht für Vernetzung, Intelligenz, Agilität und Resilienz sowie für die gleichzeitige Beherrschung komplexer Prozesse. Damit verweist er auf eine technologische Realität, in der Printing Solutions zunehmend als integrierte Systeme gedacht werden, einschließlich anspruchsvoller Anwendungen im Packaging-Umfeld. Prozesse greifen ineinander, Workflows sind vernetzt, Effizienz entsteht aus dem Zusammenspiel von Hardware, Software, Materialien und automatisierten Anwendungen.

„Die drupa 2028 wird eine drupa wie nie zuvor“, sagt Dr. Andreas Pleßke, Vorsitzender des drupa-Komitees. „Wir setzen neue Maßstäbe darin, wie technologische Entwicklungen, Anwendungen und Märkte eingeordnet und zusammengeführt werden – ein Anspruch, der sich konsequent auch im neuen Markenauftritt widerspiegelt.“

Zentrales Element des Erscheinungsbildes ist ein symbolisch eingesetztes Key Visual: der Oktopus. Er steht für Vernetzung, Intelligenz, Agilität und Resilienz sowie für die gleichzeitige Beherrschung komplexer Prozesse. Damit verweist er auf eine technologische Realität, in der Printing Solutions zunehmend als integrierte Systeme gedacht werden, einschließlich anspruchsvoller Anwendungen im Packaging-Umfeld. Prozesse greifen ineinander, Workflows sind vernetzt, Effizienz entsteht aus dem Zusammenspiel von Hardware, Software, Materialien und automatisierten Anwendungen.

„Die drupa 2028 wird eine drupa wie nie zuvor“, sagt Dr. Andreas Pleßke, Vorsitzender des drupa-Komitees. „Wir setzen neue Maßstäbe darin, wie technologische Entwicklungen, Anwendungen und Märkte eingeordnet und zusammengeführt werden – ein Anspruch, der sich konsequent auch im neuen Markenauftritt widerspiegelt.“

„drupa. dive into the unseen“ als kommunikatives Leitbild
Der Slogan „drupa. dive into the unseen“ greift diesen Ansatz auf und lenkt den Blick auf Entwicklungen, deren Bedeutung sich häufig erst im Gesamtzusammenhang erschließt – etwa durch das Zusammenspiel von Technologien, Prozessen und Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette. Der Slogan steht damit für eine lösungsorientierte Einordnung technologischer Innovationen, jenseits einzelner Produkte oder kurzfristiger Effekte.

„Der Slogan bringt auf den Punkt, wofür die drupa steht: für Visionen, Wissenstransfer und Orientierung in einer zunehmend komplexen technologischen Landschaft“, sagt Sabine Geldermann, Director drupa, Portfolio Print Technologies der Messe Düsseldorf. „Er unterstreicht den Anspruch und die Haltung der drupa, Zukunftsthemen und technologischen Fortschritt nicht isoliert darzustellen, sondern sie im Kontext von Markt, Anwendung und Wertschöpfung verständlich einzuordnen.“

Wie die drupa 2028 Orientierung für morgen schafft
Vor diesem Hintergrund führt die drupa 2028 erstmals eine neue Erlebnisarchitektur ein. Inhalte, Anwendungen sowie Formate für Austausch, Kollaboration und Vernetzung werden künftig entlang klar definierter thematischer Cluster gebündelt. So werden technologische Entwicklungen nachvollziehbar strukturiert. Die Architektur dient dabei als gemeinsamer Ordnungsrahmen für Aussteller, Besucher und Medien.

Weitere Informationen:
drupa key visual Markenauftritt
Quelle:

Messe Düsseldorf

Foto congerdesign, Pixabay
17.02.2026

TU Berlin koordiniert EU-Projekt mit Gesamtbudget von mehr als vier Millionen Euro

Heimtextilien und Schuhe in der Europäischen Union sollen nachhaltiger werden – das ist das Ziel eines neuen Forschungsprojekts am Fachgebiet Innovationsökonomie an der TU Berlin. Das Projekt mit dem Namen STEPH (STrengthening Ecodesign pathways with performance assessment Parameters for Home textiles and footwear) im Rahmen des EU-Programms „Horizon Europe“ hat ein Gesamtbudget von vier Millionen Euro über drei Jahre und bringt 15 Partner*innen aus ganz Europa zusammen, darunter Universitäten, Forschungsinstitute, Industrieverbände, Hersteller, Normungsgremien, Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen. 

Koordiniert wird es von der TU Berlin, auf die über 500.000 Euro an Fördermitteln entfallen. STEPH will vor allem die Umsetzung der EU-Verordnung über die umweltgerechte Gestaltung nachhaltiger Produkte (ESPR) unterstützen. Zusätzlich dazu ist das Fachgebiet Innovationsökonomie auch am neu bewilligten Horizon-Europe-Projekt CIRCONOMY beteiligt, das Kommunen, Unternehmen und Haushalten helfen will, allgemein die Leistungen der Kreislaufwirtschaft besser zu verstehen und zu messen. Hierfür erhält die TU Berlin  in den kommenden drei Jahren rund 400.000 Euro.

Heimtextilien und Schuhe in der Europäischen Union sollen nachhaltiger werden – das ist das Ziel eines neuen Forschungsprojekts am Fachgebiet Innovationsökonomie an der TU Berlin. Das Projekt mit dem Namen STEPH (STrengthening Ecodesign pathways with performance assessment Parameters for Home textiles and footwear) im Rahmen des EU-Programms „Horizon Europe“ hat ein Gesamtbudget von vier Millionen Euro über drei Jahre und bringt 15 Partner*innen aus ganz Europa zusammen, darunter Universitäten, Forschungsinstitute, Industrieverbände, Hersteller, Normungsgremien, Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen. 

Koordiniert wird es von der TU Berlin, auf die über 500.000 Euro an Fördermitteln entfallen. STEPH will vor allem die Umsetzung der EU-Verordnung über die umweltgerechte Gestaltung nachhaltiger Produkte (ESPR) unterstützen. Zusätzlich dazu ist das Fachgebiet Innovationsökonomie auch am neu bewilligten Horizon-Europe-Projekt CIRCONOMY beteiligt, das Kommunen, Unternehmen und Haushalten helfen will, allgemein die Leistungen der Kreislaufwirtschaft besser zu verstehen und zu messen. Hierfür erhält die TU Berlin  in den kommenden drei Jahren rund 400.000 Euro.

Die Verordnung über die umweltgerechte Gestaltung nachhaltiger Produkte (ESPR), die am 18. Juli 2024 in Kraft getreten ist, ist die Grundlage für die Europäische Kommission, um verbindliche Regeln für umweltverträglichere und kreislauffähige Produkte zu schaffen. Für einzelne Produktgruppen werden dabei schrittweise spezifische Regulatorien eingeführt, darunter auch ein Digitaler Produktpass. „Die Umsetzung der ESPR steht vor großen Herausforderungen. Den Verbrauchern fehlen klare Informationen zur Nachhaltigkeit, die Hersteller sind sich über die Vorschriften unsicher, und die Behörden benötigen bessere Instrumente, um die Nachhaltigkeit von Produkten zu überprüfen“, erklärt Dr. Luana Ladu, die das Projekt STEPH eingeworben hat und für die Gesamtkoordination verantwortlich ist. „Um diese Probleme zu lösen, brauchen wir zuverlässige Daten, einfache und einheitlichere Bewertungsmethoden sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen allen an der Umsetzung der ESPR beteiligten Akteuren. STEPH wird dazu beitragen, diese Lücken zu schließen und die nächsten Schritte der ESPR für alle leichter umsetzbar zu machen.“

STEPH beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeit von Heimtextilien und Schuhen
STEPH konzentriert sich dabei speziell auf Heimtextilien (wie Bettwäsche, Handtücher und Vorhänge) und Schuhe – zwei Produktgruppen, die eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Menschen spielen und einen erheblichen ökologischen Fußabdruck haben, aber noch nicht vollständig von den kommenden EU-Ökodesign-Vorschriften abgedeckt sind. Das Ziel ist es, Produkte so zu gestalten, dass ihre Umweltauswirkungen während ihres gesamten Lebenszyklus reduziert werden – von den Rohstoffen über die Herstellung bis hin zu Verwendung, Wiederverwendung und Recycling.

Spezifische Probleme bei den Produkten werden angegangen
Die Probleme liegen dabei im Detail: Bei Heimtextilien zum Beispiel führen Waschen, Verschmutzung, UV-Strahlung und Kontakt mit chloriertem Wasser zu komplexen Belastungen, die noch nicht völlig verstanden sind. Veredelungsbehandlungen, Mischfasern und Verunreinigungen erschweren zudem das Recycling. Die Prüfung der Kreislaufwirtschaftsfähigkeit von Schuhen erfolgt nach wie vor weitgehend im Labor, wobei reale Bedingungen wie Abnutzung, Biegung, Umwelteinflüsse oder Nutzerverhalten nur begrenzt berücksichtigt werden. Gerade die Materialkomplexität von Schuhen, die meist aus mehreren Materialien und mit geklebten Konstruktionen aufgebaut sind, erschwert das Recycling zusätzlich.

20 Ökodesign-Parameter und zehn Testmethoden
Im Mittelpunkt von STEPH steht die Entwicklung und Erprobung klarer, messbarer Nachhaltigkeitsparameter, mit denen bewertet werden kann, wie „kreislauffähig” und umweltfreundlich die Produkte sind. Mindestens 20 Ökodesign-Parameter und zehn Testmethoden sollen entwickelt und validiert werden. Mehr als 800 Unternehmen, zehn Marktüberwachungsbehörden und rund 3.000 Stakeholder werden durch Konsultationen, Workshops und Schulungsmaßnahmen einbezogen. Unter den 15 Projektpartner*innen sind unter anderem der Hersteller Deichmann, der spanische Textilindustrieverband TEXFOR, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Deutsche Institut für Normung (DIN), die italienische Agentur zur Förderung der europäischen Forschung (APRE), das schwedische Forschungszentrum RISE, das Zertifizierungsunternehmen RINA-C sowie die Nichtregierungsorganisation ECOS. Am Projektende von STEPH werde es klare Regeln, Testmethoden und benutzerfreundliche digitale Lösungen geben, die es Unternehmen erleichtern, nachhaltigere Heimtextilien und Schuhe zu entwerfen. 

Beteiligung am EU-Projekt CIRCONOMY als Ergänzung zu STEPH
Neben STEPH ist der Lehrstuhl für Innovationsökonomie auch Partner des neu bewilligten Horizon Europe-Projekts CIRCONOMY (Unlocking the potential of circularity with smart indicators), das von der italienischen Online-Universität Unitelma Sapienza koordiniert wird. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Entwicklung einfacher, praktischer Indikatoren und digitaler Tools, die Kommunen, Unternehmen und Haushalten helfen, die Leistung der Kreislaufwirtschaft besser zu verstehen und zu messen. Während sich STEPH auf die Nachhaltigkeit auf Produktebene in bestimmten Sektoren konzentriert, ergänzt CIRCONOMY diese Arbeit, indem es eine bessere Entscheidungsfindung und Verhaltensänderungen in der gesamten Gesellschaft ermöglicht.

Erstes Probe-Design: Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben produkt- und materialspezifische Nähte und Klebungen an einem eigens designten DBU-Shirt ausgetestet. © Assyst GmbH
Erstes Probe-Design: Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben produkt- und materialspezifische Nähte und Klebungen an einem eigens designten DBU-Shirt ausgetestet.
17.02.2026

Nachhaltige Textilproduktion: 920.000 Euro für Projekt „Eco-Shoring“

Zunehmendes Online-Shopping in Kombination mit Fast Fashion belasten die Umwelt: Schnell ist Kleidung per Knopfdruck bestellt, obwohl der Kleiderschrank eigentlich noch gut bestückt ist. Der Textilsektor ist nicht nur einer der weltweit größten Wirtschaftszweige, sondern verantwortlich für jährlich fast 92 Millionen Tonnen Abfall, große Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase (THG) und massiven Rohstoffverbrauch. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat eine kundenorientierte Strategie der Kleidungsproduktion gefördert – umweltfreundlicher, regional und genau passend.

Zunehmendes Online-Shopping in Kombination mit Fast Fashion belasten die Umwelt: Schnell ist Kleidung per Knopfdruck bestellt, obwohl der Kleiderschrank eigentlich noch gut bestückt ist. Der Textilsektor ist nicht nur einer der weltweit größten Wirtschaftszweige, sondern verantwortlich für jährlich fast 92 Millionen Tonnen Abfall, große Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase (THG) und massiven Rohstoffverbrauch. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat eine kundenorientierte Strategie der Kleidungsproduktion gefördert – umweltfreundlicher, regional und genau passend.

Projekt „Eco-Shoring“: Paradigmenwechsel in der Modeindustrie
Einer McKinsey-Studie zufolge trägt die globale Modeindustrie durch den Ausstoß von jährlich rund zwei Milliarden Tonnen Treibhausgasemissionen beträchtlich zum Klimawandel bei. Die Ursachen liegen innerhalb der weltweiten Lieferketten: Anbau und Gewinnung von Rohstoffen, Verarbeitung, Transport, Handel und Nutzung. „Die Textilbranche hat einen enormen Hebel für den Klimaschutz“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Zudem erhöhen ihm zufolge Digitalisierungs- und Automatisierungstechniken Produktivität und Kosteneffizienz und eröffnen Chancen für mehr Nachhaltigkeit. Die Firma Assyst (Aschheim, Bayern) und die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) (Denkendorf, Baden-Württemberg) zeigen mit „Eco-Shoring“, dem ökologischen Ausgliedern von Aufgaben, einen möglichen Paradigmenwechsel in der Modeindustrie.

Online-Handel: mehr als 40 Prozent Anteil am Gesamtmarkt
Statt Kleidung in fernen Ländern in großen Mengen zu produzieren, setzt das Konsortium auf regionale Produktion nach Bedarf – also nur das, was wirklich gebraucht wird. Dabei helfen digitale Technologien, mit denen Kleidungsstücke am Computer geplant und auf Maß gefertigt werden können. In einem vorgeschalteten Vorhaben entwickelte die Firma Human Solutions mit dem Projektkonsortium einen vollständig digitalen Vertriebsprozess zwischen Herstellung, Handel und Kundschaft. DBU-Fachreferent Dr. Michael Schwake: „Im Online-Shop kann ein digitales dreidimensionales Abbild des eigenen Körpers, ein sogenannter Avatar, erstellt und die Kleidung virtuell anprobiert werden.“ Zugleich werden der Kundschaft die Auswirkungen verschiedener Kaufentscheidungen transparent gemacht: Ökobilanzierung, Quantifizierung und Visualisierung der Umweltentlastungseffekte werden im Gesamtprozess des Onlinehandels dargestellt. 

In Deutschland hatte 2024 der Online-Handel bei Bekleidung und Accessoires laut Handelsverband Deutschland (HDE) mehr als 40 Prozent Anteil am Gesamtmarkt der Branche. „Die passende Bestellung dank virtueller Kleideranprobe verringert die Retourenquote und schont deshalb Ressourcen und Umwelt“, so Schwake.

Digitale Demonstrator-Plattform: von der Ökobilanzierung bis zur Produktentwicklung
Im Vorhaben Eco-Shoring entwickelten die DITF Simulationsmodelle, die sowohl traditionelle als auch zukunftsorientierte Produktionsszenarien vergleichbar machen – inklusive Recycling und regionaler Fertigung. Projektleiter Dr. Martin Lades von der Firma Assyst: „Damit gewinnen wir Transparenz über Umweltauswirkungen und Ressourceneinsatz. So erkennen wir Hebel für einen nachhaltigeren Lieferprozess.“ Ein weiterer Baustein war die Entwicklung einer Demonstrator-Plattform, die laut Konsortium von der Ökobilanzierung bis zur Produktentwicklung alle wichtigen digitalen Komponenten integriert. Lades: „Die Demonstratoren sind die Brücke zwischen Forschung und Anwendung.“ Die Plattform dient als Werkzeug für Unternehmen, um eigene Nachhaltigkeitsszenarien zu erproben und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Für die stark fragmentierte Modebranche sollten Voraussetzungen für eine voll vernetzte integrierte Kette in einem auf Bedarf produzierenden Netzwerk erarbeitet werden. „Die Plattform unterstützt zudem in der Lieferkette gezielt den Trend, nachhaltige Fertigungsstrukturen durch teilweise Rückverlagerung von Produktionsstätten von Asien zurück nach Europa aufzubauen“, sagt Lades.

Einsparungen von mehr als zwei Millionen Tonnen klimaschädliches CO2
Projektleiter Lades ist sicher, „dass nachhaltige Textilproduktion in Europa nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich attraktiv ist“. Das Konsortium rechnet damit, dass durch die Anwendung von Eco-Shoring-Strategien der CO2-Fußabdruck von Bekleidung um bis zu 98 Prozent gegenüber Fast Fashion, also der massenhaften Billigproduktion, gesenkt werden kann – insbesondere durch Ökostrom, weniger Überproduktion und längerer Nutzung von Kleidung. Lades versichert: „Allein bei zehn Prozent Eco Shoring-Produktion für den deutschen Markt könnten jährlich mehr als zwei Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) eingespart werden.“ Zum Vergleich: 2023 wurden laut Datenportal Statista in Deutschland insgesamt mehr als eine Million Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgase bei der Produktion von Textilien, Bekleidung, Leder und Lederwaren ausgestoßen. Zudem sind laut Lades weniger Abfall und kürzere Lieferzeiten Vorteile des neuen Ansatzes. Die Demonstrator-Plattform soll künftig Unternehmen helfen, diese umweltfreundlichen Lösungen in die Praxis zu bringen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt förderte beide Vorhaben mit insgesamt rund 920.000 Euro.

Datengetriebene Prozesse, neue Geschäftsmodelle und ressourcenschonendes Produktdesign steigern die Resilienz des Maschinen- und Anlagenbaus und stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Bild VDI ZRE
Datengetriebene Prozesse, neue Geschäftsmodelle und ressourcenschonendes Produktdesign steigern die Resilienz des Maschinen- und Anlagenbaus und stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.
17.02.2026

Neues VDI ZRE-Kurzpapier: Zirkuläre Strategien als Chance im Maschinen- und Anlagenbau

Steigende Rohstoffpreise, volatile Energiemärkte und wachsende regulatorische Anforderungen erhöhen auch im Maschinen- und Anlagenbau den Handlungsdruck auf Unternehmen, sich resilienter aufzustellen. Das neue Kurzpapier des VDI ZRE zeigt, welche Rolle zirkuläre Geschäftsmodelle, Produktgestaltung und Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit der Branche spielen und welche Handlungsmöglichkeiten sich insbesondere für KMU ergeben.

Die Kreislaufwirtschaft zielt auf einen maximalen Werterhalt ab, indem sie Materialien und Produkte möglichst lange in Wertschöpfungskreisläufen hält. Im Maschinen- und Anlagenbau ist diese Entwicklung besonders relevant, da die Branche nicht nur selbst zirkuläre Strategien anwendet, sondern mit ihren Technologien ressourceneffiziente und kreislauffähige Lösungen in vielen weiteren Industriezweigen ermöglicht.

Steigende Rohstoffpreise, volatile Energiemärkte und wachsende regulatorische Anforderungen erhöhen auch im Maschinen- und Anlagenbau den Handlungsdruck auf Unternehmen, sich resilienter aufzustellen. Das neue Kurzpapier des VDI ZRE zeigt, welche Rolle zirkuläre Geschäftsmodelle, Produktgestaltung und Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit der Branche spielen und welche Handlungsmöglichkeiten sich insbesondere für KMU ergeben.

Die Kreislaufwirtschaft zielt auf einen maximalen Werterhalt ab, indem sie Materialien und Produkte möglichst lange in Wertschöpfungskreisläufen hält. Im Maschinen- und Anlagenbau ist diese Entwicklung besonders relevant, da die Branche nicht nur selbst zirkuläre Strategien anwendet, sondern mit ihren Technologien ressourceneffiziente und kreislauffähige Lösungen in vielen weiteren Industriezweigen ermöglicht.

Das neue Kurzpapier „Kreislaufwirtschaft im Maschinen- und Anlagenbau“ des VDI ZRE bietet einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen in der industriellen Praxis. Es zeigt, welche strategische Bedeutung zirkuläre Ansätze für die Resilienz des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland haben und wie KMU ökologische Anforderungen mit wirtschaftlichen Potenzialen verbinden können. 

Zirkuläre Strategien als Antwort auf steigenden Transformationsdruck 
Der Maschinen- und Anlagenbau ist aktuell mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, die ein strategisches Umdenken von Unternehmen fordern, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Gleichzeitig verändern Digitalisierung und datengetriebene Prozesse die Wertschöpfungsstrukturen der Branche – und eröffnen Unternehmen neue Chancen.

Neue Geschäftsmodelle, Produktdesign und Digitalisierung als zentrale Erfolgsfaktoren
Wichtige Hebel für das Gelingen dieser Transformation, so zeigt das Kurzpapier, sind u.a. neue Geschäftsmodelle, eine zirkulär ausgerichtete Produktentwicklung und insbesondere der Einsatz digitaler Technologien. Diese sind essenziell, um die notwendige Transparenz für eine lückenlose Abbildung eines Maschinen- oder Komponentenzustands über den gesamten Lebenszyklus zu schaffen und die Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle wie Wartungsangebote, Verfügbarkeitsgarantien oder nutzungsbasierte Abrechnungen zu ermöglichen.

Neben der digitalen Transparenz ist ein zirkulär ausgerichtetes Produktdesign ein weiterer wichtiger Baustein: Modulare Bauweisen, recyclingfähige Materialien, standardisierte Komponenten und eine einfache Demontage tragen dazu bei, Ressourcen länger und werterhaltend über den eigentlichen Produktlebenszyklus hinaus im Kreislauf zu halten.

Handlungsempfehlung für Unternehmen
Das Kurzpapier zeigt, dass zirkuläres Wirtschaften bereits heute von strategischer Relevanz für Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau ist. Entscheidend für den Erfolg sind insbesondere: 

  • Investitionen in Digitalisierung und datenbasierte Prozesse
  • Integration kreislauforientierter Designprinzipien in der Produktentwicklung
  • Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wie Product-as-a-Service
  • enge Zusammenarbeit der Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Unternehmen, die die Transformation aktiv mitgestalten, sichern nicht nur ihre eigene Zukunftsfähigkeit, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Innovationskraft des Industriestandorts Deutschland.

Das Kurzpapier „Kreislaufwirtschaft im Maschinen- und Anlagenbau“ des VDI ZRE wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) erstellt.

Quelle:

VDI ZRE – das Kompetenzzentrum für zirkuläre Wirtschaft und Ressourceneffizienz
 

Deutsches Ledermuseum Foto Deutsches Ledermuseum
17.02.2026

AM WENDEPUNKT: Das Deutsche Ledermuseum

Rund 150 Ausstellungen, über 30.000 Objekte, unzählige Geschichten in 110 Jahren – Mit einer letzten großen Ausstellung vor der vorübergehenden Schließung leitet das Deutsche Ledermuseum in Offenbach am Main den Prozess der näher rückenden baulichen Generalsanierung ein. Die Retrospektive AM WENDEPUNKT vom 12. Juni 2026 bis Anfang 2027: Das Deutsche Ledermuseum taucht in die spannende und bewegte Vergangenheit des Museums ein und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die mögliche zukünftige Gestaltung. 

Rund 150 Ausstellungen, über 30.000 Objekte, unzählige Geschichten in 110 Jahren – Mit einer letzten großen Ausstellung vor der vorübergehenden Schließung leitet das Deutsche Ledermuseum in Offenbach am Main den Prozess der näher rückenden baulichen Generalsanierung ein. Die Retrospektive AM WENDEPUNKT vom 12. Juni 2026 bis Anfang 2027: Das Deutsche Ledermuseum taucht in die spannende und bewegte Vergangenheit des Museums ein und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die mögliche zukünftige Gestaltung. 

Die Geschichte des Hauses wird von der Gründung im Jahr 1917 durch Prof. Hugo Eberhardt (1874–1959) über historische Umbrüche und die Entwicklung zu einem international bedeutenden Spezialmuseum rund um das Material Leder bis hin zur inhaltlichen Neuausrichtung seit 2015 nachgezeichnet. Vielfältiges Archivmaterial, Fotografien sowie zeitgenössische Dokumente machen diesen Wandel in einem dezentralen Ausstellungsparcours mit interaktiven Medienstationen auf allen drei Etagen des Hauses erfahrbar. Eine begehbare Timeline, untermalt mit originalen Urkunden, Plakaten, Postkarten sowie ausgewählte Filmszenen – unter anderem aus Polizeiruf 110 oder der Augsburger Puppenkiste – dokumentiert zentrale Ereignisse, Ausstellungen und den Wandel des Museums, das 2027 sein 110-jähriges Jubiläum feiern wird. 

Auf ein mehrwöchiges Veranstaltungsprogramm mit Workshops, Konzerten, Filmvorführungen und kulinarischen Formaten folgt Anfang 2027 ein großes Finissage-Wochenende mit der Schließung des Museums.

Quelle:

Deutsches Ledermuseum

12.02.2026

Rieter: Preiserhöhung für Produkte und Systeme ab März

Reaktion auf weltweit gestiegene Materialkosten: Die globalen Entwicklungen in Politik und Wirtschaft führen seit längerem zu steigen-den Rohstoff- und Energiekosten. Davon ist auch der Textilmaschinenbau betroffen. Die Maschinen und Komponenten von Rieter bestehen zu grossen Teilen aus Stahl, Kupfer, Aluminium und Elektronik. Gerade diese Materialien verzeichneten in den vergangenen Monaten eine höhere Nachfrage sowie gestiegene Preise.

Bisher hat Rieter die entstandenen Mehrkosten nicht an ihre Kunden weitergegeben. Da sich die Preisentwicklung als langfristig erweist, passt das Unternehmen die Preise ab März 2026 an.

Reaktion auf weltweit gestiegene Materialkosten: Die globalen Entwicklungen in Politik und Wirtschaft führen seit längerem zu steigen-den Rohstoff- und Energiekosten. Davon ist auch der Textilmaschinenbau betroffen. Die Maschinen und Komponenten von Rieter bestehen zu grossen Teilen aus Stahl, Kupfer, Aluminium und Elektronik. Gerade diese Materialien verzeichneten in den vergangenen Monaten eine höhere Nachfrage sowie gestiegene Preise.

Bisher hat Rieter die entstandenen Mehrkosten nicht an ihre Kunden weitergegeben. Da sich die Preisentwicklung als langfristig erweist, passt das Unternehmen die Preise ab März 2026 an.

Weitere Informationen:
Rieter AG Rieter Preiserhöhung
Quelle:

Rieter AG

Beispiele für Anwendungen der Freudenberg‑Kabelbänder in Hochspannungsenergiekabeln. Quelle: © Freudenberg Performance Materials
Beispiele für Anwendungen der Freudenberg‑Kabelbänder in Hochspannungsenergiekabeln.
12.02.2026

Freudenberg kehrt zur Wire in Düsseldorf 2026 zurück

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) kehrt nach einer mehrjährigen Pause zur Fachmesse Wire in Düsseldorf zurück. Die Expertinnen und Experten eines der weltweit führenden Hersteller technischer Textilien freuen sich darauf, das umfassende Portfolio an Hochleistungsbändern für Strom-, Daten- und Spezialkabel zu präsentieren. 

Freudenberg präsentiert seine hochleistungsfähigen Bänder für vielfältige Anwendungen in Strom-, Daten-, Glasfaser-, Telekommunikations- und Spezialkabeln. Das Sortiment für Mittelspannungs- (MV) und Hochspannungskabel (HVDC und HVAC) umfasst leitfähige und nicht leitfähige Quellvliese sowie Fixier-, Polster- und Trennvliese und Spezialanfertigungen. Diese Bänder sind von entscheidender Bedeutung, um Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre strukturelle Integrität langfristig zu bewahren. Für Seekabel bietet Freudenberg hochfeste Vliesstoffe mit hervorragenden Quelleigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, bei Kontakt mit Wasser sofort zu reagieren: Sie dehnen sich aus und versiegeln nach einer Beschädigung kleine Lücken im Kabel.

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) kehrt nach einer mehrjährigen Pause zur Fachmesse Wire in Düsseldorf zurück. Die Expertinnen und Experten eines der weltweit führenden Hersteller technischer Textilien freuen sich darauf, das umfassende Portfolio an Hochleistungsbändern für Strom-, Daten- und Spezialkabel zu präsentieren. 

Freudenberg präsentiert seine hochleistungsfähigen Bänder für vielfältige Anwendungen in Strom-, Daten-, Glasfaser-, Telekommunikations- und Spezialkabeln. Das Sortiment für Mittelspannungs- (MV) und Hochspannungskabel (HVDC und HVAC) umfasst leitfähige und nicht leitfähige Quellvliese sowie Fixier-, Polster- und Trennvliese und Spezialanfertigungen. Diese Bänder sind von entscheidender Bedeutung, um Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre strukturelle Integrität langfristig zu bewahren. Für Seekabel bietet Freudenberg hochfeste Vliesstoffe mit hervorragenden Quelleigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, bei Kontakt mit Wasser sofort zu reagieren: Sie dehnen sich aus und versiegeln nach einer Beschädigung kleine Lücken im Kabel.

„Freudenberg ist ein verlässlicher und weltweit agierender Partner von Kabelherstellern für die Entwicklung, Herstellung und Lieferung leistungsstarker Textilbänder für anspruchsvollste Energie- und Datenübertragungslösungen. Mit unserer Rückkehr zur Wire in Düsseldorf stärken wir unsere Verbindungen innerhalb der Branche und unterstreichen unser Engagement, Kabelhersteller dabei zu unterstützen, die heutigen und zukünftigen Herausforderungen in den Bereichen Energieübertragung und Digitalisierung zu meistern“, sagt Jochen Bialek, Head of Global Sales Cable & Electro. 

Quelle:

Freudenberg Performance Materials

12.02.2026

Digitaler Euro: Handel fordert echte Alternative zu Kartensystemen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt die Einführung des digitalen Euro grundsätzlich, warnt jedoch vor dem Scheitern des Projekts durch eine zu komplexe und realitätsferne Ausgestaltung.

„Der digitale Euro hat das Potenzial, die Abhängigkeit von privaten internationalen Zahlungssystemen zu durchbrechen“, so Ulrich Binnebößel, HDE-Abteilungsleiter Zahlungsverkehr und Logistik. „Die aktuellen Planungen könnten diese Chance allerdings verspielen. Das Projekt droht, in eine Komplexitätsfalle zu geraten“, warnt Binnebößel.

Der deutsche Einzelhandel wickelt jährlich rund 20 Milliarden Transaktionen ab und sieht sich mit stetig steigenden Kosten durch die Marktdominanz amerikanischer Zahlungssysteme konfrontiert. Besonders im E-Commerce und bei grenzüberschreitenden Zahlungen sind europäische Alternativen kaum vorhanden. Der HDE sieht im digitalen Euro die Chance auf ein neutrales, staatlich garantiertes Zahlungsmittel – vergleichbar mit Bargeld im analogen Raum.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt die Einführung des digitalen Euro grundsätzlich, warnt jedoch vor dem Scheitern des Projekts durch eine zu komplexe und realitätsferne Ausgestaltung.

„Der digitale Euro hat das Potenzial, die Abhängigkeit von privaten internationalen Zahlungssystemen zu durchbrechen“, so Ulrich Binnebößel, HDE-Abteilungsleiter Zahlungsverkehr und Logistik. „Die aktuellen Planungen könnten diese Chance allerdings verspielen. Das Projekt droht, in eine Komplexitätsfalle zu geraten“, warnt Binnebößel.

Der deutsche Einzelhandel wickelt jährlich rund 20 Milliarden Transaktionen ab und sieht sich mit stetig steigenden Kosten durch die Marktdominanz amerikanischer Zahlungssysteme konfrontiert. Besonders im E-Commerce und bei grenzüberschreitenden Zahlungen sind europäische Alternativen kaum vorhanden. Der HDE sieht im digitalen Euro die Chance auf ein neutrales, staatlich garantiertes Zahlungsmittel – vergleichbar mit Bargeld im analogen Raum.

Scharfe Kritik übt der HDE jedoch am geplanten Kompensationsmodell, mit dem die Aufwände der Banken durch den Handel ausgeglichen werden sollen. „Das vorgesehene Modell bedeutet praktisch eine Übernahme des ineffizienten Interchange-Modells aus dem Kreditkartengeschäft. Wenn die Kosten der Wallet-Anbieter von den Händlern getragen werden sollen, führt das nicht zu einer effizienten Abwicklung von Transaktionen“, so Binnebößel. Statt einer Orientierung an marktüblichen Preisen der etablierten Verfahren fordert der HDE konkret transaktionsbasierte Gebühren von maximal vier Cent statt prozentualer Entgelte. „Der öffentliche digitale Euro unterscheidet sich von privaten Zahlungsmethoden dadurch, dass er mit einer obligatorischen Akzeptanz einhergeht und für die ausstellenden Banken kein Kreditrisiko besteht. Das muss sich auch in den Kosten widerspiegeln“, fordert Binnebößel.

Zudem müssten praxisgerechte Haltegrenzen für Händler eingeführt werden, um Buchungskosten zu vermeiden und B2B-Zahlungen zu ermöglichen. Eine generelle Akzeptanzpflicht lehnt der HDE daher entschieden ab, solange die Kostenstruktur nicht effizient gestaltet ist.

„Bei richtiger Ausgestaltung könnte der digitale Euro zu einem Erfolgsmodell werden, das Effizienz und Innovation fördert“, betont Binnebößel. „Europa kann es sich nicht leisten, diese Chance zu verspielen. Die Entscheidungen der kommenden Monate werden darüber bestimmen, ob der digitale Euro seine transformative Kraft entfalten kann oder als kostenintensives Zwangssystem scheitert“, so Binnebößel.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

Die Gewinner mit Urkunde (von links nach rechts: Maximilian Mohr, ITA-Institutsleiter Professor Dr. Thomas Gries, Dr. Sascha Schriever, Dr. Christian Schwotzer, Dr. Jens Hofer) Copyright: RWTH Innovation GmbH
Die Gewinner mit Urkunde (von links nach rechts: Maximilian Mohr, ITA-Institutsleiter Professor Dr. Thomas Gries, Dr. Sascha Schriever, Dr. Christian Schwotzer, Dr. Jens Hofer)
12.02.2026

Solid Air Dynamics gewinnt zweiten Platz beim RWTH Innovation Award

Das RWTH-Spin-Off Solid Air Dynamics wurde am 30. Januar mit dem zweiten Platz des RWTH Innovation Awards für seine Forschung im Bereich Aerogelfasern ausgezeichnet. Die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Aerogelfasern besitzen eine überragende thermische Isolation, sind extrem leicht und vollständig biologisch abbaubar und können zu über 90 Prozent aus Luft bestehen.

Die Gründer Dr. Sascha Schriever, Dr. Jens Hofer und Maximilian Mohr vom Institut für Textiltechnik (ITA) sowie Dr. Christian Schwotzer vom Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) der RWTH Aachen University wollen zukünftig mit ihren Hochleistungsmaterialien den Markt für Sport- und Outdoorbekleidung oder den Mobilitäts- und Baubereich revolutionieren.

Die Preisverleihung fand während der jährlichen RWTHtransparent-Veranstaltung in Aachen statt. Insgesamt wurden die ersten drei Plätze mit dem RWTH Innovation Award prämiert. Der RWTH Innovation Award zeichnet Beiträge mit besonderer Innovations- und Strahlkraft in der Region Aachen aus.

Das RWTH-Spin-Off Solid Air Dynamics wurde am 30. Januar mit dem zweiten Platz des RWTH Innovation Awards für seine Forschung im Bereich Aerogelfasern ausgezeichnet. Die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Aerogelfasern besitzen eine überragende thermische Isolation, sind extrem leicht und vollständig biologisch abbaubar und können zu über 90 Prozent aus Luft bestehen.

Die Gründer Dr. Sascha Schriever, Dr. Jens Hofer und Maximilian Mohr vom Institut für Textiltechnik (ITA) sowie Dr. Christian Schwotzer vom Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) der RWTH Aachen University wollen zukünftig mit ihren Hochleistungsmaterialien den Markt für Sport- und Outdoorbekleidung oder den Mobilitäts- und Baubereich revolutionieren.

Die Preisverleihung fand während der jährlichen RWTHtransparent-Veranstaltung in Aachen statt. Insgesamt wurden die ersten drei Plätze mit dem RWTH Innovation Award prämiert. Der RWTH Innovation Award zeichnet Beiträge mit besonderer Innovations- und Strahlkraft in der Region Aachen aus.

Supreme Women&Men München | Manni Huber
11.02.2026

Supreme Women & Men München: Besucherzuwachs, starke Orders, Flexibilität

Die Supreme Women & Men München hat in dieser Saison ein deutliches Signal in den Markt gesendet: volle Flächen, hochmotivierte Einkäufer und spürbar mehr Orderaktivität – trotz eines weiterhin herausfordernden Handelsumfelds. Besonders der Samstag, 7. Februar 2026, entwickelte sich zum stärksten Messetag seit langem.

Viele Einkäufer nutzten die Plattform erstmals bewusst auch am Samstag – mit bemerkenswertem Effekt. Eine Einkäuferin bringt es auf den Punkt: „Ich war das erste Mal an einem Samstag hier und konnte ohne feste Termine in viele Stände gehen und direkt Orders schreiben.“ Diese Flexibilität erwies sich als echter Wachstumstreiber, sowohl für Aussteller als auch für die Plattform insgesamt.

„Durch diese Offenheit und Flexibilität konnten unsere Aussteller gezielt Neukunden gewinnen und wir sehen gleichzeitig eine klare Rückgewinnung ehemaliger Einkäufer, die früher bereits bei uns waren und nun bewusst zurückgekehrt sind,“ sagt Aline Müller-Schade, CEO der Supreme Group.

Die Supreme Women & Men München hat in dieser Saison ein deutliches Signal in den Markt gesendet: volle Flächen, hochmotivierte Einkäufer und spürbar mehr Orderaktivität – trotz eines weiterhin herausfordernden Handelsumfelds. Besonders der Samstag, 7. Februar 2026, entwickelte sich zum stärksten Messetag seit langem.

Viele Einkäufer nutzten die Plattform erstmals bewusst auch am Samstag – mit bemerkenswertem Effekt. Eine Einkäuferin bringt es auf den Punkt: „Ich war das erste Mal an einem Samstag hier und konnte ohne feste Termine in viele Stände gehen und direkt Orders schreiben.“ Diese Flexibilität erwies sich als echter Wachstumstreiber, sowohl für Aussteller als auch für die Plattform insgesamt.

„Durch diese Offenheit und Flexibilität konnten unsere Aussteller gezielt Neukunden gewinnen und wir sehen gleichzeitig eine klare Rückgewinnung ehemaliger Einkäufer, die früher bereits bei uns waren und nun bewusst zurückgekehrt sind,“ sagt Aline Müller-Schade, CEO der Supreme Group.

Rückkehr bekannter Gesichter & neue Dynamik
Auffällig war in dieser Saison die verstärkte Präsenz von Haupteinkäufern aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Insgesamt verzeichnete die Supreme Women & Men München einen klaren Besucherzuwachs im Vergleich zur Wintersaison 2025, verbunden mit einer hohen Entscheidungsfreude auf der Fläche.
Trotz angespannter Marktlage zeigten sich Einkäufer ausgesprochen positiv gestimmt. Der Tenor: Die Kollektionen sind hochwertiger geworden, sowohl in Materialität als auch in Design und Positionierung. Die Auswahl wurde als klar kuratiert, relevant und marktnah wahrgenommen.
 
Erfolgreiche Newcomer & starke Markenperformance
Besonders erfolgreich präsentierte sich The Mercer N.Y., das in Düsseldorf und München erstmals auf der Supreme vertreten war. Das Label konnte in München zweistellige Neukundenzuwächse verbuchen, ein starkes Zeichen für die Qualität der Buyer-Struktur vor Ort.
Auch neue Aussteller bestätigten die besondere Atmosphäre der Münchner Plattform. Elfie-Selfie, erstmals in München vertreten, zeigte sich begeistert: „Die Supreme Women & Men München war für uns eine der schönsten und bestorganisierten Messen, die wir je gebucht haben. Wir haben großartige neue Kunden gewonnen und außergewöhnlich positives Feedback erhalten,“ so Ewa Opoka von Elfie-Selfie (Schweiz).

Hochwertige internationale Labels als klares Statement
Ein starkes Qualitätsversprechen setzten zudem die hochwertigen italienischen und internationalen Marken, kuratiert von Michael Schulz. Neben etablierten Namen wie PINKO, PATRIZIA PEPE, TWINSET, ELEH, ELISABETTA FRANCHI und P.A.R.O.S.H. präsentierten sich weitere starke Positionen wie Allude, Bruno Manetti, Mazoni 24, CPL, Susanne Bommer, Gitta Banko, The Kooples, NARLI sowie Mabrun.
Sie unterstrichen einmal mehr den Anspruch der Supreme Women & Men München, internationale Relevanz mit regionaler Nähe zu verbinden.

Weitere Informationen:
Supreme Women & Men München
Quelle:

Supreme Women&Men München