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Federn Daunen Füllung

Wie werden Federn und Daunen zu Bettwaren verarbeitet?

Bevor die importierte Rohware (Rohfedern und Rohdaunen) als Füllmaterial in Bett­waren verwendet werden darf, muss sie bearbeitet werden.
Die unbearbeiteten Daunen und Federn werden zunächst von grobem Schmutz gereinigt. Anschließend werden sie in speziellen Waschmaschinen in 6–8 Waschgängen mit besonderen Bettfedernseifen gewaschen.
Bevor die importierte Rohware (Rohfedern und Rohdaunen) als Füllmaterial in Bett­waren verwendet werden darf, muss sie bearbeitet werden.
Die unbearbeiteten Daunen und Federn werden zunächst von grobem Schmutz gereinigt. Anschließend werden sie in speziellen Waschmaschinen in 6–8 Waschgängen mit besonderen Bettfedernseifen gewaschen.
 
In einem sogenannten Dämpfer werden die nassen Federn und Daunen in dem folgenden Bearbeitungsschritt bei Temperaturen über 100 °C getrocknet und keimfrei gemacht.
Nach dem Trocknen werden sie in der sogenannten Kühlmaschine von feinem, beim Waschen noch nicht entferntem Staub befreit und auf Normaltemperatur abgekühlt.
Den Abschluss bildet das Sortieren der Federn und Daunen. Die durch die Sortierung gewonnenen Grundarten werden dann je nach Kun­denauftrag wieder zu bestimmten Federn-Daunen-Mischungen gemischt.
 
Die Anforderungen an den hygienischen Zustand des Füllmaterials sind in der EN 12935 geregelt. Das Zeichen Daunasan® / Downafresh® signalisiert, dass die mit diesem Zeichen gekennzeichneten Bettwaren permanent durch Stichproben überwacht werden. Dadurch wird bestmöglich sichergestellt, dass die mit Daunasan® / Downafresh® gekennzeichneten Produkte den gestellten Hygieneanforderungen genügen.
 
Federn Daunen Füllung

Wie können Federn und Daunen sortiert werden?

Die Sortierung von Federn und Daunen erfolgt mithilfe eines Lufttrennverfahrens in einer speziellen Sortiermaschine, die aus drei bis vier Kammern besteht. Durch den in der Sortiermaschine erzeugten Luftstrom fliegen die einzelnen Be­standteile, bedingt durch die Schwerkraft, unterschiedlich weit: Die leichteste Ware fliegt am weitesten und die schwerste am kürzesten.
Die Sortierung von Federn und Daunen erfolgt mithilfe eines Lufttrennverfahrens in einer speziellen Sortiermaschine, die aus drei bis vier Kammern besteht. Durch den in der Sortiermaschine erzeugten Luftstrom fliegen die einzelnen Be­standteile, bedingt durch die Schwerkraft, unterschiedlich weit: Die leichteste Ware fliegt am weitesten und die schwerste am kürzesten. Die leichtesten Teile, die Daunen, fliegen entsprechend am weitesten und landen in der hinteren Kammer, während die schwersten Teile, die langen Federn, nur bis zur ersten Kammer kommen.
 
Durch unterschiedlich starken Luftstrom können die verschiedenen Komponenten getrennt werden.
 
Federn Daunen Füllung Vorteile von Daunen- und Federbetten

Welche Mischungen aus Daunen und Federn sind die geeignetsten?

Die richtige Mischung hängt insbesondere vom Wärmebedürfnis des Schläfers ab. Generell wird heute aber ein sehr hoher Anteil an Daunen bevorzugt.
 
Daunen besitzen bei sehr geringem Gewicht die größte Füllkraft und Wärme-Isolation. Steigt der Anteil der Federn, erhöht sich in der Regel das Gewicht der Zudecke; Federn sind schwerer als Daunen.
 
Die Fähigkeit der Daunen zu wärmen, ohne zu belasten, beruht auf ihrer enormen Füllkraft, also der Fähigkeit, sich „aufzubauschen“.
Die richtige Mischung hängt insbesondere vom Wärmebedürfnis des Schläfers ab. Generell wird heute aber ein sehr hoher Anteil an Daunen bevorzugt.
 
Daunen besitzen bei sehr geringem Gewicht die größte Füllkraft und Wärme-Isolation. Steigt der Anteil der Federn, erhöht sich in der Regel das Gewicht der Zudecke; Federn sind schwerer als Daunen.
 
Die Fähigkeit der Daunen zu wärmen, ohne zu belasten, beruht auf ihrer enormen Füllkraft, also der Fähigkeit, sich „aufzubauschen“. Eine Daunendecke enthält immer eine Mischung aus Daunen und isolierenden Luftpolstern. Der Anteil der Luft verringert das Gewicht der Decke im Verhältnis zum Volumen, das sie ausfüllt. Auf diese Weise kann eine Daunendecke bei geringem Gewicht eine hohe Wärmehaltung erzielen.
 
Somit bieten Daunen für den menschlichen Schlafkomfort ideale Voraussetzungen: Sie sind leicht und besitzen eine hervorragende Klimaregulierung. Während des Schlafes wird schnell eine angenehme Wärme aufgebaut, und die aufgenommene Körperfeuchtigkeit wird kontinuierlich abtransportiert.
 
Unterschiedliche Daunendecken, zum Beispiel als Sommer- oder als Winterdecke, lassen sich durch ein angepasstes Füllgewicht herstellen.
Eine Decke aus 100 % Daunen ist besonders warm und kuschelig, dabei aber leicht. Eine beliebte Mischung sind auch 90 % Daunen und 10 % Federn.
Kopfkissen dagegen verlangen ein Füllmaterial, das den Kopf auch abstützen kann. Hier werden bevorzugt Federn-Daunen-Mischungen verwendet.
 
Federn Daunen Decken Vorteile von Daunen- und Federbetten

Wann ist es eine Daunendecke, wann ein Federbett?

Eine Daunendecke muss mindestens 60 % Daunen enthalten. Decken mit einem geringeren Daunenanteil werden als Federbetten bezeichnet. Das ist in der europäischen Norm EN 13186 vorgeschrieben.
 
Eine Daunendecke muss mindestens 60 % Daunen enthalten. Decken mit einem geringeren Daunenanteil werden als Federbetten bezeichnet. Das ist in der europäischen Norm EN 13186 vorgeschrieben.
 
Federn Daunen Füllgutkennzeichnung DIN EN 12934

Wie können denn aus einer Halbdaune 85 % Federn und 15 % Daunen werden? Ist das eine Verschlechterung der Qualität?

Nein. Die früheren Angaben wie fedrige Daune, Dreivierteldaune oder Halbdaune gingen auf die frühere RAL-Vereinbarung 092 A2 zurück, die jetzt von der europäischen Norm DIN EN 12934 ersetzt worden ist.
Der Anteil an Daunen und/oder Federn wird nun in Gewichtsprozent angegeben. Missverständliche Beschreibungen des Füllmaterials, z.B. durch den Begriff Halbdaune, sind in der EN 12934 nicht enthalten.
Nein. Die früheren Angaben wie fedrige Daune, Dreivierteldaune oder Halbdaune gingen auf die frühere RAL-Vereinbarung 092 A2 zurück, die jetzt von der europäischen Norm DIN EN 12934 ersetzt worden ist.
Der Anteil an Daunen und/oder Federn wird nun in Gewichtsprozent angegeben. Missverständliche Beschreibungen des Füllmaterials, z.B. durch den Begriff Halbdaune, sind in der EN 12934 nicht enthalten.  
 
Es handelt sich aber nur um eine neue Kennzeichnung: Selbstverständlich gibt es nach wie vor die Zusammensetzung der früheren „Halbdaune“. Sie heißt jetzt nur anders: 85 % Federn, 15 % Daunen.
In der „Halbdaune“ waren tatsächlich nur 15 % Daunen enthalten.)
 
Ein anderes Beispiel nach der neuen Norm:
70 % Federn, 30 % Daunen – das ist die „Dreivierteldaune“ der zurückgezogenen RAL 092 A2.
 
Federn Daunen Federngewinnung

Was zeichnet Geflügelfedern und –daunen aus?

Daunen und Federn des Wassergeflügels (Gans und Ente) stellen ein hochwertiges und einmaliges Naturprodukt dar, das als Füllmaterial für Zudecken und Kissen und Bekleidung die Eigenschaften Atmungsaktivität, Feuchtetransport und Wärmeisolation bei geringem Gewicht bietet. Diese Vorzüge tragen dazu bei, dass sich Federn und Daunen z. B. in einer Zudecke gleichmäßig verteilen lassen und bereits kleine Mengen zur Füllung einer Zudecke ausreichen.
 
Daunen und Federn des Wassergeflügels (Gans und Ente) stellen ein hochwertiges und einmaliges Naturprodukt dar, das als Füllmaterial für Zudecken und Kissen und Bekleidung die Eigenschaften Atmungsaktivität, Feuchtetransport und Wärmeisolation bei geringem Gewicht bietet. Diese Vorzüge tragen dazu bei, dass sich Federn und Daunen z. B. in einer Zudecke gleichmäßig verteilen lassen und bereits kleine Mengen zur Füllung einer Zudecke ausreichen.
 
Federn Federngewinnung

Wird die Federgewinnung überwacht?

Seit 13 Jahren engagiert sich die europäische Industrie sehr stark für den Tierschutz auf diesem Gebiet und lässt z.B. Farmen in Ungarn überwachen.
 
Seit 13 Jahren engagiert sich die europäische Industrie sehr stark für den Tierschutz auf diesem Gebiet und lässt z.B. Farmen in Ungarn überwachen.
 
Federn Daunen

Was ist der Unterschied zwischen Daunen und Federn?

Federn sind eine eigne Gattung und weisen eine komplett andere Struktur als Daunen auf. Die Feder hat einen länglichen und gebogenen Kiel. Er gibt der Feder eine gewisse Stabilität, ist aber dank seiner enormen Elastizität auch für ihre „federnde“ Wirkung verantwortlich. Im Unterschied zu Daunen eignen sich Federn daher ideal als Füllmaterial für Kissen, wo sie den Kopf angenehm weich abfedern, aber auch gleichzeitig die gewünschte Stabilität im Nacken bieten.
Federn sind eine eigne Gattung und weisen eine komplett andere Struktur als Daunen auf. Die Feder hat einen länglichen und gebogenen Kiel. Er gibt der Feder eine gewisse Stabilität, ist aber dank seiner enormen Elastizität auch für ihre „federnde“ Wirkung verantwortlich. Im Unterschied zu Daunen eignen sich Federn daher ideal als Füllmaterial für Kissen, wo sie den Kopf angenehm weich abfedern, aber auch gleichzeitig die gewünschte Stabilität im Nacken bieten.
 
Daunen kommen dagegen in Daunendecken zum Einsatz, wo sie für einen optimalen Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt (Schlafhöhlenklima) sorgen. Dabei sind sie angenehm leicht und extrem belastbar.

Eines ist allerdings für Federnkissen und Daunendecken wichtig: Beide sollten morgens richtig aufgeschüttelt werden, um lange ihre Form zu behalten.