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Gemeinsam nachhaltig handeln: Das World Textile Forum 2019 geht zu Ende (c) World Textile Forum 2019 - Schweizerische Textilfachschule STF
10.09.2019

Gemeinsam nachhaltig handeln: Das World Textile Forum 2019 geht zu Ende

Ein erfolgreiches und interessantes World Textile Forum 2019 geht zu Ende und war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Ein erfolgreiches und interessantes World Textile Forum 2019 geht zu Ende und war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Am 09. und 10. September trafen sich Entscheider, Entwickler und Pioniere der internationalen Textilbranche in Zürich, um die Veränderungen in der textilen Welt zu thematisieren. Spannende Vorträge und Keynotes zeigten neue Möglichkeiten der Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf. So waren Vorträge rund um das Thema „Sustainable Sourcing“ von Referenten wie Robert van de Kerkhof (Lenzing AG), Heinz Zeller (Hugo Boss), Daniel Gemperle (Calida) und Anna Maria Rugarli (VF) zu hören, während die „Digital Production“ dank Experten/-innen wie Torbjörn Netland (ETH), Maximilian Kürig (Karl Mayer), Maria Neidhold (Spoonflower) und Holger Max-Lang (Lectra) anschliessend im Mittelpunkt stand. Die Referentinnen und Referenten boten neue Perspektiven auf eine nachhaltige Zukunft der Textilbranche und stellten innovative Geschäftsmodelle und Wege vor, die das Textilbusiness einschlagen kann. Für die abschliessenden Podiumsdiskussionen stand der rege Wissensaustausch zwischen den Vortragenden und
Teilnehmenden im besonderen Fokus.

Swiss Textiles, die Schweizerische Textilfachschule STF und Gherzi Textil Organisation möchten sich bei allen Teilnehmern für ein gelungenes World Textile Forum 2019 bedanken und freuen sich schon jetzt darauf, Sie bei der nächsten Ausgabe ebenfalls begrüssen zu dürfen!

Foto: Andreas Endermann
09.09.2019

JUNO Fashion: Fashion Start Up Hub aus Düsseldorf realisiert Influencer-Modekollektionen

Was haben bekannte Social-Media-Influencer, Sport-Stars, Start-Ups und gestandene Unternehmen gemeinsam? JUNO Fashion! Eine junges und frisches Fashion Start-up-Hub aus Düsseldorf, welches sich auf den Aufbau und Transfer neuer Modemarken konzentriert. Die Fashion Agentur stellt wertvolles Knowhow und fundiertes Fachwissen zur Verfügung und unterstützt Kunden bei der Bewältigung der derzeitigen, komplexen Herausforderungen, die im Zuge der Digitalisierung zunehmend wachsen. Unter anderem die veränderten Markt- und Umweltbedingungen, kürzere Produktlebenszyklen und Globalisierung.

Was haben bekannte Social-Media-Influencer, Sport-Stars, Start-Ups und gestandene Unternehmen gemeinsam? JUNO Fashion! Eine junges und frisches Fashion Start-up-Hub aus Düsseldorf, welches sich auf den Aufbau und Transfer neuer Modemarken konzentriert. Die Fashion Agentur stellt wertvolles Knowhow und fundiertes Fachwissen zur Verfügung und unterstützt Kunden bei der Bewältigung der derzeitigen, komplexen Herausforderungen, die im Zuge der Digitalisierung zunehmend wachsen. Unter anderem die veränderten Markt- und Umweltbedingungen, kürzere Produktlebenszyklen und Globalisierung.

Quelle:

PR + Presseagentur textschwester

Bildquelle: Forschungsgemeinschaft Feuerfest
06.09.2019

Zuse Gemeinschaft: Forschung für mehr Recycling in der deutschen Industrie

Mehr Recycling ist nicht nur bei Kunststoffen, sondern auch bei vielen anderen Produkten und Materialien erforderlich, um die weltweite Übernutzung von Ressourcen zu bremsen. Das gilt für Metalle in Elektrogeräten oder Industrieanlagen ebenso wie für Sand oder Kies in Baustoffen. Forschungsinstitute der Zuse-Gemeinschaft arbeiten für Schlüsselbranchen erfolgreich am sparsameren Umgang mit wertvollen Rohstoffen.

Mehr Recycling ist nicht nur bei Kunststoffen, sondern auch bei vielen anderen Produkten und Materialien erforderlich, um die weltweite Übernutzung von Ressourcen zu bremsen. Das gilt für Metalle in Elektrogeräten oder Industrieanlagen ebenso wie für Sand oder Kies in Baustoffen. Forschungsinstitute der Zuse-Gemeinschaft arbeiten für Schlüsselbranchen erfolgreich am sparsameren Umgang mit wertvollen Rohstoffen.

Während für Verpackungen gesetzliche Vorgaben zur Steigerung des Recyclinganteils gelten, lebt das Interesse an mehr Recycling in anderen Branchen von wirtschaftlichen Anreizen. Das gilt z.B. für den begehrten Rohstoff Bauxit als Erz, der eine wichtige Basis für feuerfeste Werkstoffe ist. Die auch als Feuerbetone bekannten Produkte braucht man in Stahlwerken, Gießereien oder Kraftwerken mit ihren sehr hohen Temperaturen. Der Zugang zu den asiatischen Rohstoffquellen dürfte künftig nicht leichter werden. Das erhöht die Attraktivität des Recyclings in Deutschland. Feuerfeste Produkte sind aber sehr empfindlich auf die Auswahl der Rohstoffe und die fürs Recyceln vorgesehenen, eigentlich wertvollen Teile häufig leicht verunreinigt, so durch Eindringen von Gasen oder Flüssigkeiten. „Daher untersuchen wir, welche Auswirkungen bestimmte Verunreinigungen auf die Eigenschaften feuerfester Produkte haben und wie sich Rezepturen zielgerichtet auf den Einsatz von Recyclat-Rohstoffen hin optimieren lassen“, erläutert Christian Dannert von der Forschungsgemeinschaft Feuerfest (FGF), Mitglied der Zuse-Gemeinschaft.

 

Quelle:

Zuse-Gemeinschaft

(c) DOMOTEX
05.09.2019

DOMOTEX 2020: Wohlfühlatmosphäre auf Schritt und Tritt

  • Internationale Architekten und Gestalter verwenden Produkte von DOMOTEXAusstellern für ihre Interior Design Konzepte
  • Aussteller aus aller Welt planen ihren Messeauftritt für die kommende DOMOTEX 2020

Das neue Leitthema der DOMOTEX „ATMYSPHERE“ betont unterschiedliche Eigenschaften von Bodenbelägen, die zu mehr Wohlbefinden in Innen- und Außenräumen beitragen – von umweltfreundlichen und gesundheitsschonenden Aspekten bis zur ästhetischen und akustischen Wirkung. Die Vorbereitungen zur kommenden Veranstaltung (10. – 13. Januar 2020) laufen längst an.

  • Internationale Architekten und Gestalter verwenden Produkte von DOMOTEXAusstellern für ihre Interior Design Konzepte
  • Aussteller aus aller Welt planen ihren Messeauftritt für die kommende DOMOTEX 2020

Das neue Leitthema der DOMOTEX „ATMYSPHERE“ betont unterschiedliche Eigenschaften von Bodenbelägen, die zu mehr Wohlbefinden in Innen- und Außenräumen beitragen – von umweltfreundlichen und gesundheitsschonenden Aspekten bis zur ästhetischen und akustischen Wirkung. Die Vorbereitungen zur kommenden Veranstaltung (10. – 13. Januar 2020) laufen längst an. Viele Aussteller sind dabei, Messeneuheiten zu entwickeln und ein spezielles Angebotsportfolio im Sinne des Leitthemas zu konzipieren.

Mit ihren innovativen Produkten sind DOMOTEX-Aussteller überall auf der Welt bei vorbildlichen Referenzprojekten präsent. Renommierte Architekten und Planer nutzen Laminate, handgefertigte Teppiche oder Naturholzdielen, um trendsetzende Interior Designs zu schaffen, in denen man sich wohlfühlt. Die verwendeten Bodenbeläge, von denen einige ihre Premiere auf der DOMOTEX hatten, bilden dabei die Basis einer angenehmen Raumatmosphäre.

Weitere Informationen:
Domotex Domotex 2020
Quelle:

neumann communication

05.09.2019

Lenzing präsentiert erstes Blockchain-Pilotprojekt im Zuge des Hongkong Fashion Summit

  • Große Mehrheit an Konsumenten fordert Offenlegung der Lieferkette
  • Wegweisendes Pilotprojekt mit der Marke „Chicks“ aus Hongkong umgesetzt
  • Transparenz von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet

Die Lenzing Gruppe hat einen weiteren Meilenstein bei der Einführung der Blockchain-Technologie und damit ein neues Maß an Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Textilindustrie erreicht.

  • Große Mehrheit an Konsumenten fordert Offenlegung der Lieferkette
  • Wegweisendes Pilotprojekt mit der Marke „Chicks“ aus Hongkong umgesetzt
  • Transparenz von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet

Die Lenzing Gruppe hat einen weiteren Meilenstein bei der Einführung der Blockchain-Technologie und damit ein neues Maß an Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Textilindustrie erreicht. Nach Bekanntgabe der Kooperation mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis™ im Mai dieses Jahres folgte für den Weltmarktführer bei Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz nun die Präsentation des ersten Pilotprojektes beim diesjährigen Fashion Summit in Hongkong am 5. September. Das wegweisende Pilotprojekt wurde in enger Zusammenarbeit mit TextileGenesis™, dem WWF sowie der Marke „Chicks“ aus Hongkong umgesetzt.

Weitere Informationen:
Lenzing Group blockchain technology
Quelle:

Lenzing AG

FASHIONSUSTAIN: Die Neonyt Konferenz wird noch internationaler (c) Messe Frankfurt
04.09.2019

FASHIONSUSTAIN: Die Neonyt Konferenz wird noch internationaler

  • Neonyt: The Global Hub for Fashion, Sustainability and Innovation
  • Berlin, 14. bis 16. Januar 2020

Mit zwei weiteren Spin-offs in Los Angeles und in Shanghai treibt die Messe Frankfurt die Internationalisierung der Fashionsustain, der Konferenz zur Neonyt, weiter voran. Im Juli machte sie bereits in New York City Station. Lenzing mit TENCEL™ unterstützt die internationalen Bestrebungen der Konferenz.

  • Neonyt: The Global Hub for Fashion, Sustainability and Innovation
  • Berlin, 14. bis 16. Januar 2020

Mit zwei weiteren Spin-offs in Los Angeles und in Shanghai treibt die Messe Frankfurt die Internationalisierung der Fashionsustain, der Konferenz zur Neonyt, weiter voran. Im Juli machte sie bereits in New York City Station. Lenzing mit TENCEL™ unterstützt die internationalen Bestrebungen der Konferenz.

Gleich zweimal bringt die Fashionsustain, die Konferenz der Messe Frankfurt rund um nachhaltige Textilinnovationen, im September Vorreiter der Branche außerhalb Deutschlands zusammen. Am 20. September gastiert der Event im Rahmen des LA Fashion Festivals in Los Angeles. Am 26. September bildet die Intertextile Shanghai Apparel Fabrics in Shanghai den Rahmen.

Beim LA Fashion Festival (LAFF) steht die Fashionsustain unter dem Motto „The change of fashion is now” und findet in enger Zusammenarbeit mit Lenzing statt. So informiert Lenzing vor Ort zusätzlich an einem eigenen Messestand über die Wertschöpfungskette sowie die Nachhaltigkeits- und Funktionsvorteile rund um ihre Faser und Garnmarke TENCEL™. Es sprechen unter anderem Vertreter von Lenzing, Candiani und Global Denim sowie “Denim-Papst” Adriano Goldschmied und Kerry Bannigan von der Conscious Fashion Campaign supported by the UN Office for Partnerships.

Als zentraler Bestandteil der Fashion-Events in Los Angeles verbindet das zweitägige LA Fashion Festival Einflüsse aus Film, Handel, Innovation und Beauty und schafft so immersive kulturelle Erfahrungen. Das LAFF geht aus dem LA Fashion Film Festival hervor und bietet vom 20. bis 21. September unter anderem Filme, Workshops, Masterclasses, Pop-ups und Vorträge rund um das Thema Mode.

Im Rahmen der Intertextile Shanghai Apparel Fabrics, einer der weltweit größten Fachmessen für Bekleidungsstoffe und Accessoires und organisiert von der Messe Frankfurt, kommt bei der Fashionsustain am 26. September in Shanghai die Keynote von Edwin Keh (Hongkong Research Institute of Textile and Apparel, HKRITA). Anschließend sprechen Andreas Streubig (Director Global Sustainability, Hugo Boss), Jiehui Kia (Principal Sustainability Strategiest, Forum for the Future), Micke Magnusson (Change Agent und Advisor, ReAccess) und Mikkel Hansen (Program and Partnership Lead at Explorium, Fung Group) über die Bedeutung und Herausforderungen mehr Pilotprojekte im Bereich textiler Innovation aufzubauen sowie die Frage wie neue Textilien schneller zur Marktreife befördert werden können.

Es folgen Innovator Pitches der Startups TG3D, Reflaunt und Circular Systems, präsentiert von den Akzeleratoren Fashion for Good, The Mills Fabrica und der H&M Foundation, sowie der Branchengröße HeiQ.

Im anschließenden Panel steht die Bedeutung und Skalierbarkeit innovativer Technologien für die Textilindustrie im Fokus. Es diskutieren Cherry Cheuk Yan Ho (Investment Manager, The Mills Fabrica), Celine Huang (CEO Greater China, HeiQ), Emily Franklin (Innovation Associate, Fashion for Good), Florian Heubrandner (Vice President Global Business Management Textiles, Lenzing) und Jean Hegedus (Marketing Director, Invista Lycra).

Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem Gespräch mit Tony Lowe (East Asia Ambassador, Better Buying) und Max Gilgenmann (Kaleidoscope Berlin) zur Rolle von Einkaufspraktiken in einer sich wandelnden Textil- und Modeindustrie).

Foto: Frank Oudeman
04.09.2019

EuroShop: Von Online zu Offline: Warum Online-Marken in den stationären Handel gehen

Schon seit Jahren erklären die Medien in ihren Schlagzeilen den stationären Einzelhandel für tot – ein Opfer des e-Commerce. Aber während mehrere bekannte Einzelhändler tatsächlich zu gemacht oder einzelne Filialen geschlossen haben, investieren immer mehr ursprünglich rein digitale Marken in stationäre Flächen, um ihr Online-Angebot zu ergänzen.

Schon seit Jahren erklären die Medien in ihren Schlagzeilen den stationären Einzelhandel für tot – ein Opfer des e-Commerce. Aber während mehrere bekannte Einzelhändler tatsächlich zu gemacht oder einzelne Filialen geschlossen haben, investieren immer mehr ursprünglich rein digitale Marken in stationäre Flächen, um ihr Online-Angebot zu ergänzen.

Zur letzten EuroShop, der führenden Fachmesse für alle Investitionsgüter des Handels und seiner Partner, gab es bereits erste Anzeichen, dass auch Pure Player und Online-Startups immer mehr in Richtung offline schielen. 3 Jahre später, auf der EuroShop 2020, vom 16. bis 20. Februar in Düsseldorf, wird dies nun eines der großen Themen der Branche sein.

Denn ein vom Immobilienunternehmen JLL Ende 2018 veröffentlichter Bericht sagt sogar voraus, dass Online-Einzelhändler in den USA über die kommenden fünf Jahre 850 Filialen eröffnen werden. Das zeigt den Wert, den diese Marken auf eine physische Präsenz legen. „Jeder behauptet, dass der stationäre Handel stirbt, aber die E-Commerce Marken drängen ziemlich schnell und aggressiv in den stationären Bereich“, sagt Taylor Coyne, Forschungsleiter Bereich Retail bei JLL, in dem Bericht.

Trotz weiter steigender Online-Umsätze bevorzugt die Mehrheit der Verbraucher noch immer das Einkaufserlebnis im Store und mehr und mehr ursprünglich digitale Marken nutzen den stationären Handel zu ihrem Vorteil.

Quelle:

Messe Düsseldorf GmbH

„Textilfabrik der Zukunft“ am Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) (c) STFI
Am STFI wird eine robotergestützte Bandeinfassung in Kombination mit einem Kamerasystem zur Arbeitssicherheit gezeigt.
03.09.2019

„Textilfabrik der Zukunft“ am Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI)

  • Erleben und Erforschen textiler Zukunftstechnologien zur vernetzten Fertigung und selbstoptimierenden Produktion

Industrie 4.0 – als globale Revolution, die keine Branche auslässt – ist geprägt von künstlicher Intelligenz, IoT, Robotik, 3D-Druck, Wearables, Nanotechnologie und fortschrittlichsten Materialien. Der Digitale Wandel geht auch nicht an Traditionsbranchen wie der Textilwirtschaft vorbei.

  • Erleben und Erforschen textiler Zukunftstechnologien zur vernetzten Fertigung und selbstoptimierenden Produktion

Industrie 4.0 – als globale Revolution, die keine Branche auslässt – ist geprägt von künstlicher Intelligenz, IoT, Robotik, 3D-Druck, Wearables, Nanotechnologie und fortschrittlichsten Materialien. Der Digitale Wandel geht auch nicht an Traditionsbranchen wie der Textilwirtschaft vorbei.

Vor allem im Bereich Automatisierung, Prozessoptimierung und Datenaustausch nimmt die Industrie 4.0 zunehmend Fahrt auf. Sie gestaltet und transformiert textile Bereiche und bringt neue Produkte und Dienstleistungen hervor wie etwa Sensorik in Textilien oder Augmented Reality im Produktionsumfeld.

Seit 2014 arbeiten die Akteure in futureTEX in einem interdisziplinären Kompetenznetzwerk aus Industrie- und Forschungspartnern. Damit unterstützt das Projekt den Wandel der traditionsreichen Textilbranche im Zeitalter der Digitalisierung zum zukunftsfähigen Industrieplayer – mit Technischen Textilien als Fundament. Alle Aktivitäten haben zum Ziel, die Position Deutschlands als Weltmarktführer im Textilmaschinenbau zu stärken sowie den Weg zu einer globalen Spitzenposition bei den Technischen Textilien bis 2025 weiter zu ebnen. futureTEX legt damit eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der Branche zu einem der modernsten Wertschöpfungsnetzwerke zur Herstellung Technischer Textilien, Vliesstoffe und Composites.

Im Frühjahr 2016 wurde im Rahmen des Projektes der Aufbau einer Anschauungs- und Testumgebung initiiert. Im futureTEX Forschungs- und Versuchsfeld „Textilfabrik der Zukunft“ am Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) zeigen zwei Demonstratorlinien die Herstellung Technischer Textilien vor dem Hintergrund der vernetzten Fertigung sowie der selbstoptimierenden Produktion anhand einer kontinuierlichen Vliesstoffproduktion. Lösungen für unterschiedliche textile Technologien, Automatisierungsgrade und Prozessstufen für die Textilbranche werden damit erlebbar und praxisnah dargestellt. Gleichzeitig dienen die Demonstratoren als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie, um mittelständische Unternehmen für die technologischen und wirtschaftlichen Potenziale zu sensibilisieren.

Seit ihrer Inbetriebnahme wird die „Textilfabrik der Zukunft“ kontinuierlich weitergedacht. So wurde unter anderem an der Entwicklung und dem Einsatz von Industrierobotern gearbeitet. Diese ermöglichen Unternehmen unabhängig von der Unternehmensgröße Fertigungsprozesse flexibel zu gestalten und zu automatisieren.

Besonders die Handhabung biegeschlaffer Textilien stellte Robotersysteme in der Vergangenheit vor große Herausforderungen. Die stetige Weiterentwicklung von Schlüsseltechnologien ebnet nun den Weg für die Integration in ein textiles Umfeld. Durch den Einsatz von Nährobotern, die mit speziellen Sensorsystemen ausgestattet sind, werden zum Beispiel Verformungen des Textils oder Falten im Material erkannt und durch entsprechende Aktoren ausgeglichen. In der „Textilfabrik der Zukunft“ lässt sich ein Blick auf entsprechende Lösungen werfen, wie zum Beispiel zur robotergestützten Bandeinfassung, einem fahrerlosen Transportsystem, einem mobilen Roboter und einem Kamerasystem zur dreidimensionalen Raumüberwachung.

Interessierte Unternehmen können an den Demonstratorlinien die praxisnahe, branchenspezifische Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten erleben sowie damit experimentieren, um bestenfalls Lösungen auf ihre eigenen Prozesse zu übertragen. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, den klein- und mittelständischen Textilunternehmen schulungs- und trainingsbezogene Unterstützung bei der digitalen Transformation zu geben.

Weitere Informationen:
STFI Hightech Roboter Industrie 4.0
Quelle:

P3N MARKETING

03.09.2019

Textilfachmesse Apparel Textile Sourcing Germany (ATSG) in Berlin

Keynote von Wilson Zhu (COO bei Li & Fung) über Digitalisierung globaler Lieferketten und Interview mit Jason Prescott (CEO JP Communications) zu Konzept, Zielen und Programm der ATSG

Keynote von Wilson Zhu (COO bei Li & Fung) über Digitalisierung globaler Lieferketten und Interview mit Jason Prescott (CEO JP Communications) zu Konzept, Zielen und Programm der ATSG

Vom 11. bis 13. September findet erstmalig die Textilmesse Apparel Textile Sourcing Germany (ATSG) in Berlin statt. 200 Hersteller aus aller Welt werden die neuesten Entwicklungen und Trends im weltweiten Bekleidungs- und Textilmarkt vorstellen. Dabei werden sich sowohl Hersteller für den Massenmarkt präsentieren als auch Produzenten, die Marken oder Einzelhändler mit kleineren Handelsprogrammen beliefern. Eine Vielzahl internationaler Experten der Textilbranche wird in Vorträgen und Diskussionsrunden die Zukunft des Marktes durchleuchten. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter der ATSG ist JP Communications Inc. (JPC). Das Unternehmen ist mit Messen unter der Dachmarke ATS (Apparel Textile Sourcing) bereits ein namhafter Player in der nordamerikanischen Textil- und Bekleidungsbranche. JP Communications betreibt das umfangreichste Netzwerk von B2BBeschaffungplattformen in den USA. TopTenWholesale.com und Manufacturer.com werden von Millionen internationaler Mitglieder genutzt, um passende Großhändler und Hersteller zu finden. Eine Vielzahl lokaler und europäischer Organisationen aus Industrie, Handel und Gewerbe sowie internationaler Konsulate unterstützt die ATSG.

Weitere Informationen:
Apparel Textile Sourcing
Quelle:

TEMA Technologie Marketing AG

03.09.2019

Situation des deutschen Schuheinzelhandels 2019

  • Erstes Halbjahr mit leichtem Umsatzwachstum
  • Online-Handel mit leichtem Aufwind
  • Innenstädte bereiten Sorgen
  • Sinkende Zahl an Schuhgeschäften
  • Zuversichtlich für das 2. Halbjahr

Erstes Halbjahr mit leichtem Umsatzwachstum

  • Erstes Halbjahr mit leichtem Umsatzwachstum
  • Online-Handel mit leichtem Aufwind
  • Innenstädte bereiten Sorgen
  • Sinkende Zahl an Schuhgeschäften
  • Zuversichtlich für das 2. Halbjahr

Erstes Halbjahr mit leichtem Umsatzwachstum
Anders als im vergangenen Jahr, als das Frühjahrsgeschäft praktisch ausfiel, kann das Wetter in diesem Jahr bislang als saisongerecht bezeichnet werden. Der jahreszeitlich angemessene Witterungsverlauf trug sicher seinen Teil dazu bei, dass der Schuhfachhandel im ersten Halbjahr ein kleines Umsatzplus erzielen konnte. Damit gelang es, die Umsatzdelle aus dem Vorjahr wieder auszugleichen. Nach Berechnungen des BDSE erreichten die stationären Schuhgeschäfte in den ersten sechs Monaten ein Umsatzvolumen von 3,5 Mrd.

Euro. Unter Berücksichtigung auch der übrigen Vertriebsformen, die ebenfalls Schuhe im Sortiment führen – wie Warenhäuser, (Online-)Versender oder der Modehandel –, dürfte der Gesamtumsatz mit Schuhen im ersten Halbjahr 5,6 Mrd. Euro betragen haben.

Schuhhäuser, die zusätzlich zum Angebot in ihren Geschäften auch Ware über das Internet verkaufen, schnitten dabei besser ab als ihre rein stationären Mitbewerber. Allerdings registrieren viele der sog. Multichannel-Händler, dass ihre Online-Umsätze nicht immer auch rentable Umsätze sind. Der Wettbewerb im Netz ist intensiv, und hohe Retourenquoten nagen oftmals an den Roherträgen ihres digitalen Vertriebskanals. So mancher Fachhändler hat sich daher zwischenzeitlich wieder aus dem E-Commerce verabschiedet, zumal bei kleineren Unternehmen häufig die Kraft für ein erfolgreiches zweigleisiges Geschäftsmodell mit eigenem Web-Shop fehlt. Andere Schuhhändler dagegen betrachten den Online-Vertrieb als wichtiges zukünftiges Standbein und bauen diesen Absatzkanal konsequent weiter aus. Hier sind die größeren Anbieter im Vorteil, können sie doch die hohen Investitionen in die Entwicklung leistungsfähiger Omnichannel-Lösungen leichter stemmen. Schuhfilialisten wie Deichmann und Görtz weisen denn auch nach wie vor zweistellige Wachstumsraten in ihrem Online-Vertriebskanal aus.
 
Kleinere Schuhgeschäfte nutzen heute vielfach den Verkauf über digitale Marktplätze, da sich die technische Anbindung und das Warenhandling in der Regel relativ komfortabel und ohne große Investitionen über Online-Plattformen organisieren lassen.

Online-Handel mit leichtem Aufwind
Unternehmen mit Schwerpunkt im Internet-Handel, namentlich die Pure Player und Versandhändler, sind im Schuhmarkt im ersten Halbjahr erneut gewachsen. Nach Schätzungen des BDSE betrug das Plus etwa 5 Prozent.  

Auch wenn der Zuwachs im Vergleich zu früheren Jahren moderat ausfällt, so gelingt es dem Online-Vertrieb nach wie vor, seine Marktposition im Wettbewerb auszubauen. Wie die erwähnten Beispiele Deichmann und Görtz zeigen, gilt dies für das Online-Business insgesamt, also auch für das digitale Geschäft der Multichannel-Anbieter. Der gesamte Online-Umsatz an Schuhen – von Pure Playern und Multichannel-Händlern – dürfte derzeit gut 22 Prozent betragen. Fast 80 Prozent der Schuhe werden demnach von den Kunden noch immer in stationären Geschäften gekauft.

Innenstädte bereiten Sorgen
Die Verschiebung der Marktanteile zugunsten des reinen Internet-Handels, wie sie in vielen Konsumgüterbranchen zu beobachten ist, belastet zunehmend die innerstädtischen Einkaufslagen. So führt das Online-Shopping zu rückläufigen Kundenbesuchen in den Innenstädten, wodurch vielerorts das stationäre Business unter Druck gerät. Zumal die Mietverträge, die der Schuhhandel in frequenzstärkeren Zeiten und häufig mit längeren Laufzeiten abgeschlossen hat, den neuen Rahmenbedingungen noch nicht ausreichend gerecht werden. Hier sind die Vermieter – auch im eigenen Interesse – aufgefordert, im Rahmen von Nachverhandlungen den Fachgeschäften entgegenzukommen, nicht zuletzt um insgesamt die Innenstadt-Standorte am Leben zu halten, deren Versorgungsfunktion zu stärken und einem wachsenden Leerstand aufgrund von Ladenschließungen vorzubeugen.
 
Sinkende Zahl an Schuhgeschäften
Bereits seit einigen Jahren ist die Zahl der Schuhfachgeschäfte rückläufig. Nach Schätzungen des BDSE sind aktuell rund 3.600 Schuhhandels-Unternehmen mit insgesamt ca. 10.000 Standorten/Filialen im Markt aktiv. Blieb früher die Zahl der Standorte aufgrund der Expansion von Filialisten recht stabil, verzeichnet das Statistische Bundesamt seit 2016 auch bei den örtlichen Verkaufsstellen eine rückläufige Entwicklung. Bei schwächelnden Leistungskennzahlen im stationären Bereich müssen die Schuhfilialisten ihre einzelnen Niederlassungen stärker im Blick behalten, was in den vergangenen Jahren bei auslaufenden Mietverträgen zu der ein oder anderen Standortschließung führte.
 
Zuversichtlich für das 2. Halbjahr
Für die zweite Jahreshälfte ist der BDSE zuversichtlich. In den ersten sieben Monaten konnten die Umsatzverluste des insgesamt schwachen Vorjahres ausgeglichen werden. Bei nicht ganz so hochsommerlichen Temperaturen im August lief zudem das Herbstgeschäft ordentlich an. Sollte das Wetter mitspielen und in den Herbst- und Wintermonaten einen „normalen“ saisonalen Verlauf zeigen, könnte der Schuheinzelhandel das aufgelaufene Umsatzplus bis Jahresende halten, vielleicht sogar noch ausbauen.

Weitere Informationen:
Schuheinzelhandel Schuhe Schuhmesse GDS
Quelle:

BDSE Handelsverband Schuhe

(c) TUDALIT e.V.
02.09.2019

TUDALIT e.V. entwickelt sich zum größten Industrieverband im Bereich Textil- und Carbonbeton

Der TUDALIT e.V. ist seit längerem Partner des C³ - Carbon Concrete Composite e.V., dem mittlerweile rund 170 Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft angehören. Damit entwickelt sich TUDALIT zum bundesweit größten Industrieverband im Bereich Textil- und Carbonbeton. Auf den von TUDALIT ins Leben gerufenen Carbon- und Textilbetontagen werden jedes Jahr die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt. Die diesjährigen 11. Carbon- und Textilbetontage in Kooperation zwischen TUDALIT und C³ finden am 24. und 25. September 2019 in Dresden statt.

Der TUDALIT e.V. ist seit längerem Partner des C³ - Carbon Concrete Composite e.V., dem mittlerweile rund 170 Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft angehören. Damit entwickelt sich TUDALIT zum bundesweit größten Industrieverband im Bereich Textil- und Carbonbeton. Auf den von TUDALIT ins Leben gerufenen Carbon- und Textilbetontagen werden jedes Jahr die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt. Die diesjährigen 11. Carbon- und Textilbetontage in Kooperation zwischen TUDALIT und C³ finden am 24. und 25. September 2019 in Dresden statt.

Auf der letzten TUDALIT Mitgliederversammlung am 27.06.2019 ist ein neuer Vorstand gewählt worden und nach vorangegangener Bewerbungsphase die Entscheidung für einen hauptamtlichen Geschäftsführer gefallen, der ab dem 01.09.2019 den ehrenamtlichen Geschäftsführer Roy Thyroff ablöst. Gleichzeitig wurde Roy Thyroff in den TUDALIT Vorstand gewählt. Zum neuen Vorstand gehören: Ulrich Assmann als Vorstandsvorsitzender mit dem Ressort Finanzen / Recht und die stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach (Ressort Wissenschaft / Forschung & Entwicklung / Koordination AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen), Dr.-Ing. Christian Kulas (Ressort Beratung / Information), Michael Rumel (Ressort Bauaufsicht / Gütezeichenerteilung), Roy Thyroff (Ressort Lobbyarbeit / Netzwerke / Verbandskooperationen / Marketing / Öffentlichkeitsarbeit), Dr.-Ing. Silvio Weiland (Ressort Weiterbildung / Qualifikation / Veranstaltungen / Internationales). Neuer TUDALIT Geschäftsführer ist Dr. rer. nat. Klaus Jansen.

Weitere Informationen:
Tudalit
Quelle:

bm CONSULTING

02.09.2019

BTE: Fernlehrgänge für Bekleidung und Schuhe starten

Für die Aus- und Weiterbildung von Verkaufsmitarbeitern sind Fernlehrgänge besonders geeignet, da sie flexibel genutzt werden können und keine Fehlzeiten verursachen. Im Herbst starten wieder zwei Fernlehrgänge für Bekleidung und Schuhe, die jeweils sechs Monate laufen und die von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen sind:

Für die Aus- und Weiterbildung von Verkaufsmitarbeitern sind Fernlehrgänge besonders geeignet, da sie flexibel genutzt werden können und keine Fehlzeiten verursachen. Im Herbst starten wieder zwei Fernlehrgänge für Bekleidung und Schuhe, die jeweils sechs Monate laufen und die von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen sind:

  • Der Lehrgang „Bekleidung verkaufen mit Herz und Verstand“ vermittelt in fünf monatlichen Lehrbriefen mit je rund 50 Seiten umfangreiche Kenntnisse über Damen- und Herrenoberbekleidung sowie über erfolgreiche Verkaufsgespräche. Start ist am 20. September 2019 (Anmeldeschluss: 2. September).
  • Der Schuh-Lehrgang „Wissen erweitern – Beratung verbessern – Erfolg steigern“ besteht ebenfalls aus fünf leicht verständlichen Lehrbriefen mit je ca. 70 Seiten zu den Themen Bedarfsermittlung, Fußgesundheit, Schuhmaterialien und –pflege sowie Verkaufsgespräch. Start ist am 10. Oktober 2019 (Anmeldeschluss: 26. September).

 
Hinweis: Bestellung und weitere Informationen beim BTE, E-Mail: itebestellungen@bte.de und auf der BTE-Website unter www.bte.de  (Rubrik: Publikationen).

Weitere Informationen:
Fernlehrgänge BTE
Quelle:

BTE/BLE/VDB

Am 1. September 2019 wird Lutz Lehmann als neuer CEO Global Strategies Teil des Hohenstein-Teams. © Hohenstein
01.09.2019

Lehmann führt Hohensteins neuen Vertriebskurs fort

  • Ab dem 1. September 2019 verstärkt Lutz Lehmann als neuer CEO den Bereich Global Strategies bei Hohenstein.

BÖNNIGHEIM - Lehmann konzentriert sich in seiner neuen Funktion auf die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Weiterentwicklung der Vertriebsstrategien, um Hohensteins Position als Global Player zu stärken. Er wird die Teams Vertrieb, Marketing und Business Development direkt leiten.

  • Ab dem 1. September 2019 verstärkt Lutz Lehmann als neuer CEO den Bereich Global Strategies bei Hohenstein.

BÖNNIGHEIM - Lehmann konzentriert sich in seiner neuen Funktion auf die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Weiterentwicklung der Vertriebsstrategien, um Hohensteins Position als Global Player zu stärken. Er wird die Teams Vertrieb, Marketing und Business Development direkt leiten.

„Ich freue mich, bei einem Unternehmen zu arbeiten, das in der Textilwirtschaft ein hohes Ansehen genießt“, sagt Lehmann. „Es gibt viel Potenzial für die gesamte Branche. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, meine Markterfahrungen und -kenntnisse einzubringen und Hohenstein in der Textilprüfindustrie weiter voranzutreiben.“ In den letzten acht Jahren arbeitete Lutz Lehmann als CEO der Hermes Hansecontrol Group.

Zuvor war Lehmann in verschiedenen Funktionen beim TÜV Rheinland und der SGS Deutschland beschäftigt. „Lutz Lehmann ist eine ausgezeichnete Ergänzung unseres Managementteams“, betont Prof. Dr. Stefan Mecheels, Inhaber und Geschäftsführer des Prüfdienstleisters Hohenstein. „Wir freuen uns sehr, dass er seine Erfahrungen und Verbindungen im Bereich Testing, Inspection, Certification (TIC) nach Hohenstein bringt.“

Weitere Informationen:
Hohenstein Lutz Lehmann OEKO-TEX®
Quelle:

Global Marketing & Sales Hohenstein

LENZING™ fibers are fully biodegradable in water, soil and compost (c) Lenzing
30.08.2019

LENZING™ Fasern sind vollständig biologisch abbaubar in Wasser, Erde und Kompost

  • Organic Waste Systems und TÜV bestätigen die biologische Abbaubarkeit der Fasern auch in Süßwasser
  • Alle weißen LENZING™ Viscose-, Modal- und Lyocellfasern sind jetzt für alle Entsorgungen zertifiziert
  • Globale Gesetzgeber wollen Plastikabfälle begrenzen, die jahrhundertelang in der Umwelt verbleiben
  • EU-Richtlinie für Einwegkunststoffe regelt die Verwendung bestimmter Plastikprodukte
  • Biologisch abbaubare Materialien wie holzbasierte Fasern sind die beste Alternative zu Einw
  • Organic Waste Systems und TÜV bestätigen die biologische Abbaubarkeit der Fasern auch in Süßwasser
  • Alle weißen LENZING™ Viscose-, Modal- und Lyocellfasern sind jetzt für alle Entsorgungen zertifiziert
  • Globale Gesetzgeber wollen Plastikabfälle begrenzen, die jahrhundertelang in der Umwelt verbleiben
  • EU-Richtlinie für Einwegkunststoffe regelt die Verwendung bestimmter Plastikprodukte
  • Biologisch abbaubare Materialien wie holzbasierte Fasern sind die beste Alternative zu Einwegplastik

Die Lenzing Gruppe erhielt vom unabhängigen Forschungslabor Organic Waste Systems (OWS) die Bestätigung der vollständigen biologischen Abbaubarkeit ihrer Fasern im Süßwasser. Die neuen und bestehenden internationalen Messungen durch OWS und die anschließenden Zertifizierungen, die durch den TÜV Österreich vergeben werden, bestätigen, dass LENZING™ Viscosefasern, LENZING™ Modalfasern und LENZING™ Lyocellfasern in allen natürlichen und industriellen Umgebungen biologisch abbaubar sind: im Boden, im Kompost sowie in Süß- und Meerwasser.

Die biologische Abbaubarkeit von Cellulosefasern und den synthetischen Polyesterfasern wurde bei OWS im Süßwasser nach gültigen internationalen Normen wie z.B. ISO 14851 geprüft. Am Ende des Versuchszeitraums erwiesen sich die holzbasierten LENZING™ Cellulosefasern, Baumwolle und Papierzellstoff im Süßwasser im Gegensatz zu synthetischen Polyesterfasern als vollständig biologisch abbaubar. Die Tatsache, dass synthetische Materialien nicht biologisch abbaubar sind, führt zu großen Problemen in Kläranlagen und zur Verschmutzung der Meere. Dies wiederum schadet nicht nur Fischen und Vögeln, die in und in der Nähe der Ozeane leben, sondern auch allen Meeresorganismen und uns Menschen.

„Die Lenzing Gruppe betreibt ein zirkuläres Geschäftsmodell auf Basis des nachwachsenden Rohstoffes Holz, denn die biologisch abbaubaren LENZING™ Fasern können nach Gebrauch wieder vollständig in die Natur zurückgeführt werden. Dieser komplette Zyklus bildet den Ausgangspunkt für den in unserer Unternehmensstrategie sCore TEN verankerten Kernwert der Nachhaltigkeit und ist die Daseinsberechtigung unseres Unternehmens“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Um dieser Positionierung gerecht zu werden, verbessern wir nicht nur das Geschäft unserer Lieferanten, Kunden und Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette, sondern machen die Textilbranche und die Vliesstoffbranche ein Stück grüner.“

Sowohl die Textilbranche als auch die Vliesstoffbranche stehen vor großen Herausforderungen in Bezug auf die Verschmutzung der Meere. Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, werden die Ozeane bis 2050 mehr Plastik als Fisch enthalten. Daher können die Gesetzgebungsorgane weltweit das Thema nicht mehr ignorieren und sind zu Regelungen übergegangen, die darauf abzielen, die riesigen Abfallmengen von Kunststoffen zu begrenzen. Konkret hat die Europäische Union eine Richtlinie für Einwegkunststoffe erlassen, die derzeit in den EU-Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt wird.

Herkömmliche Feuchttücher und Hygieneprodukte enthalten meist Kunststoff, weshalb ihre Verwendung von den Gesetzgebern streng beobachtet wird. Weniger umweltschädliche Alternativen werden von NGOs und Gesetzgebern generell gefördert, z.B. Produkte aus biologisch abbaubaren holzbasierten Cellulosefasern. Kunststoffabfälle, einschließlich Mikroplastik, können jahrhundertelang in der Umwelt verbleiben. Im Gegensatz dazu sind biologisch abbaubare Materialien wie holzbasierte Fasern die beste Alternative zu Einweg-Kunststoffen, da sie per Definition vollständig ohne irgendwelche negativen Auswirkungen zu haben in die Natur übergehen und somit nicht recycelt werden müssen.

Quelle:

Corporate Communications & Investor Relations
Lenzing Aktiengesellschaft

Stoff-Empfehlung des Monats August: Elegante Glanzpunkte für den Healthcare-Bereich und das Hotel © drapilux
QF Art 189 Raum c drapilux
30.08.2019

Stoff-Empfehlung des Monats August: Elegante Glanzpunkte für den Healthcare-Bereich und das Hotel

  • Elegante Glanzpunkte: drapilux 189 85

Textilien sind untrennbarer Teil des Interieurs, denn sie geben einem Raum Atmosphäre und eine gute Akustik. Doch welcher Stoff ist für welchen Zweck am besten geeignet? Die drapilux-Empfehlung dieses Monats ist Artikel 189 85 und richtet sich an den Healthcare-Bereich sowie an klassische und moderne Hotels.

  • Elegante Glanzpunkte: drapilux 189 85

Textilien sind untrennbarer Teil des Interieurs, denn sie geben einem Raum Atmosphäre und eine gute Akustik. Doch welcher Stoff ist für welchen Zweck am besten geeignet? Die drapilux-Empfehlung dieses Monats ist Artikel 189 85 und richtet sich an den Healthcare-Bereich sowie an klassische und moderne Hotels.

Der Blickfang bei diesem Deko entsteht durch seine besondere Webtechnik, die sogenannte Scherlitechnik. Dabei werden zusätzlich eingetragene füllige Fäden, die lose auf der Rückseite des Gewebes liegen, nach dem Weben abgeschnitten bzw. geschert (Schweizer Ausdruck: Scherli). Bei drapilux-Artikel 189 85 bestehen die gescherten Schussfäden aus einem Filamentgarn, das sich durch seinen charakteristischen Glanz vom matten Untergrund abhebt. Das Ergebnis ist ein großzügiger Rapport (116 cm hoch x 140 cm breit) mit zwei sich überlappenden Rechtecken aus schillernden, in Scherlitechnik gewebten Punkten. Die Glanzpunkte umfassen trendige Farbtöne wie Currygelb, Aqua, Oliv, Puderrosa und Koralle. Die Fondfarben hingegen sind neutral gehalten. Das verleiht dem Stoff eine angemessene Zurückhaltung. Damit passt der Deko gut zum angesagten natürlichen Boho-Trend oder auch zu einer skandinavisch angehauchten Einrichtung. Insgesamt ist der Artikel in vier hellen und drei dunklen Kolorits erhältlich. 

Quelle:

schönknecht : kommunikation
gesellschaft für public relations und marketing mbh

30.08.2019

Textil Vernetzt: Erste KI-Trainer für den textilen Mittelstand

Die ersten KI-Trainer für Mittelständler der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie des Textilmaschinenbaus starten am 1. September im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt. Damit unterstützt nun auch Textil vernetzt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie das Handwerk bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI).

Die ersten KI-Trainer für Mittelständler der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie des Textilmaschinenbaus starten am 1. September im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt. Damit unterstützt nun auch Textil vernetzt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie das Handwerk bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI).

„Wir freuen uns, dass wir eines der ersten Zentren sind, die technologische und wirtschaftliche Potenziale der Künstlichen Intelligenz aufzeigen sowie punktgenaue Unterstützung bei der Erschließung geeigneter Anwendungsfelder für den textilen Mittelstand bieten“, zeigt sich Textil vernetzt-Geschäftsführerin Anja Merker begeistert.

Ab 1. September erhält Textil vernetzt zusätzliche Fördermittel. Vier KI-Trainer des Zentrums gehen zukünftig direkt in Unternehmen und bieten dort kostenfrei Informationsgespräche und Schulungen an. Neben der Grundlagenvermittlung sollen die Unternehmen selbst befähigt werden, Anwendungen für KI zu erkennen. Die KI-Trainer zeigen zudem Wege auf, wie KI in das Unternehmen eingeführt werden kann. Gleichzeitig ist eine Erweiterung der Demonstrations- und Schaufensterumgebungen von Textil vernetzt vorgesehen, vorerst an den Standorten der Partner Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf sowie Hahn-Schickard in Stuttgart. Dazu wird ein eigens eingerichteter KI Escape Room mittels virtueller, realer und mobiler Demonstratoren gezielt intelligente Produkte und Services für den textilen Mittelstand erlebbar machen. „Dies ist mit dem Ziel verbunden, Vorbehalte abzubauen und neue Ideen sowie Kompetenzen für die Umsetzung durch den textilen Mittelstand zu schaffen“, so Anja Merker.

Weitere Informationen:
Textil vernetzt künstliche Intelligenz
Quelle:

Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V.

29.08.2019

Autoneum setzt neue Standards mit Online-Konfigurator „Acoustic Garage“

Als erster Automobilzulieferer weltweit lanciert Autoneum mit „Acoustic Garage“ einen Online-Konfigurator für das Akustikmanagement von Fahrzeugen. Das Portal bietet ein umfassendes Informations- und Produkterlebnis rund um den Lärmschutz im Auto. Zusätzlich können Nutzer verschiedene Akustikkomponenten nach individuellen Anforderungen konfigurieren. Auf diese Weise unterstützt Autoneum Fahrzeughersteller dabei, in zukünftigen Modellen eine optimale Akustik sicherzustellen.

Als erster Automobilzulieferer weltweit lanciert Autoneum mit „Acoustic Garage“ einen Online-Konfigurator für das Akustikmanagement von Fahrzeugen. Das Portal bietet ein umfassendes Informations- und Produkterlebnis rund um den Lärmschutz im Auto. Zusätzlich können Nutzer verschiedene Akustikkomponenten nach individuellen Anforderungen konfigurieren. Auf diese Weise unterstützt Autoneum Fahrzeughersteller dabei, in zukünftigen Modellen eine optimale Akustik sicherzustellen. Acoustic Garage ist ab sofort unter acoustics.autoneum.com frei nutzbar.

Autoneum setzt nicht nur mit seinen innovativen Komponenten und Technologien Standards im automobilen Lärm- und Hitzeschutz, sondern jetzt auch mit der Online-Applikation Acoustic Garage. Die neue, besonders nutzerfreundliche Konfigurationsplattform ermöglicht jedem User – ob Kunde, Wissenschaftsvertreter oder Endverbraucher – ein individuelles Lärmschutzpaket auf Knopfdruck zu gestalten.

Weitere Informationen:
Autoneum Management AG Autoneum
Quelle:

Autoneum Management AG

(c) Epson Deutschland GmbH
29.08.2019

EPSON gewinnt DataMaster Lab Print Awards

Das unabhängige Testlabor DataMaster belegt die Umweltfreundlichkeit von Epson Business-Inkjet-Druckern und zeichnete während des Testzeitraumes 2019 neun Produkte des Herstellers in Umweltkategorien aus. Die DataMaster Lab Print Awards würdigen dabei diejenigen A4- und A3-Multifunktionsgeräte mit Green Awards, welche über ihren gesamten Lebenszyklus die geringste Belastung für die Umwelt darstellen.

Das unabhängige Testlabor DataMaster belegt die Umweltfreundlichkeit von Epson Business-Inkjet-Druckern und zeichnete während des Testzeitraumes 2019 neun Produkte des Herstellers in Umweltkategorien aus. Die DataMaster Lab Print Awards würdigen dabei diejenigen A4- und A3-Multifunktionsgeräte mit Green Awards, welche über ihren gesamten Lebenszyklus die geringste Belastung für die Umwelt darstellen. Zusätzlich gewinnen Epson Geräte der WorkForce Pro C869-Serie den Award „Ausgabe der ersten Seite“ (Klasse Farbe, A3, 22 - 29 ppm) und die Epson WorkForce Enterprise WF-C17590 und WF-C20590 die Auszeichnung „Einfachste Bedienung eines Bürokopierers“ (Klasse Farbe, A3, >= 50 ppm). Bei der Auswahl der Preisträger werden Faktoren wie Fertigung, Vertrieb und Design berücksichtigt.

Weltweit über 40 Millionen EcoTanks verkauft - Epson EcoTank Systeme weiter auf Erfolgskurs
Epson knackt im August 2019 die Marke von weltweit 40 Millionen verkauften EcoTank Druckern seit Einführung der Geräte.

 

Weitere Informationen:
Epson Deutschland GmbH
Quelle:

Epson Deutschland GmbH

29.08.2019

Upgrade yourself: STF launcht Incubator- & Makerspace für Textil- und Fashioncracks

Schluss mit reinen Bildungsangeboten, findet die STF. Für Start-Ups, Labels, DIYourselfer, Innovatoren, Kreative und andere Textil- und Fashionbegeisterte launcht das Kompetenzzentrum für Textil und Fashion einen Incubator- und Makerspace. Und auch sonst stehen noch einige innovative Veränderungen an.

Schluss mit reinen Bildungsangeboten, findet die STF. Für Start-Ups, Labels, DIYourselfer, Innovatoren, Kreative und andere Textil- und Fashionbegeisterte launcht das Kompetenzzentrum für Textil und Fashion einen Incubator- und Makerspace. Und auch sonst stehen noch einige innovative Veränderungen an.

Die Anforderungen an einen Bildungsanbieter wie die STF wandeln sich. Junge Menschen suchen Know-how adhoc und möchten, wenn sie sich für ein Angebot entschieden haben, lieber heute als erst morgen mit einem Studium starten. Grund genug, das Kerngeschäft «Education» von ein- bis dreijährigen Studiengängen mit starrer Struktur anzupassen und sich zu einem flexiblen Bildungsdienstleister mit Modulstruktur zu wandeln. Dies mit Studiengängen, wo Wahlmodule nach persönlichem Interesse zur Verfügung stehen. «Natürlich ist auch der Besuch eines einzigen Moduls möglich, um sich im spezifischen Fachgebiet zusätzliches Know-how anzueignen», so Sonja Amport, Direktorin der STF. Auch inhaltlich wird optimiert: So werden neu Module als Abendkurse rund um Social Media, Shoes & Accessoires, CAD Grafis, Functional & Smart Textiles oder Fashion Journalism entwickelt und zukünftig teilweise auch in Englisch angeboten. Und zuguterletzt: nebst Offline wird die Wissensvermittlung auch Online geschehen.

Weitere Informationen:
Schweizerische Textilfachschule
Quelle:

Schweizerische Textilfachschule STF

28.08.2019

Toray übernimmt Alva Sweden AB

Toray Industries, Inc. gab bekannt, Verhandlungen mit AB Anders Westerlind zur Übernahme von Alva Sweden AB (ASE) abgeschlossen zu haben. Demnach akquiriert Toray sowohl ASE, einen Hersteller von Airbag-Kissen im Automobilbereich, als auch die beiden Tochtergesellschaften Alva Confecções S.A. (Portugal) und Alva Tunisia S.A. (Tunesien, in der Folge gemeinsam als „Alva“ bezeichnet). Das japanische Unternehmen übernimmt alle Anteile von ASE, welches sich zu 100 Prozent im Besitz von AB Anders Westerlind befindet.

Toray Industries, Inc. gab bekannt, Verhandlungen mit AB Anders Westerlind zur Übernahme von Alva Sweden AB (ASE) abgeschlossen zu haben. Demnach akquiriert Toray sowohl ASE, einen Hersteller von Airbag-Kissen im Automobilbereich, als auch die beiden Tochtergesellschaften Alva Confecções S.A. (Portugal) und Alva Tunisia S.A. (Tunesien, in der Folge gemeinsam als „Alva“ bezeichnet). Das japanische Unternehmen übernimmt alle Anteile von ASE, welches sich zu 100 Prozent im Besitz von AB Anders Westerlind befindet. Die Transaktion wird unmittelbar nach Abschluss der erforderlichen behördlichen Verfahren abgeschlossen.

Markthintergrund
Der weltweite Airbag-Markt wächst stetig. Verschärfte Sicherheitsvorschriften in Industrieländern und der zunehmende Einsatz von Airbags in Schwellenländern steigern die Nachfrage. Eine neue Fahrzeuggeneration, die autonomes Fahren und andere fortschrittliche Technologien umfasst, stellt auch neue Anforderungen an Sicherheitssysteme wie leistungsfähige Airbags.
Das aktuelle Airbag-Geschäft von Toray umfasst die Produktion von Nylonfasern in Japan, Thailand und Mexiko sowie Produktionsstätten für Airbag-Stoffe in Japan, Thailand, China, der Tschechischen Republik, Indien und Mexiko. Diese integrierte Faser- und Gewebekompetenz, gemeinsam mit einem globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerk, ermöglicht es Toray, Airbag-Stoffe in gleichbleibender Qualität von jedem Produktionsstandort aus zeitnah zu liefern.

Alva produziert seit 1997 Airbag-Kissen für die Automobilbranche in Europa. Mit unternehmenseigenen Technologien, Fachkompetenz und modernsten Produktionsanlagen genießt das Unternehmen bei den führenden europäischen Modulherstellern einen ausgezeichneten Ruf.

Hintergrund und Ziele der Übernahme
Toray beliefert Alva bereits mit Stoffen für die Airbag-Produktion und konnte so im Laufe der Jahre eine gute Beziehung zum Unternehmen aufbauen. Erste Gespräche zu einer möglichen Übernahme begannen 2018. Toray verfolgte dabei das Ziel, die Integration entlang der ganzen Lieferkette weiter voranzutreiben. Demnach umfasst das Anbot neben der Faser- und Gewebe-Produktion nun auch die nachgelagerte Herstellung der Airbag-Kissen. Der Ausbau des eigenen Airbag-Geschäft ist eine Antwort auf die beschriebenen veränderten Marktbedingungen.

Mit der Übernahme möchte Toray die direkten Beziehungen zu Modulherstellern und letztlich auch zu Automobilherstellern verbessern. Das Unternehmen hofft, die Bedürfnisse der Kunden und neueste Trends bei der Airbag-Entwicklung so schneller erkennen zu können. Die Expertise von Alva bei der Herstellung von Airbag-Kissen erlaubt es Toray, Kompetenzen von der Faser über das gewebte Material bis zum fertig genähten Produkt stärker zu bündeln. Damit baut das Unternehmen sein Angebotsportfolio aus und erhofft sich Vorteile bei der Produktentwicklung. Durch eine stärkere Präsenz bei Modul- und Automobilherstellern möchte der japanische Materialtechnologiekonzern zudem einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Hochleistungs-Airbags leisten.

Toray ist bestrebt, sein Airbag-Geschäft weiter auszubauen, um von der starken Nachfrage in diesem vielversprechenden Markt zu profitieren.

Weitere Informationen:
Toray Toray Advanced Composites
Quelle:

Toray International Europe GmbH