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Mit Multifilament-Wickelverfahren gefertigte Wasserstoffdrucktanks © Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University
Mit Multifilament-Wickelverfahren gefertigte Wasserstoffdrucktanks
02.03.2026

Günstigere, umweltverträglichere Wasserstoffdrucktanks auf dem ITA-JEC-Stand

Als Highlight der JEC präsentiert das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University mit Multifilament-Wickelverfahren gefertigte Wasserstoffdrucktanks auf dem NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 5 Stand G65.

Durch TowPreg-basiertes Wickeln lassen sich Fasern sehr gezielt ablegen und Qualitätsschwankungen reduzieren. Nach ersten Abschätzungen werden so mindestens rund 10 Prozent Kohlefasern gegenüber dem Nasswickeln eingespart. Dies ist ein wichtiger Gesichtspunkt, da die Kohlefasern zu den teuersten Bestandteilen eines Druckbehälters zählen. Dazu reduziert sich der Reinigungsaufwand in der Produktion, es entsteht weniger Abfall und die Fertigung erfolgt nahezu ohne lösemittelhaltige Dämpfe.

Die Wasserstofftanks können in Bussen, LKWs. Schiffen und portablen Gastransport-Systemen genutzt werden - überall dort, wo leichte, sichere Hochdruckspeicher entscheidend sind.

Als Highlight der JEC präsentiert das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University mit Multifilament-Wickelverfahren gefertigte Wasserstoffdrucktanks auf dem NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 5 Stand G65.

Durch TowPreg-basiertes Wickeln lassen sich Fasern sehr gezielt ablegen und Qualitätsschwankungen reduzieren. Nach ersten Abschätzungen werden so mindestens rund 10 Prozent Kohlefasern gegenüber dem Nasswickeln eingespart. Dies ist ein wichtiger Gesichtspunkt, da die Kohlefasern zu den teuersten Bestandteilen eines Druckbehälters zählen. Dazu reduziert sich der Reinigungsaufwand in der Produktion, es entsteht weniger Abfall und die Fertigung erfolgt nahezu ohne lösemittelhaltige Dämpfe.

Die Wasserstofftanks können in Bussen, LKWs. Schiffen und portablen Gastransport-Systemen genutzt werden - überall dort, wo leichte, sichere Hochdruckspeicher entscheidend sind.

Die Texprocess findet vom 21. bis 24. April 2026 statt. Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
Die Texprocess findet vom 21. bis 24. April 2026 statt.
02.03.2026

Texprocess 2026: Marktüberblick für strategische Zukunftsinvestitionen

Auf der Texprocess 2026 sind 200 Aussteller aus 28 Ländern vertreten. In einem herausfordernden Marktumfeld spiegelt die Leitmesse den Fortschritt der textilen Verarbeitung getrieben von Automatisierung, Digitalisierung und KI. Die häufigsten Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, Taiwan, die Türkei und Großbritannien. Neu vertreten sind Unternehmen aus Australien, Finnland, der Slowakei und Ungarn. 

Parallel zur Texprocess findet die Techtextil, die Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe in direkter Nähe statt. Zusammen decken die beiden Veranstaltungen den gesamten textilen Produktionsprozess ab. Sie bringen gemeinsam mehr als 1.700 Aussteller auf das Frankfurter Messegelände. So finden Besucher*innen der Texprocess auf der Techtextil die passenden Hightech-Materialien für ihre Anwendung. Besonders relevant für die Bekleidungsindustrie: das Produktsegment Performance Apparel Textiles ist neu platziert und belegt die Halle 9.0 der Techtextil. Damit rückt der Bereich näher an die Texprocess in Halle 8.0. 

Auf der Texprocess 2026 sind 200 Aussteller aus 28 Ländern vertreten. In einem herausfordernden Marktumfeld spiegelt die Leitmesse den Fortschritt der textilen Verarbeitung getrieben von Automatisierung, Digitalisierung und KI. Die häufigsten Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, Taiwan, die Türkei und Großbritannien. Neu vertreten sind Unternehmen aus Australien, Finnland, der Slowakei und Ungarn. 

Parallel zur Texprocess findet die Techtextil, die Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe in direkter Nähe statt. Zusammen decken die beiden Veranstaltungen den gesamten textilen Produktionsprozess ab. Sie bringen gemeinsam mehr als 1.700 Aussteller auf das Frankfurter Messegelände. So finden Besucher*innen der Texprocess auf der Techtextil die passenden Hightech-Materialien für ihre Anwendung. Besonders relevant für die Bekleidungsindustrie: das Produktsegment Performance Apparel Textiles ist neu platziert und belegt die Halle 9.0 der Techtextil. Damit rückt der Bereich näher an die Texprocess in Halle 8.0. 

Wer heute in neue Verarbeitungstechnologien investiert, baut die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens aus. Neue Technologien bieten Lösungen für viele Anforderungen – von Effizienz- über Qualitätssteigerung bis zu optimiertem Ressourceneinsatz. Auf der Texprocess, vom 21. bis 24. April 2026, finden Besucher*innen in 15 Produktgruppen finden Besucher*innen neue Perspektiven für ihr Business. Sie vergleichen Lösungen entlang der gesamten Prozesskette – von CAD/CAM über Cutting, Sewing, Embroidery oder Finishing. Dabei gewinnen sie eine Entscheidungsgrundlage für ihre nächsten Investitionen. So profitieren sie z.B. vom weltweit umfassendsten Angebot an Cutting-Technologien. Zu den neuen Ausstellern in dem Segment gehören Anhui Han-Bond Technology (China), Comelz (Italien), Cutting Edge Automation Machines (Italien) und Sheffield Cutting Equipment (USA). 

Langjährige Kunden wie auch Neuaussteller sind in Frankfurt präsent. Erneut dabei sind u.a. bullmer (Deutschland), Brother Internationale Industriemaschinen (Deutschland), Eton Systems (Schweden), Kai Corporation (Japan), Morgan Tecnica (Italien), Style 3D | Assyst (Deutschland), Veit (Deutschland) und Zünd Deutschland. Neu vertreten sind u.a. Amann & Söhne (Deutschland), Coats Group (Großbritannien), Melco International (Schweiz), NedGraphics (USA), Özbilim (Türkei), Pathfinder Australia, PGM System (China) und Robotextile (Deutschland).

Im Start-up Stars Areal sind u.a. ProMSD – Pusztay, (Slowakei), Prodactive Solutions (Belgien), Qsee.ai (Hongkong) und White Pattern (Deutschland) platziert. Hier treffen sie auf Partner aus Industrie und Forschung.

Die Texprocess Aussteller zeigen für sämtliche Anforderungen hochmoderne Verarbeitungstechnologien und Weltneuheiten – sei es zur Effizienzsteigerung oder besonders präzisen Verarbeitung von Hightech-Materialien für extreme Anwendungen. Effiziente Verarbeitungstechnologien, digitale Prozesse und KI-optimierte Abläufe treiben die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Prämierte Innovationen
Der Texprocess Innovation Award präsentiert besonders herausragende Ideen – ausgewählt von einer renommierten Expertenjury. Im Fokus stehen Lösungen zur Qualitätssteigerung, Digitalisierung und KI sowie ökologische und ökonomische Optimierungen. Die Anzahl an Einreichungen ist gestiegen. Was die ausgewählten Innovationen vereint: sie transformieren die Textilindustrie. Einen Deep-Dive bieten geführte Touren zu den Ständen der Gewinner.

Expertenwissen und Best-Practices
Im Texprocess Forum kommen die Top-Expert*innen der Branche zusammen – ob zum Thema nachhaltige Verarbeitung oder KI-getriebe Lösungen. Ausgewählte Beiträge: „KI für die Mode – Ein End-to-End-Ökosystem vom Digitalen ins Physische“ (Gerhard Karl, Style3D | Assyst) oder „Modernisierung der Modeproduktion ohne große Investitionen: Ein skalierbarer Weg zu Industrie 4.0“ (Gregory Gueret, Lectra).

Quelle:

Messe Frankfurt 

Gestrickter Sportgurt für den postnatalen Aufbau der tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskulatur Copyright: STFI/Weißensee KHB
Gestrickter Sportgurt für den postnatalen Aufbau der tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskulatur
26.02.2026

Techtextil 2026: STFI zeigt Impulse für die textile Kreislaufwirtschaft

Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) begleitet Unternehmen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, Umwelt und Gesundheit. Es bietet zukunftsorientierte Forschung, Textilprüfung für passgenaue Lösungen und Zertifizierung von persönlicher Schutzausrüstung. Auf der Techtextil 2026 präsentiert das Chemnitzer Institut Impulse für die textile Kreislaufwirtschaft und stellt Lösungen für ein gesundes und sicheres Leben vor.  

Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) begleitet Unternehmen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, Umwelt und Gesundheit. Es bietet zukunftsorientierte Forschung, Textilprüfung für passgenaue Lösungen und Zertifizierung von persönlicher Schutzausrüstung. Auf der Techtextil 2026 präsentiert das Chemnitzer Institut Impulse für die textile Kreislaufwirtschaft und stellt Lösungen für ein gesundes und sicheres Leben vor.  

Die Messehighlights: 
Soundkabine – Ruheinsel mitten im Messetrubel 

Beim chemischen Recycling textiler Mischfraktionen fallen textile Reststoffe an, die aktuell meist nicht stofflich genutzt, sondern thermisch verwertet oder beseitigt werden. Für eine weitere Kreislaufführung untersucht das STFI in Kooperation mit dem Unternehmen Refresh Global effiziente Aufbereitungs- und Verarbeitungsverfahren, um diese textilen Reststoffe einer erneuten Nutzung zuzuführen. Einsatz können diese in schallabsorbierenden Designprodukten, wie z.B. Akustikwänden oder -möbeln finden. Für die Verarbeitung dieser textilen Reststoffe eignen sich vor allem Vliesbildungsverfahren. Am STFI werden die Rezyklate auf Technikumsanlagen im Labor- bzw. im semiindustriellen Maßstab mechanisch aufbereitet, bevor sie zu einem Vlies gelegt und verfestigt werden. Durch entsprechende Veredlung kann ergänzend eine optisch entsprechende Decklage direkt auf dem Vliesstoff integriert werden. Die Konfektionierung der gefertigten Vliesstoffe zu schallabsorbierenden Designprodukten erfolgt durch den industriellen Partner des Projekts. Auf der Techtextil zeigen wir eine Soundkabine, die die Leistungsfähigkeit dieser akustisch wirksamen Vliesstoffe veranschaulicht. 
 
Sportgurt auf Basis von modulierten Mittelfrequenzen für mobile Anwendungen zum postnatalen Muskelaufbau der tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskeln 
Ein Team aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickelte ein neuartiges Smart Textile zur Stimulation und Kräftigung der tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskulatur mittels modulierten Mittelfrequenzen (EMA), speziell für die mobile Anwendung im Wochenbett und danach. Dazu wurde ein textiler Gurt mittels Stricktechnologie konzipiert, der Bauch, Oberschenkel und Po umfasst und Elektroden an den relevanten Muskelzonen integriert. Die Elektroden sind waschbar im Gurtsystem fixiert und der Gurt passt sich durch seine textile Konstruktion an den abnehmenden Körperumfang der Nutzerin an. Die miniaturisierte, akkubetriebene Steuerung wird am Gurt befestigt und kann über eine abnehmbare Fernbedienung bedient werden. Das System ist leicht anzulegen, komfortabel, intuitiv nutzbar und schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein. Dadurch eignet es sich besonders für den Heimgebrauch und die alltagsnahe Rückbildung nach der Geburt. 
 
Keilerschutzhose schützt vor Stich- und Schnittverletzungen und vor Wildschweinangriffen 
Insbesondere in der Forst- und Jagdwirtschaft sind Arbeitskräfte hohen Gefährdungen durch Prallverletzungen ausgesetzt, die aus Angriffen von Schwarzwild resultieren. Herkömmliche Schutzbekleidung bietet oft nur Schutz gegen Stich- oder Schnittverletzungen. Das STFI hat daher ein Textilkonzept entwickelt, das den vorhandenen Schutzgrad um einen Prallschutz erweitert und somit den gesamtheitlichen Schutz der Anwender im praktischen Arbeitsumfeld erhöht. Um bis zu 20 Prozent konnte der Impakt eines Schlags im Versuch gedämpft werden. Wir zeigen exemplarisch eine Hose, in der spezielle Prallschutzgewirke eingearbeitet sind. Je nach Anforderung können die Prallschutzelemente auch recyclinggerecht konstruiert werden. Speziell eingewirkte Scharniere erhöhen zudem den Tragekomfort der Arbeitshose.  

MC4 – Wertstoffkreisläufe für Carbon- und Glasfaserverbundwerkstoffe optimieren 
Hochleistungsfaserstoffe aus Carbon und Glas haben nicht nur wegen ihrer energieintensiven Herstellung einen erheblichen ökologischen Fußabdruck. Hohe Verschnittmengen im Herstellungsprozess und die Wiederverwendung der Rohstoffe am Ende des Produktlebenszyklus bieten für die Zukunft enormes Recyclingpotenzial. MC4 (Multi-level Circular Process Chain for Carbon and Glass Fibre Composites) ist ein europäisches Projekt zur Förderung zirkulärer Ansätze für Carbon- und Glasfaserverbundwerkstoffe. Diese Materialien sind aufgrund ihrer Leichtbaueigenschaften und guten mechanischen Kennwerte in vielen technischen Anwendungen unverzichtbar. Das Projektkonsortium hat daran gearbeitet, die europäischen Wertschöpfungsketten für Carbon- und Glasfasern ökologisch und wirtschaftlich effizienter zu gestalten und zeigt sowohl am Stand des STFI die durchgeführten Entwicklungsarbeiten und das technisch Machbare an ausgewählten Demonstratoren. 

24.02.2026

BVMed fordert umfassende Infektionsschutz-Strategie

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert in einem neuen Faktenpapier eine umfassende und sektorenübergreifende Infektionsschutz-Strategie. „Wir müssen Folgeschäden nach stattgefundener Infektion und auch Folgekosten vermeiden. Nosokomiale Infektionen und Antibiotika-Resistenzen können nur mit einer umfassenden Strategie zum Infektionsschutz verringert werden“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

„Ohne ein effektives strategisches Vorgehen im Bereich Infektionsschutz wird Deutschland nach OECD-Schätzungen für Infektionen durch zum Beispiel antibiotikaresistente Erreger jedes Jahr bis 2050 bis zu 144 Millionen Euro aufwenden müssen“, warnt der BVMed in seinem Faktenpapier. Die Mehrkosten entstehen unter anderem durch direkte Krankheitskosten wie eine hohe Mortalität, aber auch indirekt durch längere Aufenthalte in stationären Einrichtungen. 

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert in einem neuen Faktenpapier eine umfassende und sektorenübergreifende Infektionsschutz-Strategie. „Wir müssen Folgeschäden nach stattgefundener Infektion und auch Folgekosten vermeiden. Nosokomiale Infektionen und Antibiotika-Resistenzen können nur mit einer umfassenden Strategie zum Infektionsschutz verringert werden“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

„Ohne ein effektives strategisches Vorgehen im Bereich Infektionsschutz wird Deutschland nach OECD-Schätzungen für Infektionen durch zum Beispiel antibiotikaresistente Erreger jedes Jahr bis 2050 bis zu 144 Millionen Euro aufwenden müssen“, warnt der BVMed in seinem Faktenpapier. Die Mehrkosten entstehen unter anderem durch direkte Krankheitskosten wie eine hohe Mortalität, aber auch indirekt durch längere Aufenthalte in stationären Einrichtungen. 

In Deutschland sind jährlich über 700.000 Patient:innen von nosokomialen Infektionen (NI) betroffen, bis zu 20.000 Menschen versterben daran jährlich – Tendenz steigend. Durch zunehmende Antibiotika-Resistenzen steigt das Risiko weiter. Eine Infektion verlängert die Krankenhausverweildauer um durchschnittlich 5 Tage und verursacht zusätzliche Kosten für das Gesundheitssystem in Höhe von bis zu 20.000 Euro pro Fall. Hinzu kommen die volkswirtschaftlichen Auswirkungen auf die Erwerbsbeteiligung.

Elemente einer Infektionsschutz-Strategie
Für den Aufbau und die Umsetzung einer sektorenübergreifenden Infektionsschutz-Strategie hält der BVMed unter anderem folgende Elemente für erforderlich: 

  • Flächendeckende Einführung einer gesicherten Infektionsprävention und -kontrolle (IPC) in Verbindung mit der Optimierung von Antibiotikaeinsätzen in Form von „Antibiotic Stewardship“ (ABS) in allen medizinischen Einrichtungen.
  • Sicherung der strukturellen und personellen Voraussetzung zur präventiven Infektionsmedizin durch die Kombination von IPC und ABS als Mindestanforderung an die Qualität der Krankenhausbehandlung.
  • Verankerung fester Indikatoren der Struktur- und Prozessqualität in der stationären und ambulanten Versorgung.
  • Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Ausbildung des Fachpersonals durch eine Compliance-Surveillance zur Versorgungsqualität.
  • Evaluierung bestehender digitaler Tools und Zusammenführung von bereits etablierten digitalen Maßnahmen zur Surveillance von Infektionen.

Das Fazit des BVMed: „Klar definierte Strukturen dienen neben der Infektionsprävention und -kontrolle einer wirksamen Pandemieprävention. Sie fördern kontinuierliches und konsequentes Umsetzen der geforderten Hygienemaßnahmen unter korrekter Anwendung und Umgang mit den notwendigen Medizinprodukten sowie der Durchführung von Evaluationen innerhalb der Versorgung. Insbesondere in aktuellen und zukünftigen Krisenzeiten müssen medizinische Einrichtungen sicher aufgestellt sein.“ 

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed

Von Sumatrix hergestellte bakterielle Zellulosefolie. Foto: Sumatrix Biotech (CC BY-NC 4.0)
Von Sumatrix hergestellte bakterielle Zellulosefolie.
24.02.2026

Vegane und kreislauffähige Lederalternativen aus biotechnologisch gewonnener Zellulose

Fabulose ist der Name eines von der EU finanzierten Projekts, das von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) koordiniert wird. Das Konsortium besteht aus führenden Forschungsinstituten, Biotech-Innovatoren und Industrieakteuren. Ziel ist es, leistungsstarke, biobasierte und recycelbare lederähnliche Stoffe herzustellen. Dabei werden effiziente biotechnologische Produktionsverfahren für bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente eingesetzt.

Derzeitige Lederalternativen werden entweder aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt, die nicht recycelbar sind, oder sie sind zumindest teilweise biobasiert, aber schwer zu skalieren und zu recyceln.

Deshalb zielt das vom Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) unterstützte Projekt darauf ab, tierische Materialien zum Beispiel in der Automobil-, Mode- oder Polstermöbelbranche durch nachhaltige Alternativen zu ersetzten.

Fabulose ist der Name eines von der EU finanzierten Projekts, das von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) koordiniert wird. Das Konsortium besteht aus führenden Forschungsinstituten, Biotech-Innovatoren und Industrieakteuren. Ziel ist es, leistungsstarke, biobasierte und recycelbare lederähnliche Stoffe herzustellen. Dabei werden effiziente biotechnologische Produktionsverfahren für bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente eingesetzt.

Derzeitige Lederalternativen werden entweder aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt, die nicht recycelbar sind, oder sie sind zumindest teilweise biobasiert, aber schwer zu skalieren und zu recyceln.

Deshalb zielt das vom Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) unterstützte Projekt darauf ab, tierische Materialien zum Beispiel in der Automobil-, Mode- oder Polstermöbelbranche durch nachhaltige Alternativen zu ersetzten.

Mit dem Einsatz fortschrittlicher Fermentationstechniken, Abfallströme als Rohstoffe und KI-gesteuerte Prozessoptimierung wird Fabulose effizient bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente produzieren und dabei die Umweltbelastung minimieren. Die biobasierten Materialien werden in einer Beschichtungsformulierung kombiniert, die die Haltbarkeit und Ästhetik von traditionellem Leder nachahmt. Die HighPerCell®-Technologie der DITF ermöglicht das erneute Verspinnen von bakterieller Zellulose zu Filamenten, die zu recycelten Textilträgern verarbeitet werden, die eine hohe Zugfestigkeit bieten und keine giftigen Stoffe beinhalten.

Statt einzelne Partien (Batches) zu bearbeiten, ermöglicht die Technologie zudem einen Rolle-zu-Rolle-Produktionsprozess, der die zukünftige Skalierung zu einer kostengünstigen Massenproduktion vereinfacht.

Um optimale Materialeigenschaften zu bestimmen, wurden im Projekt die Marktanforderungen erhoben. Ökodesign- und Safe-by-Design-Prinzipien bewerten potenzielle Risiken und stellen sicher, dass Sicherheits- und Nachhaltigkeitsziele erfüllt werden. Ein Digital-Twin-Framework wird wichtige Prozessparameter für die Optimierung und Überwachung der Materialleistung umfassen.

Zusammenfassung der wichtigsten Projektinnovationen:

  • Verwendung von Fermentationsprodukten zur schnellen und kostengünstigen Herstellung von Rohmaterialien
  • Kultivierung von Mikroorganismen auf Abfallstoffen und CO₂ zur Senkung der Produktionskosten und Verringerung der Umweltbelastung
  • Recycling von bakterieller Zellulose zu Filamenten mittels Spinnverfahren zur Herstellung von Textilien mit gleichbleibender und hochwertiger Qualität.
  • Entwicklung von Produktionsprozessen für Cyanophycin zur Herstellung strapazierfähiger Beschichtungen und Veredelungen.
  • Entwicklung eines Rolle-zu-Rolle-Produktionsprozesses zur Vereinfachung der zukünftigen Skalierung.

Projektpartner
Das Fabulose-Projekt hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren und ein Budget von ca. 3,5 Millionen Euro.

Das Konsortium umfasst zehn Partner aus sechs europäischen Ländern, die die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur praktischen Anwendung abdecken:

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) (Deutschland), Next Technology Tecnotessile Societa Nazionale (Italien), Universität Maribor (Slowenien), Sumatrix Biotech (Türkei), VTL GmbH (Österreich), Novis GmbH (Deutschland), Melina Bucher (Deutschland), Benecke-Kaliko GmbH (Deutschland), Konrad Hornschuch GmbH (Deutschland), Universität Aveiro (Portugal) und Steinbeis 2i GmbH (Deutschland).

(c) Messe Frankfurt, Fedra
23.02.2026

Mehr als 1.500 Aussteller: Techtextil 2026 wächst in Zukunftsfeldern

Die Techtextil wächst weiter: Mehr als 1.500 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren sich vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main. Über 120 davon sind Neuaussteller. Parallel läuft die Texprocess, die mit rund 200 Ausstellern trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil bleibt. 

Mit über 1.500 Ausstellern aus 49 Ländern, davon mehr als 120 Neukunden sowie 16 starken Länderpavillons unter anderem aus Frankreich, Korea und der Schweiz macht die Techtextil Frankfurt erneut zum zentralen Treffpunkt für technische Textilien und Nonwovens. Erstmals präsentieren sich auch die Niederlande und Tunesien mit eigenen Länderpavillons. Die Leitmesse verzeichnet Zuwächse aus europäischen und interkontinentalen Märkten den Niederlanden, Portugal und Indien. Hinzu kommen Neuaussteller aus Australien, Kolumbien, Nigeria, Ungarn und Uruguay. In Zeiten von Rezession, Zolldruck und geopolitischen Spannungen treffen sich auf der Techtextil Entscheider*innen aus verschiedenen Industrien, um neue Märkte zu erschließen, Partner*innen zu finden und Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

Die Techtextil wächst weiter: Mehr als 1.500 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren sich vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main. Über 120 davon sind Neuaussteller. Parallel läuft die Texprocess, die mit rund 200 Ausstellern trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil bleibt. 

Mit über 1.500 Ausstellern aus 49 Ländern, davon mehr als 120 Neukunden sowie 16 starken Länderpavillons unter anderem aus Frankreich, Korea und der Schweiz macht die Techtextil Frankfurt erneut zum zentralen Treffpunkt für technische Textilien und Nonwovens. Erstmals präsentieren sich auch die Niederlande und Tunesien mit eigenen Länderpavillons. Die Leitmesse verzeichnet Zuwächse aus europäischen und interkontinentalen Märkten den Niederlanden, Portugal und Indien. Hinzu kommen Neuaussteller aus Australien, Kolumbien, Nigeria, Ungarn und Uruguay. In Zeiten von Rezession, Zolldruck und geopolitischen Spannungen treffen sich auf der Techtextil Entscheider*innen aus verschiedenen Industrien, um neue Märkte zu erschließen, Partner*innen zu finden und Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

Performance Apparel Textiles: verdoppelte Fläche in Halle 9.0
Ob Schutz, Thermoregulierung, Isolation oder Kühlung: Performance-Materialien müssen in Extremsituationen höchste Leistung erbringen – in Workwear, Schutz- und Militärbekleidung ebenso wie in Outdoor und Sport. Der Bereich Performance Apparel Textiles (Halle 9.0) verdoppelt sich 2026 und versammelt rund 130 Aussteller aus 13 Ländern, darunter rund 30 Neuaussteller. Ein Highlight ist die Live-Präsentation „Performance Apparels on Stage“: Das Areal präsentiert funktionale Endprodukte und Wearables in der Anwendung – basierend auf Materialien der ausstellenden Unternehmen.

Top-Aussteller sind Concordia Textiles (Belgien), Getzner Textil (Österreich), Kermel (Frankreich), Klopman International (Italien), Lenard (Spanien), Noble Biomaterials (USA), Outlast sowie Prym Fashion (Deutschland), Textil Santanderina (Spanien) oder YKK Europe Limited Germany Branch (Großbritannien).

Neuaussteller sind DuPont de Nemours International Sàrl (Schweiz), Francis Dinsmore (Großbritannien), Heliotextil (Portugal), Khosla High Performance Textile (Indien), Osmar Buckle (Taiwan), Paskal Zipper And Fasteners (Israel), PPH Polexim (Polen), RTS Textiles sowie Stretchline (Großbritannien), Technitiger (Spanien) und Xinke Protective (Niederlande).

Nature Performance: nachhaltige Materiallösungen
Kundenseitige Anforderungen und regulatorische Vorgaben beeinflussen die Materialwahl. Gleichzeitig müssen Funktionalität, Qualität und Leistungsfähigkeit gewährleistet bleiben. Die Techtextil hebt unter dem Special Interest Nature Performance Aussteller hervor, die entsprechende Materialien und Lösungen anbieten. Das Signet Nature Performance ist direkt am Messestand sichtbar. Zusätzlich können Besucher*innen in der Online-Ausstellersuche gezielt nach diesem Merkmal filtern und sich entsprechende Anbieter anzeigen lassen.

In Halle 9.1 zeigen Barnet Europe sowie CORDENKA (Deutschland), Kanpur Plastikpack (Indien) und Longcell Europe (Deutschland) Fasern aus natürlichen Polymeren sowie biobasierte Fasern. Entsprechende Fasern präsentieren Calloni (Italien) und Senbis Polymer Innovations (Niederlande) in Halle 9.0.

Ebenfalls in Halle 9.1 sind Fiacao da Graca (Portugal) mit Garnen aus organischen Naturfasern und Gülipek Kumas (Türkei), Inovafil Fiacao (Portugal) sowie Karafiber (Türkei) mit Garnen aus Naturfasern vertreten. Belchem (Deutschland) ergänzt das Angebot um anorganische Naturfasern.

Textile Chemicals & Dyes: erstmals als eigenes Produktsegment gebündelt
Die Techtextil konzentriert Textile Chemicals & Dyes 2026 in Halle 9.0 erstmals in einem separaten Produktsegment und reagiert so auf die steigende Nachfrage der Anwender*innen sowie den Wunsch der Anbieter*innen nach einer klaren, gebündelten Plattform.

Textile Chemicals & Dyes liegen in direkter Nachbarschaft zu Fasern, Garnen und Performance Apparel Textiles. Das Segment ist relevant für Anwendungen von Outdoor- und Schutzbekleidung über Industrie und Automobil bis hin zu Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Filtration und Bau. 

Vertreten sind unter anderem Archroma (Schweiz), CHT (Deutschland), CTF2000 (Belgien), EMS-Chemie (Schweiz), Icap - Sira Chemicals and Polymers und IMA (Italien), Interplast Kimya Sanayi Ve Ticaret (Türkei), Livinguard (Schweiz), Novotex (Italien), Rudolf und Schill+Seilacher (Deutschland), Sarex Chemicals (Indien), Schmits Chemical und Tanatex Chemicals (Niederlande).

Quelle:

Messe Frankfurt

Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Foto Barmag
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt.
19.02.2026

High Performance Garne für den Automobilbau von morgen

Auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt (21.–24. April) präsentiert Barmag auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand umfassende Lösungen für die Herstellung technischer Filamentgarne. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die im Automobilbau für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz sorgen.

Hochleistungsfilamentgarne für maximale Fahrzeugsicherheit
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Für Airbag Anwendungen kommen überwiegend Polyamid- sowie zunehmend Polyesterfilamentgarne zum Einsatz. Barmag bietet hierfür besonders energieeffiziente und produktive Technologien, die stabile Prozesse und konstant hohe Garnqualität ermöglichen. „Unsere Lösungen erfüllen weltweit alle anspruchsvollen Standards für Airbaggarne – und das über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, unabhängig von Klima oder Einsatzbedingungen“, betont Dr. Jen Supra, Technologiemanager Technisch Garn bei Barmag.

Auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt (21.–24. April) präsentiert Barmag auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand umfassende Lösungen für die Herstellung technischer Filamentgarne. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die im Automobilbau für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz sorgen.

Hochleistungsfilamentgarne für maximale Fahrzeugsicherheit
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Für Airbag Anwendungen kommen überwiegend Polyamid- sowie zunehmend Polyesterfilamentgarne zum Einsatz. Barmag bietet hierfür besonders energieeffiziente und produktive Technologien, die stabile Prozesse und konstant hohe Garnqualität ermöglichen. „Unsere Lösungen erfüllen weltweit alle anspruchsvollen Standards für Airbaggarne – und das über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, unabhängig von Klima oder Einsatzbedingungen“, betont Dr. Jen Supra, Technologiemanager Technisch Garn bei Barmag.

Sicherheitsgurte: Präzision im High Tenacity Garnprozess
Auch Sicherheitsgurte setzen auf die Leistungsfähigkeit technischer Filamentgarne. Ein einziger Gurt besteht aus rund 300 HT-Filamentgarnen, deren hochfeste Einzelfilamente enorme Zugkräfte von über 3 Tonnen aufnehmen können – und sich gleichzeitig im Ernstfall kontrolliert dehnen müssen. Die patentierte Single Filament Layer Technologie von Barmag ermöglicht hier einen schonenden, hochpräzisen Prozess zur Herstellung von High-Tenacity (HT) Garnen für maximale Sicherheit.

Technische Garne für stabile Straßen – Geotextilien im Unterbau
Auch außerhalb des Fahrzeugs, etwa im Straßenbau, beweisen technische Garne ihre Leistungsfähigkeit. Für Geotextilien – etwa Geogitter unter Asphalt – werden Garne mit extrem hohen Titern bis 24.000 Denier benötigt. Anlagen von Barmag produzieren hierfür effizient drei Filamentgarne mit je 6.000 Denier, die sich kostengünstig zu einem höheren Titer zusammenfassen lassen.

Komplementär dazu liefert die Barmag Produktmarke Neumag Spinnvliestechnologien für Geotextilien aus Polyester oder Polypropylen, die durch hohe Produktionskapazitäten bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch überzeugen.

Neumags PP Inline-Technologie übertrifft marktüblichen Standard für Geotextil Anwendungen 
In der Stapelfaserproduktion setzt Barmag mit dem Neumag PP Inline-Konzept neue Maßstäbe bei Geotextilanwendungen. Die verbesserte Technologie ist geeignet für Festigkeiten höher als 6 cN/dtex bei gleichzeitig hoher Restdehnung. Damit übertreffen die Fasern die in diesem Anwendungsbereich bislang etablierten Parameter deutlich. Eine erste Produktionsanlage ausgestattet mit dem neuen Spinnereikonzept ging bereits vor kurzem bei einem namhaften Stapelfaserproduzenten im asiatischen Raum in Betrieb.  

Bestandteil des Konzepts ist die im vergangenen Jahr eingeführte EvoDuct Luftführung; sie sorgt für eine effizientere Luftstromverteilung, reduziert den Energieverbrauch und verbessert die Faserhomogenität. Die optimierte Monomer- und Heißluftabsaugung EvE 2, eine weitere Neumag Entwicklung, minimiert Turbulenzen und steigert zugleich die Spinnleistung.

© CWS Workwear
18.02.2026

EcoVadis-Goldstatus für CWS Workwear

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat erstmals den Goldstatus von EcoVadis auf Ebene der CWS Workwear-Unternehmensgruppe erreicht und gehört damit zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen. Für CWS Workwear ist EcoVadis ein externer und wichtiger Gradmesser für die Wirksamkeit ihrer ESG-Strategie und unterstreicht damit die Rolle als führender Anbieter von Berufs-, Arbeits- und Schutzbekleidung im Servicemodell.

Top-Performance in Umwelt und Beschaffung
Das diesjährige Ranking zeigt für CWS Workwear eine deutliche Verbesserung in allen vier Bewertungskriterien gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark hat sich das Unternehmen dabei in den Bereichen Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung entwickelt. Der EcoVadis-Goldstatus steht für ein verlässliches Lieferkettenmanagement mit klar definierten Standards, Transparenz und langfristigen Partnerschaften.

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat erstmals den Goldstatus von EcoVadis auf Ebene der CWS Workwear-Unternehmensgruppe erreicht und gehört damit zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen. Für CWS Workwear ist EcoVadis ein externer und wichtiger Gradmesser für die Wirksamkeit ihrer ESG-Strategie und unterstreicht damit die Rolle als führender Anbieter von Berufs-, Arbeits- und Schutzbekleidung im Servicemodell.

Top-Performance in Umwelt und Beschaffung
Das diesjährige Ranking zeigt für CWS Workwear eine deutliche Verbesserung in allen vier Bewertungskriterien gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark hat sich das Unternehmen dabei in den Bereichen Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung entwickelt. Der EcoVadis-Goldstatus steht für ein verlässliches Lieferkettenmanagement mit klar definierten Standards, Transparenz und langfristigen Partnerschaften.

EcoVadis: Anerkannter Nachhaltigkeitsstandard
EcoVadis ist eine der weltweit führenden Nachhaltigkeits-Bewertungsplattformen für Unternehmen und hat bereits über 150.000 internationale Unternehmen auf ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten geprüft und bewertet. Die Bewertung umfasst vier Bereiche: Umweltmanagement, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Die Gold-Auszeichnung schafft Transparenz, Vertrauen und reduziert den Audit- und Nachweisaufwand in Lieferketten erheblich. Für Kunden bedeutet das mehr Planungssicherheit, verlässliche ESG-relevante Kennzahlen sowie eine gestärkte Resilienz der gesamten Wertschöpfungskette, und das in einem zunehmend regulierten und dynamischen Marktumfeld.

Weitere Informationen:
CWS Workwear EcoVadis
Quelle:

CWS Workwear

Beispiele für Anwendungen der Freudenberg‑Kabelbänder in Hochspannungsenergiekabeln. Quelle: © Freudenberg Performance Materials
Beispiele für Anwendungen der Freudenberg‑Kabelbänder in Hochspannungsenergiekabeln.
12.02.2026

Freudenberg kehrt zur Wire in Düsseldorf 2026 zurück

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) kehrt nach einer mehrjährigen Pause zur Fachmesse Wire in Düsseldorf zurück. Die Expertinnen und Experten eines der weltweit führenden Hersteller technischer Textilien freuen sich darauf, das umfassende Portfolio an Hochleistungsbändern für Strom-, Daten- und Spezialkabel zu präsentieren. 

Freudenberg präsentiert seine hochleistungsfähigen Bänder für vielfältige Anwendungen in Strom-, Daten-, Glasfaser-, Telekommunikations- und Spezialkabeln. Das Sortiment für Mittelspannungs- (MV) und Hochspannungskabel (HVDC und HVAC) umfasst leitfähige und nicht leitfähige Quellvliese sowie Fixier-, Polster- und Trennvliese und Spezialanfertigungen. Diese Bänder sind von entscheidender Bedeutung, um Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre strukturelle Integrität langfristig zu bewahren. Für Seekabel bietet Freudenberg hochfeste Vliesstoffe mit hervorragenden Quelleigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, bei Kontakt mit Wasser sofort zu reagieren: Sie dehnen sich aus und versiegeln nach einer Beschädigung kleine Lücken im Kabel.

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) kehrt nach einer mehrjährigen Pause zur Fachmesse Wire in Düsseldorf zurück. Die Expertinnen und Experten eines der weltweit führenden Hersteller technischer Textilien freuen sich darauf, das umfassende Portfolio an Hochleistungsbändern für Strom-, Daten- und Spezialkabel zu präsentieren. 

Freudenberg präsentiert seine hochleistungsfähigen Bänder für vielfältige Anwendungen in Strom-, Daten-, Glasfaser-, Telekommunikations- und Spezialkabeln. Das Sortiment für Mittelspannungs- (MV) und Hochspannungskabel (HVDC und HVAC) umfasst leitfähige und nicht leitfähige Quellvliese sowie Fixier-, Polster- und Trennvliese und Spezialanfertigungen. Diese Bänder sind von entscheidender Bedeutung, um Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre strukturelle Integrität langfristig zu bewahren. Für Seekabel bietet Freudenberg hochfeste Vliesstoffe mit hervorragenden Quelleigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, bei Kontakt mit Wasser sofort zu reagieren: Sie dehnen sich aus und versiegeln nach einer Beschädigung kleine Lücken im Kabel.

„Freudenberg ist ein verlässlicher und weltweit agierender Partner von Kabelherstellern für die Entwicklung, Herstellung und Lieferung leistungsstarker Textilbänder für anspruchsvollste Energie- und Datenübertragungslösungen. Mit unserer Rückkehr zur Wire in Düsseldorf stärken wir unsere Verbindungen innerhalb der Branche und unterstreichen unser Engagement, Kabelhersteller dabei zu unterstützen, die heutigen und zukünftigen Herausforderungen in den Bereichen Energieübertragung und Digitalisierung zu meistern“, sagt Jochen Bialek, Head of Global Sales Cable & Electro. 

Quelle:

Freudenberg Performance Materials

Kreislaufwirtschafts-Forum zu Verbundmaterialien Foto AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.
10.02.2026

Erfolgreiche Premiere: Kreislaufwirtschafts-Forum zu Verbundmaterialien

Erstmals hat am 3. Februar 2026 ein Kreislaufwirtschafts-Forum zum Thema „Verbundmaterialien und Composites – Textilien im Second Life“ stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation von der AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe und dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie.

Fast 40 Vertreter aus Mitgliedsunternehmen der beiden Verbände sowie Experten aus der Wertschöpfung folgten der Einladung nach Münster, um sich über die jeweils spezifischen Herausforderungen, aber auch Lösungsansätze auszutauschen. In 8 Fachvorträgen informierten Expert:innen aus den jeweiligen Bereichen über Materialspezifika, Anwendungsbereiche, Recyclingmöglichkeiten und mögliche zukünftige Ansatzpunkte – z. B. über das Produktdesign  – für das Second Life technischer Textilien und Composites.

Über allem stand das Ziel der Wertschöpfung und -erhalts im Kontext der Kreislaufwirtschaft mit seinen R-Strategien und die Erkenntnis, dass Kooperationen dabei notwendig und vorteilhaft sind.

Erstmals hat am 3. Februar 2026 ein Kreislaufwirtschafts-Forum zum Thema „Verbundmaterialien und Composites – Textilien im Second Life“ stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation von der AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe und dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie.

Fast 40 Vertreter aus Mitgliedsunternehmen der beiden Verbände sowie Experten aus der Wertschöpfung folgten der Einladung nach Münster, um sich über die jeweils spezifischen Herausforderungen, aber auch Lösungsansätze auszutauschen. In 8 Fachvorträgen informierten Expert:innen aus den jeweiligen Bereichen über Materialspezifika, Anwendungsbereiche, Recyclingmöglichkeiten und mögliche zukünftige Ansatzpunkte – z. B. über das Produktdesign  – für das Second Life technischer Textilien und Composites.

Über allem stand das Ziel der Wertschöpfung und -erhalts im Kontext der Kreislaufwirtschaft mit seinen R-Strategien und die Erkenntnis, dass Kooperationen dabei notwendig und vorteilhaft sind.

Der zweite Fokus der Veranstaltung lag auf den verbandsübergreifenden Netzwerken und dem Knüpfen neuer Kontakte. Die Diskussionen zeigten Unterschiede, aber auch vielfältige Möglichkeiten zur zukünftigen Zusammenarbeit und zur Erarbeitung neuer Lösungsmöglichkeiten, auch über die jeweiligen Branchen hinaus.

Die Teilnehmenden waren sich einig über den Mehrwert des neuen Formates und sich eröffnende Handlungsperspektiven, sodass für die Zukunft eine Fortführung der Zusammenarbeit und des Veranstaltungskonzeptes geplant ist.

Quelle:

AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.

10.02.2026

TOS+H Expo 2026: Zentrale Plattform für Arbeitsschutz und Prävention in der Türkei

Mit der TOS+H Expo 2026, die vom 6. bis 8. Mai 2026 im ICC Messegelände Istanbul stattfindet, bietet die führende Fachmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in der Türkei erneut eine zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und praxisnahe Lösungen im Arbeitsschutz.

Die Messe knüpft an den Erfolg der vergangenen Veranstaltung an, die über 160 Ausstellende aus 19 Ländern sowie mehr als 4.100 Fachbesuchende aus 53 Nationen zusammenbrachte. 2026 stehen insbesondere präventive Ansätze, Digitalisierung und resiliente Sicherheitsstrukturen im Fokus.

Ein zentraler inhaltlicher Rahmen ergibt sich aus der Erweiterung des türkischen Arbeitsschutzgesetzes Nr. 6331, das seit dem 1. Januar 2025 erstmals alle Betriebe unabhängig von Größe und Gefährdungsstufe einbezieht. Auch Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden sind nun verpflichtet, Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte zu bestellen. Damit wächst der Bedarf an Orientierung und praktikablen Lösungen für eine flächendeckende und nachhaltige Arbeitsschutzkultur.

Mit der TOS+H Expo 2026, die vom 6. bis 8. Mai 2026 im ICC Messegelände Istanbul stattfindet, bietet die führende Fachmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in der Türkei erneut eine zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und praxisnahe Lösungen im Arbeitsschutz.

Die Messe knüpft an den Erfolg der vergangenen Veranstaltung an, die über 160 Ausstellende aus 19 Ländern sowie mehr als 4.100 Fachbesuchende aus 53 Nationen zusammenbrachte. 2026 stehen insbesondere präventive Ansätze, Digitalisierung und resiliente Sicherheitsstrukturen im Fokus.

Ein zentraler inhaltlicher Rahmen ergibt sich aus der Erweiterung des türkischen Arbeitsschutzgesetzes Nr. 6331, das seit dem 1. Januar 2025 erstmals alle Betriebe unabhängig von Größe und Gefährdungsstufe einbezieht. Auch Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden sind nun verpflichtet, Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte zu bestellen. Damit wächst der Bedarf an Orientierung und praktikablen Lösungen für eine flächendeckende und nachhaltige Arbeitsschutzkultur.

Begleitet wird die TOS+H Expo von der 10. Internationalen Konferenz für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit, die in Kooperation mit dem türkischen Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit und der Istanbul Chamber of Industry (ISO) organisiert wird. Die Mitwirkung des Ministeriums unterstreicht den hohen Stellenwert von Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Türkei und positioniert die TOS+H Expo 2026 als zentrale Fachplattform für den nationalen Arbeitsschutzdiskurs.

 

Quelle:

Messe Düsseldorf

07.02.2026

Frontkofferraumlösung auf Polyesterbasis für BEVs

Autoneum, weltweit führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für die Automobilindustrie, hat eine innovative Frontkofferraumlösung für batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) entwickelt, die vollständig aus polyesterbasiertem Textil besteht. Der Ultra-Silent Frunk bietet eine erhebliche Gewichtsreduzierung, eine verbesserte Schall- und Wärmeisolierung und besteht aus bis zu 70 Prozent recyceltem Material. Damit wird ein nachhaltiges und effizientes Fahrzeugdesign ebenso unterstützt wie das Bestreben der Automobilhersteller, ihren CO2-Fussabdruck weiter zu reduzieren. Für den neuen Frunk hat Autoneum bereits Aufträge von drei grossen OEMs in Asien und Europa erhalten, wo er in drei BEV-Modellen verbaut werden soll. Für zwei BEVs startete die Serienproduktion in China und Deutschland schon im vergangenen Jahr. 

Autoneum, weltweit führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für die Automobilindustrie, hat eine innovative Frontkofferraumlösung für batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) entwickelt, die vollständig aus polyesterbasiertem Textil besteht. Der Ultra-Silent Frunk bietet eine erhebliche Gewichtsreduzierung, eine verbesserte Schall- und Wärmeisolierung und besteht aus bis zu 70 Prozent recyceltem Material. Damit wird ein nachhaltiges und effizientes Fahrzeugdesign ebenso unterstützt wie das Bestreben der Automobilhersteller, ihren CO2-Fussabdruck weiter zu reduzieren. Für den neuen Frunk hat Autoneum bereits Aufträge von drei grossen OEMs in Asien und Europa erhalten, wo er in drei BEV-Modellen verbaut werden soll. Für zwei BEVs startete die Serienproduktion in China und Deutschland schon im vergangenen Jahr. 

Der weltweite Markt für BEVs wächst dynamisch. Mit der steigenden Nachfrage schreitet auch die technische Entwicklung von BEVs rasch voran. Im vorderen Fahrzeugbereich entsteht beispielsweise durch den Wegfall des Verbrennungsmotors zusätzlicher Stauraum unter der Motorhaube. Für diesen vorderen Kofferraum, auch als Frunk bekannt, hat Autoneum ein Produkt entwickelt, das zu 100 Prozent auf Polyesterfasern basiert. Die Komponente ist auf hohe Nachhaltigkeit ausgelegt und vereint geringes Gewicht, hohe mechanische Robustheit sowie hervorragende akustische und thermische Eigenschaften in einem funktional integrierten Design. 

Starkes Kundeninteresse und erfolgreiche Serienproduktion 
„Mit dem innovativen Frunk aus unserer umweltfreundlichen Polyester-Textiltechnologie Ultra Silent unterstützen wir Automobilhersteller bei ihrem Ziel, den CO₂-Fussabdruck ihrer Produkte durch die Integration nachhaltiger und leichter Komponenten zu minimieren“, erklärt Cyro Rovath, Global Product Manager Exterior bei Autoneum. „Bis heute haben wir bereits vier Aufträge von drei grossen OEMs in Europa und Asien für unseren Ultra-Silent-Frunk erhalten, der in drei BEV-Modellen verbaut werden soll. Für zwei dieser BEVs läuft die erfolgreiche Serienproduktion in China und Deutschland schon seit 2025, und die Produktion für zwei weitere, in China gefertigte Fahrzeuge startet in wenigen Monaten.“ 

Im Vergleich zu herkömmlichen Frunk-Systemen, die aus mehreren massiven Kunststoffteilen bestehen und eine komplexe Montage erfordern, ist der Ultra-Silent Frunk von Autoneum als einzelne, leichte Monomaterial-Komponente konstruiert, die an die technischen und ästhetischen Anforderungen der Automobilhersteller angepasst werden kann. Durch die wegfallenden Einzelkomponenten werden Fertigungs- und Montageprozesse optimiert und gleichzeitig Gewichtsreduzierungen von über 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Lösungen erzielt. Je nach Geometrie, Anzahl der Komponenten und Teilegrösse führt dies zu Einsparungen von bis zu 5 Kilogramm. 

Abfallfreie Produktion und vollständige Recyclingfähigkeit 
Darüber hinaus besteht der Ultra-Silent Frunk bis zu 70 Prozent aus recyceltem Material, wodurch die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu spritzgegossenen Frunks um bis zu 50 Prozent verringert werden. Seine abfallfreie Produktion und vollständige Recyclingfähigkeit am Ende der Lebensdauer unterstützen den Wandel der Fahrzeugindustrie hin zu einer Kreislaufwirtschaft. 

Der textile Frunk verbessert auch die akustische und thermische Leistung erheblich. Sein hochgradig schallabsorbierendes Ultra-Silent-Material trägt dazu bei, Geräusche sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Fahrzeugs zu reduzieren. Darüber hinaus schützt die hervorragende Wärmedämmung temperaturempfindliche Gegenstände, die im Frunk aufbewahrt werden. Tests unter kontrollierten Bedingungen zeigen, dass Eis, das in den Ultra-Silent-Frunk gelegt wurde, bei einer Umgebungstemperatur von 30°C bis zu 28 Stunden lang gefroren blieb und damit herkömmliche Kunststoffalternativen deutlich übertraf. Darüber hinaus haben Simulationen das Potenzial des Ultra-Silent-Frunks gezeigt, den Fussgängerschutz und die passive Sicherheit aufgrund seiner im Vergleich zu spritzgegossenen Kunststofflösungen höheren Plastizität zu verbessern. 

Das innovative Frunk-Design von Autoneum kombiniert funktionale Leichtbauweise mit akustischer und thermischer Effizienz unter Verwendung nachhaltiger Materialien. Auf diese Weise trägt Autoneum einmal mehr dazu bei, umweltfreundliche und zukunftsorientierte Lösungen für die Automobilindustrie zu schaffen.

29.01.2026

Beaulieu International Group übernimmt IFG Asota GMBH

Beaulieu International Group (B.I.G.) hat einen Kaufvertrag zur Übernahme sämtlicher Anteile von IFG Asota GMBH unterzeichnet. IFG Asota GMBH, ein in Österreich ansässiges Faserunternehmen, ist ein bedeutender Akteur im weltweiten Markt für synthetische Stapelfasern. Die strategische Akquisition stärkt die Fibres Division (BFI) von Beaulieu International Group und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg mit dem Ziel, der weltweit vertrauenswürdigste Partner für nachhaltige Vliesstofflösungen zu werden.

Beaulieu International Group (B.I.G.) hat einen Kaufvertrag zur Übernahme sämtlicher Anteile von IFG Asota GMBH unterzeichnet. IFG Asota GMBH, ein in Österreich ansässiges Faserunternehmen, ist ein bedeutender Akteur im weltweiten Markt für synthetische Stapelfasern. Die strategische Akquisition stärkt die Fibres Division (BFI) von Beaulieu International Group und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg mit dem Ziel, der weltweit vertrauenswürdigste Partner für nachhaltige Vliesstofflösungen zu werden.

IFG Asota GMBH verfügt über umfassende Expertise in Polypropylen (PP), Polyamid (PA), Polyethylen (PE) und biobasierten Polymeren wie PLA. Das Unternehmen beliefert zahlreiche hochwertige Anwendungsbereiche, darunter Bodenbeläge, Automobilindustrie, Filtration und technische Anwendungen. Besonders geschätzt wird IFG Asota GMBH für seine starke Innovationskraft, unterstützt durch ein Forschungszentrum mit einer Pilotanlage, die Entwicklungsprojekte durch schnelle Prototypen neuer Fasern deutlich beschleunigt. Seine breite Erfahrung in technischen Anwendungen sowie in biobasierten und recycelten Polymeren unterstützt die Roadmap von Beaulieu auf dem Weg zu einer führenden Produktposition.

Strategische Ergänzung mit Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit
Für Beaulieu stellt die Übernahme von IFG Asota GMBH eine logische und strategische Ergänzung dar. Sie bedient die Ambition von Beaulieu International Group, „der vollständigste Experte für Stapelfasern“ zu werden – und Kunden dabei zu unterstützen, neue Grenzen in Leistung, Nachhaltigkeit oder Effizienz der Produktion in allen Segmente von Einweg- und langlebigen technischen Vliesstoffen zu überschreiten.

„Unsere Ambition ist klar“, so Jean-Baptiste De Ruyck, CEO. „Wir bauen eine flexible, agile und globale Plattform auf, die unsere Führungsposition stärkt, unsere Präsenz in bestehenden Märkten ausbaut und uns neue, bisher unerschlossene Chancen eröffnet. Die Übernahme von Asota beschleunigt diesen Weg.“

Stärkung der Marktposition in Europa und weltweit
Im Einklang mit der Unternehmensstrategie von Beaulieu prüft die Gruppe kontinuierlich Möglichkeiten zur Stärkung ihrer führenden Marktposition und zum Ausbau ihrer globalen Reichweite. Durch die Kombination der industriellen Stärke und operativen Exzellenz von Beaulieu International Group mit dem Materialwissen und den F&E-Kompetenzen von Asota will die Gruppe ihre Rolle als zuverlässiger Qualitätsanbieter für Kunden weltweit weiter festigen.

Parallel zum Akquisitionsprozess wird IFG Exelto nach Abschluss der Transaktion einen Lohnfertigungsvertrag mit Beaulieu Fibres International eingehen. Im Rahmen dieser Vereinbarung produziert Exelto Fasern im Auftrag von BFI und sichert damit operative Flexibilität. Diese Zusammenarbeit dient dazu, die Produktionskapazität zu sichern und den Kundenservice zu gewährleisten.

Ausblick
Nach erfolgreichem Abschluss der Transaktion werden Beaulieu und IFG Asota GMBH gemeinsam weiter in Innovation, Nachhaltigkeit und kundenzentrierte Lösungen investieren, um den sich wandelnden Anforderungen der Märkte für Vliesstoffe und technische Textilien gerecht zu werden. Die Übernahme markiert einen wichtigen Meilenstein in der langfristigen Wachstumsstrategie von Beaulieu und unterstreicht das Engagement, die Zukunft von Beaulieu Fibres International (BFI) aktiv mitzugestalten.

Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Bedingungen und wird für Mitte Februar 2026 erwartet. Finanzielle Details werden nicht bekanntgegeben.

27.01.2026

EU-Freihandelsabkommen als Wachstumsimpulse für global orientierte Textilindustrie

Die wirtschaftliche Lage in der baden-württembergischen Textilindustrie bleibt herausfordernd – EU-Freihandelsabkommen könnten wichtige Wachstumsimpulse bewirken und sollten nicht ausgebremst werden. 

Die baden-württembergische Textilindustrie verzeichnet ein gemischtes Bild: der Umsatz stieg im November zwar um 1,6 %, allerdings lag der Rückgang in der Mehrmonatsbetrachtung bei 3,2% im Vergleich zum Vorjahr. Der Wettbewerb mit internationalen Produktionsstandorten und der daraus resultierende hohe Kostendruck spiegelt sich ebenfalls in einem Rückgang der Beschäftigtenzahl um 6,1 % wider. 

Die wirtschaftliche Lage in der baden-württembergischen Textilindustrie bleibt herausfordernd – EU-Freihandelsabkommen könnten wichtige Wachstumsimpulse bewirken und sollten nicht ausgebremst werden. 

Die baden-württembergische Textilindustrie verzeichnet ein gemischtes Bild: der Umsatz stieg im November zwar um 1,6 %, allerdings lag der Rückgang in der Mehrmonatsbetrachtung bei 3,2% im Vergleich zum Vorjahr. Der Wettbewerb mit internationalen Produktionsstandorten und der daraus resultierende hohe Kostendruck spiegelt sich ebenfalls in einem Rückgang der Beschäftigtenzahl um 6,1 % wider. 

EU muss wirtschaftliche und sicherheitspolitische Weichen neu stellen
Als Verband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie sieht Südwesttextil daher großen politische Handlungsbedarf. Mit Blick auf die vorerst zurückgezogene Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump ist seitens der EU vor allem eine stringente außenpolitische Zusammenarbeit in Sicherheits- und Wirtschaftsbelangen erforderlich. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Die geopolitischen Warnsignale stehen alle auf Rot und wir müssen den Fokus nachdrücklich auf das Wesentliche setzen: Wachstum und Sicherheit für die EU. Das bedeutet nicht nur, dass wir uns klar und deutlich gegen Angriffe stellen, sondern auch, dass wir strategische Partnerschaften knüpfen.“ 

Freihandelsabkommen mit Indien eröffnet neue Märkte für die Textilbranche
Vor diesem Hintergrund begrüßt Südwesttextil ausdrücklich, dass sich die EU und Indien nach fast 20-jähriger Verhandlung auf ein Freihandelsabkommen geeinigt haben. Das Land ist eines der größten Faserproduzenten weltweit und schon jetzt wichtiger Bestandteil der textilen Wertschöpfungskette. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen entstehen neue Einkaufs- und Absatzmärkte für die Branche sowie für Industrien, denen sie zuliefert. Eine schnelle Ratifizierung des Abkommens sollte aus Perspektive des Verbands daher priorisiert werden. 

Mercosur-Abkommen darf nicht ausgebremst werden
Gleichzeitig kritisiert Südwesttextil das Signal, das europäische Abgeordnete mit der Anrufung des Europäischen Gerichtshofs zur Überprüfung des Mercosur-Abkommens letzte Woche senden. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Die EU muss sich endlich ihrer Wirtschaftsmacht bewusst werden und sich in der Neujustierung der internationalen, handelspolitischen Weichen klar für freien Handel positionieren. Gerade auch in Kenntnis der schweren Wirtschaftskrise in Deutschland ist es nicht nachvollziehbar, dass u.a. Abgeordnete aus Deutschland nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen jetzt durch die Anrufung des EUGHs eine weitere zeitliche Verzögerung in Kauf nehmen.“  

Flame retardant pef granulate (c) DITF
Flame retardant pef granulate
27.01.2026

DITF: Biobasierte Fasern mit gutem Flammschutz

Fasern aus biobasierten Kunststoffen verringern die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und fördern die Kreislaufwirtschaft. Die chemische Anbindung flammhemmender Additive kann diesen Fasern den Weg in den Massenmarkt öffnen.

Die jüngste Brandkatastrophe in der Schweiz hat offenbart, wie entscheidend die Verwendung von flammgeschützten Materialien als Baustoffe, Isolierungen und in vielen anderen Alltagsgegenständen ist. Textilien mit flammhemmender Wirkung erfüllen hier eine besonders wichtige Funktion, denn sie werden in erheblichen Mengen genutzt - nicht nur in Werkstoffen für den Bau, sondern auch für Sicherheits- und Schutzkleidung, in Fahrzeuginnenräumen und für das Wohninterieur, so in Teppichen in Polstermöbeln.

Fasern aus biobasierten Kunststoffen verringern die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und fördern die Kreislaufwirtschaft. Die chemische Anbindung flammhemmender Additive kann diesen Fasern den Weg in den Massenmarkt öffnen.

Die jüngste Brandkatastrophe in der Schweiz hat offenbart, wie entscheidend die Verwendung von flammgeschützten Materialien als Baustoffe, Isolierungen und in vielen anderen Alltagsgegenständen ist. Textilien mit flammhemmender Wirkung erfüllen hier eine besonders wichtige Funktion, denn sie werden in erheblichen Mengen genutzt - nicht nur in Werkstoffen für den Bau, sondern auch für Sicherheits- und Schutzkleidung, in Fahrzeuginnenräumen und für das Wohninterieur, so in Teppichen in Polstermöbeln.

Bereits seit Jahrzehnten nutzt man flammhemmende Verbindungen für synthetische Fasern. Gute Wirksamkeit zeigen dabei anorganische, bromierte oder phosphororganische Verbindungen, die besonders in Polyesterfasern angewendet werden. Phosphorverbindungen sind etwas weniger umweltschädlich, wenn sie freigesetzt werden und daher oft die erste Wahl. Ihre Wirksamkeit beruht darauf, dass sie eine schützende Verkohlungsschicht bilden und Radikale abfangen, was die Entflammbarkeit des Materials reduziert. Die Freisetzung giftiger Gase und weitere Hitzeentwicklung wird eingeschränkt.

Seit einigen Jahren ist ein Wandel in der Verwendung synthetischer Fasern hin zu biobasierten Fasern zu beobachten. Wenngleich deren Marktanteil im Vergleich zu etablierten synthetischen Fasern wie Polyester oder Polypropylen noch klein ist, so verzeichnen sie doch ein stetiges Wachstum. Biobasierte Fasern gewinnen an Bedeutung, da sie den Bedarf an fossilen Rohstoffen verringern. Gleichzeitig unterstützt deren Verwendung die Kreislaufwirtschaft und reduziert Treibhausgasemissionen.

Ein persistenter und effektiver Flammschutz in biobasierten Fasern, der zudem günstig und umweltverträglich ist, könnte biobasierten Textilien einen Innovationsschub verleihen und zu einer deutlichen Expansion in den Markt beitragen. An dieser Stelle setzt das Forschungsteam „Polymere und Faserverbunde“ der DITF mit der Entwicklung eines flammgeschützten, biobasierten Kunststoffs namens Polyethylenfuranoat (PEF) an. PEF ähnelt in vielen Eigenschaften dem verbreiteten Polyethylenterephthalat (PET), ist im Gegensatz zu diesem aber aus biobasierten Monomeren aufgebaut. Während PEF technologisch bereits weit entwickelt ist und sich auf dem Weg in den Massenmarkt befindet, fehlt es bisher an einem Flammschutz, durch den ein breiter Einsatz im textilen Sektor ermöglicht würde.

An den DITF wird PEF nicht nur in hauseigenen Reaktoren selbst synthetisiert. Es wurden auch umfangreiche Versuchsreihen gefahren, um verschiedene phosphorbasierte Flammschutzmittel in unterschiedlichen Konzentrationen auf ihre Eignung zu bewerten. Wichtig sind den Forscherinnen und Forschern dabei zwei Dinge: Zum einen soll das Flammschutzmittel chemisch an die Polymermoleküle angebunden werden, um ein Ausbluten zu verhindern. Das ist bei Fasern wegen ihres geringen Durchmessers und ihrer hohen spezifischen Oberfläche entscheidend, um einen langfristigen Brandschutz zu gewährleisten. Zum anderen soll das Flammschutzmittel in geringstmöglicher Konzentration und dennoch bestmöglicher Wirkung verwendet werden. Denn trotz ihrer guten Brandschutzeigenschaften ist allen gängigen Additiven gemein, dass sie potentiell gesundheitsschädlich und bei Freisetzung in die Umwelt schwer abbaubar, da chemisch stabil sind. In Denkendorf ist es nicht nur gelungen, diese Anforderungen zu erfüllen. Es konnte zudem durch eine Festphasenkondensation der synthetisierten Polymere das Molekulargewicht erhöht werden um Fasern höherer Festigkeit auszuspinnen.

Untersuchungen des thermischen und rheologischen Verhaltens grenzte die im Spinnprozess einsetzbaren Polymere mit verschiedenen Flammschutzmittelkonzentrationen weiter ein. Ausgesponnen wurde neben einer flammschutzmittelfreien PEF-Referenz eine PEF-Variante, die fünf Gramm Phosphor je Kilogramm Polymer in Form copolymerisierter Organophosphorverbindungen enthielt. Die im Spinntechnikum gewonnenen Fasern verarbeitete man zu textilen Flächen, die Brandprüfungen unterzogen wurden. Die mit Flammschutz ausgerüsteten Gestricke zeigten eine deutlich verminderte Brennbarkeit. Flammgeschützte, biobasierte PEF-Fasern werden an den DITF auch in Zukunft weiter erforscht.

Komplettsitz (c) Adient
23.01.2026

Adient präsentiert modulare Sitzdesign Lösung

Adient, ein führender Anbieter von Automobilsitzen, stellt seine neueste innovative Entwicklung ModuTec vor. Die Lösung definiert die Herstellung von Fahrzeugsitzen neu.
 
ModuTec ist eine modulare Sitzdesign Lösung, die den Aufbau von Sitzen deutlich vereinfacht und gleichzeitig höhere Automatisierungsgrade ermöglicht. Entwickelt wurde ModuTec auf Basis einer umfassenden Analyse der Anforderungen von Automobilherstellern, Produktionsstandorten und Endkunden.
 
Mit dem ModuTec Montageprozess erfolgt die Fertigung des Sitzmoduls vorgelagert zur Hauptlinie und wird anschließend nahtlos in die Just in Time  (JIT ) Linie integriert. Dadurch verkürzt sich die Montagezeit von mehreren Minuten auf wenige Sekunden. ModuTec trägt somit zu einer gesteigerten Effizienz, optimierten Kosten und neuen Möglichkeiten der Automatisierung in der Sitzfertigung bei.
 
Innovativer modularer Ansatz für die Sitzfertigung
Die konventionelle Fertigung von Fahrzeugsitzen basiert auf komplexen, stark integrierten und arbeitsintensiven Prozessen. Der modulare Ansatz von ModuTec setzt hier neue Maßstäbe und ermöglicht: 

Adient, ein führender Anbieter von Automobilsitzen, stellt seine neueste innovative Entwicklung ModuTec vor. Die Lösung definiert die Herstellung von Fahrzeugsitzen neu.
 
ModuTec ist eine modulare Sitzdesign Lösung, die den Aufbau von Sitzen deutlich vereinfacht und gleichzeitig höhere Automatisierungsgrade ermöglicht. Entwickelt wurde ModuTec auf Basis einer umfassenden Analyse der Anforderungen von Automobilherstellern, Produktionsstandorten und Endkunden.
 
Mit dem ModuTec Montageprozess erfolgt die Fertigung des Sitzmoduls vorgelagert zur Hauptlinie und wird anschließend nahtlos in die Just in Time  (JIT ) Linie integriert. Dadurch verkürzt sich die Montagezeit von mehreren Minuten auf wenige Sekunden. ModuTec trägt somit zu einer gesteigerten Effizienz, optimierten Kosten und neuen Möglichkeiten der Automatisierung in der Sitzfertigung bei.
 
Innovativer modularer Ansatz für die Sitzfertigung
Die konventionelle Fertigung von Fahrzeugsitzen basiert auf komplexen, stark integrierten und arbeitsintensiven Prozessen. Der modulare Ansatz von ModuTec setzt hier neue Maßstäbe und ermöglicht: 

  • eine Steigerung der Montageeffizienz
  • die Vereinfachung von Produktionsabläufen
  • eine höhere Ermöglichung von Automatisierung sowie eine Reduzierung der benötigten Produktionsfläche
  • eine Verbesserung des Sitzkomforts
  • die modulare Integration von Komponenten
  • eine höhere handwerkliche Qualität sowie Verbesserungen im Gewährleistungsmanagement
  • eine erleichterte Wartung sowie einfachere Nachrüst  und Upgrade Möglichkeiten beim Händler

„Mit ModuTec führt Adient einen modularen Sitzansatz ein, der die Montageeffizienz deutlich verbessert und zugleich zur Kostenoptimierung beiträgt“, sagte Pierre Alain Caillaut, Vice President Engineering EMEA bei Adient. „Durch die Standardisierung von Schnittstellen und die klare Struktur einzelner Montageschritte entsteht ein skalierbares und automatisierungsfähiges Fertigungskonzept, das die Prozesskomplexität reduziert und OEM spezifische Anforderungen kontrolliert und kosteneffizient integriert.“

Quelle:

Adient 

23.01.2026

Autoneum: Solide Umsatzentwicklung in 2025 und starke EBIT-Marge über 5 Prozent

Autoneum hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds wichtige strategische Meilensteine erreicht. Dank zweier Akquisitionen in China konnte die Gruppe ihre Position im Wachstumsmarkt Asien deutlich ausbauen. Der Konzernumsatz lag bei 2.290,6 Mio. CHF (2024: 2.338,7 Mio. CHF). In Lokalwährungen stieg der Umsatz auf 2.393,3 Mio. CHF. 

Diese Umsatzentwicklung belegt die stabile Position des Unternehmens in einem global weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld und beweist seine solide Basis für die Zukunft. Trotz einer verhaltenen Konjunktur und moderater Nachfrage nach Neufahrzeugen in vielen Regionen konnte Autoneum seine Position behaupten und wichtige Wachstumsimpulse setzen. Der globale Fahrzeugmarkt legte 2025 um 3,7% zu, getragen vor allem durch China. Diese Dynamik unterstreicht die strategische Bedeutung des asiatischen Marktes für Autoneum. 

Autoneum hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds wichtige strategische Meilensteine erreicht. Dank zweier Akquisitionen in China konnte die Gruppe ihre Position im Wachstumsmarkt Asien deutlich ausbauen. Der Konzernumsatz lag bei 2.290,6 Mio. CHF (2024: 2.338,7 Mio. CHF). In Lokalwährungen stieg der Umsatz auf 2.393,3 Mio. CHF. 

Diese Umsatzentwicklung belegt die stabile Position des Unternehmens in einem global weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld und beweist seine solide Basis für die Zukunft. Trotz einer verhaltenen Konjunktur und moderater Nachfrage nach Neufahrzeugen in vielen Regionen konnte Autoneum seine Position behaupten und wichtige Wachstumsimpulse setzen. Der globale Fahrzeugmarkt legte 2025 um 3,7% zu, getragen vor allem durch China. Diese Dynamik unterstreicht die strategische Bedeutung des asiatischen Marktes für Autoneum. 

In Lokalwährungen konnte Autoneum ein deutliches Umsatzwachstum von 2,3% erzielen. Wesentlich dafür waren zwei Akquisitionen in China, die ein anorganisches Plus von 6,4% ermöglichten. Organisch entwickelte sich der Umsatz mit –4,1% rückläufig. Aufgrund des weiter erstarkten Schweizer Frankens und der daraus resultierenden negativen Wechselkurseffekte, belief sich der in Schweizer Franken konsolidierte Umsatz auf 2‘290.6 Mio. und lag damit um 2,1% unter dem Vorjahreswert von 2.338,7 Mio. CHF. 

Entwicklung in den Regionen 
Die Business Group Asia verzeichnete ein starkes Umsatzwachstum auf 326,4 Mio. CHF (Vorjahr: 198,3 Mio. CHF), was einem Anstieg in Lokalwährungen von 73,9% entspricht. Ausschlaggebend dafür waren die erfolgreiche Übernahme der Jiangsu Huanyu Gruppe und der Chengdu Yiqi-Sihuan Gruppe. Die Integration der beiden Unternehmen verläuft planmäßig. Damit erweitert Autoneum den Zugang zu führenden chinesischen OEMs und baut seine Marktpräsenz in Asien nachhaltig aus. 

In einem leicht rückläufigen Markt (–1,3%) erzielte die Business Group Europe einen Umsatz von 1.057,1 Mio. CHF (Vorjahr: 1.152,4 Mio. CHF). In Lokalwährungen schrumpfte der Umsatz um 7,6%. Die Business Group North America verzeichnete einen Umsatz von 805,8 Mio. CHF (Vorjahr: 884,6 Mio. CHF). In Lokalwährungen ging der Umsatz um 3,0% zurück, während der Markt um 1,0% nachgab. Die Business Group SAMEA (Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika) profitierte von einem leicht wachsenden Markt (+2,1%) und erzielte in Lokalwährungen ein Umsatzplus von 17,7%, was primär auf inflationsbedingte Preiserhöhungen zuzuführen ist. In Schweizer Franken sank der Umsatz aufgrund signifikanter Abwertung verschiedener Lokalwährungen auf 117,8 Mio. CHF (Vorjahr: 121,4 Mio. CHF). 

Guidance vom Beginn des Geschäftsjahres erreicht, Free Cashflow leicht besser 
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Autoneum einen Umsatz von rund 2,3 Mrd. CHF, eine EBIT-Marge von deutlich über 5% sowie einen starken Free Cashflow von über 100 Mio. CHF. Die anhaltend solide finanzielle Basis und die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Initiative „Level-Up“ bilden das Fundament für nachhaltiges Wachstum und Wertschöpfung für die Autoneum Gruppe. 

Quelle:

Autoneum Management AG

Mayer TechConcepts ist ein Spezialist für technische Lösungen mit und ohne textilen Bezug. Das Unternehmen bietet Entwicklungen nach Kundenauftrag.
Mayer TechConcepts ist ein Spezialist für technische Lösungen mit und ohne textilen Bezug. Das Unternehmen bietet Entwicklungen nach Kundenauftrag.
22.01.2026

Kreislaufwirtschaft kein Thema nur für die Großen

Mayer TechConcepts aus Meßstetten-Unterdigisheim beschäftigt rund 15 Mitarbeitende und entwickelt technische Konzepte auf Basis von Textilien, Leder, Kunstleder, Metall oder Polyurethanen. Auch flexible Sensorflächen und Aktorik für die Automobilindustrie oder Medizintechnik gehören zum Portfolio. Mit nur drei Millimetern Stärke lassen sich die Sensorflächen beispielsweise in automatische Abschaltlösungen für medizinische Geräte integrieren.

Mayer TechConcepts aus Meßstetten-Unterdigisheim beschäftigt rund 15 Mitarbeitende und entwickelt technische Konzepte auf Basis von Textilien, Leder, Kunstleder, Metall oder Polyurethanen. Auch flexible Sensorflächen und Aktorik für die Automobilindustrie oder Medizintechnik gehören zum Portfolio. Mit nur drei Millimetern Stärke lassen sich die Sensorflächen beispielsweise in automatische Abschaltlösungen für medizinische Geräte integrieren.

Kreislaufmodell mit individuellem Zuschnitt
„In diesen Coatings steckt enorm viel Know-how“, sagt Geschäftsführer Michael Steidle, der selbst einen Meisterbrief als Elektroniker besitzt und den Wandel seines Unternehmens vom Textildrucker zum Anbieter von Hightech-Textilien über zwei Jahrzehnte forciert hat. „Mindestens genauso wertvoll sind aber die Sensoren, die wir in unserer 3D-Hartbeschichtung verarbeiten.“
Was nach Augenzwinkern klingt, ist echte Überzeugung: „Wenn wir eine Sensorlösung verkaufen, bieten wir an, sie nach Gebrauch wieder zurückzunehmen.“ Für den Anwender bedeutet das, dass er sich keine Gedanken über Entsorgung oder Recycling machen muss. Gleichzeitig zahlt das Verfahren auf kundenseitige Umweltziele oder CSR-Richtlinien ein - und die fachgerechte Aufbereitung der Sensoren sorgt dafür, dass mögliche Haftungsrisiken minimiert werden.

Die gute Nachricht: One size doesn’t fit all
Auch aus Herstellersicht hat das Modell klare Vorteile: Es sichert wertvolle Rohstoffe, deren Beschaffung in der Zukunft teurer oder schwieriger werden könnte. Bei der Wiederaufbereitung ergeben sich für Mayer TechConcepts Einblicke in Nutzung, Abnutzung und Lebensdauer, die zukünftig in die Produktentwicklung einfließen können.

„Natürlich können wir keinen komplett geschlossenen Kreislauf bieten“, stellt Steidle klar. „Dafür sind wir zu klein.“ Umso mehr gilt es die Stärken eines kleineren Unternehmens zu nutzen: kurze Innovationszyklen, schnelle Entscheidungen, Nähe zum Kunden und die Möglichkeit, auf spezialisierte Produkte zu setzen, bei denen Kreislaufwirtschaft leichter realisierbar ist als bei Massenware.

Fazit von Michael Steidle: „In unserem Modell sehe ich eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass gerade kleinere Unternehmen Chancen aus dem Kreislaufgedanken ziehen können.“ 

Quelle:

Mayer GmbH TechConcepts

15.01.2026

Autoneum als Top Employer Schweiz 2026 zertifiziert

Autoneum, führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für Fahrzeuge, wurde erneut als Top Employer Schweiz ausgezeichnet – und erhält diese Zertifizierung nach 2024 und 2025 bereits zum dritten Mal in Folge. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht das nachhaltige Engagement des Konzerns für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und die kontinuierliche Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. 

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Autoneum seine Gesamtbewertung in der Zertifizierung 2026 deutlich steigern und gehört nun zu den besten unter allen zertifizierten Top Employers. Dieser Erfolg spiegelt die starke Leistung des Unternehmens in zentralen HR-Bereichen wider und unter-streicht den Anspruch, Maßstäbe in der Personalarbeit zu setzen. 

Autoneum, führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für Fahrzeuge, wurde erneut als Top Employer Schweiz ausgezeichnet – und erhält diese Zertifizierung nach 2024 und 2025 bereits zum dritten Mal in Folge. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht das nachhaltige Engagement des Konzerns für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und die kontinuierliche Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. 

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Autoneum seine Gesamtbewertung in der Zertifizierung 2026 deutlich steigern und gehört nun zu den besten unter allen zertifizierten Top Employers. Dieser Erfolg spiegelt die starke Leistung des Unternehmens in zentralen HR-Bereichen wider und unter-streicht den Anspruch, Maßstäbe in der Personalarbeit zu setzen. 

Die Level Up-Strategie von Autoneum stellt die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt des Unternehmenserfolgs. Weltweite Richtlinien und Initiativen fördern ein hochwertiges Arbeits- und Entwicklungsumfeld. „Zum dritten Mal in Folge als Top Employer ausgezeichnet zu werden, ist ein bedeutender Meilenstein für Autoneum“, betont Yunjie Qu, Head Group HR bei Autoneum. „Geleitet von unserer Strategie, eine mitarbeiterorientierte Kultur zu fördern, schaffen wir auch weiterhin ein inspirierendes Arbeitsumfeld, das ein herausragendes Arbeitserlebnis bietet und zu hoher Leistung motiviert.“ 

Die Top Employer-Zertifizierung bewertet Exzellenz in HR-Best-Practices in sechs Bereichen und 20 Themenfeldern, darunter People Strategy, Work Environment, Talent Acquisition, Learning, Diversity & Inclusion sowie Wellbeing.

Quelle:

Autoneum Management AG

Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
15.01.2026

Techtextil und Texprocess 2026: Innovation entscheidender Faktor für textile Zukunft

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Wie stark digitale Prozesse bereits heute Entwicklung und Produktion verändern, zeigte die Perspektive aus der Praxis. Walter Wählt, Chairman Texprocess Innovation Award und Senior Director Advanced Creation bei adidas, erklärte: „3D-Design, virtuelle Prototypen und KI verkürzen Entwicklungszeiten drastisch und reduzieren Materialeinsatz. Doch bei aller technologischen Dynamik bleibt der Mensch entscheidend – Kreativität, Erfahrung und Urteilsvermögen lassen sich nicht automatisieren.“

António Braz Costa, Chairman des Techtextil Innovation Award und General Manager bei CITEVE, unterstrich die zentrale Rolle von Forschung und fortschrittlichen Materialien für die Realisierbarkeit von Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeit, insbesondere in Bezug auf Hochleistungsmaterialien und -produkte, wird nur durch eine fruchtbare Verbindung von Forschung und Innovation wirtschaftlich realisierbar. Recyclingtechnologien, zirkuläre Lösungen oder völlig neue Materialien sind bedeutungslos, wenn sie auf das Labor beschränkt bleiben. Wichtig ist ihre Umsetzung in reale industrielle Prozesse. Messen wie die Techtextil und die Texprocess – und die Innovation Awards selbst – sind entscheidend für die Verbindung von Forschung und Markt.“

Die Gewinner*innen der Techtextil und Texprocess Innovation Awards werden ab dem 14. April 2026 verkündet.

Techtextil und Texprocess finden vom 21. bis 24. April 2026 statt.

Quelle:

Messe Frankfurt