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ITA: Thermomechanisches Textilrecycling mit Pelletpresse

Das Technikum des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University ist seit Ende 2025 mit einer Pelletpresse des Herstellers Amandus Kahl GmbH & Co. KG, Reinbek ausgestattet. Mit dieser Presse können zerkleinerte synthetische Textilien mit einem Durchsatz von bis zu 25 kg/h effizient verdichtet und zu Pellets mit einem Durchmesser von 4 mm verarbeitet werden.

Die erzeugten Pellets zeichnen sich durch eine homogene Geometrie, eine definierte Schüttdichte sowie eine geeignete Rieselfähigkeit aus. Dadurch lassen sie sich zuverlässig dosieren und kontinuierlich einem Extruder zuführen. Dies schafft die prozesstechnische Voraussetzung für das thermomechanische Textilrecycling im Pilotmaßstab am ITA.

Zur aktuellen Forschung am Institut gehört das thermomechanische Recycling von Reinigungstextilien aus Polylactid (PLA). Die Beschaffung der Pelletpresse erfolgte innerhalb des Forschungsprojekts RePLAy. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Projekt im Rahmen des Innovationsraums BIOTEXFUTURE. 

Mehr als 1.500 Aussteller: Techtextil 2026 wächst in Zukunftsfeldern

Die Techtextil wächst weiter: Mehr als 1.500 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren sich vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main. Über 120 davon sind Neuaussteller. Parallel läuft die Texprocess, die mit rund 200 Ausstellern trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil bleibt. 

Mit über 1.500 Ausstellern aus 49 Ländern, davon mehr als 120 Neukunden sowie 16 starken Länderpavillons unter anderem aus Frankreich, Korea und der Schweiz macht die Techtextil Frankfurt erneut zum zentralen Treffpunkt für technische Textilien und Nonwovens. Erstmals präsentieren sich auch die Niederlande und Tunesien mit eigenen Länderpavillons. Die Leitmesse verzeichnet Zuwächse aus europäischen und interkontinentalen Märkten den Niederlanden, Portugal und Indien. Hinzu kommen Neuaussteller aus Australien, Kolumbien, Nigeria, Ungarn und Uruguay. In Zeiten von Rezession, Zolldruck und geopolitischen Spannungen treffen sich auf der Techtextil Entscheider*innen aus verschiedenen Industrien, um neue Märkte zu erschließen, Partner*innen zu finden und Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

High Performance Garne für den Automobilbau von morgen

Auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt (21.–24. April) präsentiert Barmag auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand umfassende Lösungen für die Herstellung technischer Filamentgarne. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die im Automobilbau für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz sorgen.

Hochleistungsfilamentgarne für maximale Fahrzeugsicherheit
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Für Airbag Anwendungen kommen überwiegend Polyamid- sowie zunehmend Polyesterfilamentgarne zum Einsatz. Barmag bietet hierfür besonders energieeffiziente und produktive Technologien, die stabile Prozesse und konstant hohe Garnqualität ermöglichen. „Unsere Lösungen erfüllen weltweit alle anspruchsvollen Standards für Airbaggarne – und das über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, unabhängig von Klima oder Einsatzbedingungen“, betont Dr. Jen Supra, Technologiemanager Technisch Garn bei Barmag.

EuroShop 2026: Next Generation der Innovationen für den Handel

Wenn sich vom 22. bis 26. Februar 2026 das internationale Who is Who der Handelswelt zur EuroShop in Düsseldorf trifft, stehen neben etablierten Marktführern auch ambitionierte Innovationsanbieter im Fokus. Im Start-up Hub sowie auf der neuen Sonderfläche Young Innovators by BMWE präsentieren sie Lösungen für zentrale Herausforderungen des Handels – praxisnah, skalierbar und mit klarem Nutzen für Unternehmen und Kundschaft.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie als Selbstzweck, sondern ihre konkrete Wirkung im operativen Alltag: Wie lassen sich bessere Entscheidungen treffen? Wie können Prozesse effizienter gestaltet werden? Wie entstehen differenzierende Einkaufserlebnisse in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld?

Start-up Hub: Wo Innovation in die Praxis geht
Der Start-up Hub in Halle 7 ist in der Dimension Retail Technology angesiedelt – einem der dynamischsten Technologiefelder der EuroShop. Hier bündelt sich das Spektrum aktueller Lösungen aus den Bereichen Payment, Analytics, Smart Stores, künstliche Intelligenz, Kommunikationstechnologien, POS-Lösungen sowie datenbasierter Einkaufs- und Margensteuerung.

EcoVadis-Goldstatus für CWS Workwear

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat erstmals den Goldstatus von EcoVadis auf Ebene der CWS Workwear-Unternehmensgruppe erreicht und gehört damit zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen. Für CWS Workwear ist EcoVadis ein externer und wichtiger Gradmesser für die Wirksamkeit ihrer ESG-Strategie und unterstreicht damit die Rolle als führender Anbieter von Berufs-, Arbeits- und Schutzbekleidung im Servicemodell.

Top-Performance in Umwelt und Beschaffung
Das diesjährige Ranking zeigt für CWS Workwear eine deutliche Verbesserung in allen vier Bewertungskriterien gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark hat sich das Unternehmen dabei in den Bereichen Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung entwickelt. Der EcoVadis-Goldstatus steht für ein verlässliches Lieferkettenmanagement mit klar definierten Standards, Transparenz und langfristigen Partnerschaften.

Erreà optimiert Druckprozesse für Sportbekleidung

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneidesystemen, hat die italienische Sportbekleidungsmarke Erreà bei der Modernisierung ihres digitalen Textildruckbetriebs mit der Einrichtung von sieben leistungsstarken Mimaki-Systemen unterstützt. Die neue Installation umfasst drei industrielle Sublimationsdrucker vom Typ Tiger600-1800TS sowie vier TS330-1600-Lösungen und ersetzt die bisherige Flotte von 28 Digitaldruckern. Die Maßnahme ermöglicht es dem Unternehmen, seine Druckinfrastruktur zu rationalisieren und zugleich die Effizienz, Farbkonsistenz und übergreifende Produktionskontrolle zu verbessern.

Angesichts eines Sportbekleidungsmarkts, der zunehmend von kundenindividueller Massenproduktion, kürzeren Vorlaufzeiten und hohen Erwartungen an die Farbgenauigkeit geprägt ist, nahm Erreà eine umfassende Überprüfung seines Druckbetriebs vor, um die nächste Phase seiner industriellen Weiterentwicklung zu unterstützen.

Markenauftritt drupa 2028: Oktopus als Key Visual

Zentrales Element des Erscheinungsbildes ist ein symbolisch eingesetztes Key Visual: der Oktopus. Er steht für Vernetzung, Intelligenz, Agilität und Resilienz sowie für die gleichzeitige Beherrschung komplexer Prozesse. Damit verweist er auf eine technologische Realität, in der Printing Solutions zunehmend als integrierte Systeme gedacht werden, einschließlich anspruchsvoller Anwendungen im Packaging-Umfeld. Prozesse greifen ineinander, Workflows sind vernetzt, Effizienz entsteht aus dem Zusammenspiel von Hardware, Software, Materialien und automatisierten Anwendungen.

„Die drupa 2028 wird eine drupa wie nie zuvor“, sagt Dr. Andreas Pleßke, Vorsitzender des drupa-Komitees. „Wir setzen neue Maßstäbe darin, wie technologische Entwicklungen, Anwendungen und Märkte eingeordnet und zusammengeführt werden – ein Anspruch, der sich konsequent auch im neuen Markenauftritt widerspiegelt.“

AM WENDEPUNKT: Das Deutsche Ledermuseum

Rund 150 Ausstellungen, über 30.000 Objekte, unzählige Geschichten in 110 Jahren – Mit einer letzten großen Ausstellung vor der vorübergehenden Schließung leitet das Deutsche Ledermuseum in Offenbach am Main den Prozess der näher rückenden baulichen Generalsanierung ein. Die Retrospektive AM WENDEPUNKT vom 12. Juni 2026 bis Anfang 2027: Das Deutsche Ledermuseum taucht in die spannende und bewegte Vergangenheit des Museums ein und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die mögliche zukünftige Gestaltung. 

Rieter: Preiserhöhung für Produkte und Systeme ab März

Reaktion auf weltweit gestiegene Materialkosten: Die globalen Entwicklungen in Politik und Wirtschaft führen seit längerem zu steigen-den Rohstoff- und Energiekosten. Davon ist auch der Textilmaschinenbau betroffen. Die Maschinen und Komponenten von Rieter bestehen zu grossen Teilen aus Stahl, Kupfer, Aluminium und Elektronik. Gerade diese Materialien verzeichneten in den vergangenen Monaten eine höhere Nachfrage sowie gestiegene Preise.

Bisher hat Rieter die entstandenen Mehrkosten nicht an ihre Kunden weitergegeben. Da sich die Preisentwicklung als langfristig erweist, passt das Unternehmen die Preise ab März 2026 an.

Freudenberg kehrt zur Wire in Düsseldorf 2026 zurück

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) kehrt nach einer mehrjährigen Pause zur Fachmesse Wire in Düsseldorf zurück. Die Expertinnen und Experten eines der weltweit führenden Hersteller technischer Textilien freuen sich darauf, das umfassende Portfolio an Hochleistungsbändern für Strom-, Daten- und Spezialkabel zu präsentieren. 

Freudenberg präsentiert seine hochleistungsfähigen Bänder für vielfältige Anwendungen in Strom-, Daten-, Glasfaser-, Telekommunikations- und Spezialkabeln. Das Sortiment für Mittelspannungs- (MV) und Hochspannungskabel (HVDC und HVAC) umfasst leitfähige und nicht leitfähige Quellvliese sowie Fixier-, Polster- und Trennvliese und Spezialanfertigungen. Diese Bänder sind von entscheidender Bedeutung, um Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre strukturelle Integrität langfristig zu bewahren. Für Seekabel bietet Freudenberg hochfeste Vliesstoffe mit hervorragenden Quelleigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, bei Kontakt mit Wasser sofort zu reagieren: Sie dehnen sich aus und versiegeln nach einer Beschädigung kleine Lücken im Kabel.

Business

Normen & Standards

Fraunhofer: Positionspapier Normen & Standards

Agieren deutsche Unternehmen zu zögerlich, wenn es darum geht, sich an Prozessen zur Standardisierung und Normung innovativer Technologien zu beteiligen?
 
Mehr zum Positionspapier in unserem Newsbereich.

Studie - Lieferkettengesetz

HypoVereinsbank: Wettbewerbsnachteile durch Lieferkettengesetz

Fast drei Viertel der Befragten (70%) befürchtet, dass die Überwachung der gesamten Lieferkette den Mittelstand – insbesondere kleine Unternehmen – überfordern könnte.

Infos zum Download der Studie in unserem Newsbereich.

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Zahlen & Statistik

Konjunkturdaten Textil & Bekleidung

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  • Umsatzindex
  • ifo-Konjunkturklimaindex
  • Kennziffern

Industrie-Statistiken finden Sie in unserer Datenbank zum Download.