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Green Fashion zeigt sich zuversichtlich auf der 58. INNATEX

Die Branche für Sustainable Fashion stellt sich der angespannten wirtschaftlichen Lage mit Realismus und Pragmatismus – mit dieser Bilanz schließt die INNATEX am 20. Juli 2026 ihre Türen. Von der Krisenwarnung, die der Handelsverband Deutschland (HDE) vor wenigen Tagen vermeldet hatte, lässt sich die Green-Fashion-Community nicht entmutigen.

„Die im Handel wahrgenommene Kaufzurückhaltung der Konsumentinnen und Konsumenten ist natürlich Thema", sagt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX. „Niemand erwartet derzeit einen großen Wurf, aber die Branche zeigt sich konstruktiv und bereit, die nötigen Maßnahmen umzusetzen. Sie weiß zu schätzen, dass die Messe ein verlässlicher Partner ist. Auch wir erkennen neue Anforderungen und gehen sie an."

bevh für Liberalisierung des Ladenschlusses

Aktuell wird eine bundesweit einheitliche Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten am Wochenende diskutiert. Alien Mulyk, Hauptgeschäftsführerin des bevh, befürwortet die Forderung. 
 
"Wir unterstützen die Initiative der Handelsverbände zu einer Liberalisierung des Ladenschlusses in Deutschland. Starre Regelungen passen nicht mehr zu den Bedürfnissen und der Lebensrealität von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Ein moderner Handel braucht moderne Regeln. Dazu gehört auch, die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte weiterzuentwickeln. Eine zeitgemäße Arbeitsorganisation, die Flexibilität ermöglicht und zugleich verlässliche Standards für Beschäftigte wahrt, muss ebenfalls Teil dieser Debatte sein."

Schlechte Stimmung bei Händlern und Verbrauchern

Viele Einzelhändler in Deutschland sehen sich in schwierigem Fahrwasser. Kosten für Energie und Beschäftigung steigen, gleichzeitig bewegen sich Umsätze und Gewinne auf einem zu niedrigen Niveau. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 600 Unternehmen aus der Branche. Der Verband fordert deshalb klare und rasche Weichenstellungen von der Politik, um die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel zu verbessern.

2026 World of Wipes® Conference

The World of Wipes® (WOW) International Conference brought the global wipes industry together for four days of insights, innovation, and connections, June 29-July 2, at the Grand Hyatt Nashville, in Tennessee. WOW featured expert-led presentations, exhibits, and the presentation of the 2026 World of Wipes Innovation Award®.

World of Wipes Innovation Award
The 2026 World of Wipes Innovation Award was presented to Rockline Industries for their First Defense™ Fentanyl Detection Wipe. In collaboration with Visual Detection Systems, Rockline developed the First Defense Fentanyl Detection Wipe, a single-use presumptive test that rapidly detects trace fentanyl through a visible color change. Featuring specialized indicators bound to viscose fibers with a starch-based system, the wipe improves field usability and reliability. Tested with pharmaceutical and street-grade fentanyl and other opioids, it is designed for law enforcement, first responders, military, airports, schools, and correctional facilities.

EmpCo-Richtlinie: HDE fordert praktikable Übergangs- und Abverkaufsfristen

In Deutschland droht in Folge einer neuen EU-Richtlinie weiterhin die Vernichtung von Waren und Verpackungen in großem, kaum absehbarem Umfang. Die Wirtschaft rechnet mit Schäden in Millionenhöhe. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert daher von der EU-Kommission ein Einlenken sowie praktikable Übergangs- und Abverkaufsfristen.

Hintergrund sind neue Regeln, unter anderem für die Werbung mit Umweltaussagen und die Verwendung von Nachhaltigkeitssiegeln. Sie mussten aufgrund der sogenannten „EmpCo-Richtlinie“ in das deutsche Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) integriert werden. „Unzählige bereits produzierte und im Lager der Unternehmen befindliche Produkte und Verpackungen aller Sortimente sind damit ab dem 27.09.2026 nicht mehr rechtskonform und dürfen nicht mehr verkauft werden. Dies ist eine Folge der fehlenden, beziehungsweise unzureichenden Abverkaufs- und Übergangsbestimmungen in der Richtlinie“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Masterstudierende mit Kreativität bei internationalem Wettbewerb in Florenz

Im Rahmen der internationalen Messe Pitti Filati in Florenz fand der Strickdesign-Wettbewerb „Feel The Yarn – Masterclass Edition 2026“ statt. Unter dem Motto „Color“ präsentierten 34 Nachwuchsdesignerinnen und -designer aus aller Welt ihre kreativen Strick-Entwürfe für die Wintersaison 2027/28 vor internationaler Jury und Publikum.
 
Mit Nina Becker, Kerstin Greul und Kai Nöcker waren in diesem Jahr drei Masterstudierende des Studiengangs „Textile Produkte Design“ der Hochschule Niederrhein (HSNR) für den Wettbewerb qualifiziert. Ihre Arbeiten entstanden im Rahmen eines experimentellen Designprozesses, bei dem Form- und Flächenentwicklung unmittelbar mit der Verarbeitung von Garnen beginnt und nicht auf vorgefertigte Stoffe zurückgegriffen wird. Die für den Wettbewerb verwendeten hochwertigen Garne wurden von den italienischen Spinnereien Manifattura IGEA S.p.a., Olimpias Group SRL und Naturali Filati bereitgestellt.
 

Neue Zollgebühren: HDE drängt auf schnelleren Customs Data Hub

Seit 1. Juli gelten die neuen EU-Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten. Für Warensendungen mit einem Warenwert von unter 150 Euro werden künftig je nach Warenkategorie drei Euro Gebühren erhoben.

„Das ist ein wichtiges Signal und ein großer Schritt. Wir haben uns seit rund drei Jahren für diese Maßnahme eingesetzt und werten die Einführung der Gebühr als klaren Erfolg. Die neue Regelung allein wird jedoch nicht verhindern, dass weiterhin unsichere Produkte, falsch deklarierte Waren oder Verstöße gegen europäische Verbraucher-, Umwelt- und Produktsicherheitsstandards auf den Binnenmarkt gelangen. Die Zollgebühr gleicht lediglich einen finanziellen Wettbewerbsnachteil aus, sie kann eine wirksame Marktüberwachung nicht ersetzen. Hier besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp.

R(h)einTex-Textilstammtisch: Zukunft der Textilbranche am Niederrhein

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) lädt am 16. Juli 2026 zum fünften R(h)einTex-Textilstammtisch (14:00 bis 17:00 Uhr) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Verbände sowie Interessenvertretungen der Textil- und Bekleidungsindustrie und bietet aktuelle Einblicke in politische und wirtschaftliche Entwicklungen der Branche.
 
Veranstaltungsort ist das Gebäude S (Raum 301, Webschulstr. 43) der HSNR in Mönchengladbach. Die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl vor Ort als auch digital möglich. Eine
Anmeldung ist bis zum 5. Juli 2026 möglich Rückfragen können per E-Mail an rheintex@hs-niederrhein.de gerichtet werden.
 
Veranstaltet wird der Stammtisch gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), dem Niederrhein Institut für Regional- und Strukturforschung (NIERS) sowie dem Competence Center Textiles and Logistics (CTL).
 

Südwesttextil: Wichtige Maßnahmen im Reformpaket von Union und SPD – Umsetzung entscheidend

Südwesttextil sieht wichtige Signale für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, mahnt jedoch eine konsequente und schnelle Realisierung der Vorhaben an.

In dieser Woche haben Union und SPD mit dem „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ ein Paket mit 34 Maßnahmen als Ergebnis des Koalitionsausschusses präsentiert. Südwesttextil begrüßt, dass mit der Modernisierung des Datenschutzes, der Abschaffung von Berichts- und Dokumentationspflichten sowie der Bestellungspflicht von betrieblichen Beauftragten Entlastungen geschaffen werden sollen. Die Entwicklung einer neuen Außenwirtschaftsstrategie muss aus Perspektive der Branche dringend wirksamen Schutz vor Massenimporten zu Dumpingpreisen schaffen und gleichzeitig Vergabeprozesse auf Resilienz und die Teilhabe europäischer Unternehmen ausrichten. 

Bundesministerin Dorothee Bär zu Gast an der WHZ

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) begrüßte am 30. Juni die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, zu einem Besuch auf dem Campus in Zwickau. Sie war der Einladung des Bundestagsabgeordneten Carsten Körber gefolgt und an diesem Tag zu Gast in Zwickau.

Im Mittelpunkt des Termins an der WHZ stand zunächst ein Austausch von Bundesministerin Bär mit der Hochschulleitung, Oberbürgermeisterin Constance Arndt, Vertretern der Wirtschaft sowie Forschenden der WHZ. Dabei wurde insbesondere über die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaftsregion Westsachsen und die Bedeutung innovativer sowie industrienaher Hochschulforschung und Technologien für die Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit diskutiert. 

Business

Normen & Standards

Fraunhofer: Positionspapier Normen & Standards

Agieren deutsche Unternehmen zu zögerlich, wenn es darum geht, sich an Prozessen zur Standardisierung und Normung innovativer Technologien zu beteiligen?
 
Mehr zum Positionspapier in unserem Newsbereich.

Studie - Lieferkettengesetz

HypoVereinsbank: Wettbewerbsnachteile durch Lieferkettengesetz

Fast drei Viertel der Befragten (70%) befürchtet, dass die Überwachung der gesamten Lieferkette den Mittelstand – insbesondere kleine Unternehmen – überfordern könnte.

Infos zum Download der Studie in unserem Newsbereich.

Good
to Know

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DaunenCheck

Willkommen bei DaunenCheck

Gebündeltes Wissen rund um das Thema Federn & Daunen:
 
Gleichgültig, ob Tipps zum Kauf von Bettwaren, zur Pflege, ob Fragen zu Materialien und Herkunft oder Marken und Lizenzen: hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Und sollten Sie doch einmal einen Beitrag vermissen: wir freuen uns auf Ihre Mail an daunencheck@textination.de.

Zahlen & Statistik

Konjunkturdaten Textil & Bekleidung

Monatlich aktualisiert erhalten Sie hier die Konjunkturdaten zur deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie:

  • Auftragseingangsindex
  • Umsatzindex
  • ifo-Konjunkturklimaindex
  • Kennziffern

Industrie-Statistiken finden Sie in unserer Datenbank zum Download.