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Unternehmen und Märkte
Neue Wundauflage: Freudenberg überwindet Zielkonflikt zwischen Haftung und Hautschutz
Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) präsentiert Tacnera®: eine neue Technologie für Silikon-Schaumauflagen für die moderne Wundversorgung. Anders als klassische Silikon-Haftschichten ist Tacnera® ein hochentwickeltes System, das Polyurethanschaum, eine proprietäre Beschichtungstechnologie und ein sanftes Silikongel intelligent miteinander kombiniert. So löst Tacnera® ein zentrales Problem bei Premium-Schaumverbänden: den Zielkonflikt zwischen zuverlässiger Haftung und dem Risiko von Hauttraumata bei der Entfernung einer Auflage. Markenanbieter, Distributoren und regionale Anbieter von moderner Wundversorgung erhalten damit eine klare Differenzierungsmöglichkeit im Premium-Segment.
Schaumauflagen mit besonders sanften Silikonen bieten oft nicht ausreichend Halt, während stärker haftende Varianten das Risiko von Hautreizungen und Gewebeschädigungen erhöhen. Diese sogenannte Haftungs-Trauma-Problematik schränkt sowohl den Behandlungskomfort für Patientinnen und Patienten als auch die klinische Sicherheit ein und begrenzt die Differenzierungsmöglichkeiten im Premiumsegment. Tacnera® hebt diesen Zielkonflikt auf.
BVMed unterstützt Idee eines Unterausschusses „industrielle Gesundheitswirtschaft“
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt sich für eine Verstetigung des von der Bundesregierung begonnenen Medizintechnik-Dialogs ein und unterstützt den Vorschlag, als „parlamentarisches Korrektiv“ einen Unterausschuss „Industrielle Gesundheitswirtschaft“ im Bundestag zu gründen. „Die politische Begleitung der Leitwirtschaft Medizintechnik ist eine Aufgabe über den aktuellen Dialog- und Strategie-Prozess hinaus“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.
CIOSH 2026 in Shanghai stärkt Chinas Arbeitsschutzmarkt
Vom 7. bis 9. April 2026 findet im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) die 110. China International Occupational Safety & Health Goods Expo (CIOSH) statt. Mit ihrem 60-jährigen Bestehen zählt die CIOSH zu den traditionsreichsten Fachmessen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in China.
Als auf den asiatischen Markt ausgerichtete Plattform bringt die CIOSH über 1.500 Ausstellende auf 80.000 m² Ausstellungsfläche zusammen und erwartet mehr als 40.000 Fachbesuchende. Sie bietet Unternehmen direkten Zugang zu einem der dynamischsten Wachstumsmärkte für Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheit. Als chinesischer Baustein des A+A Global Portfolios ist die CIOSH strategisch in das internationale Netzwerk der Messe Düsseldorf eingebunden.
Fokus auf PSA – Ergänzende Themen erweitern das Angebot
Im Mittelpunkt der Messe steht die Persönliche Schutzausrüstung in ihrer gesamten Bandbreite. Weitere Themenfelder wie Arbeitskleidung und Corporate Wear sowie Sicherheit bei Arbeiten in der Höhe erweitern das Angebotsspektrum. Innovative Lösungen wie Exoskelette runden das Portfolio im Bereich ergonomischer Unterstützung ab.
bvse: "Ende der textilen Recyclingstrukturen in Deutschland"
Eine Umsetzung des vom Bundesumweltministeriums vorgelegten Eckpunktepapiers zur erweiterten Herstellerverantwortung für Alttextilien käme einem Systembruch gleich – sie bedeutete faktisch das Ende der textilen Recyclingstrukturen in Deutschland.
Während bislang Unternehmen des Textilrecyclings Alttextilien eigenständig sammeln, sortieren und marktfähig in Wiederverwendungs- und Verwertungsströme überführen, etabliert das Eckpunktepapier eine Überlassungspflicht an die meistbietende Organisation für Herstellerverantwortung (OfH). Diese soll die Alttextilien beim Sammler unentgeltlich abholen und einer möglichst hochwertigen Verwertung zuführen. Damit wird ein funktionierender Marktmechanismus durch ein zentral gesteuertes Zuweisungssystem ersetzt.
Das Eckpunktepapier installiert zugelassene Organisationen für Herstellerverantwortung (OfH) nicht nur als Steuerungsinstanz einer grundsätzlich sinnvollen erweiterten Herstellerverantwortung, sondern erhebt sie zum dominanten Akteur der textilen Recyclingwirtschaft. Die operative Wertschöpfung wird damit strukturell von den bisherigen Marktteilnehmern entkoppelt.
Techtextil 2026: Von Nature Performance bis Kreislaufwirtschaft
Alternative Materialien sowie Recyclingtechnologien sind eines der wichtigsten Zukunftssegmente und Innovationstreiber technischer Textilien. Nachhaltigkeitsziele und regulatorische Anforderungen erhöhen ihre Bedeutung, gleichzeitig steigern Fortschritte bei Performance und Wirtschaftlichkeit ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die Techtextil vom 21. bis 24. April 2026 spiegelt den relevanten Branchentrend mit einer wachsenden Anzahl an spezialisierten Ausstellern wider. Mit dem neuen Label „Nature Performance“ bündelt die globale Leitmesse relevante Marktangebote und erleichtert den Zugang zu neuen Lösungen – von natürlichen Fasern und Garnen über biobasierte Materialien bis zu zirkulären Ansätzen.
Textiler Kaskadenfilter gegen Mikroplastik im Abwasser
Mikroplastik findet sich inzwischen nahezu überall bis in entlegene Gebiete der Antarktis. Über die Nahrungskette gelangt es in den menschlichen Körper. Studien deuten darauf hin, dass Mikroplastik die Gesundheit des Menschen schädigen kann. Beim Waschen von Textilien aus synthetischen Fasern gelangen bedeutende Mengen von Mikroplastik ins Abwasser und damit in das aquatische Ökosystem. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) haben dafür einen textilbasierten Kaskadenfilter entwickelt.
Die Menge der pro Waschgang und pro Kilogramm Textilien freigesetzten Mikrofasern wird auf 12 bis 1400 Milligramm geschätzt. Kläranlagen können bereits einen großen Teil der Mikroplastikpartikel aus dem Abwasser entfernen, wodurch der Mikroplastikgehalt um bis zu 99 Prozent reduziert wird. Durch die große Menge Abwasser, die Kläranlagen täglich in umliegende Gewässer einleiten, können Kläranlagen trotzdem noch beträchtlich zur Belastung der aquatischen Lebensräume mit Mikroplastik beitragen.
Vliesstoff und Faserverarbeitung: Trützschler auf der Techtextil 2026
Vom 21. bis 24. April 2026 präsentiert die Trützschler Gruppe auf der Techtextil in Frankfurt am Main ihre Lösungen für die Vliesstoff und Faserverarbeitung. Trützschler Nonwovens präsentiert seine neuesten Entwicklungen für eine effiziente Vliesstoffproduktion – ergänzt durch umfassende Service und Beratungslösungen. Zu den Messe Highlights zählen die weiterentwickelten X-Series-Krempeln für Spunlace , Vernadelungs und Air Through Bonding (ATB) Prozesse, das digitale Arbeitsumfeld T-ONE mit neuen Funktionen sowie eine neue Hochleistungs-Kardengarnitur von Trützschler Card Clothing mit speziell entwickelter Drahtoberfläche für anspruchsvolle Vliesstoffanwendungen. Darüber hinaus erhalten Besucher einen Einblick in TRUECYCLED, Trützschlers Komplettlösung für das Recycling von Textilabfällen.
Südwesttextil fordert Umdenken bei Vergaberecht
Für die Zukunft europäischer Hochleistungstextilien fordert Südwesttextil, dass Merkmale wie die Langlebigkeit oder der Produktionsstandort bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen berücksichtigt werden.
In öffentlichen Ausschreibungsverfahren wird z. B. hochfunktionale Berufsbekleidung für Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr oder Krankenhäuser beschafft. Das Ergebnis der bisherigen überwiegend kostenbezogenen Ausschreibungspraxis führt zu einem weiteren industriepolitisch bedenklichen Abbau von Produktionskapazitäten in Europa, verbunden mit globalen Abhängigkeiten, insbesondere von asiatischen Ländern.
BTE: Bundesumweltministerium soll bei EPR nachbessern
Nach monatelangen Konsultationen liegen mit den am 27.03.2026 veröffentlichten Eckpunkten des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur nationalen Umsetzung der Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien und Schuhe erstmals konkrete Leitlinien vor. Der BTE hat sich gemeinsam mit dem HDE und weiteren Verbänden frühzeitig und intensiv in den Prozess eingebracht. Einige u.a. vom BTE vorgetragenen Vorschläge finden sich in den Eckpunkten des Ministeriums wieder, jedoch besteht an einigen Stellen Konkretisierungs- und Nachbesserungsbedarf.
Ab April 2028 werden Hersteller verpflichtet, im Rahmen der EPR eine Gebühr zu entrichten, um die Finanzierung von Sammlung, Sortierung, Wiederverwendung und Recycling von Alttextilien und Altschuhen sicherzustellen. Hervorzuheben sind insbesondere die vorgesehene wettbewerbliche Organisation des Systems sowie die geplante Einbindung der betroffenen Akteure, etwa durch eine Kommission für Alttextilien sowie eine Gemeinsame Stelle.
BTE: Diskussion um Mehrwertsteuererhöhung fatales Signal für die Modebranche
Mit dem Amtsantritt der neuen Bundesregierung waren hohe Erwartungen verbunden, den dringend benötigten wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland einzuleiten. Vor dem Hintergrund der aktuellen, mehr als angespannten wirtschaftlichen Lage der Modebranche mit deutlichen Umsatzrückgängen und Geschäftsaufgaben vorwiegend im stationären Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel sowie auch im Hinblick auf die allgemein lahmende Binnenkonjunktur sieht der BTE die aktuellen Diskussionen um eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von derzeit 19 auf künftig 21 Prozent mehr als kritisch.
Business
Normen & Standards
Fraunhofer: Positionspapier Normen & Standards
Studie - Lieferkettengesetz
HypoVereinsbank: Wettbewerbsnachteile durch Lieferkettengesetz
Fast drei Viertel der Befragten (70%) befürchtet, dass die Überwachung der gesamten Lieferkette den Mittelstand – insbesondere kleine Unternehmen – überfordern könnte.
Infos zum Download der Studie in unserem Newsbereich.
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