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08.10.2026

Südwesttextil entwickelt KI-gestützte und datenbasierte Verbandsservices

Der Verband baut mit dem KI-Chatbot TEXI und der neuen MRSL-Datenbank gezielt digitale Lösungen auf, um Unternehmen bei wachsenden regulatorischen Anforderungen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Ob Ökodesign, Verpackungsregulierung, Lieferkettenanforderungen oder Chemikalienstandards: Die regulatorischen Anforderungen an die Textil- und Bekleidungsindustrie wachsen kontinuierlich. Gleichzeitig steigt für Unternehmen der Aufwand, relevante Informationen zu recherchieren, einzuordnen und auf die eigene betriebliche Praxis zu übertragen. Südwesttextil setzt deshalb verstärkt auf digitale Lösungen, um das über Jahre aufgebaute Fachwissen des Verbands noch schneller und gezielter für seine Mitgliedsunternehmen verfügbar zu machen. 

Der Verband baut mit dem KI-Chatbot TEXI und der neuen MRSL-Datenbank gezielt digitale Lösungen auf, um Unternehmen bei wachsenden regulatorischen Anforderungen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Ob Ökodesign, Verpackungsregulierung, Lieferkettenanforderungen oder Chemikalienstandards: Die regulatorischen Anforderungen an die Textil- und Bekleidungsindustrie wachsen kontinuierlich. Gleichzeitig steigt für Unternehmen der Aufwand, relevante Informationen zu recherchieren, einzuordnen und auf die eigene betriebliche Praxis zu übertragen. Südwesttextil setzt deshalb verstärkt auf digitale Lösungen, um das über Jahre aufgebaute Fachwissen des Verbands noch schneller und gezielter für seine Mitgliedsunternehmen verfügbar zu machen. 

Mit TEXI, dem bereits im Mai dieses Jahres veröffentlichten KI-gestützten Umwelt- und Nachhaltigkeitschatbot, hat Südwesttextil einen innovativen KI-Assistenten für Nachhaltigkeitsfragen geschaffen. Dank der Retrieval-Augmented-Generation-Technologie (RAG) basiert jede Antwort nicht auf frei verfügbaren Internetquellen, sondern auf einer eigens aufgebauten, qualitätsgesicherten und kuratieren Wissensdatenbank des Verbands. Dazu gehören unter anderem EU-Verordnungen und Richtlinien, nationale Gesetze, Schulungsunterlagen, Positionspapiere sowie Fachinformationen von Südwesttextil. Anders als bei herkömmlichen KI-Anwendungen basieren die Antworten damit gezielt auf fachlich geprüften und für die Branche relevanten Inhalten. Der Chatbot ermöglicht damit einen schnellen und unkomplizierten Zugang zum umfangreichen Nachhaltigkeitswissen des Verbands und unterstützt die Unternehmen bei der Recherche und Orientierung. Die persönliche Beratung bleibt insbesondere dann unverzichtbar, wenn individuelle betriebliche Fragestellungen, komplexe Sachverhalte oder die Einordnung rechtlicher Anforderungen gefragt sind.

„Gerade angesichts immer komplexerer regulatorischer Anforderungen müssen wir neue Technologien dort einsetzen, wo sie unseren Mitgliedsunternehmen einen konkreten Mehrwert bringen. Für uns bedeutet Digitalisierung nicht weniger persönliche Beratung, sondern mehr Zeit für die Fragen, bei denen unsere fachliche Expertise und der direkte Austausch besonders gefragt sind“, erklärt Edina Brenner, Hauptgeschäftsführerin von Südwesttextil.

Einen weiteren digitalen Service hat der Verband Ende September mit seiner MRSL-Datenbank veröffentlicht. Manufacturing Restricted Substances Lists (MRSL) regeln, welche chemischen Substanzen im Herstellungsprozess eingeschränkt oder nicht eingesetzt werden dürfen. Unterschiedliche Standards und Stofflisten machen die Einordnung für Unternehmen jedoch aufwendig. Die neue Datenbank im internen Mitgliederbereich bündelt deshalb mehr als 9.000 Substanzen und ermöglicht Mitgliedsunternehmen, deren Status in wichtigen Standards und Regelwerken zentral zu recherchieren und miteinander zu vergleichen. So lassen sich relevante Anforderungen schneller einordnen und Rechercheaufwände im betrieblichen Alltag reduzieren.

Mit TEXI und der MRSL-Datenbank verfolgt Südwesttextil einen klaren Ansatz: Fachwissen nicht nur bereitzustellen, sondern es mithilfe neuer Technologien so aufzubereiten, dass Unternehmen es möglichst unmittelbar nutzen können. Damit entwickelt der Verband seine digitalen Services kontinuierlich weiter und verbindet technologische Innovation mit seiner fachlichen Beratung und Interessenvertretung.