Blade2Poly recycelt Rotorblätter für Spritzguss

Blade2Poly Kick-Off Meeting on September 17, 2026, at the Composite Circularity Lab in Leipzig (from left to right): Andrej Fehler (HTWK), Dr. Philipp Johst (HTWK), Olaf Thannheiser (KomRec-ReCond), Christian Schmaus (Schmaus Kunststoffaufbereitung), Prof. Robert Böhm (HTWK – participating online, not pictured) © HTWK Leipzig © HTWK Leipzig
Blade2Poly-Auftaktveranstaltung am 17. September 2026 im Composite Circularity Lab in Leipzig (von links nach rechts): Andrej Fehler (HTWK), Dr. Philipp Johst (HTWK), Olaf Thannheiser (KomRec-ReCond), Christian Schmaus (Schmaus Kunststoffaufbereitung), Prof. Robert Böhm (HTWK – nahm online teil, nicht im Bild)
22.09.2026

Blade2Poly recycelt Rotorblätter für Spritzguss

Die HTWK Leipzig entwickelt im Projekt Blade2Poly gemeinsam mit KomRec-ReCond und Schmaus Kunststoffaufbereitung eine Prozesskette für ausgediente Windkraft-Rotorblätter. Ziel ist, glasfaserverstärkte Kunststoffe energieeffizient aufzubereiten und als hochwertige Sekundärrohstoffe für neue Spritzgussanwendungen nutzbar zu machen.

Der Ansatz beginnt bei Materialcharakterisierung und Kategorisierung. Darauf folgen mechanische Aufbereitung, intelligente Stoffstromsteuerung und die Weiterverarbeitung der zurückgewonnenen Glasfasern mit Recyclingkunststoffen zu Post-Consumer-Rezyklaten.

Gerade Rotorblätter sind für die Kreislaufwirtschaft anspruchsvoll, weil große, langlebige Verbundbauteile nach Ende ihrer Nutzungsdauer in heterogene Materialströme überführt werden müssen. Blade2Poly adressiert deshalb nicht nur die Zerkleinerung, sondern die Qualität des zurückgewonnenen Materials und dessen Anschlussfähigkeit an einen neuen industriellen Prozess.

Das ZIM-geförderte Verbundprojekt läuft von Juni 2026 bis Januar 2029

Die HTWK Leipzig entwickelt im Projekt Blade2Poly gemeinsam mit KomRec-ReCond und Schmaus Kunststoffaufbereitung eine Prozesskette für ausgediente Windkraft-Rotorblätter. Ziel ist, glasfaserverstärkte Kunststoffe energieeffizient aufzubereiten und als hochwertige Sekundärrohstoffe für neue Spritzgussanwendungen nutzbar zu machen.

Der Ansatz beginnt bei Materialcharakterisierung und Kategorisierung. Darauf folgen mechanische Aufbereitung, intelligente Stoffstromsteuerung und die Weiterverarbeitung der zurückgewonnenen Glasfasern mit Recyclingkunststoffen zu Post-Consumer-Rezyklaten.

Gerade Rotorblätter sind für die Kreislaufwirtschaft anspruchsvoll, weil große, langlebige Verbundbauteile nach Ende ihrer Nutzungsdauer in heterogene Materialströme überführt werden müssen. Blade2Poly adressiert deshalb nicht nur die Zerkleinerung, sondern die Qualität des zurückgewonnenen Materials und dessen Anschlussfähigkeit an einen neuen industriellen Prozess.

Das ZIM-geförderte Verbundprojekt läuft von Juni 2026 bis Januar 2029

Quelle:

HTWK Leipzig