Mikrofasern reisen durch die Luft

Foto: EMPA
11.09.2026

Mikrofasern reisen durch die Luft

Eine schweizweite Untersuchung von Empa, Eawag und Agroscope beziffert erstmals systematisch, wie viel Mikroplastik über die Atmosphäre auf Böden und Gewässer gelangt. Hochgerechnet auf Gebiete unterhalb von 2.000 Metern Höhe lagern sich jährlich rund 219 Tonnen Mikroplastik ab. Etwa 78 Tonnen treffen landwirtschaftliche Flächen, rund zehn Tonnen direkt Gewässer.

Als mögliche Quellen nennt die Medienmitteilung unter anderem lose Fasern aus Funktionskleidung, PET-Produkte und andere Kunststoffanwendungen. Gemessen wurde ein Jahr lang an fünf Standorten. Die Partikel zwischen 20 und 215 Mikrometern wurden mithilfe bildgebender Infrarotmikrospektroskopie analysiert. Besonders häufig fanden die Forschenden PET, Polyethylen und Polypropylen.

Für die Textilindustrie ist vor allem relevant, dass Mikrofasern nicht nur über Waschwasser, sondern auch über die Atmosphäre in Umweltkompartimente gelangen können. Die Daten liefern damit einen weiteren Baustein für die Diskussion um Faserfreisetzung, Materialwahl und Kreislaufführung. Die Forschenden betonen zugleich, dass gesundheitliche und ökologische Langzeitfolgen weiterhin Gegenstand der Forschung sind.

Eine schweizweite Untersuchung von Empa, Eawag und Agroscope beziffert erstmals systematisch, wie viel Mikroplastik über die Atmosphäre auf Böden und Gewässer gelangt. Hochgerechnet auf Gebiete unterhalb von 2.000 Metern Höhe lagern sich jährlich rund 219 Tonnen Mikroplastik ab. Etwa 78 Tonnen treffen landwirtschaftliche Flächen, rund zehn Tonnen direkt Gewässer.

Als mögliche Quellen nennt die Medienmitteilung unter anderem lose Fasern aus Funktionskleidung, PET-Produkte und andere Kunststoffanwendungen. Gemessen wurde ein Jahr lang an fünf Standorten. Die Partikel zwischen 20 und 215 Mikrometern wurden mithilfe bildgebender Infrarotmikrospektroskopie analysiert. Besonders häufig fanden die Forschenden PET, Polyethylen und Polypropylen.

Für die Textilindustrie ist vor allem relevant, dass Mikrofasern nicht nur über Waschwasser, sondern auch über die Atmosphäre in Umweltkompartimente gelangen können. Die Daten liefern damit einen weiteren Baustein für die Diskussion um Faserfreisetzung, Materialwahl und Kreislaufführung. Die Forschenden betonen zugleich, dass gesundheitliche und ökologische Langzeitfolgen weiterhin Gegenstand der Forschung sind.

Quelle:

Empa / Eawag / Agroscope; publiziert über die Schweizer Bundesbehörden