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08.06.2020

Hohenstein Qualitätslabel für Geprüfte Community Masken

Zur Eindämmung des Coronavirus müssen derzeit in weiten Teilen des öffentlichen Raumes Mund-Nasen-Masken getragen werden. Da diese sog. Community Masken gesetzlichen und funktionellen Anforderungen genügen müssen, bietet der Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ab sofort ein Qualitätslabel für Geprüfte Community Masken an.

Zur Eindämmung des Coronavirus müssen derzeit in weiten Teilen des öffentlichen Raumes Mund-Nasen-Masken getragen werden. Da diese sog. Community Masken gesetzlichen und funktionellen Anforderungen genügen müssen, bietet der Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ab sofort ein Qualitätslabel für Geprüfte Community Masken an.

Im Unterschied zu medizinischen Gesichtsmasken und partikelfiltrierenden Halbmasken, gelten textile Community Masken nicht als Medizinprodukte oder Persönliche Schutzausrüstung, die definierte Schutzfunktionen gewährleisten müssen. Dennoch unterliegen auch sie –egal ob zur Einweg- oder Mehrwegverwendung – funktionellen Ansprüchen. Durch leicht verständliche Produktinformation auf dem Label unterstützt Hohenstein Hersteller dabei, die Transparenz für Nutzer von Community Masken zu erhöhen. Ein entscheidendes Kriterium für Konsumenten ist der Nachweis der Atmungsfreundlichkeit: Standardisierte Prüfverfahren geben Aufschluss darüber, ob das verwendete Material etwa zu dicht ist und das Atmen erschwert. Zu den weiteren Qualitätsparametern zählen die Überprüfung der Waschbarkeit, die Beurteilung der Passform sowie die Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen. Die auf dem Label ausgelobten Qualitätskriterien können flexibel erweitert werden um die Schadstoffprüfung nach STANDARD 100 by OEKO-TEX® als Indikator für hautverträgliche Textilien und die Überprüfung der Zytotoxizität in Anlehnung an die Prüfung von Medizinprodukten.

Quelle:

Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG

Interview mit dem vti-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lindner (c) Thomas Imo
Interview mit dem vti-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lindner
23.04.2020

Interview mit dem vti-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lindner

  • Mund-Nasen-Masken aus heimischer Produktion sind wichtig, doch sie lösen die Probleme der Branche nicht
  • Interview mit dem vti-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lindner zur Situation der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie in der Corona-Krise

Chemnitz  -  Zahlreiche Textil- und Bekleidungshersteller in den neuen Bundesländern haben auf die Corona-Krise reagiert und kurzfristig Teile ihrer Produktion auf schützende Textilerzeugnisse sowohl für Risiko-Berufsgruppen als auch für die Bevölkerung umgestellt. Dazu gehört die Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, die neuerdings Mund-Nasen-Masken aus eigener Herstellung anbietet. Geschäftsführer Thomas Lindner ist Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin.

  • Mund-Nasen-Masken aus heimischer Produktion sind wichtig, doch sie lösen die Probleme der Branche nicht
  • Interview mit dem vti-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lindner zur Situation der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie in der Corona-Krise

Chemnitz  -  Zahlreiche Textil- und Bekleidungshersteller in den neuen Bundesländern haben auf die Corona-Krise reagiert und kurzfristig Teile ihrer Produktion auf schützende Textilerzeugnisse sowohl für Risiko-Berufsgruppen als auch für die Bevölkerung umgestellt. Dazu gehört die Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, die neuerdings Mund-Nasen-Masken aus eigener Herstellung anbietet. Geschäftsführer Thomas Lindner ist Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin.

Herr Lindner, der vti hat auf seiner Homepage bereits wenige Wochen nach Ausbruch der Corona-Krise in Deutschland eine Liste mit rund 30 Herstellern einschlägiger Produkte veröffentlicht. Wie ist es den Firmen gelungen, derart schnell zu reagieren?

Antwort:  Not macht bekanntlich erfinderisch. Wichtige Absatzmärkte sind quasi über Nacht weggebrochen. Zugleich wurde publik, dass es im Land einen riesigen Bedarf an Schutztextilien gibt, der offenbar nicht – wie gewohnt - mit Importen gedeckt werden kann. Der Vorteil kleiner und mittelständischer Firmen ist ihre Flexibilität. Viele Firmen haben rasch ihre Möglichkeiten geprüft und dann sofort mit der Produktion von Mund-Nasen-Masken begonnen. Dabei ist es von großem Vorteil, dass wir in Sachsen und Thüringen über ein gut funktionierendes Netz von Spinnereien, Webereien, Strickereien, Wirkereien, Herstellern von Vliesstoffen und Laminaten sowie Textilveredlern und Konfektionären verfügen. Viele  Firmenchefs in unserem Verbandsgebiet kennen sich sehr gut. Diese persönlichen Beziehungen erleichtern die Zusammenarbeit, vor allem, wenn Tempo gefragt ist wie im Fall der Corona-Krise.  Etliche Unternehmen kooperieren bereits seit mehreren Jahren im Rahmen des vom vti geleiteten Verbundprojekts „health.textil“ bei der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Gesundheitstextilien. Dieses Projekt wollen wir mit Unterstützung des Freistaates Sachsen unbedingt fortführen und ausbauen. Die Notwendigkeit liegt auf der Hand.

Aller Voraussicht nach werden die Menschen hierzulande langfristig vorbeugende Maßnahmen gegen Infektionen mit dem Covid-19-Virus unternehmen müssen. Textilien spielen dabei eine große Rolle. Ist die heimische Branche dieser Herausforderung gewachsen?

In Ostdeutschland sind gegenwärtig rund 16.000 Menschen in der Textil- und Bekleidungsindustrie tätig, davon 12.000 in Sachsen und 2.500 in Thüringen. Hinzu kommt eine überdurchschnittlich stark ausgeprägte textile Forschungslandschaft. Viele Betriebe könnten ihre Produktion teilweise oder auch komplett auf Gesundheitstextilien umstellen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Auto-Zulieferer sind in der Lage, textilbasierte Laminate für Schutzbekleidungen zu fertigen; Modehersteller können Bekleidung und andere textile Ausstattungen für Klinik und Pflege produzieren. Bereits jetzt bringen unsere Betriebe eine große Zahl der dringend benötigten Mund-Nasen-Masken auf den Markt. Dabei handelt es sich es sich in der Regel um vielfach verwendbare Produkte, die bei 60 bis 90 Grad Celsius gewaschen und bei Bedarf sterilisiert werden können. Zudem gibt es Varianten mit einem austauschbaren Spezialvliesstoff-Einsatz für den Mund-Nasen-Bereich. Die Masken sind für den Alltagsgebrauch im Handel, in Schulen, im Nahverkehr, in Physiotherapie- und Podologie-Praxen oder in Friseur- und Kosmetiksalons bestens geeignet. Wer also möchte, der kann qualitativ hochwertige textile Masken aus hiesiger Produktion verwenden. Auf unserer Homepage www.vti-online.de veröffentlichen wir eine Liste mit Links zu Herstellern bzw. deren Webshops. Das Angebot, das bis hin zu Masken für Kinder sowie Masken mit modischem Touch reicht, und kann sowohl gewerblich als auch privat geordert werden.  In absehbarer Zukunft werden erste Unternehmen auch zertifizierte Schutzmasken für klinische Anwendungen anbieten können.

Der Mangel an textilen Schutzausrüstungen war und ist in Deutschland mehr als offensichtlich. Wie lässt sich eine solche Situation künftig verhindern?

Sowohl die Bundes- als auch die Landesregierungen haben signalisiert, dass sie künftig auf deutlich mehr textile Schutzausrüstungen, insbesondere für Klinik und Pflege, aus deutscher bzw. europäischer Produktion zurückgreifen wollen.  Die Beschaffung erfolgte zuvor aus Kostengründen ja überwiegend aus dem asiatischen Markt. Viele hiesige Textilhersteller sind bereit, derartige strategisch wichtige Erzeugnisse zu produzieren. Doch dazu sind oft erhebliche Investitionen in neue Technologien notwendig. Damit Banken dafür Geld geben, brauchen die Firmen Planungssicherheit, also langfristige garantierte Abnahmemengen. Öffentliche wie private Auftraggeber müssen bereit sein, höhere Preise zu akzeptieren. Textilproduktion in Deutschland ist nun mal teurer als in den Niedriglohnregionen der Welt. Zu den Rahmenbedingungen der Textilproduktion hier gehören vergleichsweise hohe Löhne und Gehälter sowie enorme Energiekosten – zuzüglich EEG-Umlage und CO²-Besteuerung – um nur einige der Kostenfaktoren zu nennen.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Gesamtsituation der Branche?

Fast alle Betriebe kämpfen gegenwärtig in dieser oder jener Form mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Produktion von Mund-Nasen-Masken allein löst das riesenhafte Problem nicht. Etliche unserer Firmen sind als Zulieferer sehr stark an den Fahrzeug- oder Schiffbau gebunden. Sie befinden sich bereits jetzt in schwerem Fahrwasser. Andere Unternehmen arbeiten gerade noch Aufträge ab, doch sie erhalten keine neuen – weder aus dem In- noch aus dem Ausland. Die weltweite Rezession lässt grüßen. Wie andere Industriezweige müssen auch wir mit Entlassungen und Insolvenzen rechnen. 30 Jahre Aufbauarbeit in unserer ostdeutschen Branche stehen auf dem Spiel. Angesichts dieser Dramatik befinden wir uns mit den Landesregierungen von Sachsen und von Thüringen fortwährend im Gespräch. In diesem Zusammenhang verweise ich auf den Offenen Brief, den wir in dieser Woche dem sächsischen Ministerpräsidenten und den Mitgliedern des Landtages zugesandt haben.  

Quelle:

Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti)

Keime und Viren auf der Wäsche unter Kontrolle (c) Hohenstein
Keime und Viren auf der Wäsche unter Kontrolle
04.02.2020

Keime und Viren auf der Wäsche unter Kontrolle

  • auch in Zeiten von Coronavirus und Co.

BÖNNIGHEIM - Das Coronavirus bestimmt seit geraumer Zeit die Berichterstattung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat nun auch den internationalen Notstand ausgerufen. Die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. und ihre Mitglieder stehen Wäschereikunden zur Seite, um einen sicheren Umgang mit den Krankheitserregern zu gewährleisten. Zertifizierte Wäschereien können schnell und einfach über die Suchfunktion auf der Webseite der Gütegemeinschaft gefunden werden.

Im Umgang mit gebrauchter und potenziell kontaminierter Wäsche ist besonders wichtig, dass diese direkt in der medizinischen Einrichtung so gesammelt und transportiert wird, dass von ihr keine Infektions- oder Kontaminationsgefahr ausgeht. Empfehlenswert ist außerdem die Kennzeichnung der dichten Behältnisse und eine enge Abstimmung zwischen Wäscherei und Kunde. Ebenfalls muss sichergestellt werden, dass die saubere Wäsche nach der Aufbereitung so transportiert und gelagert wird, dass sie nicht rekontaminiert werden kann.

  • auch in Zeiten von Coronavirus und Co.

BÖNNIGHEIM - Das Coronavirus bestimmt seit geraumer Zeit die Berichterstattung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat nun auch den internationalen Notstand ausgerufen. Die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. und ihre Mitglieder stehen Wäschereikunden zur Seite, um einen sicheren Umgang mit den Krankheitserregern zu gewährleisten. Zertifizierte Wäschereien können schnell und einfach über die Suchfunktion auf der Webseite der Gütegemeinschaft gefunden werden.

Im Umgang mit gebrauchter und potenziell kontaminierter Wäsche ist besonders wichtig, dass diese direkt in der medizinischen Einrichtung so gesammelt und transportiert wird, dass von ihr keine Infektions- oder Kontaminationsgefahr ausgeht. Empfehlenswert ist außerdem die Kennzeichnung der dichten Behältnisse und eine enge Abstimmung zwischen Wäscherei und Kunde. Ebenfalls muss sichergestellt werden, dass die saubere Wäsche nach der Aufbereitung so transportiert und gelagert wird, dass sie nicht rekontaminiert werden kann.

Bei Fragen zu desinfizierenden Waschverfahren und den Gütezeichen 992/2 bis 992/4 stehen Ihnen die Experten der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. gerne zur Verfügung.

Quelle:

Im Auftrag der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V.
Marketing & Business Development Hohenstein

24.01.2020

Hohenstein: Mikrofaser-analysesteigert die Nachhaltigkeit von Textilien

Hohenstein hat eine neue Analysemethode der Mikrofaserfreisetzungvon Textilien entwickelt. Mit Hilfe der dynamischen Bildanalyse quantifiziert die Methode das Freisetzungsverhalten. Die bisher nicht erfassbaren Daten haben praktische Auswirkungen auf die Materialentwicklung in der gesamten Lieferkette.

Die neue Methode ist das Ergebnis von vier Jahren Forschung bei Hohenstein, die in einer Doktorarbeit der leitenden Forscherin Jasmin Haap veröffentlicht wurde. Das Forschungsteam entwickelte, verfeinerte und validierte eine analytische Methode, die über die derzeitigen Ansätze zur Bestimmung der Masse an abgelösten Fasern hinausgeht, um Faserzahl, Länge, Durchmesser und Form zu quantifizieren.

Weitere Analysen können die Verteilung dieser Parameterauf decken und sogar separate Ergebnisse für zellulosische Fasern (z.B. Baumwolle) und nicht-zellulosische Fasern (z.B. Polyester) generieren. Diese Analyse ist derzeit ausschließlich bei Hohenstein erhältlich.

Hohenstein hat eine neue Analysemethode der Mikrofaserfreisetzungvon Textilien entwickelt. Mit Hilfe der dynamischen Bildanalyse quantifiziert die Methode das Freisetzungsverhalten. Die bisher nicht erfassbaren Daten haben praktische Auswirkungen auf die Materialentwicklung in der gesamten Lieferkette.

Die neue Methode ist das Ergebnis von vier Jahren Forschung bei Hohenstein, die in einer Doktorarbeit der leitenden Forscherin Jasmin Haap veröffentlicht wurde. Das Forschungsteam entwickelte, verfeinerte und validierte eine analytische Methode, die über die derzeitigen Ansätze zur Bestimmung der Masse an abgelösten Fasern hinausgeht, um Faserzahl, Länge, Durchmesser und Form zu quantifizieren.

Weitere Analysen können die Verteilung dieser Parameterauf decken und sogar separate Ergebnisse für zellulosische Fasern (z.B. Baumwolle) und nicht-zellulosische Fasern (z.B. Polyester) generieren. Diese Analyse ist derzeit ausschließlich bei Hohenstein erhältlich.

Mit diesem Detaillierungsgrad können die Forscher, Materialentwickler und Brands nun genauer quantifizieren, welche Arten von Faser-und Materialkonstruktionen am meisten zur Freisetzung von Mikrofasern beitragen. Das ermöglicht fundierte Entscheidungen bei der Entwicklung nachhaltigerer Textilien, die weniger Fasern abwerfen.

Die dynamische Bildanalyse des Abwassers zerstört die Probe nicht, sodass zusätzliche Tests, wie z.B. Filtration, für weitere Analysen durchgeführt werden können. Bei der Filtration, der bisher häufigsten Methode, wird das Abwasser aus der Textilwäsche gefiltert und anschließend die verbleibenden Partikel gewogen.

Weitere Informationen:
Hohenstein Mikroplastik
Quelle:

Hohenstein

10.01.2020

Ostdeutscher Textil- und Bekleidungsverband fordert mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik

vti kritisiert zusätzliche Kostenbelastungen für Firmen durch die CO²-Gesetzgebung des Bundes sowie das Festhalten am Russland-Embargo der EU
 
Gesamtumsatz der Branche 2019 leicht rückläufig / Verband hat 2020 wichtige Textil-Termine  im Fokus

vti kritisiert zusätzliche Kostenbelastungen für Firmen durch die CO²-Gesetzgebung des Bundes sowie das Festhalten am Russland-Embargo der EU
 
Gesamtumsatz der Branche 2019 leicht rückläufig / Verband hat 2020 wichtige Textil-Termine  im Fokus
Der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) warnt vor weiteren politisch verursachten Kostenbelastungen für die mittelständischen Unternehmen. „Der Exportanteil der Textilunternehmen beträgt durchschnittlich rund 45 Prozent; die meisten Rohstoffe müssen im Ausland eingekauft werden. Das heißt, dass unsere Firmen sehr direkt den aktuellen Turbulenzen auf den internationalen Märkten ausgesetzt sind. Jegliche politischen Maßnahmen oder bürokratischen Regulierungen, die ihnen zusätzlich das Leben schwer machen, beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit und sind daher fehl am Platze“, betonte vti-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Jenz Otto beim Jahresauftakt-Medientermin des Verbandes am Freitag, 10. Januar, in Chemnitz. „Im Zeitalter der Globalisierung leben wir in Deutschland nun einmal nicht auf einer Insel der Glückseligen. Die von der großen Koalition in Berlin beschlossene CO²-Gesetzgebung geht – wie bereits die Erneuerbaren-Energien-Umlage – wiederum zu Lasten des Mittelstands, der ja in Sonntagsreden gern als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet wird.“  
 
Andreas Ludwig, Chef der 54 Mitarbeiter zählenden Thorey Gera Textilveredelung GmbH, verdeutlichte die Auswirkungen entsprechender bundespolitischer Entscheidungen auf seinen mit relativ hohem Energiebedarf produzierenden Betrieb: „Wir haben in den vergangenen Jahren zielstrebig an der Reduzierung unseres Elektroenergieaufwandes gearbeitet. Mit unserem Verbrauch von jährlich rund 900.000 Kilowattstunden liegen wir allerdings unter der vom Gesetzgeber festgelegten Grenze von 1 Million Kilowattstunden, ab der industrielle Großverbraucher von der EEG-Umlage befreit sind. Das ist für uns – gelinde gesagt – ziemlich unvorteilhaft. Außerdem benötigen wir pro Jahr reichlich 6 Millionen Kilowattstunden Erdgas; und wir betreiben mit eigenen LKW einen Werksfernverkehr. Das bedeutet, dass wir im ersten Jahr des Inkrafttretens der CO²-Steuer, also 2021, mit Mehrkosten von 41.000 Euro zu rechnen haben. Die vergleichsweise geringe Reduzierung der EEG-Umlage für Elektroenergie fällt da kaum ins Gewicht. Mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik ist das sicher nicht.“
 
Auf einen anderen, nahezu in Vergessenheit geratenen Aspekt verwies vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner: „Die EU hält weiterhin an dem von uns und anderen Verbänden wiederholt kritisierten Russland-Embargo fest. Derartige Maßnahmen schaden unserer Volkswirtschaft insgesamt und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte der Inhaber der Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin.
 
Der vti-Vorstandsvorsitzende bezeichnete die mit den Embargomaßnahmen einhergegangene Schwächung des Rubels und das geschwundene Vertrauen auf Seiten der angestammten Partner im Osten als Hauptursachen für die dramatischen Einbrüche der deutschen Textilexporte in die Russische Föderation. Vor dem Embargo – bis 2013 – hatte die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie jährlich Waren im Wert von nahezu 1 Mrd. EUR nach Russland verkauft. 2018 lagen die Russland-Exporte bei lediglich 684 Mio. EUR, d. h. um rund ein Drittel unter dem Ausgangswert.
 
Die ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie hat 2019 erstmals seit mehreren Jahren den Umsatz des vorherigen Geschäftsjahres (2018: 1,87 Mrd. EUR) nicht erreicht. Dazu kommentierte der vti-Hauptgeschäftsführer: „Unsere Branche ist charakterisiert durch ein sehr breit gefächertes und innovatives Produktspektrum. Es reicht von modischer Strickbekleidung über hochwertige Heimtextilien bis zu Technischen Textilien, die im Automobil-, Schiffs- und Flugzeugbau oder im Gesundheits- und Bauwesen zum Einsatz kommen. In den einzelnen Sparten haben wir 2019 sowohl Licht als auch Schatten gesehen; relativ viel und gutes Licht erfreulicherweise im Bekleidungssektor. Das Gesamtergebnis von Textil und Bekleidung für 2019 kann sich trotz der Probleme - insbesondere spürbare Verluste bei einigen Automobilzulieferern - sehen lassen. Unseren vorläufigen Berechnungen zufolge beläuft sich die Summe auf annähernd 1,8 Mrd. EUR.“

Weitere Informationen:
vti
Quelle:

vti

Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche spürt Auswirkungen internationaler Handelskonflikte Foto: W. Schmidt
Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche spürt Auswirkungen internationaler Handelskonflikte
04.12.2019

Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche spürt Auswirkungen internationaler Handelskonflikte

Die stark exportorientierte ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche rechnet für 2019 erstmals seit vielen Jahren mit einem Rückgang beim Gesamtumsatz. „Unsere flexibel agierenden Firmen verfügen über ein hohes Innovationspotenzial. Mit einem Exportanteil von durchschnittlich 45 Prozent sind sie den gegenwärtig negativen Entwicklungen in der globalen Wirtschaft extrem ausgesetzt. Hinzu kommt der sich im Inland vollziehende Strukturwandel in der Automobilindustrie und deren Zulieferbranchen, der bei einigen Herstellern von Technischen Textilien zumindest vorübergehend mit erheblichen Umsatzeinbußen einhergeht“, berichtete Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. bei einem Medientermin in der Ontex Hygieneartikel Deutschland GmbH. „Erfreulich ist, dass unsere Bekleidungssparte in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Umsatzplus von rund fünf Prozent verzeichnet. Allerdings macht sie nur zirka zehn Prozent der Gesamtkapazitäten unserer Branche aus. Die Textilsparte hingegen liegt nach unseren vorläufigen Schätzungen um reichlich fünf Prozent unter dem Ergebnis im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die stark exportorientierte ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche rechnet für 2019 erstmals seit vielen Jahren mit einem Rückgang beim Gesamtumsatz. „Unsere flexibel agierenden Firmen verfügen über ein hohes Innovationspotenzial. Mit einem Exportanteil von durchschnittlich 45 Prozent sind sie den gegenwärtig negativen Entwicklungen in der globalen Wirtschaft extrem ausgesetzt. Hinzu kommt der sich im Inland vollziehende Strukturwandel in der Automobilindustrie und deren Zulieferbranchen, der bei einigen Herstellern von Technischen Textilien zumindest vorübergehend mit erheblichen Umsatzeinbußen einhergeht“, berichtete Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. bei einem Medientermin in der Ontex Hygieneartikel Deutschland GmbH. „Erfreulich ist, dass unsere Bekleidungssparte in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Umsatzplus von rund fünf Prozent verzeichnet. Allerdings macht sie nur zirka zehn Prozent der Gesamtkapazitäten unserer Branche aus. Die Textilsparte hingegen liegt nach unseren vorläufigen Schätzungen um reichlich fünf Prozent unter dem Ergebnis im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aller Voraussicht nach werden wir im laufenden Jahr den 2018 erwirtschafteten Gesamtumsatz von 1,87 Mrd. Euro nicht erreichen können.“

Angesichts dieser Entwicklungen bekräftigte vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner seine wiederholt geäußerte Kritik am Russland-Embargo der EU. „Derartige Maßnahmen schaden der heimischen Wirtschaft und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte der Inhaber der Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin. Er bezeichnete die mit den Embargomaßnahmen einhergegangene Schwächung des Rubels und das geschwundene Vertrauen auf Seiten der angestammten Partner im Osten als Hauptursachen für die dramatischen Einbrüche der deutschen Textilexporte in die Russische Föderation: „Vor dem Embargo – also bis ins Jahr 2013 – hat die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie jährlich Waren im Wert von nahezu 1 Milliarde Euro nach Russland verkauft. 2018 beliefen sich die Russland-Exporte der deutschen Textilindustrie auf rund 684 Millionen Euro, damit liegen wir um rund ein Drittel unter dem Ausgangswert.“

Ein anderes Beispiel für die verhängnisvolle politische Einflussnahme auf die Wirtschaft seien die im Zuge der deutschen Energiewende entstandenen exorbitant hohen Energiekosten: „Die für 2020 angekündigte EEG-Umlage bringt uns Textilproduzenten erneut zusätzliche Belastungen und schwächt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit einem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zu den Netzentgelten und einer grundlegenden Reform der EEG-Umlage könnte die Bundesregierung in der Tat – und nicht nur mit Worten - beweisen, dass ihr am heimischen Mittelstand gelegen ist. Hinzu kommen perspektivisch weitere erhebliche Kosten für die Finanzierung des Klimapaketes der Bundesregierung.“

ECPC 2020–Konferenz für Schutzbekleidung ©Hohenstein
Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) unterliegt extremen Anforderungen. Was versprechen und halten die neuesten Entwicklungen?
05.11.2019

ECPC 2020–Konferenz für Schutzbekleidung

BÖNNIGHEIM - Die 9. Europäische Konferenz für Schutzbekleidung(ECPC) wird vom 18. bis 20. Mai 2020 in Stuttgart vom Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ausgerichtet.

Die Konferenzliefert Lösungen rund um persönliche Schutzausrüstung (PSA) und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Hohenstein lädt Forscher, Designer, Hersteller, Gesundheits-/ Sicherheitsexperten und Anwender dazu ein, gemeinsam einen forschenden Blick auf den PSA-Markt zu werfen: von intelligenten Systemen, neuen Technologien, Materialien und Prüfverfahren, über Anforderungen und Standardisierung, bis hin zu Ergonomie und Kompatibilität von PSA-Systemen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Anwendung zu fördern.

BÖNNIGHEIM - Die 9. Europäische Konferenz für Schutzbekleidung(ECPC) wird vom 18. bis 20. Mai 2020 in Stuttgart vom Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ausgerichtet.

Die Konferenzliefert Lösungen rund um persönliche Schutzausrüstung (PSA) und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Hohenstein lädt Forscher, Designer, Hersteller, Gesundheits-/ Sicherheitsexperten und Anwender dazu ein, gemeinsam einen forschenden Blick auf den PSA-Markt zu werfen: von intelligenten Systemen, neuen Technologien, Materialien und Prüfverfahren, über Anforderungen und Standardisierung, bis hin zu Ergonomie und Kompatibilität von PSA-Systemen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Anwendung zu fördern.

Weitere Informationen:
Hohenstein Konferenz Schutzbekleidung
Quelle:

Hohenstein

Foto: W. Schmidt
05.11.2019

Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie spürt Konjunkturflaute

Branchenverband vti übt Kritik an EU und Bundesregierung

Branchenverband vti übt Kritik an EU und Bundesregierung

„Dieser Tage wird allenthalben an den Mauerfall vor 30 Jahren und den damit verbundenen Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland erinnert. Für unsere Branche begann damals bekanntlich eine äußerst kritische Phase; viele hielten sie nicht für überlebensfähig. Heute können wir mit einem gewissen Stolz feststellen, dass die jungen Bundesländer neben Bayern, Baden-Württemberg und NRW zu den vier großen deutschen Textilregionen gehören.“  Das äußerte Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), anlässlich des  10. Branchentages Erzgebirge-Vogtland, der am Montag, 4. November 2019, im vti-Mitgliedsunternehmen C. H. Müller GmbH in Heinsdorfergrund bei Reichenbach/V. stattfand. Bei dem Treffen, zu dem sich rund 60 Textilunternehmer und – forscher, Mitglieder des Bundes- und des Landtages sowie Vertreter aus Kommunen versammelten, ging es u. a. um die Entsorgung und das Reycling textiler Abfälle, um die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie um Möglichkeiten der Kooperation sächsischer Textilfirmen mit potenziellen Partnern in Afrika.  
 
Wie der vti-Hauptgeschäftsführer weiter ausführte, sind von den gegenwärtig 16.000 Beschäftigten der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsbranche mehr als 5.000 in den rund 90 kleinen und mittelständischen Unternehmen der traditionsreichen Textilregion Erzgebirge-Vogtland tätig: „Damit verzeichnen wir in diesem Landstrich die höchste Dichte an  textilen Produktions-, Forschungs- und Bildungskapazitäten in unserem Verbandsgebiet. Unsere flexibel agierenden Firmen verfügen über ein hohes Innovationspotenzial; viele von ihnen exportieren weltweit. Mit einem Exportanteil von durchschnittlich 45 Prozent sind sie den gegenwärtig negativen Entwicklungen in der globalen Wirtschaft extrem ausgesetzt. Hinzu kommt der sich im Inland vollziehende Strukturwandel in der Automobilindustrie und deren Zulieferbranchen, der bei einigen Herstellern von Technischen Textilien zumindest vorübergehend mit erheblichen Umsatzeinbußen einhergeht. Erfreulich ist, dass unsere Bekleidungssparte in den nach den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Umsatzplus von rund fünf Prozent verzeichnet. Allerdings macht sie nur zirka zehn Prozent der Gesamtkapazitäten unserer Branche aus. Die Textilsparte liegt hingegen liegt nach unseren vorläufigen Schätzungen um reichlich fünf Prozent unter dem Ergebnis im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aller Voraussicht nach werden wir im laufenden Jahr den 2018 erwirtschafteten Gesamtumsatz von 1,87 Mrd. Euro nicht erreichen können.“
 
Angesichts dieser Entwicklungen hatte vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner bereits im Vorfeld des Branchentages seine wiederholt geäußerte Kritik am Russland-Embargo der EU bekräftigt. „Derartige Maßnahmen schaden der heimischen Wirtschaft und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte der Inhaber der Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin. Er bezeichnete die mit den Embargomaßnahmen einhergegangene Schwächung des Rubels und das geschwundene Vertrauen auf Seiten der angestammten Partner im Osten als Hauptursachen für die dramatischen Einbrüche der deutschen Textilexporte in die Russische Föderation: „Vor dem Embargo – also bis ins Jahr 2013 – hat die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie jährlich Waren im Wert von nahezu 1 Milliarde Euro nach Russland verkauft. 2018 beliefen sich die Russland-Exporte der deutschen Textilindustrie auf rund 684 Millionen Euro, damit liegen wir um rund ein Drittel unter dem Ausgangswert.“  
 
Ein anderes Beispiel für die verhängnisvolle politische Einflussnahme auf die Wirtschaft seien die im Zuge der deutschen Energiewende entstandenen exorbitant hohen Energiekosten: „Die für 2020 angekündigte EEG-Umlage bringt uns Textilproduzenten erneut zusätzliche Belastungen und schwächt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit einem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zu den Netzentgelten und einer grundlegende Reform der EEG-Umlage könnte die Bundesregierung in der Tat – und nicht nur mit Worten - beweisen, dass ihr am heimischen Mittelstand gelegen ist. Hinzu kommen perspektivisch weitere erhebliche Kosten für die Finanzierung des im Gesetzgebungsverfahren befindlichen Klimapaketes.“

Weitere Informationen:
vti
Quelle:

Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V.

18.10.2019

Hohenstein startet mehrere 4D-Scanning Projekte

Hohenstein setzt seinen neuen 4D-Bodyscanner für eine Reihe von Forschungsprojekten ein. Ziel der einzelnen Vorhaben ist es, das Wissen und die Prozesse in der gesamten Bekleidungsindustrie zu verbessern.

Ein vonder Arbeitsgemeinschaft industriellerForschungsvereinigungen (AiF) gefördertesProjekt mit dem Titel „Mobilitätsrestriktionen“ (IGF-Nr. 20163N) beschäftigt sich mit der Veränderung von Körpermaßenwährend der Bewegung und läuft noch bis Oktober 2020. Im Fokus der Hohenstein Wissenschaftler steht die EntwicklungeinerMethodezur Analyse, wie Kleidungsstückedie Bewegung einschränken.

Der Scanvorgang in 4Dvisualisiert dieKörperformund -größefür potenzielleKunden und verdeutlicht auf diese Weise die Veränderungen der Körperform während spezifischer Bewegungen. Dabei lassen sich sowohl die Auswirkungen der Bewegung auf einKleidungsstück als auch die Auswirkungen des Kleidungsstücks auf die Bewegungnachvollziehen. Dadurch ist es insbesondere bei Sport-und Berufsbekleidung möglich,denBewegungsumfangim Hinblick auf eine verbesserte Funktion zu analysieren.

Hohenstein setzt seinen neuen 4D-Bodyscanner für eine Reihe von Forschungsprojekten ein. Ziel der einzelnen Vorhaben ist es, das Wissen und die Prozesse in der gesamten Bekleidungsindustrie zu verbessern.

Ein vonder Arbeitsgemeinschaft industriellerForschungsvereinigungen (AiF) gefördertesProjekt mit dem Titel „Mobilitätsrestriktionen“ (IGF-Nr. 20163N) beschäftigt sich mit der Veränderung von Körpermaßenwährend der Bewegung und läuft noch bis Oktober 2020. Im Fokus der Hohenstein Wissenschaftler steht die EntwicklungeinerMethodezur Analyse, wie Kleidungsstückedie Bewegung einschränken.

Der Scanvorgang in 4Dvisualisiert dieKörperformund -größefür potenzielleKunden und verdeutlicht auf diese Weise die Veränderungen der Körperform während spezifischer Bewegungen. Dabei lassen sich sowohl die Auswirkungen der Bewegung auf einKleidungsstück als auch die Auswirkungen des Kleidungsstücks auf die Bewegungnachvollziehen. Dadurch ist es insbesondere bei Sport-und Berufsbekleidung möglich,denBewegungsumfangim Hinblick auf eine verbesserte Funktion zu analysieren.

Weitere Informationen:
Hohenstein Textilinstitut Hohenstein
Quelle:

Hohenstein Institut

Am 1. September 2019 wird Lutz Lehmann als neuer CEO Global Strategies Teil des Hohenstein-Teams. © Hohenstein
01.09.2019

Lehmann führt Hohensteins neuen Vertriebskurs fort

  • Ab dem 1. September 2019 verstärkt Lutz Lehmann als neuer CEO den Bereich Global Strategies bei Hohenstein.

BÖNNIGHEIM - Lehmann konzentriert sich in seiner neuen Funktion auf die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Weiterentwicklung der Vertriebsstrategien, um Hohensteins Position als Global Player zu stärken. Er wird die Teams Vertrieb, Marketing und Business Development direkt leiten.

„Ich freue mich, bei einem Unternehmen zu arbeiten, das in der Textilwirtschaft ein hohes Ansehen genießt“, sagt Lehmann. „Es gibt viel Potenzial für die gesamte Branche. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, meine Markterfahrungen und -kenntnisse einzubringen und Hohenstein in der Textilprüfindustrie weiter voranzutreiben.“ In den letzten acht Jahren arbeitete Lutz Lehmann als CEO der Hermes Hansecontrol Group.

  • Ab dem 1. September 2019 verstärkt Lutz Lehmann als neuer CEO den Bereich Global Strategies bei Hohenstein.

BÖNNIGHEIM - Lehmann konzentriert sich in seiner neuen Funktion auf die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Weiterentwicklung der Vertriebsstrategien, um Hohensteins Position als Global Player zu stärken. Er wird die Teams Vertrieb, Marketing und Business Development direkt leiten.

„Ich freue mich, bei einem Unternehmen zu arbeiten, das in der Textilwirtschaft ein hohes Ansehen genießt“, sagt Lehmann. „Es gibt viel Potenzial für die gesamte Branche. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, meine Markterfahrungen und -kenntnisse einzubringen und Hohenstein in der Textilprüfindustrie weiter voranzutreiben.“ In den letzten acht Jahren arbeitete Lutz Lehmann als CEO der Hermes Hansecontrol Group.

Zuvor war Lehmann in verschiedenen Funktionen beim TÜV Rheinland und der SGS Deutschland beschäftigt. „Lutz Lehmann ist eine ausgezeichnete Ergänzung unseres Managementteams“, betont Prof. Dr. Stefan Mecheels, Inhaber und Geschäftsführer des Prüfdienstleisters Hohenstein. „Wir freuen uns sehr, dass er seine Erfahrungen und Verbindungen im Bereich Testing, Inspection, Certification (TIC) nach Hohenstein bringt.“

Weitere Informationen:
Hohenstein Lutz Lehmann OEKO-TEX®
Quelle:

Global Marketing & Sales Hohenstein

26.07.2019

„IntWash“setzt sich für dieZukunft intelligenter Wäschereienein

Das Forschungsprojekt „IntWash“beschäftigt sich ab Juni 2019 unter der Leitung Hohensteins mit den Chancen und Herausforderungen von intelligenten Wäschereien. Durch Hohensteins Forschungsnetzwerk, gezielte Marketingmaßnahmen und internationale Zusammenarbeit, soll die Etablierung von Industrie 4.0-Konzepten in Wäschereien vorangetrieben werden.

"Die Wäschereibranche gewinnt wegen der steigenden Anforderungen an Hygiene und Arbeitsschutz stetig an Bedeutung, ist aber gleichzeitig durch den Fachkräftemangel bedroht“, beschreibt Dr. Igor Kogut, Leiter des Projekts, die aktuelle Lage.

Ziel des BMBF geförderten Forschungsprojekts „IntWash“ ist es, einen besseren Zugang zum Thema „Zukunft der Arbeit in intelligenten Wäschereien“ zu schaffen. Zusammen mit Netzwerkpartnern soll eine offene Diskussion mit Hilfe von Workshops, Webcasts und Publikationen auf einer Internetplattform ermöglicht werden. Dieerarbeiteten Maßnahmen und Konzepte sollen sich auch positiv auf dieDigitalisierung der textilen Wertschöpfungskette auswirken und damit Themen wieUmweltschutzsowie Arbeitssicherheit fördern.

Das Forschungsprojekt „IntWash“beschäftigt sich ab Juni 2019 unter der Leitung Hohensteins mit den Chancen und Herausforderungen von intelligenten Wäschereien. Durch Hohensteins Forschungsnetzwerk, gezielte Marketingmaßnahmen und internationale Zusammenarbeit, soll die Etablierung von Industrie 4.0-Konzepten in Wäschereien vorangetrieben werden.

"Die Wäschereibranche gewinnt wegen der steigenden Anforderungen an Hygiene und Arbeitsschutz stetig an Bedeutung, ist aber gleichzeitig durch den Fachkräftemangel bedroht“, beschreibt Dr. Igor Kogut, Leiter des Projekts, die aktuelle Lage.

Ziel des BMBF geförderten Forschungsprojekts „IntWash“ ist es, einen besseren Zugang zum Thema „Zukunft der Arbeit in intelligenten Wäschereien“ zu schaffen. Zusammen mit Netzwerkpartnern soll eine offene Diskussion mit Hilfe von Workshops, Webcasts und Publikationen auf einer Internetplattform ermöglicht werden. Dieerarbeiteten Maßnahmen und Konzepte sollen sich auch positiv auf dieDigitalisierung der textilen Wertschöpfungskette auswirken und damit Themen wieUmweltschutzsowie Arbeitssicherheit fördern.

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Hohenstein

17.07.2019

Hohenstein: UV-Schutztextilien gegen UV-Strahlung

Sommer, Sonne, Hautkrebs: Das unterschätzte Risiko

Der aktuelle Hautkrebsreport 2019 des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), der Universität Bremen und der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt deutlich, dass es beim Thema Hautkrebs keinesfalls Entwarnung geben kann. Kaum eine Krebserkrankung ist sodirekt auf unser Verhalten zurückzuführen wie der Hautkrebs.

„Seit Jahren steigen die Hautkrebsfälle kontinuierlich an. Der Ursprung dieser Fälle liegt allerdings 20 bis 30 Jahre zurück, da sich Hautkrebs nur sehr langsam entwickelt. Umso wichtiger ist es, sich gerade in jungen Jahren adäquat zu schützen und vor allem, sich der Gefahr bewusst zu werden“, resümiert der Hautkrebsreport 2019 1).Laut Robert Koch-Institut sterben trotz der verbesserten Behandlungsmöglichkeiten jedes Jahr immer noch einige Tausend Menschen an schwarzem Hautkrebs1).

Sommer, Sonne, Hautkrebs: Das unterschätzte Risiko

Der aktuelle Hautkrebsreport 2019 des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), der Universität Bremen und der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt deutlich, dass es beim Thema Hautkrebs keinesfalls Entwarnung geben kann. Kaum eine Krebserkrankung ist sodirekt auf unser Verhalten zurückzuführen wie der Hautkrebs.

„Seit Jahren steigen die Hautkrebsfälle kontinuierlich an. Der Ursprung dieser Fälle liegt allerdings 20 bis 30 Jahre zurück, da sich Hautkrebs nur sehr langsam entwickelt. Umso wichtiger ist es, sich gerade in jungen Jahren adäquat zu schützen und vor allem, sich der Gefahr bewusst zu werden“, resümiert der Hautkrebsreport 2019 1).Laut Robert Koch-Institut sterben trotz der verbesserten Behandlungsmöglichkeiten jedes Jahr immer noch einige Tausend Menschen an schwarzem Hautkrebs1).

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Hohenstein

(c) Hohenstein
30.04.2019

Waschmitteltests im Wandel der Zeit

Geht es um die Qualität von Wasch-und Reinigungsmitteln,steht ein Aspekt klar im Vordergrund: Sorgen die Substanzen für einwandfreie Sauberkeit? Hohenstein führt Waschmitteltests bereits seit über 50Jahren zuverlässig durchund trägt so maßgeblich dazu bei, dass die Qualität von Waschmitteln und Waschhilfsmittelnheutesehr hoch ist.Nach über 30 Jahren bei Hohenstein verabschiedet sich die etablierte Leiterin des Bereichs Waschmittelprüfung, Roswitha Hild,in den Ruhestand. Dr.Eva Gierling übernimmt als ihre Nachfolgerin ab dem 01.05.2019 die Leitung.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich viel auf dem Waschmittelmarkt getan. Hohenstein entwickelte u.a.alternativePrüfmethoden zum sehr zeitaufwändigen Gebrauch-Wasch-Test, der mit einer Dauer von 22 Wochen für dieHersteller eine kostspielige Prüfung darstellt. Neue Produkte stellten auch die Prüfhäuservor neue Herausforderungen. „Im Jahr 1992 kamen die Colorwaschmittel als Pulverwaschmittel auf den Markt“, erinnert sich Roswitha Hild. „Dafür mussten wir neue Prüfverfahren entwickeln, da diese im Gegensatz zu Vollwaschmitteln einen Zusatzstoff enthalten, der das Anbluten verhindert.“

Geht es um die Qualität von Wasch-und Reinigungsmitteln,steht ein Aspekt klar im Vordergrund: Sorgen die Substanzen für einwandfreie Sauberkeit? Hohenstein führt Waschmitteltests bereits seit über 50Jahren zuverlässig durchund trägt so maßgeblich dazu bei, dass die Qualität von Waschmitteln und Waschhilfsmittelnheutesehr hoch ist.Nach über 30 Jahren bei Hohenstein verabschiedet sich die etablierte Leiterin des Bereichs Waschmittelprüfung, Roswitha Hild,in den Ruhestand. Dr.Eva Gierling übernimmt als ihre Nachfolgerin ab dem 01.05.2019 die Leitung.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich viel auf dem Waschmittelmarkt getan. Hohenstein entwickelte u.a.alternativePrüfmethoden zum sehr zeitaufwändigen Gebrauch-Wasch-Test, der mit einer Dauer von 22 Wochen für dieHersteller eine kostspielige Prüfung darstellt. Neue Produkte stellten auch die Prüfhäuservor neue Herausforderungen. „Im Jahr 1992 kamen die Colorwaschmittel als Pulverwaschmittel auf den Markt“, erinnert sich Roswitha Hild. „Dafür mussten wir neue Prüfverfahren entwickeln, da diese im Gegensatz zu Vollwaschmitteln einen Zusatzstoff enthalten, der das Anbluten verhindert.“

Auch die Internationalisierung hat mit den vergangenen Jahren starkzugenommen: Viele, auch globale Kunden, wie die Dalli-Werke, Mifaoder ChemoluxGermany vertrauen bereits seit Jahrzenten auf die Expertise Hohensteins im Bereich Waschmittelprüfungen. Dr. Eva Gierling ist promovierte Chemikerin und bereits seit 2010 für Hohenstein tätig. Sie kenntdie Branche: „Unsere Kundenstruktur ändert sich nur langsam-wer einmal mit uns zusammenarbeitet, bleibt häufig über Jahrzehnte.“

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Hohenstein

28.03.2019

Hohenstein bietet Abwasserprüfungen an

  • Ab sofort setzt Hohenstein sein Know-how als Labor für ZDHC-Abwasserprüfungen ein

Durch die neue Anerkennung der ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) als Partnerlabor für Abwasserprüfungen, bietet Hohenstein nun seinen Kunden die Sicherheit, ZDHC-konform zu produzieren.

Als international akkreditiertes Testlabor sowie als Serviceanbieterund Forschungspartner der Textilindustrie unterstützt Hohenstein die Ziele der ZDHCsowie der ZDHC Roadmap.
Wie Hohenstein und die OEKO-TEX® Gemeinschaft, hat auch die ZDHC zum Ziel, umwelt-und gesundheitsschädigende Chemikalien im Herstellungsprozessvon Textilien, Leder und Schuhen wesentlich zu reduzieren oder gar komplett zu verbannen.

Durch die Prüfung der Abwasserwerte unterstützt Hohenstein die Industrie auf dem Weg eines minimierten Ausstoßes an gefährlichen Chemikalien. Hohenstein ist seit Dezember 2018 Mitglied der ZDHC und deren Laborarbeitsgruppe, die sich u.a. mit einheitlichen Anforderungen und Prüfverfahren für Abwasser beschäftigt. Mit Hilfe des ECO PASSPORT by OEKO-TEX® können bereits Chemikalien auf die ZDHC MRSL Konformität geprüft werden

  • Ab sofort setzt Hohenstein sein Know-how als Labor für ZDHC-Abwasserprüfungen ein

Durch die neue Anerkennung der ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) als Partnerlabor für Abwasserprüfungen, bietet Hohenstein nun seinen Kunden die Sicherheit, ZDHC-konform zu produzieren.

Als international akkreditiertes Testlabor sowie als Serviceanbieterund Forschungspartner der Textilindustrie unterstützt Hohenstein die Ziele der ZDHCsowie der ZDHC Roadmap.
Wie Hohenstein und die OEKO-TEX® Gemeinschaft, hat auch die ZDHC zum Ziel, umwelt-und gesundheitsschädigende Chemikalien im Herstellungsprozessvon Textilien, Leder und Schuhen wesentlich zu reduzieren oder gar komplett zu verbannen.

Durch die Prüfung der Abwasserwerte unterstützt Hohenstein die Industrie auf dem Weg eines minimierten Ausstoßes an gefährlichen Chemikalien. Hohenstein ist seit Dezember 2018 Mitglied der ZDHC und deren Laborarbeitsgruppe, die sich u.a. mit einheitlichen Anforderungen und Prüfverfahren für Abwasser beschäftigt. Mit Hilfe des ECO PASSPORT by OEKO-TEX® können bereits Chemikalien auf die ZDHC MRSL Konformität geprüft werden

Weitere Informationen:
Hohenstein Institute, Textilien
Quelle:

Hohenstein

13.03.2019

Neues Techtextil Forum: Programm steht

Im Rahmen der Techtextil (14. bis 17. Mai 2019) versammelt das neue Techtextil Forum hochkarätige Referenten zu einer Vielzahl von Themen. Das Programm steht fest.

Nachhaltigkeit, Filtration, Smart Textiles, Composites, Textilien im städtischen Raum, Digitale Transformation und Arbeitswelten, Textilien für den medizinischen Einsatz: Das Programm des neuen Techtextil Forums bietet Fachbesuchern der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe umfangreiche Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Branche. Das Techtextil Forum ist kostenfrei und allen Fachbesuchern der Messe in Halle 4.1 offen zugänglich. Das Programm ist ab sofort online verfügbar.

Im Rahmen der Techtextil (14. bis 17. Mai 2019) versammelt das neue Techtextil Forum hochkarätige Referenten zu einer Vielzahl von Themen. Das Programm steht fest.

Nachhaltigkeit, Filtration, Smart Textiles, Composites, Textilien im städtischen Raum, Digitale Transformation und Arbeitswelten, Textilien für den medizinischen Einsatz: Das Programm des neuen Techtextil Forums bietet Fachbesuchern der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe umfangreiche Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Branche. Das Techtextil Forum ist kostenfrei und allen Fachbesuchern der Messe in Halle 4.1 offen zugänglich. Das Programm ist ab sofort online verfügbar.

Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit und neue Filtrationsmaterialien
Der Messe-Dienstag (14. Mai) startet mit dem Thema Nachhaltigkeit. Das erste Panel des Techtextil Forums bietet unter anderem Beiträge von TWD Fibres zum Textilrecycling, von den Hohenstein Instituten zur Rückverfolgbarkeit von Biobaumwolle, von Centexbel zu biobasierten beschichteten Textilien sowie vom Forschungsinstitut IRT Jules Verne zu Karbonfasern. Im Anschluss folgen Beiträge zum Thema Filtration. Hier dürfen sich Fachbesucher unter anderem auf Beiträge des Sächsischen Textilforschungsinstituts, von Smartpolymer, Wespun India, SWM International sowie von Argaman Technologies freuen.

Nachhaltigkeit steht auch im Mittelpunkt des Vormittagspanels am letzten Messetag, dem 17. Mai, unterstützt und gestaltet vom Dornbirn-GFC (Global Fibre Congress) und moderiert von Friedrich Weninger, Geschäftsführer des Österreichischen Faser-Instituts. Lenzing spricht hier unter anderem über ökologische Materialien und Färbetechnologien für Autositze. Die Universität Maastricht stellt biobasierte Fasern vor, Märkische Faser nachhaltige Polyesterfasern, das Leilat Tech Center Eco-Composites und die Universität Ljubljana nachhaltige, halogenfreie flammresistente Filamente.

Textilien im urbanen Raum, Composites und Smart Textiles
An Tag zwei der Techtextil (15. Mai) stehen zunächst Textilien im urbanen Raum im Fokus, passen zum Special Event der Techtextil und Texprocess „Urban Living – City of the Future“. Unter anderem stehen folgende Beiträge auf dem Programm: Penn Textile Solutions zum Thema Textilbeton, Centexbel zu grünen und lebenden Fassaden sowie Low and Bonar zu Membranstrukturen für Hochleistungsfassaden. Techtera, Owens Corning und die Universität Münster fokussieren in ihren Beiträgen auf Geotextilien. Anschließend stehen in Vorträgen von Karl Mayer Technische Textilien, der FiberCheck GmbH und dem Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik der TU Dresden Composites im Fokus.

Der Nachmittag des Messe-Mittwoch widmet sich dem Thema Smart Textiles und gibt Fachbesuchern Einblicke in Themen wie Textilien in Verbindung mit dem Internet of Things, hier mit dem ersten kommunizierenden Reißverschluss des französischen Startups Genius Objects. Das Sächsische Textilforschungsinstitut STFI präsentiert unter anderem Verbundschaumstoffe mit integrierter Sensorik für Wearables und leitfähige Garne und Bänder. Smarte Gestricke stehen im Mittelpunkt bei TexMind und der Universität Westböhmen. Centexbel beschäftigen sich mit der Waschbarkeit smarter Textilien und Eschler Textil sprechen über die virtuelle Entwicklung gewebter und gestrickter textiler Wearables.

Digitale Transformation, Arbeit 4.0 und künstliche Intelligenz sowie technische Textilien in der Medizin
Digitalisierung ist das Schlagwort für den Vormittag des 16. Mai. Das Sächsische Textilforschungsinstitut Chemnitz  (STFI) und die ITA Academy GmbH geben Einblicke in die Fabrik der Zukunft und das Thema Industrie 4.0. Virtuelles Design, Produktentwicklung und Farbmanagement sowie digitales und somit effizientes Materialhandling geben Audaces, die Hochschule Niederrhein, die mode information GmbH sowie die Vizoo GmbH. Coloreel, Preisträger des Texprocess Innovation Award 2017, spricht über ihr neues Sofortfärbegerät für die Stickerei und Multiplot über Digitalen Textildruck. Unterstützt vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt bietet der nachfolgende Block unter dem Thema „Textil macht´s vor: Arbeit 4.0 und künstliche Intelligenz“ Einblick in die Digitalisierung der textilen Arbeitswelt (Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen) und die Einbindung künstlicher Intelligenz in die textile Produktion (DITF und Hanh-Schickard-Gsellschaft). Ein Diskussionspanel thematisiert smarte und flexible Arbeitswelten.  

Hightech-Textilien für den Einsatz in der Medizin stehen am Nachmittag des 16. Mai im Fokus. Angeboten werden unter anderem Vorträge zu Schutzkleidung für die  Arbeit mit Hochdruckwasserstrahlern vom TITV, Textilien für das Schweiß- und Geruchsmanagement von der Hohenstein Laboratories GmbH und Sanitized sowie für das optimierte Wärmemanagement mithilfe Graphen-basierten Textilien.

 

Weitere Informationen:
Techtextil Techtextil Forum
Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

05.03.2019

Hohenstein präsentiert neue e-Academy

Mit der neuen e-Academy will Hohenstein den Weg in moderne Lernwelten weien. Digital, zeit- und ortsunabhängig bietet die Academy mit Beginn des Monats März allen Interessierten einen Zugang zu textilem Expertenwissen aus allen Fachbereichen. Künftig werden Webinare, Webcasts, Tutorials und weitere digitale Formate in folgenden Themenfeldern angeboten:

- Textiles Grundwissen
- Komfort & Performance
- Bekleidungstechnik
- Sicherheit & Nachhaltigkeit
- Waschen & Reinigen
- Medizin & Healthcare

Fortlaufend erweitert die Academy ihr digitales Angebot, das den Nutzern zahlreiche Vorteile bietet. So müssen sie nicht mehr zwingend nach Hohenstein reisen, um aus erster Hand Neues zu erfahren und zu lernen. Deswegen hat sich die Academy dem Konzept des Blended Learning verschrieben, der sinnvollen Kombination von digitalen Inhalten mit Präsenzveranstaltungen. So wird die Academy beispielsweise den traditionell gut besuchten Grundkurs „Wäschereitechnik“ modular zur Verfügung stellen und Inhalte sowohl digital als auch im Rahmen von Präsenzveranstaltungen anbieten.

Mit der neuen e-Academy will Hohenstein den Weg in moderne Lernwelten weien. Digital, zeit- und ortsunabhängig bietet die Academy mit Beginn des Monats März allen Interessierten einen Zugang zu textilem Expertenwissen aus allen Fachbereichen. Künftig werden Webinare, Webcasts, Tutorials und weitere digitale Formate in folgenden Themenfeldern angeboten:

- Textiles Grundwissen
- Komfort & Performance
- Bekleidungstechnik
- Sicherheit & Nachhaltigkeit
- Waschen & Reinigen
- Medizin & Healthcare

Fortlaufend erweitert die Academy ihr digitales Angebot, das den Nutzern zahlreiche Vorteile bietet. So müssen sie nicht mehr zwingend nach Hohenstein reisen, um aus erster Hand Neues zu erfahren und zu lernen. Deswegen hat sich die Academy dem Konzept des Blended Learning verschrieben, der sinnvollen Kombination von digitalen Inhalten mit Präsenzveranstaltungen. So wird die Academy beispielsweise den traditionell gut besuchten Grundkurs „Wäschereitechnik“ modular zur Verfügung stellen und Inhalte sowohl digital als auch im Rahmen von Präsenzveranstaltungen anbieten.

Quelle:

Hohenstein

©Hohenstein
07.02.2019

Aus Überzeugung verantwortungsbewusst handeln

Im Zeitalter von Klimawandel und Umweltschutz steigt auch der Druck auf Hersteller, Marken und Handel im textilen Bereich. Immer mehr Verbraucher fordern darüber hinaus die Einhaltung von sozialen Mindeststandards bei der Herstellung ihrer Textilien. Um allen Beteiligten entlang der textilen Wertschöpfungskette optimale Sicherheit und weitreichende Transparenz zu ermöglichen, hat die OEKO-TEX® Gemeinschaft gemeinsam mit Hohenstein als eines ihrer Gründungsmitglieder ein umfassendes Produktportfolio entwickelt.

Im Zeitalter von Klimawandel und Umweltschutz steigt auch der Druck auf Hersteller, Marken und Handel im textilen Bereich. Immer mehr Verbraucher fordern darüber hinaus die Einhaltung von sozialen Mindeststandards bei der Herstellung ihrer Textilien. Um allen Beteiligten entlang der textilen Wertschöpfungskette optimale Sicherheit und weitreichende Transparenz zu ermöglichen, hat die OEKO-TEX® Gemeinschaft gemeinsam mit Hohenstein als eines ihrer Gründungsmitglieder ein umfassendes Produktportfolio entwickelt.

Dabei bietet speziell das Produktlabel MADE IN GREEN by OEKO-TEX® eine klare Aussage: die damit ausgezeichneten Textilien wurden unter umweltfreundlichen und sozialverträglichen Produktionsbedingungen hergestellt und bieten Sicherheit hinsichtlich möglicher Schadstoffe. Verbraucher können sich direkt über die am Endprodukt angebrachte eindeutige Produkt-ID bzw. über einen QR-CodeAuskunft geben lassen, in welchen Produktionsbetrieben und Ländern die Fertigung des vorliegenden textilen Artikels stattfand. Doch MADE IN GREEN kommt auch Händlern und Unternehmen zugute, die gezielt nach verantwortungsvollen Kooperationspartnern und Lieferanten entlang der textilen Kette Ausschau halten. Hier erleichtert der OEKO-TEX® Einkaufsführer die Auswahl von MADE INGREEN gelabelten Produkten. Er steht unter www.oeko-tex.com/produkte kostenfrei zur Verfügung.
 

Weitere Informationen:
Textilinstitut Hohenstein
Quelle:

Hohenstein

(c) SANITIZED AG
05.02.2019

Sanitized® Odoractiv 10: Polyester-Funktionsbekleidung ohne Geruch

  • Patentierte Technologie mit bluesign®, ECO PASSPORT und Skin Friendly Auszeichnung.

Sport- und Funktionstextilien aus Polyester werden durch die Ausrüstung mit Sanitized® Odoractiv 10 gegen „Permastink“ geschützt. Mit dem Swiss Technology Award wurde die zugrunde liegende Technologie für Geruchsmanagement bereits ausgezeichnet, nun darf Sanitized® Odoractiv 10 das Nachhaltigkeitslabel bluesign® tragen sowie das Prädikat Skin Friendly des Hohenstein Instituts und das Label ECO PASSPORT by OEKO-TEX®. Bereits seit mehr als 10 Jahren ist SANITIZED AG Technologiepartner von bluesign®.

In Sport- und Funktionsbekleidung aus Polyester entsteht, nicht selten auch bereits nach kurzer Tragezeit und obwohl frisch gewaschen, schnell unerwünschter Geruch. Der so genannte „Permastink“ ist eine Herausforderung für die Textilindustrie, denn er mindert die Attraktivität und Marktchancen von Sport- und Funktionsbekleidung aus Polyester generell.

  • Patentierte Technologie mit bluesign®, ECO PASSPORT und Skin Friendly Auszeichnung.

Sport- und Funktionstextilien aus Polyester werden durch die Ausrüstung mit Sanitized® Odoractiv 10 gegen „Permastink“ geschützt. Mit dem Swiss Technology Award wurde die zugrunde liegende Technologie für Geruchsmanagement bereits ausgezeichnet, nun darf Sanitized® Odoractiv 10 das Nachhaltigkeitslabel bluesign® tragen sowie das Prädikat Skin Friendly des Hohenstein Instituts und das Label ECO PASSPORT by OEKO-TEX®. Bereits seit mehr als 10 Jahren ist SANITIZED AG Technologiepartner von bluesign®.

In Sport- und Funktionsbekleidung aus Polyester entsteht, nicht selten auch bereits nach kurzer Tragezeit und obwohl frisch gewaschen, schnell unerwünschter Geruch. Der so genannte „Permastink“ ist eine Herausforderung für die Textilindustrie, denn er mindert die Attraktivität und Marktchancen von Sport- und Funktionsbekleidung aus Polyester generell.

Gezielte Problemlösung und Verkaufsargumente für die Endprodukte bietet die nicht auf Bioziden basiernde Technologie Sanitized® Odoractiv 10, diese ist patentiert und wirkt dual: Die Geruch verursachenden Bakterien können auf der Textiloberfläche nicht anhaften und werden in einem normalen Waschgang vollständig ausgewaschen. Hierfür sorgt die anti-adhäsive „Beschichtung“, die im Foulard-Verfahren appliziert wird. Belegt wird diese Wirkung durch ein in Kooperation mit EMPA (Swiss Federal Laboratories for Material Science and Technology) entwickeltes Testverfahren. Zum anderen wirkt die Ausrüstung adsorbierend. Gerüche werden „aufgefangen“ und während eines normalen Waschvorgangs wiederholt beseitigt.

Kein Binder und kein Nano
Eine weitere Besonderheit: Die Ausrüstung mit Sanitized® Odoractiv 10 ist ohne zusätzliches Bindersystem applizierbar. Wie auch bei allen anderen Produkten verzichtet SANITZED AG auf Nano Technologie. Sicherheit und Verträglichkeit werden durch das Prädikat Skin Friendly des Hohenstein Instituts sowie durch das Label ECO PASSPORT by OEKO-TEX® bestätigt. Nun erfolgte auch die bluesign® Zulassung.

Weitere Informationen:
Sanitized AG
Quelle:

PR-Büro Heinhöfer

(c) Hohenstein
31.01.2019

Projekt ZusaNnah: Erfolgsfaktor Vernetzung für Frauen in MINT-Berufen

Für beruflichen Erfolg und Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist neben der Qualifikation häufig die Vernetzung im Job ein wichtiger Faktor. Das gilt auch für die Arbeit in der Forschung. Daher fördert das Projekt ZusaNnah, dass Wissenschaftlerinnen gezielt ihre Vernetzung in ihrem Forschungsfeld und benachbarten Disziplinen verbessern. Durchgeführt wird das Verbundprojekt von der Zuse-Gemeinschaft zusammen mit den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) und dem Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften (IDS) der Universität Stuttgart.

Für beruflichen Erfolg und Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist neben der Qualifikation häufig die Vernetzung im Job ein wichtiger Faktor. Das gilt auch für die Arbeit in der Forschung. Daher fördert das Projekt ZusaNnah, dass Wissenschaftlerinnen gezielt ihre Vernetzung in ihrem Forschungsfeld und benachbarten Disziplinen verbessern. Durchgeführt wird das Verbundprojekt von der Zuse-Gemeinschaft zusammen mit den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) und dem Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften (IDS) der Universität Stuttgart.
Um zu mehr Chancengleichheit für Wissenschaftlerinnen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Arbeitsfeldern (MINT) zu gelangen, bedient sich das ZusaNnah-Projekt gezielt maßgeschneiderter Instrumente für die Forschenden an den mehr als 70 Institute der Zuse-Gemeinschaft. Ein Mentoring-Programm zur Karriereförderung bringt erfahrene Wissenschaftlerinnen mit Kolleginnen aus anderen Instituten zusammen. Bei der Vermittlung von Mentorinnen und Mentees wird stets beachtet, dass diese an unterschiedlichen Forschungsinstituten tätig sind. „Die bisherigen Erfahrungen im Projekt zeigen: Der persönliche Austausch mit einer Beraterin nützt dem fachlichen und persönlichen Weiterkommen und kann helfen, Entwicklungen am Arbeitsplatz besser einzuordnen“, erklärt Melanie Gramlich, Mitarbeiterin der Zuse-Gemeinschaft.
Mehrwert schafft ZusaNnah auch mit einem Online-Werkzeugkasten an Hilfestellungen. Diese Toolbox gliedert sich in die Themen Personal/Nachwuchs, Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben sowie Organisationskultur. Die Toolbox enthält praxisnahe Beschreibungen von Maßnahmen, die in Instituten der Zuse-Gemeinschaft erfolgreich zum Einsatz kommen. „Die Toolbox gibt Anregung und Hilfestellung, Chancengleichheit im Arbeitsalltag und in der Wechselwirkung mit Familien- und Privatleben für den konkreten Kontext der Forschenden tatsächlich umzusetzen“, erläutert Ann-Kathrin Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IDS.

Weitere Informationen:
Zuse-Gemeinschaft
Quelle:

Zuse-Gemeinschaft

Martin Cieslik neuer internationaler Vertriebsleiter bei Hohenstein (c) Hohenstein Institute
10.01.2019

Martin Cieslik neuer internationaler Vertriebsleiter bei Hohenstein

Um die interne Zusammenarbeit und somit auch den Service für den Kunden reibungsloser zu gestalten, werden bei Hohenstein die Abteilungen Marketing, Business Development und Vertrieb unter der Leitung von Martin Cieslik zu einer Einheit zusammengeführt. „Wir sind ein Full-Service Anbieter für den Bereich Prüfung und Zertifizierung, aber auch auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung rund um das Thema Textilien. Bei uns bekommt der Kunde seine Lösung direkt aus einer Hand“, sagt Martin Cieslik. „Durch die enge Zusammenarbeit als nun eine Abteilung können wir bestmöglich auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und verkürzen unsere internen Kommunikationswege.“

Um die interne Zusammenarbeit und somit auch den Service für den Kunden reibungsloser zu gestalten, werden bei Hohenstein die Abteilungen Marketing, Business Development und Vertrieb unter der Leitung von Martin Cieslik zu einer Einheit zusammengeführt. „Wir sind ein Full-Service Anbieter für den Bereich Prüfung und Zertifizierung, aber auch auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung rund um das Thema Textilien. Bei uns bekommt der Kunde seine Lösung direkt aus einer Hand“, sagt Martin Cieslik. „Durch die enge Zusammenarbeit als nun eine Abteilung können wir bestmöglich auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und verkürzen unsere internen Kommunikationswege.“

Als global agierendes Unternehmen ist eine gute interne Vernetzung Grundlage für den geschätzten, schnellen Hohenstein Service. Auf diesen verlassen sich namhafte Kunden weltweit. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die 2018 neu eröffneten Labore in Bangladesch und Indien. „Durch die neuen Labore ist Hohenstein noch näher am Markt und kann unmittelbar auf die Kundenbedürfnisse eingehen. Das ist ein bedeutender Meilenstein auch für die weitere, nachhaltige Entwicklung der Marke Hohenstein“, betont Prof. Dr. Stefan Mecheels, Inhaber des Familienunternehmens im süddeutschen Bönnigheim.

Das Hohenstein Leistungsspektrum reicht von Qualitätsprüfung und Zertifizierung von Textilien über funktionalisierten Textilien und Life Sciences bis hin zu vergleichenden Warentests. Die vielfältigen Themenfelder verantworten die Geschäftsführer Dr. Stefan Droste, Florian Girmond, Dr. Timo Hammer, Prof. Dr. Dirk Höfer, COO Dr. Christof Madinger sowie der Inhaber Prof. Dr. Stefan Mecheels.

Weitere Informationen:
Hohenstein Textilinstitut Hohenstein
Quelle:

Hohenstein Institute