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Studiengang International Fashion Business erneut erfolgreich im CHE-Hochschulranking (c) Nadine Wilmanns/Hochschule Reutlingen
Studiengang International Fashion Business erneut erfolgreich im CHE-Hochschulranking
13.05.2026

International Fashion Business am TEXOVERSUM im CHE-Hochschulranking 2026

Im CHE Hochschulranking 2026 erreicht International Fashion Business sehr hohe Studierendenbewertungen und eine Platzierung in der Spitzengruppe bei den Faktenindikatoren „Kontakt zur Berufspraxis“ und „Internationale Ausrichtung“.

Der Bachelorstudiengang International Fashion Business (IFB) an der TEXOVERSUM Fakultät Textil der Hochschule Reutlingen erzielt im aktuellen CHE Hochschulranking 2026 erneut sehr hohe Bewertungen durch seine Studierenden. Gleichzeitig erreicht der Studiengang auch in zentralen Faktenindikatoren Platzierungen in der Spitzengruppe. Mit seiner gezielten Ausrichtung auf die internationale Mode  und Textilwirtschaft misst sich der Studiengang dabei im CHE Ranking mit klassischen betriebswirtschaftlichen Studiengängen anderer Hochschulen. Die Ergebnisse unterstreichen das klar profilierte und deutschlandweit besondere Studienkonzept innerhalb der Betriebswirtschaftslehre.

Im CHE Hochschulranking 2026 erreicht International Fashion Business sehr hohe Studierendenbewertungen und eine Platzierung in der Spitzengruppe bei den Faktenindikatoren „Kontakt zur Berufspraxis“ und „Internationale Ausrichtung“.

Der Bachelorstudiengang International Fashion Business (IFB) an der TEXOVERSUM Fakultät Textil der Hochschule Reutlingen erzielt im aktuellen CHE Hochschulranking 2026 erneut sehr hohe Bewertungen durch seine Studierenden. Gleichzeitig erreicht der Studiengang auch in zentralen Faktenindikatoren Platzierungen in der Spitzengruppe. Mit seiner gezielten Ausrichtung auf die internationale Mode  und Textilwirtschaft misst sich der Studiengang dabei im CHE Ranking mit klassischen betriebswirtschaftlichen Studiengängen anderer Hochschulen. Die Ergebnisse unterstreichen das klar profilierte und deutschlandweit besondere Studienkonzept innerhalb der Betriebswirtschaftslehre.

In der Studierendenbefragung bewerten die IFB Studierenden insbesondere die allgemeine Studiensituation mit 4,6 von 5 Sternen – deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt anderer betriebswirtschaftlicher Studiengänge. Auch Lehrangebot, Betreuung durch Lehrende und Studienorganisation erreichen sehr hohe Werte zwischen 4,5 und 4,6 Sternen.

„Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass unsere Studierenden sich im Studiengang fachlich wie organisatorisch sehr gut aufgehoben fühlen“, sagt Prof. Dr. Peter Bug, Studiendekan International Fashion Business. „Vor allem die enge Betreuung, die klare Struktur des Studiums und das branchenspezifische Profil spiegeln sich in den sehr positiven Bewertungen wider.“

Auch die Praxisnähe des Studiengangs wird im CHE Ranking deutlich: Im Faktenindikator „Kontakt zur Berufspraxis“ erreicht International Fashion Business 10 von 12 möglichen Punkten und gehört damit zur Spitzengruppe. Entsprechend hoch fällt die Bewertung der Praxisrelevanz der erworbenen Kompetenzen aus, die von den Studierenden mit 4,8 von 5 Sternen bewertet wird.

Ein weiteres prägendes Merkmal ist die internationale Ausrichtung des Studiengangs. Im gleichnamigen CHE Faktenindikator erzielt International Fashion Business 8 von 10 Punkten und wird ebenfalls der Spitzengruppe zugeordnet. Auch die Studierenden bewerten die Unterstützung bei Auslandsaufenthalten mit 4,4 von 5 Sternen sehr positiv.

„International Fashion Business steht für eine bewusste Profilbildung innerhalb der Betriebswirtschaftslehre, die klassische BWL Kompetenzen mit einer klaren internationalen Branchenperspektive verbindet“, betont Prof. Dr. Jochen Strähle, Dekan der TEXOVERSUM Fakultät Textil.

Die Ergebnisse des CHE Hochschulrankings 2026 zeigen International Fashion Business als klar positionierten, praxisnahen und international ausgerichteten BWL Studiengang, der gezielt auf die Anforderungen der globalen Mode  und Textilwirtschaft vorbereitet. Als Studienangebot an der staatlichen Hochschule Reutlingen verbindet der Studiengang fundierte akademische Qualität mit enger Betreuung und hoher Praxisorientierung. Für Studieninteressierte, die wirtschaftliche Kompetenzen mit Branchenkenntnis und internationaler Perspektive verbinden möchten, bietet International Fashion Business damit überzeugende Studienbedingungen und eine verlässliche Grundlage für den Einstieg in ein internationales Berufsfeld.

Preisträger Tobias Dickmeiß mit Urkunde © Katharina Dubno
Preisträger Tobias Dickmeiß mit Urkunde
08.05.2026

Elastische Garne künftig besser recyclebar und umweltfreundlicher

ITA-Bachelor-Student Tobias Dickmeiß erhielt am 29. April 2026 einen Förderpreis der Wilhelm Lorch-Stiftung für seinen innovativen Ansatz, herkömmliche Elastane durch elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren (TPC) zu ersetzen. 

Elastische Textilien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, da sie Komfort, Passform und Bewegungsfreiheit gewährleisten. Gleichzeitig erschwert der zunehmende Einsatz klassischer elastischer Garne, sogenannter Elastane, das textile Recycling erheblich. Bereits geringe Elastananteile können thermomechanische Recyclingprozesse beeinträchtigen und einen geschlossenen Recyclingkreislauf verhindern.

Durch den thermoplastischen Charakter und die Kompatibilität zu typischen Polyestern aus der Textilindustrie bieten elastische TPC-Garne eine verbesserte Recyclingfähigkeit. Dazu wird durch den Einsatz des Schmelzspinnverfahrens in der Garnherstellung auf umwelt- und gesundheitsschädliche Lösungsmittel verzichtet.

ITA-Bachelor-Student Tobias Dickmeiß erhielt am 29. April 2026 einen Förderpreis der Wilhelm Lorch-Stiftung für seinen innovativen Ansatz, herkömmliche Elastane durch elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren (TPC) zu ersetzen. 

Elastische Textilien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, da sie Komfort, Passform und Bewegungsfreiheit gewährleisten. Gleichzeitig erschwert der zunehmende Einsatz klassischer elastischer Garne, sogenannter Elastane, das textile Recycling erheblich. Bereits geringe Elastananteile können thermomechanische Recyclingprozesse beeinträchtigen und einen geschlossenen Recyclingkreislauf verhindern.

Durch den thermoplastischen Charakter und die Kompatibilität zu typischen Polyestern aus der Textilindustrie bieten elastische TPC-Garne eine verbesserte Recyclingfähigkeit. Dazu wird durch den Einsatz des Schmelzspinnverfahrens in der Garnherstellung auf umwelt- und gesundheitsschädliche Lösungsmittel verzichtet.

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit führte Tobias Dickmeiß umfangreiche empirische Prozessuntersuchungen an einer Schmelzspinnanlage im Technikumsmaßstab durch. Durch die systematische Analyse des Einflusses verschiedener Prozessparameter auf die Garneigenschaften gelang es ihm, die Eigenschaften der hergestellten TPC-Garne gezielt zu verbessern. Die Ergebnisse seiner Bachelorarbeit bilden somit eine vielversprechende Grundlage für die weitere Entwicklung recyclingfähiger elastischer Garne und Textilien.

Tobias Dickmeiß wurde für seine herausragende Bachelor-Arbeit „Entwicklung eines Schmelzspinnprozesses für elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren im Technikumsmaßstab“ mit einem Förderpreisgeld in Höhe von 5.000 EURO für eine fachspezifische Weiterbildung prämiert. Er wurde während seiner Bachelor-Arbeit von der ITA-Doktorandin Ricarda Wissel betreut.

Quelle:
Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University
Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs. Foto: Marina Elena Wachs
Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs.
04.05.2026

Wilhelm-Lorch-Preis 2026 für Professorin Marina-Elena Wachs

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 
Im Zentrum von Wachs’ Projekt steht die Verbindung von handwerklichem Textilwissen und digitalen Technologien. Studierende sollen textile Produkte in virtuellen und erweiterten Umgebungen entwerfen und so nachhaltige Designlösungen entwickeln. „Bislang werden VR-Brillen in der Industrie in erster Linie als Kommunikations- und Evaluierungs-Tool benutzt. Die Förderung ermöglicht es uns, XR-Technologien gezielt in der Lehre einzusetzen und den Studierenden neue Formen des experimentellen und nachhaltigen Designens zu eröffnen“, erklärt Wachs.
 
Ein besonderes Augenmerk liegt auf praxisnahen Lernmethoden: VR-Brillen, Mixed-Reality-Tools und KI-gestützte Anwendungen werden in kleineren Gruppen eingesetzt, um das erfahrungsbasierte Gestalten zu fördern. Das Projekt bietet zudem die Möglichkeit, eng mit Industriepartner:innen zusammenzuarbeiten und realistische Fallbeispiele in den Lehralltag zu integrieren.
 
Marina-Elena Wachs ist zudem als Industrial-Designerin aktiv und entwickelt nachhaltige Materiallösungen für unterschiedlichste Anwendungen. „Ohne die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, Studierenden und Industriepartnern wären diese Innovationen nicht möglich“, betont sie. Besonders dankbar ist sie für die Unterstützung bei ihrem neuen Projekt „Cross Design Engineering in VR and AR“, das gemeinsam mit Professorin Dr. Sue Rossano-Rivero und Dr. Lennart Hofeditz vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der HSNR umgesetzt wird. AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) sind Technologien, die digitale Inhalte in die physische Welt integrieren oder vollständig virtuelle Umgebungen schaffen. Während AR (Augmented Reality) die Realität per Kamera um digitale Elemente erweitert, isoliert VR (Virtual Reality) die Nutzerin bzw. den Nutzer, um ein vollständig simuliertes Erlebnis zu bieten.
 
Neben der technologischen Perspektive engagiert sich Wachs als Damenschneider-Meisterin auch für den Erhalt des traditionellen Textil-Handwerks. Ihr Ziel ist, die Balance zwischen handwerklichem Können, nachhaltigem Design und modernen digitalen Werkzeugen zu fördern. „Die Förderung durch die Wilhelm-Lorch-Stiftung bedeutet eine tolle Chance darin, diese Zukunftskompetenzen gezielt zu vermitteln und Studierende auf die Herausforderungen der Kreativwirtschaft vorzubereiten“, so Wachs.

01.05.2026

Lectra: Neue Version seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösung für Fashionbrands

Lectra, ein führender Anbieter von industriellen Intelligence-Technologielösungen, gibt die Einführung einer neuen Version von Retviews bekannt, seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösoung für Bekleidungsmodemarken. Angesichts eines immer komplexeren Marktumfelds und steigenden Wettbewerbsdrucks auf Marken positioniert sich diese neue Version als strategischer Verbündeter: Sie soll helfen, Entscheidungen zu erleichtern, die Vertriebsleistung zu optimieren und den Markenwert nachhaltig zu stärken.

Retviews – fundierte Geschäftsentscheidungen dank Fashion Expertise.
Retviews entwickelt und ist eine Lösung, die sich auf Wettbewerbsanalysen für die Bekleidungsbranche spezialisiert hat. Die Lösung basiert auf Modellen künstlicher Intelligenz, die speziell auf die besonderen Dynamiken dieser Branche trainiert wurden. Retviews sammelt und analysiert Daten von Tausenden von Fashion- und Mode-Websites, um Marken einen 360°-Überblick über ihr Wettbewerbsumfeld zu bieten.

Lectra, ein führender Anbieter von industriellen Intelligence-Technologielösungen, gibt die Einführung einer neuen Version von Retviews bekannt, seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösoung für Bekleidungsmodemarken. Angesichts eines immer komplexeren Marktumfelds und steigenden Wettbewerbsdrucks auf Marken positioniert sich diese neue Version als strategischer Verbündeter: Sie soll helfen, Entscheidungen zu erleichtern, die Vertriebsleistung zu optimieren und den Markenwert nachhaltig zu stärken.

Retviews – fundierte Geschäftsentscheidungen dank Fashion Expertise.
Retviews entwickelt und ist eine Lösung, die sich auf Wettbewerbsanalysen für die Bekleidungsbranche spezialisiert hat. Die Lösung basiert auf Modellen künstlicher Intelligenz, die speziell auf die besonderen Dynamiken dieser Branche trainiert wurden. Retviews sammelt und analysiert Daten von Tausenden von Fashion- und Mode-Websites, um Marken einen 360°-Überblick über ihr Wettbewerbsumfeld zu bieten.

Die Market-Intelligence-Lösung ermöglicht es Marken, ihre Kollektionsplanung zu verfeinern, aufkommende Trends zu erkennen, ihre Preisstrategie anzupassen und ihre Margen zu optimieren –unter der Gewährleistung, dass das richtige Produkt zur richtigen Zeit verfügbar ist. Durch eine detaillierte Analyse der Angebots- und Nachfragedynamik hilft die Lösung dabei, die richtige Menge zu produzieren, Volumina besser abzustimmen und Lagerbestände nachhaltig zu reduzieren.

Die neue Version bietet einen detaillierteren und kontextbezogenen Überblick über die Marktdynamik sowie eine Datenklassifizierung, die an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden kann. Als strategischer Geschäfts- und Wachstumsassistent konzipiert, ermöglicht die Lösung eine sichere Entscheidungsfindung, indem sie einen zuverlässigen und konsolidierten Überblick über den Markt bietet.

Fashion Insight Reports - Entscheidungsrelevante Analysen, die Wachstum beschleunigen 
Als Ergänzung zu dieser Lösung bieten die Fashion Insight Reports hochwertige, maßgeschneiderte Analysen, die speziell für Führungskräfte und strategische Entscheidungsträger konzipiert sind.

„Die Modebranche steht heute vor einem Paradoxon: Marken hatten noch nie Zugang zu so vielen Daten, doch waren Entscheidungen noch nie so komplex. Marktvolatilität, geografische Fragmentierung, Preisdruck und immer kürzere Zyklen lassen traditionelle Modelle überholt erscheinen“, erklärt François Gonnot, Product Marketing Director bei Lectra. „Mit dieser neuen Version von Retviews verfolgen wir ein klares Ziel: Daten in einen nachhaltigen strategischen Vorteil zu verwandeln, indem wir Marken die Mittel an die Hand geben, ihr Wachstum präzise zu steuern, ohne dabei jemals ihren Markenwert zu beeinträchtigen.“

28.04.2026

Temu und Shein kosten deutsche Wirtschaft 2,4 Milliarden Euro im Jahr

Die Online-Plattformen und Händler Temu und Shein liefern täglich 460.000 Pakete nach Deutschland, EU-weit sind es zwölf Millionen Pakete pro Tag (2025). Das Problem dabei: Die beiden Unternehmen verstoßen gegen zahlreiche EU-Regeln. Am Ende steht damit ein unfairer Wettbewerb, gegen den Händler aus der EU keine Chance haben.

Dadurch gehen laut aktueller IW-Studie im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) der deutschen Wirtschaft jährlich 2,4 Milliarden Euro Wertschöpfung verloren, davon 1,3 Milliarden Euro allein im Einzelhandel.

Die Online-Plattformen und Händler Temu und Shein liefern täglich 460.000 Pakete nach Deutschland, EU-weit sind es zwölf Millionen Pakete pro Tag (2025). Das Problem dabei: Die beiden Unternehmen verstoßen gegen zahlreiche EU-Regeln. Am Ende steht damit ein unfairer Wettbewerb, gegen den Händler aus der EU keine Chance haben.

Dadurch gehen laut aktueller IW-Studie im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) der deutschen Wirtschaft jährlich 2,4 Milliarden Euro Wertschöpfung verloren, davon 1,3 Milliarden Euro allein im Einzelhandel.

„Die Lage ist eindeutig. Die Politik hat bei dem Thema trotz großer Versprechungen noch immer nicht geliefert. Temu und Shein halten sich oft nicht an die rechtlichen und regulatorischen Vorgaben, liefern unsichere Ware in unseren Markt, die mitunter gesundheitsgefährdend ist, und bringen viele heimische Händler an den Rand des Ruins. Denn anders als Temu und Shein werden die hiesigen Händler streng kontrolliert und halten sich an alle Gesetze und Steuersätze“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die Missstände hinterlassen deutliche Spuren: Insgesamt entgehen Bund, Ländern und Kommunen durch Temu und Shein nach der aktuellen Studie 429 Millionen Euro Steuereinnahmen pro Jahr. Darüber hinaus fallen durch den unfairen Wettbewerb über 40.000 Arbeitsplätze in Deutschland weg, davon 28.300 Arbeitsplätze allein im Einzelhandel.

„Die aktuellen Daten machen die Dramatik der Lage deutlich: Die massenhaften Regelverstöße von Temu und Shein schädigen den Einzelhandel und die gesamte deutsche Wirtschaft in großem Umfang. Wenn die Politik nach Jahren des Zuschauens hier nicht endlich massiv und spürbar tätig wird, dann sehe ich schwarz für den Standort Deutschland. Wenn sonst nichts hilft, muss bei solch massiven Regelverstößen der Stecker gezogen werden. Wettbewerb ist gut, aber er muss fair sein“, so von Preen weiter. Zudem fordert der HDE den Zoll auf, ähnlich wie in Frankreich bei der Einfuhr der Pakete mit massiven Schwerpunktkontrollen deutliche Signale zu setzen und den Kontrolldruck zu erhöhen. Darüber hinaus erneuert der Verband seine Forderung, dass jeder Händler und jede Plattform aus Drittstaaten einen solventen und in der Praxis erreichbaren Repräsentanten innerhalb der EU haben muss, damit bei Verstößen Sanktionen durchgesetzt und rechtskonformes Verhalten sichergestellt werden kann.

Die repräsentative IW-Studie im Auftrag des HDE wurde unter 4.000 Befragten im Alter von 16-69 Jahren durchgeführt. Der Zeitraum der Bevölkerungsbefragung lag im Februar 2026.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

Eröffnungspressekonferenz Techtextil und Texprocess Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
22.04.2026

Techtextil & Texprocess 2026: Performance Apparel Textiles im Fokus der Eröffnung

Mit 1.700 Ausstellern aus 54 Ländern zeigen Techtextil und Texprocess 2026 die gesamte Innovationstiefe der internationalen Textilindustrie – von neuen Materialien über Recyclingtechnologien und Veredelungslösungen bis hin zu leistungsfähigen Textilherstellungs- und Verarbeitungstechnologien. Wo die Innovationskraft besonders hoch ist, macht das Schwerpunktthema der Eröffnungspressekonferenz deutlich: Performance Apparel Textiles.

Mit 1.700 Ausstellern aus 54 Ländern zeigen Techtextil und Texprocess 2026 die gesamte Innovationstiefe der internationalen Textilindustrie – von neuen Materialien über Recyclingtechnologien und Veredelungslösungen bis hin zu leistungsfähigen Textilherstellungs- und Verarbeitungstechnologien. Wo die Innovationskraft besonders hoch ist, macht das Schwerpunktthema der Eröffnungspressekonferenz deutlich: Performance Apparel Textiles.

Die Techtextil versammelt 1.500 Aussteller aus 52 Ländern. Zu den Highlights zählen das erstmals eigenständig gebündelte Segment Textile Chemicals & Dyes sowie das mit der Kennzeichnung Nature Performance versehene Angebot von über 110 Ausstellern, die natur- und biobasierte Fasern und Garne präsentieren. Darüber hinaus umfasst Performance Apparel Textiles im Vergleich zur Vorveranstaltung ein doppelt so großes Ausstellerangebot. Die Texprocess zeigt mit 200 Ausstellern aus 28 Ländern den neusten Entwicklungsstand der textilen Verarbeitung – von Design bis zum Finishing, geprägt von Automatisierung, Digitalisierung und KI. Ein Highlight: das Start-up Stars Areal, wo aufstrebende Newcomer direkt auf Partner aus Industrie und Forschung treffen. 
 
Techtextil und Texprocess gehören zu den innovationsstärksten Messen weltweit. Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt: „Eine gute Idee, die im Labor bleibt, verändert nichts. Eine Technologie, die nicht skaliert, löst kein Problem. Der eigentliche Hebel ist die Fähigkeit, Innovationen in marktfähige Lösungen zu überführen – von der Faser zur Anwendung, vom Prototyp zum Produkt. Genau dafür stehen Techtextil und Texprocess."
 
Performance Apparel Textiles: Hohe Nachfrage, steigende Anforderungen
Ob im Sport, in Outdoor-, Mode- und Workwear-Anwendungen oder in sicherheitsrelevanten Einsatzfeldern – der Bedarf an hochfunktionalen Textillösungen ist hoch. Steigende Investitionen in Sicherheit, Verteidigung und Katastrophenschutz erhöhen die Nachfrage nach belastbaren, normgerechten und technologisch anspruchsvollen Produkten – und treiben Innovationen in der Branche voran. 

Die kuratierte Sonderschau „Performance Apparels on Stage" in Halle 9.0 steht exemplarisch für textile Antworten auf diese Anforderungen. Eine unabhängige Fachjury hat Exponate ausgewählt, die unter realen Einsatzbedingungen bestehen – von flammhemmender Schutzbekleidung über UV- und Thermoregulationslösungen bis zu integrierten Technologien. Judith Bosch, Senior Manager Smart and Technical Textiles bei ETP und Jurymitglied der Sonderschau: „Die Anforderungen sind deutlich komplexer geworden. Performance-Textilien müssen heute mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen – Schutz, Komfort, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Das gelingt nur durch die enge Verzahnung von Materialinnovation und Verarbeitungstechnologie." 

Dies führt zu unterschiedlichen Anforderungen – etwa bei normgeprüfter Schutzkleidung mit hitzebeständigen Garnen und verstärkten Nähten im Vergleich zu modischen Produkten. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, erläutert: „Erst durch präzise, modernste Verarbeitungstechnologien – angepasst an die jeweiligen Einsatzbereiche – werden innovative Materialien zu leistungsfähigen, normgerechten und serienreifen Bekleidungslösungen.“ 

Drei Beispiele aus der Eröffnungspressekonferenz zeigen die Bandbreite:

  • Molotov Cocktail Protective Suit (Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V.): Entwickelt für Spezialeinheiten im Langzeiteinsatz von bis zu zehn Stunden und mehr: Der Anzug schützt zuverlässig vor Brandangriffen und bleibt dabei leicht und atmungsaktiv. Grundlage sind eine optimierte Fasermischung, eine präzise Garn- und Gewebekonstruktion sowie ein innovatives Webverfahren.
  • Warp Knitted UV Protection Jacket (KARL MAYER Textilmaschinen GmbH): UV-Schutz 50+ – ganz ohne chemische Ausrüstung. Die Schutzwirkung entsteht allein durch die dichte Kettenwirkstruktur. Bei gleichem Gewicht ist das Material atmungsaktiver als vergleichbare Rundstrickware und überzeugt durch hohen Tragekomfort: leicht, kühlend, weich und formstabil – und erfüllt dabei gleichzeitig moderne Designansprüche.
  • Royotec Timeless: GRS Multi-Norm PPE Fabrics (Tejidos Royo): Multirisiko-Gewebe für CE-zertifizierte PSA mit inhärenter Flammhemmung und 25 Prozent Recyclinganteil. Die Schutzwirkung bleibt auch nach 100 Industriewäschen erhalten – bei gleichzeitiger Elastizität und deutlich längerer Lebensdauer.

 
Mehrmals täglich vom 21. bis 24. April bringen Live-Demonstrationen bei „Performance Apparels on Stage" die Exponate auf die Bühne.

Quelle:

Messe Frankfurt

Presto MAX PLUS (c) Kornit Digital Ltd.
20.04.2026

Kornit Digital: Digital Production for Footwear and Technical Textiles with Presto MAX PLUS

Kornit Digital, a global pioneer in sustainable, on-demand digital fashion and textile production, today unveiled the Kornit Presto MAX PLUS, a new roll-to-roll system expanding digital manufacturing into footwear, automotive interiors, military camouflage, high-performance sportswear, and high-end furnishings. Debuting at Texprocess 2026 in Frankfurt, Presto MAX PLUS enables entirely new applications for on-demand textile production.  
 
The fully digital, single-step system, based on the proven Presto MAX solution, requires minimal setup, eliminates Minimum Order Quantities, supports the industry's widest array of fabrics, and offers water-free printing with no pre- or post-washing, reducing waste, energy consumption, and environmental impact. At its core, Kornit MAX technology ensures retail print quality and superior hand feel. 
 
Industry-First Innovation 

Kornit Digital, a global pioneer in sustainable, on-demand digital fashion and textile production, today unveiled the Kornit Presto MAX PLUS, a new roll-to-roll system expanding digital manufacturing into footwear, automotive interiors, military camouflage, high-performance sportswear, and high-end furnishings. Debuting at Texprocess 2026 in Frankfurt, Presto MAX PLUS enables entirely new applications for on-demand textile production.  
 
The fully digital, single-step system, based on the proven Presto MAX solution, requires minimal setup, eliminates Minimum Order Quantities, supports the industry's widest array of fabrics, and offers water-free printing with no pre- or post-washing, reducing waste, energy consumption, and environmental impact. At its core, Kornit MAX technology ensures retail print quality and superior hand feel. 
 
Industry-First Innovation 
Presto MAX PLUS introduces DuraTech™, a durability enhancer delivering consistent resistance to wear, flex, and abrasion, enabling digital production for demanding applications such as footwear uppers, technical apparel, automotive interiors, and performance textiles. Its patentpending Precise Overprint technology intelligently adapts to material variability, ensuring accurate image placement on complex, pre-knitted, and dimensionally unstable substrates.  
 
These capabilities are already field proven with footwear manufacturers. Using breakthrough process and technology, Presto MAX PLUS enables digital application of proprietary functional inks to deliver customizable performance characteristics such as abrasion resistance, compression and protection, and technical applications.  
 
“Digital production is entering a new phase of industrial adoption, expanding into highperformance categories that require durability, precision and consistency at scale,” said Ronen Samuel, CEO of Kornit Digital. “Presto MAX PLUS extends the boundaries of what digital manufacturing can achieve, enabling brands and manufacturers to unlock new applications, operate with greater agility, and accelerate the shift toward a more sustainable production model.” 
 
The system also features white ink printing on dyed fabrics, extended color gamuts with Red/Green or Neon inks, and Kornit's XDi Technology for unique 3-D effects. Quality automation via QualiSet ensures hands-off calibration and consistent, repeatable results across batches, systems, and distributed production sites. 
 
Customers currently operating Presto MAX systems will be able to upgrade to Presto MAX PLUS capabilities, enabling access to new applications while protecting and extending the value of their existing investment. 

Quelle:

Kornit Digital Ltd.

Neues Format für Italien: Val:ue Milan–kuratierter Boutique-Business-Hub für hochwertige Bekleidungstextilien Grafik Messe Frankfurt
19.04.2026

Neues Format für Italien: Val:ue Milan – kuratierter Boutique-Business-Hub für hochwertige Bekleidungstextilien

Die Messe Frankfurt baut ihr internationales Textilnetzwerk mit der Ankündigung der Val:ue Milan weiter aus. Val:ue Milan geht über das traditionelle Messemodell hinaus und präsentiert sich als prestigeträchtiger Business-Hub im Boutique-Stil, der sich ausschließlich ausgewählten Stoffen und Accessoires für die Bekleidungsindustrie widmet. 

Die Messe Frankfurt baut ihr internationales Textilnetzwerk mit der Ankündigung der Val:ue Milan weiter aus. Val:ue Milan geht über das traditionelle Messemodell hinaus und präsentiert sich als prestigeträchtiger Business-Hub im Boutique-Stil, der sich ausschließlich ausgewählten Stoffen und Accessoires für die Bekleidungsindustrie widmet. 

Die Veranstaltung findet vom 3. bis 5. Februar 2027 in der Mall von Porta Nuova statt und bricht mit konventionellen Formaten durch ein streng kuratiertes Umfeld, das auf strategisches Networking ausgelegt ist. Durch die Überbrückung der Kluft zwischen internationalen High-End-Herstellern und Einkäufer*innen des Top-Segments stärkt Val:ue Milan das globale Portfolio der Gruppe mit einem einzigartigen, wirkungsvollen Konzept, das auf einem raffinierten und sorgfältig ausgewählten Angebot basiert. 
 
Mit der Einführung der Val:ue Milan schafft die Messe Frankfurt einen hochspezialisierten Treffpunkt für ausgewählte Hersteller*innen, Marken und Branchenfachleute aus dem Spitzensegment der Textilbranche, angesiedelt in einer der einflussreichsten Modehauptstädte der Welt. Mailand gilt als strategischer Knotenpunkt für Design, Innovation und herausragende Fertigungsqualität – ein einzigartiges Ökosystem, das ideale Voraussetzungen für den Austausch, Kreativität und neue Geschäftsmöglichkeiten innerhalb der internationalen hochwertigen Textilbranche bietet.
 
Lösungen und Produkte im Herzen der italienischen Modewelt
Val:ue Milan präsentiert sich als exklusives Projekt mit gehobenem Anspruch, dessen Schwerpunkt auf der Exzellenz von Stoffen, Accessoires und innovativen Textillösungen liegt. In diesem Rahmen treffen die renommiertesten internationalen Hersteller*innen auf Einkäufer*innen, Designer*innen und Produktmanager*innen, um das Streben nach Qualität, Kreativität und technologischer Zuverlässigkeit in hochkarätige Partnerschaften zu verwandeln.
 
„Mailand ist das Zentrum, an dem modische Exzellenz auf industrielle Kompetenz und große internationale Marken trifft“, sagt Donald Wich, Geschäftsführer von Messe Frankfurt Italien. „Mit Val:ue Milan schaffen wir ein Projekt, das diese Stärken vereint und ihnen gleichzeitig eine internationale Dimension eröffnet – eine Plattform, die ausgewählte Lieferanten aus den weltweit führenden Beschaffungsregionen mit dem europäischen Markt verbindet. Ziel ist es, in Mailand einen unverwechselbaren Knotenpunkt für die Beschaffung im High-End-Bereich zu etablieren, der durch eine unverwechselbare Identität und ein Profil der Exzellenz bestehende Branchenakteure ansprechen kann.“
 
„Mit der Einführung der Val:ue Milan bauen wir die Reichweite unseres globalen Texpertise Network strategisch aus“, erklärt Detlef Braun, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt. „Mailand bietet eine einzigartige Bühne, auf der eine tief verwurzelte Designkultur auf internationales Prestige trifft, was die Stadt zum idealen Schauplatz für dieses neue Format macht. Dieser Business-Hub im Boutique-Stil setzt neue Maßstäbe in unserem Portfolio und spiegelt unsere langfristige Vision wider, unsere Präsenz in wichtigen Modehauptstädten durch einen hochgradig differenzierten Ansatz zu stärken und anspruchsvolle, strategische Lösungen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette anzubieten.“

Quelle:

Messe Frankfurt