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Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
13.01.2026

Heimtextil 2026 startet stabil mit 3.000 Ausstellern

Die Heimtextil eröffnet die neue Saison mit 3.000 Ausstellern aus 66 Ländern. Damit bleibt sie stabil und steigert ihre Internationalität. Das neue Hallenlayout schafft mehr Sichtbarkeit und vernetzt Angebot und Nachfrage noch effizienter. Zur Eröffnung sprechen Architektin und Designerin Patricia Urquiola und Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, über KI, innovative Materialien und zukunftsgerichtetes Design für moderne Lebenswelten.

Das Angebot umfasst die textile und non-textile Innenraumgestaltung – von Deko- und Möbelstoffen, Bettwäsche, Frottierwaren und Tapeten bis hin zu Teppichen. Ein neues Hallenlayout sorgt für zusätzlichen Marktüberblick und eine noch effizientere Vernetzung von Angebot und Nachfrage. 

Das Marktumfeld ist geprägt von wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen. Diese stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen und erfordern angepasste Geschäftsstrategien. Gleichzeitig verändert KI Geschäftsmodelle rasant. Die Heimtextil bietet der Branche Orientierung, zeigt neue Potenziale auf und macht sie mit Best Practices und Expertenwissen greifbar. 

Die Heimtextil eröffnet die neue Saison mit 3.000 Ausstellern aus 66 Ländern. Damit bleibt sie stabil und steigert ihre Internationalität. Das neue Hallenlayout schafft mehr Sichtbarkeit und vernetzt Angebot und Nachfrage noch effizienter. Zur Eröffnung sprechen Architektin und Designerin Patricia Urquiola und Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, über KI, innovative Materialien und zukunftsgerichtetes Design für moderne Lebenswelten.

Das Angebot umfasst die textile und non-textile Innenraumgestaltung – von Deko- und Möbelstoffen, Bettwäsche, Frottierwaren und Tapeten bis hin zu Teppichen. Ein neues Hallenlayout sorgt für zusätzlichen Marktüberblick und eine noch effizientere Vernetzung von Angebot und Nachfrage. 

Das Marktumfeld ist geprägt von wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen. Diese stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen und erfordern angepasste Geschäftsstrategien. Gleichzeitig verändert KI Geschäftsmodelle rasant. Die Heimtextil bietet der Branche Orientierung, zeigt neue Potenziale auf und macht sie mit Best Practices und Expertenwissen greifbar. 

„In einem dynamischen Markt setzt die globale Textilbranche auf die Heimtextil. Wir freuen uns, dass sich auch die Matratzen- und Teppichbranche für den Standort Frankfurt entschieden hat. Während KI Märkte verändert, zeigt die Heimtextil, wie Unternehmen von dieser Technologie profitieren. Als strategischer Partner zeigt sie Businesschancen und Zukunftsperspektiven auf und legt den Grundstein für potenzielles Wachstum“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Patricia Urquiola: KI und neue Materialien für das Interior Design von morgen
Zur Eröffnungspressekonferenz präsentiert Designerin und Architektin Patricia Urquiola ihre neue Design-Installation „among-all“. Im Gespräch mit Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, erklärt sie, welche Materialien, Designs und Technologien das zukünftige Interior Design prägen. Patricia Urquiola entwickelte exklusiv für die Heimtextil eine immersive Designwelt. Diese veranschaulicht Besucher*innen das Interior Design der Zukunft – mit futuristischen Raumelementen, wie hybriden Skulpturen, aufgeblasenen Figuren oder hängenden Gitterstrukturen. So gestalten Besucher*innen den Raum aktiv mit. Ihre Bewegungen werden durch KI Teil der Inszenierung. Patricia Urquiola zeigt dabei, wie Textilien als transformative und intelligente Materialien fungieren. Sie bilden eine Schnittstelle zwischen Menschen, Materialien und Maschinen.

„Ich freue mich sehr, diese Zusammenarbeit mit der Heimtextil im zweiten Jahr fortzusetzen. ‚among-all‘ ist das zweite Kapitel unserer textilen Forschung, die sich durch Objekte, Prozesse und räumliche Experimente entwickelt. Anstatt als Container ist die Ausstellung als temporäres Ökosystem konzipiert, das Installationen aus regeneriertem Nylon, Textilabfällen und biobasierten Materialien zusammenführt“, erklärt Patricia Urquiola.

Heimtextil 2026: Wissenshub und Marktüberblick mit neuem Hallenlayout
Durch das neue Hallenlayout finden Besucher*innen auf 17 Hallenebenen die relevanten Angebote: Für einen effizienteren Messebesuch liegen sich ergänzende Produktsegmente in unmittelbarer Nachbarschaft. Zum Beispiel sind die Hallen 3.0, 3.1 und 4.1 zentraler Hub für die textile und non-textile Innenraumgestaltung. Und der Bereich Bed, Bath & Living ist in den Hallen 5.0, 5.1, 6.0 und 6.1 direkt neben Smart Bedding in Halle 4.0 platziert. Dies ermöglicht dem Bettenfachhandel, Hotellerie, Objektausstattung und Facheinzelhandel kurze Wege. 

Das neue Herzstück des Segments Smart Bedding ist das Areal Sleep & Meet in der Halle 4.0. Es ist der zentrale Anlaufpunkt für die Matratzen- und Schlafbranche. 

Aktuelles Expertenwissen und Vernetzungsmöglichkeiten finden Besucher*innen auf der Texpertise Stage in Halle 6.0, dem Talk Spot in Halle 3.1 und in Halle 12.0. Auf der Texpertise Stage teilen, neben weiteren Expert*innen, Patricia Urquiola und KI-Visionär Tim Fu, ihr Wissen. Der Talk Spot in der Halle 3.1 richtet sich an Innenarchitektur, Architektur und Hotellerie. Fachlicher Austausch zu funktionalen Objekttextilien steht hier im Mittelpunkt. Zugleich ist er Startpunkt für zahlreiche Talks & Tours. Der Talk Spot im Bereich Future Floor in Halle 12.0 bietet maßgeschneiderte Content-Formate speziell für die Bodenbelags- und Teppichindustrie. 

Carpets & Rugs wächst auf insgesamt vier Hallenebenen in Hallen 11.0, 12.0, 12.1 und 3.0. Neben den etablierten Marktführern im Bereich maschinen- und handgewebter Teppiche bietet Carpets & Rugs 2026 ein exklusives Angebot an hochwertigen Unikaten. Erstmals ist der Bereich ergänzt mit non-textilen Bodenbelägen.

Ein Highlight sind die Heimtextil Trends 26/27 in Halle 6.1. In der Trend Arena zeigt die Plattform Alcova unter dem Motto „Craft is a verb“, wie sich KI und traditionelles Handwerk ergänzen. Sie setzen progressive Ideen, Materialien und Technologien eindrucksvoll in Szene.

Quelle:

Messe Frankfurt

12.01.2026

Heimtextil und Hospitality Interiors Europe kooperieren ab 2027

Die Heimtextil startet eine neue Partnerschaft mit dem Format Hospitality Interiors Europe (HINT). Mit dem Launch entsteht parallel zur Heimtextil 2027 ein Event, das sich gezielt an Entscheider*innen aus Hotellerie und anspruchsvollem Hospitality-Design richtet. Beide Veranstaltungen schaffen Synergien für Aussteller und Besucher*innen und erweitern das Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung für (Innen-)Architektur, Hospitality und Objektgeschäft. Auf der Heimtextil 2026 präsentiert sich Hospitality Interiors Europe mit einem eigenen Lounge-Areal. 

Zur Heimtextil 2027 erhält das internationale Hospitality- und Contract-Segment eine zusätzliche Bühne: Mit dem Launch von Hospitality Interiors Europe entsteht ein parallel stattfindendes Format, das gezielt Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Projektentwicklung, Interior Design für Hospitality sowie aus dem erweiterten Hospitality-Umfeld (Hotellerie, Resort, Wellness & Spa, Extended Stay und Pflegeeinrichtungen) zusammenführt. 

Die Heimtextil startet eine neue Partnerschaft mit dem Format Hospitality Interiors Europe (HINT). Mit dem Launch entsteht parallel zur Heimtextil 2027 ein Event, das sich gezielt an Entscheider*innen aus Hotellerie und anspruchsvollem Hospitality-Design richtet. Beide Veranstaltungen schaffen Synergien für Aussteller und Besucher*innen und erweitern das Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung für (Innen-)Architektur, Hospitality und Objektgeschäft. Auf der Heimtextil 2026 präsentiert sich Hospitality Interiors Europe mit einem eigenen Lounge-Areal. 

Zur Heimtextil 2027 erhält das internationale Hospitality- und Contract-Segment eine zusätzliche Bühne: Mit dem Launch von Hospitality Interiors Europe entsteht ein parallel stattfindendes Format, das gezielt Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Projektentwicklung, Interior Design für Hospitality sowie aus dem erweiterten Hospitality-Umfeld (Hotellerie, Resort, Wellness & Spa, Extended Stay und Pflegeeinrichtungen) zusammenführt. 

Hospitality Interiors Europe bespielt eine eigene Halle und präsentiert Einrichtungskonzepte für luxuriöse Hospitality-Umgebungen. Diese Ausrichtung soll die Heimtextil stärken und ihr globales Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung erweitern: Als Leitmesse steht sie für globale Reichweite, textile Expertise und Materialinnovation. Hospitality Interiors Europe ergänzt dies um eine spezialisierte Hospitality-Perspektive mit erstklassigen Produktwelten und Anwendungskontexten. Mit dem Veranstalter Strive Exhibitions – gegründet von Toby Walters und Sam Murray, Initiatoren der Cruise Ship Interiors Expo – gewinnt die Heimtextil einen international etablierten Partner mit starkem Branchennetzwerk. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Bedeutung von Hospitality und Objektgeschäft als zentrale Wachstumstreiber der globalen Textilbranche.

Neuer Hospitality-Hub zur Heimtextil 2027
Mit Hospitality Interiors Europe entsteht für die Branche eine kuratierte Bühne, die hochwertiges Design, textile Innovation und Hospitality-Know-how bündelt. Neben Präsentationen ausgewählter Hersteller umfasst das Format ein exklusives Kongressprogramm, das internationale Expert*innen zusammenbringt und zentrale Trends sowie relevante Projektentwicklungen im Hospitality-Design sichtbar macht.  Gleichzeitig fördert die zusätzliche Plattform Branchenaustausch und Networking zwischen Entscheider*innen, Planer*innen und Gestalter*innen aus dem Objektgeschäft in einem erstklassigen Umfeld.

„Sam und ich freuen uns sehr, Hospitality Interiors Europe 2027 in Frankfurt zu lancieren. HINT wird der neue globale Treffpunkt für die gesamte Hospitality-Design-Community und bringt Designer*innen, Lieferant*innen, Betreiber*innen und Entwickler*innen aus den Bereichen Hotel, Resort, Pflege, Wellness und Extended Stay zusammen. Die Partnerschaft mit der branchenführenden Heimtextil bietet beiden Zielgruppen einen unvergleichlichen Zugang zu den neuesten Produkten. Wir glauben, dass dies den Beginn von etwas wirklich Besonderem für den Sektor markiert – eine Chance, sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Zukunft des Hospitality Designs zu gestalten“, so Toby Walters, CEO Strive Exhibitions.

Matthias Schwetzel Foto Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH
Matthias Schwetzel
11.01.2026

Matthias Schwetzel neuer Geschäftsführer bei OETI

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Weitere Informationen:
OETI Matthias Schwetzel
Quelle:

Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH

© Alcova/Messe Frankfurt
05.01.2026

Heimtextil 2026: Künstliche Intelligenz im Fokus

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

KI von der Bühne in die Praxis
Zentraler Wissens-Hub ist die Texpertise Stage in Halle 6.0. Hier bündelt die Heimtextil ein Content-Programm und übersetzt technologische Innovation in konkrete Praxisimpulse. Zu den Highlights zählt der Live-Talk mit Tim Fu: Der Londoner Architekt und KI-Pionier diskutiert mit Simon Keane-Cowell, Chefredakteur Architonic, über Raumgestaltung im Zeitalter der KI. Am ersten Messetag spricht Anja Bisgaard Gaede (Gründerin Spott trends & business aps) über Workflows, Datenintegration und die textile Zukunft mit KI. Elisabeth Ramm (Atelier Brückner) gibt Einblicke zu KI und Materialien im Ausstellungsdesign. Martin Auerbach (Verband Deutscher Heimtextilien) erklärt anhand von Beispielen, wie KI im Arbeitsalltag zum Einsatz kommt und wie Unternehmen sie gewinnbringend in tägliche Workflows integrieren können. Schlafexperte Markus Kamps moderiert zum Megatrend Schlaf und Technologie eigene Themenblöcke mit zahlreichen Gästen. Im Talk Spot der Halle 12.0 spricht Architonic mit dem Aussteller Oriental Weavers zu Teppichen zwischen Handwerk und globaler Produktion.

Heimtextil Trends 26/27: KI-Impulse für Design, Handel und Industrie
Wie lassen sich KI-gestützte Designprozesse und traditionelles Textilhandwerk verbinden? Die Heimtextil Trends 26/27 liefern unter dem Leitmotiv „Craft is a verb“ Antworten und geben Orientierung für die kommende Saison. In der Trend Arena in Halle 6.1 zeigt die Designplattform Alcova in sechs Stilrichtungen, wie Hightech und Handwerk zusammenwirken. Sichtbar wird das Zusammenspiel in einer vibrierenden Farbpalette, in der „Glitches“, unerwartete digitale Störungen und radikale, synthetische Akzente die natürliche Farbwelt gezielt durchbrechen. Tägliche Talks und Tours mit den Expert*innen übersetzen die Trendthemen in konkrete Business-Impulse.
 
„among-all“: KI-generiertes Designerlebnis von Patricia Urquiola 
Was passiert, wenn wir selbst Teil KI-basierter Kreation werden? Dieser Frage geht Patricia Urquiola in ihrer Installation „among-all“ (Halle 3.0) nach. Die Designerin verbindet dabei futuristische textile Elemente, nachhaltige Materialien sowie neue KI-Technologien. „among-all“ zeigt, wie Textilien als transformative und intelligente Materialien fungieren und bindet die Besucher*innen aktiv in die räumliche Inszenierung ein. Im Live-Talk spricht die Designikone am 14.01.2026 auf der Texpertise Stage über ihren visionären Ansatz. Tägliche Führungen machen das Interior Design von morgen erlebbar.

KI als Kreativpartner für das Objektgeschäft 
Mit Interior.Architecture.Hospitality bietet die Heimtextil Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Hospitality und Objektgeschäft ein maßgeschneidertes Programm. Im fachspezifischen Talk Spot der Halle 3.1 spricht Mauro Brigham (Gründer ncbham) darüber, warum Design niemals stillsteht. Helen Häkli (freie Architektin bdia) zeigt, wie KI als Kreativpartner in der Innenarchitektur zum Einsatz kommt. Weitere spezialisierte Vorträge, unter anderem von Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) und Robin Hepp (Kids Studio), ergänzen das umfangreiche Hospitality-Programm.

Neue Möglichkeiten für Handwerk und Raumausstattung 
Was KI konkret für die Inneneinrichtung und das Handwerk leisten kann, zeigt KI-Profi Alexander Ligowski auf der Bühne des DecoTeams (Halle 3.0). Anhand ausgewählter Beispiele liefert er praxisnahe Einblicke in KI-gestützte Innenraumgestaltung – von Raum- und Farbkonzepten, über Verkaufsunterstützung, Textgenerierung für Social Media bis hin zur Angebotsoptimierung.

New Talents Area: Perspektiven der nächsten Designgeneration 
Wie geht die nächste Designgeneration mit KI-Technologie um? Einen aktuellen Einblick bietet 2026 das Debüt der „New Talent Area“ in Halle 6.1. Die kuratierte Ausstellung präsentiert junge Design-Talente aus aller Welt und ermöglicht den direkten Austausch mit internationalen Newcomern. 

Quelle:

Messe Frankfurt

Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer Foto Pantone Color Institute
Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer
05.01.2026

Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer

Farbexperte und Anbieter professioneller Farbstandards und digitaler Lösungen für die Design-Community, stellte PANTONE 11-4201 Cloud Dancer vor, einen schwerelos wirkenden Weißton, der ein Gefühl tiefer Gelassenheit vermittelt und zur Pantone Color of the Year 2026 gewählt wurde. Der zarte Weißton symbolisiert Ruhe in einer hektischen Welt, die den Wert von Achtsamkeit und stiller Reflexion neu entdeckt.

Wie eine unbeschriebene Leinwand verkörpert Cloud Dancer den Wunsch nach einem Neubeginn. Wenn wir alte Denkweisen abstreifen, öffnen wir uns für neue Perspektiven. Cloud Dancer besänftigt den Geist, sorgt für echte Entspannung und Fokus und schenkt Raum für gedankliche Weite, damit Kreativität atmen kann und Innovation entstehen darf.

Bewusst zur Ruhe zu kommen und sich für einen Moment von ständigen Anforderungen zurückzuziehen bedeutet, die innere Stärke des Seins anzuerkennen und nicht nur des Tuns. Cloud Dancer spiegelt unser Streben nach einer Zukunft ohne Überfluss wider und lässt den Wunsch nach Zufriedenheit, Frieden, Verbundenheit und Harmonie wachsen.

Farbexperte und Anbieter professioneller Farbstandards und digitaler Lösungen für die Design-Community, stellte PANTONE 11-4201 Cloud Dancer vor, einen schwerelos wirkenden Weißton, der ein Gefühl tiefer Gelassenheit vermittelt und zur Pantone Color of the Year 2026 gewählt wurde. Der zarte Weißton symbolisiert Ruhe in einer hektischen Welt, die den Wert von Achtsamkeit und stiller Reflexion neu entdeckt.

Wie eine unbeschriebene Leinwand verkörpert Cloud Dancer den Wunsch nach einem Neubeginn. Wenn wir alte Denkweisen abstreifen, öffnen wir uns für neue Perspektiven. Cloud Dancer besänftigt den Geist, sorgt für echte Entspannung und Fokus und schenkt Raum für gedankliche Weite, damit Kreativität atmen kann und Innovation entstehen darf.

Bewusst zur Ruhe zu kommen und sich für einen Moment von ständigen Anforderungen zurückzuziehen bedeutet, die innere Stärke des Seins anzuerkennen und nicht nur des Tuns. Cloud Dancer spiegelt unser Streben nach einer Zukunft ohne Überfluss wider und lässt den Wunsch nach Zufriedenheit, Frieden, Verbundenheit und Harmonie wachsen.

„In einer Zeit des Wandels, in der wir unsere Zukunft und unseren Platz in der Welt neu definieren, bietet PANTONE 11-4201 Cloud Dancer als dezenter Weißton ein Versprechen von Klarheit“, so Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color Institute. „Der Lärm um uns herum ist mittlerweile so überwältigend, dass es immer schwieriger wird, die Stimme unseres inneren Selbst zu hören. Cloud Dancer wirkt wie ein bewusstes Bekenntnis zur Simplizität, schärft unsere Aufmerksamkeit und befreit uns von ablenkenden äußeren Einflüssen.“

„Als luftiges, leichtes Weiß eröffnet PANTONE 11-4201 Cloud Dancer Raum für Kreativität. Der Farbton lädt unsere Vorstellungskraft ein, zu schweifen und sich zu entfalten, damit neue Erkenntnisse und mutige Ideen entstehen“, ergänzt Laurie Pressman, Vice President des Pantone Color Institute.

Mit der Pantone Color of the Year 2026 möchte Pantone die symbolische Leere der Leinwand, die Cloud Dancer verkörpert, in den Mittelpunkt stellen. Dazu werden Künstler aus der kreativen Szene vorgestellt, die im Laufe des Jahres ihre eigene Interpretation der Farbe erschaffen. Im Rahmen einer neuen kreativen Initiative, die Künstler und Farbliebhaber gleichermaßen würdigt und unterstützt, veröffentlicht Pantone außergewöhnliche limitierte Editionen von Designern aus unterschiedlichen Bereichen, von Grafik über Mode bis hin zu angewandter Kunst. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Auseinandersetzung mit Auftragsarbeiten und der Würdigung von Kreativität, wobei die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Farben Menschen inspirieren und verbinden können. Jedes Werk spiegelt die Handschrift des jeweiligen Künstlers wider und eröffnet eine frische Perspektive darauf, wie Kunst und Design Menschen auf sinnvolle Weise berühren können. In einer ersten Phase des Projekts kooperiert Pantone mit dem Illustrator, bildenden Künstler und Autor Emiliano Ponzi. Er entwirft eine limitierte Auflage von Tragetaschen, auf denen Cloud Dancer durch seine unverwechselbare Bildsprache dargestellt wird, geprägt von konzeptioneller Tiefe und grafischer Präzision. 

PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in Bekleidung
PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ist eine tragende Strukturfarbe, deren Vielseitigkeit das Farbspektrum untermauert. Sie wirkt eher tragend als auffällig und bildet einen Farbkontrast, der andere Farben zum Strahlen bringt. Das dezente, unaufdringliche Weiß PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ist ein bewusstes Statement der Schlichtheit, ob als klassisches Hemd, T-Shirt, Jeans, Activewear oder Anzug. Durch seine sanfte, wolkige Ausstrahlung fügt sich PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in luftige, bauschige Silhouetten, übergroße Polsterungen und abgerundete Formen ein und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Entspannung. Texturen wie mit Daunen und Schaumstoff gefüllte Stoffe, flauschiger Pelz, Plüsch und weiche Wolle schmiegen sich sanft an. Gleichzeitig lässt die luftige, nahezu vaporisierte Erscheinung PANTONE 11-4201 Cloud Dancer auch Raum für Transparenz: durchscheinende Chiffons, fließende Jerseys und bewegte Stoffe, die sich von Tag zu Nacht und von Saison zu Saison mühelos anpassen.

PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in Wohndesign und Innenarchitektur
Wie in der Mode vermittelt PANTONE 11-4201 Cloud Dancer auch im Interior Design ein bewusstes Verständnis von Simplizität. Der Farbton fördert Entspannung und Konzentration und eignet sich ideal für alle, die Momente der Abkopplung und des bewussten Innehaltens suchen. Mit seiner expansiven Wirkung schafft PANTONE 11-4201 Cloud Dancer Räume, in denen Funktion und Gefühl ineinandergreifen. Der Farbton öffnet visuelle Klarheit, erzeugt optische Großzügigkeit und verwandelt Wohn- und Lebensbereiche in Oasen von Leichtigkeit und Wohlbefinden, ob in Möbeln oder dekorativen Elementen. Im Badezimmer vermittelt PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ein Gefühl der Ruhe und Entspannung, während der Farbton in der Küche für Offenheit und Weite sorgt. Als tragende Strukturfarbe passt sich PANTONE 11-4201 Cloud Dancer an, harmonisiert und setzt Kontraste. Die Farbe schafft eine luftige Leichtigkeit in allen Produktanwendungen und Umgebungen, ob allein oder in Kombination mit anderen Farbtönen.

Weitere Informationen:
Pantone color of the year weiß cloud dancer
Quelle:

Pantone Color Institute

30.12.2025

Gutes Gewissen oder günstiger Preis: Wenn nachhaltig, dann online

Vielen Menschen ist es 2025 schwerer denn je gefallen, die Frage zu beantworten, ob sie lieber nachhaltige oder besonders günstige Geschenke kaufen sollen. Das zeigt die Bilanz der diesjährigen repräsentativen Verbraucherumfrage des bevh zum Jahresende. Grundsätzlich gefragt, ob sie zu Weihnachten bewusster nachhaltig eingekauft haben als noch vor drei Jahren, stimmen zwar jeder Vierte Befragte (24,9 %) zu. Fast ebenso viele (22,0 %) geben jedoch an, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten andere Aspekte wichtiger geworden sind. Für die Hälfte der Befragten (50,4 %) hat sich das eigene Konsumverhalten insgesamt allerdings nicht spürbar verändert.

Auffällig ist jedoch die Selbsteinschätzung jüngerer Menschen: Die deutliche Mehrheit der Befragten unter 30 Jahren (67,4 %) empfindet ihr Konsumverhalten heute als weniger nachhaltig als früher. „Die Sorgen vieler Menschen waren dieses Jahr meist größer als ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein“, erklärt Daniela Bleimaier, verantwortlich für Nachhaltigkeitsthemen beim bevh. Viele nähmen beim Einkaufen schon seit Jahren zunehmend Kompromisse in Kauf.

Vielen Menschen ist es 2025 schwerer denn je gefallen, die Frage zu beantworten, ob sie lieber nachhaltige oder besonders günstige Geschenke kaufen sollen. Das zeigt die Bilanz der diesjährigen repräsentativen Verbraucherumfrage des bevh zum Jahresende. Grundsätzlich gefragt, ob sie zu Weihnachten bewusster nachhaltig eingekauft haben als noch vor drei Jahren, stimmen zwar jeder Vierte Befragte (24,9 %) zu. Fast ebenso viele (22,0 %) geben jedoch an, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten andere Aspekte wichtiger geworden sind. Für die Hälfte der Befragten (50,4 %) hat sich das eigene Konsumverhalten insgesamt allerdings nicht spürbar verändert.

Auffällig ist jedoch die Selbsteinschätzung jüngerer Menschen: Die deutliche Mehrheit der Befragten unter 30 Jahren (67,4 %) empfindet ihr Konsumverhalten heute als weniger nachhaltig als früher. „Die Sorgen vieler Menschen waren dieses Jahr meist größer als ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein“, erklärt Daniela Bleimaier, verantwortlich für Nachhaltigkeitsthemen beim bevh. Viele nähmen beim Einkaufen schon seit Jahren zunehmend Kompromisse in Kauf.

Wenn nachhaltig, dann online
So ausgeprägt die Sparneigung auch ist: Bessere Möglichkeiten für einen bewussteren Konsum als im Onlinehandel bieten sich Verbraucherinnen und Verbrauchern derzeit kaum, betont Daniela Bleimaier. Fast-Fashion-Filialisten und Discount-Ketten prägten vielerorts das Bild der Innenstädte, nachhaltige Marken und Verkaufskonzepte seien dort immer schwerer zu finden, so der Verband. Das bestätigt auch die Befragung: 36,2 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher gaben an, online mehr Angebote für nachhaltige Produkte gefunden zu haben. Nur 27,6 Prozent bewerteten das stationäre Angebot als besser. „Gerade für kleinere Unternehmen mit nachhaltigen Produkten ist es am wichtigsten, größtmögliche Sichtbarkeit zu bekommen und wachsen zu können. Innovative Anbieter findet man daher vor allem im Onlinehandel und in den sozialen Medien, wo sie Kundengruppen weit über die Einkaufsstraße hinaus erreichen“, so Bleimaier.

Über die Umfrage
Für die Civey-Umfrage wurden 1.000 Käuferinnen und Käufer in Deutschland befragt, die vor Weihnachten im Internet eingekauft haben. Der Befragungszeitraum lag zwischen dem 12.12. und 15.12.2025. Die Umfrage ist repräsentativ.

Quelle:

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.

Weihnachts-Shopping Foto: Pixabay, Alexa
30.12.2025

bevh-Umfrage: Warum Verbraucher wirklich bei asiatischen Billig- Plattformen einkaufen

Das Einkaufen zu Weihnachten war 2025 geprägt durch das „Günstig oder gut“-Dilemma, wie die repräsentative Weihnachtsumfrage des bevh am 23. Dezember klar gezeigt hat. Eine zentrale Rolle im Sparverhalten der Deutschen spielen dabei Billigplattformen wie Temu, Shein & Co. auf die zum Jahresende bereits jede 20. Online-Bestellung aus Deutschland (4,9 %) entfiel. In einer weiteren repräsentativen Erhebung ist der bevh daher gesondert auf die Gründe für den Kauf bei den asiatischen Anbietern eingegangen. Danach gefragt, was diese Plattformen so attraktiv macht, wollten vier von fünf Befragten (76,8 %) die Gründe allerdings nicht nennen – oder nicht zugeben. Offen zeigt sich erneut nur die jüngere Generation: Insgesamt 60,7 Prozent der Unter-30-Jährigen geben an, bei diesen Anbietern wegen niedriger Preise, Rabatten oder besonderer Angebote einzukaufen. 
 

Das Einkaufen zu Weihnachten war 2025 geprägt durch das „Günstig oder gut“-Dilemma, wie die repräsentative Weihnachtsumfrage des bevh am 23. Dezember klar gezeigt hat. Eine zentrale Rolle im Sparverhalten der Deutschen spielen dabei Billigplattformen wie Temu, Shein & Co. auf die zum Jahresende bereits jede 20. Online-Bestellung aus Deutschland (4,9 %) entfiel. In einer weiteren repräsentativen Erhebung ist der bevh daher gesondert auf die Gründe für den Kauf bei den asiatischen Anbietern eingegangen. Danach gefragt, was diese Plattformen so attraktiv macht, wollten vier von fünf Befragten (76,8 %) die Gründe allerdings nicht nennen – oder nicht zugeben. Offen zeigt sich erneut nur die jüngere Generation: Insgesamt 60,7 Prozent der Unter-30-Jährigen geben an, bei diesen Anbietern wegen niedriger Preise, Rabatten oder besonderer Angebote einzukaufen. 
 
Dass die Billigwaren auf den großen asiatischen Plattformen eine geringere Qualität haben und häufiger Sicherheitsmängel bzw. Schadstoffe aufweisen, ist dank umfangreicher Berichterstattung allgemein bekannt. Der Bundesverband hat daher Kunden von Temu und Shein gesondert gefragt, warum sie trotz der negativen Berichte weiter auf diesen Plattformen einkaufen. Die Ergebnisse zeigen, dass die sinkende Ausgabenbereitschaft im Land eine ernste Seite hat: Jede/r vierte (24,4 %) Kundin oder Kunde gab an, aktuell nicht über genügend finanzielle Mittel zu verfügen, um auf die Billigplattformen verzichten zu können. „Der Spaß an der Schnäppchenjagd tritt in den Hintergrund. Immer mehr Menschen sehen aktuell keine andere Wahl, als den Gürtel enger zu schnallen und im Zweifel über Qualität und Image der Plattformen sowie der angebotenen Waren hinwegzusehen“, stellt Daniela Bleimaier fest. 
 
Auffällig ist, wie viele Verbraucherinnen und Verbraucher dafür bereit sind, Risiken in Kauf zu nehmen. So gaben 40,2 Prozent der Kundinnen und Kunden asiatischer Plattformen an, den kritischen Medienberichten nicht zu glauben. Mehr als die Hälfte (53,5 %) vertraut darauf, selbst beurteilen zu können, ob ein Produkt sicher ist. Rund ein Drittel (33 %) nutzt bewusst das Rückgaberecht, um besonders günstige Produkte zu testen und bei Mängeln wieder zurückzusenden. 
 
„Wir müssen feststellen, dass viele Verbraucher für die Appelle von Handel, Politik und Verbraucherschutz nicht zugänglich sind. Wenn wir wirklich wollen, dass sicher und nachhaltig eingekauft wird, muss sich die wirtschaftliche Lage verbessern“, erklärt Alien Mulyk, Geschäftsführerin Public Affairs Europa & International beim bevh. „Es muss für die Menschen in unserem Land wieder eine wirkliche Option werden, sicher, nachhaltig und gut einzukaufen, statt nur gefährlichen Billigprodukten hinterherzulaufen. Einstweilen bleibt es die Aufgabe von Behörden und Zoll, bestehendes Recht umfassend durchzusetzen und dadurch die Gefahren durch unsichere Produkte abzuwenden.“ 
 
Über die Umfrage 
Für die Civey-Umfrage wurden 1.000 Kundinnen und Kunden von Temu und Shein in Deutschland befragt, die vor Weihnachten im Internet eingekauft haben. Der Befragungszeitraum lag zwischen dem 17.12. und 21.12.2025. Die Umfrage ist repräsentativ.

Quelle:

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) 

Messe Frankfurt: Künstliche Intelligenz künftig im Fokus der internationalen Textil- und Bekleidungsmessen Mohammad Usman, Pixabay
18.12.2025

Messe Frankfurt: Künstliche Intelligenz künftig im Fokus der internationalen Textil- und Bekleidungsmessen

Unter dem Motto „Texpertise Focus AI“ stellt die Messe Frankfurt ab 2026 auf ihren internationalen Messen für die Textil- und Bekleidungsindustrie den verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt: von der Faser bis zum Point of Sale. Start ist die Heimtextil in Frankfurt im Januar 2026.

Unter dem Motto „Texpertise Focus AI“ stellt die Messe Frankfurt ab 2026 auf ihren internationalen Messen für die Textil- und Bekleidungsindustrie den verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt: von der Faser bis zum Point of Sale. Start ist die Heimtextil in Frankfurt im Januar 2026.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie befindet sich im Umbruch: Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsprozesse, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und eröffnet Lösungen für Nachhaltigkeit, effiziente Wertschöpfungsketten und den Fachkräftemangel der Branche. Kommerzielle Marktanalysen schätzen den weltweiten Markt für KI in der Textilindustrie bis 2033 auf rund 21 Milliarden US-Dollar, rund zehnmal mehr als im Jahr 2023. Laut Eurostat nutzten 2024 bereits 13,5 Prozent der europäischen Industrieunternehmen KI, darunter auch zahlreiche Unternehmen der Textilindustrie. Unter der kommunikativen Klammer „Texpertise Focus AI“ bündelt die Messe Frankfurt auf ihren internationalen Messen für die Textil- und Bekleidungsindustrie ab 2026 Anwendungen ihrer Aussteller und Contentformate zum Thema Künstliche Intelligenz. 
 
Künstliche Intelligenz als Fokusthema 
„Texpertise Focus AI“ macht ab 2026 KI-Themen auf den Textilmessen der Messe Frankfurt stärker sichtbar und erlebbar. Dazu gehören beispielsweise kuratierte Contentformate wie Paneldiskussionen, geführte Touren und Live-Demonstrationen mit internationalen Expert*innen der Branche. Darüber hinaus präsentieren viele ausstellende Unternehmen Lösungen rund im KI. 
 
Das Thema KI findet auf der Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 in Frankfurt am Main in zahlreichen Beiträgen des Rahmenprogramms statt, online filterbar unter „Texpertise Focus AI“. Am 14. Januar um 15 Uhr ist unter anderem der international bekannte Vordenker für KI im Design Tim Fu im Architonic Livetalk zu Gast. Unter dem Titel „Woven intelligence: designing spaces in the era of AI“ spricht Fu darüber, wie künstliche Intelligenz für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Architektur und Innenarchitektur genutzt werden kann, um Räume zu gestalten, die Handwerkskunst mit Computertechnik verbinden. 
 
Potenzial für die Wertschöpfungskette, Nachhaltigkeit und Fachkräftegewinnung 
KI transformiert die textile Wertschöpfungskette von der Faser bis zum Point of Sale und bietet Potenzial für mehr Effizienz, höhere Qualität und Resilienz. Bereits in der Rohstoffgewinnung unterstützen KI-Systeme beim Anbau, bei der Ernte und beim Recycling durch intelligente Analysen und Sortiertechnologien. In Design und Entwicklung beschleunigen KI-Tools kreative Prozesse und simulieren Materialeigenschaften, sichtbar etwa in der immersiven Installation „among all“ von Patricia Urquiola auf der Heimtextil 2026. Auch Produktions- und Logistikprozesse werden optimiert, Ausschuss reduziert und Lieferketten transparenter.
 
Künstliche Intelligenz treibt zudem die „Twin Transformation“, die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, voran. Weltweit werden jährlich rund 116 Millionen Tonnen Textilfasern produziert; doch nur ein Prozent der Post-Consumer-Textilabfälle wird recycelt. Mittels KI können Unternehmen Ressourcen schonen und Abfälle reduzieren. KI-gestützte Design- und Prognosemodelle verhindern Überproduktion, während Life Cycle-Analysen eine umweltbewusste Beschaffung ermöglichen. Bilderkennungssysteme sortieren Alttextilien und schaffen die Grundlage für eine echte Kreislaufwirtschaft. Das gesamte Angebot textiler Verarbeitungstechnologien zeigt die Texprocess vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main.
 
In der Arbeitswelt bringt KI neue Berufsbilder hervor und verändert bestehende, etwa in Datenanalyse, digitalem Design und Prozesssteuerung. Sie kann dem Fachkräftemangel entgegenwirken: Bis zu 70 Prozent der standardisierten Tätigkeiten in der Produktion könnten laut dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen automatisiert werden. Auch im Recruiting unterstützt KI die gezielte Suche und Auswahl geeigneter Fachkräfte.

Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

BTE-Präsident Mark Rauschen Foto BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren
BTE-Präsident Mark Rauschen
17.12.2025

BTE-Präsident Mark Rauschen: Tristesse statt Aufschwung

In einem Statement hat sich BTE-Präsident Mark Rauschen zur aktuellen Lage in der Textil-, Schuh- und Lederwarenbranche geäußert:
 
Vor einem Jahr habe er mit vorsichtigem Optimismus auf das nachfolgende Jahr 2025 geschaut. 12 Monate später sei fast überall Ernüchterung eingekehrt und von den vollmundigen Versprechungen fast nichts geblieben. Statt Aufschwung herrsche vor allem Tristesse. Berichte über Umsatzeinbrüche, Massenentlassungen und Insolvenzen dominieren die Medien. Speziell in der Mode- und Schuhbranche vergehe fast keine Woche ohne Geschäftsaufgabe.
 

In einem Statement hat sich BTE-Präsident Mark Rauschen zur aktuellen Lage in der Textil-, Schuh- und Lederwarenbranche geäußert:
 
Vor einem Jahr habe er mit vorsichtigem Optimismus auf das nachfolgende Jahr 2025 geschaut. 12 Monate später sei fast überall Ernüchterung eingekehrt und von den vollmundigen Versprechungen fast nichts geblieben. Statt Aufschwung herrsche vor allem Tristesse. Berichte über Umsatzeinbrüche, Massenentlassungen und Insolvenzen dominieren die Medien. Speziell in der Mode- und Schuhbranche vergehe fast keine Woche ohne Geschäftsaufgabe.
 
Natürlich könne man die Bundespolitik nur bedingt für schwierige Rahmenbedingungen wie die US-Zollpolitik, die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs in der Ukraine sowie die negative demographische Entwicklung verantwortlich machen. Umso wichtiger sei es aber, im Inland endlich wieder für Aufbruchstimmung zu sorgen und die Wirtschaft von unnötigen Fesseln zu befreien. Zumindest die EU, die in den letzten Jahren für manche bürokratische Zusatzbelastung verantwortlich war, habe dies endlich erkannt und übertriebene Vorgaben und Berichtspflichten rund um Lieferketten, Nachhaltigkeit und Entwaldung zurückgedreht oder dies zumindest auf den Weg gebracht. Hier habe der BTE im Zusammenspiel mit dem HDE und Eurocommerce sichtbare Erfolge in der Verbandsarbeit erzielt.
 
Rauschen weiter: „Solchen Mut wünschen wir uns auch von der deutschen Politik. Nicht nur der Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel braucht mehr Freiheiten, um im zunehmenden Wettbewerb mit globalen Playern überhaupt bestehen zu können. Es ist doch absurd, dass bei uns absolute Nebensächlichkeiten bei der Gebäudesicherheit oder bei der Beantragung von Weihnachtsmärkten geprüft werden, während gleichzeitig millionenfach minderwertige und zum Teil gesundheitsschädigende Textilien, Schuhe und Accessoires unkontrolliert über asiatische Plattformen ins Land kommen!“
 
Mehr Freiraum wünsche er sich auch rund um den Ladenschluss. Speziell bei der Sonntagsöffnung seien die bestehenden Regelungen viel zu restriktiv und führten dazu, dass Kunden und Umsätze in den Onlinehandel oder ins benachbarte Ausland abwanderten. In guten Zeiten konnte der Handel das noch halbwegs verkraften. Aber in schwierigen Zeiten wie diesen könne dies ein entscheidender Faktor sein, ob ein Unternehmen überhaupt noch schwarze Zahlen schriebe. An die Arbeitnehmervertretergewandt, betonte der BTE-Präsident, dass Lockerungen bei der Sonntagsöffnung nicht dazu dienten, dass sich Unternehmer eine „goldene Nase“ verdienten, sondern das Überleben der Geschäfte und damit auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern.
 
Auch dem viel diskutierten „Stadtbild“ dürften leichtere Sonntagsöffnungen sicher guttun. Leerstände wegen Geschäftsaufgabe führten schnell zu einer Abwärtsspirale, die den ganzen Standort massiv unter Druck setze. Attraktive Läden seien dagegen das beste Mittel, um konsumwillige Menschen in die Stadt zu ziehen. „Dies müssen wir auch den örtlichen Entscheidungsträgern immer wieder vor Augen halten und Stadtspitzen, Polizei und Ordnungsamt in Hintergrundgesprächen noch mehr dafür sensibilisieren, dass wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um Sicherheit und Sauberkeit in den Innenstädten zu erhöhen“, so Rauschen.
 
Bei der Verbesserung der Aufenthaltsqualität in unseren Cities sehe er alle Innenstadt-Stakeholder in der Verantwortung. Beim Stadtmarketing, in Straßenwerbegemeinschaften oder im Gemeinderat müssten sich nicht nur die örtlichen Mittelständler engagieren, sondern möglichst alle Anlieger – von den Filialisten über Gastronomie und Dienstleistern bis zu den Immobilienbesitzern. Alle Betroffenen seien aufgerufen, Zeit und Budget bereitzustellen, damit Deutschland weiterhin lebens- und liebenswerte Innenstädte habe.
 
Man müsse aber auch erkennen, dass innerhalb der eigenen Branche noch längst nicht alle Hausaufgaben gemacht worden seien. Speziell das aktuelle Geschäftsmodell des Multilabelhandels scheine nicht mehr zeitgemäß. 
 
In einer solchen Situation müsse alles auf den Prüfstand. Angesichts der unsicheren Aussichten für 2026 und der volatilen Konsumstimmung würden neue Wege gebraucht, um mit gleichem oder sogar niedrigerem Umsatz mehr Rendite zu erzielen. Ein entscheidender Hebel sei das Warenmanagement, in dem noch viel Potential stecke. Die Vertikalen zeigten, was mit einer optimierten Zusammenarbeit von Handel und Industrie möglich werde.
 
„Natürlich werden wir an der einen oder anderen Stelle auch den Gürtel enger schnallen müssen. Bei den notwendigen Einsparungen könnten uns sicher auch intelligente KI-Lösungen helfen. Ich rate allen Unternehmen, sich auf diesem Gebiet auf dem Laufenden zu halten und dabei gerne auch die Informationsangebote des BTE zu nutzen“, führte Rauschen weiter aus.
 
Er schloss seine Ausführungen mit einer Aussage zur Bedeutung der Mitarbeitenden: „Im Kontakt mit den Kunden werden nach meiner festen Überzeugung auch 2026 die Mitarbeitenden auf der Fläche die zentrale Rolle spielen. Gerade im mittelständischen Fachhandel sind sie - neben Chefinnen und Chefs - als emotionale und fachkundige Botschafter des Unternehmens das größte Profilierungsinstrument gegenüber Großfilialisten und Onlinern. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in unserer Branche enorme Auswirkungen auf den Erfolg eines jeden Unternehmens und das wird sich so schnell auch nicht ändern.“

Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

15.12.2025

Südwesttextil: Strukturkrise in der baden-württembergischen Textilindustrie

Die wirtschaftliche Lage in der baden-württembergischen Textilindustrie bleibt herausfordernd. Südwesttextil fordert ein konsolidiertes Handeln zugunsten der Zukunftsfähigkeit des Landes.

Die Zehnmonatsbilanz der baden-württembergischen Textilindustrie fällt herausfordernd aus: Neben einem Umsatzrückgang von 3,6 % im Vergleich zum Vorjahresniveau, verzeichnet die Branche gleichzeitig einen Verlust an Beschäftigten um 6,8 %. Die Branche bleibt unter Druck – aus Perspektive des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbands Südwesttextil braucht es ein aktives Gegensteuern auf allen Ebenen. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Wir erleben gerade eine massive Strukturkrise und müssen uns nicht nur sicherheits-, sondern ebenso industriepolitisch neu aufstellen. Entscheidungen über Industriestrukturen in Baden-Württemberg, die wir heute verlieren, sind unwiederbringlich; es wird kein Reset geben.“

Die wirtschaftliche Lage in der baden-württembergischen Textilindustrie bleibt herausfordernd. Südwesttextil fordert ein konsolidiertes Handeln zugunsten der Zukunftsfähigkeit des Landes.

Die Zehnmonatsbilanz der baden-württembergischen Textilindustrie fällt herausfordernd aus: Neben einem Umsatzrückgang von 3,6 % im Vergleich zum Vorjahresniveau, verzeichnet die Branche gleichzeitig einen Verlust an Beschäftigten um 6,8 %. Die Branche bleibt unter Druck – aus Perspektive des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbands Südwesttextil braucht es ein aktives Gegensteuern auf allen Ebenen. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Wir erleben gerade eine massive Strukturkrise und müssen uns nicht nur sicherheits-, sondern ebenso industriepolitisch neu aufstellen. Entscheidungen über Industriestrukturen in Baden-Württemberg, die wir heute verlieren, sind unwiederbringlich; es wird kein Reset geben.“

Vor diesem Hintergrund zieht Südwesttextil eine zweigeteilte Bilanz des bisherigen Regierungshandelns auf Bundesebene. Grundsätzlich sei der gute Wille, der Verantwortung gerecht zu werden, erkennbar. Kommissionen, Pläne und Schulden sicherten aber noch keinen Wohlstand. Vor diesem Hintergrund kritisiert Südwesttextil dezidiert, dass die Bundesregierung zwar die formellen Vorgaben des Sondervermögens erfüllt, aber durch Verschiebungen Projekte finanziert, die Bestandteil des regulären Haushalts waren. Südwesttextil hat bei der Lockerung der Schuldenbremse bereits eindringlich betont, dass das Sondervermögen zielgerichtet eingesetzt und mit Reformen verbunden werden muss. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Wir fordern ein sofortiges Ende der finanzpolitischen Manöver. Noch vor Weihnachten muss die Kommission mit ambitionierten Zielen für die Rentenreform ihre Arbeit aufnehmen und ab dem neuen Jahr braucht es eine richtungsweisende Wirtschaftspolitik mit echten Reformen.“

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil 

(c) Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. bevh
11.12.2025

Onlinehandel erwartet stabiles Weihnachtsgeschäft, aber Bekleidung und Schuhe stagnieren

Trotz der verhaltenen Konsumstimmung kann sich der Onlinehandel dieses Jahr erstmals wieder auf ein fröhlicheres Weihnachten freuen. In den ersten beiden Monaten des Weihnachtsquartals (Oktober und November) haben Verbraucherinnen und Verbraucher 2,9 Prozent mehr im Onlinehandel ausgegeben. Insgesamt blickt der bevh dem noch laufendem Weihnachtsgeschäft und dem Start ins neue Jahr damit zuversichtlicher entgegen als in den Vorjahren. 
 
Die Weihnachtsüberraschung 2025 ist, dass die Geschenke deutlich größer ausfallen werden. So kann das Segment Möbel & Einrichtung mit einem deutlichen Umsatzzuwachs von 9,1 Prozent rechnen. Auch Haushaltsgeräte (+ 8,7 Prozent) lagen im Zeitraum von Oktober bis November 2025 weit vorn. Nur die Umsätze mit Drogerieartikeln einschließlich Kosmetikprodukten (+ 9,0 Prozent) liegen noch etwas darüber.

Trotz der verhaltenen Konsumstimmung kann sich der Onlinehandel dieses Jahr erstmals wieder auf ein fröhlicheres Weihnachten freuen. In den ersten beiden Monaten des Weihnachtsquartals (Oktober und November) haben Verbraucherinnen und Verbraucher 2,9 Prozent mehr im Onlinehandel ausgegeben. Insgesamt blickt der bevh dem noch laufendem Weihnachtsgeschäft und dem Start ins neue Jahr damit zuversichtlicher entgegen als in den Vorjahren. 
 
Die Weihnachtsüberraschung 2025 ist, dass die Geschenke deutlich größer ausfallen werden. So kann das Segment Möbel & Einrichtung mit einem deutlichen Umsatzzuwachs von 9,1 Prozent rechnen. Auch Haushaltsgeräte (+ 8,7 Prozent) lagen im Zeitraum von Oktober bis November 2025 weit vorn. Nur die Umsätze mit Drogerieartikeln einschließlich Kosmetikprodukten (+ 9,0 Prozent) liegen noch etwas darüber.

„Der Zuwachs im Möbel- und Einrichtungssegment zeigt, dass die Menschen derzeit Wert darauf legen, es zu Hause schön und gemütlich zu haben. Viele Geschenkpakete werden damit dieses Jahr größer“, so Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender bevh-Hauptgeschäftsführer. 
 
Digitale Dienstleistungen – dazu zählen auch verschenkte Tickets, Eintrittskarten, Reisebuchungen und mehr – kamen nach bevh-Hochrechnung mit 9,9 Prozent mehr Umsätzen beinahe wieder auf ein zweistelliges Wachstum.  
 
Tägliche Erledigungen werden ins Internet verschoben 
Gerade bei kurzfristigen Besorgungen vor dem Fest ersparen sich die Deutschen zunehmend den Stress in den vollen Geschäften und Supermärkten. Lieber werden diese Käufe im Online-Lebensmittelhandel (+ 6,1 Prozent) und bei Online-Apotheken (+ 4,5 Prozent) erledigt. Unter den Erwartungen bleibt die Kauflaune hingegen im wichtigen Onlinehandel mit Elektronikartikeln und Telekommunikation (+ 1,2 Prozent) sowie Computern inklusive -zubehör, -spielen und -software (+ 0,6 Prozent). Auch das große Cluster Bekleidung und Schuhe (+ 0,1 Prozent) stagniert in der Verbrauchererhebung. 
 
Unabhängige Shops liegen vorn 
Mehr noch als die Marktplätze (+ 3,6%) trägt das überraschend starke Abschneiden der Online-Pureplayer (+ 4,8 Prozent) zum positiven Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft bei. „Die Online-Pureplayer verstehen es, sich im harten Wettbewerb mit den Marktplätzen zu behaupten und den Menschen bei der Geschenksuche die passenden Inspirationen und Produkte zu bieten,“ erklärt Martin Groß-Albenhausen. Einzig im Multichannel-Handel, also in den Onlineshops der stationären Händler haben die Kunden weniger Umsätze gelassen als im Vorjahreszeitraum. Dennoch erwartet Groß-Albenhausen ein Weihnachten der Zuversicht: „Das Jahr könnte für den Onlinehandel mit derselben hoffnungsvollen Note enden, mit der es begonnen hat.“ 

Über die Studie 
In der wöchentlichen Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“ werden von Januar bis Dezember insgesamt 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter ab 14 Jahren zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z. B. Reisen oder Ticketing) befragt. Die Endergebnisse der Studie werden am Anfang jeden Jahres veröffentlicht. Die heute vorgestellten Zahlen basieren auf der Auswertung des Zeitraums vom 1. Oktober bis 30. November 2025. Die Studie wird durch die BEYONDATA GmbH durchgeführt.

Quelle:

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. bevh

Die Heimtextil 2026 stärkt globale Teppichbranche mit Trends, Expertise und  erweitertem Produktportfolio. Foto: Messe Frankfurt/Pietro Sutera
03.12.2025

Carpets & Rugs mit Trends, Expertise und erweitertem Produktportfolio

Die Heimtextil 2026 rollt Carpets & Rugs stärker aus: Mit neuer Struktur und erweitertem Angebot vereint die Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien und textiles Design führende Anbieter und relevante Produktkategorien unter einem Dach. Erstmals runden hochwertige Unikate das globale Angebot ab. Damit liefert die Heimtextil einen Marktüberblick über alle Herstellungstechniken und Vertriebskanäle der Teppichindustrie. Das neue Areal Future Floor schafft ein kuratiertes Forum für Trends, Wissenstransfer und Businesspotenziale maßgeschneidert für die Branche. 

Die Heimtextil 2026 rollt Carpets & Rugs stärker aus: Mit neuer Struktur und erweitertem Angebot vereint die Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien und textiles Design führende Anbieter und relevante Produktkategorien unter einem Dach. Erstmals runden hochwertige Unikate das globale Angebot ab. Damit liefert die Heimtextil einen Marktüberblick über alle Herstellungstechniken und Vertriebskanäle der Teppichindustrie. Das neue Areal Future Floor schafft ein kuratiertes Forum für Trends, Wissenstransfer und Businesspotenziale maßgeschneidert für die Branche. 

Carpets & Rugs präsentiert sich zur Heimtextil 2026 erstmals auf vier Hallenebenen. Vom 13. bis 16. Januar ist Frankfurt Treffpunkt der weltweiten Teppichbranche. Neben den etablierten Marktführern im Bereich maschinen- und handgewebter Teppiche bietet Carpets & Rugs 2026 ein exklusives Angebot an hochwertigen Unikaten. Hersteller wie ABC Italia, Le Cadeau Berbere, North Carpet, Rezas Rugs und Satar Carpet sowie ein Gemeinschaftsstand der Trade Development Authority of Pakistan (TDAP) zeigen erlesene Einzelstücke, die traditionelles Handwerk mit modernem Design verbinden. Einkäufer*innen und Entscheider*innen aus (Innen-)Architektur, Design, Objektgeschäft, Handel und Industrie profitieren von einem erweiterten Angebot an textilen Bodenlösungen für ihre Projekte – von maschinengewebten und handgeknüpften Qualitäten, über volumenstarke Anbieter bis hin zu internationalen Pavillons.

Future Floor: Innovationen, Know-how und Teppichtrends 
Future Floor Halle 12.0 bietet ein spezielles Programm für die Teppichbranche – mit Inspiration, Fachvorträgen, geführten Touren und Networking-Formaten. Eine kuratierte Sonderschau inszeniert innovative Ausstellerprodukte, neue Designs und nachhaltige Materiallösungen. Die hochkarätigen Vorträge im angrenzenden Talk Spot beleuchten aktuelle Trends, Technologien und geschäftsfördernde Zukunftsthemen der Branche.

Unter den Partnern des Areals sind Vertreter aus Design, Architektur und Medien – darunter ahgz, Architonic, bdia, brandherm + krumrey, Cover Magazine, Nomad, Oeko-Tex und world-architects. Zu den Highlights zählen das Panel von Architonic mit den Ausstellern Golze, Paulig und Oriental Weavers zum traditionellen Teppichhandwerk und globaler Produktion, der Vortrag von Jutta Werner (Nomad) zum ethischen Teppichdesign, Architekt Andreas Jacob (brandherm + krumrey) mit Impulsen zur ganzheitlichen Raumgestaltung und Lucy Upward (Cover Magazine) mit Trends und Techniken rund um handgewebte Teppiche. Besucher*innen können sich auf den Live-Talk von Stardesignerin Patricia Urquiola zur immersiven Installation „among-all“ freuen. Die Expert*innen der Designplattform Alcova spannen zudem in täglichen Talks und Tours zu den Heimtextil Trends 26/27 den Bogen zwischen Handwerk und KI. 

Beaulieu International Group verkauft Polstergeschäft an GH Private Equity   Bild: © Beaulieu International Group
01.12.2025

Beaulieu International Group verkauft Polstergeschäft an GH Private Equity

Beaulieu International Group (B.I.G.) hat seine Polsteraktivitäten, die unter der Marke Tessutica geführt werden, an GH Private Equity verkauft. Der Abschluss der Transaktion wurde am Donnerstag, den 27. November 2025, offiziell vollzogen.

GH Private Equity, Teil der H Capital Ventures Group, ist auf den Erwerb kleiner bis mittelgroßer Unternehmen in herausfordernden Situationen spezialisiert, die eine finanzielle und operative Neuausrichtung erfordern. Mit ihrem Fokus auf den Erwerb von Nicht-Kerngeschäften großer multinationaler Unternehmen (Carve-outs) passt die Übernahme von Tessutica zu den Wachstumsambitionen von GH Private Equity.

In den vergangenen Jahren hat B.I.G. sein Portfolio umfassend auf strategische Passfähigkeit überprüft. Dieser Ansatz im Portfoliomanagement ermöglicht es B.I.G., Ressourcen effizienter einzusetzen und höhere Renditen zu erzielen. 

Beaulieu International Group (B.I.G.) hat seine Polsteraktivitäten, die unter der Marke Tessutica geführt werden, an GH Private Equity verkauft. Der Abschluss der Transaktion wurde am Donnerstag, den 27. November 2025, offiziell vollzogen.

GH Private Equity, Teil der H Capital Ventures Group, ist auf den Erwerb kleiner bis mittelgroßer Unternehmen in herausfordernden Situationen spezialisiert, die eine finanzielle und operative Neuausrichtung erfordern. Mit ihrem Fokus auf den Erwerb von Nicht-Kerngeschäften großer multinationaler Unternehmen (Carve-outs) passt die Übernahme von Tessutica zu den Wachstumsambitionen von GH Private Equity.

In den vergangenen Jahren hat B.I.G. sein Portfolio umfassend auf strategische Passfähigkeit überprüft. Dieser Ansatz im Portfoliomanagement ermöglicht es B.I.G., Ressourcen effizienter einzusetzen und höhere Renditen zu erzielen. 

Die Geschäftsstrategie von Tessutica zielt darauf ab, die Marktführerschaft im Premiumsegment zu erreichen. Dies erfordert kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur und Produktentwicklung, um langfristige Erträge zu sichern. Allerdings bestand die Gefahr, dass diese fortlaufenden Investitionen wesentliche Ressourcen von den Kernwachstumsbereichen der Beaulieu International Group abziehen, in denen größere Chancen einer Marktführerschaft gesehen werden.

Im Zuge der Übertragung werden alle 132 Mitarbeitenden (115 in Rumänien und 17 in Belgien) unter den bisherigen Arbeitsbedingungen im Unternehmen verbleiben. Der tägliche Betrieb an den Standorten in Rumänien und Belgien wird wie gewohnt fortgeführt. Im Jahr 2024 trug Tessutica mit 17 Millionen Euro zum Gesamtumsatz von B.I.G. in Höhe von 2 Milliarden Euro bei.

Quelle:

Beaulieu International Group

Das Nadelvlies aus Feinfasern wurde zu hochwertigen Möbelflächen  verarbeitet. Bild: © Christoph Panzer
Das Nadelvlies aus Feinfasern wurde zu hochwertigen Möbelflächen verarbeitet.
26.11.2025

Nadelvlies als Oberfläche für Möbel

Mit der Neugestaltung ausgewählter Sitzmöbel setzt die Universität Wien auf ein Material, das Funktionalität, Design und Nachhaltigkeit verbindet: das üblicherweise als Bodenbelag verwendete Nadelvlies. Zum Einsatz kamen zwei Grautöne aus der Kollektion FINETT 11, die dem Objekt eine moderne und zugleich elegante Anmutung verleihen.  

Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekturbüro DesignKollektiv, das die klare gestalterische Linie definierte, sowie der ausführenden Tischlerei Großegger GmbH aus Villach, die die Möblierung handwerklich umsetzte. Die Wahl von FINETT FEINWERK basierte insbesondere auf dessen strapazierfähiger Produktqualität, tiefmattem Erscheinungsbild und der hohen Langlebigkeit, die für universitäre Nutzungssituationen von besonderer Bedeutung sind. 

Mit der Neugestaltung ausgewählter Sitzmöbel setzt die Universität Wien auf ein Material, das Funktionalität, Design und Nachhaltigkeit verbindet: das üblicherweise als Bodenbelag verwendete Nadelvlies. Zum Einsatz kamen zwei Grautöne aus der Kollektion FINETT 11, die dem Objekt eine moderne und zugleich elegante Anmutung verleihen.  

Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekturbüro DesignKollektiv, das die klare gestalterische Linie definierte, sowie der ausführenden Tischlerei Großegger GmbH aus Villach, die die Möblierung handwerklich umsetzte. Die Wahl von FINETT FEINWERK basierte insbesondere auf dessen strapazierfähiger Produktqualität, tiefmattem Erscheinungsbild und der hohen Langlebigkeit, die für universitäre Nutzungssituationen von besonderer Bedeutung sind. 

Durch die haptische Wertigkeit des Materials und dessen hohe Resistenz gegenüber mechanischen Belastungen konnten Sitzmöbel geschaffen werden, die sowohl ästhetisch überzeugen als auch den täglichen Anforderungen in stark frequentierten Bereichen gerecht werden. Die ausgewählten Farbnuancen ermöglichen ein harmonisches Zusammenspiel mit der architektonischen Umgebung und tragen zu einer ruhigen, konzentrierten Atmosphäre bei. 

Mit diesem Projekt zeigt die Universität Wien erneut ihren Anspruch, Funktionsräume mit gestalterischer Qualität und nachhaltigem Materialbewusstsein auszustatten. Die Umsetzung macht deutlich, wie vielseitig Nadelvlies eingesetzt werden kann – über die klassische Bodenfläche hinaus hin zu innovativen Anwendungen in der Objektmöblierung und als Wandbekleidung. 

Quelle:

FINDEISEN nadelvlies

200 Jahre IBENA Grafik Ibena
25.11.2025

200 Jahre IBENA

Die IBENA Textilwerke GmbH begeht 2026 ihr 200-jähriges Bestehen und feiert diesen Meilenstein mit einer Sonderausstellung im LWL-Museum Textilwerk Bocholt, einem großen Sommerfest für alle Mitarbeitenden und einer exklusiven Jubiläumskollektion, die den Bogen über zwei Jahrhunderte Textildesign spannt. 

Zwei Jahrhunderte Textilgeschichte – von Wesel nach Bocholt
Die Geschichte von IBENA beginnt im Jahr 1826 in Wesel, als Josef Philipp Beckmann einen Textilhandel gründet. Schon damals sind handwerkliche Qualität, Innovationskraft und Verlässlichkeit die Grundpfeiler des Erfolgs. 1859 zieht das Unternehmen nach Bocholt – in eine Region, die zur einer Hochburg der deutschen Textilindustrie wird. Hier wächst IBENA mit den Herausforderungen der Zeit, übersteht Kriege, Wirtschaftskrisen und Strukturwandel – und bleibt dabei stets ein Familienunternehmen.

Die IBENA Textilwerke GmbH begeht 2026 ihr 200-jähriges Bestehen und feiert diesen Meilenstein mit einer Sonderausstellung im LWL-Museum Textilwerk Bocholt, einem großen Sommerfest für alle Mitarbeitenden und einer exklusiven Jubiläumskollektion, die den Bogen über zwei Jahrhunderte Textildesign spannt. 

Zwei Jahrhunderte Textilgeschichte – von Wesel nach Bocholt
Die Geschichte von IBENA beginnt im Jahr 1826 in Wesel, als Josef Philipp Beckmann einen Textilhandel gründet. Schon damals sind handwerkliche Qualität, Innovationskraft und Verlässlichkeit die Grundpfeiler des Erfolgs. 1859 zieht das Unternehmen nach Bocholt – in eine Region, die zur einer Hochburg der deutschen Textilindustrie wird. Hier wächst IBENA mit den Herausforderungen der Zeit, übersteht Kriege, Wirtschaftskrisen und Strukturwandel – und bleibt dabei stets ein Familienunternehmen.

In den 1960er-Jahren legt Josef Albert Beckmann mit der Marke IBENA den Grundstein für das moderne Heimtextilsortiment. Unter seiner Führung entwickelt sich das Unternehmen vom klassischen Webbetrieb zu einer Marke, die für hochwertige Heimtextilien steht. Heute leitet die sechste Generation das Unternehmen und führt die Familientradition fort.

Das Jubiläumsjahr 2026 – ein Blick zurück und nach vorn
Das 200-jährige Jubiläum ist für IBENA ein bedeutender Moment, um Geschichte erlebbar zu machen und zugleich die Zukunft des Unternehmens zu gestalten. Herzstück ist eine große Sonderausstellung im LWL-Museum Textilwerk Bocholt, die die Entwicklung des Unternehmens in den Kontext der industriellen Textilgeschichte stellt. Historische Stoffe, Maschinen, Fotos und Dokumente zeigen den Weg von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart – und machen deutlich, wie eng die Geschichte von IBENA mit der Region und ihren Menschen verbunden ist.

Ein weiteres Highlight ist die Jubiläumskollektion 200 Jahre IBENA, die jedes Jahrzehnt seit der Gründung mit einem eigenen typischen Design würdigt – von klassischen Biedermeier-Motiven über grafische 1970er-Jahre-Muster bis zu modernen, nachhaltigen Stoffinterpretationen. So wird Geschichte erlebbar als Inspiration für die Zukunft.

Produktion in Deutschland ist für IBENA gelebte Haltung. Am Standort Rhede entstehen Heimtextilien, die für Qualität „Made in Germany“ stehen – nachhaltig, fair und mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Dabei kombiniert das Unternehmen traditionelles Handwerk mit moderner Technologie. So entstehen Produkte, die auch ein Zeichen für verantwortungsbewusstes Wirtschaften setzen.

Zwei Welten, eine Vision: Heimtextilien und technische Textilien
IBENA vereint zwei Geschäftsfelder: Im Bereich Heimtextilien steht IBENA für hochwertige Kuscheldecken, Wohndecken, Kinderdecken, Bettwäsche und Bettwaren, die Funktionalität und Design vereinen. Die Produkte spiegeln Lebensfreude, Geborgenheit und Stilbewusstsein wider – und sind in Kooperation mit starken Marken wie ‚s.Oliver‘, ‚bugatti‘ oder ‚LOOKS by Wolfgang Joop‘ oder neu ‚Living at home‘ entstanden.

Parallel dazu entwickelt und produziert IBENA technische Textilien: flammhemmende Stoffe für die Feuerwehr, strapazierfähige Textilien für die Automobilindustrie und Bühnenstoffe für den Veranstaltungsbereich. 

Mit dem 200-jährigen Jubiläum schlägt IBENA ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Der Blick richtet sich nach vorn – auf neue Materialien, digitale Innovationen, nachhaltige Produktionsprozesse und moderne Designs, die die Sprache der Zeit sprechen.

Quelle:

IBENA Textilwerke GmbH 

Foto: Dibella b.v.
25.11.2025

Strategische Partnerschaft mit Deren: Dibella stärkt Präsenz auf dem französischen Markt

Deren und Dibella haben eine Partnerschaft für den französischen Markt geschlossen. Durch diese strategische Zusammenarbeit kombinieren beide Unternehmen ihre Stärken: Dibellas Expertise in hochwertigen, langlebigen und nachhaltig produzierten Textilien sowie Derens Marktkenntnis und vertrauensvolle Kundenbeziehungen in ganz Frankreich. 

Gemeinsam bieten Deren und Dibella französischen Kunden ein umfassendes Portfolio langlebiger, verantwortungsvoll hergestellter Textilien sowie exzellenten Service. Die Partnerschaft stellt einen wichtigen Schritt in Dibellas internationaler Wachstumsstrategie dar und unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Unternehmen, der Branche nachhaltige Textillösungen zu bieten, die für Qualität, Zuverlässigkeit und verantwortungsvolles Handeln stehen. 

Deren und Dibella freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft für den französischen Markt zu gestalten.

Deren und Dibella haben eine Partnerschaft für den französischen Markt geschlossen. Durch diese strategische Zusammenarbeit kombinieren beide Unternehmen ihre Stärken: Dibellas Expertise in hochwertigen, langlebigen und nachhaltig produzierten Textilien sowie Derens Marktkenntnis und vertrauensvolle Kundenbeziehungen in ganz Frankreich. 

Gemeinsam bieten Deren und Dibella französischen Kunden ein umfassendes Portfolio langlebiger, verantwortungsvoll hergestellter Textilien sowie exzellenten Service. Die Partnerschaft stellt einen wichtigen Schritt in Dibellas internationaler Wachstumsstrategie dar und unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Unternehmen, der Branche nachhaltige Textillösungen zu bieten, die für Qualität, Zuverlässigkeit und verantwortungsvolles Handeln stehen. 

Deren und Dibella freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft für den französischen Markt zu gestalten.

Quelle:

Dibella b.v.

Trevira CS® auf der Cruise Ship Interiors in Hamburg Grafik Trevira CS/Indorama Ventures
Trevira CS® auf der Cruise Ship Interiors in Hamburg
20.11.2025

IMO-geprüfte Textilien: Trevira CS® auf der Cruise Ship Interiors in Hamburg

Trevira CS, Spezialist für permanent schwer entflammbare Textilien, stellt am 3. und 4. Dezember auf der CSI (Cruise Ship Interiors) Show in Hamburg 27 IMO-geprüften Trevira CS-Stoffe vor, die speziell für Kreuzfahrtschiffe entwickelt wurden. Das Motto des Standes „All aboard with Trevira CS” unterstreicht das Engagement der Marke für Sicherheit und Luxus in der Schiffsausstattung. 
 
Sicherheit und Luxus erfüllen strenge Schiffsstandards 
Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter, die Nachfrage steigt nach luxuriösen und einladenden Textildesigns, die den kompromisslosen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Trevira CS-Textilien sind flammhemmend und pflegeleicht, sie entsprechen der strengen FTP-Code 2010-Resolution MSC.307(88), Anhang 1, Teil 5, 7, 8 und 9 für verschiedene Anwendungen, wie beispielsweise Wandverkleidungen, Vorhänge und Dekorationsstoffe, Sonnenschutz, Möbelstoffe und Bettwäsche.

Trevira CS, Spezialist für permanent schwer entflammbare Textilien, stellt am 3. und 4. Dezember auf der CSI (Cruise Ship Interiors) Show in Hamburg 27 IMO-geprüften Trevira CS-Stoffe vor, die speziell für Kreuzfahrtschiffe entwickelt wurden. Das Motto des Standes „All aboard with Trevira CS” unterstreicht das Engagement der Marke für Sicherheit und Luxus in der Schiffsausstattung. 
 
Sicherheit und Luxus erfüllen strenge Schiffsstandards 
Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter, die Nachfrage steigt nach luxuriösen und einladenden Textildesigns, die den kompromisslosen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Trevira CS-Textilien sind flammhemmend und pflegeleicht, sie entsprechen der strengen FTP-Code 2010-Resolution MSC.307(88), Anhang 1, Teil 5, 7, 8 und 9 für verschiedene Anwendungen, wie beispielsweise Wandverkleidungen, Vorhänge und Dekorationsstoffe, Sonnenschutz, Möbelstoffe und Bettwäsche.

Die Kreuzfahrtindustrie benötigt hochwertige Stoffe sowohl für Innen- wie anspruchsvolle Außenbereiche. Outdoor überzeugen Trevira CS Textilien mit Licht- und Wetterbeständigkeit. Erreicht wird das beispielsweise durch flammhemmendes und UV-stabilisiertes Polyester, das als Stapelfaser und Filamentgarn erhältlich ist. Derart modifizierte Filamentgarne sind in fast 30 verschiedenen spinngefärbten Farben für attraktive Designs erhältlich.  

Für den wachsenden Fokus der Kreuzfahrtindustrie auf Nachhaltigkeit bietet Trevira CS unter dem Markennamen Trevira CS eco recycelte Optionen an. Diese Stoffe enthalten mindestens 50 % recycelte Materialien (Pre-consumer oder Post-consumer), und alle für die Marke Trevira CS eco verwendeten Fasern und Garne sind GRS-zertifiziert (Global Recycled Standard). 

„Unsere Markenprüfung stellt sicher, dass die Trevira CS-Artikel aus unserem original flammhemmenden Polyester Trevira® hergestellt sind und dass die Textilien die Brandschutzanforderungen der Marke erfüllen und auch für die Kreuzfahrtindustrie geeignet sind. Selbstverständlich werden auch die Anforderungen anderer Branchen wie Gastgewerbe, Gesundheitswesen, Schienenverkehr und Luftfahrt berücksichtigt und können von Trevira CS® ebenfalls erfüllt werden“, so Petra Krücken, Indorama Ventures Fibers Global Trademark Service Manager. 

Interior Design: Markenvielfalt auf der Heimtextil 2026 Foto Sutera, Messe Frankfurt
Interior Design: Markenvielfalt auf der Heimtextil 2026
12.11.2025

Interior Design: Markenvielfalt auf der Heimtextil 2026

Raumausstatter*innen sind Planer*innen, Handwerker*innen, Berater*innen und Gestalter*innen zugleich. Viele von ihnen arbeiten allein oder in kleinen Teams – unter hohem Zeitdruck, mit einem klaren Anspruch: Räume bis ins Detail stimmig gestalten. Umso wichtiger sind Angebote, die Orientierung schaffen, neue Perspektiven eröffnen und bei der Entwicklung ganzheitlicher Lösungen unterstützen. 

Die Heimtextil 2026 vom 13. bis 16. Januar in Frankfurt bietet ein neu strukturiertes Hallenkonzept, das gezielte Vergleiche ermöglicht, Zeit spart und wertvolle Impulse für die Beratungspraxis liefert. In den Hallen 3.0, 3.1 und 4.1 finden Raumausstatter*innen alle Komponenten für durchdachte Raumlösungen – klar gegliedert, hochwertig inszeniert und praxisnah präsentiert.

Raumausstatter*innen sind Planer*innen, Handwerker*innen, Berater*innen und Gestalter*innen zugleich. Viele von ihnen arbeiten allein oder in kleinen Teams – unter hohem Zeitdruck, mit einem klaren Anspruch: Räume bis ins Detail stimmig gestalten. Umso wichtiger sind Angebote, die Orientierung schaffen, neue Perspektiven eröffnen und bei der Entwicklung ganzheitlicher Lösungen unterstützen. 

Die Heimtextil 2026 vom 13. bis 16. Januar in Frankfurt bietet ein neu strukturiertes Hallenkonzept, das gezielte Vergleiche ermöglicht, Zeit spart und wertvolle Impulse für die Beratungspraxis liefert. In den Hallen 3.0, 3.1 und 4.1 finden Raumausstatter*innen alle Komponenten für durchdachte Raumlösungen – klar gegliedert, hochwertig inszeniert und praxisnah präsentiert.

Wer Räume gestaltet, denkt in Zusammenhängen –daran orientiert sich die neue Hallenstruktur der Heimtextil. Produkte werden entlang ihrer Anwendung im Raum präsentiert: von Tapeten und Fensterdekorationen über Deko- und Möbelbezugsstoffe bis hin zu Bodenbelägen. So gelangen Raumausstatter*innen schneller zu passenden Kombinationen und erleben Materialien im ganzheitlichen Kontext. Der Messerundgang wird damit zum echten Werkzeug für den Arbeitsalltag.

DecoTeam setzt Impulse für das Raumausstatter-Handwerk 
Ein zentraler Treffpunkt für die Branche ist das DecoTeam in Halle 3.0: Unter dem Motto „Happy up your Home“ präsentieren führende Anbieter wie Alfred Apelt, Erfal, Höpke Möbelstoffe, Infloor-Girloon, Karl F. Buchheister, MHZ Hachtel und Paulig Teppichweberei aufeinander abgestimmte Lösungen für die ganzheitliche Raumgestaltung. Am Messemittwoch, den 14. Januar 2026, steht traditionell das Raumausstatter-Handwerk im Mittelpunkt. Das DecoTeam lädt an diesem Tag zu einem vielseitigen Programm mit Impulsen aus Praxis und Design ein. Den Auftakt bildet der Vortrag „Design to be happy – Internationale Interior Trends“ von Corinna Kretschmar-Joehnk, gefolgt von einem KI-Kurzworkshop mit Axel Ligowski. Er zeigt, wie Raumausstatter*innen ihre kreativen Ideen mit digitalen Tools umsetzen.

In der angrenzenden Design Lounge powered by DecoTeam präsentiert sich eine eindrucksvolle Markenwelt: Brink & Campmann mit den Top-Marken Harlequin, Morris & Co, Ted Baker und Wedgwood Home sowie Designers Guild mit den exklusiven Marken Christian Lacroix und Ralph Lauren zeigen hier ihre neusten Kollektionen. Ergänzt wird das vielfältige Angebot durch namenhafte Aussteller wie Haro-Teppiche, Kadeco Sonnenschutzsysteme, Kobe Fabrics, Otto Golze und Somfy. Ebenfalls vertreten sind Stoeckel & Grimmler mit den renommierten Marken JOOP! Living, Schöner Wohnen und Esprit home, die Tapetenmanufaktur Hembus, Theo Keller / Theko – mit den Marken Sansibar Sylt, Tom Tailor und Natur Pur – Tisca sowie Unland mit Pierre Cardin.

Größte Vielfalt an Deko- und Möbelstoffen
Die Hallen 3.1 und 4.1 zieht sich Qualität wie ein roter Faden durch das gesamte Angebot: Hier präsentieren sich führende Hersteller und Webereien mit dem größten Sortiment an Möbel-, Deko- und Polsterstoffen sowie an Echt- und Kunstleder weltweit. Zu den Ausstellern zählen internationale Marken wie Dickson Constant mit Sunbrella (Frankreich), Edmund Bell (Großbritannien), Manuel Revert und Nova Tapiceria (Spanien), Vanelli Tekstil (Türkei) und Vescom Velvets (Niederlande). Das Angebot Fibres & Yarns verbindet die Bereiche Faserherstellung, Weberei und Design. Angles Textil (Spanien), Filtrading (Italien), Hoftex Färberei (Deutschland), Ilcat (Italien), Indorama Ventures Fibers (Deutschland), Korteks Mensucat (Türkei), Tintoria Sala und Torcitura Lei Tsu (Italien) präsentieren hier innovative Materialien und Lösungen für die textile Wertschöpfungskette. 

Quelle:

Messe Frankfurt

Foto: Reiner Knochel, Textile Experience
11.11.2025

Spezialgarn mit Überraschungseffekt: Zart bei Tag, leuchtend in der Nacht

Licht und Farbe, das Spezialgarn GLOWY von GUNOLD vereint diese beiden Eigenschaften in faszinierender Weise: Tagsüber zeigt es sich in pudrigen, sanften Pastelltönen, bei Nacht verwandelt es sich in ein kontrastreich leuchtendes Grün. Stickereien und Ziernähte verändern ihr Erscheinungsbild wie durch Zauberhand, sobald die Dunkelheit einsetzt. 

GLOWY leuchtet im Dunkeln unter UV-Licht, indem spezielle Farbpigmente im Garn unsichtbares ultraviolettes Licht in sichtbares Licht umwandeln. Bei normalem Tageslicht wirkt das Garn gedeckt, sanft, zart. Bei Dunkelheit beginnt GLOWY zu leuchten und wird gut sichtbar. Hierzu Reiner Knochel, Textile Experience: „GLOWY ist super gerade auch für den Einsatz auf Kids-Schlafanzügen. Eltern löschen das Licht und das Lieblingsmotiv beginnt zu leuchten. Kinder finden das toll, sie fühlen sich geborgen und das Einschlafen fällt ihnen leichter. Der Effekt funktioniert auch auf Kissen, Decken oder Kuscheltieren.“

Licht und Farbe, das Spezialgarn GLOWY von GUNOLD vereint diese beiden Eigenschaften in faszinierender Weise: Tagsüber zeigt es sich in pudrigen, sanften Pastelltönen, bei Nacht verwandelt es sich in ein kontrastreich leuchtendes Grün. Stickereien und Ziernähte verändern ihr Erscheinungsbild wie durch Zauberhand, sobald die Dunkelheit einsetzt. 

GLOWY leuchtet im Dunkeln unter UV-Licht, indem spezielle Farbpigmente im Garn unsichtbares ultraviolettes Licht in sichtbares Licht umwandeln. Bei normalem Tageslicht wirkt das Garn gedeckt, sanft, zart. Bei Dunkelheit beginnt GLOWY zu leuchten und wird gut sichtbar. Hierzu Reiner Knochel, Textile Experience: „GLOWY ist super gerade auch für den Einsatz auf Kids-Schlafanzügen. Eltern löschen das Licht und das Lieblingsmotiv beginnt zu leuchten. Kinder finden das toll, sie fühlen sich geborgen und das Einschlafen fällt ihnen leichter. Der Effekt funktioniert auch auf Kissen, Decken oder Kuscheltieren.“

Das Spezialgarn ist auch dann ideal, wenn tagsüber kreative, dennoch dezente Akzente erwünscht sind, ob auf Blusen, Hemden, leichten Jacken, auf Accessoires oder Werbetextilien. Im Dunkeln hebt die Leuchtkraft von GLOWY zum Beispiel darin versteckt gestickte Logos, Schriften oder auch komplexe Motive bis zu 20 Minuten hervor, so lange hält die Leuchtkraft von GLOWY ungefähr an. 

GLOWY besteht aus 56 % Polyester und 44 % Polypropylen, ist Öko-Tex-zertifiziert und bleibt bis zu 50 Waschzyklen leuchtfähig. Das Garn ist in sieben Pastelltönen – von zartem Gelb bis helles Pink – erhältlich, entspricht der Stickgarnstärke 40 (Nm 69/2; dtex 145×2) und lässt sich trotz seiner besonderen Eigenschaften leicht verarbeiten. GUNOLD empfiehlt den Einsatz einer Standardnadel, z. B. ORGAN No. 75/11 SES.

Quelle:

Gunold GmbH

interior design days cologne Foto (c) Koelnmesse GmbH
interior design days cologne
04.11.2025

idd cologne 2025: Köln feierte Premiere für Interior Design-Format

106 Marken, 16 Locations, mehr als 70 Events und rund 10.000 registrierte Besuchende: Vom 26. bis 29. Oktober 2025 feierten die interior design days cologne Premiere. Das neue, dezentrale Format brachte Interior Design mitten in die Stadt und kombinierte Markenpräsentationen mit inspirierenden Talks, kuratierten Touren und vielfältigen Networking-Highlights. Die idd cologne wurde zur Bühne für exklusive Einrichtungskonzepte in den Bereichen Residential, Hospitality und Contract Business und verwandelte Köln in einen lebendigen Treffpunkt der Interior-Community. 

„Mit der idd cologne haben wir gemeinsam mit der Branche ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das innovative Format brachte Interior Design dorthin, wo es lebt – mitten in die Stadt, zu den Menschen, ins urbane Umfeld“, so Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse. „Die Premiere hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Messe und Metropole steckt und Kölns Rolle als Möbel- und Designstandort nachhaltig gestärkt.“ 

106 Marken, 16 Locations, mehr als 70 Events und rund 10.000 registrierte Besuchende: Vom 26. bis 29. Oktober 2025 feierten die interior design days cologne Premiere. Das neue, dezentrale Format brachte Interior Design mitten in die Stadt und kombinierte Markenpräsentationen mit inspirierenden Talks, kuratierten Touren und vielfältigen Networking-Highlights. Die idd cologne wurde zur Bühne für exklusive Einrichtungskonzepte in den Bereichen Residential, Hospitality und Contract Business und verwandelte Köln in einen lebendigen Treffpunkt der Interior-Community. 

„Mit der idd cologne haben wir gemeinsam mit der Branche ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das innovative Format brachte Interior Design dorthin, wo es lebt – mitten in die Stadt, zu den Menschen, ins urbane Umfeld“, so Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse. „Die Premiere hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Messe und Metropole steckt und Kölns Rolle als Möbel- und Designstandort nachhaltig gestärkt.“ 

„Urban-only“: Interior Design neu inszeniert 
Die idd cologne setzte mit ihrem „urban-only“-Konzept auf eine neue Form der Markeninszenierung: Die kreativen Kollektionen, Einrichtungsideen und Designtrends wurden an authentischen und architektonisch besonderen Locations im gesamten Kölner Stadtgebiet präsentiert. 

Zentrale Schauplätze waren die Design Post Köln – seit diesem Jahr offizieller Kooperationspartner der Koelnmesse –, der denkmalgeschützte Stoff-Pavillon Moeller sowie das machwerkhaus köln, Zentrum für Design und urbane Produktion. Ergänzt wurde das Konzept durch zahlreiche Showrooms, Kreativorte, Flagship-Stores und Pop-up-Formate der lokalen Designszene. Insgesamt verbanden sich 106 Marken aus dem Hochwertbereich an 16 Locations zu einem einzigartigen Stadtrundgang durch die vielfältige Welt des Interiors – von klassischem Wohnen über Hospitality bis hin zu Contract-Lösungen. Eingebettet in die Architektur und Atmosphäre Kölns entstand ein Gesamterlebnis, das Interior Design dort in Szene setzte, wo Menschen wohnen, arbeiten und gestalten. 

Eventhighlights der Premiere 
Das Eventprogramm der idd cologne zeichnete sich durch hohe Erlebnisqualität aus. Insgesamt bot die Veranstaltung mehr als 70 Events, die Design, Architektur und Stadtleben auf inspirierende Weise kombinierten.  Das Spektrum reichte von Fachvorträgen und Panel-Talks bis hin zu geselligen Networking-Formaten.

Als Publikumsmagnet erwiesen sich die Urban Design Walks. Die sechs Touren steuerten zentrale Anlaufpunkte der idd cologne an und machten aktuelle Designtrends unmittelbar erlebbar. In den Architonic Talks gaben führende Köpfe aus Architektur und Design zukunftsweisende Einblicke in Themen wie Langlebigkeit, emotionale Raumwirkung, Markenidentität und Materialeigenschaften. Ein besonderes Highlight war auch der idd cologne Aperitivo im Stoff-Pavillon Moeller, der in entspannter Atmosphäre Austausch und Networking innerhalb der Design-Community förderte. 

Neues Konzept trifft auf positive Resonanz 
Die idd cologne überzeugte Ausstellende, Fachpublikum und Designinteressierte gleichermaßen. Besonders hervorgehoben wurden die hohe Qualität der Kontakte sowie die unmittelbare Nähe zwischen Marken und Publikum. 

Zukunft der idd cologne 
Die idd cologne 2025 war ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Messeportfolios im Bereich Möbel und Interior Design am Standort Köln. Mit dem Wechsel zum urbanen Format setzte die idd cologne wichtige Impulse und Wünsche der Branche um. Zugleich zeigte sich die dynamische Marktlage: Nutzungsformen, Zielgruppen und Erwartungen verändern sich rasant und erfordern flexible Messekonzepte. Im engen Austausch mit der Möbelindustrie werden nun Erfahrungswerte, Rückmeldungen und Perspektiven von Partnern, Ausstellenden und Besuchenden ausgewertet. Diese bilden – unter Berücksichtigung der weiteren Markt- und Konjunkturentwicklung – die Grundlage für die künftige Weiterentwicklung der idd cologne.  

Die idd cologne in Zahlen 
An der idd cologne 2025 beteiligten sich insgesamt 106 Premium-Marken an 16 Locations im gesamten Kölner Stadtgebiet. Es fanden über 70 Einzelveranstaltungen statt. Gemäß der den letzten Messetag einbeziehenden Registrierungen meldeten sich rund 10.000 Besuchende zu den interior design days cologne an.  

 

Quelle:

Koelnmesse GmbH