Aus der Branche

Zurücksetzen
14 Ergebnisse
Polyurethan-Weichschäume aus nachwachsenden Rohstoffen © Fraunhofer LBF
Polyurethan-Weichschäume aus nachwachsenden Rohstoffen
07.10.2026

Nachhaltig sitzen und liegen

Im Projekt OrganoFoam hat das Fraunhofer LBF Polyurethan-Weichschäume entwickelt, die zu mehr als 90 Prozent aus biobasierten Rohstoffen bestehen. Ziel ist ein Ersatz für fossilbasierte Polsterschäume in Matratzen, Möbeln und Fahrzeugsitzen, ohne Abstriche bei Verarbeitung, Rückstellkraft oder Komfort.

Die Schäume entstehen aus biobasierten Polyolen und biobasierten Isocyanaten. Eine speziell angepasste Rezeptur ermöglicht die für Sitz- und Liegemöbel erforderliche offenporige Struktur ohne Naturfasern als tragendes Stützgerüst. Die hergestellten Blöcke lassen sich nach Angaben des Instituts mit bestehenden industriellen Verfahren zuschneiden, verkleben und mit üblichen Bezugsstoffen verarbeiten.

Bei der Alterungsbeständigkeit nennt Fraunhofer einen deutlichen Unterschied zur Referenz: Während konventioneller Schaum im UV-Test bereits nach rund 100 Stunden gelb und spröde geworden sei, habe sich der OrganoFoam-Schaum selbst nach 700 Stunden nur gering verfärbt. Auch Stauchhärte und Druckverformung lagen laut Projektteam auf konkurrenzfähigem Niveau.

Im Projekt OrganoFoam hat das Fraunhofer LBF Polyurethan-Weichschäume entwickelt, die zu mehr als 90 Prozent aus biobasierten Rohstoffen bestehen. Ziel ist ein Ersatz für fossilbasierte Polsterschäume in Matratzen, Möbeln und Fahrzeugsitzen, ohne Abstriche bei Verarbeitung, Rückstellkraft oder Komfort.

Die Schäume entstehen aus biobasierten Polyolen und biobasierten Isocyanaten. Eine speziell angepasste Rezeptur ermöglicht die für Sitz- und Liegemöbel erforderliche offenporige Struktur ohne Naturfasern als tragendes Stützgerüst. Die hergestellten Blöcke lassen sich nach Angaben des Instituts mit bestehenden industriellen Verfahren zuschneiden, verkleben und mit üblichen Bezugsstoffen verarbeiten.

Bei der Alterungsbeständigkeit nennt Fraunhofer einen deutlichen Unterschied zur Referenz: Während konventioneller Schaum im UV-Test bereits nach rund 100 Stunden gelb und spröde geworden sei, habe sich der OrganoFoam-Schaum selbst nach 700 Stunden nur gering verfärbt. Auch Stauchhärte und Druckverformung lagen laut Projektteam auf konkurrenzfähigem Niveau.

Ein Demonstratorsofa wurde gemeinsam mit der Friedrich Platt GmbH unter praxisnahen Bedingungen geprüft. Neben Möbeln und Matratzen sieht Fraunhofer mögliche Anwendungen in Fahrzeugen, Verpackungen, Bauprodukten und medizinischen Lagerungshilfen.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF / Fraunhofer-Gesellschaft

generated by Alcova
07.10.2026

Heimtextil 2027 verbindet Trendforschung mit Patricia Urquiolas Materialexperimenten

Die Heimtextil führt 2027 ihre Zusammenarbeit mit Patricia Urquiola und der Designplattform Alcova zusammen. Im Trend Space interpretiert Urquiola das Leitthema „The Performance of Everyday Living“ mit drei Skulpturen. Neben dem bekannten Objekt „Bambi“ entstehen zwei neue Arbeiten speziell für die Messe.

Die Installation ist in die Heimtextil Trends 27/28 eingebettet. Alcova beschreibt darin drei Richtungen zwischen sichtbar inszenierter Funktion, offengelegter Konstruktion und einer Gegenbewegung, die Haptik, Materialcharakter und körperliche Wahrnehmung stärker in den Vordergrund stellt.

Materialseitig fällt insbesondere „Bambi“ auf: Die metallisch und industriell wirkende Oberfläche besteht aus Ohoskin, einem Material aus Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Der Kontrast zwischen technischer Anmutung und biobasiertem Ursprung dient als Beispiel dafür, wie Materialgeschichte und Performance zunehmend Teil des Designs werden.

Der Trend Space ist vom 12. bis 15. Januar 2027 auf der Heimtextil in Frankfurt zu sehen.

Die Heimtextil führt 2027 ihre Zusammenarbeit mit Patricia Urquiola und der Designplattform Alcova zusammen. Im Trend Space interpretiert Urquiola das Leitthema „The Performance of Everyday Living“ mit drei Skulpturen. Neben dem bekannten Objekt „Bambi“ entstehen zwei neue Arbeiten speziell für die Messe.

Die Installation ist in die Heimtextil Trends 27/28 eingebettet. Alcova beschreibt darin drei Richtungen zwischen sichtbar inszenierter Funktion, offengelegter Konstruktion und einer Gegenbewegung, die Haptik, Materialcharakter und körperliche Wahrnehmung stärker in den Vordergrund stellt.

Materialseitig fällt insbesondere „Bambi“ auf: Die metallisch und industriell wirkende Oberfläche besteht aus Ohoskin, einem Material aus Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Der Kontrast zwischen technischer Anmutung und biobasiertem Ursprung dient als Beispiel dafür, wie Materialgeschichte und Performance zunehmend Teil des Designs werden.

Der Trend Space ist vom 12. bis 15. Januar 2027 auf der Heimtextil in Frankfurt zu sehen.

Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Heimtextil

04.10.2026

EmpCo: Last-Minute-Nachbesserung schafft keine echte Übergangsfrist

Südwesttextil kritisiert die kurzfristige Änderung des UWG unmittelbar vor Anwendungsbeginn der neuen Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Die beschlossene Verhältnismäßigkeitsprüfung für bereits in Verkehr gebrachte Waren ist ein wichtiges Signal, ersetzt jedoch keine verlässliche Übergangsregelung.

Nur zwei Tage vor dem verbindlichen Anwendungsbeginn der neuen Vorgaben zur Umsetzung der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie (EmpCo) hatte der Deutsche Bundestag eine ergänzende Regelung für bereits in Verkehr gebrachte Waren beschlossen. Südwesttextil begrüßt, dass die besonderen Herausforderungen bei Altbeständen damit grundsätzlich anerkannt werden. Für die Unternehmen kommt die Nachbesserung jedoch zu spät und schafft keine tatsächliche Übergangsfrist.

Seit dem 27. September 2026 gelten deutlich strengere Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie müssen unter anderem Claims auf Produkten, Verpackungen und Hangtags sowie in Online-Shops und weiteren Marketingmaterialien an die neuen Vorgaben anpassen.

Südwesttextil kritisiert die kurzfristige Änderung des UWG unmittelbar vor Anwendungsbeginn der neuen Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Die beschlossene Verhältnismäßigkeitsprüfung für bereits in Verkehr gebrachte Waren ist ein wichtiges Signal, ersetzt jedoch keine verlässliche Übergangsregelung.

Nur zwei Tage vor dem verbindlichen Anwendungsbeginn der neuen Vorgaben zur Umsetzung der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie (EmpCo) hatte der Deutsche Bundestag eine ergänzende Regelung für bereits in Verkehr gebrachte Waren beschlossen. Südwesttextil begrüßt, dass die besonderen Herausforderungen bei Altbeständen damit grundsätzlich anerkannt werden. Für die Unternehmen kommt die Nachbesserung jedoch zu spät und schafft keine tatsächliche Übergangsfrist.

Seit dem 27. September 2026 gelten deutlich strengere Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie müssen unter anderem Claims auf Produkten, Verpackungen und Hangtags sowie in Online-Shops und weiteren Marketingmaterialien an die neuen Vorgaben anpassen.

Mit dem neu eingefügten § 15b UWG soll für Waren, die bereits vor dem Stichtag in Verkehr gebracht wurden, bei Beseitigungs- und Unterlassungsansprüchen künftig der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt werden. In die Bewertung sollen unter anderem bereits ergriffene Abhilfemaßnahmen, die Kosten einer Beseitigung sowie dadurch entstehende Umweltbelastungen einfließen. In der Praxis bedeutet das: Jede Ware, unabhängig davon, ob sie bereits im Laden liegt oder noch im Lager des Herstellers sowie alle Aussagen, mit denen Unternehmen ihre Produkte bewerben, etwa auf Etiketten und Hangtags, in Online-Shops, Newslettern oder auf Social Media müssen seit dem 27. September 2026 EmpCo-konform sein. Die Regelung ändert nichts an den materiellen Anforderungen. Sie räumt lediglich gewisse Hürden bei der Rechtsverfolgung und Gestaltungsspielräume bei der Nachweisbarkeit ein. Eine echte Entlastung für die Unternehmen bedeutet das jedoch nicht.

„Dass die Politik die Problematik bei bereits produzierten und in Verkehr gebrachten Waren anerkennt, ist grundsätzlich richtig. Dass eine solche Regelung aber erst wenige Tage vor dem Anwendungsbeginn auf den Weg gebracht wird, ist für Unternehmen nicht akzeptabel. Wer Produkte, Verpackungen und Kennzeichnungen mit langen Vorlaufzeiten plant, braucht verlässliche Rahmenbedingungen, echte Erleichterungen und keine Korrekturen auf den letzten Metern, die in der Praxis keine wirkliche Entlastung mit sich bringen“, erklärt Edina Brenner, Hauptgeschäftsführerin von Südwesttextil.

Südwesttextil kritisiert auch, dass die Neuregelung keine allgemeine Abverkaufs- oder Übergangsfrist vorsieht. Ohne eine solche Frist müssen jegliche, bereits produzierte Waren, Hangtags und Werbematerialien nachträglich geändert, überklebt oder – wenn eine Anpassung nicht möglich ist – im schlimmsten Fall vernichtet werden. Besonders betroffen sind Produkte mit langen Planungszyklen oder Waren, die aufgrund längerer Verkaufszeiträume noch auf Lager liegen. Die Umetikettierung und Vernichtung verursachen zusätzliche Kosten sowie Personalaufwand und laufen zugleich Nachhaltigkeitszielen zuwider.

Hinzu kommt: Die Sonderregelung beschränkt sich nach ihrem Wortlaut auf bereits in Verkehr gebrachte Waren. Für Werbeunterlagen, wie z.B. Kataloge, Plakate oder Banner am Point of Sale sowie Websites, Online-Shops, Newsletter und Social-Media-Auftritte gibt es keine vergleichbare Erleichterung. Gerade dort wäre eine Übergangsfrist auch notwendig, da Werbemittel häufig in großen Auflagen vorproduziert werden und digitale Inhalte über zahlreiche Seiten, Produktlisten und ältere Beiträge hinweg geprüft und angepasst werden müssen. Eine vollständige Anpassung sämtlicher Inhalte benötigt einen angemessenen zeitlichen Vorlauf.

Für Südwesttextil steht die kurzfristige Nachbesserung damit beispielhaft für ein grundsätzliches Problem bei neuen regulatorischen Anforderungen: Praxistauglichkeit und realistische Umsetzungsfristen müssen bereits im Gesetzgebungsprozess berücksichtigt werden – und nicht erst unmittelbar vor dem Stichtag.

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V.

Patricia Urquiolas „Bambi“ aus Ohoskin in der Installation „among-all“ auf der Heimtextil 2026. Foto: Messe Frankfurt
Patricia Urquiolas „Bambi“ aus Ohoskin in der Installation „among-all“ auf der Heimtextil 2026.
30.09.2026

Patricia Urquiola im Trend Space: Neue Design-Elemente für die Heimtextil 2027

Die Heimtextil Trends 27/28, kuratiert von Alcova, können im Trend Space auf der Heimtextil erlebt werden. In diesem Rahmen geht die Zusammenarbeit der Heimtextil mit Patricia Urquiola 2027 ins dritte Jahr. Im Trend Space präsentiert die Architektin und Designerin drei Skulpturen: Neben dem bekannten Element „Bambi“ entwickelt Urquiola zwei neue Stücke speziell für die Heimtextil. Damit präsentiert sie ihre eigene Interpretation des Trendthemas „The Performance of Everyday Living“. 

2027 kommen zwei langjährige Designpartnerschaften der Heimtextil zusammen: Alcova kuratiert die Heimtextil Trends 27/28 „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“. Zugleich baut Patricia Urquiola ihr Konzept der Skulptur „Bambi“ im Rahmen des Trend Spaces aus. Damit bringt sie ihre eigene Material- und Designsprache ein. Seit drei Jahren entwickeln sich beide Partnerschaften mit jeder Ausgabe der Heimtextil weiter. 2027 kommen sie erstmals direkt im Trend Space zusammen. 

Die Heimtextil Trends 27/28, kuratiert von Alcova, können im Trend Space auf der Heimtextil erlebt werden. In diesem Rahmen geht die Zusammenarbeit der Heimtextil mit Patricia Urquiola 2027 ins dritte Jahr. Im Trend Space präsentiert die Architektin und Designerin drei Skulpturen: Neben dem bekannten Element „Bambi“ entwickelt Urquiola zwei neue Stücke speziell für die Heimtextil. Damit präsentiert sie ihre eigene Interpretation des Trendthemas „The Performance of Everyday Living“. 

2027 kommen zwei langjährige Designpartnerschaften der Heimtextil zusammen: Alcova kuratiert die Heimtextil Trends 27/28 „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“. Zugleich baut Patricia Urquiola ihr Konzept der Skulptur „Bambi“ im Rahmen des Trend Spaces aus. Damit bringt sie ihre eigene Material- und Designsprache ein. Seit drei Jahren entwickeln sich beide Partnerschaften mit jeder Ausgabe der Heimtextil weiter. 2027 kommen sie erstmals direkt im Trend Space zusammen. 

Für die Heimtextil 2027 erweitert Patricia Urquiola die Figur „Bambi“ aus der letztjährigen Installation „among-all“. Sie ergänzt die hybride silberne Kreatur um zwei neue für die Heimtextil kreierte Stücke. Diese knüpfen an die bisherigen Formen und Materialien an und führen sie weiter. Gleichzeitig zeigen sie Patricia Urquiolas eigene Interpretation des Trendthemas „The Performance of Everyday Living“. Damit führt Patricia Urquiola eine Arbeit fort, die sich über mehrere Heimtextil-Ausgaben entwickelt hat. Bereits 2025 inszenierte sie „Bambi“ digital auf einem Monitor auf der Heimtextil. Für die Ausgabe 2026 gestaltete sie daraus ein physisches Element. 2027 entwickelt Patricia Urquiola es mit zwei weiteren Figuren weiter. 

„Für die Heimtextil 2027 kehre ich mit einer Familie aus drei hybriden Kreaturen zurück: dem dritten Kapitel einer Forschung, die sich mit jeder Ausgabe weiterentwickelt. Gemeinsam zeichnen die Arbeiten eine Reise nach – von digitalen Bildern hin zu physischer Präsenz. Sie schlagen ein neues Kapitel der materiellen Experimentierfreude auf. Textil wird zu einer lebendigen, sich stetig weiterentwickelnden Form“, sagt Patricia Urquiola. 

Darin sieht Alcova eine besonders starke Verbindung zur Trendrichtung „Hyper Presence“. Diese rückt physische Präsenz, Materialcharakter und menschliche Verbindung in den Mittelpunkt. Damit steht Urquiolas Beitrag für die Gegenbewegung innerhalb der Trends: Nicht alles in unserem Zuhause muss uns messen, begleiten oder optimieren. Manche Dinge dürfen einfach durch Material, Berührung und Komfort wirken.

Gleichzeitig entstehen Verbindungen zu den weiteren Trendrichtungen „Staged Competence“ und „Inside, Out“. Ein Beispiel dafür ist „Bambis“ Material „Ohoskin“: Die metallisierte Oberfläche wirkt zunächst technisch, industriell und futuristisch. Im Gegensatz zu seinem Aussehen besteht es jedoch aus den Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Hinter der technischen Optik steckt damit eine überraschend natürliche Materialgeschichte. Genau dieser Kontrast macht das Objekt für Alcova menschlicher und nahbarer. 

Die Heimtextil Trends 27/28 mit Patricia Urquiolas Designelementen erleben Besucher*innen im Trend Space der Heimtextil vom 12. bis 15. Januar 2027.

Weitere Informationen:
Patricia Urquiola Heimtextil Trend
Quelle:

Messe Frankfurt

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin
23.09.2026

Heimtextil: Therapeutische Muster und Mythologie als Designquelle

Noch mehr junges Design und kreative Ideen: Zur kommenden Heimtextil geht die New Talent Area gestärkt in ihre zweite Auflage. Vom 12. bis 15. Januar 2027 begrüßt das kuratierte Areal mehr als 30 Teilnehmer*innen, von denen sich viele erstmals auf internationaler Bühne präsentieren. In Frankfurt zeigen sie aufregende textile Designs, überraschende Materialien und marktreife Produkte.
 

Noch mehr junges Design und kreative Ideen: Zur kommenden Heimtextil geht die New Talent Area gestärkt in ihre zweite Auflage. Vom 12. bis 15. Januar 2027 begrüßt das kuratierte Areal mehr als 30 Teilnehmer*innen, von denen sich viele erstmals auf internationaler Bühne präsentieren. In Frankfurt zeigen sie aufregende textile Designs, überraschende Materialien und marktreife Produkte.
 
Zur Heimtextil 2026 wurde die New Talent Area curated by Jennifer Castoldi, Trendease International, neu etabliert – und stieß ad hoc auf hohe Resonanz. Die zweite Edition spiegelt den Erfolg des Debüts in einer wachsenden Teilnehmerzahl wider. Zudem verstärken Institutionen und Sponsoren ihr Engagement und unterstützen die Newcomer beim Start in den Markt aktiv. Auch aus diesem Grund erwartet die Besucher*innen auf dem Sonderareal in Halle 4.2 zahlreiche ganz neue Gesichter und frische Impulse. Die gezeigten Projekte reichen dabei über eine große Bandbreite an Entwicklungsstufen hinweg – von experimentellen Material- und Designansätzen bis hin zu fertigen Produkten, die direkt in den Handel bzw. in die Anwendung fließen können. Ebenso profitieren Interessierte von den vielfältigen Themen, die die Designs der New Talents umfassen – darunter biobasierte Lösungen, Zirkularität, Nachhaltigkeit, Neurodiversität, Herkunft und Handwerk.
 
2027 kommen die über 30 bisher registrierten Teilnehmer*innen aus China, Dänemark, Deutschland, England, Kanada, Norwegen, Schottland, der Schweiz, Spanien und Wales. Während sich der Großteil der Newcomer erstmals in Frankfurt präsentiert, sind zwei Teilnehmerinnen erneut dabei: Elis Blackwood mit ihrem Atelier e.L.s designs für zeitgenössische Textilkunst und Oberflächengestaltung sowie die Künstlerin, Designerin und Handstickerin Severina Seidl kehren 2027 unter dem Label New Talents Plus wieder. Die Rückkehr unterstreicht die Relevanz des Formats auf der Heimtextil. Es bietet über den ersten Messeauftritt hinaus Anknüpfungspunkte – etwa für den Ausbau von Kontakten, die weitere Positionierung im Markt und die langfristige Vernetzung innerhalb der Branche.
 
Frisch dabei ist Hallie Graham mit ihren „Tales of Lost Wonder“, einer außergewöhnlichen Kollektion handbedruckter Textiltapeten. Die junge Farbexpertin greift in ihrer Edition Motive der schottischen Folklore und Mythologie auf. Für die aufwendigen Designs nutzt sie Techniken wie Devoré, Ausblasfärben und Reaktivfärben und überführt die Authentizität ihrer handgefertigten Arbeiten mithilfe digitaler Designanwendungen in marktfähige Produkte. 
 
Mit Cascavel präsentiert sich eine aufstrebende Kreativagentur, die drei komplementäre Ansätze verfolgt: Im wissenschaftlichen Zweig erarbeitet das Kreativteam zusammen mit Partnern aus der Forschung Muster mit therapeutischen Eigenschaften, die sich etwa auf positiv den Blutdruck auswirken können. Im historischen Ansatz restauriert und digitalisiert das in Barcelona und Zürich ansässige Studio eine eigene Sammlung von 60.000 seltenen Büchern, aus denen es neue Designs mit starker Erzählkraft entwickelt. Der dritte Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischen, handgefertigten Kollektionen, die auf der Basis von Trendforschungen entstehen.
 
Neue Ansätze für das Textilrecycling präsentiert FibreLab. Das in London beheimatete Start-up erarbeitet zusammen mit Unternehmen aus Großbritannien maßgeschneiderte Lösungen, um Textilabfälle in neue, erfolgversprechende Materialien zu überführen. Auf der Heimtextil 2027 rückt FibreLab ein eigenentwickeltes Papiermaterial in den Fokus, das zu 100 Prozent aus recycelten Textilabfällen besteht und Anwendungsbereiche wie Marketing und Verpackung adressiert.

Quelle:

Messe Frankfurt

(c) Parkdale Mills Inc. / Intrinsic Advanced Materials
15.09.2026

CiCLO zieht tiefer in Bettwaren ein

Intrinsic Advanced Materials erweitert CiCLO in Home- und Hospitality-Textilien. ADVANSA integriert die Technologie in Suprelle-Faserfüllungen für Kissen, Bettdecken und weitere Bettwaren. Parallel untersucht HeiQ Kombinationen mit funktionalen Technologien für Kühlung, Feuchtigkeitsmanagement, Frische, schnelleres Trocknen und Allergenreduktion.

CiCLO wird während der Herstellung in Polyester- oder Nylonfasern eingebracht. Die Technologie soll die Persistenz freigesetzter synthetischer Mikrofasern reduzieren, wenn diese in feuchte, mikrobiell aktive Umgebungen gelangen. Der Anbieter verweist auf Prüfungen durch unabhängige Labore nach ASTM- und ISO-Methoden.

Interessant ist die zunehmende kommerzielle Tiefe: Aus einer Materialtechnologie wird ein Baustein etablierter Füllstoff- und Funktionssysteme. Gerade für Bettwaren und Hospitality ist dabei entscheidend, dass Komfort- und Gebrauchseigenschaften nicht hinter der Umweltargumentation zurücktreten.

Intrinsic Advanced Materials erweitert CiCLO in Home- und Hospitality-Textilien. ADVANSA integriert die Technologie in Suprelle-Faserfüllungen für Kissen, Bettdecken und weitere Bettwaren. Parallel untersucht HeiQ Kombinationen mit funktionalen Technologien für Kühlung, Feuchtigkeitsmanagement, Frische, schnelleres Trocknen und Allergenreduktion.

CiCLO wird während der Herstellung in Polyester- oder Nylonfasern eingebracht. Die Technologie soll die Persistenz freigesetzter synthetischer Mikrofasern reduzieren, wenn diese in feuchte, mikrobiell aktive Umgebungen gelangen. Der Anbieter verweist auf Prüfungen durch unabhängige Labore nach ASTM- und ISO-Methoden.

Interessant ist die zunehmende kommerzielle Tiefe: Aus einer Materialtechnologie wird ein Baustein etablierter Füllstoff- und Funktionssysteme. Gerade für Bettwaren und Hospitality ist dabei entscheidend, dass Komfort- und Gebrauchseigenschaften nicht hinter der Umweltargumentation zurücktreten.

Quelle:

Intrinsic Advanced Materials / Parkdale Advanced Materials / ADVANSA / HeiQ

(c) Messe Frankfurt
14.09.2026

36.000 Besucher für Heimtextilien in Shanghai

Die Herbst-Ausgabe der Intertextile Shanghai Home Textiles meldet mehr als 900 Aussteller aus 19 Ländern und Regionen sowie knapp 36.000 Besucher aus 113 Märkten. Die Messe belegte über 100.000 Quadratmeter und deckte unter anderem Bettwaren, Möbelstoffe, Vorhänge, Teppiche und designorientierte Kollektionen ab.

Messe Frankfurt hebt insbesondere die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit, neuen Technologien und supply-chain-orientierter Transparenz hervor. Neben klassischen Sourcing-Kategorien zeigten Aussteller funktionale Textilien, nachhaltigere Materialien und technologiegestützte Lösungen. Stark vertreten waren Käufer aus Greater China, Südostasien und zunehmend Zentralasien.

Auch das Rahmenprogramm zielte stärker auf Markt- und Technologiefragen. Die Themen reichten von Lifestyle-Trends und urbaner Erneuerung bis zum Einsatz von KI im Heimtextilsektor und zu Absatzchancen in Lateinamerika. Damit bestätigt die Messe, dass sich Heimtextilbeschaffung zunehmend mit Materialinnovation, Daten, Nachhaltigkeitsnachweisen und schnelleren Designzyklen verschränkt.

Die Herbst-Ausgabe der Intertextile Shanghai Home Textiles meldet mehr als 900 Aussteller aus 19 Ländern und Regionen sowie knapp 36.000 Besucher aus 113 Märkten. Die Messe belegte über 100.000 Quadratmeter und deckte unter anderem Bettwaren, Möbelstoffe, Vorhänge, Teppiche und designorientierte Kollektionen ab.

Messe Frankfurt hebt insbesondere die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit, neuen Technologien und supply-chain-orientierter Transparenz hervor. Neben klassischen Sourcing-Kategorien zeigten Aussteller funktionale Textilien, nachhaltigere Materialien und technologiegestützte Lösungen. Stark vertreten waren Käufer aus Greater China, Südostasien und zunehmend Zentralasien.

Auch das Rahmenprogramm zielte stärker auf Markt- und Technologiefragen. Die Themen reichten von Lifestyle-Trends und urbaner Erneuerung bis zum Einsatz von KI im Heimtextilsektor und zu Absatzchancen in Lateinamerika. Damit bestätigt die Messe, dass sich Heimtextilbeschaffung zunehmend mit Materialinnovation, Daten, Nachhaltigkeitsnachweisen und schnelleren Designzyklen verschränkt.

Quelle:

Messe Frankfurt (HK) Ltd / Intertextile Shanghai Home Textiles

11.09.2026

BTE stellt Handel Handreichung zur EmpCo-Richtlinie bereit

Die Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EU) 2024/825 (EmpCo) verschärft ab dem 27. September 2026 die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern deutlich. Ziel der EU-Richtlinie ist es, Greenwashing zu unterbinden. Künftig sind pauschale Begriffe wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ nur noch zulässig, wenn sie durch eine anerkannte herausragende Umweltleistung belegt werden. Eigene Nachhaltigkeitssiegel ohne unabhängige Zertifizierung, irreführende oder pauschale Umweltaussagen sowie Klimaneutralitätsaussagen zu Produkten werden künftig unzulässig.
 
Unternehmen des Textil-, Schuh- und Lederwarenhandels müssen deshalb ihre gesamte Nachhaltigkeits- und Marketingkommunikation sowohl online als auch stationär kritisch überprüfen. „Die EmpCo-Richtlinie trifft den Handel in einer ohnehin herausfordernden Phase. Besonders problematisch ist, dass keine Abverkaufs- oder Übergangsfristen vorgesehen sind. Dadurch entstehen erhebliche rechtliche Unsicherheiten und praktische Herausforderungen für Händlerinnen und Händler“, so Marika Hanschke, Referentin für Kreislaufwirtschaft beim BTE.

Die Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EU) 2024/825 (EmpCo) verschärft ab dem 27. September 2026 die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern deutlich. Ziel der EU-Richtlinie ist es, Greenwashing zu unterbinden. Künftig sind pauschale Begriffe wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ nur noch zulässig, wenn sie durch eine anerkannte herausragende Umweltleistung belegt werden. Eigene Nachhaltigkeitssiegel ohne unabhängige Zertifizierung, irreführende oder pauschale Umweltaussagen sowie Klimaneutralitätsaussagen zu Produkten werden künftig unzulässig.
 
Unternehmen des Textil-, Schuh- und Lederwarenhandels müssen deshalb ihre gesamte Nachhaltigkeits- und Marketingkommunikation sowohl online als auch stationär kritisch überprüfen. „Die EmpCo-Richtlinie trifft den Handel in einer ohnehin herausfordernden Phase. Besonders problematisch ist, dass keine Abverkaufs- oder Übergangsfristen vorgesehen sind. Dadurch entstehen erhebliche rechtliche Unsicherheiten und praktische Herausforderungen für Händlerinnen und Händler“, so Marika Hanschke, Referentin für Kreislaufwirtschaft beim BTE.
 
Um die Branche bei der Umsetzung der neuen Vorgaben zu unterstützen, stellt der BTE dem Handel eine Handreichung zur EmpCo-Richtlinie bereit. Sie erläutert die wesentlichen rechtlichen Anforderungen und zeigt auf, welche Schritte Händlerinnen und Händler jetzt angehen sollten. „Die Handreichung informiert darüber, welche Nachhaltigkeitsaussagen künftig zulässig sind, welche etablierten Nachhaltigkeitssiegel weiterhin verwendet werden dürfen und wo die neuen rechtlichen Grenzen verlaufen. Zudem enthält sie Informationen zu neuen Pflichten bei Gewährleistung und Garantien, etwa zum EU-weiten GARAN-Label. Damit bietet sie dem Handel eine wichtige Orientierungshilfe für die Umsetzung der EmpCo-Richtlinie“, so Hanschke.
 
Die Handreichung kann ab sofort unter hanschke@bte.de angefordert werden. Der BTE wird die Branche auch künftig über weitere Entwicklungen informieren und die Interessen des Handels in den politischen Dialog einbringen.

Weitere Informationen:
Empowering Consumers Directive BTE
Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

Heimtextil Trends 27/28: „Home-Maxxing“ Foto: Messe Frankfurt/Alcova
07.09.2026

Heimtextil Trends 27/28: „Home-Maxxing“ zwischen Leistungsfähigkeit und Entlastung

Besser schlafen, schneller regenerieren, effizienter leben: Der Wunsch nach Optimierung hat längst unser Zuhause erreicht. Unter dem Titel „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“ zeigen die Heimtextil Trends 27/28, wie sich unser Verhältnis zu Effizienzdenken und Technologie auf die Gestaltung von Räumen und Textilien auswirkt. Je stärker Schlaf, Wellness, Routinen, Materialien und Räume optimiert werden, desto größer wird zugleich die Sehnsucht nach einem Zuhause, das nicht noch mehr Leistung verlangt. 

Besser schlafen, schneller regenerieren, effizienter leben: Der Wunsch nach Optimierung hat längst unser Zuhause erreicht. Unter dem Titel „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“ zeigen die Heimtextil Trends 27/28, wie sich unser Verhältnis zu Effizienzdenken und Technologie auf die Gestaltung von Räumen und Textilien auswirkt. Je stärker Schlaf, Wellness, Routinen, Materialien und Räume optimiert werden, desto größer wird zugleich die Sehnsucht nach einem Zuhause, das nicht noch mehr Leistung verlangt. 

Die Anforderungen an Räume werden vielfältiger. In einem immer schnelleren und digitaleren Alltag sollen sie Orientierung geben, funktionale Ansprüche erfüllen und zugleich Entlastung bieten. „Home-Maxxing“ greift diesen Widerspruch auf. Textilien regulieren Licht, dämpfen Geräusche oder filtern Luft. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Materialien, die sich angenehm anfühlen, lange halten und nicht zusätzlichen Optimierungsdruck erzeugen. Ob Zuhause, Hotel, Arbeitswelt oder Healthcare – Interior Design muss Leistungsfähigkeit und menschliche Bedürfnisse neu ausbalancieren. Gemeinsam mit der Mailänder Designplattform Alcova übersetzt die Heimtextil diese Entwicklung in drei Trendrichtungen: Staged Competence, Inside, Out und Hyper Presence. Sie reichen von sichtbar inszenierter technischer Leistungsfähigkeit über offen gezeigte Verbindungselemente bis hin zu Materialien, deren Haptik, Beschaffenheit und Langlebigkeit in den Vordergrund rücken.
 
01 Staged Competence
Funktionalität darf man sehen. Staged Competence beschreibt eine Ästhetik, in der technische Kompetenz nicht im Hintergrund bleibt, sondern bewusst inszeniert wird. Textilien und Oberflächen zeigen, was sie können – und zunehmend auch, wie sie es können. Technische Codes, Zahlen, Symbole und Mikrografiken werden zu Gestaltungselementen. Entscheidend ist dabei nicht allein die tatsächliche Funktion eines Materials. Seine Leistungsfähigkeit soll auch nach außen erkennbar sein. Was getestet, konstruiert und optimiert wurde, darf entsprechend aussehen. Strapazierfähigkeit, technische Raffinesse und nachweisbare Qualität werden Teil der Ästhetik. 

Die Farben unterstreichen diesen technisch geprägten Charakter. Kühle Blau- und Grüntöne, mineralische Nuancen und helle, fast synthetische Farben erinnern an Hardware, Outdoor-Ausrüstung und Funktionsmaterialien. Ein leuchtendes Säuregelb setzt einen bewussten Akzent.

02 Inside, Out
Was steckt in den Dingen, mit denen wir uns umgeben? Inside, Out reagiert auf eine Welt, in der Technologien und digitale Systeme immer komplexer und schwerer nachvollziehbar werden. Der Trend setzt dieser Unsichtbarkeit eine neue Offenheit entgegen: Konstruktionen werden verständlich, Verbindungen sichtbar. Schrauben, Gurte, Nähte, Kabel, Reißverschlüsse oder andere Verbindungselemente werden nicht länger verborgen und werden bewusst Teil des Designs. Ein Bezug darf erkennen lassen, dass er abgenommen und ausgetauscht werden kann. Technik muss nicht hinter einer makellosen Oberfläche verschwinden.

Auch diese Farbpalette lebt von sichtbaren Gegensätzen. Dunkles Anthrazit und tiefes Graphit erinnern an Stahl und industrielle Bauteile. Ein kräftiges Rot und sanftes Violett setzen dazu beinahe künstlich wirkende Kontraste. Ergänzt wird die Palette durch einen gedämpften, kühlen Grün-Grau-Ton. 

03 Hyper Presence
Nach all der Optimierung kommt die Gegenbewegung. Hyper Presence richtet die Aufmerksamkeit auf das, was sich nicht messen lässt: wie sich ein Stoff auf der Haut anfühlt, wie ein Material altert oder welche Atmosphäre durch Textur entsteht. Wie sinnlich Materialien wirken können, zeigen etwa mit Bienenwachs behandelte Gewebe, die durch Wärme den natürlichen Duft von Honig und Propolis entfalten. Der Trend reagiert auf die permanente digitale Reizüberflutung mit bewusster physischer Präsenz. Materialien stehen entsprechend im Mittelpunkt: Naturfasern, raue und lebendige Oberflächen, Wolle, Leder oder Holztextilien sprechen den Körper und die Sinne an. Falten, Patina und Gebrauchsspuren sind keine Fehler, sondern Teil ihres Charakters. 

Auch die Farben verlassen die digitale Welt. Tiefes Rostrot, gebranntes Orange, Ocker, Altrosa und warmes Cremeweiß erinnern an Feuer, Ton und oxidiertes Metall. Die Palette ist warm, erdig und beruhigend – und bildet damit den deutlichsten Gegenpol zur technisch-kühlen Ästhetik der beiden anderen Trendrichtungen.
 
Im Trend Space in Halle 4.2 werden die Heimtextil Trends 27/28 erlebbar präsentiert.

Quelle:

Messe Frankfurt 

20.08.2026

Praxistaugliche Ausgestaltung des Produktsicherheitsgesetzes gefordert

Mit der Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes werden die europäischen Vorgaben zur allgemeinen Produktsicherheit in nationales Recht überführt. Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband unterstützt Südwesttextil das Ziel eines hohen Verbraucherschutzniveaus, fordert aber eine praxistaugliche, verhältnismäßige und rechtssichere Ausgestaltung. Dieser stehen aktuell mangelnde Rechtsklarheit und ein unverhältnismäßiger administrativer Aufwand entgegen.

Mit der Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes werden die europäischen Vorgaben zur allgemeinen Produktsicherheit in nationales Recht überführt. Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband unterstützt Südwesttextil das Ziel eines hohen Verbraucherschutzniveaus, fordert aber eine praxistaugliche, verhältnismäßige und rechtssichere Ausgestaltung. Dieser stehen aktuell mangelnde Rechtsklarheit und ein unverhältnismäßiger administrativer Aufwand entgegen.

Risiko muss den Unterschied machen
So fehlt im Änderungsgesetz eine Differenzierung nach Risikoklassen, sodass die Vielfalt textiler Anwendungen nicht ausreichend berücksichtigt wird. Unternehmen müssen eine Risikoanalyse erstellen – egal, ob es sich um ein T-Shirt oder einen Schlafsack mit integrierter Kapuze handelt. Was bei einem Schlafsack aufgrund zusätzlicher Anforderungen, etwa hinsichtlich der Entflammbarkeit, angemessen sein kann, führt bei einem einfachen T-Shirt zu einem unverhältnismäßigen Analyse- und Dokumentationsaufwand. Südwesttextil fordert deshalb eine systematische Kategorisierung textiler Produkte nach Risikoklassen, ein vereinfachtes Verfahren für risikoarme Standardtextilien und klare Vorgaben für Produkte mit höherem Gefährdungspotenzial.

Piktogramme und digitale Lösungen statt zusätzlicher Bürokratie
Bürokratischer Mehraufwand lässt sich aus Perspektive von Südwesttextil auch bei den Sprachanforderungen reduzieren. Aktuell ist vorgesehen, dass sämtliche Anweisungen und Sicherheitsinformationen in deutscher Sprache abzufassen sind. Aus Sicht des Verbands sollte diese Vorgabe auf sicherheitsrelevante Warnhinweise beschränkt werden. Für darüber hinausgehende Informationen sollten international anerkannte Piktogramme genutzt und die digitale Bereitstellung als gleichwertige Alternative zur physischen Kennzeichnung ermöglicht werden. 

Keine nationalen Sonderwege bei Rückrufen
Südwesttextil kritisiert zudem, dass die Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes bei der Rückrufregelung über die europäische Regulierung hinausgeht. Während diese auf Produkte abstellt, die Verbraucherinnen und Verbrauchern bereits bereitgestellt wurden, erweitert die deutsche Regelung den Rückrufbegriff auch auf gewerbliche Endnutzer. Liefert ein Textilunternehmen beispielsweise Arbeitskleidung an eine Hotelkette oder eine gewerbliche Wäscherei, entstehen dadurch zusätzliche Informations- und Abwicklungspflichten. Südwesttextil fordert deshalb eine Anpassung der nationalen Rückrufregelung an die europäischen Vorgaben.

Gleiche Regeln brauchen gleiche Kontrollen
Für faire Wettbewerbsbedingungen müssen bestehende Vorgaben gegenüber allen Marktteilnehmern gleichermaßen durchgesetzt werden. Das gilt insbesondere mit Blick auf den stark wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten: Allein nach Deutschland gelangen täglich mehr als 400.000 Pakete. Die neue Fassung des Produktsicherheitsgesetzes gibt den Marktüberwachungsbehörden dafür auch gegenüber Online-Plattformen konkrete Instrumente an die Hand: Bei nichtkonformen oder gefährlichen Produkten können sie unter anderem die Entfernung von Inhalten, Zugangssperren oder Warnhinweise anordnen. 

„Hohe Produktsicherheit und eine bürokratiearme Umsetzung sind kein Widerspruch. Entscheidend ist, dass Anforderungen dem tatsächlichen Risiko eines Produkts entsprechen und für Unternehmen rechtssicher umsetzbar bleiben. Statt regelkonforme produzierende Unternehmen mit unverhältnismäßigen Vorgaben zu belasten, müssen bestehende Regeln konsequent nicht nur gegenüber im Binnenmarkt ansässigen, sondern auch gegenüber aus Drittstaaten importierenden Wirtschaftsakteuren durchgesetzt und die Möglichkeiten der Marktüberwachung ausgeschöpft werden. Nur so schaffen wir wirksamen Verbraucherschutz und faire Wettbewerbsbedingungen“, betont Edina Brenner, Hauptgeschäftsführerin von Südwesttextil. 

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V. 

Filament Querschnitt von BICO BCF 70% PET / 30% PBT. (c) Barmag
Filament Querschnitt von BICO BCF 70% PET / 30% PBT.
06.08.2026

BICO BCF-Garn zeigt im Praxistest hohe Performance

In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt mit weiteren Partnern haben Barmag und Object Carpet erfolgreich BICO BCF-Garn im Teppichprozess getestet. Die Ergebnisse zeigen: Die innovative Garntechnologie bietet deutliche Leistungsvorteile und eröffnet neue Möglichkeiten für recyclingorientierte Teppichkonstruktionen.

Mit den Versuchen konnte ein wichtiger Entwicklungsschritt für die Teppichindustrie erreicht werden. Erstmals konnte die aus anderen Chemiefaseranwendungen bekannte Bicomponenten-Technologie erfolgreich in den BCF-Prozess übertragen und entlang der gesamten Teppichwertschöpfungskette validiert werden. Die Versuche zeigen das Potenzial einer neuen Garnklasse, die verbesserte Gebrauchseigenschaften mit neuen Möglichkeiten für moderne Teppichkonstruktionen verbindet.

Mehr Volumen, Elastizität und Performance
„Die Versuche zeigen, dass ein BICO BCF Teppich gegenüber Standard Teppichgarn mehr Volumen, hohe Elastizität und bestätigte Heavy Duty Performance bietet. Die PET-basierte Materialkombination ermöglicht auch recyclingfähige Teppichkonzepte.“, fasst Produktmanager Markus Reichwein die Versuchsergebnisse zusammen.

In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt mit weiteren Partnern haben Barmag und Object Carpet erfolgreich BICO BCF-Garn im Teppichprozess getestet. Die Ergebnisse zeigen: Die innovative Garntechnologie bietet deutliche Leistungsvorteile und eröffnet neue Möglichkeiten für recyclingorientierte Teppichkonstruktionen.

Mit den Versuchen konnte ein wichtiger Entwicklungsschritt für die Teppichindustrie erreicht werden. Erstmals konnte die aus anderen Chemiefaseranwendungen bekannte Bicomponenten-Technologie erfolgreich in den BCF-Prozess übertragen und entlang der gesamten Teppichwertschöpfungskette validiert werden. Die Versuche zeigen das Potenzial einer neuen Garnklasse, die verbesserte Gebrauchseigenschaften mit neuen Möglichkeiten für moderne Teppichkonstruktionen verbindet.

Mehr Volumen, Elastizität und Performance
„Die Versuche zeigen, dass ein BICO BCF Teppich gegenüber Standard Teppichgarn mehr Volumen, hohe Elastizität und bestätigte Heavy Duty Performance bietet. Die PET-basierte Materialkombination ermöglicht auch recyclingfähige Teppichkonzepte.“, fasst Produktmanager Markus Reichwein die Versuchsergebnisse zusammen.

Gefertigt wurde das Garn auf einer Neumag S8 BCF-Anlage mit BICO Spinnbalken. Das Prinzip des Bicomponenten-Garns ist bereits in anderen Chemiefaserspinnprozessen etabliert – neu ist jedoch die erfolgreiche Integration in den BCF-Prozess. Die besondere Materialkombination sorgt aufgrund unterschiedlicher Schrumpf- und Dehnungseigenschaften der verwendeten Polymere für ein Selbstkräuseln (Selfcrimping) des Garns und erzeugt so die charakteristische Volumenstruktur.

Die erfolgreichen Versuche auf einer Neumag S8 BCF-Anlage zeigen nun, dass sich der Ansatz auch für die Teppichindustrie industriell umsetzen lässt. Ebenso lieferten alle weiteren Prozessschritte – vom Kablieren über das Heatsetting bis hin zum Tuften und Beschichten durchgehend gute Ergebnisse.

Überzeugende Ergebnisse entlang der gesamten Prozesskette
Nach dem Heatsetting zeigte sich das Garn mit ausgeprägtem Bausch verbunden mit einer hohen Elastizität. Auch im Tuftingprozess überzeugte das Material: Trotz erhöhtem Titer konnte das Garn problemlos verarbeitet werden. Durch die Elastizität des Garns konnten zudem mehr Laufmeter Rohware erstellt werden als zunächst angenommen.

Weiter zeichnet sich das Garn durch die gute Abdeckung des Trägermaterials aus. In der Beschichtung bestätigte sich die Prozesssicherheit zusätzlich – sowohl die Schnitt- als auch die Schlingenware konnte verarbeitet werden.

Erfolgreiche Qualitätsprüfung für den Dauereinsatz
Die entwickelten Teppichkonstruktionen wurden umfassend getestet, unter anderem durch Stuhlrollen- und Vettermann-Prüfungen gemäß DIN EN 1307. Ergebnis: Alle Konstruktionen sind für die ständige Nutzung im Geschäftsbereich geeignet und erreichten je nach Teppichkonstruktion eine Beanspruchungsklasse bis Klasse 33. „Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass sich die BICO BCF-Technologie nicht nur prozesssicher in bestehende Produktionsabläufe integrieren lässt, sondern auch deutliche Vorteile in der Produktperformance bietet“, so Markus Reichwein.

Zukunftsfähige Lösung für vielfältige Anwendungen
Das Gesamtfazit der Versuche ist eindeutig: BICO BCF-Garn besticht durch hohe Deckkraft, ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften und starke Performance. Damit bietet die Technologie eine vielversprechende Lösung mit neuen Optionen zur Entwicklung leistungsfähiger und differenzierter Produkte für Teppichhersteller – sowohl im Wohn- als auch im Objektbereich. Die erfolgreiche industrielle Validierung zeigt, dass BICO BCF nicht nur technisch realisierbar ist, sondern das Potenzial besitzt, zukünftige Teppichkonstruktionen nachhaltig zu prägen

Weitere Informationen:
Barmag Teppichgarn Object Carpet
Quelle:

Barmag

Bed, Bath & Living (c) Messe Frankfurt, Sutera
04.08.2026

Heimtextil erweitert Bed, Bath & Living

Die Heimtextil erweitert ihr Angebot für Bed, Bath & Living: Mit „Comfort & Connect" entsteht im Foyer der Halle 5.1 ein neuer Treffpunkt für hochwertige Bett-, Bad- und Lifestyle-Kollektionen. Nach „Sleep & Meet" ist es bereits das zweite Areal, mit dem die Heimtextil ihr Angebot für Aussteller und Einkäufer*innen noch fokussierter gestalten will. 

Bereits bestätigt sind Auskin Europe, Essenza Home, Formesse, Hermann Biederlack, Ibena Textilwerke, Sprügel Hometex, Stuco sowie Zoeppritz. Mehrere Unternehmen kehren nach längerer Ausstellungspause auf die Heimtextil zurück. „Comfort & Connect" richtet sich an den Facheinzelhandel – allen voran Bettenfachhändler –, an Entscheider*innen aus Hospitality und Objektausstattung sowie an internationale Einkäufer*innen. Das Angebot umfasst Bett- und Badtextilien, Dekokissen sowie Wohnaccessoires. Die zentrale Platzierung im Foyer der Halle 5.1 schafft kurze Wege zu den weiteren Bereichen von Bed, Bath & Living in den Hallen 5.0 und 5.1 und Smart Bedding in der Halle 4.0.

Die Heimtextil erweitert ihr Angebot für Bed, Bath & Living: Mit „Comfort & Connect" entsteht im Foyer der Halle 5.1 ein neuer Treffpunkt für hochwertige Bett-, Bad- und Lifestyle-Kollektionen. Nach „Sleep & Meet" ist es bereits das zweite Areal, mit dem die Heimtextil ihr Angebot für Aussteller und Einkäufer*innen noch fokussierter gestalten will. 

Bereits bestätigt sind Auskin Europe, Essenza Home, Formesse, Hermann Biederlack, Ibena Textilwerke, Sprügel Hometex, Stuco sowie Zoeppritz. Mehrere Unternehmen kehren nach längerer Ausstellungspause auf die Heimtextil zurück. „Comfort & Connect" richtet sich an den Facheinzelhandel – allen voran Bettenfachhändler –, an Entscheider*innen aus Hospitality und Objektausstattung sowie an internationale Einkäufer*innen. Das Angebot umfasst Bett- und Badtextilien, Dekokissen sowie Wohnaccessoires. Die zentrale Platzierung im Foyer der Halle 5.1 schafft kurze Wege zu den weiteren Bereichen von Bed, Bath & Living in den Hallen 5.0 und 5.1 und Smart Bedding in der Halle 4.0.

„Sleep & Meet“ mit dem Fachverband Matratzen-Industrie e. V. 
In unmittelbarer Nähe, in Halle 4.0, steht die Produktgruppe Smart Bedding im Fokus. Gemeinsam mit dem Fachverband Matratzen-Industrie e. V. präsentiert die Heimtextil erneut das Areal „Sleep & Meet“. Zahlreiche namhafte Marken aus dem Matratzenbereich wie Auping Germany, Bettwaren Stendebach, Dormiente, die EuroComfort Group mit  Badenia, Brinkhaus, Lück und Schlaraffia, f.a.n. frankenstolz mit Heinrich Häussling und Centa Star sowie Hüsler Nest, Paar Matratzenfabrik und Schwarzwald Schlafsysteme haben ihre Teilnahme bestätigt. Das Areal ergänzt das Angebot rund um Schlafkomfort und Schlafsysteme und schafft zusätzliche Anknüpfungspunkte für den Handel.

Quelle:

Messe Frankfurt

Foto Messe Frankfurt, Valentin
20.07.2026

Heimtextil 2027: Carpets & Rugs mit neuer Struktur und Premiumsegment

Noch effizienter, noch marktnäher, noch zielgerichteter: Die Heimtextil 2027 stärkt ihre Position als führender Treffpunkt der globalen Teppichbranche und baut Carpets & Rugs entlang der Marktbedürfnisse weiter aus. Mit einer stärkeren Ausrichtung auf Vertriebskanäle integriert sich das Segment in die Produktwelten der Heimtextil. Hersteller, Handel, Industrie, Objektgeschäft profitieren von zusätzlichen Geschäftspotenzialen, Neukontakten und der effizienten Beschaffung ganzheitlicher Interior-Lösungen. Mit Carpets & Rugs Excellence entsteht zudem erstmals ein Premiumsegment für ausgewählte Volumenhersteller. Zahlreiche Keyplayer haben ihre Teilnahme für 2027 bestätigt.

Noch effizienter, noch marktnäher, noch zielgerichteter: Die Heimtextil 2027 stärkt ihre Position als führender Treffpunkt der globalen Teppichbranche und baut Carpets & Rugs entlang der Marktbedürfnisse weiter aus. Mit einer stärkeren Ausrichtung auf Vertriebskanäle integriert sich das Segment in die Produktwelten der Heimtextil. Hersteller, Handel, Industrie, Objektgeschäft profitieren von zusätzlichen Geschäftspotenzialen, Neukontakten und der effizienten Beschaffung ganzheitlicher Interior-Lösungen. Mit Carpets & Rugs Excellence entsteht zudem erstmals ein Premiumsegment für ausgewählte Volumenhersteller. Zahlreiche Keyplayer haben ihre Teilnahme für 2027 bestätigt.

Die Heimtextil 2027 vereint erneut die globale Teppichbranche in Frankfurt. Mit einer neuen Struktur orientiert sich Carpets & Rugs konsequent an den aktuellen Marktanforderungen und stärkt die Vernetzung entlang der Einkaufs- und Vertriebskanäle. Teppichanbieter integrieren sich gezielt in die Produktwelten der Heimtextil – und bündeln ganzheitliche Interior-Konzepte für den Fachhandel, Lösungen für Hospitality- und Objektprojekte sowie Angebote für das internationale Volumengeschäft. Hersteller profitieren von zusätzlichen Geschäftspotenzialen und Neukontakten. Einkäufer*innen erhalten einen direkten Zugang zu kompletten Einrichtungslösungen. „Unser Anspruch ist es, die Bedürfnisse des gesamten Teppichmarkts optimal abzubilden. Gemeinsam mit der Branche entwickeln wir Carpets & Rugs kontinuierlich weiter und schaffen eine noch zielgerichtetere Business-Plattform für Hersteller, Marken und Einkäufer*innen weltweit“, sagt Bettina Bär, Director Heimtextil. „Die starke Beteiligung bestätigt erneut die Relevanz der Heimtextil als Heimat der globalen Teppichindustrie in Frankfurt.“
 
Neue Geschäftspotenziale und starke internationale Beteiligung
Maschinengefertigte Teppiche sowie Anbieter von Fasern, Garnen und Technologien präsentieren sich künftig in Halle 3.1 im Umfeld von Decorative & Furniture Fabrics – mit direkter Anbindung an Fachhandel und Objektgeschäft. Handgeknüpfte Unikate, hochwertige Fußmatten und Bodenlösungen erweitern in Halle 3.0 den Bereich Interior Design Concepts: Windows, Wall & Floor mit ganzheitlichen Raumkonzepten. Die Hallen 11.0, 12.0 und 12.1 sind der Treffpunkt für Volumenhersteller und Großeinkäufer*innen aus aller Welt und ergänzen das Angebot um hand- und maschinengewebte Teppiche. Zahlreiche Marktführer und renommierte Marken haben ihre Teilnahme bereits bestätigt, darunter Agnee Innovates, Balta Industries, Bhadohi Carpets, Choudhary Exports, Fibre World, Hafizia Arts & Crafts, Heritage Overseas, Jaipur Rugs, Looms & Knots, Merinos, Oriental Weavers mit EFCO und MAC, Qayyum Exports, Ragolle Rugs, Rudra Rugs, Rugs INC., Unlimited Style Rugs, Teppich de Orienta sowie Verbatex. 
 
Qualität in jeder Größenordnung: neuer Bereich Carpets & Rugs Excellence

Mit Carpets & Rugs Excellence führt die Heimtextil 2027 in Halle 11.0 erstmals ein Premiumsegment für ausgewählte internationale Volumenhersteller der Teppichindustrie ein. Die von einer unabhängigen Fachjury ausgewählten Unternehmen stehen für hochwertige Produkte, exzellente Verarbeitung und Produktionskompetenz. Damit entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Einkäufer*innen aus Handel, Hospitality und Objektgeschäft auf der Suche nach qualitätsorientierten Teppichlieferanten mit Odervolumen in jeder Größe. Das kuratierte Segment schafft Orientierung bei globalen Beschaffungsentscheidungen und unterstreicht den Qualitätsanspruch der Heimtextil.

Quelle:

Messe Frankfurt

Grafik: Schweizerische Textilfachschule STF
15.07.2026

Carpet Design Competition 2026

Die STF Schweizerische Textilfachschule und die Ruckstuhl AG laden zur Carpet Design Competition 2026 ein. 
 
Ein Teppich ist mehr als ein funktionales Objekt. Er prägt Räume, schafft Atmosphäre und verbindet Material, Farbe und Handwerk zu einer gestalterischen Einheit. Unter dem Wettbewerbsthema «Out of» suchen wir innovative Teppichentwürfe, die dieses Thema kreativ interpretieren.
 
Das Besondere
Die drei von der Jury ausgezeichneten Entwürfe werden von der Ruckstuhl AG als Unikate produziert und erstmals im Rahmen der Zurich Design Weeks 2026 präsentiert. Anschliessend werden die prämierten Teppiche an der STF End of Year Show sowie gegebenenfalls an weiteren Veranstaltungen der Ruckstuhl AG gezeigt. 
 
Zusätzlich werden ausgewählte Wettbewerbsentwürfe während der Zurich Design Weeks ausgestellt.
 
Nachhaltigkeit im Fokus

Die STF Schweizerische Textilfachschule und die Ruckstuhl AG laden zur Carpet Design Competition 2026 ein. 
 
Ein Teppich ist mehr als ein funktionales Objekt. Er prägt Räume, schafft Atmosphäre und verbindet Material, Farbe und Handwerk zu einer gestalterischen Einheit. Unter dem Wettbewerbsthema «Out of» suchen wir innovative Teppichentwürfe, die dieses Thema kreativ interpretieren.
 
Das Besondere
Die drei von der Jury ausgezeichneten Entwürfe werden von der Ruckstuhl AG als Unikate produziert und erstmals im Rahmen der Zurich Design Weeks 2026 präsentiert. Anschliessend werden die prämierten Teppiche an der STF End of Year Show sowie gegebenenfalls an weiteren Veranstaltungen der Ruckstuhl AG gezeigt. 
 
Zusätzlich werden ausgewählte Wettbewerbsentwürfe während der Zurich Design Weeks ausgestellt.
 
Nachhaltigkeit im Fokus
Für die Umsetzung steht eine von der Ruckstuhl AG definierte Farbpalette zur Verfügung. Diese setzt sich aus hochwertigen Wollgarnen aus Restbeständen sowie aus kleinen Produktionschargen zusammen, die künftig nicht mehr im regulären Sortiment verwendet werden können. Durch die gezielte Weiterverwendung dieser Materialien leistet der Wettbewerb einen Beitrag zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und macht das Potenzial hochwertiger Out-of-Collection Materials sichtbar. 
 
Wer kann teilnehmen?
Der Wettbewerb steht allen Interessierten offen – unabhängig von Alter, Ausbildung oder beruflichem Hintergrund. Eine Zugehörigkeit zur STF ist nicht erforderlich. Auch Vorkenntnisse in der Teppichgestaltung oder im Tufting werden nicht vorausgesetzt.
 
Preise

  • Produktion der drei Siegerentwürfe als Unikate durch die Ruckstuhl AG
  • Präsentation im Rahmen der Zurich Design Weeks 2026
  • Gewinnerzertifikate für alle drei Preisträgerinnen und Preisträger
  • Gutschein für das Ruckstuhl Manufaktur Outlet im Wert von CHF 500.– für den ersten Platz

Einsendeschluss: 14. August 2026
Die vollständige Ausschreibung sowie die Farbpalette der Garne ist online verfügbar.

Quelle:

Schweizerische Textilfachschule STF