Aus der Branche

Zurücksetzen
Ultra Die Foto (c) Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik
22.04.2026

Neue Generation der Reifenhäuser Ultra Die für Barrierefolien

Smurfit Westrock, führender Anbieter nachhaltiger Verpackungslösungen, hat am 15. April in Zusammenarbeit mit dem Extrusionsmaschinenhersteller Reifenhäuser Blown Film zu einem „Barrier Day Open House“ in sein Werk in Ibi (Alicante), Spanien eingeladen. Eine große internationale Gruppe von Kunden und Branchenexperten versammelte sich, um die neueste Generation der Reifenhäuser „EVO Ultra Die“ Blasköpfe erstmals im Live- Betrieb bei einem Kunden zu erleben. 

Das Highlight war die Produktionsleistung von über 1.000 kg/h für Barriereanwendungen, die Folien mit herausragenden Eigenschaften liefert, darunter eine Profilqualität von besser als ±3 % 2σ bei einer Dicke von 70 μm. Um die hervorragende Toleranz der Folie auch bei extremen Durchsatzraten zu gewährleisten, kombiniert die Anlage die neuen EVO Ultra Die Blasköpfe mit einer perfekt abgestimmten Kombination aus der inneren Blasenkühlung EVO Cool und der marktführenden Kdesign- Kühlringtechnologie. Darüber hinaus setzt Smurfit das bewährte Reifenhäuser Ultra Flat System ein, das eine perfekt ebene Folie für die einfache Weiterverarbeitung gewährleistet. 

Smurfit Westrock, führender Anbieter nachhaltiger Verpackungslösungen, hat am 15. April in Zusammenarbeit mit dem Extrusionsmaschinenhersteller Reifenhäuser Blown Film zu einem „Barrier Day Open House“ in sein Werk in Ibi (Alicante), Spanien eingeladen. Eine große internationale Gruppe von Kunden und Branchenexperten versammelte sich, um die neueste Generation der Reifenhäuser „EVO Ultra Die“ Blasköpfe erstmals im Live- Betrieb bei einem Kunden zu erleben. 

Das Highlight war die Produktionsleistung von über 1.000 kg/h für Barriereanwendungen, die Folien mit herausragenden Eigenschaften liefert, darunter eine Profilqualität von besser als ±3 % 2σ bei einer Dicke von 70 μm. Um die hervorragende Toleranz der Folie auch bei extremen Durchsatzraten zu gewährleisten, kombiniert die Anlage die neuen EVO Ultra Die Blasköpfe mit einer perfekt abgestimmten Kombination aus der inneren Blasenkühlung EVO Cool und der marktführenden Kdesign- Kühlringtechnologie. Darüber hinaus setzt Smurfit das bewährte Reifenhäuser Ultra Flat System ein, das eine perfekt ebene Folie für die einfache Weiterverarbeitung gewährleistet. 

„Die Ergebnisse der neuen EVO 7-Schicht-Blasfolienanlage mit der EVO Ultra Die 7 haben unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Pascual Martínez Pérez, Generaldirektor von Smurfit Westrock Spanien. „Kein anderer Anbieter erreicht die erzielten Nennleistungen.“

Mit der neuen Anlage betreibt Smurfit Westrock nun insgesamt drei Reifenhäuser-Blasfolienanlagen an diesem Standort und erweitert damit seine Kapazität weiter. Gleichzeitig setzt die neue Generation von Blasköpfen neue Maßstäbe in Sachen Produktivität, ohne dabei Kompromisse bei Qualität oder Stabilität einzugehen. 

Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser-Gruppe, fügt hinzu: „Der wahre Wettbewerbsvorteil besteht aus mehr als nur Technologie. Es ist das, was wir gemeinsam in sieben Jahren aufgebaut haben – Vertrauen, Partnerschaft und messbare Ergebnisse. Jeder wichtige Schritt, den wir in dieser Partnerschaft unternommen haben, begann mit einer Frage: Was schafft den größten Mehrwert für Smurfit Westrock? Die heutige Demonstration ist ein perfektes Beispiel dafür.“ 

Auf der neuen Blasfolienanlage, die Anfang 2026 die Produktion aufgenommen hat, produziert Smurfit Westrock siebenschichtige Folien mit Barriereeigenschaften, die unter anderem für sogenannte Bag-in-Box- Verpackungen eingesetzt werden. Diese Art von Verpackung besteht aus einem stabilen Karton, in dem sich ein mit Flüssigkeit gefüllter Kunststoffschlauch befindet. Ein Ausgießer ermöglicht das Entnehmen des Getränks und verhindert das Eindringen von Sauerstoff – genau wie die 100- prozentige Sauerstoffbarriere der Kunststofffolie. 

Neben maximaler Leistung und erstklassiger Folienqualität bietet die neue Produktionslinie zudem ein hohes Maß an Flexibilität. Bei Bedarf kann die Produktion schnell von Siebenschichtfolie auf Fünf- oder Dreischichtfolie umgestellt werden. Trotz der großen Geometrie und des hohen Volumens des Blaskopfes sind dank seiner besonders wartungsfreundlichen Konstruktion schnelle Umrüstzeiten gewährleistet. 

Die Live-Demonstration wurde von einer Reihe von Fachvorträgen zur Herstellung von Barrierefolien und Verpackungen begleitet. 

Quelle:

Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

Eröffnungspressekonferenz Techtextil und Texprocess Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
22.04.2026

Techtextil & Texprocess 2026: Performance Apparel Textiles im Fokus der Eröffnung

Mit 1.700 Ausstellern aus 54 Ländern zeigen Techtextil und Texprocess 2026 die gesamte Innovationstiefe der internationalen Textilindustrie – von neuen Materialien über Recyclingtechnologien und Veredelungslösungen bis hin zu leistungsfähigen Textilherstellungs- und Verarbeitungstechnologien. Wo die Innovationskraft besonders hoch ist, macht das Schwerpunktthema der Eröffnungspressekonferenz deutlich: Performance Apparel Textiles.

Mit 1.700 Ausstellern aus 54 Ländern zeigen Techtextil und Texprocess 2026 die gesamte Innovationstiefe der internationalen Textilindustrie – von neuen Materialien über Recyclingtechnologien und Veredelungslösungen bis hin zu leistungsfähigen Textilherstellungs- und Verarbeitungstechnologien. Wo die Innovationskraft besonders hoch ist, macht das Schwerpunktthema der Eröffnungspressekonferenz deutlich: Performance Apparel Textiles.

Die Techtextil versammelt 1.500 Aussteller aus 52 Ländern. Zu den Highlights zählen das erstmals eigenständig gebündelte Segment Textile Chemicals & Dyes sowie das mit der Kennzeichnung Nature Performance versehene Angebot von über 110 Ausstellern, die natur- und biobasierte Fasern und Garne präsentieren. Darüber hinaus umfasst Performance Apparel Textiles im Vergleich zur Vorveranstaltung ein doppelt so großes Ausstellerangebot. Die Texprocess zeigt mit 200 Ausstellern aus 28 Ländern den neusten Entwicklungsstand der textilen Verarbeitung – von Design bis zum Finishing, geprägt von Automatisierung, Digitalisierung und KI. Ein Highlight: das Start-up Stars Areal, wo aufstrebende Newcomer direkt auf Partner aus Industrie und Forschung treffen. 
 
Techtextil und Texprocess gehören zu den innovationsstärksten Messen weltweit. Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt: „Eine gute Idee, die im Labor bleibt, verändert nichts. Eine Technologie, die nicht skaliert, löst kein Problem. Der eigentliche Hebel ist die Fähigkeit, Innovationen in marktfähige Lösungen zu überführen – von der Faser zur Anwendung, vom Prototyp zum Produkt. Genau dafür stehen Techtextil und Texprocess."
 
Performance Apparel Textiles: Hohe Nachfrage, steigende Anforderungen
Ob im Sport, in Outdoor-, Mode- und Workwear-Anwendungen oder in sicherheitsrelevanten Einsatzfeldern – der Bedarf an hochfunktionalen Textillösungen ist hoch. Steigende Investitionen in Sicherheit, Verteidigung und Katastrophenschutz erhöhen die Nachfrage nach belastbaren, normgerechten und technologisch anspruchsvollen Produkten – und treiben Innovationen in der Branche voran. 

Die kuratierte Sonderschau „Performance Apparels on Stage" in Halle 9.0 steht exemplarisch für textile Antworten auf diese Anforderungen. Eine unabhängige Fachjury hat Exponate ausgewählt, die unter realen Einsatzbedingungen bestehen – von flammhemmender Schutzbekleidung über UV- und Thermoregulationslösungen bis zu integrierten Technologien. Judith Bosch, Senior Manager Smart and Technical Textiles bei ETP und Jurymitglied der Sonderschau: „Die Anforderungen sind deutlich komplexer geworden. Performance-Textilien müssen heute mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen – Schutz, Komfort, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Das gelingt nur durch die enge Verzahnung von Materialinnovation und Verarbeitungstechnologie." 

Dies führt zu unterschiedlichen Anforderungen – etwa bei normgeprüfter Schutzkleidung mit hitzebeständigen Garnen und verstärkten Nähten im Vergleich zu modischen Produkten. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, erläutert: „Erst durch präzise, modernste Verarbeitungstechnologien – angepasst an die jeweiligen Einsatzbereiche – werden innovative Materialien zu leistungsfähigen, normgerechten und serienreifen Bekleidungslösungen.“ 

Drei Beispiele aus der Eröffnungspressekonferenz zeigen die Bandbreite:

  • Molotov Cocktail Protective Suit (Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V.): Entwickelt für Spezialeinheiten im Langzeiteinsatz von bis zu zehn Stunden und mehr: Der Anzug schützt zuverlässig vor Brandangriffen und bleibt dabei leicht und atmungsaktiv. Grundlage sind eine optimierte Fasermischung, eine präzise Garn- und Gewebekonstruktion sowie ein innovatives Webverfahren.
  • Warp Knitted UV Protection Jacket (KARL MAYER Textilmaschinen GmbH): UV-Schutz 50+ – ganz ohne chemische Ausrüstung. Die Schutzwirkung entsteht allein durch die dichte Kettenwirkstruktur. Bei gleichem Gewicht ist das Material atmungsaktiver als vergleichbare Rundstrickware und überzeugt durch hohen Tragekomfort: leicht, kühlend, weich und formstabil – und erfüllt dabei gleichzeitig moderne Designansprüche.
  • Royotec Timeless: GRS Multi-Norm PPE Fabrics (Tejidos Royo): Multirisiko-Gewebe für CE-zertifizierte PSA mit inhärenter Flammhemmung und 25 Prozent Recyclinganteil. Die Schutzwirkung bleibt auch nach 100 Industriewäschen erhalten – bei gleichzeitiger Elastizität und deutlich längerer Lebensdauer.

 
Mehrmals täglich vom 21. bis 24. April bringen Live-Demonstrationen bei „Performance Apparels on Stage" die Exponate auf die Bühne.

Quelle:

Messe Frankfurt

COBRA® Filter Foto: (c) BB Engineering GmbH
COBRA® Filter
22.04.2026

Plastics Recycling Show Europe 2026: Effizientes Recycling von textilem PET

Bei der kommenden Plastics Recycling Show Europe in Amster-dam am 5./6.5. wird BB Engineering sein Technologieportfolio für PET Recycling präsentieren. Dabei liegt der Fokus des deutschen Maschinenbauers wieder auf Textilrecycling und Schmelzefiltrati-on.

Das Produktportfolio umfasst Komponenten und Anlagen für die Herstellung von Folien und Kunstfasern sowie für PET Recycling. Mit Extrudern, diversen Filtern und kompletten Spinnerei- und Re-cyclinganlagen verfügt das Unternehmen über eine breite Exper-tise in der Kunststoffverarbeitung und kann ganzheitliche PET-Recyclinglösungen aus einer Hand anbieten. BB Engineering legt beim Recycling einen besonderen Fokus auf Textilrecycling (PET). Seine Systeme VacuFil® und COBRA® stehen auf der Veranstal-tung im Mittelpunkt.

VacuFil® Visco+ - PET LSP-Recycling 
Die PET-Recyclinganlage VacuFil® vereint schonende Großflächenfiltration mit einer präzisen IV-Anpassung und ermöglicht so eine dauerhaft gleichbleibende, herausragende rPET-Schmelze-qualität. 

Bei der kommenden Plastics Recycling Show Europe in Amster-dam am 5./6.5. wird BB Engineering sein Technologieportfolio für PET Recycling präsentieren. Dabei liegt der Fokus des deutschen Maschinenbauers wieder auf Textilrecycling und Schmelzefiltrati-on.

Das Produktportfolio umfasst Komponenten und Anlagen für die Herstellung von Folien und Kunstfasern sowie für PET Recycling. Mit Extrudern, diversen Filtern und kompletten Spinnerei- und Re-cyclinganlagen verfügt das Unternehmen über eine breite Exper-tise in der Kunststoffverarbeitung und kann ganzheitliche PET-Recyclinglösungen aus einer Hand anbieten. BB Engineering legt beim Recycling einen besonderen Fokus auf Textilrecycling (PET). Seine Systeme VacuFil® und COBRA® stehen auf der Veranstal-tung im Mittelpunkt.

VacuFil® Visco+ - PET LSP-Recycling 
Die PET-Recyclinganlage VacuFil® vereint schonende Großflächenfiltration mit einer präzisen IV-Anpassung und ermöglicht so eine dauerhaft gleichbleibende, herausragende rPET-Schmelze-qualität. 

Von Bottle-to-Bottle bis 100 % Fiber-to-Fiber: Dank des modularen Konzepts lässt sich VacuFil® exakt an individuelle Anforderungen anpassen. Unterschiedlichste PET-Ausgangsmaterialien wie Flakes, Textilabfälle, Faserabfälle oder Anfahrklumpen werden zuverlässig verarbeitet, während die IV gezielt an das gewünschte Endprodukt angepasst wird.

Im Zentrum steht die patentierte Schlüsselkomponente Visco+. Durch Liquid-State-Polycondensation entfernt sie flüchtige Konta-minationen verlässlich und liefert eine außergewöhnlich homoge-ne Schmelze von ±0,01 dl/g – und das bis zu 50 % schneller als vergleichbare LSP-Systeme. Je nach Durchsatz lässt sich dabei ein Viskositätsaufbau von bis zu 30 % erzielen.

Die kontinuierliche Prozessüberwachung durch ein Online-Viskosimeter gewährleistet einen stabilen und reproduzierbaren Output. Dabei hat VacuFil® eine Kapazität von 150 bis 4.000 kg/h. 

COBRA® setzt Maßstäbe in der Schmelzefiltration
Mit der Entwicklung des neuesten Schmelzefilters COBRA® will BB Engineering selbst hohen Verschmutzungsgraden zuverlässig begegnen, Filterwechsel und Reinigung vereinfachen und gleich-zeitig die Betriebskosten senken. 

Das Ergebnis ist ein leistungsstarkes System, das kontinuierliche Großflächenfiltration mit einer automatisierten, chemiefreien Zwi-schenreinigung vereint. Zwei Filtereinsätze mit automatischer Um-schaltung gewährleisten einen stabilen, sicheren und unterbre-chungsfreien Betrieb — auch bei hohen Verschmutzungsgraden, bei denen herkömmliche Kerzenfilter oder Siebwechsler an ihre Grenzen stoßen.

Ein entscheidender Vorteil liegt in der integrierten Reinigung: Sie verlängert die Standzeiten der Filtermedien deutlich und reduziert gleichzeitig Bedienaufwand, Schmelzeverluste und Energiebedarf ohne Chemikalieneinsatz. Das steigert die Prozesssicherheit und senkt die Betriebskosten.

COBRA® eignet sich sowohl für die Grob- als auch für die Feinfilt-ration. Neben dem Einsatz im PET-Recycling bietet das System auch in weiteren Anwendungen, etwa in der Kunststoffspinnerei, Potenzial zur Effizienzsteigerung und kann dort ohne Schwierig-keiten nachgerüstet werden.

Quelle:

BB Engineering GmbH

Presto MAX PLUS (c) Kornit Digital Ltd.
20.04.2026

Kornit Digital: Digital Production for Footwear and Technical Textiles with Presto MAX PLUS

Kornit Digital, a global pioneer in sustainable, on-demand digital fashion and textile production, today unveiled the Kornit Presto MAX PLUS, a new roll-to-roll system expanding digital manufacturing into footwear, automotive interiors, military camouflage, high-performance sportswear, and high-end furnishings. Debuting at Texprocess 2026 in Frankfurt, Presto MAX PLUS enables entirely new applications for on-demand textile production.  
 
The fully digital, single-step system, based on the proven Presto MAX solution, requires minimal setup, eliminates Minimum Order Quantities, supports the industry's widest array of fabrics, and offers water-free printing with no pre- or post-washing, reducing waste, energy consumption, and environmental impact. At its core, Kornit MAX technology ensures retail print quality and superior hand feel. 
 
Industry-First Innovation 

Kornit Digital, a global pioneer in sustainable, on-demand digital fashion and textile production, today unveiled the Kornit Presto MAX PLUS, a new roll-to-roll system expanding digital manufacturing into footwear, automotive interiors, military camouflage, high-performance sportswear, and high-end furnishings. Debuting at Texprocess 2026 in Frankfurt, Presto MAX PLUS enables entirely new applications for on-demand textile production.  
 
The fully digital, single-step system, based on the proven Presto MAX solution, requires minimal setup, eliminates Minimum Order Quantities, supports the industry's widest array of fabrics, and offers water-free printing with no pre- or post-washing, reducing waste, energy consumption, and environmental impact. At its core, Kornit MAX technology ensures retail print quality and superior hand feel. 
 
Industry-First Innovation 
Presto MAX PLUS introduces DuraTech™, a durability enhancer delivering consistent resistance to wear, flex, and abrasion, enabling digital production for demanding applications such as footwear uppers, technical apparel, automotive interiors, and performance textiles. Its patentpending Precise Overprint technology intelligently adapts to material variability, ensuring accurate image placement on complex, pre-knitted, and dimensionally unstable substrates.  
 
These capabilities are already field proven with footwear manufacturers. Using breakthrough process and technology, Presto MAX PLUS enables digital application of proprietary functional inks to deliver customizable performance characteristics such as abrasion resistance, compression and protection, and technical applications.  
 
“Digital production is entering a new phase of industrial adoption, expanding into highperformance categories that require durability, precision and consistency at scale,” said Ronen Samuel, CEO of Kornit Digital. “Presto MAX PLUS extends the boundaries of what digital manufacturing can achieve, enabling brands and manufacturers to unlock new applications, operate with greater agility, and accelerate the shift toward a more sustainable production model.” 
 
The system also features white ink printing on dyed fabrics, extended color gamuts with Red/Green or Neon inks, and Kornit's XDi Technology for unique 3-D effects. Quality automation via QualiSet ensures hands-off calibration and consistent, repeatable results across batches, systems, and distributed production sites. 
 
Customers currently operating Presto MAX systems will be able to upgrade to Presto MAX PLUS capabilities, enabling access to new applications while protecting and extending the value of their existing investment. 

Quelle:

Kornit Digital Ltd.

Yarn Feeders Photo Mayer & Cie. Global
17.04.2026

Mayer & Cie. Global nimmt Geschäftsbetrieb auf

Die Zukunft der Marke Mayer & Cie. ist gesichert: Mit dem erfolgreichen Vollzug des erst im Februar dieses Jahres abgeschlossenen Kaufvertrags über Vermögensgegenstände im Rundstrickmaschinenbau des deutschen Traditionsunternehmens Mayer & Cie. kann die Marke fortbestehen. Der Erwerb der Vermögensgegenstände durch den neuen Eigentümer Xu Hongjie ist heute formal erfolgt. Damit ist der Weg frei für die Wiederaufnahme eines Geschäftsbetriebs am Standort Albstadt.  

In der Übergangsphase zwischen Signing – der Unterzeichnung der Verträge im Februar – und dem heutigen Closing hat der neue Eigentümer gemeinsam mit seinem Team intensiv an einem Konzept für den Neustart gearbeitet. Ziel ist es, die Traditionsmarke neu auszurichten und konsequent an den Anforderungen der Kunden zu orientieren. Mayer & Cie. soll künftig schneller, leistungsfähiger und noch stärker lösungsorientiert agieren. 

Erfolgreiches Closing ebnet Weg für die Zukunft von Mayer & Cie. 
Das vollzogene Closing markiert den finalen Meilenstein in der Übertragung von Vermögenswerten aus dem Rundstrickbereich von Mayer & Cie. an Xu Hongjie.  

Die Zukunft der Marke Mayer & Cie. ist gesichert: Mit dem erfolgreichen Vollzug des erst im Februar dieses Jahres abgeschlossenen Kaufvertrags über Vermögensgegenstände im Rundstrickmaschinenbau des deutschen Traditionsunternehmens Mayer & Cie. kann die Marke fortbestehen. Der Erwerb der Vermögensgegenstände durch den neuen Eigentümer Xu Hongjie ist heute formal erfolgt. Damit ist der Weg frei für die Wiederaufnahme eines Geschäftsbetriebs am Standort Albstadt.  

In der Übergangsphase zwischen Signing – der Unterzeichnung der Verträge im Februar – und dem heutigen Closing hat der neue Eigentümer gemeinsam mit seinem Team intensiv an einem Konzept für den Neustart gearbeitet. Ziel ist es, die Traditionsmarke neu auszurichten und konsequent an den Anforderungen der Kunden zu orientieren. Mayer & Cie. soll künftig schneller, leistungsfähiger und noch stärker lösungsorientiert agieren. 

Erfolgreiches Closing ebnet Weg für die Zukunft von Mayer & Cie. 
Das vollzogene Closing markiert den finalen Meilenstein in der Übertragung von Vermögenswerten aus dem Rundstrickbereich von Mayer & Cie. an Xu Hongjie.  

Sämtliche Verhandlungen, Sorgfaltsprüfungen und rechtliche Vereinbarungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Auch die erforderlichen Zustimmungen aller relevanten Behörden liegen vor. 

Dazu zählen insbesondere die Freigaben der zuständigen chinesischen Behörden für Auslandsinvestitionen sowie die Unbedenklichkeitsbescheinigung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. 

„Wir freuen uns, dass das Verfahren nun zu einem guten Abschluss gekommen ist“, sagt Xu Hongjie im Namen seiner Familie. „Wir sind überzeugt vom unvergleichlichen Wert der Marke, der Qualität der Maschinen und tief beeindruckt von der technischen Kompetenz des neuen Teams.“ Es mache ihn sehr stolz, nun selbst Teil dieses Teams zu sein, so der junge Unternehmer.  

Mit Abschluss des Verfahrens kann das Unternehmen seine volle Geschäftstätigkeit aufnehmen.  

Konzept für den Neustart 
Die Zielsetzung für den Neustart ist klar umrissen: Es gilt, schnellstmöglich die Profitabilität herzustellen und das Unternehmen mittelfristig an die Spitze des globalen Textilmaschinenmarktes zu führen.  

In den rund zwei Monaten zwischen Signing und Closing hat der neue Eigentümer mit seinem Team intensiv am Konzept gearbeitet, um diese Ziele zu erreichen. Das Team der neuen Mayer & Cie. Global – wie das Unternehmen zukünftig firmieren wird – umfasst derzeit rund 45 Mitarbeitende insbesondere im Bereich der Konstruktion, Produktmanagement und Vertrieb. Alle Personen wurden neu eingestellt. 

Huixing und Mayer & Cie.: Fokus auf Synergien 
Mit dem Closing gehen die übertragenen Assets aus dem Rundstrickmaschinenbereich von Mayer & Cie. formal an Xu Hongjie aus der Eigentümerfamilie von Huixing Machinery Co., Ltd., Shishi über. 

Huixing hat seinen Sitz in Shishi City in Quanzhou, einem Zentrum der chinesischen Textil- und Maschinenbauindustrie. Huixing fertigt und vertreibt hochwertige Strickmaschinen und entwickelt die dazugehörende intelligente Software.  

Die Marke Mayer & Cie. wird eigenständig bleiben, mit einem „schlagenden Herz in Albstadt“, so Xu Hongjie. Das bedeutet, Forschung & Entwicklung werden ebenso wie die Produktion und die zugehörige Verwaltung weiterhin am Stammsitz ansässig sein. Das neue Unternehmen Mayer & Cie. 

Global agiert mit klarer strategischer Ausrichtung und Fokus auf das Premiumsegment. Das breite Produktportfolio erstreckt sich von Single- bis Double-Jersey-Maschinen für Anwendungen in Bekleidung, bis zu Wäsche und Heimtextilien. 

Synergien zwischen den beiden Unternehmen gilt es zu nutzen. Die liegen unter anderem in der Beschaffung, beim Zugang zu Marktkenntnissen ebenso wie der Möglichkeit, ein deutlich breiteres Spektrum an Kundenbedürfnissen zu bedienen, als es ein Unternehmen allein könnte.  

Erfolgreicher Abschluss durch enge Abstimmung aller Beteiligten 
Einen besonderen Dank richtet Xu Hongjie an RÖDL, dessen Team unter der Leitung von Partner Jiawei Wang das komplette Projekt auf Seiten der neuen Eigentümerfamilie begleitet hat, von den ersten Gesprächen Ende 2025 bis zum Abschluss des Verfahrens. „Wir freuen uns, dass der Kaufprozess, den wir auf deutscher wie chinesischer Seite unterstützt haben, nun zu einem Abschluss gekommen ist. Für die Marke Mayer & Cie. ebenso wie für das Team ergibt sich eine wertvolle Chance: Als Industrieinvestor bringt der neue Eigentümer umfassendes Fachwissen, tiefe Marktkenntnis und eine klare Strategie für die Zukunft mit.“   

Der Dank des neuen Eigentümers gilt außerdem dem Generalbevollmächtigten, Rechtsanwalt Martin Mucha von der Kanzlei Grub Brugger in Stuttgart, der gemeinsam mit seinem Team das Eigenverwaltungsverfahren geleitet hat. Durch die gute Zusammenarbeit mit RÖDL konnte der Übergang effizient umgesetzt und die Grundlage für die Fortführung des Geschäfts geschaffen werden. 

Der erfahrene Sanierer Martin Mucha zeigt sich zufrieden über den positiven Ausgang des im Dezember 2025 eröffneten Insolvenzverfahrens: „Dass es gelungen ist, im laufenden Verfahren eine tragfähige Investorenlösung zu finden, ist ein wichtiges Signal für den Standort. Damit haben wir die Grundlage für einen aussichtsreichen Neustart des Unternehmens geschaffen.“

16.04.2026

VDMA-Mitglieder auf der Techtextil: Smarte Technologien für technische Textilien

Auf der Techtextil 2026 in Frankfurt unterstreichen die Mitglieder des VDMA Textilmaschinen ihre Schlüsselrolle als weltweite Technologieführer für technische Textilien. Mit einer starken Präsenz von mehr als 50 Mitgliedern werden sie verdeutlichen, wie Ingenieurskunst, Innovationskraft und Nachhaltigkeitskompetenz aus Deutschland und Europa die Zukunft der Textilindustrie prägen. Sieben Unternehmen werden am Gemeinschaftsstand des VDMA im Zentrum der Halle 12.0 vertreten sein. 

Die Mitgliedsunternehmen des VDMA sind international für ihre leistungsstarken Produktionstechnologien bekannt, die fortschrittliche technische Textilien für ein breites Anwendungsspektrum ermöglichen – von Mobilität, Bauwesen und Filtration bis hin zu medizinischen Textilien und Schutztextilien. Auf der Techtextil 2026 präsentieren sie Lösungen, die maximale Produktivität, präzise Prozesssteuerung und Ressourceneffizienz vereinen und damit den steigenden Anforderungen der globalen Märkte gerecht werden.

Auf der Techtextil 2026 in Frankfurt unterstreichen die Mitglieder des VDMA Textilmaschinen ihre Schlüsselrolle als weltweite Technologieführer für technische Textilien. Mit einer starken Präsenz von mehr als 50 Mitgliedern werden sie verdeutlichen, wie Ingenieurskunst, Innovationskraft und Nachhaltigkeitskompetenz aus Deutschland und Europa die Zukunft der Textilindustrie prägen. Sieben Unternehmen werden am Gemeinschaftsstand des VDMA im Zentrum der Halle 12.0 vertreten sein. 

Die Mitgliedsunternehmen des VDMA sind international für ihre leistungsstarken Produktionstechnologien bekannt, die fortschrittliche technische Textilien für ein breites Anwendungsspektrum ermöglichen – von Mobilität, Bauwesen und Filtration bis hin zu medizinischen Textilien und Schutztextilien. Auf der Techtextil 2026 präsentieren sie Lösungen, die maximale Produktivität, präzise Prozesssteuerung und Ressourceneffizienz vereinen und damit den steigenden Anforderungen der globalen Märkte gerecht werden.

Ein Schwerpunkt liegt auf Digitalisierung und Automatisierung. Intelligente Maschinen, datengestützte Prozessoptimierung und integrierte Systemlösungen ermöglichen es Textilherstellern weltweit, ihre Effizienz zu steigern, eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten und in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Technologien sind unerlässlich, um die Textilherstellung zu einer resilienteren und zukunftssicheren Branche zu machen.

Nachhaltigkeit ist ein weiterer zentraler Pfeiler der Innovation im Textilmaschinenbau. Technologien von VDMA-Mitgliedern tragen zu einer energieeffizienten Produktion, geringeren Emissionen und einem verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen bei. Darüber hinaus sind die Maschinenhersteller Vorreiter bei Lösungen für das Textilrecycling und die Kreislaufwirtschaft und schaffen damit die technologische Grundlage für die Schließung von Stoffkreisläufen und die Einhaltung weltweit immer strengerer Umweltvorschriften.

Die starke Präsenz der VDMA-Mitgliedsunternehmen auf der Techtextil 2026 spiegelt die Bedeutung Deutschlands und Europas als Kompetenzzentrum für den Textilmaschinenbau wider. Als Partner von Textilherstellern weltweit verbinden die Maschinenhersteller jahrzehntelanges Know-how im Maschinenbau mit fortschrittlichen digitalen Lösungen und anwendungsspezifischem Fachwissen.

„Wir freuen uns auf die Techtextil 2026, als wichtige Plattform für den internationalen Dialog, die Geschäftsentwicklung und den technologischen Austausch“, sagt Dr. Harald Weber, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Textilmaschinen.

An seinem Gemeinschaftsstand (Halle 12.0, C55/56) bietet der VDMA mehrere Veranstaltungen für Mitgliedsunternehmen und Messebesucher:

Podiumsdiskussion: Technische Textilien – quo vadis? 
Unter der Moderation von Dr. Harald Weber (VDMA) diskutieren Lutz Walter (Textile ETP), Hagen Lotzmann (Karl Mayer) und Prof. Dr. Holger Erth (Textilausrüstung Pfand) über aktuelle Trends, Herausforderungen und Anforderungen an technische Textilien, neue Anwendungsfelder, weitere Entwicklungen, Nachhaltigkeit und Recycling sowie die Auswirkungen auf die Fertigungstechnik. Termin: Dienstag, 21. April, 15:00 Uhr. (Sprache: Englisch).

Preisverleihung der Walter-Reiners-Stiftung
Das 60-jährige Jubiläum der Walter-Reiners-Stiftung des VDMA steht für sechzig Jahre Engagement für den Ingenieurnachwuchs – und das feiert der VDMA auf der Techtextil! 
Im Rahmen der Veranstaltung blickt der VDMA anhand der Karrieren von Preisträgern aus verschiedenen Jahrzehnten auf die Entwicklung der Branche zurück. Anschließend haben Besucher die Möglichkeit, die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2026 kennenzulernen und mehr über ihre Arbeiten zu erfahren. Insgesamt fünf Absolventinnen und Absolventen erhalten vom Vorsitzenden der Stiftung, Peter D. Dornier, Auszeichnungen für ihre Bachelor- und Masterarbeiten. Termin: Donnerstag, 23. April, 16 Uhr. (Sprache: Deutsch).

Delegationen aus Indien
Auf der Techtextil werden mehrere Delegationen aus dem Schlüsselmarkt Indien am VDMA-Stand erwartet. 

Quelle:

VDMA e. V. Textile Machinery 

16.04.2026

Rieter-Generalversammlung 2026: Alle Anträge des Verwaltungsrats angenommen

An der 135. ordentlichen Generalversammlung der Rieter Holding AG vom 16. April 2026 haben 342 Aktionärinnen und Aktionäre, die 64.0% des Aktienkapitals vertreten, teilgenommen. Sie stimmten sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats zu. 

Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Konzernrechnung und Vergütungsbericht 
Die Aktionärinnen und Aktionäre genehmigten den Geschäftsbericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung 2025. Zudem erteilten sie dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung Entlastung für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr. 
In einer Konsultativabstimmung hießen sie auch den Bericht 2025 über nichtfinanzielle Belange gut. 

Verzicht auf Ausschüttung einer Dividende 
Die Aktionärinnen und Aktionäre folgten dem Antrag des Verwaltungsrats, auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. 

Statutenänderungen 
Die vorgeschlagenen Statutenänderungen der Rieter Holding AG wurden ebenfalls genehmigt. 

An der 135. ordentlichen Generalversammlung der Rieter Holding AG vom 16. April 2026 haben 342 Aktionärinnen und Aktionäre, die 64.0% des Aktienkapitals vertreten, teilgenommen. Sie stimmten sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats zu. 

Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Konzernrechnung und Vergütungsbericht 
Die Aktionärinnen und Aktionäre genehmigten den Geschäftsbericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung 2025. Zudem erteilten sie dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung Entlastung für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr. 
In einer Konsultativabstimmung hießen sie auch den Bericht 2025 über nichtfinanzielle Belange gut. 

Verzicht auf Ausschüttung einer Dividende 
Die Aktionärinnen und Aktionäre folgten dem Antrag des Verwaltungsrats, auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. 

Statutenänderungen 
Die vorgeschlagenen Statutenänderungen der Rieter Holding AG wurden ebenfalls genehmigt. 

Vergütung der Verwaltungsrats- und der Konzernleitungsmitglieder 
In einer Konsultativabstimmung hießen die Aktionärinnen und Aktionäre den Vergütungsbericht 2025 gut. 

Weiter genehmigten sie den Gesamtbetrag der maximalen Vergütung des Verwaltungsrats bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung 2027. Zudem stimmten sie dem Gesamtbetrag der maximalen fixen Vergütung der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2027 sowie der variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2025 zu.

Wahl des Verwaltungsrats 
Die zur Wiederwahl stehenden Verwaltungsratsmitglieder Peter Spuhler, Roger Baillod, Carl Illi, Sarah Kreienbühl, Daniel Grieder, Thomas Oetterli und Jennifer Maag wurden für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr bestätigt. 

Thomas Oetterli wurde als Verwaltungsratspräsident für ein weiteres Jahr wiedergewählt. 

Die Mitglieder des Vergütungsausschusses – Sarah Kreienbühl, Daniel Grieder und Roger Baillod – wurden ebenfalls für eine Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt. 

Wahl der KPMG als Revisionsstelle 
Die Aktionärinnen und Aktionäre folgten auch dem Antrag des Verwaltungsrats, die KPMG AG, Zürich (Schweiz), als Revisionsstelle für das am 1. Januar 2026 begonnene Geschäftsjahr erneut zu wählen.

Quelle:

Rieter Holding Ltd.

Die Hydrocharging-Unit hycuTEC reduziert den Druckverlust eines typischen FFP2-Filtermediums auf weniger als ein Viertel und schafft so eine Filtrationseffizienzen von über 99,99 %. Foto Neumag Nonwoven
Die Hydrocharging-Unit hycuTEC reduziert den Druckverlust eines typischen FFP2-Filtermediums auf weniger als ein Viertel und schafft so eine Filtrationseffizienzen von über 99,99 %.
02.04.2026

FILTECH 2026: Neumag Nonwoven mit Fokus auf Spinnvliese für Filtermedien

Mit seiner Produktmarke Neumag stellt Barmag auf der diesjährigen FILTECH seine Technologien zur Herstellung von Spinnvliesen für Filtermedien vor. Themenschwerpunkte sind vor allem Lösungen zur Herstellung leistungsstarker Filtermedien zu wett-bewerbsfähigen Kosten. Hier kann Neumag sowohl im Bereich Meltblown als auch mit seinen Spinnvlieslösungen punkten. 

Meltblown-Technologie für höchste Qualitätsanforderungen 
Die Neumag Meltblown-Technologie ermöglicht die effiziente und unkomplizierte Produktion anspruchs-voller Vliesstoffe für Filtrations-, Isolations- und Sorptionsanwendungen. Dabei können unterschied-lichste Polymere verarbeitet werden – von klassischen Polyolefinen wie PP und PE über PET, PLA, PBT und PA bis hin zu Spezialkunststoffen wie PPS oder TPU. Alle diese und weitere Rohstoffe lassen sich mit dem Neumag Meltblown-Verfahren sicher und zuverlässig verarbeiten. 

Mit seiner Produktmarke Neumag stellt Barmag auf der diesjährigen FILTECH seine Technologien zur Herstellung von Spinnvliesen für Filtermedien vor. Themenschwerpunkte sind vor allem Lösungen zur Herstellung leistungsstarker Filtermedien zu wett-bewerbsfähigen Kosten. Hier kann Neumag sowohl im Bereich Meltblown als auch mit seinen Spinnvlieslösungen punkten. 

Meltblown-Technologie für höchste Qualitätsanforderungen 
Die Neumag Meltblown-Technologie ermöglicht die effiziente und unkomplizierte Produktion anspruchs-voller Vliesstoffe für Filtrations-, Isolations- und Sorptionsanwendungen. Dabei können unterschied-lichste Polymere verarbeitet werden – von klassischen Polyolefinen wie PP und PE über PET, PLA, PBT und PA bis hin zu Spezialkunststoffen wie PPS oder TPU. Alle diese und weitere Rohstoffe lassen sich mit dem Neumag Meltblown-Verfahren sicher und zuverlässig verarbeiten. 

Mit der Hydrocharging-Technologie hycuTEC, die mit dem Edana Filtrex Innovation Award ausgezeich-net wurde, lassen sich besonders leistungsstarke Elektret-Filtermedien herstellen. So kann der Druck-verlust eines typischen FFP2-Filtermediums auf weniger als ein Viertel reduziert werden. „Filtrationsef-fizienzen von über 99,99 % sind bei gängigen Medien mit etwa 35 g/m² und maximal 35 Pa Druckverlust problemlos erreichbar“, erklärt Andreas Frisch, Regional Sales Director Nonwoven. „Zudem entfällt bei den meisten Anwendungen der zusätzliche Trocknungsschritt – ein weiterer Vorteil dieser innovativen Technologie“, fügt er hinzu. 

Spinnvlieslösungen für leistungsstarke Filterkonzepte 
Spinnvliesstoffe gewinnen in der Filtration zunehmend an Bedeutung – sowohl als Trägermaterialien als auch als eigenständige Filtermedien. Durch gezielt auf die jeweilige Aufgabe abgestimmte Vliesstoffstrukturen lassen sich kundenspezifische Anforderungen präzise umsetzen. Auch die Kombi-nation mehrerer Funktionen innerhalb einer Lage ist möglich. 

Besonders die langjährige Expertise in Bikomponenten-Spinnverfahren eröffnet neue Möglichkeiten im Design innovativer Vliesstrukturen. Das Neumag Biko-Spinnvliesverfahren erlaubt die Kombination ver-schiedener Faserquerschnitte sowie die gleichzeitige Herstellung unterschiedlicher Fasern aus einem oder mehreren Polymeren auf einer einzigen Anlage. Das Spektrum reicht dabei von klassischen Kern- Mantel- und Side-by-Side-Filamenten über splittbare Fasern bis hin zu sogenannten Mixed Fibers.

Quelle:

Neumag Nonwoven 

NC X card in operation on a T SUPREMA needle punch line at a customer site – proven performance in real production conditions Foto Trützschler Gruppe
27.03.2026

Vliesstoff und Faserverarbeitung: Trützschler auf der Techtextil 2026

Vom 21. bis 24. April 2026 präsentiert die Trützschler Gruppe auf der Techtextil in Frankfurt am Main ihre Lösungen für die Vliesstoff und Faserverarbeitung. Trützschler Nonwovens präsentiert seine neuesten Entwicklungen für eine effiziente Vliesstoffproduktion – ergänzt durch umfassende Service und Beratungslösungen. Zu den Messe Highlights zählen die weiterentwickelten X-Series-Krempeln für Spunlace , Vernadelungs  und Air Through Bonding  (ATB) Prozesse, das digitale Arbeitsumfeld T-ONE mit neuen Funktionen sowie eine neue Hochleistungs-Kardengarnitur von Trützschler Card Clothing mit speziell entwickelter Drahtoberfläche für anspruchsvolle Vliesstoffanwendungen. Darüber hinaus erhalten Besucher einen Einblick in TRUECYCLED, Trützschlers Komplettlösung für das Recycling von Textilabfällen.

Vom 21. bis 24. April 2026 präsentiert die Trützschler Gruppe auf der Techtextil in Frankfurt am Main ihre Lösungen für die Vliesstoff und Faserverarbeitung. Trützschler Nonwovens präsentiert seine neuesten Entwicklungen für eine effiziente Vliesstoffproduktion – ergänzt durch umfassende Service und Beratungslösungen. Zu den Messe Highlights zählen die weiterentwickelten X-Series-Krempeln für Spunlace , Vernadelungs  und Air Through Bonding  (ATB) Prozesse, das digitale Arbeitsumfeld T-ONE mit neuen Funktionen sowie eine neue Hochleistungs-Kardengarnitur von Trützschler Card Clothing mit speziell entwickelter Drahtoberfläche für anspruchsvolle Vliesstoffanwendungen. Darüber hinaus erhalten Besucher einen Einblick in TRUECYCLED, Trützschlers Komplettlösung für das Recycling von Textilabfällen.

Trützschler Nonwovens
Die T‑SUPREMA Vernadelungslinie hat ihre Leistungsfähigkeit bereits im Markt unter Beweis gestellt: Seit Anfang dieses Jahres sind Anlagen erfolgreich bei zwei Kunden in Betrieb. Sie demonstriert die Vielseitigkeit von Nadelvliesen – mit Grammaturen von unter 50 g/m² bis über 2.000 g/m². Neue, optimierte Linienkonfigurationen mit der kompakten NC‑Xe Karde reduzieren den Platzbedarf und gewährleisten eine hohe Prozessstabilität und konstante Produktqualität.

Neben kompletten Linienlösungen präsentiert Trützschler Nonwovens auf der Techtextil 2026 auch Weiterentwicklungen seines Einzelmaschinenportfolios. Dazu gehören die X‑Series-Krempeln – die Hochgeschwindigkeitskrempel NCT‑X, die vielseitige NC‑X sowie die kompakte NC‑Xe – der MPD Hochleistungstrockner und die neue kompakte AquaJet‑X Wasserstrahlverfestigungsanlage. Alle Neuentwicklungen vereinen kompakte Maschinenkonzepte mit hoher Anlagenverfügbarkeit, Prozesssicherheit und exzellenter Performance.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der fortschrittlichen Air‑Through‑Bonding‑Technologie (ATB) für Hygieneanwendungen. Der ATB‑Prozess ermöglicht die zuverlässige Verarbeitung ultrafeiner Fasern bis 0,4 dtex und die Herstellung außergewöhnlich weicher Vliesstoffe, die höchste Anforderungen an Weichheit und Leistungsfähigkeit – insbesondere für Babywindelanwendungen – erfüllen.

T‑ONE, das digitale Arbeitsumfeld von Trützschler Nonwovens, bildet ein leistungsstarkes digitales Rückgrat für jede Vliesstoffproduktionslinie. Neue Funktionen umfassen ein Energiemanagement zur Echtzeitüberwachung des Strom‑ und Gasverbrauchs inklusive CO₂‑Fußabdruckberechnung pro Zeiteinheit, Rolle oder Auftrag. Zusätzlich erkennt eine kamerabasierte Anomaliedetektion frühzeitig Faserwanderungen und Faseransammlungen. Dies hilft, ungeplante Stillstände zu vermeiden und gleichzeitig Prozessstabilität sowie Produktionstransparenz zu erhöhen.

Mit maßgeschneiderten Modernisierungs‑ und Entwicklungslösungen unterstützt Trützschler Nonwovens Hersteller dabei, bestehende Anlagen zu optimieren und neue Produktideen zuverlässig in die industrielle Serienproduktion zu überführen. Anwendungsspezifische Beratung steigert Effizienz, Ausstoß und Lebensdauer der Anlagen – ohne Kompromisse bei der Produktqualität.

Trützschler Card Clothing (TCC): Kardengarnituren
Besucher erleben auf der Techtextil höchste Vliesstoffperformance mit hocheffizienten Kardengarnituren von Trützschler Card Clothing. Die TCC‑Experten stellen eine neue Drahtgeneration mit speziell entwickelter Oberfläche für Hygiene‑, Spunlace‑ und ATB‑Anwendungen vor. Sie sorgt für einen saubereren Betrieb, geringere Verschmutzung und reduzierte Stillstandszeiten – für maximale Produktivität der Vliesstofflinie. Weitere Details werden auf der Messe vorgestellt.

Trützschler Spinning: TRUECYCLED – Lösung für Textilrecycling
Ein weiterer Fokus liegt auf TRUECYCLED, der Komplettlösung von Trützschler für das Recycling von Textilabfällen. Das Konzept deckt den gesamten Prozess ab – vom Schneiden und Zerreißen von Alttextilien über das Kardieren bis zum Strecken der Sekundärfasern. Basierend auf technologischen Empfehlungen von Trützschler und einer optimal abgestimmten Maschinenkonfiguration gewährleistet TRUECYCLED die bestmögliche Qualität des Endprodukts.

Weitere Informationen:
Trützschler Gruppe Techtextil
Quelle:

Trützschler Gruppe