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Dibella Website (c) Dibella b.v.
21.01.2026

Dibella mit neuem Webauftritt: Intuitives Nutzererlebnis und moderne Markenpräsenz

Dibella, Spezialist für langlebige Textilien für Hotellerie und Gesundheitswesen, präsentiert ihre neu gestaltete Unternehmenswebsite. Der umfassende Relaunch stärkt die digitale Markenpräsenz des Unternehmens und rückt ein nutzerzentriertes Website-Erlebnis in den Mittelpunkt. Eine optimierte Bedienführung, eine moderne Bildwelt sowie klare inhaltliche Strukturen transportieren die Kernwerte Qualität, Vertrauen und Professionalität deutlich erkennbar nach außen. 

Die neue Website zeichnet sich durch eine präzise und logisch gegliederte Navigation aus. Über ein übersichtliches Hauptmenü erhalten die Besucher direkten Zugriff auf die zentralen Themenbereiche Produkte, Service, Unternehmen, Nachhaltig Handeln und Kontakt. Diese Struktur unterstützt eine schnelle Orientierung und ermöglicht einen effizienten Zugang zu Informationen – sowohl für langjährige Kunden als auch für Interessierte, die sich ein fundiertes Bild von Dibella und ihrem Portfolio machen möchten. 

Dibella, Spezialist für langlebige Textilien für Hotellerie und Gesundheitswesen, präsentiert ihre neu gestaltete Unternehmenswebsite. Der umfassende Relaunch stärkt die digitale Markenpräsenz des Unternehmens und rückt ein nutzerzentriertes Website-Erlebnis in den Mittelpunkt. Eine optimierte Bedienführung, eine moderne Bildwelt sowie klare inhaltliche Strukturen transportieren die Kernwerte Qualität, Vertrauen und Professionalität deutlich erkennbar nach außen. 

Die neue Website zeichnet sich durch eine präzise und logisch gegliederte Navigation aus. Über ein übersichtliches Hauptmenü erhalten die Besucher direkten Zugriff auf die zentralen Themenbereiche Produkte, Service, Unternehmen, Nachhaltig Handeln und Kontakt. Diese Struktur unterstützt eine schnelle Orientierung und ermöglicht einen effizienten Zugang zu Informationen – sowohl für langjährige Kunden als auch für Interessierte, die sich ein fundiertes Bild von Dibella und ihrem Portfolio machen möchten. 

Ein besonderes Merkmal des Relaunches ist die weiterentwickelte visuelle Gestaltung. Die moderne Bildsprache vermittelt Authentizität und spiegelt die hohe Design- und Qualitätsorientierung des Unternehmens. Ergänzend sorgen charakteristische Illustrationen im Dibella-Stil für ein individuelles Erscheinungsbild, das die Website klar von anderen Marktteilnehmern abhebt und das Nutzererlebnis zusätzlich belebt. 

Zum Start steht die Website in Deutsch und Englisch zur Verfügung. Weitere Sprachen – Französisch, Niederländisch, Polnisch und Tschechisch – folgen sukzessive im Laufe des ersten Halbjahres 2026. Die Sprachversion lässt sich über das Menü umschalten. 

Weitere Informationen:
Dibella Dibella b.v. Website
Quelle:

Dibella b.v. 

IBENA: Dopamin Design mit Gute-Laune-Garantie Foto (c) IBENA
21.01.2026

IBENA: Dopamin Design mit Gute-Laune-Garantie

Die neue Sommerkollektion im Jubiläumsjahr 2026 von IBENA trägt den Titel „Dopamin Design“.  Inspiriert vom gleichnamigen Lifestyle-Trend, der Mode, Interior und Design erobert hat, steht die Kollektion im Zeichen von Farbe, Lebensfreude und positiver Energie. Wie das Glückshormon Dopamin will diese Kollektion für ein gutes Gefühl sorgen: Leuchtende Töne, mutige Muster und sommerliche Leichtigkeit machen Lust auf Sonne, Natur und lebendiges Wohnen. Erstmals präsentiert auf der Hometex im November 2025 ist die Kollektion jetzt im Handel erhältlich. 

Dopamin Design – wenn Farbe glücklich macht
„Dopamin Dressing“ - dahinter steckt die Idee, dass Farben unsere Stimmung beeinflussen – und sie im besten Fall heben können. Dieses Prinzip greift IBENA für den Wohnbereich auf: Mit der Kollektion „Dopamin Design“ sollen sich Sofas, Terrassen und Gartenliegen in kleine Wohlfühloasen voller Energie und Positivität verwandeln.

Die neue Sommerkollektion im Jubiläumsjahr 2026 von IBENA trägt den Titel „Dopamin Design“.  Inspiriert vom gleichnamigen Lifestyle-Trend, der Mode, Interior und Design erobert hat, steht die Kollektion im Zeichen von Farbe, Lebensfreude und positiver Energie. Wie das Glückshormon Dopamin will diese Kollektion für ein gutes Gefühl sorgen: Leuchtende Töne, mutige Muster und sommerliche Leichtigkeit machen Lust auf Sonne, Natur und lebendiges Wohnen. Erstmals präsentiert auf der Hometex im November 2025 ist die Kollektion jetzt im Handel erhältlich. 

Dopamin Design – wenn Farbe glücklich macht
„Dopamin Dressing“ - dahinter steckt die Idee, dass Farben unsere Stimmung beeinflussen – und sie im besten Fall heben können. Dieses Prinzip greift IBENA für den Wohnbereich auf: Mit der Kollektion „Dopamin Design“ sollen sich Sofas, Terrassen und Gartenliegen in kleine Wohlfühloasen voller Energie und Positivität verwandeln.

Die leuchtenden Töne der Decken sind ein Statement gegen graue Alltäglichkeit. Sie stehen für Optimismus, Lebensfreude und Individualität. Die Kollektion umfasst sieben neue Designs, die sich dem Thema „Farbe als Emotion“ widmen – mal expressiv, mal zurückhaltend, immer mit dem gewissen Etwas.

Sommer, Stil und Nachhaltigkeit
„Dopamin Design“ steht nicht nur für Farbe und Form, sondern auch für verantwortungsvolles Wohnen. Alle Decken der Kollektion sind aus hochwertigen Materialien wie beispielweise Bio-Baumwolle am Standort Deutschland gefertigt. Die neue Linie beweist Nachhaltigkeit und Design. 

Weitere Informationen:
Dopamin Design IBENA Wohndecken
Quelle:

IBENA

T-Gestell
T-Gestell
21.01.2026

Terrot: Neue Maßstäbe für Stabilität und Flexibilität beim Rundstricken mit großen Durchmessern

Die Terrot Textilmaschinen GmbH stellt mit dem T-Gestell eine neue, universelle Maschinenrahmenplattform für Großrundstrickmaschinen vor. Das modulare Tubular-Gestell wurde gezielt entwickelt, um den steigenden Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Betriebssicherheit in der industriellen Rundstrickproduktion gerecht zu werden.

Als zukunftsorientierte Plattform bildet das T-Gestell die strukturelle Basis für aktuelle und zukünftige Maschinengenerationen. Es vereint deutsche Ingenieurkompetenz mit einem klar modularen Designansatz und ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Produktionsanforderungen.

Branchenrelevanz und Marktkontext
Hersteller von Rundstrickwaren stehen weltweit vor der Herausforderung, ihre Produktion zunehmend flexibler auszurichten und gleichzeitig höchste Stoffqualität unter steigenden Kosten- und Fachkräfteanforderungen sicherzustellen. Parallel nehmen die Erwartungen an ergonomische Maschinenkonzepte, erhöhte Arbeitssicherheit sowie nachhaltige und langlebige Produktionslösungen weiter zu.

Die Terrot Textilmaschinen GmbH stellt mit dem T-Gestell eine neue, universelle Maschinenrahmenplattform für Großrundstrickmaschinen vor. Das modulare Tubular-Gestell wurde gezielt entwickelt, um den steigenden Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Betriebssicherheit in der industriellen Rundstrickproduktion gerecht zu werden.

Als zukunftsorientierte Plattform bildet das T-Gestell die strukturelle Basis für aktuelle und zukünftige Maschinengenerationen. Es vereint deutsche Ingenieurkompetenz mit einem klar modularen Designansatz und ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Produktionsanforderungen.

Branchenrelevanz und Marktkontext
Hersteller von Rundstrickwaren stehen weltweit vor der Herausforderung, ihre Produktion zunehmend flexibler auszurichten und gleichzeitig höchste Stoffqualität unter steigenden Kosten- und Fachkräfteanforderungen sicherzustellen. Parallel nehmen die Erwartungen an ergonomische Maschinenkonzepte, erhöhte Arbeitssicherheit sowie nachhaltige und langlebige Produktionslösungen weiter zu.

Das neue T-Gestell adressiert diese Marktanforderungen: Durch seine hohe mechanische Robustheit in Kombination mit einem intelligenten, modularen Aufbau schafft es die Voraussetzung für stabile Produktionsprozesse und schnelle Konfigurations- oder Erweiterungsmöglichkeiten. Maschinenhersteller und Anwender profitieren gleichermaßen von einer erhöhten Zukunftssicherheit und der Fähigkeit, schneller und effizienter auf Marktveränderungen zu reagieren.

Technologischer Kern
Mit dem T-Gestell präsentiert Terrot eine neu entwickelte Maschinenrahmenarchitektur aus hochwertigem Stahl. Sie wurde gezielt darauf ausgelegt, höhere mechanische Lasten zuverlässig aufzunehmen und gleichzeitig Präzision, Stabilität und Zugänglichkeit der Maschine deutlich zu verbessern. Nach fast drei Jahrzehnten erfolgreicher Großdurchmesser-Konzepte markiert das T-Gestell einen technologischen Generationswechsel in der Maschinenarchitektur.

Kern der Innovation ist eine intelligent geschweißte Rahmenkonstruktion, die hohe Stabilität mit modularer Flexibilität verbindet. Eine standardisierte Rahmenplattform bildet die Basis für unterschiedliche Strickkopfdurchmesser und Warenabzugsvarianten. Das reduziert die mechanische Komplexität signifikant und ermöglicht schnelle, effiziente Konfigurationsanpassungen. Integrierte Kabelführung, zentral positioniertes Display und optimierte Bauteilanordnungen ersetzen klassische Zusatzkonstruktionen. Das Ergebnis sind verbesserte Ergonomie, erhöhte Betriebssicherheit und erleichterte Wartungsprozesse.

Industrielle Vorteile und wirtschaftlicher Mehrwert
Die T-Gestell-Plattform schafft klare Wettbewerbsvorteile und messbaren Mehrwert im industriellen Produktionsalltag:

  • Operative Flexibilität:
    Ein universeller Rahmen ermöglicht unterschiedliche Maschinenkonfigurationen und erlaubt eine schnelle, effiziente Anpassung an wechselnde Material- und Produktionsanforderungen.
  • Hohe Produktivität:
    Die erhöhte Stabilität gewährleistet höchste Strickpräzision bei industriellen Geschwindigkeiten, insbesondere bei großen Durchmessern von 26 bis 54 Zoll.
  • Gesteigerte Effizienz:
    Standardisierte Komponenten und eine anwenderorientierte Zugänglichkeit reduzieren Rüstzeiten spürbar und vereinfachen Wartungs- und Serviceprozesse.
  • Erhöhte Sicherheit & Zuverlässigkeit:
    Intelligentes Kabelmanagement und die Reduzierung externer Anbauteile minimieren potenzielle Störquellen und gewährleisten eine dauerhaft stabile Produktion.
  • Zukunftssicherheit:
    Die Plattform ist für kommende Maschinengenerationen ausgelegt und schützt damit nachhaltig die Investitionen der Kunden.

Die T-Gestell-Plattform eröffnet neue Möglichkeiten für Großrundstrickmaschinen aller Durchmesser und ist in verschiedenen Höhenausführungen und Konfigurationen verfügbar. Sie steht für den Wandel in der Textilproduktion und vereint Terrots Ingenieurskompetenz mit einem klaren Fokus auf zukunftsweisende, anwenderfreundliche Produktionsprozesse.

Quelle:

Terrot Textilmaschinen GmbH

Alchemie Jet Precision Dyeing Technology, Advancing Textile Dyeing with Acatel Photo Alchemie Technology
Alchemie Jet Precision Dyeing Technology, Advancing Textile Dyeing with Acatel
21.01.2026

Alchemie & Alcatel: Advancing Textile Dyeing

Alchemie Technology, the pioneer of jet precision dyeing solutions announces partnership with Acatel, Portugal’s leader in sustainable textile manufacturing. This partnership validates and optimises Alchemie’s cutting edge jet precision dyeing technology for knitted cellulosic fabrics. 

As part of this collaboration, Alchemie and Acatel will run a 12-month R&D programme to prepare the technology for large-scale manufacturing. The programme will demonstrate how Alchemie’s fully electric, non-contact dyeing process can replace conventional dyeing and finishing routes, delivering significant reductions in water, energy, and chemical use while improving production efficiency and consistency. 

The partnership is anchored within the Acatel Innovation Hub, which brings together industrial expertise, manufacturing infrastructure, and innovation to accelerate the adoption of next-generation textile technologies. Through this platform, Alchemie will advance the commercial readiness of its low-carbon digital dyeing system tailored for knitted cellulosic fabrics such as cotton, linen, MMCF, hemp, and wool blends.

Alchemie Technology, the pioneer of jet precision dyeing solutions announces partnership with Acatel, Portugal’s leader in sustainable textile manufacturing. This partnership validates and optimises Alchemie’s cutting edge jet precision dyeing technology for knitted cellulosic fabrics. 

As part of this collaboration, Alchemie and Acatel will run a 12-month R&D programme to prepare the technology for large-scale manufacturing. The programme will demonstrate how Alchemie’s fully electric, non-contact dyeing process can replace conventional dyeing and finishing routes, delivering significant reductions in water, energy, and chemical use while improving production efficiency and consistency. 

The partnership is anchored within the Acatel Innovation Hub, which brings together industrial expertise, manufacturing infrastructure, and innovation to accelerate the adoption of next-generation textile technologies. Through this platform, Alchemie will advance the commercial readiness of its low-carbon digital dyeing system tailored for knitted cellulosic fabrics such as cotton, linen, MMCF, hemp, and wool blends.

“Transforming one of the world’s most resource-intensive industrial processes have required resilience, vision, and innovation,” said Dr. Alan Hudd, Founder and CEO of Alchemie Technology. “Being part of the Acatel Innovation Hub represents exactly the kind of bold partnership needed to scale sustainable textile solutions globally.”

Acatel has been a leader in sustainable textile processes since 1985, blending advanced technology with a strong environmental commitment. By leveraging Acatel’s innovation ecosystem, the partnership aims to accelerate the adoption of next-generation dyeing solutions and highlight the role of the Acatel Innovation Hub in bringing scalable, sustainable innovations to the textile dyeing and finishing industry.

“Acatel’s commitment to innovation and environmental stewardship aligns perfectly with Alchemie’s mission,” said Tércio Pinto, Board Member of Acatel “With this collaboration, we are empowering textile producers to redefine responsible manufacturing.”

To mark this partnership, Alchemie and Acatel will be exhibiting side-by-side at Paris Première Vision, 3–5 February 2026, where visitors are invited to a hands-on experience on different samples that demonstrate Alchemie’s groundbreaking technology in what concerns the touch & feel of fabrics processed with the technology. Attendees will have the opportunity to see first-hand how these solutions can deliver substantial sustainability and efficiency gains for knitted cellulosic fabrics applications and beyond.

Photo: WHITESPACE
21.01.2026

eVent Fabrics partners with Premium Snowboard and Apparel Brand

eVent® Fabrics, a leader in breathable waterproof, weatherproof, and windproof laminate technologies, announced WHITESPACE, makers of industry-leading snowboard apparel and accessories, is now using the high-performance, PFAS-free alpineST laminate in their top-of-the-range Performance 3L Pant.

Co-Founded by Shaun White and brother Jesse White, WHITESPACE balances precision, comfort, and aesthetics, and eVent’s alpineST is a natural choice for any product where performance is paramount.  

“Our alpineST laminate is designed to provide performance and comfort in some of the most extreme on-mountain conditions,” said Chad Kelly, Vice President of eVent Fabrics. “Our partnership with WHITESPACE will give snowboarders an incredible option for durable weather protection and, like the rest of eVent’s offering, alpineST is PFAS-free, making it the perfect option for brands catering to uncompromising mountain athletes.”

eVent® Fabrics, a leader in breathable waterproof, weatherproof, and windproof laminate technologies, announced WHITESPACE, makers of industry-leading snowboard apparel and accessories, is now using the high-performance, PFAS-free alpineST laminate in their top-of-the-range Performance 3L Pant.

Co-Founded by Shaun White and brother Jesse White, WHITESPACE balances precision, comfort, and aesthetics, and eVent’s alpineST is a natural choice for any product where performance is paramount.  

“Our alpineST laminate is designed to provide performance and comfort in some of the most extreme on-mountain conditions,” said Chad Kelly, Vice President of eVent Fabrics. “Our partnership with WHITESPACE will give snowboarders an incredible option for durable weather protection and, like the rest of eVent’s offering, alpineST is PFAS-free, making it the perfect option for brands catering to uncompromising mountain athletes.”

As the best performing laminate in the eVent lineup, alpineST delivers the ultimate in long-lasting, waterproof breathability to shield users from extreme conditions. Its durable construction maintains high levels of waterproofness and breathability through dozens of washes, and is ideal for demanding activities, providing the ultimate shield from the elements.

“When we looked to source materials for our Performance 3L Pant, eVent became the only choice that made sense for us,” said Jesse White, Co-Founder and Chief Creative Officer for WHITESPACE. “Not only does alpineST provide the performance we demand, but like WHITESPACE, eVent is a forward-looking company, making products that help reduce environmental impact by forgoing PFAS chemicals and incorporating recycled materials.” 

Engineered for the harshest conditions, the Performance 3L Pant blends the alpineST laminate with fully taped seams for uncompromising waterproofing and breathability. Articulated construction and 4-way stretch gaiters move naturally with every turn, while the expandable cargo system and thermal media pockets keep essentials close. Finished with a PFC-free DWR and recycled materials, these pants deliver technical protection with a refined, responsible design.

Quelle:

eVent Fabrics

elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Myriams-Fotos, Pixabay
21.01.2026

Südwesttextil zu hohem Krankenstand in der Wirtschaftskrise und Bürokratiehürden

Südwesttextil fordert beim eAU-Verfahren mehr Transparenz in Hinblick auf die enthaltenen Angaben, die Schaffung einer zusätzlichen Möglichkeit mittels eines „Push-Verfahrens“ für Arbeitgeber sowie die Vereinheitlichung für gesetzlich und privat Versicherte.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die hohen Krankenstände in Deutschland kritisiert und die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung gefordert. Arbeitnehmer waren laut Statistischem Bundesamt 2024 durchschnittlich an 14,8 Arbeitstagen arbeitsunfähig gemeldet, 3,6 Tage mehr als 2021. Südwesttextil sieht neben der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung insbesondere den Bedarf, das Verfahren zur Elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu überarbeiten. Denn dem Fortschritt durch Digitalisierung des Prozesses seit 2023 stehen nach der Einführungsphase erhebliche Herausforderungen in der Praxis gegenüber. 

Südwesttextil fordert beim eAU-Verfahren mehr Transparenz in Hinblick auf die enthaltenen Angaben, die Schaffung einer zusätzlichen Möglichkeit mittels eines „Push-Verfahrens“ für Arbeitgeber sowie die Vereinheitlichung für gesetzlich und privat Versicherte.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die hohen Krankenstände in Deutschland kritisiert und die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung gefordert. Arbeitnehmer waren laut Statistischem Bundesamt 2024 durchschnittlich an 14,8 Arbeitstagen arbeitsunfähig gemeldet, 3,6 Tage mehr als 2021. Südwesttextil sieht neben der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung insbesondere den Bedarf, das Verfahren zur Elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu überarbeiten. Denn dem Fortschritt durch Digitalisierung des Prozesses seit 2023 stehen nach der Einführungsphase erhebliche Herausforderungen in der Praxis gegenüber. 

Südwesttextil fordert mehr Angaben in der eAU für faire Verfahrenschancen
Die eAU enthält aktuell weder den Namen des ausstellenden Arztes noch dessen Fachrichtung. Diese mangelnde Transparenz erschwert es Arbeitgebern, potenzielle Missbrauchsfälle zu identifizieren, z.B. wenn ständig neue Ärzte oder reine Online-Kliniken aufgesucht werden. Südwesttextil fordert im Sinne fairer Verfahrenschancen, dass die Angaben zum ausstellenden Arzt, dessen Fachrichtung sowie die Art der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit zukünftig wieder entnehmbar sind – zumal dies bei privat Versicherten der Fall ist, die i. Ü. noch zur Vorlage der physischen AU verpflichtet sind. Allgemein ist das bislang für gesetzlich und privat Versicherte unterschiedliche Prozedere zum Zwecke der Entlastung der Personalarbeit zu vereinheitlichen.

Rechtssicherheit für die Entgeltfortzahlung im Falle der Nicht-Abrufbarkeit
Verzögert sich die Abrufbarkeit der eAU – egal aufgrund welcher Ursache, beispielsweise weil die Übermittlung an die Krankenkassen aufgrund von technischen Fehlerquellen oder personellen Engpässen nicht rechtzeitig vorgenommen wurde, was oft der Fall ist – müssen Betriebe kurzfristig entscheiden, ob sie das monatliche Entgelt vorsorglich einbehalten. Wird die eAU dann doch abrufbar, entsteht ein erheblicher Korrektur- und Verwaltungsaufwand für die Buchhaltung. Südwesttextil fordert deshalb eine Anpassung des Leistungsverweigerungsrechts im Entgeltfortzahlungsgesetz, damit Arbeitgeber sich im Fall der Nichtabrufbarkeit der eAU auf eine klare Gesetzesgrundlage stützen können. Ergänzend sollte der Arbeitnehmer verpflichtet werden, die ausgehändigte physische AU bei Verzögerung oder Nichtabrufbarkeit der eAU vorzulegen. 

Der Abruf der eAU wird für Arbeitgeber zudem dadurch erschwert, dass Beginn- und Enddatum der Arbeitsunfähigkeit für den elektronischen Abruf im sogenannten „pull-Verfahren“ bekannt sein müssen. Aktuell besteht teilweise Unkenntnis bei Arbeitnehmern, dass sie auch die Dauer ihrer Arbeitsunfähigkeit mitzuteilen haben. Ein Abruf für den Arbeitgeber sollte daher ohne Angabe der Daten nach genereller Mitteilung des Arbeitnehmers möglich sein. Ein neues „push-Verfahren“, das die eAU automatisch an den Arbeitgeber übermittelt zusätzlich zum bisherigen Verfahren wäre eine deutliche Verbesserung. 

Außerdem ist das Anlegen der Daten im Meldeportal der Sozialversicherungsträger zu vereinfachen. Denn die von Südwesttextil geschilderten Herausforderungen erhöhen hier ebenfalls den Zeitaufwand: Bei Nichtabrufbarkeit der eAU müssen die Daten bei jedem Versuch erneut eingegeben werden. Südwesttextil fordert daher, dass das Meldeportal zukünftig den Prozess benutzerfreundlich gestalten und redundante Dateneingaben so weit wie möglich reduzieren sollte. Südwesttextil-Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner fasst zusammen: „Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise können wir es uns nicht leisten, zusätzlich zur europaweiten Spitzenposition bei Krankheitstagen auch noch hohe Aufwände durch vermeidbare Prozessherausforderungen und Rechtsunsicherheiten zu verursachen.“

21.01.2026

EU Konsultation: BTE für praktikable Ökodesign-Regeln

Mit Inkrafttreten der „Ecodesign for Sustainable Products Regulation“ (ESPR) setzte die Europäische Union (EU) bereits Mitte 2024 neue Maßstäbe für Produktanforderungen. Im ESPR-Arbeitsplan 2025-2030 hat die EU-Kommission Textilien als eine der ersten Produktkategorien priorisiert. Durch einen delegierten Rechtsakt werden derzeit spezifische Ökodesign-Kriterien für Textilien festgelegt, die voraussichtlich in zweiten Halbjahr 2027 von der EU-Kommission verabschiedet werden. Nach Angaben der EU-Kommission haben Unternehmen anschließend mindestens 18 Monate für die Umsetzung Zeit. Betroffen sind in erster Linie Hersteller und Inverkehrbringer von Textilien und Bekleidung und damit im gleichen Maße Handelsunternehmen mit Eigenmarken. 
 

Mit Inkrafttreten der „Ecodesign for Sustainable Products Regulation“ (ESPR) setzte die Europäische Union (EU) bereits Mitte 2024 neue Maßstäbe für Produktanforderungen. Im ESPR-Arbeitsplan 2025-2030 hat die EU-Kommission Textilien als eine der ersten Produktkategorien priorisiert. Durch einen delegierten Rechtsakt werden derzeit spezifische Ökodesign-Kriterien für Textilien festgelegt, die voraussichtlich in zweiten Halbjahr 2027 von der EU-Kommission verabschiedet werden. Nach Angaben der EU-Kommission haben Unternehmen anschließend mindestens 18 Monate für die Umsetzung Zeit. Betroffen sind in erster Linie Hersteller und Inverkehrbringer von Textilien und Bekleidung und damit im gleichen Maße Handelsunternehmen mit Eigenmarken. 
 
Als Vertreter des Textilhandels bringt der BTE sich in nationale und europäische Stakeholder-Konsultationsprozesse zu neuen Kriterien ein. Hierbei setzt der BTE gemeinsam mit weiteren Verbänden der Textil- und Handelsbranche deutliche Impulse für eine bürokratiearme und praxistaugliche Ausgestaltung. „Wir fordern außerdem eine verlängerte Umsetzungsfrist, da die vorgesehenen 18 Monate den komplexen Anforderungen sowie notwendigen Anpassungsprozessen in der Praxis nicht gerecht werden“, betont BTE-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels. 
 
Zuletzt nahm der BTE an einer EU-Konsultation teil, in der das Joint Research Centre (JRC) der EU-Kommission Ergebnisse einer vorbereitenden Studie vorstellte. Diese Studie dient als wissenschaftliche und technische Grundlage für die Entwicklung der Ökodesign-Kriterien. Der finale Abschluss der Studie wird für Mitte 2026 angestrebt. Dass neben zahlreichen kritischen Fragen und Kommentaren seitens der fast 400 teilnehmenden Stakeholder aus der EU der dringend benötigte Präzisierungsbedarf deutlich wurde, zeigt auch weiterhin die Notwendigkeit einer sorgfältigen Ausgestaltung. Unternehmen und Verbände, darunter auch der BTE, haben bis zum 23. März 2026 die Möglichkeit, die Studie zu kommentieren. 
 
Am 16. Januar 2026 stellte darüber hinaus das Umweltbundesamt (UBA) in Kooperation mit dem Öko-Institut, der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Hof den Endbericht zur Studie zur Erarbeitung konkreter Ökodesign-Anforderungen für Textilien vor. Der Bericht wurde in enger Einbindung zahlreicher Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden, darunter auch der BTE, entwickelt. Die Studie wird zeitnah vom UBA veröffentlicht. 
 
Alle bisherigen Veranstaltungen haben deutlich gemacht, wie wichtig die frühzeitige Einbindung betroffener Unternehmen ist, um praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Daher plädiert der BTE für die Betrachtung verschiedener Fallszenarien sowie für einen Stufenplan, der Produktkategorien schrittweise einführt. Außerdem setzt sich der BTE für klare und für Verbraucher verständliche Kriterien ein. Weiterhin müssen alle festgelegten Ökodesign-Kriterien für alle Marktteilnehmer (z.B. auch Drittstaatenanbieter) gelten, damit ein fairer Wettbewerb gewährleistet ist. Zugleich ist entscheidend, dass die neuen Kriterien messbare Umweltwirkungen erzielen und nicht allein zusätzlichen Aufwand für regelkonforme Unternehmen erzeugen. „Daher braucht es Vorgaben, die von den Aufsichtsbehörden einfach zu kontrollieren sind und auf klar definierten Produktparametern beruhen“, fordert Pangels. „Wir werden die Ausgestaltung der Ökodesign-Kriterien weiterhin verfolgen und unsere Expertise in den Stakeholder-Konsultationsprozessen bereitstellen.“

Quelle:

Bundesverband des deutschen Textileinzelhandels e.V. 

Projektleiterin Prof. Katharina Jebsen-Plättner (2.v.l.), Prof. Dr. rer. nat. Hardy Müller (mitte) und drei Nachwuchsforscher des Projektteams "ConFiTex". Foto: C. Zahn/WH
Projektleiterin Prof. Katharina Jebsen-Plättner (2.v.l.), Prof. Dr. rer. nat. Hardy Müller (mitte) und drei Nachwuchsforscher des Projektteams "ConFiTex".
20.01.2026

Garn aus Koniferen: WHZ erforscht nachhaltige Textilfasern

Seit Anfang November 2025 läuft an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) das Nachwuchsforscherprojekt „ConFiTex“ (Conifers, Innovative and Textile Fibres, Sustainable Textiles). Im Fokus steht die Erschließung bislang ungenutzter cellulosischer Fasermaterialien aus Nadeln von Koniferen – vor allem der einheimischen Kiefern.

Die bislang als Abfall betrachteten lokalen Koniferennadeln bieten erhebliches Potenzial als nachwachsender Rohstoff und können wichtige Beiträge zur Erreichung der Ziele des Europäischen Green Deal in Ressourcennutzung, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft leisten.

Seit Anfang November 2025 läuft an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) das Nachwuchsforscherprojekt „ConFiTex“ (Conifers, Innovative and Textile Fibres, Sustainable Textiles). Im Fokus steht die Erschließung bislang ungenutzter cellulosischer Fasermaterialien aus Nadeln von Koniferen – vor allem der einheimischen Kiefern.

Die bislang als Abfall betrachteten lokalen Koniferennadeln bieten erhebliches Potenzial als nachwachsender Rohstoff und können wichtige Beiträge zur Erreichung der Ziele des Europäischen Green Deal in Ressourcennutzung, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft leisten.

Unter der Leitung von Prof. Katharina Jebsen-Plättner (Textilkunst/Textildesign) arbeitet ein interdisziplinäres Team der WHZ, bestehend aus Prof. Dr. Hardy Müller (Werkstoffveredlung und -prüfung), Prof. Dr. Philipp Kitschke (Physikalische Chemie und Regenerative Energien), Prof. Dr.-Ing. Silke Heßberg (Technische Textilien) sowie sechs Nachwuchsforschenden zusammen. Die Technische Universität Dresden ist mit der Forschungsgruppe Enzymtechnik (Dr. Anett Werner) am Institut für Naturstofftechnik assoziierter Partner. Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Instituten, wie dem Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V (vti), dem Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V., Chemnitz (STFI), Zschimmer & Schwarz, Norafin Industries, der Nahrungs-Ingenieurtechnik GmbH (NIG), der Spezialenzyme GmbH (ASA) und dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK), werden Wissenschaft und Wirtschaft gezielt vernetzt.
Ziel: zeitlose und umweltschonende textile Produkte

Unter Einbezug gesamtheitlicher Nutzungsszenarien untersuchen die Wissenschaftler die Gewinnung, Modifizierung und textile Verarbeitung der Koniferennadeln – von der chemischen Aufspaltung und verfahrenstechnischen Extraktion bis hin zu Design, Produktentwicklung und Anwendung. Die Produktion erfolgt nach ÖkoTex®-Standard. Naturfarbstoffbasierte Färbeprozesse werden eingesetzt und optimiert. Verschiedene textile Ausrüstungen auf Basis modifizierter Naturprodukte sollen ökologisch mithilfe moderner Verfahrenstechnik realisiert werden. Das entstehende Fasermaterial soll vollständig kompostierbar sein und als nachhaltiger, innovativer Werkstoff in der textilen Wertschöpfung etabliert werden. Da textile Produkte maßgeblich über ihr Design verkauft werden, entsteht eine Kollektion neu konzipierter Garn- und Zwirnqualitäten mit passender Farbauswahl, die zu Prototypen für konkrete Anwendungen weiterverarbeitet werden.

Eine besondere Stärke des Projekts ist die Schnittstellenkompetenz zwischen den MINT-Fächern und der gestalterischen Praxis. Designerinnen und Designer erhalten Einblicke in die Fertigungsprozesse während Ingenieure stärker auf Designaspekte achten, was das fachliche Verständnis sowie die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Gestaltung fördert.
EU und Freistaat Sachsen fördern Projekt 

Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. „ConFiTex“ bietet jungen Nachwuchsforschenden vielfältige Möglichkeiten zur interdisziplinären und praxisnahen Qualifikation und trägt so zur Weiterentwicklung einer innovativen, nachhaltigen und digitalen Wirtschaft im Freistaat Sachsen bei. Das Projektvolumen beträgt rund 1,5 Millionen Euro, wovon knapp 1,4 Millionen Euro durch den Europäischen Sozialfond Plus (ESF Plus) sowie den Freistaat Sachsen gefördert werden.

Förderung
Förderprogramm: Europäischer Sozialfonds Plus (ESF Plus) unter Mitfinanzierung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK)
Projektumfang: 1.542.976,90 Euro

Burghausen, Deutschland Foto: Borealis
Burghausen, Deutschland
20.01.2026

Borealis: 49 Millionen Euro Investment in Deutschland

Borealis kündigt eine strategische Investition in Höhe von 49 Millionen Euro an, um die Produktion von Borstar® Nextension Polypropylen (PP) an seinem Produktionsstandort in Burghausen, Deutschland, auszuweiten. Dadurch wird die kommerzielle Produktion von Single-Site-Polypropylen (ssPP) der nächsten Generation ausgeweitet, das sich durch verbesserte Reinheit, Verarbeitbarkeit und Leistung auszeichnet und Kunden in Schlüsselbranchen wie Verpackung, Gesundheitswesen, Mobilität und Fasern dabei unterstützt, den sich wandelnden Markt- und Regulierungsanforderungen gerecht zu werden.  
 
Umstellung auf zirkuläres Design mit Monomaterialien  
Die Investition wird eine breite Verfügbarkeit an hochleistungsfähigen Monomaterial-PP-Lösungen gewährleisten. Borstar Nextension-Technologie ermöglicht ein neuartiges Eigenschaftsspektrum dieser PP-Materialien und ermöglicht die Substitution komplexer, nicht recyclingfähiger Mehrschichtstrukturen – und unterstützt so ein Verpackungsdesign, das dem Kreislaufwirtschaftsgesetz entspricht sowie Material- und Gewichtseinsparung und Effizienzsteigerungen entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht. 

Borealis kündigt eine strategische Investition in Höhe von 49 Millionen Euro an, um die Produktion von Borstar® Nextension Polypropylen (PP) an seinem Produktionsstandort in Burghausen, Deutschland, auszuweiten. Dadurch wird die kommerzielle Produktion von Single-Site-Polypropylen (ssPP) der nächsten Generation ausgeweitet, das sich durch verbesserte Reinheit, Verarbeitbarkeit und Leistung auszeichnet und Kunden in Schlüsselbranchen wie Verpackung, Gesundheitswesen, Mobilität und Fasern dabei unterstützt, den sich wandelnden Markt- und Regulierungsanforderungen gerecht zu werden.  
 
Umstellung auf zirkuläres Design mit Monomaterialien  
Die Investition wird eine breite Verfügbarkeit an hochleistungsfähigen Monomaterial-PP-Lösungen gewährleisten. Borstar Nextension-Technologie ermöglicht ein neuartiges Eigenschaftsspektrum dieser PP-Materialien und ermöglicht die Substitution komplexer, nicht recyclingfähiger Mehrschichtstrukturen – und unterstützt so ein Verpackungsdesign, das dem Kreislaufwirtschaftsgesetz entspricht sowie Material- und Gewichtseinsparung und Effizienzsteigerungen entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht. 
 
Erfüllung der Anforderungen an die Recyclingfähigkeit 

Im Verpackungsbereich ermöglicht diese Innovation Markeninhabern und Verarbeitern die Einhaltung der EU-Verordnung für Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), einschließlich des Ziels, bis 2030 zu 100 % auf recycelbare Verpackungen umzustellen. Ein wachsendes Portfolio an Borstar Nextension PP-Typen zeigt diese Vorteile bereits in flexiblen Verpackungsanwendungen und kombiniert effiziente Verarbeitbarkeit mit Nachhaltigkeit sowie einer deutlich besseren Produktreinheit, Transparenz und Siegeleigenschaften im Vergleich zu konventionellen PP-Materialien. 
 
Förderung von Kundenwachstum und Nachhaltigkeit 
„Durch die Ausweitung der Produktion von Borstar Nextension PP ermöglichen wir unseren Kunden, in einem sich schnell verändernden regulatorischen und marktwirtschaftlichen Umfeld weiterhin führend zu bleiben. Dies ist ein weiteres Beispiel für unser Engagement, die Verfügbarkeit innovativer, recycelbarer Polymermaterialien zu erhöhen, die für eine Vielzahl von Anwendungen in verschiedenen Branchen geeignet sind“, sagt Craig Arnold, EVP Polyolefins, Circular Economy Solutions and Base Chemicals bei Borealis. 

Supreme Body & Beach Foto: Supreme Body&Beach | Manni Huber
20.01.2026

Supreme Body & Beach macht Lingerie sichtbar

Die neue Saison zeigt eine klare Entwicklung: Lingerie verschwindet nicht mehr unter dem Outfit, sie wird Teil des Stylings. Auf der SUPREME BODY & BEACH trifft funktionale Ästhetik auf bewusst integrierte Details, natürliche Linienführungen und ein ausgeprägt komfortorientiertes Designverständnis. Underwear wird zum Element, das Looks prägt, statt sie nur zu begleiten.

Im Mittelpunkt stehen Modelle, die ein Second-Skin-Gefühl erzeugen. Leicht, körpernah, unterstützend. Geometrische Muster, Mesh-Strukturen und klare Linien schaffen eine moderne, ruhige Optik, während dekorative Träger und subtile Cut-outs gezielte Akzente setzen.

Farbwelten der Saison
Die Kollektionen bewegen sich zwischen warmen und intensiven Nuancen: Schokobraun, Burgunder, Nachtblau, Khaki, ergänzt durch Smaragdgrün, Pflaume, leuchtendes Pink und frische Zitrusnuancen. Eine Palette, die Materialität und Silhouetten besonders gut zur Geltung bringt.

Modelle & Materialien

Die neue Saison zeigt eine klare Entwicklung: Lingerie verschwindet nicht mehr unter dem Outfit, sie wird Teil des Stylings. Auf der SUPREME BODY & BEACH trifft funktionale Ästhetik auf bewusst integrierte Details, natürliche Linienführungen und ein ausgeprägt komfortorientiertes Designverständnis. Underwear wird zum Element, das Looks prägt, statt sie nur zu begleiten.

Im Mittelpunkt stehen Modelle, die ein Second-Skin-Gefühl erzeugen. Leicht, körpernah, unterstützend. Geometrische Muster, Mesh-Strukturen und klare Linien schaffen eine moderne, ruhige Optik, während dekorative Träger und subtile Cut-outs gezielte Akzente setzen.

Farbwelten der Saison
Die Kollektionen bewegen sich zwischen warmen und intensiven Nuancen: Schokobraun, Burgunder, Nachtblau, Khaki, ergänzt durch Smaragdgrün, Pflaume, leuchtendes Pink und frische Zitrusnuancen. Eine Palette, die Materialität und Silhouetten besonders gut zur Geltung bringt.

Modelle & Materialien

  • Bügelmodelle mit softer Polsterung
  • Bralettes in modernen Varianten
  • High-Waist-Cuts
  • Feine Mesh-Strukturen, grafische Muster, cleane Linien
  • Dekorative Straps und Cut-out-Details als stilprägende Elemente

Aussteller 2026 – Vielfalt, Funktion & Feingefühl
Marken, die das Bild dieser Saison prägen


Chantelle: Softstretch Power – Komfort als Konzept
Aubade: Farben und Formen der neuen Saison
Mey: Erweiterung in Richtung Loungewear & Lifestyle
Schiesser: Updates für jüngere Linien
Lascana: Alltagstaugliche Underwear + Active Wear
PrimaDonna & Marie Jo: Unterstützung für natürliche Silhouetten
Anita: Kompetenz im Bereich Active Wear

Neue Aussteller
Change · Cozy Cotton · Dot76 · Sensis · Erlich Textil · Locco Design · Luipex · Falke · Cute Stuff · Lumisha · Kunert · Kleinert · Lucky Cheeks · CMK-Studio · Domitilla Mattei · New Unoelle · Knallgrau

Nachhaltige Labels – Verantwortung bleibt sichtbar
Nachhaltigkeit ist auf der SUPREME BODY & BEACH kein Zusatz, sondern Teil der kuratierten Auswahl. Die Plattform stärkt gezielt Marken, die Verantwortung in Materialwahl, Produktion und Langlebigkeit übernehmen – ohne auf Design, Komfort oder Marktgängigkeit zu verzichten.

Zu den nachhaltigen Ausstellern zählen unter anderem:
Isco · Textilwerk Gebr. Amman · MG-1 Bodywear · ITEM M6 · Speidel · Simone Pérèle · Lise Charmel · Louisa Bracq · Trasparenze · Moretta · Erlich Textil · Cute Stuff · Lucky Cheeks · IKONO · Bleuforet · PUNTO · AMBRA · CCDK Copenhagen

Sie zeigen, wie zeitgemäße Body- & Beachwear heute gedacht wird: verantwortungsbewusst, hochwertig und mit klarer Handschrift für den Handel von morgen.

Supreme Body&Beach – Ästhetik, Struktur, Nähe
„Unsere Aussteller zeigen, wie stark Underwear sein kann, wenn Komfort und Ästhetik zusammenfinden. Wir kuratieren Marken, die natürliche Silhouetten unterstützen, moderne Materialien einsetzen und Underwear als integralen Teil eines Looks verstehen“, so Aline Müller-Schade, CEO, The Supreme Group.

SUPREME BODY & BEACH bleibt ein Ort, an dem klare Sortimente, ästhetisches Handwerk und persönlicher Austausch zusammenkommen. Strukturiert, nahbar und konsequent auf Business auf Augenhöhe ausgerichtet. 

Weitere Informationen:
Supreme Group BODY & BEACH lingerie
Quelle:

The Supreme Group

ICAC Plenary direkt vor der Bremer Baumwolltagung Foto: Marianne Krohn, Unsplash
19.01.2026

ICAC Plenary direkt vor der Bremer Baumwolltagung

Das International Cotton Advisory Committee (ICAC) wird seine 83. Plenarsitzung am 23.-–24. März 2026 im Parlamentsgebäude in Bremen veranstalten. Die Tagung findet direkt vor der 38. International Cotton Conference Bremen (25.-27. März 2026) statt und markiert eine historische Premiere: Erstmals wird das ICAC-Plenum in enger Zusammenarbeit mit der Bremer Baumwollbörse und dem Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE) ausgerichtet. 

Das ICAC ist ein Verband auf Regierungsebene mit Sitz in Washington, DC. Die Mitgliederländer produzieren, verarbeiten oder handeln Baumwolle. Das ICAC-Plenum steht unter dem Motto „Uniting the Cotton and Textiles Value Chain for a Sustainable Future“ („Die Baumwoll- und Textilwertschöpfungskette für eine nachhaltige Zukunft vereinen“) und unterstreicht das Engagement der Organisation, ihre Mitgliedsregierungen zu unterstützen sowie Nachhaltigkeit, Innovation und wirtschaftlichen Wohlstand entlang der gesamten Baumwolltextilwertschöpfungskette – vom Saatgut bis zum Einzelhandel – voranzutreiben. 

Das International Cotton Advisory Committee (ICAC) wird seine 83. Plenarsitzung am 23.-–24. März 2026 im Parlamentsgebäude in Bremen veranstalten. Die Tagung findet direkt vor der 38. International Cotton Conference Bremen (25.-27. März 2026) statt und markiert eine historische Premiere: Erstmals wird das ICAC-Plenum in enger Zusammenarbeit mit der Bremer Baumwollbörse und dem Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE) ausgerichtet. 

Das ICAC ist ein Verband auf Regierungsebene mit Sitz in Washington, DC. Die Mitgliederländer produzieren, verarbeiten oder handeln Baumwolle. Das ICAC-Plenum steht unter dem Motto „Uniting the Cotton and Textiles Value Chain for a Sustainable Future“ („Die Baumwoll- und Textilwertschöpfungskette für eine nachhaltige Zukunft vereinen“) und unterstreicht das Engagement der Organisation, ihre Mitgliedsregierungen zu unterstützen sowie Nachhaltigkeit, Innovation und wirtschaftlichen Wohlstand entlang der gesamten Baumwolltextilwertschöpfungskette – vom Saatgut bis zum Einzelhandel – voranzutreiben. 

Fritz Grobien, Präsident der Bremer Baumwollbörse, erklärt: „Wir freuen uns sehr, das ICAC als Organisation auf Regierungsebene in Bremen willkommen zu heißen. Das ICAC, die Bremer Baumwollbörse und das Faserinstitut Bremen sind drei Institutionen der globalen Baumwollindustrie, die das Thema Baumwolle auf unterschiedliche Weise und auf höchstem Niveau vertreten. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass das ICAC-Plenum als wertvoller Beitrag am Beginn unserer eigenen Konferenz stattfindet.“

„Die Ausrichtung unserer 83. Plenarsitzung im Bremer Parlamentsgebäude markiert eine erstmalige, historische Zusammenarbeit zwischen dem ICAC und der Bremer Baumwollbörse“, sagte Eric Trachtenberg, Executive Director des ICAC. „Seit Jahrzehnten arbeiten unsere Organisationen zusammen, um die globale Baumwoll- und Textilindustrie zu stärken, und diese gemeinsame Programmwoche verspricht ein absolutes Highlight für Fachleute aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu werden. Wir freuen uns sehr darauf, hochrangige Regierungsdelegierte mit dem technischen und kommerziellen Know-how zu vernetzen, das Bremens Konferenz so erfolgreich vermittelt.“

Die International Cotton Conference Bremen ist dafür bekannt, Themen wie Baumwollanbau, Qualitätsbewertung, Textilverarbeitung, innovative Baumwollprodukte sowie die vernetzte textile Wertschöpfungskette zu behandeln.

Die Bremer Baumwollbörse, das FIBRE und das ICAC freuen sich darauf, im März 2026 Delegierte aus Regierung, Industrie und Forschung in Bremen zu begrüßen.

Gerd Altmann, Pixabay
19.01.2026

Südwesttextil zur Weiterbeschäftigung von Rentnern

Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband Südwesttextil begrüßt die zum 01. Januar 2026 geschaffene Möglichkeit der sachgrundlosen Befristung von Regelaltersrentnern, sieht aber Potenzial für weitere Erleichterungen.  

Ihrem Wissen und ihrer Erfahrung wegen werden Arbeitnehmer in Zeiten des Fachkräftemangels auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze gerne noch weiterbeschäftigt. Eine Befristung des Arbeitsverhältnisses ist dabei oft im Interesse beider Parteien – dies war allerdings sachgrundlos bei bereits zuvor beschäftigten Arbeitnehmern nicht möglich. Südwesttextil hatte dies als praxisfern identifiziert und eine Anpassung vor dem Hintergrund gefordert, dass die befristete Weiterbeschäftigung eines bereits bewährten Arbeitnehmers nach Erreichen der Regelaltersgrenze in der Regel dem Interesse beider Parteien entspricht und daher eine rechtliche Möglichkeit geschaffen werden muss. 

Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband Südwesttextil begrüßt die zum 01. Januar 2026 geschaffene Möglichkeit der sachgrundlosen Befristung von Regelaltersrentnern, sieht aber Potenzial für weitere Erleichterungen.  

Ihrem Wissen und ihrer Erfahrung wegen werden Arbeitnehmer in Zeiten des Fachkräftemangels auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze gerne noch weiterbeschäftigt. Eine Befristung des Arbeitsverhältnisses ist dabei oft im Interesse beider Parteien – dies war allerdings sachgrundlos bei bereits zuvor beschäftigten Arbeitnehmern nicht möglich. Südwesttextil hatte dies als praxisfern identifiziert und eine Anpassung vor dem Hintergrund gefordert, dass die befristete Weiterbeschäftigung eines bereits bewährten Arbeitnehmers nach Erreichen der Regelaltersgrenze in der Regel dem Interesse beider Parteien entspricht und daher eine rechtliche Möglichkeit geschaffen werden muss. 

Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband begrüßt, dass mit dem Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur Gleichstellung der Kindererziehungszeiten diese Forderung umgesetzt wurde. Seit dem 1. Januar 2026 können Regelaltersrentner auch nach vorheriger Beschäftigung sachgrundlos befristet weiterbeschäftigt werden – der Abschluss eines einzelnen befristete Arbeitsvertrags kann dabei für jeweils zwei Jahre abgeschlossen und innerhalb dieses Zeitraums bis zu dreimal verlängert werden. Insgesamt dürfen die befristeten Arbeitsverträge eine Gesamtdauer von acht Jahren nicht überschreiten, wobei insgesamt maximal 12 befristete Verträge geschlossen werden dürfen. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Die Bundesregierung hat das Problem des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels erkannt und mit der Aufhebung des Vorbeschäftigungsverbots einen arbeitsrechtlichen Konstruktionsfehler korrigiert. Fraglich bleibt aber, warum der Gesetzgeber in diesen Fällen eine Begrenzung bei bereits durch die Rente abgesicherten Arbeitnehmern vorsieht – auf diese hätte man auch verzichten können.“  

Grundsätzliche Reformen für Entlastung und Beschäftigungssicherung notwendig
Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband bewertet die Aktivrente mit der steuerfreien Zuverdienstmöglichkeit von bis zu 2000 Euro positiv, sieht aber damit nur ansatzweise das Potenzial der Bundesregierung ausgeschöpft: „Zu einer Stärkung des Arbeitsmarktes bedarf es weiterer steuerrechtlicher Reformen, die Arbeitgeber entlastet und auch Arbeitnehmern ein spürbar höheres Nettoeinkommen bringt. Insbesondere muss sich das Engagement jedes einzelnen Arbeitnehmers wieder lohnen, weshalb wir steuerrechtliche Anreize für die Erhöhung der individuellen Arbeitszeit sowie für die Ableistung von Überstunden benötigen. Insgesamt muss der Anteil der Sozialabgaben auf ein Niveau unter 40 Prozent gebracht werden. Wir sehen außerdem den Bedarf, das Vorbeschäftigungsverbot auch im Teilzeit- und Befristungsgesetz zu überarbeiten. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die vorübergehende Befristung ein wichtiges Werkzeug zur Beschäftigungssicherung.“  

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V. 

Die geführten Touren der EuroShop auf der Messe und in der Stadt liefern einen schnellen Überblick über Innovationen im Handel Credit: Messe Düsseldorf, C. Tillmann
Die geführten Touren der EuroShop auf der Messe und in der Stadt liefern einen schnellen Überblick über Innovationen im Handel
15.01.2026

EuroShop 2026 mit Guided Tours

Die EuroShop 2026, das Global Retail Festival in Düsseldorf, bietet vom 22. bis 26. Februar 2026 Gelegenheit, mit geführten Touren einen schnellen Überblick über Neuheiten für den Handel zu erhalten: Mit den Guided Tours erhalten Fachbesucherinnen und Fachbesucher der EuroShop exklusive, kuratierte Einblicke in aktuelle Trends, Zukunftslösungen und Best-Practice-Beispiele der internationalen Einzelhandelsbranche.

Die Guided Tours finden in kompakten Kleingruppen und als thematisch fokussierte Rundgänge zu ausgewählten Ausstellern mit relevanten Branchenlösungen und neuesten Entwicklungen in den Messehallen der EuroShop statt. Die Touren werden in englischer Sprache durchgeführt und finden am ersten und letzten Messetag jeweils einmal statt, an den Tagen vom 23. bis 25. Februar einmal vormittags und einmal nachmittags. Die Touren dauern zwei bis zweieinhalb Stunden. Tickets für die Guided Tours können im offiziellen EuroShop-Ticketshop erworben werden. Zur Teilnahme wird ein gültiges Messeticket benötigt.

Die Touren widmen sich den folgenden Themen:

Die EuroShop 2026, das Global Retail Festival in Düsseldorf, bietet vom 22. bis 26. Februar 2026 Gelegenheit, mit geführten Touren einen schnellen Überblick über Neuheiten für den Handel zu erhalten: Mit den Guided Tours erhalten Fachbesucherinnen und Fachbesucher der EuroShop exklusive, kuratierte Einblicke in aktuelle Trends, Zukunftslösungen und Best-Practice-Beispiele der internationalen Einzelhandelsbranche.

Die Guided Tours finden in kompakten Kleingruppen und als thematisch fokussierte Rundgänge zu ausgewählten Ausstellern mit relevanten Branchenlösungen und neuesten Entwicklungen in den Messehallen der EuroShop statt. Die Touren werden in englischer Sprache durchgeführt und finden am ersten und letzten Messetag jeweils einmal statt, an den Tagen vom 23. bis 25. Februar einmal vormittags und einmal nachmittags. Die Touren dauern zwei bis zweieinhalb Stunden. Tickets für die Guided Tours können im offiziellen EuroShop-Ticketshop erworben werden. Zur Teilnahme wird ein gültiges Messeticket benötigt.

Die Touren widmen sich den folgenden Themen:

  • Innovation Tour RetailTech: Der Fokus liegt auf zukunftsweisenden Technologien wie KI-basierten Systemen, Automatisierung und Smart-Store-Lösungen, die den stationären Handel digital und effizient stärken. Im Mittelpunkt stehen frische Ideen, innovative Lösungen und konkrete Anwendungen aus der Dimension EuroCIS (Retail Technology)
  • Guided Tour Energy Management & Optimization: Diese Tour gibt praxisnahe Einblicke, wie Handelsunternehmen durch intelligente Energie- und Ressourcensysteme Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit steigern.
  • Guided Tour Sustainable Materials & Store Design: Sie zeigt, wie sich zukunftsorientierte Store-Konzepte mit ökologischem Bewusstsein verbinden lassen. Aussteller aus den Bereichen Shopfitting, Store Design und Visual Merchandising präsentieren innovative, ressourcenschonende Lösungen für Böden, Wände, Decken, Oberflächen sowie Einrichtungselemente.
  • Guided Tour Foodservice Equipment (kostenfrei, nur auf Deutsch, nur Montag und Mittwoch): Vorstellung aktueller technischer und digitaler Lösungen aus der Handelsgastronomie mit Raum für Austausch und Experten-Insights.

Düsseldorf Store Tour: Retail Design im urbanen Kontext erleben
Erstmals verlässt die EuroShop mit einer Tour das Messegelände: Die Düsseldorf Store Tour lädt dazu ein, Retail Design in der Innenstadt zu erleben. An ausgewählten Standorten im Stadtzentrum werden innovative Handelskonzepte vorgestellt, die zeigen, wie zeitgemäße Erlebniswelten zwischen Community, Storytelling und Digitalität entstehen. Die rund dreistündige Tour bietet fundierte Einblicke in aktuelle Trends des stationären Handels mit Fokus auf Fashion und Food Retail und verbindet Inspiration mit Analyse – für einen direkten Blick auf internationale Retail-Design-Tendenzen im realen Stadtkontext. Die Tour startet auf dem Messegelände. Tickets sind im offiziellen EuroShop-Ticketshop erhältlich.

Weitere Informationen:
EuroShop guided tours Handelskonzepte
Quelle:

Messe Düsseldorf

15.01.2026

Autoneum als Top Employer Schweiz 2026 zertifiziert

Autoneum, führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für Fahrzeuge, wurde erneut als Top Employer Schweiz ausgezeichnet – und erhält diese Zertifizierung nach 2024 und 2025 bereits zum dritten Mal in Folge. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht das nachhaltige Engagement des Konzerns für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und die kontinuierliche Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. 

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Autoneum seine Gesamtbewertung in der Zertifizierung 2026 deutlich steigern und gehört nun zu den besten unter allen zertifizierten Top Employers. Dieser Erfolg spiegelt die starke Leistung des Unternehmens in zentralen HR-Bereichen wider und unter-streicht den Anspruch, Maßstäbe in der Personalarbeit zu setzen. 

Autoneum, führender Anbieter von Akustik- und Wärmemanagement-Lösungen für Fahrzeuge, wurde erneut als Top Employer Schweiz ausgezeichnet – und erhält diese Zertifizierung nach 2024 und 2025 bereits zum dritten Mal in Folge. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht das nachhaltige Engagement des Konzerns für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und die kontinuierliche Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. 

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Autoneum seine Gesamtbewertung in der Zertifizierung 2026 deutlich steigern und gehört nun zu den besten unter allen zertifizierten Top Employers. Dieser Erfolg spiegelt die starke Leistung des Unternehmens in zentralen HR-Bereichen wider und unter-streicht den Anspruch, Maßstäbe in der Personalarbeit zu setzen. 

Die Level Up-Strategie von Autoneum stellt die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt des Unternehmenserfolgs. Weltweite Richtlinien und Initiativen fördern ein hochwertiges Arbeits- und Entwicklungsumfeld. „Zum dritten Mal in Folge als Top Employer ausgezeichnet zu werden, ist ein bedeutender Meilenstein für Autoneum“, betont Yunjie Qu, Head Group HR bei Autoneum. „Geleitet von unserer Strategie, eine mitarbeiterorientierte Kultur zu fördern, schaffen wir auch weiterhin ein inspirierendes Arbeitsumfeld, das ein herausragendes Arbeitserlebnis bietet und zu hoher Leistung motiviert.“ 

Die Top Employer-Zertifizierung bewertet Exzellenz in HR-Best-Practices in sechs Bereichen und 20 Themenfeldern, darunter People Strategy, Work Environment, Talent Acquisition, Learning, Diversity & Inclusion sowie Wellbeing.

Quelle:

Autoneum Management AG

Lackdosierpumpe von Barmag: Leicht, langlebig, effizient - Innovation für moderne Lackiersysteme. Foto Barmag
Lackdosierpumpe von Barmag: Leicht, langlebig, effizient - Innovation für moderne Lackiersysteme.
15.01.2026

Barmag auf der PaintExpo – Lackdosierpumpe im Fokus

Auf der diesjährigen PaintExpo in Karlsruhe (14. - 17. April) präsentiert Barmag ein optimiertes Design seiner Lackdosierpumpe. Sie überzeugt durch geringes Gewicht, gesteigerte Produktivität und verlängerte Lebensdauer. Speziell für kompakte Roboterarme entwickelt, ermöglicht die Pumpe einen hochpräzisen und wirtschaftlichen Lackauftrag – ideal für Branchen wie Automobilbau, Luftfahrt und erneuerbare Energien.

Der Lackauftrag zählt zu den anspruchsvollsten Produktionsschritten. Um steigenden Anforderungen an Lebensdauer und Qualität gerecht zu werden, sind hocheffiziente Systeme gefragt, die widerstandsfähige Oberflächen schaffen. Oerlikon Barmag fertigt seit 1985 Zahnrad-Dosierpumpen, die durch höchste Dosiergenauigkeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Lackauftrag ermöglichen.

Die neue Pumpe setzt Maßstäbe in der industriellen Beschichtungstechnik. Sie überzeugt durch höchste Dosiergenauigkeit und minimale Pulsation - für einen gleichmäßigen und präzisen Lackauftrag. Das Spülsystem ist auf kürzeste Spülzeiten optimiert, während das geringe Gewicht die Integration in kompakte Roboterarme erleichtert.

Auf der diesjährigen PaintExpo in Karlsruhe (14. - 17. April) präsentiert Barmag ein optimiertes Design seiner Lackdosierpumpe. Sie überzeugt durch geringes Gewicht, gesteigerte Produktivität und verlängerte Lebensdauer. Speziell für kompakte Roboterarme entwickelt, ermöglicht die Pumpe einen hochpräzisen und wirtschaftlichen Lackauftrag – ideal für Branchen wie Automobilbau, Luftfahrt und erneuerbare Energien.

Der Lackauftrag zählt zu den anspruchsvollsten Produktionsschritten. Um steigenden Anforderungen an Lebensdauer und Qualität gerecht zu werden, sind hocheffiziente Systeme gefragt, die widerstandsfähige Oberflächen schaffen. Oerlikon Barmag fertigt seit 1985 Zahnrad-Dosierpumpen, die durch höchste Dosiergenauigkeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Lackauftrag ermöglichen.

Die neue Pumpe setzt Maßstäbe in der industriellen Beschichtungstechnik. Sie überzeugt durch höchste Dosiergenauigkeit und minimale Pulsation - für einen gleichmäßigen und präzisen Lackauftrag. Das Spülsystem ist auf kürzeste Spülzeiten optimiert, während das geringe Gewicht die Integration in kompakte Roboterarme erleichtert.

Ein besonderes Highlight: Die Pumpe vereint all diese Vorteile mit hoher Wirtschaftlichkeit. „Unsere neue Lackdosierpumpe kombiniert Präzision und Kosteneffizienz in einem Produkt. Damit schaffen wir echten Mehrwert für unsere Kunden in unterschiedlichsten Industrien“, erklärt Thorsten Wagener, verantwortlicher Sales Manager im Bereich Pumpen.

Weitere Informationen:
PaintExpo Oerlikon Barmag Lack
Quelle:

Oerlikon Barmag

(a) BioPE in Granulatform, Quelle: FALKE; (b) BioPE-POY und BioPEDTY, Quelle: FALKE; (c) REM-Aufnahme von BioPE-POY, Quelle: ITA; (d) REM-Aufnahme von BioPE-DTY, Quelle: ITA ; (e) T-Shirt hauptsächlich BioPE-Garnen (Vorderseite), Quelle: FALKE; (f) Rückseite des T-Shirts, FALKE; (g) Nahaufnahme des T-Shirts,  Quelle:  FALKE
(a) BioPE in Granulatform, Quelle: FALKE; (b) BioPE-POY und BioPEDTY, Quelle: FALKE; (c) REM-Aufnahme von BioPE-POY, Quelle: ITA; (d) REM-Aufnahme von BioPE-DTY, Quelle: ITA ; (e) T-Shirt hauptsächlich BioPE-Garnen (Vorderseite), Quelle: FALKE; (f) Rückseite des T-Shirts, FALKE; (g) Nahaufnahme des T-Shirts, Quelle: FALKE
15.01.2026

Nachhaltige Sportbekleidung aus biobasiertem Polyethylen

Konventionelle Sporttextilien aus erdölbasierten Chemiefasern sollen in Zukunft durch nachhaltige, biobasierte, kühlende Textilien ersetzt werden. Polyethylen, bisher hauptsächlich in der Verpackungsindustrie genutzt, wird für den Einsatz in Textilien qualifiziert und bietet als biobasierte Drop-In-Lösung eine kostengünstige, nachhaltige Alternative für die Zukunft. TECNARO (Ilsfeld), BB Engineering (Remscheid), FALKE (Schmallenberg) und das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University haben diese Textilien aus biobasiertem Polyethylen im Projekt bioPEtex des BIOTEXFUTURE-Innovationsraums entwickelt. 

TECNARO entwickelt die biobasierten PE-Compounds und übernimmt deren Einfärbung. ITA konzentriert sich auf die Prozessentwicklung für das Schmelzspinnen (Partially-Oriented Yarn, POY) und die Falschdrahttexturierung (Draw-Textured Yarn, DTY) der BioPE-Garne. BB Engineering realisiert die Falschdrahttexturierung im industriellen Maßstab und FALKE entwickelt abschließend das finale T-Shirt, das mit einer biobasierten Ausrüstung für eine verbesserte Elastizität versehen wird. 

Konventionelle Sporttextilien aus erdölbasierten Chemiefasern sollen in Zukunft durch nachhaltige, biobasierte, kühlende Textilien ersetzt werden. Polyethylen, bisher hauptsächlich in der Verpackungsindustrie genutzt, wird für den Einsatz in Textilien qualifiziert und bietet als biobasierte Drop-In-Lösung eine kostengünstige, nachhaltige Alternative für die Zukunft. TECNARO (Ilsfeld), BB Engineering (Remscheid), FALKE (Schmallenberg) und das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University haben diese Textilien aus biobasiertem Polyethylen im Projekt bioPEtex des BIOTEXFUTURE-Innovationsraums entwickelt. 

TECNARO entwickelt die biobasierten PE-Compounds und übernimmt deren Einfärbung. ITA konzentriert sich auf die Prozessentwicklung für das Schmelzspinnen (Partially-Oriented Yarn, POY) und die Falschdrahttexturierung (Draw-Textured Yarn, DTY) der BioPE-Garne. BB Engineering realisiert die Falschdrahttexturierung im industriellen Maßstab und FALKE entwickelt abschließend das finale T-Shirt, das mit einer biobasierten Ausrüstung für eine verbesserte Elastizität versehen wird. 

Die erfolgreiche Herstellung eines ersten T-Shirts aus den hier entwickelten Garnen unterstreicht dessen vielversprechende Eigenschaften. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein im Forschungsprojekt dar und bildet die Grundlage, um eine potenzielle Marktfähigkeit in weiteren Schritten zu untersuchen. Das weiße T-Shirt aus BioPE überzeugt vor allem durch seinen angenehm kühlen und weichen Griff. Weitere Entwicklungsschritte, Charakterisierungen und Optimierungen sind erforderlich, um eine Markteinführung zu ermöglichen. 

Quelle:

ITA – Institut für Textiltechnik of RWTH Aachen University

Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
15.01.2026

Techtextil und Texprocess 2026: Innovation entscheidender Faktor für textile Zukunft

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Wie stark digitale Prozesse bereits heute Entwicklung und Produktion verändern, zeigte die Perspektive aus der Praxis. Walter Wählt, Chairman Texprocess Innovation Award und Senior Director Advanced Creation bei adidas, erklärte: „3D-Design, virtuelle Prototypen und KI verkürzen Entwicklungszeiten drastisch und reduzieren Materialeinsatz. Doch bei aller technologischen Dynamik bleibt der Mensch entscheidend – Kreativität, Erfahrung und Urteilsvermögen lassen sich nicht automatisieren.“

António Braz Costa, Chairman des Techtextil Innovation Award und General Manager bei CITEVE, unterstrich die zentrale Rolle von Forschung und fortschrittlichen Materialien für die Realisierbarkeit von Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeit, insbesondere in Bezug auf Hochleistungsmaterialien und -produkte, wird nur durch eine fruchtbare Verbindung von Forschung und Innovation wirtschaftlich realisierbar. Recyclingtechnologien, zirkuläre Lösungen oder völlig neue Materialien sind bedeutungslos, wenn sie auf das Labor beschränkt bleiben. Wichtig ist ihre Umsetzung in reale industrielle Prozesse. Messen wie die Techtextil und die Texprocess – und die Innovation Awards selbst – sind entscheidend für die Verbindung von Forschung und Markt.“

Die Gewinner*innen der Techtextil und Texprocess Innovation Awards werden ab dem 14. April 2026 verkündet.

Techtextil und Texprocess finden vom 21. bis 24. April 2026 statt.

Quelle:

Messe Frankfurt

14.01.2026

Viertes CDP-Triple-„A“-Rating für Lenzing

Die Lenzing AG wurde erneut von der globalen gemeinnützigen Organisation CDP für ihre transparente Berichterstattung und ihre Leistungen in den Bereichen Klimawandel, Wälder und Wassersicherheit ausgezeichnet. Damit zählt Lenzing zu den nur 23 Unternehmen weltweit, die es 2025 in allen drei Kategorien auf die „Corporate A List“ geschafft haben – unter mehr als 22.000 Unternehmen, die ihre Umweltdaten offengelegt haben. Für die Lenzing AG ist es bereits das vierte Mal, dass sie diese Triple „A“-Bewertung erhält. 

CDP betreibt die weltweit größte Umweltdatenbank, ist an globalen Offenlegungsstandards wie TCFD ausgerichtet und gilt als Goldstandard der Umweltberichterstattung. Die Bewertungen dienen Investoren und Geschäftspartnern als wichtige Entscheidungsgrundlage und bestätigen die führende Rolle von Lenzing im Bereich Corporate Sustainability. 

Die Lenzing AG wurde erneut von der globalen gemeinnützigen Organisation CDP für ihre transparente Berichterstattung und ihre Leistungen in den Bereichen Klimawandel, Wälder und Wassersicherheit ausgezeichnet. Damit zählt Lenzing zu den nur 23 Unternehmen weltweit, die es 2025 in allen drei Kategorien auf die „Corporate A List“ geschafft haben – unter mehr als 22.000 Unternehmen, die ihre Umweltdaten offengelegt haben. Für die Lenzing AG ist es bereits das vierte Mal, dass sie diese Triple „A“-Bewertung erhält. 

CDP betreibt die weltweit größte Umweltdatenbank, ist an globalen Offenlegungsstandards wie TCFD ausgerichtet und gilt als Goldstandard der Umweltberichterstattung. Die Bewertungen dienen Investoren und Geschäftspartnern als wichtige Entscheidungsgrundlage und bestätigen die führende Rolle von Lenzing im Bereich Corporate Sustainability. 

Lenzing setzt sich im Rahmen ihrer strategischen Säulen und in ihren definierten Kernbereichen wie Dekarbonisierung, nachhaltige Rohstoffbeschaffung und verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. So achtet Lenzing beispielsweise auf eine ausschließlich nachhaltige Beschaffung von Holz und Faserzellstoff, eine optimale Nutzung ihrer Rohstoffe sowie eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz und Investitionen in Erneuerbare.

Weitere Informationen:
CDP Lenzing AG Klimawandel
Quelle:

Lenzing AG

Grafik Europäischer Rechnungshof
14.01.2026

Europäischer Rechnungshof: Nachfrage- und Angebotshemmnisse für Recyclingindustrie abbauen

Viele EU-Länder haben Schwierigkeiten, die Zielvorgaben für die Wiederverwendung und das Recycling von Siedlungsabfällen zu erfüllen. Dies geht aus dem Sonderbericht 23/2025 des Europäischen Rechnungshofs hervor.

Der Europäische Rechnungshof macht deutlich, dass zahlreiche Mitgliedstaaten die EU-Ziele für Wiederverwendung und Recycling von Siedlungsabfällen verfehlen. Zu viel Abfall wird weiterhin deponiert – nicht zuletzt wegen unzureichender Abfallbewirtschaftungspläne, geringer Getrennterfassung und großer Unterschiede bei Deponiegebühren innerhalb der EU. Diese Fehlsteuerung wirkt direkt auf die Recyclingwirtschaft zurück: Wo Abfall billig deponiert oder exportiert werden kann, fehlt dem Recycling die wirtschaftliche Grundlage.

Diese wirtschaftliche Schieflage spiegelt wider, was der Europäische Rechnungshof für die gesamte EU feststellt: Der Recyclingmarkt leidet unter strukturellen und finanziellen Defiziten. Hohe Energiekosten, volatile Neuwarepreise und eine schwache Nachfrage nach Rezyklaten treffen auf Gebühren- und Finanzierungssysteme, die die tatsächlichen Kosten der Abfallbewirtschaftung häufig nicht abdecken.

Viele EU-Länder haben Schwierigkeiten, die Zielvorgaben für die Wiederverwendung und das Recycling von Siedlungsabfällen zu erfüllen. Dies geht aus dem Sonderbericht 23/2025 des Europäischen Rechnungshofs hervor.

Der Europäische Rechnungshof macht deutlich, dass zahlreiche Mitgliedstaaten die EU-Ziele für Wiederverwendung und Recycling von Siedlungsabfällen verfehlen. Zu viel Abfall wird weiterhin deponiert – nicht zuletzt wegen unzureichender Abfallbewirtschaftungspläne, geringer Getrennterfassung und großer Unterschiede bei Deponiegebühren innerhalb der EU. Diese Fehlsteuerung wirkt direkt auf die Recyclingwirtschaft zurück: Wo Abfall billig deponiert oder exportiert werden kann, fehlt dem Recycling die wirtschaftliche Grundlage.

Diese wirtschaftliche Schieflage spiegelt wider, was der Europäische Rechnungshof für die gesamte EU feststellt: Der Recyclingmarkt leidet unter strukturellen und finanziellen Defiziten. Hohe Energiekosten, volatile Neuwarepreise und eine schwache Nachfrage nach Rezyklaten treffen auf Gebühren- und Finanzierungssysteme, die die tatsächlichen Kosten der Abfallbewirtschaftung häufig nicht abdecken.

Ziel der EU-Abfallpolitik ist der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft. In Bezug auf Siedlungsabfälle gelangte der Europäische Rechnungshof zu dem Schluss, dass die EU die rechtlichen Anforderungen verschärft hat. Sie legte Ziele für die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling sowie für die Begrenzung der Deponierung fest. Viele Mitgliedstaaten haben jedoch mit finanziellen Engpässen, Planungsschwächen und Problemen bei der Umsetzung ihrer Abfallbewirtschaftungspläne, einschließlich des Baus neuer Infrastrukturen, zu kämpfen.

Besonders kritisch bewerten die Prüfer die Tragfähigkeit der Recyclingindustrie. Ohne ausreichende und wirtschaftlich stabile Recyclingkapazitäten sind die Zielvorgaben nicht erreichbar. In mehreren Mitgliedstaaten gibt es jedoch nur wenige Anlagen, oder sie stehen – vor allem im Kunststoffrecycling – vor der Schließung. Als Ursachen nennt der Rechnungshof steigende Kosten, mangelnde Nachfrage nach Recyclingprodukten sowie den Import billiger Kunststoffe aus Nicht-EU-Ländern. Diese Faktoren decken sich mit den Erfahrungen der mittelständischen Recycler in Deutschland und Europa.

"Für den Mittelstand im Recycling entscheidet sich die Zukunft nicht an neuen Zielvorgaben, sondern an funktionierenden Marktbedingungen", erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. Nicht ohne Grund fordert der Europäische Rechnungshof deshalb, das Geschäftsmodell der Recyclingindustrie systematisch zu analysieren und Nachfrage- wie Angebotshemmnisse im Binnenmarkt abzubauen. "Bleiben kurzfristig wirksame wirtschaftliche Maßnahmen aus, drohen weitere Anlagenschließungen. Damit würde Europa nicht nur seine Recyclingziele verfehlen, sondern auch die industrielle Basis der Kreislaufwirtschaft dauerhaft beschädigen", warnt der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.

Hinzu kommt, dass EU-geförderte Abfallprojekte vielfach unter Verzögerungen und Kostenüberschreitungen leiden. Öffentliche Mittel sind begrenzt, während wirksame Anreizsysteme – etwa mengen- oder gewichtsabhängige Abfallgebühren, Pfandlösungen oder höhere Deponieabgaben – nur zögerlich umgesetzt werden. Der Rechnungshof weist zu Recht darauf hin, dass ohne eine stärkere Lenkungswirkung auf Bürger und Wirtschaft die Menge an getrennt erfassten Wertstoffen zu gering bleibt.

13.01.2026

HDE: Verbraucherstimmung im Januar leicht verbessert - Kaufzurückhaltung bleibt

Nachdem die Verbraucherstimmung im Dezember 2025 das Jahr mit dem tiefsten Stand seit einem Jahr beendet hat, beginnt das neue Jahr 2026 mit einer leichten Stimmungsaufhellung. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach klettert der Index im Januar etwas. Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit besser als vor einem Jahr. Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen.

Im Anschluss an das Weihnachtsgeschäft überwiegt zu Jahresbeginn die Kaufzurückhaltung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Ihre Anschaffungsneigung sinkt im Vergleich zum Vormonat, gleichzeitig steigt ihre Sparneigung. Es zeigt sich somit eine Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen. In den kommenden Wochen scheinen die Verbraucher ein Finanzpolster aufbauen zu wollen, sodass kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist. Ablegen werden die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Zurückhaltung voraussichtlich erst, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich verbessern.

Nachdem die Verbraucherstimmung im Dezember 2025 das Jahr mit dem tiefsten Stand seit einem Jahr beendet hat, beginnt das neue Jahr 2026 mit einer leichten Stimmungsaufhellung. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach klettert der Index im Januar etwas. Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit besser als vor einem Jahr. Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen.

Im Anschluss an das Weihnachtsgeschäft überwiegt zu Jahresbeginn die Kaufzurückhaltung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Ihre Anschaffungsneigung sinkt im Vergleich zum Vormonat, gleichzeitig steigt ihre Sparneigung. Es zeigt sich somit eine Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen. In den kommenden Wochen scheinen die Verbraucher ein Finanzpolster aufbauen zu wollen, sodass kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist. Ablegen werden die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Zurückhaltung voraussichtlich erst, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich verbessern.

Hoffnung macht daher, dass die Verbraucher etwas optimistischer auf die kommende Konjunkturentwicklung blicken. Ihre Konjunkturerwartungen hellen sich im Vergleich zum Vormonat auf und fallen sogar besser aus als vor einem Jahr. Positiv schauen die Verbraucherinnen und Verbraucher auch auf die weitere Entwicklung der eigenen Einkommenssituation. In finanzieller Hinsicht starten sie positiv in das neue Jahr.

Das Jahr 2026 ist mit der Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden. Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind insgesamt optimistischer als vor einem Jahr. Noch bestehen allerdings große Unsicherheiten, die zu einer anhaltenden Kaufzurückhaltung führen können. Daher ist die Bundesregierung gefragt, ihre politischen Vorhaben umzusetzen und für nachhaltiges Wachstum zu sorgen. Das ist die Voraussetzung für eine Erholung des privaten Konsums.

Das jeweils am ersten Montag eines Monats erscheinende HDE-Konsumbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage unter 1.600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Das Konsumbarometer, das vom Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag des HDE erstellt wird, hat eine Indikatorfunktion für den privaten Konsum. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.