Leichtere PSA soll Schutzwirkung und Trageakzeptanz zusammenbringen
Steigende Hitzebelastung und körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten verändern die Anforderungen an Persönliche Schutzausrüstung. Mewa setzt deshalb stärker auf differenzierte Schutzkonzepte, leichtere Materialien und Fasermischungen, statt Schutzkleidung pauschal mit möglichst vielen Normfunktionen auszustatten.
Ein Beispiel ist die Kollektion Dynamic Elements Plus S. Mit 200 g/m² liegt ihr Flächengewicht nach Unternehmensangaben rund 20 Prozent unter der Ausgangsvariante Dynamic Elements Plus mit 245 g/m². Das geringere Materialgewicht soll Bewegungsfreiheit und Tragekomfort insbesondere in warmen Produktionsumgebungen verbessern.
Die Gewichtsreduktion hat allerdings klare Grenzen. Für intensive Schweißarbeiten oder andere hohe thermische Belastungen sind robustere Gewebe weiterhin notwendig. Entscheidend ist deshalb die Gefährdungsbeurteilung des konkreten Arbeitsplatzes. Die Entwicklung zeigt einen breiteren Trend bei Schutztextilien: Performance wird zunehmend nicht nur über maximale Schutzklassen, sondern auch über Ergonomie und tatsächliche Nutzung im Arbeitsalltag definiert.
Mewa PSA Schutzbekleidung Hitzeschutz Gewebekonstruktion Fasertechnologie Workwear
MEWA Textil-Service SE & Co. Management OHG
