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WEITBLICK investiert in modernes open-space office (c) WEITBLICK®
14.11.2019

WEITBLICK investiert in modernes open-space office

Kleinostheim - 1320 qm freie Fläche, eine Vision von freier, offen gelebter Kommunikationskultur, viel Engagement und Herzblut. Mit großem Fingerspitzengefühl ist am Unternehmenssitz des Workwear-Herstellers Weitblick in Kleinostheim in den vergangenen Monaten eine hochmoderne, flexible Bürolandschaft entstanden.

Der Neubau des Logistikzentrums in Alzenau schaffte für Weitblick diesen dringend benötigten Platz – nun bietet die ehemalige Lagerfläche ca. 60 Mitarbeitern großzügige, ergonomische Arbeitsplätze, zahlreiche Meetingpoints und eine neue Cafeteria.

NEUE STEELCASE-ARBEITSWELT

Kleinostheim - 1320 qm freie Fläche, eine Vision von freier, offen gelebter Kommunikationskultur, viel Engagement und Herzblut. Mit großem Fingerspitzengefühl ist am Unternehmenssitz des Workwear-Herstellers Weitblick in Kleinostheim in den vergangenen Monaten eine hochmoderne, flexible Bürolandschaft entstanden.

Der Neubau des Logistikzentrums in Alzenau schaffte für Weitblick diesen dringend benötigten Platz – nun bietet die ehemalige Lagerfläche ca. 60 Mitarbeitern großzügige, ergonomische Arbeitsplätze, zahlreiche Meetingpoints und eine neue Cafeteria.

NEUE STEELCASE-ARBEITSWELT

Bei der Umsetzung des umfangreichen Projektes „Open Space Office“ hat sich das Team um Projektleiterin Isabelle Schmidt für die Zusammenarbeit mit Steelcase entschieden. Der Anbieter für Büroeinrichtungen ist führend bei der Umsetzung moderner, urbaner Büroräume und schafft dank verschiedener Architektur-, Möbel- und Technologieprodukte intelligente, außergewöhnliche  Arbeitswelten. „Zunächst hatten wir für den Umbau ein kleineres Investitionsbudget geplant. Im Laufe der Entwicklung sind wir als Unternehmen aber zu der Überzeugung gelangt, intensiv in die Modernisierung der Mitarbeiterplätze zu investieren. So ermöglichen wir eine ganz neue Kommunikationskultur und stärken Weitblick als attraktiven Arbeitgeber nachhaltig“ erklärt Isabelle Schmidt, Gesellschafterin bei Weitblick. Die Bürolandschaft ist dabei ein Gemeinschaftsprojekt aller Abteilungen gewesen – jede Entscheidung wurde in einem mehrstufigen System besprochen, geprüft und erarbeitet. So fand neben dem  entscheidenden Besuch im Steelcase Linc – Learning & Innovation Centre München – unter anderem ein Workshop bei Vitra in der Schweiz statt, bei der jeweils ein Abteilungsmitarbeiter mit vor Ort war. Abteilungsspezifische Bedürfnisse, besondere Anforderungen, Wünsche und Träume – bei der Planung der neuen Fläche war es der Projektleitung vor allem wichtig, Räume zu schaffen, die allen Mitarbeitern
gerecht werden und zukunftsfähig sind.

BÜROLANDSCHAFT MIT SPIELREGELN

Bereits vor Einzug in die neuen Räumlichkeiten hat Weitblick für alle Mitarbeiter verbindliche Spielregeln aufgestellt, die ein optimales Arbeiten auf großer Fläche ermöglichen. Farbliche „Busy-Lights“ auf dem Desktop visualisieren, ob ein Mitarbeiter gerade ansprechbar ist oder konzentriert an etwas arbeitet, auch die Telefone sind hierüber gekoppelt und erhöhen den Lärmpegel nicht unnötig. Die offene Fläche lädt zu anregender Kommunikation und Austausch ein – wer allerdings Ruhe benötigt, kann den Arbeitsplatz flexibel wechseln oder sich in die Lounge zurückziehen, die als Ruhebereich dient. „Der gering gehaltene Lärmpegel verblüfft unsere Mitarbeiter am meisten. Lag die Vermutung vorher nahe, dass die Konzentration im neuen Büro leiden könnte, haben wir mit intelligent eingesetzten lärmschutzdämmenden Elementen und technischen Lösungen hier das Gegenteil erreicht: der Lärmpegel befindet sich auf einem sehr geringen Niveau – und gleichzeitig ist die Kommunikation so offen wie nie“, resümiert Isabelle  Schmidt.

KURZE KOMMUNIKATIONSWEGE

Abteilungen, die in enger Abstimmung stehen, sitzen in der neuen Bürolandschaft nun direkt nebeneinander. So sind die Wege kürzer und die Kommunikation ist bereits jetzt spürbar verbessert. Besonders die vielen Meetingpoints schaffen eine entspannte Atmosphäre zum Besprechen untereinander – und dem abteilungsübergreifenden Austausch. Als besonderes Highlight befindet sich ein gedämmter Raum mitten  im Büro – liebevoll „Cube“ genannt. Zwar sind die Umbaumaßnahmen am Kleinostheimer Unternehmensstandort nun abgeschlossen und die Arbeitsplätze in Benutzung, beendet ist der Prozess der optimalen Arbeitsplatzgestaltung für Weitblick damit aber noch lange nicht. In enger Abstimmung mit den Mitarbeitern wird weiter daran gearbeitet, optimale, gesunde Arbeitsbedingungen und Prozesse zu kreieren – um heute schon den Arbeitsbereich von morgen zu schaffen. Eindrücke der neuen Bürolandschaft und Cafeteria in Kleinostheim.

Quelle:

WEITBLICK® Gottfried Schmidt OHG

(c) Weitblick
13.11.2019

WEITBLICK setzt auf faire Workwear

Nachhaltigkeit, ethisches Handeln, die Übernahme sozialer Verantwortung – Schlagworte, die sich momentan in aller Munde befinden. Doch nicht jeder, der viel redet, sagt auch wirklich etwas. Bei Weitblick, Workwear-Hersteller aus Kleinostheim, verhält sich das ein wenig anders. Das Unternehmen geht kleine, wohlüberlegte Schritte auf einem klar definierten Weg: hin zu einem Unternehmen mit nachhaltigem Wertschöpfungskreislauf – vom besten Rohstoff über optimale Produktionsmittel bis hin zur langlebigen Workwear.

Nachhaltigkeit, ethisches Handeln, die Übernahme sozialer Verantwortung – Schlagworte, die sich momentan in aller Munde befinden. Doch nicht jeder, der viel redet, sagt auch wirklich etwas. Bei Weitblick, Workwear-Hersteller aus Kleinostheim, verhält sich das ein wenig anders. Das Unternehmen geht kleine, wohlüberlegte Schritte auf einem klar definierten Weg: hin zu einem Unternehmen mit nachhaltigem Wertschöpfungskreislauf – vom besten Rohstoff über optimale Produktionsmittel bis hin zur langlebigen Workwear.

Gerade hat das Familienunternehmen auf diesem Weg einen weiteren Meilenstein erreicht: Gemeinsam mit drei weiteren Workwear-Herstellern sowie dem Gewebeproduzenten Klopman International hat Weitblick das Projekt „Supporting Fairtrade Cotton“ ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Siegel Fairtrade soll so der Anteil an fair gehandelter Baumwolle in der Berufsbekleidungsbranche deutlich gesteigert werden. Damit wird insbesondere den Menschen geholfen, die ganz am Anfang der textilen Wertschöpfungskette stehen: Baumwollbauern erhalten durch feste Abnahmemengen nicht nur Planungssicherheit, sondern auch gerechte Handelsbedingungen, um die strengen Umwelt- und Sozialauflagen umsetzen zu können. Weitblick hat sich innerhalb des Projektes dazu verpflichtet, 1/3 der eingekauften Baumwolle im ersten Schritt auf Fairtrade umzustellen und sukzessive weiter auszubauen. Die Verarbeitung nach dem Mass Balance Prinzip garantiert dem Baumwollerzeuger dabei die Abnahme der vertraglich verarbeiteten Fairtrade Baumwolle. Diese wird in der Textilproduktion dann je nach Bedarf und technischen Anforderungen mit anderen Fasern vermischt.

Weitere Informationen:
Weitblick Gottfried Schmidt OHG
Quelle:

WEITBLICK® Gottfried Schmidt OHG

13.11.2019

Energiespeicher im Handel: ENERGY STORAGE EUROPE kooperiert mit EuroShop

ECOpark thematisiert auf der EuroShop 2020 vom 16. bis 20. Februar Energiespeicherlösungen, Kostensenkung und Klimaschutz
Die Energiespeicher-Messe ENERGY STORAGE EUROPE (ESE) kooperiert künftig mit der EuroShop, der weltweit führenden Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels. Im Rahmen der Zusammenarbeit der beiden Düsseldorfer Fachmessen werden Handelsunternehmen darüber informiert, wie sich mit dem Einsatz von Speichersystemen Energiesparmaßnahmen umsetzen lassen, sie damit Wettbewerbsvorteile erzielen und sich auch für Klimaschutz engagieren können. So baut die ESE, die im Vorjahr gestartete Anwenderinitiative aus, welche auch eine Zusammenarbeit mit der Weltleitmesse für Wein und Spirituosen, ProWein, und den Weltleitmessen für Metallurgie und Gießereitechnik, GNTM, umfasst. Die kommende ENERGY STORAGE EUROPE findet vom 10. bis 12. März 2020 in Düsseldorf statt.

ECOpark thematisiert auf der EuroShop 2020 vom 16. bis 20. Februar Energiespeicherlösungen, Kostensenkung und Klimaschutz
Die Energiespeicher-Messe ENERGY STORAGE EUROPE (ESE) kooperiert künftig mit der EuroShop, der weltweit führenden Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels. Im Rahmen der Zusammenarbeit der beiden Düsseldorfer Fachmessen werden Handelsunternehmen darüber informiert, wie sich mit dem Einsatz von Speichersystemen Energiesparmaßnahmen umsetzen lassen, sie damit Wettbewerbsvorteile erzielen und sich auch für Klimaschutz engagieren können. So baut die ESE, die im Vorjahr gestartete Anwenderinitiative aus, welche auch eine Zusammenarbeit mit der Weltleitmesse für Wein und Spirituosen, ProWein, und den Weltleitmessen für Metallurgie und Gießereitechnik, GNTM, umfasst. Die kommende ENERGY STORAGE EUROPE findet vom 10. bis 12. März 2020 in Düsseldorf statt.

„Unsere Analysen haben gezeigt, dass viele gewerbliche Anwender aus Handel, Weinbau und Metallindustrie Speicher bisher noch nicht als integrierten Teil ihres Energiesystems sehen und damit Potentiale für Energieeffizienz und Klimaschutz ungenutzt lassen“, so Andreas Moerke, der die ENERGY STORAGE EUROPE bei der Messe Düsseldorf leitet. „Durch die Kooperationen mit den führenden Messen dieser Branchen können wir tausenden Unternehmen zeigen, welchen Beitrag Energiespeicher für den Klimaschutz leisten können. Wir werden in den kommenden Monaten die zahlreichen Kunden dieser Messen ansprechen und auf der ESE mit Anbietern von Energiesystemen zusammenbringen.“

Quelle:

Messe Düsseldorf GmbH

12.11.2019

BASF 3D Printing Solutions präsentiert industrielle 3D-Druck Lösungen auf der Formnext 2019

  • Forward AM als neue Marke
  • Innovatives Portfolio und Services für alle 3D-Druck Technologien
  • Hochkarätige skalierbare Anwendungen und Partnerschaften
  • Präsentation 3D-gedruckter Schuhe

Mit einer erweiterten Produktpalette und neuem Markenauftritt präsentiert sich BASF 3D Printing Solutions (B3DPS) auf der Formnext 2019, der führenden Fachmesse für additive Fertigung. Fachbesucher sind vom 19. bis 22. November eingeladen, die Produkte an Stand D21 in Halle 12.1 der Frankfurter Messe kennenzulernen. Mit der Einführung der neuen Marke „Forward AM“ verfolgt B3DPS weiterhin das Ziel, die Industrialisierung als nächste Generation der additiven Fertigung vorantreiben. „Forward“, aus dem Englischen kommend, bedeutet „vorwärts“ oder auch „fortschrittlich“. AM steht für „Additive Manufacturing“. Das neue Logo mit einem Pfeilsymbol sowie der Slogan „Innovating Additive Manufacturing“ untermalen die Vorwärtsbewegung in die industrielle Fertigung.

  • Forward AM als neue Marke
  • Innovatives Portfolio und Services für alle 3D-Druck Technologien
  • Hochkarätige skalierbare Anwendungen und Partnerschaften
  • Präsentation 3D-gedruckter Schuhe

Mit einer erweiterten Produktpalette und neuem Markenauftritt präsentiert sich BASF 3D Printing Solutions (B3DPS) auf der Formnext 2019, der führenden Fachmesse für additive Fertigung. Fachbesucher sind vom 19. bis 22. November eingeladen, die Produkte an Stand D21 in Halle 12.1 der Frankfurter Messe kennenzulernen. Mit der Einführung der neuen Marke „Forward AM“ verfolgt B3DPS weiterhin das Ziel, die Industrialisierung als nächste Generation der additiven Fertigung vorantreiben. „Forward“, aus dem Englischen kommend, bedeutet „vorwärts“ oder auch „fortschrittlich“. AM steht für „Additive Manufacturing“. Das neue Logo mit einem Pfeilsymbol sowie der Slogan „Innovating Additive Manufacturing“ untermalen die Vorwärtsbewegung in die industrielle Fertigung.

Breites Produktportfolio mit erweitertem Service-Angebot
Unter der Marke Forward AM werden Material- und Service-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von einer Produktidee bis zu dessen Produktion angeboten. Von Powder Bed Fusion über Plastik- und Metallfilamente bis hin zu Photopolymeren – Forward AM ist mit dem breitesten Produktportfolio auf dem Markt in der 3D-Druckindustrie aufgestellt.

Quelle:

BASF 3D Printing Solutions GmbH

(c) Oerlikon
12.11.2019

Oerlikon: Neues Upgrade macht aus ACW WINGS

Seit kurzem stehen für Oerlikon Barmag Wickler der Baureihe ACW Upgrades und Retrofits zur Verfügung, mit dem für Betreiber einer POY Spinnanlage mit ACW Technologie die Vorteile des WINGS Konzeptes in greifbare Nähe rücken. Weltweit kommen für eine solche Anlagenmodernisierung mehrere tausend Wickler in Frage.

Die Vorteile des WINGS Konzeptes liegen neben Einsparungen bei Energie, Abfall und Personal vor allem auch in der gleichmäßig hohen Garnqualität: Damit punktet WINGS Garn in der Weiterverarbeitung. Besonders in der Anfärbung hebt sich das Garn von mit konventioneller Wicklertechnologie hergestellten Produkten ab.

Seit kurzem stehen für Oerlikon Barmag Wickler der Baureihe ACW Upgrades und Retrofits zur Verfügung, mit dem für Betreiber einer POY Spinnanlage mit ACW Technologie die Vorteile des WINGS Konzeptes in greifbare Nähe rücken. Weltweit kommen für eine solche Anlagenmodernisierung mehrere tausend Wickler in Frage.

Die Vorteile des WINGS Konzeptes liegen neben Einsparungen bei Energie, Abfall und Personal vor allem auch in der gleichmäßig hohen Garnqualität: Damit punktet WINGS Garn in der Weiterverarbeitung. Besonders in der Anfärbung hebt sich das Garn von mit konventioneller Wicklertechnologie hergestellten Produkten ab.

Diese WINGS typischen Eigenschaften können Garnproduzenten jetzt auch mit dem ACW Wickler erreichen – mit einer entsprechenden Anlagenmodernisierung. Die dazu benötigten Umbaukomponenten ACW WINGS Streckfelder und ACW-Modifikationen sind als plug-in Einheiten innerhalb kürzester Zeit eingebaut, und minimieren dadurch die Stehzeit der produzierenden Anlage. Analog zu WINGS ist das neue ACW WINGS Streckfeld kompakter und führt das Garn ebenso über Röllchen statt über Fadenführer. Damit ist die Reibung für den Faden minimiert, und die Ablenkwinkel sind gleichbleibend, was wiederum Fadenspannung auf allen Spulen optimiert.

In China schon im Einsatz
Eine erste Ausbaustufe mit 96 Positionen läuft bereits erfolgreich beim chinesischen Polyestergarnhersteller Zhejiang Rongsheng. „Wir hatten bereits nach vier Tagen exzellente Garnwerte. Die Garne haben eine AA Qualität bei einer Vollspulenrate von 98% und einer Fadenbruchrate von 0,5 pro Tonne“, resümiert Xu Yongming, Werksleiter bei Rongsheng, das Modernisierungspaket. „Damit spielen wir auch mit unseren ACW Garnen wieder in der ersten Liga.“ Eine zweite Ausbaustufe mit 88 weiteren Positionen folgt Ende 2019.

Interessant ist das Umbaupaket vor allem auch durch seinen schnellen ROI (Return on investment) von unter einem Jahr. Zur Verfügung steht ACW WINGS für alle POY / HOY Wickler vom Typ ACW für Polyester, Polyamid 6 und Polyamid 6.6.

Weitere Informationen:
Oerlikon Barmag
Quelle:

Oerlikon

(c) PFAFF Industriesysteme und Maschinen GmbH
11.11.2019

PFAFF Neuheit: Programmierbare Fadenspannung

Zweifelsohne ist die aktuelle PFAFF Schuhsäulen-Generation, die in der Branche als Mutter aller Schuhmaschinen gilt, die am häufigsten kopierte Schuhmaschinen-Serie. Kopiert zu werden heißt für den deutschen Maschinenhersteller, dass er vieles an der Maschine gut gemacht hat. Es heißt aber auch, dass er in punkto Technologie immer einen Schritt weiter und in Qualität immer ein Stück besser sein muss. Das erwartet der Markt, das erwartet der Kunde von PFAFF! Die „programmierbare Fadenspannung“ ist die neueste technische Finesse an der den elektronischen PFAFF-Schuhsäulenmaschinen. Der Clou bei der “programmierbaren Fadenspannung” ist, dass für verschiedene Materialstärken bzw. für verschiedene Nahtstrecken (wie sie bei elektronischen Maschinen programmierbar sind) passende Fadenspannungen angelegt werden können. Diese können über Knieschalter oder Stich-zählung abgerufen bzw. eingestellt werden. Eine manuelle Einstellung der Fadenspannung, wie sie bei aktuellen Schuhmaschinen gängig ist, ist mit der programmierten Fadenspannung nicht mehr notwendig. Dies steigert die Qualität und erhöht signifikant die Prozesssicherheit.

Zweifelsohne ist die aktuelle PFAFF Schuhsäulen-Generation, die in der Branche als Mutter aller Schuhmaschinen gilt, die am häufigsten kopierte Schuhmaschinen-Serie. Kopiert zu werden heißt für den deutschen Maschinenhersteller, dass er vieles an der Maschine gut gemacht hat. Es heißt aber auch, dass er in punkto Technologie immer einen Schritt weiter und in Qualität immer ein Stück besser sein muss. Das erwartet der Markt, das erwartet der Kunde von PFAFF! Die „programmierbare Fadenspannung“ ist die neueste technische Finesse an der den elektronischen PFAFF-Schuhsäulenmaschinen. Der Clou bei der “programmierbaren Fadenspannung” ist, dass für verschiedene Materialstärken bzw. für verschiedene Nahtstrecken (wie sie bei elektronischen Maschinen programmierbar sind) passende Fadenspannungen angelegt werden können. Diese können über Knieschalter oder Stich-zählung abgerufen bzw. eingestellt werden. Eine manuelle Einstellung der Fadenspannung, wie sie bei aktuellen Schuhmaschinen gängig ist, ist mit der programmierten Fadenspannung nicht mehr notwendig. Dies steigert die Qualität und erhöht signifikant die Prozesssicherheit. Die „programmierbare Fadenspannung“ ist zunächst Option an den elektronischen Maschinen 1571/1591.

Weitere Informationen:
Pfaff Pfaff Industrial
Quelle:

PFAFF Industriesysteme und Maschinen GmbH

08.11.2019

Jil Sander verbietet Exotenhäute

Luxusmarke bestätigt neue Richtlinie zum Verbot von Alligatoren-, Krokodil-, Straußen- und Schlangenhäuten

Die Luxusmodemarke Jil Sander hat sich dazu verpflichtet, keine Häute von Tieren wie Alligatoren, Krokodilen, Straußen, Eidechsen und Schlangen mehr in ihren Designs zu verwenden. 2015 hat die Marke bereits Angora aus dem Sortiment genommen.
 
„Hinter jeder Handtasche und jedem Paar Schuhe aus Krokodil-, Alligatoren-, Schlangen-, oder Eidechsenleder steckt ein gewaltsamer Tod“, so Elisa Allen, Director bei PETA UK.

Mit seinem Entschluss reiht sich Jil Sander in eine Liste namhafter Designer ein, die bereits die Entscheidung getroffen haben, exotische Häute aus allen Designs zu verbannen – darunter Vivienne Westwood, Diane von Furstenberg, Victoria Beckham und Chanel.

Luxusmarke bestätigt neue Richtlinie zum Verbot von Alligatoren-, Krokodil-, Straußen- und Schlangenhäuten

Die Luxusmodemarke Jil Sander hat sich dazu verpflichtet, keine Häute von Tieren wie Alligatoren, Krokodilen, Straußen, Eidechsen und Schlangen mehr in ihren Designs zu verwenden. 2015 hat die Marke bereits Angora aus dem Sortiment genommen.
 
„Hinter jeder Handtasche und jedem Paar Schuhe aus Krokodil-, Alligatoren-, Schlangen-, oder Eidechsenleder steckt ein gewaltsamer Tod“, so Elisa Allen, Director bei PETA UK.

Mit seinem Entschluss reiht sich Jil Sander in eine Liste namhafter Designer ein, die bereits die Entscheidung getroffen haben, exotische Häute aus allen Designs zu verbannen – darunter Vivienne Westwood, Diane von Furstenberg, Victoria Beckham und Chanel.

Weitere Informationen:
PETA
Quelle:

PETA Deutschland e.V.

(c) Deutscher Textilreinigungsverband e.V.
07.11.2019

DTV: Verband stellt Kompendium für Persönliche Schutzausrüstung vor

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss eine Vielzahl von Kriterien erfüllen, die der Gesetzgeber vorschreibt. Die besondere Herausforderung für Unternehmen und Träger besteht dahin, die richtige PSA auszuwählen sowie ihre Schutzkriterien aufrecht zu erhalten. Das nun veröffentlichte Kompendium für Persönliche Schutzausrüstung gibt Tipps und Hilfestellung für Arbeitgeber und Träger von PSA.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss eine Vielzahl von Kriterien erfüllen, die der Gesetzgeber vorschreibt. Die besondere Herausforderung für Unternehmen und Träger besteht dahin, die richtige PSA auszuwählen sowie ihre Schutzkriterien aufrecht zu erhalten. Das nun veröffentlichte Kompendium für Persönliche Schutzausrüstung gibt Tipps und Hilfestellung für Arbeitgeber und Träger von PSA.

Was muss ein Arbeitgeber bei der Auswahl von PSA für seine Mitarbeiter berücksichtigen? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen bei Beschaffung und Einsatz von PSA beachtet werden? Wie werden die Schutzeigenschaften langfristig erhalten? Und ist die Wäsche in der häuslichen Waschmaschine ausreichend? Oder bedarf es einer professionellen Lösung in Hinblick auf die Pflege durch einen textilen Dienstleister? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich das vom Deutschen Textilreinigungs-Verband (DTV) veröffentlichte Kompendium für Persönliche Schutzausrüstung. In Kooperation mit namenhaften Experten aus Verbänden, Forschung und Unternehmen entstand das rund 80-seitige Kompendium, dass für Anwender wesentliche Informationen über die Auswahl und sichere Pflege von PSA enthält. „Rund 50 Normen existieren für die Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung durch alle Gefährdungsbereiche hindurch. Die hohe Komplexität der Normenanforderungen und -strukturen, in Verbindung mit den gesetzlichen Vorgaben, stellt jeden Arbeitgeber vor eine große Herausforderung. Umso wichtiger sind weitreichende Informationen über die Inhalte von Normen, gesetzlichen Anforderungen und die Kenntnisse von Materialeigenschaften“, betont Werner Münnich, Sprecher des Arbeitskreis Workwear/PSA und Mitautor des Werks.

(c) HS Luzern
07.11.2019

Eröffnung Neubau Hochschule Luzern

An der Hochschule Luzern – Design & Kunst gestalten Studierende, Dozierende und For-schende die Zukunft; seit diesem Herbst erstmals alle am selben Ort. An der Eröffnung am 30. November 2019 können Jung und Alt die neuen Werkstätten und Ateliers in der Viscosi-stadt in Emmenbrücke besichtigen und selber Hand anlegen. Parallel dazu finden die Info-Tage für Studieninteressierte statt. Im Fokus stehen neue Bachelor- und Masterangebote.

Es ist geschafft! Seit diesem Herbst sind alle Studienrichtungen der Hochschule Luzern – Design & Kunst in der 745 Viscosistadt in Emmenbrücke vereint. Hier finden Designerinnen, Filmschaffende, Künstler und Forscherinnen die idealen Bedingungen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

An der Hochschule Luzern – Design & Kunst gestalten Studierende, Dozierende und For-schende die Zukunft; seit diesem Herbst erstmals alle am selben Ort. An der Eröffnung am 30. November 2019 können Jung und Alt die neuen Werkstätten und Ateliers in der Viscosi-stadt in Emmenbrücke besichtigen und selber Hand anlegen. Parallel dazu finden die Info-Tage für Studieninteressierte statt. Im Fokus stehen neue Bachelor- und Masterangebote.

Es ist geschafft! Seit diesem Herbst sind alle Studienrichtungen der Hochschule Luzern – Design & Kunst in der 745 Viscosistadt in Emmenbrücke vereint. Hier finden Designerinnen, Filmschaffende, Künstler und Forscherinnen die idealen Bedingungen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Das neue Gebäude wird am Samstag, 30. November 2019 mit einem Tag der offenen Tür für die Bevölkerung und Interessierte eröffnet. Im Zentrum des öffentlichen Anlasses stehen die Ateliers und Werkstätten. Mitmachen und selbst ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht. Interessierte können beispielsweise Textilien zum Leuchten bringen, aus Steinen verschiedene Farben gewinnen und erleben, wie Studierende Animationsfiguren Leben einhauchen oder ihre Filme vertonen.

Für den Neubau, der direkt ans 2016 eröffnete Hochschulgebäude anschliesst, sind die renommierten Basler Architekten von Harry Gugger Studio verantwortlich. Das Vorprojekt stammt vom Luzerner Architekten Till Huggler, umgesetzt wurde das Projekt von TGSbauökonomen. Der Neubau umfasst rund 10'000 Quadratmeter Nutzfläche, verteilt auf fünf Stockwerke; inklusive Dachterrasse, dreizehn Werkstätten – von Holz-, über Metall- bis zu Textil-Werkstätten – sowie die landesweit einzigartige Pigment- und Farbstoffsammlung im «Raum für Farben» als Teil des schweizerischen Materialarchivs.

(c) EXPED
07.11.2019

EXPED: Stühlerücken in Zürich

Der innovative schweizerische Outdoor-Spezialist EXPED verteilt intern Aufgaben um: Hubert Rutishauser, 52, Mitglied der Geschäftsführung und bislang verantwortlich für Logistik und International Sales, gibt einen Teil seiner Aufgaben an Eicke Thiele ab. Thiele, 31 und seit vier Jahren bei EXPED als Produktmanager Schlafsäcke tätig, übernimmt ab sofort zusätzlich die Aufgabe des Verkaufsleiters im Bereich DACH.

Eicke Thiele bringt dafür beste Voraussetzungen mit, denn er kennt die Wünsche und Anforderungen des spezialisierten Fachhandels genau: Bevor das „Nordlicht“– er wuchs in Bremen auf – in die Schweiz ging, arbeitete er zunächst im Verkauf und später als Filialleiter bei der Unterwegs-Gruppe. Thiele führt damit das deutschsprachige EXPED Sales Team mit Dirk Thiele (D-Nord), Lars Stadler (D-Süd), Renato Mooser (CH-Ost & A), Carmen Isele (CH-Mitte) und Claudia Groh (CH-West &Süd). Kuriosum am Rande: Der EXPED-Repräsentant für den Norden ist Eickes Vater, der seit 25 Jahren für die Schweizer unterwegs ist.

 

Der innovative schweizerische Outdoor-Spezialist EXPED verteilt intern Aufgaben um: Hubert Rutishauser, 52, Mitglied der Geschäftsführung und bislang verantwortlich für Logistik und International Sales, gibt einen Teil seiner Aufgaben an Eicke Thiele ab. Thiele, 31 und seit vier Jahren bei EXPED als Produktmanager Schlafsäcke tätig, übernimmt ab sofort zusätzlich die Aufgabe des Verkaufsleiters im Bereich DACH.

Eicke Thiele bringt dafür beste Voraussetzungen mit, denn er kennt die Wünsche und Anforderungen des spezialisierten Fachhandels genau: Bevor das „Nordlicht“– er wuchs in Bremen auf – in die Schweiz ging, arbeitete er zunächst im Verkauf und später als Filialleiter bei der Unterwegs-Gruppe. Thiele führt damit das deutschsprachige EXPED Sales Team mit Dirk Thiele (D-Nord), Lars Stadler (D-Süd), Renato Mooser (CH-Ost & A), Carmen Isele (CH-Mitte) und Claudia Groh (CH-West &Süd). Kuriosum am Rande: Der EXPED-Repräsentant für den Norden ist Eickes Vater, der seit 25 Jahren für die Schweizer unterwegs ist.

 

Weitere Informationen:
EXPED
Quelle:

KGK - Kern Gottbrath Kommunikation GbR

Hochschule Luzern und Texaid erforschen, wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann (c) Tina Tomovic
Texcycle Herstellung Garn für Prototyp.
06.11.2019

Vom alten Pulli zum neuen Teppich

Hochschule Luzern und Texaid erforschen, wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann

Über ein Drittel der gesammelten Altkleider können höchstens noch als Putzlappen oder Reisswolle wiederverwendet werden. Texaid und Forschende der Hochschule Luzern wollen den textilen Kreislauf nun weiter schliessen. Es hat sich gezeigt: Aus Alttextilien lassen sich Garn und Vlies für neue Teppiche und Dämmstoffe herstellen.

Hochschule Luzern und Texaid erforschen, wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann

Über ein Drittel der gesammelten Altkleider können höchstens noch als Putzlappen oder Reisswolle wiederverwendet werden. Texaid und Forschende der Hochschule Luzern wollen den textilen Kreislauf nun weiter schliessen. Es hat sich gezeigt: Aus Alttextilien lassen sich Garn und Vlies für neue Teppiche und Dämmstoffe herstellen.

Texaid sammelt in der Schweiz jährlich rund 37 000 Tonnen Altkleider und sorgt dafür, dass diese ökologisch sinnvoll wiederverwendet werden. 30 Prozent der gesammelten Textilien sind in zu schlechtem Zustand, um sie als Secondhand-Kleidung weiterzutragen – Tendenz steigend, da der Trend hin zu billigen und billig produzierten Kleidern anhält. Die Frage war: Lassen sich diese Textilien hochwertig recyceln? Forscherinnen und Forscher der Hochschule Luzern und Texaid entwickelten Methoden, um die Altkleidung in der Schweiz zu einem groben Garn zu verspinnen, das sich gut für Teppiche eignet. Aus den kürzeren Fasern und sogar aus dem Staub, der beim Reissen der Stoffe entsteht, stellten Designforscher und Materialforscherinnen Prototypen her, die beispielsweise zur Schalldämmung genutzt werden könnten.

Prozesse analysiert, Anwendungen optimiert

Texaid verfolgt den «Close the Loop»-Ansatz: Sie will textile Kreisläufe nachhaltig und ganzheitlich schliessen und für den Rohstoff aus Altkleidern neue und auch höherwertige Verwendungen finden. Sie hat dafür das Projekt «Texcycle» ins Leben gerufen, eine Zusammenarbeit von Texaid, der Hochschule Luzern und Coop, gefördert durch Innosuisse.

Eine designgetriebene Forschung bot die Möglichkeit, die hochkomplexe Nachhaltigkeitsproblematik der textilen Kreisläufe neu anzugehen. Dafür mussten die Forschenden folgende Fragen beantworten: Welche textilen Materialien liegen nach heutigen Sortiermöglichkeiten der Altkleideraufbereitung vor? Wie lassen sie sich auf welche Art und Weise neu verarbeiten? Wie könnte eine Produktepalette mit neu gewonnenen Materialien aus Alttextilien aussehen?

Nicht nur nach Kleidungsart, sondern auch nach Material trennen

In einem ersten Schritt analysierten die Forscherinnen und Forscher die Prozesse der Altkleideraufbereitung und optimierten sie für neue Anwendungen. «Bisher werden die gesammelten Kleider nach Kleidungsart – z.B. Männerhemd, Damenhose, Mantel – sortiert», erklärt Anna Pehrsson, Recycling Solutions Specialist bei Texaid. Für eine bessere Weiterverwendung spielt aber das Material der Kleidung eine grössere Rolle; nach diesen Kriterien wird derzeit kaum getrennt.

Derzeit wird ein nicht mehr tragbarer Pullover aus Baumwolle zu Putzlappen verarbeitet, obwohl sein Material in hochwertigen Produkten gefragt wäre. Das wollen die Forscherinnen und Forscher ändern. «Wir haben vorgeschlagen, sechs Materialkategorien einzuführen», sagt Brigitt Egloff, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Departement Design & Kunst. So liessen sich beispielsweise Produkte mit einem hohen Baumwollanteil gesondert sortieren. Denn je reiner ein Material ist, umso leichter lassen sich Weiterverwendungsmöglichkeiten finden.

Teppichprototyp

In der Wollspinnerei Huttwil AG wurden Materialien zu Faden versponnen. Dabei stellte sich heraus, dass die besten Resultate erzielt werden, wenn das recycelte Material aus den Altkleidern mit Wollabfällen aus der Spinnerei kombiniert wird. So lässt sich ein 100%-Recycling-Garn herstellen und der grobe Faden zu Teppichen weiterverarbeiten. Erste Prototypen sehen vielversprechend aus.

Recycelte Kleidung als Dämmmaterial

Auch die Designforscher von Design & Kunst und die Materialforscher des Departements Technik & Architektur können erste Prototypen vorweisen. Sie nutzten die kurzen Fasern zur Herstellung von Vlies, einer losen, nicht gewebten Verbindung von Fasern, und entwickelten verschiedene Anwendungsmöglichkeiten als Dämmmaterialien. Diese können vor allem im Bereich der Schalldämmung von Innenräumen oder von Fassaden Verwendung finden. Eine Schwierigkeit dabei: «Die technischen Anforderungen an Bauprodukte in der Architektur haben strenge Auflagen und Normen zu erfüllen. Gegensätzliches trifft bei Bekleidung oder textilen Ausstattungen zu», sagt Materialforscherin Susanne Triller und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Departement Technik & Architektur. Damit das Material im Bau verwendet werden darf, muss bewiesen sein, dass es schadstofffrei ist und als nicht brandgefährlich zertifiziert werden kann.

In einem Folgeprojekt könnten nun Wege gefunden werden, aus Alttextilien auch feine Garne zu spinnen – so fein, dass aus ihnen wieder neue Kleider hergestellt werden können.

Vita Tertia Haus Limone: Mitmenschliche Pflege in heimeliger Atmosphäre © drapilux
Gemütliche Sitzecken laden zum gemeinsamen Austausch ein.
06.11.2019

Vita Tertia Haus Limone: Mitmenschliche Pflege in heimeliger Atmosphäre

Offenburg - Der Umzug in ein Pflegeheim bedeutet einen großen Umbruch im Leben des älteren Menschen. Er verlässt nicht nur das gewohnte Zuhause, sondern begibt sich auch in die Betreuung durch andere. Ein ganzheitliches Pflege- und Einrichtungskonzept kann diesen Übergang erleichtern, wie das vollstationäre Pflegeheim Haus Limone von Vita Tertia in Offenburg beweist.

Offenburg - Der Umzug in ein Pflegeheim bedeutet einen großen Umbruch im Leben des älteren Menschen. Er verlässt nicht nur das gewohnte Zuhause, sondern begibt sich auch in die Betreuung durch andere. Ein ganzheitliches Pflege- und Einrichtungskonzept kann diesen Übergang erleichtern, wie das vollstationäre Pflegeheim Haus Limone von Vita Tertia in Offenburg beweist.

„Wir arbeiten hier als erstes Pflegeheim Deutschlands nach dem französischen Konzept der Humanitude, der zuwendungsorientierten Pflege“, erzählt Sandra Greiner, Leiterin des Haus Limone. Der von Yves Gineste und Rosette Mariscotti entwickelte Ansatz erfreut sich in Frankreich und französischsprachigen Ländern großer Beliebtheit, ist in Deutschland jedoch noch relativ unbekannt. Grundlage des Konzepts ist die Philosophie, dass der Mensch die Beziehung zu anderen Menschen braucht, um sich selbst als Mensch erfahren zu können. Entsprechend steht die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehung im Vordergrund, ausgedrückt durch die Art mit jemandem zu sprechen, jemanden anzusehen und zu berühren. „Das bedeutet zum Beispiel, dass wir morgens mit vorsichtigen Berührungen wecken und dabei auch beachten, wie der Bewohner in der Nacht geschlafen hat“, erläutert die Heimleitung. Das Haus Limone hat sich zum Ziel gesetzt, auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner einzugehen, ihnen die Entscheidungsfreiheit zu lassen und eine alltagsbegleitende Betreuung anzubieten. Zudem sollen die Bewohner so viel und so lange wie möglich selbstständig bleiben. Dazu Sandra Greiner: „Statt den älteren Menschen zu bevormunden und ihm unnötig Aufgaben abzunehmen, geben wir ihm Zeit, die Dinge selbst zu tun. Dann dauert das Anziehen halt mal etwas länger.“

Als wichtigen Teil zwischenmenschlicher Beziehungen bietet das Haus Limone viele Möglichkeiten des Miteinanders an. So gibt es Gruppenräume und einen hellen Raum der Begegnung, der allen offen steht. Hier können die Bewohner mit ihrem Besuch zusammensitzen und ihren Geburts- oder auch Hochzeitstag feiern. Ergänzend gibt es ein breites Aktivitäten-Angebot. Besonders gut kommt das wöchentliche Bingo an und beim Besuch eines Musikers wird regelmäßig das Tanzbein geschwungen. Beliebt sind auch die altersübergreifenden Begegnungen mit dem Kindergarten des benachbarten Montessori-Zentrums. Im Rahmen dieser Kooperation kommt regelmäßig eine Gruppe Kinder im Haus Limone vorbei oder einige der Bewohner besuchen den Kindergarten. „Wir wollten eine Umgebung schaffen, in der Senioren eine neue Heimat finden können“, weiß Sandra Greiner.

Textilien schaffen farbenfrohes Wohlfühlambiente

Die Einrichtung des Hauses unterstützt den Pflegeansatz. Die Leitidee war, einen Ort mit familiärer Atmosphäre zu schaffen, an dem sich der ältere Mensch wohlfühlt. Um das Haus kleingliedriger zu gestalten, sind die 45 Einzelzimmer in drei Wohnbereiche mit je 15 Zimmern unterteilt: Arta, Deia und Inca, benannt nach drei kleinen Orten auf Mallorca. Ein jeweils in sich abgestimmtes Farbkonzept unterscheidet die einzelnen Bereiche. Auch Textilien wie Vorhänge und Bezugsstoffe tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei. Die Entscheidung fiel auf Stoffe von drapilux. „Überzeugt hat uns die Strapazierfähigkeit sowie die Ausstattung der Textilien mit intelligenten Zusatzfunktionen“, schildert Sandra Greiner. Alle Artikel des Emsdettener Herstellers sind flammhemmend (drapilux flammstop) und können zusätzlich eine luftreinigende (drapilux air), antibakterielle (drapilux bioaktiv) oder akustische (drapilux akustik) Funktion haben.

Als Bezugsstoff für die Möbel wurden drei verschiedene Kolorits des Artikels drapilux 107 gewählt, passend zum jeweiligen Farbkonzept des Bereiches. Ausgestattet ist der Stoff mit der Zusatzfunktion drapilux air. Dank dieser werden schlechte Gerüche permanent abgebaut, sodass das Textil zu einer frischen Raumluft beiträgt. Auch die Vorhänge in den Arta-Zimmern sind mit dieser Funktion ausgestattet. Hier hängt drapilux 101, ein semitransparenter Faux-Uni in leuchtendem Pink vor den Fenstern. In den beiden anderen Bereichen kommt drapilux 102 zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen blickdichten Faux-Uni, der mit drapilux all in one ausgestattet ist. Diese Funktion kombiniert die luftreinigende Eigenschaft von drapilux air mit der antibakteriellen Wirkung von drapilux bioaktiv. Letztere bekämpft bis zu 99 Prozent der Bakterien auf dem Textil. Im Bereich Deia bringt der Stoff in frischem Grün Farbe in die Zimmer, während er in den Inca-Zimmern in freundlichem Gelb nicht nur für gute Luft, sondern auch gute Laune sorgt.
Die Reaktionen der Bewohner und Besucher zeigen, dass die Leitidee erfolgreich umgesetzt wurde. „Das Erste, was die meisten sagen, ist, dass es gar nicht aussähe wie in einem Pflegeheim, sondern viel mehr wie in einem Hotel“, freut sich Sandra Greiner. Auch das Gesamtkonzept überzeugt: Alle Plätze des im März 2018 eröffneten Hauses sind belegt, und es gibt Wartelisten.

Quelle:

schönknecht : kommunikation
gesellschaft für public relations und marketing mbh

06.11.2019

Lenzing solide in sehr schwierigem Marktumfeld

  • Weiterhin positive Entwicklung des Spezialitätengeschäftes mit bereits 49,8 Prozent Umsatzanteil
  • Erweiterung der Spezialfaser- und Faserzellstoffkapazitäten im Sinne der sCore TEN Strategie im Fokus
  • Zunehmende Handelsspannungen setzen textile Wertschöpfungskette unter Druck – Preise für Standardviscose auf historischen Tiefständen
  • Investitionen von EUR 100 Mio. zur Erreichung ambitionierter Klimaziele

Die Lenzing Gruppe setzte ihre solide Geschäftsentwicklung trotz einer deutlich angespannteren Marktsituation auch im 3. Quartal 2019 fort. Die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie sCore TEN und der Fokus auf Spezialitäten wirkten sich erneut positiv aus, wodurch der Umsatz- und Ergebnisrückgang in den ersten drei Quartalen 2019 bedingt durch die historisch niedrigen Preise für Standardviscose deutlich gemindert werden konnte.

  • Weiterhin positive Entwicklung des Spezialitätengeschäftes mit bereits 49,8 Prozent Umsatzanteil
  • Erweiterung der Spezialfaser- und Faserzellstoffkapazitäten im Sinne der sCore TEN Strategie im Fokus
  • Zunehmende Handelsspannungen setzen textile Wertschöpfungskette unter Druck – Preise für Standardviscose auf historischen Tiefständen
  • Investitionen von EUR 100 Mio. zur Erreichung ambitionierter Klimaziele

Die Lenzing Gruppe setzte ihre solide Geschäftsentwicklung trotz einer deutlich angespannteren Marktsituation auch im 3. Quartal 2019 fort. Die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie sCore TEN und der Fokus auf Spezialitäten wirkten sich erneut positiv aus, wodurch der Umsatz- und Ergebnisrückgang in den ersten drei Quartalen 2019 bedingt durch die historisch niedrigen Preise für Standardviscose deutlich gemindert werden konnte.

Weitere Informationen:
Lenzing Gruppe Lenzing Group
Quelle:

Lenzing AG

06.11.2019

2 Jahre Textil vernetzt: Wegbereiter für Digitalisierung beim textilen Mittelstand

Bereits seit zwei Jahren greift die Fachexpertise der fünf Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt. Knapp 2000 kleine und mittlere Unternehmen haben sich bislang über aktuelle und künftige Herausforderungen informiert. Damit wurden mehr als 3100 Mitarbeiter des textilen und textilnahen Mittelstands erreicht.

Über 550 Veranstaltungen und Termine an den Standorten Aachen, Berlin, Chemnitz, Denkendorf, Stuttgart und Villingen-Schwenningen machen mehr als deutlich: Der digitale Wandel ist in der Textilindustrie angekommen. Besonders gefragt sind Umsetzungsprojekte, von denen bereits gut zwei Dutzend deutschlandweit realisiert wurden. Anja Merker, Geschäftsführerin von Textil vernetzt, fasst zusammen: „Dank der großen Reichweite unseres Netzwerks haben die Textiler unser Angebot auf dem Schirm. Besonders geschätzt wird unsere KMU-orientierte Herangehensweise. Unser Team weiß, wo der Schuh drückt, und findet unternehmensindividuelle Lösungsansätze.“

Bereits seit zwei Jahren greift die Fachexpertise der fünf Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt. Knapp 2000 kleine und mittlere Unternehmen haben sich bislang über aktuelle und künftige Herausforderungen informiert. Damit wurden mehr als 3100 Mitarbeiter des textilen und textilnahen Mittelstands erreicht.

Über 550 Veranstaltungen und Termine an den Standorten Aachen, Berlin, Chemnitz, Denkendorf, Stuttgart und Villingen-Schwenningen machen mehr als deutlich: Der digitale Wandel ist in der Textilindustrie angekommen. Besonders gefragt sind Umsetzungsprojekte, von denen bereits gut zwei Dutzend deutschlandweit realisiert wurden. Anja Merker, Geschäftsführerin von Textil vernetzt, fasst zusammen: „Dank der großen Reichweite unseres Netzwerks haben die Textiler unser Angebot auf dem Schirm. Besonders geschätzt wird unsere KMU-orientierte Herangehensweise. Unser Team weiß, wo der Schuh drückt, und findet unternehmensindividuelle Lösungsansätze.“

Weitere Informationen:
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum
Quelle:

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum

ECPC 2020–Konferenz für Schutzbekleidung ©Hohenstein
Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) unterliegt extremen Anforderungen. Was versprechen und halten die neuesten Entwicklungen?
05.11.2019

ECPC 2020–Konferenz für Schutzbekleidung

BÖNNIGHEIM - Die 9. Europäische Konferenz für Schutzbekleidung(ECPC) wird vom 18. bis 20. Mai 2020 in Stuttgart vom Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ausgerichtet.

Die Konferenzliefert Lösungen rund um persönliche Schutzausrüstung (PSA) und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Hohenstein lädt Forscher, Designer, Hersteller, Gesundheits-/ Sicherheitsexperten und Anwender dazu ein, gemeinsam einen forschenden Blick auf den PSA-Markt zu werfen: von intelligenten Systemen, neuen Technologien, Materialien und Prüfverfahren, über Anforderungen und Standardisierung, bis hin zu Ergonomie und Kompatibilität von PSA-Systemen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Anwendung zu fördern.

BÖNNIGHEIM - Die 9. Europäische Konferenz für Schutzbekleidung(ECPC) wird vom 18. bis 20. Mai 2020 in Stuttgart vom Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ausgerichtet.

Die Konferenzliefert Lösungen rund um persönliche Schutzausrüstung (PSA) und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Hohenstein lädt Forscher, Designer, Hersteller, Gesundheits-/ Sicherheitsexperten und Anwender dazu ein, gemeinsam einen forschenden Blick auf den PSA-Markt zu werfen: von intelligenten Systemen, neuen Technologien, Materialien und Prüfverfahren, über Anforderungen und Standardisierung, bis hin zu Ergonomie und Kompatibilität von PSA-Systemen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Anwendung zu fördern.

Weitere Informationen:
Hohenstein Konferenz Schutzbekleidung
Quelle:

Hohenstein

05.11.2019

Trevira auf der Heimtextil 2020

Trevira präsentiert sich mit über 30 Top-Kunden und einer zukunftsweisenden Sonderausstellung für den Objektmarkt.

Auf der Heimtextil, die vom 7. bis 10. Januar 2020 in Frankfurt stattfindet, wird die Trevira GmbH gemeinsam mit Trevira CS Kunden und Partnern wieder mit einem über 2000 qm² großen Stand in Halle 4.2 vertreten sein.

Der Hersteller von hochwertigen, schwer entflammbaren Polyesterfasern zeigt sich 2020 erneut mit seinem erfolgreichen Messekonzept. Zusammen mit 32 Top-Kunden und Partnern wird Trevira wieder die komplette textile Wertschöpfungskette abbilden: von der Faserproduktion und Garnherstellung zur Färberei und weiter zur Flächenproduktion bei Webern, Wirkern und Strickern bis hin zum Textilverlag. Die Kunden stellen ihre Trevira CS Kollektionen für den Heimtextil- und Objektbereich an individuellen Ständen aus und zeigen ihren Beitrag zur textilen Wertschöpfungskette. Erstmalig mit dabei ist das Entwicklungs- und Engineering-Unternehmen imat-uve.

Trevira präsentiert sich mit über 30 Top-Kunden und einer zukunftsweisenden Sonderausstellung für den Objektmarkt.

Auf der Heimtextil, die vom 7. bis 10. Januar 2020 in Frankfurt stattfindet, wird die Trevira GmbH gemeinsam mit Trevira CS Kunden und Partnern wieder mit einem über 2000 qm² großen Stand in Halle 4.2 vertreten sein.

Der Hersteller von hochwertigen, schwer entflammbaren Polyesterfasern zeigt sich 2020 erneut mit seinem erfolgreichen Messekonzept. Zusammen mit 32 Top-Kunden und Partnern wird Trevira wieder die komplette textile Wertschöpfungskette abbilden: von der Faserproduktion und Garnherstellung zur Färberei und weiter zur Flächenproduktion bei Webern, Wirkern und Strickern bis hin zum Textilverlag. Die Kunden stellen ihre Trevira CS Kollektionen für den Heimtextil- und Objektbereich an individuellen Ständen aus und zeigen ihren Beitrag zur textilen Wertschöpfungskette. Erstmalig mit dabei ist das Entwicklungs- und Engineering-Unternehmen imat-uve.

„Wir freuen uns, dass sich unser Gemeinschaftsstand so großer Beliebtheit erfreut und die Zahl unserer teilnehmenden Trevira CS Kunden stetig steigt. So können auch in diesem Jahr wieder weitreichende Möglichkeiten und Anwendungen von Trevira CS Produkten gezeigt werden“, so Geschäftsführer Klaus Holz.

Auf dem Trevira Gemeinschaftsstand, der sich in Halle 4.2 direkt neben der Ausstellung „Interior. Architecture. Hospitality. EXPO“ der Messe Frankfurt befindet, wird es zudem eine Sonderausstellung „Textile Future by Trevira CS“ speziell für den Objektmarkt geben. Für die Gestaltung dieses Areals konnte Trevira das renommierte studio aisslinger aus Berlin gewinnen. Die Schwerpunkte des Studios liegen auf experimentellem Design, Produktdesign, Materialinnovationen und Architekturkonzepten. Als Designer interessiert sich Werner Aisslinger insbesondere für den Einsatz neuester Technologien und ungewöhnlicher Materialien, die er auf die Welt des Produktdesigns anwendet. Neueste Projekte umfassen neben Möbeln insbesondere Innenarchitekturkonzepte für Hotels und Arbeitswelten.

Quelle:

Trevira GmbH

05.11.2019

SGL Carbon erhöht Konzernumsatz nach neun Monaten und erzielt auf vergleichbarer Basis EBIT auf Vorjahresniveau

  • Konzernumsatz steigt gegenüber Vorjahresperiode um rund 6 Prozent auf 832 Millionen Euro dank organischen Wachstums in den Marktsegmenten Digitalisierung, Energie und Chemie
  • Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen bei rund 54 Millionen Euro; bereinigt um positiven Einmaleffekt im Vorjahr damit in etwa auf Niveau des Vorjahres
  • Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) im dritten Quartal deutlich von den schwachen Entwicklungen bei Textilen Fasern, Windenergie und Industriellen Anwendungen gekennzeichnet; Graphite Materials & Systems (GMS) besser als erwartet auf sehr gutem Niveau des Vorquartals und damit insgesamt in 9M/2019 auf historischem Rekordniveau
  • Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten in den ersten neun Monaten deutlich verbessert
  • Anlassbezogene Werthaltigkeitsprüfung führt zu nicht zahlungswirksamer Wertminderung bei CFM in Höhe von rund 75 Millionen Euro im dritten Quartal
  • Revidierte Prognose vom 25.
  • Konzernumsatz steigt gegenüber Vorjahresperiode um rund 6 Prozent auf 832 Millionen Euro dank organischen Wachstums in den Marktsegmenten Digitalisierung, Energie und Chemie
  • Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen bei rund 54 Millionen Euro; bereinigt um positiven Einmaleffekt im Vorjahr damit in etwa auf Niveau des Vorjahres
  • Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) im dritten Quartal deutlich von den schwachen Entwicklungen bei Textilen Fasern, Windenergie und Industriellen Anwendungen gekennzeichnet; Graphite Materials & Systems (GMS) besser als erwartet auf sehr gutem Niveau des Vorquartals und damit insgesamt in 9M/2019 auf historischem Rekordniveau
  • Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten in den ersten neun Monaten deutlich verbessert
  • Anlassbezogene Werthaltigkeitsprüfung führt zu nicht zahlungswirksamer Wertminderung bei CFM in Höhe von rund 75 Millionen Euro im dritten Quartal
  • Revidierte Prognose vom 25. Oktober 2019: EBIT vor Sondereinflüssen bei CFM im negativen mittleren bis hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag und für den Konzern bei 45 bis 50 Millionen Euro erwartet
  • Umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung des Ergebnisses von CFM beschlossen
  • Dr. Michael Majerus, Sprecher des Vorstands der SGL Carbon: „Die strukturellen Wachstumstreiber in den für uns strategisch relevanten Märkten sind intakt. Unsere Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses der CFM setzen wir konsequent um.“

Im dritten Quartal 2019 haben sich die beiden Geschäftsbereiche der SGL Carbon sehr unterschiedlich entwickelt. Während Graphite Materials & Systems (GMS) besser als erwartet abschnitt, verschlechterte sich Composites – Fibers & Materials (CFM) deutlich gegenüber den beiden Vorquartalen. Der Grund ist die schwächere Entwicklung in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen. Insgesamt stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten um rund 6 Prozent auf 832 Millionen Euro. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt im Vorjahr lag das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen nach neun Monaten mit rund 54 Millionen Euro in etwa auf Höhe des Vorjahres.

In seiner Adhoc-Mitteilung vom 25. Oktober 2019 hat das Unternehmen seine Prognose für das EBIT vor Sondereinflüssen für CFM auf einen negativen mittleren bis hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag nach unten revidiert. Für den Konzern wird nun ein EBIT vor Sondereinflüssen von 45 bis 50 Millionen Euro erwartet. Aufgrund der niedrigen Ausgangsbasis für 2019 sowie der anhaltenden Schwäche in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen im Geschäftsbereich CFM wurde ein nicht zahlungswirksamer Wertminderungsaufwand von rund 75 Millionen Euro im dritten Quartal 2019 gebucht. Die erst in den letzten Jahren akquirierten Anlagevermögen der ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen mit BMW und Benteler sind von der Wertminderung nicht betroffen. Im Zusammenhang mit der Wertminderung bei CFM war zudem eine Wertberichtigung auf aktivierte latente Steuern von 7,4 Millionen Euro notwendig. Vor diesem Hintergrund wird für das Geschäftsjahr 2019 nun ein Konzernergebnis von etwa minus 100 Millionen Euro erwartet.

Quelle:

SGL Carbon

(c) Autoneum
05.11.2019

Hybrid-Acoustics PET setzt neue Massstäbe für nachhaltigen Lärmschutz

Leichtere, leisere und umweltfreundlichere Fahrzeuge – dafür steht Hybrid-Acoustics PET von Autoneum. Die Produktinnovation für den Motorraum zeichnet sich nicht nur durch ihre Leichtbauweise und dem für Elektrofahrzeuge optimierten Lärmschutz aus, sie überzeugt zusätzlich durch Nachhaltigkeit: Komponenten aus Hybrid-Acoustics PET bestehen vollständig aus PET, das zu einem grossen Teil aus rezyklierten Fasern gewonnen wird, und erfüllen so die Kundennachfrage nach umweltfreundlichen Mobilitätslösungen.

Mit Hybrid-Acoustics PET hat Autoneum seine textile Innenraumtechnologie Hybrid-Acoustics für die Anwendung im Motorraum adaptiert. Die patentierte Innovation basiert auf einem einzigartigen Fasermaterial, das geräuschisolierend und -absorbierend wirkt. Hybrid-Acoustics PET wird unter anderem zur Verkapselung von Elektromotoren verwendet, wodurch die Geräuschentwicklung direkt an der Quelle reduziert und insbesondere hochfrequente Töne des elektrischen Antriebs gedämmt werden. Damit sorgt diese Schlüsseltechnologie für optimalen Lärmschutz in der Passagierkabine und höheren Fahrkomfort.

Leichtere, leisere und umweltfreundlichere Fahrzeuge – dafür steht Hybrid-Acoustics PET von Autoneum. Die Produktinnovation für den Motorraum zeichnet sich nicht nur durch ihre Leichtbauweise und dem für Elektrofahrzeuge optimierten Lärmschutz aus, sie überzeugt zusätzlich durch Nachhaltigkeit: Komponenten aus Hybrid-Acoustics PET bestehen vollständig aus PET, das zu einem grossen Teil aus rezyklierten Fasern gewonnen wird, und erfüllen so die Kundennachfrage nach umweltfreundlichen Mobilitätslösungen.

Mit Hybrid-Acoustics PET hat Autoneum seine textile Innenraumtechnologie Hybrid-Acoustics für die Anwendung im Motorraum adaptiert. Die patentierte Innovation basiert auf einem einzigartigen Fasermaterial, das geräuschisolierend und -absorbierend wirkt. Hybrid-Acoustics PET wird unter anderem zur Verkapselung von Elektromotoren verwendet, wodurch die Geräuschentwicklung direkt an der Quelle reduziert und insbesondere hochfrequente Töne des elektrischen Antriebs gedämmt werden. Damit sorgt diese Schlüsseltechnologie für optimalen Lärmschutz in der Passagierkabine und höheren Fahrkomfort.

Weitere Informationen:
Hybrid-Acoustics PET Autoneum
Quelle:

Autoneum Management AG

Foto: W. Schmidt
05.11.2019

Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie spürt Konjunkturflaute

Branchenverband vti übt Kritik an EU und Bundesregierung

Branchenverband vti übt Kritik an EU und Bundesregierung

„Dieser Tage wird allenthalben an den Mauerfall vor 30 Jahren und den damit verbundenen Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland erinnert. Für unsere Branche begann damals bekanntlich eine äußerst kritische Phase; viele hielten sie nicht für überlebensfähig. Heute können wir mit einem gewissen Stolz feststellen, dass die jungen Bundesländer neben Bayern, Baden-Württemberg und NRW zu den vier großen deutschen Textilregionen gehören.“  Das äußerte Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), anlässlich des  10. Branchentages Erzgebirge-Vogtland, der am Montag, 4. November 2019, im vti-Mitgliedsunternehmen C. H. Müller GmbH in Heinsdorfergrund bei Reichenbach/V. stattfand. Bei dem Treffen, zu dem sich rund 60 Textilunternehmer und – forscher, Mitglieder des Bundes- und des Landtages sowie Vertreter aus Kommunen versammelten, ging es u. a. um die Entsorgung und das Reycling textiler Abfälle, um die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie um Möglichkeiten der Kooperation sächsischer Textilfirmen mit potenziellen Partnern in Afrika.  
 
Wie der vti-Hauptgeschäftsführer weiter ausführte, sind von den gegenwärtig 16.000 Beschäftigten der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsbranche mehr als 5.000 in den rund 90 kleinen und mittelständischen Unternehmen der traditionsreichen Textilregion Erzgebirge-Vogtland tätig: „Damit verzeichnen wir in diesem Landstrich die höchste Dichte an  textilen Produktions-, Forschungs- und Bildungskapazitäten in unserem Verbandsgebiet. Unsere flexibel agierenden Firmen verfügen über ein hohes Innovationspotenzial; viele von ihnen exportieren weltweit. Mit einem Exportanteil von durchschnittlich 45 Prozent sind sie den gegenwärtig negativen Entwicklungen in der globalen Wirtschaft extrem ausgesetzt. Hinzu kommt der sich im Inland vollziehende Strukturwandel in der Automobilindustrie und deren Zulieferbranchen, der bei einigen Herstellern von Technischen Textilien zumindest vorübergehend mit erheblichen Umsatzeinbußen einhergeht. Erfreulich ist, dass unsere Bekleidungssparte in den nach den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Umsatzplus von rund fünf Prozent verzeichnet. Allerdings macht sie nur zirka zehn Prozent der Gesamtkapazitäten unserer Branche aus. Die Textilsparte liegt hingegen liegt nach unseren vorläufigen Schätzungen um reichlich fünf Prozent unter dem Ergebnis im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aller Voraussicht nach werden wir im laufenden Jahr den 2018 erwirtschafteten Gesamtumsatz von 1,87 Mrd. Euro nicht erreichen können.“
 
Angesichts dieser Entwicklungen hatte vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner bereits im Vorfeld des Branchentages seine wiederholt geäußerte Kritik am Russland-Embargo der EU bekräftigt. „Derartige Maßnahmen schaden der heimischen Wirtschaft und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte der Inhaber der Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin. Er bezeichnete die mit den Embargomaßnahmen einhergegangene Schwächung des Rubels und das geschwundene Vertrauen auf Seiten der angestammten Partner im Osten als Hauptursachen für die dramatischen Einbrüche der deutschen Textilexporte in die Russische Föderation: „Vor dem Embargo – also bis ins Jahr 2013 – hat die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie jährlich Waren im Wert von nahezu 1 Milliarde Euro nach Russland verkauft. 2018 beliefen sich die Russland-Exporte der deutschen Textilindustrie auf rund 684 Millionen Euro, damit liegen wir um rund ein Drittel unter dem Ausgangswert.“  
 
Ein anderes Beispiel für die verhängnisvolle politische Einflussnahme auf die Wirtschaft seien die im Zuge der deutschen Energiewende entstandenen exorbitant hohen Energiekosten: „Die für 2020 angekündigte EEG-Umlage bringt uns Textilproduzenten erneut zusätzliche Belastungen und schwächt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit einem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zu den Netzentgelten und einer grundlegende Reform der EEG-Umlage könnte die Bundesregierung in der Tat – und nicht nur mit Worten - beweisen, dass ihr am heimischen Mittelstand gelegen ist. Hinzu kommen perspektivisch weitere erhebliche Kosten für die Finanzierung des im Gesetzgebungsverfahren befindlichen Klimapaketes.“

Weitere Informationen:
vti
Quelle:

Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V.

05.11.2019

Lenzing bei Corona-Verleihung mehrfach ausgezeichnet

Lenzing für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation sowie Leistungen als oberösterreichischer Leitbetrieb und bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region ausgezeichnet

Die Lenzing AG hat am Montag, 4. November 2019, die „Digital-Corona“ in Gold gewonnen. Der begehrte Wirtschaftspreis wurde zum ersten Mal in dieser Kategorie vergeben. Prämiert werden Unternehmen, die die Digitalisierung der betrieblichen Prozesse, der Produkte und Dienstleistungen sowie des Geschäftsmodells in den vergangenen Jahren dynamisch vorangetrieben haben. Lenzing durfte sich gleich bei der Premiere über den ersten Preis für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation über die gesamte textile Wertschöpfungskette freuen.

Lenzing für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation sowie Leistungen als oberösterreichischer Leitbetrieb und bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region ausgezeichnet

Die Lenzing AG hat am Montag, 4. November 2019, die „Digital-Corona“ in Gold gewonnen. Der begehrte Wirtschaftspreis wurde zum ersten Mal in dieser Kategorie vergeben. Prämiert werden Unternehmen, die die Digitalisierung der betrieblichen Prozesse, der Produkte und Dienstleistungen sowie des Geschäftsmodells in den vergangenen Jahren dynamisch vorangetrieben haben. Lenzing durfte sich gleich bei der Premiere über den ersten Preis für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation über die gesamte textile Wertschöpfungskette freuen.

„Konsument/innen wollen zunehmend wissen, woher die Materialien für die Kleidungsstücke kommen, die sie kaufen, und welchen Weg sie genau genommen haben. Lenzing verfolgt mit der Einführung der Blockchain-Technologie das ambitionierte Ziel, volle Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette zu schaffen und damit einen Wandel in einer Branche voranzutreiben, in der weniger als fünf Prozent der führenden 250 Bekleidungsmarken ihre Produkte bis zur Faser zurückverfolgen können“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. Seinen Kunden und Partnern ermöglicht Lenzing damit, ihre Fasern der Marke TENCEL™ und deren Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Konsument/innen können die Herkunft ihrer Textilprodukte mithilfe eines QR-Codes feststellen. Lenzing fördert dadurch auch unmittelbar das Geschäft mit ihren sehr nachhaltig produzierten Lyocellfasern der Marke TENCEL™.

Weitere Informationen:
Lenzing AG
Quelle:

Lenzing AG