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09.02.2022

Gignoux, Wise, Lugik und API-K gewinnen French Outdoor Awards 2022

Die French Outdoor Awards 2022 sind entschieden: Nach der abschließenden Test-Session im Januar 2022 verlieh der französische Herstellerverband Outdoor Sports Valley die Preise in Chamonix an die Gewinner. Bei dem Innovationswettbewerb für französische Outdoor-Produkte vergab die Fachjury Awards in vier Kategorien: „Innovation“, „Start-up“, „Nachhaltigkeit“ und „Digital“.

Die French Outdoor Awards 2022 sind entschieden: Nach der abschließenden Test-Session im Januar 2022 verlieh der französische Herstellerverband Outdoor Sports Valley die Preise in Chamonix an die Gewinner. Bei dem Innovationswettbewerb für französische Outdoor-Produkte vergab die Fachjury Awards in vier Kategorien: „Innovation“, „Start-up“, „Nachhaltigkeit“ und „Digital“.

Der 2010 gegründete Fachverband Outdoor Sports Valley (OSV), der alle Akteure der französischen Outdoor-Industrie vereint, will durch die jährlich vergebenen French Outdoor Awards die Kreativität und den Einfallsreichtum der Outdoor-Industrie promoten. Die French Outdoor Awards werden seit 2016 veranstaltet und von der Region Auvergne-Rhône-Alpes unterstützt. Inzwischen haben sie sich als Plattform zur Beschleunigung der Markteinführung neuer innovativer Outdoor-Produkte und -Dienstleistungen in Frankreich und international fest etabliert.
 
30 Produkte bewarben sich in diesem Jahr um die Awards. Unter den Finalisten waren Hersteller wie Yuba Bikes, Millet, Lagoped, Guidetti, Cimalp, Salomon, Arva, Live Run, MeroMero, Qaou, Masherbrum und Rossignol. Der Wettbewerb stand allen Marken vom Start-up bis zum multinationalen Unternehmen offen, sofern sie ein innovatives Produkt oder eine innovative Dienstleistung vorstellten, die in Frankreich konzipiert und entwickelt wurde und seit weniger als einem Jahr auf dem Markt ist.

Eine Expertenjury aus Projektmanagern, Produktentwicklern, akademischen Forschern, Fachjournalisten und Spitzensportlern entschied, welche Innovationen die Awards erhielten.
Hier die vier Gewinner der French Outdoor Awards 2022:

French Outdoor Award „Innovation“
„Mountain 2022“ von Gignoux – Ein Skitourenschuh für Skitourengeher, die weder bei der Abfahrt noch beim Aufstieg Kompromisse eingehen wollen. Er wird aus Hochleistungskarbon vollständig in den französischen Alpen hergestellt, ist reparierbar und wiegt nur 750 g pro Fuß.

French Outdoor Award „Start-up“
Sherpa Shorts von Wise – Diese Two-in-One-Shorts machen dank ihres Wasserreservoirs einen Trinkrucksack überflüssig.
 
French Outdoor Award „Nachhaltigkeit“
Trilugik von Lugik by Decathlon – Der Trilugik erfüllt den Wunsch nach einem Schlitten, der mitwächst und dadurch vom Baby bis zum Erwachsenen für jeden geeignet ist. Er besteht aus einem vollständig recycelbaren Material und ist reparierbar.

French Outdoor Award „Digital“
„K-IP K-onnected to Freedom“ von API-K – Ein Ortungsgerät, das man überallhin mitnehmen kann und das gewährleistet, dass in kürzester Zeit aufgefunden zu werden. Das Gerät eignet sich für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten zu jeder Jahreszeit.

Quelle:

Ring PR

(c) Delta Development Group - Architekturbüro Quadrant4
09.02.2022

Levi Strauss & Co.: Erstes Distributionszentrum mit Nachhaltigkeitsanspruch Cradle-to-Cradle®

Die DELTA Development Group hat die Baugenehmigung für die innovative Logistik-Immobilie „Positive Wearhouse“ in Dorsten erhalten. In Kürze wird der niederländische Projektentwickler auf dem Industriepark „Große Heide Wulfen“ mit den ersten Bauarbeiten der grünen Logistikimmobilie beginnen. Sie ist das deutschlandweit erste Distributionszentrum, das vom Nachhaltigkeitsanspruch Cradle-to-Cradle® inspiriert ist und umfasst circa 70.000 m² auf dem revitalisierten Bergbaustandort, den die Modemarke Levi Strauss & Co. ab 2023 für eine Mietdauer von 20 Jahren als Distributionszentrum nutzen wird.

Mit Drees & Sommer im General Construction und Projekt Management, Bremer AG als Generalunternehmer, den Architektenbüros von Quadrant4 und Phase 5 und mit dem spezialisierten Investment- und Vermögensverwalter ELREP setzt DELTA ein Zeichen für zukunftsorientiertes Bauen.  Nutzer wird der Denim Leader Levi Strauss & Co. sein.

Die DELTA Development Group hat die Baugenehmigung für die innovative Logistik-Immobilie „Positive Wearhouse“ in Dorsten erhalten. In Kürze wird der niederländische Projektentwickler auf dem Industriepark „Große Heide Wulfen“ mit den ersten Bauarbeiten der grünen Logistikimmobilie beginnen. Sie ist das deutschlandweit erste Distributionszentrum, das vom Nachhaltigkeitsanspruch Cradle-to-Cradle® inspiriert ist und umfasst circa 70.000 m² auf dem revitalisierten Bergbaustandort, den die Modemarke Levi Strauss & Co. ab 2023 für eine Mietdauer von 20 Jahren als Distributionszentrum nutzen wird.

Mit Drees & Sommer im General Construction und Projekt Management, Bremer AG als Generalunternehmer, den Architektenbüros von Quadrant4 und Phase 5 und mit dem spezialisierten Investment- und Vermögensverwalter ELREP setzt DELTA ein Zeichen für zukunftsorientiertes Bauen.  Nutzer wird der Denim Leader Levi Strauss & Co. sein.

Quelle:

PR + Presseagentur textschwester

(c) Sappi Europe
Marianna Evenstein (Moderation), Gustavo Duarte (sappi), Kerstin Dietze (sappi) und Julian Thielen (Interseroh Plus)
08.02.2022

The Blue Couch Series von Sappi: Umstieg auf nachhaltiges Verpackungsmaterial

Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Verpackungen steigt immer weiter. Diese Entwicklung stellt Markenhersteller vor Herausforderungen. Wie gelingt ihnen der Umstieg auf flexible Verpackungen, die recyclefähig sind? Was gilt es dabei zu beachten? Wie kann das Thema Recycling vorangebracht werden? Und warum gibt es bei den Themen „Definition der Recyclingfähigkeit“ und „Testmethoden“ in Europa noch Aufholbedarf? Die Antworten darauf gibt es in einer neuen Folge der The Blue Couch Series von Sappi.

  • "Functional Paper Packaging – Der Weg zu mehr Recyclingfähigkeit"
  • Julian Thielen, Leiter des "Made for Recycling"-Service bei Interseroh Plus, Kerstin Dietze, Key Account Manager Paper & Packaging Solutions bei Sappi, und Gustavo Duarte, Manager Competence Center Packaging Solutions bei Sappi

Die Ausstrahlung der Episode „Functional Paper Packaging – Der Weg zu mehr Recyclingfähigkeit" beginnt am 22. Februar 2022 hier.

Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Verpackungen steigt immer weiter. Diese Entwicklung stellt Markenhersteller vor Herausforderungen. Wie gelingt ihnen der Umstieg auf flexible Verpackungen, die recyclefähig sind? Was gilt es dabei zu beachten? Wie kann das Thema Recycling vorangebracht werden? Und warum gibt es bei den Themen „Definition der Recyclingfähigkeit“ und „Testmethoden“ in Europa noch Aufholbedarf? Die Antworten darauf gibt es in einer neuen Folge der The Blue Couch Series von Sappi.

  • "Functional Paper Packaging – Der Weg zu mehr Recyclingfähigkeit"
  • Julian Thielen, Leiter des "Made for Recycling"-Service bei Interseroh Plus, Kerstin Dietze, Key Account Manager Paper & Packaging Solutions bei Sappi, und Gustavo Duarte, Manager Competence Center Packaging Solutions bei Sappi

Die Ausstrahlung der Episode „Functional Paper Packaging – Der Weg zu mehr Recyclingfähigkeit" beginnt am 22. Februar 2022 hier.

Quelle:

Sappi Europe

(c) BVMed
08.02.2022

BVMed legt Taschenbücher zu MDR und MPDG aktualisiert auf

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat seine kompakten Taschenbücher zur „EU-Medizinprodukte-Verordnung“ sowie zum deutschen Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz „MPDG“ aktualisiert neu aufgelegt. Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) gilt seit dem 26. Mai 2021. Seitdem hat auf nationaler Ebene das MPDG das alte Medizinproduktegesetz (MPG) abgelöst.

Das Taschenbuch „EU-Medizinprodukte-Verordnung – Verordnung (EU) 2017/745“ beinhaltet in konsolidierter Neufassung den Text der MDR nach dem dritten Korrigendum aus Juli 2021.

Das Taschenbuch „MPDG, HWG, Verordnungen zum MPDG“ enthält neben dem MPDG auch die aktuellen Gesetzestexte des HWG sowie der Rechtsverordnungen zum MPDG.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat seine kompakten Taschenbücher zur „EU-Medizinprodukte-Verordnung“ sowie zum deutschen Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz „MPDG“ aktualisiert neu aufgelegt. Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) gilt seit dem 26. Mai 2021. Seitdem hat auf nationaler Ebene das MPDG das alte Medizinproduktegesetz (MPG) abgelöst.

Das Taschenbuch „EU-Medizinprodukte-Verordnung – Verordnung (EU) 2017/745“ beinhaltet in konsolidierter Neufassung den Text der MDR nach dem dritten Korrigendum aus Juli 2021.

Das Taschenbuch „MPDG, HWG, Verordnungen zum MPDG“ enthält neben dem MPDG auch die aktuellen Gesetzestexte des HWG sowie der Rechtsverordnungen zum MPDG.

Quelle:

BVMed

(c) yoona.ai
Daniel Manzke mit CEO Anna Franziska Michel
07.02.2022

Daniel Manzke ist neuer Co-Founder und CTO bei yoona.ai

Daniel Manzke ist Co-Founder und CTO beim Berliner B2B-SaaS Venture yoona.ai. Daniel verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Produkt Management, Entwicklung von skalierbaren Plattformen und Aufbau von ganzen Organisationen aus verschiedenen Führungspositionen.

Vor seiner Tätigkeit bei The Female Company war er als CTO bei dem Startup Delivery Hero tätig, wo er die Restaurantplattform erfolgreich auf- und ausbaute.  Als Co-Founder und CTO bei yoona.ai wird es seine Aufgabe sein, das Produkt und die Technologie mit den Unternehmen zu verbinden und eine Architektur zu schaffen, die die weitere Entwicklung dieser bahnbrechenden Plattform unterstützt.

Daniel Manzke ist Co-Founder und CTO beim Berliner B2B-SaaS Venture yoona.ai. Daniel verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Produkt Management, Entwicklung von skalierbaren Plattformen und Aufbau von ganzen Organisationen aus verschiedenen Führungspositionen.

Vor seiner Tätigkeit bei The Female Company war er als CTO bei dem Startup Delivery Hero tätig, wo er die Restaurantplattform erfolgreich auf- und ausbaute.  Als Co-Founder und CTO bei yoona.ai wird es seine Aufgabe sein, das Produkt und die Technologie mit den Unternehmen zu verbinden und eine Architektur zu schaffen, die die weitere Entwicklung dieser bahnbrechenden Plattform unterstützt.

yoona.ai bietet eine End-To-End-Lösung, die Unternehmen durch Daten basierte Designgestaltung hilft, bis zu 80% der Zeit in der Entwurfs- und Kollektionsentwicklungsphase zu sparen und näher am Trend und Kunden zu designen, entsprechend die Kosten zu senken und Wegwerfprodukte oder eine Überproduktion zu vermeiden. Neueste Technologien wie neuronale Netze, automatisierte 3D-Generierung- und Augmented Reality wurden in diese Design-Software integriert. Nutzer:innen können ihr Design erstellen, es in 3D-Bilder umwandeln und mit Augmented Reality projizieren. Eine Plattform von der Idee bis zur Produktion.

Weitere Informationen:
yoona.ai digitale Plattform Design
Quelle:

yoona.ai / Together.Partners

(c) Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung
04.02.2022

“Cellulose Fibre Innovation of the Year 2022 Award” für Kohlenstofffasern aus Holz

Mit ihren Forschungsergebnissen zur Herstellung von Kohlenstofffasern aus Holz bewarben sich die DITF erfolgreich um den ersten Preis der „Cellulose Fibre Innovation of the Year“. Nominiert wurden die DITF im Rahmen der „International Conference on Cellulose Fibres 2022“, die vom 2. bis 3. Januar in Köln stattgefunden hat.

Zum zweiten Mal kürte das nova-Institut für Ökologie und Innovation im Rahmen der „International Conference on Cellulose Fibres 2022“ herausragende wissenschaftliche Forschung, die nachhaltige Lösungen für die Wertschöpfungskette von Zellulosefasern liefert. Die DITF Denkendorf präsentierten sich mit dem Thema „Kohlenstofffasern aus Holz“ inmitten eines aktuellen Forschungsfeldes, das ressourcenschonende Alternativen zu Fasern auf fossiler Basis liefert.

Mit ihren Forschungsergebnissen zur Herstellung von Kohlenstofffasern aus Holz bewarben sich die DITF erfolgreich um den ersten Preis der „Cellulose Fibre Innovation of the Year“. Nominiert wurden die DITF im Rahmen der „International Conference on Cellulose Fibres 2022“, die vom 2. bis 3. Januar in Köln stattgefunden hat.

Zum zweiten Mal kürte das nova-Institut für Ökologie und Innovation im Rahmen der „International Conference on Cellulose Fibres 2022“ herausragende wissenschaftliche Forschung, die nachhaltige Lösungen für die Wertschöpfungskette von Zellulosefasern liefert. Die DITF Denkendorf präsentierten sich mit dem Thema „Kohlenstofffasern aus Holz“ inmitten eines aktuellen Forschungsfeldes, das ressourcenschonende Alternativen zu Fasern auf fossiler Basis liefert.

Das Kompetenzzentrum Biopolymerwerkstoffe der DITF Denkendorf erhielt bei der Nominierung den ersten Platz mit der Präsentation von Kohlenstofffasern (Carbonfasern), die in einem neuartigen und nachhaltigen Verfahren aus dem Rohstoff Holz gewonnen werden. Die HighPerCellCarbon®-Technologie beschreibt ein patentiertes Verfahren, das unter der Federführung von Dr. Frank Hermanutz weiterentwickelt worden ist: In Folge dessen können in einem nachhaltigen und besonders umweltschonenden Prozess Carbonfasern auf der Basis von Biopolymeren erzeugt werden.

Das HighPerCellCarbon®-Verfahren umfasst das Nassspinnen von Zellulosefasern unter Verwendung ionischer Flüssigkeiten (IL) als Direktlösungsmittel. Das Filamentspinnverfahren stellt den zentralen technischen Teil. Es erfolgt in einem umweltfreundlichen und geschlossenen System. Das Lösungsmittel (IL) wird dabei vollständig rezykliert. Die auf diesem Wege erzeugten Zellulosefasern werden in einem weiteren Entwicklungsschritt durch einen Niederdruck-Stabilisierungsprozess direkt in Carbonfasern umgewandelt, gefolgt von einem geeigneten Carbonisierungsprozess. Während des gesamten Verfahrensablaufs entstehen keine Abgase oder giftigen Nebenprodukte.

Neben der Rezyklierfähigkeit des verwendeten Lösungsmittels steht besonders die Verwendung des Rohstoffs Holz für Ressourcenschutz. Erdölbasierte Ausgangsstoffe, die üblicherweise in der industriellen Herstellung von Carbonfasern Verwendung finden, werden durch nachwachsende Biopolymere substituiert.

Quelle:

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung

(c) BoConcept DÜSSELDORF
Die beiden Geschäftsführer der ARBO Möbeldesign GmbH, Arne Kristiansen und Matthias Küpfer (Foto v. l.)
04.02.2022

BoConcept verabschiedet sich in Köln, Essen und Düsseldorf

Die ARBO Möbeldesign GmbH mit vier Standorten in NRW ist seit mehr als 25 Jahren Franchise-Nehmerin der dänischen Möbelmarke BoConcept. Ende März dieses Jahres ist Schluss – die ARBO Möbeldesign GmbH trennt sich von der BoConcept Kollektion in den Städten Köln, Essen und zweimal in Düsseldorf. Der Räumungsverkauf startet zeitgleich in allen Geschäften am 8. Februar 2022.

Arne Kristiansen, Geschäftsführer der Franchisenehmerin ARBO Möbeldesign GmbH, arbeitete 25 Jahren erfolgreich mit dem Franchisegeber BoConcept zusammen. Nun trennt er sich von der BoConcept Kollektion; denn die zu verlängernden Franchise-Verträge beinhalten neue Rahmenbedingungen, die der Unternehmer Kristiansen nicht akzeptieren will.

Die ARBO Möbeldesign GmbH mit vier Standorten in NRW ist seit mehr als 25 Jahren Franchise-Nehmerin der dänischen Möbelmarke BoConcept. Ende März dieses Jahres ist Schluss – die ARBO Möbeldesign GmbH trennt sich von der BoConcept Kollektion in den Städten Köln, Essen und zweimal in Düsseldorf. Der Räumungsverkauf startet zeitgleich in allen Geschäften am 8. Februar 2022.

Arne Kristiansen, Geschäftsführer der Franchisenehmerin ARBO Möbeldesign GmbH, arbeitete 25 Jahren erfolgreich mit dem Franchisegeber BoConcept zusammen. Nun trennt er sich von der BoConcept Kollektion; denn die zu verlängernden Franchise-Verträge beinhalten neue Rahmenbedingungen, die der Unternehmer Kristiansen nicht akzeptieren will.

Erster Riss in der Geschäftspartnerschaft vor fünf Jahren
„Die ARBO Möbeldesign GmbH und die Marke BoConcept hatten viele gute und partnerschaftliche Jahre miteinander. Ein erster Riss entstand vor fünf Jahren, als die dänische Inhaberfamilie das Unternehmen BoConcept an einen englischen Equity Fonds verkaufte“, so Kristiansen. „Mittlerweile segeln wir Franchisenehmer in einem Fahrwasser, das für mich als Unternehmer keine Grundlage mehr für unternehmerische Partnerschaft und Fairness bietet – und wenn man als Unternehmer an diesem Punkt ist, muss man Schluss machen.“

Standort bleibt – für andere skandinavische Möbelkollektionen
Die vier Möbelgeschäfte von Arne Kristiansen stehen seit 25 Jahren für einen skandinavischen Lifestyle. Auch nach dem Räumungsverkauf der BoConcept Kollektion wird Kristiansen an seinen Standorten skandinavisches Interieur Design bieten. „Es ist selbstverständlich, dass es bei uns weiterhin nordisches Design geben wird. Als Dänen kennen wir zahlreiche skandinavische Designmöbelhersteller, die am deutschen Markt noch nicht vertreten sind. Und meine MitarbeiterInnen haben den richtigen Spirit für Formen, Materialien und das Hygge-Flair, das haben sie im Blut“.

Quelle:

exPRess new.media

04.02.2022

in-store asia findet vom 29.06. bis 01.07.2022 in Mumbai statt

Die 13. in-store asia findet vom 29. Juni bis 01. Juli 2022 in Mumbai statt. Sie ist einer der größten Fachmessen für Retail Design und In-store Marketing auf dem indischen Subkontinent und seit 2018 Mitglied der internationalen Fachmessen-Familie der EuroShop, The World's No. 1 Retail Trade Fair, in Düsseldorf. Nach Pandemie bedingten Verschiebungen findet die in-store asia nun im Sommer dieses Jahres erstmals im neuen Jio World Centre statt, das sich im zentralen Geschäftsviertel von Mumbai, dem Bandra Kurla Complex, befindet.

Die in-store asia versammelt nicht nur alle führenden Anbieter von Lösungen speziell für die Retail Branche aus Indien,  sondern auch internationale Unternehmen,  die im stetig wachsenden Einzelhandelsmarkt Indiens Fuß fassen möchten. Hinzu kommt ein Retail-Kongress, der speziell für den indischen Markt relevante Themen diskutiert, die Verleihung der renommierten VM&RD Awards, mit denen Talente in Retail-Design und Visual Merchandising ausgezeichnet werden, sowie die VM Challenge, ein in Indien einzigartiger Live-Schaufensterwettbewerb unter Top-Visual Merchandisern.

Die 13. in-store asia findet vom 29. Juni bis 01. Juli 2022 in Mumbai statt. Sie ist einer der größten Fachmessen für Retail Design und In-store Marketing auf dem indischen Subkontinent und seit 2018 Mitglied der internationalen Fachmessen-Familie der EuroShop, The World's No. 1 Retail Trade Fair, in Düsseldorf. Nach Pandemie bedingten Verschiebungen findet die in-store asia nun im Sommer dieses Jahres erstmals im neuen Jio World Centre statt, das sich im zentralen Geschäftsviertel von Mumbai, dem Bandra Kurla Complex, befindet.

Die in-store asia versammelt nicht nur alle führenden Anbieter von Lösungen speziell für die Retail Branche aus Indien,  sondern auch internationale Unternehmen,  die im stetig wachsenden Einzelhandelsmarkt Indiens Fuß fassen möchten. Hinzu kommt ein Retail-Kongress, der speziell für den indischen Markt relevante Themen diskutiert, die Verleihung der renommierten VM&RD Awards, mit denen Talente in Retail-Design und Visual Merchandising ausgezeichnet werden, sowie die VM Challenge, ein in Indien einzigartiger Live-Schaufensterwettbewerb unter Top-Visual Merchandisern.

An der letzten in-store asia 2019 nahmen 120 Aussteller teil, die ihre Produkte und Lösungen in den Bereichen POS Displays, Shopper Marketing, Retail Technology, Signage & Digital Printing, Retail Design, Visual Merchandising, Lighting und Material & Equipment vorstellten und damit 7.000 Fachbesucher anlockten

Quelle:

Messe Düsseldorf GmbH

(c) Composites Germany
Composites-Index - Derzeitige generelle Geschäftslage
04.02.2022

Composites Germany: Ergebnis der 18. Composites-Markterhebung liegt vor

  • Bewertung der derzeitigen Geschäftslage positiv
  • Zukunftserwartungen gedämpft
  • Investitionsklima freundlich
  • Erwartungen an Anwendungsindustrien unterschiedlich
  • GFK bleibt Wachstumstreiber
  • Composites-Index dreht ins Positive

Zum 18. Mal hat Composites Germany aktuelle Kennzahlen zum Markt für faserverstärkte Kunststoffe erhoben. Befragt wurden alle Mitgliedsunternehmen der drei großen Trägerverbände von Composites Germany: AVK, Leichtbau Baden-Württemberg und VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien.
Um die problemlose Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Erhebungen zu gewährleis-ten, wurden auch in diesem Halbjahr keine Änderungen bei der Befragung durchgeführt. Erhoben wurden erneut überwiegend qualitative Daten in Bezug auf die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung.

Ausführliche Informationen finden Sie im Anhang.

  • Bewertung der derzeitigen Geschäftslage positiv
  • Zukunftserwartungen gedämpft
  • Investitionsklima freundlich
  • Erwartungen an Anwendungsindustrien unterschiedlich
  • GFK bleibt Wachstumstreiber
  • Composites-Index dreht ins Positive

Zum 18. Mal hat Composites Germany aktuelle Kennzahlen zum Markt für faserverstärkte Kunststoffe erhoben. Befragt wurden alle Mitgliedsunternehmen der drei großen Trägerverbände von Composites Germany: AVK, Leichtbau Baden-Württemberg und VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien.
Um die problemlose Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Erhebungen zu gewährleis-ten, wurden auch in diesem Halbjahr keine Änderungen bei der Befragung durchgeführt. Erhoben wurden erneut überwiegend qualitative Daten in Bezug auf die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung.

Ausführliche Informationen finden Sie im Anhang.

Quelle:

Composites Germany / AVK-TV GmbH

Foto: GDH e.V.
Angela Breiter
04.02.2022

Neuer Vorstand der GDH e.V.: Angela Breiter erste Frau an der Spitze der Hutbranche

Die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e.V. (GDH) hat ein neues, ehrenamtliches Führungsteam, das einstimmig bei der Online-Mitgliederversammlung im Januar 2022 gewählt wurde. Fünf von sieben Mitgliedern sind neu dabei – auch die 1. Vorsitzende Angela Breiter (Jahrgang 1991). Die 30-Jährige führt zusammen mit ihrem Bruder Alexander Breiter in 5. Generation die drei Geschäfte des 1863 gegründeten Familienunternehmens Hut-Breiter mit Stammsitz in München.

Angela Breiter löst Andreas Voigtländer ab, der 24 Jahre lang die Geschicke der GDH leitete. Der jetzt 63-jährige Inhaber von Hut Mühlenbeck, Wiesbaden, wurde in der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Nach wie vor wird der Hutspezialist durch seine Expertise den Verband unterstützen und die Branchenumfragen der GDH betreuen.

Die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e.V. (GDH) hat ein neues, ehrenamtliches Führungsteam, das einstimmig bei der Online-Mitgliederversammlung im Januar 2022 gewählt wurde. Fünf von sieben Mitgliedern sind neu dabei – auch die 1. Vorsitzende Angela Breiter (Jahrgang 1991). Die 30-Jährige führt zusammen mit ihrem Bruder Alexander Breiter in 5. Generation die drei Geschäfte des 1863 gegründeten Familienunternehmens Hut-Breiter mit Stammsitz in München.

Angela Breiter löst Andreas Voigtländer ab, der 24 Jahre lang die Geschicke der GDH leitete. Der jetzt 63-jährige Inhaber von Hut Mühlenbeck, Wiesbaden, wurde in der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Nach wie vor wird der Hutspezialist durch seine Expertise den Verband unterstützen und die Branchenumfragen der GDH betreuen.

2. Vorsitzende ist Siegfried Seidl (1972), Hut Mayer aus Neuötting, der viel Erfahrung durch sein achtjähriges Engagement im GDH-Vorstand mitbringt. Die beiden Vorstandsvorsitzenden werden durch den fünfköpfigen Vorstandsbeirat unterstützt. Neben Annette Wahl, die bereits seit zwei Wahlperioden als stellv. Vorsitzende aktiv war, haben sich vier neue Persönlichkeiten der Hutbranche erfolgreich zur Wahl gestellt:

  • Alexander Ehrhard (1985), Hut Streibich, Mainz
  • Sabine Falkenhagen (1964), Gebr. Hut Falkenhagen, Hamburg
  • Niko Paraschos (1968), Hut-Boutique, Arnsberg-Neheim
  • Helena Ruth Scarpone (1992), Hutsalon Ruth Stoll, Bad Säckingen
  • Annette Wahl (1968), Hut Nagel, Karlsruhe

Im Juni 2022 will sich die GDH zu einer zweiten Mitgliederversammlung treffen – diesmal persönlich – um motiviert den Neubeginn unter verjüngter Flagge die Zeit noch der Corona-Krise zu planen. Gemeinsam mit der GDH-Geschäftsführerin Kirsten Reinhardt stehen für 2022 verschiedene Aktivitäten an, beispielsweise die Kampagne zum `Internationalen Tag des Hutes´ am 25. November, an dem die GDH-Mitglieder den Titel `Hutträger des Jahres´ seit 2013 an prominente Persönlichkeiten verleihen.

Weitere Informationen:
GDH e.V. Vorstandsvorsitzender Vorstand
Quelle:

GDH

(c) Kelheim Fibres
04.02.2022

Kelheim Fibres beim „Cellulose Fibre Innovation of the Year”-Award ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge darf sich der Spezialviskosefaserhersteller Kelheim Fibres über einen Platz auf dem Podest bei den „Cellulose Fibre Innovation of the Year“-Award freuen. Das Konzept für nachhaltige Menstruationsunterwäsche aus funktionalisierten Kelheimer Spezialfasern erreichte den dritten Platz. Damit geht Kelheim Fibres als innovativster Faserhersteller aus dem Wettbewerb hervor.

Projektleiterin New Business Development Natalie Wunder stellte im Rahmen der International Conference on Cellulose Fibres das zukunftsträchtige Konzept aus Kelheim vor: „Wir können unsere Erfahrung als langjähriger Lieferant für die Tamponindustrie nun einsetzen, um weitere nachhaltige Lösungen im Damenhygienebereich zu realisieren, konkret wiederverwendbare Menstruationsunterwäsche. Als Innovationsvorreiter tragen wir so dazu bei, das Thema Menstruation zu enttabuisieren. Wir geben den Frauen die Wahl zwischen verschiedenen umweltfreundlichen und gleichzeitig leistungsstarken Produkten – je nachdem, was zu ihrem Lebensstil passt.“

Zum zweiten Mal in Folge darf sich der Spezialviskosefaserhersteller Kelheim Fibres über einen Platz auf dem Podest bei den „Cellulose Fibre Innovation of the Year“-Award freuen. Das Konzept für nachhaltige Menstruationsunterwäsche aus funktionalisierten Kelheimer Spezialfasern erreichte den dritten Platz. Damit geht Kelheim Fibres als innovativster Faserhersteller aus dem Wettbewerb hervor.

Projektleiterin New Business Development Natalie Wunder stellte im Rahmen der International Conference on Cellulose Fibres das zukunftsträchtige Konzept aus Kelheim vor: „Wir können unsere Erfahrung als langjähriger Lieferant für die Tamponindustrie nun einsetzen, um weitere nachhaltige Lösungen im Damenhygienebereich zu realisieren, konkret wiederverwendbare Menstruationsunterwäsche. Als Innovationsvorreiter tragen wir so dazu bei, das Thema Menstruation zu enttabuisieren. Wir geben den Frauen die Wahl zwischen verschiedenen umweltfreundlichen und gleichzeitig leistungsstarken Produkten – je nachdem, was zu ihrem Lebensstil passt.“

Für den nächsten Schritt, die Kommerzialisierung des Konzepts, setzt Dr. Marina Crnoja-Cosic, Director New Business Development bei Kelheim Fibres, auf den bewährten Open Innovation-Ansatz: „Wir möchten Partner aus der gesamten Wertschöpfungskette an einen Tisch holen. Indem wir unsere gemeinsame Expertise einbringen, beschleunigen wir den Weg von der Idee zum fertigen Produkt im Markt spürbar. Gleichzeitig stellen wir durch offenen Dialog sicher, dass das Konzept durchgängig funktioniert – von der Faser über die Weiterverarbeitung bis zum Endprodukt.

Quelle:

Kelheim Fibres

03.02.2022

Lenzing prämiert Forschungsprojekte für faire und nachhaltige Mode

Die Lenzing Gruppe wird 2022 erstmals junge Forscher:innen mit dem Young Scientist Award für exzellente Forschungsarbeiten aus dem Faser- und Textilbereich auszeichnen. Der Faserkongress Dornbirn (GFC Dornbirn) bietet eine ideale Bühne für den neu geschaffenen Forschungswettbewerb. Bachelor- und Masterstudierende können ihre wissenschaftlichen Arbeiten in den Kategorien Fashion und Kreislaufwirtschaft, Textilrecycling sowie innovative Nutzung biobasierter Fasern einreichen und sich einer Jury aus namhaften Expert:innen der Industrie stellen.

Die Jury besteht aus Karla Magruder (Founder Acceleration Circularity), Friedericke von Wedel-Parlow (Beneficial Design Institute Berlin) und Dieter Eichinger (Head of Standardization and Innovation, Secretary-General of BISFA). Das Gewinnerprojekt wird mit einem Preisgeld von EUR 5.000 prämiert. Ziel ist es, Studierende zu fördern und eine Plattform zur Vernetzung mit der Textil- und Faserindustrie zu schaffen.

Die Lenzing Gruppe wird 2022 erstmals junge Forscher:innen mit dem Young Scientist Award für exzellente Forschungsarbeiten aus dem Faser- und Textilbereich auszeichnen. Der Faserkongress Dornbirn (GFC Dornbirn) bietet eine ideale Bühne für den neu geschaffenen Forschungswettbewerb. Bachelor- und Masterstudierende können ihre wissenschaftlichen Arbeiten in den Kategorien Fashion und Kreislaufwirtschaft, Textilrecycling sowie innovative Nutzung biobasierter Fasern einreichen und sich einer Jury aus namhaften Expert:innen der Industrie stellen.

Die Jury besteht aus Karla Magruder (Founder Acceleration Circularity), Friedericke von Wedel-Parlow (Beneficial Design Institute Berlin) und Dieter Eichinger (Head of Standardization and Innovation, Secretary-General of BISFA). Das Gewinnerprojekt wird mit einem Preisgeld von EUR 5.000 prämiert. Ziel ist es, Studierende zu fördern und eine Plattform zur Vernetzung mit der Textil- und Faserindustrie zu schaffen.

Zum 61. Mal veranstaltet das Österreichische Faser-Institut den Dornbirner Fiber Congress auf einer Non-Profit-Basis und bietet vom 14. bis 16. September 2022 den Rahmen, um den Young Scientist Award gebührend zu verleihen.

Weitere Informationen zu dem Young Scientist Award und der Anmeldung finden Sie im Anhang.

Quelle:

Lenzing AG

03.02.2022

Tata Communication: Global SD-WAN Managed Services ausgezeichnet

Tata Communications, ein globaler Anbieter digitaler Ökosysteme, wurde von Avasant, einer führenden Unternehmensberatung, in ihrem Bericht 'SD-WAN Managed Services 2021-2022 RadarViewTM' als 'Leader' ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die in Schlüsselbereichen wie Praxisreife, Partner-Ökosystem, Investitionen, Innovationskraft sowie ihrem Einfluss auf den globalen Markt ihre Rolle als Marktführer erfolgreich bewiesen haben.

IZO™ SDWAN Managed Services von Tata Communications erleichtert die Netzwerktransformation für Unternehmen branchenübergreifend und ist insbesondere in Bereichen wie Fertigung, High-Tech, Einzelhandel, CPG und weiteren vertreten. Dank seiner End-to-End-Managed-Services erlaubt IZO™ SDWAN Unternehmen, eine sichere Transformation ihrer Netzwerke über eine zentrale Kundenplattform zu verwalten. Zudem wird das Kundenerlebnis durch eine Self-Service-Plattform verbessert, die End-to-End-Netzwerküberwachung, Reporting, Verkehrssteuerung und Analysen bietet. Einen weiteren Vorteil bietet das von Tata Communications speziell entwickelte Customer-Experience-Portal.

Tata Communications, ein globaler Anbieter digitaler Ökosysteme, wurde von Avasant, einer führenden Unternehmensberatung, in ihrem Bericht 'SD-WAN Managed Services 2021-2022 RadarViewTM' als 'Leader' ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die in Schlüsselbereichen wie Praxisreife, Partner-Ökosystem, Investitionen, Innovationskraft sowie ihrem Einfluss auf den globalen Markt ihre Rolle als Marktführer erfolgreich bewiesen haben.

IZO™ SDWAN Managed Services von Tata Communications erleichtert die Netzwerktransformation für Unternehmen branchenübergreifend und ist insbesondere in Bereichen wie Fertigung, High-Tech, Einzelhandel, CPG und weiteren vertreten. Dank seiner End-to-End-Managed-Services erlaubt IZO™ SDWAN Unternehmen, eine sichere Transformation ihrer Netzwerke über eine zentrale Kundenplattform zu verwalten. Zudem wird das Kundenerlebnis durch eine Self-Service-Plattform verbessert, die End-to-End-Netzwerküberwachung, Reporting, Verkehrssteuerung und Analysen bietet. Einen weiteren Vorteil bietet das von Tata Communications speziell entwickelte Customer-Experience-Portal.

Wie der Bericht ausführt, hat Tata Communications als 'Leader' „echte Kreativität und Innovation gezeigt und Trends und Best Practices für die Branche etabliert“. Ein Leader „zeichnet sich durch eine überragende Durchführungsqualität und eine verlässliche Tiefe und Breite über vertikale Bereiche hinweg aus“. Avasant bewertete über 40 Anbieter weltweit.

Quelle:

Tata Communications / Harvard Engage! Communications

Grafik: Gesamtmasche e.V.
Seit 2019 haben sich die internationalen Frachtraten vervielfacht. Besonders betroffen ist die Route Ostasien-Nordeuropa. Auch die Laufzeiten haben sich um 50 Prozent und mehr verlängert. Über die Hälfte der deutschen Textil- und Bekleidungsimporte stammt aus Asien, alleine auf China ca. 25 Prozent.
02.02.2022

Maschenbranche kritisiert wachsende Abgabenlast

  • „Zölle auf Fracht und Rohstoffe müssen weg“

Die Preise für textile Rohstoffe und internationale Transporte sind binnen Jahresfrist extrem gestiegen. Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie fordert daher Zollerleichterungen für Rohmaterial und Fracht. „Mit dem rasanten Anstieg der Beschaffungskosten wachsen die Zollkosten im selben Tempo“, sagt Silvia Jungbauer, Geschäftsführerin von Gesamtmasche. „Steigende Abgaben in schwieriger Zeit – das muss aufhören.“

Störungen in den internationalen Lieferketten haben die Frachtraten bis auf das Zehnfache ansteigen lassen. Weil in der EU die Transportkosten mit dem Einfuhrgut mitverzollt werden müssen, erhöht sich die Abgabenlast mit steigenden Frachtpreisen. Das trifft grundsätzlich alle Branchen, doch besonders hart die Textilwirtschaft. „Im Herbst war die Lage nicht mehr kalkulierbar. Wir haben unseren Dachverband und die europäischen Schwesterverbände alarmiert.“ Inzwischen machen auch der BDI und der europäische Spitzenverband BusinessEurope mobil.  

  • „Zölle auf Fracht und Rohstoffe müssen weg“

Die Preise für textile Rohstoffe und internationale Transporte sind binnen Jahresfrist extrem gestiegen. Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie fordert daher Zollerleichterungen für Rohmaterial und Fracht. „Mit dem rasanten Anstieg der Beschaffungskosten wachsen die Zollkosten im selben Tempo“, sagt Silvia Jungbauer, Geschäftsführerin von Gesamtmasche. „Steigende Abgaben in schwieriger Zeit – das muss aufhören.“

Störungen in den internationalen Lieferketten haben die Frachtraten bis auf das Zehnfache ansteigen lassen. Weil in der EU die Transportkosten mit dem Einfuhrgut mitverzollt werden müssen, erhöht sich die Abgabenlast mit steigenden Frachtpreisen. Das trifft grundsätzlich alle Branchen, doch besonders hart die Textilwirtschaft. „Im Herbst war die Lage nicht mehr kalkulierbar. Wir haben unseren Dachverband und die europäischen Schwesterverbände alarmiert.“ Inzwischen machen auch der BDI und der europäische Spitzenverband BusinessEurope mobil.  

„Textil- und Bekleidungsprodukte sind ein Hochzollbereich. Die Branche zahlt daher einen überdurchschnittlichen Zollaufschlag auf die Fracht“, erklärt Silvia Jungbauer. Auf Bekleidung sind 12 Prozent Zoll fällig. Doch auch Rohstoffe und Halbwaren sind betroffen. Immerhin 4 Prozent Zoll gelten für zahlreiche Fasern. Dabei können viele Qualitäten nur im Ausland in ausreichender Menge beschafft werden. „Am besten wäre daher eine grundsätzliche Abgabenbefreiung für Rohstoffe. Für eine bezahlbare und sichere Rohstoffversorgung brauchen wir aber unbedingt wieder mehr Rohstoffquellen am Standort. Das gilt für Natur- wie Chemiefasern gleichermaßen.“

Quelle:

GESAMTMASCHE e. V.

(c) Andreas Endermann
v.l. Yara Deeb und Inga Klaassen vom Fashion Net Düsseldorf freuen sich über erfolgreiche DFD
02.02.2022

Branche zeigt sich zu den Düsseldorf Fashion Days optimistisch

In Düsseldorf konnte Ende Januar unter strengen Corona-Reglementierungen die Kollektionssichtung der Herbst-/Wintermode 2023 im Rahmen der Düsseldorf Fashion Days stattfinden. Dank zuverlässiger Impfnachweiskontrolle und Schnelltests vor Ort, konnten Einkäufer:innen in über 600 Showrooms ihre Order platzierten. Dominiert wurden viele Gespräche von moderaten Preiserhöhungen und steigenden Personalkosten. Die Stimmen der Branche war jedoch einheitlich optimistisch: „Sobald die 2G-Regel einheitlich entfällt, kommt das Geschäft zurück", ließen Händler:innen einheitlich verlauten.

In Düsseldorf konnte Ende Januar unter strengen Corona-Reglementierungen die Kollektionssichtung der Herbst-/Wintermode 2023 im Rahmen der Düsseldorf Fashion Days stattfinden. Dank zuverlässiger Impfnachweiskontrolle und Schnelltests vor Ort, konnten Einkäufer:innen in über 600 Showrooms ihre Order platzierten. Dominiert wurden viele Gespräche von moderaten Preiserhöhungen und steigenden Personalkosten. Die Stimmen der Branche war jedoch einheitlich optimistisch: „Sobald die 2G-Regel einheitlich entfällt, kommt das Geschäft zurück", ließen Händler:innen einheitlich verlauten.

„Dass die Düsseldorf Fashion Days stattfinden konnten, ist ein wichtiges Signal für die gesamte Branche und unterstreicht die Relevanz des Modestandortes. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf sowie die Bereitstellung eines Hygienekonzeptes haben allen Akteuren Sicherheit gegeben. Die Einkäufer:innen waren dankbar für eine Kollektionssichtung am Standort und den persönlichen Kontakt. Wir freuen uns jetzt auf den Sommer 2022 und hoffen, dass die geplanten DFD-Aktivitäten sowie neue Formate stattfinden können, um an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen zu können“, so Angelika Firnrohr, Geschäftsführerin des Fashion Net Düsseldorf.

„Das Vertrauen zu unserem Standort ist hier“, sagt Ulrike Kähler, Geschäftsführerin der Igedo Company und Veranstalterin der FASHN Rooms auf dem Areal Böhler. Zu den DFD verzeichnete sie im Januar 2022 einen Markenzuwachs von 80 neuen, internationalen Brands. „Agenturen und Marken fühlen sich bei uns gut aufgehoben und schätzen die Verlässlichkeit des Orderstandortes Düsseldorf. Auch wenn die Messe in Pandemiezeiten einen großen Mehraufwand und erhöhte Personalkosten bedeutet, sind wir dankbar FASHN Rooms als Präsenzveranstaltung anbieten zu können. Das Feedback auf die bevorstehende SHOES Düsseldorf ist ebenfalls ausschließlich positiv: Vor Corona haben 500 Marken ausgestellt, jetzt sind es bereits wieder 400 – somit sind wir nach 1,5 Jahren wieder auf Kurs.“

Über einen deutlichen Zuwachs ausländische Einkäufer:innen freut sich Julius Brinkmann, Geschäftsführer der bugatti Holding Brinkmann GmbH & Co. KG. „Wir haben als Unternehmensgruppe in den letzten zwei Jahren aufgrund der Pandemie stark gelitten, weil in der gesamten Branche die Geschäftsgrundlage weggefallen ist. Warenverfügbarkeit war nicht immer gegeben, Preisanpassungen oft die Folge. Die bugatti Holding ist jedoch wieder auf Wachstum ausgerichtet. Ich hoffe, dass sich diese Prognose in den nächsten Wochen auch bestätigt, bin aber sehr zuversichtlich. Aufgrund der gegenwärtigen Situation sind wir seit dieser Orderrunde außerdem digital präsent, sodass die gesamte Orderabwicklung über einen Screen laufen kann. Unser Wirkungskreis ist dadurch flexibler geworden. Für den Sommer wünsche ich mir jedoch, dass wir all unsere ausländischen Partner wieder nach Düsseldorf einladen zu können.“

Mirjam Dietz, Direktorin für Markenkommunikation und –entwicklung der The Supreme Group fasst zusammen: „Wir waren mit der Besucherfrequenz und der Qualität der Einkäufer:innen sehr zufrieden. Gerade Einzelhändler:innen sind es gewohnt, die geltenden Corona-Regeln zu befolgen und kommen motiviert zur Order. Sehr positiv ist außerdem, dass wir trotz verschärfter Corona-Reglementierungen keine großen Schwankungen als Showroom-Vermieter feststellen konnten. Die Supreme Women&Men ist in Düsseldorf und München ausgebucht, die Qualität der Einkäufer:innen stimmt und die Stimmung ist positiv. Aktuell planen wir auf dem Niveau von 2019.“

Quelle:

PR + Presseagentur textschwester

02.02.2022

BTE-Unternehmerbefragung: Verlorenes Jahr für viele Outfithändler

2021 war für viele Mode-, Schuh- und Lederwarenhändler ein verlorenes Jahr. Gemäß der aktuellen BTE-Unternehmerumfrage haben im letzten Jahr vier von zehn Händlern ein operatives Geschäftsergebnis erzielt, dass schlechter als -1 Prozent vom Bruttoumsatz ausfiel (unter Berücksichtigung kalkulatorischer Kosten). Bei mehr als einem Viertel betrug der Verlust sogar mehr als fünf Prozent. Bei zehn Prozent der Umfrageteilnehmer war das Ergebnis halbwegs ausgeglichen (+1 bis -1 Prozent) und nur jeder Zweite konnte einen besseren Ertrag erzielen.
 
2021 war damit das zweite Jahr in Folge, in dem aufgrund der Corona-Beschränkungen große Teile des Outfithandels in den roten Zahlen landeten oder zumindest eine absolut unzureichende Rendite erzielten. Dass das Ergebnis für 2021 nicht noch schlechter ausfiel, dürfte an niedrigeren Abschriften und vor allem den staatlichen Unterstützungsleistungen liegen, für die sich die Handelsverbände immer wieder eingesetzt hatten.
 

2021 war für viele Mode-, Schuh- und Lederwarenhändler ein verlorenes Jahr. Gemäß der aktuellen BTE-Unternehmerumfrage haben im letzten Jahr vier von zehn Händlern ein operatives Geschäftsergebnis erzielt, dass schlechter als -1 Prozent vom Bruttoumsatz ausfiel (unter Berücksichtigung kalkulatorischer Kosten). Bei mehr als einem Viertel betrug der Verlust sogar mehr als fünf Prozent. Bei zehn Prozent der Umfrageteilnehmer war das Ergebnis halbwegs ausgeglichen (+1 bis -1 Prozent) und nur jeder Zweite konnte einen besseren Ertrag erzielen.
 
2021 war damit das zweite Jahr in Folge, in dem aufgrund der Corona-Beschränkungen große Teile des Outfithandels in den roten Zahlen landeten oder zumindest eine absolut unzureichende Rendite erzielten. Dass das Ergebnis für 2021 nicht noch schlechter ausfiel, dürfte an niedrigeren Abschriften und vor allem den staatlichen Unterstützungsleistungen liegen, für die sich die Handelsverbände immer wieder eingesetzt hatten.
 
Positiv ist festzuhalten, dass sich durch Lieferprobleme die Lagersituation bei Herbst/Winterware etwas entspannt hat. 36 Prozent der Teilnehmer vermeldeten per Mitte/Ende Januar unterdurchschnittliche Restbestände, bei 45 Prozent lagen sie im Durschnitt und nur bei 19 Prozent über dem normalen Level.
 
Bezüglich des Umsatzes für 2022 sind die befragten Bekleidungs-, Schuh- und Lederwarenhändler eher optimistisch. 57 Prozent gehen von einem Plus gegenüber 2021 aus, fast ein Viertel sogar zweistellig. 27 Prozent rechnen mit einem Pari, nur 15 Prozent mit einem Minus.
 
Bei der Vororder sind die Outfithändler dennoch gespalten. 29 Prozent gehen mit höheren, 39 Prozent mit gleichbleibenden und 32 Prozent mit niedrigeren Mengenplanungen in die Orderrunde für Herbst/Winter 2022. Und das, obwohl über 90 Prozent der Umfrageteilnehmer derzeit mit Verzögerungen und Ausfällen bei der Versorgung mit aktueller Ware ausgehen, fast die Hälfte davon sogar bei über 10 Prozent der Ware. Lediglich 7 Prozent sehen keinerlei Verzögerungen oder Ausfälle.
 
Etwas stärker gewichtet werden dürften dabei Nachhaltigkeits- bzw. ökologische Aspekte. Denn 80 Prozent der Umfrageteilnehmer registrieren hier eine zunehmende Sensibilität der Kunden – auch wenn es in der Gesamtbetrachtung vielfach noch Einzelfälle sind. Sechs von zehn Umfrageteilnehmer wollen diesen Trend daher beim Einkauf zumindest moderat berücksichtigen. Jeder vierte plant, hier sogar deutlich stärkere Akzente zu setzen. Fünf Prozent der Befragten monieren allerdings, dass das Angebot an entsprechender Ware noch zu gering ist.
 
Hinweis: An der Befragung nahmen über einhundert Unternehmen teil. Mehr als drei Viertel haben ihren Sortimentsschwerpunkt bei Bekleidung.

Weitere Informationen:
BTE-Umfrage Umfrage
Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

01.02.2022

BVMed: Neue KFZ-Verbandkasten-Norm um medizinische Gesichtsmasken ergänzt

Das deutsche Normungsinstitut DIN hat Gesichtsmasken neu in die KFZ-Verbandkasten-Norm DIN 13164 aufgenommen. Es handelt sich dabei um zwei medizinische Gesichtsmasken. Darüber informiert der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed). Die neue Norm gilt seit dem 1. Februar 2022. Im Handel befindliche Verbandkästen nach der bisher gültigen Norm dürfen noch bis 31. Januar 2023 uneingeschränkt erworben werden, da sie qualitativ gleichwertig sind. Zudem besteht keine Austausch- oder Nachrüstpflicht für bestehende Verbandkästen, informiert der BVMed. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr bereitet nun zeitnah die Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), die die Mitnahmepflicht von Verbandkästen regelt.

Die wichtigsten Neuerungen in der neuen Verbandkasten-Norm:

Das deutsche Normungsinstitut DIN hat Gesichtsmasken neu in die KFZ-Verbandkasten-Norm DIN 13164 aufgenommen. Es handelt sich dabei um zwei medizinische Gesichtsmasken. Darüber informiert der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed). Die neue Norm gilt seit dem 1. Februar 2022. Im Handel befindliche Verbandkästen nach der bisher gültigen Norm dürfen noch bis 31. Januar 2023 uneingeschränkt erworben werden, da sie qualitativ gleichwertig sind. Zudem besteht keine Austausch- oder Nachrüstpflicht für bestehende Verbandkästen, informiert der BVMed. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr bereitet nun zeitnah die Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), die die Mitnahmepflicht von Verbandkästen regelt.

Die wichtigsten Neuerungen in der neuen Verbandkasten-Norm:

  • Aufnahme von Gesichtsmasken Typ I nach DIN EN 14683: Auf Initiative des Gesetzgebers sowie Anregung von verschiedenen Verbänden und Organisationen hat das für den Bereich „Erste Hilfe“ zuständige DIN-Gremium die Aufnahme von Gesichtsmasken als zusätzlichen Hygieneschutz vorgenommen.
  • Entfall eines Dreiecktuches DIN 13168 D: Der Normungsausschuss hat aufgrund der Empfehlungen der DGUV und Notfallmediziner entschieden, dass zukünftig nur noch ein Dreiecktuch im Verbandkasten enthalten sein muss.
  • Entfall des Verbandtuches DIN 13152 BR: Der Normungsausschuss hat aufgrund der Empfehlungen der DGUV und Notfallmediziner entschieden, dass zukünftig nur noch das größere Verbandtuch DIN 13152 A im Verbandkasten enthalten sein muss.
(c) ZAMG/Niedermoser
Die Forschenden steigen zur Station im Hohe Tauern Nationalpark auf
01.02.2022

In den Alpen schneit es Plastik - Neue Empa Studie zu Nanoplastik in der Umwelt

In einer neuen Studie untersucht Empa-Forscher Dominik Brunner, zusammen mit Kollegen und Kolleginnen der Universität Utrecht sowie der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, wie viel Plastik aus der Atmosphäre auf uns runterrieselt. Laut der Studie verbreitet sich Nanoplastik über die Luft teilweise über 2000 Kilometer weit. In der Schweiz landen – den Zahlen der Messung aus Österreich entsprechend - jährlich etwa 43 Trillionen feinster Plastikteilchen. Wie viel es genau sind, darüber ist sich die Forschung noch uneins. Aber gemäss Schätzungen aus der Studie könnten es bis zu 3000 Tonnen Nanoplastik sein, mit denen die Schweiz jährlich von den abgelegenen Alpen bis ins urbane Unterland überzogen wird. Diese Schätzungen sind im Verhältnis zu anderen Studien sehr hoch, und es bedarf weiterer Forschung zur Überprüfung dieser Werte.

Die Studie ist wissenschaftliches Neuland. Denn die Verbreitung von Nanoplastik durch die Luft ist bis heute weitgehend unerforscht.

In einer neuen Studie untersucht Empa-Forscher Dominik Brunner, zusammen mit Kollegen und Kolleginnen der Universität Utrecht sowie der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, wie viel Plastik aus der Atmosphäre auf uns runterrieselt. Laut der Studie verbreitet sich Nanoplastik über die Luft teilweise über 2000 Kilometer weit. In der Schweiz landen – den Zahlen der Messung aus Österreich entsprechend - jährlich etwa 43 Trillionen feinster Plastikteilchen. Wie viel es genau sind, darüber ist sich die Forschung noch uneins. Aber gemäss Schätzungen aus der Studie könnten es bis zu 3000 Tonnen Nanoplastik sein, mit denen die Schweiz jährlich von den abgelegenen Alpen bis ins urbane Unterland überzogen wird. Diese Schätzungen sind im Verhältnis zu anderen Studien sehr hoch, und es bedarf weiterer Forschung zur Überprüfung dieser Werte.

Die Studie ist wissenschaftliches Neuland. Denn die Verbreitung von Nanoplastik durch die Luft ist bis heute weitgehend unerforscht.

Untersucht haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen eine kleine Fläche auf 3106 Metern Höhe an der Spitze des Berges Hoher Sonnenblick im Nationalpark Hohe Tauern in Österreich.
Jeden Tag, und bei jeder Wetterlage, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen um 8 Uhr früh rund um eine Markierung einen Teil der obersten Schneeschicht abgetragen und sorgfältig aufbewahrt. Die Verschmutzung der genommenen Proben durch Nanoplastik in der Luft oder auf den Kleidern der Wissenschaftler war dabei eine besondere Herausforderung. Im Labor mussten die Forscherinnen und Forscher teilweise regungslos verharren, wenn ein Kollege mit einer offenen Probe hantierte.

Der Ursprung der winzigen Teilchen ist mit Hilfe von Europäischen Wind- und Wetterdaten nachverfolgt worden. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass der grösste Ausstoss an Nanoplastik in die Luft in dicht besiedelten, urbanen Gebieten passiert. Etwa 30 Prozent der gemessenen Nanoplastik-Teilchen auf dem Berggipfel stammen aus einem Radius von 200 Kilometer, vorwiegend aus Städten. Aber auch Plastik aus den Weltmeeren gelangt offenbar über die Gischt der Wellen in die Luft. Rund 10 Prozent der in der Studie gemessenen Teilchen wurden von Wind und Wetter über 2000 Kilometer auf den Berg geweht – teilweise vom Atlantik aus.

Schätzungsweise über 8300 Millionen Tonnen Plastik sind bis anhin weltweit produziert worden, etwa 60 Prozent davon ist unterdessen Abfall. Dieser Müll erodiert durch Witterungseffekte und mechanischen Abrieb von Makroteilchen über Mikroteilchen bis hin zu Nanoteilchen. Doch ist weggeworfenes Plastik bei weitem nicht die einzige Quelle. Durch den alltäglichen Gebrauch von Plastik-Produkten wie Verpackungen und Kleidung wird Nanoplastik freigesetzt. Partikel in diesem Grössenbereich sind so leicht, dass ihre Bewegung in der Luft am ehesten mit Gas verglichen werden kann.

Neben Plastik finden sich noch allerlei andere Kleinstteilchen. Vom Saharasand bis zum Bremsbelag schwirrt die Welt als Abrieb durch die Luft. Es ist bis jetzt unklar, ob diese Art von Luftverschmutzung potentiell eine gesundheitliche Bedrohung für den Menschen bedeutet. Nanopartikel landen im Gegensatz zu Mikropartikel nicht nur im Magen. Sie werden über die Atmung tief in die Lungenflügel gesogen, wo sie dank ihrer Grösse eventuell die Zell-Blut-Barriere überwinden, und so in den menschlichen Blutkreislauf dringen könnten.

Weitere Informationen:
Empa Plastikmüll Mikroplastik Nanoplastik
Quelle:

Empa, Noé Waldmann

31.01.2022

Messe Frankfurt hält an Frankfurt Fashion Week fest

Nach der Entscheidung der Premium Group, ihre Messen wieder in Berlin zu veranstalten, bekräftigt die Stadt Frankfurt ihr Engagement für die Frankfurt Fashion Week. Die Messe Frankfurt, die Stadt Frankfurt und das Land Hessen seien überzeugt, dass das ganzheitliche Konzept der Frankfurt Fashion Week zeitgemäße Antworten auf die Bedürfnisse des Marktes biete und würden die Forderungen der Branche, eine One-Stop-Solution in Frankfurt aufzubauen, weiter vorantreiben, so die Messegesellschaft. Nach pandemiebedingt massiven Einschränkungen würden Messen, Markeninszenierungen, Runways, Konferenzen und Events in der ganzen Stadt planmäßig erstmals im Juli 2022 vollständig umgesetzt.

Nach der Entscheidung der Premium Group, ihre Messen wieder in Berlin zu veranstalten, bekräftigt die Stadt Frankfurt ihr Engagement für die Frankfurt Fashion Week. Die Messe Frankfurt, die Stadt Frankfurt und das Land Hessen seien überzeugt, dass das ganzheitliche Konzept der Frankfurt Fashion Week zeitgemäße Antworten auf die Bedürfnisse des Marktes biete und würden die Forderungen der Branche, eine One-Stop-Solution in Frankfurt aufzubauen, weiter vorantreiben, so die Messegesellschaft. Nach pandemiebedingt massiven Einschränkungen würden Messen, Markeninszenierungen, Runways, Konferenzen und Events in der ganzen Stadt planmäßig erstmals im Juli 2022 vollständig umgesetzt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann: „Ich freue mich, dass unsere Messe die Frankfurt Fashion Week von Anbeginn veranstaltet und dies auch weiterhin tun wird. Denn die beiden bisherigen Ausgaben haben gezeigt: Frankfurt kann Mode.“ Das sei bei den verschiedenen Veranstaltungen, ob digital oder in Präsenz, mit den Händen zu greifen gewesen. Die Stadt mitten in Europa sei ein Anziehungspunkt für Talente aus der ganzen Welt. Die Themen Mode, Nachhaltigkeit und Handel wären deshalb Frankfurter Themen. Feldmann betonte: „Ich habe keine Zweifel: Unsere Messe bringt das Know-how mit, die Fashion Week in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“

Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt ergänzte: „Wir werden in Kürze mit weiteren Informationen auf die Branche und die Medien zukommen. Grundsätzlich haben wir keinen Anlass, das Konzept der Frankfurt Fashion Week grundlegend zu ändern.“

Weitere Informationen:
Frankfurt Fashion Week Messe Frankfurt
Quelle:

Messe Frankfurt

Nikolaus Bader, Pixabay
31.01.2022

Premium Group geht zurück nach Berlin: Neues Veranstaltungsformat im Juli

Die Premium Group, Messeveranstalter der deutschen Modebranche und größter Player für Advanced Contemporary Fashion in Europa, kehrt in die deutsche Hauptstadt zurück und präsentiert im Juli 2022 ein neues Live-Event-Konzept rund um den Berliner Funkturm und in dessen Sommergarten.
Interaktives Live-Event-Konzept für B2B und D2C definiert die Zukunft der Modemessen neu
Nachdem jahrzehntelang alles gleich lief, zwingt das sich ständig ändernde Marktumfeld Brands, Händler*innen, Konsumenten*innen und Messeveranstalter*innen gleichermaßen dazu, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neu zu positionieren. Zwei Jahre nach Pandemiebeginn reagieren die Berliner mit einem überraschenden Schritt: Anita Tillmann, Jörg Arntz und Team bringen ihre Leidenschaft für Menschen, Mode, Innovation und Entertainment zurück nach Hause und wollen neue Standards für Live-Fashion-Events setzen.

Die Premium Group, Messeveranstalter der deutschen Modebranche und größter Player für Advanced Contemporary Fashion in Europa, kehrt in die deutsche Hauptstadt zurück und präsentiert im Juli 2022 ein neues Live-Event-Konzept rund um den Berliner Funkturm und in dessen Sommergarten.
Interaktives Live-Event-Konzept für B2B und D2C definiert die Zukunft der Modemessen neu
Nachdem jahrzehntelang alles gleich lief, zwingt das sich ständig ändernde Marktumfeld Brands, Händler*innen, Konsumenten*innen und Messeveranstalter*innen gleichermaßen dazu, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neu zu positionieren. Zwei Jahre nach Pandemiebeginn reagieren die Berliner mit einem überraschenden Schritt: Anita Tillmann, Jörg Arntz und Team bringen ihre Leidenschaft für Menschen, Mode, Innovation und Entertainment zurück nach Hause und wollen neue Standards für Live-Fashion-Events setzen.

Die Macher*innen von PREMIUM, SEEK, FASHIONTECH und THE GROUND – und damit Europas erfolgreichster Plattform für Advanced Contemporary Fashion – gestalten mit dem Commitment der Berliner Regierung zukunftsfähige Modemessen und lancieren ein völlig neues Event-Konzept, bei dem die Bereiche B2B und D2C miteinander verschmelzen. Im neuen Premium Group Kosmos können sich Brands emotional und interaktiv gegenüber dem Handel und dem Konsumenten inszenieren. Dabei werden alle Realitäten abgebildet: die New Kids der Branche wie D2C Brands, E-Com und Influencer*innen erhalten ihren Platz im Premium Group Kosmos in Form des neuen Fashion-Festivals THE GROUND. Aber auch langjährige Partner*innen etablierter Marken und Vertreter*innen aus dem klassischen stationären Handel profitieren von den weiterentwickelten B2B-Spaces.

Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse aller Besucher*innen finden die Veranstaltungen erstmalig von Donnerstag bis Samstag statt: vom 7. bis 9. Juli 2022.

Klassische Messeformate nicht mehr zeitgemäß
„Klassische Messeformate sind nicht mehr zeitgemäß“, resümiert Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group. “Wir müssen uns neu erfinden und in die Zukunft blicken – in einen neuen Lebensabschnitt der Modeindustrie post Pandemie, die alles verändert hat. Digitalisierung, Klimawandel, Pandemie, Wertewandel, veränderte Branchenzyklen, neue Player sowie Themen rund um Gender Equality, Diversity, Metaverse, Gaming und NFTs sind nur einige Bereiche, mit denen wir uns auseinandersetzen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, neue Standards für die Zukunft der Trade Events zu setzen und verschmelzen mit unserem neuen Event-Konzept B2B und D2C miteinander.”

Umzug nach Frankfurt am Main fiel Corona zum Opfer
Der geplante Kick-Off der Premium Group Events in Frankfurt am Main hat wegen Corona nicht stattfinden können und der Plan, die Formate am neuen Standort zu etablieren, ist der Pandemie zum Opfer gefallen.
„Es ist schade, dass der Umzug nach Frankfurt nicht geklappt hat”, sagt Jörg Arntz, Managing Director der Premium Group. „Wir haben uns alle sehr bemüht und gekämpft. Als Unternehmer muss man jederzeit handlungs- und zukunftsfähig bleiben und getroffene Entscheidungen hinterfragen. Um unseren Kund*innen und dem Marktumfeld gerecht zu werden, haben wir – nach intensiven Gesprächen mit der Stadt Berlin – entschieden, unsere Events wieder in unserer Heimatstadt zu veranstalten. Wir sind im Herzen Berliner und zuversichtlich, dass die neue Regierung Berlin nachhaltig und wirtschaftlich als Kreativmetropole Europas verankert.”

Neue Regierung holt Premium Group zurück nach Berlin
„Berlin ist DIE Metropole für die Kultur- und Kreativwirtschaft und Europas größte Start-up-Szene. Als neue Landesregierung setzen wir auf ein wirtschaftsstarkes Berlin. Messen und Events sind dafür ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Anziehungspunkt für die Berlinerinnen und Berliner und Gäste aus aller Welt. Wir freuen uns deshalb sehr, dass es gelungen ist, die Events der Premium Group zurück nach Hause zu holen“, sagt Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin.
"Die Veranstaltungen der Premium Group stärken den Mode- und Messestandort Berlin, ziehen zehntausende Fachbesucherinnen und -besucher sowie Modebegeisterte an, sorgen für zusätzliche Wirtschaftseffekte in Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungsbranche, vervielfachen die weltweite Strahlkraft des Standorts und werden den Sommer der Kreativität im Juli fulminant eröffnen. Dass die Messe mit neuem Konzept an ihren Heimatstandort zurückkehrt, ist eine besondere Chance für Berlin und wird dem Standort einen zusätzlichen Schub geben. Das Öffnen der Fachmesse in Richtung der Endkonsumentinnen und -konsumenten rundet das Messekonzept ideal ab. Berlin wird mit der Premium Group die Kernthemen Mode und digitale Transformation nachhaltig verstärken", so Stephan Schwarz, Senator für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Quelle:

PREMIUM Exhibitions GmbH