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06.02.2025

Oerlikon Manmade Fibers Solutions: „Technology Day 2025“ in Indien

Oerlikon Manmade Fibers Solutions veranstaltete Ende Januar 2025 im Deltin Hotel in Daman seinen mit Spannung erwarteten „Innovations- und Technologietag“. Die Veranstaltung zog über 500 Teilnehmer an, darunter Branchenexperten, Partner und Interessenvertreter, die sich versammelten, um die neuesten Fortschritte und Trends in der Chemiefaserindustrie in Indien zu erfahren.

Kundenveranstaltung in Daman, Indien
Der Innovations- und Technologietag begann mit einer Einführung durch Wolfgang Ernst, Chief Sales Officer (CSO) bei Oerlikon Manmade Fibers Solutions, und Debabrata Ghosh, Head of Sales bei Oerlikon Textile India. Sie gaben einen Überblick über den indischen Markt und seine Herausforderungen.

Oerlikon Manmade Fibers Solutions veranstaltete Ende Januar 2025 im Deltin Hotel in Daman seinen mit Spannung erwarteten „Innovations- und Technologietag“. Die Veranstaltung zog über 500 Teilnehmer an, darunter Branchenexperten, Partner und Interessenvertreter, die sich versammelten, um die neuesten Fortschritte und Trends in der Chemiefaserindustrie in Indien zu erfahren.

Kundenveranstaltung in Daman, Indien
Der Innovations- und Technologietag begann mit einer Einführung durch Wolfgang Ernst, Chief Sales Officer (CSO) bei Oerlikon Manmade Fibers Solutions, und Debabrata Ghosh, Head of Sales bei Oerlikon Textile India. Sie gaben einen Überblick über den indischen Markt und seine Herausforderungen.

„Die indische Textilindustrie, insbesondere der Chemiefasersektor, erlebt ein bedeutendes Wachstum und einen Wandel. Diese Entwicklung wird durch steigende Produktionskapazitäten, strategische Investitionen und eine Verschiebung der globalen Verbrauchermärkte vorangetrieben“, sagte Ghosh. Indiens Produktion von Chemiefasern (MMF) ist robust, mit jährlichen Produktionsmengen von 4,8 Millionen Tonnen Polyester-Filamentgarn (PFY), 1,7 Millionen Tonnen Polyester-Stapelfasern (PSF), 0,7 Millionen Tonnen Viskose, 0,2 Millionen Tonnen Polyamid 6 (PA 6) und 25.000 Tonnen Acryl. Darüber hinaus verfügt das Land über beträchtliche Kapazitäten für PET-Flaschen und -Folien, die mit Wachstumsraten von 7 % bzw. 15 % pro Jahr aufwarten. Der indische Markt verzeichnet eine erhebliche Ausweitung der PTA-Kapazität (Purified Terephthalic Acid), wobei Großprojekte von Indian Oil Corporation, GAIL, MCPI, Reliance Industries und dem Adani-Indorama-Joint Venture durchgeführt werden. Diese Erweiterungen sollen die PTA-Kapazität bis 2030 von derzeit 6,296 Millionen Tonnen auf über 14 Millionen Tonnen erhöhen.

Marktdynamik und strategische Investitionen
„Die globale Konsumlandschaft verlagert sich aufgrund steigender Einkommen und sich verändernder demografischer Bedingungen nach Indien und in die aufstrebenden Länder Asiens. Bis 2050 werden Indien und die aufstrebenden Länder Asiens voraussichtlich 30 % des weltweiten Konsums nach Kaufkraftparität (KKP) ausmachen, gegenüber 12 % im Jahr 1997. Diese Verschiebung unterstreicht die wachsende Bedeutung dieser Regionen in der globalen Wirtschaftslandschaft“, fährt Ghosh fort. Es werden erhebliche Investitionen getätigt, um die Produktionskapazitäten zu erhöhen und fortschrittliche Technologien zu integrieren. Die Indian Oil Corporation errichtet in einem Joint Venture mit MCPI in Odisha eine kontinuierliche Polymerisationsanlage mit einer Kapazität von 900 TPD, die durch erhebliche staatliche Subventionen unterstützt wird. In ähnlicher Weise steigt die Adani Group in Partnerschaft mit Indorama mit einem 3 Milliarden Dollar Invest in eine PTA-Anlage in Maharashtra in den petrochemischen Sektor ein.

Herausforderungen und Chancen
Trotz der positiven Aussichten steht die Branche vor Herausforderungen wie der Gewährleistung von Kosteneffizienz, Skalierbarkeit und der nahtlosen Integration neuer Technologien in bestehende Produktionsprozesse. Der Sektor ist jedoch optimistisch, was die Verbesserung der Rentabilität angeht, angetrieben durch eine günstige Angebots-Nachfrage-Dynamik und strategische Investitionen. „Die indische Textil- und Chemiefaserindustrie steht vor einem bedeutenden Wachstum, unterstützt durch strategische Investitionen, Kapazitätserweiterungen und eine günstige globale Konsumverschiebung. Diese Entwicklungen positionieren Indien als wichtigen Akteur auf dem globalen Textilmarkt und treiben eine nachhaltige und prosperierende Zukunft voran“, sagte Ernst.

Nach der Einführung in die aktuelle Marktsituation wurde die Veranstaltung mit zahlreichen technischen Präsentationen fortgesetzt, in denen Oerlikon und seine Partner ihr technologisches Know-how und ihre Lösungskompetenz entlang der textilen Wertschöpfungskette ‚Von der Schmelze zu Garn, Fasern und Vliesstoffen‘ vorstellten.

„Um ein ausgezeichnetes Garn zu spinnen, braucht man die perfekte Schmelze“, sagte Moderator André Wissenberg, Head of Marketing, Corporate Communications and Public Affairs bei Oerlikon Manmade Fibers Solutions. Wie diese mithilfe von Extrusions- oder kontinuierlicher Polykondensationstechnologie hergestellt werden kann, zeigten Sven Streiber, Regional Sales Director bei Oerlikon Barmag, Deepak Lokre, Head of Engineering bei Oerlikon Textile India, und Matthias Schmitz, Head of Engineering Recycling Technology bei BB Engineering (BBE).

Die zweite Sitzung konzentrierte sich auf Oerlikons Technologiepartner für Chemiefaser-Spinnereien. Die Präsentationen behandelten Themen wie die Steigerung der Chemiefaserproduktion durch innovative Lufttechnik, automatisierte Prozesslösungen und Qualitätsprüfungen sowie eine neue Maschine für die Lufttexturierung. Zu den namhaften Rednern gehörten Praveen Kumar Singh, Geschäftsführer von Luwa India, und Luca Lacitignola, Vertriebsleiter bei Irico Gualchierani Handling (IGH), Simone Ducceschi, Vertriebs- und Projektmanager bei Thema Systems, sowie Ralf Morgenroth, Leiter der Abteilung für Textilmaschinenbau bei BBE.

In der dritten Sitzung wurden Lösungen für die Herstellung perfekter Fasern und Garne vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf den Technologien POY/DTY, FDY und IDY von Oerlikon Barmag sowie auf den BCF- und Stapelfaseranlagen von Oerlikon Neumag lag. Die Vorträge wurden von Philip Jungbecker, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, und Guido Dresen, Regionalverkaufsleiter, beide bei Oerlikon Barmag, sowie von Chetan Bhagat, General Manager, und Sameer Mehrotra, Serviceleiter bei Oerlikon Textile India, gehalten. Ralf Morgenroth gab weitere Einblicke in die Kompaktspinnlösung VarioFil von BBE.

Umweltfreundliche Recyclinglösungen
In der vierten Session wurden umweltfreundliche Recyclinglösungen vorgestellt, mit Beiträgen von Sven Streiber und Sudipto Mandal, Vertriebs- und Marketingmanager bei Oerlikon Textile India, sowie erneut von Matthias Schmitz, BBE. Sie gaben einen detaillierten Überblick über das Portfolio im Bereich des mechanischen und chemischen Recyclings. Auch die neue Partnerschaft zwischen Oerlikon Barmag und Evonik wurde dem Publikum vorgestellt. Schließlich folgte eine Session zum Thema Kundenservice und digitale Lösungen, in der Michael Ruebenhagen, Leiter des globalen Servicevertriebs, und Ivan Gallo, Digital Solutions, beide bei Oerlikon Manmade Fibers Solutions, über aktuelle Upgrade- und Nachrüstoptionen, die Digital Academy und die Zukunft der Digitalisierung in Chemiefaser-Spinnereien diskutierten. Shared Kulkarnie, General Manager Service Sales & Workshops, sowie Chandru Gurbaxani, Digital Solutions, traten zusammen mit ihren deutschen Kollegen auf.

Die Veranstaltung endete mit einer Abschlussrede von Wolfgang Ernst, der einen globalen Marktüberblick und einen Ausblick auf das Jahr 2025 gab. Die Schlussworte sprach Atul Vaidya, Geschäftsführer von Oerlikon Textile India. Die Veranstaltung endete schließlich mit einem Galaabend mit über 500 Gästen mit Modenschau, Musik, Tanz und ausgezeichnetem Essen, unterstützt von Decathlon und Garden Vareli.

Quelle:

Oerlikon Manmade Fibers Solutions

Bild Polytives GmbH
31.01.2025

Größeres Marktpotenzial von Biopolymeren durch neue Additive

Die Polytives GmbH, Spezialistin in der Entwicklung und Herstellung spezieller polymerer Additive, gibt den erfolgreichen Abschluss eines Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e. V. (TITK) bekannt. Das Forschungsprojekt war Teil einer Partnerschaft im Rahmen des Thüringer Technologiewettbewerbs „get started 2gether“ und verfolgte das Ziel, Verarbeitungs- und Materialeigenschaften von Biopolymeren, speziell Polyhydroxyalkanoaten (PHA), durch die Zugabe innovativer Additive zu verbessern. Es ist bereits das zweite Projekt im Rahmen der „get started 2gether“-Förderung, welches Polytives mit der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung TITK erfolgreich abgeschlossen hat.

PHA stellen eine vielversprechende Alternative für bisherige synthetische Materialien dar, da sie aus nachhaltiger Ressourcenquelle stammen und gleichzeitig biologisch abbaubar sind. Sie gehören zur Gruppe der Thermoplaste, werden allerdings kaum genutzt, da sie recht spröde und im Verarbeitungsprozess thermisch wenig belastbar sind.

Die Polytives GmbH, Spezialistin in der Entwicklung und Herstellung spezieller polymerer Additive, gibt den erfolgreichen Abschluss eines Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e. V. (TITK) bekannt. Das Forschungsprojekt war Teil einer Partnerschaft im Rahmen des Thüringer Technologiewettbewerbs „get started 2gether“ und verfolgte das Ziel, Verarbeitungs- und Materialeigenschaften von Biopolymeren, speziell Polyhydroxyalkanoaten (PHA), durch die Zugabe innovativer Additive zu verbessern. Es ist bereits das zweite Projekt im Rahmen der „get started 2gether“-Förderung, welches Polytives mit der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung TITK erfolgreich abgeschlossen hat.

PHA stellen eine vielversprechende Alternative für bisherige synthetische Materialien dar, da sie aus nachhaltiger Ressourcenquelle stammen und gleichzeitig biologisch abbaubar sind. Sie gehören zur Gruppe der Thermoplaste, werden allerdings kaum genutzt, da sie recht spröde und im Verarbeitungsprozess thermisch wenig belastbar sind.

Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel, die Verarbeitungsmöglichkeiten zu optimieren und damit die Nutzbarkeit von PHA für eine industrielle Anwendung deutlich zu verbessern. Mit dem Prozesshilfsmittel bFI A 3745 von Polytives wurden unterschiedliche PHA-Typen compoundiert und anschließend auf ihre Güte für die Verarbeitung und die erhaltenen Kunststoffeigenschaften hin getestet. Diese Untersuchungen des TITK zeigen, dass bereits ein geringer Einsatz des Additivs die Fließfähigkeit deutlich verbessert und die sogenannte Melt-Flow-Rate (MFR) um bis zu 30 Prozent gesteigert werden konnte. Durch die verbesserte Fließfähigkeit vergrößert sich das Temperaturfenster, in dem sich die Biokunststoffe einfacher verarbeiten lassen.

Damit ergeben sich für PHA völlig neue Anwendungs- und Marktpotenziale. Insbesondere können sie nun einen bedeutenden Beitrag für den Weg zu umfangreicherer Verwendung nachhaltiger Kunststoffe leisten.

„Unsere Zusammenarbeit mit dem TITK ist ein hervorragendes Beispiel für kooperative Forschung und Entwicklung in Thüringen. Gemeinsam haben wir wichtige Fortschritte erzielt, um Biopolymere wie PHA für industrielle Anwendungen attraktiver zu machen und so nachhaltige Innovationen aus unserer Region heraus voranzutreiben“, sagt Oliver Eckardt, Geschäftsführer bei Polytives.

Für Benjamin Redlingshöfer, geschäftsführender Direktor des TITK und Vorsitzender des Forschungs- und Technologieverbundes Thüringen (FTVT), ist dieses erfolgreiche Projekt ein weiteres Beispiel dafür, dass der vom FTVT initiierte „get started 2gether“-Wettbewerb als echter Accelerator für Start-ups wirkt. „Unser Auftrag ist der erfolgreiche Transfer innovativer Ideen bis zur industriellen Marktreife“, so Redlingshöfer. „Mit Polytives konnten wir das nun schon zum zweiten Mal mustergültig realisieren. Wir haben das Unternehmen von ersten Laborversuchen in Jena bis zum Bezug des neuen Standorts mit eigener Produktionsstätte in Rudolstadt intensiv begleitet. Und werden das sehr gern auch weiterhin tun.“

Quelle:

Polytives GmbH

Glasfaser-Oberflächenvlies © Freudenberg Performance Materials
Glasfaser-Oberflächenvlies
30.01.2025

Freudenberg auf der JEC World 2025 in Paris

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) stellt auf der JEC World, der führenden internationalen Messe für Verbundwerkstoffe, in Paris, Frankreich, seine Textil- und Vliesstofflösungen für die Verbundwerkstoffindustrie vor. Dazu gehören Durchflussmedien und Abstandshalter von Enka®Solutions für die Herstellung von Verbundwerkstoffen und Oberflächenvliese.

Hersteller von Verbundwerkstoffen haben die Gelegenheit, beispielsweise über Lösungen zur Optimierung von Harzinfusions- und Schaumspritzgussverfahren mit den Enka®-Experten zu sprechen. Hierbei stehen die 3D Polymerfilament-Strukturen der Fließmedien und Abstandshalter von Enka®Solutions im Fokus. Mit dieser Technologie können Hersteller eine deutliche Verbesserung sowohl der Qualität als auch der Effizienz erzielen und sicherstellen, dass ihre Produkte den höchsten Standards entsprechen.

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) stellt auf der JEC World, der führenden internationalen Messe für Verbundwerkstoffe, in Paris, Frankreich, seine Textil- und Vliesstofflösungen für die Verbundwerkstoffindustrie vor. Dazu gehören Durchflussmedien und Abstandshalter von Enka®Solutions für die Herstellung von Verbundwerkstoffen und Oberflächenvliese.

Hersteller von Verbundwerkstoffen haben die Gelegenheit, beispielsweise über Lösungen zur Optimierung von Harzinfusions- und Schaumspritzgussverfahren mit den Enka®-Experten zu sprechen. Hierbei stehen die 3D Polymerfilament-Strukturen der Fließmedien und Abstandshalter von Enka®Solutions im Fokus. Mit dieser Technologie können Hersteller eine deutliche Verbesserung sowohl der Qualität als auch der Effizienz erzielen und sicherstellen, dass ihre Produkte den höchsten Standards entsprechen.

Beim vakuumunterstützten Harz-Injektionsverfahren (VARTM) und dem Harz-Injektionsverfahren (RTM) weisen Verbundwerkstoffe mit Fließmedien von Enka®Solutions eine bessere Haftung und verbesserte mechanische Eigenschaften auf. Dadurch wird das Risiko von Nachbearbeitung und Defekten in den Endprodukten erheblich verringert. Die Fließmedien von Enka®Solutions sorgen für eine schnelle und zuverlässige Harzverteilung. Dies garantiert eine vollständige Benetzung der inneren Struktur, während die präzise Position der Glasfaserverstärkungsnetze und der Komponentenoberflächen beibehalten wird.
Freudenberg stellt zudem Enka®Solutions-Abstandshalter vor, die zu schnelleren Produktionszyklen und reproduzierbaren hochwertigen Endprodukten beitragen.

Vliesstoff-Oberflächenvliese für Korrosionsschutzbeschichtungen im Rohrleitungs- und Tankbau, UV-beständige Fassadenplatten und andere GFK-Endprodukte.

Die Oberflächenvliese von Freudenberg sind ein wesentlicher Bestandteil von GFK-Bauteilen und sorgen für Abriebfestigkeit, Korrosionsschutz, glatte Oberflächen und eine verbesserte mechanische Festigkeit. Als ein weltweit führender Vliesstoffhersteller ist Freudenberg in der Lage, die Technologie bereitzustellen, die die unterschiedlichen Anforderungen der Hersteller von GFK-Teilen am besten erfüllt. Auf der JEC heben die Experten des Unternehmens die vielfältigen technischen Möglichkeiten zur Kombination von Glas, PAN und PET in Form von Fasern oder Filamenten hervor und stützen sich dabei auf ihr fundiertes Know-how im Bereich der Nassvlies-, Trockenvlies- und Spinnvlies-Technologie.

Quelle:

Freudenberg Performance Materials

RU Enterprises: symbolischen Übergabe der Projektträgerschaft Foto: TD Alumni e.V.
RU Enterprises: symbolischen Übergabe der Projektträgerschaft
30.01.2025

Lehr- und Forschungsprojekt RU Enterprises an TEXOVERSUM übergeben

Der TD-Alumni e.V. der TEXOVERSUM Fakultät Textil der Hochschule Reutlingen übergibt die Projektträgerschaft für das Lehr- und Forschungsprojekt RU Enterprises nach erfolgreichem Aufbau an die TEXOVERSUM Services gGmbH. Damit erhält das Projekt zukünftig einen festen Platz in der Struktur des TEXOVERSUM an der Hochschule Reutlingen.

Der TD-Alumni e.V. der TEXOVERSUM Fakultät Textil der Hochschule Reutlingen übergibt die Projektträgerschaft für das Lehr- und Forschungsprojekt RU Enterprises nach erfolgreichem Aufbau an die TEXOVERSUM Services gGmbH. Damit erhält das Projekt zukünftig einen festen Platz in der Struktur des TEXOVERSUM an der Hochschule Reutlingen.

„Die Zweifel waren groß, als wir vor knapp acht Jahren das erste produzierende studentische Modeunternehmen am Campus schaffen wollten", erinnert sich Prof. Dr. Matthias Freise, Professor für Supply Chain Management und Buying sowie Projektleiter und Initiator, an die Anfänge der RU Enterprises. So gab es deutschlandweit keine Blaupause für ein Projekt, das in dieser Weise unternehmerische Verantwortung in der Hochschulbildung integrierte. Er ergänzt: „Das Konzept war neu und es fehlte eine Rechtsform, durch die das Projekt ins Handeln kommen konnte.“ Dabei fanden viele die Idee absolut richtig: Studierende sollten früh lernen, was es bedeutet, ein nachhaltiges Modeunternehmen zu führen und schwierige Entscheidungen zu treffen. Erst nach Gründung des Ehemaligenvereins TD Alumni auf Initiative von Alumnus Matthieu M. Willburger entstand ein Akteur, der bereit war, das Pilotprojekt zu übernehmen. „Wir wollten möglich machen, was in der Behördenstruktur einer Hochschule unmöglich war", begründet Willburger die Aufnahme des Projekts durch den TD Alumni e.V.. Er selbst hat das studentische Projekt noch als Student mit Freise zusammen aufgebaut und kannte die Problematik. Er ergänzt: „Unser Verein fördert Forschung und Wissenschaft sowie die Berufsbildung der Studierenden. Unsere Mission wurde durch das „Unternehmen im Reagenzglas“ RU Enterprises in vielerlei Hinsicht erfüllt. Das Projekt schafft sowohl ein Labor für Forschung und Lehre als auch eine Möglichkeit für die Studierenden, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen."

Bereits über 15 Generationen von Studierenden konnten anhand des Projekts die Funktionsweise eines Modeunternehmens erforschen. In Begleitung von Expertinnen und Experten übernahmen sie dabei für alle Schritte der textilen Lieferkette Verantwortung. Dazu zählen die Entwicklung der Produkte, ihre Produktion, die Warenlogistik, aber auch die Gestaltung stationärer und digitaler Vertriebskanäle. Sie bauten Beziehungen zu internationalen Kooperationspartnern auf, und beteiligten sich an Preisverhandlungen. „Das sind über 400 Studierende in acht Jahren, die bereits vor Abschluss des Studiums unternehmerische Verantwortung getragen haben", verdeutlicht Prof. Dr. Malte Wessels, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Controlling. Laut Wessels suche die Wirtschaft solche Fachkräfte. Er begleitet die Studierenden in dem Projekt als Co-Leiter und einer von fünf Expertinnen und Experten. Die Zusammenarbeit läuft erfolgreich: Über 1.000 nachhaltige Modeartikel, darunter hochwertige Sweatshirts, T-Shirts, Accessoires und Jacken, konnte der Verein bereits absetzen.

Das Projekt wurde ehrenamtlich über den TD Alumni e.V. Vorstand, der ausschließlich aus Ehemaligen der Fakultät besteht, verwaltet. „Nach einer Phase des Wachstums können wir gut nachvollziehen, wenn ehrenamtliche Strukturen nicht mehr der richtige Ort für einen derartigen Kraftakt sind", gibt Prof. Dr. Jochen Strähle, Dekan der TEXOVERSUM Fakultät Textil, zu verstehen. Er führt aus: „Wir sind dem Vorstand des TD Alumni e.V. außerordentlich dankbar für sein Engagement für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Ausbildung unserer Studierenden. Das Projekt hat eine große Strahlkraft und ist über den Campus hinweg bekannt. Das wäre ohne den Einsatz der Ehemaligen nicht möglich gewesen. Ich danke auch den Kolleginnen und Kollegen, die das Vorzeigeprojekt mitaufgebaut haben und jetzt eine reibungslose Übergabe ermöglichen."

Dr. Dorothee Feltkamp-Alberti, Prokuristin der TEXOVERSUM Services gGmbH, begrüßt die Übergabe des Projekts: „Wir haben ein großes Interesse am Fortbestand der RU Enterprises. Die Studierenden wollen die Erfolgsgeschichte des Projekts unbedingt weiterschreiben und auch in Zukunft nachhaltige Mode entwickeln." Mit der Übergabe des Projekts in hauptamtliche Strukturen erhoffen sich alle Parteien einen nachhaltigen Fortbestand.

Aktuell arbeiten die Studierenden bereits an einer neuen Kollektion und betreiben während der Öffnungszeiten des RU-Shops im TEXOVERSUM (während des Semesters dienstags und donnerstags von 11 – 14 Uhr) zusätzlich in Eigenregie ein Café. Auch online können die Produkte von RU Enterprises erworben werden.

Quelle:

Hochschule Reutlingen

JeTex Lufttexturieranlage von BB Engineering Foto: Oerlikon Textile GmbH & Co. KG
JeTex Lufttexturieranlage von BB Engineering
30.01.2025

Manmade Fibers Solutions auf der Egy Stitch & Tex Expo 2025 in Kairo

Mit klarem Fokus auf den ägyptischen Markt präsentiert sich Oerlikon Manmade Fibers Solutions vom 20. bis 23. Februar 2025 auf der Egy Stitch & Tex Expo 2025 in Kairo. Auf dem Stand des Oerlikon Vertreters ATAG Ltd. Trading Export & Import erläutern die Experten von Oerlikon Barmag und von BB Engineering (BBE) das Produkt- und Serviceportfolio.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen die DTY-Lösungen von Oerlikon Manmade Fibers Solutions:

DTY-Garne – höchste Qualität und Flexibilität
Bekleidung, Heimtextilien, Automobil - es gibt unzählige Anwendungen für texturierte Garne. Für die effiziente und nachhaltige Produktion von hochwertigen texturierten Garnen aus unterschiedlichen Polymeren, von Polyester und Polyamid über Polypropylen bis hin zu PLA und PTT, stellt Oerlikon Barmag eine breite Palette an unterschiedlichen DTY-Maschinenkonfigurationen zur Verfügung. Mit durchdachten Komponenten, Know-how und bewährter Technologie produzieren die modularen DTY-Maschinen - ob manuell oder automatisch - texturierte Garne für eine exzellente Weiterverarbeitung in nachgelagerten Prozessen bei optimalen OPEX-Kosten.

Mit klarem Fokus auf den ägyptischen Markt präsentiert sich Oerlikon Manmade Fibers Solutions vom 20. bis 23. Februar 2025 auf der Egy Stitch & Tex Expo 2025 in Kairo. Auf dem Stand des Oerlikon Vertreters ATAG Ltd. Trading Export & Import erläutern die Experten von Oerlikon Barmag und von BB Engineering (BBE) das Produkt- und Serviceportfolio.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen die DTY-Lösungen von Oerlikon Manmade Fibers Solutions:

DTY-Garne – höchste Qualität und Flexibilität
Bekleidung, Heimtextilien, Automobil - es gibt unzählige Anwendungen für texturierte Garne. Für die effiziente und nachhaltige Produktion von hochwertigen texturierten Garnen aus unterschiedlichen Polymeren, von Polyester und Polyamid über Polypropylen bis hin zu PLA und PTT, stellt Oerlikon Barmag eine breite Palette an unterschiedlichen DTY-Maschinenkonfigurationen zur Verfügung. Mit durchdachten Komponenten, Know-how und bewährter Technologie produzieren die modularen DTY-Maschinen - ob manuell oder automatisch - texturierte Garne für eine exzellente Weiterverarbeitung in nachgelagerten Prozessen bei optimalen OPEX-Kosten.

Erweitertes Produktangebot für die Herstellung von Teppichgarnen
Das Wissen über die relevanten Technologien in der Chemiefaserspinnerei ermöglicht es Oerlikon Barmag, sein Leistungsangebot für die Produktion von Teppichgarnen zu erweitern. Das Anlagenkonzept auf Basis eines POY- und Texturier-Prozesses ist für einen Teppich- und Heimtextil-Produktbereich ausgelegt, der besonders weiche und bauschige Polyesterfäden mit BCF-ähnlichen Eigenschaften fordert. Zielrichtung sind Garne mit einem Titer bis zu maximal 1300dtex und typischerweise über 1000 Filamente. Typische Produkte sind zum Beispiel ein 1300dtex f1152 oder 660dtex f1152 sowie 990dtex f768. Das Maschinenkonzept besteht aus dem bekannten WINGS HD POY Wickler sowie der eAFK Big-V Texturiermaschine.

VarioFil® – flexible Kompaktspinnanlage für zahllose Anwendungen und Spezialitäten
Ob Teppiche und Möbelbezugsstoffe, Mode und Sport oder Sicherheitsgurte und Airbags – die VarioFil® Anlage von BBE eignet sich für eine breite Produktpalette. Die schlüsselfertige kompakte Spinnanlage ist auch ideal für Produzenten, die kleine Losgrößen oder spezialisierte Produkte herstellen. Ähnlich flexibel ist sie bei der Verarbeitung verschiedener Polymere, unabhängig davon, ob es sich um PET, PP, PA 6 und PA 6.6 oder PBT handelt. Maßgeschneiderte Umbaupakete ermöglichen eine schnelle Anpassung der Anlage an sich ändernde Marktanforderungen. In Kombination mit Oerlikon Barmag Texturiermaschinen kann eine breite Palette von Endprodukten abgedeckt werden: von textilen Standardgarnen bis hin zu texturierten Garnen mit BCF-ähnlichen Eigenschaften.

Mit der VarioFil® R+ lässt sich darüber hinaus PET-Flaschengranulat und PET-Abfall, der beim Anfahren entsteht, direkt wieder zu POY recyclen und verarbeiten. Das nachhaltige Maschinenkonzept erlaubt eine hohe Produktflexibilität, inklusive der Herstellung von spinngefärbtem Garn.

JeTex® Lufttexturierung ermöglicht breites und flexibles Produktportfolio
Die JeTex Lufttexturieranlage ergänzt die Oerlikon Barmag DTY Anlage und ermöglicht so die Erweiterung des Produktportfolios des Kunden um hochwertiges ATY auf Basis von POY und FDY für verschiedenste textile und industrielle Anwendungen. Herzstück der Anlage ist die von BB Engineering entwickelte Texturierbox, die neben vielen State-of-the-Art Komponenten von Oerlikon Barmag, gleichermaßen für schonende Garnbehandlung mit verlässlichen Texturiereffekten als auch für Produktionseffizienz in Sachen OPEX, Handling und Geschwindigkeit sorgt.

JeTex® ist nicht nur als abgeschlossenes System erhältlich, sondern auch als Umrüstvariante für bestehende DTY-Anlagen von Oerlikon Barmag. So können Kunden ihr Produktportfolio kostensparend und vergleichsweise kurzfristig um ATY erweitern bzw. darauf umstellen.

Vielfältige PET-Recycling Lösungen mit VacuFil und Visco+
„From Waste to Value“ – mit BBE’s VacuFil PET Recyclingsystem. Sie ist konzipiert, textile Abfälle hochwertig aufzubereiten. Die Technologie fußt auf langer Erfahrung in Extrusion, Filtration und Spinnerei: Sie vereint schonende Großflächenflitration mit gezielter IV-Regulierung für eine konstant hervorragende rPET-Schmelzequalität, vergleichbar mit Virgin Material. Eine Vielzahl an Eingangsmaterialien können verarbeitet werden: neben den üblichen Flaschenflakes eignet sich VacuFil vor allem für Produktionsabfälle aus der Spinnerei von Anfahrklumpen über Garn bis hin zu Geweben, und auch mit Post-Consumer Abfällen kann sie es aufnehmen. Die patentierte Schlüsselkomponente Visco+, eine Liquid-State-Polykondensation, entfernt schnell und zuverlässig flüchtige Verunreinigungen und reguliert automatisch den IV. Auch für die Weiterverarbeitung der aufbereiteten Schmelze gibt es verschiedene Optionen. So kann die Schmelze dem Hauptschmelzestrom zugeführt, über eine Pelletierung zu Chips verarbeitet oder direkt wieder in die Spinnerei fließen. Das VacuFil Recyclingsystem kann somit modular und flexibel auf die Kundenbedürfnisse ausgelegt werden.

Customer Services – Partnering for Performance
Mit dem Lifecycle Management von Oerlikon Barmag erhalten und verbessern Chemiefaserproduzenten gezielt die Zukunftsfähigkeit ihrer Maschinen und Anlagen. Pragmatische Lösungen zur Steigerung und Sicherung der Produktivität bis hin zur Erschließung neuer Märkte ermöglichen ein profitables Geschäft über die gesamte Lebensdauer der Maschinen.

Upgrade-Lösungen setzen auf den vorhandenen Maschinenplattformen auf, unabhängig davon, ob es sich um Technologie, Prozess, Komponenten oder Software-Upgrades handelt.

Quelle:

Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

29.01.2025

Rieter 2024: Zuwachs beim Bestelleingang, Rückgang beim Umsatz

Der Bestellungseingang lag mit 725.5 Mio. CHF, was einem Wachstum von 34% entspricht, deutlich über dem Vorjahreszeitraum (2023: 541.8 Mio. CHF). Damit konnte zum vierten Mal in Folge das Vorjahresquartal übertroffen werden. Der Rieter-Konzern schloss das Geschäftsjahr 2024 – wie erwartet – mit einem tieferen Umsatz als im Vorjahr ab. Nach ersten, ungeprüften Zahlen wurde ein Umsatz von insgesamt 859.1 Mio. CHF erreicht, der damit rund 39% unter der Vorjahresperiode (2023: 1 418.6 Mio. CHF) blieb. Rieter erwartet für das Gesamtjahr 2024 eine EBIT-Marge in der oberen Hälfte der im Oktober 2024 kommunizierten Guidance von 2% bis 4% (2023: 7.2%).

Bestelleingang
Der Bestellungseingang lag im Jahr 2024 mit 725.5 Mio. CHF 34% über dem Vorjahr (2023: 541.8 Mio. CHF). Damit konnte Rieter seine Wettbewerbsposition in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich stärken. Eine erste Markterholung gegenüber dem Vorjahr war erkennbar.

Der Bestellungseingang lag mit 725.5 Mio. CHF, was einem Wachstum von 34% entspricht, deutlich über dem Vorjahreszeitraum (2023: 541.8 Mio. CHF). Damit konnte zum vierten Mal in Folge das Vorjahresquartal übertroffen werden. Der Rieter-Konzern schloss das Geschäftsjahr 2024 – wie erwartet – mit einem tieferen Umsatz als im Vorjahr ab. Nach ersten, ungeprüften Zahlen wurde ein Umsatz von insgesamt 859.1 Mio. CHF erreicht, der damit rund 39% unter der Vorjahresperiode (2023: 1 418.6 Mio. CHF) blieb. Rieter erwartet für das Gesamtjahr 2024 eine EBIT-Marge in der oberen Hälfte der im Oktober 2024 kommunizierten Guidance von 2% bis 4% (2023: 7.2%).

Bestelleingang
Der Bestellungseingang lag im Jahr 2024 mit 725.5 Mio. CHF 34% über dem Vorjahr (2023: 541.8 Mio. CHF). Damit konnte Rieter seine Wettbewerbsposition in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich stärken. Eine erste Markterholung gegenüber dem Vorjahr war erkennbar.

Umsatz Divisionen
Die Division Machines & Systems erreichte einen Umsatz in Höhe von 424.9 Mio. CHF, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Rückgang von 56% entspricht (2023: 965.0 Mio. CHF). In der Division Components sank der Umsatz um 7% gegenüber dem Vorjahr auf 247.6 Mio. CHF (2023: 266.2 Mio. CHF). Die Division After Sales verbuchte mit 186.6 Mio. CHF einen vergleichbaren Umsatz wie im Vorjahr (2023: 187.4 Mio. CHF).

Bestellungsbestand
Das Unternehmen verfügte zum Jahresende 2024 über einen Bestellungsbestand von rund 530 Mio. CHF (31. Dezember 2023: 650 Mio. CHF).

EBIT-Marge
Rieter setzte die Massnahmen aus dem Performance-Programm «Next Level» erfolgreich um. Trotz deutlich tieferem Umsatz wird eine solide EBIT-Marge in der oberen Hälfte der im Oktober 2024 kommunizierten Guidance von 2% bis 4% erwartet.

Weitere Informationen:
Geschäftsjahr 2024 Rieter AG
Quelle:

Rieter AG

29.01.2025

Autoneum erneut Top Employer in der Schweiz

Wie bereits im Vorjahr wurde der Schweizer Hauptsitz von Autoneum in Winterthur für 2025 erneut vom Top Employers Institute als Top Employer ausgezeichnet. Die Förderung einer mitarbeiterzentrierten Kultur ist ein zentraler Pfeiler von Autoneums «Level Up»- Strategie und damit integraler Bestandteil der unternehmensweit umgesetzten globalen Richtlinien und Personalpraktiken.

Die Teilnahme an standardisierten Zertifizierungsverfahren unterstützt Organisationen dabei, ihr Engagement für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur mess- und greifbar zu machen. Nach der ersten erfolgreichen Teilnahme der Personalabteilung von Autoneum am Schweizer Hauptsitz in Winterthur an der umfassenden Analyse des renommierten Top Employers Institute im vergangenen Jahr wurde der Standort für 2025 erneut als Top Employer in der Schweiz ausgezeichnet.

Wie bereits im Vorjahr wurde der Schweizer Hauptsitz von Autoneum in Winterthur für 2025 erneut vom Top Employers Institute als Top Employer ausgezeichnet. Die Förderung einer mitarbeiterzentrierten Kultur ist ein zentraler Pfeiler von Autoneums «Level Up»- Strategie und damit integraler Bestandteil der unternehmensweit umgesetzten globalen Richtlinien und Personalpraktiken.

Die Teilnahme an standardisierten Zertifizierungsverfahren unterstützt Organisationen dabei, ihr Engagement für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur mess- und greifbar zu machen. Nach der ersten erfolgreichen Teilnahme der Personalabteilung von Autoneum am Schweizer Hauptsitz in Winterthur an der umfassenden Analyse des renommierten Top Employers Institute im vergangenen Jahr wurde der Standort für 2025 erneut als Top Employer in der Schweiz ausgezeichnet.

Das international anerkannte Top Employers Institute zertifiziert Unternehmen auf Grundlage ihrer Ergebnisse im HR (Human Resources) Best Practices Survey. Die Analyse umfasst sechs übergeordnete HR-Dimensionen und zwanzig Bereiche wie zum Beispiel People Strategy, Work Environment, Talent Acquisition, Learning, Wellbeing und Diversity & Inclusion. Die Teilnahme an dieser Analyse ermöglicht es Unternehmen, die in diesen Bereichen umgesetzten Massnahmen, Richtlinien und Personalpraktiken objektiv zu bewerten.

Das Top Employers Institute hat in diesem Jahr über 2 400 Top Employers in 125 Länder/Regionen und auf fünf Kontinenten ausgezeichnet.

Weitere Informationen:
European Top Employer Autoneum
Quelle:

Autoneum Management AG

Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
29.01.2025

Heimtextil 2026: Neues Hallenkonzept

Das neue Konzept soll die Heimtextil als führende Branchenplattform, die textile und non-textile Innenraumgestaltung ganzheitlich denkt, festigen. Die Nutzung aller Eingänge unterstützt Einkäufer*innen dabei, neue relevante Geschäftskontakte zu finden. Content-Herzstücke wie die Heimtextil Trends sorgen für zusätzlichen Traffic und verstärken die Sichtbarkeit der Hersteller.

Das neue Konzept soll die Heimtextil als führende Branchenplattform, die textile und non-textile Innenraumgestaltung ganzheitlich denkt, festigen. Die Nutzung aller Eingänge unterstützt Einkäufer*innen dabei, neue relevante Geschäftskontakte zu finden. Content-Herzstücke wie die Heimtextil Trends sorgen für zusätzlichen Traffic und verstärken die Sichtbarkeit der Hersteller.

Textile und non-textile Innenraumgestaltung
Das neue Zentrum für hochwertige textile und non-textile Innenraumgestaltung sowie Deko- und Möbelstoffe bilden die Hallen 3.0, 3.1 und 4.1.
 
In Halle 3.0 Interior Design Concepts: Window, Wall & Floor erwartet Besucher*innen ein vielfältiges Angebot von Tapeten und Digitaldruck über Textilverlage, Gardinen und Bodenbeläge bis zu Sicht- und Sonnenschutz. Die Kombination hochwertiger Einzelprodukte und Gesamtkollektionen will ganzheitliche Raumkonzepte schaffen, die optimal auf die Anforderungen von Raumausstatter*innen, Interieur Designer*innen sowie Baumärkten und Fachhändlern abgestimmt sind.
 
Die angrenzenden Hallen 3.1 und 4.1 ergänzen dieses Spektrum durch Decorative & Furniture Fabrics. Gemeinsam bieten beide Ebenen ein internationales Sortiment an Deko- und Polstermöbelstoffen, Objekttextilien, Kunstledern, Outdoor-Textilien sowie die Vorstufe Fibers & Yarns.
 
Besondere Highlights sind die Interior.Architecture.Hospitality Library in Halle 3.1 sowie die Designinstallation von Patricia Urquiola in Halle 3.0.
 
Schlaf und Textildesigner
In Halle 4.0 präsentiert Smart Bedding eine umfassende Auswahl an Bettwaren, Zudecken, Kissen, Matratzen, Schlafsystemen sowie Fasern & Garnen.
 
Die Verbindung zu Bed, Bath & Living in den Hallen 5.0, 5.1, 6.0 und 6.1 ermöglicht Bettenfachhändler*innen sowie Entscheider*innen aus Hotellerie, Objektausstattung und Facheinzelhandel kurze Wege. Dort präsentieren Marken und Private Label-Anbieter Bettwäsche, Badtextilien, Tisch- und Küchenwäsche, Dekokissen und Wohnaccessoires.
 
Neu in 2026 ist die Platzierung von Textile Design in der Halle 6.1. Designstudios und CAD/CAM-Anbieter finden hier ein kreatives Umfeld direkt neben den Heimtextil Trends 26/27 – mit Designs, die nahtlos auf Kollektionen von morgen abgestimmt sind.
 
Plattform für globale Bodenbelagsindustrie
Carpets & Rugs verdreifachte 2025 die Zahl der Aussteller. Durch die neue Hallenstruktur erhält das Segment zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten und wird um den neu eingeführten Produktbereich Flooring & Equipment ergänzt. Die Kombination aus textilen und non-textilen Bodenbelägen maximiert Synergien für Architekt*innen, Raumausstatter*innen und Baumärkte – und öffnet neue Perspektiven für Fachhandel und Handwerk.
 
In den Hallen 11.0 und 12.0 präsentieren führende Anbieter maschinen- und handgewebte sowie handgeknüpfte Teppiche, Unikate und Fußmatten. Direkt angrenzend präsentiert Flooring & Equipment in Halle 12.0 elastische Bodenbeläge, Designbeläge, Kork, Laminat, Parkett und Outdoor-Lösungen. Sonderpräsentationen ergänzen die Vielfalt um geschäftsfördernden Content.
 
Global Home und Global Home Excellence
Das bewährte Konzept von Global Home in Halle 8.0 und 9.1 sowie Global Home Excellence in Halle 9.0 wird 2026 fortgeführt. Internationale Produzenten und Länderpavillons präsentieren ein breites Spektrum – unmittelbar an den Eingängen Galleria und Torhaus. Zusätzlich wird Global Home und Global Home Excellence in den Hallen 10.1, 10.2 und 10.3 platziert. Die Anbindung an Carpets & Rugs und Flooring & Equipment schafft Synergien: Die Zusammenführung ergänzender Zielgruppen stärkt die Messe als Europas größte Plattform für Sourcing hochwertiger Heimtextilien, so der Messeveranstalter.

Quelle:

Messe Frankfurt

ANDRITZ-Linie für den Hanfaufschluss bei Ekolution Copyright: Ekolution
ANDRITZ-Linie für den Hanfaufschluss bei Ekolution
28.01.2025

Neue ANDRITZ-Bastfaserlinien für schwedischen Baustoffproduzenten

ANDRITZ hat vor kurzem eine teXline-Bastfaserlinie im neuen Werk von Ekolution, einem Pionier für nachhaltige Baustoffe, in Malmö, Schweden, in Betrieb genommen. Mit der Linie erweitert Ekolution seine Produktionskapazität für umweltfreundliche Hanffasern und Vliesstoffe aus Industriehanf. ANDRITZ lieferte Anlagen für Hanfaufschluss und -verfeinerung sowie eine neXline Airlay-Anlage zur Herstellung der Vliesstoffe.

Die ANDRITZ-Linie ist darauf ausgelegt, Hanffasern ohne Verunreinigungen in einem schonenden Verfahren zu gewinnen. Die Maschinen brauchen wenig Platz und Energie, sie übernehmen den Aufschluss und das anschließende Verfeinern der Fasern. Aus bis zu 5 Tonnen Rohmaterial pro Stunde werden hochwertige Fasern hergestellt. Ein Teil davon wird in eine Anlage des Typs neXline airlay flexiloft+ eingespeist, die bis zu 1,5 Tonnen Vliesstoff pro Stunde für verschiedene Anwendungen produziert.

ANDRITZ hat vor kurzem eine teXline-Bastfaserlinie im neuen Werk von Ekolution, einem Pionier für nachhaltige Baustoffe, in Malmö, Schweden, in Betrieb genommen. Mit der Linie erweitert Ekolution seine Produktionskapazität für umweltfreundliche Hanffasern und Vliesstoffe aus Industriehanf. ANDRITZ lieferte Anlagen für Hanfaufschluss und -verfeinerung sowie eine neXline Airlay-Anlage zur Herstellung der Vliesstoffe.

Die ANDRITZ-Linie ist darauf ausgelegt, Hanffasern ohne Verunreinigungen in einem schonenden Verfahren zu gewinnen. Die Maschinen brauchen wenig Platz und Energie, sie übernehmen den Aufschluss und das anschließende Verfeinern der Fasern. Aus bis zu 5 Tonnen Rohmaterial pro Stunde werden hochwertige Fasern hergestellt. Ein Teil davon wird in eine Anlage des Typs neXline airlay flexiloft+ eingespeist, die bis zu 1,5 Tonnen Vliesstoff pro Stunde für verschiedene Anwendungen produziert.

Remi Loren, CEO von Ekolution, erklärt: „Unser Unternehmen ist führend bei umweltfreundlichen Materialien mit Dämmstoffen und Vliesstoffen, die biobasiert, kohlenstoffnegativ und energieeffizient sind. ANDRITZ unterstützt uns bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele mit einem Prozess, der die Rohstoffe bestmöglich nutzt und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch reduziert. Auch in Zukunft können wir bei der Optimierung unserer Prozesse die Expertise von ANDRITZ im Bereich Service und Digitalisierung nutzen.“

Das 2013 in Schweden gegründete Unternehmen Ekolution produziert biobasierte Baumaterialien basierend auf Hanf aus eigenen Plantagen. Die Hanffaser-Dämmung des Unternehmens ist die erste mit einer Environmental Product Declaration (EDP), die bestätigt, dass diese Dämmung CO2-negativ ist (Industriehanf bindet mehr CO2, als bei der Produktion freigesetzt wird). Die Hanfplatten und Vliesstoffe von Ekolution wurden kürzlich bei dem weltgrößten Bauprojekt mit Hanffaser-Dämmung eingesetzt, einem Hightech-Logistikzentrum in Stockholm. Weitere Anwendungsbereiche der Hanfprodukte von Ekolution sind die Automobil-, Textil-, Möbel-, Akustik-, Verpackungs-, Zellstoff- und Papierindustrie und anderen Sektoren, in denen nachhaltige Naturfasern gefragt sind.

Weitere Informationen:
Hanffasern Andritz AG Baustoffe Ekolution CO2
Quelle:

Andritz AG

27.01.2025

VR Equitypartner unterstützt Übernahme von Angels durch Le Faxx Jeans

Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft VR Equitypartner engagiert sich mit einer stillen Beteiligung beim Spezialisten für Damenhosen Angels GmbH („Angels“). Hintergrund ist die Übernahme von Angels durch Le Faxx Jeans mit Sitz in Istanbul.

Angels wurde 1980 im schwäbischen Nagold gegründet und gehört heute zu den führenden Herstellern von Jeans und Damenhosen in Deutschland. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf passgenaue Schnitte, nachhaltige Materialien und eine hochwertige Verarbeitung. Das Hauptprodukt Denim-Jeans wird ausschließlich in Europa gefertigt. Bei einem Großteil der europaweit vertriebenen Textilien handelt es sich um modeunabhängige Never-out-of-Stock-Produkte. Durch den klaren Fokus auf die Modernisierung des Produkts und der Marke gelang es Angels, innerhalb weniger Jahre den Umsatz von knapp 30 Millionen Euro auf fast 50 Millionen Euro zu steigern.

Der langjährige Partner Le Faxx Jeans, ein etabliertes Familienunternehmen in der türkischen Textilindustrie mit über 600 Mitarbeitern, wird das Unternehmen nun übernehmen.

Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft VR Equitypartner engagiert sich mit einer stillen Beteiligung beim Spezialisten für Damenhosen Angels GmbH („Angels“). Hintergrund ist die Übernahme von Angels durch Le Faxx Jeans mit Sitz in Istanbul.

Angels wurde 1980 im schwäbischen Nagold gegründet und gehört heute zu den führenden Herstellern von Jeans und Damenhosen in Deutschland. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf passgenaue Schnitte, nachhaltige Materialien und eine hochwertige Verarbeitung. Das Hauptprodukt Denim-Jeans wird ausschließlich in Europa gefertigt. Bei einem Großteil der europaweit vertriebenen Textilien handelt es sich um modeunabhängige Never-out-of-Stock-Produkte. Durch den klaren Fokus auf die Modernisierung des Produkts und der Marke gelang es Angels, innerhalb weniger Jahre den Umsatz von knapp 30 Millionen Euro auf fast 50 Millionen Euro zu steigern.

Der langjährige Partner Le Faxx Jeans, ein etabliertes Familienunternehmen in der türkischen Textilindustrie mit über 600 Mitarbeitern, wird das Unternehmen nun übernehmen.

Der Zusammenschluss beider Unternehmen sichert das nachhaltige Wachstum und die Lieferfähigkeit von Angels bei gleichbleibend hohen Qualitätsstandards. Das Managementteam um Caspar Borkowsky, Geschäftsführer der Angels GmbH, bleibt unverändert und wird das weitere Wachstum des Unternehmens vorantreiben.

Quelle:

VR Equitypartner

(c) munich fabric start
26.01.2025

Abschlussbericht der MUNICH FABRIC START Spring.Summer 26

Am 22. Januar ist die internationale Fabric Trade Show MUNICH FABRIC START zu Ende gegangen. Gemeinsam mit THE SOURCE, BLUEZONE und dem KEYHOUSE ist sie eine der wichtigsten Stoffmessen für die europäische Modebranche. In einem angespannten Marktumfeld ist es den Veranstaltern erneut gelungen, die wichtigsten Entscheider und führenden Branchenexperten vom 21. bis 22. Januar 2025 in München zusammen zu bringen. 625 internationale Aussteller zeigten in ihren rund 1.200 Kollektionen die neuen Fabric Trends und Materialneuheiten der wichtigsten Stoff- und Zutatenanbieter für SPRING.SUMMER 26.

Am 22. Januar ist die internationale Fabric Trade Show MUNICH FABRIC START zu Ende gegangen. Gemeinsam mit THE SOURCE, BLUEZONE und dem KEYHOUSE ist sie eine der wichtigsten Stoffmessen für die europäische Modebranche. In einem angespannten Marktumfeld ist es den Veranstaltern erneut gelungen, die wichtigsten Entscheider und führenden Branchenexperten vom 21. bis 22. Januar 2025 in München zusammen zu bringen. 625 internationale Aussteller zeigten in ihren rund 1.200 Kollektionen die neuen Fabric Trends und Materialneuheiten der wichtigsten Stoff- und Zutatenanbieter für SPRING.SUMMER 26.

Nach zwei Messetagen schloss die Textilmesse mit einem Besucherplus von 4% im Vergleich zur letzten MUNICH FABRIC START. Zu den vor Ort anwesenden Marken zählen die Designer, Produktmanager und Einkäufer von adidas, Aigner, A Kind of Guise, Akris, Alberto, Alpha Jeans, Angels, Anna van Toor, Armedangels, Atelier Gardeur, Baldessarini, BASF, Best Secret, Betty Barclay, Black Palms The Label, Brax, BMW, Bogner, Bugatti, Burda, C&A, Calida, Calzedonia, Carhartt, Cecil, Ceres, Cinque, Comma, Coop, Digel, Drykorn, Escada, Gerry Weber, HEAD Sport, Herrlicher, Hessnatur, Holy Fashion Group, HSE, Hugo Boss, IB Company, Joop!, Lagerfeld, Lanius, Lodenfrey, Luisa Cerano, MAC, Marc Aurel, Marc Cain, Marc O’Polo, Mey, More & More, Olymp, Oui, Pangaia, Peek & Cloppenburg, Prada, Riani, s.Oliver, Schoeller, Schumacher, Seidensticker, Sportalm, Strellson, Summum, Talbot Runhof, Tchibo, Toni Dress, Trigema, TUI, Vanilia oder Windsor. Die Besucher kamen aus 58 Ländern, neben Deutschland, Österreich und der Schweiz überwiegend aus Italien, den Niederlanden, Tschechien, Polen, Griechenland, UK und Portugal.

FLORESCENCE: Das saisonale Leitthema der MUNICH FABRIC START beschreibt die Phase, in der Pflanzen ihre volle Blüte erreichen und wird als generelle Metapher für den Vorgang des Aufblühens verwendet. Dabei kann es um neue Ideen, die Entfaltung von Kreativität oder auch die eigene Persönlichkeit gehen. FLORESCENCE gliedert sich in die fünf Trendthemen Betterverse, Unorthodox, Inventing Paradise, Fragile und Lasting, die Volker Orthmann und Katharina Majorek als o/m collective und Teil des Trendteams der MUNICH FBRIC START, in ihrem Trend Forecast für SPRING.SUMMER 2026 wie folgt beschrieben haben: „Die neuen Tendenzen thematisieren den Mut zur Innovation und feiern gleichzeitig die Faszination für zeitlose Schönheit. Sie beschäftigen sich damit, wie künstliche Intelligenz und neue Technologien unser Verhältnis zu Körper, Natur und Mode beeinflussen und verbessern können. Gleichzeitig wird der damit verbundene Einfluss auf Informationen und Konsumverhalten hinterfragt und mit kritischer Haltung und Individualität konfrontiert. Dier Kontrast aus Stärke und Zerbrechlichkeit, Romantik und Modernität bildet einen weiteren Themenschwerpunkt, der aktuelle Grundstimmungen aufgreift und auf Modeaspekte überträgt. Das letzte Konzept legt den Fokus auf klassische Elemente, die durch neue Interpretationen Zukunft und Vergangenheit klug miteinander verknüpfen.“

Ambivalenter Markt: Sicherheitsdenke versus Lust auf Neues
In einem preissensiblen, durch Zurückhaltung geprägten Umfeld gleicht das Einkaufsverhalten einem vorsichtigen Aufblühen: „Die Kunden wissen ganz genau, was sie wollen – zu welchem Preis und für welches Produkt. Sie betreiben hochprofessionellen Research. An den zwei Tagen haben sie ein straffes Programm. Da bleibt nicht viel Zeit, links und rechts zu schauen. Die Kunden gehen auf Sicherheit“, fasst Oliver Schnitzler, Founder & CEO, Agentur LOOMSEVEN mit Kollektionen wie Almodo, Eusebio, Pontetorto, SMI oder Tessilgodi, die aktuelle Situation zusammen. Es funktioniert alles, was leicht verständlich und nicht zu ausgefallen ist, das bestätigt auch Michael Berner, CEO, Agentur Berner und Sohn & Fabric House mit Kollektionen wie Altinyildiz, Arché, Infinity, Lanificio Fratelli Balli oder Pontoglio: „Es geht weg von den Plains und wird wieder geschmückter. Leinenmischungen geben den Ton an. Jerseys sind zum Sommer 2026 auch wieder mehr gefragt, aber nur wenn sie besonders sind. Bei den Prints sind die Kunden unsicher: Was ist ein modernes Muster? Dumpf, verwaschen, filigran kommt bei uns bisher gut an. Der Markt ist sehr angespannt und äußerst preissensibel. Dafür muss man Angebote schaffen.“

BLUEZONE: Love & Attention
Die nächste Evolution des Denims: Auf der BLUEZONE in der Zenith-Area zeigten rund 70 internationale Denim-Mills ihre neuesten Entwicklungen für Denim und Sportswear. THE CORE lautet das Leitthema mit den Trends Collab Now, Deconstruct & Reconstruct, Phat Flavour, Green Minimalists und Second Hand Trends. Es geht um die Fusion von Tradition und Technologie, der Kreativität und Innovation. Dabei entsteht eine neue Energie der Nachhaltigkeit, der Stoffneuheiten, der Branchentrends, der Einblicke in den sich ständig weiterentwickelnden Denim-Markt und der hochmodernen Verfahren.

Quelle:

munich fabric start

Datamars UHF Sorti-Cart - 2 (c) Datamars
26.01.2025

Neue RFID-Lösung für Textilpflege in Alten- und Pflegeheimen

Im Rahmen der Textilpflege in Alten- und Pflegeheime können durch Falschsortierung erhebliche Mengen persönlicher Wäschestücke verloren gehen. Mit dem UHF Sorti-Cart bietet das Unternehmen Datamars nun eine patentierte RFID-basierte Lösung, die nicht nur effizientere Textilpflegeprozesse ermöglicht, sondern auch Verluste deutlich reduziert: In hunderten Einrichtungen, in denen das System bereits eingeführt wurde, gehen im Schnitt etwa zwei Kleidungsstücke pro Bewohner pro Monat weniger verloren als zuvor. Damit wächst die Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen, die Arbeitsbelastung des Personals sinkt.

Im Rahmen der Textilpflege in Alten- und Pflegeheime können durch Falschsortierung erhebliche Mengen persönlicher Wäschestücke verloren gehen. Mit dem UHF Sorti-Cart bietet das Unternehmen Datamars nun eine patentierte RFID-basierte Lösung, die nicht nur effizientere Textilpflegeprozesse ermöglicht, sondern auch Verluste deutlich reduziert: In hunderten Einrichtungen, in denen das System bereits eingeführt wurde, gehen im Schnitt etwa zwei Kleidungsstücke pro Bewohner pro Monat weniger verloren als zuvor. Damit wächst die Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen, die Arbeitsbelastung des Personals sinkt.

Das Management der persönlichen Kleidung der Bewohner zusammen mit der Bettwäsche und den Handtüchern stellt sowohl für Alten- und Pflegeheime als auch für Großwäschereien eine immer wiederkehrende Herausforderung dar. Beim Einsammeln verschmutzter Textilien wird die persönliche Kleidung oft mit Bettwäsche und Handtüchern vermischt, was zu erheblichen Verlusten führt. Studien zeigen, dass jährlich etwa 25 Prozent der Kleidung eines Bewohners verloren gehen, was zu Frustration bei Bewohnern und Angehörigen sowie zu Ineffizienz und zusätzlicher Arbeitsbelastung beim Personal führt.

Maßgeschneiderte RFID-Lösung
Das UHF Sorti-Cart ist eine mobile Sortierlösung auf RFID-Basis, die Datamars gemeinsam mit seinem Kunden Bulle de Linge speziell für das Einsammeln verschmutzter Textilien in Heimen entwickelte. Das innovative System sorgt für eine genaue Sortierung der persönlichen Kleidung, Bettwäsche und Handtücher am Abholort und verhindert, dass Kleidungsstücke falsch zugeordnet werden.

Zu den Schlüsselmerkmalen der Lösung zählt, dass die Kleidungsstücke der Bewohner mit individuell codierten Datamars Laundrychips (FT403) versehen sind. Die RFID-Etiketten sorgen für eine durchgehende Rückverfolgbarkeit während des gesamten Prozesses. Ein weiteres Merkmal ist das patentierte UHF-Sorti-Cart-Lesesystem: Der Wagen verfügt über getrennte Abschnitte für Bettwäsche, Handtücher und persönliche Wäsche. RFID-Lesegeräte und -Antennen in den Flachwäscheabschnitten erkennen, wenn persönliche Kleidung im falschen Abschnitt gelandet ist. Drittes Schlüsselmerkmal ist ein Echtzeit-Warnsystem: Ein integrierter Summer und eine Signalleuchte informieren das Personal bei Fehlern, so dass eine sofortige Korrektur möglich ist. Durch den Wegfall der manuellen Sortierung und die Reduzierung des Fehlerrisikos werden die Wäschereiprozesse insgesamt effizienter.

Quelle:

Datamars

SUSTAIN! Pop-Up-Market & Konferenz (c) Oya-Studios
24.01.2025

SUSTAIN! Pop-Up-Market & Konferenz, Düsseldorf Fashion Days

Fair Fashion & Design made in Düsseldorf: Am Samstag, den 25. Januar 2025 findet im Rahmen der 2025er Winter Edition der Düsseldorf Fashion Days die zweite Ausgabe des Formats SUSTAIN! statt. Nach der erfolgreichen Premiere 2024 im Bilker Bunker zieht SUSTAIN! nun in die Jugendstilvilla Fürstenpalais auf den Fürstenwall. Auf vier Etagen bildet SUSTAIN! hier im Rahmen eines eintägigen Pop-Up-Marktes eine Momentaufnahme von knapp 20 lokalen und regionalen Labels ab, die in den Bereichen Fashion & Design einen nachhaltigen Ansatz verfolgen.

Fair Fashion & Design made in Düsseldorf: Am Samstag, den 25. Januar 2025 findet im Rahmen der 2025er Winter Edition der Düsseldorf Fashion Days die zweite Ausgabe des Formats SUSTAIN! statt. Nach der erfolgreichen Premiere 2024 im Bilker Bunker zieht SUSTAIN! nun in die Jugendstilvilla Fürstenpalais auf den Fürstenwall. Auf vier Etagen bildet SUSTAIN! hier im Rahmen eines eintägigen Pop-Up-Marktes eine Momentaufnahme von knapp 20 lokalen und regionalen Labels ab, die in den Bereichen Fashion & Design einen nachhaltigen Ansatz verfolgen.

Mit dabei sind 305 care (Beauty) | Atelier Goldfisch (Jewellery) | Avonté (Homewear) | BUY GOOD STUFF | AMD Düsseldorf (Magazine) | COSH x Igedo Exhibition’s Fashion Aware Club| Cutoffs | (Interior Accessories) | ERDEN (Jewellery) | FREITAG Workshop (Bags & Accessories) | Harriet Allure (Scented Candles) | HSD PBSA • New Craft Object Design (Design) | Jimu Kobayashi (Ceramics) |  Lucky Cat Studio Siebdruck (Printing Studio) | Matchasome (Matcha Drinks & Products) | Orfèvre (Jewellery) | OYA Studio (Fashion) | PURSIK.boxers (Fashion) | Studio Orf (Accessories) | studio rosa (Accessories) | suzusan (Fashion) | TONI (Upcycled Fashion) | Two Brothers Vintage (Vintage Apparel & Accessories) | WEIRD SPACE (Specialty Coffee)

Die überwiegend lokalen Brands und Designer:innen präsentieren und verkaufen ihre Kollektionen und Produkte und geben spannende Einblicke in ihre Arbeitsweisen Begleitet wird der Markt von Workshops vom Schweizer Label FREITAG, das einen Store auf der Düsseldorfer Hohe Straße betreibt sowie dem Düsseldorfer Druckstudio Lucky Cat Studio.

Die von der Wirtschaftsförderung Düsseldorf initiierte und vom Düsseldorfer Magazin THE DORF kuratierte Veranstaltung soll abbilden, welche Ausprägungen der Nachhaltigkeit sich in Zukunft in der Mode- und Lifestyle-Branche etablieren könnten und will neue Impulse und Sichtweisen vermitteln. Der Eintritt zum Pop-Up-Markt ist frei.
 
Neu ist der HopOn-HopOff-Bus, der in Zusammenarbeit mit Visit Düsseldorf in einer guided Green Fashion Tour verschiedene „ecofriendly“ Konzepte im Düsseldorfer Stadtbereich anfährt.

Quelle:

THE DORF

Antoine Griezmann neuer Decathlon-Botschafter Foto Decathlon
24.01.2025

Antoine Griezmann neuer Decathlon-Botschafter

Decathlon ist offizieller Hersteller der Spielbälle für die UEFA Europa League, die UEFA Europa Conference League, die Ligue 1 Mc Donald's, die Ligue 2 BKT in Frankreich und die Jupiler Pro League in Belgien. Jetzt wird das Unternehmen offizieller Ausrüster von Antoine Griezmann.
 
Der Gewinner des Goldenen Schuhs der Euro 2016 und Rekordtorschütze von Atlético Madrid trägt seit Ende 2024 eine geschwärzte Version des CLR, KIPSTAs High-Speed-Stollenschuhe. Mit diesem Modell hat er bereits neun Tore erzielt, davon drei in der Champions League. Der französische Stürmer wird weiterhin die Schuhe von KIPSTA tragen und sich aktiv an der Mitgestaltung zukünftiger Fußballschuhmodelle von Decathlon beteiligen.

Decathlon ist offizieller Hersteller der Spielbälle für die UEFA Europa League, die UEFA Europa Conference League, die Ligue 1 Mc Donald's, die Ligue 2 BKT in Frankreich und die Jupiler Pro League in Belgien. Jetzt wird das Unternehmen offizieller Ausrüster von Antoine Griezmann.
 
Der Gewinner des Goldenen Schuhs der Euro 2016 und Rekordtorschütze von Atlético Madrid trägt seit Ende 2024 eine geschwärzte Version des CLR, KIPSTAs High-Speed-Stollenschuhe. Mit diesem Modell hat er bereits neun Tore erzielt, davon drei in der Champions League. Der französische Stürmer wird weiterhin die Schuhe von KIPSTA tragen und sich aktiv an der Mitgestaltung zukünftiger Fußballschuhmodelle von Decathlon beteiligen.

 
Decathlon führt damit sein strategisches Ziel fort, sich an wichtigen Partnerschaften wie den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 oder dem Profi-Radsportteam DECATHLON-AG2R LA MONDIALE zu beteiligen.
 
Die Partnerschaft mit Antoine Griezmann ist ein bedeutender Schritt, um Decathlon als wichtigen Akteur in der Welt des Elitefußballs zu positionieren und gleichzeitig sein Engagement für sportliche Spitzenleistungen, Innovation und die Vermittlung positiver Werte zu stärken.
 
Diese neue Zusammenarbeit mit Antoine Griezmann – der als einer der präzisesten und technisch versiertesten Spieler seiner Generation gilt – ist ein weiterer Beweis für das Engagement der Marke, ihren Kund:innen Expertenprodukte zu bieten. Durch authentische Mitgestaltung der Produkte durch den Stürmer von Atlético Madrid treibt KIPSTA die Grenzen der Leistungsfähigkeit voran.

Weitere Informationen:
Decathlon Fußball Sportschuhe
Quelle:

Decathlon

23.01.2025

Autoneum: Erneutes Umsatzwachstum in 2024

Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete die Automobilindustrie global eine leicht rückläufige Produktion von –1.1%* gegenüber dem Vorjahr. In diesem schwächelnden Umfeld steigerte Autoneum den in Schweizer Franken konsolidierten Umsatz um 36.4 Mio. CHF auf 2 338.7 Mio. CHF. Ohne translatorische Effekte aus der Umrechnung der Lokalwährungen in Schweizer Franken stieg der Umsatz um 96.1 Mio. CHF oder 4.2% auf 2 398.5 Mio. CHF und liegt damit in der Mitte der Guidance von 2.3 bis 2.5 Mrd. CHF. Aufgrund der vorläufigen Zahlen erwartet Autoneum für das Geschäftsjahr 2024 eine EBIT-Marge von über 5% sowie einen Free Cashflow von etwas mehr als 100 Mio. CHF und bestätigt damit die Guidance vollumfänglich.

Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete die Automobilindustrie global eine leicht rückläufige Produktion von –1.1%* gegenüber dem Vorjahr. In diesem schwächelnden Umfeld steigerte Autoneum den in Schweizer Franken konsolidierten Umsatz um 36.4 Mio. CHF auf 2 338.7 Mio. CHF. Ohne translatorische Effekte aus der Umrechnung der Lokalwährungen in Schweizer Franken stieg der Umsatz um 96.1 Mio. CHF oder 4.2% auf 2 398.5 Mio. CHF und liegt damit in der Mitte der Guidance von 2.3 bis 2.5 Mrd. CHF. Aufgrund der vorläufigen Zahlen erwartet Autoneum für das Geschäftsjahr 2024 eine EBIT-Marge von über 5% sowie einen Free Cashflow von etwas mehr als 100 Mio. CHF und bestätigt damit die Guidance vollumfänglich.

Die Business Group Europe erreichte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 1 152.4 Mio. CHF gegenüber 1 073.9 Mio. CHF im Vorjahr und hat damit um 78.5 Mio. CHF zugelegt. In Lokalwähr-ungen wuchs der Umsatz um 9.8%. Aus der erstmaligen Konsolidierung von vier anstatt drei Quartalen der 2023 erworbenen Borgers Automotive resultierte eine anorganische Zunahme von 13.0%. Organisch reduzierte sich der Umsatz in Lokalwährungen um 3.2% und entwickelte sich somit besser als der Markt, der einen Rückgang um 4.6%* verzeichnete.

Die Business Group North America übertraf in Lokalwährungen den Markt: Während die Auto-produktion insgesamt um 1.4%* zurückging, verzeichnete die Business Group North America ein leichtes Umsatzplus von 1.3%. Dabei hat Borgers Automotive einen positiven anorganischen Wachstumsbeitrag von 3.0% geleistet, während die organische Umsatzveränderung –1.7% betrug. Der in Schweizer Franken konsolidierte Umsatz lag bei 884.6 Mio. CHF (2023: 895.9 Mio. CHF).

Für die Business Group Asia resultierte in Schweizer Franken ein Umsatz von 198.3 Mio. CHF, womit dieser um 44.5 Mio. CHF unter dem Vorjahr lag (2023: 242.8 Mio. CHF). In Lokalwährungen schrumpfte der Umsatz insgesamt um 15.3%. Der organische Umsatzrückgang betrug dabei 16.6%, während sich das zusätzliche erste Quartal der 2023 akquirierten Borgers Automotive im Berichtsjahr mit 1.3% positiv auswirkte. Der Markt in Asien hielt sich stabil mit einem Wachstum von 0.1%*. Auch 2024 haben in China die lokalen chinesischen Automobilhersteller zu Lasten der japanischen und europäischen Produzenten Marktanteile gewonnen, was sich in der Umsatzent-wicklung der Business Group Asia deutlich niederschlug. Dieser Trend unterstreicht die Bedeutung der am 19. November 2024 angekündigten Akquisition der chinesischen Jiangsu Huanyu Group, welche über 90% ihres Umsatzes mit chinesischen Fahrzeugherstellern in China generiert und die Marktposition von Autoneum signifikant stärken wird.

Die Business Group SAMEA (Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika) erreichte in Lokalwähr-ungen ein Umsatzwachstum von 14.4%, was vor allem inflationsbedingten Preiserhöhungen zuzuschreiben ist. In Schweizer Franken betrug der Umsatz 121.4 Mio. CHF. Das entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 12.4 Mio. CHF oder 11.3%.

Quelle:

Autoneum Management AG

23.01.2025

Kelheim Fibres: Nachhaltigkeitsbericht mit EMAS-Umwelterklärung

Kelheim Fibres, Hersteller von Viskosespezialfasern, hat seinen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht publiziert. Damit setzt das Unternehmen wieder ein Zeichen für Transparenz und unterstreicht sein Engagement für die Ziele von UN Global Compact.

Integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsberichts ist die EMAS-Umwelterklärung, die - wie seit 2020 jährlich - im Rahmen der EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) – Revalidierung von unabhängigen Umweltgutachtern geprüft wurde. Kelheim Fibres bestätigt damit seine hohe Umweltperformance und kontinuierliche Verbesserung im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung.

Der Nachhaltigkeitsbericht geht über die reine Umweltleistung hinaus und deckt die Aspekte der Corporate Social Responsibility (CSR) ab.

Kelheim Fibres, Hersteller von Viskosespezialfasern, hat seinen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht publiziert. Damit setzt das Unternehmen wieder ein Zeichen für Transparenz und unterstreicht sein Engagement für die Ziele von UN Global Compact.

Integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsberichts ist die EMAS-Umwelterklärung, die - wie seit 2020 jährlich - im Rahmen der EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) – Revalidierung von unabhängigen Umweltgutachtern geprüft wurde. Kelheim Fibres bestätigt damit seine hohe Umweltperformance und kontinuierliche Verbesserung im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung.

Der Nachhaltigkeitsbericht geht über die reine Umweltleistung hinaus und deckt die Aspekte der Corporate Social Responsibility (CSR) ab.

„Glaubwürdigkeit und Vertrauen basieren auf Transparenz. Mit unserem neuen Nachhaltigkeitsbericht zeigen wir, wie wir unserer Verantwortung für Mensch und Umwelt gerecht werden – und welchen Beitrag wir mit unseren biologisch abbaubaren Fasern zur Bekämpfung eines der größten globalen Probleme unserer Zeit, dem wachsenden Plastikmüll, leisten“, erklärt Wolfgang Ott, Leiter der Abteilung CSR bei Kelheim Fibres. Die Viskosefasern aus 100 % pflanzlichen Rohstoffen stellen in zahlreichen Anwendungen eine leistungsstarke Alternative zu herkömmlichem Kunststoff dar und unterstützen so die globale Abfallvermeidung.

Quelle:

Kelheim Fibres GmbH

Team 11 präsentierte dem Publikum im Audimax mehrere Prototypen eines Textilschäkels. Copyright: Team 11/HSNR
Team 11 präsentierte dem Publikum im Audimax mehrere Prototypen eines Textilschäkels.
22.01.2025

Hochschule Niederrhein: Studierende zeigen kreative Ideen

Eine der beliebtesten Veranstaltungen am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist die Präsentation der kreativen Projektarbeiten aus dem 5. Semester. In diesem Jahr setzten zwölf Teams die Aufgaben der überwiegend externen Themensteller:innen um. Die Teams, die sowohl deutsch- als auch englischsprachig waren, wurden interdisziplinär aus den verschiedenen Bachelor-Studiengängen des Fachbereichs zusammengestellt und den Projektthemen der Themensteller zugelost. Ziel war es, innovative, nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln. Die Lehrveranstaltung „Projekte“ gibt es seit fast 20 Jahren. Studierende erwerben und vertiefen wichtige Fähigkeiten wie Teamwork, Kommunikation, Kreativität, interkulturelle Kompetenz und methodische Fertigkeiten.

Eine der beliebtesten Veranstaltungen am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist die Präsentation der kreativen Projektarbeiten aus dem 5. Semester. In diesem Jahr setzten zwölf Teams die Aufgaben der überwiegend externen Themensteller:innen um. Die Teams, die sowohl deutsch- als auch englischsprachig waren, wurden interdisziplinär aus den verschiedenen Bachelor-Studiengängen des Fachbereichs zusammengestellt und den Projektthemen der Themensteller zugelost. Ziel war es, innovative, nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln. Die Lehrveranstaltung „Projekte“ gibt es seit fast 20 Jahren. Studierende erwerben und vertiefen wichtige Fähigkeiten wie Teamwork, Kommunikation, Kreativität, interkulturelle Kompetenz und methodische Fertigkeiten.

Das Team 11 ging als klares Gewinnerteam hervor. Es überzeugte das Publikum im Hörsaal vor allem mit einer gelungenen Präsentation im Stil einer Oscar-Verleihung. Neun Studierende entwickelten in Zusammenarbeit mit der Gleitstein GmbH, einem führenden Traditionsunternehmen der Seilindustrie, fünf verschiedene Textilschäkel-Prototypen. Die bestehenden Textilschäkel aus Dyneema®-Hochleistungsfasern, mit einer Tragfähigkeit von zehn Tonnen bieten eine leichte, moderne und robuste Alternative zu herkömmlichen Metallschäkeln. Diese wurden vom Team durch kreative Lösungen um eine erforderliche zweite Sicherung ergänzt., die ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung verhindern soll.

Das Team 4, bestehend aus zehn Studierenden, entwarf eine smarte Weste, die nicht nur wärmen, sondern auch die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen soll. Gemeinsam mit dem Themensteller, der Gebrüder Jaeger GmbH aus Wuppertal, entwickelten die Studierenden eine stylische, sichere und intelligente Weste, die für verschiedene Outdoor- und Indoor-Aktivitäten genutzt werden kann. Zusätzlich wurde in das entwickelte Schmaltextil leuchtender Elektrolumineszenz-Draht eingewoben.

Wie könnte die Bekleidungsindustrie in 25 Jahren in Bezug auf ökologische und soziale Faktoren aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich acht Studierende des Team 8. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Femnet e.V. aus Bonn entwickelten sie Bildungsmaterialien zu möglichen Zukunftsszenarien der Bekleidungsindustrie. Ziel war es, Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren für die globalen Zusammenhänge der Wirtschaft zu sensibilisieren. Ihre Rechercheergebnisse arbeitete das Team visuell aus und erstellte zwei digitale Wimmelbilder sowie zwei Collagen, zu denen zusätzlich jeweils eine Geschichte im Storytelling-Format geschrieben wurde. Ein schriftliches Handbuch mit Hintergrundinformationen ergänzte die Ausarbeitungen.

Zur Musik von Lady Gagas Hit „Born this Way“ präsentierten Models die diverse Merchandise-Kollektion des Team 10. T-Shirts, Hoodies Baumwolltaschen: Die zehn Studierenden entwarfen neue Kleidungsstücke und Accessoires für den Campus Shop der Hochschule Niederrhein. Impulse für die Kollektion erhielten sie durch Interviews, in denen Studierende ihre Erfahrungen mit Vielfalt und Inklusion an der HSNR teilten. Für die Kollektion verwendeten sie nachhaltige Materialien, zeitgemäße Schnitte und vielseitige Passformen. Ein Highlight sind die flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten, die es den Träger:innen ermöglichen, ihre Individualität und Kreativität auszudrücken. Die Studierenden reichten das Thema selbst ein, um die Vielfalt am Campus sichtbarer zu machen und aktiv zu fördern.

Für Team 9 ging es nach Österreich: Sie entwickelten ein innovatives Nachhaltigkeitskonzept für die Salzburger Festspiele, das vor allem die nachhaltige Gestaltung der Kostüme im Fokus hatte. Der dafür erstellte Leitfaden umfasst unter anderem nachhaltige Materialien, Methoden zur Prozessoptimierung und innovative Veredlungstechniken. Ihre haptischen Ergebnisse hielten die neun Studentinnen in einem modularen „Baukasten“ fest. Zusätzlich entwarfen sie gemäß ihres Leitfadens ein nachhaltiges Kostüm für die „Schreienden Münder“, das in der kommenden Pfingstproduktion „Hotel Metamorphosis“ eine tragende Rolle spielen wird.

Team 5 erhielt von der Sonepar Deutschland GmbH die Aufgabe, spezialisierte Arbeitsbekleidung für das Elektrofachhandwerk zu entwerfen, die sowohl die Sicherheitsanforderungen erfüllt als auch durch innovatives Design überzeugt. Das Ergebnis war eine funktionale Latzhose mit integrierten LED-Leuchten. Die LEDs können per Sprachsteuerung bedient werden und unterstützen die Träger:innen bei Arbeiten in schlecht ausgeleuchteten Bereichen.

 

Quelle:

Hochschule Niederrhein

21.01.2025

45 Jahre Trevira CS®

Indorama Ventures präsentierte seine Marke Trevira CS® zusammen mit 17 Trevira CS Partnerunternehmen sowie Breathair® und weitere nachhaltige Lösungen und Praktiken für Objekt- und Heimtextilien auf der Heimtextil 2025.

Dieses Jahr feiert Trevira CS sein 45. Jubiläum. 1980 wurde die Faser im Markt eingeführt, damals ein Pionier für permanent schwer entflammbare Textilien, deren flammhemmende Eigenschaften sich weder auswaschen noch durch Alterung oder Gebrauch verloren gehen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie alle wesentlichen Brandschutznormen erfüllen, ohne dass eine chemische Ausrüstung erforderlich ist. Stoffe, die aus eigens dafür hergestelltem flammhemmendem Polyester hergestellt werden, können nach bestandener Markenprüfung als Trevira CS gekennzeichnet werden. Auf einer Sonderfläche des Messestandes luden Muster, Broschüren, Bilder und kleine Anekdoten aus 45 Jahren Trevira CS zum Schmökern und Schmunzeln ein.

Indorama Ventures präsentierte seine Marke Trevira CS® zusammen mit 17 Trevira CS Partnerunternehmen sowie Breathair® und weitere nachhaltige Lösungen und Praktiken für Objekt- und Heimtextilien auf der Heimtextil 2025.

Dieses Jahr feiert Trevira CS sein 45. Jubiläum. 1980 wurde die Faser im Markt eingeführt, damals ein Pionier für permanent schwer entflammbare Textilien, deren flammhemmende Eigenschaften sich weder auswaschen noch durch Alterung oder Gebrauch verloren gehen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie alle wesentlichen Brandschutznormen erfüllen, ohne dass eine chemische Ausrüstung erforderlich ist. Stoffe, die aus eigens dafür hergestelltem flammhemmendem Polyester hergestellt werden, können nach bestandener Markenprüfung als Trevira CS gekennzeichnet werden. Auf einer Sonderfläche des Messestandes luden Muster, Broschüren, Bilder und kleine Anekdoten aus 45 Jahren Trevira CS zum Schmökern und Schmunzeln ein.

Im Jubiläumsjahr lag der Fokus des Trevira CS® Gemeinschaftsstandes auf permanente Schwerentflammbarkeit und die Nachhaltigkeitsansätze der Trevira CS Stoffe, die für ihre hervorragenden Eigenschaften und ihre Vielseitigkeit in der Textilindustrie bekannt sind. So wurden nicht nur die neuesten Garn- und Stoffentwicklungen seitens der 17 Partner präsentiert, die drei Nachhaltigkeitsansätze aus 1. Pre-Consumer Recycling, 2. dem Trevira CS Rücknahmekonzept in Kooperation mit der Firma ALTEX Textil-Recycling GmbH & Co. KG in Gronau, Deutschland und 3. Entwicklungen aus chemisch-recyceltem Rohstoff, sondern auch alle Einreichungen des Trevira CS Stoffwettbewerbs 2025 (Trevira CS Fabric Competition 2025). Dieser ermutigte die Trevira CS Teilnehmer, die Schnittstellen zwischen permanenter Schwerentflammbarkeit, Textildesign, Funktionalität und Sicherheit zu erkunden und Artikel für fünf verschiedenen Kategorien einzureichen.

Zusätzlich präsentierte sich die Marke BREATHAIR®, ein 3D-Polstermaterial, auf der Messe. Dieses innovative recyclingfähige Produkt ist speziell für die Polsterindustrie entwickelt worden und bietet neue Möglichkeiten für nachhaltige und komfortable Möbelgestaltungen. Dank der Beschaffenheit von BREATHAIR® kann es am Ende seines Lebenszyklus recycelt werden. Messebesucher hatten die Möglichkeit, den Komfort von BREATHAIR® in einem Sitzlabor hautnah zu erleben.

Die Marke Deja™ ist ein fester Bestandteil von Indorama Ventures Engagement für langfristige Nachhaltigkeit durch Recycling und biobasierte Materialien. Das Produktportfolio umfasst Chips, sowie diverse Stapelfasern und Filamentgarne in multiplen Titer- und Garnspezifikationen.

In Kooperation mit Auping und TWE wurde mit Indorama Ventures und Deja™ eine innovative Matratze entwickelt, die aus zwei Basiskomponenten besteht. Dieses neue Design ermöglicht eine einfachere Demontage und somit ein effizienteres Recycling. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die Umweltauswirkungen von Matratzen zu verringern. Durch die Verwendung von recycelbaren Materialien und die Reduzierung von Abfall tragen die Unternehmen aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft bei.

Quelle:

Indorama Ventures Public Company Limited

Hohenstein Academy erhält Trägerzulassung nach AZAV Foto (c) Hohenstein
21.01.2025

Hohenstein Academy erhält Trägerzulassung nach AZAV

Die Hohenstein Academy hat die Trägerzulassung nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) erhalten. Sie ist damit als Bildungsträger anerkannt, der Gutscheine der Agentur für Arbeit annehmen kann. Erwerbstätige, Arbeitsuchende, Arbeitslose sowie Personen in Kurzarbeit können dadurch bis zu 100 Prozent ihrer Weiterbildungskosten erstattet bekommen.

Auch Firmen und Bildungseinrichtungen können auf diesem Wege vermehrt in die Weiterbildung und (Zusatz-)Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden investieren. Ob – und in welcher Höhe – eine Förderung mittels Bildungsgutschein infrage kommt, entscheidet die örtliche Arbeitsagentur nach einem Beratungsgespräch in jedem Fall individuell.

Die Hohenstein Academy hat die Trägerzulassung nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) erhalten. Sie ist damit als Bildungsträger anerkannt, der Gutscheine der Agentur für Arbeit annehmen kann. Erwerbstätige, Arbeitsuchende, Arbeitslose sowie Personen in Kurzarbeit können dadurch bis zu 100 Prozent ihrer Weiterbildungskosten erstattet bekommen.

Auch Firmen und Bildungseinrichtungen können auf diesem Wege vermehrt in die Weiterbildung und (Zusatz-)Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden investieren. Ob – und in welcher Höhe – eine Förderung mittels Bildungsgutschein infrage kommt, entscheidet die örtliche Arbeitsagentur nach einem Beratungsgespräch in jedem Fall individuell.

Weitere Informationen:
Hohenstein Academy Weiterbildung
Quelle:

Hohenstein

20.01.2025

TextileGenesis und Aid by Trade Foundation verbessern Rückverfolgbarkeit von CmiA-Baumwollfasern

TextileGenesis, ein Unternehmen der Lectra-Gruppe, und die Aid by Trade Foundation (AbTF) setzen ihre Partnerschaft fort. Das gemeinsame Ziel ist weiterhin die Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von gemäß Cotton made in Africa® (CmiA) verifizierten Fasern. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Transparenz der Lieferkette zu erhöhen und das Engagement von CmiA für eine nachhaltige und ethische Baumwollproduktion zu fördern.
 
CmiA, einer der weltweit führenden Standards für nachhaltige Baumwolle, setzt sich dafür ein, die Lebensgrundlage von Kleinbauern in Afrika zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Mithilfe der Rückverfolgbarkeitsplattform von TextileGenesis können Marken die Herkunft und Verarbeitung von CmiA-geprüften Rohstoffen auf einfache Weise nachvollziehen und so eine lückenlose Rückverfolgbarkeit gewährleisten.
 

TextileGenesis, ein Unternehmen der Lectra-Gruppe, und die Aid by Trade Foundation (AbTF) setzen ihre Partnerschaft fort. Das gemeinsame Ziel ist weiterhin die Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von gemäß Cotton made in Africa® (CmiA) verifizierten Fasern. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Transparenz der Lieferkette zu erhöhen und das Engagement von CmiA für eine nachhaltige und ethische Baumwollproduktion zu fördern.
 
CmiA, einer der weltweit führenden Standards für nachhaltige Baumwolle, setzt sich dafür ein, die Lebensgrundlage von Kleinbauern in Afrika zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Mithilfe der Rückverfolgbarkeitsplattform von TextileGenesis können Marken die Herkunft und Verarbeitung von CmiA-geprüften Rohstoffen auf einfache Weise nachvollziehen und so eine lückenlose Rückverfolgbarkeit gewährleisten.
 
Durch den Einsatz der fortschrittlichen Fibercoins-Technologie ermöglicht TextileGenesis eine vollständige Rückverfolgbarkeit vom Baumwollballen bis zum fertigen Produkt. Mit der Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit knüpfen TextileGenesis und AbTF an den Erfolg ihrer bisherigen Partnerschaft für The Good Cashmere Standard® an, der sich auf die Verbesserung der Rückverfolgbarkeit konzentriert und 2024 eingeführt wurde. Die Ausweitung dieser Partnerschaft auf CmiA stärkt die Bemühungen beider Organisationen um skalierbare und wirkungsvolle nachhaltige Praktiken in der Textilindustrie.
 
Die Zusammenarbeit zwischen TextileGenesis und Cotton made in Africa® ermöglicht es Marken, die Herkunft von CmiA-verifizierter Baumwolle zuverlässig zu überprüfen, um genaue Nachhaltigkeitsangaben zu gewährleisten und gleichzeitig die jährliche Berichterstattung zu verbessern. Darüber hinaus haben Marken, die TextileGenesis nutzen, Zugang zum größten Lieferantennetzwerk der Branche, das es ihnen ermöglicht, ihr gesamtes Produktionsökosystem zu erfassen und einen umfassenden Einblick in ihre gesamte Lieferkette zu erhalten – von den Faserherstellern bis hin zu externen Prüfern.
 
Durch die Erweiterung der Partnerschaft können Einzelhändler und Marken von zwei etablierten Rückverfolgungssystemen profitieren, die Transparenz für CmiA-verifizierte Baumwolle vom Feld bis zum Kleidungsstückbieten und eine große Flexibilität bei der Rückverfolgung ihrer Baumwolle ermöglichen. Unternehmen, die bereits mit TextileGenesis zusammenarbeiten, profitieren von der Nutzung einer einzigen Plattform zur Verwaltung der Rückverfolgbarkeit über mehrere Materialnachhaltigkeitsstandards hinweg, einschließlich Cotton made in Africa®. Dieser rationalisierte Ansatz verbessert die Effizienz und schafft Synergien in der gesamten Lieferkette. Andere Unternehmen können sich weiterhin auf das etablierte SCOT-System von CmiA verlassen, um CmiA-verifizierte Baumwolle in ihrer gesamten Textillieferkette zu erfassen.
 
90 Prozent der Nachhaltigkeitsstandards für Materialien, einschließlich CmiA, nutzen TextileGenesis als Rückverfolgungssystem. Dies unterstreicht die Bedeutung von TextileGenesis als zentrale, leicht zugängliche Plattform für die Rückverfolgbarkeit einer Vielzahl von zertifizierten Materialien und macht die Lösung zum Industriestandard für die Sicherstellung der Authentizität und Konformität über verschiedene Zertifizierungssysteme hinweg.

Quelle:

Lectra