Cone Denim beendet Denim-Fertigung in China - Konzentration auf Mexiko

Cone Denim Foto (c) Cone Denim
06.09.2026

Cone Denim beendet Denim-Fertigung in China - Konzentration auf Mexiko

Cone Denim richtet seine internationale Produktionsstruktur neu aus. Das Unternehmen will seine künftige Denim-Fertigung auf die etablierte Plattform in Mexiko konzentrieren und die Denim-Produktion in China bis Ende 2026 beenden. Die Entscheidung folgt nach Unternehmensangaben einer umfassenden Prüfung des globalen Denim-Markts, des eigenen Produktions-Footprints, der Beschaffungsstrategien der Kunden und der langfristigen Wettbewerbsposition.

Als Gründe nennt Cone Denim ausdrücklich ökonomische, marktbezogene und geopolitische Faktoren. Veränderte Handelsströme, neue Sourcing-Strategien der Kunden, Kostendruck, Lieferkettenfragen und geopolitische Entwicklungen hätten die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Denim-Produktion in China zunehmend beeinflusst. Damit wird eine Entwicklung sichtbar, die für die gesamte Textilindustrie relevant ist: Produktionsstandorte werden nicht mehr allein nach Lohn- und Stückkosten beurteilt, sondern stärker nach Handelszugang, regionaler Nähe zu Absatzmärkten, geopolitischer Belastbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit.

Cone Denim richtet seine internationale Produktionsstruktur neu aus. Das Unternehmen will seine künftige Denim-Fertigung auf die etablierte Plattform in Mexiko konzentrieren und die Denim-Produktion in China bis Ende 2026 beenden. Die Entscheidung folgt nach Unternehmensangaben einer umfassenden Prüfung des globalen Denim-Markts, des eigenen Produktions-Footprints, der Beschaffungsstrategien der Kunden und der langfristigen Wettbewerbsposition.

Als Gründe nennt Cone Denim ausdrücklich ökonomische, marktbezogene und geopolitische Faktoren. Veränderte Handelsströme, neue Sourcing-Strategien der Kunden, Kostendruck, Lieferkettenfragen und geopolitische Entwicklungen hätten die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Denim-Produktion in China zunehmend beeinflusst. Damit wird eine Entwicklung sichtbar, die für die gesamte Textilindustrie relevant ist: Produktionsstandorte werden nicht mehr allein nach Lohn- und Stückkosten beurteilt, sondern stärker nach Handelszugang, regionaler Nähe zu Absatzmärkten, geopolitischer Belastbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit.

Die mexikanische Fertigungsplattform soll künftig den Kern der Produktion bilden. Cone Denim kündigt an, bestehende Kundenverpflichtungen während der Übergangsphase abzusichern und gemeinsam mit Kunden künftige Beschaffungsanforderungen zu planen. Besonders wichtig ist dabei die angekündigte Sicherung kurzfristiger Stofflieferungen. Für Marken und Konfektionäre dürfte die Umstellung dennoch neue Fragen zu Kapazitäten, Qualitäten, Lieferzeiten und regionaler Beschaffung aufwerfen.

Cone Denim gehört zu Elevate Textiles und verfügt über mehr als 135 Jahre Erfahrung in der Denim-Entwicklung. Das Portfolio umfasst Performance-, Stretch- und Selvage-Denims sowie eigene Technologien und einen 3D-R&D-Inkubator. Die aktuelle Restrukturierung ist deshalb nicht nur eine Standortentscheidung, sondern ein Hinweis auf die fortschreitende Neuordnung globaler Denim-Wertschöpfung. Entscheidend wird sein, ob die Konzentration auf Mexiko gleichzeitig Kostenstabilität, Innovationsfähigkeit und verlässliche Versorgung der internationalen Kunden gewährleisten kann.

Quelle:

Cone Denim / Elevate Textiles