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05.02.2026

Plant not Plastic – Mikroplastik als wachsende Bedrohung?

Die 38. International Cotton Conference Bremen, die vom 25. bis 27. März 2026 im Bremer Parlament stattfindet, bringt wieder Referentinnen und Referenten aus Forschung, Technologie und Wirtschaft zusammen, um die zentralen Herausforderungen des globalen Baumwollsektors zu diskutieren. In diesem Jahr widmet sich das Programm zudem einem besonders dringlichen und sensiblen Thema: der Mikroplastikverschmutzung.

Mikroplastik im menschlichen Gehirn nachgewiesen
Die Verunreinigung durch Mikroplastik ist derzeit Gegenstand intensiver Diskussionen – sowohl in Industriekreisen als auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zentrale Fragen stehen dabei im Fokus: Wo kommt Mikroplastik in der Umwelt vor, stellt es ein Risiko für die menschliche Gesundheit dar? Und was sind die wichtigsten Quellen?

Die 38. International Cotton Conference Bremen, die vom 25. bis 27. März 2026 im Bremer Parlament stattfindet, bringt wieder Referentinnen und Referenten aus Forschung, Technologie und Wirtschaft zusammen, um die zentralen Herausforderungen des globalen Baumwollsektors zu diskutieren. In diesem Jahr widmet sich das Programm zudem einem besonders dringlichen und sensiblen Thema: der Mikroplastikverschmutzung.

Mikroplastik im menschlichen Gehirn nachgewiesen
Die Verunreinigung durch Mikroplastik ist derzeit Gegenstand intensiver Diskussionen – sowohl in Industriekreisen als auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zentrale Fragen stehen dabei im Fokus: Wo kommt Mikroplastik in der Umwelt vor, stellt es ein Risiko für die menschliche Gesundheit dar? Und was sind die wichtigsten Quellen?

Eine aktuelle Umfrage von Cotton Incorporated zeigt erhebliche Wissenslücken bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in Bezug auf Mikroplastikverschmutzung – insbesondere hinsichtlich der Rolle alltäglicher Kleidung als bedeutende Quelle. Obwohl das Thema zunehmend Besorgnis und Unbehagen auslöst, fühlen sich viele Menschen unsicher, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen können, um ihre Belastung zu verringern. Jüngste Studien berichten über das Vorkommen von Mikroplastik im menschlichen Körper.

„Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen, dass winzige Plastikfasern aus Kleidung in Nahrung, Wasser und sogar in unsere Organe gelangen können, wird das Thema sehr persönlich“, erklärt Marjory Walker, Vice President, Council Operations, NCC. Als Reaktion auf diese Erkenntnisse hat der NCC die neue Aufklärungskampagne „Plant Not Plastic“ ins Leben gerufen.

Aktueller Stand in Bremen vorgestellt
Auf der Bremer Baumwollkonferenz wird Plant Not Plastic nun eine zentrale Rolle im Konferenzprogramm einnehmen. Unmittelbar nach den Keynote-Vorträgen am Mittwoch, den 25. März 2026, wird Marjory Walker vom National Cotton Council gemeinsam mit Dr. Jesse Daystar von Cotton Incorporated sowie Dr. Richard Venditti von der North Carolina State University den aktuellen Stand der Entwicklungen präsentieren und diskutieren.

Quelle:

Bremer Baumwollbörse

Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf © Fraunhofer CCPE
Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf
05.02.2026

Fraunhofer CCPE auf der Circular Valley Convention 2026

Das Fraunhofer CCPE präsentiert auf der Circular Valley Convention 2026 vom 11. bis 12. März 2026 innovative Lösungen für die Transformation der Kunststoffwirtschaft. Im Fokus stehen der Monomaterial-Ansatz, fortschrittliche Recyclingtechnologien und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2025 geht die Circular Valley Convention (CVC) 2026 in die zweite Runde und bietet erneut eine Plattform, um die Zukunft der industriellen Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Die Convention am 11. bis 12. März 2026 wird von der Circular Valley Stiftung in Kooperation mit der Messe Düsseldorf veranstaltet und erhält wissenschaftliche Begleitung durch Fraunhofer UMSICHT. Zielsetzung ist, Entscheidungsträger aus Unternehmen, Start-ups, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um den Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und Synergien zu fördern.

Das Fraunhofer CCPE wird am 11. und 12. März 2026 in Düsseldorf, Areal Böhler, mit einer Vielzahl von Themen vertreten sein, die die Kunststoffwirtschaft nachhaltig verändern können.

Das Fraunhofer CCPE präsentiert auf der Circular Valley Convention 2026 vom 11. bis 12. März 2026 innovative Lösungen für die Transformation der Kunststoffwirtschaft. Im Fokus stehen der Monomaterial-Ansatz, fortschrittliche Recyclingtechnologien und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2025 geht die Circular Valley Convention (CVC) 2026 in die zweite Runde und bietet erneut eine Plattform, um die Zukunft der industriellen Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Die Convention am 11. bis 12. März 2026 wird von der Circular Valley Stiftung in Kooperation mit der Messe Düsseldorf veranstaltet und erhält wissenschaftliche Begleitung durch Fraunhofer UMSICHT. Zielsetzung ist, Entscheidungsträger aus Unternehmen, Start-ups, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um den Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und Synergien zu fördern.

Das Fraunhofer CCPE wird am 11. und 12. März 2026 in Düsseldorf, Areal Böhler, mit einer Vielzahl von Themen vertreten sein, die die Kunststoffwirtschaft nachhaltig verändern können.

Künstliche Intelligenz
Ein besonderes Highlight ist der Launch des Positionspapiers „Einsatz von KI in der Kunststoffwertschöpfung bis 2030“, das am 12. März 2026 im Rahmen einer Masterclass vorgestellt wird. Dieses Dokument spiegelt die Position unserer Expertinnen und Experten im Fraunhofer CCPE sowie in dem Forschungsprojekt „KI HuBs Kunststoffverpackung“, in dem Frauhofer UMSICHT, Fraunhofer LBF und Fraunhofer IVV Projektpartner waren, wider. Aus den Ergebnissen der Befragung sind eine Roadmap sowie Handlungsempfehlungen entstanden, wie Künstliche Intelligenz die Kunststoffindustrie revolutionieren kann. Am Fraunhofer-Messestand können Besucherinnen und Besucher mit „Prompting Visions“ ihre persönliche Vorstellung davon „prompten“, wie die Kunststoffwelt in fünf Jahren aussehen könnte. Aus wenigen Klicks und Schlagworten entstehen individuelle KI-Bilder, die überraschende Zukunftsszenarien sichtbar machen und zum Gespräch über Kreislaufwirtschaft und Innovation anregen.

Monomaterialien und Circular Design
Das Fraunhofer CCPE stellt sein Monomaterial-Design-Set vor, in dem der Monomaterial- mit dem Circular Design Ansatz verbunden wird. Ein aufmerksamkeitsstarkes Beispiel ist der Kindersitz-Demonstrator, ein modularer und reparierbarer Prototyp, der aus Bio-Kunststoffen gefertigt ist. Durch die Verwendung von Monomaterialien wird eine vollständige Recyclingfähigkeit gewährleistet, was die Entsorgung und Wiederverwertung erheblich vereinfacht. Der Circular Design-Ansatz fördert gleichzeitig die Langlebigkeit des Produkts, indem er modulare Komponenten und reparaturfreundliche Designs integriert. Ein weiteres Beispiel ist die zirkuläre Mehrweg-Transportbox, die eine neu gedachte Lösung für den Lebensmittelversand bietet. Diese Box besteht ebenfalls aus Monomaterial und erfüllt strenge Kühlkettenanforderungen. Ihre einfache Handhabung trägt dazu bei, den CO₂-Fußabdruck zu minimieren.

Recyclingtechnologien
Der CCPE-Recyclingkaskade liegt eine Kombination aus drei Fraunhofer-Recycling-Technologien zugrunde: das lösungsmittelbasierte Recycling, die Solvolyse und der iCycle® Prozess. Diese Technologien ermöglichen es, verschiedene Kunststoffe effizient zu recyceln und ihre Qualität zu sichern. Auf den Bühnen werden wir auch mit dem Thema „Chemical Recycling“ vertreten sein. Diese Technologie ergänzt die bestehenden Recyclingansätze und kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Schließung von Materialkreisläufen leisten. Unsere Experten werden die neuesten Entwicklungen und Anwendungen in diesem Bereich vorstellen.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Bild Gerd Altmann, Pixabay
03.02.2026

Vergabeverfahren modernisieren: „Vom Preis- zum Qualitätsfokus in der Patientenversorgung“

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt sich in seiner Stellungnahme zur Revision des europäischen Vergaberechts („Public Procurement Revision“) bei der Europäischen Kommission für klare, transparente und praktikable Beschaffungsverfahren ein. „Ein modernes Vergaberecht für Medizinprodukte zum Wohle der Patient:innen darf sich nicht allein auf den Preis fokussieren, sondern muss Qualität, Innovation, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigen“, fordert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

Der Wechsel hin zu einem „value based“-Gesundheitssystem und Vergaberecht ist aus Sicht des BVMed überfällig. „Die Patient:innen stehen im Zentrum des Gesundheitssystems – entsprechend müssen sich die Beschaffungskriterien viel stärker als bisher an den Ergebnissen der medizinischen Versorgung orientieren“, erklärt Möll. Die EU-Kommission sollte deshalb bereits jetzt, in der Vorbereitungsphase des Kommissionsvorschlags, die Weichen für den dringend erforderlichen Systemwechsel vom alleinigen Fokus auf den Preis hin zu Qualität und Werten („value based“) stellen. 

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt sich in seiner Stellungnahme zur Revision des europäischen Vergaberechts („Public Procurement Revision“) bei der Europäischen Kommission für klare, transparente und praktikable Beschaffungsverfahren ein. „Ein modernes Vergaberecht für Medizinprodukte zum Wohle der Patient:innen darf sich nicht allein auf den Preis fokussieren, sondern muss Qualität, Innovation, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigen“, fordert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

Der Wechsel hin zu einem „value based“-Gesundheitssystem und Vergaberecht ist aus Sicht des BVMed überfällig. „Die Patient:innen stehen im Zentrum des Gesundheitssystems – entsprechend müssen sich die Beschaffungskriterien viel stärker als bisher an den Ergebnissen der medizinischen Versorgung orientieren“, erklärt Möll. Die EU-Kommission sollte deshalb bereits jetzt, in der Vorbereitungsphase des Kommissionsvorschlags, die Weichen für den dringend erforderlichen Systemwechsel vom alleinigen Fokus auf den Preis hin zu Qualität und Werten („value based“) stellen. 

Aus Sicht des deutschen MedTech-Verbandes tragen zudem eine zentrale, digitalisierte EU-Vergabeplattform und europaweit einheitliche Kriterien entscheidend zur Effizienz, Planbarkeit und Rechtssicherheit bei. „Gleichzeitig muss die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Medizintechnik-Branche gestärkt werden, ohne die globalen Lieferketten unnötig zu beschränken“, heißt es in der BVMed-Stellungnahme. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen europäischer Souveränität, freiem Handel und Innovationsförderung sei entscheidend, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.

Zentrale Anliegen des BVMed für eine zielgerichtete, praktikable und innovationsfreundliche Weiterentwicklung des europäischen Vergaberechts sind insbesondere folgende Punkte:

  • Vereinfachung und Harmonisierung des Rechtsrahmens durch Bürokratieabbau und Digitalisierung der Vergabeverfahren unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
  • Neuausrichtung der Zuschlagskriterien durch eine stärkere Gewichtung qualitativer Aspekte gegenüber einer ausschließlich preisorientierten Vergabe. Von Patient:innen berichtete Ergebnisse ( „Patient-reported Outcomes“; PROMs) müssen für die Messung des tatsächlichen Wertes einbezogen werden.
  • Förderung innovativer und nachhaltiger Lösungen, die zur Verbesserung der Patient:innen-Versorgung und zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Medizintechnik beitragen.
  • Erleichterung einer umweltfreundlichen Beschaffung auf Basis klarer, verbindlicher und nichtdiskriminierender Kriterien, durch geeignete Finanzierung sowie durch transparente, gemeinsam mit der Industrie entwickelte Standards.

Für die Medizintechnik-Branche hat die öffentliche Vergabe eine hohe Relevanz. Die Ausgestaltung des Vergaberechts entscheidet darüber, ob neben dem Preis auch Qualität, Innovation, Versorgungssicherheit und regulatorische Anforderungen angemessen berücksichtigt werden. „Für die Medizintechnik ist das europäische Vergaberecht damit nicht nur ein Beschaffungsinstrument, sondern ein zentraler Rahmen für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in Europa“, so der BVMed.

Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas, insbesondere durch Förderung strategischer Sektoren, muss jedoch im Einklang mit internationalen Handelsabkommen stehen und darf keinesfalls die Exportstärke Europas in der Medizintechnik behindern.

Dr. Marc-Pierre Möll: „Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Spannungen, insbesondere der handelspolitischen Unsicherheiten und Zollmaßnahmen der USA, gewinnt die Ausgestaltung eines ausgewogenen, verlässlichen und international kompatiblen Vergaberechts zusätzlich an Bedeutung. Europa muss hier Vorreiter für Qualität, Innovationsfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sein.“

Orthopac RVMC-20 Plus (c) Mahlo GmbH & Co. KG
Orthopac RVMC-20 Plus
03.02.2026

Orthopac RVMC-20 plus: Intelligente Schussfadenrichtung mit KI verbessert

In Zeiten steigenden Kostendrucks und wachsender Qualitätsanforderungen suchen Textilhersteller weltweit nach Lösungen, die Präzision, Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander verbinden. Mit der neuesten Innovation, dem Orthopac RVMC-20 plus, hat Mahlo bewährte Technik konsequent weiterentwickelt, um den Herausforderungen von heute gerecht zu werden.

Mahlo setzt traditionell Maßstäbe in der automatischen Schussfadenrichtung. Der neue Orthopac RVMC-20 plus führt das fort. Basierend auf dem bewährten Orthopac RVMC-15 markiert er einen entscheidenden technologischen Schritt: die doppelte Abtastung in Kombination mit KI-gestützten Regelalgorithmen.

In Zeiten steigenden Kostendrucks und wachsender Qualitätsanforderungen suchen Textilhersteller weltweit nach Lösungen, die Präzision, Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander verbinden. Mit der neuesten Innovation, dem Orthopac RVMC-20 plus, hat Mahlo bewährte Technik konsequent weiterentwickelt, um den Herausforderungen von heute gerecht zu werden.

Mahlo setzt traditionell Maßstäbe in der automatischen Schussfadenrichtung. Der neue Orthopac RVMC-20 plus führt das fort. Basierend auf dem bewährten Orthopac RVMC-15 markiert er einen entscheidenden technologischen Schritt: die doppelte Abtastung in Kombination mit KI-gestützten Regelalgorithmen.

Das Konzept beruht auf zwei Detektionseinheiten – einer am Wareneinlauf und einer am Auslauf. Am Einlauf analysiert die sogenannte Feed-Forward-Regelung Verzüge, noch bevor sie die Richtwalzen erreichen, und sorgt so von Beginn an für eine präzise Positionierung. Am Auslauf überwacht eine Closed-Loop-Regelung kontinuierlich das Ergebnis und nimmt mithilfe künstlicher Intelligenz Korrekturen in Echtzeit vor. Dieser doppelte Regelansatz ermöglicht es, selbst stark wechselnde Verzüge bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten zuverlässig zu beherrschen. Das Ergebnis: gleichmäßig geradlinige Ware, weniger Ausschuss und konstant hohe Produktqualität.

Innovation ohne Austausch
Ein zentrales Merkmal des RVMC-20 plus ist nicht nur die Präzision, sondern auch seine Nachrüstfähigkeit. Mahlo hat das Abtastmodul so konzipiert, dass bestehende Orthopac-RVMC-15-Anlagen mit geringem Aufwand aufgerüstet werden können. Durch die Ergänzung um eine zweite Scaneinheit wird die vorhandene Anlage faktisch zu einem RVMC-15 plus – und eröffnet den Zugang zur neuen Technologie, ohne eine vollständige Neuanschaffung notwendig zu machen.

Die Vorteile: Aufgerüstete Maschinen liefern höhere Genauigkeit und gleichmäßigere Ergebnisse, reduzieren den Materialausschuss und sparen Rohstoffe. Gleichzeitig verlängert sich die Lebensdauer bestehender Anlagen, was Investitionskosten senkt und einen nachhaltigeren Ressourceneinsatz unterstützt. In einer Branche, die sowohl unter wirtschaftlichem als auch ökologischem Druck steht, stellt diese Kombination aus Effizienz und Verantwortung einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.

Potenzial für den globalen Markt
Mit weltweit tausenden installierten Orthopac-Systemen bietet der RVMC-20 plus ein Modernisierungskonzept für Textilhersteller in allen Märkten. Jede bestehende RVMC-15-Anlage wird damit zu einer Chance für ein technologisches Upgrade. Für Anwender bedeutet das einen verlässlichen Weg zu höherer Qualität und besserer Wirtschaftlichkeit. Für Mahlo stärkt es die Rolle als langfristiger Partner der Textilindustrie. 

Quelle:

Mahlo GmbH & Co. KG

03.02.2026

Einzelhandel fordert Kostenentlastungen

Die Rahmenbedingungen für den Konsum und den Einzelhandel bleiben auch im Jahr 2026 schwierig. Das zeigen die Einschätzungen von knapp 600 Handelsunternehmen in einer aktuellen Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach rechnen in diesem Jahr 49 Prozent der Befragten mit Umsätzen unter Vorjahr. Mit Blick auf dieses Umfeld rechnet der HDE in seiner am 2. Februar vorgestellten Jahresprognose für 2026 mit einem Umsatzplus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr für den Einzelhandel in Deutschland. Um die Lage für die Handelsunternehmen zu verbessern, fordert der HDE die Politik auf, Kostentreiber wie die hohen Energiepreise abzusenken. Aber auch die Gewerkschaft ver.di sieht der Verband in der anstehenden Tarifrunde in der Verantwortung.

Die Rahmenbedingungen für den Konsum und den Einzelhandel bleiben auch im Jahr 2026 schwierig. Das zeigen die Einschätzungen von knapp 600 Handelsunternehmen in einer aktuellen Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Demnach rechnen in diesem Jahr 49 Prozent der Befragten mit Umsätzen unter Vorjahr. Mit Blick auf dieses Umfeld rechnet der HDE in seiner am 2. Februar vorgestellten Jahresprognose für 2026 mit einem Umsatzplus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr für den Einzelhandel in Deutschland. Um die Lage für die Handelsunternehmen zu verbessern, fordert der HDE die Politik auf, Kostentreiber wie die hohen Energiepreise abzusenken. Aber auch die Gewerkschaft ver.di sieht der Verband in der anstehenden Tarifrunde in der Verantwortung.

„Das neue Jahr beginnt für den Einzelhandel ohne richtigen Schwung. Die Verbraucherstimmung macht am aktuellen Rand zwar Hoffnung auf Besserung, verharrt aber weiterhin auf unbefriedigendem Niveau. Zu groß ist angesichts geopolitischer Konflikte und eines erratischen US-Präsidenten die Verunsicherung“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die schlechte Stimmung in der Branche bestätigt die aktuelle HDE-Umfrage. Demnach kalkulieren 49 Prozent der Händler mit schlechteren Umsätzen als noch 2025, 29 Prozent hoffen, das Vorjahresniveau zu erreichen und nur 23 Prozent gehen von einer Steigerung aus. Angesichts der herausfordernden Rahmendaten prognostiziert der HDE für 2026 ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von nominal zwei Prozent. Real bedeutet das ein Plus von einem halben Prozent. Der Online-Handel bleibt auch 2026 der Wachstumstreiber der Branche. Hier werden die Umsätze laut HDE-Prognose um nominal 4,4 Prozent zulegen, das steht für ein reales Plus von 3,5 Prozent. Die Umsätze im Einzelhandel in Deutschland werden dieses Jahr damit voraussichtlich bei 697,4 Milliarden Euro liegen, der Online-Handel wird dazu 96,3 Milliarden Euro beitragen.

„Es sieht derzeit nicht nach dem großen Aufatmen im Einzelhandel aus. Wir brauchen jetzt eine echte Aufbruchsstimmung. Da ist die Bundesregierung gefragt, mit den richtigen Maßnahmen einen Aufwärtstrend auszulösen“, so der HDE-Präsident. Die HDE-Umfrage macht deutlich, dass die Unternehmen insbesondere beim Thema Bürokratie auf Erleichterungen hoffen. 59 Prozent sehen das als Top-Thema. Insbesondere die hohen Kosten machen den Händlern Kopfschmerzen. Sowohl im Bereich Energie als auch bei den steigenden Kosten für den Faktor Arbeit ist dringende Hilfe gefordert. Von Preen: „Es braucht Entlastungen, die auch tatsächlich ankommen. Die Stromsteuer muss endlich zeitnah für alle gesenkt werden. Und bei den Sozialversicherungsbeiträgen braucht es eine dauerhafte 40-Prozent-Obergrenze.“ Was passiert, wenn die Arbeitskosten weiter steigen, wird in der HDE-Umfrage überdeutlich. Für diesen Fall gehen 77 Prozent der Befragten von negativen Beschäftigungseffekten aus. Die selbst in den schwierigen Corona-Jahren immer weiter Arbeitsplätze aufbauende Branche verlor seit 2022 bereits 60.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Der HDE warnt deshalb vor der anstehenden Tarifrunde die Gewerkschaft ver.di vor weiteren Belastungen durch unverhältnismäßige Forderungen. Die Tarifrunde im Einzelhandel beginnt im April 2026. In der Branche sind 3,1 Millionen Menschen beschäftigt. Die Tarifrunde ist damit eine der größten in Deutschland.

Modelling für Produktbilder mit Verkaufswirkung (c) CyberLink
Modelling für Produktbilder mit Verkaufswirkung
03.02.2026

Neue KI-Funktionen in Promeo: Virtuelle Anprobe und KI-Produkt-Modelling

CyberLink erweitert sein KI-Kreativstudio Promeo für den Online-Handel und das Marketing um die beiden neuen KI-basierten Funktionen „KI-Anprobe” und „KI-Produkt-Modelling”. Damit können Unternehmen ohne klassische Fotoshootings schneller, kosteneffizienter und flexibler hochwertige Produktbilder erstellen. 

KI-Anprobe für realistische Outfit-Darstellungen
Mithilfe der neuen KI-Anprobe können Kleidungsstücke realistisch auf virtuelle oder reale Models übertragen werden. Dazu laden Anwender Fotos der Kleidung sowie einer Person hoch oder wählen eine passende Model-Vorlage aus. Die KI passt das Outfit automatisch an die Körperform, Proportionen, Pose, das Licht und den natürlichen Fall des Materials an. So entstehen authentische Outfit-Darstellungen in unterschiedlichen Bildformaten, die sich anschließend im Promeo Editor weiterbearbeiten lassen, beispielsweise mit Texten, Stickern oder Designelementen. Die Funktion eignet sich sowohl für ansprechende Produktbilder als auch für virtuelle Anproben. Kosten und Aufwand für das Buchen von Models, Fotoshootings und Bildbearbeitung entfallen.

CyberLink erweitert sein KI-Kreativstudio Promeo für den Online-Handel und das Marketing um die beiden neuen KI-basierten Funktionen „KI-Anprobe” und „KI-Produkt-Modelling”. Damit können Unternehmen ohne klassische Fotoshootings schneller, kosteneffizienter und flexibler hochwertige Produktbilder erstellen. 

KI-Anprobe für realistische Outfit-Darstellungen
Mithilfe der neuen KI-Anprobe können Kleidungsstücke realistisch auf virtuelle oder reale Models übertragen werden. Dazu laden Anwender Fotos der Kleidung sowie einer Person hoch oder wählen eine passende Model-Vorlage aus. Die KI passt das Outfit automatisch an die Körperform, Proportionen, Pose, das Licht und den natürlichen Fall des Materials an. So entstehen authentische Outfit-Darstellungen in unterschiedlichen Bildformaten, die sich anschließend im Promeo Editor weiterbearbeiten lassen, beispielsweise mit Texten, Stickern oder Designelementen. Die Funktion eignet sich sowohl für ansprechende Produktbilder als auch für virtuelle Anproben. Kosten und Aufwand für das Buchen von Models, Fotoshootings und Bildbearbeitung entfallen.

KI-Produkt-Modelling für Produktbilder mit Verkaufswirkung
Ergänzend dazu bietet die Funktion KI-Produkt-Modelling die Möglichkeit, Produkte wie Accessoires, Sonnenbrillen oder andere Lifestyle-Artikel realitätsnah im Einsatz darzustellen. Hierfür können ebenfalls Fotos von Produkten und Personen hochgeladen oder passende Model-Vorlagen verwendet werden. Die KI erzeugt passende Produktbilder in verschiedenen Formaten für Social-Media-Anzeigen, Online-Shops und weitere Werbezwecke. Dabei lassen sich unterschiedliche Zielgruppen, Szenarien oder internationale Märkte ohne zusätzlichen Produktionsaufwand und Kosten abbilden. 

Promeo – KI-Kreativstudio für Marketing und E-Commerce
Mit Promeo von CyberLink lassen sich dank integrierter Vorlagen und KI-gestützter Designs professionelle Marketinginhalte ohne Vorkenntnisse erstellen. Mit den neuen KI-Funktionen können Einzelhändler, Marketer und kleine Unternehmen nun schneller und einfacher professionelle Produktbilder und Werbeinhalte gestalten.

Quelle:

CyberLink 

© Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University
03.02.2026

Förderung bewilligt: Textilfabrik 7.0 entsteht in Mönchengladbach

Textilfabrik 7.0 – die Vision eines vernetzten, emissionsfreien Industrieparks der Zukunft für die Stadt Mönchengladbach wird Realität. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die Förderung des Vorhabens bewilligt.

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Technologie- und Entwicklungszentrums in Mönchengladbach und damit die Entwicklung eines Industrieparks der Zukunft. Statt abgekoppelter Betrachtung einzelner Technologien kombiniert die „Textilfabrik 7.0“ Energieeffizienz, KI/Robotik und Biotechnologie in einem einzigen funktionsfähigen Textil-Reallabor unter der engen Zusammenarbeit von Industrie und Forschung.

Das Projekt wird einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Steigerung der Attraktivität und Produktivität der regionalen, textilen Produktion leisten: Mit der T7-Factory werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die innovative Textilforschung am Standort gestärkt.

Textilfabrik 7.0 – die Vision eines vernetzten, emissionsfreien Industrieparks der Zukunft für die Stadt Mönchengladbach wird Realität. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die Förderung des Vorhabens bewilligt.

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Technologie- und Entwicklungszentrums in Mönchengladbach und damit die Entwicklung eines Industrieparks der Zukunft. Statt abgekoppelter Betrachtung einzelner Technologien kombiniert die „Textilfabrik 7.0“ Energieeffizienz, KI/Robotik und Biotechnologie in einem einzigen funktionsfähigen Textil-Reallabor unter der engen Zusammenarbeit von Industrie und Forschung.

Das Projekt wird einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Steigerung der Attraktivität und Produktivität der regionalen, textilen Produktion leisten: Mit der T7-Factory werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die innovative Textilforschung am Standort gestärkt.

Der Kick-Off findet als Netzwerkveranstaltung am 19. März 2026 statt. Industrieakteure werden dann gemeinsame Fragestellungen rund um die künftigen Themen der T7-Factory: On-Demand-Fertigung, MicroFactory Engineering, Digital Textiles und Biosphere erarbeiten. Die Fachexpert:innen des ITA werden für die Themengebiete MicroFactory Engineering und Digital Textiles als Ansprechpartner:innen bereitstehen. Bei Interesse an Kooperationen oder Einblicken in den Projektfortschritt besteht hier die Anmeldemöglichkeit zum Kick-off. 

Projektpartner sind das ITA – Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University, das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein, der Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, der Verband der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie, die Textilakademie NRW sowie die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH.

Quelle:

ITA – Institut für TextilInstitut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen Universitytechnik of RWTH Aachen University

Südwesttextil als „Altersdiverser Arbeitgeber“ ausgezeichnet Foto: Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e. V.
03.02.2026

Südwesttextil als „Altersdiverser Arbeitgeber“ ausgezeichnet

Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband setzt sich nicht nur für bessere Rahmenbedingungen für die Weiterbeschäftigung von Rentnern und Qualifizierungen über alle Altersstufen ein, sondern lebt auch im eigenen Team die Generationenvielfalt.

Dank einer Nominierung aus den eigenen Reihen wurde Südwesttextil Ende Januar als eines von drei Unternehmen deutschlandweit mit dem Siegel „Altersdiverser Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Anita Glombik, Expertin für Karriere 55+ und generationsübergreifende Führung, würdigte bei der Verleihung an Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner, dass der Verband Generationenvielfalt als strategische Stärke begreift und als festen Bestandteil der eigenen Kultur lebt. 

Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband setzt sich nicht nur für bessere Rahmenbedingungen für die Weiterbeschäftigung von Rentnern und Qualifizierungen über alle Altersstufen ein, sondern lebt auch im eigenen Team die Generationenvielfalt.

Dank einer Nominierung aus den eigenen Reihen wurde Südwesttextil Ende Januar als eines von drei Unternehmen deutschlandweit mit dem Siegel „Altersdiverser Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Anita Glombik, Expertin für Karriere 55+ und generationsübergreifende Führung, würdigte bei der Verleihung an Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner, dass der Verband Generationenvielfalt als strategische Stärke begreift und als festen Bestandteil der eigenen Kultur lebt. 

Südwesttextil-Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Als Verband wollen wir in allen Bereichen stets mit einem Maximum an Kompetenz, Qualität und Engagement für unsere Mitglieder da sein. Bei der Personalauswahl ist es daher für uns ausschließlich wichtig, dass die Person die nötigen Kompetenzen mitbringt und sich mit den individuellen Stärken gerne in unser Team einbringt. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Generationen und Erfahrungsstufen erachten wir insbesondere in den aktuell wirtschaftlich herausfordernden Zeiten als wichtig.“ 

In seiner politischen Arbeit fordert der Verband mit Blick auf den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel z. B. erleichterte Rahmenbedingungen für die Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden mit Rentenbezug. Der Anfang des Jahres aufgehobene Vorbeschäftigungsverbot ist hierfür ein wichtiger Schritt. Mit dem TEXOVERSUM für den Campus der Hochschule hat der Verband ebenso ein Begegnungszentrum geschaffen, in dem unter anderem über die „texhub academy“ lebenslanges Lernen durch Qualifizierungen entlang der textilen Wertschöpfungskette ermöglicht wird. 

Zur Auszeichnung
Das Siegel „Altersdiverser Arbeitgeber“ versteht sich nicht als klassische Zertifizierung, sondern als bewusstes Zeichen für Haltung, Verantwortung und zukunftsorientierte Führung. Es ist eng mit der von Anita Glombik gegründeten Community Karriere 55+ verbunden. Die Kern-Community umfasst mehrere hundert aktive Mitglieder. Nach der Nominierung erfolgte die Prüfung der drei Kriterien „Haltung gegenüber Generationenvielfalt“, „Konkrete Maßnahmen zur generationsübergreifenden Zusammenarbeit“ und „Vorbildwirkung/gelebte Praxis“ im Rahmen eines persönlichen Austauschs und einer darauffolgenden Beurteilung durch eine Jury. Dabei wird bewertet, ob Generationenvielfalt im Unternehmensalltag tatsächlich gelebt wird und welchen Beitrag sie zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens leistet.

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e. V.