Aus der Branche

Zurücksetzen
4 Ergebnisse
German Design Award 2025: Internationaler Ausschreibungsstart (c) Rat für Formgebung
24.04.2024

German Design Award 2025: Internationaler Ausschreibungsstart

Unternehmen, Designer*innen, Architekt*innen und Agenturen sind ab sofort weltweit dazu aufgerufen, ihre Produkte und Projekte zum German Design Award 2025 einzureichen. Der German Design Award des Rat für Formgebung prämiert Projekte, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind und hebt positive Entwicklungen im Circular Design hervor. Die Auszeichnung macht den Erfolg nicht nur sichtbar, sondern eröffnet den Preisträger*innen ein Netzwerk, internationale Reichweite und zusätzliche Marktchancen. Anmeldeschluss ist der 6. September 2024.
 

Unternehmen, Designer*innen, Architekt*innen und Agenturen sind ab sofort weltweit dazu aufgerufen, ihre Produkte und Projekte zum German Design Award 2025 einzureichen. Der German Design Award des Rat für Formgebung prämiert Projekte, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind und hebt positive Entwicklungen im Circular Design hervor. Die Auszeichnung macht den Erfolg nicht nur sichtbar, sondern eröffnet den Preisträger*innen ein Netzwerk, internationale Reichweite und zusätzliche Marktchancen. Anmeldeschluss ist der 6. September 2024.
 
Ob Digitalisierung, KI oder Circular Design – auf der Plattform des German Design Award wird sichtbar, welchen Beitrag Design zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft leisten kann. Denn herausragendes Design kann heute mehr denn je Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit geben, die die Auswirkung von Produkten und Services auf den Planeten und unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen – durch multiperspektivische Ansätze, nachhaltige wie zirkuläre Designprozesse oder ressourcen- und umweltschonende Produktion. Der German Design Award hat es sich zum Ziel gesetzt, die vielfältigen Transformationsaufgaben unserer Zeit durch Design zu fördern und durch herausragende Beispiele Orientierung für andere zu geben.

Fokus auf Circular Design
Ab diesem Jahr können Unternehmen und Designer*innen ihre Projekte in der Zusatzkategorie „Circular
Design“ einreichen. Hier werden besonders innovative Lösungen sichtbar, die die aktuellen Zielsetzungen der Kreislaufwirtschaft in die Umsetzung bringen und inspirierende Impulse setzen.  

Die internationale Jury des German Design Award zeichnet diese Designleistungen in drei Hauptkategorien „Excellent Product Design“, „Excellent Communications Design“ und „Excellent Architecture“aus.

Neue Kategorie
Um zukunftsweisende Entwicklungen in der Architektur durch den Einfluss von künstlicher Intelligenz und digitale Gestaltungsmethoden sichtbar zu machen, können Gestalter*innen und Entwickler*innen ab diesem Jahr Projekte, Service Designs und virtuelle Architekturen in der Kategorie „AI in Architecture and Metaverse Space Design“ einreichen.
 
Zugang zum amerikanischen Markt
Der Rat für Formgebung hat eine TV-Partnerschaft mit der neuen US-Dokureihe Europe ByDesign von CBS/Paramount geschlossen und bietet den Preisträger*innen des German Design Award damit Chancen, sich auf dem US-amerikanischen Markt zu positionieren. Sie können Ihre Arbeit in der nächsten Staffel von Europe ByDesign vorstellen, die zur Hauptsendezeit auf CBS in den USA als auch im weltweiten Streaming ausgestrahlt wird.
 
Wichtige Daten im Überblick

  • Ausschreibungsstart: 23. April 2024
  • Anmeldung zum Early Bird-Preis: bis 21. Juni 2024
  • Deadline für Förderanträge: 30. August 2024
  • Anmeldeschluss: 6. September 2024
  • Jurysitzung: 26. & 27. September 2024
  • Award Show: Anfang Februar 2025
Quelle:

German Design Council Foundation - Rat für Formgebung

Rat für Formgebung: Nachwuchspreis „one&twenty“ für 21 Designtalente (c) Lilian Onstenk
„ButtonUp“ von Lilian Onstenk
20.03.2024

Rat für Formgebung: Nachwuchspreis „one&twenty“ für 21 Designtalente

Mit dem internationalen Wettbewerb „one&twenty“ ehrt die Stiftung Rat für Formgebung jährlich herausragende Designstudierende und Absolvent*innen aus den Bereichen Produktdesign und Lifestyle. Die 21 Winner-Projekte 2024 demonstrieren eindrucksvoll, wie entschlossen der Nachwuchs nach Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit sucht. Die ausgezeichneten Projekte wurden aus mehr als 800 Einreichungen aus über 50 Ländern ausgewählt.

Die 21 ausgezeichneten Projekte verdeutlichen, dass Nachhaltigkeit kein nebensächlicher Gedanke, sondern ein integraler Bestandteil des Designprozesses ist. Gleich mehrere Winner setzten sich mit dem Problem der wachsenden Wegwerfkultur – in der eine Reparatur defekter Objekte finanziell nicht rentabler ist als ein Neukauf – auseinander. Die Lösung liegt in Ansätzen des Circular Design: Wenn Objekte von vorneherein aus leicht auswechselbaren Komponenten bestehen, ist die Reparatur einfacher und attraktiver als die Entsorgung.

Mit dem internationalen Wettbewerb „one&twenty“ ehrt die Stiftung Rat für Formgebung jährlich herausragende Designstudierende und Absolvent*innen aus den Bereichen Produktdesign und Lifestyle. Die 21 Winner-Projekte 2024 demonstrieren eindrucksvoll, wie entschlossen der Nachwuchs nach Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit sucht. Die ausgezeichneten Projekte wurden aus mehr als 800 Einreichungen aus über 50 Ländern ausgewählt.

Die 21 ausgezeichneten Projekte verdeutlichen, dass Nachhaltigkeit kein nebensächlicher Gedanke, sondern ein integraler Bestandteil des Designprozesses ist. Gleich mehrere Winner setzten sich mit dem Problem der wachsenden Wegwerfkultur – in der eine Reparatur defekter Objekte finanziell nicht rentabler ist als ein Neukauf – auseinander. Die Lösung liegt in Ansätzen des Circular Design: Wenn Objekte von vorneherein aus leicht auswechselbaren Komponenten bestehen, ist die Reparatur einfacher und attraktiver als die Entsorgung.

Dem Problem der steigenden Kleidungsabfälle stellt sich „ButtonUp“ von Lilian Onstenk entgegen. Die Designerin möchte das Auswechseln von Knöpfen leichter machen, da defekte Verschlüsse ein Hauptgrund für das Wegwerfen von Textilien sind. Der Aluminium-Verschluss ButtonUp wird nicht eingenäht, was die Handhabung für Nutzer*innen vereinfacht, den Austausch ohne Nadel und Faden möglich macht und schlussendlich für ein in Einzelteile getrenntes Recycling sorgt.

Die Winner von one&twenty 2024 sind:

  • Jesse Altmann, Klara Schneider & Valentina Lenk, Morari, Fachhochschule Potsdam, Deutschland
  • Marcus Angerer, Layer, ECAL, Schweiz
  • Eva Benamou & Antonia Gauß, Off the Grid, Bezalel Art and Design Academy, Israel & Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Deutschland
  • Esther Betz, Elisa Bessega & Sylvia Chen, Mantis, Bauhaus-Universität Weimar, Deutschland, Politecnico di Milano, Italien & Pratt Institute, USA
  • Daniela Cimen, RE•IN•WASTE, Hochschule Hof, Deutschland
  • Marcus Götschl, New Gen, Schulen für Holz und Gestaltung Bezirk Oberbayern, Deutschland
  • Gaspard Fleury, Soft Objects, The Swedish School of Textiles, Schweden
  • Sofia Kocher, SATTEL, Universität für angewandte Kunst, Österreich
  • Lirjeta Maxhuni, GyneCare, ECAL, Schweiz
  • Juni Sun Neyenhuys, Designing the Afterlife, Weißensee Kunsthochschule Berlin, Deutschland
  • Nir Neria, Copine, Bezalel Art and Design Academy, Israel
  • Lilian Onstenk, ButtonUp, ECAL, Schweiz
  • Emilie Palle Holm, [ ORIORI ] :: folding woven textile, The Swedish School of Textiles, Schweden
  • Jan Penka, YSHELF, Universität für angewandte Kunst, Österreich
  • Cornelius Richter, STUHL, Folkwang Universität der Künste, Deutschland
  • Josua Roters, Cable Mania, Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Deutschland
  • Valerio Sampognaro, Radiator Flask, Hochschule für bildende Künste Hamburg, Deutschland
  • Lion Sanguinette & Jonathan Stein, Opencyclone, Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Deutschland
  • Manuel Steffan, Running on (h)air, ECAL, Schweiz
  • Moritz Walter, Hotspot, Weißensee Kunsthochschule Berlin, Deutschland
  • Zixuan Zhou, ANTI throw-away mentality, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Deutschland

Am 15. April werden die Winner an einem neuen Ausstellungsort im Mailänder Viertel Brera geehrt. Neben den Winnern hat die Jury bestehend aus den Designer*innen Hanne Willmann (Studio Hanne Willmann), Eva Marguerre und Marcel Besau (Studio Besau-Marguerre), Philipp Mainzer (E15), Arianna Lelli Mami und Chiara Di Pinto (Studiopepe), Daniera ter Haar und Christoph Brach (Raw Color), Min Chen (Chen Min Office), Yoko Choy (Collective Contemporist, China Editor Wallpaper*), Joa Herrenknecht (Studio Joa Herrenknecht) und Sabine Marcelis (Studio Sabine Marcelis) ein Projekt als „Best of Best“ ausgezeichnet.

Vom 15.–21. April werden alle 21 Projekte in einer öffentlichen Ausstellung während der Milan Design Week in Brera präsentiert.

 

Quelle:

Rat für Formgebung

(c) Indorama Ventures PCL
21.06.2022

Indorama Ventures works with Auping and TWE Group to deliver a fully circular mattress

The sustainable collaboration and innovation between Indorama Ventures (IVL), Auping and TWE Group presented a certified cradle to cradle process for mattress components across nonwoven applications, at Techtextil, Frankfurt, 21st to 24th June 2022.

Using circular research and design, the industry partnership between IVL Mullagh (Ireland), Auping and TWE Group has resulted in a perpetual, sustainable economic business model, for manufacturers globally. The inclusion of safe raw materials within mattress manufacturing allows the materials to be easily disassembled at the product’s end of use in order to be further reused as same components or recycled into new raw material at the same quality level, to enable versatile textile applications.

The sustainable collaboration and innovation between Indorama Ventures (IVL), Auping and TWE Group presented a certified cradle to cradle process for mattress components across nonwoven applications, at Techtextil, Frankfurt, 21st to 24th June 2022.

Using circular research and design, the industry partnership between IVL Mullagh (Ireland), Auping and TWE Group has resulted in a perpetual, sustainable economic business model, for manufacturers globally. The inclusion of safe raw materials within mattress manufacturing allows the materials to be easily disassembled at the product’s end of use in order to be further reused as same components or recycled into new raw material at the same quality level, to enable versatile textile applications.

Designed for disassembly to optimize the use of existing resources, reduce carbon footprint and support customer objectives all along their customers’ supply chain. This circular industry collaboration begins with design, where the mattress is constructed using only two different base materials, 100% PET polyester textiles and steel wire pocket springs connected with Niaga®️, a non toxic reversible adhesive, making the mattress easy to disassemble and recover.

IVL, Auping and TWE’s shared vision for a better world is demonstrated through their connected and innovative circularity that helps to close the loop. Auping collects, sorts and separates the collected fabrics, which then go to IVL Mullagh for processing, melting and extrusion to form polyester staple fiber. These staple fibers are then converted by TWE Group into nonwovens for use in Auping’s Evolve mattress, a fully circular mattress. Following the end of mattress use, the material recovery process simply starts again.

Auping estimates that annually more than 40 million mattresses are disposed of in Europe alone, the majority of which are incinerated. Their take back system in the Netherlands ensures that when their new mattress is delivered, the old mattress is retrieved and recycled, irrespective of the brand, ensuring existing materials are continually optimized, diverted from landfill and kept in use to achieve a circular economy.

Quelle:

Indorama Ventures PCL

Fast Concept - Paper leather jacket, by Prof Kay Politowicz and Dr Kate Goldsworthy UAL (c) RISE AB
Fast Concept - Paper leather jacket, by Prof Kay Politowicz and Dr Kate Goldsworthy UAL
23.11.2018

New research pushing the limits for ‘fast’ and ‘slow’ fashion towards a sustainable, circular future

  • conceptual and commercial garments presented at exhibition in London

After two years of research Mistra Future Fashion is honoured to present, in collaboration with Centre for Circular Design at University of the Arts London and Filippa K, an exhibition pushing the limits of ‘fast’ and ‘slow’ fashion. Started in 2017, the industry-embedded project Circular Design Speeds takes a unique systemic approach, showcasing what could be accomplished using existing value chains as well as what the future of sustainable fashion holds. Ground-breaking textile research from University of the Arts London is questioning normative use and design of garments in creating prototypes to be worn across a spectrum of 24 hours to 50 years. By implementing research into existing value chains, Filippa K have produced a coat that is 100% recycled and recyclable, as well as a concept dress that is 100% bio-based and biodegradable. The research results and garments will be presented at the launch event at the University of the Arts London, on November 23rd and open to public on the 24th and 25th of November.

  • conceptual and commercial garments presented at exhibition in London

After two years of research Mistra Future Fashion is honoured to present, in collaboration with Centre for Circular Design at University of the Arts London and Filippa K, an exhibition pushing the limits of ‘fast’ and ‘slow’ fashion. Started in 2017, the industry-embedded project Circular Design Speeds takes a unique systemic approach, showcasing what could be accomplished using existing value chains as well as what the future of sustainable fashion holds. Ground-breaking textile research from University of the Arts London is questioning normative use and design of garments in creating prototypes to be worn across a spectrum of 24 hours to 50 years. By implementing research into existing value chains, Filippa K have produced a coat that is 100% recycled and recyclable, as well as a concept dress that is 100% bio-based and biodegradable. The research results and garments will be presented at the launch event at the University of the Arts London, on November 23rd and open to public on the 24th and 25th of November.

On Friday November 23rd the exhibition Disrupting Patterns: Designing for Circular Speeds opens up at University of the Arts London. The exhibition is the results of a two-year research project called Circular Design Speeds aiming at pushing the limits of ‘fast’ and ‘slow’ fashion by testing new concepts for sustainable design in an industry setting. On display are exploratory prototypes, as well as commercial garments produced by industry partner Filippa K using existing value chains. In addition, research results on innovative materials, consumer acceptance, composting studies and Life Cycle Assessments are presented. The aim of this project is to implement research results in a real fashion industry context, focusing on speed of use and maximising fabric value retention in products.

The Service Shirt developed by Professor Rebecca Earley is designed to last for over 50 years. The concept garment explores the multiple complexities, challenges and opportunities associated with design for circular business models in extended use contexts. The Service Shirt was designed as a ‘deliberate extreme’ to have a total lifecycle of 50 years. This lifecycle includes in-house and external remanufacturing processes, as well as various use cycles – often moving between single ownership and rental and sharing contexts. It becomes the lining for a jacket and then crafted in to fashion accessories, before finally being chemically regenerated in the year 2068.

On the opposite side of the spectrum the Fast-Forward concept, developed by Prof Kay Politowicz and Dr Kate Goldsworthy, explores alternative modes of production and use for a sustainable ‘fast-fashion’ application. Advantages with regards to climate impact are enabled through lighter material choices, nonwoven fabric production, no launder, clear routes to recovery and redistributed manufacturing systems. A sliding scale of ‘speed’ from ultra-fast forward through to a more widely accepted length of use, with adaptations to production processes and end of life, is presented. The prototypes are made from a new bio-based nonwoven material co-developed with Dr Hjalmar Granberg at RISE Research Institute of Sweden & University of the Arts London. The composition of the paper is a mix of cellulose pulp and bio-based PLA fibre, making the garment 100% biodegradable or recyclable in existing paper recycling systems.

Working closely with industry partner Filippa K made commercial testing possible. By implementing research into existing value chains, Filippa K was able to produce a coat that is 100% recycled and recyclable, as well as a concept dress that is 100% bio-based and biodegradable. The garments are a part of Filippa K’s Front Runner series and will be available in selected stores on November 26th. With a focus on products’ length of use and maximizing fabric value retention, Filippa K are dedicated to becoming fully circular by 2030.

“Being part of the fashion industry comes with many challenges, especially when considering the fact that we are the second most polluting industry after oil. Our industry needs to change and we believe adapting to circular models, like nature’s ecosystem, is one important solution. We want to be able to offer beautiful clothing and to make business within the planetary boundaries.”
- Elin Larsson, Sustainability Director, Filippa K

To validate the design research presented, a Life Cycle Assessment was performed on the prototypes. Mistra Future Fashion affiliated Dr. Greg Peters, Chalmers University of Technology, together with additional LCA Researchers at RISE, conclude that the production of fibres and fabrics are the main processes impacting the environment during the garment life cycles. Therefore, to extend the lifetime of existing garments and design for re-use, as done in the Service Shirt, is indeed the superior alternative compared to a reference garment.

“Compared with garments of the same mass, the extended life garments represent a large improvement in environmental performance over the reference garments, outperforming the reference garments in all effect categories. This superiority is primarily a consequence of avoiding garment production via reprinting and reassembly of the initial garment to extend its useful life.”
- Dr Greg Peters, LCA Researcher at Chalmers University of Technology

Another way to circumvent the impacts of fast fashion is to develop materials with considerably lower impacts during production, and which also avoid the barriers to recycling faced by conventional garments. Instead of hinder consumers from buying new, the act of acquiring a new garment could in fact be sustainable. The paper-based short life garments considered in this assessment show considerable impact savings when compare to the benchmark garment. Dr. Peters says,

“The paper-based garments benefit from the lower impacts of the material (fibre production, spinning and knitting) compared with conventional cotton, from their relatively light weight and also on account of the lower impacts in garment production and use.”