Aus der Branche

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Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
13.01.2026

Heimtextil 2026 startet stabil mit 3.000 Ausstellern

Die Heimtextil eröffnet die neue Saison mit 3.000 Ausstellern aus 66 Ländern. Damit bleibt sie stabil und steigert ihre Internationalität. Das neue Hallenlayout schafft mehr Sichtbarkeit und vernetzt Angebot und Nachfrage noch effizienter. Zur Eröffnung sprechen Architektin und Designerin Patricia Urquiola und Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, über KI, innovative Materialien und zukunftsgerichtetes Design für moderne Lebenswelten.

Das Angebot umfasst die textile und non-textile Innenraumgestaltung – von Deko- und Möbelstoffen, Bettwäsche, Frottierwaren und Tapeten bis hin zu Teppichen. Ein neues Hallenlayout sorgt für zusätzlichen Marktüberblick und eine noch effizientere Vernetzung von Angebot und Nachfrage. 

Das Marktumfeld ist geprägt von wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen. Diese stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen und erfordern angepasste Geschäftsstrategien. Gleichzeitig verändert KI Geschäftsmodelle rasant. Die Heimtextil bietet der Branche Orientierung, zeigt neue Potenziale auf und macht sie mit Best Practices und Expertenwissen greifbar. 

Die Heimtextil eröffnet die neue Saison mit 3.000 Ausstellern aus 66 Ländern. Damit bleibt sie stabil und steigert ihre Internationalität. Das neue Hallenlayout schafft mehr Sichtbarkeit und vernetzt Angebot und Nachfrage noch effizienter. Zur Eröffnung sprechen Architektin und Designerin Patricia Urquiola und Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, über KI, innovative Materialien und zukunftsgerichtetes Design für moderne Lebenswelten.

Das Angebot umfasst die textile und non-textile Innenraumgestaltung – von Deko- und Möbelstoffen, Bettwäsche, Frottierwaren und Tapeten bis hin zu Teppichen. Ein neues Hallenlayout sorgt für zusätzlichen Marktüberblick und eine noch effizientere Vernetzung von Angebot und Nachfrage. 

Das Marktumfeld ist geprägt von wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen. Diese stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen und erfordern angepasste Geschäftsstrategien. Gleichzeitig verändert KI Geschäftsmodelle rasant. Die Heimtextil bietet der Branche Orientierung, zeigt neue Potenziale auf und macht sie mit Best Practices und Expertenwissen greifbar. 

„In einem dynamischen Markt setzt die globale Textilbranche auf die Heimtextil. Wir freuen uns, dass sich auch die Matratzen- und Teppichbranche für den Standort Frankfurt entschieden hat. Während KI Märkte verändert, zeigt die Heimtextil, wie Unternehmen von dieser Technologie profitieren. Als strategischer Partner zeigt sie Businesschancen und Zukunftsperspektiven auf und legt den Grundstein für potenzielles Wachstum“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Patricia Urquiola: KI und neue Materialien für das Interior Design von morgen
Zur Eröffnungspressekonferenz präsentiert Designerin und Architektin Patricia Urquiola ihre neue Design-Installation „among-all“. Im Gespräch mit Rosa Bertoli, Global Design Director des Wallpaper Magazins, erklärt sie, welche Materialien, Designs und Technologien das zukünftige Interior Design prägen. Patricia Urquiola entwickelte exklusiv für die Heimtextil eine immersive Designwelt. Diese veranschaulicht Besucher*innen das Interior Design der Zukunft – mit futuristischen Raumelementen, wie hybriden Skulpturen, aufgeblasenen Figuren oder hängenden Gitterstrukturen. So gestalten Besucher*innen den Raum aktiv mit. Ihre Bewegungen werden durch KI Teil der Inszenierung. Patricia Urquiola zeigt dabei, wie Textilien als transformative und intelligente Materialien fungieren. Sie bilden eine Schnittstelle zwischen Menschen, Materialien und Maschinen.

„Ich freue mich sehr, diese Zusammenarbeit mit der Heimtextil im zweiten Jahr fortzusetzen. ‚among-all‘ ist das zweite Kapitel unserer textilen Forschung, die sich durch Objekte, Prozesse und räumliche Experimente entwickelt. Anstatt als Container ist die Ausstellung als temporäres Ökosystem konzipiert, das Installationen aus regeneriertem Nylon, Textilabfällen und biobasierten Materialien zusammenführt“, erklärt Patricia Urquiola.

Heimtextil 2026: Wissenshub und Marktüberblick mit neuem Hallenlayout
Durch das neue Hallenlayout finden Besucher*innen auf 17 Hallenebenen die relevanten Angebote: Für einen effizienteren Messebesuch liegen sich ergänzende Produktsegmente in unmittelbarer Nachbarschaft. Zum Beispiel sind die Hallen 3.0, 3.1 und 4.1 zentraler Hub für die textile und non-textile Innenraumgestaltung. Und der Bereich Bed, Bath & Living ist in den Hallen 5.0, 5.1, 6.0 und 6.1 direkt neben Smart Bedding in Halle 4.0 platziert. Dies ermöglicht dem Bettenfachhandel, Hotellerie, Objektausstattung und Facheinzelhandel kurze Wege. 

Das neue Herzstück des Segments Smart Bedding ist das Areal Sleep & Meet in der Halle 4.0. Es ist der zentrale Anlaufpunkt für die Matratzen- und Schlafbranche. 

Aktuelles Expertenwissen und Vernetzungsmöglichkeiten finden Besucher*innen auf der Texpertise Stage in Halle 6.0, dem Talk Spot in Halle 3.1 und in Halle 12.0. Auf der Texpertise Stage teilen, neben weiteren Expert*innen, Patricia Urquiola und KI-Visionär Tim Fu, ihr Wissen. Der Talk Spot in der Halle 3.1 richtet sich an Innenarchitektur, Architektur und Hotellerie. Fachlicher Austausch zu funktionalen Objekttextilien steht hier im Mittelpunkt. Zugleich ist er Startpunkt für zahlreiche Talks & Tours. Der Talk Spot im Bereich Future Floor in Halle 12.0 bietet maßgeschneiderte Content-Formate speziell für die Bodenbelags- und Teppichindustrie. 

Carpets & Rugs wächst auf insgesamt vier Hallenebenen in Hallen 11.0, 12.0, 12.1 und 3.0. Neben den etablierten Marktführern im Bereich maschinen- und handgewebter Teppiche bietet Carpets & Rugs 2026 ein exklusives Angebot an hochwertigen Unikaten. Erstmals ist der Bereich ergänzt mit non-textilen Bodenbelägen.

Ein Highlight sind die Heimtextil Trends 26/27 in Halle 6.1. In der Trend Arena zeigt die Plattform Alcova unter dem Motto „Craft is a verb“, wie sich KI und traditionelles Handwerk ergänzen. Sie setzen progressive Ideen, Materialien und Technologien eindrucksvoll in Szene.

Quelle:

Messe Frankfurt

Foto munich fabric start
13.01.2026

MUNICH FABRIC START: Zwischen Haltung und Sinnlichkeit

Nach Saisons der Zurückhaltung markiert Spring.Summer 27 einen bewussten Gegenentwurf: Optimismus, Sinnlichkeit und kreative Freiheit treten an die Stelle von Pragmatismus und Neutralität. Physische Präsenz und Individualität gewinnen wieder an Bedeutung – als Antwort auf Unsicherheit, Erschöpfung und algorithmische Vorhersagbarkeit. Das übergeordnete Leitthema PLEASURE steht für Mode als emotionalen Raum, als Ausdruck von Haltung und kultureller Reflexion. Farben, Oberflächen und Materialien werden zu Trägern von Selbstbewusstsein und Lebenslust.

In zwei Wochen öffnet die MUNICH FABRIC START mit verlängerter Laufzeit ihre Tore. Vom 27. bis 29. Januar 2026 positioniert sich die Münchener Stoffmesse wieder als zentrale One-Stop- Sourcing-Plattform für die europäische Mode- und Textilbranche. Rund 1.000 Kollektionen von internationalen Stoff- und Zutatenherstellern bieten im MOC München einen fundierten Ausblick auf Spring.Summer 27 – von Material- und Farbinnovationen bis hin zu neuen Design- und Nachhaltigkeitsansätzen.

Nach Saisons der Zurückhaltung markiert Spring.Summer 27 einen bewussten Gegenentwurf: Optimismus, Sinnlichkeit und kreative Freiheit treten an die Stelle von Pragmatismus und Neutralität. Physische Präsenz und Individualität gewinnen wieder an Bedeutung – als Antwort auf Unsicherheit, Erschöpfung und algorithmische Vorhersagbarkeit. Das übergeordnete Leitthema PLEASURE steht für Mode als emotionalen Raum, als Ausdruck von Haltung und kultureller Reflexion. Farben, Oberflächen und Materialien werden zu Trägern von Selbstbewusstsein und Lebenslust.

In zwei Wochen öffnet die MUNICH FABRIC START mit verlängerter Laufzeit ihre Tore. Vom 27. bis 29. Januar 2026 positioniert sich die Münchener Stoffmesse wieder als zentrale One-Stop- Sourcing-Plattform für die europäische Mode- und Textilbranche. Rund 1.000 Kollektionen von internationalen Stoff- und Zutatenherstellern bieten im MOC München einen fundierten Ausblick auf Spring.Summer 27 – von Material- und Farbinnovationen bis hin zu neuen Design- und Nachhaltigkeitsansätzen.

Mit den integrierten Show-in-Shows BLUEZONE, KEYHOUSE und THE SOURCE bündelt die Messe alle relevanten Fashion-Segmente: hochwertige Stoffe und Zutaten, internationale Denim- Kompetenz sowie zukunftsweisende Innovationen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Internationalität, Kooperation und Nachhaltigkeit bleiben dabei zentrale Leitmotive.

Klar strukturierte Messe, starke Namen
Klarheit und Struktur in Kombination mit Kreativität und Optimismus spiegeln sich auf der MUNICH FABRIC START auch räumlich wider. Die Zusammenlegung der Messesegmente ins MOC hat sich bewährt. So wird das Messeensemble mit seinen acht Areas erneut unter einem Dach stattfinden. BLUEZONE und KEYHOUSE mit den SUSTAINABLE INNOVATIONS sind zur kommenden Veranstaltung wieder im hochfrequentierten Bereich der MUNICH FABRIC START in Halle 2 verankert – direkt angebunden an die Areas der FABRICS und ADDITIONALS. Die DESIGN STUDIOS in Halle 4 sind nun noch zentraler positioniert. Und auch dem nachhaltigen Sourcing mit RESOURCE kommt, in direkter Nachbarschaft zu THE SOURCE, in Halle 1 eine stärkere Präsenz zu.

Um Einkäufern und Designern einen ganzheitlichen Überblick zu bieten, sind die BLUEZONE Denim-Trends direkt in die Trendwelten um das Leitthema PLEASURE im Foyer des MOC integriert. Diese neue Form der Präsentation spiegelt die Marktentwicklung wider, in der Denim und klassische Fashion-Segmente in Kollektionen immer stärker miteinander verschmelzen.

Mit Namen wie ALBINI GROUP, Beste spa, Bonotto, Bornemann Etiketten, BUREAUX BO, CAN Tekstil, Eurojersey, Fabric House.com, KIKI FASHION, Kivanc Tekstil, Lanificio di Tollegno, Manteco, Pontetorto, Pontoglio, Rioplele und Thermore wartet die MUNICH FABRIC START mit einem starken Portfolio an führenden, internationalen Stoff- und Zutatenherstellern auf. Zu den Aussteller-Highlights der BLUEZONE zählen Berto, Bossa, Calik, ISKO, Orta, Sharabati, Tejidos Royo und Troficolor Denim Makers.

BLUEZONE: Denim zwischen Heritage, Innovation und Emotion
Denim wird vielseitiger – luxuriös, funktional und authentisch zugleich. Dabei bewegt sich die Denim-Branche klar in Richtung Zirkularität: recycelte Fasern, ressourcenschonende Prozesse, leichtere Stoffe und weichere Haptiken prägen die Kollektionen für Spring.Summer 27. ISKO zeigt in seiner SS27-Kollektion leichte, performante Stoffentwicklungen wie City Glam, D-Lite und Future Face 2.0. Ergänzt wird das Portfolio durch Moonskin Denim (in Zusammenarbeit mit Adriano Goldschmied), RECODE Denim und RE&UP-Fasern. Mit seiner Premiumlinie ISKO™ Luxury by PG interpretiert das Unternehmen klassisches Denim-Heritage neu und verbindet handwerkliche Codes mit moderner Technologie und emotionalem Design. Zirkuläre Innovationen ermöglichen dabei luxuriöse Oberflächen, Tiefe und Authentizität, ohne den charakteristischen Indigo-Ausdruck zu verlieren. Tejidos Royo erweitert seine recycelten 2LIFE- und REBOOT-Kollektionen um Bestseller aus 100% recycelter Baumwolle und ergänzt diese um die neue Linie Soft Fabrics mit besonders weichen Denim- und Piece-Dyed-Qualitäten. 

Herkunft und Haltung: Mit dem Showcase „HOMEGROWN DENIM LEGENDS“ rückt die BLUEZONE prägende Denim-Macher und Marken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Rampenlicht. Gezeigt werden seltene Vintage-Stücke aus der Denim-Sammlung von Ruedi Karrer sowie – neu in dieser Saison – die deutsche Denim-Marke Angels. 

KEYHOUSE: Innovation zwischen Technologie und Mensch
Der Innovationshub KEYHOUSE bündelt auch im Januar 2026 zukunftsweisende Material-, Technologie- und Systemlösungen. Im Fokus stehen Transparenz in der Lieferkette, Vertrauen und der Weg zur Kreislaufwirtschaft. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel digitaler Technologien mit der Befähigung der Menschen, diesen Wandel auch umzusetzen. So zeigt Original-ID, wie sich Produktauthentizität über die einzigartige Mikrostruktur von Materialien als digitaler „Fingerabdruck“ sichtbar machen lässt – eine Verbindung aus physischem Produktschutz und digitaler Transparenz.

Das Forschungsprojekt ETRAKT untersucht, wie der Übergang von linearen zu zirkulären Prozessen widerstandsfähig gestaltet werden kann, indem Mitarbeitende als zentrale Erfolgsfaktoren in den Mittelpunkt rücken. Mithilfe von „Resilience Engineering“ werden sie befähigt, neue Anforderungen praxisnah und lösungsorientiert umzusetzen. Als KEYHOUSE-Aussteller wieder dabei sind Brightfiber Textiles und Cradle to Cradle. Zu den Neuausstellern zählen neben Original-ID außerdem SABF Chemicals und Trove Recommerce. 

SUSTAINABLE INNOVATIONS: Kulturell, sinnlich, systemisch
Das kuratierte Forum SUSTAINABLE INNOVATIONS zeigt visionäre, forschungsnahe Projekte an der Schnittstelle von Design, Technologie und Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit wird in dieser Saison nicht isoliert, sondern kulturell, sinnlich und systemisch gedacht. Zu den Neuheiten auf der bevorstehenden Veranstaltung zählt unter anderem Marie Vilay mit den Projekten „To Read a Pattern“ und „A Bindle“ – ein methodischer Ansatz textiles Wissen über kulturelle und geografische Grenzen hinweg zu vermitteln. Materia Futura, das Designforschungsprojekt von Alessia Pasquini und Beatriz Sandini, hinterfragt die visuelle Reduktion biobasierter Materialien und setzt bewusst auf Schimmer, Tiefe und ästhetische Bewegung, um die Sinne anzusprechen. Threaded Protocols von Floor Berkhout ist eine Untersuchung der strukturellen Verbindung von Weberei und Computing – als bewusster Gegenentwurf zur Effizienzlogik digitaler Systeme.

THE STAGE: Interaktion, Inspiration und Information
Exklusive Keynotes, Podiumsdiskussionen, Trendpräsentationen und Q&A-Sessions – die MUNICH FABRIC START hat für ihre Besucher wieder ein umfassendes Vortragsprogramm zusammengestellt. Auf der STAGE werden die aktuellen Branchenthemen diskutiert und eingeordnet: Die neuen Farb-, Fabric- und Fashion-Trends für Spring.Summer 27 präsentieren unter anderem Peclers Paris, David Shah, O/M Collective, OLIVIA DOES DESIGN und Monsieur-T. Deep Dives über zukunftsorientierte, nachhaltige Materiallösungen gibt der Kurator der Sustainable Innovations, Simon Angel. Über neue Policies, Rückverfolgbarkeit und Kreislauffähigkeit diskutiert Muchaneta ten Napel mit führenden Experten der Textil- und Modeindustrie. Von Megatrends über KI bis hin zum Thema Nachhaltigkeit – der VDMD als Programmpartner präsentiert ein breites Spektrum an Topics zur Vorbereitung auf die bevorstehende Saison. 

Quelle:

MUNICHFABRICSTART Exhibitions GmbH

EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating: Goldmedaille für CHT Gruppe Grafik CHT Gruppe
12.01.2026

EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating: Goldmedaille für CHT Gruppe

Die CHT Gruppe wurde bei der jüngsten EcoVadis-Bewertung mit der Goldmedaille ausgezeichnet, damit wurde die neu ausgerichtete, stärker fokussierte gruppenweite ESG-Leistung gewürdigt. 

Die CHT Gruppe ist ein international tätiger Spezialchemiehersteller im Stiftungsbesitz (Hauptsitz in Tübingen), mit rund 2.500 Mitarbeitenden und 26 Produktionsstandorten. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte die CHT Gruppe einen Konzernumsatz von 614 Mio. Euro. Das Portfolio umfasst Textile Solutions (Farbstoffe und Hilfsmittel für die gesamte textile Wertschöpfungskette), Industrial Solutions (Spezial-Silikone, Papier- und Pulp-Technologien, Waschlösungen, Care Ingredients) und Functional Chemicals (chemische Additive für Farben, Lacke, Bauwesen, Klebstoffe, Leder, Chemieproduzenten, Agrochemie, Bergbau und Release Agents).

Die CHT Gruppe wurde bei der jüngsten EcoVadis-Bewertung mit der Goldmedaille ausgezeichnet, damit wurde die neu ausgerichtete, stärker fokussierte gruppenweite ESG-Leistung gewürdigt. 

Die CHT Gruppe ist ein international tätiger Spezialchemiehersteller im Stiftungsbesitz (Hauptsitz in Tübingen), mit rund 2.500 Mitarbeitenden und 26 Produktionsstandorten. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte die CHT Gruppe einen Konzernumsatz von 614 Mio. Euro. Das Portfolio umfasst Textile Solutions (Farbstoffe und Hilfsmittel für die gesamte textile Wertschöpfungskette), Industrial Solutions (Spezial-Silikone, Papier- und Pulp-Technologien, Waschlösungen, Care Ingredients) und Functional Chemicals (chemische Additive für Farben, Lacke, Bauwesen, Klebstoffe, Leder, Chemieproduzenten, Agrochemie, Bergbau und Release Agents).

EcoVadis ist der Maßstab für Nachhaltigkeitsratings in der chemischen Industrie und einer der weltweit vertrauenswürdigsten Anbieter von Nachhaltigkeits-ratings für Unternehmen, der jährlich mehr als 150.000 Unternehmen weltweit bewertet. Die Methodik orientiert sich an führenden internationalen Standards und bewertet die Leistung anhand von vier zentralen Bewertungsthemen:

  • Umwelt
  • Arbeit und Menschenrechte
  • Ethik
  • Nachhaltige Beschaffung 

Im Vergleich zu früheren Ratings hat sich die Gesamtpunktzahl der CHT verbessert und liegt nun bei 81 von 100 Punkten, dank klarer Fortschritte in allen vier Bewertungsbereichen. Mit dieser Leistung gehört die Gruppe zu den besten 5 % aller weltweit im Jahr 2025 bewerteten Unternehmen.

Quelle:

CHT Gruppe

12.01.2026

Heimtextil und Hospitality Interiors Europe kooperieren ab 2027

Die Heimtextil startet eine neue Partnerschaft mit dem Format Hospitality Interiors Europe (HINT). Mit dem Launch entsteht parallel zur Heimtextil 2027 ein Event, das sich gezielt an Entscheider*innen aus Hotellerie und anspruchsvollem Hospitality-Design richtet. Beide Veranstaltungen schaffen Synergien für Aussteller und Besucher*innen und erweitern das Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung für (Innen-)Architektur, Hospitality und Objektgeschäft. Auf der Heimtextil 2026 präsentiert sich Hospitality Interiors Europe mit einem eigenen Lounge-Areal. 

Zur Heimtextil 2027 erhält das internationale Hospitality- und Contract-Segment eine zusätzliche Bühne: Mit dem Launch von Hospitality Interiors Europe entsteht ein parallel stattfindendes Format, das gezielt Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Projektentwicklung, Interior Design für Hospitality sowie aus dem erweiterten Hospitality-Umfeld (Hotellerie, Resort, Wellness & Spa, Extended Stay und Pflegeeinrichtungen) zusammenführt. 

Die Heimtextil startet eine neue Partnerschaft mit dem Format Hospitality Interiors Europe (HINT). Mit dem Launch entsteht parallel zur Heimtextil 2027 ein Event, das sich gezielt an Entscheider*innen aus Hotellerie und anspruchsvollem Hospitality-Design richtet. Beide Veranstaltungen schaffen Synergien für Aussteller und Besucher*innen und erweitern das Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung für (Innen-)Architektur, Hospitality und Objektgeschäft. Auf der Heimtextil 2026 präsentiert sich Hospitality Interiors Europe mit einem eigenen Lounge-Areal. 

Zur Heimtextil 2027 erhält das internationale Hospitality- und Contract-Segment eine zusätzliche Bühne: Mit dem Launch von Hospitality Interiors Europe entsteht ein parallel stattfindendes Format, das gezielt Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Projektentwicklung, Interior Design für Hospitality sowie aus dem erweiterten Hospitality-Umfeld (Hotellerie, Resort, Wellness & Spa, Extended Stay und Pflegeeinrichtungen) zusammenführt. 

Hospitality Interiors Europe bespielt eine eigene Halle und präsentiert Einrichtungskonzepte für luxuriöse Hospitality-Umgebungen. Diese Ausrichtung soll die Heimtextil stärken und ihr globales Angebot zur ganzheitlichen Innenraumgestaltung erweitern: Als Leitmesse steht sie für globale Reichweite, textile Expertise und Materialinnovation. Hospitality Interiors Europe ergänzt dies um eine spezialisierte Hospitality-Perspektive mit erstklassigen Produktwelten und Anwendungskontexten. Mit dem Veranstalter Strive Exhibitions – gegründet von Toby Walters und Sam Murray, Initiatoren der Cruise Ship Interiors Expo – gewinnt die Heimtextil einen international etablierten Partner mit starkem Branchennetzwerk. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Bedeutung von Hospitality und Objektgeschäft als zentrale Wachstumstreiber der globalen Textilbranche.

Neuer Hospitality-Hub zur Heimtextil 2027
Mit Hospitality Interiors Europe entsteht für die Branche eine kuratierte Bühne, die hochwertiges Design, textile Innovation und Hospitality-Know-how bündelt. Neben Präsentationen ausgewählter Hersteller umfasst das Format ein exklusives Kongressprogramm, das internationale Expert*innen zusammenbringt und zentrale Trends sowie relevante Projektentwicklungen im Hospitality-Design sichtbar macht.  Gleichzeitig fördert die zusätzliche Plattform Branchenaustausch und Networking zwischen Entscheider*innen, Planer*innen und Gestalter*innen aus dem Objektgeschäft in einem erstklassigen Umfeld.

„Sam und ich freuen uns sehr, Hospitality Interiors Europe 2027 in Frankfurt zu lancieren. HINT wird der neue globale Treffpunkt für die gesamte Hospitality-Design-Community und bringt Designer*innen, Lieferant*innen, Betreiber*innen und Entwickler*innen aus den Bereichen Hotel, Resort, Pflege, Wellness und Extended Stay zusammen. Die Partnerschaft mit der branchenführenden Heimtextil bietet beiden Zielgruppen einen unvergleichlichen Zugang zu den neuesten Produkten. Wir glauben, dass dies den Beginn von etwas wirklich Besonderem für den Sektor markiert – eine Chance, sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Zukunft des Hospitality Designs zu gestalten“, so Toby Walters, CEO Strive Exhibitions.

12.01.2026

ILM Edition #163: Mehr Marken. Mehr Emotionen. Mehr Mensch.

Vom 7. bis 9. Februar 2026 wird die Internationale Lederwarenmesse Offenbach (ILM) wieder zum Treffpunkt führender Köpfe und Marken der Branche. Aussteller und Besucher der ILM Edition #163 erwartet eine Messe mit vielen Innovationen und emotionalen Highlights. Modisch stehen die Kollektionen für Herbst/Winter 2026/27 im Mittelpunkt. 
 
Mehr Marken. Mehr Emotion. Mehr Mensch. 
Unter diesem Motto startet das Team der ILM ein Event, das für alle Teilnehmer mehr als eine Orderveranstaltung sein will. Wie es dem hohen Standard der Messe entspricht, wird die ILM auch 2026 mit einem abwechslungsreichen Mix aus internationalen Kollektionen der Segmente Handtaschen, Reisegepäck, Schulartikel und Accessoires überzeugen. Dabei nimmt der Anteil hochwertiger Marken weiter zu: „Die ILM zieht an. Viele namhafte Unternehmen kommen zurück. Sie haben erkannt, welche Bedeutung die Messe im Markt hat, und dass sie ihre Kunden nur in Offenbach zuverlässig erreichen können“, freut sich Arnd Hinrich Kappe, Geschäftsführer der Messe Offenbach, über das große Interesse nationaler und internationaler Marken. 
 

Vom 7. bis 9. Februar 2026 wird die Internationale Lederwarenmesse Offenbach (ILM) wieder zum Treffpunkt führender Köpfe und Marken der Branche. Aussteller und Besucher der ILM Edition #163 erwartet eine Messe mit vielen Innovationen und emotionalen Highlights. Modisch stehen die Kollektionen für Herbst/Winter 2026/27 im Mittelpunkt. 
 
Mehr Marken. Mehr Emotion. Mehr Mensch. 
Unter diesem Motto startet das Team der ILM ein Event, das für alle Teilnehmer mehr als eine Orderveranstaltung sein will. Wie es dem hohen Standard der Messe entspricht, wird die ILM auch 2026 mit einem abwechslungsreichen Mix aus internationalen Kollektionen der Segmente Handtaschen, Reisegepäck, Schulartikel und Accessoires überzeugen. Dabei nimmt der Anteil hochwertiger Marken weiter zu: „Die ILM zieht an. Viele namhafte Unternehmen kommen zurück. Sie haben erkannt, welche Bedeutung die Messe im Markt hat, und dass sie ihre Kunden nur in Offenbach zuverlässig erreichen können“, freut sich Arnd Hinrich Kappe, Geschäftsführer der Messe Offenbach, über das große Interesse nationaler und internationaler Marken. 
 
Reisegepäck und Schulartikel im Fokus 
Zwei wichtige und marktstarke Produktkategorien werden zur ILM Edition #163 besonders in den Fokus gerückt. In Talks präsentieren Produktentwickler ausgewählter Marken aus den Bereichen Reisegepäck und Schulartikel die neuen und funktionalen Highlights ihrer Produkte. Retailer erhalten in Offenbach somit nicht nur exklusive Informationen aus erster Hand, sondern gleichzeitig wertvolle Einblicke, um auf der Fläche Begeisterung und Einkaufserlebnisse zu schaffen. Fundiertes Wissen vermitteln darüber hinaus inspirierende Talks und Trendvorträge mit praxisorientierten Impulsen für Order und Verkauf. 
 
Von B2B zu B2C 
„Die ILM ist und bleibt eine ausschließlich für den Retail konzipierte Veranstaltung“, erklärt Arnd Hinrich Kappe den langjährigen und konstanten Erfolg der Internationalen Lederwarenmesse. Damit aber auch modisch interessierte Endverbraucher einen Eindruck von Fashion und Glam aus den Messehallen bekommen, hat sich das ILM-Team etwas einfallen lassen: Die TV-Moderatorin und Stilikone Frauke Ludowig wird in den Offenbacher Messehallen einen exklusiven Auftritt haben. Die Trendsetterin hält nach modischen Highlights Ausschau und wird die aktuellen Trends in die Öffentlichkeit tragen – online, aber auch live vor Ort: „Über reichweitenstarke Social-Media-Aktivitäten hinaus wird es einen exklusiven Live-Talk mit Frauke Ludowig geben“, kündigt Kappe einen Höhepunkt des ILM-Rahmenprogramms an. 
 
Emotion, Entertainment und Eyecatcher 
Verkaufsflächen kreativ gestalten, mit modernster Event-Technik Emotionen wecken und nachhaltig in Erinnerung bleiben: Auch darum geht es auf der ILM Edition #163. Im Eingangsbereich wird eine überdimensionale Handtasche die Blicke auf sich ziehen. Zum Publikumsmagneten wird eine 360-Grad-Videokamera. Im Foyer der ILM können Aussteller und Besucher individuelle Rundum-Videos kreieren und in den sozialen Netzwerken teilen. „Damit ist ein hoher Entertainment-Wert garantiert“, verspricht Arnd Hinrich Kappe. Durch die Kooperation mit der Agentur satis&fy, einer der internationalen Marktführer für Live-Kommunikation und Markenerlebnisse, werden auf der ILM professionell gestaltete Flächen zu sehen sein, darunter eine beleuchtete Parklandschaft, die zu kreativem Verweilen und BusinessTalk einlädt. Auch bei der Gastronomie geht die ILM mit einem mobilen Catering-Konzept neue Wege. 
 
Kooperation für die Zukunft 
Eine neu abgeschlossene Kooperation mit der Travel Goods Association wird nicht nur mehr als 20 renommierte neue Marken, hauptsächlich aus dem Outdoor-Bereich, nach Offenbach bringen, sondern auch zahlreiche Fachbesucher aus den USA. 
 
Menschen und Matchmaking 
Wie immer ermöglicht die ILM intensives Networking. Neben den beliebten After-Work-Partys wird das „Hidden Highlight“ am 8. Februar zum weiteren Treffpunkt der Branchengrößen: Am Sonntagabend erhalten 20 ausgewählte Aussteller, darunter innovative Marken und Newcomer, die Möglichkeit, ihre wichtigsten Kunden zu einem Get-together mit Flying Buffet in einem stilvollen Ambiente willkommen zu heißen. Das exklusive Event in Halle A1 wird von der Messe Offenbach gesponsort. 
 
Synergien nutzen 
Zeitgleich zur ILM findet in Frankfurt vom 6. bis 10. Februar 2026 die internationale Konsumgütermesse Ambiente statt. Die beiden Messen werden mit einem kostenlosen Shuttle-Service verbunden. In zahlreichen Hotels ermöglichen Sonderkonditionen Ausstellern und Besuchern einen kostengünstigen Aufenthalt während der ILM Edition #163. 

Quelle:

Messe Offenbach GmbH

Wechsel im Vorsitz des FTR: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch, Vorsitz des FTR, . v.l.n.r. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock, Marwin Gedenk, Fachreferent Thomas Fischer Foto bvse-Fachverband Textilrecycling
Wechsel im Vorsitz des FTR: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch, Vorsitz des FTR, . v.l.n.r. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock, Marwin Gedenk, Fachreferent Thomas Fischer
12.01.2026

bvse-Fachverband Textilrecycling: Wechsel im Vorstand

Der bvse-Fachverband Textilrecycling vollzieht einen Wechsel an seiner Spitze: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch den Vorsitz von Stefan Voigt, der nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen vom Amt des Fachverbandsvorsitzenden zurücktritt.
bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock dankte Stefan Voigt in einer Sitzung am 8. Januar ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement in einer der herausforderndsten Phasen der Alttextilbranche. Unter seiner Führung habe der Fachverband fortlaufend und mit Nachdruck auf die dramatische Lage der überwiegend privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammlung und -sortierung aufmerksam gemacht.

Insolvenzen, massive Erlösrückgänge sowie strukturelle Risiken bedrohen die Stabilität des Systems, das „angeschlagen und vom Zusammenbruch bedroht“ sei. Auch die Einführung der EU-Textil-EPR berge Übergangsrisiken. Ohne Brückenfinanzierungen könnten etablierte Sammelstrukturen kollabieren, fasste er die Situation der Branche zusammen.

Der bvse-Fachverband Textilrecycling vollzieht einen Wechsel an seiner Spitze: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch den Vorsitz von Stefan Voigt, der nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen vom Amt des Fachverbandsvorsitzenden zurücktritt.
bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock dankte Stefan Voigt in einer Sitzung am 8. Januar ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement in einer der herausforderndsten Phasen der Alttextilbranche. Unter seiner Führung habe der Fachverband fortlaufend und mit Nachdruck auf die dramatische Lage der überwiegend privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammlung und -sortierung aufmerksam gemacht.

Insolvenzen, massive Erlösrückgänge sowie strukturelle Risiken bedrohen die Stabilität des Systems, das „angeschlagen und vom Zusammenbruch bedroht“ sei. Auch die Einführung der EU-Textil-EPR berge Übergangsrisiken. Ohne Brückenfinanzierungen könnten etablierte Sammelstrukturen kollabieren, fasste er die Situation der Branche zusammen.

„In dieser Situation hat Stefan Voigt mit dem gesamten Fachverbandsvorstand maßgeblich dazu beigetragen, dass die Alttextilbranche als unverzichtbarer Teil der Kreislaufwirtschaft wahrgenommen und adressiert wird“, betonte Rehbock.

Stefan Voigt bestätigte: „In den vergangenen fünf Jahren hat der Vorstand unter schwierigen Bedingungen viel erreicht.“ Gemeinsam mit Rehbock zeigte er sich erfreut über die Bereitschaft von Marwin Gedenk, den Vorsitz bis zur nächsten Wahl kommissarisch zu übernehmen.

„Mit Marwin Gedenk übernimmt ein kompetenter und engagierter Spezialist den Vorsitz, der sich auch künftig mit allen Vorstandsmitgliedern und der bvse-Geschäftsstelle dafür einsetzt, dass Qualität, Transparenz und Sachlichkeit den Diskurs prägen – in der Branche ebenso wie gegenüber Behörden und politischen Entscheidungsträgern. Die privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammler und -sortierer in Deutschland behalten damit eine starke und verlässliche Stimme – national wie europäisch“, betonten Rehbock und Voigt.

Fokus: Stabilisierung, Zukunftssicherung und starke Interessenvertretung
Zum Amtsantritt betonte Marwin Gedenk die strategische Bedeutung der kommenden Monate: „Die kommenden Monate sind entscheidend für die Zukunft der Alttextilbranche. Wir müssen die politischen Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten, die Finanzierungslücken bis zur Einführung der EPR schließen und gleichzeitig die Chancen nutzen, die sich aus der wachsenden Bedeutung von Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem Produktdesign ergeben.“

„Wir stehen vor einem tiefgreifenden Wandel – aber auch vor einer großen Chance. Mit einer starken Interessenvertretung, klaren politischen Rahmenbedingungen und dem Know-how unserer Unternehmen kann Deutschland weiterhin Vorreiter im Alttextilrecycling bleiben“, zeigte sich Gedenk überzeugt.

Marwin Gedenk ist seit 2018 Geschäftsführer der L.G.R. Lothar Gedenk Recycling GmbH in Essen, einem seit 1990 – inzwischen in zweiter Generation – tätigen spezialisierten Alttextilsammlungsunternehmen. Die L.G.R. ist seit 1997 als GmbH am Markt aktiv und zählt zu den etablierten privatwirtschaftlichen Akteuren in der Alttextilerfassung.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung

Matthias Schwetzel Foto Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH
Matthias Schwetzel
11.01.2026

Matthias Schwetzel neuer Geschäftsführer bei OETI

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Weitere Informationen:
OETI Matthias Schwetzel
Quelle:

Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH

Supreme Women&Men July 2025 (c) Supreme Group
Supreme Women&Men July 2025
11.01.2026

Düsseldorf: Branche mit Supreme Woman & Men bewegen

Düsseldorf bleibt einer der klaren Orientierungspunkte für den Modehandel im deutschsprachigen Raum. Die Stadt verbindet Showrooms, starke B2B-Strukturen und eine Einkäuferschaft, die verlässlich ordert, auch in Zeiten, in denen der Markt genau hinschaut, was wirklich Relevanz hat.
 
Mit Supreme Woman & Men wollen die Veranstalterzeigen, was den Standort stark macht: kurze Wege, ein sehr professionelles Order-Setting und Marken, die auf Qualität, Nachhaltigkeit und klare Statements setzen. Trends wie Denim-All-Over, erdige Töne, Fake Fur, Oversized-Silhouetten, Blazer als Signature-Piece und feminine Stoffe wie Satin und Seide prägen die Saison und treffen den Bedarf des Handels im DACH-Raum.
 
Düsseldorf beweist mit den diesjährigen Fashion Days und einer sehr aktiven Szene, dass Mode hier nicht stillsteht: Die Stadt denkt progressiv, die Community ist wach, und die Orderzahlen zeigen, dass Premium-Business weiterhin funktioniert, wenn Marken Haltung zeigen und nahbar bleiben.

Düsseldorf bleibt einer der klaren Orientierungspunkte für den Modehandel im deutschsprachigen Raum. Die Stadt verbindet Showrooms, starke B2B-Strukturen und eine Einkäuferschaft, die verlässlich ordert, auch in Zeiten, in denen der Markt genau hinschaut, was wirklich Relevanz hat.
 
Mit Supreme Woman & Men wollen die Veranstalterzeigen, was den Standort stark macht: kurze Wege, ein sehr professionelles Order-Setting und Marken, die auf Qualität, Nachhaltigkeit und klare Statements setzen. Trends wie Denim-All-Over, erdige Töne, Fake Fur, Oversized-Silhouetten, Blazer als Signature-Piece und feminine Stoffe wie Satin und Seide prägen die Saison und treffen den Bedarf des Handels im DACH-Raum.
 
Düsseldorf beweist mit den diesjährigen Fashion Days und einer sehr aktiven Szene, dass Mode hier nicht stillsteht: Die Stadt denkt progressiv, die Community ist wach, und die Orderzahlen zeigen, dass Premium-Business weiterhin funktioniert, wenn Marken Haltung zeigen und nahbar bleiben.

„Düsseldorf ist für uns einer der ehrlichsten Standorte: direkt, nah am Handel und getragen von starken Partnerschaften. Hier wird entschieden, was für die nächste Saison zählt. Supreme Woman & Men bringt diese Energie auf den Punkt. Klar kuratiert, hochwertig und mit einer Community, die zusammenhält“, so Aline Müller-Schade, CEO, The Supreme Group.

Neue Aussteller*innen in Düsseldorf:
Accessoires & Jewelry
MISSONI · LEONARD PARIS · EMANUEL UNGARO · ELIE SAAB · GIVENCHY · FABIO TOMA

Schuhe
EMU AUSTRALIA

Luxury
THE MERCER N.Y. · MAX MARA · MARELLA · EMME · PENNYBLACK · PERSONA BY MARINA RINALDI · MM · PRINZ BERLIN · SUSANNE BOMMER
 
Modern Essentials & Contemporary Womenswear
STRENESSE · MAJESTIC · SAND COPENHAGEN
 
Bestehende zentrale Marken, die Düsseldorf kontinuierlich Stärke und Kontinuität geben.

Premium Knitwear & Cashmere
SIMONE BRUNS – CASHMERE COUTURE · LANA D’ORO · LANA D’ORO CASHMERE · LANA D’ORO GOLF

Contemporary & Modern Essentials
MANOJA · VIA MASINI 80 · ALEO · ELEGANCE MISS PARIS

Sustainable & Modern Womenswear
JEANNE BARET

Premium Footwear
COPENHAGEN SHOES

Contemporary & Modern Womenswear
SANDRO FERRONE · ANNARITA N

Menswear, Italian Craft & Style
PAOLONI · FERRANTE · ORIAN · ACQUA DEL CONERO · CAMERLENGO · DEL VECCIO · MON ART FIRENZE

Quelle:

Supreme Group

Die Lokalstoffmacher: Patrick Herter von der Strickerei Edelweiss Jersey, Sebastian Keller und Christian Weiß von der Textilveredlung Keller und Andreas Merkel von der Spinnerei Gebr. Otto. Foto Gebr. Otto Baumwollfeinzwirnerei GmbH + Co. KG
Die Lokalstoffmacher: Patrick Herter von der Strickerei Edelweiss Jersey, Sebastian Keller und Christian Weiß von der Textilveredlung Keller und Andreas Merkel von der Spinnerei Gebr. Otto.
08.01.2026

Domestic Luxuries: Regionale textile Wertschöpfungsketten in Baden-Württemberg

Regionale Wertschöpfung in der Textilindustrie gilt vielen als Kostenfaktor. Das Projekt „Lokalstoffmacher“ aus Baden-Württemberg stellt diese Annahme infrage, wenn Preis, Wertschöpfung und Rückfluss gemeinsam betrachtet werden. Drei Unternehmen haben erstmals eine vollständig regionale Strickstoff-Lieferkette aufgebaut – von der Baumwollfaser bis zum veredelten Stoff. Ziel ist es, Transparenz, Planungssicherheit und neue Absatzpotenziale für regional produzierte Textilien zu schaffen. Die Transportdistanz: 2.300 Kilometer. Der Fokus liegt dabei nicht auf Symbolik, sondern auf wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette.

Gesponnen wird die spanische Faser bei Gebr. Otto in Dietenheim bei Ulm, in Albstadt bei Edelweiss Jersey entsteht der Strickstoff und in Öschingen, ebenfalls im Zollernalbkreis, bei der Textilveredlung Keller, bekommt er sein Finishing.

Regionale Wertschöpfung in der Textilindustrie gilt vielen als Kostenfaktor. Das Projekt „Lokalstoffmacher“ aus Baden-Württemberg stellt diese Annahme infrage, wenn Preis, Wertschöpfung und Rückfluss gemeinsam betrachtet werden. Drei Unternehmen haben erstmals eine vollständig regionale Strickstoff-Lieferkette aufgebaut – von der Baumwollfaser bis zum veredelten Stoff. Ziel ist es, Transparenz, Planungssicherheit und neue Absatzpotenziale für regional produzierte Textilien zu schaffen. Die Transportdistanz: 2.300 Kilometer. Der Fokus liegt dabei nicht auf Symbolik, sondern auf wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette.

Gesponnen wird die spanische Faser bei Gebr. Otto in Dietenheim bei Ulm, in Albstadt bei Edelweiss Jersey entsteht der Strickstoff und in Öschingen, ebenfalls im Zollernalbkreis, bei der Textilveredlung Keller, bekommt er sein Finishing.

Initiiert hat das Projekt "Lokalstoffmacher" Patrick Herter, Geschäftsführer von Edelweiss Jersey im Frühjahr 2025. Ihm war es wichtig, eine bewusst aufgebaute, stabile Kooperationskette zu etablieren. Mehr Sichtbarkeit für die einzelnen Unternehmen, unterstreicht Sebastian Keller von dem gleichnamigen Unternehmen für Textilveredlung, habe er sich gewünscht. Schließlich liefert jedes der drei Unternehmen nur Zutaten oder bestenfalls ein Zwischenprodukt. „Am Ende geht es darum, werthaltige Aufträge zu generieren“, fasst Christian Weiss zusammen. Er teilt sich mit Sebastian Keller die Geschäftsführung der Textilveredlung.

„Domestic Luxuries“ als Chance im Bekleidungsbereich
Potential für die Strickstoffe der Lokalstoffmacher ist vorhanden, dessen ist sich Andreas Merkel, Geschäftsführer der Spinnerei Gebr. Otto sicher. Er sitzt mit Patrick Herter, Sebastian Keller und Christian Weiß am Besprechungstisch in Albstadt-Lautlingen. Dank der geografischen Nähe ist ein persönliches Treffen der drei Lokaltstoffmacher spontan möglich. Knapp 100 Kilometer liegen zwischen Spinnerei und Strickerei. Die Öschinger Textilveredler könnten ihre 40 Kilometer bis zur Strickerei sogar mit dem Rad zurücklegen. Die Strecke führt, landschaftlich reizvoll, über die Schwäbische Alb, meist zu Füßen der Zollernburg. 

Otto-Geschäftsführer Merkel nennt den Begriff der „Domestic Luxuries“. Er stammt aus einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey und bezeichnet den Wunsch nach lokal hergestellten Gütern. Insbesondere im gehobenen Bekleidungsbereich wünschten sich – und honorierten – Kunden den regionalen Bezug.

Ob sich die Kooperation aus wirtschaftlicher Sicht gelohnt hat, können die drei Partner noch nicht benennen. „Das ist zu früh“, so Patrick Herter. Die Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette gestärkt hat das Projekt auf jeden Fall. „Mit der Spinnerei hatten wir bisher keinen direkten Kontakt, da war immer ein Glied dazwischen“, so Sebastian Keller. 

Öffentliche Auftraggeber als Zielkunden
Patrick Herter verweist auf ähnliche Projekte in Griechenland, mit dem Ziel, die textile Wertschöpfung im Land zu behalten. „Das ist eine globale Tendenz“, stellt Merkel fest und ergänzt: „Es geht uns hier gewiss nicht um Abschottung oder Lokalpatriotismus, sondern um das Bewusstsein, dass an einem lokal hergestellten Produkt auch Arbeitsplätze hängen.“ 

Er sieht deshalb öffentliche Ausschreibungen als zweiten Zielmarkt für Produkte der Lokalstoffmacher. Bisher werden öffentliche Aufträge aus Preisgründen meist außerhalb Deutschlands vergeben. Allerdings sei die zugrundeliegende Preisbetrachtung unvollständig: Andreas Merkel: „Als Hersteller zahlen wir in Deutschland Steuern sowie vielfältige Abgaben und Umlagen. Diesen Block müsste man in einem realistischen Preisvergleich abziehen.“

In der Konsequenz hieße das: „Würden die öffentlichen Auftraggeber ihre Aufträge in Deutschland platzieren, bekämen sie eine sehr hohe Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen.“

Derzeit sprechen kurzfristige Kostenargumente noch häufig dafür, Produkte zu günstigeren Preisen zu importieren. Mit dem zunehmenden Druck auf dem Arbeitsmarkt und steigenden Sozialkosten müsse der Staat, der als öffentlicher Auftraggeber Geld ausgibt so investieren, dass er den bestmöglichen Pay-Back hat. „Der größte volkswirtschaftliche Rückfluss entsteht dort, wo öffentliche Mittel im eigenen Land in Arbeit, Wertschöpfung und Steuereinnahmen zurückfließen.“

Herausforderungen und Ausblick
„Ein Stoff ist erst mal nur ein Zwischenprodukt“, sagt Christian Weiss. „Nun brauchen wir einen Konfektionär, der aus unserem Gestrick ein fertiges Textilprodukt herstellt.“ Auch für eine Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen braucht es einen Partner, der diesen Prozessschritt abdeckt. Einige Kandidaten hat das Lokalstoffmacher-Trio schon, zum Lokalstoffmacher-Quartett ist es bisher nicht gekommen. 

In Zukunft können sich die drei Lokalstoffmacher vorstellen, andere Fasern einzusetzen. „Baumwolle war ein guter und sinnvoller Anfang, um uns als Kooperationspartner zusammenzubringen“, sagt Patrick Herter. „In dieser Konstellation denken wir weiter.“

Quelle:

Gebr. Otto Baumwollfeinzwirnerei GmbH + Co. KG 

Winter Night Impressions ©INNATEX
Winter Night Impressions
08.01.2026

57. INNATEX: Marken, Formate und Fragestellungen zum nachhaltigen Markt

Während auch nachhaltige Mode wirtschaftlich unter Druck steht, zeigt die INNATEX im Messecenter Hofheim Rhein-Main, dass die Branche weiterhin an tragfähigen Modellen arbeitet. Die ausgebuchte 57. Ausgabe der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien stellt sich programmatisch dem aktuellen Branchendiskurs: die öffentliche Relevanz sowie der Verkauf von Green Fashion. 

Mit neuen Formaten, der Premiere der Evolution Stage und aktuellen Buzz-Themen, rückt die Orderplattform Herausforderungen und Lösungsansätze in den Vordergrund. Zu den ausstellenden Marken gehören sowohl etablierte Player wie Recolution, Dawn Denim, Vaude, Mela, Rotholz, Two Thirds, Reiff und Moea, als auch erstmals ausstellende Marken. 

„Unsere Flächen sind wieder ausgebucht, viele Marken berichten von gefüllten Terminkalendern – und trotzdem bleibt Unsicherheit“, stellt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX, fest. „Niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt. Aber wir können zumindest eines beeinflussen, nämlich eine INNATEX, die maximalen Mehrwert bietet: mit Handelsempfehlungen, innovativen Impulsen, Tools und Raum für ehrlichen Austausch.“ 

Während auch nachhaltige Mode wirtschaftlich unter Druck steht, zeigt die INNATEX im Messecenter Hofheim Rhein-Main, dass die Branche weiterhin an tragfähigen Modellen arbeitet. Die ausgebuchte 57. Ausgabe der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien stellt sich programmatisch dem aktuellen Branchendiskurs: die öffentliche Relevanz sowie der Verkauf von Green Fashion. 

Mit neuen Formaten, der Premiere der Evolution Stage und aktuellen Buzz-Themen, rückt die Orderplattform Herausforderungen und Lösungsansätze in den Vordergrund. Zu den ausstellenden Marken gehören sowohl etablierte Player wie Recolution, Dawn Denim, Vaude, Mela, Rotholz, Two Thirds, Reiff und Moea, als auch erstmals ausstellende Marken. 

„Unsere Flächen sind wieder ausgebucht, viele Marken berichten von gefüllten Terminkalendern – und trotzdem bleibt Unsicherheit“, stellt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX, fest. „Niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt. Aber wir können zumindest eines beeinflussen, nämlich eine INNATEX, die maximalen Mehrwert bietet: mit Handelsempfehlungen, innovativen Impulsen, Tools und Raum für ehrlichen Austausch.“ 

INNATEX Evolution Stage: Brands stehen fest 
Die ‚Evolution Stage – Shaping Tomorrow’s Fashion‘ versammelt Labels, die Design, Qualität und Zukunftsfähigkeit vereinen und präsentiert sie auf einer Fläche in Form eines Concept Stores. Konzipiert und kuratiert von Designer Jonathan Radetz steht das Format für Wirtschaftlichkeit, die Nutzung von Synergien und eine verkaufsstarke Sortimentsgestaltung am Point of Sale. Ausgewählt für die Premiere wurden die Labels Maatroom, VIDAR Sport, Jungle Folk, ZAMT, Halt.Clothing, DeLin und Makesomebodyhappy. 

Wissen und Handelsempfehlungen für eine Branche im Umbruch 
Das weitere Rahmenprogramm greift ebenfalls Fragestellungen auf, mit denen Marktteilnehmer:innen sich beschäftigen sollten, um fit für die Zukunft zu bleiben: von KI-gestützten Strategien im Modeeinzelhandel über langfristige Entwicklungen in Design und Produktkonzeption bis zur Bedeutung von Langlebigkeit und Markenarbeit für Kaufentscheidungen.

Quelle:

INNATEX 

Stefan Moll Foto: Mahlo GmbH & Co. KG
Stefan Moll
08.01.2026

Stefan Moll neuer CEO der Mahlo GmbH + CO. KG

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Moll bringt umfangreiche Erfahrung im Management von globalen, produzierenden Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit. Neben internationalen Konzernen kennt der neue Geschäftsführer auch die Strukturen und Besonderheiten größerer mittelständischer Familienunternehmen. „Familienunternehmen denken langfristig, handeln nachhaltig und legen großen Wert auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit“, begründet der neue CEO seinen Schritt zu Mahlo. Zuletzt verantwortete er als Technischer Geschäftsführer bei der Kiefel Gruppe, ein Systemlieferant für marktführende Kunststoff-, Thermoform- und Schweißtechnologien aus Freilassing, unter anderem die technischen Neuentwicklungen, die Digitalstrategie und eine der global agierenden Sparten. 

Fokus auf Innovation und strategische Weiterentwicklung
Selbst bezeichnet sich der Diplom-Ingenieur als Innovations-Liebhaber und Treiber. Eigenschaften, die in der jetzigen Transformationsphase wertvoll sind. „Wir befinden uns aktuell in einer entscheidenden Phase der strategischen Ausrichtung,“ so Moll. Er definiert seine Ziele „Mahlo zu einem profitablen und zukunftssicheren Unternehmen zu machen und mit der richtigen Strategie Mitarbeiter, Kunden und Eigentümer zu begeistern.“ Den Geschäftsführerposten bei Mahlo übernimmt Moll von Rainer Mestermann, der die Geschicke des Maschinenbauers knapp 15 Jahre leitete.

Quelle:

Mahlo GmbH & Co. KG

Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt. Foto: Oerlikon Barmag
Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt.
08.01.2026

Barmags neue Texturiermaschine überzeugt Garnhersteller

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Die Resonanz des Marktes auf die eFK EvoSmart zeigt, wie groß das Interesse der Garnproduzenten an energieoptimierten und wartungsfreundlichen Lösungen ist. Besonders die Kombination aus der innovativen EvoHeater Heiztechnologie und den Einzelumrichter-gesteuerten Smart Godets überzeugt: Sie ermöglicht eine signifikante Reduktion des Energieverbrauchs – mit Einsparpotenzialen von 25% pro Kilogramm Garn.

Mit ihrer EvoHeater Bauweise, die die bislang aufwändige Heizerreinigung vereinfacht und die trotz geschlossenem Heizer das Handling für das Bedienpersonal wesentlich erleichtert sowie die Wartungsintervalle verdoppelt, setzt die eFK EvoSmart neue Maßstäbe. Das Ergebnis ist bis zu 50% weniger Wartungsaufwand, höhere Anlagenverfügbarkeit und gesteigerte Produktivität. Die gleichbleibende Performance der eFK EvoSmart sorgt für reibungslose Abläufe und beste Ergebnisse in der Weiterverarbeitung in Weberei, Strickerei oder Veredelung.

„Mit der eFK EvoSmart bieten wir unseren Kunden eine Lösung, die ihre Betriebskosten nachhaltig senkt und gleichzeitig zukünftige Effizienzanforderungen erfüllt bei gleichbleibend höchster Garnqualität“, fasst Wolfgang Ernst zusammen.

Quelle:

Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

Multifilamentgarne hergestellt aus recycliertem PET © Fraunhofer IAP
Multifilamentgarne hergestellt aus recycliertem PET
06.01.2026

Kunststoff-Rezyklate & Biopolymere als Rohstoff für Fasern und Folien

Ist es möglich, aus bisher ungenutzten Abfallströmen Kunststoffrezyklate zu gewinnen, um hochwertige Fasern und Folien herzustellen? Wie gelingt es, biobasierte Polymerfasern mit einstellbarer Bioabbaubarkeit herzustellen? Mit diesen Fragen befassen sich Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE im Projekt Zirk-Tex. Gemeinsam entwickeln sie ergänzend zu mechanischen Verfahren innovative Recyclingmethoden, um nachhaltige Dachbahnen und Geokunststoffe herzustellen. Dabei untersuchen sie die komplette Wertschöpfungskette im Pilotmaßstab.

Ist es möglich, aus bisher ungenutzten Abfallströmen Kunststoffrezyklate zu gewinnen, um hochwertige Fasern und Folien herzustellen? Wie gelingt es, biobasierte Polymerfasern mit einstellbarer Bioabbaubarkeit herzustellen? Mit diesen Fragen befassen sich Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE im Projekt Zirk-Tex. Gemeinsam entwickeln sie ergänzend zu mechanischen Verfahren innovative Recyclingmethoden, um nachhaltige Dachbahnen und Geokunststoffe herzustellen. Dabei untersuchen sie die komplette Wertschöpfungskette im Pilotmaßstab.

Fraunhofer CCPE – auf dem Weg zur zirkulären Kunststoffwirtschaft
Der Umgang mit Kunststoff muss sich grundlegend ändern. Der Weg zu einer zirkulären Kunststoffwirtschaft, in der weniger fossile Ressourcen entnommen und Produkte länger genutzt werden, ist alternativlos. An dieser Stelle setzt das Cluster Fraunhofer CCPE an. Sechs Fraunhofer-Institute erforschen, wie sich Produkte zirkulär gestalten lassen und wie Plastikmüll in wertvolle Ressourcen verwandelt werden kann. Zum Cluster gehören die Fraunhofer-Institute für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, für Angewandte Polymerforschung IAP, für Chemische Technologie ICT, für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, für Materialfluss und Logistik IML, für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV.

Der Markt für recycelte Kunststoffe, insbesondere Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET), hat noch viel Potenzial. Die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen wächst, doch die Qualität der verfügbaren Rezyklate muss steigen. Viele Recyclingprozesse scheitern an Störstoffen, die die Aufbereitung erschweren. In der Folge können Rezyklate bislang oftmals nicht mit Neuware konkurrieren. Dies wollen die sechs Institute des Cluster Fraunhofer CCPE gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME und für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB widerlegen und ändern. Im Projekt Zirk-Tex (kurz für zirkuläre textile Flächengebilde) beantworten sie die Frage, ob es möglich ist, aus bisher nicht verwendeten Kunststoffabfällen recycelte Kunststoffe für hochwertige Folien, Vliese und Fasern herzustellen, die sich zu Dachbahnen weiterverarbeiten lassen. In Europa werden jährlich mehrere hundert Millionen Quadratmeter Dachunterdeckungen verlegt.

Gleichzeitig haftet Biopolymeren oft noch der Makel an, dass sie für anspruchsvolle technische Anwendungen nicht die notwendigen Eigenschaften besitzen. Im zweiten Use Case des Vorhabens ist es den Projektpartnern gelungen, aus Biopolymeren – konkret aus Polylactid (PLA) und Polybutylensuccinat (PBS) – schadstofffreie Fasern zur Herstellung bioabbaubarer Geotextilien herzustellen, deren Abbau in der Umwelt einstellbar ist. Solche bioabbaubaren Textilstoffe werden beispielsweise zur temporären Stabilisierung von Hängen und Uferböschungen oder für das Anlegen von Baustraßen benötigt.

Dachbahnen aus PP und PET wirtschaftlich herstellen
„Es ist weniger problematisch, aus Kunststoffrezyklaten beispielsweise Spritzgussbauteile zu produzieren. Aber daraus textile Produkte wie Vliese für Dachbahnen zu fertigen, ist wesentlich schwieriger, da Fadenbildungsprozesse sehr hohe Anforderungen an die Rezyklate stellen. Das Ausgangsmaterial muss homogen und komplett frei von Verunreinigungen sein, um gleichmäßig durch feinste Kapillare extrudiert zu werden und nach der Extrusion teilweise sehr hohen Zugkräften standzuhalten“, erläutert Dr. Evgueni Tarkhanov, Wissenschaftler am Fraunhofer IAP, die Herausforderung. „Für die Produktion ist die Verarbeitungsstabilität das A und O.“ Kleinste Schmutzpartikel oder geringfügige Anteile von Fremdpolymeren in extrudierten Filamenten stellen Fehlstellen der Spinnmasse dar und erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Filamentabrissen im Herstellungsprozess. Das erneute Auflegen der Filamentbündel auf die Fadenleitorgane kostet Zeit und kann teilweise die Abschaltung der Produktionsmaschinen zur Folge haben, was mit immensen Kosten einhergeht.

Komplette Wertschöpfungskette neu denken
„Um die Dachbahnen aus Post-Consumer-Abfällen herzustellen, sind wir in der Lage, die gesamte Prozesskette für PP und PET im Pilotmaßstab abzubilden: von der Betrachtung der Sortierung (Fraunhofer IOSB) über innovative Recyclingmethoden (Fraunhofer ICT und Fraunhofer IVV) bis hin zur Anwendung. Durch Recycling geeigneter Altkunststoffe entsteht ein Granulat bzw. Compound, das additiviert (Fraunhofer LBF) und dann per Formgebung durch Verspinnen zu Vliesen, Folien oder Membranen weiterverarbeitet wird“, fasst Dr. Christian Schütz, Projektleiter und Wissenschaftler am Fraunhofer LBF, den Ablauf zusammen. Dabei hat das Forscherteam das Potenzial von zwei Recyclingverfahren bewertet: Die PET-Fraktion wurde einer Glykolyse, einem chemischen Recyclingverfahren mit anschließender Repolymerisation unterzogen, während sowohl PP- als auch PET-Fraktionen mittels eines lösungsmittelbasierten Recyclings zurückgewonnen wurden, bei dem eine Aufreinigung erfolgt. Die Rückstände beider Recyclingverfahren wurden durch Pyrolyse weiterverwertet (Fraunhofer UMSICHT). Begleitet wurden die praktischen Arbeiten durch ein Life Cycle Assessment (Fraunhofer UMSICHT) und eine Stoffstromanalyse verfügbarer Materialströme (Fraunhofer IML).

Innovative Recyclingverfahren für sortenreine Rezyklate
Mit dem lösungsmittelbasierten Recyclingverfahren des Fraunhofer IVV konnte das Forscherteam PP von unerwünschten Polymeren und Additiven trennen, wodurch ein nahezu sortenreines Material entstand. Der Abfallstrom enthielt 33 Prozent PP und 67 Prozent Fremdkunststoffe. Nach dem Prozess war Polyethylen (PE) mit einem Anteil von weniger als 2 Prozent das einzige signifikante unerwünschte Polymer. Die Stabilität des PP-Rezyklats (rPP) gewährleistete das Team auch bei hohen Temperaturen während der Verarbeitung. Das gewonnene rPP wurde anschließend am Fraunhofer IAP zu einem Multifilament-Garn versponnen. „Durch die richtige Additivierungsstrategie ist es uns zudem gelungen, die Verarbeitungsstabilität sowohl von PP- als auch von PET-Rezyklaten deutlich zu verbessern“, so Schütz.

Für die Glykolyse von PET, ausgeführt am Fraunhofer ICT, verwendeten die Forschenden PET-Schalen mit 13 Prozent unerwünschten Fremdstoffen. Die Glykolyse ist eine Form der Solvolyse, bei der Ethylenglykol zur Depolymerisation von PET zu Bis(2-hydroxyethyl)terephthalat (BHET) verwendet wird. „Bei der Solvolyse werden die Kunststoffe durch den Einsatz eines Depolymerisations-Reagenzes gezielt in ihre jeweiligen Monomere gespalten“, sagt Schütz. Das entstandene BHET wurde am Fraunhofer IAP zu rPET repolymerisiert und auf einer Pilot-Schmelzspinnanlage zu einem Multifilamentgarn mit 48 Filamenten verarbeitet. Darüber hinaus konnte die Forscherinnen und Forscher zeigen, dass sich dieselbe PET-Fraktion durch ein lösungsmittelbasiertes Recyclingverfahren recyceln lässt. „Sowohl aus PP als auch aus PET konnten wir Fasern für die Herstellung von Vliesstoffen gewinnen, PP zusätzlich auch für die Membranproduktion“, resümiert Tarkhanov.

In der Pyrolyse von Rückständen aus dem lösemittelbasierten Recyclingprozess der PP-Fraktionen wurden ein hoher Pyrolysegasanteil und geringer Koksanteil erhalten. Aus den Rückständen der Solvolyse von PET-Fraktionen konnte Pyrolyseölfraktionen mit hohen Ölanteilen sowie geringen Koksanteilen gewonnen werden. Die Produkte aus beiden Rohstoffströmen lassen sich vielversprechend weiterverwerten.

Zudem ergaben die begleitenden Arbeiten, dass geeignete und ausreichende Mengen an PP und PET vorhanden sind, aber die Logistik und Sortierung für den Zugriff darauf noch aufgebaut werden muss. Die aggregierten Ergebnisse der LCA zeigten, dass die Wertschöpfungskette des Fraunhofer-CCPE-Verfahrens sowohl für Biopolymere als auch für Rezyklate eine bessere Klimabilanz aufweist als die Verwendung von Neukunststoffen. „Wir konnten erfolgreich zeigen, dass auch bislang ungenutzte Stoffströme zur Herstellung hochqualitativer Werkstoffe auf Rezyklatbasis eine reale Option darstellen“, fasst Schütz diesen Teil des Projekts zusammen.

Bioabbaubare Geotextilien aus PLA und PBS
Ist es möglich, Kunststoffe für den Landschaftsbau aus biobasierten Polymeren (PLA und PBS) herzustellen? Können Produkte ohne Umweltprobleme und mit kontrolliertem Abbau hergestellt werden? Wie kann man sicherstellen, dass PLA und PBS während der Nutzung stabil bleiben und sich danach schnell und vollständig abbauen? Diesen Fragen widmet sich das Fraunhofer CCPE im zweiten Use Case des Projekts, das sich auf Geotextilien konzentriert, die für eine kurzfristige Anwendung von weniger als zehn Jahre konzipiert sind und sich daher schnell abbauen müssen. Im Fokus standen die Abbaubarkeit und Ökotoxizität der Biokunststoffe, wobei die Tests mit PLA- und PBS-Neuware durchgeführt wurden. Um die Abbaubarkeit zu prüfen, lagerten die Projektpartner Fasern zweier PBS- und dreier PLA-Typen 25 Wochen lang am Fraunhofer UMSICHT bei 40 Grad Celsius und 90 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit in feuchter Erde. Durch maßgeschneiderte Additive des Fraunhofer LBF gelang es den Forschenden, Zeitpunkt und Verlauf des Abbaus der PLA- und PBS-Fasern einzustellen, signifikant zu beschleunigen und in Zerfallstests nachzuweisen, andererseits aber die Materialeigenschaften bis zum Einsetzen des Abbaus weitgehend zu erhalten. Schütz: „Sowohl für PLA als auch für PBS konnten wir Fasern mit kontrolliertem und einstellbarem Abbauverhalten herstellen. Die Ökotoxizitätstests durch das Fraunhofer IME haben keine Hinweise auf besorgniserregende Effekte gezeigt. Es ergibt sich durch unsere Ergebnisse eine konkrete Entwicklungsperspektive für Geotextilien für lebensnahe Anwendungen, die wir nun gemeinsam mit Industriepartnern weiterverfolgen möchten.“
 
Aufgaben der Partner im Projekt:

  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT: Untersuchung der Abbauprozesse für die Biopoylmere, Pyrolyse der Restfraktionen aus den eingesetzten Recyclingprozessen
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP: Polymerisation von rPET aus BHET, Durchführung von Spinnprozessen
  • Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT: Chemisches Recycling – Depoly-merisation von PET zu BHET aus recycelten Stoffströmen
  • Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF: Projektleitung, Entwicklung von Additivpaketen für Rezyklate und Biopolymere, Compoundierung
  • Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML: Auswahl geeigneter Rohstoffquellen
  • Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV: Entwicklung und Durchführung des lösemittelbasierten Recyclings
  • Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME: Ökotoxikologische Bewertung
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB: auf Maschinellem Lernen basierende Sortierung für PET aus Textilien
© Alcova/Messe Frankfurt
05.01.2026

Heimtextil 2026: Künstliche Intelligenz im Fokus

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

KI von der Bühne in die Praxis
Zentraler Wissens-Hub ist die Texpertise Stage in Halle 6.0. Hier bündelt die Heimtextil ein Content-Programm und übersetzt technologische Innovation in konkrete Praxisimpulse. Zu den Highlights zählt der Live-Talk mit Tim Fu: Der Londoner Architekt und KI-Pionier diskutiert mit Simon Keane-Cowell, Chefredakteur Architonic, über Raumgestaltung im Zeitalter der KI. Am ersten Messetag spricht Anja Bisgaard Gaede (Gründerin Spott trends & business aps) über Workflows, Datenintegration und die textile Zukunft mit KI. Elisabeth Ramm (Atelier Brückner) gibt Einblicke zu KI und Materialien im Ausstellungsdesign. Martin Auerbach (Verband Deutscher Heimtextilien) erklärt anhand von Beispielen, wie KI im Arbeitsalltag zum Einsatz kommt und wie Unternehmen sie gewinnbringend in tägliche Workflows integrieren können. Schlafexperte Markus Kamps moderiert zum Megatrend Schlaf und Technologie eigene Themenblöcke mit zahlreichen Gästen. Im Talk Spot der Halle 12.0 spricht Architonic mit dem Aussteller Oriental Weavers zu Teppichen zwischen Handwerk und globaler Produktion.

Heimtextil Trends 26/27: KI-Impulse für Design, Handel und Industrie
Wie lassen sich KI-gestützte Designprozesse und traditionelles Textilhandwerk verbinden? Die Heimtextil Trends 26/27 liefern unter dem Leitmotiv „Craft is a verb“ Antworten und geben Orientierung für die kommende Saison. In der Trend Arena in Halle 6.1 zeigt die Designplattform Alcova in sechs Stilrichtungen, wie Hightech und Handwerk zusammenwirken. Sichtbar wird das Zusammenspiel in einer vibrierenden Farbpalette, in der „Glitches“, unerwartete digitale Störungen und radikale, synthetische Akzente die natürliche Farbwelt gezielt durchbrechen. Tägliche Talks und Tours mit den Expert*innen übersetzen die Trendthemen in konkrete Business-Impulse.
 
„among-all“: KI-generiertes Designerlebnis von Patricia Urquiola 
Was passiert, wenn wir selbst Teil KI-basierter Kreation werden? Dieser Frage geht Patricia Urquiola in ihrer Installation „among-all“ (Halle 3.0) nach. Die Designerin verbindet dabei futuristische textile Elemente, nachhaltige Materialien sowie neue KI-Technologien. „among-all“ zeigt, wie Textilien als transformative und intelligente Materialien fungieren und bindet die Besucher*innen aktiv in die räumliche Inszenierung ein. Im Live-Talk spricht die Designikone am 14.01.2026 auf der Texpertise Stage über ihren visionären Ansatz. Tägliche Führungen machen das Interior Design von morgen erlebbar.

KI als Kreativpartner für das Objektgeschäft 
Mit Interior.Architecture.Hospitality bietet die Heimtextil Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Hospitality und Objektgeschäft ein maßgeschneidertes Programm. Im fachspezifischen Talk Spot der Halle 3.1 spricht Mauro Brigham (Gründer ncbham) darüber, warum Design niemals stillsteht. Helen Häkli (freie Architektin bdia) zeigt, wie KI als Kreativpartner in der Innenarchitektur zum Einsatz kommt. Weitere spezialisierte Vorträge, unter anderem von Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) und Robin Hepp (Kids Studio), ergänzen das umfangreiche Hospitality-Programm.

Neue Möglichkeiten für Handwerk und Raumausstattung 
Was KI konkret für die Inneneinrichtung und das Handwerk leisten kann, zeigt KI-Profi Alexander Ligowski auf der Bühne des DecoTeams (Halle 3.0). Anhand ausgewählter Beispiele liefert er praxisnahe Einblicke in KI-gestützte Innenraumgestaltung – von Raum- und Farbkonzepten, über Verkaufsunterstützung, Textgenerierung für Social Media bis hin zur Angebotsoptimierung.

New Talents Area: Perspektiven der nächsten Designgeneration 
Wie geht die nächste Designgeneration mit KI-Technologie um? Einen aktuellen Einblick bietet 2026 das Debüt der „New Talent Area“ in Halle 6.1. Die kuratierte Ausstellung präsentiert junge Design-Talente aus aller Welt und ermöglicht den direkten Austausch mit internationalen Newcomern. 

Quelle:

Messe Frankfurt

Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer Foto Pantone Color Institute
Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer
05.01.2026

Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer

Farbexperte und Anbieter professioneller Farbstandards und digitaler Lösungen für die Design-Community, stellte PANTONE 11-4201 Cloud Dancer vor, einen schwerelos wirkenden Weißton, der ein Gefühl tiefer Gelassenheit vermittelt und zur Pantone Color of the Year 2026 gewählt wurde. Der zarte Weißton symbolisiert Ruhe in einer hektischen Welt, die den Wert von Achtsamkeit und stiller Reflexion neu entdeckt.

Wie eine unbeschriebene Leinwand verkörpert Cloud Dancer den Wunsch nach einem Neubeginn. Wenn wir alte Denkweisen abstreifen, öffnen wir uns für neue Perspektiven. Cloud Dancer besänftigt den Geist, sorgt für echte Entspannung und Fokus und schenkt Raum für gedankliche Weite, damit Kreativität atmen kann und Innovation entstehen darf.

Bewusst zur Ruhe zu kommen und sich für einen Moment von ständigen Anforderungen zurückzuziehen bedeutet, die innere Stärke des Seins anzuerkennen und nicht nur des Tuns. Cloud Dancer spiegelt unser Streben nach einer Zukunft ohne Überfluss wider und lässt den Wunsch nach Zufriedenheit, Frieden, Verbundenheit und Harmonie wachsen.

Farbexperte und Anbieter professioneller Farbstandards und digitaler Lösungen für die Design-Community, stellte PANTONE 11-4201 Cloud Dancer vor, einen schwerelos wirkenden Weißton, der ein Gefühl tiefer Gelassenheit vermittelt und zur Pantone Color of the Year 2026 gewählt wurde. Der zarte Weißton symbolisiert Ruhe in einer hektischen Welt, die den Wert von Achtsamkeit und stiller Reflexion neu entdeckt.

Wie eine unbeschriebene Leinwand verkörpert Cloud Dancer den Wunsch nach einem Neubeginn. Wenn wir alte Denkweisen abstreifen, öffnen wir uns für neue Perspektiven. Cloud Dancer besänftigt den Geist, sorgt für echte Entspannung und Fokus und schenkt Raum für gedankliche Weite, damit Kreativität atmen kann und Innovation entstehen darf.

Bewusst zur Ruhe zu kommen und sich für einen Moment von ständigen Anforderungen zurückzuziehen bedeutet, die innere Stärke des Seins anzuerkennen und nicht nur des Tuns. Cloud Dancer spiegelt unser Streben nach einer Zukunft ohne Überfluss wider und lässt den Wunsch nach Zufriedenheit, Frieden, Verbundenheit und Harmonie wachsen.

„In einer Zeit des Wandels, in der wir unsere Zukunft und unseren Platz in der Welt neu definieren, bietet PANTONE 11-4201 Cloud Dancer als dezenter Weißton ein Versprechen von Klarheit“, so Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color Institute. „Der Lärm um uns herum ist mittlerweile so überwältigend, dass es immer schwieriger wird, die Stimme unseres inneren Selbst zu hören. Cloud Dancer wirkt wie ein bewusstes Bekenntnis zur Simplizität, schärft unsere Aufmerksamkeit und befreit uns von ablenkenden äußeren Einflüssen.“

„Als luftiges, leichtes Weiß eröffnet PANTONE 11-4201 Cloud Dancer Raum für Kreativität. Der Farbton lädt unsere Vorstellungskraft ein, zu schweifen und sich zu entfalten, damit neue Erkenntnisse und mutige Ideen entstehen“, ergänzt Laurie Pressman, Vice President des Pantone Color Institute.

Mit der Pantone Color of the Year 2026 möchte Pantone die symbolische Leere der Leinwand, die Cloud Dancer verkörpert, in den Mittelpunkt stellen. Dazu werden Künstler aus der kreativen Szene vorgestellt, die im Laufe des Jahres ihre eigene Interpretation der Farbe erschaffen. Im Rahmen einer neuen kreativen Initiative, die Künstler und Farbliebhaber gleichermaßen würdigt und unterstützt, veröffentlicht Pantone außergewöhnliche limitierte Editionen von Designern aus unterschiedlichen Bereichen, von Grafik über Mode bis hin zu angewandter Kunst. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Auseinandersetzung mit Auftragsarbeiten und der Würdigung von Kreativität, wobei die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Farben Menschen inspirieren und verbinden können. Jedes Werk spiegelt die Handschrift des jeweiligen Künstlers wider und eröffnet eine frische Perspektive darauf, wie Kunst und Design Menschen auf sinnvolle Weise berühren können. In einer ersten Phase des Projekts kooperiert Pantone mit dem Illustrator, bildenden Künstler und Autor Emiliano Ponzi. Er entwirft eine limitierte Auflage von Tragetaschen, auf denen Cloud Dancer durch seine unverwechselbare Bildsprache dargestellt wird, geprägt von konzeptioneller Tiefe und grafischer Präzision. 

PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in Bekleidung
PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ist eine tragende Strukturfarbe, deren Vielseitigkeit das Farbspektrum untermauert. Sie wirkt eher tragend als auffällig und bildet einen Farbkontrast, der andere Farben zum Strahlen bringt. Das dezente, unaufdringliche Weiß PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ist ein bewusstes Statement der Schlichtheit, ob als klassisches Hemd, T-Shirt, Jeans, Activewear oder Anzug. Durch seine sanfte, wolkige Ausstrahlung fügt sich PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in luftige, bauschige Silhouetten, übergroße Polsterungen und abgerundete Formen ein und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Entspannung. Texturen wie mit Daunen und Schaumstoff gefüllte Stoffe, flauschiger Pelz, Plüsch und weiche Wolle schmiegen sich sanft an. Gleichzeitig lässt die luftige, nahezu vaporisierte Erscheinung PANTONE 11-4201 Cloud Dancer auch Raum für Transparenz: durchscheinende Chiffons, fließende Jerseys und bewegte Stoffe, die sich von Tag zu Nacht und von Saison zu Saison mühelos anpassen.

PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in Wohndesign und Innenarchitektur
Wie in der Mode vermittelt PANTONE 11-4201 Cloud Dancer auch im Interior Design ein bewusstes Verständnis von Simplizität. Der Farbton fördert Entspannung und Konzentration und eignet sich ideal für alle, die Momente der Abkopplung und des bewussten Innehaltens suchen. Mit seiner expansiven Wirkung schafft PANTONE 11-4201 Cloud Dancer Räume, in denen Funktion und Gefühl ineinandergreifen. Der Farbton öffnet visuelle Klarheit, erzeugt optische Großzügigkeit und verwandelt Wohn- und Lebensbereiche in Oasen von Leichtigkeit und Wohlbefinden, ob in Möbeln oder dekorativen Elementen. Im Badezimmer vermittelt PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ein Gefühl der Ruhe und Entspannung, während der Farbton in der Küche für Offenheit und Weite sorgt. Als tragende Strukturfarbe passt sich PANTONE 11-4201 Cloud Dancer an, harmonisiert und setzt Kontraste. Die Farbe schafft eine luftige Leichtigkeit in allen Produktanwendungen und Umgebungen, ob allein oder in Kombination mit anderen Farbtönen.

Weitere Informationen:
Pantone color of the year weiß cloud dancer
Quelle:

Pantone Color Institute

UMSICHT-Wissenschaftspreis 2026: Start der Bewerbungsphase © Shutterstock/Composing Fraunhofer UMSICHT
22.12.2025

Bewerbungsphase für den UMSICHT-Wissenschaftspreis 2026 gestartet

Der UMSICHT-Wissenschaftspreis geht in die nächste Runde: Ab sofort können wissenschaftliche Publikationen und journalistische Arbeiten eingereicht werden, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2026.

Der UMSICHT-Wissenschaftspreis geht in die nächste Runde: Ab sofort können wissenschaftliche Publikationen und journalistische Arbeiten eingereicht werden, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2026.

Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft wird maßgeblich von wissenschaftlicher Expertise und politischer Gestaltung getragen – begleitet von verantwortungsvoller Berichterstattung. Denn nur, wenn die Gesellschaft informiert und beteiligt wird, hat sie Vertrauen in notwendige neue und innovative Technologien. Der UMSICHT-Förderverein prämiert seit 2010 Menschen mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis, die Forschungsergebnisse zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit herausragend publizieren oder verständlich und ausgewogen kommunizieren. Die Preisträgerinnen und Preisträger schlagen eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und unterstützen öffentliche Debatten konstruktiv. Die Bewerbungsphase für den kommenden UMSICHT-Wissenschaftspreis 2026 ist gestartet. Ab sofort können potenzielle Preisträgerinnen und Preisträger ihre Arbeiten in den Kategorien Journalismus Print/Online, Journalismus Audio/Video und Wissenschaft einreichen.

Die Kategorien: Wissenschaft und Journalismus
Für die Kategorie »Wissenschaft« werden wissenschaftliche Publikationen angenommen, die innerhalb der letzten zwei Jahre in einschlägigen Journals veröffentlicht worden sind. Reine Dissertationen und Abschlussarbeiten werden nicht berücksichtigt. Die Jury legt besonderes Augenmerk auf das fachwissenschaftliche Niveau, den nachhaltigen Nutzen der Arbeit und die Qualität der Publikation. Hinzu kommen Innovationsgrad, Markt- und Anwendungsnähe sowie eine gut verständliche und überzeugende Präsentation.

Gleich zwei Preise sind im Bereich »Journalismus« zu vergeben: Kategorie Print/Online und Kategorie Audio/Video. Bewertet werden die anschauliche Vermittlung eines gesellschaftlich und wissenschaftlich relevanten Themas aus der Umwelt-, Verfahrenstechnik oder Energietechnik sowie die eigenständige Stellungnahme der Autorinnen und Autoren. Die journalistischen Arbeiten dürfen nicht älter als ein Jahr sein, reine Konzepte, Fotoarbeiten und Bücher sind ausgeschlossen.

Für alle Kategorien gilt: Bewertet werden sowohl Einzel- als auch Gemeinschaftsarbeiten auf Deutsch oder Englisch. Bei Gemeinschaftsarbeiten muss der Eigenanteil kenntlich gemacht werden, und der bzw. die Hauptanteilnehmende muss einreichen.

Preisverleihung am 8. Juli 2026
Die Gewinnerinnen und Gewinner des UMSICHT-Wissenschaftspreises 2026 erhalten neben der Skulptur »Innovation« ein Preisgeld von jeweils 2500 Euro für ihre ausgezeichnete Arbeit und Zugang zum Netzwerk einer renommierten Forschungseinrichtung mit Kontakten in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Preisverleihung findet am 8. Juli 2026 bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen statt.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

CHT Gruppe von adidas als Champion ausgezeichnet Grafik CHT Gruppe
18.12.2025

CHT Gruppe von adidas als Champion ausgezeichnet

Zum dritten Mal in Folge wurde die CHT Gruppe beim adiFORMULATOR AWARD von adidas als Champion ausgezeichnet. 

Dr. Annegret Vester, Chief Sustainability Officer, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass die CHT Gruppe als führendes Unternehmen von adidas ausgezeichnet wurde. Mit unserer Partnerschaft mit adidas unterstreichen wir unser proaktives und langfristiges Engagement für kontinuierliche Verbesserungen bei Produkten und Prozessen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der CHT Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN (SDGs) orientiert.“

Nittima Kulmanoros, Brand & Retail Management, fügt hinzu: „Wir sind überzeugt, dass unsere Erfolgsgeschichte Kunden, Markenhersteller und alle Partner der Textilindustrie dazu inspirieren wird, neue Maßstäbe zu setzen. Unsere B&R sowie die regionalen CHT Teams stehen bereit, ihr Know-how und ihre Unterstützung weltweit einzubringen. Gemeinsam mit Ihnen freuen wir uns auf eine spannende Reise in die Zukunft.“

Zum dritten Mal in Folge wurde die CHT Gruppe beim adiFORMULATOR AWARD von adidas als Champion ausgezeichnet. 

Dr. Annegret Vester, Chief Sustainability Officer, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass die CHT Gruppe als führendes Unternehmen von adidas ausgezeichnet wurde. Mit unserer Partnerschaft mit adidas unterstreichen wir unser proaktives und langfristiges Engagement für kontinuierliche Verbesserungen bei Produkten und Prozessen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der CHT Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN (SDGs) orientiert.“

Nittima Kulmanoros, Brand & Retail Management, fügt hinzu: „Wir sind überzeugt, dass unsere Erfolgsgeschichte Kunden, Markenhersteller und alle Partner der Textilindustrie dazu inspirieren wird, neue Maßstäbe zu setzen. Unsere B&R sowie die regionalen CHT Teams stehen bereit, ihr Know-how und ihre Unterstützung weltweit einzubringen. Gemeinsam mit Ihnen freuen wir uns auf eine spannende Reise in die Zukunft.“

Nachhaltigkeit durch Innovation
Mit innovativen Verfahren wie PIGMENTURA by CHT und dem „Best Solution“-Konzept BeSo® EFFECTIVE will CHT Textilhersteller dabei unterstützen, Kosten und Ressourcen zu reduzieren und gleichzeitig einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der verstärkte Einsatz nachwachsender und recycelter Materialien – beispielsweise in Produkten wie ARRISTAN rAIR – fördert aktiv die Kreislaufwirtschaft.

CHT Gruppe bekräftigt Verantwortung für nachhaltige chemische Lösungen und Product Stewardship
Die CHT Gruppe setzt ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und Verantwortung in der Textilindustrie. Mit einem umfassenden Ansatz zur Product Stewardship übernimmt sie Verantwortung für ihre Produkte und deren Inhaltsstoffe über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Ziel sei es, die Sicherheit von Menschen zu gewährleisten und Umweltrisiken zu minimieren. 

Eine umfassende Product Stewardship ist die Grundlage für erfolgreiche Nachhaltigkeitszertifizierungen: 

  • ZDHC-Zertifizierung: Über 2.200 Produkte auf Level 3 zertifiziert.
  • Chem-MAP®: ZDHC Approved V3.1 Certifier (Level 1, 2 & 3).
  • bluesign® technologies ag: CHT ist Globaler Systempartner.
  • SCTI-Mitgliedschaft: Als Gründungsmitglied von Sustainable Chemistry for the Textile Industry unterstützt CHT seit 2020 die transformativen Veränderungen in der textilen Wertschöpfungskette.
Quelle:

CHT Group

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026 Foto Mimaki Europe
Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026
17.12.2025

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

„Das System eröffnet Herstellern zahlreiche neue Möglichkeiten und gibt ihnen die betriebliche Flexibilität, die sie so dringend benötigen – ohne Materialbeschränkungen und übermäßig komplexe Arbeitsabläufe“, sagt Arjen Evertse, Director Sales bei Mimaki Europe. „Mit TRAPIS sind Anwender in der Lage, mit einem einzigen Tintensatz auf einer Vielzahl von Textilien zu drucken – etwas, das mit herkömmlichen Verfahren einfach nicht möglich ist. Und da keine Vorbehandlung, kein Waschen der Textilien und nur wenig Infrastruktur erforderlich sind, ist TRAPIS eine erschwingliche Lösung für Unternehmen jeder Größe. Der deutlich geringere Wasserverbrauch ist ein wichtiger Pluspunkt. Der größte Vorteil liegt jedoch in der einfachen Realisierung kleiner Auflagen sowie personalisierter und lokaler Herstellung von Drucken auf nahezu allen Textilien.“

Besucher der Heimtextil können sich am Stand von Mimaki selbst von dem zweistufigen Pigmenttransfer-Druckverfahren von TRAPIS überzeugen, das aus einem Mimaki TS330-1600 mit integriertem Heizelement, TP410-Tinten und einer Hochdruckkalander besteht. TRAPIS hebt sich durch seine Fähigkeit hervor, eine Vielzahl von Stoffarten bedrucken zu können, darunter Baumwolle, Viskose, Polyester, Mischgewebe und synthetische Materialien – im Gegensatz zum Sublimationsdruck, der auf Textilien auf Polyesterbasis beschränkt ist. Aufgrund seiner kompakten Bauweise eignet sich das System zudem für kleine Studios und Unternehmen, die On-Demand- oder Kleinserien-Textildruck einführen und gleichzeitig ihren Wartungsaufwand und die Gesamtbetriebskosten reduzieren möchten.

Der optimierte TRAPIS-Workflow bietet Anwendern zudem eine nachhaltige Lösung, mit der sie ihren Wasserverbrauch um bis zu 90 % senken können (was einer Einsparung von ca. 14,5 Litern pro Quadratmeter entspricht). Die TRAPIS-Pigmenttinten sind nach ZDHC MRSL Level 3 zertifiziert und bluesign® APPROVED, wodurch sowohl die Umwelt- als auch die Anwendersicherheit gewährleistet ist.

BTE-Präsident Mark Rauschen Foto BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren
BTE-Präsident Mark Rauschen
17.12.2025

BTE-Präsident Mark Rauschen: Tristesse statt Aufschwung

In einem Statement hat sich BTE-Präsident Mark Rauschen zur aktuellen Lage in der Textil-, Schuh- und Lederwarenbranche geäußert:
 
Vor einem Jahr habe er mit vorsichtigem Optimismus auf das nachfolgende Jahr 2025 geschaut. 12 Monate später sei fast überall Ernüchterung eingekehrt und von den vollmundigen Versprechungen fast nichts geblieben. Statt Aufschwung herrsche vor allem Tristesse. Berichte über Umsatzeinbrüche, Massenentlassungen und Insolvenzen dominieren die Medien. Speziell in der Mode- und Schuhbranche vergehe fast keine Woche ohne Geschäftsaufgabe.
 

In einem Statement hat sich BTE-Präsident Mark Rauschen zur aktuellen Lage in der Textil-, Schuh- und Lederwarenbranche geäußert:
 
Vor einem Jahr habe er mit vorsichtigem Optimismus auf das nachfolgende Jahr 2025 geschaut. 12 Monate später sei fast überall Ernüchterung eingekehrt und von den vollmundigen Versprechungen fast nichts geblieben. Statt Aufschwung herrsche vor allem Tristesse. Berichte über Umsatzeinbrüche, Massenentlassungen und Insolvenzen dominieren die Medien. Speziell in der Mode- und Schuhbranche vergehe fast keine Woche ohne Geschäftsaufgabe.
 
Natürlich könne man die Bundespolitik nur bedingt für schwierige Rahmenbedingungen wie die US-Zollpolitik, die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs in der Ukraine sowie die negative demographische Entwicklung verantwortlich machen. Umso wichtiger sei es aber, im Inland endlich wieder für Aufbruchstimmung zu sorgen und die Wirtschaft von unnötigen Fesseln zu befreien. Zumindest die EU, die in den letzten Jahren für manche bürokratische Zusatzbelastung verantwortlich war, habe dies endlich erkannt und übertriebene Vorgaben und Berichtspflichten rund um Lieferketten, Nachhaltigkeit und Entwaldung zurückgedreht oder dies zumindest auf den Weg gebracht. Hier habe der BTE im Zusammenspiel mit dem HDE und Eurocommerce sichtbare Erfolge in der Verbandsarbeit erzielt.
 
Rauschen weiter: „Solchen Mut wünschen wir uns auch von der deutschen Politik. Nicht nur der Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel braucht mehr Freiheiten, um im zunehmenden Wettbewerb mit globalen Playern überhaupt bestehen zu können. Es ist doch absurd, dass bei uns absolute Nebensächlichkeiten bei der Gebäudesicherheit oder bei der Beantragung von Weihnachtsmärkten geprüft werden, während gleichzeitig millionenfach minderwertige und zum Teil gesundheitsschädigende Textilien, Schuhe und Accessoires unkontrolliert über asiatische Plattformen ins Land kommen!“
 
Mehr Freiraum wünsche er sich auch rund um den Ladenschluss. Speziell bei der Sonntagsöffnung seien die bestehenden Regelungen viel zu restriktiv und führten dazu, dass Kunden und Umsätze in den Onlinehandel oder ins benachbarte Ausland abwanderten. In guten Zeiten konnte der Handel das noch halbwegs verkraften. Aber in schwierigen Zeiten wie diesen könne dies ein entscheidender Faktor sein, ob ein Unternehmen überhaupt noch schwarze Zahlen schriebe. An die Arbeitnehmervertretergewandt, betonte der BTE-Präsident, dass Lockerungen bei der Sonntagsöffnung nicht dazu dienten, dass sich Unternehmer eine „goldene Nase“ verdienten, sondern das Überleben der Geschäfte und damit auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern.
 
Auch dem viel diskutierten „Stadtbild“ dürften leichtere Sonntagsöffnungen sicher guttun. Leerstände wegen Geschäftsaufgabe führten schnell zu einer Abwärtsspirale, die den ganzen Standort massiv unter Druck setze. Attraktive Läden seien dagegen das beste Mittel, um konsumwillige Menschen in die Stadt zu ziehen. „Dies müssen wir auch den örtlichen Entscheidungsträgern immer wieder vor Augen halten und Stadtspitzen, Polizei und Ordnungsamt in Hintergrundgesprächen noch mehr dafür sensibilisieren, dass wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um Sicherheit und Sauberkeit in den Innenstädten zu erhöhen“, so Rauschen.
 
Bei der Verbesserung der Aufenthaltsqualität in unseren Cities sehe er alle Innenstadt-Stakeholder in der Verantwortung. Beim Stadtmarketing, in Straßenwerbegemeinschaften oder im Gemeinderat müssten sich nicht nur die örtlichen Mittelständler engagieren, sondern möglichst alle Anlieger – von den Filialisten über Gastronomie und Dienstleistern bis zu den Immobilienbesitzern. Alle Betroffenen seien aufgerufen, Zeit und Budget bereitzustellen, damit Deutschland weiterhin lebens- und liebenswerte Innenstädte habe.
 
Man müsse aber auch erkennen, dass innerhalb der eigenen Branche noch längst nicht alle Hausaufgaben gemacht worden seien. Speziell das aktuelle Geschäftsmodell des Multilabelhandels scheine nicht mehr zeitgemäß. 
 
In einer solchen Situation müsse alles auf den Prüfstand. Angesichts der unsicheren Aussichten für 2026 und der volatilen Konsumstimmung würden neue Wege gebraucht, um mit gleichem oder sogar niedrigerem Umsatz mehr Rendite zu erzielen. Ein entscheidender Hebel sei das Warenmanagement, in dem noch viel Potential stecke. Die Vertikalen zeigten, was mit einer optimierten Zusammenarbeit von Handel und Industrie möglich werde.
 
„Natürlich werden wir an der einen oder anderen Stelle auch den Gürtel enger schnallen müssen. Bei den notwendigen Einsparungen könnten uns sicher auch intelligente KI-Lösungen helfen. Ich rate allen Unternehmen, sich auf diesem Gebiet auf dem Laufenden zu halten und dabei gerne auch die Informationsangebote des BTE zu nutzen“, führte Rauschen weiter aus.
 
Er schloss seine Ausführungen mit einer Aussage zur Bedeutung der Mitarbeitenden: „Im Kontakt mit den Kunden werden nach meiner festen Überzeugung auch 2026 die Mitarbeitenden auf der Fläche die zentrale Rolle spielen. Gerade im mittelständischen Fachhandel sind sie - neben Chefinnen und Chefs - als emotionale und fachkundige Botschafter des Unternehmens das größte Profilierungsinstrument gegenüber Großfilialisten und Onlinern. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in unserer Branche enorme Auswirkungen auf den Erfolg eines jeden Unternehmens und das wird sich so schnell auch nicht ändern.“

Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren