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Steigende Rohstoffkosten im Fokus: Auf der ASE präsentiert Barmag materialeffiziente Pumpentechnologie für Kleb- und Dichtstoffanwendungen. Foto (c) Barmag
Steigende Rohstoffkosten im Fokus: Auf der ASE präsentiert Barmag materialeffiziente Pumpentechnologie für Kleb- und Dichtstoffanwendungen.
20.08.2026

Barmag mit Dosierpumpenlösungen auf der ASE China

Vom 15. bis 17. September 2026 präsentiert der Geschäftsbereich Pumpen von Barmag auf der ASE China im Shanghai New International Expo Centre seine Lösungen für die präzise Förderung und Dosierung von Klebstoffen, Dichtstoffen und anderen hochviskosen Medien. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen hochpräzise Zahnrad-Dosierpumpen, die Anlagenbetreiber dabei unterstützen, Materialeinsatz, Prozessstabilität und Produktqualität nachhaltig zu optimieren. 

Präzision für Klebstoffe und Dichtstoffe
Die Anforderungen an moderne Kleb- und Dichtstoffanwendungen steigen kontinuierlich. Hersteller erwarten reproduzierbare Dosierergebnisse, minimale Materialverluste und eine zuverlässige Verarbeitung in zunehmend anspruchsvollen Prozessen. 

Vom 15. bis 17. September 2026 präsentiert der Geschäftsbereich Pumpen von Barmag auf der ASE China im Shanghai New International Expo Centre seine Lösungen für die präzise Förderung und Dosierung von Klebstoffen, Dichtstoffen und anderen hochviskosen Medien. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen hochpräzise Zahnrad-Dosierpumpen, die Anlagenbetreiber dabei unterstützen, Materialeinsatz, Prozessstabilität und Produktqualität nachhaltig zu optimieren. 

Präzision für Klebstoffe und Dichtstoffe
Die Anforderungen an moderne Kleb- und Dichtstoffanwendungen steigen kontinuierlich. Hersteller erwarten reproduzierbare Dosierergebnisse, minimale Materialverluste und eine zuverlässige Verarbeitung in zunehmend anspruchsvollen Prozessen. 

Materialeffizienz als Wettbewerbsvorteil
Auf der ASE China richtet Barmag den Fokus insbesondere auf seine Lösungen für Hot-Melt-Klebstoffe, PUR-Systeme, Silikone, Harze sowie Zwei-Komponenten-Kleb- und Dichtstoffe. Besonders die Pumpen der GA-/GX-Serie ermöglichen eine gleichmäßige, pulsationsarme Förderung dieser Medien und tragen damit zu einer gleichbleibend hohen Produktqualität sowie einem reduzierten Materialverbrauch bei. „Steigende Rohstoffkosten und wachsende Qualitätsanforderungen machen eine präzise Dosierung heute wichtiger denn je. Mit unseren Pumpen unterstützen wir Anwender dabei, ihre Prozesse effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten“, erklärt Andreas Heitzer, Key Account Manager des Geschäftsbereichs Pumpen.

Darüber hinaus bietet Barmag mit der GA-Serie Dosierpumpenlösungen für scherempfindliche Medien, bei denen die Produkteigenschaften während der Förderung erhalten bleiben müssen. Dies ist insbesondere bei bestimmten reaktiven Klebstoffen, Silikonen oder gefüllten Dichtstoffen von Bedeutung. Durch die schonende Förderung werden Produktveränderungen minimiert und ein gleichmäßiger Materialauftrag unterstützt. Das erhöht die Prozesssicherheit und sorgt für eine konstant hohe Qualität des Endprodukts.

Partner für anspruchsvolle Dosieranwendungen
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Dosiertechnik zählt Barmag zu den führenden Anbietern hochpräziser Zahnrad-Dosierpumpen für industrielle Anwendungen. Die Lösungen kommen weltweit in Klebe-, Dicht-, Beschichtungs-, Laminier- und Hot-Melt-Anlagen sowie in der Kunststoffverarbeitung zum Einsatz. Auf der ASE China lädt Barmag Fachbesucher dazu ein, sich über aktuelle Entwicklungen in der Dosier- und Fördertechnik auszutauschen und maßgeschneiderte Lösungen für zukünftige Klebstoff- und Dichtstoffanwendungen kennenzulernen.

Weitere Informationen:
ASE China Barmag Pumpen
Quelle:

Barmag

Foto (c) ThruDark
20.08.2026

ThruDark: Outdoor-Bekleidungskollektion für Frauen

ThruDark ist eine britische Outdoor-Bekleidungsmarke mit einer einzigartigen Markengeschichte. ThruDark wurde gegründet von zwei Männern. Die Firmengründer Staz und Louis haben bei den britischen Special Forces härteste Herausforderungen bewältigt und sich mit ihrer Marke purer Performance und Verlässlichkeit verschrieben. 

Was für die harten Jungs bei den Special Forces funktioniert, wird von ThruDark für den Einsatz in wilder, aber ziviler Umgebung neu gedacht. Die allermeisten Styles wurden bisher von Männern für Männer entwickelt – eigentlich logisch, wenn man die Expertise von Staz, Louis und ihrem Team zugrunde legt. Doch der Grundgedanke von ThruDark ist nicht exklusiv männlich; im Fokus steht die Bekleidungs-Performance für diejenigen, die sie tragen. 

ThruDark ist eine britische Outdoor-Bekleidungsmarke mit einer einzigartigen Markengeschichte. ThruDark wurde gegründet von zwei Männern. Die Firmengründer Staz und Louis haben bei den britischen Special Forces härteste Herausforderungen bewältigt und sich mit ihrer Marke purer Performance und Verlässlichkeit verschrieben. 

Was für die harten Jungs bei den Special Forces funktioniert, wird von ThruDark für den Einsatz in wilder, aber ziviler Umgebung neu gedacht. Die allermeisten Styles wurden bisher von Männern für Männer entwickelt – eigentlich logisch, wenn man die Expertise von Staz, Louis und ihrem Team zugrunde legt. Doch der Grundgedanke von ThruDark ist nicht exklusiv männlich; im Fokus steht die Bekleidungs-Performance für diejenigen, die sie tragen. 

Die Designerinnen und Designer bei ThruDark stellen im Sommer 2026 eine Outdoor-Bekleidungskollektion für Frauen vor. Die neue Oryon Women’s Serie umfasst Wander-T-Shirts, Hosen und Leggings und baut auf den positiven Grundlagen auf, die durch die Force Activewear Women’s Range gelegt wurden, die Anfang dieses Jahres lanciert wurde. Da sich immer mehr Frauen an ThruDark für hochwertige, hochfunktionale Bekleidung wenden, reagiert die neue Oryon Women’s Range auf die wachsende Nachfrage.

Neue Styles, gleiche DNA 
Die Kollektion umfasst leichte und atmungsaktive Merino-Woll-T-Shirts, strapazierfähige Wanderhosen und bequeme Stretch-Leggings. Die Kollektion bietet einen hohen UPF und schützt die Trägerin vor den schädlichen Auswirkungen längerer UV-Exposition. Die Oryon Women’s Range ist in verschiedenen Passformen und Farben erhältlich und bietet einen eigenen, unverwechselbaren Charakter bei gleichzeitig subtiler visueller Ästhetik.

Weitere Informationen:
ThruDark Outdoorbekleidung
Quelle:

ThruDark 

20.08.2026

Praxistaugliche Ausgestaltung des Produktsicherheitsgesetzes gefordert

Mit der Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes werden die europäischen Vorgaben zur allgemeinen Produktsicherheit in nationales Recht überführt. Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband unterstützt Südwesttextil das Ziel eines hohen Verbraucherschutzniveaus, fordert aber eine praxistaugliche, verhältnismäßige und rechtssichere Ausgestaltung. Dieser stehen aktuell mangelnde Rechtsklarheit und ein unverhältnismäßiger administrativer Aufwand entgegen.

Mit der Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes werden die europäischen Vorgaben zur allgemeinen Produktsicherheit in nationales Recht überführt. Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband unterstützt Südwesttextil das Ziel eines hohen Verbraucherschutzniveaus, fordert aber eine praxistaugliche, verhältnismäßige und rechtssichere Ausgestaltung. Dieser stehen aktuell mangelnde Rechtsklarheit und ein unverhältnismäßiger administrativer Aufwand entgegen.

Risiko muss den Unterschied machen
So fehlt im Änderungsgesetz eine Differenzierung nach Risikoklassen, sodass die Vielfalt textiler Anwendungen nicht ausreichend berücksichtigt wird. Unternehmen müssen eine Risikoanalyse erstellen – egal, ob es sich um ein T-Shirt oder einen Schlafsack mit integrierter Kapuze handelt. Was bei einem Schlafsack aufgrund zusätzlicher Anforderungen, etwa hinsichtlich der Entflammbarkeit, angemessen sein kann, führt bei einem einfachen T-Shirt zu einem unverhältnismäßigen Analyse- und Dokumentationsaufwand. Südwesttextil fordert deshalb eine systematische Kategorisierung textiler Produkte nach Risikoklassen, ein vereinfachtes Verfahren für risikoarme Standardtextilien und klare Vorgaben für Produkte mit höherem Gefährdungspotenzial.

Piktogramme und digitale Lösungen statt zusätzlicher Bürokratie
Bürokratischer Mehraufwand lässt sich aus Perspektive von Südwesttextil auch bei den Sprachanforderungen reduzieren. Aktuell ist vorgesehen, dass sämtliche Anweisungen und Sicherheitsinformationen in deutscher Sprache abzufassen sind. Aus Sicht des Verbands sollte diese Vorgabe auf sicherheitsrelevante Warnhinweise beschränkt werden. Für darüber hinausgehende Informationen sollten international anerkannte Piktogramme genutzt und die digitale Bereitstellung als gleichwertige Alternative zur physischen Kennzeichnung ermöglicht werden. 

Keine nationalen Sonderwege bei Rückrufen
Südwesttextil kritisiert zudem, dass die Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes bei der Rückrufregelung über die europäische Regulierung hinausgeht. Während diese auf Produkte abstellt, die Verbraucherinnen und Verbrauchern bereits bereitgestellt wurden, erweitert die deutsche Regelung den Rückrufbegriff auch auf gewerbliche Endnutzer. Liefert ein Textilunternehmen beispielsweise Arbeitskleidung an eine Hotelkette oder eine gewerbliche Wäscherei, entstehen dadurch zusätzliche Informations- und Abwicklungspflichten. Südwesttextil fordert deshalb eine Anpassung der nationalen Rückrufregelung an die europäischen Vorgaben.

Gleiche Regeln brauchen gleiche Kontrollen
Für faire Wettbewerbsbedingungen müssen bestehende Vorgaben gegenüber allen Marktteilnehmern gleichermaßen durchgesetzt werden. Das gilt insbesondere mit Blick auf den stark wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten: Allein nach Deutschland gelangen täglich mehr als 400.000 Pakete. Die neue Fassung des Produktsicherheitsgesetzes gibt den Marktüberwachungsbehörden dafür auch gegenüber Online-Plattformen konkrete Instrumente an die Hand: Bei nichtkonformen oder gefährlichen Produkten können sie unter anderem die Entfernung von Inhalten, Zugangssperren oder Warnhinweise anordnen. 

„Hohe Produktsicherheit und eine bürokratiearme Umsetzung sind kein Widerspruch. Entscheidend ist, dass Anforderungen dem tatsächlichen Risiko eines Produkts entsprechen und für Unternehmen rechtssicher umsetzbar bleiben. Statt regelkonforme produzierende Unternehmen mit unverhältnismäßigen Vorgaben zu belasten, müssen bestehende Regeln konsequent nicht nur gegenüber im Binnenmarkt ansässigen, sondern auch gegenüber aus Drittstaaten importierenden Wirtschaftsakteuren durchgesetzt und die Möglichkeiten der Marktüberwachung ausgeschöpft werden. Nur so schaffen wir wirksamen Verbraucherschutz und faire Wettbewerbsbedingungen“, betont Edina Brenner, Hauptgeschäftsführerin von Südwesttextil. 

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V. 

Garne aus rezyklierten Glasfasern Foto (c) DITF
Garne aus rezyklierten Glasfasern
18.08.2026

Europa setzt bei ausgedienten Windrotorblättern auf Recycling

Seit 2026 hat sich Europas Windenergiebranche selbst verpflichtet, dass Rotorblätter von Windturbinen nicht auf Deponien enden, wenn sie das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Das von der EU geförderte Forschungsprojekt REWIND zeigt Wege auf, diese Verbundwerkstoffabfälle wiederzuverwenden. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) sind einer von 13 Projektpartnern aus sieben Ländern.

REWIND steht für Efficient Decommissioning, Repurposing and Recycling to increase the Circularity of end-of-life Wind Energy Systems. Die Projektpartner entwickeln grundlegende Technologien und Verfahren für die Demontage, das Recycling und die Wiederverwendung der Verbundwerkstoffe. Ziel ist es, die Windrotorblätter kreislauffähig zu machen statt sie zu deponieren oder zu verbrennen.

Das Konsortium hat ein Modell validiert, mit dem sich das mechanische Verhalten der wiedergewonnenen Materialien mit einer Genauigkeit von über 90 % vorhersagen lässt. Damit sind sie für anspruchsvolle Anwendungen wie zum Beispiel in Elektrofahrzeugen oder als Dämmstoff geeignet.

Seit 2026 hat sich Europas Windenergiebranche selbst verpflichtet, dass Rotorblätter von Windturbinen nicht auf Deponien enden, wenn sie das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Das von der EU geförderte Forschungsprojekt REWIND zeigt Wege auf, diese Verbundwerkstoffabfälle wiederzuverwenden. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) sind einer von 13 Projektpartnern aus sieben Ländern.

REWIND steht für Efficient Decommissioning, Repurposing and Recycling to increase the Circularity of end-of-life Wind Energy Systems. Die Projektpartner entwickeln grundlegende Technologien und Verfahren für die Demontage, das Recycling und die Wiederverwendung der Verbundwerkstoffe. Ziel ist es, die Windrotorblätter kreislauffähig zu machen statt sie zu deponieren oder zu verbrennen.

Das Konsortium hat ein Modell validiert, mit dem sich das mechanische Verhalten der wiedergewonnenen Materialien mit einer Genauigkeit von über 90 % vorhersagen lässt. Damit sind sie für anspruchsvolle Anwendungen wie zum Beispiel in Elektrofahrzeugen oder als Dämmstoff geeignet.

An den DITF werden aus den von den Projektpartnern rezyklierten Glas- und Carbonfasern Garne und Gewebe für neue Bauteile oder für Reparatur-Sets von Windkraftanlagen entwickelt. In einem ersten Schritt wurden recycelte Fasern untersucht, vor allem im Hinblick darauf, für welche Verarbeitungsverfahren sie geeignet sind.

Das Forschungsteam verfolgt zwei unterschiedliche Verfahren. In der ersten Prozessroute werden die rezyklierten Glasfasern zu hochwertigen textilen Verstärkungsstrukturen verarbeitet. Dazu werden die Fasern vorgeöffnet, gekrempelt, zu Garnen versponnen und anschließend zu Geweben verarbeitet, die entweder in eine oder in zwei Richtungen verstärkt sind. Ein erster Meilenstein war die Entwicklung eines rezyklierten Glasfasergarns (rGF/Polyamid-6-Garns) mit einem Faservolumengehalt von rund 40 %, das für thermoplastische Verbundanwendungen, beispielsweise für Strukturbauteile im Automobilbau, geeignet ist.

Es ist darüber hinaus gelungen, ein Garn herzustellen, das sogar aus 98 % rezyklierten Glasfasern besteht. Daraus wurde ein Gewebe mit paralleler Faserausrichtung (UD-Gewebe) gefertigt. Damit konnte erstmals gezeigt werden, dass sich gezielt ausgerichtete textile Verstärkungsstrukturen aus rezyklierten Glasfasern herstellen lassen, die optimal an mechanische Belastungen angepasst sind.

Die zweite Prozessroute untersucht die Verarbeitung von Long-Fiber-Delamination-(LFD)-Tapes, die direkt aus Windrotorblättern gehobelt werden, zu UD-Geweben. Diese LFD-Tapes stellen eine neuartige Klasse textiler Halbzeuge aus vollständig ausgehärtetem glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK)-Rezyklat dar. Derzeit wird untersucht, inwieweit sie sich diese Zwischenprodukte als leistungsfähige Verstärkungsstrukturen für Faserverbundwerkstoffe eignen.

 

Quelle:

DITF