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Foto (c) Neo.Fashion.
08.06.2026

Neo.Fashion. Berlin: Modenachwuchs macht sich auf zu neuen Ufern

Über 620 Talente, neun Ausgaben, ein Meilenstein: Die Neo.Fashion. feiert im Juli ihre 10. Edition und setzt mit neuer Struktur ein Zeichen für nachhaltige Nachwuchsförderung in der deutschen Modebranche. Die Plattform für Mode-Nachwuchs begeht ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Neuausrichtung und einem Standortwechsel: Die Neo.Fashion. findet im Rahmen der Berlin Fashion Week vom 2. bis 4. Juli 2026 in einer ehemaligen Industriehalle am „Neuen Ufer 13“ in Berlin-Moabit statt. Seit der Gründung 2017 haben mehr als 620 Absolvent:innen ihre Kollektionen präsentiert; in diesem Jahr werden bis zu 80 Teilnehmende in über zehn Shows erwartet. Auf dem Programm stehen die Best Graduates Shows und Aspiring Designer Shows; zudem werden der Neo.Fashion. Award und der Digital Fashion Award verliehen. Zugesagt haben bislang zehn Hochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Ukraine. Inhaltlich steht insbesondere das Thema Nachhaltigkeit im Fokus der Arbeiten. Mit der Gründung des gemeinnützigen Neo.Fashion. e.V. im Jahr 2025 wurden zudem die organisatorischen Strukturen professionalisiert und die Grundlage für eine langfristige Nachwuchsförderung gestärkt. 

Über 620 Talente, neun Ausgaben, ein Meilenstein: Die Neo.Fashion. feiert im Juli ihre 10. Edition und setzt mit neuer Struktur ein Zeichen für nachhaltige Nachwuchsförderung in der deutschen Modebranche. Die Plattform für Mode-Nachwuchs begeht ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Neuausrichtung und einem Standortwechsel: Die Neo.Fashion. findet im Rahmen der Berlin Fashion Week vom 2. bis 4. Juli 2026 in einer ehemaligen Industriehalle am „Neuen Ufer 13“ in Berlin-Moabit statt. Seit der Gründung 2017 haben mehr als 620 Absolvent:innen ihre Kollektionen präsentiert; in diesem Jahr werden bis zu 80 Teilnehmende in über zehn Shows erwartet. Auf dem Programm stehen die Best Graduates Shows und Aspiring Designer Shows; zudem werden der Neo.Fashion. Award und der Digital Fashion Award verliehen. Zugesagt haben bislang zehn Hochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Ukraine. Inhaltlich steht insbesondere das Thema Nachhaltigkeit im Fokus der Arbeiten. Mit der Gründung des gemeinnützigen Neo.Fashion. e.V. im Jahr 2025 wurden zudem die organisatorischen Strukturen professionalisiert und die Grundlage für eine langfristige Nachwuchsförderung gestärkt. 

Was 2017 mit einer Vision begann, ist heute eine feste Größe für junge Fashion Designerinnen und -Designer in Deutschland: Die Neo.Fashion. feiert in diesem Jahr ihre 10. Edition. 2019 wurde die Neo.Fashion. erstmals Teil der offiziellen Berlin Fashion Week und hat sich seitdem im Kalender der internationalen Modewoche etabliert. Mit den Best Graduates Shows, den Aspiring Designer Shows, dem Neo.Fashion. Award sowie dem im vergangenen Jahr erstmals verliehenen Digital Fashion Award ist ein besonderes Ökosystem entstanden, das weit über eine reine Präsentationsplattform hinausgeht. 

Mit der Gründung des gemeinnützigen Neo.Fashion. e.V. im Jahr 2025 markiert die Initiative einen wichtigen Schritt in Richtung langfristiger und strukturierter Nachwuchsförderung. Ein breit aufgestelltes Organisationsteam bearbeitet in der neuen Aufstellung die unterschiedlichen Bereiche der Neo.Fashion. von der Hochschulkoordination über Kommunikation und Marketing bis hin zur technischen Umsetzung und den Kontakten zur Modeindustrie, zur Textilforschung und zu StartUps. Workshops, Wettbewerbe, Mentoring-Programme und internationale Kooperationen gehören künftig zum erweiterten Angebot der Neo.Fashion.  

Außerdem vollzieht die Neo.Fashion. eine räumliche Neuorientierung: Vom 2. bis 4. Juli 2026 – wie immer zur Berlin Fashion Week – zieht die Veranstaltung diesmal ins „Neues Ufer 13“ in Berlin-Moabit: eine ehemalige Industriehalle, die mit ihrer rohen, urbanen Ästhetik einen authentischen Rahmen für junge, unverbrauchte Modesprache bietet. „Wir verstehen das ‚Neues Ufer‘ als eine Metapher: Für uns als Format, das sich seit zehn Jahren immer wieder neu erfindet. Und für die Talente, die hier ihre Kollektionen zeigen und deren Ziel ein neues Ufer ist“, so Jens Zander, Geschäftsführer der Agentur S49 für Markeninszenierung, Gründer der Neo.Fashion und Leiter des neuen Neo.Fashion. e.V. In diesem Team konzentriert sich Zander auf die Produktion und strategische Weiterentwicklung der Plattform. 

Vorgesehen sind wieder über zehn professionelle Modenschauen, in denen ausgewählte Absolvent:innen aus nahezu allen deutschen Modehochschulen ihre Kollektionen präsentieren. Pro Schau zeigen jeweils sechs bis acht Nachwuchsdesigner:innen ihre Arbeiten. Insgesamt treten im Juli bis zu 80 Teilnehmende vor ein breites öffentliches Publikum – weit über die Fachwelt hinaus. In diesem Ansatz unterscheidet sich die Neo.Fashion. von anderen Formaten. 

Ihre Teilnahme bereits fest zugesagt haben zehn Hochschulen: die Hochschule Pforzheim (Pforzheim), die Hochschule Niederrhein (Krefeld, Mönchengladbach), die AMD Akademie Mode & Design (Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Wiesbaden, München), die Hochschule Reutlingen (Reutlingen), die Hochschule Hannover (Hannover), die Hochschule Bielefeld (Bielefeld), die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – HTW Berlin (Berlin), die Hochschule Macromedia (Berlin), die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Halle/Saale) sowie die HAW - Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Hamburg). International dabei sind die Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Linz, Österreich), die Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel – HGK FHNW (Basel, Schweiz), Fashion Art Toronto (Toronto, Kanada) sowie die Kyiv National University of Technologies and Design – KNUTD (Kyjiw, Ukraine). 

Ein Thema zieht sich durch nahezu alle auf der Neo.Fashion. präsentierten Kollektionen: Nachhaltigkeit. Was vor zehn Jahren noch Nischenthema war, ist heute essenzieller Bestandteil und Motor der kreativen Arbeit junger Designer:innen. Von der Materialwahl über Produktionsprozesse bis hin zu zirkulären Designansätzen – die Neo.Fashion.-Absolventinnen und -Absolventen denken Mode von Grund auf neu und setzen Standards für eine verantwortungsvolle Zukunft der Branche. Die Neo.Fashion. fördert diesen Wandel aktiv und schafft Raum für innovative, nachhaltige Ansätze. 

Nachwuchsförderung als Investition in die Zukunft 
Die gesamte deutsche Modewirtschaft – einschließlich Handel, Start-ups und FashionTech – erwirtschaftet nach Berechnungen von Oxford Economics im Auftrag des Fashion Council Germany (FCG) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) einen BIP-Beitrag von rund 70 Milliarden Euro und sichert rund eine Million Arbeitsplätze. Die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie erwirtschaftet davon jährlich rund 32 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt über 120.000 Menschen in rund 1.400 Unternehmen. Der gesamte deutsche Bekleidungsmarkt verzeichnete 2025 einen Umsatz von rund 67,7 Milliarden Euro. 

Um diese Position zu halten und auszubauen, braucht es kontinuierliche Nachwuchsförderung. Plattformen wie die Neo.Fashion. spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie bilden die Schnittstelle zwischen Ausbildung und Berufseinstieg und ermöglichen es jungen Designer:innen, sich mit der Industrie zu vernetzen und erste Sichtbarkeit zu erlangen. 

Erfolgsgeschichten und internationale Partnerschaften 
Die Bedeutung der Neo.Fashion. als Sprungbrett für junge Designer:innen zeigt sich in zahlreichen Erfolgsgeschichten: Viele Absolventinnen und Absolventen, die ihre erste Kollektion auf der Neo.Fashion. präsentierten, sind dort heute mit eigenen Labels vertreten und haben sich als feste Größen im Kalender der Berlin Fashion Week etabliert. 

Besonders hervorzuheben ist die seit 2022 bestehende Partnerschaft mit der Ukrainian Fashion Week, die ukrainischen Designtalenten trotz der schwierigen Situation in ihrer Heimat eine internationale Bühne bietet. Strategische Partner wie der Fashion Council Germany (FCG) und der Gesamtverband textil+mode unterstützen die Neo.Fashion. dabei, die Reichweite zu vergrößern und jungen Talenten Türen in die Industrie zu öffnen. 

Neo.Fashion. – das Ökosystem 
Best Graduates Show: Die Hauptshow der Neo.Fashion. während der Berlin Fashion Week, bei der die besten Abschlusskollektionen von Modedesign-Studierenden aus ganz Deutschland in professionellen Laufsteg-Shows präsentiert werden. 

Neo.Fashion. Award: Auszeichnung für herausragende Nachwuchstalente, die sich durch besondere Kreativität, Innovation oder nachhaltige Ansätze in ihren Kollektionen auszeichnen und damit Impulse für die Zukunft der Modebranche setzen. 

Aspiring Designer Shows: Plattform für junge Designerinnen und Designer, die bereits erste Schritte in die Selbstständigkeit gemacht haben und ihre eigenen Labels aufbauen – sie erhalten die Möglichkeit, ihre aktuellen Kollektionen einem breiten Fachpublikum vorzustellen. 

Digital Fashion Award: Die Einführung im Jahr 2025 setzt Zeichen für eine Mode, die den digitalen Raum nicht mehr nur als Werkzeug, sondern als eigenständigen Gestaltungsort begreift. Für die Neo.Fashion. markiert er einen zentralen Schritt in der Weiterentwicklung des Formats und eröffnet ein neues Kapitel in der Förderung digitaler Nachwuchstalente. 

Strickkopf der OV 3.2 QCe. Foto: (c) Mayer & Cie
Strickkopf der OV 3.2 QCe.
27.05.2026

Mayer & Cie. Global: Neues Kapitel auf der ITM 2026

Die ITM 2026 markiert für Mayer & Cie. Global den Beginn eines neuen Kapitels. Erstmals präsentiert sich das Unternehmen der internationalen Textilmaschinenbranche in seiner neuen Aufstellung: mit bewährter deutscher Rundstricktechnologie, einem klaren Bekenntnis zum Standort Albstadt und einem international geprägten, agilen Managementansatz. Gemeinsam mit dem türkischen Partner Mayer Mümessillik zeigt Mayer & Cie. Global in Istanbul vom 9. bis 13. Juni 2026 zwei Maschinen des Typs OV 3.2 QCe – und zugleich die zukünftige Ausrichtung der Marke: weg vom reinen Hardware-Spezialisten, hin zum Lösungsanbieter für individuelle Strickanforderungen.

Die ITM 2026 markiert für Mayer & Cie. Global den Beginn eines neuen Kapitels. Erstmals präsentiert sich das Unternehmen der internationalen Textilmaschinenbranche in seiner neuen Aufstellung: mit bewährter deutscher Rundstricktechnologie, einem klaren Bekenntnis zum Standort Albstadt und einem international geprägten, agilen Managementansatz. Gemeinsam mit dem türkischen Partner Mayer Mümessillik zeigt Mayer & Cie. Global in Istanbul vom 9. bis 13. Juni 2026 zwei Maschinen des Typs OV 3.2 QCe – und zugleich die zukünftige Ausrichtung der Marke: weg vom reinen Hardware-Spezialisten, hin zum Lösungsanbieter für individuelle Strickanforderungen.

„Die ITM ist eine der wichtigsten Messen im Textilmaschinenbereich und die Türkei gehört zu unseren wichtigsten Märkten“, sagt Stefan Bühler, Area Sales Manager bei Mayer & Cie. Global. „Wir freuen uns, dass wir die Ausrichtung von Mayer & Cie. Global auf dieser wichtigen Messe präsentieren können.“ Stefan Bühler gehört, ebenso wie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zum neuen, alten Team hinter der Marke Mayer & Cie. Diese Mannschaft wächst stetig, derzeit insbesondere um erfahrene Mitarbeitende in der Produktion. Die arbeiten mit Hochdruck daran, dass im Sommer wieder Rundstrickmaschinen das Werk in Albstadt-Tailfingen verlassen können.

Bewährter deutscher Maschinenbau von Mayer & Cie.
Gemeinsam mit Mayer Mümessillik stellt das Messe-Team von Mayer & Cie. Global bewährte Mayer & Cie.-Rundstrickmaschinen auf der ITM aus. Dabei handelt es sich um zwei Modelle der OV 3.2 QCe, einer Rundstrickmaschine für Double Jersey – und einem Bestseller von Mayer & Cie. Die OV 3.2 QCe ist mit einem Durchmesser von 30 bis 36 Zoll erhältlich. Auf dieser Maschine können Gestricke in feinen Teilungen bis E 40 produziert werden; eines der beiden ITM-Exponate weist diese Möglichkeit auf. „Diese Maschinen sprechen erfolgreich das hochwertige Interlock-Segment an, in der Türkei ebenso wie in zahlreichen weiteren Märkten weltweit“, so Stefan Bühler.

Neuer Ansatz für die Premiummarke
Neben der technisch ausgefeilten Hardware, die weiterhin Ausweis jedes Produkts der Marke Mayer & Cie. bleiben wird, nimmt Mayer & Cie. Global zukünftig stärker den Mehrwert seiner Kunden in den Fokus. Dieser liegt in der optimalen Stricklösung für eine spezielle Stoffanforderung. „Das Produkt, mit dem sich unser Kunde vom Wettbewerb absetzen kann, rechtfertigt unsere Maschine“, sagt Xu Hongjie, der neue Eigentümer und Geschäftsführer von Mayer & Cie. Global. Gleichzeitig ist es das erklärte Ziel, die Arbeit mit einer Mayer & Cie.-Maschine für die Anwender so simpel und einfach wie möglich zu gestalten.

Bekenntnis zu „Made in Germany“
Xu Hongjie bekennt sich für Mayer & Cie. klar zum Prinzip „Made in Germany“. Die Marke zielt weiterhin auf das Premiumsegment ab, mit dem bekannt breiten Produktportfolio. Albstadt bleibt das globale Zentrum für Forschung und Entwicklung, ebenso der Produktionsstandort für Premium-Maschinen und zugleich Fertigungsort zentraler Präzisionskomponenten. Xu Hongjie selbst arbeitet vor Ort und in Vollzeit am Stammsitz in Albstadt. 

Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Huixing lautet das Credo „Synergien nutzen und Portfolio ergänzen“. Konkret bedeutet das unter anderem, dass Huixing mit seinen Maschinen das mittlere bis untere Preissegment bedient, während Mayer & Cie. weiterhin in seinem technologisch ausgefeilten, anspruchsvollen Marktbereich agiert. 

Netzwerk aus weltweiten Vertretungen
Neben dem erfahrenen Team aus Mitarbeitenden setzt Mayer & Cie. Global nach Möglichkeit die Zusammenarbeit mit seinen langjährigen und kompetenten Vertretungen fort – so wie vor Ort in der Türkei. Das 1993 gegründete Unternehmen Mayer Mümessillik Tekstil Tic. Ltd. Şti. mit Sitz in Istanbul ist seit über 30 Jahren ein verlässlicher Partner von Mayer & Cie. Als exklusiver Vertreter für Rundstrickmaschinen in der Türkei hat sich das Unternehmen als wichtiger Akteur im türkischen Textilmaschinenmarkt etabliert

Neues Kapitel für eine Traditionsmarke
Mit diesen strategischen Grundsätzen bleibt Mayer & Cie. seinen ingenieurtechnischen Wurzeln treu und richtet sich gleichzeitig deutlich agiler und näher am Markt aus. „Zuhören, umsetzen, verbessern – und schnell handeln“, fasst Geschäftsführer Xu seine Philosophie zusammen. Dafür setzt das Unternehmen auf kürzere Entscheidungswege, weniger Komplexität und eine offene Kommunikation. Ziel ist es, bewährte deutsche Ingenieurskunst mit mehr Agilität, Kundennähe und Geschwindigkeit zu verbinden. Die ITM 2026 markiert damit nicht nur den Messeauftritt eines bekannten Maschinenbauunternehmens – sondern den Beginn eines neuen Kapitels für Mayer & Cie. Global.

Quelle:

Mayer & Cie

Rendering des ValuePack Foto BB Engineering GmbH
Rendering des ValuePack
13.05.2026

BB Engineering auf der ITM 2026, Istanbul

Bei der kommenden ITM in Istanbul vom 9. bis 13. Juni im Tüyap Fair Convention and Congress Center in Halle 7, Stand 702B, wird BB Engineering wieder an einem gemeinschaftlichen Stand mit dem Mutterhaus Barmag und der Vertretung Tekstil Servis vertreten sein. Der deutsche Maschinenbauer zeigt sich abermals als Experte in Kunstfaser- und Recyclingtechnologie und wird sich mit seinem gesamten Produktportfolio, welches sowohl Komponenten wie Extruder und Filter, als auch komplette Anlagen zum Spinnen von Kunstfasern, der Lufttexturierung und dem Recycling von PET umfasst. 

Bei der kommenden ITM in Istanbul vom 9. bis 13. Juni im Tüyap Fair Convention and Congress Center in Halle 7, Stand 702B, wird BB Engineering wieder an einem gemeinschaftlichen Stand mit dem Mutterhaus Barmag und der Vertretung Tekstil Servis vertreten sein. Der deutsche Maschinenbauer zeigt sich abermals als Experte in Kunstfaser- und Recyclingtechnologie und wird sich mit seinem gesamten Produktportfolio, welches sowohl Komponenten wie Extruder und Filter, als auch komplette Anlagen zum Spinnen von Kunstfasern, der Lufttexturierung und dem Recycling von PET umfasst. 

Neues, patentiertes Spinnpaket “ValuePack” 
Mit dem neuen und patentierten Spinnpaket zeigt BB Engineering seine Kompetenz in Sachen Kunstfaserspinnen. Bisher waren Spinnpakete entweder mit Metallpuder („Sand“) oder mit Kerzen als Filtermedien ausgestattet. Beide Varianten haben ihre Berechtigung für spezifischen Anwendungen, sind gleichermaßen mit Vor- und Nachteilen verbunden. Während Sandpakete vor allem mit Homogenität punkten und sich somit für Virgin Material anbieten, bieten Pakete mit Filterkerzen eine vergrößerte Filterfläche und wurden ursprünglich speziell für Recyclinganwendungen entwickelt. Die große Filterfläche führt zu einer besseren Filterperformance und Standzeit, geht aber gleichzeitig einher mit einer niedrigeren Fluxrate und Scherung. Darunter kann die Homogenität leiden. Das ValuePack vereint beide Methoden – Metallsand und Kerzen – in einer 2-Schritt-Filtration. Die Schmelze passiert zuerst die Filterkerze und wird hier über eine große Filterfläche mit bis zu 15 µm optimal gefiltert. Anschließend durchläuft die Schmelze die Sandkammer, wo vorallem Homogenisierung und Scherung stattfinden. So simpel das Konzept ist, so innovativ und vorteilhaft ist es. BB Engineering ist Pionier mit seiner mehrschrittige Filtration im Spinnpaket. Das Resultat sind eine signifikant bessere Homogenität hinsichtlich Temperatur und Viskosität, verbesserte Spinnperformance und höhere Garnqualität für einen breiten Anwen-dungsbereich, welcher über reines Recycling hinaus geht. Ein weiterer Vorteil des ValuePack ist, dass es bereits druckunabhängig abgedichtet ist. Das vermeidet Undichtigkeiten, die bei selbstdichtenden Paketen auftreten können, und ermöglicht ein größeres Prozessfenster. Bestehende Anlagen lassen sich unkompliziert auf das konstruktionsbedingt etwas längere ValuePack umrüsten. 

VarioFil® 
So zum Beispiel die beliebte Kompaktspinnanlage VarioFil® von BB Engineering. Überschaubare Größe, Flexibilität und eine einheitlich hohe Garnqualität – dafür steht VarioFil® und das schätzen die türkischen Faser- und Textilproduzenten. „Unsere Kompaktspinnanlage bedient die Bedürfnisse des türkischen Textilmarktes perfekt. Fasern und Garne unserer VarioFil®-Kunden werden beispielsweise in Kleidung, Teppichen oder textilen Fahrzeugteilen wie Sitzbezügen oder Gurten verarbeitet.“ berichtet Ralf Morgenroth, Head of Sales and Customer Service. Mit über 60 installierten Anlagen seit Markteinführung ist die Türkei der größte Markt für VarioFil®. Dementsprechend wird BB Engineering auch in diesem Jahr mit seiner Kompaktspinnanlage auf der ITM für Kunden, Interessenten und Fachpublikum vertreten sein. VarioFil® erzeugt hochqualitative Garne (POY, FDY, HTY, LSY, HMY) aus allen gängigen Polymeren mit einer Produktionskapazität von bis zu 450 kg/h pro Extruder. Auch recyceltes PET oder Flaschenflakes verspinnt VarioFil® rPET direkt zu POY oder FDY mit überzeugender Qualität.

COBRA® Filter setzt neue Maßstäbe
Bereits auf der Plastics Recycling Show Europe und der K 2025 stellte BB Engineering den neuen COBRA® Filter vor – und setzte damit neue Maßstäbe. Bei der Entwicklung verfolgte das Unternehmen klare Ziele: Der Filter sollte steigenden Verschmutzungsgraden im Recycling gerecht werden, Filterwechsel und Reinigung durch Automatisierung vereinfachen sowie die Betriebskosten deutlich senken.

Das Ergebnis ist ein System, das kontinuierliche Großflächenfiltration mit einer automatisierten, chemiefreien Zwischenreinigung kombiniert. Zwei Filtereinsätze mit automatischer Umschaltung sorgen für einen stabilen, sicheren und unterbrechungsfreien Betrieb. Dadurch bewältigt COBRA® selbst hohe Verschmutzungsgrade, an denen herkömmliche Kerzenfilter oder Siebwechsler an ihre Grenzen stoßen. Die integrierte Reinigung verlängert die Standzeiten der Filtermedien erheblich. Gleichzeitig reduziert sie den Bedienaufwand sowie Schmelzeverluste und Energiebedarf – ganz ohne den Einsatz von Chemikalien. Das erhöht die Prozesssicherheit und senkt die Betriebskosten signifikant.

Als vielseitige Lösung eignet sich COBRA® sowohl für die Grob- als auch für die Feinfiltration. Neben dem PET-Recycling ist das System auch für weitere Anwendungen wie der Kunststoffspinnerei geeignet und kann hier effizienzsteigernd eingesetzt bzw. nachgerüstet werden. 

Quelle:

BB Engineering GmbH