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Winter Night Impressions ©INNATEX
Winter Night Impressions
08.01.2026

57. INNATEX: Marken, Formate und Fragestellungen zum nachhaltigen Markt

Während auch nachhaltige Mode wirtschaftlich unter Druck steht, zeigt die INNATEX im Messecenter Hofheim Rhein-Main, dass die Branche weiterhin an tragfähigen Modellen arbeitet. Die ausgebuchte 57. Ausgabe der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien stellt sich programmatisch dem aktuellen Branchendiskurs: die öffentliche Relevanz sowie der Verkauf von Green Fashion. 

Mit neuen Formaten, der Premiere der Evolution Stage und aktuellen Buzz-Themen, rückt die Orderplattform Herausforderungen und Lösungsansätze in den Vordergrund. Zu den ausstellenden Marken gehören sowohl etablierte Player wie Recolution, Dawn Denim, Vaude, Mela, Rotholz, Two Thirds, Reiff und Moea, als auch erstmals ausstellende Marken. 

„Unsere Flächen sind wieder ausgebucht, viele Marken berichten von gefüllten Terminkalendern – und trotzdem bleibt Unsicherheit“, stellt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX, fest. „Niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt. Aber wir können zumindest eines beeinflussen, nämlich eine INNATEX, die maximalen Mehrwert bietet: mit Handelsempfehlungen, innovativen Impulsen, Tools und Raum für ehrlichen Austausch.“ 

Während auch nachhaltige Mode wirtschaftlich unter Druck steht, zeigt die INNATEX im Messecenter Hofheim Rhein-Main, dass die Branche weiterhin an tragfähigen Modellen arbeitet. Die ausgebuchte 57. Ausgabe der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien stellt sich programmatisch dem aktuellen Branchendiskurs: die öffentliche Relevanz sowie der Verkauf von Green Fashion. 

Mit neuen Formaten, der Premiere der Evolution Stage und aktuellen Buzz-Themen, rückt die Orderplattform Herausforderungen und Lösungsansätze in den Vordergrund. Zu den ausstellenden Marken gehören sowohl etablierte Player wie Recolution, Dawn Denim, Vaude, Mela, Rotholz, Two Thirds, Reiff und Moea, als auch erstmals ausstellende Marken. 

„Unsere Flächen sind wieder ausgebucht, viele Marken berichten von gefüllten Terminkalendern – und trotzdem bleibt Unsicherheit“, stellt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX, fest. „Niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt. Aber wir können zumindest eines beeinflussen, nämlich eine INNATEX, die maximalen Mehrwert bietet: mit Handelsempfehlungen, innovativen Impulsen, Tools und Raum für ehrlichen Austausch.“ 

INNATEX Evolution Stage: Brands stehen fest 
Die ‚Evolution Stage – Shaping Tomorrow’s Fashion‘ versammelt Labels, die Design, Qualität und Zukunftsfähigkeit vereinen und präsentiert sie auf einer Fläche in Form eines Concept Stores. Konzipiert und kuratiert von Designer Jonathan Radetz steht das Format für Wirtschaftlichkeit, die Nutzung von Synergien und eine verkaufsstarke Sortimentsgestaltung am Point of Sale. Ausgewählt für die Premiere wurden die Labels Maatroom, VIDAR Sport, Jungle Folk, ZAMT, Halt.Clothing, DeLin und Makesomebodyhappy. 

Wissen und Handelsempfehlungen für eine Branche im Umbruch 
Das weitere Rahmenprogramm greift ebenfalls Fragestellungen auf, mit denen Marktteilnehmer:innen sich beschäftigen sollten, um fit für die Zukunft zu bleiben: von KI-gestützten Strategien im Modeeinzelhandel über langfristige Entwicklungen in Design und Produktkonzeption bis zur Bedeutung von Langlebigkeit und Markenarbeit für Kaufentscheidungen.

Quelle:

INNATEX 

© Alcova/Messe Frankfurt
05.01.2026

Heimtextil 2026: Künstliche Intelligenz im Fokus

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

KI von der Bühne in die Praxis
Zentraler Wissens-Hub ist die Texpertise Stage in Halle 6.0. Hier bündelt die Heimtextil ein Content-Programm und übersetzt technologische Innovation in konkrete Praxisimpulse. Zu den Highlights zählt der Live-Talk mit Tim Fu: Der Londoner Architekt und KI-Pionier diskutiert mit Simon Keane-Cowell, Chefredakteur Architonic, über Raumgestaltung im Zeitalter der KI. Am ersten Messetag spricht Anja Bisgaard Gaede (Gründerin Spott trends & business aps) über Workflows, Datenintegration und die textile Zukunft mit KI. Elisabeth Ramm (Atelier Brückner) gibt Einblicke zu KI und Materialien im Ausstellungsdesign. Martin Auerbach (Verband Deutscher Heimtextilien) erklärt anhand von Beispielen, wie KI im Arbeitsalltag zum Einsatz kommt und wie Unternehmen sie gewinnbringend in tägliche Workflows integrieren können. Schlafexperte Markus Kamps moderiert zum Megatrend Schlaf und Technologie eigene Themenblöcke mit zahlreichen Gästen. Im Talk Spot der Halle 12.0 spricht Architonic mit dem Aussteller Oriental Weavers zu Teppichen zwischen Handwerk und globaler Produktion.

Heimtextil Trends 26/27: KI-Impulse für Design, Handel und Industrie
Wie lassen sich KI-gestützte Designprozesse und traditionelles Textilhandwerk verbinden? Die Heimtextil Trends 26/27 liefern unter dem Leitmotiv „Craft is a verb“ Antworten und geben Orientierung für die kommende Saison. In der Trend Arena in Halle 6.1 zeigt die Designplattform Alcova in sechs Stilrichtungen, wie Hightech und Handwerk zusammenwirken. Sichtbar wird das Zusammenspiel in einer vibrierenden Farbpalette, in der „Glitches“, unerwartete digitale Störungen und radikale, synthetische Akzente die natürliche Farbwelt gezielt durchbrechen. Tägliche Talks und Tours mit den Expert*innen übersetzen die Trendthemen in konkrete Business-Impulse.
 
„among-all“: KI-generiertes Designerlebnis von Patricia Urquiola 
Was passiert, wenn wir selbst Teil KI-basierter Kreation werden? Dieser Frage geht Patricia Urquiola in ihrer Installation „among-all“ (Halle 3.0) nach. Die Designerin verbindet dabei futuristische textile Elemente, nachhaltige Materialien sowie neue KI-Technologien. „among-all“ zeigt, wie Textilien als transformative und intelligente Materialien fungieren und bindet die Besucher*innen aktiv in die räumliche Inszenierung ein. Im Live-Talk spricht die Designikone am 14.01.2026 auf der Texpertise Stage über ihren visionären Ansatz. Tägliche Führungen machen das Interior Design von morgen erlebbar.

KI als Kreativpartner für das Objektgeschäft 
Mit Interior.Architecture.Hospitality bietet die Heimtextil Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Hospitality und Objektgeschäft ein maßgeschneidertes Programm. Im fachspezifischen Talk Spot der Halle 3.1 spricht Mauro Brigham (Gründer ncbham) darüber, warum Design niemals stillsteht. Helen Häkli (freie Architektin bdia) zeigt, wie KI als Kreativpartner in der Innenarchitektur zum Einsatz kommt. Weitere spezialisierte Vorträge, unter anderem von Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) und Robin Hepp (Kids Studio), ergänzen das umfangreiche Hospitality-Programm.

Neue Möglichkeiten für Handwerk und Raumausstattung 
Was KI konkret für die Inneneinrichtung und das Handwerk leisten kann, zeigt KI-Profi Alexander Ligowski auf der Bühne des DecoTeams (Halle 3.0). Anhand ausgewählter Beispiele liefert er praxisnahe Einblicke in KI-gestützte Innenraumgestaltung – von Raum- und Farbkonzepten, über Verkaufsunterstützung, Textgenerierung für Social Media bis hin zur Angebotsoptimierung.

New Talents Area: Perspektiven der nächsten Designgeneration 
Wie geht die nächste Designgeneration mit KI-Technologie um? Einen aktuellen Einblick bietet 2026 das Debüt der „New Talent Area“ in Halle 6.1. Die kuratierte Ausstellung präsentiert junge Design-Talente aus aller Welt und ermöglicht den direkten Austausch mit internationalen Newcomern. 

Quelle:

Messe Frankfurt

CHINA WAVE auf der 109# Pitti Uomo China National Garment Association
21.12.2025

CHINA WAVE auf der 109# Pitti Uomo

Mit der erneuten Teilnahme von CHINA WAVE auf der 109# Pitti Uomo präsentiert sich Chinas unabhängige Modedesignszene vom 13.–16. Januar 2026 in Florenz kraftvoller und reifer denn je. Was als Erkundungsphase begann, hat sich – getragen von der China National Garment Association – zu einer strategischen, kulturell verankerten Initiative entwickelt, die chinesische Ästhetik und Markenidentität selbstbewusst auf die globale Bühne trägt. 

Seit der Premiere des chinesischen Pavillons auf der Pitti Uomo 106 hat sich CHINA WAVE als exklusives Kooperationsprojekt zwischen der China Apparel Association und Pitti Uomo etabliert. Die Plattform ermöglicht chinesischen Modemarken nicht nur internationale Sichtbarkeit, sondern markiert einen entscheidenden Wandel: vom reinen Produktexport hin zum Export von Marken, Designkultur und kreativer Handschrift. 

Mit der erneuten Teilnahme von CHINA WAVE auf der 109# Pitti Uomo präsentiert sich Chinas unabhängige Modedesignszene vom 13.–16. Januar 2026 in Florenz kraftvoller und reifer denn je. Was als Erkundungsphase begann, hat sich – getragen von der China National Garment Association – zu einer strategischen, kulturell verankerten Initiative entwickelt, die chinesische Ästhetik und Markenidentität selbstbewusst auf die globale Bühne trägt. 

Seit der Premiere des chinesischen Pavillons auf der Pitti Uomo 106 hat sich CHINA WAVE als exklusives Kooperationsprojekt zwischen der China Apparel Association und Pitti Uomo etabliert. Die Plattform ermöglicht chinesischen Modemarken nicht nur internationale Sichtbarkeit, sondern markiert einen entscheidenden Wandel: vom reinen Produktexport hin zum Export von Marken, Designkultur und kreativer Handschrift. 

Bedeutung für die internationale Modebranche 
CHINA WAVE fungiert zunehmend als Brücke zwischen chinesischer Designkultur und globalen Märkten. Die Initiative stärkt den Zugang zu internationalen Vertriebskanälen, fördert professionelle Anerkennung und positioniert chinesische Marken als kulturelle Akteure mit klarer kreativer Handschrift. Dabei entsteht ein neues Narrativ: China nicht als reine Produktionsnation, sondern als Herkunft zukunftsweisender Modekonzepte. 

Mit Blick auf Januar 2026 lädt die China National Garment Association internationale Partner ein, den Auftritt der chinesischen Delegation mitzuerleben und gemeinsam ein neues Kapitel im globalen Modeaustausch zu schreiben.

Unter dem Leitthema „Movement“ vereint die 109. Ausgabe über 700 internationale Marken und schafft einen Rahmen, in dem Tradition und Avantgarde aufeinandertreffen. CHINA WAVE nutzt diese Bühne, um zeitgenössische chinesische Designästhetik in ihrer Vielfalt zu zeigen – von progressiver Mode über handwerkliche Innovation bis hin zu künstlerisch interpretierten Accessoires. In der Costruzioni Lorenesi in der Fortessa da Basso präsentieren sich verschiedene Marken auf 150 Quadratmetern:

SEPTWOLVES 
Als eines der führenden chinesischen Fashionlabels im Menswear-Segment steht SEPTWOLVES für marktorientiertes Design, hohe Produktionskompetenz und kommerziell starke Kollektionen – mit besonderer Expertise im Bereich Jacken und urbaner Business-Casual-Fashion. Im historischen Milan Centrale präsentierte das Label zuletzt seine SS25 Kollektion und setzte Akzente im Bereich Business- und Travel-Mode.

SWÖFCARE 
Gegründet 2005 von Jason Chang in Neuseeland, verbindet SWÖFCARE zeitgenössische Hutkunst mit einer klaren Lebensphilosophie. Inspiriert von den essenziellen Elementen Sunshine, Water und Oxygen entstehen Headwear-Designs, die handwerkliche Präzision mit emotionaler Tiefe vereinen und jedem Stück eine eigene Energie verleihen. SWÖFCARE verknüpft Natur, Lebenskunst und komplexe Hutmacherkultur.

JOEWITHLOL (Fun to Wear) 
JOEWITHLOL überträgt künstlerische Konzepte und zeitgenössisch interpretierte chinesische Elemente auf Smart Casual Menswear. An der Schnittstelle von Mode, Kunst, und Kultur entstehen tragbare Designs, die moderne Lebensstile reflektieren und ästhetischen Anspruch mit humanistischer Haltung verbinden.

WU RANG 
Die Marke versteht chinesische Kultur als Design-DNA. Bräuche, Literatur, Geschichte und Geografie werden zu kreativen Impulsen, die Mode als kulturellen Dialog erfahrbar machen und in Contemporary Fashion mit chinesischen Kulturelementen verbindet.

A. NEW STUDIO 
Mit Styles von minimalistischer Leisurewear bis zu urbaner Outdoor-Ästhetik reagiert die Marke für Menswear & Unisex Apparel auf gesellschaftliche Strömungen. Ihre kreative Haltung ist wandelbar, experimentell und visuell kraftvoll.

ZIVGREY 
Das 2015 gegründete Accessoire-Label verbindet Naturformen und urbane Geometrie. Schmuck aus Silber, Gold, Perlen oder Edelsteinen wird zu ästhetischen Skulpturen, die vergängliche Schönheit in bleibende Objekte verwandeln.

AMANO 
Amano, gegründet 2017, ist ein Designerlabel mit Schwerpunkt auf handwerklicher Schmuckkunst. Amano, italienisch für „von Hand gemacht“, steht für das Einweben von Wärme und Leben in unregelmäßige Strukturen. So entstehen Schmuckstücke von reduzierter, klarer Ästhetik, in denen sich das Wesentliche in einer stillen, zeitlosen Form zeigt. In Zeiten industrieller Beschleunigung steht AMANO für eine poetische, nicht reproduzierbare Romantik, in der jedes Stück die Spur menschlicher Hände trägt.

Quelle:

Jandali

Messe Frankfurt: Künstliche Intelligenz künftig im Fokus der internationalen Textil- und Bekleidungsmessen Mohammad Usman, Pixabay
18.12.2025

Messe Frankfurt: Künstliche Intelligenz künftig im Fokus der internationalen Textil- und Bekleidungsmessen

Unter dem Motto „Texpertise Focus AI“ stellt die Messe Frankfurt ab 2026 auf ihren internationalen Messen für die Textil- und Bekleidungsindustrie den verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt: von der Faser bis zum Point of Sale. Start ist die Heimtextil in Frankfurt im Januar 2026.

Unter dem Motto „Texpertise Focus AI“ stellt die Messe Frankfurt ab 2026 auf ihren internationalen Messen für die Textil- und Bekleidungsindustrie den verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt: von der Faser bis zum Point of Sale. Start ist die Heimtextil in Frankfurt im Januar 2026.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie befindet sich im Umbruch: Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsprozesse, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und eröffnet Lösungen für Nachhaltigkeit, effiziente Wertschöpfungsketten und den Fachkräftemangel der Branche. Kommerzielle Marktanalysen schätzen den weltweiten Markt für KI in der Textilindustrie bis 2033 auf rund 21 Milliarden US-Dollar, rund zehnmal mehr als im Jahr 2023. Laut Eurostat nutzten 2024 bereits 13,5 Prozent der europäischen Industrieunternehmen KI, darunter auch zahlreiche Unternehmen der Textilindustrie. Unter der kommunikativen Klammer „Texpertise Focus AI“ bündelt die Messe Frankfurt auf ihren internationalen Messen für die Textil- und Bekleidungsindustrie ab 2026 Anwendungen ihrer Aussteller und Contentformate zum Thema Künstliche Intelligenz. 
 
Künstliche Intelligenz als Fokusthema 
„Texpertise Focus AI“ macht ab 2026 KI-Themen auf den Textilmessen der Messe Frankfurt stärker sichtbar und erlebbar. Dazu gehören beispielsweise kuratierte Contentformate wie Paneldiskussionen, geführte Touren und Live-Demonstrationen mit internationalen Expert*innen der Branche. Darüber hinaus präsentieren viele ausstellende Unternehmen Lösungen rund im KI. 
 
Das Thema KI findet auf der Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 in Frankfurt am Main in zahlreichen Beiträgen des Rahmenprogramms statt, online filterbar unter „Texpertise Focus AI“. Am 14. Januar um 15 Uhr ist unter anderem der international bekannte Vordenker für KI im Design Tim Fu im Architonic Livetalk zu Gast. Unter dem Titel „Woven intelligence: designing spaces in the era of AI“ spricht Fu darüber, wie künstliche Intelligenz für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Architektur und Innenarchitektur genutzt werden kann, um Räume zu gestalten, die Handwerkskunst mit Computertechnik verbinden. 
 
Potenzial für die Wertschöpfungskette, Nachhaltigkeit und Fachkräftegewinnung 
KI transformiert die textile Wertschöpfungskette von der Faser bis zum Point of Sale und bietet Potenzial für mehr Effizienz, höhere Qualität und Resilienz. Bereits in der Rohstoffgewinnung unterstützen KI-Systeme beim Anbau, bei der Ernte und beim Recycling durch intelligente Analysen und Sortiertechnologien. In Design und Entwicklung beschleunigen KI-Tools kreative Prozesse und simulieren Materialeigenschaften, sichtbar etwa in der immersiven Installation „among all“ von Patricia Urquiola auf der Heimtextil 2026. Auch Produktions- und Logistikprozesse werden optimiert, Ausschuss reduziert und Lieferketten transparenter.
 
Künstliche Intelligenz treibt zudem die „Twin Transformation“, die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, voran. Weltweit werden jährlich rund 116 Millionen Tonnen Textilfasern produziert; doch nur ein Prozent der Post-Consumer-Textilabfälle wird recycelt. Mittels KI können Unternehmen Ressourcen schonen und Abfälle reduzieren. KI-gestützte Design- und Prognosemodelle verhindern Überproduktion, während Life Cycle-Analysen eine umweltbewusste Beschaffung ermöglichen. Bilderkennungssysteme sortieren Alttextilien und schaffen die Grundlage für eine echte Kreislaufwirtschaft. Das gesamte Angebot textiler Verarbeitungstechnologien zeigt die Texprocess vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main.
 
In der Arbeitswelt bringt KI neue Berufsbilder hervor und verändert bestehende, etwa in Datenanalyse, digitalem Design und Prozesssteuerung. Sie kann dem Fachkräftemangel entgegenwirken: Bis zu 70 Prozent der standardisierten Tätigkeiten in der Produktion könnten laut dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen automatisiert werden. Auch im Recruiting unterstützt KI die gezielte Suche und Auswahl geeigneter Fachkräfte.

Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026 Foto Mimaki Europe
Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026
17.12.2025

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

„Das System eröffnet Herstellern zahlreiche neue Möglichkeiten und gibt ihnen die betriebliche Flexibilität, die sie so dringend benötigen – ohne Materialbeschränkungen und übermäßig komplexe Arbeitsabläufe“, sagt Arjen Evertse, Director Sales bei Mimaki Europe. „Mit TRAPIS sind Anwender in der Lage, mit einem einzigen Tintensatz auf einer Vielzahl von Textilien zu drucken – etwas, das mit herkömmlichen Verfahren einfach nicht möglich ist. Und da keine Vorbehandlung, kein Waschen der Textilien und nur wenig Infrastruktur erforderlich sind, ist TRAPIS eine erschwingliche Lösung für Unternehmen jeder Größe. Der deutlich geringere Wasserverbrauch ist ein wichtiger Pluspunkt. Der größte Vorteil liegt jedoch in der einfachen Realisierung kleiner Auflagen sowie personalisierter und lokaler Herstellung von Drucken auf nahezu allen Textilien.“

Besucher der Heimtextil können sich am Stand von Mimaki selbst von dem zweistufigen Pigmenttransfer-Druckverfahren von TRAPIS überzeugen, das aus einem Mimaki TS330-1600 mit integriertem Heizelement, TP410-Tinten und einer Hochdruckkalander besteht. TRAPIS hebt sich durch seine Fähigkeit hervor, eine Vielzahl von Stoffarten bedrucken zu können, darunter Baumwolle, Viskose, Polyester, Mischgewebe und synthetische Materialien – im Gegensatz zum Sublimationsdruck, der auf Textilien auf Polyesterbasis beschränkt ist. Aufgrund seiner kompakten Bauweise eignet sich das System zudem für kleine Studios und Unternehmen, die On-Demand- oder Kleinserien-Textildruck einführen und gleichzeitig ihren Wartungsaufwand und die Gesamtbetriebskosten reduzieren möchten.

Der optimierte TRAPIS-Workflow bietet Anwendern zudem eine nachhaltige Lösung, mit der sie ihren Wasserverbrauch um bis zu 90 % senken können (was einer Einsparung von ca. 14,5 Litern pro Quadratmeter entspricht). Die TRAPIS-Pigmenttinten sind nach ZDHC MRSL Level 3 zertifiziert und bluesign® APPROVED, wodurch sowohl die Umwelt- als auch die Anwendersicherheit gewährleistet ist.