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27.01.2026

Drei ANDRITZ-Spunlace-Linien für Alar Silk Road New Materials in China

Alar Silk Road New Materials und ANDRITZ haben drei Spunlace-Linien in Kreuzleger-Konfiguration am Standort von Alar in Aral City, Xinjiang, China, erfolgreich in Betrieb genommen.

Die neuen Anlagen erweitern die Kapazitäten von Alar zur Herstellung hochwertiger Vliesstoffe und unterstützen den Aufbau eines ressourceneffizienteren und nachhaltigeren Ökosystems für die regionale Hygiene- und Medizinindustrie.

Die neXline spunlace-Anlagen von ANDRITZ verarbeiten Viskose- und/oder Baumwollfasern zu Vliesstoffen, die strengste Qualitätsanforderungen für Hygieneprodukte und medizinische Endanwendungen erfüllen. Die Anlagen erzielen eine ausgezeichnete Gleichmäßigkeit und Zugfestigkeit des Vlieses sowie hohe Produktionsleistungen und ermöglichen es Alar, die wachsende Marktnachfrage zu bedienen. Die neuesten Profile™-Kreuzleger tragen durch eine gleichmäßige Faserverteilung zur Senkung der Betriebskosten bei.

Alar Silk Road New Materials und ANDRITZ haben drei Spunlace-Linien in Kreuzleger-Konfiguration am Standort von Alar in Aral City, Xinjiang, China, erfolgreich in Betrieb genommen.

Die neuen Anlagen erweitern die Kapazitäten von Alar zur Herstellung hochwertiger Vliesstoffe und unterstützen den Aufbau eines ressourceneffizienteren und nachhaltigeren Ökosystems für die regionale Hygiene- und Medizinindustrie.

Die neXline spunlace-Anlagen von ANDRITZ verarbeiten Viskose- und/oder Baumwollfasern zu Vliesstoffen, die strengste Qualitätsanforderungen für Hygieneprodukte und medizinische Endanwendungen erfüllen. Die Anlagen erzielen eine ausgezeichnete Gleichmäßigkeit und Zugfestigkeit des Vlieses sowie hohe Produktionsleistungen und ermöglichen es Alar, die wachsende Marktnachfrage zu bedienen. Die neuesten Profile™-Kreuzleger tragen durch eine gleichmäßige Faserverteilung zur Senkung der Betriebskosten bei.

ANDRITZ wird Alar auch künftig dabei unterstützen, seine Aktivitäten weiterzuentwickeln. Die beiden Unternehmen planen, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Digitalisierung und Energieeffizienz zu vertiefen, um die Ziele von Alar umzusetzen und zu einer nachhaltigen industriellen Entwicklung in der Region Xinjiang beizutragen.

Alar Silk Road New Materials Co., Ltd. mit Sitz in Aral City, Xinjiang, ist ein führender Hersteller hochwertiger Vliesstoffe für Hygiene-, Medizin- und Pflegeanwendungen. Auf Basis der reichen Baumwollressourcen der Region entwickelt das Unternehmen mithilfe hoher technologischer Kompetenz fortschrittliche Materialien. Darüber hinaus treibt Alar die Innovation im Bereich erneuerbarer Rohstoffe voran, indem Ressourcen wie Schilf zu hochwertigem Zellstoff verarbeitet und die Ziele der Kreislaufwirtschaft unterstützt werden. Durch kontinuierliche Zusammenarbeit und technologische Weiterentwicklung baut das Unternehmen eine moderne, international wettbewerbsfähige industrielle Basis auf.

T-Gestell
T-Gestell
21.01.2026

Terrot: Neue Maßstäbe für Stabilität und Flexibilität beim Rundstricken mit großen Durchmessern

Die Terrot Textilmaschinen GmbH stellt mit dem T-Gestell eine neue, universelle Maschinenrahmenplattform für Großrundstrickmaschinen vor. Das modulare Tubular-Gestell wurde gezielt entwickelt, um den steigenden Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Betriebssicherheit in der industriellen Rundstrickproduktion gerecht zu werden.

Als zukunftsorientierte Plattform bildet das T-Gestell die strukturelle Basis für aktuelle und zukünftige Maschinengenerationen. Es vereint deutsche Ingenieurkompetenz mit einem klar modularen Designansatz und ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Produktionsanforderungen.

Branchenrelevanz und Marktkontext
Hersteller von Rundstrickwaren stehen weltweit vor der Herausforderung, ihre Produktion zunehmend flexibler auszurichten und gleichzeitig höchste Stoffqualität unter steigenden Kosten- und Fachkräfteanforderungen sicherzustellen. Parallel nehmen die Erwartungen an ergonomische Maschinenkonzepte, erhöhte Arbeitssicherheit sowie nachhaltige und langlebige Produktionslösungen weiter zu.

Die Terrot Textilmaschinen GmbH stellt mit dem T-Gestell eine neue, universelle Maschinenrahmenplattform für Großrundstrickmaschinen vor. Das modulare Tubular-Gestell wurde gezielt entwickelt, um den steigenden Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Betriebssicherheit in der industriellen Rundstrickproduktion gerecht zu werden.

Als zukunftsorientierte Plattform bildet das T-Gestell die strukturelle Basis für aktuelle und zukünftige Maschinengenerationen. Es vereint deutsche Ingenieurkompetenz mit einem klar modularen Designansatz und ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Produktionsanforderungen.

Branchenrelevanz und Marktkontext
Hersteller von Rundstrickwaren stehen weltweit vor der Herausforderung, ihre Produktion zunehmend flexibler auszurichten und gleichzeitig höchste Stoffqualität unter steigenden Kosten- und Fachkräfteanforderungen sicherzustellen. Parallel nehmen die Erwartungen an ergonomische Maschinenkonzepte, erhöhte Arbeitssicherheit sowie nachhaltige und langlebige Produktionslösungen weiter zu.

Das neue T-Gestell adressiert diese Marktanforderungen: Durch seine hohe mechanische Robustheit in Kombination mit einem intelligenten, modularen Aufbau schafft es die Voraussetzung für stabile Produktionsprozesse und schnelle Konfigurations- oder Erweiterungsmöglichkeiten. Maschinenhersteller und Anwender profitieren gleichermaßen von einer erhöhten Zukunftssicherheit und der Fähigkeit, schneller und effizienter auf Marktveränderungen zu reagieren.

Technologischer Kern
Mit dem T-Gestell präsentiert Terrot eine neu entwickelte Maschinenrahmenarchitektur aus hochwertigem Stahl. Sie wurde gezielt darauf ausgelegt, höhere mechanische Lasten zuverlässig aufzunehmen und gleichzeitig Präzision, Stabilität und Zugänglichkeit der Maschine deutlich zu verbessern. Nach fast drei Jahrzehnten erfolgreicher Großdurchmesser-Konzepte markiert das T-Gestell einen technologischen Generationswechsel in der Maschinenarchitektur.

Kern der Innovation ist eine intelligent geschweißte Rahmenkonstruktion, die hohe Stabilität mit modularer Flexibilität verbindet. Eine standardisierte Rahmenplattform bildet die Basis für unterschiedliche Strickkopfdurchmesser und Warenabzugsvarianten. Das reduziert die mechanische Komplexität signifikant und ermöglicht schnelle, effiziente Konfigurationsanpassungen. Integrierte Kabelführung, zentral positioniertes Display und optimierte Bauteilanordnungen ersetzen klassische Zusatzkonstruktionen. Das Ergebnis sind verbesserte Ergonomie, erhöhte Betriebssicherheit und erleichterte Wartungsprozesse.

Industrielle Vorteile und wirtschaftlicher Mehrwert
Die T-Gestell-Plattform schafft klare Wettbewerbsvorteile und messbaren Mehrwert im industriellen Produktionsalltag:

  • Operative Flexibilität:
    Ein universeller Rahmen ermöglicht unterschiedliche Maschinenkonfigurationen und erlaubt eine schnelle, effiziente Anpassung an wechselnde Material- und Produktionsanforderungen.
  • Hohe Produktivität:
    Die erhöhte Stabilität gewährleistet höchste Strickpräzision bei industriellen Geschwindigkeiten, insbesondere bei großen Durchmessern von 26 bis 54 Zoll.
  • Gesteigerte Effizienz:
    Standardisierte Komponenten und eine anwenderorientierte Zugänglichkeit reduzieren Rüstzeiten spürbar und vereinfachen Wartungs- und Serviceprozesse.
  • Erhöhte Sicherheit & Zuverlässigkeit:
    Intelligentes Kabelmanagement und die Reduzierung externer Anbauteile minimieren potenzielle Störquellen und gewährleisten eine dauerhaft stabile Produktion.
  • Zukunftssicherheit:
    Die Plattform ist für kommende Maschinengenerationen ausgelegt und schützt damit nachhaltig die Investitionen der Kunden.

Die T-Gestell-Plattform eröffnet neue Möglichkeiten für Großrundstrickmaschinen aller Durchmesser und ist in verschiedenen Höhenausführungen und Konfigurationen verfügbar. Sie steht für den Wandel in der Textilproduktion und vereint Terrots Ingenieurskompetenz mit einem klaren Fokus auf zukunftsweisende, anwenderfreundliche Produktionsprozesse.

Quelle:

Terrot Textilmaschinen GmbH

Alchemie Jet Precision Dyeing Technology, Advancing Textile Dyeing with Acatel Photo Alchemie Technology
Alchemie Jet Precision Dyeing Technology, Advancing Textile Dyeing with Acatel
21.01.2026

Alchemie & Alcatel: Advancing Textile Dyeing

Alchemie Technology, the pioneer of jet precision dyeing solutions announces partnership with Acatel, Portugal’s leader in sustainable textile manufacturing. This partnership validates and optimises Alchemie’s cutting edge jet precision dyeing technology for knitted cellulosic fabrics. 

As part of this collaboration, Alchemie and Acatel will run a 12-month R&D programme to prepare the technology for large-scale manufacturing. The programme will demonstrate how Alchemie’s fully electric, non-contact dyeing process can replace conventional dyeing and finishing routes, delivering significant reductions in water, energy, and chemical use while improving production efficiency and consistency. 

The partnership is anchored within the Acatel Innovation Hub, which brings together industrial expertise, manufacturing infrastructure, and innovation to accelerate the adoption of next-generation textile technologies. Through this platform, Alchemie will advance the commercial readiness of its low-carbon digital dyeing system tailored for knitted cellulosic fabrics such as cotton, linen, MMCF, hemp, and wool blends.

Alchemie Technology, the pioneer of jet precision dyeing solutions announces partnership with Acatel, Portugal’s leader in sustainable textile manufacturing. This partnership validates and optimises Alchemie’s cutting edge jet precision dyeing technology for knitted cellulosic fabrics. 

As part of this collaboration, Alchemie and Acatel will run a 12-month R&D programme to prepare the technology for large-scale manufacturing. The programme will demonstrate how Alchemie’s fully electric, non-contact dyeing process can replace conventional dyeing and finishing routes, delivering significant reductions in water, energy, and chemical use while improving production efficiency and consistency. 

The partnership is anchored within the Acatel Innovation Hub, which brings together industrial expertise, manufacturing infrastructure, and innovation to accelerate the adoption of next-generation textile technologies. Through this platform, Alchemie will advance the commercial readiness of its low-carbon digital dyeing system tailored for knitted cellulosic fabrics such as cotton, linen, MMCF, hemp, and wool blends.

“Transforming one of the world’s most resource-intensive industrial processes have required resilience, vision, and innovation,” said Dr. Alan Hudd, Founder and CEO of Alchemie Technology. “Being part of the Acatel Innovation Hub represents exactly the kind of bold partnership needed to scale sustainable textile solutions globally.”

Acatel has been a leader in sustainable textile processes since 1985, blending advanced technology with a strong environmental commitment. By leveraging Acatel’s innovation ecosystem, the partnership aims to accelerate the adoption of next-generation dyeing solutions and highlight the role of the Acatel Innovation Hub in bringing scalable, sustainable innovations to the textile dyeing and finishing industry.

“Acatel’s commitment to innovation and environmental stewardship aligns perfectly with Alchemie’s mission,” said Tércio Pinto, Board Member of Acatel “With this collaboration, we are empowering textile producers to redefine responsible manufacturing.”

To mark this partnership, Alchemie and Acatel will be exhibiting side-by-side at Paris Première Vision, 3–5 February 2026, where visitors are invited to a hands-on experience on different samples that demonstrate Alchemie’s groundbreaking technology in what concerns the touch & feel of fabrics processed with the technology. Attendees will have the opportunity to see first-hand how these solutions can deliver substantial sustainability and efficiency gains for knitted cellulosic fabrics applications and beyond.

Lackdosierpumpe von Barmag: Leicht, langlebig, effizient - Innovation für moderne Lackiersysteme. Foto Barmag
Lackdosierpumpe von Barmag: Leicht, langlebig, effizient - Innovation für moderne Lackiersysteme.
15.01.2026

Barmag auf der PaintExpo – Lackdosierpumpe im Fokus

Auf der diesjährigen PaintExpo in Karlsruhe (14. - 17. April) präsentiert Barmag ein optimiertes Design seiner Lackdosierpumpe. Sie überzeugt durch geringes Gewicht, gesteigerte Produktivität und verlängerte Lebensdauer. Speziell für kompakte Roboterarme entwickelt, ermöglicht die Pumpe einen hochpräzisen und wirtschaftlichen Lackauftrag – ideal für Branchen wie Automobilbau, Luftfahrt und erneuerbare Energien.

Der Lackauftrag zählt zu den anspruchsvollsten Produktionsschritten. Um steigenden Anforderungen an Lebensdauer und Qualität gerecht zu werden, sind hocheffiziente Systeme gefragt, die widerstandsfähige Oberflächen schaffen. Oerlikon Barmag fertigt seit 1985 Zahnrad-Dosierpumpen, die durch höchste Dosiergenauigkeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Lackauftrag ermöglichen.

Die neue Pumpe setzt Maßstäbe in der industriellen Beschichtungstechnik. Sie überzeugt durch höchste Dosiergenauigkeit und minimale Pulsation - für einen gleichmäßigen und präzisen Lackauftrag. Das Spülsystem ist auf kürzeste Spülzeiten optimiert, während das geringe Gewicht die Integration in kompakte Roboterarme erleichtert.

Auf der diesjährigen PaintExpo in Karlsruhe (14. - 17. April) präsentiert Barmag ein optimiertes Design seiner Lackdosierpumpe. Sie überzeugt durch geringes Gewicht, gesteigerte Produktivität und verlängerte Lebensdauer. Speziell für kompakte Roboterarme entwickelt, ermöglicht die Pumpe einen hochpräzisen und wirtschaftlichen Lackauftrag – ideal für Branchen wie Automobilbau, Luftfahrt und erneuerbare Energien.

Der Lackauftrag zählt zu den anspruchsvollsten Produktionsschritten. Um steigenden Anforderungen an Lebensdauer und Qualität gerecht zu werden, sind hocheffiziente Systeme gefragt, die widerstandsfähige Oberflächen schaffen. Oerlikon Barmag fertigt seit 1985 Zahnrad-Dosierpumpen, die durch höchste Dosiergenauigkeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Lackauftrag ermöglichen.

Die neue Pumpe setzt Maßstäbe in der industriellen Beschichtungstechnik. Sie überzeugt durch höchste Dosiergenauigkeit und minimale Pulsation - für einen gleichmäßigen und präzisen Lackauftrag. Das Spülsystem ist auf kürzeste Spülzeiten optimiert, während das geringe Gewicht die Integration in kompakte Roboterarme erleichtert.

Ein besonderes Highlight: Die Pumpe vereint all diese Vorteile mit hoher Wirtschaftlichkeit. „Unsere neue Lackdosierpumpe kombiniert Präzision und Kosteneffizienz in einem Produkt. Damit schaffen wir echten Mehrwert für unsere Kunden in unterschiedlichsten Industrien“, erklärt Thorsten Wagener, verantwortlicher Sales Manager im Bereich Pumpen.

Weitere Informationen:
PaintExpo Oerlikon Barmag Lack
Quelle:

Oerlikon Barmag

Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
15.01.2026

Techtextil und Texprocess 2026: Innovation entscheidender Faktor für textile Zukunft

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Innovationen sind die Antwort der Textilindustrie auf wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltender Investitionszurückhaltungen. In einer Panel-Diskussion auf der Pressekonferenz der Leitmessen Techtextil und Texprocess diskutierten Branchenvertreter, wie Innovationen die textile Transformation beschleunigen – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu nachhaltigen Materialien und neuen Produktionsmodellen. Diese Innovationskraft bündeln die Techtextil und Texprocess Innovation Awards, die wegweisende Lösungen für die textile Transformation sichtbar machen.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie Unternehmen angesichts globaler Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben. Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, machte deutlich: „Innovationen sind heute beides – Effizienzhebel und Wachstumsmotor. Digitalisierung, Automatisierung und KI ermöglichen es Unternehmen, Ressourcen zu sparen, flexibel zu produzieren und sich im Wettbewerb besser und neu zu positionieren.“

Wie stark digitale Prozesse bereits heute Entwicklung und Produktion verändern, zeigte die Perspektive aus der Praxis. Walter Wählt, Chairman Texprocess Innovation Award und Senior Director Advanced Creation bei adidas, erklärte: „3D-Design, virtuelle Prototypen und KI verkürzen Entwicklungszeiten drastisch und reduzieren Materialeinsatz. Doch bei aller technologischen Dynamik bleibt der Mensch entscheidend – Kreativität, Erfahrung und Urteilsvermögen lassen sich nicht automatisieren.“

António Braz Costa, Chairman des Techtextil Innovation Award und General Manager bei CITEVE, unterstrich die zentrale Rolle von Forschung und fortschrittlichen Materialien für die Realisierbarkeit von Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeit, insbesondere in Bezug auf Hochleistungsmaterialien und -produkte, wird nur durch eine fruchtbare Verbindung von Forschung und Innovation wirtschaftlich realisierbar. Recyclingtechnologien, zirkuläre Lösungen oder völlig neue Materialien sind bedeutungslos, wenn sie auf das Labor beschränkt bleiben. Wichtig ist ihre Umsetzung in reale industrielle Prozesse. Messen wie die Techtextil und die Texprocess – und die Innovation Awards selbst – sind entscheidend für die Verbindung von Forschung und Markt.“

Die Gewinner*innen der Techtextil und Texprocess Innovation Awards werden ab dem 14. April 2026 verkündet.

Techtextil und Texprocess finden vom 21. bis 24. April 2026 statt.

Quelle:

Messe Frankfurt

MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung Grafik Bundesverband Medizintechnologie BVMed
MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung
11.01.2026

MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung

Die Medizintechnik-Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Das betont Niklas Kuczaty, Geschäftsführer von VDMA HealthTech und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Zulieferer. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, sondern auch technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern. Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit. Der BVMed setzt die Bedeutung der Zulieferer mit einem neuen Themenportal unter www.bvmed.de/zulieferer in den Fokus – mit Hintergrundartikeln zu den Branchenherausforderungen, Interviews und Gastbeiträgen.

Die MedTech-Zulieferindustrie ist vielfältig. Zu ihr zählen Bereiche wie Materialentwicklung, Herstellung von Komponenten oder Anlagen- und Maschinenbau. Die Zulieferer tragen dazu bei, dass die Produkte der Medizintechnik höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllen und dem Gesundheitswesen verlässlich zur Verfügung stehen.

Die Medizintechnik-Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Das betont Niklas Kuczaty, Geschäftsführer von VDMA HealthTech und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Zulieferer. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, sondern auch technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern. Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit. Der BVMed setzt die Bedeutung der Zulieferer mit einem neuen Themenportal unter www.bvmed.de/zulieferer in den Fokus – mit Hintergrundartikeln zu den Branchenherausforderungen, Interviews und Gastbeiträgen.

Die MedTech-Zulieferindustrie ist vielfältig. Zu ihr zählen Bereiche wie Materialentwicklung, Herstellung von Komponenten oder Anlagen- und Maschinenbau. Die Zulieferer tragen dazu bei, dass die Produkte der Medizintechnik höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllen und dem Gesundheitswesen verlässlich zur Verfügung stehen.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den MedTech-Unternehmen? „Das Verhältnis ist ein besonderes“, meint Kuczaty, „denn man ist stärker aufeinander angewiesen als in den meisten anderen Branchen. Ein Hersteller kann einen Zulieferer nicht einfach wechseln. Komponenten und deren Spezifikationen unterliegen aufgrund der MDR einem strengen Änderungsmanagement. Herstellungsprozesse oder Grundstoffe dürfen nicht einseitig geändert werden. Wir haben daher in der Regel langjährige Beziehungen, zumal die Partner Produkte oftmals auch gemeinsam entwickeln.“

Diese Besonderheit bestätigt auch Rüdiger Gall, Stellvertretender Sprecher des BVMed-Fachbereichs und General Manager bei Freudenberg Medical Europe: „Die Zusammenarbeit zwischen Zulieferern und MedTech-Herstellern ist durchaus eng.“ Der Grad an Unterstützung variiert dabei erheblich. „Manche Hersteller kommen mit einer einfachen Zeichnung zu uns und wir unterstützen komplett vom Erstkonzept über die Entwicklung bis hin zur Zulassung. Andere Kunden haben schon konkrete Konzepte. Da helfen wir etwa bei der Auswahl geeigneter Materialien und passen gemeinsam das Design so an, dass große Stückzahlen wirtschaftlich produziert werden können.“ Große Hersteller hingegen übermitteln in der Regel bereits fertige Spezifikationen, die dann 1:1 umgesetzt werden. Dort sei die Rolle der Zulieferer eher ausführend, gemeinsame Diskussionen beträfen eher Details wie die Prozessoptimierung.

Niklas Kuczaty vom Maschinenbauverband VDMA nennt noch einen weiteren wichtigen Typ von Zulieferer: „Unsere Unternehmen entwickeln und liefern Anlagen und Maschinen, um MedTech-Produkte überhaupt produzieren zu können.“ Das reiche von Massenprodukten wie Spritzen oder Verbänden bis hin zu sehr spezifischen Geräten für die teilautomatisierte Produktion von Implantaten. Auch hier sei die Absprache zwischen den Zulieferern und den Herstellern sehr eng, teils werden neue Maschinen für die Fertigung von Komponenten oder ganzen Medizinprodukten eigens entwickelt.

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed

Stefan Moll Foto: Mahlo GmbH & Co. KG
Stefan Moll
08.01.2026

Stefan Moll neuer CEO der Mahlo GmbH + CO. KG

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Moll bringt umfangreiche Erfahrung im Management von globalen, produzierenden Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit. Neben internationalen Konzernen kennt der neue Geschäftsführer auch die Strukturen und Besonderheiten größerer mittelständischer Familienunternehmen. „Familienunternehmen denken langfristig, handeln nachhaltig und legen großen Wert auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit“, begründet der neue CEO seinen Schritt zu Mahlo. Zuletzt verantwortete er als Technischer Geschäftsführer bei der Kiefel Gruppe, ein Systemlieferant für marktführende Kunststoff-, Thermoform- und Schweißtechnologien aus Freilassing, unter anderem die technischen Neuentwicklungen, die Digitalstrategie und eine der global agierenden Sparten. 

Fokus auf Innovation und strategische Weiterentwicklung
Selbst bezeichnet sich der Diplom-Ingenieur als Innovations-Liebhaber und Treiber. Eigenschaften, die in der jetzigen Transformationsphase wertvoll sind. „Wir befinden uns aktuell in einer entscheidenden Phase der strategischen Ausrichtung,“ so Moll. Er definiert seine Ziele „Mahlo zu einem profitablen und zukunftssicheren Unternehmen zu machen und mit der richtigen Strategie Mitarbeiter, Kunden und Eigentümer zu begeistern.“ Den Geschäftsführerposten bei Mahlo übernimmt Moll von Rainer Mestermann, der die Geschicke des Maschinenbauers knapp 15 Jahre leitete.

Quelle:

Mahlo GmbH & Co. KG

Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt. Foto: Oerlikon Barmag
Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt.
08.01.2026

Barmags neue Texturiermaschine überzeugt Garnhersteller

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Die Resonanz des Marktes auf die eFK EvoSmart zeigt, wie groß das Interesse der Garnproduzenten an energieoptimierten und wartungsfreundlichen Lösungen ist. Besonders die Kombination aus der innovativen EvoHeater Heiztechnologie und den Einzelumrichter-gesteuerten Smart Godets überzeugt: Sie ermöglicht eine signifikante Reduktion des Energieverbrauchs – mit Einsparpotenzialen von 25% pro Kilogramm Garn.

Mit ihrer EvoHeater Bauweise, die die bislang aufwändige Heizerreinigung vereinfacht und die trotz geschlossenem Heizer das Handling für das Bedienpersonal wesentlich erleichtert sowie die Wartungsintervalle verdoppelt, setzt die eFK EvoSmart neue Maßstäbe. Das Ergebnis ist bis zu 50% weniger Wartungsaufwand, höhere Anlagenverfügbarkeit und gesteigerte Produktivität. Die gleichbleibende Performance der eFK EvoSmart sorgt für reibungslose Abläufe und beste Ergebnisse in der Weiterverarbeitung in Weberei, Strickerei oder Veredelung.

„Mit der eFK EvoSmart bieten wir unseren Kunden eine Lösung, die ihre Betriebskosten nachhaltig senkt und gleichzeitig zukünftige Effizienzanforderungen erfüllt bei gleichbleibend höchster Garnqualität“, fasst Wolfgang Ernst zusammen.

Quelle:

Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

Autoloop Grafik: Pablo Fehn-Haenisch
Autoloop
06.01.2026

EU-Projekt erforscht Sortier-, Tracing-, und Recyclingtechnologien für Textilabfälle

Eine europäische Forschungsinitiative unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT sucht integrierte Lösungen für das Recycling von Textilabfällen. Das Projekt AUTOLOOP will ein System aufbauen, mit dem bis zum Jahr 2050 jährlich 1,24 Millionen Tonnen Textilabfälle verwertet und potenziell über 130.000 Arbeitsplätze in der gesamten EU geschaffen werden könnten. Dafür werden automatisierte Sortier-, Rückverfolgungs- und Closed-Loop-Recyclingtechnologien für Textilien auf Polyesterbasis entwickelt, getestet und in einem Kreislauf integriert, um die dringende Herausforderung der Textilabfallentsorgung anzugehen.

Der Projekt-Kick-Off mit allen europäischen Partnern fand Ende Oktober '25 bei Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg statt. 

Eine europäische Forschungsinitiative unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT sucht integrierte Lösungen für das Recycling von Textilabfällen. Das Projekt AUTOLOOP will ein System aufbauen, mit dem bis zum Jahr 2050 jährlich 1,24 Millionen Tonnen Textilabfälle verwertet und potenziell über 130.000 Arbeitsplätze in der gesamten EU geschaffen werden könnten. Dafür werden automatisierte Sortier-, Rückverfolgungs- und Closed-Loop-Recyclingtechnologien für Textilien auf Polyesterbasis entwickelt, getestet und in einem Kreislauf integriert, um die dringende Herausforderung der Textilabfallentsorgung anzugehen.

Der Projekt-Kick-Off mit allen europäischen Partnern fand Ende Oktober '25 bei Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg statt. 

Die europäische Textil- und Bekleidungsindustrie beschäftigt 1,3 Millionen Menschen und erwirtschaftet jährlich rund 170 Milliarden Euro. Allerdings fallen dabei jedes Jahr 10,9 Millionen Tonnen Textilabfälle an, von denen derzeit weniger als 1 Prozent durch geschlossene Kreislaufprozesse zu neuen Textilien recycelt werden. „Die Textilindustrie befindet sich an einem kritischen Punkt“, erklärt Dr. Thomas Fehn, Koordinator von AUTOLOOP bei Fraunhofer UMSICHT. „Dieses Projekt steht für einen Paradigmenwechsel von Abfall zu Ressource, indem ausrangierte Kleidung in wertvolle Rohstoffe für neue Kleidungsstücke umgewandelt wird.“

Technologische Ansätze und Arbeitspakete
AUTOLOOP integriert mehrere technologische Innovationen für das vollständige Recycling von Textilien auf Polyesterbasis (PET), die von den Projektpartnern weiterentwickelt und validiert werden:

  • KI-gestützte Sortierung: Das Sortierverfahren von ZORITEX identifiziert mithilfe von hyperspektraler Nahinfrarot-Technologie über 15 verschiedene Fasertypen und deren Mischungen. Dieser automatisierte Ansatz könnte den Sortierdurchsatz verzehnfachen und gleichzeitig die Kosten um 50 bis 75 % senken.
  • Recycling von Zellulosefasern: Das Ioncell®-Verfahren von AALTO nutzt innovative ionische Flüssiglösungsmittel, um Zellulosefasern aus Textilgemischen zu extrahieren, und erreicht dabei Recyclingquoten von über 95 % ohne schädliche Chemikalien.
  • Chemisches Recycling: Die von Fraunhofer UMSICHT und SKZ entwickelte ReSyn-Technologie depolymerisiert synthetische Fasern in hochreine Basischemikalien (rTPA) für die Herstellung neuer Materialien und arbeitet selbst bei kontaminierten Textilien effizient.
  • Intelligente Faserverfolgung: Die IntegriTEX®-Technologie von TLX bettet unsichtbare Identifikatoren in Fasern ein und ermöglicht so eine kontaktlose Erkennung und vollständige Transparenz der Lieferkette.
  • Digitale Integration: Der cloudbasierte Data Hub von TEXROAD standardisiert das Informationsmanagement über den gesamten Lebenszyklus hinweg und gewährleistet die Einhaltung neuer Regularien wie dem Digital Product Passport.

Erwartete Ergebnisse bis 2050
Bei erfolgreicher Skalierung könnte der integrierte Ansatz von AUTOLOOP Folgendes bewirken:

  • Jährlich 1,24 Millionen Tonnen Textilabfälle recyceln.
  • Eine Materialrückgewinnungsquote von 96 % erreichen.
  • Über 130.000 neue grüne Arbeitsplätze in der gesamten EU schaffen.
  • Die Kosten für die kommunale Abfallentsorgung senken (derzeit 60 bis 110 EUR pro Tonne).
  • Die Abhängigkeit der Textilindustrie von fossilen Rohstoffen deutlich verringern.

Europäische Perspektive
Das Projekt vereint 14 Partner aus sieben Ländern und verbindet Forschungseinrichtungen mit Industriepartnern. Zum Konsortium gehören ZORITEX (Großbritannien), die AALTO-Universität (Finnland), Fraunhofer UMSICHT (Deutschland), TLX (Deutschland) und TEXROAD (Niederlande), ELT (Großbritannien), TRASBORG (Dänemark), VTT (Finnland), SKZ (Deutschland), S4L (Großbritannien), LEEDS (Großbritannien), NORION (Dänemark), TEMASOL (Schweiz) und LGI (Frankreich). 

Ausblick
Angesichts der Weiterentwicklung der europäischen Regulatorik zur Abfallwirtschaft und einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Textilien bietet AUTOLOOP eine technologische Grundlage für geschlossene Kreisläufe in der Textilindustrie. Das Projekt zeigt, wie mittels fortschrittlicher Sortier-, Tracking-, und Recyclingtechnologien der Übergang von linearen zu zirkulären Produktionsmodellen gelingen kann. AUTOLOOP wird im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 101181624 gefördert.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026 Foto Mimaki Europe
Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026
17.12.2025

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

„Das System eröffnet Herstellern zahlreiche neue Möglichkeiten und gibt ihnen die betriebliche Flexibilität, die sie so dringend benötigen – ohne Materialbeschränkungen und übermäßig komplexe Arbeitsabläufe“, sagt Arjen Evertse, Director Sales bei Mimaki Europe. „Mit TRAPIS sind Anwender in der Lage, mit einem einzigen Tintensatz auf einer Vielzahl von Textilien zu drucken – etwas, das mit herkömmlichen Verfahren einfach nicht möglich ist. Und da keine Vorbehandlung, kein Waschen der Textilien und nur wenig Infrastruktur erforderlich sind, ist TRAPIS eine erschwingliche Lösung für Unternehmen jeder Größe. Der deutlich geringere Wasserverbrauch ist ein wichtiger Pluspunkt. Der größte Vorteil liegt jedoch in der einfachen Realisierung kleiner Auflagen sowie personalisierter und lokaler Herstellung von Drucken auf nahezu allen Textilien.“

Besucher der Heimtextil können sich am Stand von Mimaki selbst von dem zweistufigen Pigmenttransfer-Druckverfahren von TRAPIS überzeugen, das aus einem Mimaki TS330-1600 mit integriertem Heizelement, TP410-Tinten und einer Hochdruckkalander besteht. TRAPIS hebt sich durch seine Fähigkeit hervor, eine Vielzahl von Stoffarten bedrucken zu können, darunter Baumwolle, Viskose, Polyester, Mischgewebe und synthetische Materialien – im Gegensatz zum Sublimationsdruck, der auf Textilien auf Polyesterbasis beschränkt ist. Aufgrund seiner kompakten Bauweise eignet sich das System zudem für kleine Studios und Unternehmen, die On-Demand- oder Kleinserien-Textildruck einführen und gleichzeitig ihren Wartungsaufwand und die Gesamtbetriebskosten reduzieren möchten.

Der optimierte TRAPIS-Workflow bietet Anwendern zudem eine nachhaltige Lösung, mit der sie ihren Wasserverbrauch um bis zu 90 % senken können (was einer Einsparung von ca. 14,5 Litern pro Quadratmeter entspricht). Die TRAPIS-Pigmenttinten sind nach ZDHC MRSL Level 3 zertifiziert und bluesign® APPROVED, wodurch sowohl die Umwelt- als auch die Anwendersicherheit gewährleistet ist.

ITA Institutsdirektor Prof. Dr. Thomas Gries, Jasmin Roos und Peter D. Dornier (von links nach rechts) (c) DITF
ITA Institutsdirektor Prof. Dr. Thomas Gries, Jasmin Roos und Peter D. Dornier (von links nach rechts)
05.12.2025

Förder- und Nachhaltigkeitspreise der Walter Reiners-Stiftung verliehen

ITA-Masterstudentin Janne Warnecke hat die Spannungsunterschiede über die Gewebebreite im Webprozess untersucht und konnte damit zur Qualitätssicherung beitragen; ITA-Bachelor-Studentin Jasmin Roos fand eine Grundlage für die Entwicklung recyclingfähiger Garne und Textilien. Für diese Entwicklungen wurden sie am 27. November mit dem Förder- bzw. Nachhaltigkeitspreis der Walter Reiners-Stiftung ausgezeichnet. Peter D. Dornier, Vorstandsvorsitzender der Walter-Reiners-Stiftung, überreicht die Preise anlässlich der Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference (ADD-ITC) in Aachen.

ITA-Masterstudentin Janne Warnecke hat die Spannungsunterschiede über die Gewebebreite im Webprozess untersucht und konnte damit zur Qualitätssicherung beitragen; ITA-Bachelor-Studentin Jasmin Roos fand eine Grundlage für die Entwicklung recyclingfähiger Garne und Textilien. Für diese Entwicklungen wurden sie am 27. November mit dem Förder- bzw. Nachhaltigkeitspreis der Walter Reiners-Stiftung ausgezeichnet. Peter D. Dornier, Vorstandsvorsitzender der Walter-Reiners-Stiftung, überreicht die Preise anlässlich der Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference (ADD-ITC) in Aachen.

Kleine Toleranzen, große Wirkung: Eine Finite-Elemente-Studie zum Warenabzug einer Webmaschine
Die Spannungsbogigkeit, also die geringere Kettfadenspannung am Rand eines Gewebes im Vergleich zur Gewebemitte, kann zu inhomogenen mechanischen Eigenschaften der Gewebe und damit zu Qualitätseinbußen führen. Janne Warnecke lieferte in ihrer Masterarbeit mit dem Thema: „Advanced Numerical Modelling of Fabric Take-up Systems: Influence of Mechanical Tolerances on the Fabric“ einen wichtigen Baustein, um die Einflussfaktoren auf die Spannungsunterschiede über die Gewebebreite zu verstehen. Sie zeigte, dass selbst kleine Abweichungen der Warenabzugswalzen von 1 mm im Rahmen der Fertigungstoleranzen Unterschiede in den Spannungswerten von über 600 % verursachen können. Diese Erkenntnisse helfen insbesondere Webmaschinenherstellern, ihre geometrische Auslegung und dessen Toleranzen des Warenabzugssystems zu bewerten.

Hierzu nutzte Janne Warnecke die Finite-Elemente-Methode, modellierte das Warenabzugssystem einer Webmaschine am Computer und untersuchte den Einfluss von Fertigungstoleranzen im System auf den Spannungszustand im Gewebe. Neu an ihrer Arbeit ist die Modellierung des Warenabzugssystems auf der makroskopischen Ebene bei der zusätzlichen Integration von geometrischen Abweichungen. Diese Einbeziehung von Fertigungstoleranzen erlaubt ein tieferes Verständnis zu geometrischen Einflüssen auf den Spannungszustand im Gewebe.

Für ihre Masterarbeit wurde Janne Warnecke mit dem Förderpreis der Walter-Reiners-Stiftung und einem Preisgeld in Höhe von 3.500 € ausgezeichnet.

Thermoplastische Elastomere als recycelbare Alternative zu Elastan
Die zunehmende Bedeutung einer Kreislaufwirtschaft zur Ressourcenschonung und Minimierung von negativen Umweltauswirkungen erfordert innovative Recyclingkonzepte für Textilien. Eine besondere Herausforderung im Textilrecycling stellt der steigende Einsatz von Elastan dar. Bereits geringe Elastan-Anteile führen zu Schwierigkeiten in etablierten Recyclingtechnologien wie dem thermomechanischen Recycling, beispielsweise zum Zusetzen von Filtermedien oder zur Zersetzung in potentiell toxische Abbauprodukte.

Jasmin Roos gewann den Nachhaltigkeitspreis für ihre Bachelorarbeit mit dem Thema: „Potential von thermoplastischen Elastomeren für das thermomechanische Textilrecycling als Alternative für Elastan: Experimentelle Evaluierung von PET/TPC-Blends“, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 €.

In ihrer Arbeit setzte sich Jasmin Roos unter Betreuung der ITA-Wissenschaftlerin Ricarda Wissel intensiv mit der Entwicklung nachhaltiger Lösungen für das Recycling von elastischen Textilien auseinander. Der innovative Ansatz zielt darauf ab, konventionelles, nicht recyclingfähiges Elastan durch schmelzgesponnene Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren (TPC) zu ersetzen. Dies kann nicht nur die Recyclingfähigkeit verbessern, sondern auch zur Reduzierung der Umweltbelastungen beitragen, da auf schädliche Lösungsmittel bei der Garnherstellung verzichtet werden kann.

Das zentrale Ziel ihrer Arbeit war die Evaluierung der Eignung von Blends aus TPC und Polyethylenterephthalat (PET) für das gemeinsame thermomechanische Recycling. An den Anlagen des ITA wurden Blend- und Schmelzspinnversuche im Labor- und Pilotmaßstab durchgeführt. Dabei gelang es Jasmin Roos, Blends aus verschiedenen Anteilen an PET und TPC, basierend auf typischen Elastan-Anteilen in Textilien, herzustellen und diese an einer Schmelzspinnanlage erfolgreich zu Garnen zu verarbeiten – ein entscheidender Aspekt für ein „Closed-Loop-Recycling“. Die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit bilden somit eine vielversprechende Grundlage für die Entwicklung recyclingfähiger elastischer Garne und Textilien.

Kein neuer Investor - Mayer & Cie. stellt Geschäftsbetrieb geordnet ein Matthias Koll, Pixabay
01.12.2025

Kein neuer Investor - Mayer & Cie. stellt Geschäftsbetrieb geordnet ein

Der Hersteller von Rundstrick- und Flechtmaschinen Mayer & Cie. in Albstadt hatte am 23. September 2025 beim Amtsgericht Hechingen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dieses wurde heute eröffnet. Da trotz einer intensiven und internationalen Suche kein Investor gefunden werden konnte, muss der Geschäftsbetrieb geordnet eingestellt werden.

Die intensive Suche nach einem Investor, der Mayer & Cie. aus der Insolvenz übernimmt, blieb erfolglos. Das Unternehmen hatte bereits im April 2024 einen strukturierten Verkaufsprozess gestartet, der ohne Ergebnis geblieben war. Im Juni 2025 wurde die Suche mit der Beauftragung eines neuen M&A-Beraters nochmals intensiviert. Dieser Prozess wurde auch im vorläufigen Eigenverwaltungsverfahren in enger Abstimmung mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss und dem vorläufigen Sachwalter fortgeführt und nochmals ausgeweitet. Trotz der breiten Ansprache einer Vielzahl von strategischen Investoren und Finanzinvestoren konnte nicht zuletzt aufgrund der sehr herausfordernden aktuellen Marktbedingungen im Bereich der Rundstrickmaschinen kein neuer Eigentümer gefunden werden.

Der Hersteller von Rundstrick- und Flechtmaschinen Mayer & Cie. in Albstadt hatte am 23. September 2025 beim Amtsgericht Hechingen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dieses wurde heute eröffnet. Da trotz einer intensiven und internationalen Suche kein Investor gefunden werden konnte, muss der Geschäftsbetrieb geordnet eingestellt werden.

Die intensive Suche nach einem Investor, der Mayer & Cie. aus der Insolvenz übernimmt, blieb erfolglos. Das Unternehmen hatte bereits im April 2024 einen strukturierten Verkaufsprozess gestartet, der ohne Ergebnis geblieben war. Im Juni 2025 wurde die Suche mit der Beauftragung eines neuen M&A-Beraters nochmals intensiviert. Dieser Prozess wurde auch im vorläufigen Eigenverwaltungsverfahren in enger Abstimmung mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss und dem vorläufigen Sachwalter fortgeführt und nochmals ausgeweitet. Trotz der breiten Ansprache einer Vielzahl von strategischen Investoren und Finanzinvestoren konnte nicht zuletzt aufgrund der sehr herausfordernden aktuellen Marktbedingungen im Bereich der Rundstrickmaschinen kein neuer Eigentümer gefunden werden.

Nachdem der M&A-Prozess und die Sanierungsbemühungen zu keiner tragfähigen Lösung mit einem Investor geführt haben, gibt es für Mayer & Cie. keine Fortführungsperspektive mehr. Eine Sanierung ist nicht möglich, weshalb der Geschäftsbetrieb geordnet stillgelegt werden muss.

Von der Stilllegung betroffen sind aktuell rund 270 Arbeitsplätze. Die meisten Mitarbeitenden werden bis Anfang Februar 2026 freigestellt. Bis dahin soll der noch vorhandene Auftragsbestand bestmöglich abgearbeitet und fertiggestellt werden. Danach wird sich ein kleines Team um die Abwicklung des Betriebs kümmern. Die Verwertung von Maschinenpark, Immobilien und Lagerbeständen wird angestoßen.

„Der Markt für Textilmaschinen ist weltweit extrem schwierig geworden. Die aktuellen Rahmenbedingungen haben bei Mayer & Cie. im vergangenen Jahr zu einem Umsatzeinbruch von annähernd 50 Prozent geführt – gleichzeitig sind die Kosten gestiegen. Trotz intensivster, weltweiter Suche konnten wir keinen Investor finden, der bereit war, in dieses traditionsreiche Unternehmen zu investieren. Bedauerlicherweise ist die Stilllegung nun die unausweichliche Konsequenz“, erklärt Sanierungsexperte Martin Mucha von der Kanzlei Grub Brugger, der als Generalbevollmächtigter ins Unternehmen eingetreten ist.

Mayer & Cie. hat sich auf Herstellung und Verkauf von Rundstrick- und Flechtmaschinen spezialisiert, die nahezu komplett in den Export gingen und bei Textilherstellern weltweit geschätzt waren. Das Unternehmen ist in vierter Generation inhabergeführt und agierte in einem Markt, der derzeit durch globale Ereignisse in Turbulenzen geraten ist. So führten der Handelskonflikt zwischen den USA und China und der Krieg in der Ukraine weltweit zu Investitionszurückhaltung. Der wichtige Exportmarkt Türkei kämpft mit hoher Inflation, wodurch die dortigen Textilhersteller nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Gleichzeitig bieten staatlich subventionierte Hersteller aus China ihre Textilmaschinen zu günstigen Preisen auf dem Weltmarkt an.

Das Amtsgericht Hechingen hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Hier bleibt – im Unterschied zu einem regulären Insolvenzverfahren – die unternehmerische Verantwortung in den Händen der Geschäftsführung. Bei Mayer & Cie. erfährt diese Unterstützung von Rechtsanwalt Martin Mucha von der Kanzlei Grub Brugger, der sich auf Restrukturierung und Sanierung spezialisiert hat und dem Generalvollmacht erteilt wurde. In der Eigenverwaltung setzt das zuständige Amtsgericht keinen Insolvenzverwalter, sondern einen Sachwalter ein, der das Verfahren im Interesse der Gläubiger überwacht. Als Sachwalter der Mayer & Cie. wurde Rechtsanwalt Ilkin Bananyarli von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestellt.

 

Quelle:

Sympra GmbH

Rieter mit neuer Konzernstruktur Grafik Rieter AG
Rieter mit neuer Konzernstruktur
24.11.2025

Rieter mit neuer Konzernstruktur: Jährliche Einsparung 30 Mio. CHF.

Mit der geplanten Übernahme der Division Barmag von OC Oerlikon entsteht ein weltweit führender Systemanbieter für Natur- und Chemiefasern. Rieter ist zuversichtlich, alle behördlichen Genehmigungen zum Vollzug der Akquisition im vierten Quartal 2025 zu erhalten. Der Rieter-Konzern passt deshalb die Konzernstruktur per 1. Januar 2026 an, um diese Übernahme zu berücksichtigen und noch agiler auf die Herausforderungen im Markt reagieren zu können. 

Die Divisionen Machines & Systems und After Sales werden zusammengelegt. Alexander Özbahadir übernimmt per 1. Januar 2026 die neue Division Short-Staple Fiber, die für das Kurzstapelfasergeschäft verantwortlich ist. Damit werden Synergien in den Verkaufs- und Serviceaktivitäten geschaffen und die Kundenorientierung durch eine geographische Fokussierung erhöht. 

Mit der geplanten Übernahme der Division Barmag von OC Oerlikon entsteht ein weltweit führender Systemanbieter für Natur- und Chemiefasern. Rieter ist zuversichtlich, alle behördlichen Genehmigungen zum Vollzug der Akquisition im vierten Quartal 2025 zu erhalten. Der Rieter-Konzern passt deshalb die Konzernstruktur per 1. Januar 2026 an, um diese Übernahme zu berücksichtigen und noch agiler auf die Herausforderungen im Markt reagieren zu können. 

Die Divisionen Machines & Systems und After Sales werden zusammengelegt. Alexander Özbahadir übernimmt per 1. Januar 2026 die neue Division Short-Staple Fiber, die für das Kurzstapelfasergeschäft verantwortlich ist. Damit werden Synergien in den Verkaufs- und Serviceaktivitäten geschaffen und die Kundenorientierung durch eine geographische Fokussierung erhöht. 

Roger Albrecht wird neu für die Division Components and Technology verantwortlich sein. Er konzentriert sich auf die Entwicklung zukunftsweisender Technologielösungen, das Vorantreiben von Innovationen und die Realisierung von Wachstum im wichtigen Komponentengeschäft. Mit dieser organisatorischen Veränderung will Rieter seine Technologieführerschaft weiter ausbauen und die Entwicklungsaktivitäten zwischen Rieter und den Komponentenunternehmen Accotex, Bräcker, Graf, Novibra, Suessen, SSM und Temco intensivieren. 

Serge Entleitner hat sich entschieden, zum 31. Dezember 2025 aus der Konzernleitung auszutreten und wird bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2027 das Unternehmen bei verschiedenen Projekten unterstützen. 

Mit dem erfolgreichen Closing der Übernahme von Barmag wird die Division Man-Made Fiber in den Rieter-Konzern integriert. Georg Stausberg wird weiterhin die Division führen und an Thomas Oetterli, CEO von Rieter, berichten. Gleichzeitig wird er in die Konzernleitung eintreten. 

Ab 1. Januar 2026 besteht die Rieter-Konzernleitung aus den folgenden Personen: 

  • Thomas Oetterli, Chief Executive Officer 
  • Oliver Streuli, Chief Financial Officer 
  • Emmanuelle Gmür, Chief Human Resources Officer 
  • Alexander Özbahadir, Head Division Short-Staple Fiber
  • Georg Stausberg (nach Closing), Head Division Man-Made Fiber
  • Roger Albrecht, Head Division Components and Technology

Rieter reagiert mit weiteren Kostensenkungsmaßnahmen auf die anhaltend schwache Marktlage, indem Produktionskapazitäten angepasst, Lieferketten vereinfacht und die Overhead-Funktionen verschlankt werden. Die voraussichtlichen Einmalkosten in Höhe von rund 30 bis 35 Mio. CHF führen zu jährlichen Einsparungen in Höhe von knapp 30 Mio. CHF.

Quelle:

Rieter AG

Mahlo Orthopac RVMC-15 Schussfadenrichter bei Knitex Industries Ltd. Foto Mahlo GmbH & Co. KG
Mahlo Orthopac RVMC-15 Schussfadenrichter bei Knitex Industries Ltd.
12.11.2025

Knitex Industries Ltd. (Mondol Group) investiert in Mahlo-Technologie

Das bangladeschische Unternehmen Knitex Industries Ltd. steht für hochwertige Strickwaren und verantwortungsvolle Produktion. Um die Stoffqualität weiter zu steigern, hat der Textilhersteller in einen Mahlo Orthopac RVMC-15 Schussfadenrichter investiert. Das System wurde von Tootal Quality Resources installiert und sorgt für eine präzise Warenlage. 

Seit der Gründung Ende der 2000er Jahre hat sich Knitex Dresses Ltd. zu einem der führenden Strickwarenhersteller Bangladeschs entwickelt. Als Teil der Mondol Group steht das Unternehmen für hochwertige Produktion, vertikale Integration sowie ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Knitex betreibt zwei Standorte – in Sardagong (Gazipur) und Mirzapur (Tangail) – und deckt die gesamte textile Wertschöpfungskette ab: vom Stricken und Färben über den Druck und die Ausrüstung bis hin zur Konfektion. So gewährleistet der Betrieb maximale Qualitätskontrolle, Flexibilität und Effizienz.

Das bangladeschische Unternehmen Knitex Industries Ltd. steht für hochwertige Strickwaren und verantwortungsvolle Produktion. Um die Stoffqualität weiter zu steigern, hat der Textilhersteller in einen Mahlo Orthopac RVMC-15 Schussfadenrichter investiert. Das System wurde von Tootal Quality Resources installiert und sorgt für eine präzise Warenlage. 

Seit der Gründung Ende der 2000er Jahre hat sich Knitex Dresses Ltd. zu einem der führenden Strickwarenhersteller Bangladeschs entwickelt. Als Teil der Mondol Group steht das Unternehmen für hochwertige Produktion, vertikale Integration sowie ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Knitex betreibt zwei Standorte – in Sardagong (Gazipur) und Mirzapur (Tangail) – und deckt die gesamte textile Wertschöpfungskette ab: vom Stricken und Färben über den Druck und die Ausrüstung bis hin zur Konfektion. So gewährleistet der Betrieb maximale Qualitätskontrolle, Flexibilität und Effizienz.

Mit mehr als 2.500 Beschäftigten produziert Knitex ein breites Sortiment an Strickwaren für internationale Kunden. Die täglichen Kapazitäten liegen bei jeweils rund 25.000 Kilogramm in Strickerei und Färberei sowie mehreren zehntausend Kleidungsstücken in unterschiedlichen Kategorien.

Fokus auf Qualität
Um auch künftig ein verlässlicher Partner globaler Modemarken zu bleiben, fehlerfreie Stoffe zu liefern, Ausschuss zu reduzieren und die Prozesseffizienz weiter zu steigern, investiert Knitex Dresses Ltd. kontinuierlich in modernste Maschinen und Technologien. Jüngstes Beispiel ist die Installation eines Mahlo Orthopac RVMC-15 Schussfadenrichters. 

Das klassische optische Richtgerät von Mahlo korrigiert Verzüge in nahezu allen Anwendungen und sorgt so bereits zu Beginn der Ausrüstungslinie für ein perfektes Warenbild.

Quelle:

Mahlo GmbH & Co. KG 

Techtextil Forum und Texprocess Forum 2026: Jetzt Vorträge einreichen Foto: Messe Frankfurt / Thomas Fedra
Techtextil Forum und Texprocess Forum 2026: Jetzt Vorträge einreichen
30.10.2025

Techtextil Forum und Texprocess Forum 2026: Jetzt Vorträge einreichen

Wer die Zukunft der Textilbranche mitgestalten möchte, kann bis zum 15. Dezember 2025 einen Vortrag für das Techtextil und Texprocess Forum einreichen. Beide Bühnen stehen für Innovationen, praxisnahe Lösungen und fördern den Austausch zwischen Forschung und Industrie. Ein internationales Programme Committee wählt die Beiträge aus und kuratiert ein Programm zu entscheidenden Zukunftsthemen der Textilwirtschaft. Vom 21. bis 24. April 2026 bilden die beiden Leitmessen erneut den Mittelpunkt des weltweiten Branchendialogs in Frankfurt.

Die Teilnahme an den Techtextil und Texprocess Foren 2026 ist kostenfrei. Einzureichende Kurzpräsentationen sollen in englischer Sprache verfasst und mit Visualisierungen ergänzt werden. Die ausgewählten Speaker stehen ab Anfang Februar 2026 fest. Ihre Beiträge werden Teil des viertägigen Programms der Techtextil und Texprocess 2026.

Wer die Zukunft der Textilbranche mitgestalten möchte, kann bis zum 15. Dezember 2025 einen Vortrag für das Techtextil und Texprocess Forum einreichen. Beide Bühnen stehen für Innovationen, praxisnahe Lösungen und fördern den Austausch zwischen Forschung und Industrie. Ein internationales Programme Committee wählt die Beiträge aus und kuratiert ein Programm zu entscheidenden Zukunftsthemen der Textilwirtschaft. Vom 21. bis 24. April 2026 bilden die beiden Leitmessen erneut den Mittelpunkt des weltweiten Branchendialogs in Frankfurt.

Die Teilnahme an den Techtextil und Texprocess Foren 2026 ist kostenfrei. Einzureichende Kurzpräsentationen sollen in englischer Sprache verfasst und mit Visualisierungen ergänzt werden. Die ausgewählten Speaker stehen ab Anfang Februar 2026 fest. Ihre Beiträge werden Teil des viertägigen Programms der Techtextil und Texprocess 2026.

Fortschritt entsteht dort, wo Menschen ihr Wissen teilen und gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten. Wer hier präsentiert, gestaltet diesen Fortschritt mit – sichtbar, vernetzt, mit Zugang zu Entscheidungsträgern und direktem Einfluss auf die Themen von morgen. Textile Entwicklungen werden komplexer: Forschung, Anwendung und Produktion greifen enger ineinander, Produktionsprozesse verändern sich, und Aspekte wie Automatisierung durch KI und Kreislaufwirtschaft gewinnen an Bedeutung. Besonders wertvoll sind Formate, die Dialog fördern und verschiedene Perspektiven verbinden. Einen solchen Raum bieten die Foren der Techtextil und Texprocess und ermöglichen Vernetzung und Wissenstransfer auf globaler Ebene.

Die Foren greifen zentrale Zukunftsthemen der Textilbranche auf – von Materialentwicklung und Produktion bis zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Dabei entstehen neue Einblicke und Impulse, die weit über die Messetage hinauswirken.
 
Kategorien Techtextil Forum 2026

  • Beyond Function – The Next Generation of Technical Textiles
  • Engineered for Impact – Designed for lasting change
  • Textile Intelligence – Smart, Connected, Responsive
  • Manufacturing Intelligence – Digitalization, Automation, and AI
  • Resilient Textiles – Solutions for an unstable World
  • Pushing Boundaries – Interdisciplinary and disruptive Innovations

Bewerbung einreichen: https://solutions.techtextil.com/

Kategorien Texprocess Forum 2026

  • Sustainable solutions
  • CAD/CAM
  • Digitalisierung und KI
  • Legal requirements
  • Design Tools

Bewerbung einreichen: https://solutions.texprocess.com/

Marina bay sands, Singapore Pixabay, cegoh
Singapore
29.10.2025

VDMA members at ITMA ASIA + CITME in Singapore

With 69 exhibiting member companies, ITMA ASIA + CITME 2025 is once again marked by a strong presence of VDMA companies. Altogether 82 companies from Germany will exhibit at the show, covering about 3,500 square meters of exhibition space, topped only by China and Italy. VDMA initiated a German Pavilion with two group stands (spinning in hall 4 and finishing in hall 7) with a total of 30 exhibitors.

On the occasion of a VDMA press conference at ITMA ASIA + CITME, Dr. Janpeter Horn, Chairman of the VDMA Textile Machinery Association and Managing Director of August Herzog Maschinenfabrik explained: “The geopolitical and economic conditions are currently difficult. This makes the strong presence of VDMA member companies at ITMA ASIA + CITME, which is being held in Singapore for the first time in twenty years, all the more gratifying. The show offers VDMA members a key opportunity to showcase their latest technologies and connect with the ASEAN markets as well as other markets in Asia.”

With 69 exhibiting member companies, ITMA ASIA + CITME 2025 is once again marked by a strong presence of VDMA companies. Altogether 82 companies from Germany will exhibit at the show, covering about 3,500 square meters of exhibition space, topped only by China and Italy. VDMA initiated a German Pavilion with two group stands (spinning in hall 4 and finishing in hall 7) with a total of 30 exhibitors.

On the occasion of a VDMA press conference at ITMA ASIA + CITME, Dr. Janpeter Horn, Chairman of the VDMA Textile Machinery Association and Managing Director of August Herzog Maschinenfabrik explained: “The geopolitical and economic conditions are currently difficult. This makes the strong presence of VDMA member companies at ITMA ASIA + CITME, which is being held in Singapore for the first time in twenty years, all the more gratifying. The show offers VDMA members a key opportunity to showcase their latest technologies and connect with the ASEAN markets as well as other markets in Asia.”

Dr. Harald Weber, Managing Director of the VDMA Textile Machinery Association added: “It is no surprise, that most visitors to the ITMA ASIA + CITME shows in Shanghai came from the People’s Republic. My expectations of the trade fair in Singapore are that the audience will be broader. I hope we will see numerous visitors from the ASEAN region, from India, Pakistan and Bangladesh and from the Central Asian countries, just to mention a few.”

Experience leading technology
The VDMA members in Singapore cover nearly all different machinery chapters along the textile value chain including spinning and man-made fibres, nonwovens, weaving, braiding, knitting & warp knitting, finishing & dyeing as well as technologies for textile recycling and processing of recycled material. The companies remain focused on developing innovative, sustainable solutions that reduce production costs while upholding the high standards of European machinery — a commitment captured in their shared slogan in Singapore: 'Experience Leading Technology'.

Major topics of the show will be automation, sustainability and circular economy. Here are just a few examples of exhibitors that stand for the entire industry: 
Automation is a way to address the challenges of labour-constrained textile operations. On display in Singapore is an automation solution for the sliver transport in spinning. The topic of recycling is becoming increasingly important in the textile industry, for example due to corresponding government regulations that are aiming at a circular economy. At ITMA ASIA + CITME a system can be seen, that automatically sorts garments by composition and colour and prepares materials for further processing. It enables the recycling of post-consumer and post-industrial textile waste into fibres for spinning, nonwovens and composites.

Recycling is just one example for the broader topic sustainability. One way to produce sustainably is to make processes more efficient. Sustainable dyeing technologies reduce the consumption of water, energy, chemicals, and dyes while ensuring superior product quality and shorter production times by integrating flexibility and speed. That is another example of how economy and ecology can meet. 

Export figures show a mixed picture
Asia has been the number one production location for textiles and clothing in the world and will retain this position for a long time to come. So, it is no surprise that Asia is the most important sales market for the VDMA member companies. 
Between January and August 2025, German exports of textile machinery and accessories worldwide summed up to almost 1.2 billion euros, a decrease of 9.5% year-on-year. Half of the exports went to Asia. Nevertheless, a closer look reveals a mixed picture: German exports to China (plus 25%), Pakistan (plus 32%) and Uzbekistan (plus 16%) saw strong increases. 

Cautious sales expectations 
A survey among the VDMA member companies in the beginning of October showed that 50% of the responding companies assess their current business situation as satisfactory. Around 30% expect the business situation to remain unchanged in 2026, while 60% anticipate a deterioration in business prospects. For the current year, 60% of companies in the textile machinery manufacturing sector expect sales to stagnate. For 2026, 74% continue to expect stagnation. At least 19% of companies anticipate sales increases of up to 20%. 

Better sales opportunities in Asia 2026 
According to the VDMA survey, the member companies see better sales opportunities in Asian markets for the coming year than in 2025. Southeast Asia, Central Asia and South Asia are rated much better for 2026. These expectations are in line with IMF forecasts, which predict a GDP growth of over 6% for India and growth rates of just over 4% for China and the ASEAN region in 2026.

“The Asian markets are offering great chances that European machinery manufacturers can take with their innovative and sustainable solutions and the high quality of machinery that customers rightly expect. The VDMA members are looking forward to welcoming numerous visitors from various countries to their booths in Singapore”, summarised Dr. Janpeter Horn, Chairman of the VDMA Textile Machinery Association.

Quelle:

VDMA 

24.10.2025

ANDRITZ & Tandem Repeat: Lösungen zur Herstellung neuartiger nachhaltiger Fasern

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ ist eine Zusammenarbeit mit dem Biotechnologieunternehmen Tandem Repeat Technologies eingegangen, um industrielle Lösungen für die Herstellung von ProcellTM, einer neuen nachhaltigen Faser für Textilien und Vliesstoffe, auf den Markt zu bringen.

Die Zusammenarbeit vereint das Know-how von Tandem Repeat im Bereich der Biotechnologie mit der umfangreichen Erfahrung von ANDRITZ als Anbieter von Anlagen für die Produktion von Vliesstoffen und zellulosischen Chemiefasern (Manmade Cellulosic Fibers). Ziel der Partnerschaft ist es, die Textilindustrie in ihren Bemühungen um eine nachhaltigere Produktion und den Einsatz von Alternativen zu herkömmlichen synthetischen Fasern zu unterstützen.

Procell ist eine biotechnologisch hergestellte Faser aus Proteinen, die von Tandem Repeat entwickelt und patentiert wurde. Aufgrund ihrer wollähnlichen Haptik, ihrer außergewöhnlichen Festigkeit und Strapazierfähigkeit sowie ihrer Anpassungsfähigkeit ist sie für eine Vielzahl von Anwendungen gut geeignet.

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ ist eine Zusammenarbeit mit dem Biotechnologieunternehmen Tandem Repeat Technologies eingegangen, um industrielle Lösungen für die Herstellung von ProcellTM, einer neuen nachhaltigen Faser für Textilien und Vliesstoffe, auf den Markt zu bringen.

Die Zusammenarbeit vereint das Know-how von Tandem Repeat im Bereich der Biotechnologie mit der umfangreichen Erfahrung von ANDRITZ als Anbieter von Anlagen für die Produktion von Vliesstoffen und zellulosischen Chemiefasern (Manmade Cellulosic Fibers). Ziel der Partnerschaft ist es, die Textilindustrie in ihren Bemühungen um eine nachhaltigere Produktion und den Einsatz von Alternativen zu herkömmlichen synthetischen Fasern zu unterstützen.

Procell ist eine biotechnologisch hergestellte Faser aus Proteinen, die von Tandem Repeat entwickelt und patentiert wurde. Aufgrund ihrer wollähnlichen Haptik, ihrer außergewöhnlichen Festigkeit und Strapazierfähigkeit sowie ihrer Anpassungsfähigkeit ist sie für eine Vielzahl von Anwendungen gut geeignet.

Die Partner werden sich darauf konzentrieren, Faserherstellern in den Bereichen Textilien und Vliesstoffe industrielle Lösungen zur Produktion von Procell im großen Maßstab anzubieten. Dabei kommen die bewährten Prozessanlagen von ANDRITZ zum Einsatz, die an die spezifischen Anforderungen von Procell angepasst werden. Tandem Repeat wird an der Weiterentwicklung der Procell-Technologie mitwirken.

Dr. Sergey Malkov, VP Manmade Cellulosic Fibers bei ANDRITZ, sagte: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Tandem Repeat an diesem spannenden Produkt. Die Procell-Faser hat das Potenzial, einen echten Durchbruch bei nachhaltigen Materialien zu bewirken.“

Dr. Melik Demirel, Mitbegründer von Tandem Repeat, fügte hinzu: „Durch die Partnerschaft mit ANDRITZ können wir unsere revolutionäre Faser in kommerziellem Maßstab auf den Markt bringen. Damit unterstützen wir die Industrie dabei, nachhaltiger zu produzieren und ihre Lieferkette widerstandsfähiger zu gestalten.“

Quelle:

Andritz AG

EREMA & BlockTexx® Foto Erema
EREMA & BlockTexx®
15.10.2025

Textilrecycling: EREMA Group investiert in australischen Technologie-Pionier

Während der führenden Fachmesse für Kunststoffe und Kautschuk K in Düsseldorf, gab die EREMA Gruppe eine strategische Investition in das Clean-Tech-Unternehmen BlockTexx® bekannt. Der australische Pionier hat ein Verfahren entwickelt, das Polyester und Cellulose aus Mischgeweben trennt. Durch die Kombination der Technologien beider Unternehmen soll das Recycling von gebrauchten Textilien auf industrielle Maßstäbe skaliert werden.

Der Prozess von BlockTexx® trennt Polyester und Cellulose aus gebrauchten Textilien und Bekleidung. Das gewonnene Polyester wird anschließend von der EREMA Technologie weiterverarbeitet. Die INTAREMA® FibrePro:IV bereitet es zu Pellets auf, die sich für die Herstellung neuer Bekleidungsstücke eignen. „Unser thermomechanisches Recyclingsystem ist ein Kernelement für das Textilrecycling“, sagt Wolfgang Hermann, Business Development Manager Fibres & Textiles bei der EREMA Gruppe. „Für ein vollumfängliches Textilrecycling ist jedoch eine Kombination verschiedener Technologien erforderlich, wobei BlockTexx® die Lösung für die Verarbeitung von Polyestergemischen bietet.“

Während der führenden Fachmesse für Kunststoffe und Kautschuk K in Düsseldorf, gab die EREMA Gruppe eine strategische Investition in das Clean-Tech-Unternehmen BlockTexx® bekannt. Der australische Pionier hat ein Verfahren entwickelt, das Polyester und Cellulose aus Mischgeweben trennt. Durch die Kombination der Technologien beider Unternehmen soll das Recycling von gebrauchten Textilien auf industrielle Maßstäbe skaliert werden.

Der Prozess von BlockTexx® trennt Polyester und Cellulose aus gebrauchten Textilien und Bekleidung. Das gewonnene Polyester wird anschließend von der EREMA Technologie weiterverarbeitet. Die INTAREMA® FibrePro:IV bereitet es zu Pellets auf, die sich für die Herstellung neuer Bekleidungsstücke eignen. „Unser thermomechanisches Recyclingsystem ist ein Kernelement für das Textilrecycling“, sagt Wolfgang Hermann, Business Development Manager Fibres & Textiles bei der EREMA Gruppe. „Für ein vollumfängliches Textilrecycling ist jedoch eine Kombination verschiedener Technologien erforderlich, wobei BlockTexx® die Lösung für die Verarbeitung von Polyestergemischen bietet.“

Expansion im industriellen Maßstab
BlockTexx® betreibt seine erste Anlage in Australien mit einer Verarbeitungskapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr und plant eine zweite Anlage mit 50.000 Tonnen pro Jahr. Für diese Expansion ist ein starker Investitionspartner erforderlich. „Mischtextilien wie Baumwolle-Polyester machen über 60 Prozent der weltweiten Bekleidungsproduktion aus, sind jedoch aufgrund von Faserinkompatibilitäten und chemischer Verunreinigungen bekanntermaßen schwer zu recyceln“, sagt Adrian Jones, Mitbegründer von BlockTexx®. Die Investition der EREMA Unternehmensgruppe bringt neben Kapital fundiertes Recycling-Know-how, bewährte Technologie und Infrastruktur mit sich.

Textilindustrie steht vor Herausforderungen beim Recycling
Laut der globalen Non-Profit-Organisation Textile Exchange wurden im Jahr 2023 75 Millionen Tonnen synthetische Fasern produziert, wobei Polyester mit einem Anteil von 57 Prozent an der gesamten Faserproduktion am häufigsten vorkam. Die Recyclingquote für Polyester wird auf nur 1 Prozent geschätzt. „Derzeit stammt fast das gesamte recycelte Polyester der im Einzelhandel erhältlichen Kleidung aus PET-Flaschen“, sagt Graham Ross, Mitbegründer von BlockTexx®. Nach Angaben von Textile Exchange machten recycelte Fasern im Jahr 2023 7,7 Prozent des globalen Fasermarktes aus, wobei 7 Prozent recyceltes Polyester aus PET-Flaschenabfällen waren. Hackl betont: „Das Ziel muss sein, dass rPET aus Flaschen wieder zu neuen Flaschen verarbeitet wird. Somit ist diese Investition nicht nur für die Textilindustrie positiv, sondern auch für die Kunststoffindustrie. Indem wir rPET im Bottle-to-Bottle-Kreislauf halten, können wir das Angebot und die Preise für den Markt stabilisieren.“

Mit der kürzlich erfolgten Verabschiedung verbindlicher Rechtsvorschriften durch die EU, die Textilhersteller durch Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für die Sammlung, Sortierung und das Recycling von Textilabfällen verantwortlich machen, steht der Sektor vor einem Wandel. Mit dem Inkrafttreten dieser Vorschriften in den kommenden Jahren wird die Nachfrage nach Lösungen für das Recycling von Alttextilien voraussichtlich erheblich steigen. „Die EU-Gesetzgebung könnte die Branche grundlegend verändern. Während der Großteil der Textilproduktion in Asien stattfindet, ist Europa ein wichtiger Konsument von Mode. Diese Gesetzgebung wird daher erhebliche globale Auswirkungen haben“, sagt Ross.

Neue Standards für Kreislaufwirtschaft
Durch die Kombination von mechanischer Verarbeitung, chemischer Trennung und Faserregeneration schafft die Partnerschaft ein Modell, das neue industrielle Standards für die Kreislaufwirtschaft setzt. „Vor 25 Jahren konnte man sich noch kein Bottle-to-Bottle-Recycling vorstellen. Heute ist es Standard. Ich bin überzeugt, dass dies auch für das Recycling von Textile-to-Textile geschehen wird“, sagt Hackl. „Die Textilindustrie hat die Bedeutung des Recyclings nur langsam erkannt und oft Schwierigkeiten als Ausrede angeführt. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Durch die Zusammenarbeit zwischen der EREMA Gruppe und BlockTexx® wird das Recycling von Textilien zu Textilien im industriellen Maßstab Realität werden“, fügt Jones hinzu.

Mit der strategischen Zusammenarbeit unterstreicht die EREMA Group ihr Engagement, Polyester wieder in den Produktionszyklus der Bekleidungsindustrie zurückzuführen und Textile-to-Textile-Recycling zu etablieren. „Die PET-Faserindustrie ist dreimal so groß wie die PET-Flaschenindustrie. In den vergangenen Jahren haben wir kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung im Bereich Textil- und Faserrecycling investiert und verfügen über die geeignete Technologie für das Recycling von Polyesterfasern. Langfristig verfolgen wir das Ziel, Textilrecycling in großem Maßstab industriell zu realisieren. Wir sehen BlockTexx® hierfür als einen zentralen Partner. Deren Technologie ebnet den Weg, um gebrauchte Textilien wieder in den Produktionszyklus zu bringen“, so Manfred Hackl, CEO der EREMA Group.

Quelle:

Erema

Markus Huber-Lindinger, Managing Director bei EREMA, präsentiert den neuen Laserfilter LF 812 am EREMA Messestand auf der K 2025. Foto (c) EREMA GmbH
Markus Huber-Lindinger, Managing Director bei EREMA, präsentiert den neuen Laserfilter LF 812 am EREMA Messestand auf der K 2025.
14.10.2025

EREMA: Laserfilter weiterentwickelt für hohe Durchsätze im Kunststoffrecycling

Zur K 2025 stellt EREMA eine Innovation der Marke POWERFIL vor und will damit Maßstäbe in der Schmelzefiltration für das Kunststoffrecycling setzen. Der neue Hochleistungsfilter LF 812 weist eine doppelt so große Siebfläche gegenüber dem bisherigen Spitzenmodell LF 406 auf und erweitert die Serie nach oben hin. Neu ist die Integration des bewährten Lock & Change-Systems für den Siebwechsel während des laufenden Betriebs in den Endurance-Filter, der die Vorfiltration stark kontaminierter Inputströme – etwa ungewaschener Materialien – übernimmt. 

Zur K 2025 stellt EREMA eine Innovation der Marke POWERFIL vor und will damit Maßstäbe in der Schmelzefiltration für das Kunststoffrecycling setzen. Der neue Hochleistungsfilter LF 812 weist eine doppelt so große Siebfläche gegenüber dem bisherigen Spitzenmodell LF 406 auf und erweitert die Serie nach oben hin. Neu ist die Integration des bewährten Lock & Change-Systems für den Siebwechsel während des laufenden Betriebs in den Endurance-Filter, der die Vorfiltration stark kontaminierter Inputströme – etwa ungewaschener Materialien – übernimmt. 

„Die Weiterentwicklung unseres Laserfilters ist ein entscheidender Schritt, um den wachsenden Anforderungen an hohe Durchsätze im Kunststoffrecycling bei gleichzeitig höchster Schmelzequalität gerecht zu werden“, sagt Markus Huber-Lindinger, Managing Director bei EREMA. Die um 100 Prozent vergrößerte Siebfläche des neuen Laserfilters LF 812 ermöglicht entweder eine Steigerung der Durchsatzmenge oder bei gleichbleibendem Durchsatz den Einsatz feinerer Siebe, was insbesondere bei qualitätssensitiven Anwendungen von Vorteil ist. Durch die größere Filterfläche ist der Betrieb mit niedrigerem Druck und einer geringeren thermischen Belastung der Schmelze ebenso möglich. 

Maximale Siebfläche, minimaler Platzbedarf
Bis zu 5.000 Kilogramm filtrierte Schmelze pro Stunde sind mit dem neuen Laserfilter in SINGLE-Ausführung möglich. „Als führender Anbieter von Kunststoffrecyclinganlagen setzen wir bei EREMA unsere Erfahrung und unser technisches Know-how gezielt ein, um groß dimensionierte Anlagen mit einer leistungsstarken Filtration in kompakter Bauweise auszurüsten“, betont Markus Huber-Lindinger. Der Laserfilter LF 812 deckt in SINGLE-Ausführung Anwendungen mit Durchsätzen ab, für die bislang mehrere Filtereinheiten notwendig waren. „Durch den beachtlichen Flächenzuwachs ergeben sich neue Spielräume für das Anlagendesign. In vielen Fällen führt dies zu einem geringeren Platzbedarf und einer kompakter ausgelegten Gesamtlösung,“ ergänzt Robert Obermayr, Product Group Manager für POWERFIL bei EREMA. 

Eigenfertigung für höchste Qualität und Versorgungssicherheit
Qualitative Hochleistungsfilter gewinnen im Kunststoffrecycling weiterhin an Bedeutung. Die EREMA Unternehmensgruppe reagiert darauf mit dem gezielten Ausbau der Eigenfertigung der Filterkomponenten bei 3S in Wartberg, einem Schwesterunternehmen von EREMA. Investitionen in neue Fertigungstechnologien und eine eigene Wärmebehandlung erhöhen die Fertigungstiefe und sichern eine konstant hohe Bauteilqualität. 

Weitere Informationen:
EREMA Kunststoffrecycling Laserfilter
Quelle:

EREMA GmbH

Chennai Foto (c) Freudenberg Performance Materials Apparel
14.10.2025

Freudenberg: Lokale Produktionserweiterung für den indischen Bekleidungsmarkt

Freudenberg Performance Materials Apparel (Freudenberg Apparel) hat am 14. Oktober die Erweiterung seines Produktionsstandorts in Chennai, Indien eröffnet. Das Unternehmen expandiert seine Produktionsfläche um nahezu 2.000 Quadratmeter und führt neue Produktionslinien ein, die speziell auf den indischen Bekleidungsmarkt zugeschnitten sind. Die strategische Investition zielt darauf ab, die Durchlaufzeiten deutlich zu verkürzen und die Verfügbarkeit hochwertiger, lokal produzierter Einlagen für den sich schnell entwickelnden Bekleidungssektor in Indien und Südasien zu verbessern.

Die Erweiterung vergrößert die Produktionsfläche des Standortes von rund 3.700 auf rund 5.600 Quadratmeter. Zudem nimmt Freudenberg Apparel spezielle Produktionslinien für Einlagen aus 100 Prozent Baumwolle und 100 Prozent Polyester in Betrieb. Die neuen Produktionslinien ermöglichen insbesondere die lokale Produktion von Einlagen aus bi-elastischem Polyester für Oberhemden und Gewebeeinlagen aus Polyester. Dadurch kann die steigende Nachfrage nach innovativen, hochwertigen Materialien mit schnellerer Lieferung gedeckt werden.

Freudenberg Performance Materials Apparel (Freudenberg Apparel) hat am 14. Oktober die Erweiterung seines Produktionsstandorts in Chennai, Indien eröffnet. Das Unternehmen expandiert seine Produktionsfläche um nahezu 2.000 Quadratmeter und führt neue Produktionslinien ein, die speziell auf den indischen Bekleidungsmarkt zugeschnitten sind. Die strategische Investition zielt darauf ab, die Durchlaufzeiten deutlich zu verkürzen und die Verfügbarkeit hochwertiger, lokal produzierter Einlagen für den sich schnell entwickelnden Bekleidungssektor in Indien und Südasien zu verbessern.

Die Erweiterung vergrößert die Produktionsfläche des Standortes von rund 3.700 auf rund 5.600 Quadratmeter. Zudem nimmt Freudenberg Apparel spezielle Produktionslinien für Einlagen aus 100 Prozent Baumwolle und 100 Prozent Polyester in Betrieb. Die neuen Produktionslinien ermöglichen insbesondere die lokale Produktion von Einlagen aus bi-elastischem Polyester für Oberhemden und Gewebeeinlagen aus Polyester. Dadurch kann die steigende Nachfrage nach innovativen, hochwertigen Materialien mit schnellerer Lieferung gedeckt werden.

Deutlich kürzere Vorlaufzeiten 
Der mit modernsten Maschinen ausgestattete erweiterte Standort verfügt nun über eine verbesserte interne Qualitätssicherung und beschleunigte Produktionsprozesse. Die Vorlaufzeiten für indische Kunden reduzieren sich aufgrund der lokalen Produktion von sechs bis acht Wochen auf nur ein bis zwei Wochen - verglichen mit bisherigen Importen aus China. Darüber hinaus können Kunden mit einem Kostenvorteil gegenüber zollpflichtigen Importwaren rechnen.

Support-Netzwerk für die indische Textilindustrie
Freudenberg Apparel hat seit der Expansion nach Indien im Jahr 1998 ein Support-Netzwerk für die indische Textilindustrie aufgebaut, darunter technische Studios in Chennai, Bangalore und Gurgaon. Diese Studios bieten technische Beratung, Lösungsdienstleistungen, technische Seminare, Trendkollektionen und Mockups, Empfehlungen für Einlagen und Audits für Fusing-Pressen – Dienstleistungen, die die erweiterten Fertigungskapazitäten ergänzen. 

Die neuen Produktionslinien ergänzen die bestehenden Kapazitäten für Pastendruck, 3P-Druck und Pulverdruck im Werk in Chennai und erweitern so die Palette der Produkte, die vor Ort hergestellt werden können.

Quelle:

Freudenberg Performance Materials Apparel