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Preisträger Tobias Dickmeiß mit Urkunde © Katharina Dubno
Preisträger Tobias Dickmeiß mit Urkunde
08.05.2026

Elastische Garne künftig besser recyclebar und umweltfreundlicher

ITA-Bachelor-Student Tobias Dickmeiß erhielt am 29. April 2026 einen Förderpreis der Wilhelm Lorch-Stiftung für seinen innovativen Ansatz, herkömmliche Elastane durch elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren (TPC) zu ersetzen. 

Elastische Textilien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, da sie Komfort, Passform und Bewegungsfreiheit gewährleisten. Gleichzeitig erschwert der zunehmende Einsatz klassischer elastischer Garne, sogenannter Elastane, das textile Recycling erheblich. Bereits geringe Elastananteile können thermomechanische Recyclingprozesse beeinträchtigen und einen geschlossenen Recyclingkreislauf verhindern.

Durch den thermoplastischen Charakter und die Kompatibilität zu typischen Polyestern aus der Textilindustrie bieten elastische TPC-Garne eine verbesserte Recyclingfähigkeit. Dazu wird durch den Einsatz des Schmelzspinnverfahrens in der Garnherstellung auf umwelt- und gesundheitsschädliche Lösungsmittel verzichtet.

ITA-Bachelor-Student Tobias Dickmeiß erhielt am 29. April 2026 einen Förderpreis der Wilhelm Lorch-Stiftung für seinen innovativen Ansatz, herkömmliche Elastane durch elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren (TPC) zu ersetzen. 

Elastische Textilien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, da sie Komfort, Passform und Bewegungsfreiheit gewährleisten. Gleichzeitig erschwert der zunehmende Einsatz klassischer elastischer Garne, sogenannter Elastane, das textile Recycling erheblich. Bereits geringe Elastananteile können thermomechanische Recyclingprozesse beeinträchtigen und einen geschlossenen Recyclingkreislauf verhindern.

Durch den thermoplastischen Charakter und die Kompatibilität zu typischen Polyestern aus der Textilindustrie bieten elastische TPC-Garne eine verbesserte Recyclingfähigkeit. Dazu wird durch den Einsatz des Schmelzspinnverfahrens in der Garnherstellung auf umwelt- und gesundheitsschädliche Lösungsmittel verzichtet.

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit führte Tobias Dickmeiß umfangreiche empirische Prozessuntersuchungen an einer Schmelzspinnanlage im Technikumsmaßstab durch. Durch die systematische Analyse des Einflusses verschiedener Prozessparameter auf die Garneigenschaften gelang es ihm, die Eigenschaften der hergestellten TPC-Garne gezielt zu verbessern. Die Ergebnisse seiner Bachelorarbeit bilden somit eine vielversprechende Grundlage für die weitere Entwicklung recyclingfähiger elastischer Garne und Textilien.

Tobias Dickmeiß wurde für seine herausragende Bachelor-Arbeit „Entwicklung eines Schmelzspinnprozesses für elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren im Technikumsmaßstab“ mit einem Förderpreisgeld in Höhe von 5.000 EURO für eine fachspezifische Weiterbildung prämiert. Er wurde während seiner Bachelor-Arbeit von der ITA-Doktorandin Ricarda Wissel betreut.

Quelle:
Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University
Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs. Foto: Marina Elena Wachs
Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs.
04.05.2026

Wilhelm-Lorch-Preis 2026 für Professorin Marina-Elena Wachs

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 
Im Zentrum von Wachs’ Projekt steht die Verbindung von handwerklichem Textilwissen und digitalen Technologien. Studierende sollen textile Produkte in virtuellen und erweiterten Umgebungen entwerfen und so nachhaltige Designlösungen entwickeln. „Bislang werden VR-Brillen in der Industrie in erster Linie als Kommunikations- und Evaluierungs-Tool benutzt. Die Förderung ermöglicht es uns, XR-Technologien gezielt in der Lehre einzusetzen und den Studierenden neue Formen des experimentellen und nachhaltigen Designens zu eröffnen“, erklärt Wachs.
 
Ein besonderes Augenmerk liegt auf praxisnahen Lernmethoden: VR-Brillen, Mixed-Reality-Tools und KI-gestützte Anwendungen werden in kleineren Gruppen eingesetzt, um das erfahrungsbasierte Gestalten zu fördern. Das Projekt bietet zudem die Möglichkeit, eng mit Industriepartner:innen zusammenzuarbeiten und realistische Fallbeispiele in den Lehralltag zu integrieren.
 
Marina-Elena Wachs ist zudem als Industrial-Designerin aktiv und entwickelt nachhaltige Materiallösungen für unterschiedlichste Anwendungen. „Ohne die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, Studierenden und Industriepartnern wären diese Innovationen nicht möglich“, betont sie. Besonders dankbar ist sie für die Unterstützung bei ihrem neuen Projekt „Cross Design Engineering in VR and AR“, das gemeinsam mit Professorin Dr. Sue Rossano-Rivero und Dr. Lennart Hofeditz vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der HSNR umgesetzt wird. AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) sind Technologien, die digitale Inhalte in die physische Welt integrieren oder vollständig virtuelle Umgebungen schaffen. Während AR (Augmented Reality) die Realität per Kamera um digitale Elemente erweitert, isoliert VR (Virtual Reality) die Nutzerin bzw. den Nutzer, um ein vollständig simuliertes Erlebnis zu bieten.
 
Neben der technologischen Perspektive engagiert sich Wachs als Damenschneider-Meisterin auch für den Erhalt des traditionellen Textil-Handwerks. Ihr Ziel ist, die Balance zwischen handwerklichem Können, nachhaltigem Design und modernen digitalen Werkzeugen zu fördern. „Die Förderung durch die Wilhelm-Lorch-Stiftung bedeutet eine tolle Chance darin, diese Zukunftskompetenzen gezielt zu vermitteln und Studierende auf die Herausforderungen der Kreativwirtschaft vorzubereiten“, so Wachs.

Maximilian Peter, Leiter des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Quelle: WACKER Quelle: WACKER
Maximilian Peter
01.05.2026

Wacker: Geschäftsbereich Polymers unter neuer Leitung

  • Maximilian Peter übernimmt zum 1. Mai 2026 die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers 
  • Der bisherige Geschäftsbereichsleiter, Peter Summo, übernimmt zeitgleich die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution 

Zum 1. Mai 2026 übernimmt Maximilian Peter die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Der promovierte Chemieingenieur ist seit 2012 im Unternehmen. Nach Stationen in der Verfahrens- und Prozessentwicklung übernahm er die Leitung der Konzernentwicklung und verantwortete zuletzt den Bereich Human Resources. 

Maximilian Peter folgt auf Peter Summo, der den Geschäftsbereich Polymers zehn Jahre lang erfolgreich leitete. Summo wird zum 1. Mai 2026 die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution übernehmen. Der studierte Betriebswirt startete seine Karriere beim Spezialchemiehersteller Akzo Nobel und kam 1995 zu WACKER, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte. 

  • Maximilian Peter übernimmt zum 1. Mai 2026 die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers 
  • Der bisherige Geschäftsbereichsleiter, Peter Summo, übernimmt zeitgleich die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution 

Zum 1. Mai 2026 übernimmt Maximilian Peter die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Der promovierte Chemieingenieur ist seit 2012 im Unternehmen. Nach Stationen in der Verfahrens- und Prozessentwicklung übernahm er die Leitung der Konzernentwicklung und verantwortete zuletzt den Bereich Human Resources. 

Maximilian Peter folgt auf Peter Summo, der den Geschäftsbereich Polymers zehn Jahre lang erfolgreich leitete. Summo wird zum 1. Mai 2026 die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution übernehmen. Der studierte Betriebswirt startete seine Karriere beim Spezialchemiehersteller Akzo Nobel und kam 1995 zu WACKER, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte. 

„Mit Maximilian Peter und Peter Summo besetzen wir bei WACKER zwei Schlüsselpositionen mit erfahrenen Kollegen, die mit ihrer Expertise das Unternehmen bereits entscheidend geprägt haben“, sagt Christian Hartel, Vorstandvorsitzender von WACKER anlässlich des Stabwechsels. „Maximilian Peter wird als Leiter des Geschäftsbereichs Polymers künftig die regionale Expansion des Bereichs weiter vorantreiben. Peter Summo wird die Markt- und Kundenausrichtung von WACKER weiter forcieren und das Thema Sales Excellence übergreifend vorantreiben. Ich wünsche beiden gutes Gelingen in ihrer neuen Funktion und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Hartel weiter. 

Weitere Informationen:
polymers Wacker Maximilian Peter Peter Summo
Quelle:

Wacker Chemie AG

Dr. David Meyer Foto via Charles Barker Corporate Communications GmbH
Dr. David Meyer
24.03.2026

Neuer CFO der ERWO Holding AG und der Hoftex Group AG

Die ERWO Holding AG, Obergesellschaft der Südwolle Group, eines führenden Herstellers von Kammgarnen, sowie die Hoftex Group AG, eine mittelständisch strukturierte Gruppe von Unternehmen der Textilindustrie, haben die Berufung eines neuen Vorstandsmitglieds bekanntgegeben. Mit Wirkung zum 1. April 2026 übernimmt Dr. David Meyer im Vorstand beider Gesellschaften die Funktion des CFO. Die Position des Finanzchefs war zuletzt vakant, das Finanzressort interimistisch von CEO Manuela Spörl geleitet worden. 

Die ERWO Holding AG, Obergesellschaft der Südwolle Group, eines führenden Herstellers von Kammgarnen, sowie die Hoftex Group AG, eine mittelständisch strukturierte Gruppe von Unternehmen der Textilindustrie, haben die Berufung eines neuen Vorstandsmitglieds bekanntgegeben. Mit Wirkung zum 1. April 2026 übernimmt Dr. David Meyer im Vorstand beider Gesellschaften die Funktion des CFO. Die Position des Finanzchefs war zuletzt vakant, das Finanzressort interimistisch von CEO Manuela Spörl geleitet worden. 

Dr. David Meyer bringt langjährige Industrieerfahrung als CFO nach Franken mit, sowohl im Kapitalmarktumfeld als auch im familiengeführten Mittelstand. Der Finanzexperte verfügt über umfassende Kenntnisse entlang des gesamten Aufgabenspektrums im Finanzressort, von Rechnungswesen und Controlling über die Strukturierung von Finanzierungen und M&A bis hin zu IT-Transformationsprojekten und Investor Relations. Meyer kommt von den Hamberger Industriewerken (Stephanskirchen nahe Rosenheim), wo er zuletzt neben seiner CFO-Funktion auch Personalleiter war. Zuvor arbeitete er über 12 Jahre als CFO bei der Steico SE (Feldkirchen bei München), einem im Freiverkehr notierten Produzenten für Holzbaustoffe und Holzfaserdämmstoffe. Dr. Meyer ist promovierter Wirtschaftsingenieur (Universität Kaiserslautern). 

Quelle:

Charles Barker Corporate Communications GmbH

vestio TEXTILING: Dirk Dresen, Josef Brockmann vlnr Foto vestio TEXTILING
vestio TEXTILING: Dirk Dresen, Josef Brockmann vlnr
09.03.2026

Personelle Veränderungen in der Geschäftsführung von Langheinrich

Nach dem Übergang der Produktrechte und der Wort-Bild-Marke von Langheinrich an vestio Textiling sind Dirk Dresen und Josef Brockmann alleinige Geschäftsführer. Burkhard Oel hat sich Ende Februar 2026 aus privaten Gründen aus dem Unternehmen zurückgezogen. Die Auftragsabwicklung und Disposition von Langheinrich sind nach Fulda verlagert. Von dort werden die Kunden auch weiterhin von den ihnen vertrauten, langjährigen Ansprechpartnerinnen betreut.

Nach dem Übergang der Produktrechte und der Wort-Bild-Marke von Langheinrich an vestio Textiling sind Dirk Dresen und Josef Brockmann alleinige Geschäftsführer. Burkhard Oel hat sich Ende Februar 2026 aus privaten Gründen aus dem Unternehmen zurückgezogen. Die Auftragsabwicklung und Disposition von Langheinrich sind nach Fulda verlagert. Von dort werden die Kunden auch weiterhin von den ihnen vertrauten, langjährigen Ansprechpartnerinnen betreut.

Im November 2025 gingen die Rechte am Tischwäsche-Sortiment und an der Wort-Bildmarke von Langheinrich an vestio Textiling über. Der ehemalige Geschäftsführer des Unternehmens, Burkhard Oel, übernahm in der Organisation neue Aufgaben. Nun ist er aus privaten Gründen zum 28. Februar 2026 ausgeschieden. Sämtliche Ressorts des Unternehmens liegen jetzt in der Zuständigkeit der Geschäftsführer Josef Brockmann und Dirk Dresen. Die Produktentwicklung fällt fortan in den Aufgabenbereich von Josef Brockmann, der über eine langjährige Expertise auf dem Gebiet der Heim- und Objekttextilien verfügt. Auf Vertriebsseite werden Langheinrich-Kunden ab sofort von Dirk Dresen betreut, der bei vestio Textiling seit mehr als 10 Jahren als Verkaufsleiter tätig ist. Unverändert bleiben die Ansprechpartnerinnen für die Auftragsabwicklung und die Disposition: Die Mitarbeiterinnen des Tischwäsche-Spezialisten sind in neue Büroräume nach Fulda gezogen.

„Wir bedauern das Ausscheiden von Burkhard Oel“, sagt Josef Brockmann. „Mit seiner langen Branchenkenntnis im Textilservice hat er die Entwicklung des Tischwäsche-Sortiments von Langheinrich maßgeblich geprägt. Wir hätten die Zusammenarbeit mit ihm gerne fortgesetzt, respektieren aber seine Entscheidung.“

Quelle:

vestio TEXTILING