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129 Ergebnisse
(c) Groz-Beckert KG
13.10.2026

THE LOOP bringt Stricktechnik, Medtech und textile Robotik zusammen

Rund 160 Teilnehmer aus 20 Ländern kamen am 7. und 8. Oktober zum ersten THE LOOP Knitting Technology Summit nach Albstadt. Groz-Beckert hat das neue Format gemeinsam mit Shima Seiki, Lonati, Memminger-IRO und Merz als langfristige Plattform für Innovation und Wissenstransfer in der Strickindustrie angelegt.

Das erste Kapitel konzentrierte sich auf Medical & Technical Textiles. Fachvorträge, Maschinendemonstrationen und Diskussionen behandelten unter anderem textile Robotik, künstliche Intelligenz in der Produktentwicklung, digitale Entwicklungsprozesse und moderne Garnzuführungssysteme. Referenten kamen aus der Universität Pisa, der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und mehreren Maschinen- und Technologieunternehmen.

Der Ansatz ist für die Branche interessant, weil technische Textilien hier nicht isoliert als Materialthema betrachtet werden. Produktentwicklung, Maschinentechnik, Digitalisierung und industrielle Umsetzung werden in einem gemeinsamen Format verknüpft. Groz-Beckert kündigt an, künftige Ausgaben um weitere Technologien und Anwendungsfelder zu erweitern.

Rund 160 Teilnehmer aus 20 Ländern kamen am 7. und 8. Oktober zum ersten THE LOOP Knitting Technology Summit nach Albstadt. Groz-Beckert hat das neue Format gemeinsam mit Shima Seiki, Lonati, Memminger-IRO und Merz als langfristige Plattform für Innovation und Wissenstransfer in der Strickindustrie angelegt.

Das erste Kapitel konzentrierte sich auf Medical & Technical Textiles. Fachvorträge, Maschinendemonstrationen und Diskussionen behandelten unter anderem textile Robotik, künstliche Intelligenz in der Produktentwicklung, digitale Entwicklungsprozesse und moderne Garnzuführungssysteme. Referenten kamen aus der Universität Pisa, der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und mehreren Maschinen- und Technologieunternehmen.

Der Ansatz ist für die Branche interessant, weil technische Textilien hier nicht isoliert als Materialthema betrachtet werden. Produktentwicklung, Maschinentechnik, Digitalisierung und industrielle Umsetzung werden in einem gemeinsamen Format verknüpft. Groz-Beckert kündigt an, künftige Ausgaben um weitere Technologien und Anwendungsfelder zu erweitern.

Foto: Bernhard Rampf
12.10.2026

Talbot-Runhof-Ausstellung im tim erhält Bayerischen Kunstpreis 2026

Die Ausstellung „Celebrating Fashion – Talbot Runhof in Paris“ im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg erhält den Bayerischen Kunstpreis 2026 in der Kategorie „Ausstellung des Jahres“. Ausgezeichnet werden Dr. Michaela Breil und Prof. Dr. Karl Borromäus Murr vom tim.

Die Schau zeichnet rund zwei Jahrzehnte Modegeschichte des Münchner Designerduos Johnny Talbot und Adrian Runhof nach und konzentriert sich auf dessen Auftritte bei der Paris Fashion Week. Im Mittelpunkt stehen drapierte Stoffe, Silhouetten, Farben und die handwerkliche Umsetzung der Couture-Entwürfe.

Das tim hatte bereits Anfang 2026 Couture-Modelle von Talbot Runhof für seine Sammlung angekündigt. Die aktuelle Auszeichnung stärkt damit zugleich die museale Dokumentation jüngerer deutscher Mode- und Textilgeschichte. Die Ausstellung läuft noch bis 25. Oktober 2026

Die Ausstellung „Celebrating Fashion – Talbot Runhof in Paris“ im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg erhält den Bayerischen Kunstpreis 2026 in der Kategorie „Ausstellung des Jahres“. Ausgezeichnet werden Dr. Michaela Breil und Prof. Dr. Karl Borromäus Murr vom tim.

Die Schau zeichnet rund zwei Jahrzehnte Modegeschichte des Münchner Designerduos Johnny Talbot und Adrian Runhof nach und konzentriert sich auf dessen Auftritte bei der Paris Fashion Week. Im Mittelpunkt stehen drapierte Stoffe, Silhouetten, Farben und die handwerkliche Umsetzung der Couture-Entwürfe.

Das tim hatte bereits Anfang 2026 Couture-Modelle von Talbot Runhof für seine Sammlung angekündigt. Die aktuelle Auszeichnung stärkt damit zugleich die museale Dokumentation jüngerer deutscher Mode- und Textilgeschichte. Die Ausstellung läuft noch bis 25. Oktober 2026

Quelle:

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst / Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim)

12.10.2026

Lenzing und Kaihara erweitern TENCEL™-Lyocell-Spektrum für Denim

Die Lenzing Gruppe und der japanische Denimhersteller Kaihara Corporation bringen zur Kingpins Amsterdam eine neue „REMOD-Kollektion“ auf den Markt. Sie kombiniert TENCEL™ Lyocell Standard, TENCEL™ Lyocell – HV100 und TENCEL™ Lyocell dtex 2.2 in unterschiedlichen Denim-Konstruktionen. Gezeigt werden unter anderem schwere Jacken, Stretch-Jeans, weit geschnittene Modelle und baumwollfreie Freizeithemden.

Parallel baut Lenzing das Netzwerk für TENCEL™ Lyocell – HV100 weiter aus. Ein Jahr nach der Markteinführung umfasst es nahezu 50 Webereien in 13 Ländern; Indien ist erstmals vertreten. Die HV100-Faser wird mit variierenden Stapellängen erzeugt, um eine matte, baumwollähnliche Optik zu ermöglichen, und kann laut Lenzing ohne zusätzliche Investitionen in bestehende Produktionsabläufe integriert werden.

Für Denimmarken entsteht damit ein breiteres Beschaffungsnetz für unterschiedliche Lyocell-Charakteristika. Lenzing nennt für HV100 und dtex 2.2 zudem einen gegenüber konventionellem Lyocell um mindestens 50 Prozent geringeren CO₂-Fußabdruck und Wasserverbrauch; diese Angaben beruhen auf den vom Unternehmen ausgewiesenen Vergleichsgrundlagen.

Die Lenzing Gruppe und der japanische Denimhersteller Kaihara Corporation bringen zur Kingpins Amsterdam eine neue „REMOD-Kollektion“ auf den Markt. Sie kombiniert TENCEL™ Lyocell Standard, TENCEL™ Lyocell – HV100 und TENCEL™ Lyocell dtex 2.2 in unterschiedlichen Denim-Konstruktionen. Gezeigt werden unter anderem schwere Jacken, Stretch-Jeans, weit geschnittene Modelle und baumwollfreie Freizeithemden.

Parallel baut Lenzing das Netzwerk für TENCEL™ Lyocell – HV100 weiter aus. Ein Jahr nach der Markteinführung umfasst es nahezu 50 Webereien in 13 Ländern; Indien ist erstmals vertreten. Die HV100-Faser wird mit variierenden Stapellängen erzeugt, um eine matte, baumwollähnliche Optik zu ermöglichen, und kann laut Lenzing ohne zusätzliche Investitionen in bestehende Produktionsabläufe integriert werden.

Für Denimmarken entsteht damit ein breiteres Beschaffungsnetz für unterschiedliche Lyocell-Charakteristika. Lenzing nennt für HV100 und dtex 2.2 zudem einen gegenüber konventionellem Lyocell um mindestens 50 Prozent geringeren CO₂-Fußabdruck und Wasserverbrauch; diese Angaben beruhen auf den vom Unternehmen ausgewiesenen Vergleichsgrundlagen.

Quelle:

Lenzing Gruppe / Kaihara Corporation

„Post-Sexy Fashion“ von Margeaux et Pidgéon. Fotograf: Leon Lasser
„Post-Sexy Fashion“ von Margeaux et Pidgéon.
09.10.2026

Hochschule Niederrhein bringt Strick, Space-Age und Nachwuchsdesign ins Historische Klärwerk

Die Hochschule Niederrhein präsentiert am 15. Oktober 2026 im Historischen Klärwerk Krefeld-Uerdingen aktuelle Kollektionen und Abschlussarbeiten aus dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik. 
Gemeinsam mit angehenden Bekleidungstechnischen Assistentinnen und Assistenten des Berufskollegs Vera Beckers entsteht ein Programm zwischen experimenteller Gestaltung, Popkultur und gesellschaftlichen Themen.

In Sophie Steffens Bachelor-Kollektion „Raum für mich“ werden Space-Age-Einflüsse und kreisförmige Elemente in sechs Silhouetten übersetzt. Julia Segschneider nutzt in ihrer Masterarbeit „zu viel oder zu wenig“ Strick als zentrales Gestaltungsmittel und arbeitet bewusst mit Gegensätzen zwischen weichen Materialien und kontrollierenden Formen.

Weitere Positionen reichen von einer künstlerisch geprägten Capsule Collection für Bühne und Alltag bis zu „Future Fashion“ mit ungewöhnlichen Materialien.
Die Schau macht damit sichtbar, wie breit sich Ausbildung heute zwischen Material, Konstruktion, kultureller Referenz und persönlicher Designsprache bewegt.

Die Hochschule Niederrhein präsentiert am 15. Oktober 2026 im Historischen Klärwerk Krefeld-Uerdingen aktuelle Kollektionen und Abschlussarbeiten aus dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik. 
Gemeinsam mit angehenden Bekleidungstechnischen Assistentinnen und Assistenten des Berufskollegs Vera Beckers entsteht ein Programm zwischen experimenteller Gestaltung, Popkultur und gesellschaftlichen Themen.

In Sophie Steffens Bachelor-Kollektion „Raum für mich“ werden Space-Age-Einflüsse und kreisförmige Elemente in sechs Silhouetten übersetzt. Julia Segschneider nutzt in ihrer Masterarbeit „zu viel oder zu wenig“ Strick als zentrales Gestaltungsmittel und arbeitet bewusst mit Gegensätzen zwischen weichen Materialien und kontrollierenden Formen.

Weitere Positionen reichen von einer künstlerisch geprägten Capsule Collection für Bühne und Alltag bis zu „Future Fashion“ mit ungewöhnlichen Materialien.
Die Schau macht damit sichtbar, wie breit sich Ausbildung heute zwischen Material, Konstruktion, kultureller Referenz und persönlicher Designsprache bewegt.

Quelle:

Hochschule Niederrhein, Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik

generated by Alcova
07.10.2026

Heimtextil 2027 verbindet Trendforschung mit Patricia Urquiolas Materialexperimenten

Die Heimtextil führt 2027 ihre Zusammenarbeit mit Patricia Urquiola und der Designplattform Alcova zusammen. Im Trend Space interpretiert Urquiola das Leitthema „The Performance of Everyday Living“ mit drei Skulpturen. Neben dem bekannten Objekt „Bambi“ entstehen zwei neue Arbeiten speziell für die Messe.

Die Installation ist in die Heimtextil Trends 27/28 eingebettet. Alcova beschreibt darin drei Richtungen zwischen sichtbar inszenierter Funktion, offengelegter Konstruktion und einer Gegenbewegung, die Haptik, Materialcharakter und körperliche Wahrnehmung stärker in den Vordergrund stellt.

Materialseitig fällt insbesondere „Bambi“ auf: Die metallisch und industriell wirkende Oberfläche besteht aus Ohoskin, einem Material aus Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Der Kontrast zwischen technischer Anmutung und biobasiertem Ursprung dient als Beispiel dafür, wie Materialgeschichte und Performance zunehmend Teil des Designs werden.

Der Trend Space ist vom 12. bis 15. Januar 2027 auf der Heimtextil in Frankfurt zu sehen.

Die Heimtextil führt 2027 ihre Zusammenarbeit mit Patricia Urquiola und der Designplattform Alcova zusammen. Im Trend Space interpretiert Urquiola das Leitthema „The Performance of Everyday Living“ mit drei Skulpturen. Neben dem bekannten Objekt „Bambi“ entstehen zwei neue Arbeiten speziell für die Messe.

Die Installation ist in die Heimtextil Trends 27/28 eingebettet. Alcova beschreibt darin drei Richtungen zwischen sichtbar inszenierter Funktion, offengelegter Konstruktion und einer Gegenbewegung, die Haptik, Materialcharakter und körperliche Wahrnehmung stärker in den Vordergrund stellt.

Materialseitig fällt insbesondere „Bambi“ auf: Die metallisch und industriell wirkende Oberfläche besteht aus Ohoskin, einem Material aus Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Der Kontrast zwischen technischer Anmutung und biobasiertem Ursprung dient als Beispiel dafür, wie Materialgeschichte und Performance zunehmend Teil des Designs werden.

Der Trend Space ist vom 12. bis 15. Januar 2027 auf der Heimtextil in Frankfurt zu sehen.

Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Heimtextil

Patricia Urquiolas „Bambi“ aus Ohoskin in der Installation „among-all“ auf der Heimtextil 2026. Foto: Messe Frankfurt
Patricia Urquiolas „Bambi“ aus Ohoskin in der Installation „among-all“ auf der Heimtextil 2026.
30.09.2026

Patricia Urquiola im Trend Space: Neue Design-Elemente für die Heimtextil 2027

Die Heimtextil Trends 27/28, kuratiert von Alcova, können im Trend Space auf der Heimtextil erlebt werden. In diesem Rahmen geht die Zusammenarbeit der Heimtextil mit Patricia Urquiola 2027 ins dritte Jahr. Im Trend Space präsentiert die Architektin und Designerin drei Skulpturen: Neben dem bekannten Element „Bambi“ entwickelt Urquiola zwei neue Stücke speziell für die Heimtextil. Damit präsentiert sie ihre eigene Interpretation des Trendthemas „The Performance of Everyday Living“. 

2027 kommen zwei langjährige Designpartnerschaften der Heimtextil zusammen: Alcova kuratiert die Heimtextil Trends 27/28 „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“. Zugleich baut Patricia Urquiola ihr Konzept der Skulptur „Bambi“ im Rahmen des Trend Spaces aus. Damit bringt sie ihre eigene Material- und Designsprache ein. Seit drei Jahren entwickeln sich beide Partnerschaften mit jeder Ausgabe der Heimtextil weiter. 2027 kommen sie erstmals direkt im Trend Space zusammen. 

Die Heimtextil Trends 27/28, kuratiert von Alcova, können im Trend Space auf der Heimtextil erlebt werden. In diesem Rahmen geht die Zusammenarbeit der Heimtextil mit Patricia Urquiola 2027 ins dritte Jahr. Im Trend Space präsentiert die Architektin und Designerin drei Skulpturen: Neben dem bekannten Element „Bambi“ entwickelt Urquiola zwei neue Stücke speziell für die Heimtextil. Damit präsentiert sie ihre eigene Interpretation des Trendthemas „The Performance of Everyday Living“. 

2027 kommen zwei langjährige Designpartnerschaften der Heimtextil zusammen: Alcova kuratiert die Heimtextil Trends 27/28 „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“. Zugleich baut Patricia Urquiola ihr Konzept der Skulptur „Bambi“ im Rahmen des Trend Spaces aus. Damit bringt sie ihre eigene Material- und Designsprache ein. Seit drei Jahren entwickeln sich beide Partnerschaften mit jeder Ausgabe der Heimtextil weiter. 2027 kommen sie erstmals direkt im Trend Space zusammen. 

Für die Heimtextil 2027 erweitert Patricia Urquiola die Figur „Bambi“ aus der letztjährigen Installation „among-all“. Sie ergänzt die hybride silberne Kreatur um zwei neue für die Heimtextil kreierte Stücke. Diese knüpfen an die bisherigen Formen und Materialien an und führen sie weiter. Gleichzeitig zeigen sie Patricia Urquiolas eigene Interpretation des Trendthemas „The Performance of Everyday Living“. Damit führt Patricia Urquiola eine Arbeit fort, die sich über mehrere Heimtextil-Ausgaben entwickelt hat. Bereits 2025 inszenierte sie „Bambi“ digital auf einem Monitor auf der Heimtextil. Für die Ausgabe 2026 gestaltete sie daraus ein physisches Element. 2027 entwickelt Patricia Urquiola es mit zwei weiteren Figuren weiter. 

„Für die Heimtextil 2027 kehre ich mit einer Familie aus drei hybriden Kreaturen zurück: dem dritten Kapitel einer Forschung, die sich mit jeder Ausgabe weiterentwickelt. Gemeinsam zeichnen die Arbeiten eine Reise nach – von digitalen Bildern hin zu physischer Präsenz. Sie schlagen ein neues Kapitel der materiellen Experimentierfreude auf. Textil wird zu einer lebendigen, sich stetig weiterentwickelnden Form“, sagt Patricia Urquiola. 

Darin sieht Alcova eine besonders starke Verbindung zur Trendrichtung „Hyper Presence“. Diese rückt physische Präsenz, Materialcharakter und menschliche Verbindung in den Mittelpunkt. Damit steht Urquiolas Beitrag für die Gegenbewegung innerhalb der Trends: Nicht alles in unserem Zuhause muss uns messen, begleiten oder optimieren. Manche Dinge dürfen einfach durch Material, Berührung und Komfort wirken.

Gleichzeitig entstehen Verbindungen zu den weiteren Trendrichtungen „Staged Competence“ und „Inside, Out“. Ein Beispiel dafür ist „Bambis“ Material „Ohoskin“: Die metallisierte Oberfläche wirkt zunächst technisch, industriell und futuristisch. Im Gegensatz zu seinem Aussehen besteht es jedoch aus den Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Hinter der technischen Optik steckt damit eine überraschend natürliche Materialgeschichte. Genau dieser Kontrast macht das Objekt für Alcova menschlicher und nahbarer. 

Die Heimtextil Trends 27/28 mit Patricia Urquiolas Designelementen erleben Besucher*innen im Trend Space der Heimtextil vom 12. bis 15. Januar 2027.

Weitere Informationen:
Patricia Urquiola Heimtextil Trend
Quelle:

Messe Frankfurt

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin
23.09.2026

Heimtextil: Therapeutische Muster und Mythologie als Designquelle

Noch mehr junges Design und kreative Ideen: Zur kommenden Heimtextil geht die New Talent Area gestärkt in ihre zweite Auflage. Vom 12. bis 15. Januar 2027 begrüßt das kuratierte Areal mehr als 30 Teilnehmer*innen, von denen sich viele erstmals auf internationaler Bühne präsentieren. In Frankfurt zeigen sie aufregende textile Designs, überraschende Materialien und marktreife Produkte.
 

Noch mehr junges Design und kreative Ideen: Zur kommenden Heimtextil geht die New Talent Area gestärkt in ihre zweite Auflage. Vom 12. bis 15. Januar 2027 begrüßt das kuratierte Areal mehr als 30 Teilnehmer*innen, von denen sich viele erstmals auf internationaler Bühne präsentieren. In Frankfurt zeigen sie aufregende textile Designs, überraschende Materialien und marktreife Produkte.
 
Zur Heimtextil 2026 wurde die New Talent Area curated by Jennifer Castoldi, Trendease International, neu etabliert – und stieß ad hoc auf hohe Resonanz. Die zweite Edition spiegelt den Erfolg des Debüts in einer wachsenden Teilnehmerzahl wider. Zudem verstärken Institutionen und Sponsoren ihr Engagement und unterstützen die Newcomer beim Start in den Markt aktiv. Auch aus diesem Grund erwartet die Besucher*innen auf dem Sonderareal in Halle 4.2 zahlreiche ganz neue Gesichter und frische Impulse. Die gezeigten Projekte reichen dabei über eine große Bandbreite an Entwicklungsstufen hinweg – von experimentellen Material- und Designansätzen bis hin zu fertigen Produkten, die direkt in den Handel bzw. in die Anwendung fließen können. Ebenso profitieren Interessierte von den vielfältigen Themen, die die Designs der New Talents umfassen – darunter biobasierte Lösungen, Zirkularität, Nachhaltigkeit, Neurodiversität, Herkunft und Handwerk.
 
2027 kommen die über 30 bisher registrierten Teilnehmer*innen aus China, Dänemark, Deutschland, England, Kanada, Norwegen, Schottland, der Schweiz, Spanien und Wales. Während sich der Großteil der Newcomer erstmals in Frankfurt präsentiert, sind zwei Teilnehmerinnen erneut dabei: Elis Blackwood mit ihrem Atelier e.L.s designs für zeitgenössische Textilkunst und Oberflächengestaltung sowie die Künstlerin, Designerin und Handstickerin Severina Seidl kehren 2027 unter dem Label New Talents Plus wieder. Die Rückkehr unterstreicht die Relevanz des Formats auf der Heimtextil. Es bietet über den ersten Messeauftritt hinaus Anknüpfungspunkte – etwa für den Ausbau von Kontakten, die weitere Positionierung im Markt und die langfristige Vernetzung innerhalb der Branche.
 
Frisch dabei ist Hallie Graham mit ihren „Tales of Lost Wonder“, einer außergewöhnlichen Kollektion handbedruckter Textiltapeten. Die junge Farbexpertin greift in ihrer Edition Motive der schottischen Folklore und Mythologie auf. Für die aufwendigen Designs nutzt sie Techniken wie Devoré, Ausblasfärben und Reaktivfärben und überführt die Authentizität ihrer handgefertigten Arbeiten mithilfe digitaler Designanwendungen in marktfähige Produkte. 
 
Mit Cascavel präsentiert sich eine aufstrebende Kreativagentur, die drei komplementäre Ansätze verfolgt: Im wissenschaftlichen Zweig erarbeitet das Kreativteam zusammen mit Partnern aus der Forschung Muster mit therapeutischen Eigenschaften, die sich etwa auf positiv den Blutdruck auswirken können. Im historischen Ansatz restauriert und digitalisiert das in Barcelona und Zürich ansässige Studio eine eigene Sammlung von 60.000 seltenen Büchern, aus denen es neue Designs mit starker Erzählkraft entwickelt. Der dritte Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischen, handgefertigten Kollektionen, die auf der Basis von Trendforschungen entstehen.
 
Neue Ansätze für das Textilrecycling präsentiert FibreLab. Das in London beheimatete Start-up erarbeitet zusammen mit Unternehmen aus Großbritannien maßgeschneiderte Lösungen, um Textilabfälle in neue, erfolgversprechende Materialien zu überführen. Auf der Heimtextil 2027 rückt FibreLab ein eigenentwickeltes Papiermaterial in den Fokus, das zu 100 Prozent aus recycelten Textilabfällen besteht und Anwendungsbereiche wie Marketing und Verpackung adressiert.

Quelle:

Messe Frankfurt

22.09.2026

Hexcel beschleunigt Composite-Fertigung

Hexcel bringt zur CAMX 2026 mehrere Entwicklungen zusammen, die weniger auf spektakuläre Einzelbauteile als auf schnellere Industrialisierung von Composite-Strukturen zielen. Dazu gehört die NCAMP-Qualifizierung des HexWeb HRH-10 Aerospace-Wabenkerns. Nach Unternehmensangaben entsteht damit die erste öffentlich verfügbare NCAMP-Datenbasis für Wabenkernmaterialien in der Luftfahrt.

Solche qualifizierten Datensätze können Entwicklungs- und Freigabeaufwand reduzieren, weil Konstrukteure auf standardisierte Materialkennwerte zurückgreifen können. HRH-10 dient als Basismaterial für den Aufbau eines gemeinsamen Qualifizierungsrahmens.

Parallel erweitert Hexcel die US-Produktion des schnellhärtenden Prepreg-Systems HexPly M901. Genannt werden Aushärtezyklen von vier bis fünf Minuten und Anwendungen von unbemannten Systemen über Automotive und Medizintechnik bis zu industriellen Composites.

Eine weitere Neuheit ist ein weiterentwickelter HexWeb Vented Flex-Core Aluminiumwabenkern für stark konturierte Strukturen. Hohe Formbarkeit und integrierte Entlüftung sollen insbesondere Fertigungsprozesse für anspruchsvolle Aerospace-Geometrien vereinfachen.

Hexcel bringt zur CAMX 2026 mehrere Entwicklungen zusammen, die weniger auf spektakuläre Einzelbauteile als auf schnellere Industrialisierung von Composite-Strukturen zielen. Dazu gehört die NCAMP-Qualifizierung des HexWeb HRH-10 Aerospace-Wabenkerns. Nach Unternehmensangaben entsteht damit die erste öffentlich verfügbare NCAMP-Datenbasis für Wabenkernmaterialien in der Luftfahrt.

Solche qualifizierten Datensätze können Entwicklungs- und Freigabeaufwand reduzieren, weil Konstrukteure auf standardisierte Materialkennwerte zurückgreifen können. HRH-10 dient als Basismaterial für den Aufbau eines gemeinsamen Qualifizierungsrahmens.

Parallel erweitert Hexcel die US-Produktion des schnellhärtenden Prepreg-Systems HexPly M901. Genannt werden Aushärtezyklen von vier bis fünf Minuten und Anwendungen von unbemannten Systemen über Automotive und Medizintechnik bis zu industriellen Composites.

Eine weitere Neuheit ist ein weiterentwickelter HexWeb Vented Flex-Core Aluminiumwabenkern für stark konturierte Strukturen. Hohe Formbarkeit und integrierte Entlüftung sollen insbesondere Fertigungsprozesse für anspruchsvolle Aerospace-Geometrien vereinfachen.

Quelle:

Hexcel Corporation

18.09.2026

Kind + Jugend zieht 15.000 Fachbesucher an

Rund 15.000 Fachbesuchende aus 114 Ländern kamen nach Angaben der Koelnmesse zur Kind + Jugend 2026. Auf Ausstellerseite lag der internationale Anteil bei 92 Prozent.

Das Leitthema „Growing with AI“ prägte Produktpräsentationen und Fachprogramm. Für textile Anbieter umfasst das Umfeld unter anderem Baby- und Kleinkindtextilien, Schlafprodukte, Ausstattung und angrenzende Sortimente.

Die hohe Internationalisierung bleibt ein wesentliches Merkmal der Kölner Veranstaltung. Ordergeschäft und Gespräche zwischen Herstellern, Marken und Handel standen während der drei Messetage im Mittelpunkt.

Rund 15.000 Fachbesuchende aus 114 Ländern kamen nach Angaben der Koelnmesse zur Kind + Jugend 2026. Auf Ausstellerseite lag der internationale Anteil bei 92 Prozent.

Das Leitthema „Growing with AI“ prägte Produktpräsentationen und Fachprogramm. Für textile Anbieter umfasst das Umfeld unter anderem Baby- und Kleinkindtextilien, Schlafprodukte, Ausstattung und angrenzende Sortimente.

Die hohe Internationalisierung bleibt ein wesentliches Merkmal der Kölner Veranstaltung. Ordergeschäft und Gespräche zwischen Herstellern, Marken und Handel standen während der drei Messetage im Mittelpunkt.

AMRC - Jody Turner
18.09.2026

Vom Labor an den Webstuhl

Die UK Fashion & Textile Association richtet einen Teil ihrer Weaving Conference 2026 gezielt auf den Transfer von Forschung in die industrielle Weberei aus. Die Session „From Labs to Looms“ bringt Fachleute des Manufacturing Technology Centre, des National Manufacturing Institute Scotland und des Advanced Manufacturing Research Centre mit Herstellern zusammen.

Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Laborergebnisse, sondern die Schritte zwischen Forschung und industrieller Nutzung: Versuche, Investitionsentscheidungen, Zusammenarbeit und die Qualifikation der Beschäftigten. Die Konferenz adressiert damit eine praktische Hürde vieler mittelständischer Textilunternehmen, die Zugang zu Forschungsinfrastruktur und neuen Fertigungsmethoden benötigen, ohne eigene große F&E-Abteilungen aufzubauen.

UKFT verknüpft die technische Diskussion mit dem Thema Skills. Neue Webtechnologien werden erst produktiv, wenn Unternehmen Verfahren sicher bewerten, einführen und im laufenden Betrieb beherrschen können.

Die UK Fashion & Textile Association richtet einen Teil ihrer Weaving Conference 2026 gezielt auf den Transfer von Forschung in die industrielle Weberei aus. Die Session „From Labs to Looms“ bringt Fachleute des Manufacturing Technology Centre, des National Manufacturing Institute Scotland und des Advanced Manufacturing Research Centre mit Herstellern zusammen.

Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Laborergebnisse, sondern die Schritte zwischen Forschung und industrieller Nutzung: Versuche, Investitionsentscheidungen, Zusammenarbeit und die Qualifikation der Beschäftigten. Die Konferenz adressiert damit eine praktische Hürde vieler mittelständischer Textilunternehmen, die Zugang zu Forschungsinfrastruktur und neuen Fertigungsmethoden benötigen, ohne eigene große F&E-Abteilungen aufzubauen.

UKFT verknüpft die technische Diskussion mit dem Thema Skills. Neue Webtechnologien werden erst produktiv, wenn Unternehmen Verfahren sicher bewerten, einführen und im laufenden Betrieb beherrschen können.

Quelle:

UK Fashion & Textile Association (UKFT)

Intertextile Apparel (c) Messe Frankfurt (HK) Ltd
18.09.2026

Intertextile Apparel meldet mehr als 100.000 Besucher

Mehr als 3.500 Aussteller aus 30 Ländern und Regionen und über 100.000 Besucher: Mit diesen Zahlen bilanziert Messe Frankfurt die Autumn Edition der Intertextile Shanghai Apparel Fabrics 2026. Die Messe belegte 240.000 Quadratmeter im National Exhibition and Convention Center in Shanghai.

Das Angebot war entlang der Themen Fashion Forward, Performance Textiles, Sustainability und Textile Future strukturiert. Neben klassischen Bekleidungsstoffen standen funktionale Materialien, nachhaltigere Lösungen und digitale Werkzeuge im Mittelpunkt.

Die Messegesellschaft berichtet von einer starken internationalen Beteiligung und einem hohen Bedarf an direkt einsetzbaren Lösungen. Für die Beschaffung bedeutet dies, dass Design, Funktion, Nachhaltigkeitsanforderungen und Prozesseffizienz zunehmend gemeinsam bewertet werden.

Die nächste Entwicklungsetappe wird sich daran messen lassen, welche der auf den Messen gezeigten Material- und Prozessinnovationen in kommerzielle Kollektionen und größere Beschaffungsvolumina überführt werden.

Mehr als 3.500 Aussteller aus 30 Ländern und Regionen und über 100.000 Besucher: Mit diesen Zahlen bilanziert Messe Frankfurt die Autumn Edition der Intertextile Shanghai Apparel Fabrics 2026. Die Messe belegte 240.000 Quadratmeter im National Exhibition and Convention Center in Shanghai.

Das Angebot war entlang der Themen Fashion Forward, Performance Textiles, Sustainability und Textile Future strukturiert. Neben klassischen Bekleidungsstoffen standen funktionale Materialien, nachhaltigere Lösungen und digitale Werkzeuge im Mittelpunkt.

Die Messegesellschaft berichtet von einer starken internationalen Beteiligung und einem hohen Bedarf an direkt einsetzbaren Lösungen. Für die Beschaffung bedeutet dies, dass Design, Funktion, Nachhaltigkeitsanforderungen und Prozesseffizienz zunehmend gemeinsam bewertet werden.

Die nächste Entwicklungsetappe wird sich daran messen lassen, welche der auf den Messen gezeigten Material- und Prozessinnovationen in kommerzielle Kollektionen und größere Beschaffungsvolumina überführt werden.

(c) Messe Frankfurt
14.09.2026

36.000 Besucher für Heimtextilien in Shanghai

Die Herbst-Ausgabe der Intertextile Shanghai Home Textiles meldet mehr als 900 Aussteller aus 19 Ländern und Regionen sowie knapp 36.000 Besucher aus 113 Märkten. Die Messe belegte über 100.000 Quadratmeter und deckte unter anderem Bettwaren, Möbelstoffe, Vorhänge, Teppiche und designorientierte Kollektionen ab.

Messe Frankfurt hebt insbesondere die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit, neuen Technologien und supply-chain-orientierter Transparenz hervor. Neben klassischen Sourcing-Kategorien zeigten Aussteller funktionale Textilien, nachhaltigere Materialien und technologiegestützte Lösungen. Stark vertreten waren Käufer aus Greater China, Südostasien und zunehmend Zentralasien.

Auch das Rahmenprogramm zielte stärker auf Markt- und Technologiefragen. Die Themen reichten von Lifestyle-Trends und urbaner Erneuerung bis zum Einsatz von KI im Heimtextilsektor und zu Absatzchancen in Lateinamerika. Damit bestätigt die Messe, dass sich Heimtextilbeschaffung zunehmend mit Materialinnovation, Daten, Nachhaltigkeitsnachweisen und schnelleren Designzyklen verschränkt.

Die Herbst-Ausgabe der Intertextile Shanghai Home Textiles meldet mehr als 900 Aussteller aus 19 Ländern und Regionen sowie knapp 36.000 Besucher aus 113 Märkten. Die Messe belegte über 100.000 Quadratmeter und deckte unter anderem Bettwaren, Möbelstoffe, Vorhänge, Teppiche und designorientierte Kollektionen ab.

Messe Frankfurt hebt insbesondere die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit, neuen Technologien und supply-chain-orientierter Transparenz hervor. Neben klassischen Sourcing-Kategorien zeigten Aussteller funktionale Textilien, nachhaltigere Materialien und technologiegestützte Lösungen. Stark vertreten waren Käufer aus Greater China, Südostasien und zunehmend Zentralasien.

Auch das Rahmenprogramm zielte stärker auf Markt- und Technologiefragen. Die Themen reichten von Lifestyle-Trends und urbaner Erneuerung bis zum Einsatz von KI im Heimtextilsektor und zu Absatzchancen in Lateinamerika. Damit bestätigt die Messe, dass sich Heimtextilbeschaffung zunehmend mit Materialinnovation, Daten, Nachhaltigkeitsnachweisen und schnelleren Designzyklen verschränkt.

Quelle:

Messe Frankfurt (HK) Ltd / Intertextile Shanghai Home Textiles

11.09.2026

Textilien als soziale Infrastruktur

Die weißensee kunsthochschule berlin zeigt mit „SOFT COMMONS“ vom 11. bis 13. September am Forschungscampus Dahlem eine Ausstellung zu Textilien als sozialen Infrastrukturen. Das Projekt entsteht als Kooperation des Fachgebiets Textil- und Material-Design mit dem Forschungscampus Dahlem und ist Teil des Festivals CURRENTS. Design in Berlin.

Die gezeigten Positionen bewegen sich zwischen Installation, Materialexperiment, Archiv, Intervention und Performance. Im Zentrum steht die Frage, wie Materialien Beziehungen stiften, Gemeinschaft ermöglichen und öffentliche Räume aktivieren können. Der Begriff „Commoning“ beschreibt dabei gemeinschaftliche Prozesse der Wissensproduktion, Fürsorge und Handlung.

Die Ausstellung als Hochschul- und Nachwuchsradar relevant zeigt, wie sich Textildesign zunehmend von der reinen Produktgestaltung löst und Materialforschung mit gesellschaftlichen, räumlichen und partizipativen Fragestellungen verbindet. Solche Ansätze können Impulse für neue Anwendungsfelder und kollaborative Entwicklungsprozesse liefern.

Die weißensee kunsthochschule berlin zeigt mit „SOFT COMMONS“ vom 11. bis 13. September am Forschungscampus Dahlem eine Ausstellung zu Textilien als sozialen Infrastrukturen. Das Projekt entsteht als Kooperation des Fachgebiets Textil- und Material-Design mit dem Forschungscampus Dahlem und ist Teil des Festivals CURRENTS. Design in Berlin.

Die gezeigten Positionen bewegen sich zwischen Installation, Materialexperiment, Archiv, Intervention und Performance. Im Zentrum steht die Frage, wie Materialien Beziehungen stiften, Gemeinschaft ermöglichen und öffentliche Räume aktivieren können. Der Begriff „Commoning“ beschreibt dabei gemeinschaftliche Prozesse der Wissensproduktion, Fürsorge und Handlung.

Die Ausstellung als Hochschul- und Nachwuchsradar relevant zeigt, wie sich Textildesign zunehmend von der reinen Produktgestaltung löst und Materialforschung mit gesellschaftlichen, räumlichen und partizipativen Fragestellungen verbindet. Solche Ansätze können Impulse für neue Anwendungsfelder und kollaborative Entwicklungsprozesse liefern.

Quelle:

 weißensee kunsthochschule berlin / Forschungscampus Dahlem

 

Bild Amore Seymour, Pixabay
10.09.2026

Raumfahrt treibt Textilien an

Innovationen aus der Raumfahrt finden seit Jahrzehnten ihren Weg in textile Anwendungen. Ein aktueller Beitrag des Texpertise Network von Messe Frankfurt zeigt, dass diese Transferbewegung wieder an Dynamik gewinnt. Hintergrund sind neue Mond- und Marsprogramme, für die Textilien deutlich mehr leisten müssen als klassische Bekleidungs- oder Interieurmaterialien: gefordert sind geringes Gewicht, hohe mechanische Belastbarkeit, thermische Regulation, Schutzfunktionen und zuverlässige Performance unter extremen Umweltbedingungen.

Der Beitrag verweist unter anderem auf den Austausch zwischen NASA-Fachleuten und der Textilindustrie auf der Techtextil 2026. Die Botschaft ist wirtschaftlich relevant: Entwicklungen für Raumanzüge, Habitat-Systeme oder thermische Schutzschichten können später auch in Automotive, Sport, Outdoor, Arbeitsschutz oder Gebäudetechnik eingesetzt werden. Gerade textile Systeme bieten Vorteile, weil Funktionen wie Isolation, Feuchtigkeitsmanagement, Sensorik und Schutz in leichten, flexiblen Strukturen kombiniert werden können.

Innovationen aus der Raumfahrt finden seit Jahrzehnten ihren Weg in textile Anwendungen. Ein aktueller Beitrag des Texpertise Network von Messe Frankfurt zeigt, dass diese Transferbewegung wieder an Dynamik gewinnt. Hintergrund sind neue Mond- und Marsprogramme, für die Textilien deutlich mehr leisten müssen als klassische Bekleidungs- oder Interieurmaterialien: gefordert sind geringes Gewicht, hohe mechanische Belastbarkeit, thermische Regulation, Schutzfunktionen und zuverlässige Performance unter extremen Umweltbedingungen.

Der Beitrag verweist unter anderem auf den Austausch zwischen NASA-Fachleuten und der Textilindustrie auf der Techtextil 2026. Die Botschaft ist wirtschaftlich relevant: Entwicklungen für Raumanzüge, Habitat-Systeme oder thermische Schutzschichten können später auch in Automotive, Sport, Outdoor, Arbeitsschutz oder Gebäudetechnik eingesetzt werden. Gerade textile Systeme bieten Vorteile, weil Funktionen wie Isolation, Feuchtigkeitsmanagement, Sensorik und Schutz in leichten, flexiblen Strukturen kombiniert werden können.

Für Unternehmen entsteht daraus ein Innovationsfeld, das weit über Raumfahrtaufträge hinausreicht. Entscheidend ist der Technologietransfer in volumenstärkere Märkte. Materialien, die für extreme Temperaturwechsel, hohe UV-Belastung oder minimale Masse entwickelt werden, können auf der Erde neue Produkte ermöglichen. Der Beitrag macht damit deutlich, dass die Raumfahrt nicht nur ein Forschungsfeld für Spezialanbieter ist, sondern als Impulsgeber für technische Textilien und neue Geschäftsmodelle dienen kann.

Quelle:

Messe Frankfurt / Texpertise Network

Heimtextil Trends 27/28: „Home-Maxxing“ Foto: Messe Frankfurt/Alcova
07.09.2026

Heimtextil Trends 27/28: „Home-Maxxing“ zwischen Leistungsfähigkeit und Entlastung

Besser schlafen, schneller regenerieren, effizienter leben: Der Wunsch nach Optimierung hat längst unser Zuhause erreicht. Unter dem Titel „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“ zeigen die Heimtextil Trends 27/28, wie sich unser Verhältnis zu Effizienzdenken und Technologie auf die Gestaltung von Räumen und Textilien auswirkt. Je stärker Schlaf, Wellness, Routinen, Materialien und Räume optimiert werden, desto größer wird zugleich die Sehnsucht nach einem Zuhause, das nicht noch mehr Leistung verlangt. 

Besser schlafen, schneller regenerieren, effizienter leben: Der Wunsch nach Optimierung hat längst unser Zuhause erreicht. Unter dem Titel „Home-Maxxing – The Performance of Everyday Living“ zeigen die Heimtextil Trends 27/28, wie sich unser Verhältnis zu Effizienzdenken und Technologie auf die Gestaltung von Räumen und Textilien auswirkt. Je stärker Schlaf, Wellness, Routinen, Materialien und Räume optimiert werden, desto größer wird zugleich die Sehnsucht nach einem Zuhause, das nicht noch mehr Leistung verlangt. 

Die Anforderungen an Räume werden vielfältiger. In einem immer schnelleren und digitaleren Alltag sollen sie Orientierung geben, funktionale Ansprüche erfüllen und zugleich Entlastung bieten. „Home-Maxxing“ greift diesen Widerspruch auf. Textilien regulieren Licht, dämpfen Geräusche oder filtern Luft. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Materialien, die sich angenehm anfühlen, lange halten und nicht zusätzlichen Optimierungsdruck erzeugen. Ob Zuhause, Hotel, Arbeitswelt oder Healthcare – Interior Design muss Leistungsfähigkeit und menschliche Bedürfnisse neu ausbalancieren. Gemeinsam mit der Mailänder Designplattform Alcova übersetzt die Heimtextil diese Entwicklung in drei Trendrichtungen: Staged Competence, Inside, Out und Hyper Presence. Sie reichen von sichtbar inszenierter technischer Leistungsfähigkeit über offen gezeigte Verbindungselemente bis hin zu Materialien, deren Haptik, Beschaffenheit und Langlebigkeit in den Vordergrund rücken.
 
01 Staged Competence
Funktionalität darf man sehen. Staged Competence beschreibt eine Ästhetik, in der technische Kompetenz nicht im Hintergrund bleibt, sondern bewusst inszeniert wird. Textilien und Oberflächen zeigen, was sie können – und zunehmend auch, wie sie es können. Technische Codes, Zahlen, Symbole und Mikrografiken werden zu Gestaltungselementen. Entscheidend ist dabei nicht allein die tatsächliche Funktion eines Materials. Seine Leistungsfähigkeit soll auch nach außen erkennbar sein. Was getestet, konstruiert und optimiert wurde, darf entsprechend aussehen. Strapazierfähigkeit, technische Raffinesse und nachweisbare Qualität werden Teil der Ästhetik. 

Die Farben unterstreichen diesen technisch geprägten Charakter. Kühle Blau- und Grüntöne, mineralische Nuancen und helle, fast synthetische Farben erinnern an Hardware, Outdoor-Ausrüstung und Funktionsmaterialien. Ein leuchtendes Säuregelb setzt einen bewussten Akzent.

02 Inside, Out
Was steckt in den Dingen, mit denen wir uns umgeben? Inside, Out reagiert auf eine Welt, in der Technologien und digitale Systeme immer komplexer und schwerer nachvollziehbar werden. Der Trend setzt dieser Unsichtbarkeit eine neue Offenheit entgegen: Konstruktionen werden verständlich, Verbindungen sichtbar. Schrauben, Gurte, Nähte, Kabel, Reißverschlüsse oder andere Verbindungselemente werden nicht länger verborgen und werden bewusst Teil des Designs. Ein Bezug darf erkennen lassen, dass er abgenommen und ausgetauscht werden kann. Technik muss nicht hinter einer makellosen Oberfläche verschwinden.

Auch diese Farbpalette lebt von sichtbaren Gegensätzen. Dunkles Anthrazit und tiefes Graphit erinnern an Stahl und industrielle Bauteile. Ein kräftiges Rot und sanftes Violett setzen dazu beinahe künstlich wirkende Kontraste. Ergänzt wird die Palette durch einen gedämpften, kühlen Grün-Grau-Ton. 

03 Hyper Presence
Nach all der Optimierung kommt die Gegenbewegung. Hyper Presence richtet die Aufmerksamkeit auf das, was sich nicht messen lässt: wie sich ein Stoff auf der Haut anfühlt, wie ein Material altert oder welche Atmosphäre durch Textur entsteht. Wie sinnlich Materialien wirken können, zeigen etwa mit Bienenwachs behandelte Gewebe, die durch Wärme den natürlichen Duft von Honig und Propolis entfalten. Der Trend reagiert auf die permanente digitale Reizüberflutung mit bewusster physischer Präsenz. Materialien stehen entsprechend im Mittelpunkt: Naturfasern, raue und lebendige Oberflächen, Wolle, Leder oder Holztextilien sprechen den Körper und die Sinne an. Falten, Patina und Gebrauchsspuren sind keine Fehler, sondern Teil ihres Charakters. 

Auch die Farben verlassen die digitale Welt. Tiefes Rostrot, gebranntes Orange, Ocker, Altrosa und warmes Cremeweiß erinnern an Feuer, Ton und oxidiertes Metall. Die Palette ist warm, erdig und beruhigend – und bildet damit den deutlichsten Gegenpol zur technisch-kühlen Ästhetik der beiden anderen Trendrichtungen.
 
Im Trend Space in Halle 4.2 werden die Heimtextil Trends 27/28 erlebbar präsentiert.

Quelle:

Messe Frankfurt 

24.08.2026

BTE-Kongress am 3. November: Frühbucherrabatt bis 31. August

Wie kann ich mein Unternehmen angesichts steigender Kosten, veränderter Kundenbedürfnisse und anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten zukunftsfähig aufstellen? Welche Konzepte und Ideen funktionieren bereits in der Praxis? Und welche Maßnahmen und digitale Instrumente helfen mir, jetzt und künftig ausreichende Renditen zu erwirtschaften? Antworten auf diese Fragen liefert der 10. BTE-Kongress „Fashion-Emotion 4.0: Zukunftsorientierte Erfolgskonzepte des Modehandels – lokal und digital“, der am 3. November 2026 im MediaPark Köln stattfindet.
   

Wie kann ich mein Unternehmen angesichts steigender Kosten, veränderter Kundenbedürfnisse und anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten zukunftsfähig aufstellen? Welche Konzepte und Ideen funktionieren bereits in der Praxis? Und welche Maßnahmen und digitale Instrumente helfen mir, jetzt und künftig ausreichende Renditen zu erwirtschaften? Antworten auf diese Fragen liefert der 10. BTE-Kongress „Fashion-Emotion 4.0: Zukunftsorientierte Erfolgskonzepte des Modehandels – lokal und digital“, der am 3. November 2026 im MediaPark Köln stattfindet.
   
Im Fokus aller Programmpunkte stehen Lösungsansätze, wie der mittelständische Fashion- und Schuhhandel im zunehmenden Wettbewerb mit vertikalen Konzepten wieder mehr Profitabilität erzielen kann. Auf der Bühne referieren und diskutieren insgesamt 12 erfolgreiche Fachhändler und hochkarätige Experten. Die Bandbreite der Themen umfasst dabei das gesamte unternehmerische Spektrum – von Standortverbesserungen über Mitarbeiter- und Marketingthemen bis zu digitalen Innovationen und Fragen rund ums Sortiment sowie einer optimierten Zusammenarbeit mit den Industriepartnern. Das komplette Programm ist einsehbar unter https://www.bte.de/bte-kongress-2026/ . 
 
Zusätzliches Highlight: Erstmalig lädt der BTE zusammen mit der PIM Service GmbH (BTE Clearing-Center) und mit Unterstützung der WWS-Anbieter advarics und Intelligix sowie dem BTE-Kompetenzpartner hachmeister + partner die Kongress-Teilnehmer am Vorabend (2. November, 19.00 bis ca. 23.00 Uhr) zu einem Get-together in ein bekanntes Kölner Brauhaus ein (begrenzte Kapazitäten). 
 
Hinweis: Interessenten können sich noch bis zum 31. August zu Sonderkonditionen zum BTE-Kongress anmelden. Wegen der begrenzten Kapazitäten empfiehlt sich speziell für das Get-together ebenfalls eine frühzeitige Registrierung.

Weitere Informationen:
BTE-Kongress BTE
Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

Steigende Rohstoffkosten im Fokus: Auf der ASE präsentiert Barmag materialeffiziente Pumpentechnologie für Kleb- und Dichtstoffanwendungen. Foto (c) Barmag
Steigende Rohstoffkosten im Fokus: Auf der ASE präsentiert Barmag materialeffiziente Pumpentechnologie für Kleb- und Dichtstoffanwendungen.
20.08.2026

Barmag mit Dosierpumpenlösungen auf der ASE China

Vom 15. bis 17. September 2026 präsentiert der Geschäftsbereich Pumpen von Barmag auf der ASE China im Shanghai New International Expo Centre seine Lösungen für die präzise Förderung und Dosierung von Klebstoffen, Dichtstoffen und anderen hochviskosen Medien. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen hochpräzise Zahnrad-Dosierpumpen, die Anlagenbetreiber dabei unterstützen, Materialeinsatz, Prozessstabilität und Produktqualität nachhaltig zu optimieren. 

Präzision für Klebstoffe und Dichtstoffe
Die Anforderungen an moderne Kleb- und Dichtstoffanwendungen steigen kontinuierlich. Hersteller erwarten reproduzierbare Dosierergebnisse, minimale Materialverluste und eine zuverlässige Verarbeitung in zunehmend anspruchsvollen Prozessen. 

Vom 15. bis 17. September 2026 präsentiert der Geschäftsbereich Pumpen von Barmag auf der ASE China im Shanghai New International Expo Centre seine Lösungen für die präzise Förderung und Dosierung von Klebstoffen, Dichtstoffen und anderen hochviskosen Medien. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen hochpräzise Zahnrad-Dosierpumpen, die Anlagenbetreiber dabei unterstützen, Materialeinsatz, Prozessstabilität und Produktqualität nachhaltig zu optimieren. 

Präzision für Klebstoffe und Dichtstoffe
Die Anforderungen an moderne Kleb- und Dichtstoffanwendungen steigen kontinuierlich. Hersteller erwarten reproduzierbare Dosierergebnisse, minimale Materialverluste und eine zuverlässige Verarbeitung in zunehmend anspruchsvollen Prozessen. 

Materialeffizienz als Wettbewerbsvorteil
Auf der ASE China richtet Barmag den Fokus insbesondere auf seine Lösungen für Hot-Melt-Klebstoffe, PUR-Systeme, Silikone, Harze sowie Zwei-Komponenten-Kleb- und Dichtstoffe. Besonders die Pumpen der GA-/GX-Serie ermöglichen eine gleichmäßige, pulsationsarme Förderung dieser Medien und tragen damit zu einer gleichbleibend hohen Produktqualität sowie einem reduzierten Materialverbrauch bei. „Steigende Rohstoffkosten und wachsende Qualitätsanforderungen machen eine präzise Dosierung heute wichtiger denn je. Mit unseren Pumpen unterstützen wir Anwender dabei, ihre Prozesse effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten“, erklärt Andreas Heitzer, Key Account Manager des Geschäftsbereichs Pumpen.

Darüber hinaus bietet Barmag mit der GA-Serie Dosierpumpenlösungen für scherempfindliche Medien, bei denen die Produkteigenschaften während der Förderung erhalten bleiben müssen. Dies ist insbesondere bei bestimmten reaktiven Klebstoffen, Silikonen oder gefüllten Dichtstoffen von Bedeutung. Durch die schonende Förderung werden Produktveränderungen minimiert und ein gleichmäßiger Materialauftrag unterstützt. Das erhöht die Prozesssicherheit und sorgt für eine konstant hohe Qualität des Endprodukts.

Partner für anspruchsvolle Dosieranwendungen
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Dosiertechnik zählt Barmag zu den führenden Anbietern hochpräziser Zahnrad-Dosierpumpen für industrielle Anwendungen. Die Lösungen kommen weltweit in Klebe-, Dicht-, Beschichtungs-, Laminier- und Hot-Melt-Anlagen sowie in der Kunststoffverarbeitung zum Einsatz. Auf der ASE China lädt Barmag Fachbesucher dazu ein, sich über aktuelle Entwicklungen in der Dosier- und Fördertechnik auszutauschen und maßgeschneiderte Lösungen für zukünftige Klebstoff- und Dichtstoffanwendungen kennenzulernen.

Weitere Informationen:
ASE China Barmag Pumpen
Quelle:

Barmag

14.08.2026

Supreme Women&Men München: Lust auf Neues ist zurück

Die aktuelle Ausgabe der SUPREME WOMEN&MEN München zeigte, dass im Ordergeschäft wieder gezielt nach neuen Themen und neuen Geschäftschancen gesucht wird.

Die aktuelle Ausgabe der SUPREME WOMEN&MEN München machte sichtbar, dass Einkäufer nicht nur mit konkreten Orderplänen anreisten. Sie suchten aktiv nach neuen Kollektionen, neuen Marken und neuen Impulsen für die kommende Saison.

Zwischen DOB und HAKA, Schuhen und Accessoires zeigte sich in München ein breites Spektrum an Kollektionen und Stilrichtungen. Auffällig war vor allem die gezielte Suche der Einkäufer nach neuen Themen und konkreten Sortimentsimpulsen. Kleider spielten dabei eine besonders starke Rolle. Die Lust auf Neues zeigte sich dabei nicht nur in der Auswahl, sondern auch in einer veränderten Stimmung im Markt. Spürbar ist eine neue Sehnsucht nach Emotionalität, Wertigkeit und Tradition:

Gerade in einem Markt, in dem Zeit und Budgets sehr bewusst eingesetzt und Termine gezielt gewählt werden, steigt der Anspruch an Orderformate. Entscheidend ist nicht allein die Zahl der Kontakte, sondern ob die richtigen Marken, Einkäufer und Agenturen zur richtigen Zeit zusammenkommen.

Die aktuelle Ausgabe der SUPREME WOMEN&MEN München zeigte, dass im Ordergeschäft wieder gezielt nach neuen Themen und neuen Geschäftschancen gesucht wird.

Die aktuelle Ausgabe der SUPREME WOMEN&MEN München machte sichtbar, dass Einkäufer nicht nur mit konkreten Orderplänen anreisten. Sie suchten aktiv nach neuen Kollektionen, neuen Marken und neuen Impulsen für die kommende Saison.

Zwischen DOB und HAKA, Schuhen und Accessoires zeigte sich in München ein breites Spektrum an Kollektionen und Stilrichtungen. Auffällig war vor allem die gezielte Suche der Einkäufer nach neuen Themen und konkreten Sortimentsimpulsen. Kleider spielten dabei eine besonders starke Rolle. Die Lust auf Neues zeigte sich dabei nicht nur in der Auswahl, sondern auch in einer veränderten Stimmung im Markt. Spürbar ist eine neue Sehnsucht nach Emotionalität, Wertigkeit und Tradition:

Gerade in einem Markt, in dem Zeit und Budgets sehr bewusst eingesetzt und Termine gezielt gewählt werden, steigt der Anspruch an Orderformate. Entscheidend ist nicht allein die Zahl der Kontakte, sondern ob die richtigen Marken, Einkäufer und Agenturen zur richtigen Zeit zusammenkommen.

Der Branchentreff wird größer als die Messe 
Beim Abendevent im H’ugo’s kamen Aussteller, Einkäufer, Agenturen und weitere Akteure der Branche zusammen. Bemerkenswert dabei: Auch Gäste, die selbst nicht auf der SUPREME WOMEN&MEN ausstellten, nutzten den Abend für Gespräche und neue Kontakte.
Damit wurde das Event zu mehr als einem klassischen Ausstellerabend. Es wurde zu einem Treffpunkt für die Münchner Fashion-Community und zu einer Verlängerung des Ordergeschehens in die Stadt.

Weitere Informationen:
DOB Haka Supreme Women&Men
Quelle:

Supreme Women&Men

14.08.2026

IFCO – Istanbul Fashion Connection August 19–21, 2026

Vom 19. bis 21. August 2026 feiert die Istanbul Fashion Connection (IFCO) im Istanbul Expo Center ihre 10. Ausgabe und bringt exportorientierte Hersteller, etablierte Marken und internationale Sourcing-Unternehmen der türkischen Bekleidungsindustrie mit Einkäufern aus aller Welt zusammen. 
 
Mehr als 300 Aussteller präsentieren auf 35.000 Quadratmetern ein umfassendes Fashion-Ökosystem mit Damen-, Herren- und Kindermode, Denim, Activewear, Abendmode, Brautmode, Wäsche, Strümpfen, Leder- und Pelzbekleidung sowie Schuhen. Ergänzt wird das Angebot durch die spezifischen Produktwelten IFCO Woman, IFCO Man, IFCO Kids und LineExpo, die klar definierte Sourcing-Bereiche für alle wichtigen Marktsegmente schaffen. 
 

Vom 19. bis 21. August 2026 feiert die Istanbul Fashion Connection (IFCO) im Istanbul Expo Center ihre 10. Ausgabe und bringt exportorientierte Hersteller, etablierte Marken und internationale Sourcing-Unternehmen der türkischen Bekleidungsindustrie mit Einkäufern aus aller Welt zusammen. 
 
Mehr als 300 Aussteller präsentieren auf 35.000 Quadratmetern ein umfassendes Fashion-Ökosystem mit Damen-, Herren- und Kindermode, Denim, Activewear, Abendmode, Brautmode, Wäsche, Strümpfen, Leder- und Pelzbekleidung sowie Schuhen. Ergänzt wird das Angebot durch die spezifischen Produktwelten IFCO Woman, IFCO Man, IFCO Kids und LineExpo, die klar definierte Sourcing-Bereiche für alle wichtigen Marktsegmente schaffen. 
 
Mit ihrem Hosted Buyer Programme, internationalen Einkäuferdelegationen und der engen Zusammenarbeit mit Messen und Branchenorganisationen weltweit schafft die IFCO hervorragende Möglichkeiten für neue Geschäftsbeziehungen und langfristige Partnerschaften. Ein besonderer Fokus liegt auf Einkäufern aus der Europäischen Union, Großbritannien, den USA und weiteren wichtigen internationalen Beschaffungsmärkten. Damit stärkt die IFCO ihre Position als eine der führenden internationalen Business- und Sourcing-Plattformen für die globale Bekleidungsindustrie und als Tor zur exportorientierten türkischen Modebranche. 
   
THE CORE – Kreativität im Mittelpunkt 
Mit THE CORE rückt IFCO die kreative Vielfalt der türkischen Modeindustrie konsequent ins Rampenlicht. Für 2026 wurde die etablierte Designplattform vollständig neu konzipiert. Anstelle des bisherigen klassischen Messestandkonzepts erwartet die Besucher bereits am Eingang der Messe eine kuratierte Fashion-Installation, die Design, Handwerkskunst und Innovation in einem inspirierenden neuen Format präsentiert. 

Unter dem Thema „ROOTED FORMS, SS27“ interpretieren 20 renommierte Designer organische Formen, verwitterte Oberflächen, mineralische Texturen und die Widerstandsfähigkeit der Natur in ausdrucksstarken Komplett-Looks. Zu den teilnehmenden Designern zählen Belma Özdemir, Emre Erdemoğlu, Erkan Demiroğlu, Bianco e Nero, TAGG, Gökhan Yavaş, Hatice Gökçe, Meltem Özbek, Mert Erkan, Niyazi Erdoğan, Özlem Erkan, Sudi Etuz, Tuba Ergin und Y PLUS by Yakup. 

Ergänzt wird THE CORE durch eine von der Istanbul Fashion Academy kuratierte Trend Area, die die wichtigsten Trendrichtungen für Frühjahr/Sommer 2027 präsentiert, sowie durch eine eigene B2B Area, die Designer, Marken, Einkäufer und Hersteller miteinander vernetzt. 
 
Design entwickelt sich zunehmend zu einem der entscheidenden Wettbewerbsvorteile der türkischen Bekleidungsindustrie. Die enge Verbindung von Kreativität, Materialinnovation und Fertigungskompetenz ermöglicht Kollektionen, die sich international nicht nur durch ihre Qualität, sondern auch durch eine unverwechselbare Designidentität hervorheben. 
 
Denim neu gedacht 
Seit Jahrzehnten zählt Denim zu den stärksten Exportkategorien der Türkei und steht wie kaum ein anderes Produkt für Innovationskraft, Fertigungskompetenz und kompromisslose Qualitätsstandards des Landes. 

Dank einer nahezu vollständig integrierten Lieferkette – von der Stoffentwicklung über fortschrittliche Wasch- und Veredelungstechnologien bis zur Konfektion – hat sich die Türkei als einer der weltweit führenden Standorte für die Produktion von Premium-Denim etabliert. 
 
Dieser Stärke trägt IFCO mit einer erweiterten Denim Area Rechnung. Internationale Einkäufer können dort die aktuellen Kollektionen führender Hersteller wie Catch, Koza Denim und 2Ypremium-Riches Paris entdecken sowie innovative Wasch- und Veredelungstechnologien, nachhaltige Produktionslösungen und aktuelle Markttrends kennenlernen. Die Denim Area verbindet Tradition, Kreativität und technologische Innovation. 
 
LINEXPO – Globaler Treffpunkt für die Wäsche- und Strumpfwarenindustrie 
Unter dem Dach der IFCO und in Halle 8 angesiedelt, zählt LINEXPO weiterhin zu den führenden Veranstaltungen, die türkische Hersteller von Wäsche und Strumpfwaren zusammenbringen. Nachdem LINEXPO erstmals im Rahmen der IFCO im Februar 2026 stattfand, kehrt sie zur August-Ausgabe 2026 mit einer ausgewählten Gruppe von Ausstellern auf die Messe zurück. 
 
Menswear – eine neue Bühne für eine der Kernkompetenzen der Türkei 
Herrenmode zählt seit Langem zu den wichtigsten Säulen der türkischen Bekleidungsindustrie. Ob klassische Konfektion, Smart Casual, Strick, Sportswear oder moderne Tailoring-Konzepte – türkische Hersteller genießen international einen hervorragenden Ruf für Produktqualität, Flexibilität und kurze Lieferzeiten. 
 
Auf der IFCO präsentiert sich dieses wichtige Segment in einem vollständig neuen Umfeld. Eine neu gestaltete Menswear Area in Halle 4 mit einem modernen Standkonzept rückt die Vielfalt und Innovationskraft der Aussteller in den Mittelpunkt und schafft zugleich ein inspirierendes Umfeld für internationale Geschäfte. 

Einkäufer treffen auf etablierte Hersteller wie Kiğılı, Jakamen, NCS, İmza, Kadir Büyükkaya und Terzi Adem, die kreative Kollektionen, herausragende Fertigungskompetenz und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis präsentieren und damit neue Impulse für den internationalen Menswear-Markt setzen. 
 
Nachhaltigkeit als treibende Kraft 
Nachhaltigkeit ist auf der IFCO nicht nur ein Trend – sie ist ein Innovationstreiber und steht für zukunftsweisende Lösungen für die textile Wertschöpfungskette von morgen. 

Spezielle Sustainability Areas präsentieren innovative Materialien, ressourceneffiziente Fertigungsprozesse und Unternehmen, die den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Textil- und Bekleidungsindustrie aktiv mitgestalten. Expert Talks und Podiumsdiskussionen beleuchten aktuelle Entwicklungen rund um den European Green Deal, den Digital Product Passport (DPP), die Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) sowie die Themen Zertifizierung, Rückverfolgbarkeit und Green Finance. 

Internationalen Einkäufern bietet IFCO einen umfassenden Überblick über nachhaltige Lösungen – von recycelten und zertifizierten Materialkollektionen bis hin zu zukunftsorientierten Fertigungs- und Transparenzkonzepten. Gleichzeitig dient die Messe als Dialogplattform für Hersteller, Marken und Händler. Denn die grüne Transformation der Modeindustrie kann nur durch gemeinsame Verantwortung, langfristige Partnerschaften und gemeinsame Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen. 
 
Seminare & Panels – die Zukunft der Mode gestalten 
Begleitend zur Ausstellung bietet     IFCO     erneut ein hochkarätiges Konferenzprogramm mit Keynotes,     Expertenpanels und Branchendiskussionen, das wertvolle Einblicke in die wichtigsten Entwicklungen der internationalen Mode- und Bekleidungsindustrie vermittelt. 

Im Mittelpunkt stehen Themen wie die digitale Transformation der Bekleidungsbranche, der wachsende Einfluss künstlicher Intelligenz, nachhaltige Produktion und Denim-Innovationen sowie die wichtigsten Trends für die Saison Herbst/Winter 2027/28. 

Weitere Sessions beschäftigen sich mit der sich wandelnden Rolle von Design, Storytelling und Markenaufbau sowie mit der Frage, wie sich die visuelle Sprache der Mode auf Laufstegen, digitalen Plattformen und im Handel verändert. Führende Branchenvertreter, Unternehmensentscheider und Kreative teilen ihre Expertise mit renommierten Designern wie Dilek Hanif, Özlem Süer, Gül Ağış und Şansım Adalı. 
 
Inspiration, Networking und Business 
Fashion Shows und spezielle Networking-Formate ergänzen das Messeprogramm und schaffen ideale Voraussetzungen für Inspiration, internationale Kontakte und neue Geschäftsmöglichkeiten. 

Spektakuläre IFCO Fashion Shows präsentieren die neuesten Kollektionen und saisonalen Trends und stellen die Kreativität, Handwerkskunst und Designstärke der türkischen Modeindustrie in den Mittelpunkt. 

Herzstück des Networking-Programms ist die eigens konzipierte B2B Area, ein zentraler Meeting-Hub, der Marken, Einkäufer, Händler und Hersteller in einem professionellen und angenehmen Umfeld zusammenbringt. Sie bietet ideale Voraussetzungen für persönliche Gespräche, neue Geschäftskontakte und den Aufbau langfristiger kommerzieller Partnerschaften. 

Mit der Verbindung inspirierender Fashion-Präsentationen und effizienter Business-Networking-Formate unterstreicht die IFCO erneut ihre Position als führende internationale Plattform, auf der nachhaltige Geschäftsbeziehungen entstehen und zukünftige Kooperationen ihren Anfang nehmen. 
 
Kaum eine andere Stadt verbindet Märkte, Kulturen und Geschäftsmöglichkeiten so selbstverständlich wie Istanbul. Diese einzigartige internationale Dynamik macht die IFCO zu einem der wichtigsten Treffpunkte der globalen Modeindustrie. 

Quelle:

JANDALI MODE.MEDIEN.MESSEN

(c) Capture Island
10.08.2026

SUPREME WOMEN&MEN: Düsseldorf zeigt sich als Modestadt

Volle Termine, intensive Gespräche und eine Branche, die den persönlichen Austausch wieder sichtbar sucht: Die aktuelle Ausgabe der SUPREME WOMEN&MEN Düsseldorf vom 24. bis 27. Juli 2026 zeigte, welche Bedeutung konzentrierte Orderformate in einem anspruchsvollen Markt haben. 

Internationale Kollektionen, etablierte Agenturen und neue Aussteller trafen in der KWS 117-119 auf Einkäufer und Handelspartner aus dem gesamten DACH-Raum. Dabei ging es nicht nur um die Order der kommenden Saison. Es ging um neue Ideen, gemeinsame Pläne und die Frage, wie Marken und Handel den Markt künftig erfolgreich gestalten. 

Auch außerhalb der Showrooms war Mode in der Stadt deutlich präsent. Die Düsseldorf Fashion Days bündelten vom 22. bis 29. Juli das Ordergeschäft, Showrooms und weitere Fashion-Aktivitäten, während das DFD Festival am Corneliusplatz die Königsallee mit Runway-Shows und einem Programm für die Stadt aktivierte. Die SUPREME WOMEN&MEN war Teil dieser gemeinsamen Bewegung und brachte ihre eigene Stärke ein: einen kuratierten Rahmen, kurze Wege und die Nähe zwischen Marken, Agenturen und Handel. 

Volle Termine, intensive Gespräche und eine Branche, die den persönlichen Austausch wieder sichtbar sucht: Die aktuelle Ausgabe der SUPREME WOMEN&MEN Düsseldorf vom 24. bis 27. Juli 2026 zeigte, welche Bedeutung konzentrierte Orderformate in einem anspruchsvollen Markt haben. 

Internationale Kollektionen, etablierte Agenturen und neue Aussteller trafen in der KWS 117-119 auf Einkäufer und Handelspartner aus dem gesamten DACH-Raum. Dabei ging es nicht nur um die Order der kommenden Saison. Es ging um neue Ideen, gemeinsame Pläne und die Frage, wie Marken und Handel den Markt künftig erfolgreich gestalten. 

Auch außerhalb der Showrooms war Mode in der Stadt deutlich präsent. Die Düsseldorf Fashion Days bündelten vom 22. bis 29. Juli das Ordergeschäft, Showrooms und weitere Fashion-Aktivitäten, während das DFD Festival am Corneliusplatz die Königsallee mit Runway-Shows und einem Programm für die Stadt aktivierte. Die SUPREME WOMEN&MEN war Teil dieser gemeinsamen Bewegung und brachte ihre eigene Stärke ein: einen kuratierten Rahmen, kurze Wege und die Nähe zwischen Marken, Agenturen und Handel. 

Quelle:

THE SUPREME GROUP