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1. Mr. Saleem Akhtar (CFO) Alujain Corporation 2. Mr. Rajesh Kumar (Sr. Projects Manager) NATPET 3. Eng. Mohammad Barad’i (General Manager ) NATPET Downstream 4. Eng. Mohammed Al-Shamrani (VP of Conversion Chemicals) NIDC 5. Mr. Naif Alkhaldi (General Manager of Conversion Industry ) MISA 6. Mr. Pieter Vanoosthuyse (Director Strategy & Business Development) Beaulieu 7. His Excellency Eng. Khalil Bin Salamah (Vice Minister for Industrial Affairs) MIM 8. Mr. Jean-Baptiste De Ruyck (Chief Executive Officer) Be © Beaulieu International Group
1. Mr. Saleem Akhtar (CFO) Alujain Corporation 2. Mr. Rajesh Kumar (Sr. Projects Manager) NATPET 3. Eng. Mohammad Barad’i (General Manager ) NATPET Downstream 4. Eng. Mohammed Al-Shamrani (VP of Conversion Chemicals) NIDC 5. Mr. Naif Alkhaldi (General Manager of Conversion Industry ) MISA 6. Mr. Pieter Vanoosthuyse (Director Strategy & Business Development) Beaulieu 7. His Excellency Eng. Khalil Bin Salamah (Vice Minister for Industrial Affairs) MIM 8. Mr. Jean-Baptiste De Ruyck (Chief Executive Officer) Beaulieu 9. His Excellency Pascal H. Grégoire (Ambassador) Embassy of the Kingdom of Belgium in Riyadh 10. Eng. Khalid Al Dawood (Chief Executive Officer) Alujain Corporation 11. Mr. Saleh Alsolami(Chief Executive Officer) NIDC 12. Mr. Abdulaziz Al-Ahmadi‏ (Deputy Minister for Industrial Development )MIM 13. Eng. Ahmed Bin Eid (EVP, Chemicals) NIDC 14. Mr. Habib Al Harbi (Director of Conversion Chemical) NIDC 15. Mr. Wim van Cauteren (Trade & Investment Commissioner) Belgian Embassy Riyadh
26.02.2026

Joint Venture zur lokalen Produktion von synthetischen Fasern und Vliesstoffen in Saudi-Arabien

Alujain Corporation und Beaulieu International Group haben ein Memorandum of Understanding (MoU) – eine Absichtserklärung für ein geplantes strategisches Joint Venture im Königreich Saudi-Arabien unterzeichnet. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein in der industriellen Entwicklungsagenda des Landes dar. Die Partnerschaft, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen, vereint die etablierte regionale Fertigungsplattform von Alujain Corporation mit modernen Polymeren und Beaulieus anerkannter Expertise im Bereich Synthetische Fasern und Vliesstoffe.

Ausweitung der lokalen Produktion in Yanbu
Das Joint Venture wird sich auf die Erweiterung der bestehenden GEONATPET‑Aktivitäten von Alujain Corporation in Yanbu konzentrieren.

Alujain Corporation und Beaulieu International Group haben ein Memorandum of Understanding (MoU) – eine Absichtserklärung für ein geplantes strategisches Joint Venture im Königreich Saudi-Arabien unterzeichnet. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein in der industriellen Entwicklungsagenda des Landes dar. Die Partnerschaft, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen, vereint die etablierte regionale Fertigungsplattform von Alujain Corporation mit modernen Polymeren und Beaulieus anerkannter Expertise im Bereich Synthetische Fasern und Vliesstoffe.

Ausweitung der lokalen Produktion in Yanbu
Das Joint Venture wird sich auf die Erweiterung der bestehenden GEONATPET‑Aktivitäten von Alujain Corporation in Yanbu konzentrieren.

Jean-Baptiste De Ruyck, CEO von Beaulieu, kommentierte die geplante Partnerschaft wie folgt: "Diese strategische Investition unterstreicht Beaulieus langfristiges Engagement, unsere Kernkompetenzen auszubauen und zu stärken, während wir eine wirklich globale Produktionsplattform entwickeln. Durch dieses Joint Venture mit Alujain Corporation freuen wir uns, unsere fortschrittlichen Technologien, unser operatives Know-how und unsere globale Markterfahrung in Faserbereich in das Königreich Saudi-Arabien einzubringen. Durch die Kombination von erstklassigen Produktionsanlagen, hochmodernen Maschinen und hochqualifizierten Teams möchten wir unseren Kunden weltweit eine höhere Effizienz, gesteigerte Zuverlässigkeit und langfristigen Mehrwert bieten."

Darüber hinaus wird der durch das Joint Venture geschaffene erweiterte globale operative Fasern Footprint die Resilienz der Lieferkette und die Zuverlässigkeit der weltweiten Lieferungen weiter stärken.

Mr. Khalid Al Dawood, CEO von Alujain, erklärte: "Diese Partnerschaft stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Downstream-Wachstumsstrategie von Alujain Corporation dar und entspricht unserem Ziel, fortschrittliche Geosynthetics‑Lösungen für große Infrastrukturprojekte anzubieten. In Zusammenarbeit mit Beaulieu werden wir die Lokalisierung fortschrittlicher Materialien beschleunigen, die für Infrastruktur‑, Bau‑ und Umweltanwendungen von zentraler Bedeutung sind. Gleichzeitig unterstützen wir das Königreich bei der Umsetzung seiner Vision‑2030‑Ziele und tragen zur Stärkung der Exportfähigkeit des Königreichs auf globalen Märkten bei."

Die geplante Partnerschaft spiegelt das gemeinsame Engagement von Alujain Corporation und Beaulieu wider, die industrielle Lokalisierung voranzutreiben, den Technologietransfer zu fördern und das Königreich Saudi-Arabien als führenden Hub für die Produktion von synthetischen Fasern und Vliesstoffen zu positionieren.

Quelle:

Beaulieu International Group

Von Sumatrix hergestellte bakterielle Zellulosefolie. Foto: Sumatrix Biotech (CC BY-NC 4.0)
Von Sumatrix hergestellte bakterielle Zellulosefolie.
24.02.2026

Vegane und kreislauffähige Lederalternativen aus biotechnologisch gewonnener Zellulose

Fabulose ist der Name eines von der EU finanzierten Projekts, das von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) koordiniert wird. Das Konsortium besteht aus führenden Forschungsinstituten, Biotech-Innovatoren und Industrieakteuren. Ziel ist es, leistungsstarke, biobasierte und recycelbare lederähnliche Stoffe herzustellen. Dabei werden effiziente biotechnologische Produktionsverfahren für bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente eingesetzt.

Derzeitige Lederalternativen werden entweder aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt, die nicht recycelbar sind, oder sie sind zumindest teilweise biobasiert, aber schwer zu skalieren und zu recyceln.

Deshalb zielt das vom Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) unterstützte Projekt darauf ab, tierische Materialien zum Beispiel in der Automobil-, Mode- oder Polstermöbelbranche durch nachhaltige Alternativen zu ersetzten.

Fabulose ist der Name eines von der EU finanzierten Projekts, das von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) koordiniert wird. Das Konsortium besteht aus führenden Forschungsinstituten, Biotech-Innovatoren und Industrieakteuren. Ziel ist es, leistungsstarke, biobasierte und recycelbare lederähnliche Stoffe herzustellen. Dabei werden effiziente biotechnologische Produktionsverfahren für bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente eingesetzt.

Derzeitige Lederalternativen werden entweder aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt, die nicht recycelbar sind, oder sie sind zumindest teilweise biobasiert, aber schwer zu skalieren und zu recyceln.

Deshalb zielt das vom Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) unterstützte Projekt darauf ab, tierische Materialien zum Beispiel in der Automobil-, Mode- oder Polstermöbelbranche durch nachhaltige Alternativen zu ersetzten.

Mit dem Einsatz fortschrittlicher Fermentationstechniken, Abfallströme als Rohstoffe und KI-gesteuerte Prozessoptimierung wird Fabulose effizient bakterielle Zellulose, Cyanophycin und bakterielle Pigmente produzieren und dabei die Umweltbelastung minimieren. Die biobasierten Materialien werden in einer Beschichtungsformulierung kombiniert, die die Haltbarkeit und Ästhetik von traditionellem Leder nachahmt. Die HighPerCell®-Technologie der DITF ermöglicht das erneute Verspinnen von bakterieller Zellulose zu Filamenten, die zu recycelten Textilträgern verarbeitet werden, die eine hohe Zugfestigkeit bieten und keine giftigen Stoffe beinhalten.

Statt einzelne Partien (Batches) zu bearbeiten, ermöglicht die Technologie zudem einen Rolle-zu-Rolle-Produktionsprozess, der die zukünftige Skalierung zu einer kostengünstigen Massenproduktion vereinfacht.

Um optimale Materialeigenschaften zu bestimmen, wurden im Projekt die Marktanforderungen erhoben. Ökodesign- und Safe-by-Design-Prinzipien bewerten potenzielle Risiken und stellen sicher, dass Sicherheits- und Nachhaltigkeitsziele erfüllt werden. Ein Digital-Twin-Framework wird wichtige Prozessparameter für die Optimierung und Überwachung der Materialleistung umfassen.

Zusammenfassung der wichtigsten Projektinnovationen:

  • Verwendung von Fermentationsprodukten zur schnellen und kostengünstigen Herstellung von Rohmaterialien
  • Kultivierung von Mikroorganismen auf Abfallstoffen und CO₂ zur Senkung der Produktionskosten und Verringerung der Umweltbelastung
  • Recycling von bakterieller Zellulose zu Filamenten mittels Spinnverfahren zur Herstellung von Textilien mit gleichbleibender und hochwertiger Qualität.
  • Entwicklung von Produktionsprozessen für Cyanophycin zur Herstellung strapazierfähiger Beschichtungen und Veredelungen.
  • Entwicklung eines Rolle-zu-Rolle-Produktionsprozesses zur Vereinfachung der zukünftigen Skalierung.

Projektpartner
Das Fabulose-Projekt hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren und ein Budget von ca. 3,5 Millionen Euro.

Das Konsortium umfasst zehn Partner aus sechs europäischen Ländern, die die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur praktischen Anwendung abdecken:

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) (Deutschland), Next Technology Tecnotessile Societa Nazionale (Italien), Universität Maribor (Slowenien), Sumatrix Biotech (Türkei), VTL GmbH (Österreich), Novis GmbH (Deutschland), Melina Bucher (Deutschland), Benecke-Kaliko GmbH (Deutschland), Konrad Hornschuch GmbH (Deutschland), Universität Aveiro (Portugal) und Steinbeis 2i GmbH (Deutschland).

(c) Messe Frankfurt, Fedra
23.02.2026

Mehr als 1.500 Aussteller: Techtextil 2026 wächst in Zukunftsfeldern

Die Techtextil wächst weiter: Mehr als 1.500 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren sich vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main. Über 120 davon sind Neuaussteller. Parallel läuft die Texprocess, die mit rund 200 Ausstellern trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil bleibt. 

Mit über 1.500 Ausstellern aus 49 Ländern, davon mehr als 120 Neukunden sowie 16 starken Länderpavillons unter anderem aus Frankreich, Korea und der Schweiz macht die Techtextil Frankfurt erneut zum zentralen Treffpunkt für technische Textilien und Nonwovens. Erstmals präsentieren sich auch die Niederlande und Tunesien mit eigenen Länderpavillons. Die Leitmesse verzeichnet Zuwächse aus europäischen und interkontinentalen Märkten den Niederlanden, Portugal und Indien. Hinzu kommen Neuaussteller aus Australien, Kolumbien, Nigeria, Ungarn und Uruguay. In Zeiten von Rezession, Zolldruck und geopolitischen Spannungen treffen sich auf der Techtextil Entscheider*innen aus verschiedenen Industrien, um neue Märkte zu erschließen, Partner*innen zu finden und Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

Die Techtextil wächst weiter: Mehr als 1.500 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren sich vom 21. bis 24. April 2026 in Frankfurt am Main. Über 120 davon sind Neuaussteller. Parallel läuft die Texprocess, die mit rund 200 Ausstellern trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil bleibt. 

Mit über 1.500 Ausstellern aus 49 Ländern, davon mehr als 120 Neukunden sowie 16 starken Länderpavillons unter anderem aus Frankreich, Korea und der Schweiz macht die Techtextil Frankfurt erneut zum zentralen Treffpunkt für technische Textilien und Nonwovens. Erstmals präsentieren sich auch die Niederlande und Tunesien mit eigenen Länderpavillons. Die Leitmesse verzeichnet Zuwächse aus europäischen und interkontinentalen Märkten den Niederlanden, Portugal und Indien. Hinzu kommen Neuaussteller aus Australien, Kolumbien, Nigeria, Ungarn und Uruguay. In Zeiten von Rezession, Zolldruck und geopolitischen Spannungen treffen sich auf der Techtextil Entscheider*innen aus verschiedenen Industrien, um neue Märkte zu erschließen, Partner*innen zu finden und Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

Performance Apparel Textiles: verdoppelte Fläche in Halle 9.0
Ob Schutz, Thermoregulierung, Isolation oder Kühlung: Performance-Materialien müssen in Extremsituationen höchste Leistung erbringen – in Workwear, Schutz- und Militärbekleidung ebenso wie in Outdoor und Sport. Der Bereich Performance Apparel Textiles (Halle 9.0) verdoppelt sich 2026 und versammelt rund 130 Aussteller aus 13 Ländern, darunter rund 30 Neuaussteller. Ein Highlight ist die Live-Präsentation „Performance Apparels on Stage“: Das Areal präsentiert funktionale Endprodukte und Wearables in der Anwendung – basierend auf Materialien der ausstellenden Unternehmen.

Top-Aussteller sind Concordia Textiles (Belgien), Getzner Textil (Österreich), Kermel (Frankreich), Klopman International (Italien), Lenard (Spanien), Noble Biomaterials (USA), Outlast sowie Prym Fashion (Deutschland), Textil Santanderina (Spanien) oder YKK Europe Limited Germany Branch (Großbritannien).

Neuaussteller sind DuPont de Nemours International Sàrl (Schweiz), Francis Dinsmore (Großbritannien), Heliotextil (Portugal), Khosla High Performance Textile (Indien), Osmar Buckle (Taiwan), Paskal Zipper And Fasteners (Israel), PPH Polexim (Polen), RTS Textiles sowie Stretchline (Großbritannien), Technitiger (Spanien) und Xinke Protective (Niederlande).

Nature Performance: nachhaltige Materiallösungen
Kundenseitige Anforderungen und regulatorische Vorgaben beeinflussen die Materialwahl. Gleichzeitig müssen Funktionalität, Qualität und Leistungsfähigkeit gewährleistet bleiben. Die Techtextil hebt unter dem Special Interest Nature Performance Aussteller hervor, die entsprechende Materialien und Lösungen anbieten. Das Signet Nature Performance ist direkt am Messestand sichtbar. Zusätzlich können Besucher*innen in der Online-Ausstellersuche gezielt nach diesem Merkmal filtern und sich entsprechende Anbieter anzeigen lassen.

In Halle 9.1 zeigen Barnet Europe sowie CORDENKA (Deutschland), Kanpur Plastikpack (Indien) und Longcell Europe (Deutschland) Fasern aus natürlichen Polymeren sowie biobasierte Fasern. Entsprechende Fasern präsentieren Calloni (Italien) und Senbis Polymer Innovations (Niederlande) in Halle 9.0.

Ebenfalls in Halle 9.1 sind Fiacao da Graca (Portugal) mit Garnen aus organischen Naturfasern und Gülipek Kumas (Türkei), Inovafil Fiacao (Portugal) sowie Karafiber (Türkei) mit Garnen aus Naturfasern vertreten. Belchem (Deutschland) ergänzt das Angebot um anorganische Naturfasern.

Textile Chemicals & Dyes: erstmals als eigenes Produktsegment gebündelt
Die Techtextil konzentriert Textile Chemicals & Dyes 2026 in Halle 9.0 erstmals in einem separaten Produktsegment und reagiert so auf die steigende Nachfrage der Anwender*innen sowie den Wunsch der Anbieter*innen nach einer klaren, gebündelten Plattform.

Textile Chemicals & Dyes liegen in direkter Nachbarschaft zu Fasern, Garnen und Performance Apparel Textiles. Das Segment ist relevant für Anwendungen von Outdoor- und Schutzbekleidung über Industrie und Automobil bis hin zu Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Filtration und Bau. 

Vertreten sind unter anderem Archroma (Schweiz), CHT (Deutschland), CTF2000 (Belgien), EMS-Chemie (Schweiz), Icap - Sira Chemicals and Polymers und IMA (Italien), Interplast Kimya Sanayi Ve Ticaret (Türkei), Livinguard (Schweiz), Novotex (Italien), Rudolf und Schill+Seilacher (Deutschland), Sarex Chemicals (Indien), Schmits Chemical und Tanatex Chemicals (Niederlande).

Quelle:

Messe Frankfurt

Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Foto Barmag
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt.
19.02.2026

High Performance Garne für den Automobilbau von morgen

Auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt (21.–24. April) präsentiert Barmag auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand umfassende Lösungen für die Herstellung technischer Filamentgarne. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die im Automobilbau für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz sorgen.

Hochleistungsfilamentgarne für maximale Fahrzeugsicherheit
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Für Airbag Anwendungen kommen überwiegend Polyamid- sowie zunehmend Polyesterfilamentgarne zum Einsatz. Barmag bietet hierfür besonders energieeffiziente und produktive Technologien, die stabile Prozesse und konstant hohe Garnqualität ermöglichen. „Unsere Lösungen erfüllen weltweit alle anspruchsvollen Standards für Airbaggarne – und das über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, unabhängig von Klima oder Einsatzbedingungen“, betont Dr. Jen Supra, Technologiemanager Technisch Garn bei Barmag.

Auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt (21.–24. April) präsentiert Barmag auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand umfassende Lösungen für die Herstellung technischer Filamentgarne. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die im Automobilbau für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz sorgen.

Hochleistungsfilamentgarne für maximale Fahrzeugsicherheit
Moderne Fahrzeuge enthalten heute im Durchschnitt 30 bis 35 Kilogramm technischer Garne – ein Großteil davon wird für sicherheitsrelevante Komponenten wie Airbags oder Sicherheitsgurte eingesetzt. Für Airbag Anwendungen kommen überwiegend Polyamid- sowie zunehmend Polyesterfilamentgarne zum Einsatz. Barmag bietet hierfür besonders energieeffiziente und produktive Technologien, die stabile Prozesse und konstant hohe Garnqualität ermöglichen. „Unsere Lösungen erfüllen weltweit alle anspruchsvollen Standards für Airbaggarne – und das über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, unabhängig von Klima oder Einsatzbedingungen“, betont Dr. Jen Supra, Technologiemanager Technisch Garn bei Barmag.

Sicherheitsgurte: Präzision im High Tenacity Garnprozess
Auch Sicherheitsgurte setzen auf die Leistungsfähigkeit technischer Filamentgarne. Ein einziger Gurt besteht aus rund 300 HT-Filamentgarnen, deren hochfeste Einzelfilamente enorme Zugkräfte von über 3 Tonnen aufnehmen können – und sich gleichzeitig im Ernstfall kontrolliert dehnen müssen. Die patentierte Single Filament Layer Technologie von Barmag ermöglicht hier einen schonenden, hochpräzisen Prozess zur Herstellung von High-Tenacity (HT) Garnen für maximale Sicherheit.

Technische Garne für stabile Straßen – Geotextilien im Unterbau
Auch außerhalb des Fahrzeugs, etwa im Straßenbau, beweisen technische Garne ihre Leistungsfähigkeit. Für Geotextilien – etwa Geogitter unter Asphalt – werden Garne mit extrem hohen Titern bis 24.000 Denier benötigt. Anlagen von Barmag produzieren hierfür effizient drei Filamentgarne mit je 6.000 Denier, die sich kostengünstig zu einem höheren Titer zusammenfassen lassen.

Komplementär dazu liefert die Barmag Produktmarke Neumag Spinnvliestechnologien für Geotextilien aus Polyester oder Polypropylen, die durch hohe Produktionskapazitäten bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch überzeugen.

Neumags PP Inline-Technologie übertrifft marktüblichen Standard für Geotextil Anwendungen 
In der Stapelfaserproduktion setzt Barmag mit dem Neumag PP Inline-Konzept neue Maßstäbe bei Geotextilanwendungen. Die verbesserte Technologie ist geeignet für Festigkeiten höher als 6 cN/dtex bei gleichzeitig hoher Restdehnung. Damit übertreffen die Fasern die in diesem Anwendungsbereich bislang etablierten Parameter deutlich. Eine erste Produktionsanlage ausgestattet mit dem neuen Spinnereikonzept ging bereits vor kurzem bei einem namhaften Stapelfaserproduzenten im asiatischen Raum in Betrieb.  

Bestandteil des Konzepts ist die im vergangenen Jahr eingeführte EvoDuct Luftführung; sie sorgt für eine effizientere Luftstromverteilung, reduziert den Energieverbrauch und verbessert die Faserhomogenität. Die optimierte Monomer- und Heißluftabsaugung EvE 2, eine weitere Neumag Entwicklung, minimiert Turbulenzen und steigert zugleich die Spinnleistung.

19.02.2026

Checkpoint Systems auf der EuroShop: RFID als Treiber der Retail-Zukunft

Auf der EuroShop 2026 in Düsseldorf zeigt Checkpoint Systems, wie RFID Effizienz, Transparenz und Verlustprävention entlang der gesamten Retail-Wertschöpfungskette neu definiert. Auf der führenden Einzelhandelsmesse erleben Fachbesucher anhand praxisnaher Live-Demonstrationen, wie ein vollständig integrierter 360°-RFID-Ansatz Prozesse von der Produktion bis in die Filiale nachhaltig optimieren kann.

RFID am Point of Sale: Transparenz, Performance und Verlustprävention
Der erste Bereich fokussiert sich auf Lösungen für den Point of Sale. Gezeigt werden RFID-Technologien, die Echtzeit-Bestandstransparenz ermöglichen, Abläufe effizienter gestalten, Warenschwund reduzieren und gleichzeitig das Kundenerlebnis verbessern.

Auf der EuroShop 2026 in Düsseldorf zeigt Checkpoint Systems, wie RFID Effizienz, Transparenz und Verlustprävention entlang der gesamten Retail-Wertschöpfungskette neu definiert. Auf der führenden Einzelhandelsmesse erleben Fachbesucher anhand praxisnaher Live-Demonstrationen, wie ein vollständig integrierter 360°-RFID-Ansatz Prozesse von der Produktion bis in die Filiale nachhaltig optimieren kann.

RFID am Point of Sale: Transparenz, Performance und Verlustprävention
Der erste Bereich fokussiert sich auf Lösungen für den Point of Sale. Gezeigt werden RFID-Technologien, die Echtzeit-Bestandstransparenz ermöglichen, Abläufe effizienter gestalten, Warenschwund reduzieren und gleichzeitig das Kundenerlebnis verbessern.

Ein zentrales Highlight ist SFERO™ RFID Checkout – eine Innovation im Kampf gegen Warenschwund. SFERO ist die erste RFID-EAS-Antenne, die direkt in den Checkout integriert ist, und wurde speziell entwickelt, um die zunehmende Einführung von RFID im Lebensmitteleinzelhandel zu unterstützen. Auf der EuroShop wird SFERO an einer Kassenzone von Kider Store Solutions, einem Spezialisten für Ladenbau und Kassensysteme, erstmals praxisnah demonstriert.

Ergänzend präsentiert Checkpoint Systems die neue NEO™ RF/RFID Antenne. NEO ist konsequent auf die Warensicherung an Filialausgängen ausgerichtet und verbindet zuverlässige Diebstahlprävention mit den Vorteilen intelligenter RFID-Daten. Die Lösung adressiert gezielt Exit-Szenarien im Store und bietet eine klare, zukunftssichere Perspektive für Händler, die RF- und RFID-Technologien kombinieren möchten.
Abgerundet wird dieser Bereich durch innovative Sicherungslösungen aus dem Alpha High Theft Solutions-Portfolio zum Schutz hochwertiger und besonders sensibler Waren.

Ebenfalls zu sehen ist der READFINITY™ RFID Reader, Checkpoints Lesegerät der nächsten Generation. Kompakt, leistungsstark und mit moderner Konnektivität ausgestattet, setzt READFINITY neue Maßstäbe für RFID-Anwendungen am Point of Sale. Darüber hinaus unterstützt das Gerät vielseitige Einsatzszenarien – von der Absicherung von Store-Exits über die Bestandsüberwachung bis hin zu Backroom- und Lagerprozessen – und fügt sich nahtlos in das RFID-Gesamtökosystem ein.

Eine realitätsnahe Retail-Installation verdeutlicht die Reife moderner RFID-Use-Cases. Sie zeigt, wie Produkte mit UHF- und NFC-Inlays mit Lesegeräten und digitalen Displays interagieren, um Mehrwertinformationen in Echtzeit bereitzustellen. Die Demonstration gibt zugleich Einblick in Checkpoints umfangreiches Inlay-Portfolio für unterschiedlichste Anwendungen – von Wiederverwendung über Asset-Tracking bis hin zu vernetzten Kühlgeräten.

Darüber hinaus stellt Checkpoint Systems Checkpoint Store Operations™ vor – eine cloudbasierte Plattform zur zentralen Überwachung von RF- und RFID-Systemen. Angereichert mit RFID-Daten bietet sie Echtzeit-Einblicke in Systemstatus und Ereignisse, darunter Umkleidekabinen-Konversionsraten sowie RF- und RFID-Alarme. Über die mobile App erhalten Store-Teams direkten Zugriff auf relevante KPIs und Alerts und können Abläufe proaktiver und effizienter steuern.

RFID-Lösungen für Fertigung und vorgelagerte Prozesse
Der zweite Bereich des Messestands widmet sich Fertigungs- und Herstellungsprozessen. Gezeigt wird, wie RFID Produktionsabläufe optimiert, Asset-Tracking verbessert und Workflows automatisiert.

Vorgestellt wird unter anderem SPRINT™ Label Printing, eine neue On-Demand-Lösung für RFID-Etikettierung, die sich besonders für die Bekleidungsindustrie eignet. Durch die Produktion von RFID-Labels direkt vor Ort verkürzt SPRINT Durchlaufzeiten und verschafft Marken zusätzliche Flexibilität, um schneller auf Marktanforderungen zu reagieren.

Ergänzend präsentiert Checkpoint Systems seine RFID Countertop-Lösung, mit der alle RFID-gekennzeichneten Artikel innerhalb einer Box in einem einzigen Vorgang erfasst werden können. Die Lösung ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Versandkontrolle vor dem Dispatch und unterstützt zugleich Prozesse im Store und im Distributionszentrum.

Optimierung von Distributionszentren und Logistik
Der dritte Bereich fokussiert sich auf Distributionszentren und Logistik. Checkpoint Systems zeigt hier ein umfassendes Portfolio skalierbarer RFID-Lösungen zur Verbesserung der Bestandsgenauigkeit, Warenverfolgung und operativen Effizienz entlang der gesamten Supply Chain.

Live-Demonstrationen umfassen das RFID Countertop Pad und den RFID Mini Table mit konkreten Anwendungsfällen, unter anderem im Parfümerie-Umfeld. Das RFID Countertop Pad ist eine kosteneffiziente Plug-and-Play-Lösung für die Einzelerfassung von Artikeln und lässt sich nahtlos mit einem Tablet und Checkpoints DC-Software verbinden.
Der RFID Mini Table unterstützt sowohl Einzel- als auch Massenerfassung verpackter Produkte. Mit integriertem Touchscreen ermöglicht er eine präzise Artikelverfolgung in Lagerhäusern und Filialen und stärkt die durchgängige Nachverfolgbarkeit über alle Prozessstufen hinweg.

Weitere Informationen:
Checkpoint Systems RFID Warenschwund
Quelle:

Checkpoint Systems

Start-ups & Young Innovators zeigen Zukunftslösungen für den Handel auf der EuroShop 2026 Credit: Messe Düsseldorf / C. Tillmann
Start-ups & Young Innovators zeigen Zukunftslösungen für den Handel auf der EuroShop 2026
19.02.2026

EuroShop 2026: Next Generation der Innovationen für den Handel

Wenn sich vom 22. bis 26. Februar 2026 das internationale Who is Who der Handelswelt zur EuroShop in Düsseldorf trifft, stehen neben etablierten Marktführern auch ambitionierte Innovationsanbieter im Fokus. Im Start-up Hub sowie auf der neuen Sonderfläche Young Innovators by BMWE präsentieren sie Lösungen für zentrale Herausforderungen des Handels – praxisnah, skalierbar und mit klarem Nutzen für Unternehmen und Kundschaft.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie als Selbstzweck, sondern ihre konkrete Wirkung im operativen Alltag: Wie lassen sich bessere Entscheidungen treffen? Wie können Prozesse effizienter gestaltet werden? Wie entstehen differenzierende Einkaufserlebnisse in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld?

Start-up Hub: Wo Innovation in die Praxis geht
Der Start-up Hub in Halle 7 ist in der Dimension Retail Technology angesiedelt – einem der dynamischsten Technologiefelder der EuroShop. Hier bündelt sich das Spektrum aktueller Lösungen aus den Bereichen Payment, Analytics, Smart Stores, künstliche Intelligenz, Kommunikationstechnologien, POS-Lösungen sowie datenbasierter Einkaufs- und Margensteuerung.

Wenn sich vom 22. bis 26. Februar 2026 das internationale Who is Who der Handelswelt zur EuroShop in Düsseldorf trifft, stehen neben etablierten Marktführern auch ambitionierte Innovationsanbieter im Fokus. Im Start-up Hub sowie auf der neuen Sonderfläche Young Innovators by BMWE präsentieren sie Lösungen für zentrale Herausforderungen des Handels – praxisnah, skalierbar und mit klarem Nutzen für Unternehmen und Kundschaft.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie als Selbstzweck, sondern ihre konkrete Wirkung im operativen Alltag: Wie lassen sich bessere Entscheidungen treffen? Wie können Prozesse effizienter gestaltet werden? Wie entstehen differenzierende Einkaufserlebnisse in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld?

Start-up Hub: Wo Innovation in die Praxis geht
Der Start-up Hub in Halle 7 ist in der Dimension Retail Technology angesiedelt – einem der dynamischsten Technologiefelder der EuroShop. Hier bündelt sich das Spektrum aktueller Lösungen aus den Bereichen Payment, Analytics, Smart Stores, künstliche Intelligenz, Kommunikationstechnologien, POS-Lösungen sowie datenbasierter Einkaufs- und Margensteuerung.

KI wird dabei zum Entscheidungsinstrument in Echtzeit – etwa bei der Validierung von Self-Scanning-Prozessen, bei der dynamischen Preissteuerung, bei der Analyse realer Customer Journeys oder bei der Planung von Frische- und Convenience-Sortimenten unter Einbezug externer Einflussfaktoren. Zugleich entstehen neue Ansätze für Kundeninteraktion, Instore-Navigation und personalisierte Ansprache entlang der gesamten Customer Journey, die den stationären Handel datengetriebener und individueller machen.

Young Innovators by BMWE: Made in Germany, marktfähig gedacht
Erstmals ist mit den Young Innovators by BMWE ein geförderter Gemeinschaftsstand auf der EuroShop vertreten. Das Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt gezielt junge, innovative Unternehmen mit Sitz in Deutschland bei ihrer Teilnahme an internationalen Leitmessen.

Die präsentierten Lösungen reichen von KI-gestützter Produktions- und Absatzplanung über datenbasierte Kundenidentifikation und Einkaufssteuerung bis zur vollständigen Digitalisierung von Kassen- und Loyalty-Prozessen. Sie verdeutlichen, wie stark sich das deutsche Start-up-Ökosystem auf marktfähige, praxisorientierte Anwendungen konzentriert – und wie schnell Innovationen den Weg in reale Handelsstrukturen finden.

Effizienz trifft Erlebnis
Was die jungen Unternehmen verbindet, ist ein klarer Fokus auf messbaren Mehrwert. Daten werden zur Grundlage fundierter Entscheidungen – von der präzisen Analyse realer Kundenbewegungen bis hin zur datenbasierten Einkaufs- und Margensteuerung. KI unterstützt im Tagesgeschäft, digitale Anwendungen entlasten Mitarbeitende und stärken die Kundenbindung. Gleichzeitig entstehen neue Formen der Produktinszenierung, personalisierte Interaktionsmodelle und flexible Serviceangebote, die das Einkaufserlebnis emotional aufladen.

So zeigt sich im Start-up Hub und bei den Young Innovators, dass der Handel Technologie nicht isoliert denkt, sondern als integralen Bestandteil von Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität begreift.

Black Stage: Die Bühne der Next Generation
Ein besonderes Highlight innerhalb des Start-up Hubs ist die Black Stage (Halle 7 / Stand B02). Hier erhalten junge Retail-Tech-Unternehmen, Start-ups und Scale-ups eine eigene Bühne, um ihre Ideen, Produkte und Geschäftsmodelle für den Handel von morgen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Weitere Informationen:
EuroShop Start-ups künstliche Intelligenz
Quelle:

Messe Düsseldorf 

© CWS Workwear
18.02.2026

EcoVadis-Goldstatus für CWS Workwear

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat erstmals den Goldstatus von EcoVadis auf Ebene der CWS Workwear-Unternehmensgruppe erreicht und gehört damit zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen. Für CWS Workwear ist EcoVadis ein externer und wichtiger Gradmesser für die Wirksamkeit ihrer ESG-Strategie und unterstreicht damit die Rolle als führender Anbieter von Berufs-, Arbeits- und Schutzbekleidung im Servicemodell.

Top-Performance in Umwelt und Beschaffung
Das diesjährige Ranking zeigt für CWS Workwear eine deutliche Verbesserung in allen vier Bewertungskriterien gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark hat sich das Unternehmen dabei in den Bereichen Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung entwickelt. Der EcoVadis-Goldstatus steht für ein verlässliches Lieferkettenmanagement mit klar definierten Standards, Transparenz und langfristigen Partnerschaften.

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat erstmals den Goldstatus von EcoVadis auf Ebene der CWS Workwear-Unternehmensgruppe erreicht und gehört damit zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen. Für CWS Workwear ist EcoVadis ein externer und wichtiger Gradmesser für die Wirksamkeit ihrer ESG-Strategie und unterstreicht damit die Rolle als führender Anbieter von Berufs-, Arbeits- und Schutzbekleidung im Servicemodell.

Top-Performance in Umwelt und Beschaffung
Das diesjährige Ranking zeigt für CWS Workwear eine deutliche Verbesserung in allen vier Bewertungskriterien gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark hat sich das Unternehmen dabei in den Bereichen Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung entwickelt. Der EcoVadis-Goldstatus steht für ein verlässliches Lieferkettenmanagement mit klar definierten Standards, Transparenz und langfristigen Partnerschaften.

EcoVadis: Anerkannter Nachhaltigkeitsstandard
EcoVadis ist eine der weltweit führenden Nachhaltigkeits-Bewertungsplattformen für Unternehmen und hat bereits über 150.000 internationale Unternehmen auf ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten geprüft und bewertet. Die Bewertung umfasst vier Bereiche: Umweltmanagement, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Die Gold-Auszeichnung schafft Transparenz, Vertrauen und reduziert den Audit- und Nachweisaufwand in Lieferketten erheblich. Für Kunden bedeutet das mehr Planungssicherheit, verlässliche ESG-relevante Kennzahlen sowie eine gestärkte Resilienz der gesamten Wertschöpfungskette, und das in einem zunehmend regulierten und dynamischen Marktumfeld.

Weitere Informationen:
CWS Workwear EcoVadis
Quelle:

CWS Workwear

18.02.2026

Erreà optimiert Druckprozesse für Sportbekleidung

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneidesystemen, hat die italienische Sportbekleidungsmarke Erreà bei der Modernisierung ihres digitalen Textildruckbetriebs mit der Einrichtung von sieben leistungsstarken Mimaki-Systemen unterstützt. Die neue Installation umfasst drei industrielle Sublimationsdrucker vom Typ Tiger600-1800TS sowie vier TS330-1600-Lösungen und ersetzt die bisherige Flotte von 28 Digitaldruckern. Die Maßnahme ermöglicht es dem Unternehmen, seine Druckinfrastruktur zu rationalisieren und zugleich die Effizienz, Farbkonsistenz und übergreifende Produktionskontrolle zu verbessern.

Angesichts eines Sportbekleidungsmarkts, der zunehmend von kundenindividueller Massenproduktion, kürzeren Vorlaufzeiten und hohen Erwartungen an die Farbgenauigkeit geprägt ist, nahm Erreà eine umfassende Überprüfung seines Druckbetriebs vor, um die nächste Phase seiner industriellen Weiterentwicklung zu unterstützen.

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneidesystemen, hat die italienische Sportbekleidungsmarke Erreà bei der Modernisierung ihres digitalen Textildruckbetriebs mit der Einrichtung von sieben leistungsstarken Mimaki-Systemen unterstützt. Die neue Installation umfasst drei industrielle Sublimationsdrucker vom Typ Tiger600-1800TS sowie vier TS330-1600-Lösungen und ersetzt die bisherige Flotte von 28 Digitaldruckern. Die Maßnahme ermöglicht es dem Unternehmen, seine Druckinfrastruktur zu rationalisieren und zugleich die Effizienz, Farbkonsistenz und übergreifende Produktionskontrolle zu verbessern.

Angesichts eines Sportbekleidungsmarkts, der zunehmend von kundenindividueller Massenproduktion, kürzeren Vorlaufzeiten und hohen Erwartungen an die Farbgenauigkeit geprägt ist, nahm Erreà eine umfassende Überprüfung seines Druckbetriebs vor, um die nächste Phase seiner industriellen Weiterentwicklung zu unterstützen.

Die neue Mimaki-Konfiguration ermöglicht es Erreà, eine Vielzahl von Aufträgen – von großen Mengen für Vereine und Verbände bis hin zu hochgradig personalisierten Kleinserien – in einer einzigen, optimierten Produktionsumgebung zu verwalten.

Mit der Kombination der industriellen Produktivität des Tiger600-1800TS mit der Agilität des TS330-1600 kann Erreà nahtlos zwischen Massenfertigung und kundenspezifischen Aufträgen wechseln und gleichzeitig eine stabile Farbwiedergabe und gleichbleibende Druckqualität über Maschinen und Produktionsstätten hinweg gewährleisten. Ein TS330-1600-Drucker unterstützt die Gestaltung, Designentwicklung und Probenahme am kreativen Hauptsitz von Erreà in Italien, während die übrigen Systeme am Produktionsstandort des Unternehmens in Rumänien eingesetzt werden. So kann die kundenindividuelle Massenproduktion als effizienter, wiederholbarer Prozess und nicht als Ausnahme vollständig in den täglichen Betrieb integriert werden.

Quelle:

Mimaki Europe

Erstes Probe-Design: Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben produkt- und materialspezifische Nähte und Klebungen an einem eigens designten DBU-Shirt ausgetestet. © Assyst GmbH
Erstes Probe-Design: Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben produkt- und materialspezifische Nähte und Klebungen an einem eigens designten DBU-Shirt ausgetestet.
17.02.2026

Nachhaltige Textilproduktion: 920.000 Euro für Projekt „Eco-Shoring“

Zunehmendes Online-Shopping in Kombination mit Fast Fashion belasten die Umwelt: Schnell ist Kleidung per Knopfdruck bestellt, obwohl der Kleiderschrank eigentlich noch gut bestückt ist. Der Textilsektor ist nicht nur einer der weltweit größten Wirtschaftszweige, sondern verantwortlich für jährlich fast 92 Millionen Tonnen Abfall, große Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase (THG) und massiven Rohstoffverbrauch. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat eine kundenorientierte Strategie der Kleidungsproduktion gefördert – umweltfreundlicher, regional und genau passend.

Zunehmendes Online-Shopping in Kombination mit Fast Fashion belasten die Umwelt: Schnell ist Kleidung per Knopfdruck bestellt, obwohl der Kleiderschrank eigentlich noch gut bestückt ist. Der Textilsektor ist nicht nur einer der weltweit größten Wirtschaftszweige, sondern verantwortlich für jährlich fast 92 Millionen Tonnen Abfall, große Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase (THG) und massiven Rohstoffverbrauch. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat eine kundenorientierte Strategie der Kleidungsproduktion gefördert – umweltfreundlicher, regional und genau passend.

Projekt „Eco-Shoring“: Paradigmenwechsel in der Modeindustrie
Einer McKinsey-Studie zufolge trägt die globale Modeindustrie durch den Ausstoß von jährlich rund zwei Milliarden Tonnen Treibhausgasemissionen beträchtlich zum Klimawandel bei. Die Ursachen liegen innerhalb der weltweiten Lieferketten: Anbau und Gewinnung von Rohstoffen, Verarbeitung, Transport, Handel und Nutzung. „Die Textilbranche hat einen enormen Hebel für den Klimaschutz“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Zudem erhöhen ihm zufolge Digitalisierungs- und Automatisierungstechniken Produktivität und Kosteneffizienz und eröffnen Chancen für mehr Nachhaltigkeit. Die Firma Assyst (Aschheim, Bayern) und die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) (Denkendorf, Baden-Württemberg) zeigen mit „Eco-Shoring“, dem ökologischen Ausgliedern von Aufgaben, einen möglichen Paradigmenwechsel in der Modeindustrie.

Online-Handel: mehr als 40 Prozent Anteil am Gesamtmarkt
Statt Kleidung in fernen Ländern in großen Mengen zu produzieren, setzt das Konsortium auf regionale Produktion nach Bedarf – also nur das, was wirklich gebraucht wird. Dabei helfen digitale Technologien, mit denen Kleidungsstücke am Computer geplant und auf Maß gefertigt werden können. In einem vorgeschalteten Vorhaben entwickelte die Firma Human Solutions mit dem Projektkonsortium einen vollständig digitalen Vertriebsprozess zwischen Herstellung, Handel und Kundschaft. DBU-Fachreferent Dr. Michael Schwake: „Im Online-Shop kann ein digitales dreidimensionales Abbild des eigenen Körpers, ein sogenannter Avatar, erstellt und die Kleidung virtuell anprobiert werden.“ Zugleich werden der Kundschaft die Auswirkungen verschiedener Kaufentscheidungen transparent gemacht: Ökobilanzierung, Quantifizierung und Visualisierung der Umweltentlastungseffekte werden im Gesamtprozess des Onlinehandels dargestellt. 

In Deutschland hatte 2024 der Online-Handel bei Bekleidung und Accessoires laut Handelsverband Deutschland (HDE) mehr als 40 Prozent Anteil am Gesamtmarkt der Branche. „Die passende Bestellung dank virtueller Kleideranprobe verringert die Retourenquote und schont deshalb Ressourcen und Umwelt“, so Schwake.

Digitale Demonstrator-Plattform: von der Ökobilanzierung bis zur Produktentwicklung
Im Vorhaben Eco-Shoring entwickelten die DITF Simulationsmodelle, die sowohl traditionelle als auch zukunftsorientierte Produktionsszenarien vergleichbar machen – inklusive Recycling und regionaler Fertigung. Projektleiter Dr. Martin Lades von der Firma Assyst: „Damit gewinnen wir Transparenz über Umweltauswirkungen und Ressourceneinsatz. So erkennen wir Hebel für einen nachhaltigeren Lieferprozess.“ Ein weiterer Baustein war die Entwicklung einer Demonstrator-Plattform, die laut Konsortium von der Ökobilanzierung bis zur Produktentwicklung alle wichtigen digitalen Komponenten integriert. Lades: „Die Demonstratoren sind die Brücke zwischen Forschung und Anwendung.“ Die Plattform dient als Werkzeug für Unternehmen, um eigene Nachhaltigkeitsszenarien zu erproben und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Für die stark fragmentierte Modebranche sollten Voraussetzungen für eine voll vernetzte integrierte Kette in einem auf Bedarf produzierenden Netzwerk erarbeitet werden. „Die Plattform unterstützt zudem in der Lieferkette gezielt den Trend, nachhaltige Fertigungsstrukturen durch teilweise Rückverlagerung von Produktionsstätten von Asien zurück nach Europa aufzubauen“, sagt Lades.

Einsparungen von mehr als zwei Millionen Tonnen klimaschädliches CO2
Projektleiter Lades ist sicher, „dass nachhaltige Textilproduktion in Europa nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich attraktiv ist“. Das Konsortium rechnet damit, dass durch die Anwendung von Eco-Shoring-Strategien der CO2-Fußabdruck von Bekleidung um bis zu 98 Prozent gegenüber Fast Fashion, also der massenhaften Billigproduktion, gesenkt werden kann – insbesondere durch Ökostrom, weniger Überproduktion und längerer Nutzung von Kleidung. Lades versichert: „Allein bei zehn Prozent Eco Shoring-Produktion für den deutschen Markt könnten jährlich mehr als zwei Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) eingespart werden.“ Zum Vergleich: 2023 wurden laut Datenportal Statista in Deutschland insgesamt mehr als eine Million Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgase bei der Produktion von Textilien, Bekleidung, Leder und Lederwaren ausgestoßen. Zudem sind laut Lades weniger Abfall und kürzere Lieferzeiten Vorteile des neuen Ansatzes. Die Demonstrator-Plattform soll künftig Unternehmen helfen, diese umweltfreundlichen Lösungen in die Praxis zu bringen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt förderte beide Vorhaben mit insgesamt rund 920.000 Euro.

Datengetriebene Prozesse, neue Geschäftsmodelle und ressourcenschonendes Produktdesign steigern die Resilienz des Maschinen- und Anlagenbaus und stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Bild VDI ZRE
Datengetriebene Prozesse, neue Geschäftsmodelle und ressourcenschonendes Produktdesign steigern die Resilienz des Maschinen- und Anlagenbaus und stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.
17.02.2026

Neues VDI ZRE-Kurzpapier: Zirkuläre Strategien als Chance im Maschinen- und Anlagenbau

Steigende Rohstoffpreise, volatile Energiemärkte und wachsende regulatorische Anforderungen erhöhen auch im Maschinen- und Anlagenbau den Handlungsdruck auf Unternehmen, sich resilienter aufzustellen. Das neue Kurzpapier des VDI ZRE zeigt, welche Rolle zirkuläre Geschäftsmodelle, Produktgestaltung und Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit der Branche spielen und welche Handlungsmöglichkeiten sich insbesondere für KMU ergeben.

Die Kreislaufwirtschaft zielt auf einen maximalen Werterhalt ab, indem sie Materialien und Produkte möglichst lange in Wertschöpfungskreisläufen hält. Im Maschinen- und Anlagenbau ist diese Entwicklung besonders relevant, da die Branche nicht nur selbst zirkuläre Strategien anwendet, sondern mit ihren Technologien ressourceneffiziente und kreislauffähige Lösungen in vielen weiteren Industriezweigen ermöglicht.

Steigende Rohstoffpreise, volatile Energiemärkte und wachsende regulatorische Anforderungen erhöhen auch im Maschinen- und Anlagenbau den Handlungsdruck auf Unternehmen, sich resilienter aufzustellen. Das neue Kurzpapier des VDI ZRE zeigt, welche Rolle zirkuläre Geschäftsmodelle, Produktgestaltung und Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit der Branche spielen und welche Handlungsmöglichkeiten sich insbesondere für KMU ergeben.

Die Kreislaufwirtschaft zielt auf einen maximalen Werterhalt ab, indem sie Materialien und Produkte möglichst lange in Wertschöpfungskreisläufen hält. Im Maschinen- und Anlagenbau ist diese Entwicklung besonders relevant, da die Branche nicht nur selbst zirkuläre Strategien anwendet, sondern mit ihren Technologien ressourceneffiziente und kreislauffähige Lösungen in vielen weiteren Industriezweigen ermöglicht.

Das neue Kurzpapier „Kreislaufwirtschaft im Maschinen- und Anlagenbau“ des VDI ZRE bietet einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen in der industriellen Praxis. Es zeigt, welche strategische Bedeutung zirkuläre Ansätze für die Resilienz des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland haben und wie KMU ökologische Anforderungen mit wirtschaftlichen Potenzialen verbinden können. 

Zirkuläre Strategien als Antwort auf steigenden Transformationsdruck 
Der Maschinen- und Anlagenbau ist aktuell mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, die ein strategisches Umdenken von Unternehmen fordern, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Gleichzeitig verändern Digitalisierung und datengetriebene Prozesse die Wertschöpfungsstrukturen der Branche – und eröffnen Unternehmen neue Chancen.

Neue Geschäftsmodelle, Produktdesign und Digitalisierung als zentrale Erfolgsfaktoren
Wichtige Hebel für das Gelingen dieser Transformation, so zeigt das Kurzpapier, sind u.a. neue Geschäftsmodelle, eine zirkulär ausgerichtete Produktentwicklung und insbesondere der Einsatz digitaler Technologien. Diese sind essenziell, um die notwendige Transparenz für eine lückenlose Abbildung eines Maschinen- oder Komponentenzustands über den gesamten Lebenszyklus zu schaffen und die Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle wie Wartungsangebote, Verfügbarkeitsgarantien oder nutzungsbasierte Abrechnungen zu ermöglichen.

Neben der digitalen Transparenz ist ein zirkulär ausgerichtetes Produktdesign ein weiterer wichtiger Baustein: Modulare Bauweisen, recyclingfähige Materialien, standardisierte Komponenten und eine einfache Demontage tragen dazu bei, Ressourcen länger und werterhaltend über den eigentlichen Produktlebenszyklus hinaus im Kreislauf zu halten.

Handlungsempfehlung für Unternehmen
Das Kurzpapier zeigt, dass zirkuläres Wirtschaften bereits heute von strategischer Relevanz für Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau ist. Entscheidend für den Erfolg sind insbesondere: 

  • Investitionen in Digitalisierung und datenbasierte Prozesse
  • Integration kreislauforientierter Designprinzipien in der Produktentwicklung
  • Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wie Product-as-a-Service
  • enge Zusammenarbeit der Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Unternehmen, die die Transformation aktiv mitgestalten, sichern nicht nur ihre eigene Zukunftsfähigkeit, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Innovationskraft des Industriestandorts Deutschland.

Das Kurzpapier „Kreislaufwirtschaft im Maschinen- und Anlagenbau“ des VDI ZRE wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) erstellt.

Quelle:

VDI ZRE – das Kompetenzzentrum für zirkuläre Wirtschaft und Ressourceneffizienz
 

12.02.2026

Rieter: Preiserhöhung für Produkte und Systeme ab März

Reaktion auf weltweit gestiegene Materialkosten: Die globalen Entwicklungen in Politik und Wirtschaft führen seit längerem zu steigen-den Rohstoff- und Energiekosten. Davon ist auch der Textilmaschinenbau betroffen. Die Maschinen und Komponenten von Rieter bestehen zu grossen Teilen aus Stahl, Kupfer, Aluminium und Elektronik. Gerade diese Materialien verzeichneten in den vergangenen Monaten eine höhere Nachfrage sowie gestiegene Preise.

Bisher hat Rieter die entstandenen Mehrkosten nicht an ihre Kunden weitergegeben. Da sich die Preisentwicklung als langfristig erweist, passt das Unternehmen die Preise ab März 2026 an.

Reaktion auf weltweit gestiegene Materialkosten: Die globalen Entwicklungen in Politik und Wirtschaft führen seit längerem zu steigen-den Rohstoff- und Energiekosten. Davon ist auch der Textilmaschinenbau betroffen. Die Maschinen und Komponenten von Rieter bestehen zu grossen Teilen aus Stahl, Kupfer, Aluminium und Elektronik. Gerade diese Materialien verzeichneten in den vergangenen Monaten eine höhere Nachfrage sowie gestiegene Preise.

Bisher hat Rieter die entstandenen Mehrkosten nicht an ihre Kunden weitergegeben. Da sich die Preisentwicklung als langfristig erweist, passt das Unternehmen die Preise ab März 2026 an.

Weitere Informationen:
Rieter AG Rieter Preiserhöhung
Quelle:

Rieter AG

Beispiele für Anwendungen der Freudenberg‑Kabelbänder in Hochspannungsenergiekabeln. Quelle: © Freudenberg Performance Materials
Beispiele für Anwendungen der Freudenberg‑Kabelbänder in Hochspannungsenergiekabeln.
12.02.2026

Freudenberg kehrt zur Wire in Düsseldorf 2026 zurück

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) kehrt nach einer mehrjährigen Pause zur Fachmesse Wire in Düsseldorf zurück. Die Expertinnen und Experten eines der weltweit führenden Hersteller technischer Textilien freuen sich darauf, das umfassende Portfolio an Hochleistungsbändern für Strom-, Daten- und Spezialkabel zu präsentieren. 

Freudenberg präsentiert seine hochleistungsfähigen Bänder für vielfältige Anwendungen in Strom-, Daten-, Glasfaser-, Telekommunikations- und Spezialkabeln. Das Sortiment für Mittelspannungs- (MV) und Hochspannungskabel (HVDC und HVAC) umfasst leitfähige und nicht leitfähige Quellvliese sowie Fixier-, Polster- und Trennvliese und Spezialanfertigungen. Diese Bänder sind von entscheidender Bedeutung, um Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre strukturelle Integrität langfristig zu bewahren. Für Seekabel bietet Freudenberg hochfeste Vliesstoffe mit hervorragenden Quelleigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, bei Kontakt mit Wasser sofort zu reagieren: Sie dehnen sich aus und versiegeln nach einer Beschädigung kleine Lücken im Kabel.

Freudenberg Performance Materials (Freudenberg) kehrt nach einer mehrjährigen Pause zur Fachmesse Wire in Düsseldorf zurück. Die Expertinnen und Experten eines der weltweit führenden Hersteller technischer Textilien freuen sich darauf, das umfassende Portfolio an Hochleistungsbändern für Strom-, Daten- und Spezialkabel zu präsentieren. 

Freudenberg präsentiert seine hochleistungsfähigen Bänder für vielfältige Anwendungen in Strom-, Daten-, Glasfaser-, Telekommunikations- und Spezialkabeln. Das Sortiment für Mittelspannungs- (MV) und Hochspannungskabel (HVDC und HVAC) umfasst leitfähige und nicht leitfähige Quellvliese sowie Fixier-, Polster- und Trennvliese und Spezialanfertigungen. Diese Bänder sind von entscheidender Bedeutung, um Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre strukturelle Integrität langfristig zu bewahren. Für Seekabel bietet Freudenberg hochfeste Vliesstoffe mit hervorragenden Quelleigenschaften, die speziell dafür entwickelt wurden, bei Kontakt mit Wasser sofort zu reagieren: Sie dehnen sich aus und versiegeln nach einer Beschädigung kleine Lücken im Kabel.

„Freudenberg ist ein verlässlicher und weltweit agierender Partner von Kabelherstellern für die Entwicklung, Herstellung und Lieferung leistungsstarker Textilbänder für anspruchsvollste Energie- und Datenübertragungslösungen. Mit unserer Rückkehr zur Wire in Düsseldorf stärken wir unsere Verbindungen innerhalb der Branche und unterstreichen unser Engagement, Kabelhersteller dabei zu unterstützen, die heutigen und zukünftigen Herausforderungen in den Bereichen Energieübertragung und Digitalisierung zu meistern“, sagt Jochen Bialek, Head of Global Sales Cable & Electro. 

Quelle:

Freudenberg Performance Materials

Die Gewinner mit Urkunde (von links nach rechts: Maximilian Mohr, ITA-Institutsleiter Professor Dr. Thomas Gries, Dr. Sascha Schriever, Dr. Christian Schwotzer, Dr. Jens Hofer) Copyright: RWTH Innovation GmbH
Die Gewinner mit Urkunde (von links nach rechts: Maximilian Mohr, ITA-Institutsleiter Professor Dr. Thomas Gries, Dr. Sascha Schriever, Dr. Christian Schwotzer, Dr. Jens Hofer)
12.02.2026

Solid Air Dynamics gewinnt zweiten Platz beim RWTH Innovation Award

Das RWTH-Spin-Off Solid Air Dynamics wurde am 30. Januar mit dem zweiten Platz des RWTH Innovation Awards für seine Forschung im Bereich Aerogelfasern ausgezeichnet. Die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Aerogelfasern besitzen eine überragende thermische Isolation, sind extrem leicht und vollständig biologisch abbaubar und können zu über 90 Prozent aus Luft bestehen.

Die Gründer Dr. Sascha Schriever, Dr. Jens Hofer und Maximilian Mohr vom Institut für Textiltechnik (ITA) sowie Dr. Christian Schwotzer vom Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) der RWTH Aachen University wollen zukünftig mit ihren Hochleistungsmaterialien den Markt für Sport- und Outdoorbekleidung oder den Mobilitäts- und Baubereich revolutionieren.

Die Preisverleihung fand während der jährlichen RWTHtransparent-Veranstaltung in Aachen statt. Insgesamt wurden die ersten drei Plätze mit dem RWTH Innovation Award prämiert. Der RWTH Innovation Award zeichnet Beiträge mit besonderer Innovations- und Strahlkraft in der Region Aachen aus.

Das RWTH-Spin-Off Solid Air Dynamics wurde am 30. Januar mit dem zweiten Platz des RWTH Innovation Awards für seine Forschung im Bereich Aerogelfasern ausgezeichnet. Die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Aerogelfasern besitzen eine überragende thermische Isolation, sind extrem leicht und vollständig biologisch abbaubar und können zu über 90 Prozent aus Luft bestehen.

Die Gründer Dr. Sascha Schriever, Dr. Jens Hofer und Maximilian Mohr vom Institut für Textiltechnik (ITA) sowie Dr. Christian Schwotzer vom Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) der RWTH Aachen University wollen zukünftig mit ihren Hochleistungsmaterialien den Markt für Sport- und Outdoorbekleidung oder den Mobilitäts- und Baubereich revolutionieren.

Die Preisverleihung fand während der jährlichen RWTHtransparent-Veranstaltung in Aachen statt. Insgesamt wurden die ersten drei Plätze mit dem RWTH Innovation Award prämiert. Der RWTH Innovation Award zeichnet Beiträge mit besonderer Innovations- und Strahlkraft in der Region Aachen aus.

Supreme Women&Men München | Manni Huber
11.02.2026

Supreme Women & Men München: Besucherzuwachs, starke Orders, Flexibilität

Die Supreme Women & Men München hat in dieser Saison ein deutliches Signal in den Markt gesendet: volle Flächen, hochmotivierte Einkäufer und spürbar mehr Orderaktivität – trotz eines weiterhin herausfordernden Handelsumfelds. Besonders der Samstag, 7. Februar 2026, entwickelte sich zum stärksten Messetag seit langem.

Viele Einkäufer nutzten die Plattform erstmals bewusst auch am Samstag – mit bemerkenswertem Effekt. Eine Einkäuferin bringt es auf den Punkt: „Ich war das erste Mal an einem Samstag hier und konnte ohne feste Termine in viele Stände gehen und direkt Orders schreiben.“ Diese Flexibilität erwies sich als echter Wachstumstreiber, sowohl für Aussteller als auch für die Plattform insgesamt.

„Durch diese Offenheit und Flexibilität konnten unsere Aussteller gezielt Neukunden gewinnen und wir sehen gleichzeitig eine klare Rückgewinnung ehemaliger Einkäufer, die früher bereits bei uns waren und nun bewusst zurückgekehrt sind,“ sagt Aline Müller-Schade, CEO der Supreme Group.

Die Supreme Women & Men München hat in dieser Saison ein deutliches Signal in den Markt gesendet: volle Flächen, hochmotivierte Einkäufer und spürbar mehr Orderaktivität – trotz eines weiterhin herausfordernden Handelsumfelds. Besonders der Samstag, 7. Februar 2026, entwickelte sich zum stärksten Messetag seit langem.

Viele Einkäufer nutzten die Plattform erstmals bewusst auch am Samstag – mit bemerkenswertem Effekt. Eine Einkäuferin bringt es auf den Punkt: „Ich war das erste Mal an einem Samstag hier und konnte ohne feste Termine in viele Stände gehen und direkt Orders schreiben.“ Diese Flexibilität erwies sich als echter Wachstumstreiber, sowohl für Aussteller als auch für die Plattform insgesamt.

„Durch diese Offenheit und Flexibilität konnten unsere Aussteller gezielt Neukunden gewinnen und wir sehen gleichzeitig eine klare Rückgewinnung ehemaliger Einkäufer, die früher bereits bei uns waren und nun bewusst zurückgekehrt sind,“ sagt Aline Müller-Schade, CEO der Supreme Group.

Rückkehr bekannter Gesichter & neue Dynamik
Auffällig war in dieser Saison die verstärkte Präsenz von Haupteinkäufern aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Insgesamt verzeichnete die Supreme Women & Men München einen klaren Besucherzuwachs im Vergleich zur Wintersaison 2025, verbunden mit einer hohen Entscheidungsfreude auf der Fläche.
Trotz angespannter Marktlage zeigten sich Einkäufer ausgesprochen positiv gestimmt. Der Tenor: Die Kollektionen sind hochwertiger geworden, sowohl in Materialität als auch in Design und Positionierung. Die Auswahl wurde als klar kuratiert, relevant und marktnah wahrgenommen.
 
Erfolgreiche Newcomer & starke Markenperformance
Besonders erfolgreich präsentierte sich The Mercer N.Y., das in Düsseldorf und München erstmals auf der Supreme vertreten war. Das Label konnte in München zweistellige Neukundenzuwächse verbuchen, ein starkes Zeichen für die Qualität der Buyer-Struktur vor Ort.
Auch neue Aussteller bestätigten die besondere Atmosphäre der Münchner Plattform. Elfie-Selfie, erstmals in München vertreten, zeigte sich begeistert: „Die Supreme Women & Men München war für uns eine der schönsten und bestorganisierten Messen, die wir je gebucht haben. Wir haben großartige neue Kunden gewonnen und außergewöhnlich positives Feedback erhalten,“ so Ewa Opoka von Elfie-Selfie (Schweiz).

Hochwertige internationale Labels als klares Statement
Ein starkes Qualitätsversprechen setzten zudem die hochwertigen italienischen und internationalen Marken, kuratiert von Michael Schulz. Neben etablierten Namen wie PINKO, PATRIZIA PEPE, TWINSET, ELEH, ELISABETTA FRANCHI und P.A.R.O.S.H. präsentierten sich weitere starke Positionen wie Allude, Bruno Manetti, Mazoni 24, CPL, Susanne Bommer, Gitta Banko, The Kooples, NARLI sowie Mabrun.
Sie unterstrichen einmal mehr den Anspruch der Supreme Women & Men München, internationale Relevanz mit regionaler Nähe zu verbinden.

Weitere Informationen:
Supreme Women & Men München
Quelle:

Supreme Women&Men München

Das Respirometersystem misst, wie viel Sauerstoff die Bodenmikroorganismen beim Abbau eines Materials verbrauchen. So lässt sich bestimmen, wie schnell und vollständig das Material biologisch abgebaut wird. Foto (c) Hohenstein
Das Respirometersystem misst, wie viel Sauerstoff die Bodenmikroorganismen beim Abbau eines Materials verbrauchen. So lässt sich bestimmen, wie schnell und vollständig das Material biologisch abgebaut wird.
11.02.2026

Neue DIN SPEC bewertet Umweltwirkung von Textilfragmenten im Boden

Textilprodukte aus synthetischen Fasern, veredelten Stoffen oder gefärbten Materialien geben während ihres gesamten Lebenszyklus textile Fragmente an die Umwelt ab. Mit der neuen DIN SPEC 19296 bietet Hohenstein erstmals ein standardisiertes, ganzheitliches Prüfverfahren, um zu untersuchen, wie sich diese Fragmente im Boden verhalten. Wie sie dort reagieren und welche ökologischen Auswirkungen sie haben, war bislang weitgehend unklar.

Ganzheitliches Prüfverfahren
Im Fokus stehen textile Produkte und ihre Fragmente, wie sie durch Nutzung, Abrieb oder Entsorgung in die Umwelt gelangen. Die Prüfungen erfolgen in standardisierter Erde unter definiertem Normklima und dauern bis zu 180 Tage. Dabei fließen verschiedene Messgrößen ein: So wird in einem Respirometersystem ermittelt, wie viel Sauerstoff Bodenmikroorganismen beim Abbau der Materialien verbrauchen, um den biologischen Abbau der Textilfragmente zu berechnen. Ergänzend werden nach der Biodegradation Kressesamen in der Erde mit den verbliebenen Rückständen ausgesät, um mögliche Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum zu untersuchen. 

Textilprodukte aus synthetischen Fasern, veredelten Stoffen oder gefärbten Materialien geben während ihres gesamten Lebenszyklus textile Fragmente an die Umwelt ab. Mit der neuen DIN SPEC 19296 bietet Hohenstein erstmals ein standardisiertes, ganzheitliches Prüfverfahren, um zu untersuchen, wie sich diese Fragmente im Boden verhalten. Wie sie dort reagieren und welche ökologischen Auswirkungen sie haben, war bislang weitgehend unklar.

Ganzheitliches Prüfverfahren
Im Fokus stehen textile Produkte und ihre Fragmente, wie sie durch Nutzung, Abrieb oder Entsorgung in die Umwelt gelangen. Die Prüfungen erfolgen in standardisierter Erde unter definiertem Normklima und dauern bis zu 180 Tage. Dabei fließen verschiedene Messgrößen ein: So wird in einem Respirometersystem ermittelt, wie viel Sauerstoff Bodenmikroorganismen beim Abbau der Materialien verbrauchen, um den biologischen Abbau der Textilfragmente zu berechnen. Ergänzend werden nach der Biodegradation Kressesamen in der Erde mit den verbliebenen Rückständen ausgesät, um mögliche Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum zu untersuchen. 

Ein weiterer zentraler Bestandteil ist der Test mit Regenwürmern, die aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit gezielt als Bioindikatoren eingesetzt werden. Anhand von Überlebensrate und möglichen Masseverlusten lässt sich bewerten, ob die abgebauten Textilfragmente oder verbleibende Rückstände eine toxische Wirkung im Boden entfalten. Der ganzheitliche Ansatz zeigt damit nicht nur, ob Materialien biologisch abgebaut werden, sondern auch, ob dabei Rückstände entstehen, die Pflanzen oder Bodenorganismen schädigen könnten. 

Praxisrelevanz und Mehrwert
„Textile Fasern und Fragmente gelangen nicht nur beim Waschen, sondern auch beim Tragen in die Umwelt“, sagt Hohenstein-Projektleiterin Juliane Alberts. „Mit der DIN SPEC 19296 können wir erstmals unter realitätsnahen Bedingungen prüfen, wie sich verschiedene textile Fragmente im Boden verhalten. So machen wir ein unsichtbares Thema sichtbar und liefern einen Mehrwert für die Entwicklung nachhaltigerer textiler Produkte.“ Mit der DIN SPEC 19296 können Unternehmen verschiedene textile Produkte am Markt hinsichtlich ihrer Umwelteinwirkung im Kontext des potenziellen Faserverlustes vergleichen. Gleichzeitig ermöglicht sie, irreführende Aussagen wie „kompostierbar“ kritisch zu hinterfragen.

Gemeinsam entwickelt – öffentlich zugänglich
Die DIN SPEC 19296 wurde von Hohenstein gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt und ist öffentlich zugänglich. Sie vereint die Bewertung der biologischen Abbaubarkeit mit ökotoxikologischen Tests. So lässt sich feststellen, ob der Boden nach dem Abbau von textilen Fragmenten belastet ist oder weiterhin als Lebensraum für Pflanzen und Organismen fungiert.
Die Ergebnisse helfen, die tatsächlichen Umweltfolgen des textilen Faserverlusts besser einzuschätzen, geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten und Materialien mit geringerem umweltschädlichen Faserverlust für die Textilindustrie zu entwickeln. 

Quelle:

Hohenstein 

Grafik BTE
10.02.2026

Modehandel fordert Konsumschub und Abbau von Unternehmenshemmnissen durch Politik

Der Umsatz des Handels mit Bekleidung hat sich 2025 insgesamt nur sehr schwach entwickelt. Der Handel über alle Vertriebsformen hat nach BTE-Berechnungen im letzten Jahr Bekleidung im Wert von 57,14 Mrd. Euro verkauft. 2024 lag der Umsatz bei 56,54 Mrd. Euro. Dies entspricht einer nominalen Erhöhung von gerade einmal rund einem Prozent. Innerhalb der Branche waren die Online-Pure-Modehändler wieder die klaren Gewinner der Entwicklung. Der stationäre Bekleidungsfachhandel verharrte dagegen nahezu auf gleichem Niveau des Vorjahres. Der anderweitige stationäre Bekleidungshandel (z. B. in Warenhäusern) musste weitere Umsatzverluste hinnehmen. Bei Betrachtung der operativen Geschäftsergebnisse, unter Berücksichtigung kalkulatorischer Kosten, landete nach einer aktuellen BTE-Umfrage jeder zweite stationäre Bekleidungshändler in den roten Zahlen, bei 18 Prozent lag der operative Verlust sogar bei fünf Prozent oder schlechter. 
 

Der Umsatz des Handels mit Bekleidung hat sich 2025 insgesamt nur sehr schwach entwickelt. Der Handel über alle Vertriebsformen hat nach BTE-Berechnungen im letzten Jahr Bekleidung im Wert von 57,14 Mrd. Euro verkauft. 2024 lag der Umsatz bei 56,54 Mrd. Euro. Dies entspricht einer nominalen Erhöhung von gerade einmal rund einem Prozent. Innerhalb der Branche waren die Online-Pure-Modehändler wieder die klaren Gewinner der Entwicklung. Der stationäre Bekleidungsfachhandel verharrte dagegen nahezu auf gleichem Niveau des Vorjahres. Der anderweitige stationäre Bekleidungshandel (z. B. in Warenhäusern) musste weitere Umsatzverluste hinnehmen. Bei Betrachtung der operativen Geschäftsergebnisse, unter Berücksichtigung kalkulatorischer Kosten, landete nach einer aktuellen BTE-Umfrage jeder zweite stationäre Bekleidungshändler in den roten Zahlen, bei 18 Prozent lag der operative Verlust sogar bei fünf Prozent oder schlechter. 
 
Eine noch schlechtere Entwicklung ergab sich im Schuhhandel. Hier reduzierte sich das gesamte Marktvolumen von rund 11,66 Mrd. Euro im Vorjahr auf 11,48 Mrd. Euro im Jahr 2025, was eine Reduktion von rund anderthalb Prozent ergibt. Deutliche Verlierer waren die stationären Schuhfachgeschäfte, die nahezu vier Prozent Umsatzverluste zu verkraften hatten. Wie im Bekleidungsfachhandel konnten auch im Schuhhandel die reinen Online-Schuhanbieter Umsatzzuwächse verzeichnen. Rund 67 Prozent der stationären Schuhhändler verzeichneten ein negatives operatives Geschäftsergebnis, bei 37 Prozent lag der operative Verlust bei fünf Prozent oder schlechter. 
 
„Das Jahr 2025 hat unseren Branchen einen weiteren herben Rückschlag beschert. Wenn durchschnittlich deutlich mehr als die Hälfte aller Bekleidungs- und Schuhhändler operative Verluste machen, dann ist das ein wahres Horrorszenario. Die Entwicklung ist wirklich dramatisch und wir müssen aufpassen, dass noch bestehende stationäre Handels- und Versorgungsstrukturen unserer Branchen nicht vollends wegbrechen. Der Exitus unserer Branchen muss gestoppt werden!“, konstatiert BTE-Präsident Mark Rauschen, geschäftsführender Gesellschafter des Osnabrücker Modehauses L&T Lengermann & Trieschmann.
 
Auch für 2026 sind die Aussichten eher trüb. Laut aktueller BTE-Umfrage rechnen nur etwa 30 Prozent der Bekleidungshändler in diesem Jahr mit einem nennenswerten Umsatzplus. 34 Prozent der befragten Bekleidungshändler befürchten dagegen einen Umsatzrückgang von mindestens einem Prozent, der Rest erwartet mehr oder weniger ein Pari. Im Schuhhandel sind die Erwartungen ebenso ernüchternd: Hier gehen sogar lediglich 16 Prozent der Schuhhändler von einem leichten Umsatzplus von bis zu fünf Prozent aus. Etwa jeder zweite Schuhhändler erwartet ein Pari, ein Drittel dagegen ein deutliches Minus.
 
Als Hauptprobleme für die schlechte Entwicklung und Aussichten nennen die Händler den nach wie vor schwachen privaten Konsum. Auf Unternehmensseite werden die hohen Kostenbelastungen und die weiterhin gravierenden Beeinträchtigungen durch die Bürokratie beklagt. Auch der nach wie vor ebenso massive wie ungleiche Wettbewerb mit asiatischen Plattformen und der anhaltende Attraktivitätsverlust der Innenstädte sind abermalige Problemfelder.     
 
Vor diesem Hintergrund fordert BTE-Präsident Rauschen von der Politik zum einen schnelle und nachhaltige Maßnahmen zur Ankurbelung des privaten Konsums.  „Was wir brauchen, ist ein Konsumschub, mit deutlichen Steuerentlastungen und weiteren Senkungen der Energiekosten für alle Menschen. Die Leute brauchen effektiv mehr Geld in ihren Portemonnaies, um es auch bei uns ohne große Sorgen und Überlegungen mit Freude ausgeben zu können. Wir leben in der Masse von der Mittelschicht und die muss vor allem entlastet bzw. gestärkt werden.“
 
Zum anderen fordert der Verband massive und nachhaltige Kosten- und Bürokratieentlastungen der Unternehmen durch die Politik. „Seit Jahren tragen wir diese Forderungen nach Entlastungen unserer Branchen wie ein Mantra vor. Bisher ist bis auf viele Versprechungen wenig umgesetzt bzw. angegangen worden. Hier muss der Knoten endlich durchschlagen werden, damit unsere Unternehmen wieder mehr investieren und sich stärker engagieren können. Gerade wir als Mode- und Schuhhandelsbranche haben oft das Gefühl, dass uns die Politik ständig Knüppel zwischen die Beine wirft, anstatt uns in unserem Handeln zu unterstützen. Das muss sich ändern!“ ergänzt BTE-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels.
 
Nicht hinnehmbar sind nach Ansicht des Verbandes auch die bürokratischen Vorgaben für deutsche Händler, wenn gleichzeitig millionenfach dubiose und oft Schadstoff-belastete Billigware unkontrolliert über asiatische Plattformen wie Shein und Temu nach Deutschland und in die EU strömt. Hier müsse die Politik sowohl auf nationaler wie europäischen Ebene ihre Bemühungen unbedingt weiter intensivieren.
 
Appelle richtet der BTE aber auch an die eigene Branche. Die Branche müsse weiter mit Nachdruck an der Verbesserung von Geschäftsprozessen arbeiten sowie ein stärkeres Engagement in den Werbe-/Citymarketinggemeinschaften der Innenstädte zeigen, um an deren Standortverbesserungen aktiver mitzuwirken. 

Quelle:

BTE e. V.

Stefanie Giesinger Foto Levi's
Stefanie Giesinger
10.02.2026

Levi’s®: Neue globale Kampagne mit Super-Bowl-Film über Storys und Ikonen

Die Marke Levi’s® startet mit „Behind Every Original“ eine neue, globale Kampagne, die jene Menschen feiert, die Kultur vorantreiben – mit einem augenzwinkernden Perspektivwechsel. Premiere feiert die Kampagne während des Super Bowl mit dem Anthem-Film „Backstory“, inszeniert von Regisseurin Kim Gehrig. Der Film spielt bewusst mit Erwartungen, indem er sowohl weltbekannte Persönlichkeiten als auch Alltagsfiguren ausschließlich von hinten zeigt und ihnen Raum gibt, ihre prägende Levi’s® Geschichte zu erzählen.

Warum diese Perspektive? Weil sie die ikonischste Sicht auf eine Levi’s® Jeans ist. Die Arcuate-Naht, die Silhouette und das Red Tab™ stehen seit jeher für Originalität. Seit über 150 Jahren sind Levi’s® Jeans die Uniform kultureller Wegbereiterinnen und Wegbereiter, die abseits ausgetretener Pfade Neues schaffen – in Musik, Sport, Mode und Kunst. Sie begleiteten Bewegungen und Momente, die Kultur geprägt und die Welt verändert haben, getragen von Menschen, die Fortschritt gestalten.

Die Marke Levi’s® startet mit „Behind Every Original“ eine neue, globale Kampagne, die jene Menschen feiert, die Kultur vorantreiben – mit einem augenzwinkernden Perspektivwechsel. Premiere feiert die Kampagne während des Super Bowl mit dem Anthem-Film „Backstory“, inszeniert von Regisseurin Kim Gehrig. Der Film spielt bewusst mit Erwartungen, indem er sowohl weltbekannte Persönlichkeiten als auch Alltagsfiguren ausschließlich von hinten zeigt und ihnen Raum gibt, ihre prägende Levi’s® Geschichte zu erzählen.

Warum diese Perspektive? Weil sie die ikonischste Sicht auf eine Levi’s® Jeans ist. Die Arcuate-Naht, die Silhouette und das Red Tab™ stehen seit jeher für Originalität. Seit über 150 Jahren sind Levi’s® Jeans die Uniform kultureller Wegbereiterinnen und Wegbereiter, die abseits ausgetretener Pfade Neues schaffen – in Musik, Sport, Mode und Kunst. Sie begleiteten Bewegungen und Momente, die Kultur geprägt und die Welt verändert haben, getragen von Menschen, die Fortschritt gestalten.

Der Film „Backstory“ zeigt unter anderem die Grammy-prämierte Künstlerin Doechii, von Top Dawg Entertainment, den globalen Superstar ROSÉ, den amtierenden NBA-MVP und Champion Shai Gilgeous-Alexander, den Grammy- und Academy-Award-prämierten sowie Emmy-nominierten Filmemacher, Künstler und DJ Questlove, das Model und die kulturelle Stimme Stefanie Giesinger, sowie die Disney-Pixar-Figur Woody aus „Toy Story“. Jede Einstellung zelebriert die Rückansicht in all ihrer denimgeprägten Ausdruckskraft – beim Gehen, Tanzen, Bewegen und Leben in Levi’s®. Der Film fängt die unverwechselbare Ausstrahlung jener ein, die das Kommende gestalten, und ehrt zugleich Ikonen früherer Generationen – von der mühelosen Coolness der „Faith“-Ära von George Michael bis zu einer modernen Neuinterpretation des legendären „Born in the U.S.A.“-Albumcovers. Verwurzelt in realen kulturellen Momenten, die Levi’s® authentisch begleitet hat, spannt die Geschichte einen generationsübergreifenden Bogen und lädt dazu ein, sich selbst in der Marke wiederzufinden.

James Browns „Get Up Offa That Thing“ verleiht dem Soundtrack des Films Energie und Lebensfreude und wird – mit einem augenzwinkernden Bezug auf denimgekleidete Rückansichten – zur Hymne für Macherinnen und Macher des Wandels.

Gedreht wurde an sechs Tagen in Los Angeles, Oklahoma City und London. Besonderer Fokus lag auf authentischem Casting: echte Cowboys, Bauarbeiter, Kletterer und junge Menschen. Zudem arbeitete das Team mit Doechiis Choreografen Robbie Blue zusammen, um die markanten Tanzsequenzen zu entwickeln, die den Spot abschließen.

Nach dem Super Bowl stellt „Behind Every Original“ die Protagonistinnen und Protagonisten in kurzen Reveal-Filmen vor: prägnante sechssekündige Clips, die jeweils eine Ikone in den Fokus rücken und den Blick bewusst auf Bewegung und Selbstausdruck lenken – nicht auf Bekanntheit.

Die Kampagne wird über Social Media, digitale Kanäle, den stationären Handel sowie Out-of-Home-Formate ausgespielt und ist Teil einer umfassenden globalen Erzählung, die im Laufe des Jahres weitere persönliche Hintergründe der Originals beleuchtet – stets verankert in ikonischen Levi’s® Produkten. Die Fotografie zeigt die Beteiligten in unverfälschten Behind-the-Scenes-Momenten beim Anziehen ihrer Levi’s® Denim-Styles und beim Hinaustreten in die Welt – eine visuelle Parallele zu den individuellen Wegen und Geschichten, die jedes Original prägen.

Konzipiert wurde die Kampagne in kreativer Partnerschaft mit TBWA\Chiat\Day LA.
Levi’s® Denim steht im Zentrum der Kampagne. Von klassischen Cowboys über Musikvideo-Ikonen der 1980er-Jahre bis hin zu zeitgenössischen Looks spannt das Styling den gesamten Bogen der Markengeschichte. Doechii trägt Low Slim Boot Jeans, ROSÉ Loose Boot Jeans mit Relaxed Fit Trucker. Shai Gilgeous-Alexander ist in 578® Baggy Jeans und Relaxed Fit Trucker zu sehen, Questlove in 505 Regular Fit Jeans. Stefanie Giesinger komplettiert das Ensemble in Ribcage Slim Jeans und einem Super Soft Longsleeve Polo.

Die Vielfalt an Schnitten und Epochen erinnert daran, dass die Marke Levi’s® seit über einem Jahrhundert Teil großer wie kleiner Lebensmomente ist. Die Denim-Styles wurden individuell auf die authentischen Persönlichkeiten der Originals zugeschnitten; einige maßgefertigte Stücke entstanden exklusiv für die Markenbotschafter, darunter eine individuelle Jeansjacke für Questlove und Denim-Handschuhe für Shai Gilgeous-Alexander.

Weitere Informationen:
Levi’s Levi’s® Kampagne
Quelle:

Levi’s 

Kreislaufwirtschafts-Forum zu Verbundmaterialien Foto AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.
10.02.2026

Erfolgreiche Premiere: Kreislaufwirtschafts-Forum zu Verbundmaterialien

Erstmals hat am 3. Februar 2026 ein Kreislaufwirtschafts-Forum zum Thema „Verbundmaterialien und Composites – Textilien im Second Life“ stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation von der AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe und dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie.

Fast 40 Vertreter aus Mitgliedsunternehmen der beiden Verbände sowie Experten aus der Wertschöpfung folgten der Einladung nach Münster, um sich über die jeweils spezifischen Herausforderungen, aber auch Lösungsansätze auszutauschen. In 8 Fachvorträgen informierten Expert:innen aus den jeweiligen Bereichen über Materialspezifika, Anwendungsbereiche, Recyclingmöglichkeiten und mögliche zukünftige Ansatzpunkte – z. B. über das Produktdesign  – für das Second Life technischer Textilien und Composites.

Über allem stand das Ziel der Wertschöpfung und -erhalts im Kontext der Kreislaufwirtschaft mit seinen R-Strategien und die Erkenntnis, dass Kooperationen dabei notwendig und vorteilhaft sind.

Erstmals hat am 3. Februar 2026 ein Kreislaufwirtschafts-Forum zum Thema „Verbundmaterialien und Composites – Textilien im Second Life“ stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation von der AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe und dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie.

Fast 40 Vertreter aus Mitgliedsunternehmen der beiden Verbände sowie Experten aus der Wertschöpfung folgten der Einladung nach Münster, um sich über die jeweils spezifischen Herausforderungen, aber auch Lösungsansätze auszutauschen. In 8 Fachvorträgen informierten Expert:innen aus den jeweiligen Bereichen über Materialspezifika, Anwendungsbereiche, Recyclingmöglichkeiten und mögliche zukünftige Ansatzpunkte – z. B. über das Produktdesign  – für das Second Life technischer Textilien und Composites.

Über allem stand das Ziel der Wertschöpfung und -erhalts im Kontext der Kreislaufwirtschaft mit seinen R-Strategien und die Erkenntnis, dass Kooperationen dabei notwendig und vorteilhaft sind.

Der zweite Fokus der Veranstaltung lag auf den verbandsübergreifenden Netzwerken und dem Knüpfen neuer Kontakte. Die Diskussionen zeigten Unterschiede, aber auch vielfältige Möglichkeiten zur zukünftigen Zusammenarbeit und zur Erarbeitung neuer Lösungsmöglichkeiten, auch über die jeweiligen Branchen hinaus.

Die Teilnehmenden waren sich einig über den Mehrwert des neuen Formates und sich eröffnende Handlungsperspektiven, sodass für die Zukunft eine Fortführung der Zusammenarbeit und des Veranstaltungskonzeptes geplant ist.

Quelle:

AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.

10.02.2026

TOS+H Expo 2026: Zentrale Plattform für Arbeitsschutz und Prävention in der Türkei

Mit der TOS+H Expo 2026, die vom 6. bis 8. Mai 2026 im ICC Messegelände Istanbul stattfindet, bietet die führende Fachmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in der Türkei erneut eine zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und praxisnahe Lösungen im Arbeitsschutz.

Die Messe knüpft an den Erfolg der vergangenen Veranstaltung an, die über 160 Ausstellende aus 19 Ländern sowie mehr als 4.100 Fachbesuchende aus 53 Nationen zusammenbrachte. 2026 stehen insbesondere präventive Ansätze, Digitalisierung und resiliente Sicherheitsstrukturen im Fokus.

Ein zentraler inhaltlicher Rahmen ergibt sich aus der Erweiterung des türkischen Arbeitsschutzgesetzes Nr. 6331, das seit dem 1. Januar 2025 erstmals alle Betriebe unabhängig von Größe und Gefährdungsstufe einbezieht. Auch Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden sind nun verpflichtet, Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte zu bestellen. Damit wächst der Bedarf an Orientierung und praktikablen Lösungen für eine flächendeckende und nachhaltige Arbeitsschutzkultur.

Mit der TOS+H Expo 2026, die vom 6. bis 8. Mai 2026 im ICC Messegelände Istanbul stattfindet, bietet die führende Fachmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in der Türkei erneut eine zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und praxisnahe Lösungen im Arbeitsschutz.

Die Messe knüpft an den Erfolg der vergangenen Veranstaltung an, die über 160 Ausstellende aus 19 Ländern sowie mehr als 4.100 Fachbesuchende aus 53 Nationen zusammenbrachte. 2026 stehen insbesondere präventive Ansätze, Digitalisierung und resiliente Sicherheitsstrukturen im Fokus.

Ein zentraler inhaltlicher Rahmen ergibt sich aus der Erweiterung des türkischen Arbeitsschutzgesetzes Nr. 6331, das seit dem 1. Januar 2025 erstmals alle Betriebe unabhängig von Größe und Gefährdungsstufe einbezieht. Auch Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden sind nun verpflichtet, Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte zu bestellen. Damit wächst der Bedarf an Orientierung und praktikablen Lösungen für eine flächendeckende und nachhaltige Arbeitsschutzkultur.

Begleitet wird die TOS+H Expo von der 10. Internationalen Konferenz für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit, die in Kooperation mit dem türkischen Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit und der Istanbul Chamber of Industry (ISO) organisiert wird. Die Mitwirkung des Ministeriums unterstreicht den hohen Stellenwert von Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Türkei und positioniert die TOS+H Expo 2026 als zentrale Fachplattform für den nationalen Arbeitsschutzdiskurs.

 

Quelle:

Messe Düsseldorf

Grafik Christian Dorn, Pixabay
10.02.2026

Huixing kauft insolvente Mayer & Cie.

Das Insolvenzverfahren des Herstellers von Rundstrick- und Flechtmaschinen Mayer & Cie. wurde am 1. Dezember 2025 eröffnet. Unmittelbar nach Insolvenzeröffnung wurde die Einstellung des gesamten Geschäftsbetriebs eingeleitet. Den meisten Mitarbeitenden wurde daraufhin auf Ende Februar 2026 gekündigt. Die Ausproduktion der verbleibenden Aufträge aus dem Rundstrickbereich soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Noch im Dezember 2025 wurde der Flechtmaschinenbereich von Mayer & Cie. an einen italienischen Investor veräußert. Nun hat sich mit Huixing Machine Co., Ltd. Shishi ein Käufer für das Geschäft aus dem Rundstrickmaschinenbereich gefunden. Der chinesische Maschinenbauer wird ausgewählte Vermögensgegenstände inklusive der Immobilie in Albstadt sowie Beteiligungen, darunter die beiden Tochterunternehmen von Mayer & Cie. in China und der Tschechischen Republik, übernehmen. Die Kaufverträge wurden am Montag unterschrieben.

Das Insolvenzverfahren des Herstellers von Rundstrick- und Flechtmaschinen Mayer & Cie. wurde am 1. Dezember 2025 eröffnet. Unmittelbar nach Insolvenzeröffnung wurde die Einstellung des gesamten Geschäftsbetriebs eingeleitet. Den meisten Mitarbeitenden wurde daraufhin auf Ende Februar 2026 gekündigt. Die Ausproduktion der verbleibenden Aufträge aus dem Rundstrickbereich soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Noch im Dezember 2025 wurde der Flechtmaschinenbereich von Mayer & Cie. an einen italienischen Investor veräußert. Nun hat sich mit Huixing Machine Co., Ltd. Shishi ein Käufer für das Geschäft aus dem Rundstrickmaschinenbereich gefunden. Der chinesische Maschinenbauer wird ausgewählte Vermögensgegenstände inklusive der Immobilie in Albstadt sowie Beteiligungen, darunter die beiden Tochterunternehmen von Mayer & Cie. in China und der Tschechischen Republik, übernehmen. Die Kaufverträge wurden am Montag unterschrieben.

Huixing Machine Co., Ltd. Shishi hat seinen Sitz in Shishi City in Quanzhou, einem Zentrum der chinesischen Textil- und Maschinenbauindustrie. Huixing fertigt und vertreibt hochwertige Strickmaschinen und entwickelt die dazugehörende intelligente Software. Das Unternehmen beschäftigt an sechs Produktionsstätten rund 1.000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Kundendienst. Huixing gehört zu einem der führenden chinesischen Unternehmen aus der Textil- und Maschinenbauindustrie.

Nach eigenem Bekunden strebt der Käufer nach dem erfolgten Vollzug des Kaufvertrages die Wiederaufnahme der Produktion von Rundstrickmaschinen am Standort Albstadt an. Der Vollzug des Kaufvertrags hängt maßgeblich noch von der Erteilung erforderlichen behördlichen Genehmigungen, u. a. der Freigabe der zuständigen chinesischen Behörden für Auslandsinvestitionen sowie der Unbedenklichkeitsbescheinigung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, ab. Nach derzeitigem Stand kann mit einem Vollzug der Kaufverträge innerhalb von etwa sechs bis acht Wochen gerechnet werden. In der Zwischenzeit beabsichtigt die Erwerberin das Konzept für die neue Gesellschaft zu finalisieren.

Mayer & Cie. hat sich auf Herstellung und Verkauf von Rundstrick- und Flechtmaschinen spezialisiert, die nahezu komplett in den Export gingen und bei Textilherstellern weltweit geschätzt sind. Das Unternehmen ist in vierter Generation inhabergeführt und agiert in einem Markt, der derzeit durch große Turbulenzen gekennzeichnet ist. Der Umsatz von Mayer & Cie. brach dramatisch ein und führte zu einer finanziellen Schieflage, sodass das Unternehmen im September 2025 einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung stellen musste; das Verfahren wurde am 1. Dezember 2025 eröffnet. Da nach einer intensiven und internationalen Suche zunächst kein Investor für den Rundstrickmaschinenbereich gefunden werden konnte, sollte der Geschäftsbetrieb zum Monatsende geordnet eingestellt werden.

Die Kanzlei Grub Brugger unterstützt mit seinem Team die Geschäftsleitung im Eigenverwaltungsfahren: „Mit dem Verkauf der Assets aus dem Rundstrickbereich von Mayer & Cie. an Huixing haben wir eine Perspektive für die geplante Wiederaufnahme des Geschäfts gefunden. Für den Standort ist es eine gute Nachricht, dass der Betrieb künftig wieder hochgefahren werden soll. Der Investor bringt nicht nur finanzielle Mittel mit, sondern auch hervorragende Geschäftsbeziehungen insbesondere in Asien, aber auch weltweit, von denen Mayer & Cie. profitieren kann. Ich freue mich, dass wir nach intensiven Bemühungen auf den letzten Metern noch dieses Ergebnis erarbeiten konnten.“

„Wir haben bereits über viele Monate intensiv nach einem Investor für Mayer & Cie. gesucht, was zunächst erfolglos schien. Trotz der angekündigten Stilllegung haben wir unsere Suche und die Verwertungsbemühungen mit Hochdruck fortgesetzt. Die Vermögensgegenstände, das Know-how und die Marke sollten nicht untergehen. Dass wir Huixing für Mayer & Cie. interessieren und sie schließlich überzeugen konnten, ist für uns alle ein großer Erfolg“, erklärt Volker Wintergerst von der Wintergerst Societät für Unternehmerberater, der zusammen mit seinen Kollegen Christian Scharfenberger und Simon Ulmer den Investorenprozess begleitete.

Das Amtsgericht Hechingen hatte am 1. Dezember 2025 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Hier bleibt – im Unterschied zu einem regulären Insolvenzverfahren – die unternehmerische Verantwortung in den Händen der Geschäftsführung. In der Eigenverwaltung setzt das zuständige Amtsgericht keinen Insolvenzverwalter, sondern einen Sachwalter ein, der das Verfahren im Interesse der Gläubiger überwacht.