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Die Hydrocharging-Unit hycuTEC reduziert den Druckverlust eines typischen FFP2-Filtermediums auf weniger als ein Viertel und schafft so eine Filtrationseffizienzen von über 99,99 %. Foto Neumag Nonwoven
Die Hydrocharging-Unit hycuTEC reduziert den Druckverlust eines typischen FFP2-Filtermediums auf weniger als ein Viertel und schafft so eine Filtrationseffizienzen von über 99,99 %.
02.04.2026

FILTECH 2026: Neumag Nonwoven mit Fokus auf Spinnvliese für Filtermedien

Mit seiner Produktmarke Neumag stellt Barmag auf der diesjährigen FILTECH seine Technologien zur Herstellung von Spinnvliesen für Filtermedien vor. Themenschwerpunkte sind vor allem Lösungen zur Herstellung leistungsstarker Filtermedien zu wett-bewerbsfähigen Kosten. Hier kann Neumag sowohl im Bereich Meltblown als auch mit seinen Spinnvlieslösungen punkten. 

Meltblown-Technologie für höchste Qualitätsanforderungen 
Die Neumag Meltblown-Technologie ermöglicht die effiziente und unkomplizierte Produktion anspruchs-voller Vliesstoffe für Filtrations-, Isolations- und Sorptionsanwendungen. Dabei können unterschied-lichste Polymere verarbeitet werden – von klassischen Polyolefinen wie PP und PE über PET, PLA, PBT und PA bis hin zu Spezialkunststoffen wie PPS oder TPU. Alle diese und weitere Rohstoffe lassen sich mit dem Neumag Meltblown-Verfahren sicher und zuverlässig verarbeiten. 

Mit seiner Produktmarke Neumag stellt Barmag auf der diesjährigen FILTECH seine Technologien zur Herstellung von Spinnvliesen für Filtermedien vor. Themenschwerpunkte sind vor allem Lösungen zur Herstellung leistungsstarker Filtermedien zu wett-bewerbsfähigen Kosten. Hier kann Neumag sowohl im Bereich Meltblown als auch mit seinen Spinnvlieslösungen punkten. 

Meltblown-Technologie für höchste Qualitätsanforderungen 
Die Neumag Meltblown-Technologie ermöglicht die effiziente und unkomplizierte Produktion anspruchs-voller Vliesstoffe für Filtrations-, Isolations- und Sorptionsanwendungen. Dabei können unterschied-lichste Polymere verarbeitet werden – von klassischen Polyolefinen wie PP und PE über PET, PLA, PBT und PA bis hin zu Spezialkunststoffen wie PPS oder TPU. Alle diese und weitere Rohstoffe lassen sich mit dem Neumag Meltblown-Verfahren sicher und zuverlässig verarbeiten. 

Mit der Hydrocharging-Technologie hycuTEC, die mit dem Edana Filtrex Innovation Award ausgezeich-net wurde, lassen sich besonders leistungsstarke Elektret-Filtermedien herstellen. So kann der Druck-verlust eines typischen FFP2-Filtermediums auf weniger als ein Viertel reduziert werden. „Filtrationsef-fizienzen von über 99,99 % sind bei gängigen Medien mit etwa 35 g/m² und maximal 35 Pa Druckverlust problemlos erreichbar“, erklärt Andreas Frisch, Regional Sales Director Nonwoven. „Zudem entfällt bei den meisten Anwendungen der zusätzliche Trocknungsschritt – ein weiterer Vorteil dieser innovativen Technologie“, fügt er hinzu. 

Spinnvlieslösungen für leistungsstarke Filterkonzepte 
Spinnvliesstoffe gewinnen in der Filtration zunehmend an Bedeutung – sowohl als Trägermaterialien als auch als eigenständige Filtermedien. Durch gezielt auf die jeweilige Aufgabe abgestimmte Vliesstoffstrukturen lassen sich kundenspezifische Anforderungen präzise umsetzen. Auch die Kombi-nation mehrerer Funktionen innerhalb einer Lage ist möglich. 

Besonders die langjährige Expertise in Bikomponenten-Spinnverfahren eröffnet neue Möglichkeiten im Design innovativer Vliesstrukturen. Das Neumag Biko-Spinnvliesverfahren erlaubt die Kombination ver-schiedener Faserquerschnitte sowie die gleichzeitige Herstellung unterschiedlicher Fasern aus einem oder mehreren Polymeren auf einer einzigen Anlage. Das Spektrum reicht dabei von klassischen Kern- Mantel- und Side-by-Side-Filamenten über splittbare Fasern bis hin zu sogenannten Mixed Fibers.

Quelle:

Neumag Nonwoven 

Pilztechnikum © Fraunhofer UMSICHT/Mike Henning
01.04.2026

Forschung an substratbasierten Myzelwerkstoffen

Fraunhofer UMSICHT verfügt in Dortmund über ein Labor und Technikum für die Entwicklung von Werkstoffen auf Basis von Pilzmyzel und bündelt seine Aktivitäten zur Erforschung von Myzelwerkstoffen unter der Marke FungiFacturing®. Das ehemals als DEZENTRALE bekannte offene Mitmachlabor hat sich zu einem Forschungsstandort mit leistungsstarker Infrastruktur entwickelt, um Myzelmaterial als nachhaltigen Werkstoff zu erschließen.

Im Jahr 2013 entstand die DEZENTRALE in Dortmund als offenes Gemeinschaftslabor für interessierte Bürger*innen – im Projekt LUZI – Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation. Ziel war es, neue und nachhaltige Produkte oder Technologien für Zukunftsfragen zu entwickeln und eine Bürger*innen nahe Forschung zu betreiben.

Fraunhofer UMSICHT verfügt in Dortmund über ein Labor und Technikum für die Entwicklung von Werkstoffen auf Basis von Pilzmyzel und bündelt seine Aktivitäten zur Erforschung von Myzelwerkstoffen unter der Marke FungiFacturing®. Das ehemals als DEZENTRALE bekannte offene Mitmachlabor hat sich zu einem Forschungsstandort mit leistungsstarker Infrastruktur entwickelt, um Myzelmaterial als nachhaltigen Werkstoff zu erschließen.

Im Jahr 2013 entstand die DEZENTRALE in Dortmund als offenes Gemeinschaftslabor für interessierte Bürger*innen – im Projekt LUZI – Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation. Ziel war es, neue und nachhaltige Produkte oder Technologien für Zukunftsfragen zu entwickeln und eine Bürger*innen nahe Forschung zu betreiben.

Das Team von Fraunhofer UMSICHT startete damals mit ersten Versuchen zu Myzelmaterial und Pilzzucht - noch mit Do-it-yourself-Geräten. Mithilfe des Förderprogramms „Nordwärts“ der Stadt Dortmund konnten die Infrastruktur des Labors und die partizipativen Arbeitsansätze z.B. das überregional bekannte Innovative Citizen Festival realisiert werden.  Im Jahr 2019 wurde das erste Projekt zum Thema Schallabsorber auf Basis von Pilzen und Pflanzenfasern mittels 3D-Pastendruck von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe gefördert.

Das Potenzial des biobasierten Werkstoffs ist groß – er ist ressourcenschonend, zirkulär und für vielseitige Anwendungen in der Bau-, Verpackungs- oder Automobilindustrie einsetzbar. Myzelwerkstoffe entstehen dadurch, dass sich ein Pilz von einem bestimmten pflanzlichen Substrat ernährt, das Substrat durchwächst und somit stabilisiert. Durch entsprechende Trocknung stirbt der Pilz ab, das Material ist fertig zur Verwendung Weiterverarbeitung.  

Von der Substratentwicklung über den Prototypen bis zur Ökobilanzierung 
Die DEZENTRALE existiert aus diesem Grund nicht mehr als Mitmachlabor, Teile des Makerspaces sind zum Standort Oberhausen von Fraunhofer UMSICHT umgezogen – nutzbar für Forschungsprojekte des Instituts. Spezialist*innen aus den Bereich Biologie, Verfahrenstechnik und Maschinenbau widmen sich nun der Weiterentwicklung der Myzelwerkstoffe und bauten das Technikum für diesen Zweck in Dortmund aus. Für die Bereiche Substrat- und Prototypenentwicklung stehen große Konstantklimakammern, Autoklav, 3D-Keramikdrucker und Wärmeschränke bereit. Die Forschenden wählen passende Substrate aus, entwickeln die geeigneten Rezepturen für den Anwendungsfall und können mittels Trocknung und Inkubation die Prototypen der Myzelmaterialien herstellen. „Uns steht auch ein mikrobiologischer Laborbereich zur Verfügung“, erklärt Lina Vieres, Abteilung Carbon Utilization and Mineralization von Fraunhofer UMSICHT. Werkstoffcharakterisierung und Funktionalisierung des fertigen Materials übernehmen die entsprechenden Abteilungen bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen. Hier stehen die Themen Brandschutz, Abbaubarkeit oder Wärmeleitfähigkeit und Ökobilanzierungen der neuen Materialien im Mittelpunkt.  

„Wir freuen uns über die sehr gute Ausstattung des Myzeltechnikums, in der wir innovative Myzelmaterialien herstellen und somit die Bioökonomie vorantreiben. Wir können unsere Kund*innen von der Idee bis zum nachhaltigen Werkstoff begleiten und beraten. Außerdem bieten wir auch Fachworkshops oder Vorträge zum Thema an, um individuelle Lösungen zu erarbeiten“, ergänzt Lina Vieres. 

Quelle:

Fraunhofer UMSICHT 

Techtextil 2026: Von Nature Performance bis Kreislaufwirtschaft Foto: Jean-Luc Valentin/Messe Frankfurt
30.03.2026

Techtextil 2026: Von Nature Performance bis Kreislaufwirtschaft

Alternative Materialien sowie Recyclingtechnologien sind eines der wichtigsten Zukunftssegmente und Innovationstreiber technischer Textilien. Nachhaltigkeitsziele und regulatorische Anforderungen erhöhen ihre Bedeutung, gleichzeitig steigern Fortschritte bei Performance und Wirtschaftlichkeit ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die Techtextil vom 21. bis 24. April 2026 spiegelt den relevanten Branchentrend mit einer wachsenden Anzahl an spezialisierten Ausstellern wider. Mit dem neuen Label „Nature Performance“ bündelt die globale Leitmesse relevante Marktangebote und erleichtert den Zugang zu neuen Lösungen – von natürlichen Fasern und Garnen über biobasierte Materialien bis zu zirkulären Ansätzen.

Alternative Materialien sowie Recyclingtechnologien sind eines der wichtigsten Zukunftssegmente und Innovationstreiber technischer Textilien. Nachhaltigkeitsziele und regulatorische Anforderungen erhöhen ihre Bedeutung, gleichzeitig steigern Fortschritte bei Performance und Wirtschaftlichkeit ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die Techtextil vom 21. bis 24. April 2026 spiegelt den relevanten Branchentrend mit einer wachsenden Anzahl an spezialisierten Ausstellern wider. Mit dem neuen Label „Nature Performance“ bündelt die globale Leitmesse relevante Marktangebote und erleichtert den Zugang zu neuen Lösungen – von natürlichen Fasern und Garnen über biobasierte Materialien bis zu zirkulären Ansätzen.

Nachhaltige Fasern und Garne zählen zu den stärksten Wachstumsmärkten technischer Textilien: Weltweit setzen anwendende Unternehmen verstärkt auf natürliche und biobasierte Lösungen – aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit, CO₂-Einsparungen, biologischen Abbaubarkeit, Recyclefähigkeit und Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Dr. Terry P. Townsend, Statistiker bei der Discover Natural Fibres Initiative (DNFI), erläutert die aktuelle Entwicklung: „Fasern wie Jute (3 Mio. t/Jahr), Kokos (1,2 Mio. t), kurze Textilflachsfasern (200.000 t), Sisal (300.000 t), Industriehanf (400.000 t), Kapok (80.000 t) oder Abaca (50.000 t), werden vor allem in technischen Anwendungen eingesetzt und bieten großes Potenzial für eine erweiterte Rückgewinnung und Wiederverwertung. Mögliche Anwendungsbereiche für recycelte Naturfasern reichen von Verbundwerkstoffen in Automobilen zur Gewichtsreduzierung und Verbesserung der Nachhaltigkeit über Dämmstoffe aus Hohlfasern bis hin zu Baumaterialien, bei denen Naturfasern als Bindemittel dienen.“

Nature Performance: über 110 Aussteller mit natur- und biobasierten Materialien
Neue Materialinnovationen, Anwendungsmöglichkeiten und Unternehmen: Natürliche sowie biobasierte Fasern und Garne sind im Aufwind und der Markt für industriereife Lösungen wächst. Die Techtextil rückt diese Entwicklungen in den Fokus und ermöglicht Besucher*innen einen globalen Überblick sowie die gezielte Suche nach passenden Partnern und Lösungen. Wichtiges Tool dafür ist das neu eingeführte Label Nature Performance, unter dem sich über 110 Aussteller mit natur- und biobasierten Fasern und Garnen für alle relevanten Anwendungsfelder präsentieren. Mit dabei sind internationale Innovatoren wie Abacell, Basaltex, Cordenka, Karsu Tekstil, Südwolle oder Vombaur. Entsprechende Unternehmen sind am Messestand sowie in der online Ausstellersuche mit dem Signet klar gekennzeichnet – für schnelle Orientierung, gezielte Business-Kontakte und Raum für Neuentdeckungen. Die Halle 9.1 bündelt eine breite Auswahl an innovativen Lösungen und dient als zentrale Anlaufstelle für Anbieter mit natürlichen sowie biobasierten Materialien. 

Recycelte und recycelbare Fasern sowie Garne im Fokus
Verschärfte Regularien zur Kreislaufwirtschaft treiben das textile Recycling in Europa voran und verleihen dem Markt spürbare Dynamik – gleichzeitig bleibt die Rückgewinnung leistungsfähiger Fasern und Garne aus Alttextilien eine zentrale Herausforderung. Die Techtextil 2026 präsentiert rund 90 Aussteller mit recycelten und/oder recycelbaren Fasern und Garnen für die verschiedenen Anwendungsbereiche technischer Textilien. Mit dabei sind renommierte Unternehmen wie Aquafil, Freudenberg Performance Materials, Lenzing, Nilit, Purfi Manufacturing, Recyy’Elit SAS, Teijin Group und The Lycra Company. Wie vielfältig und technologisch anspruchsvoll das Feld inzwischen ist, zeigt auch der „Dutch Circular Textile Pavilion“ in Halle 9.1: Hier demonstriert unter anderem SaXcell ein chemisches Faser-zu-Faser-Recycling, das Textilabfälle zu neuen Fasern in Baumwollqualität umgewandelt. Die Modemarke Vodde stellt eine eigene Faser-zu-Faser-Lieferkette vor, mit der sie Garne aus 100 % recycelten Textilabfällen für die eigene Produktion gewinnt. Weitere Innovationen sowie eine Garn-Bibliothek präsentieren die Mitaussteller EECOFF, Materialliance und Tex-tracer. 

Texpertise Econogy – Kompass für textile Nachhaltigkeit 
Zusätzliche Orientierung im wachsenden Markt für nachhaltige textile Lösungen bietet das messeübergreifende Nachhaltigkeitsprogramm Texpertise Econogy. Der Begriff vereint ökologische und ökonomische Aspekte und kennzeichnet von Expert*innen geprüfte und zertifizierte Aussteller, die nachhaltig, ethisch verantwortungsvoll und wirtschaftlich handeln. Auf der Techtextil tragen rund 120 Unternehmen das Econogy-Signet und sind in der Ausstellersuche sowie über das Icon am Messestand zu finden. Ergänzend geben Econogy Talks und geführte Touren geschäftsfördernde Einblicke in neue Entwicklungen und Best Practices.

NC X card in operation on a T SUPREMA needle punch line at a customer site – proven performance in real production conditions Foto Trützschler Gruppe
27.03.2026

Vliesstoff und Faserverarbeitung: Trützschler auf der Techtextil 2026

Vom 21. bis 24. April 2026 präsentiert die Trützschler Gruppe auf der Techtextil in Frankfurt am Main ihre Lösungen für die Vliesstoff und Faserverarbeitung. Trützschler Nonwovens präsentiert seine neuesten Entwicklungen für eine effiziente Vliesstoffproduktion – ergänzt durch umfassende Service und Beratungslösungen. Zu den Messe Highlights zählen die weiterentwickelten X-Series-Krempeln für Spunlace , Vernadelungs  und Air Through Bonding  (ATB) Prozesse, das digitale Arbeitsumfeld T-ONE mit neuen Funktionen sowie eine neue Hochleistungs-Kardengarnitur von Trützschler Card Clothing mit speziell entwickelter Drahtoberfläche für anspruchsvolle Vliesstoffanwendungen. Darüber hinaus erhalten Besucher einen Einblick in TRUECYCLED, Trützschlers Komplettlösung für das Recycling von Textilabfällen.

Vom 21. bis 24. April 2026 präsentiert die Trützschler Gruppe auf der Techtextil in Frankfurt am Main ihre Lösungen für die Vliesstoff und Faserverarbeitung. Trützschler Nonwovens präsentiert seine neuesten Entwicklungen für eine effiziente Vliesstoffproduktion – ergänzt durch umfassende Service und Beratungslösungen. Zu den Messe Highlights zählen die weiterentwickelten X-Series-Krempeln für Spunlace , Vernadelungs  und Air Through Bonding  (ATB) Prozesse, das digitale Arbeitsumfeld T-ONE mit neuen Funktionen sowie eine neue Hochleistungs-Kardengarnitur von Trützschler Card Clothing mit speziell entwickelter Drahtoberfläche für anspruchsvolle Vliesstoffanwendungen. Darüber hinaus erhalten Besucher einen Einblick in TRUECYCLED, Trützschlers Komplettlösung für das Recycling von Textilabfällen.

Trützschler Nonwovens
Die T‑SUPREMA Vernadelungslinie hat ihre Leistungsfähigkeit bereits im Markt unter Beweis gestellt: Seit Anfang dieses Jahres sind Anlagen erfolgreich bei zwei Kunden in Betrieb. Sie demonstriert die Vielseitigkeit von Nadelvliesen – mit Grammaturen von unter 50 g/m² bis über 2.000 g/m². Neue, optimierte Linienkonfigurationen mit der kompakten NC‑Xe Karde reduzieren den Platzbedarf und gewährleisten eine hohe Prozessstabilität und konstante Produktqualität.

Neben kompletten Linienlösungen präsentiert Trützschler Nonwovens auf der Techtextil 2026 auch Weiterentwicklungen seines Einzelmaschinenportfolios. Dazu gehören die X‑Series-Krempeln – die Hochgeschwindigkeitskrempel NCT‑X, die vielseitige NC‑X sowie die kompakte NC‑Xe – der MPD Hochleistungstrockner und die neue kompakte AquaJet‑X Wasserstrahlverfestigungsanlage. Alle Neuentwicklungen vereinen kompakte Maschinenkonzepte mit hoher Anlagenverfügbarkeit, Prozesssicherheit und exzellenter Performance.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der fortschrittlichen Air‑Through‑Bonding‑Technologie (ATB) für Hygieneanwendungen. Der ATB‑Prozess ermöglicht die zuverlässige Verarbeitung ultrafeiner Fasern bis 0,4 dtex und die Herstellung außergewöhnlich weicher Vliesstoffe, die höchste Anforderungen an Weichheit und Leistungsfähigkeit – insbesondere für Babywindelanwendungen – erfüllen.

T‑ONE, das digitale Arbeitsumfeld von Trützschler Nonwovens, bildet ein leistungsstarkes digitales Rückgrat für jede Vliesstoffproduktionslinie. Neue Funktionen umfassen ein Energiemanagement zur Echtzeitüberwachung des Strom‑ und Gasverbrauchs inklusive CO₂‑Fußabdruckberechnung pro Zeiteinheit, Rolle oder Auftrag. Zusätzlich erkennt eine kamerabasierte Anomaliedetektion frühzeitig Faserwanderungen und Faseransammlungen. Dies hilft, ungeplante Stillstände zu vermeiden und gleichzeitig Prozessstabilität sowie Produktionstransparenz zu erhöhen.

Mit maßgeschneiderten Modernisierungs‑ und Entwicklungslösungen unterstützt Trützschler Nonwovens Hersteller dabei, bestehende Anlagen zu optimieren und neue Produktideen zuverlässig in die industrielle Serienproduktion zu überführen. Anwendungsspezifische Beratung steigert Effizienz, Ausstoß und Lebensdauer der Anlagen – ohne Kompromisse bei der Produktqualität.

Trützschler Card Clothing (TCC): Kardengarnituren
Besucher erleben auf der Techtextil höchste Vliesstoffperformance mit hocheffizienten Kardengarnituren von Trützschler Card Clothing. Die TCC‑Experten stellen eine neue Drahtgeneration mit speziell entwickelter Oberfläche für Hygiene‑, Spunlace‑ und ATB‑Anwendungen vor. Sie sorgt für einen saubereren Betrieb, geringere Verschmutzung und reduzierte Stillstandszeiten – für maximale Produktivität der Vliesstofflinie. Weitere Details werden auf der Messe vorgestellt.

Trützschler Spinning: TRUECYCLED – Lösung für Textilrecycling
Ein weiterer Fokus liegt auf TRUECYCLED, der Komplettlösung von Trützschler für das Recycling von Textilabfällen. Das Konzept deckt den gesamten Prozess ab – vom Schneiden und Zerreißen von Alttextilien über das Kardieren bis zum Strecken der Sekundärfasern. Basierend auf technologischen Empfehlungen von Trützschler und einer optimal abgestimmten Maschinenkonfiguration gewährleistet TRUECYCLED die bestmögliche Qualität des Endprodukts.

Weitere Informationen:
Trützschler Gruppe Techtextil
Quelle:

Trützschler Gruppe

Prozessentwicklung und technische Umsetzung bei Fraunhofer UMSICHT © Fraunhofer UMSICHT
Prozessentwicklung und technische Umsetzung bei Fraunhofer UMSICHT
25.03.2026

Nachhaltigere Produktion in der chemischen Industrie

Die Kreislaufwirtschaft in der metallverarbeitenden und chemischen Industrie voranbringen – so lautet das Ziel des Forschungsprojekts »SäureWert«. Durch die Rückgewinnung von Säuren und wertvollen Ressourcen sinken der Bedarf an Primärrohstoffen und die Menge gefährlicher Abfälle. Das schont Ressourcen, spart Kosten und reduziert Umweltbelastungen. Fraunhofer UMSICHT ebnet gemeinsam mit dem Projektpartner FNE Entsorgungsdienste Freiberg GmbH den Weg in die industrielle Anwendung.

Die Kreislaufwirtschaft in der metallverarbeitenden und chemischen Industrie voranbringen – so lautet das Ziel des Forschungsprojekts »SäureWert«. Durch die Rückgewinnung von Säuren und wertvollen Ressourcen sinken der Bedarf an Primärrohstoffen und die Menge gefährlicher Abfälle. Das schont Ressourcen, spart Kosten und reduziert Umweltbelastungen. Fraunhofer UMSICHT ebnet gemeinsam mit dem Projektpartner FNE Entsorgungsdienste Freiberg GmbH den Weg in die industrielle Anwendung.

Säuren sind neben Erdöl-Folgeprodukten die wichtigsten Gebrauchsgüter der produzierenden Industrie. Unverzichtbar sind sie u. a. in metallverarbeitenden Betrieben, wo sie in Beizen die Oberflächenqualität und Haltbarkeit von Metallprodukten gewährleisten. Allein in Deutschland wurden 2023 2,83 Mio. Tonnen Schwefelsäure und 1,53 Mio. Tonnen Salzsäure produziert* – das entspricht gut 34 kg pro Kopf. »Eine enorme Menge, die hohe Folgekosten durch die anfallenden Abfallströme mit sich bringt«, weiß Lukas Rüller vom Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT. Nach Gebrauch gelten die Säuren nämlich als belasteter Sonderabfall: Sie müssen neutralisiert und entsorgt werden, wodurch Schlämme und gefährliche Abfälle entstehen. Gleichzeitig gehen wertvolle Metalle oder Seltene Erden verloren – und damit wichtige Rohstoffe für die Industrie.

Membranen halten extremen Prozessbedingungen Stand
Fraunhofer UMSICHT möchte die sogenannten Abfallsäuren wieder in den Prozesskreislauf zurückzuführen und Wertstoffe gezielt abtrennen. Im Rahmen des Projekts »SäureWert« entwickelt das Oberhausener Forschungsinstitut gemeinsam mit dem Projektpartner FNE ein kontinuierlich betriebenes Verfahren aus Nanofiltration und nachfolgender Konzentratbehandlung. Zum Einsatz kommen dabei neuartige, besonders säurebeständige Membranen, die auch extremen Prozessbedingungen – pH-Wert, Temperatur, Druck – standhalten. Die Abfallsäuren werden mit speziellen Filtern so gereinigt, dass die gelösten Wertstoffe auf der Membranseite zurückbleiben. Durch eine kontrollierte Verteilzeit der Lösung in der Membrananlage wird verhindert, dass sich Kristalle in der Membran bilden. Verblockungen und somit Stillstandzeiten werden vermieden.

Gewinn für Umwelt und Unternehmen
Das Ergebnis sind zum einen wiederverwendbare Säuren und zum anderen über weitere Prozessstufen wie Kristallisation oder Fällung abgetrennte Rohstoffe. Lukas Rüller: »Wenn Säuren und Metalle im Kreislauf bleiben, gewinnen Unternehmen und Umwelt gleichermaßen. Und wir machen einen wichtigen Schritt hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft.«

Das Vorhaben ist auf zwei Jahre ausgelegt. Zunächst testen die Forschenden geeignete Membranen und stellen die Prozessparameter ein. In einer zweiten Phase wird bei FNE in Freiberg eine Pilotanlage errichtet und im Betrieb getestet. Parallel führt das Projektteam Gespräche mit potenziellen Kunden, um weitere Anwendungsfälle zu identifizieren und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Marktreife Schutztextilien für Defence-Anwendungen Foto: Messe Frankfurt / Jean-Luc Valentin
24.03.2026

Marktreife Schutztextilien für Defence-Anwendungen auf der Techtextil 2026

Die EU-Verteidigungsausgaben erreichten 2025 mit rund 381 Milliarden Euro einen Höchststand. Den Stellenwert von Textilinnovationen in diesem Umfeld belegt das Work Programme 2026 des European Defence Funds: Es definiert „Smart and multifunctional textiles“ als eigenes Themenfeld. Vom 21. bis 24. April 2026 präsentieren mehr als 10 Prozent der über 1.500 Aussteller in Frankfurt am Main Materialinnovationen für Schutztextilien.

Für Produktentwickler und OEM-Hersteller entscheidet sich die Leistungsfähigkeit persönlicher Schutzausrüstung in der textilen Wertschöpfungskette. Gefragt sind Materialien, die ballistischen Schutz, Flammschutz und extreme Belastbarkeit sichern – ohne Abstriche bei Komfort und Ergonomie. Zugleich steigern Regularien wie die PFAS-Beschränkung den Bedarf nach Alternativen für wasser-, öl- und schmutzabweisende Ausrüstungen. 

Die EU-Verteidigungsausgaben erreichten 2025 mit rund 381 Milliarden Euro einen Höchststand. Den Stellenwert von Textilinnovationen in diesem Umfeld belegt das Work Programme 2026 des European Defence Funds: Es definiert „Smart and multifunctional textiles“ als eigenes Themenfeld. Vom 21. bis 24. April 2026 präsentieren mehr als 10 Prozent der über 1.500 Aussteller in Frankfurt am Main Materialinnovationen für Schutztextilien.

Für Produktentwickler und OEM-Hersteller entscheidet sich die Leistungsfähigkeit persönlicher Schutzausrüstung in der textilen Wertschöpfungskette. Gefragt sind Materialien, die ballistischen Schutz, Flammschutz und extreme Belastbarkeit sichern – ohne Abstriche bei Komfort und Ergonomie. Zugleich steigern Regularien wie die PFAS-Beschränkung den Bedarf nach Alternativen für wasser-, öl- und schmutzabweisende Ausrüstungen. 

Für Beschaffungsverantwortliche, Einkäufer und technische Leiter bei Systemanbietern rückt die industrielle Umsetzbarkeit in den Fokus. Sie benötigen marktreife Materialien und textile Komponenten, die sich normgerecht, reproduzierbar und in belastbaren Stückzahlen verarbeiten lassen – etwa für ballistische Schutzsysteme oder ABC-Schutzbekleidung.

Die Techtextil bietet Entscheidern aus dem Defence-Bereich einen Marktüberblick, um sich strategisch im wachsenden Markt für Schutztextilien zu positionieren. Mehr als 150 spezialisierte Aussteller bilden das technologische Fundament: von Faserinnovationen für Entwickler und Hersteller bis zu fertigen Materialien für die Beschaffung.  So präsentiert die Lenzing Group inhärent flammhemmende Cellulosefasern, die Hitze- und Flammschutz direkt in der Faser verankern.: HS Hyosung Advanced Materials zeigt Hochleistungsgarne aus synthetischen Polymeren.

Parallel schlägt die Texprocess mit rund 200 Ausstellern die Brücke zum Finishing und der industriellen Verarbeitung. Zusammen vereinen beide Veranstaltungen mehr als 1.700 Aussteller auf dem Frankfurter Messegelände.

„Die Anforderungen an Schutzgewebe gleichen sich in vielen Anwendungsfeldern zunehmend an: geringes Gewicht, hohe Robustheit, Klimakomfort und reproduzierbare Verarbeitung“, erklärt Lotje Oosterlinck, Product Manager Workwear Concordia Textiles. „Entscheidend wird die Fähigkeit, Materiallösungen über unterschiedliche Schutzdomänen hinweg zu entwickeln und in industrielle Prozesse zu überführen.”

Industrielle Skalierbarkeit: von der Vorstufe zum Schutzsystem
Im Bereich „Performance Apparel Textiles“ bündeln rund 150 Aussteller konkrete Applikationen für Schutzbekleidung – erlebbar im Live-Format „Performance Apparels on Stage.“ Die Basis bildet das neue Segment „Textile Chemicals & Dyes“: Über 30 Aussteller vernetzen hier die Chemie-Vorstufe direkt mit der textilen Anwendung.

Als essenzielle mechanische Bausteine für diese Schutzlösungen liefern zudem Spezialisten wie die Güth & Wolf GmbH, JUMBO-Textil GmbH & Co. KG und Otto Stockmayer & Sohn GmbH hochbelastbare Schmaltextilien, Bänder und Gewirke.

„Im Bereich der Schutztextilien entscheidet nicht allein eine neue Faser oder ein neues Finish über die Marktrelevanz. Gerade für anspruchsvolle Anwendungen werden Testbarkeit, Reproduzierbarkeit und die sichere Überführung in industrielle Prozesse zum eigentlichen Innovationsmaßstab“, sagt Dr. Heike Illing-Günther, Geschäftsführung Sächsisches Textilforschungsinstitut.

Mit Praxis-Insights von NASA-Expertinnen und -Experten und Schwerpunkten wie „Textile Intelligence“ sowie „Resilient Textiles“ adressiert das Techtextil Forum die operativen Bedarfe der Branche: smarte Funktionen, materialseitige Resilienz und die schnelle Überführung vom Konzept in die skalierbare Anwendung.

Dr. David Meyer Foto via Charles Barker Corporate Communications GmbH
Dr. David Meyer
24.03.2026

Neuer CFO der ERWO Holding AG und der Hoftex Group AG

Die ERWO Holding AG, Obergesellschaft der Südwolle Group, eines führenden Herstellers von Kammgarnen, sowie die Hoftex Group AG, eine mittelständisch strukturierte Gruppe von Unternehmen der Textilindustrie, haben die Berufung eines neuen Vorstandsmitglieds bekanntgegeben. Mit Wirkung zum 1. April 2026 übernimmt Dr. David Meyer im Vorstand beider Gesellschaften die Funktion des CFO. Die Position des Finanzchefs war zuletzt vakant, das Finanzressort interimistisch von CEO Manuela Spörl geleitet worden. 

Die ERWO Holding AG, Obergesellschaft der Südwolle Group, eines führenden Herstellers von Kammgarnen, sowie die Hoftex Group AG, eine mittelständisch strukturierte Gruppe von Unternehmen der Textilindustrie, haben die Berufung eines neuen Vorstandsmitglieds bekanntgegeben. Mit Wirkung zum 1. April 2026 übernimmt Dr. David Meyer im Vorstand beider Gesellschaften die Funktion des CFO. Die Position des Finanzchefs war zuletzt vakant, das Finanzressort interimistisch von CEO Manuela Spörl geleitet worden. 

Dr. David Meyer bringt langjährige Industrieerfahrung als CFO nach Franken mit, sowohl im Kapitalmarktumfeld als auch im familiengeführten Mittelstand. Der Finanzexperte verfügt über umfassende Kenntnisse entlang des gesamten Aufgabenspektrums im Finanzressort, von Rechnungswesen und Controlling über die Strukturierung von Finanzierungen und M&A bis hin zu IT-Transformationsprojekten und Investor Relations. Meyer kommt von den Hamberger Industriewerken (Stephanskirchen nahe Rosenheim), wo er zuletzt neben seiner CFO-Funktion auch Personalleiter war. Zuvor arbeitete er über 12 Jahre als CFO bei der Steico SE (Feldkirchen bei München), einem im Freiverkehr notierten Produzenten für Holzbaustoffe und Holzfaserdämmstoffe. Dr. Meyer ist promovierter Wirtschaftsingenieur (Universität Kaiserslautern). 

Quelle:

Charles Barker Corporate Communications GmbH

(c) Outlast Technologies GmbH
19.03.2026

Outlast: Cooling für Naturfasern

Outlast Technologies hat seine fresh2SKIN® Technologie erstmals erfolgreich auf zelluloseba-sierte Fasern wie Baumwolle und Viskose übertragen. Dadurch können Marken natürliche Materialien mit einem frischen Kühleffekt und langanhaltendem ausgeglichenen Mikroklima ausstatten.

Ein besonderer Fokus bei der Entwicklung lag darauf, die kühlende Technologie auf das Textil aufzutragen, ohne den ursprünglichen, natürlichen Griff der Materialien zu verändern. Outlast ist es gelungen, dass die Ausrüstung praktisch nicht spürbar ist und den glatten, flexiblen Charakter bewahrt, den Verbraucher von Baumwoll- und Viskosestoffen erwarten.

Der Nutzen ist ein sofortiges, angenehm kühles Gefühl, sobald das Textil die Haut berührt. Anders als viele textile Technologien, die für Konsumenten nicht wahrnehmbar sind, bietet fresh2SKIN® ein Kühlerlebnis, das sofort spürbar ist – beispielsweise beim Anprobieren eines mit der Technologie ausgestatteten T-Shirts.

Outlast Technologies hat seine fresh2SKIN® Technologie erstmals erfolgreich auf zelluloseba-sierte Fasern wie Baumwolle und Viskose übertragen. Dadurch können Marken natürliche Materialien mit einem frischen Kühleffekt und langanhaltendem ausgeglichenen Mikroklima ausstatten.

Ein besonderer Fokus bei der Entwicklung lag darauf, die kühlende Technologie auf das Textil aufzutragen, ohne den ursprünglichen, natürlichen Griff der Materialien zu verändern. Outlast ist es gelungen, dass die Ausrüstung praktisch nicht spürbar ist und den glatten, flexiblen Charakter bewahrt, den Verbraucher von Baumwoll- und Viskosestoffen erwarten.

Der Nutzen ist ein sofortiges, angenehm kühles Gefühl, sobald das Textil die Haut berührt. Anders als viele textile Technologien, die für Konsumenten nicht wahrnehmbar sind, bietet fresh2SKIN® ein Kühlerlebnis, das sofort spürbar ist – beispielsweise beim Anprobieren eines mit der Technologie ausgestatteten T-Shirts.

Während das Textil beim Hautkontakt unmittelbar einen kühlenden Effekt erzeugt, helfen integrierte Mikrokapseln mit natürlichem Wachs, überschüssige Körperwärme aufzunehmen und bei sinkenden Temperaturen wieder abzugeben. Dadurch wird ein ausgeglicheneres Mikroklima un-terstützt und Schwitzen kann deutlich reduziert werden.

„Einen so natürlich wie möglichen Griff auf zellulosebasierten Fasern wie Baumwolle oder Viskose zu erreichen, war ein zentrales Ziel unseres Entwicklungsteams“, sagt Volker Schuster, Leiter Forschung & Entwicklung bei Outlast Technologies. „Unser Anspruch war es, die fresh2SKIN® Funktionalität zu integrieren, ohne den authentischen Charakter dieser Materialien zu beeinträchtigen. Das Ergebnis sind Textilien, die einen vollkommen natürlichen und gleichzeitig einen sofort spürbaren Kühlungseffekt bieten.“
Die Entwicklung eröffnet neue Möglichkeiten für Next-to-Skin-Anwendungen, beispielsweise für T-Shirts, Unterwäsche, Activewear, Schlafbekleidung und Bettwaren.

Quelle:

Outlast Technologies GmbH

Markus Huber-Lindinger (EREMA) und Arvind Mehta (AMTE Copyright: AIPMA
Markus Huber-Lindinger (EREMA) und Arvind Mehta (AMTE
17.03.2026

Neue Fachkräfte für das Kunststoffrecycling in Indien

EREMA und das Arvind Mehta Technology & Entrepreneurship Centre (AMTEC) der All India Plastics Manufacturers Association (AIPMA) haben am 5. Februar 2026 ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet und damit den Start eines neuen Recycling Skill Centers in Mumbai bekanntgegeben. Die Initiative setzt einen starken Impuls für eine praxisnahe Ausbildung im Kunststoffrecycling und leistet einen wichtigen Beitrag zum weiteren Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Indien.

Das neue Ausbildungszentrum entsteht bei AMTEC in Mumbai und wird Ende Mai 2026 eröffnet. Es zielt darauf ab, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften – insbesondere Bediener und Vorarbeiter – im Kunststoffrecycling langfristig abzusichern. Kern der Ausbildung ist ein 72-stündiger Lehrgang, der theoretische Grundlagen mit praxisnaher Schulung verbindet. Für den Trainingsbetrieb stellt EREMA eine INTAREMA® 605 TE Recyclingmaschine mit einer Kapazität von 50 bis 100 kg/h kostenlos zur Verfügung, sodass die Teilnehmenden unter realen industriellen Bedingungen lernen können.

EREMA und das Arvind Mehta Technology & Entrepreneurship Centre (AMTEC) der All India Plastics Manufacturers Association (AIPMA) haben am 5. Februar 2026 ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet und damit den Start eines neuen Recycling Skill Centers in Mumbai bekanntgegeben. Die Initiative setzt einen starken Impuls für eine praxisnahe Ausbildung im Kunststoffrecycling und leistet einen wichtigen Beitrag zum weiteren Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Indien.

Das neue Ausbildungszentrum entsteht bei AMTEC in Mumbai und wird Ende Mai 2026 eröffnet. Es zielt darauf ab, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften – insbesondere Bediener und Vorarbeiter – im Kunststoffrecycling langfristig abzusichern. Kern der Ausbildung ist ein 72-stündiger Lehrgang, der theoretische Grundlagen mit praxisnaher Schulung verbindet. Für den Trainingsbetrieb stellt EREMA eine INTAREMA® 605 TE Recyclingmaschine mit einer Kapazität von 50 bis 100 kg/h kostenlos zur Verfügung, sodass die Teilnehmenden unter realen industriellen Bedingungen lernen können.

Gemeinsame Initiative stärkt Ausbildung und Technologiekompetenz
„Wir freuen uns, Teil dieser Initiative zu sein, die ein starkes Signal für die Weiterentwicklung des Kunststoffrecyclings in Indien setzt. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Indien und Europa ist für eine nachhaltige gemeinsame Zukunft wesentlich“, betonte Markus Huber-Lindinger, Managing Director bei EREMA, während der Unterzeichnungszeremonie. „High-End-Technologie entfaltet ihr volles Potenzial dann, wenn sie von gut ausgebildeten Fachkräften betrieben wird. Mit diesem Zentrum leisten wir einen wichtigen Beitrag, um den Fachkräften von morgen eine optimale Basis für ihr Berufsleben zu schaffen.“

Arvin Mehta, Vorstandsvorsitzender von AIPMA, hob die Bedeutung der Partnerschaft ebenfalls lobend hervor: „Mit dem neuen Trainingszentrum schließen wir die bisher vorhandene Lücke zwischen theoretischer und praxisnaher Ausbildung. Die Zusammenarbeit mit EREMA ermöglicht es uns, den Studierenden Wissen direkt an industriellen Anlagen zu vermitteln und damit eine neue Qualität an Fachkräften für Indiens Recyclingindustrie hervorzubringen.“

Qualifizierte Fachkräfte für die Industrie von morgen
Der Lehrplan des Programms wird von AMTEC entwickelt und durch das praxisorientierte technische Know-how von EREMA fachlich unterstützt. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen nach Abschluss über fundiertes Wissen in der Bedienung und Wartung moderner Recyclinganlagen und sind damit bestens für den Einsatz in der Recyclingindustrie, insbesondere für die Arbeit an EREMA Anlagen, vorbereitet oder können ihr bereits vorhandenes Know-how erweitern. AMTEC fungiert als Bindeglied zur Industrie und unterstützt bei der Vermittlung von Beschäftigungsmöglichkeiten bei Mitgliedsunternehmen und Recyclern.

13.03.2026

WACKER erhöht Preise für Polymerprodukte deutlich

Der jüngste militärische Konflikt im Nahen Osten hat weltweit zu erheblichen Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten geführt. Infolgedessen sind die Preise für Öl, Erdgas, Rohstoffe und Logistik deutlich gestiegen. Das globale Polymergeschäft von WACKER sei von dieser Entwicklung besonders betroffen. 

Um die deutlich erhöhten Rohstoff- und Frachtkosten zu kompensieren, erhöht WACKER seine Preise für Polymerdispersionen, Harze und Polymerpulver mit Wirkung zum 1. April 2026. Das Ausmaß der notwendigen Preisanpassungen hängt davon ab, woher das jeweilige Produkt bezogen wird und welche vertraglichen Vereinbarungen bestehen. Von der Erhöhung betroffen sind in erster Linie Produkte, die von den Produktionsstandorten von WACKER in Europa und Asien bezogen werden.

Der jüngste militärische Konflikt im Nahen Osten hat weltweit zu erheblichen Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten geführt. Infolgedessen sind die Preise für Öl, Erdgas, Rohstoffe und Logistik deutlich gestiegen. Das globale Polymergeschäft von WACKER sei von dieser Entwicklung besonders betroffen. 

Um die deutlich erhöhten Rohstoff- und Frachtkosten zu kompensieren, erhöht WACKER seine Preise für Polymerdispersionen, Harze und Polymerpulver mit Wirkung zum 1. April 2026. Das Ausmaß der notwendigen Preisanpassungen hängt davon ab, woher das jeweilige Produkt bezogen wird und welche vertraglichen Vereinbarungen bestehen. Von der Erhöhung betroffen sind in erster Linie Produkte, die von den Produktionsstandorten von WACKER in Europa und Asien bezogen werden.

Weitere Informationen:
Wacker Polymere Preiserhöhung
Quelle:

Wacker Chemie AG

12.03.2026

Call for Papers zur ADD-ITC 2026

Dresden, 26. November - 27. November 2026
Keynote- und Fachvorträgen sowie Transfersessions mit hoher Industrierelevanz zu

Dresden, 26. November - 27. November 2026
Keynote- und Fachvorträgen sowie Transfersessions mit hoher Industrierelevanz zu

  • Deutsch-tschechisch-polnische Partnerschaften
    Kooperationen und gemeinsame Forschungsaktivitäten zwischen Deutschland, Polen und Tschechien mit Fokus auf die diesjährigen Themenschwerpunkte
  • Nachhaltige polymere Werkstoffsysteme und Funktionalisierung
    Nachhaltige, biobasierte und recycelte Polymermaterialien und -systeme Funktionalisierung von Fasern, Textilien und Verbundstrukturen Oberflächenmodifizierung, Smart Materials sowie Lebensdauer- und Kreislaufkonzepte 
  • Neue Maschinensysteme für faserverstärkte Strukturen und Composites
    Innovative Maschinen- und Anlagentechnik für textile Hochleistungs- und Faserverbundstrukturen
    Automatisierte Fertigung, Preforming- und Verarbeitungstechnologien
    Digital integrierte Produktionssysteme
  • Schutz- und Funktionstextilien
    Technische Textilien für Personen-, Infrastruktur- und Objektschutz
    Multifunktionale Schutzsysteme und interaktive faserbasierte Lösungen
    Prüfung, Normung und Zertifizierung
  • Trends in der Textilproduktion
    Recyclingtechnologien und zirkuläre Produktionskonzepte
    Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung
    Industrie 4.0 und ressourceneffiziente Produktionsstrategien
  • Technologietransfer – Von der Idee in die Praxis
    Erfolgreiche Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Prozesse
    Praxisbeispiele aus Kooperationsprojekten, insbesondere IGF/ ZIM sowie Innovationen aus Start-ups und KMU

Deadline Call for Papers: 30. April 2026

Kontakt
Cornelia Sennewald
Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik der TU Dresden
add-itc-2026@tu-dresden.de; Tel.: +49 (0)351 463 39315

Quelle:

ITA, Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University

11.03.2026

Erfolgreiche World Pultrusion Conference 2026

Vom 05. bis 06. März 2026 fand die 18. World Pultrusion Conference (WPC) in Valencia, Spanien, statt. Die Pultrusion, auch Strangziehverfahren genannt, ist ein hocheffizientes Verfahren zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffprofilen für unterschiedliche Anwendungen im Bau-/Infrastruktur- und Transportbereich.

Rund 120 Teilnehmende aus der ganzen Welt waren auf der Konferenz vertreten. Insgesamt präsentierten 27 Referierende in 26 Fachvorträgen aktuelle Entwicklungen, Technologien und Anwendungen rund um pultrudierte Faserverbundwerkstoffe. Das internationale Fachpublikum setzte sich aus Expert:innen von Industrie, Forschung und Anwendung zusammen.

Vom 05. bis 06. März 2026 fand die 18. World Pultrusion Conference (WPC) in Valencia, Spanien, statt. Die Pultrusion, auch Strangziehverfahren genannt, ist ein hocheffizientes Verfahren zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffprofilen für unterschiedliche Anwendungen im Bau-/Infrastruktur- und Transportbereich.

Rund 120 Teilnehmende aus der ganzen Welt waren auf der Konferenz vertreten. Insgesamt präsentierten 27 Referierende in 26 Fachvorträgen aktuelle Entwicklungen, Technologien und Anwendungen rund um pultrudierte Faserverbundwerkstoffe. Das internationale Fachpublikum setzte sich aus Expert:innen von Industrie, Forschung und Anwendung zusammen.

Das Vortragsprogramm deckte ein breites Spektrum an Themen ab, darunter aktuelle Marktentwicklungen, innovative Anwendungen sowie neue Material- und Prozessentwicklungen. Ein besonderer Fokus lag auf Nachhaltigkeitsaspekten, der Weiterentwicklung von Pultrusionsprozessen – insbesondere im Bereich thermoplastischer Systeme – sowie neuen Einsatzmöglichkeiten der Technologie beispielsweise im Bauwesen, in der Infrastruktur oder in Hightech-Anwendungen. Damit bot die Konferenz eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch über Trends und Zukunftsperspektiven der Pultrusionsindustrie.
 
Als größtes Event in Europa zum Thema Pultrusion findet die englischsprachige Konferenz alle zwei Jahre in einem europäischen Land mit Bedeutung für die Pultrusions-Industrie statt und wird von der European Pultrusion Technology Association (EPTA) organisiert – in Kooperation mit der American Composites Manufacturers Association (ACMA). 

Die 19. Ausgabe der WPC findet 2028 in Istanbul (Türkei) statt.

Quelle:

AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V. 

Ecodown Fibers T2T Foto Thermore
11.03.2026

Ecodown Fibers T2T: Wärmeleistung aus Polyesterabfällen

Thermore, ein führender Anbieter von Wärmefüllmaterialien für Bekleidung, kündigt die Markteinführung von Ecodown Fibers T2T an, einer Innovation, entwickelt aus Materialien von Sekundärrohstoffen (SRM). Eine lose Faser-Lösung verwandelt Polyesterabfälle aus der textilen Lieferkette in eine leistungsstarke technologische Ressource. 

Thermore, ein führender Anbieter von Wärmefüllmaterialien für Bekleidung, kündigt die Markteinführung von Ecodown Fibers T2T an, einer Innovation, entwickelt aus Materialien von Sekundärrohstoffen (SRM). Eine lose Faser-Lösung verwandelt Polyesterabfälle aus der textilen Lieferkette in eine leistungsstarke technologische Ressource. 

Das Mailänder Unternehmen hat das Umweltbewusstsein in den Bereichen Materialien, Effizienz und Langlebigkeit in seiner DNA verankert: „Ich leite und koordiniere die Thermore-Forschungsgruppe seit Jahren persönlich und das Thema Kreislaufwirtschaft und Textil-zu-Textil ist seit langem Gegenstand der Forschung unseres Teams“ , sagt Patrizio Siniscalchi, Geschäftsführer von Thermore. „Vor über vierzig Jahren waren wir Vorreiter bei der Verwendung von recycelten Fasern aus PET-Flaschen; heute entwickelt sich dieser Ansatz weiter zum Recycling von Textilabfällen, dessen zweite Generation Ecodown Fibers T2T bereits darstellt. Im Gegensatz zum üblichen Downcycling, das die Textilverwertung oft kennzeichnet, ist diese Lösung einzigartig: Sie bietet die gleiche Qualität, die das gesamte Thermore-Sortiment auszeichnet – ein Wert, der durch internationale Zertifizierungen wie GRS, Bluesign und OEKO-TEX® Standard 100 garantiert wird.“ 

Die Technologie hinter Ecodown Fibers T2T verwandelt Polyesterabfälle dank einer Mischung aus 100% recycelten Polyesterfasern in weiche, leistungsstarke Füllung: eine Kombination aus 80% industriellen Textilabfällen und 20% PET-Flaschen aus dem Endverbraucherbereich. Der ökologische Wert wird durch hervorragende technische Eigenschaften ergänzt, die sich durch hohes Volumen und Weichheit auszeichnen und optimalen Wärmekomfort garantieren. Die vielseitige Faser kann in Kanäle eingeblasen oder manuell verarbeitet werden. Ihre Struktur ist so konzipiert, dass sie dauerhaft stabil bleibt und das Risiko des Verklumpens reduziert. 

Thermore® Ecodown Fibers T2T ist GRS (Global Recycled Standard) zertifiziert. Dies bestätigt den Anteil an recycelten Materialien und gewährleistet die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette. Das Produkt erfüllt die Kriterien der Bluesign®- und OEKO-TEX® Standard 100-Zertifizierungen.