Aus der Branche

Zurücksetzen
Neue Wissensplattform für Markt- und Zukunftsanalysen Bild KI-generiert, Messe Düsseldorf
12.03.2026

drupa insights: Neue Wissensplattform für Markt- und Zukunftsanalysen

Ab sofort startet mit drupa insights eine neue digitale Wissensplattform der drupa. Die Weltleitmesse für Printing Solutions erweitert so ihr Informationsangebot um fortlaufende Markt- und Zukunftsanalysen für die internationale Print- und Verpackungsindustrie.

Das Format entsteht in Kooperation mit Alliance Insights, dem Research-Bereich der PRINTING United Alliance. Der Zugang erfolgt nach einmaliger, kostenfreier Registrierung über die drupa-Website.

drupa insights bietet vertiefende Analysen zu technologischen Entwicklungen, Marktveränderungen und wirtschaftlichen Perspektiven. Grundlage sind internationale Studien und Untersuchungen, die auf die Anforderungen einer sich dynamisch wandelnden Print- und Packaging-Industrie ausgerichtet sind. Zum Start stehen drei zentrale Themenfelder im Fokus: die wachsende Bedeutung von Etiketten- und Verpackungsdruck, der Fortschritt im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik sowie die zunehmende Automatisierung von Produktionsprozessen.

Ab sofort startet mit drupa insights eine neue digitale Wissensplattform der drupa. Die Weltleitmesse für Printing Solutions erweitert so ihr Informationsangebot um fortlaufende Markt- und Zukunftsanalysen für die internationale Print- und Verpackungsindustrie.

Das Format entsteht in Kooperation mit Alliance Insights, dem Research-Bereich der PRINTING United Alliance. Der Zugang erfolgt nach einmaliger, kostenfreier Registrierung über die drupa-Website.

drupa insights bietet vertiefende Analysen zu technologischen Entwicklungen, Marktveränderungen und wirtschaftlichen Perspektiven. Grundlage sind internationale Studien und Untersuchungen, die auf die Anforderungen einer sich dynamisch wandelnden Print- und Packaging-Industrie ausgerichtet sind. Zum Start stehen drei zentrale Themenfelder im Fokus: die wachsende Bedeutung von Etiketten- und Verpackungsdruck, der Fortschritt im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik sowie die zunehmende Automatisierung von Produktionsprozessen.

Vom Global Trends Report zum Premium Content-Hub
Mit drupa insights wird das Konzept des bisherigen Global Trends Reports in eine fortlaufende digitale Veröffentlichungsform überführt. An die Stelle eines jährlichen Berichts tritt ein regelmäßig aktualisiertes Angebot, das Entwicklungen zeitnah aufgreift und einordnet. Zugleich ist drupa insights Teil der strategischen Neuausrichtung der drupa 2028: Als Bestandteil des thematischen Clusters LEARN stärkt das Format den Wissens- und Analysebereich bereits im Vorfeld der Messe.

Strategische Partnerschaft mit PRINTING United Alliance vertieft
drupa insights basiert auf der bestehenden Zusammenarbeit zwischen der drupa und der PRINTING United Alliance. Sabine Geldermann, Director drupa, Portfolio Print Technologies der Messe Düsseldorf, erklärt:
„Mit drupa insights bündeln wir internationale Expertise und schaffen eine verlässliche Grundlage für fundierte Markt- und Zukunftsanalysen. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, den Wandel der Industrie strategisch zu gestalten.“ Nathan Safran, Vice President, Research Alliance Insights, ergänzt: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der drupa dieses neue Format umzusetzen, das vertiefte Einblicke in die Entwicklung der Branche ermöglicht und praxisnahe Entscheidungsgrundlagen liefert.“

Mit drupa insights stärkt die drupa ihre Rolle als zentraler Ort für Wissenstransfer und Vernetzung über den gesamten Innovationszyklus hinweg. Die Inhalte richten sich an Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Druck- und Verpackungsindustrie – von Druckdienstleistern und Maschinenherstellern über Technologieanbieter und Agenturen bis hin zu Brand Ownern, Designerinnen, Designern und Medienvertreterinnen und -vertretern.

12.03.2026

BTE: "Konsequente Regulierung asiatischer Onlineplattformen überfällig"

Der BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren appelliert an die Bundesregierung und die EU, umgehend wirksame und konsequente Maßnahmen gegen den massenhaften Import schadstoffbelasteter Billigware über asiatische Onlineplattformen wie Temu und Shein zu ergreifen.
 
Der stationäre Modehandel steht infolge anhaltender Konsumzurückhaltung, dauerhaft hoher Energiepreise und einer stetig wachsenden Bürokratielast bereits unter erheblichem Druck. Hinzu treten zunehmende Wettbewerbsverzerrungen durch Onlineplattformen aus Drittstaaten, die sich systematisch und folglich ganz bewusst der Einhaltung europäischer Produkt-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards entziehen. Der regelkonform arbeitende Handel bleibe damit schutzlos zurück und werde faktisch von Politik und Aufsichtsbehörden im Stich gelassen.
 

Der BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren appelliert an die Bundesregierung und die EU, umgehend wirksame und konsequente Maßnahmen gegen den massenhaften Import schadstoffbelasteter Billigware über asiatische Onlineplattformen wie Temu und Shein zu ergreifen.
 
Der stationäre Modehandel steht infolge anhaltender Konsumzurückhaltung, dauerhaft hoher Energiepreise und einer stetig wachsenden Bürokratielast bereits unter erheblichem Druck. Hinzu treten zunehmende Wettbewerbsverzerrungen durch Onlineplattformen aus Drittstaaten, die sich systematisch und folglich ganz bewusst der Einhaltung europäischer Produkt-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards entziehen. Der regelkonform arbeitende Handel bleibe damit schutzlos zurück und werde faktisch von Politik und Aufsichtsbehörden im Stich gelassen.
 
Zahlreiche Untersuchungen und Recherchen belegten fortlaufend, dass über Plattformen wie Temu und Shein Textilien, Schuhe und Accessoires mit erhöhten Konzentrationen gesundheitsgefährdender Chemikalien innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden. Aktuelle Untersuchungen des Bremer Umweltinstituts zeigen, dass 25 von 31 geprüften textilen Produkten die Grenzwerte der EU-Chemikalienverordnung REACH überschritten. Bereits 2025 hatte die Stiftung Warentest auf mangelhafte Produkte hingewiesen, die nicht den geltenden EU-Standards entsprechen.
 
„Es ist eine Farce, wenn Plattformen wiederholt Lippenbekenntnisse zur Einhaltung europäischer Produktstandards abgeben, während gleichzeitig erhebliche systematische Verstöße festgestellt werden“, äußert BTE-Präsident Mark Rauschen. Denn trotz wiederholter öffentlicher Kritik reagieren Onlineplattformen wie Temu und Shein erst nach dem Aufdecken erheblicher Produktmängel und unter öffentlichem Druck. „Dies ist ein Zustand, der nicht länger hingenommen werden kann – die Grenze ist überschritten und es stellt sich die Frage, wie oft solche Zusagen noch folgenlos bleiben sollen“, so Rauschen.
 
Die von den Plattformen mitunter angeführten Hinweise, beanstandete Produkte weltweit von ihren Verkaufsportalen entfernt zu haben, sowie die vermeintlichen Zusicherungen einer Stärkung der Mechanismen zur Durchsetzung von EU-Produktstandards bleiben aus Sicht des BTE völlig wirkungslos. „Ein Geschäftsmodell, das ausschließlich nach öffentlichem Druck reagiert, kann keinen verlässlichen Verbraucher-, Gesundheits- sowie Umweltschutz – entsprechend den hohen EU-Standards – gewährleisten.“
 
Vor diesem Hintergrund begrüßt der BTE, dass die Europäische Kommission nach dem Skandal um rechtswidrige Produkte auf der Plattform Shein Konsequenzen gezogen hat. „Mit der Einleitung eines Verfahrens auf Grundlage des Digital Services Act wird das notwendige Signal gesetzt. Gleichwohl handelt es sich dabei nicht um einen Selbstläufer“, so Rauschen. Aus Sicht des BTE sind nun konsequente Kontrollen bei der Einfuhr von Waren auf den EU Markt und damit eine deutlich stärkere Marktüberwachung sowie die Schließung bestehender Regulierungs  und Vollzugslücken sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zwingend erforderlich. Vor diesem Hintergrund setzte sich der BTE bereits für die frühzeitige Abschaffung der 150-Euro-Zollfreigrenze ein und fordert nun eine schnelle und konsequente Umsetzung ohne Ausnahmen. 
 
Unabdingbar sei ein echtes Level Playing Field für alle Marktteilnehmer. Die Geschäftspraktiken einzelner Plattformen wirken sich im gleichen Maße auf Handel, Hersteller und weitere Wirtschaftsakteure aus, wie vor allem der Handelsverband Deutschland (HDE) in den letzten Monaten deutlich machte. HDE-Präsident Alexander von Preen hat wiederholt betont, dass fairer Wettbewerb nur dann möglich sei, wenn Anbieter wie Temu und Shein bei Verstößen gegen europäische Gesetze konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Aus Sicht des BTE sind folglich Berlin und Brüssel nun am Zug, Handel und Verbraucher endlich zu schützen.

Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

12.03.2026

Sonderangebote in Gefahr - Einzelhandel fordert Änderung der Preisangaben-Richtlinie

Preisaktionen im Einzelhandel könnten in Zukunft seltener werden, so der HDE. Grund sind neue rechtliche Vorgaben: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte zur Preisangaben-Richtlinie geurteilt, dass Preiswerbung faktisch nur noch zulässig ist, wenn der reduzierte Preis niedriger ist als der günstigste Preis der letzten 30 Tage. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie des Instituts für Handelsforschung an der Universität Köln (IFH), die im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) erstellt wurde, belegt die damit verbundenen negativen Folgen für Handel und Verbraucher. Der HDE fordert deshalb Änderungen an der EU-Preisangaben-Richtlinie.

„Preisaktionen im Einzelhandel intensivieren den Wettbewerb, fördern Preisvergleiche und tragen zur Verbraucherwohlfahrt bei. Aktionspreise sind dabei nicht nur ein kurzfristig wirksames Verkaufsinstrument, sondern bieten den Kunden dauerhaft günstige Preise. Wer die Axt an die rechtliche Zulässigkeit vieler Sonderangebote legt, erweist den Handelsunternehmen und den Verbrauchern einen echten Bärendienst“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Preisaktionen im Einzelhandel könnten in Zukunft seltener werden, so der HDE. Grund sind neue rechtliche Vorgaben: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte zur Preisangaben-Richtlinie geurteilt, dass Preiswerbung faktisch nur noch zulässig ist, wenn der reduzierte Preis niedriger ist als der günstigste Preis der letzten 30 Tage. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie des Instituts für Handelsforschung an der Universität Köln (IFH), die im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) erstellt wurde, belegt die damit verbundenen negativen Folgen für Handel und Verbraucher. Der HDE fordert deshalb Änderungen an der EU-Preisangaben-Richtlinie.

„Preisaktionen im Einzelhandel intensivieren den Wettbewerb, fördern Preisvergleiche und tragen zur Verbraucherwohlfahrt bei. Aktionspreise sind dabei nicht nur ein kurzfristig wirksames Verkaufsinstrument, sondern bieten den Kunden dauerhaft günstige Preise. Wer die Axt an die rechtliche Zulässigkeit vieler Sonderangebote legt, erweist den Handelsunternehmen und den Verbrauchern einen echten Bärendienst“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Aufgrund europäischer Vorgaben müssen Einzelhändler in Deutschland seit der letzten Novelle der Preisangaben-Verordnung bei der Werbung mit Preisherabsetzungen den niedrigsten Preis angeben, den sie in den letzten 30 Tagen für die reduzierte Ware verlangt haben. Der EuGH urteilte vor einem guten Jahr, dass Preiswerbung in der Praxis somit nur noch rechtskonform möglich ist, wenn der reduzierte Preis geringer ist als der günstigste Preis der letzten 30 Tage. „In der Praxis kann und darf ein Händler daher dasselbe Produkt nur noch alle 30 Tage mit einem günstigen Preis bewerben“, so Genth weiter. Die aktuelle IFH-Studie macht aber deutlich, dass in der Vergangenheit viele Produkte häufiger im Preis herabgesetzt und beworben wurden. „Besonders für Haushalte mit niedrigem Einkommen haben Preisaktionen eine hohe Bedeutung und tragen zur Wohlstandssicherung durch finanzielle Entlastung bei“, so Genth.

Wegen der neuen Rechtslage verbunden mit der Rechtsprechung des EuGH erwarten die Autoren der Studie, dass Preisaktionen in Zukunft seltener durchgeführt werden. „Das wird sich negativ auf den Preiswettbewerb und die Konsumentenwohlfahrt auswirken“, stellt Genth fest. Insbesondere für einkommensschwächere Haushalte seien Wohlfahrtsverluste wahrscheinlich. Genth konstatiert daher: „Die EU hat mit der neuen Regulierung den Wettbewerb und die Verbraucherinteressen vollkommen aus den Augen verloren“. Die neue Vorgabe für die Preiswerbung in der EU-Richtlinie sei nicht nur überflüssig, sondern schädlich.

„Die Koalitionsparteien haben vereinbart, umfassend Bürokratie abzubauen und überflüssige Regelungen zu streichen“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer. Nun seien die Koalitionspartner aufgefordert, diesen Worten Taten folgen zu lassen. Genth: „Der Brüsseler Regulierungswahn muss ein Ende finden. Wir brauchen auf EU-Ebene eine Änderung der Preisangaben-Richtlinie.“

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

11.03.2026

Hohe Energiepreise: Stromsteuer für alle senken

Der Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt die Forderung der EU-Kommission, die Stromsteuer für alle auf das zulässige Minimum abzusenken.

„Die Kosten müssen runter. Da ist der Bereich Energie auch im Einzelhandel in den letzten Jahren einfach zu teuer geworden. Es ist allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag endlich einlöst und die Stromsteuer für alle senkt. Das darf kein Privileg für einige Wirtschaftszweige bleiben. Die EU-Kommission hat verstanden, dass hohe Strom- und Energiepreise Kaufkraft und Wachstum unmittelbar belasten.  Jetzt muss die Bundesregierung rasch entsprechend handeln“, so HDE-Präsident Alexander von Preen.

Der HDE setzt sich seit Jahren für eine Stromsteuersenkung für Privatverbraucher und alle Unternehmen ein. „Für die Handelsunternehmen wäre das in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein doppelt positiver Impuls. Sinkt die Stromsteuer, sinken die Kosten in den Unternehmen und bei den Verbrauchern. Dadurch bleibt den Menschen mehr Geld für den Konsum, was unmittelbar für dringend notwendige Wachstumsimpulse sorgt“, so von Preen weiter.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt die Forderung der EU-Kommission, die Stromsteuer für alle auf das zulässige Minimum abzusenken.

„Die Kosten müssen runter. Da ist der Bereich Energie auch im Einzelhandel in den letzten Jahren einfach zu teuer geworden. Es ist allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag endlich einlöst und die Stromsteuer für alle senkt. Das darf kein Privileg für einige Wirtschaftszweige bleiben. Die EU-Kommission hat verstanden, dass hohe Strom- und Energiepreise Kaufkraft und Wachstum unmittelbar belasten.  Jetzt muss die Bundesregierung rasch entsprechend handeln“, so HDE-Präsident Alexander von Preen.

Der HDE setzt sich seit Jahren für eine Stromsteuersenkung für Privatverbraucher und alle Unternehmen ein. „Für die Handelsunternehmen wäre das in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein doppelt positiver Impuls. Sinkt die Stromsteuer, sinken die Kosten in den Unternehmen und bei den Verbrauchern. Dadurch bleibt den Menschen mehr Geld für den Konsum, was unmittelbar für dringend notwendige Wachstumsimpulse sorgt“, so von Preen weiter.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland 

11.03.2026

Erfolgreiche World Pultrusion Conference 2026

Vom 05. bis 06. März 2026 fand die 18. World Pultrusion Conference (WPC) in Valencia, Spanien, statt. Die Pultrusion, auch Strangziehverfahren genannt, ist ein hocheffizientes Verfahren zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffprofilen für unterschiedliche Anwendungen im Bau-/Infrastruktur- und Transportbereich.

Rund 120 Teilnehmende aus der ganzen Welt waren auf der Konferenz vertreten. Insgesamt präsentierten 27 Referierende in 26 Fachvorträgen aktuelle Entwicklungen, Technologien und Anwendungen rund um pultrudierte Faserverbundwerkstoffe. Das internationale Fachpublikum setzte sich aus Expert:innen von Industrie, Forschung und Anwendung zusammen.

Vom 05. bis 06. März 2026 fand die 18. World Pultrusion Conference (WPC) in Valencia, Spanien, statt. Die Pultrusion, auch Strangziehverfahren genannt, ist ein hocheffizientes Verfahren zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffprofilen für unterschiedliche Anwendungen im Bau-/Infrastruktur- und Transportbereich.

Rund 120 Teilnehmende aus der ganzen Welt waren auf der Konferenz vertreten. Insgesamt präsentierten 27 Referierende in 26 Fachvorträgen aktuelle Entwicklungen, Technologien und Anwendungen rund um pultrudierte Faserverbundwerkstoffe. Das internationale Fachpublikum setzte sich aus Expert:innen von Industrie, Forschung und Anwendung zusammen.

Das Vortragsprogramm deckte ein breites Spektrum an Themen ab, darunter aktuelle Marktentwicklungen, innovative Anwendungen sowie neue Material- und Prozessentwicklungen. Ein besonderer Fokus lag auf Nachhaltigkeitsaspekten, der Weiterentwicklung von Pultrusionsprozessen – insbesondere im Bereich thermoplastischer Systeme – sowie neuen Einsatzmöglichkeiten der Technologie beispielsweise im Bauwesen, in der Infrastruktur oder in Hightech-Anwendungen. Damit bot die Konferenz eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch über Trends und Zukunftsperspektiven der Pultrusionsindustrie.
 
Als größtes Event in Europa zum Thema Pultrusion findet die englischsprachige Konferenz alle zwei Jahre in einem europäischen Land mit Bedeutung für die Pultrusions-Industrie statt und wird von der European Pultrusion Technology Association (EPTA) organisiert – in Kooperation mit der American Composites Manufacturers Association (ACMA). 

Die 19. Ausgabe der WPC findet 2028 in Istanbul (Türkei) statt.

Quelle:

AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V. 

Grafik IntelligentVisualDesing, Pixabay
11.03.2026

Nach Landtagswahl: Südwesttextil fordert klare Weichenstellungen für die Wirtschaft

Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie gratuliert Südwesttextil Cem Özdemir und Bündnis 90/Die Grünen zum Erfolg bei der Landtagswahl am letzten Sonntag. Das Ergebnis bewertet Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Positiv ist die deutlich höhere Wahlbeteiligung und, dass sich GRÜNE und CDU insgesamt die Mehrheit gesichert haben. Trotzdem liegt auf der Hand, dass sich in diesem Superwahljahr daraus auch Diskussionsbedarf für die Parteien im Bund ergibt. Sowohl die künftige Landes-, wie auch die aktuelle Bundesregierung wissen, dass wir von der versprochenen Wirtschaftswende noch weit entfernt sind, ebenso wie von einer ambitionierten Reformagenda. Wir erwarten, dass die in den letzten Jahren insgesamt konstruktive Zusammenarbeit von GRÜNEN und CDU schnellstmöglich in Koalitionsverhandlungen fortgesetzt wird, die sich auf das Wesentliche konzentrieren.“ 

Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie gratuliert Südwesttextil Cem Özdemir und Bündnis 90/Die Grünen zum Erfolg bei der Landtagswahl am letzten Sonntag. Das Ergebnis bewertet Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Positiv ist die deutlich höhere Wahlbeteiligung und, dass sich GRÜNE und CDU insgesamt die Mehrheit gesichert haben. Trotzdem liegt auf der Hand, dass sich in diesem Superwahljahr daraus auch Diskussionsbedarf für die Parteien im Bund ergibt. Sowohl die künftige Landes-, wie auch die aktuelle Bundesregierung wissen, dass wir von der versprochenen Wirtschaftswende noch weit entfernt sind, ebenso wie von einer ambitionierten Reformagenda. Wir erwarten, dass die in den letzten Jahren insgesamt konstruktive Zusammenarbeit von GRÜNEN und CDU schnellstmöglich in Koalitionsverhandlungen fortgesetzt wird, die sich auf das Wesentliche konzentrieren.“ 

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hat Südwesttextil unter dem Leitmotiv „Struktur zeigen – für einen Standort, der zusammenhält“ fünf zentrale landespolitische Handlungsfelder und dazugehörige Forderungen formuliert. Ein entschiedenes Handeln für die Wirtschaft steht dabei ebenso auf der Agenda wie ein deutlich ambitionierterer Abbau von Bürokratie, für den sich die zukünftige Landesregierung ebenfalls in Berlin und Brüssel einsetzen muss. Denn die Textil- und Bekleidungsindustrie blickt auf ein schwieriges Jahr 2025 zurück. Auch wenn sich spezialisierte Segmente wie technische Textilien oder Wäsche vergleichsweise gut behaupten konnten, zeigen die Zahlen einen gravierenden Strukturwandel. Die Textilindustrie verzeichnete 2025 einen Beschäftigungsrückgang von 6,6 Prozent. Der Umsatz sank um 3,5 Prozent. 

Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner fasst zusammen: „Vom Wahlergebnis kann kein ‚Weiter so‘ ausgehen – wir brauchen mehr als ein wohlwollendes Management des Status Quo, damit wir industrielle Wertschöpfung und Wohlstand in Baden-Württemberg sichern können. Der Koalitionsvertrag muss ambitioniert, hart in der Sache und verantwortungsvoll verhandelt werden.“

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V. 

Ecodown Fibers T2T Foto Thermore
11.03.2026

Ecodown Fibers T2T: Wärmeleistung aus Polyesterabfällen

Thermore, ein führender Anbieter von Wärmefüllmaterialien für Bekleidung, kündigt die Markteinführung von Ecodown Fibers T2T an, einer Innovation, entwickelt aus Materialien von Sekundärrohstoffen (SRM). Eine lose Faser-Lösung verwandelt Polyesterabfälle aus der textilen Lieferkette in eine leistungsstarke technologische Ressource. 

Thermore, ein führender Anbieter von Wärmefüllmaterialien für Bekleidung, kündigt die Markteinführung von Ecodown Fibers T2T an, einer Innovation, entwickelt aus Materialien von Sekundärrohstoffen (SRM). Eine lose Faser-Lösung verwandelt Polyesterabfälle aus der textilen Lieferkette in eine leistungsstarke technologische Ressource. 

Das Mailänder Unternehmen hat das Umweltbewusstsein in den Bereichen Materialien, Effizienz und Langlebigkeit in seiner DNA verankert: „Ich leite und koordiniere die Thermore-Forschungsgruppe seit Jahren persönlich und das Thema Kreislaufwirtschaft und Textil-zu-Textil ist seit langem Gegenstand der Forschung unseres Teams“ , sagt Patrizio Siniscalchi, Geschäftsführer von Thermore. „Vor über vierzig Jahren waren wir Vorreiter bei der Verwendung von recycelten Fasern aus PET-Flaschen; heute entwickelt sich dieser Ansatz weiter zum Recycling von Textilabfällen, dessen zweite Generation Ecodown Fibers T2T bereits darstellt. Im Gegensatz zum üblichen Downcycling, das die Textilverwertung oft kennzeichnet, ist diese Lösung einzigartig: Sie bietet die gleiche Qualität, die das gesamte Thermore-Sortiment auszeichnet – ein Wert, der durch internationale Zertifizierungen wie GRS, Bluesign und OEKO-TEX® Standard 100 garantiert wird.“ 

Die Technologie hinter Ecodown Fibers T2T verwandelt Polyesterabfälle dank einer Mischung aus 100% recycelten Polyesterfasern in weiche, leistungsstarke Füllung: eine Kombination aus 80% industriellen Textilabfällen und 20% PET-Flaschen aus dem Endverbraucherbereich. Der ökologische Wert wird durch hervorragende technische Eigenschaften ergänzt, die sich durch hohes Volumen und Weichheit auszeichnen und optimalen Wärmekomfort garantieren. Die vielseitige Faser kann in Kanäle eingeblasen oder manuell verarbeitet werden. Ihre Struktur ist so konzipiert, dass sie dauerhaft stabil bleibt und das Risiko des Verklumpens reduziert. 

Thermore® Ecodown Fibers T2T ist GRS (Global Recycled Standard) zertifiziert. Dies bestätigt den Anteil an recycelten Materialien und gewährleistet die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette. Das Produkt erfüllt die Kriterien der Bluesign®- und OEKO-TEX® Standard 100-Zertifizierungen. 

11.03.2026

BSI und bevh bündeln Kräfte in strategischer Partnerschaft

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) und der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) bündeln ihre Kompetenzen in einer strategischen Partnerschaft. Ziel ist es, zentrale Themen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Produktion und Beschaffung bis hin zum digitalen Vertrieb – gemeinsam voranzubringen und politisch wie kommunikativ stärker zu positionieren. 
 
Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) ist der 1910 gegründete Unternehmensverband der deutschen Sportartikelhersteller, -großhändler und -Importeure. Ihm gehören rund 170 führende meist mittelständisch geprägte Firmen mit 220 Marken an; unter ihnen internationale Marktführer verschiedener Branchen. Die im BSI organisierten Unternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 35 Milliarden Euro.

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) und der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) bündeln ihre Kompetenzen in einer strategischen Partnerschaft. Ziel ist es, zentrale Themen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Produktion und Beschaffung bis hin zum digitalen Vertrieb – gemeinsam voranzubringen und politisch wie kommunikativ stärker zu positionieren. 
 
Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) ist der 1910 gegründete Unternehmensverband der deutschen Sportartikelhersteller, -großhändler und -Importeure. Ihm gehören rund 170 führende meist mittelständisch geprägte Firmen mit 220 Marken an; unter ihnen internationale Marktführer verschiedener Branchen. Die im BSI organisierten Unternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 35 Milliarden Euro.

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ist die Branchenvereinigung der Interaktiven Händler (d.h. der Online- und Versandhändler). Neben den Versendern sind dem bevh auch namhafte Dienstleister angeschlossen. Nach Fusionen mit dem Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel und dem Bundesverband der Deutschen Versandbuchhändler, repräsentiert der bevh die kleinen und großen Player und rund 90 Prozent des Umsatzes der Branche im Endkundengeschäft.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die politische Interessenvertretung und Networking-Aktivitäten wie Messen und Branchenevents. Auch in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stimmen sich beide Verbände künftig enger ab, um relevante Themen koordiniert zu platzieren. Zudem prüfen BSI und bevh, inwieweit Marktdaten, Studien und Services gemeinsam erarbeitet und veröffentlicht werden können.  
 
Seitens des BSI wird die Partnerschaft als wichtiger strategischer Schritt bewertet. BSI-Geschäftsführer Stefan Rosenkranz erklärt: „Die Verbindung von Industriekompetenz und digitaler Marktexpertise eröffnet neue Perspektiven für unsere Mitgliedsunternehmen. Die engere Abstimmung schafft eine solide Basis, um die Interessen der Sportartikelbranche in einem zunehmend digitalisierten Umfeld wirkungsvoll zu vertreten.“  
 
„Unsere Verbände rücken näher zusammen, um die Stärken des jeweils anderen besser kennen- und nutzen zu lernen. Der Fokus des bevh im digitalen Endkundengeschäft ist wichtig für Sportartikelhersteller, die digitale Kanäle für direkte Verkaufs- und Markenerlebnisse mit ihren Händlern und Kunden aufbauen. Der BSI und seine Mitgliedsunternehmen haben ihren Schwerpunkt in den Produktions- und Einkaufs-Prozessen. Die Ergänzung von beidem schafft eine starke Wissens- und Politikplattform, die den E-Commerce in seiner Gesamtheit betrachtet“, freut sich bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer.  
 
So stärken beide Verbände ihre Rolle als Impulsgeber für wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen im Sport- und E-Commerce-Sektor. 

Tarifrunde Textil Nord-Ost 2026 Gerd Altmann, Pixabay
11.03.2026

Tarifrunde Textil Nord-Ost 2026: „IG Metall überfordert ostdeutsche Textilindustrie“

Stellenabbau, Arbeitslosenzahlen auf höchstem Wert seit 12 Jahren, Insolvenzen und Produktionsverlagerungen ins Ausland, drastisch steigende Lohnnebenkosten und seit 2022 Energiepreise auf Spitzenniveau. Diese Hiobsbotschaften gehören mittlerweile zum Alltag der deutschen Wirtschaft und der Betriebe der Textilindustrie.

Stellenabbau, Arbeitslosenzahlen auf höchstem Wert seit 12 Jahren, Insolvenzen und Produktionsverlagerungen ins Ausland, drastisch steigende Lohnnebenkosten und seit 2022 Energiepreise auf Spitzenniveau. Diese Hiobsbotschaften gehören mittlerweile zum Alltag der deutschen Wirtschaft und der Betriebe der Textilindustrie.

Am Dienstag, dem 10. März 2026, startete die Tarifrunde Textil Nord-Ost 2026 mit der ersten Verhandlung in Chemnitz. Die Arbeitnehmerseite war mit 14 Teilnehmern aus den Reihen der IG Metall und der Betriebsräte vertreten. Die acht anwesenden Mitglieder des Tarif- und Sozialausschusses des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti) wurden unterstützt durch die für Tarifpolitik verantwortliche Verbandsjuristin des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. (textil+mode) und die für Tarifrecht zuständige Verbandsjuristin des vti.
 
Nach der internen Vorberatung der Tarifpartner erfolgte mit einem ersten gemeinsamen Gespräch die Vorstellung und Begründung der Forderungen durch die IG Metall. Dabei bezog sie sich auf das Forderungsschreiben vom 23. Februar 2026, welches der Arbeitgeberseite erst verzögert und damit erst eine Woche vor Verhandlungsbeginn am 3. März 2026 zuging. Der Arbeitgeberseite blieb deshalb keine Zeit zur Ausarbeitung eines Angebots.
 
Mit ihrer Forderung nach 5,0 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten zeige die IG Metall, so der vti, ein mangelndes Gespür für die aktuelle wirtschaftliche Realität.
 
Die wirtschaftliche Lage sei in der Branche immens angespannt, Negativ-Zahlen nehmen kein Ende. Die Textilunternehmen verzeichneten über die vergangenen fünf Jahre reale Umsatzeinbußen von über 20 Prozent. Sämtliche Kennzahlen seien wieder im Minus: Beschäftigung, inländische Produktion, Export, Auftragseingänge und -bestände. Besonders alarmierend sei jedoch, dass die Zahl der Betriebe im vergangenen Jahr noch einmal deutlich gesunken ist: bei Textil bundesweit um 6,5 Prozent.
 
Zwar ist nach zwei Rezessionsjahren die gesamtdeutsche Wirtschaft in 2025 wieder leicht gewachsen. Im Verarbeitenden Gewerbe, zu dem die Textilindustrie zählt, gilt dies nicht. Hier wurde 2025 im dritten Jahr in Folge weniger erwirtschaftet. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent ab. Die Zahl der Erwerbstätigen im Verarbeitenden Gewerbe sank ebenfalls erneut.

Nach einem ersten Austausch der Positionen verständigten sich die Vertreter des vti und der IG Metall darauf, die Verhandlungen am 24. März 2026 fortzusetzen. Die Friedenspflicht für die aktuelle Tarifrunde endet am 31. März 2026.

Quelle:

Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.