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Designers Village (c) Messe Düsseldorf
Designers Village
07.02.2026

Sonderflächen der EuroShop 2026: Erlebnisräume für den Handel

Vom 22. bis 26. Februar 2026 wird das Messegelände zur EuroShop in Düsseldorf wieder zur globalen Plattform für Retail Innovationen. Ein zentrales Element neben der Ausstellung sind die Sonderflächen der EuroShop, die Trends erlebbar machen, Interaktion fördern und Inspiration für die Praxis liefern.

Designers Village: Neu gestaltet, internationaler denn je
Das Designers Village bleibt eine der zentralen Anlaufstellen der EuroShop für kreatives Store Design, das eine Atmosphäre schafft, in der Menschen gerne einkaufen. 2026 präsentiert sich die Sonderfläche mit einer neuen Gestaltung, die mehr Raum für den Austausch mit den ausstellenden renommierten Design- und Architekturbüros aus Europa, Asien und Nordamerika bietet. Die Aussteller zeigen Trends und konkrete Beispiele rund um Store Layout, Visual Merchandising, Lighting Design, modulare Einrichtungssysteme oder multisensorische Gestaltung. Der Fokus liegt auf Austausch, Inspiration und der Frage, wie Retail-Architektur auf veränderte Kundenbedürfnisse, Nachhaltigkeitsanforderungen und technologische Entwicklungen reagieren kann. Halle 12, Stand A46

Vom 22. bis 26. Februar 2026 wird das Messegelände zur EuroShop in Düsseldorf wieder zur globalen Plattform für Retail Innovationen. Ein zentrales Element neben der Ausstellung sind die Sonderflächen der EuroShop, die Trends erlebbar machen, Interaktion fördern und Inspiration für die Praxis liefern.

Designers Village: Neu gestaltet, internationaler denn je
Das Designers Village bleibt eine der zentralen Anlaufstellen der EuroShop für kreatives Store Design, das eine Atmosphäre schafft, in der Menschen gerne einkaufen. 2026 präsentiert sich die Sonderfläche mit einer neuen Gestaltung, die mehr Raum für den Austausch mit den ausstellenden renommierten Design- und Architekturbüros aus Europa, Asien und Nordamerika bietet. Die Aussteller zeigen Trends und konkrete Beispiele rund um Store Layout, Visual Merchandising, Lighting Design, modulare Einrichtungssysteme oder multisensorische Gestaltung. Der Fokus liegt auf Austausch, Inspiration und der Frage, wie Retail-Architektur auf veränderte Kundenbedürfnisse, Nachhaltigkeitsanforderungen und technologische Entwicklungen reagieren kann. Halle 12, Stand A46

VM Experience: Visual Merchandising neu gedacht
Mit der VM Experience schafft die EuroShop 2026 zusammen mit der Fachschule für Werbegestaltung Stuttgart ein neues, interaktives Format für modernes Visual Merchandising. Auf der Sonderfläche zeigt sich zum einen die Schule unter dem Motto „Dare to create“ in einem labyrinthartig angelegten Messestand mit exemplarischen Projektarbeiten der Schule, die zur Interaktion einladen. Zum anderen inszenieren internationale Figurenhersteller ihre neuesten Exponate zu den Themen Sport und Fashion. Die VM Experience steht für den Anspruch der Beteiligten, auch in herausfordernden Zeiten Zusammenhalt und Mut für kreative Lösungen zu zeigen und den stationären Einzelhandel mit seinen sensorischen Stärken beim authentischen Einkaufserlebnis nachhaltig zu unterstützen. Halle 10, Stand A02-C02

Weitere Sonderflächen widmen sich den vielfältigen Facetten der Retail-Welt:

  • Die Italian Lighting Lounge zeigt Lichtdesign aus Italien für Innenräume, Außenbereiche und im Industriedesign.
  • Die 60s Lounge der EuroShop feiert das 60-jährige Jubiläum und die Historie der Messe.
  • Der dLv-Gemeinschaftsstand des Deutschen Ladenbau Verbands ist zentrale Anlaufstelle für Ladenbaukompetenz „Made in Germany“.
  • Das IFES Global Village bündelt internationale Expertise im Messe- und Eventbau.
  • Das Shop! Global Village setzt Fokus auf POS-Marketing und Markenaktivierung.
  • Im Start-up Hub und bei den Young Innovators by BMWE zeigen Newcomer ihre Innovationen.
Weitere Informationen:
EuroShop Sonderfläche
Quelle:

Messe Düsseldorf

Die Kunst mit Spitze Korallen zu retten Foto Museum für textile Kunst e. V.
Die Kunst mit Spitze Korallen zu retten
07.02.2026

Die Kunst mit Spitze Korallen zu retten

Mit Klöppelspitze rettet der international renommierte Künstler Jérémy Gobé in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und innovativer Technologie Korallen. 
 
Der französische Künstler Jérémy Gobé stellt erstmals in Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem Museum für textile Kunst (MftK) in Hannover aus – vom 28. Februar 2026 bis 28. Februar 2027. Hier zeigt er seine Kunstwerke, die von Korallen inspiriert sind und die Schönheit und Fragilität unserer Umwelt zeigen.

Gobé entdeckt: Korallen lieben Spitze
Jérémy Gobé gilt als einer der international renommiertesten Vertreter der „Environmental Art“ (Umwelt-Kunst). Als der in Paris lebende Künstler (Jahrgang 1986) das traditionelle Kunsthandwerk des Spitzenklöppelns 2017 kennenlernte, erinnerte ihn das besondere Muster sofort an die Struktur von Korallen, mit denen er sich in seiner künstlerischen Laufbahn schon lange beschäftigt hatte. 

Bei einem Versuch in einem Meeresaquarium stellte er fest, dass sich Korallen an geklöppelter Spitze, deren Muster Korallen ähnelt, ansiedelten. 

Mit Klöppelspitze rettet der international renommierte Künstler Jérémy Gobé in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und innovativer Technologie Korallen. 
 
Der französische Künstler Jérémy Gobé stellt erstmals in Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem Museum für textile Kunst (MftK) in Hannover aus – vom 28. Februar 2026 bis 28. Februar 2027. Hier zeigt er seine Kunstwerke, die von Korallen inspiriert sind und die Schönheit und Fragilität unserer Umwelt zeigen.

Gobé entdeckt: Korallen lieben Spitze
Jérémy Gobé gilt als einer der international renommiertesten Vertreter der „Environmental Art“ (Umwelt-Kunst). Als der in Paris lebende Künstler (Jahrgang 1986) das traditionelle Kunsthandwerk des Spitzenklöppelns 2017 kennenlernte, erinnerte ihn das besondere Muster sofort an die Struktur von Korallen, mit denen er sich in seiner künstlerischen Laufbahn schon lange beschäftigt hatte. 

Bei einem Versuch in einem Meeresaquarium stellte er fest, dass sich Korallen an geklöppelter Spitze, deren Muster Korallen ähnelt, ansiedelten. 

Er gründete das Projekt „Corail Artefact“ und bringt seitdem mit seiner Kunst Unternehmen, Wissenschaft, innovative Technologie und Bildung zusammen. Mit seinen Kunstwerken aus Klöppelspitze lädt er einerseits in die Welt der Koralle ein, andererseits macht er auf die Fragilität unseres Ökosystems aufmerksam.  

Das Museum für textile Kunst engagiert sich für einen achtsamen, sozialverträglichen und umweltfreundlichen Umgang mit Kleidung. Die Dauerausstellung zeigt kostbare und besondere Textilien aus aller Welt. Der Ausstellungsort ist ebenfalls besonders: In einem renovierten Bunker des Zweiten Weltkriegs befindet sich die wertvolle von Modedesignerin und Museumsgründerin Erika Knoop zusammengetragene Textilsammlung, die als Dauerausstellung „Textile Weltreise“ durchgehend geöffnet ist.
 
Museum für textile Kunst e.V.

Quelle:

Museum für textile Kunst e. V.

PRINT DIGITAL CONVENTION Copyright Constanze Tillmann Messe Düsseldorf
06.02.2026

PRINT DIGITAL CONVENTION 2026: Partnerschaft mit dem Bundesverband Marketing Clubs

Die PRINT DIGITAL CONVENTION (PDC) stellt wichtige Weichen für die weitere Entwicklung: Mit dem Bundesverband Marketing Clubs (BVMC) gewinnt die Kongressmesse einen neuen strategischen Partner und stärkt gezielt die Ansprache von Marketing- und Kommunikationsentscheidern. Gleichzeitig signalisiert die Beteiligung namhafter Aussteller wie Heidelberg und Konica Minolta, dass die neu ausgerichtete Veranstaltung im Markt auf breite Zustimmung stößt.

Partnerschaft stärkt Marketing- und Entscheiderfokus der PDC
Der BVMC vernetzt Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Kommunikation und Vertrieb und steht für praxisnahen Wissenstransfer und Austausch. Die Partnerschaft unterstreicht den Anspruch der PRINT DIGITAL CONVENTION, Print als strategischen Bestandteil moderner Markenkommunikation zu positionieren und den Dialog zwischen Technologieanbietern, Anwendern und Marketeers weiter auszubauen.

Die PRINT DIGITAL CONVENTION (PDC) stellt wichtige Weichen für die weitere Entwicklung: Mit dem Bundesverband Marketing Clubs (BVMC) gewinnt die Kongressmesse einen neuen strategischen Partner und stärkt gezielt die Ansprache von Marketing- und Kommunikationsentscheidern. Gleichzeitig signalisiert die Beteiligung namhafter Aussteller wie Heidelberg und Konica Minolta, dass die neu ausgerichtete Veranstaltung im Markt auf breite Zustimmung stößt.

Partnerschaft stärkt Marketing- und Entscheiderfokus der PDC
Der BVMC vernetzt Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Kommunikation und Vertrieb und steht für praxisnahen Wissenstransfer und Austausch. Die Partnerschaft unterstreicht den Anspruch der PRINT DIGITAL CONVENTION, Print als strategischen Bestandteil moderner Markenkommunikation zu positionieren und den Dialog zwischen Technologieanbietern, Anwendern und Marketeers weiter auszubauen.

Aussteller folgen dem Konzept – starke Impulse aus der Industrie
Die Ausrichtung der PRINT DIGITAL CONVENTION spiegelt sich in der Resonanz auf Ausstellerseite wider. Neben zahlreichen wiederkehrenden Unternehmen haben sich weitere Marktteilnehmer erstmals für eine Teilnahme entschieden. Mit Heidelberg kommt in diesem Jahr erstmals ein führender Hersteller der Druckindustrie hinzu – ein klares Signal für die Relevanz und Akzeptanz des modernisierten Konzepts. 

„Die PRINT DIGITAL CONVENTION ist für HEIDELBERG eine ideale Plattform, um mit unseren Kunden über die Vorteile von Druck im Kommunikationsmix sowie die Chancen einer hybriden Printproduktion ins Gespräch zu kommen. Denn in einer Zeit mit hohem Kostendruck, raren qualifizierten Arbeitskräften und sinkenden Auflagenhöhen brauchen Druckereien heute neue Applikationen, höchste Flexibilität, kurze Reaktionszeiten und gleichzeitig maximale Effizienz – und genau hier verbinden unsere Lösungen die Stärken von Offset- und Digitaldruck, integriert in einen Workflow mit Prinect. Mit Prinect zeigen wir, wie sich beide Technologien intelligent steuern und wirtschaftlich betreiben lassen. Für unsere Kunden bedeutet die Kombination beider Welten: mehr Automatisierung, schnellere Produktionsabläufe, neue Geschäftsmodelle und am Ende eine höhere Wirtschaftlichkeit. Mit HEIDELBERG haben Druckereien dabei einen starken Partner an ihrer Seite“, sagt Kilian Renschler, Geschäftsführer Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH.

Auch etablierte Aussteller nutzen die PRINT DIGITAL CONVENTION gezielt, um den Dialog mit neuen Zielgruppen aus Marketing und Kommunikation zu intensivieren. Konica Minolta ist erneut als Aussteller vertreten. „Die PRINT DIGITAL CONVENTION ist ein Muss für alle, die die Zukunft der Druck- und Medienbranche live erleben wollen. Multichannel-Publishing, Programmatic Print und Marketing Automation sind für Entscheider aus Industrie und Handel heute elementare Tools, um Markenbotschaften responsestark zu verankern und Produkte profitabel zu vermarkten. Konica Minolta unterstützt die PDC aktiv und aus Überzeugung. Die Convention ist eine unverzichtbare Plattform, um die verschiedenen Zielgruppen moderner Printkommunikation an einem Ort zusammenzuführen und so in den notwendigen Austausch zu bringen“, sagt Werner Theißen, Geschäftsführer Konica Minolta Deutschland und Österreich.

„Wir erleben aktuell, dass sich viele Menschen durch die rasanten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz persönlich überfordert oder abgehängt fühlen. Viele analoge Technologien erleben eine kleine Renaissance und auch das Thema Print bekommt hierdurch wieder mehr Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund ist gerade auch das neue Konzept der PRINT DIGITAL CONVENTION die notwendige Antwort, um die Möglichkeiten moderner Print-Kommunikation praxisnah einem breiten Publikum zu präsentieren. Dass die PDC dabei Druckdienstleister, Printbuyer, Brand Owner und Marketer zusammenbringt, ist aus unserer Sicht ein großer Mehrwert“, ergänzt Thorsten Kinnen, Business Development Manager Commercial Printing bei Konica Minolta Deutschland.

Die PRINT DIGITAL CONVENTION findet vom 16. bis 17. Juni 2026 in Düsseldorf statt und wird vom Fachverband Medienproduktion (FMP) in Partnerschaft mit der Messe Düsseldorf und der drupa veranstaltet. 

Quelle:

Messe Düsseldorf

06.02.2026

DIGEL: Neue Premium-Showrooms in Düsseldorf und München

Die DIGEL AG stärkt ihre nationale und internationale Präsenz mit zwei neuen, repräsentativen Standorten in Düsseldorf und München, die zur Orderrunde Frühjahr/Sommer 2027 eröffnen werden. Mit den beiden Showrooms setzt das Menswear-Unternehmen ein klares Statement für Wachstum, Internationalität und Markenstärke im Premiumsegment.

Der neue Showroom in Düsseldorf liegt in einem der renommiertesten HAKA-Umfelder Deutschlands – in direkter Nachbarschaft zu Marken wie Boss, Strellson und PVH. Auf einer Fläche von 550 Quadratmetern – rund 30 % größer als zuvor – bieten die beiden Brands Digel und Digel Move künftig ein exklusives Markenerlebnis in einem urbanen Lifestyle-Umfeld. Neben der Ordertätigkeit wird der Standort künftig auch als Eventlocation, DIGEL Academy sowie für VIP-Kundenveranstaltungen genutzt. Durch die zentrale Lage und Internationalität Düsseldorfs können zudem über 60 % Exportkunden optimal betreut werden – mit weiterem Wachstumspotenzial.

Die DIGEL AG stärkt ihre nationale und internationale Präsenz mit zwei neuen, repräsentativen Standorten in Düsseldorf und München, die zur Orderrunde Frühjahr/Sommer 2027 eröffnen werden. Mit den beiden Showrooms setzt das Menswear-Unternehmen ein klares Statement für Wachstum, Internationalität und Markenstärke im Premiumsegment.

Der neue Showroom in Düsseldorf liegt in einem der renommiertesten HAKA-Umfelder Deutschlands – in direkter Nachbarschaft zu Marken wie Boss, Strellson und PVH. Auf einer Fläche von 550 Quadratmetern – rund 30 % größer als zuvor – bieten die beiden Brands Digel und Digel Move künftig ein exklusives Markenerlebnis in einem urbanen Lifestyle-Umfeld. Neben der Ordertätigkeit wird der Standort künftig auch als Eventlocation, DIGEL Academy sowie für VIP-Kundenveranstaltungen genutzt. Durch die zentrale Lage und Internationalität Düsseldorfs können zudem über 60 % Exportkunden optimal betreut werden – mit weiterem Wachstumspotenzial.

Auch der neue Showroom in München wird die Marken Digel und Digel Move auf ein neues Level heben. Im Lodenfrey Park, umgeben von führenden Premiumlabels, entsteht ein moderner Standort mit Loftcharakter und industriellem Stil, um die Digel DNA in einem authentischen, inspirierenden Umfeld zu präsentieren. München wird künftig nicht nur ein wichtiger Order-Standort, sondern auch ein Ort für exklusive Presseevents, Academy-Formate und Kundenerlebnisse.

Mit den neuen Showrooms bekräftigt DIGEL seine Ambition, die Premium-Menswear international weiter auszubauen und gleichzeitig den kreativen und partnerschaftlichen Austausch mit Handel und Presse zu fördern.

„Mit Düsseldorf und München schaffen wir zwei außergewöhnliche Räume, die unsere Marke emotional erlebbar machen. Beide Standorte vereinen Ästhetik, Funktionalität und Inspiration – genau das, wofür DIGEL steht,“ erklärt Jochen Digel, CEO der DIGEL AG.

05.02.2026

Plant not Plastic – Mikroplastik als wachsende Bedrohung?

Die 38. International Cotton Conference Bremen, die vom 25. bis 27. März 2026 im Bremer Parlament stattfindet, bringt wieder Referentinnen und Referenten aus Forschung, Technologie und Wirtschaft zusammen, um die zentralen Herausforderungen des globalen Baumwollsektors zu diskutieren. In diesem Jahr widmet sich das Programm zudem einem besonders dringlichen und sensiblen Thema: der Mikroplastikverschmutzung.

Mikroplastik im menschlichen Gehirn nachgewiesen
Die Verunreinigung durch Mikroplastik ist derzeit Gegenstand intensiver Diskussionen – sowohl in Industriekreisen als auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zentrale Fragen stehen dabei im Fokus: Wo kommt Mikroplastik in der Umwelt vor, stellt es ein Risiko für die menschliche Gesundheit dar? Und was sind die wichtigsten Quellen?

Die 38. International Cotton Conference Bremen, die vom 25. bis 27. März 2026 im Bremer Parlament stattfindet, bringt wieder Referentinnen und Referenten aus Forschung, Technologie und Wirtschaft zusammen, um die zentralen Herausforderungen des globalen Baumwollsektors zu diskutieren. In diesem Jahr widmet sich das Programm zudem einem besonders dringlichen und sensiblen Thema: der Mikroplastikverschmutzung.

Mikroplastik im menschlichen Gehirn nachgewiesen
Die Verunreinigung durch Mikroplastik ist derzeit Gegenstand intensiver Diskussionen – sowohl in Industriekreisen als auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zentrale Fragen stehen dabei im Fokus: Wo kommt Mikroplastik in der Umwelt vor, stellt es ein Risiko für die menschliche Gesundheit dar? Und was sind die wichtigsten Quellen?

Eine aktuelle Umfrage von Cotton Incorporated zeigt erhebliche Wissenslücken bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in Bezug auf Mikroplastikverschmutzung – insbesondere hinsichtlich der Rolle alltäglicher Kleidung als bedeutende Quelle. Obwohl das Thema zunehmend Besorgnis und Unbehagen auslöst, fühlen sich viele Menschen unsicher, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen können, um ihre Belastung zu verringern. Jüngste Studien berichten über das Vorkommen von Mikroplastik im menschlichen Körper.

„Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen, dass winzige Plastikfasern aus Kleidung in Nahrung, Wasser und sogar in unsere Organe gelangen können, wird das Thema sehr persönlich“, erklärt Marjory Walker, Vice President, Council Operations, NCC. Als Reaktion auf diese Erkenntnisse hat der NCC die neue Aufklärungskampagne „Plant Not Plastic“ ins Leben gerufen.

Aktueller Stand in Bremen vorgestellt
Auf der Bremer Baumwollkonferenz wird Plant Not Plastic nun eine zentrale Rolle im Konferenzprogramm einnehmen. Unmittelbar nach den Keynote-Vorträgen am Mittwoch, den 25. März 2026, wird Marjory Walker vom National Cotton Council gemeinsam mit Dr. Jesse Daystar von Cotton Incorporated sowie Dr. Richard Venditti von der North Carolina State University den aktuellen Stand der Entwicklungen präsentieren und diskutieren.

Quelle:

Bremer Baumwollbörse

Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf © Fraunhofer CCPE
Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf
05.02.2026

Fraunhofer CCPE auf der Circular Valley Convention 2026

Das Fraunhofer CCPE präsentiert auf der Circular Valley Convention 2026 vom 11. bis 12. März 2026 innovative Lösungen für die Transformation der Kunststoffwirtschaft. Im Fokus stehen der Monomaterial-Ansatz, fortschrittliche Recyclingtechnologien und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2025 geht die Circular Valley Convention (CVC) 2026 in die zweite Runde und bietet erneut eine Plattform, um die Zukunft der industriellen Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Die Convention am 11. bis 12. März 2026 wird von der Circular Valley Stiftung in Kooperation mit der Messe Düsseldorf veranstaltet und erhält wissenschaftliche Begleitung durch Fraunhofer UMSICHT. Zielsetzung ist, Entscheidungsträger aus Unternehmen, Start-ups, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um den Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und Synergien zu fördern.

Das Fraunhofer CCPE wird am 11. und 12. März 2026 in Düsseldorf, Areal Böhler, mit einer Vielzahl von Themen vertreten sein, die die Kunststoffwirtschaft nachhaltig verändern können.

Das Fraunhofer CCPE präsentiert auf der Circular Valley Convention 2026 vom 11. bis 12. März 2026 innovative Lösungen für die Transformation der Kunststoffwirtschaft. Im Fokus stehen der Monomaterial-Ansatz, fortschrittliche Recyclingtechnologien und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2025 geht die Circular Valley Convention (CVC) 2026 in die zweite Runde und bietet erneut eine Plattform, um die Zukunft der industriellen Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Die Convention am 11. bis 12. März 2026 wird von der Circular Valley Stiftung in Kooperation mit der Messe Düsseldorf veranstaltet und erhält wissenschaftliche Begleitung durch Fraunhofer UMSICHT. Zielsetzung ist, Entscheidungsträger aus Unternehmen, Start-ups, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um den Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und Synergien zu fördern.

Das Fraunhofer CCPE wird am 11. und 12. März 2026 in Düsseldorf, Areal Böhler, mit einer Vielzahl von Themen vertreten sein, die die Kunststoffwirtschaft nachhaltig verändern können.

Künstliche Intelligenz
Ein besonderes Highlight ist der Launch des Positionspapiers „Einsatz von KI in der Kunststoffwertschöpfung bis 2030“, das am 12. März 2026 im Rahmen einer Masterclass vorgestellt wird. Dieses Dokument spiegelt die Position unserer Expertinnen und Experten im Fraunhofer CCPE sowie in dem Forschungsprojekt „KI HuBs Kunststoffverpackung“, in dem Frauhofer UMSICHT, Fraunhofer LBF und Fraunhofer IVV Projektpartner waren, wider. Aus den Ergebnissen der Befragung sind eine Roadmap sowie Handlungsempfehlungen entstanden, wie Künstliche Intelligenz die Kunststoffindustrie revolutionieren kann. Am Fraunhofer-Messestand können Besucherinnen und Besucher mit „Prompting Visions“ ihre persönliche Vorstellung davon „prompten“, wie die Kunststoffwelt in fünf Jahren aussehen könnte. Aus wenigen Klicks und Schlagworten entstehen individuelle KI-Bilder, die überraschende Zukunftsszenarien sichtbar machen und zum Gespräch über Kreislaufwirtschaft und Innovation anregen.

Monomaterialien und Circular Design
Das Fraunhofer CCPE stellt sein Monomaterial-Design-Set vor, in dem der Monomaterial- mit dem Circular Design Ansatz verbunden wird. Ein aufmerksamkeitsstarkes Beispiel ist der Kindersitz-Demonstrator, ein modularer und reparierbarer Prototyp, der aus Bio-Kunststoffen gefertigt ist. Durch die Verwendung von Monomaterialien wird eine vollständige Recyclingfähigkeit gewährleistet, was die Entsorgung und Wiederverwertung erheblich vereinfacht. Der Circular Design-Ansatz fördert gleichzeitig die Langlebigkeit des Produkts, indem er modulare Komponenten und reparaturfreundliche Designs integriert. Ein weiteres Beispiel ist die zirkuläre Mehrweg-Transportbox, die eine neu gedachte Lösung für den Lebensmittelversand bietet. Diese Box besteht ebenfalls aus Monomaterial und erfüllt strenge Kühlkettenanforderungen. Ihre einfache Handhabung trägt dazu bei, den CO₂-Fußabdruck zu minimieren.

Recyclingtechnologien
Der CCPE-Recyclingkaskade liegt eine Kombination aus drei Fraunhofer-Recycling-Technologien zugrunde: das lösungsmittelbasierte Recycling, die Solvolyse und der iCycle® Prozess. Diese Technologien ermöglichen es, verschiedene Kunststoffe effizient zu recyceln und ihre Qualität zu sichern. Auf den Bühnen werden wir auch mit dem Thema „Chemical Recycling“ vertreten sein. Diese Technologie ergänzt die bestehenden Recyclingansätze und kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Schließung von Materialkreisläufen leisten. Unsere Experten werden die neuesten Entwicklungen und Anwendungen in diesem Bereich vorstellen.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT