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Wechsel im Vorsitz des FTR: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch, Vorsitz des FTR, . v.l.n.r. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock, Marwin Gedenk, Fachreferent Thomas Fischer Foto bvse-Fachverband Textilrecycling
Wechsel im Vorsitz des FTR: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch, Vorsitz des FTR, . v.l.n.r. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock, Marwin Gedenk, Fachreferent Thomas Fischer
12.01.2026

bvse-Fachverband Textilrecycling: Wechsel im Vorstand

Der bvse-Fachverband Textilrecycling vollzieht einen Wechsel an seiner Spitze: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch den Vorsitz von Stefan Voigt, der nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen vom Amt des Fachverbandsvorsitzenden zurücktritt.
bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock dankte Stefan Voigt in einer Sitzung am 8. Januar ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement in einer der herausforderndsten Phasen der Alttextilbranche. Unter seiner Führung habe der Fachverband fortlaufend und mit Nachdruck auf die dramatische Lage der überwiegend privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammlung und -sortierung aufmerksam gemacht.

Insolvenzen, massive Erlösrückgänge sowie strukturelle Risiken bedrohen die Stabilität des Systems, das „angeschlagen und vom Zusammenbruch bedroht“ sei. Auch die Einführung der EU-Textil-EPR berge Übergangsrisiken. Ohne Brückenfinanzierungen könnten etablierte Sammelstrukturen kollabieren, fasste er die Situation der Branche zusammen.

Der bvse-Fachverband Textilrecycling vollzieht einen Wechsel an seiner Spitze: Marwin Gedenk übernimmt kommissarisch den Vorsitz von Stefan Voigt, der nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen vom Amt des Fachverbandsvorsitzenden zurücktritt.
bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock dankte Stefan Voigt in einer Sitzung am 8. Januar ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement in einer der herausforderndsten Phasen der Alttextilbranche. Unter seiner Führung habe der Fachverband fortlaufend und mit Nachdruck auf die dramatische Lage der überwiegend privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammlung und -sortierung aufmerksam gemacht.

Insolvenzen, massive Erlösrückgänge sowie strukturelle Risiken bedrohen die Stabilität des Systems, das „angeschlagen und vom Zusammenbruch bedroht“ sei. Auch die Einführung der EU-Textil-EPR berge Übergangsrisiken. Ohne Brückenfinanzierungen könnten etablierte Sammelstrukturen kollabieren, fasste er die Situation der Branche zusammen.

„In dieser Situation hat Stefan Voigt mit dem gesamten Fachverbandsvorstand maßgeblich dazu beigetragen, dass die Alttextilbranche als unverzichtbarer Teil der Kreislaufwirtschaft wahrgenommen und adressiert wird“, betonte Rehbock.

Stefan Voigt bestätigte: „In den vergangenen fünf Jahren hat der Vorstand unter schwierigen Bedingungen viel erreicht.“ Gemeinsam mit Rehbock zeigte er sich erfreut über die Bereitschaft von Marwin Gedenk, den Vorsitz bis zur nächsten Wahl kommissarisch zu übernehmen.

„Mit Marwin Gedenk übernimmt ein kompetenter und engagierter Spezialist den Vorsitz, der sich auch künftig mit allen Vorstandsmitgliedern und der bvse-Geschäftsstelle dafür einsetzt, dass Qualität, Transparenz und Sachlichkeit den Diskurs prägen – in der Branche ebenso wie gegenüber Behörden und politischen Entscheidungsträgern. Die privatwirtschaftlich organisierten Alttextilsammler und -sortierer in Deutschland behalten damit eine starke und verlässliche Stimme – national wie europäisch“, betonten Rehbock und Voigt.

Fokus: Stabilisierung, Zukunftssicherung und starke Interessenvertretung
Zum Amtsantritt betonte Marwin Gedenk die strategische Bedeutung der kommenden Monate: „Die kommenden Monate sind entscheidend für die Zukunft der Alttextilbranche. Wir müssen die politischen Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten, die Finanzierungslücken bis zur Einführung der EPR schließen und gleichzeitig die Chancen nutzen, die sich aus der wachsenden Bedeutung von Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem Produktdesign ergeben.“

„Wir stehen vor einem tiefgreifenden Wandel – aber auch vor einer großen Chance. Mit einer starken Interessenvertretung, klaren politischen Rahmenbedingungen und dem Know-how unserer Unternehmen kann Deutschland weiterhin Vorreiter im Alttextilrecycling bleiben“, zeigte sich Gedenk überzeugt.

Marwin Gedenk ist seit 2018 Geschäftsführer der L.G.R. Lothar Gedenk Recycling GmbH in Essen, einem seit 1990 – inzwischen in zweiter Generation – tätigen spezialisierten Alttextilsammlungsunternehmen. Die L.G.R. ist seit 1997 als GmbH am Markt aktiv und zählt zu den etablierten privatwirtschaftlichen Akteuren in der Alttextilerfassung.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung

Matthias Schwetzel Foto Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH
Matthias Schwetzel
11.01.2026

Matthias Schwetzel neuer Geschäftsführer bei OETI

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Mit Dezember 2025 hat Matthias Schwetzel, MBA, die Geschäftsführung der „OETI - Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH“ planmäßig von Herrn Ing. Robert Löcker, MBA übernommen. Er bringt mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung im Umwelt- und Prüfdienstleistungssektor mit, unter anderem bei Eurofins, und verfügt über umfassende Expertise in strategischer Steuerung und Change-Management in globalen Märkten.

Weitere Informationen:
OETI Matthias Schwetzel
Quelle:

Institut fuer Oekologie, Technik und Innovation GmbH

MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung Grafik Bundesverband Medizintechnologie BVMed
MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung
11.01.2026

MedTech-Branche gewinnt für Zulieferer an Bedeutung

Die Medizintechnik-Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Das betont Niklas Kuczaty, Geschäftsführer von VDMA HealthTech und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Zulieferer. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, sondern auch technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern. Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit. Der BVMed setzt die Bedeutung der Zulieferer mit einem neuen Themenportal unter www.bvmed.de/zulieferer in den Fokus – mit Hintergrundartikeln zu den Branchenherausforderungen, Interviews und Gastbeiträgen.

Die MedTech-Zulieferindustrie ist vielfältig. Zu ihr zählen Bereiche wie Materialentwicklung, Herstellung von Komponenten oder Anlagen- und Maschinenbau. Die Zulieferer tragen dazu bei, dass die Produkte der Medizintechnik höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllen und dem Gesundheitswesen verlässlich zur Verfügung stehen.

Die Medizintechnik-Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Das betont Niklas Kuczaty, Geschäftsführer von VDMA HealthTech und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Zulieferer. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, sondern auch technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern. Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit. Der BVMed setzt die Bedeutung der Zulieferer mit einem neuen Themenportal unter www.bvmed.de/zulieferer in den Fokus – mit Hintergrundartikeln zu den Branchenherausforderungen, Interviews und Gastbeiträgen.

Die MedTech-Zulieferindustrie ist vielfältig. Zu ihr zählen Bereiche wie Materialentwicklung, Herstellung von Komponenten oder Anlagen- und Maschinenbau. Die Zulieferer tragen dazu bei, dass die Produkte der Medizintechnik höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllen und dem Gesundheitswesen verlässlich zur Verfügung stehen.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den MedTech-Unternehmen? „Das Verhältnis ist ein besonderes“, meint Kuczaty, „denn man ist stärker aufeinander angewiesen als in den meisten anderen Branchen. Ein Hersteller kann einen Zulieferer nicht einfach wechseln. Komponenten und deren Spezifikationen unterliegen aufgrund der MDR einem strengen Änderungsmanagement. Herstellungsprozesse oder Grundstoffe dürfen nicht einseitig geändert werden. Wir haben daher in der Regel langjährige Beziehungen, zumal die Partner Produkte oftmals auch gemeinsam entwickeln.“

Diese Besonderheit bestätigt auch Rüdiger Gall, Stellvertretender Sprecher des BVMed-Fachbereichs und General Manager bei Freudenberg Medical Europe: „Die Zusammenarbeit zwischen Zulieferern und MedTech-Herstellern ist durchaus eng.“ Der Grad an Unterstützung variiert dabei erheblich. „Manche Hersteller kommen mit einer einfachen Zeichnung zu uns und wir unterstützen komplett vom Erstkonzept über die Entwicklung bis hin zur Zulassung. Andere Kunden haben schon konkrete Konzepte. Da helfen wir etwa bei der Auswahl geeigneter Materialien und passen gemeinsam das Design so an, dass große Stückzahlen wirtschaftlich produziert werden können.“ Große Hersteller hingegen übermitteln in der Regel bereits fertige Spezifikationen, die dann 1:1 umgesetzt werden. Dort sei die Rolle der Zulieferer eher ausführend, gemeinsame Diskussionen beträfen eher Details wie die Prozessoptimierung.

Niklas Kuczaty vom Maschinenbauverband VDMA nennt noch einen weiteren wichtigen Typ von Zulieferer: „Unsere Unternehmen entwickeln und liefern Anlagen und Maschinen, um MedTech-Produkte überhaupt produzieren zu können.“ Das reiche von Massenprodukten wie Spritzen oder Verbänden bis hin zu sehr spezifischen Geräten für die teilautomatisierte Produktion von Implantaten. Auch hier sei die Absprache zwischen den Zulieferern und den Herstellern sehr eng, teils werden neue Maschinen für die Fertigung von Komponenten oder ganzen Medizinprodukten eigens entwickelt.

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed

Supreme Women&Men July 2025 (c) Supreme Group
Supreme Women&Men July 2025
11.01.2026

Düsseldorf: Branche mit Supreme Woman & Men bewegen

Düsseldorf bleibt einer der klaren Orientierungspunkte für den Modehandel im deutschsprachigen Raum. Die Stadt verbindet Showrooms, starke B2B-Strukturen und eine Einkäuferschaft, die verlässlich ordert, auch in Zeiten, in denen der Markt genau hinschaut, was wirklich Relevanz hat.
 
Mit Supreme Woman & Men wollen die Veranstalterzeigen, was den Standort stark macht: kurze Wege, ein sehr professionelles Order-Setting und Marken, die auf Qualität, Nachhaltigkeit und klare Statements setzen. Trends wie Denim-All-Over, erdige Töne, Fake Fur, Oversized-Silhouetten, Blazer als Signature-Piece und feminine Stoffe wie Satin und Seide prägen die Saison und treffen den Bedarf des Handels im DACH-Raum.
 
Düsseldorf beweist mit den diesjährigen Fashion Days und einer sehr aktiven Szene, dass Mode hier nicht stillsteht: Die Stadt denkt progressiv, die Community ist wach, und die Orderzahlen zeigen, dass Premium-Business weiterhin funktioniert, wenn Marken Haltung zeigen und nahbar bleiben.

Düsseldorf bleibt einer der klaren Orientierungspunkte für den Modehandel im deutschsprachigen Raum. Die Stadt verbindet Showrooms, starke B2B-Strukturen und eine Einkäuferschaft, die verlässlich ordert, auch in Zeiten, in denen der Markt genau hinschaut, was wirklich Relevanz hat.
 
Mit Supreme Woman & Men wollen die Veranstalterzeigen, was den Standort stark macht: kurze Wege, ein sehr professionelles Order-Setting und Marken, die auf Qualität, Nachhaltigkeit und klare Statements setzen. Trends wie Denim-All-Over, erdige Töne, Fake Fur, Oversized-Silhouetten, Blazer als Signature-Piece und feminine Stoffe wie Satin und Seide prägen die Saison und treffen den Bedarf des Handels im DACH-Raum.
 
Düsseldorf beweist mit den diesjährigen Fashion Days und einer sehr aktiven Szene, dass Mode hier nicht stillsteht: Die Stadt denkt progressiv, die Community ist wach, und die Orderzahlen zeigen, dass Premium-Business weiterhin funktioniert, wenn Marken Haltung zeigen und nahbar bleiben.

„Düsseldorf ist für uns einer der ehrlichsten Standorte: direkt, nah am Handel und getragen von starken Partnerschaften. Hier wird entschieden, was für die nächste Saison zählt. Supreme Woman & Men bringt diese Energie auf den Punkt. Klar kuratiert, hochwertig und mit einer Community, die zusammenhält“, so Aline Müller-Schade, CEO, The Supreme Group.

Neue Aussteller*innen in Düsseldorf:
Accessoires & Jewelry
MISSONI · LEONARD PARIS · EMANUEL UNGARO · ELIE SAAB · GIVENCHY · FABIO TOMA

Schuhe
EMU AUSTRALIA

Luxury
THE MERCER N.Y. · MAX MARA · MARELLA · EMME · PENNYBLACK · PERSONA BY MARINA RINALDI · MM · PRINZ BERLIN · SUSANNE BOMMER
 
Modern Essentials & Contemporary Womenswear
STRENESSE · MAJESTIC · SAND COPENHAGEN
 
Bestehende zentrale Marken, die Düsseldorf kontinuierlich Stärke und Kontinuität geben.

Premium Knitwear & Cashmere
SIMONE BRUNS – CASHMERE COUTURE · LANA D’ORO · LANA D’ORO CASHMERE · LANA D’ORO GOLF

Contemporary & Modern Essentials
MANOJA · VIA MASINI 80 · ALEO · ELEGANCE MISS PARIS

Sustainable & Modern Womenswear
JEANNE BARET

Premium Footwear
COPENHAGEN SHOES

Contemporary & Modern Womenswear
SANDRO FERRONE · ANNARITA N

Menswear, Italian Craft & Style
PAOLONI · FERRANTE · ORIAN · ACQUA DEL CONERO · CAMERLENGO · DEL VECCIO · MON ART FIRENZE

Quelle:

Supreme Group