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Berfin Freeman Foto: Katharina Dubno
Berfin Freemann wurde mit dem Wilhelm-Lorch-Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet.
05.06.2026

Hochschule Niederrhein: Berfin Freeman erhält Wilhelm-Lorch-Preis

Berfin Freeman vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ist mit dem renommierten Wilhelm-Lorch-Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden herausragende Nachwuchsarbeiten der deutschen Textil- und Bekleidungsbranche gewürdigt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.
 
Die 30-Jährige studierte Textile Technologien an der Hochschule Niederrhein. Parallel zum Studium sammelte sie praktische Erfahrung am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) in Mönchengladbach. Ihr Praxissemester absolvierte sie am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen.
 
In ihrer ausgezeichneten Masterarbeit untersuchte Freeman das biochemische Recycling von Polyestertextilien. Dazu entwickelte sie eine thermische Vorbehandlung zur Amorphisierung, nach der Polyester mittels enzymbasierter Verfahren zu Monomeren abgebaut werden kann. Aus diesen Molekülen kann anschließend wieder ein Polymer synthetisiert werden. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zu nachhaltigeren Kreislaufprozessen in der Textilindustrie.
 

Berfin Freeman vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ist mit dem renommierten Wilhelm-Lorch-Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden herausragende Nachwuchsarbeiten der deutschen Textil- und Bekleidungsbranche gewürdigt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.
 
Die 30-Jährige studierte Textile Technologien an der Hochschule Niederrhein. Parallel zum Studium sammelte sie praktische Erfahrung am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) in Mönchengladbach. Ihr Praxissemester absolvierte sie am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen.
 
In ihrer ausgezeichneten Masterarbeit untersuchte Freeman das biochemische Recycling von Polyestertextilien. Dazu entwickelte sie eine thermische Vorbehandlung zur Amorphisierung, nach der Polyester mittels enzymbasierter Verfahren zu Monomeren abgebaut werden kann. Aus diesen Molekülen kann anschließend wieder ein Polymer synthetisiert werden. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zu nachhaltigeren Kreislaufprozessen in der Textilindustrie.
 
Heute arbeitet Freeman als Textilingenieurin in der Entwicklungsabteilung für Militärtextilien bei der Hexonia GmbH. 
 
Die Wilhelm-Lorch-Stiftung trägt den Namen des 1966 verstorbenen Gründers des Deutschen Fachverlags und der TextilWirtschaft. Jedes Jahr werden Projekte und talentierte Nachwuchskräfte der Textil- und Modebranche in den Kategorien Kreation, Wirtschaft, Technik und Weiterbildung im Handel ausgezeichnet.

01.06.2026

Lenzing AG: Georg Kasperkovitz neuer Vorstandsvorsitzender (CEO)

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat Vorstandsmitglied und Chief Operations Officer Dr. Georg Kasperkovitz mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Lenzing AG ernannt. Kasperkovitz wird diese Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) weiterführen. 

Kasperkovitz ist seit Juni 2025 im Vorstand der Lenzing AG als Chief Operations Officer tätig. Zuletzt hat er die Faser Division (Vertrieb, Produktion und Supply Chain) sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des Performance-Programmes geleitet. In dieser Funktion hat er maßgebliche Fortschritte in der operativen Exzellenz und der Profitabilität der Faserstandorte erzielt. 

Als CEO wird er im Vorstand neben der Leitung der unternehmensweiten Faserproduktionsstandorte unter anderem auch global die Bereiche Faserverkauf, Supply Chain und Human Resources verantworten. 
Die Funktionsperiode von Kasperkovitz als CEO beträgt drei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2029. 

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat Vorstandsmitglied und Chief Operations Officer Dr. Georg Kasperkovitz mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Lenzing AG ernannt. Kasperkovitz wird diese Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) weiterführen. 

Kasperkovitz ist seit Juni 2025 im Vorstand der Lenzing AG als Chief Operations Officer tätig. Zuletzt hat er die Faser Division (Vertrieb, Produktion und Supply Chain) sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des Performance-Programmes geleitet. In dieser Funktion hat er maßgebliche Fortschritte in der operativen Exzellenz und der Profitabilität der Faserstandorte erzielt. 

Als CEO wird er im Vorstand neben der Leitung der unternehmensweiten Faserproduktionsstandorte unter anderem auch global die Bereiche Faserverkauf, Supply Chain und Human Resources verantworten. 
Die Funktionsperiode von Kasperkovitz als CEO beträgt drei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2029. 

Aufsichtsrat betont Kontinuität und Leistung 
Patrick Lackenbucher, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Lenzing AG, erklärt: „Der Aufsichtsrat hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Besetzung der CEO-Funktion befasst und dabei sowohl interne als auch externe Kandidaten evaluiert. Dabei hat sich klar gezeigt, dass der aktuelle Vorstand sehr effektiv zusammenarbeitet und Georg Kasperkovitz seine Verantwortungsbereiche äußerst erfolgreich führt. 

Er hat messbare Fortschritte bei operativer Leistungsfähigkeit und Profitabilität erzielt. Seine Ernennung zum CEO ist daher ein logischer Schritt, der insbesondere in herausfordernden Marktphasen für Stabilität und Durchschlagskraft sorgt. 

Der Vorstand wird weiterhin konsequent an der strukturellen Profitabilität und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten, mit dem Ziel, die Position der Lenzing als führenden integrierten Premiumanbieter von regenerierten Cellulosefasern weiter auszubauen.“

Fokus auf Transformation, Profitabilität und Wachstum 
Georg Kasperkovitz sagt: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das Vertrauen und die Ernennung zum CEO und freue mich sehr darauf, die Zukunft der Lenzing aktiv zu gestalten. 

Eine klar priorisierte Strategie mit Fokus auf Premiumprodukte, die konsequente Umsetzung unseres Performance-Programms sowie ein starkes Führungsteam sind zentrale Treiber der weiteren Transformation der Lenzing. 

Wir werden nachhaltiges Wachstum in margenstarken Marktsegmenten vorantreiben, etwa bei Vliesstoffanwendungen in den Bereichen Hygiene und Filtration, und gleichzeitig nächste Technologiegenerationen wie Tree-to-Textile weiterentwickeln. 

Parallel dazu setzen wir konsequent Maßnahmen zur weiteren Stärkung unserer Kostenposition und globalen Wettbewerbsfähigkeit um. Ziel ist es, das volle Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens zu erschließen.“ 

Vorstandsstruktur bleibt unverändert 
Der Vorstand bleibt in seiner aktuellen Zusammensetzung unverändert und besteht weiterhin aus Georg Kasperkovitz (CEO), Mathias Breuer (CFO) und Christian Skilich (CPO/CTO). 
Auch das erweiterte Executive Committee mit sechs Mitgliedern bleibt unverändert. 

Zur Person Georg Kasperkovitz 
Georg Kasperkovitz ist Maschinenbauingenieur (Dr. techn., TU Wien) und hält einen MBA der Harvard Business School. Er verfügt über mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung in Europa, Nordamerika, Asien und China – den wichtigsten Produktionsregionen und Märkten von Lenzing. Vor seinem Eintritt bei Lenzing war er unter anderem als Business Unit CEO beim internationalen Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi plc (2016–2019) sowie als Vorsitzender des Vorstandes der Rail Cargo Austria AG (2012–2016) tätig. Zuvor war er Partner bei der internationalen Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Quelle:

Lenzing AG