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Alexander A. Özbahadir Foto Rieter AG
Alexander A. Özbahadir
10.09.2024

Rieter: Neue Leitung für Geschäftsbereich After Sales ab 2025

Rico Randegger, Leiter des Geschäftsbereichs After Sales und Mitglied der Konzernleitung wird per 31. Dezember 2024 von seiner Funktion zurücktreten.

Der Verwaltungsrat der Rieter Holding AG hat Alexander A. Özbahadir mit Wirkung zum 1. Januar 2025 in die Rieter-Konzernleitung berufen. Er wird den Geschäftsbereich After Sales verantworten.

Alexander A. Özbahadir begann seine Laufbahn bei der Jungheinrich-Gruppe in Schanghai (China) und Hamburg (Deutschland). 2017 leitete er bei Schindler Management Ltd., Ebikon (Schweiz), den globalen Vertrieb und das Marketing. 2020 übernahm er bei der Schindler Group China, Schanghai (China), die Position als Senior Vice President Neuinstallationen (NI) und als Leiter «China Growth».

In der Zeit von 2021 bis 2024 war er bei der C. Haushahn GmbH & Co. KG, Stuttgart (Deutschland) als Vorsitzender der Geschäftsführung und bei der Schindler Deutschland AG & Co. KG, Berlin (Deutschland) als Leiter des Bereichs Akquisitionen sowie in weiteren Positionen tätig. Zuletzt verantwortete er bei der Schindler Group, Ebikon (Schweiz), als Senior Vice President das Global Account Management Europe.

Rico Randegger, Leiter des Geschäftsbereichs After Sales und Mitglied der Konzernleitung wird per 31. Dezember 2024 von seiner Funktion zurücktreten.

Der Verwaltungsrat der Rieter Holding AG hat Alexander A. Özbahadir mit Wirkung zum 1. Januar 2025 in die Rieter-Konzernleitung berufen. Er wird den Geschäftsbereich After Sales verantworten.

Alexander A. Özbahadir begann seine Laufbahn bei der Jungheinrich-Gruppe in Schanghai (China) und Hamburg (Deutschland). 2017 leitete er bei Schindler Management Ltd., Ebikon (Schweiz), den globalen Vertrieb und das Marketing. 2020 übernahm er bei der Schindler Group China, Schanghai (China), die Position als Senior Vice President Neuinstallationen (NI) und als Leiter «China Growth».

In der Zeit von 2021 bis 2024 war er bei der C. Haushahn GmbH & Co. KG, Stuttgart (Deutschland) als Vorsitzender der Geschäftsführung und bei der Schindler Deutschland AG & Co. KG, Berlin (Deutschland) als Leiter des Bereichs Akquisitionen sowie in weiteren Positionen tätig. Zuletzt verantwortete er bei der Schindler Group, Ebikon (Schweiz), als Senior Vice President das Global Account Management Europe.

Alexander A. Özbahadir ist 1978 geboren und deutscher Staatsbürger.

Quelle:

Rieter AG

Das Team des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik am Messestand in München Foto Hochschule Niederrhein
Das Team des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik am Messestand in München
03.09.2024

Hochschule Niederrhein mit textilen Innovationen auf der Munich Fabric Start

Die Munich Fabric Start ist eine der größten Fachmessen für Textilien, Zutaten und textiler Ausrüstung. Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist am 3. und 4. September mit einem Stand in der Blue Zone vertreten. In Zusammenarbeit mit der Firma Brother Internationale Textilmaschinen GmbH zeigt der Fachbereich die Möglichkeiten des digitalen Direktdrucks. Im Workspace haben die Besucher:innen der Messe die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und ihre Ergebnisse live und vor Ort zu drucken.

Dabei werden sie von Anna Koch, Fachlehrerin für besondere Aufgaben für Gestaltungslehre und Textildesign, und Christine Steinem, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Textildruck und Mitglied des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung (FTB), unterstützt.

Gleichzeitig werden anhand ausgestellter studentischer Arbeiten die Kompetenzen der textilen Ausbildung an der Hochschule Niederrein demonstriert. Die Vielfalt der Arbeiten zeigt die Diversität des Fachbereichs und der Textil-Industrie und präsentiert neuste technologische Entwicklungen, wie den 3D-Druck auf Textilien.

Die Munich Fabric Start ist eine der größten Fachmessen für Textilien, Zutaten und textiler Ausrüstung. Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist am 3. und 4. September mit einem Stand in der Blue Zone vertreten. In Zusammenarbeit mit der Firma Brother Internationale Textilmaschinen GmbH zeigt der Fachbereich die Möglichkeiten des digitalen Direktdrucks. Im Workspace haben die Besucher:innen der Messe die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und ihre Ergebnisse live und vor Ort zu drucken.

Dabei werden sie von Anna Koch, Fachlehrerin für besondere Aufgaben für Gestaltungslehre und Textildesign, und Christine Steinem, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Textildruck und Mitglied des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung (FTB), unterstützt.

Gleichzeitig werden anhand ausgestellter studentischer Arbeiten die Kompetenzen der textilen Ausbildung an der Hochschule Niederrein demonstriert. Die Vielfalt der Arbeiten zeigt die Diversität des Fachbereichs und der Textil-Industrie und präsentiert neuste technologische Entwicklungen, wie den 3D-Druck auf Textilien.

Wer sich die Arbeiten aus der Nähe anschauen möchte oder selbst im Workspace kreativ werden möchte, kann den Messestand des Fachbereichs vor Ort in der Blue Zone besuchen.

Professorin Dr. Maike Rabe nimmt am 4.9. (15 - 16 Uhr) in Halle 7 an einem Paneltalk zu “Closing the Loop: Breaking Down Barriers in Fibre Recycling for Fashion” teil.

26.08.2024

Oerlikon auf der ITMA Asia + CITME 2024

Der diesjährige ITMA Asia + CITME 2024 Messeauftritt der Oerlikon Polymer Processing Solutions Division zwischen dem 14. und 18. Oktober 2024 steht erneut im Zeichen aktueller Herausforderungen für die globale Textilmaschinenindustrie: der Austausch von Altanlagen gegen energieeffiziente und nachhaltige Technologielösungen, der Einsatz digitaler Soft- und Hardwarelösungen zur Steigerung der Produktivität und Sicherung der Materialqualität sowie die Rückverfolgbarkeit aller Produkte, um das Recyceln der eingesetzten Rohstoffe in einer zukunftsnahen Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen.

Oerlikon Polymer Processing Solutions bietet Gesamtlösungen, die von der Extrusion und Polykondensationsanlage bis zum texturierten Garn reichen und von Automations- sowie digitalen Lösungen begleitet werden. Durch die Lieferung sämtlicher Prozessschritte aus einer Hand wird eine aufeinander abgestimmte Technologie gewährleistet, die die hohe Qualität der produzierten Fasern und Garne sicherstellt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts steht daher das gesamte Produktportfolio des Anbieters für Maschinen und Anlagen primär zur Herstellung von Polyester, Polypropylen und Nylon.

Der diesjährige ITMA Asia + CITME 2024 Messeauftritt der Oerlikon Polymer Processing Solutions Division zwischen dem 14. und 18. Oktober 2024 steht erneut im Zeichen aktueller Herausforderungen für die globale Textilmaschinenindustrie: der Austausch von Altanlagen gegen energieeffiziente und nachhaltige Technologielösungen, der Einsatz digitaler Soft- und Hardwarelösungen zur Steigerung der Produktivität und Sicherung der Materialqualität sowie die Rückverfolgbarkeit aller Produkte, um das Recyceln der eingesetzten Rohstoffe in einer zukunftsnahen Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen.

Oerlikon Polymer Processing Solutions bietet Gesamtlösungen, die von der Extrusion und Polykondensationsanlage bis zum texturierten Garn reichen und von Automations- sowie digitalen Lösungen begleitet werden. Durch die Lieferung sämtlicher Prozessschritte aus einer Hand wird eine aufeinander abgestimmte Technologie gewährleistet, die die hohe Qualität der produzierten Fasern und Garne sicherstellt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts steht daher das gesamte Produktportfolio des Anbieters für Maschinen und Anlagen primär zur Herstellung von Polyester, Polypropylen und Nylon.

„Der chinesische Markt hat weiterhin enormes Potential für uns, auch wenn er seit gut zwei Jahren in Punkto großer Neuinstallationen von Chemiefaseranlagen und der damit einher gehenden Produktionskapazitätserweiterung nicht mehr an die Zeiten davor anknüpfen kann. Es gibt aber immer noch großen Erneuerungsbedarf, gerade im Sinne der Nachhaltigkeit. Alte Anlagen abzuschalten und gegen neue, moderne und energieeffiziente Technologien auszutauschen, sei der Weg in eine bessere und emissionsärmere Zukunft für uns alle“, erklärt André Wissenberg, Head of Marketing, Corporate Communications and Public Affairs. „Wir liefern mit unseren Technologielösungen seit Jahrzehnten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Sei es, indem wir die Energieeffizienz mit jeder neuen Maschinengeneration steigern oder indem wir neue Materialien prozessieren“, so Wissenberg weiter. Stolz ist man bei Oerlikon darauf, dass das Unternehmen seit 20 Jahren bereits Lösungen für die Textilindustrie unter dem Nachhaltigkeitslabel e-save anbietet und dank der in dieser Zeit entwickelten und im Markt installierten Maschinen und Anlagen über 15 Millionen Tonnen CO2 eingespart hat.

Quelle:

Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

23.08.2024

Erweiterung des Service- und Ersatzteilgeschäfts bei Oerlikon Polymer Processing Solutions

Die Division Oerlikon Polymer Processing Solutions der Schweizer Oerlikon Gruppe erweitert ihr Kundenservice- und Ersatzteilgeschäft im Bereich von Maschinen und Anlagen für die Produktion von Teppichgarnen (BCF) und technischen Garnen (IDY). Hierzu hat das Unternehmen im August eine Vereinbarung mit der in Mönchengladbach, Deutschland, ansässigen Trützschler Gruppe geschlossen. Technologieexperten und Servicemitarbeitende der Oerlikon Neumag sind ab sofort neue Ansprechpartner für den Kundenservice und das Ersatzteilgeschäft der im Markt installierten BCF- und IDY-Technologien von Trützschler. Der Mönchengladbacher Textilmaschinenbauer zieht sich aus diesem Geschäftsfeld zurück, um sich zukünftig auf die Unternehmensbereiche Spinning, Garnituren und Nonwovens zu konzentrieren.

Die Division Oerlikon Polymer Processing Solutions der Schweizer Oerlikon Gruppe erweitert ihr Kundenservice- und Ersatzteilgeschäft im Bereich von Maschinen und Anlagen für die Produktion von Teppichgarnen (BCF) und technischen Garnen (IDY). Hierzu hat das Unternehmen im August eine Vereinbarung mit der in Mönchengladbach, Deutschland, ansässigen Trützschler Gruppe geschlossen. Technologieexperten und Servicemitarbeitende der Oerlikon Neumag sind ab sofort neue Ansprechpartner für den Kundenservice und das Ersatzteilgeschäft der im Markt installierten BCF- und IDY-Technologien von Trützschler. Der Mönchengladbacher Textilmaschinenbauer zieht sich aus diesem Geschäftsfeld zurück, um sich zukünftig auf die Unternehmensbereiche Spinning, Garnituren und Nonwovens zu konzentrieren.

Oerlikon Polymer Processing Solutions bietet Gesamtlösungen für die Chemiefaserindustrie. Sie reichen von Extrusions- und Polykondensationsanlagen bis zum texturierten Garn und werden von Automations- sowie digitalen Lösungen begleitet. Durch die Lieferung sämtlicher Prozessschritte aus einer Hand wird eine aufeinander abgestimmte Technologie gewährleistet, die die hohe Qualität der jeweils produzierten Garne sicherstellt.

Die in Neumünster, Deutschland, ansässige Oerlikon Neumag, Zweigniederlassung der Oerlikon Textile GmbH & Co. KG und Marke der Oerlikon Polymer Processing Solutions Division, ist ein seit Jahrzehnten etablierter und international breit aufgestellter Anbieter mit ausgewiesener Expertise im Bereich BCF. Das Know-how im Bereich der IDY-Anlagen steuert die Divisions-Schwester Oerlikon Barmag aus Remscheid, Deutschland, zu.

Weitere Informationen:
Oerlikon spinning nonwovens polymers
Quelle:

Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

© PantherMedia / spopov (bearbeitet)
Ein Laserkopf fügt präzise Schicht für Schicht Material zu einem Bauteil hinzu: Auch aufgrund des geringen Materialaufwands in der industriellen Produktion wächst die Relevanz additiver Fertigungstechnologien stetig.
13.08.2024

Ressourceneffizienz industrieller 3D-Druckverfahren

Die neue Kurzanalyse des VDI ZRE nimmt das Thema „additive Fertigung“ in den Fokus und beleuchtet die Ressourceneffizienzpotenziale, die sich für KMU ergeben.

Additive Fertigungsverfahren sind in der Industrie nahezu unverzichtbar. Doch bieten sie nicht nur innovative Produktionsmöglichkeiten für das Prototyping, sondern auch ökonomische und ökologische Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Mit diesen Chancen – und auch den einhergehenden Herausforderungen – industrieller 3D-Druckverfahren setzt sich die neue Kurzanalyse des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) auseinander.

Die neue Kurzanalyse des VDI ZRE nimmt das Thema „additive Fertigung“ in den Fokus und beleuchtet die Ressourceneffizienzpotenziale, die sich für KMU ergeben.

Additive Fertigungsverfahren sind in der Industrie nahezu unverzichtbar. Doch bieten sie nicht nur innovative Produktionsmöglichkeiten für das Prototyping, sondern auch ökonomische und ökologische Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Mit diesen Chancen – und auch den einhergehenden Herausforderungen – industrieller 3D-Druckverfahren setzt sich die neue Kurzanalyse des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) auseinander.

Im fertigenden Gewerbe gelten additive Fertigungsverfahren heute bereits als wertvolle Ergänzung zu konventionellen industriellen Fertigungsverfahren. Gleichzeitig bieten sie das Potenzial, sich als alternative Produktionsform zu etablieren. Denn aufgrund ihrer großen Designfreiheit und Präzision eignen sie sich einerseits für die Entwicklung von Prototypen. Andererseits ermöglichen der technologische Fortschritt und die rasante Entwicklung immer neuer Verfahren, dass auch die Serienproduktion mittels additiver Fertigung wirtschaftlich umsetzbar wird.
 
Weniger Materialeinsatz, geringerer Ausschuss: Wie KMU von additiven Fertigungstechnologien profitieren können
Daneben bieten additive Fertigungsverfahren insbesondere für KMU vielfältige Ressourceneffizienzpotenziale: ein schichtweiser Aufbau von Material kann das Abfallaufkommen reduzieren. Und die Möglichkeit, komplexe Geometrien zu erstellen, vermindert zudem den Bedarf an teuren Spezialwerkzeugen und Formen. Diese Vorteile fördern nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern steigern auch die Wettbewerbsfähigkeit von KMU in einem zunehmend umweltorientierten Markt.
Doch stellen additive Fertigungsverfahren nicht nur Chancen und Potenziale für KMU dar, sondern sind auch mit Herausforderungen verbunden. Hier setzt die neue Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch additive Fertigung“ des VDI ZRE an.
 
Von Prototyping, On-Demand-Geschäftsmodellen und einer nachhaltigen Produktion: Chancen und Potenziale der additiven Fertigung
Die Kurzanalyse bietet zunächst eine kurze Einführung in innovative additive Fertigungstechnologien. Es wird gezeigt, wie durch deren Einsatz bspw. die Materialnutzung verbessert und somit zur Abfallreduktion beitragen werden kann oder eine präzisere und effizientere Produktion möglich wird. Im Anschluss wird im Rahmen der Kurzanalyse untersucht, für welche Unternehmensbereiche additive Fertigung signifikante Vorteile hinsichtlich der Ressourcennutzung bringen kann.

Durch Geschäftsmodelle wie eine On-Demand-Produktion profitieren Unternehmen bspw. von reduzierten Lagerbeständen, während in der Produktentwicklung und Produktion insbesondere Materialeinsatz und -verluste minimiert werden können. In einem kurzen Exkurs beschreibt die Kurzanalyse zudem, wie additive Fertigungstechniken im Bauwesen genutzt werden können, um Material effizienter zu nutzen und zu einer ressourcenschonenden Baupraxis beizutragen können.

Neben den Potenzialen, die die additive Fertigung für eine ressourcenschonende Produktion mit sich bringt, beleuchtet die Kurzanalyse darüber hinaus, wie der Prozess des additiven Fertigens selbst ressourceneffizienter gestaltet werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Anknüpfungspunkten wie der Materialauswahl, des erforderlichen Energieeinsatzes sowie der verbesserten Arbeitsraumnutzung im Fertigungsprozess.

Quelle:

VDI Zentrum Ressourceneffizienz

Spinnerei technische Garne Foto Oerlikon Neumag
08.08.2024

Indien: Technische Textilien auf Wachstumskurs

Als traditionelles Textilland hat sich Indien in den vergangenen Jahrzehnten eine starke Position auch im Bereich der Chemiefaserherstellung erarbeitet. So hat sich das westasiatische Land inzwischen zum zweitgrößte Polyestergarnhersteller der Welt entwickelt. Dabei bildet die indische Textilindustrie die gesamte Wertschöpfungskette von der Schmelze bis zum fertigen textilen Endprodukt ab.

Insbesondere der Bereich Technische Textilien gilt als Zukunftsmarkt. Mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 12% seit 2013 macht der dynamische Sektor nach Angaben der Regierungsorganisation Invest India etwa 13% des gesamten indischen Textil- und Bekleidungsmarktes aus. Das Marktvolumen hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Bei der Technisch Garn Herstellung wird in Indien bislang stark auf Polyamid gesetzt. Oerlikon Barmag hat hier eine starke Marktposition. „In den letzten Jahren haben wir bei zahlreichen Kunden Anlagen in Betrieb genommen“, so Dr. Wolfgang Ernst, Vertriebsleiter der Oerlikon Business Unit Manmade Fibers Solutions.

Als traditionelles Textilland hat sich Indien in den vergangenen Jahrzehnten eine starke Position auch im Bereich der Chemiefaserherstellung erarbeitet. So hat sich das westasiatische Land inzwischen zum zweitgrößte Polyestergarnhersteller der Welt entwickelt. Dabei bildet die indische Textilindustrie die gesamte Wertschöpfungskette von der Schmelze bis zum fertigen textilen Endprodukt ab.

Insbesondere der Bereich Technische Textilien gilt als Zukunftsmarkt. Mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 12% seit 2013 macht der dynamische Sektor nach Angaben der Regierungsorganisation Invest India etwa 13% des gesamten indischen Textil- und Bekleidungsmarktes aus. Das Marktvolumen hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Bei der Technisch Garn Herstellung wird in Indien bislang stark auf Polyamid gesetzt. Oerlikon Barmag hat hier eine starke Marktposition. „In den letzten Jahren haben wir bei zahlreichen Kunden Anlagen in Betrieb genommen“, so Dr. Wolfgang Ernst, Vertriebsleiter der Oerlikon Business Unit Manmade Fibers Solutions.

Zunehmender Bedarf an technischen Polyester-Garnen
Der Bauboom und der zunehmende Einsatz von Geo- und Industrietextilien bei verschiedenen Infrastrukturvorhaben sowie in Landwirtschaft und Aquakultur zeigt ein großes Wachstumspotential. Unterstützt wird dies vom 2021 aufgesetzten staatlichen Industrieförderprogramm, in das technische Textilien als eine von zehn Schwerpunktbranchen aufgenommen wurden. Zugrunde liegt dem Programm die Reduzierung der Importabhängigkeit. Bislang wurde ein Großteil der im Land benötigten technischen Textilien und Garne importiert.

Dass der Trend zu hochwertigen technischen Textilien für den heimischen Markt geht, registriert auch der Remscheider Maschinen- und Anlagenbauer Oerlikon Barmag. „Wir erhalten immer mehr Anfragen von indischen Kunden nach Spinnanlagen für technische Garne“, sagt Dr. Wolfgang Ernst. „Neu ist das große Interesse von Unternehmen aus nachgelagerten Prozessen, die eine Rückwärtsintegration anstreben. Das führen wir auf die verschärften Regelungen des Bureau of Indian Standards zurück. Technische Garne wurden bisher hauptsächlich aus dem chinesischen Ausland importiert. Um die Qualitäten der verarbeiteten Garne zu garantieren, wurde dies seit vergangenem Jahr seitens der Regierung streng reglementiert. So macht es für indische Textilproduzenten Sinn, in die Garnherstellung einzusteigen.“ Spürbar war diese Entwicklung auch auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt, auf der die Experten von Oerlikon Barmag überproportional viele Fachgespräche mit indischen Kunden und Interessenten führen konnten.

Die flexiblen Spinnkonzepte von Oerlikon Barmags Technisch Garn Technologie ermöglichen eine Vielfalt an möglichen Garnprodukten für zahlreiche Anwendungen. Das Portfolio umfasst Prozesse für die Herstellung von Polyamid- und Polyestergarn mit den geforderten physikalischen Eigenschaften für die unterschiedlichsten Endanwendungen mit HMLS-Garne für PKW Reifen, Garne für Geotextilien, Sicherheitsgurte oder auch Airbags.

Weitere Informationen:
Oerlikon Neumag
Quelle:

Oerlikon Barmag

07.08.2024

KARL MAYER auf der CAMX: Lösungen für Composite-Verstärkungen

KARL MAYER Nordamerika wird in diesem Jahr wieder als Aussteller an der CAMX teilnehmen. Auf der Composite-Messe vom 9. bis zum 12. September 2024 in San Diego ist das Tochterunternehmen der KARL MAYER GROUP im San Diego Convention Center zu finden und präsentiert sich hier als Partner der Composite-Branche. KARL MAYER entwickelt und produziert Composite-Maschinen wie die COP MAX 4 – ein Allrounder zur Herstellung mehrlagiger multiaxialer Gelegestrukturen –, die COP MAX 5 speziell zur Verarbeitung von Kohlenstofffasern und die Faserspreizanlage UD 700. Zudem ging im Frühjahr dieses Jahres ein neues Modell, die MAX GLASS ECO.

Neben Maschinen bietet KARL MAYER den Kunden zukunftsweisende Anwendungsentwicklungen. So wird der Schwerpunkt der medialen Präsentation die Verarbeitung von Naturfasern zu nachhaltigen Composite-Verstärkungen sein. In Zusammenarbeit mit Vertretern der Wintersportbranche hat KARL MAYER bereits Hanftapes und Flachsfasern auf der COP MAX 4 zu Gelegen für Snowboards und Skiern verarbeitet. Beispiele wurden zu den letzten Editionen der diesjährigen Techtextil und JEC World vorgestellt und hier sehr gut von den Besuchern aufgenommen.

KARL MAYER Nordamerika wird in diesem Jahr wieder als Aussteller an der CAMX teilnehmen. Auf der Composite-Messe vom 9. bis zum 12. September 2024 in San Diego ist das Tochterunternehmen der KARL MAYER GROUP im San Diego Convention Center zu finden und präsentiert sich hier als Partner der Composite-Branche. KARL MAYER entwickelt und produziert Composite-Maschinen wie die COP MAX 4 – ein Allrounder zur Herstellung mehrlagiger multiaxialer Gelegestrukturen –, die COP MAX 5 speziell zur Verarbeitung von Kohlenstofffasern und die Faserspreizanlage UD 700. Zudem ging im Frühjahr dieses Jahres ein neues Modell, die MAX GLASS ECO.

Neben Maschinen bietet KARL MAYER den Kunden zukunftsweisende Anwendungsentwicklungen. So wird der Schwerpunkt der medialen Präsentation die Verarbeitung von Naturfasern zu nachhaltigen Composite-Verstärkungen sein. In Zusammenarbeit mit Vertretern der Wintersportbranche hat KARL MAYER bereits Hanftapes und Flachsfasern auf der COP MAX 4 zu Gelegen für Snowboards und Skiern verarbeitet. Beispiele wurden zu den letzten Editionen der diesjährigen Techtextil und JEC World vorgestellt und hier sehr gut von den Besuchern aufgenommen.

Weitere Informationen:
Karl Mayer USA CAMX Composites
Quelle:

KARL MAYER Verwaltungsgesellschaft AG

01.08.2024

Mahlo auf der Febratex 2024: Entwicklungen in der Richttechnologie und Prozesskontrolle

Mahlo GmbH + Co. KG gibt seine Teilnahme an der Febratex-Messe vom 20. bis 23. August 2024 bekannt. Die Veranstaltung findet in Blumenau, Brasilien, einem Zentrum der Textil- und Bekleidungsproduktion, statt.

Mahlo GmbH + Co. KG gibt seine Teilnahme an der Febratex-Messe vom 20. bis 23. August 2024 bekannt. Die Veranstaltung findet in Blumenau, Brasilien, einem Zentrum der Textil- und Bekleidungsproduktion, statt.

Auf der Messe präsentiert das Unternehmen seine aktuellsten Entwicklungen in der Richttechnologie und Prozesskontrolle. Der Stand wird gemeinsam von der Mahlo-Vertretung MBR Textile und Christian Matthias, dem Leiter der Mahlo-Anwendungsabteilung, betreut. Die Systeme von Mahlo sind auf die wesentlichen Bedürfnisse von Textilherstellern ausgerichtet und gewährleisten eine qualitativ hochwertige Produktion mit minimiertem Verzug und optimierten Prozessen. Das automatische Richtsystem des Unternehmens garantiert fadengerades Gewebe in verschiedenen Anwendungsbereichen dank seines modularen Aufbaus, der an die jeweilige Produktionsumgebung angepasst werden kann. Darüber hinaus bietet Mahlo verschiedene Prozesskontrollsysteme an, die die Prozesse rund um den Spannrahmen durch Messung und Regelung von Parametern wie Verweilzeit, Fadendichte und Restfeuchte verbessern. Diese Systeme helfen den Herstellern, die Qualität der Textilien zu erhöhen, Rohstoffe einzusparen und die Energiekosten zu senken.

Quelle:

Mahlo GmbH & Co. KG

26.07.2024

Positionspapier vom VDMA: Textilmaschinenbau für nachhaltige Textilwirtschaft

In einem veröffentlichten Positionspapier äußern sich die im VDMA Fachverband Textilmaschinen organisierten Unternehmen zu den ambitionierten Vorgaben der EU und deren nationaler Umsetzung zur nachhaltigen und zirkulären Ausrichtung der Textil- und Bekleidungsindustrie.

Die Herstellung von Textilien benötigt eine Vielzahl von Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser, Energie und Chemikalien. „Die im VDMA Fachverband Textilmaschinen zusammengeschlossenen Unternehmen unterstützen mit ihren Produkten Kunden weltweit, um bereits bei der Textilproduktion große Potentiale zu nutzen und dadurch  CO2 zu reduzieren“, erklärte Verena Thies, stellvertretende Vorsitzende des VDMA Fachverbands Textilmaschinen.

In einem veröffentlichten Positionspapier äußern sich die im VDMA Fachverband Textilmaschinen organisierten Unternehmen zu den ambitionierten Vorgaben der EU und deren nationaler Umsetzung zur nachhaltigen und zirkulären Ausrichtung der Textil- und Bekleidungsindustrie.

Die Herstellung von Textilien benötigt eine Vielzahl von Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser, Energie und Chemikalien. „Die im VDMA Fachverband Textilmaschinen zusammengeschlossenen Unternehmen unterstützen mit ihren Produkten Kunden weltweit, um bereits bei der Textilproduktion große Potentiale zu nutzen und dadurch  CO2 zu reduzieren“, erklärte Verena Thies, stellvertretende Vorsitzende des VDMA Fachverbands Textilmaschinen.

Das Positionspapier betont die Bedeutung effizienter Verfahren, von Kreislaufwirtschaft und verbindlichen Regeln für alle Marktteilnehmer. Zudem fasst das Positionspapier den Stand der Recyclingverfahren Textil-zu-Textil sowie Rahmenbedingungen für die Wiederverarbeitung der Rezyklate zusammen. Die Unternehmen aus dem VDMA Fachverband Textilmaschinen entwickeln hierzu Prozesse und Technologien und bereiten die technischen Voraussetzungen für eine effiziente Weiter- und Wiederverwendung textiler Rohstoffe vor, seien es Natur- oder Chemiefasern.

Der Vorstand des VDMA Fachverbands Textilmaschinen betont zudem, dass die neuen Rahmenbedingungen der EU zur Kreislaufwirtschaft und deren nationale
Umsetzung mit realistischen Zielvorgaben, messbaren Wirkungen und möglichst wenig Bürokratie gestaltet werden müssen. Ferner braucht es eine Marktüberwachung, die gleiche Wettbewerbsvoraussetzungen (Level-Playing-Field) für alle Marktteilnehmer gewährleistet.

Stellvertretend für die Branche fordert der Fachverband Textilmaschinen eine Stärkung der Standorte Deutschland und EU für den Textilmaschinenbau als positives Umfeld für Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit, um die Nachhaltigkeit der Textilindustrie maßgeblich voranzubringen: Der Fachverband Textilmaschinen unterstreicht nachdrücklich den Bedarf für ein breites Angebot von günstiger grüner Energie, die für die Implementierung und den nachhaltigen Einsatz von Recyclinglösungen unabdingbar für die produzierende Wirtschaft ist. Ebenso sieht der Verband die positive Gestaltung der Standortbedingungen (Fach-/Arbeitskräftepotenziale, Bürokratieabbau, kürzere Genehmigungsfristen, Investitionssicherheit und Planbarkeit sowie Reduzierung der Steuerlast) als entscheidenden Faktor für die Unterstützung nachhaltigen Wirtschaftens in der wettbewerbsintensiven Textil- und Bekleidungsbranche.

 

Quelle:

VDMA e. V.

KARL MAYER: Erfolgreicher Verkauf der Composite-Maschine MAX GLASS ECO (c) KARL MAYER GROUP
22.07.2024

KARL MAYER: Erfolgreicher Verkauf der Composite-Maschine MAX GLASS ECO

Mit der MAX GLASS ECO bietet der KARL MAYER-Geschäftsbereich Technische Textilien eine Produktionsmaschine für die wirtschaftliche Herstellung von Standardartikeln aus Glasfasern, insbesondere von Gelegen für die Windkraftbranche. Der Newcomer lässt sich durch verschiedene optionale Funktionen an die Anforderungen unterschiedlicher Anwendungsbereiche anpassen und verbindet kurze Amortisationszeiten. Bei einer maximalen Drehzahl von 1.800 min-1 werden bis zu 410 m/h bei einer Arbeitsbreite von 101" produziert.

Seit dem Launch der MAX GLASS ECO auf der JEC World im März dieses Jahres wurden schon mehrere Kaufverträge unterschrieben. Einige Maschinen gehen nach Indien, eine größere Anzahl wurde von chinesischen Kunden geordert. Auch die Demonstrationsmodelle in den Kundenzentren der KARL MAYER GROUP in Changzhou und Chemnitz wurden bereits veräußert. Die MAX GLASS ECO bei KARL MAYER Technische Textilien in Sachsen kann allerdings noch bis September für Verarbeitungsversuche und Performancetests genutzt werden.

Mit der MAX GLASS ECO bietet der KARL MAYER-Geschäftsbereich Technische Textilien eine Produktionsmaschine für die wirtschaftliche Herstellung von Standardartikeln aus Glasfasern, insbesondere von Gelegen für die Windkraftbranche. Der Newcomer lässt sich durch verschiedene optionale Funktionen an die Anforderungen unterschiedlicher Anwendungsbereiche anpassen und verbindet kurze Amortisationszeiten. Bei einer maximalen Drehzahl von 1.800 min-1 werden bis zu 410 m/h bei einer Arbeitsbreite von 101" produziert.

Seit dem Launch der MAX GLASS ECO auf der JEC World im März dieses Jahres wurden schon mehrere Kaufverträge unterschrieben. Einige Maschinen gehen nach Indien, eine größere Anzahl wurde von chinesischen Kunden geordert. Auch die Demonstrationsmodelle in den Kundenzentren der KARL MAYER GROUP in Changzhou und Chemnitz wurden bereits veräußert. Die MAX GLASS ECO bei KARL MAYER Technische Textilien in Sachsen kann allerdings noch bis September für Verarbeitungsversuche und Performancetests genutzt werden.

Auch in Osteuropa besteht großes Interesse. So war die neue Composite-Maschine auf der Techtextil 2024 in Frankfurt am Main ein Thema zahlreicher Besprechungen von Ralf Schramm, Sales Manager von KARL MAYER Technische Textilien für diese Region. „Ich habe viele Orientierungsgespräche zur Performance der Maschine geführt. Es gab aber auch Kunden mit konkreten Kaufanliegen, darunter der polnische Hersteller von hochwertigen, professionellen Lösungen für die Composite-Branche Rymatex“, so der Vertriebsprofi.

Quelle:

KARL MAYER Verwaltungsgesellschaft AG

KARL MAYER launcht neue Elastomeric-Raschelmaschine (c) KARL MAYER
15.07.2024

KARL MAYER launcht neue Elastomeric-Raschelmaschine

KARL MAYER launcht seine RE 4-1, eine neue Raschelmaschine für die effiziente Fertigung hochelastischer Textilien. Durch den Newcomer erweitert der Global Player seine Elastomeric-Baureihe und ergänzt die etablierte RSE 4-1 im Rahmen seiner Zwei-Produktlinien-Strategie. Mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllt das Modell vor allem die Ansprüche des Volumengeschäfts.

Eine 170″-Version der Maschine wird bereits seit einigen Monaten in China verkauft. Der Pre-Release startete erfolgreich. Ermutigt durch das Feedback vom Markt hat KARL MAYER eine RE 4-1 mit einer Arbeitsbreite von 190″ entwickelt und beide Modelle ab Mitte Juli 2024 für seine weltweiten Kunden im Angebot.

Die RE 4-1 kann mit den Feinheiten E 28 und E 32 geordert werden. Die 170“-Version ist zudem auch mit E 36 verfügbar. Zur Standardausstattung gehören KAMCOS® 2, die Warenaufrollung 18 E, CFK-Technologie und N-Mustergetriebe für die Steuerung der Legebarren – der maschenbildenden GB 1 bis GB 3 und der schusslegenden GB 4. Zudem gibt es optionale Features, darunter Sensoren zur Messung der Fadenspannung, Laser-Stop, die Aufrollung 34 A, LED-Beleuchtung und ein Installations-Kit.

KARL MAYER launcht seine RE 4-1, eine neue Raschelmaschine für die effiziente Fertigung hochelastischer Textilien. Durch den Newcomer erweitert der Global Player seine Elastomeric-Baureihe und ergänzt die etablierte RSE 4-1 im Rahmen seiner Zwei-Produktlinien-Strategie. Mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllt das Modell vor allem die Ansprüche des Volumengeschäfts.

Eine 170″-Version der Maschine wird bereits seit einigen Monaten in China verkauft. Der Pre-Release startete erfolgreich. Ermutigt durch das Feedback vom Markt hat KARL MAYER eine RE 4-1 mit einer Arbeitsbreite von 190″ entwickelt und beide Modelle ab Mitte Juli 2024 für seine weltweiten Kunden im Angebot.

Die RE 4-1 kann mit den Feinheiten E 28 und E 32 geordert werden. Die 170“-Version ist zudem auch mit E 36 verfügbar. Zur Standardausstattung gehören KAMCOS® 2, die Warenaufrollung 18 E, CFK-Technologie und N-Mustergetriebe für die Steuerung der Legebarren – der maschenbildenden GB 1 bis GB 3 und der schusslegenden GB 4. Zudem gibt es optionale Features, darunter Sensoren zur Messung der Fadenspannung, Laser-Stop, die Aufrollung 34 A, LED-Beleuchtung und ein Installations-Kit.

Mit ihrer technischen Konfiguration ist die RE 4-1 optimal auf die Herstellung von elastischen und unelastischen Standardwaren vor allem für den Wäschebereich ausgerichtet. Zu den Produkten der Raschelmaschine mit der hohen Produktivität und der geringen Amortisationszeit gehört elastischer Powernet. Die offenmaschige, luftige Ware ist aus dem Lingerie- und Bekleidungsbereich nicht mehr wegzudenken. Sie wird in den Flügeln von BHs ebenso verwendet wie für Einsätze von Sportleggings, Shirts, Jacken und Swimwear. Zudem ist Powernet in semitechnischen Anwendungen zu finden, beispielsweise als Außen- und Innentaschen von Rucksäcken und Bekleidung.
Neben Powernet gehören z.B. Raschel-Charmeuse, Sleeknet und Satinet zum Fertigungsrepertoire der RE 4-1. Die Waren mit der von Raschel-Charmeuse bis Satinet abnehmenden Dichte sind ebenfalls fester Bestandteil der Wäsche- und Bekleidungsherstellung. Für Ihre Produktion wird in den vorderen beiden Legebarren Filamentgarn und in den hinteren Elastan verarbeitet.

Weitere Informationen:
Karl Mayer Raschelmaschinen Powernet
Quelle:

KARL MAYER Verwaltungsgesellschaft AG

24.06.2024

ANDRITZ: Nadelvlies-Anlage für schwere Vliesstoffe

Sioen Technical Felts hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ mit der Lieferung einer kompletten Nadelvlies-Linie für sein Werk in Lüttich, Belgien, beauftragt. Mit dieser neuen Anlage wird Sioen schwere Vliesstoffe in einem Schritt herstellen können.

Das Sioen-Werk in Lüttich ist auf die Produktion von technischen Vliesstoffen für verschiedene industrielle Anwendungen spezialisiert, darunter Schlauchlining (CIPP), Akustik und Filtration. Die Anlage von ANDRITZ ermöglicht es dem Kunden, in einem Schritt Vliesstoffe mit mehr als 3.500 g/m² zu produzieren, wobei verschiedene Fasertypen (recyceltes PET, OxPan, Bikomponenten, ...) und Faserfeinheiten zum Einsatz kommen können. Normalerweise müssen zwei oder drei Lagen in einem zweiten Schritt außerhalb der Linie vernadelt werden, um ein solches Materialgewicht zu erreichen.

Das Verfahren in einem Schritt führt zu einer höheren Qualität des Endprodukts, da das Risiko der Delamination, d. h. der Trennung der Schichten während des Gebrauchs, minimiert wird. Außerdem wird eine höhere Produktivität erzielt, da die Handhabung des Materials weniger aufwendig ist.

Sioen Technical Felts hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ mit der Lieferung einer kompletten Nadelvlies-Linie für sein Werk in Lüttich, Belgien, beauftragt. Mit dieser neuen Anlage wird Sioen schwere Vliesstoffe in einem Schritt herstellen können.

Das Sioen-Werk in Lüttich ist auf die Produktion von technischen Vliesstoffen für verschiedene industrielle Anwendungen spezialisiert, darunter Schlauchlining (CIPP), Akustik und Filtration. Die Anlage von ANDRITZ ermöglicht es dem Kunden, in einem Schritt Vliesstoffe mit mehr als 3.500 g/m² zu produzieren, wobei verschiedene Fasertypen (recyceltes PET, OxPan, Bikomponenten, ...) und Faserfeinheiten zum Einsatz kommen können. Normalerweise müssen zwei oder drei Lagen in einem zweiten Schritt außerhalb der Linie vernadelt werden, um ein solches Materialgewicht zu erreichen.

Das Verfahren in einem Schritt führt zu einer höheren Qualität des Endprodukts, da das Risiko der Delamination, d. h. der Trennung der Schichten während des Gebrauchs, minimiert wird. Außerdem wird eine höhere Produktivität erzielt, da die Handhabung des Materials weniger aufwendig ist.

Die DF-4-Nadelmaschine von ANDRITZ kann im Doppel- und Einzelhubmodus betrieben werden und bietet Sioen somit hohe Flexibilität bei der Verarbeitung von technischen Vliesstoffen mit unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften. Die Modi können einfach über den Touchscreen der Fernbedienung gewechselt werden. Die Anlage wird mit der neuesten ANDRITZ-Technologie zur Gewichtsprofilierung, ProWin™, ausgestattet, um eine möglichst gleichmäßiges Bahngewicht zu gewährleisten.

Die Inbetriebnahme der neuen Nadelvlies-Anlage ist für das 1. Quartal 2025 geplant.

Quelle:

ANDRITZ AG

KARL MAYER: Neue Composite-Maschine MAX GLASS ECO (c) KARL MAYER
24.06.2024

KARL MAYER: Neue Composite-Maschine MAX GLASS ECO

KARL MAYER Technische Textilien launcht die neue MAX GLASS ECO, eine Composite-Maschine mit Fokus auf Standardgelege aus Glasfasern.

Die MAX GLASS ECO enthält bewährte Lösungen aus der Multiaxialmaschinen-Range der KARL MAYER GROUP, darunter Features ihres Vorgängers, der MAXTRONIC®, und kombiniert diese mit technischen Neuentwicklungen. Das Ergebnis ist eine Produktionsmaschine für die äußerst wirtschaftliche Herstellung von Standardartikeln aus Glasfasern, vor allem von Gelegen für die Windkraftbranche.

Die Multiaxialwirkmaschine ist effizient, erschwinglich und – anders als die bisherige MAXTRONIC® – durch verschiedene optionale Funktionen ausreichend flexibel. Bei einer Drehzahl von bis zu 1.800 min-1 wird ein Output von maximal 410 m/h erreicht.

KARL MAYER Technische Textilien launcht die neue MAX GLASS ECO, eine Composite-Maschine mit Fokus auf Standardgelege aus Glasfasern.

Die MAX GLASS ECO enthält bewährte Lösungen aus der Multiaxialmaschinen-Range der KARL MAYER GROUP, darunter Features ihres Vorgängers, der MAXTRONIC®, und kombiniert diese mit technischen Neuentwicklungen. Das Ergebnis ist eine Produktionsmaschine für die äußerst wirtschaftliche Herstellung von Standardartikeln aus Glasfasern, vor allem von Gelegen für die Windkraftbranche.

Die Multiaxialwirkmaschine ist effizient, erschwinglich und – anders als die bisherige MAXTRONIC® – durch verschiedene optionale Funktionen ausreichend flexibel. Bei einer Drehzahl von bis zu 1.800 min-1 wird ein Output von maximal 410 m/h erreicht.

Die MAX GLASS ECO wird mit einer Arbeitsbreite von 101″ angeboten und ist für Verlegungswinkel von +/-45° geeignet. Ein Komplementärlegersystem sorgt für eine gleichmäßige Abzugsgeschwindigkeit und damit einen schonenden Umgang mit dem Fasermaterial. Die Komponente gehört zu einer ganzen Reihe erprobter Features der KARL MAYER-Multiaxialtechnologie, die in die neue Maschine integriert wurden. Weitere übernommene Lösungen betreffen die Fiber Chopping Unit, durch die sich Glasfaserschnitzel in den Legeprozess einbringen und damit mehr Anwendungsfelder abdecken lassen, und die Schusstransportkette mit einer Pinnreihe für einen Verarbeitungsprozess mit weniger Abfall.

Für nochmals mehr Performance gibt es zudem neu entwickelte Innovationen, darunter das Fixed-Layer-System, das für eine hohe Ablagepräzision bei allen Legungswinkeln sorgt. Weitere Ausstattungsdetails mit Mehrwert für den Kunden sind ein Transportband über die volle Arbeitsbreite, das Walking-Needle-System, das auch bei großer Stichlänge Gassenbildung vermeidet, und eine Bestückung mit Einzelschiebernadeln, die sich effizient wechseln lassen.

Quelle:

KARL MAYER Verwaltungsgesellschaft AG

KARL MAYER GROUP: Neuer Geschäftsführer der rumänischer Niederlassung (c) KARL MAYER GROUP
Patrick Mack
19.06.2024

KARL MAYER GROUP: Neuer Geschäftsführer der rumänischen Niederlassung

Die KARL MAYER GROUP hat im Oktober 2023 eine Produktionsfirma in Rumänien gegründet, um sich resilienter aufzustellen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die KARL MAYER ROMANIA S.R.L. startet ihre Fertigung vorerst in Hallen in Baia Mare, die im Februar 2024 angemietet wurden. Später ist ein Umzug in einen Fabrikneubau im nahen Umfeld vorgesehen.

Im Mai dieses Jahres nahm Patrick Mack als neuer Mitarbeiter und Geschäftsführer seine Tätigkeit bei der rumänischen Tochtergesellschaft der KARL MAYER GROUP auf. Bei seinen Aufgaben wird er von Manfred Reinhold, ebenfalls an der Spitze von KARL MAYER ROMANIA, unterstützt. Patrick Mack führt das Geschäft vor Ort.

Die KARL MAYER GROUP hat im Oktober 2023 eine Produktionsfirma in Rumänien gegründet, um sich resilienter aufzustellen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die KARL MAYER ROMANIA S.R.L. startet ihre Fertigung vorerst in Hallen in Baia Mare, die im Februar 2024 angemietet wurden. Später ist ein Umzug in einen Fabrikneubau im nahen Umfeld vorgesehen.

Im Mai dieses Jahres nahm Patrick Mack als neuer Mitarbeiter und Geschäftsführer seine Tätigkeit bei der rumänischen Tochtergesellschaft der KARL MAYER GROUP auf. Bei seinen Aufgaben wird er von Manfred Reinhold, ebenfalls an der Spitze von KARL MAYER ROMANIA, unterstützt. Patrick Mack führt das Geschäft vor Ort.

Der Deutsch-Amerikaner hat bereits eine Niederlassung für ein ausländisches Unternehmen in Rumänien gegründet und eine klare Vorstellung von seiner neuen Aufgabe: „KARL MAYER ROMANIA ist strategisch äußerst wichtig. Daher möchte ich einen Standort aufbauen, der fließend in den Produktions-Footprint der KARL MAYER GROUP passt. Die neue Produktionsstätte soll allen KARL MAYER-Standards gerecht werden, zu einer Verbesserung des Unternehmens als Ganzes beitragen und dieses entsprechend repräsentieren,“ erklärt Patrick Mack.

 

Quelle:

KARL MAYER Verwaltungsgesellschaft AG

18.06.2024

Dilo Temafa: Verkauf von Anlagenerweiterung an Eco-Technilin

Dilo Temafa, ein Spezialist für Maschinen und Anlagen für die Faservorbereitung und Naturfaseraufbereitung, gibt den Verkauf einer Anlagenerweiterung an Eco-Technilin bekannt. Die Maschinen werden eine bestehende Schwungwergaufbereitungsanlage für Flachsfasern in Frankreich ergänzen, um eine höhere Faserqualität zu ermöglichen.

Eco-Technilin, ein Produzent von nachhaltigen Materialien, hat sich für die Maschinen entschieden, um seine Produktionskapazitäten zu erweitern und seine Effizienz zu steigern. Die Anlageneerweiterung ist darauf ausgelegt, Flachsschwungwerk effizient zu reinigen und den Anforderungen der modernen Fertigung gerecht zu werden, während gleichzeitig die Prozessstabilität und Anlagenverfügbarkeit erhöht werden.

Dilo Temafa ist seit mehr als dreißig Jahren im Bereich der Naturfasergewinnung tätig und hat zahlreiche Anlagen für die Aufbereitung von Bastfasern, z.B. Flachs und Industriehanf, geliefert. Die gewonnenen Fasern werden in verschiedensten Industrien, u.a. in der Bau-, Automobil-, Vliesstoff- und Textilindustrie eingesetzt und tragen zu einer Minimierung des ökologischen Fußabdrucks bei.

Dilo Temafa, ein Spezialist für Maschinen und Anlagen für die Faservorbereitung und Naturfaseraufbereitung, gibt den Verkauf einer Anlagenerweiterung an Eco-Technilin bekannt. Die Maschinen werden eine bestehende Schwungwergaufbereitungsanlage für Flachsfasern in Frankreich ergänzen, um eine höhere Faserqualität zu ermöglichen.

Eco-Technilin, ein Produzent von nachhaltigen Materialien, hat sich für die Maschinen entschieden, um seine Produktionskapazitäten zu erweitern und seine Effizienz zu steigern. Die Anlageneerweiterung ist darauf ausgelegt, Flachsschwungwerk effizient zu reinigen und den Anforderungen der modernen Fertigung gerecht zu werden, während gleichzeitig die Prozessstabilität und Anlagenverfügbarkeit erhöht werden.

Dilo Temafa ist seit mehr als dreißig Jahren im Bereich der Naturfasergewinnung tätig und hat zahlreiche Anlagen für die Aufbereitung von Bastfasern, z.B. Flachs und Industriehanf, geliefert. Die gewonnenen Fasern werden in verschiedensten Industrien, u.a. in der Bau-, Automobil-, Vliesstoff- und Textilindustrie eingesetzt und tragen zu einer Minimierung des ökologischen Fußabdrucks bei.

Weitere Informationen:
Dilo DiloGroup EcoTechnilin Flachs
Quelle:

DiloGroup

Mayer & Cie. auf der ITM (c) Mayer & Cie
Relanit 3.2 HS II
18.06.2024

Mayer & Cie. auf der ITM

Mayer & Cie. hat auf der ITM in Istanbul einen Überblick sein aktuelles Portfolio im Rundstrickbereich präsentiert. Live zu sehen waren zwei Maschinentypen - die SF4 3.2 III sowie die Relanit 3.2 HS II – und verschiedene smarte Lösungen, die das Rundstricken effizienter machen. Insbesondere knithawk, ein Tool zur optischen Erkennung von Strickfehlern, stieß bei den Besuchern auf Interesse. Dasselbe galt für knitlink, das Hub für digitale Lösungen von Mayer & Cie. Ebenfalls gefragt sind Ersatzteilpakete und Umbaukits zum langfristigen Werterhalt der Mayer & Cie.-Maschinen.

Relanit 3.2 HS II
Die mechanische Single Jersey Maschine Relanit 3.2 HS bietet eine hohe Produktivität, insbesondere im Zusammenhang mit Elastplattierung. Sie verarbeitet eine große Bandbreite an Garnen und Qualitäten äußerst zuverlässig. Sie eignet sich damit insbesondere für die Verarbeitung von recycelten Garnen. Ihr Energieverbrauch liegt dabei bei bis zu einem Drittel unter dem einer Rundstrickmaschine mit konventioneller Technologie.

Mayer & Cie. hat auf der ITM in Istanbul einen Überblick sein aktuelles Portfolio im Rundstrickbereich präsentiert. Live zu sehen waren zwei Maschinentypen - die SF4 3.2 III sowie die Relanit 3.2 HS II – und verschiedene smarte Lösungen, die das Rundstricken effizienter machen. Insbesondere knithawk, ein Tool zur optischen Erkennung von Strickfehlern, stieß bei den Besuchern auf Interesse. Dasselbe galt für knitlink, das Hub für digitale Lösungen von Mayer & Cie. Ebenfalls gefragt sind Ersatzteilpakete und Umbaukits zum langfristigen Werterhalt der Mayer & Cie.-Maschinen.

Relanit 3.2 HS II
Die mechanische Single Jersey Maschine Relanit 3.2 HS bietet eine hohe Produktivität, insbesondere im Zusammenhang mit Elastplattierung. Sie verarbeitet eine große Bandbreite an Garnen und Qualitäten äußerst zuverlässig. Sie eignet sich damit insbesondere für die Verarbeitung von recycelten Garnen. Ihr Energieverbrauch liegt dabei bei bis zu einem Drittel unter dem einer Rundstrickmaschine mit konventioneller Technologie.

In Istanbul hat Mayer & Cie. eine Weiterentwicklung seines Flaggschiffs gezeigt, die Relanit 3.2 HS II. Der neue Entdoublierabzug ist die Einzelkomponente, die das meiste Interesse fand. Er sorgt für eine einheitliche Abzugsspannung des Gestricks über dessen gesamten Umfang. Geöffnet wird der Gestrickschlauch erst unterhalb der Abzugsrollen. Des Weiteren ist der Abzug mit zwei Antrieben ausgestattet: Einer für die Spannung, einer zum Aufrollen. Beide können separat gesteuert werden.

Eine weitere Neuerung der Relanit 3.2 HS zielt auf Verringerung der Stillstandszeiten ab: Die gemeinsam mit Groz-Beckert entwickelte Nadel mit Wellenschliff und Sollbruchstelle verhindert, dass diese unkontrolliert bricht und im schlechtesten Fall dabei Nadelfüße kaputtgehen. Auch die neue Federplatine ist eine gemeinsame Entwicklung mit Groz-Beckert. Sie beschert der Relanit 3.2 HS II mehr Laufruhe, eine geringe Geräuschentwicklung sowie weniger Verschleiß.

SF4-3.2 III für leichte Bindefadenfuttergestricke
Mit seiner SF4-3.2 III adressiert Mayer & Cie. einen Trend in der Bekleidungsindustrie, der sich über die Türkei hinaus niederschlägt: Leichte, elastische Bindefadenfuttergestricke sowohl in reiner Baumwolle als auch mit Mischungen.

Neue Maschinensteuerung Control 5.0
Beide ITM-Exponate waren mit der neuen Maschinensteuerung Control 5.0 zu sehen. Control 5.0 ist Voraussetzung für die Nutzung von knitlink, dem Hub für die digitalen Anwendungen von Mayer & Cie.

In der Standardausführung SmartControl ist an jedem Maschinenfuß ein sogenannter Smart Knob angebracht. Von dort sind alle Funktionen verfügbar, die der Maschinenbediener für seine Arbeit benötigt. Tiefergreifende Einstellungen, wie sie der Strickereileiter vornehmen möchte, sind nur von einem mobilen Device aus möglich. Von diesem kann gleichzeitig eine beliebige Anzahl von Mayer & Cie.-Maschinen bedient werden.

knithawk
knithawk, ein Tool zur optischen Fehlererkennung, prüft das Gestrick, während es entsteht. Es sitzt in der Single-Jersey-Maschine direkt an der Strickstelle. Erkennt knithawk einen schwerwiegenden oder wiederkehrenden Fehler, wird die Maschine gestoppt. Das Tool erstellt außerdem ein Fehlerprotokoll.

Maschinenindividuelle Upgrade und Umbau-Kits
Mit seinen Upgrade Kits bringt Mayer & Cie. technologische Neuerungen zu Bestandsmaschinen. Diese reichen von maschinenindividuellen Upgrades, wie beispielsweise dem Performance-Kit für bestehende Relanit 3.2-Modelle – über den neuen Fadenführer – bis hin zum Ölersystem Senso Blue RS.

Neben den Upgrade Kits bietet Mayer & Cie. Umbausets für populäre Maschinentypen. Derzeit sind zwei erhältlich: für die MV4 3.2 II/MBF 3.2 sowie die S4-3.2 II/ SF4-3.2 III.

Weitere Informationen:
Mayer & Cie ITM Istanbul Rundstrickmaschinen
Quelle:

Mayer & Cie.

KARL MAYER: Inline-Energierecycling an Schlichtmaschinen und Färbeanlagen (c) Karl Mayer Group
07.06.2024

KARL MAYER: Inline-Energierecycling an Schlichtmaschinen und Färbeanlagen

KARL MAYER GROUP hat ein System für die Energieeinsparung beim Betrieb der Zylindertrockner in seiner Schlichtmaschine PROSIZE® und seiner Färbeanlage BLUEDYE entwickelt.

Kosten sparen durch Inline-Energierecycling
Die Neuerung heißt CASCADE und hat den Dampf als Wärmemedium in Zylindertrocknern im Visier. Dies aus gutem Grund: Für eine Tonne Dampf waren 2021 laut dem IPCC Report des ITMF Zürich international zwischen 20 und knapp 27 US-Dollar zu berappen. Für weniger benötigte Prozessenergie setzt die neue Lösung auf Wiederverwendung.
„CASCADE führt Teile des Prozessdampfes in Zylindertrocknern im Kreislauf und ermöglicht dadurch ein echtes, effizientes Energierecycling innerhalb der Maschine“, erklärt Karl-Heinz Vaassen, Leiter Textiltrocknung bei KARL MAYER.

Der Kunde profitiert von weniger Energiekosten und CO2-Emissionen. Mit Blick auf den asiatischen Markt ist rechnerisch bei einem Trockner mit 14 Zylindern und einer Laufzeit von 7.000 Arbeitsstunden eine Kosteneinsparung von bis zu 17.000 US-Dollar pro Jahr möglich.

KARL MAYER GROUP hat ein System für die Energieeinsparung beim Betrieb der Zylindertrockner in seiner Schlichtmaschine PROSIZE® und seiner Färbeanlage BLUEDYE entwickelt.

Kosten sparen durch Inline-Energierecycling
Die Neuerung heißt CASCADE und hat den Dampf als Wärmemedium in Zylindertrocknern im Visier. Dies aus gutem Grund: Für eine Tonne Dampf waren 2021 laut dem IPCC Report des ITMF Zürich international zwischen 20 und knapp 27 US-Dollar zu berappen. Für weniger benötigte Prozessenergie setzt die neue Lösung auf Wiederverwendung.
„CASCADE führt Teile des Prozessdampfes in Zylindertrocknern im Kreislauf und ermöglicht dadurch ein echtes, effizientes Energierecycling innerhalb der Maschine“, erklärt Karl-Heinz Vaassen, Leiter Textiltrocknung bei KARL MAYER.

Der Kunde profitiert von weniger Energiekosten und CO2-Emissionen. Mit Blick auf den asiatischen Markt ist rechnerisch bei einem Trockner mit 14 Zylindern und einer Laufzeit von 7.000 Arbeitsstunden eine Kosteneinsparung von bis zu 17.000 US-Dollar pro Jahr möglich.

Die genauen, realen Einsparwerte zeigt das Maschinen-Dashboard an. Ein Sensor liefert Echtzeitdaten zur Menge des im Kreislauf geführten Dampfes, aus denen sich das entsprechende Minus an CO2-Äquivalenten berechnen lässt.

Den Druckabfall nutzen
CASCADE verwendet einen Teil der investierten Prozessenergie wieder und nutzt hierfür den Brüdenabdampf in Verbindung mit den Druckverhältnissen, die kaskadenförmig in den unterschiedlichen Zonen des Zylindertrockners abnehmen.

In der ersten Zylinderstrecke herrscht der höchste Arbeitsdruck. Das Wärmeträgermedium Dampf gibt für die Garntrocknung große Energiemengen ab und kondensiert dabei ohne Temperaturverlust. Das entstehende heiße Kondensat wird nicht sofort aus der Maschine ausgeleitet, sondern stattdessen in einen Entspannungsbehälter geführt, wo sich durch die Druckabsenkung Brüdenabdampf bildet. Bei konventionellen Anlagen entsteht das Trägermedium für Gase erst in der Rückführleitung in Richtung Kesselhaus und wird als unerwünscht eliminiert. Statt im Prozess genutzt zu werden, entweicht es in die Umgebung.

Mit dem CASCADE-System wird der „frisch recycelte Dampf“ für die Wärmezufuhr in der zweiten Zylinderstrecke verwendet, allerdings nicht ohne vorherige Aufbereitung. In dem durch KARL MAYER patentierten System wird der Recyclingdampf intelligent mit Frischdampf gemischt und damit auf das Niveau der erforderlichen Prozessbedingungen für den Einsatz in der Zylinderstrecke am Ende des Trockners angehoben. Hier wird bei mittleren Druck- und Temperaturverhältnissen die Warenfeuchte bis auf den gewünschten Restwert reduziert.

Die Markteinführung läuft
CASCADE wurde von der KARL MAYER GROUP zum Patent angemeldet. Die Veröffentlichung erfolgte im September 2023.
Die innovative Lösung ohne Aufpreis wird zur ITM 2024 in Istanbul vorgestellt und ist ein Highlight auf dem Stand der KARL MAYER GROUP.
Seit Januar 2024 gehört CASCADE zum Standard der PROSIZE®. Die erste Schlichtmaschine mit dem Upgrade für mehr Energieeffizienz wird im zweiten Quartal dieses Jahres ausgeliefert. Sie geht an einen Hersteller in Europa. Im nächsten Schritt soll CASCADE in weitere Trocknertypen integriert werden und auch für die BLUEDYE verfügbar sein.

Quelle:

Karl Mayer Group

Foto: Konzept: SSAW Studio, Photograph: Roman Goebel, Model: Aiya Sarbassova, Haare & Make-Up: Anna Neugebauer
05.06.2024

STOLL launcht Kollektion NOCTURNO

STOLL, ein Hersteller von Flachstrickmaschinen und Geschäftsbereich der KARL MAYER GROUP, lanciert seine neueste Kollektion NOCTURNO.

Die originelle Kollektion wurde von der Abteilung Fashion & Technology in Reutlingen entworfen. Die Designer ließen sich von den Facetten des nächtlichen Lebens inspirieren und schufen Fashion-Items, bei denen unter anderem Lingerie und elegante Styles miteinander verschmelzen.

Neben außergewöhnlichen Looks zeigt NOCTURNO das Engagement von STOLL für Innovation und Exzellenz im Flachstricken. Mit dem Ziel, die Grenzen der Stricktechnologie zu erweitern, stellt die Kollektion eine Reihe von technischen Neuerungen vor:

STOLL, ein Hersteller von Flachstrickmaschinen und Geschäftsbereich der KARL MAYER GROUP, lanciert seine neueste Kollektion NOCTURNO.

Die originelle Kollektion wurde von der Abteilung Fashion & Technology in Reutlingen entworfen. Die Designer ließen sich von den Facetten des nächtlichen Lebens inspirieren und schufen Fashion-Items, bei denen unter anderem Lingerie und elegante Styles miteinander verschmelzen.

Neben außergewöhnlichen Looks zeigt NOCTURNO das Engagement von STOLL für Innovation und Exzellenz im Flachstricken. Mit dem Ziel, die Grenzen der Stricktechnologie zu erweitern, stellt die Kollektion eine Reihe von technischen Neuerungen vor:

  • Vielseitigkeit in der Feinheit: Von der gröbsten Maschinenfeinheit E1,5.2 bis E3,5.2 über die Allrounder E7.2 und E9.2 bis zur feinsten Feinheit E20 demonstriert NOCTURNO die Vielseitigkeit der Flachstrickmaschinen von STOLL.
  • Innovative Stricktechniken: NOCTURNO zeigt, wie sich durch den Einsatz neuester Stricktechniken wie FlexPly neue Dimensionen in Textur und Struktur eröffnen und Grenzen im Strickdesign erweitern lassen. Spitzenähnliche Optiken können ebenso erzeugt werden wie neuartiges Drapier- und Materialverhalten.
  • Neudefinition von Bekleidungsformen: NOCTURNO steht daneben für die Möglichkeiten der STOLL-knit and wear® Technologie in puncto Nachhaltigkeit und Vielseitigkeit durch nahtloses Stricken und präsentiert eine Reihe von nahtlosen Produkten, die den Schnitt traditioneller Strickbekleidung neu definieren und eine neue Perspektive auf die Bekleidungsherstellung bieten.
  • Modische und funktionelle Ideen für Stoll-knitrobotic® Automation: NOCTURNO stellt Ideen für Stoll-knitrobotic® vor und präsentiert Kleidungsstücke, die mit integrierten farbigen Spiegeln als modische und auffällige Details veredelt wurden. Zudem führen eingestrickte Magnete zu neuartigen Verschlusslösungen, die vielseitige Tragemöglichkeiten bieten.
  • KI im kreativen Prozess: Die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz hatten mittlerweile auch die Modeindustrie erfasst. Die Chancen, die sich aus dieser Technik für Stoll-Kunden ergeben, hat das STOLL-Designteam herausgearbeitet, indem es die aktuellen Tools wie Midjourney und Adobe Firefly einsetzt. Vor allem die Entwicklungszeiten können durch die schnellere Erstellung von Strickgrafiken und die Visualisierung von Produktideen verkürzt werden. Für den fantasievollen Ansatz der Kollektion steht stellvertretend ein Gedicht, das interaktiv mit ChatGPT erstellt wurde. Das generative Textergebnis findet sich in einem Haarband wieder.
Weitere Informationen:
Stoll Karl Mayer/Stoll Karl Mayer
Quelle:

KARL MAYER Verwaltungsgesellschaft AG

31.05.2024

Tintoria Finissaggio 2000 investiert in Mahlos Richtautomatik

Tintoria Finissaggio 2000 zählt zu den bedeutenden italienischen Unternehmen im Bereich der Textilveredelung. Gegründet 1973 in Masserano im Textilviertel von Biella, bietet das Unternehmen die komplette Palette von Färben aller Arten von Fasern, Veredelung, Digitaldruck, Laminierung und Membranauskleidung. Diese Prozesse dienen dazu, den Stoffen bestimmte Eigenschaften zu verleihen, wie z.B. Farbe, Muster, Weichheit, Glanz oder Wasserdichte.

Kunden profitieren bei Tintoria Finissaggio davon, dass alle Prozesse unter einem Dach abgewickelt werden, von der Unterstützung beim Design bis zur Veredelung von Stoffen, wobei jahrzehntelange Erfahrung mit den neuen Möglichkeiten der Laminierung und des Digitaldrucks kombiniert wird. Die Färberei in Masserano ist eine hochmoderne Anlage, die die strengsten Umweltschutznormen erfüllt. Tintoria Finissaggio 2000 investiert kontinuierlich in modernste Technologien und Produktionsanlagen, um hochwertige Ergebnisse zu erzielen und nachhaltige Produktionsverfahren zu gewährleisten.

Tintoria Finissaggio 2000 zählt zu den bedeutenden italienischen Unternehmen im Bereich der Textilveredelung. Gegründet 1973 in Masserano im Textilviertel von Biella, bietet das Unternehmen die komplette Palette von Färben aller Arten von Fasern, Veredelung, Digitaldruck, Laminierung und Membranauskleidung. Diese Prozesse dienen dazu, den Stoffen bestimmte Eigenschaften zu verleihen, wie z.B. Farbe, Muster, Weichheit, Glanz oder Wasserdichte.

Kunden profitieren bei Tintoria Finissaggio davon, dass alle Prozesse unter einem Dach abgewickelt werden, von der Unterstützung beim Design bis zur Veredelung von Stoffen, wobei jahrzehntelange Erfahrung mit den neuen Möglichkeiten der Laminierung und des Digitaldrucks kombiniert wird. Die Färberei in Masserano ist eine hochmoderne Anlage, die die strengsten Umweltschutznormen erfüllt. Tintoria Finissaggio 2000 investiert kontinuierlich in modernste Technologien und Produktionsanlagen, um hochwertige Ergebnisse zu erzielen und nachhaltige Produktionsverfahren zu gewährleisten.

Auf Innovation setzte Tintoria Finissagio 2000 auch bei der Ausrüstung eines neuen Spannrahmens. Hier entschied man sich für die aktuelle Entwicklung des deutschen Maschinenbauers Mahlo GmbH + Co. KG: die Richtautomatik Orthopac RXVMC-20. Das neue Richtkonzept ist speziell für die Verarbeitung von Textilien mit hoher Verzugsdynamik, d.h. Textilien mit stark veränderlichen Verzügen, ausgelegt. Zwei einzeln gesteuerte und angetriebene Richtmodule mit insgesamt drei Bogen- und vier Schrägwalzen sorgen dafür, dass die Korrektur von Bogen- und Schrägverzügen in kleinen Schritten erfolgt. Neu ist auch das Ansteuerungskonzept. Eine Tastkopfgruppe am Einlauf der Richtmaschine erkennt Verzüge, noch bevor sie die Korrekturwalzen erreichen. So werden die Walzen direkt in Position gebracht und die Ware bereits ab dem ersten Zentimeter korrigiert. Eine Tastkopfgruppe am Auslauf erkennt zusätzlich möglichen Restverzug, der den am zweiten Richtmodul korrigiert wird.

KM.ON: KI-basiertes QMS für Wirkmaschinen (c) KARL MAYER GROUP
29.05.2024

KM.ON: KI-basiertes QMS für Wirkmaschinen

KM.ON launcht zur ITM vom 4. bis 8. Juni in Istanbul sein neues Quality Monitoring System (QMS) für den Retrofitmarkt und damit eine Lösung für das Qualitätsmanagement an Wirkmaschinen. Für seine Performance bei der Fehlererkennung nutzt das QMS die Fortschritte unserer Zeit: Ein Kamerasystem, das Bilder vom Produktionsvorgang aufnimmt, und eine eigens dafür trainierte Künstliche Intelligenz (KI) für die Auswertung der Bildaufnahmen. Insbesondere in puncto Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit und Präzision der Fehlererkennung bietet das QMS von KM.ON damit Vorteile gegenüber konventionellen Systemen, die nicht auf eine KI-Analyse setzen.

Das QMS lässt sich ohne Expertenwissen einrichten und ohne Vorkenntnisse nutzen. Führt ein Defekt zum Stillstand der Maschine, wird der Bediener umgehend durch ein benutzerfreundliches Interface informiert. Der sofortige Warnhinweis ermöglicht ein schnelles Eingreifen und damit weniger Ausfallzeiten und mehr Produktivität.

KM.ON launcht zur ITM vom 4. bis 8. Juni in Istanbul sein neues Quality Monitoring System (QMS) für den Retrofitmarkt und damit eine Lösung für das Qualitätsmanagement an Wirkmaschinen. Für seine Performance bei der Fehlererkennung nutzt das QMS die Fortschritte unserer Zeit: Ein Kamerasystem, das Bilder vom Produktionsvorgang aufnimmt, und eine eigens dafür trainierte Künstliche Intelligenz (KI) für die Auswertung der Bildaufnahmen. Insbesondere in puncto Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit und Präzision der Fehlererkennung bietet das QMS von KM.ON damit Vorteile gegenüber konventionellen Systemen, die nicht auf eine KI-Analyse setzen.

Das QMS lässt sich ohne Expertenwissen einrichten und ohne Vorkenntnisse nutzen. Führt ein Defekt zum Stillstand der Maschine, wird der Bediener umgehend durch ein benutzerfreundliches Interface informiert. Der sofortige Warnhinweis ermöglicht ein schnelles Eingreifen und damit weniger Ausfallzeiten und mehr Produktivität.

Durch seine konzeptionelle Auslegung stoppt das QMS die Produktion nur dann, wenn tatsächliche Defekte festgestellt werden. Unnötige Unterbrechungen durch externe Störfaktoren, wie z. B. sich ändernde Lichtverhältnisse, werden vermieden. Diese außergewöhnliche Präzision verhindert Produktivitätsverluste und unterstützt die Gewährleistung eines kontinuierlichen Betriebs. Kosten durch einen überflüssigen Maschinenstillstand werden vermieden.

Anders als herkömmliche Kamerasysteme erkennt das QMS selbst die komplexesten Defekte und löst einen sofortigen Maschinenstopp aus. Dies minimiert den Materialabfall. Im Laufe des Betriebs lernt das KI-gesteuerte System aus den Daten, um seine Erkennungsgenauigkeit weiter zu erhöhen und so die Ausschussquote und Kosten nochmals zu reduzieren. Zudem passt sich das QMS damit an sich entwickelnde Produktionsumgebungen an, um eine konstant hohe Effektivität zu gewährleisten.

Quelle:

KARL MAYER Verwaltungsgesellschaft AG