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ECPC 2020–Konferenz für Schutzbekleidung ©Hohenstein
Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) unterliegt extremen Anforderungen. Was versprechen und halten die neuesten Entwicklungen?
05.11.2019

ECPC 2020–Konferenz für Schutzbekleidung

BÖNNIGHEIM - Die 9. Europäische Konferenz für Schutzbekleidung(ECPC) wird vom 18. bis 20. Mai 2020 in Stuttgart vom Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ausgerichtet.

BÖNNIGHEIM - Die 9. Europäische Konferenz für Schutzbekleidung(ECPC) wird vom 18. bis 20. Mai 2020 in Stuttgart vom Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein ausgerichtet.

Die Konferenzliefert Lösungen rund um persönliche Schutzausrüstung (PSA) und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Hohenstein lädt Forscher, Designer, Hersteller, Gesundheits-/ Sicherheitsexperten und Anwender dazu ein, gemeinsam einen forschenden Blick auf den PSA-Markt zu werfen: von intelligenten Systemen, neuen Technologien, Materialien und Prüfverfahren, über Anforderungen und Standardisierung, bis hin zu Ergonomie und Kompatibilität von PSA-Systemen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Anwendung zu fördern.

Weitere Informationen:
Hohenstein Konferenz Schutzbekleidung
Quelle:

Hohenstein

14.06.2019

RUDOLF GROUP: Nachhaltigkeit und Performance mit ECO-VENT®

Die neue Generation ökologischer wasserdampfdurchlässiger PU-Beschichtungen

Nahezu alle „atmungsaktiven“ PU-Direktbeschichtungen werden heutzutage aus Lösemittelsystemen appliziert. Diese Produkte beinhalten z.T. gesundheitsschädliche und umweltgefährdende Lösemittel.
Um das „Lösemittel“-Problem zu lösen, hat die RUDOLF GROUP ECO-VENT® entwickelt:

Die neue Generation ökologischer wasserdampfdurchlässiger PU-Beschichtungen

Nahezu alle „atmungsaktiven“ PU-Direktbeschichtungen werden heutzutage aus Lösemittelsystemen appliziert. Diese Produkte beinhalten z.T. gesundheitsschädliche und umweltgefährdende Lösemittel.
Um das „Lösemittel“-Problem zu lösen, hat die RUDOLF GROUP ECO-VENT® entwickelt:

Eine wasserbasierende Beschichtung, die neue Perspektiven für eine Vielzahl von beschichteten Artikeln eröffnet, die wasserdampfdurchlässig und damit „atmungsaktiv“ sind.
Die optimale PFC-freie, wasserdichte und atmungsaktive Schutzbekleidung kann mit den verschiedenen RUDOLF-Technologien ausgerüstet werden:

  • Außenschicht ausgerüstet mit BIONIC-FINISH®ECO
  • Direktbeschichtung mit ECO-VENT®
  • Innenfutter mit Moisture-Management dank der hydrophilen HYDROCOOL®-Ausrüstung
Weitere Informationen:
Rudolf Group ECO-VENT
Quelle:

RUDOLF GmbH

(c) Carl Meiser GmbH & Co. KG
13.05.2019

Carl Meiser GmbH & Co. KG: Weltpremiere Materialinnovation

Auf der internationalen Messe Techtextil in Frankfurt präsentiert die Carl Meiser GmbH & Co. KG aus Albstadt erstmals die Materialinnovation nopma 3D protection einem breiten Fachpublikum.

Auf der internationalen Messe Techtextil in Frankfurt präsentiert die Carl Meiser GmbH & Co. KG aus Albstadt erstmals die Materialinnovation nopma 3D protection einem breiten Fachpublikum.
Und bereits zur Weltpremiere wurde das Produkt auf der Messe zum Special Event „Urban Living – City of the Future“ nominiert. Bei dieser Zusammenarbeit aus Techtextil und der Niederländischen Kreativwirtschaft werden auf einem eigenen Themenareal Trends zum Leben in der Stadt der Zukunft gesondert hervorgehoben. Ausgewählte Innovationen aus Architektur und Bau, Mobilität, Medizin und Bekleidung werden so besonders gefördert.

nopma 3D protection bietet mit seinem auffallend dreidimensionalen Textileffekt dabei ganz neue Ansätze um moderne und komfortable Funktionsbekleidung für das Urban Cycling mit eingebautem Schutz zu realisieren. Gezielt werden aber auch Hersteller hochtechnischer Persönlicher Schutzausrüstung (PSA), wie zum Beispiel Feuerwehrbekleidung angesprochen. Erste Tests zeigen herausragende Eigenschaften der Temperaturisolation. Die Produkte können flammfest eingestellt werden.

Neben der Protektion erfüllt das Material über seine Schaumzellenstruktur auch hohe akustische Absorptionswerte. Schall wird aufgenommen und im Verbund gestreut und nicht mehr reflektiert. So können Räume und Büroflächen über Möbel oder akustisch wirksame Raumteilelemente positiv verändert werden. Durch die charakteristische Optik, welche dem Kundenwunsch angepasst werden kann, eröffnen sich weitere Anwendungsfelder.

Carl Meiser baut am Produktionsstandort Albstadt aktuell ein Technologie- und Innovationszentrum. Jens Meiser, Geschäftsführer beim innovativen Mittelständler, ist sicher „mit der Fertigstellung des Technologiezentrums Mitte diesen Jahres können wir unsere Kunden noch besser bei der Umsetzung der nopma 3D protection Technologie in deren Produkte unterstützen.“
Als kreativer Entwicklungspartner und Hersteller technischer Beschichtungen bietet NOPMA – Technische Textilien bewährte und neue Lösungen für die Luftfahrt-, Automobil- und Möbelindustrie sowie den Schutzbekleidungsmarkt.

23.09.2018

HAVEP setzt neue Maßstäbe im Bereich digitaler Vermessung

Mit HAVEP EASY SIZING erweitert der niederländische Berufs-/ und Schutzbekleidungsproduzent sein Portfolio innovativer Dienstleistungen. „Nach der gemeinsamen Vorstellung mit unserem Partner Quantacorp auf der A+A 2017 und einer umfangreichen Pilotphase im Frühjahr 2018 sind wir nun seit Sommer in der kommerziellen Phase und haben bereits mehrere große Industrieprojekte erfolgreich gestaltet,“ so Julian Schütz, Trade Marketing Specialist bei HAVEP. Mittels eines 3D-Scans können beim HAVEP EASY SIZING die spezifischen Körpermaße binnen 2 Minuten ermittelt werden.

Mit HAVEP EASY SIZING erweitert der niederländische Berufs-/ und Schutzbekleidungsproduzent sein Portfolio innovativer Dienstleistungen. „Nach der gemeinsamen Vorstellung mit unserem Partner Quantacorp auf der A+A 2017 und einer umfangreichen Pilotphase im Frühjahr 2018 sind wir nun seit Sommer in der kommerziellen Phase und haben bereits mehrere große Industrieprojekte erfolgreich gestaltet,“ so Julian Schütz, Trade Marketing Specialist bei HAVEP. Mittels eines 3D-Scans können beim HAVEP EASY SIZING die spezifischen Körpermaße binnen 2 Minuten ermittelt werden. „Die deutlich schnellere und kontaktlose Vermessung ist dabei auch nur ein Vorteil unserer Lösung, das automatische Sichern der Größenpässe in die geschützte Cloud sowie das ergänzende Portal zur Verwaltung der Messergebnisse reduzieren Aufwand und Fehlerquellen im Vergleich zum händischen Vermessen“. HAVEP EASY SIZING wird ab sofort über ausgewählte HAVEP Partner im Fachhandel angeboten oder kann als Dienstleistung direkt bei HAVEP angefragt werden.

Weitere Informationen:
Havep Workwear
Quelle:

Trade Marketing Germany

Carl Meiser GmbH&CoKG expandiert am Standort Albstadt (c) Carl Meiser GmbH&CoKG
Visualisierungen Investitionsobjekt
22.08.2018

Carl Meiser GmbH&CoKG expandiert am Standort Albstadt

Mit dem Neubau eines Innovationszentrums mit Technologiewerkstatt und Prüflabor und weiteren Produktionsflächen bekennt sich die Carl Meiser GmbH&Co.KG klar zum Standort Albstadt sowie zu dem Know-how der langjährigen und innovativen Mitarbeiter. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Der erste Bauabschnitt für die Technologiewerkstatt und die Produktion soll bereits Ende 2018 im Rohbau fertig gestellt werden. Moderne Büroflächen und Sozialräume werden Mitte nächsten Jahres bezugsbereit sein.

Mit dem Neubau eines Innovationszentrums mit Technologiewerkstatt und Prüflabor und weiteren Produktionsflächen bekennt sich die Carl Meiser GmbH&Co.KG klar zum Standort Albstadt sowie zu dem Know-how der langjährigen und innovativen Mitarbeiter. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Der erste Bauabschnitt für die Technologiewerkstatt und die Produktion soll bereits Ende 2018 im Rohbau fertig gestellt werden. Moderne Büroflächen und Sozialräume werden Mitte nächsten Jahres bezugsbereit sein.

„Nachdem Rückschlag durch unseren Brandschaden im Jahr 2017 wird uns diese Investition weiteren Ansporn geben, unseren Kunden noch bessere Produkte und Service zu bieten. Langfristig legen wir damit die Grundlage für weiteres solides Wachstum“, ist sich Geschäftsführer Jens Meiser sicher. Bereits in den letzten Monaten wurde stark in Produktionstechnik und Produktionsabläufe investiert. Aktuell wird der komplette Produktionsablauf neu ausgerichtet und nach dem Flussprinzip für einen reibungslosen Produktionsdurchlauf aufgestellt.

Auch in der Berufsausbildung hat die Carl Meiser GmbH&CoKG das Angebot stetig erweitert. Zurzeit werden junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Produktveredler/innen Textil, Maschinen und Anlagenführer/innen Textil und Textillaborant/innen am Standort Albstadt ausgebildet. Es ist geplant das Ausbildungsangebot auch auf kaufmännische Berufe zu erweitern.

Die Carl Meiser GmbH&CoKG beliefert mit der Marke „MEISER – Know How in Textiles“ die hochwertige europäische Wäsche- und Miederindustrie als hochspezialisierter Färbedienstleister für rundgestrickte Maschenwaren. Die Marke „NOPMA technische Textilien“ beliefert als Entwicklungspartner und Hersteller technische Märkte wie die Luftfahrt-, Automobil- und Möbelindustrie aber auch den Schutzbekleidungsmarkt mit beschichteten technischen Stoffen und Bahnwaren. „Im technischen Bereich wachsen wir seit Jahren kontinuierlich. Aus diesem Grund fördern wir mit der Investition in die Technologiewerkstatt und das erweiterte Prüflabor die Wachstumschancen in diesem Bereich. Zusätzlich werden wir erstmals auf der Messe Techtex 2019 als Aussteller präsent sein“, so Jens Meiser.

In der Genehmigungsphase wurden man positiv von der Stadt Albstadt und allen Genehmigungsbehörden unterstützt. Es wurden immer tragbare und zeitnahe Lösungen gesucht. Dies zeigt die mittelstandfreundliche Haltung der Region. Unterstützt wird das Investitionsprojekt zusätzlich durch eine Förderung des Programms „Spitze auf dem Land“ durch das Land Baden-Württemberg und die EU.

Weitere Informationen:
Carl Meiser
Quelle:

Carl Meiser GmbH&CoKG

(c) Marketmedia24
14.05.2018

Auf dem Weg in ein neues Zeitalter: Deutsche Berufskleidungsbranche

Der Arbeitsmarkt gerät in Bewegung. Eine zunehmende Digitalisierung der Industrie soll in absehbarer Zukunft viele Arbeitsplätze vernichten. Gleichzeitig werden aber auch neue Berufsbilder entstehen. Einige zeichnen sich heute schon ab, andere müssen erst noch erschaffen werden.

Wie aber wird sich die Industrie 4.0 auf die bei der Arbeit getragene Kleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA) auswirken?

Der Arbeitsmarkt gerät in Bewegung. Eine zunehmende Digitalisierung der Industrie soll in absehbarer Zukunft viele Arbeitsplätze vernichten. Gleichzeitig werden aber auch neue Berufsbilder entstehen. Einige zeichnen sich heute schon ab, andere müssen erst noch erschaffen werden.

Wie aber wird sich die Industrie 4.0 auf die bei der Arbeit getragene Kleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA) auswirken?

Bisher müssen sich Hersteller und Distributeure keine Sorgen machen. Seit vier Jahren steigen die Umsätze in diesem Markt. Der Erfolg geht vor allem auf das Konto der zunehmenden „Fashionisierung“ und Funktionalisierung, die sich die Verbraucher etwas kosten lassen. Dessen ungeachtet werden neue Konzepte notwendig sein, die den Wandel begleiten. Die ersten Anbieter sind bereits mit Lösungen am Markt: Sie entwickeln smarte Berufskleidung und vernetzte Sicherheitssysteme. Diese sind hochpreisiger als klassische Berufskleidung und können dem Markt frische, positive Impulse geben. Auf lange Sicht ist ein weiteres Wachstum daher möglich. Die Branchen-Insider von Marketmedia24 halten eine Zunahme um bis zu 7 Prozent bis zum Jahr 2025 für machbar, wie die jetzt veröffentlichte Studie „Branchen-REPORT Berufs- und Schutzkleidung 2018“ zeigt. Besonderen Grund zur Freude haben Online-Handel und Mietservice: beiden wird ein weiter ansteigender Vertriebsanteil prognostiziert.

Die seit vier Jahren anhaltend gute Branchenentwicklung hat verschiedene Ursachen. „Dazu zählen in erster Linie ein zunehmendes Sicherheitsbewusstsein, die optische und funktionelle Aufwertung der Kollektionen, die unausweichliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und die vermehrte Gleichberechtigung des Angebots für Männer und Frauen. Jeder dieser Trends führt unweigerlich zu einer Verteuerung der Bekleidung“, fasst Textilingenieurin, Fachjournalistin und Studienautorin Sabine Anton-Katzenbach (Textilberatung Hamburg) die Entwicklung der Branche zusammen. Abzulesen ist diese Entwicklung an den einzelnen Warengruppen: Herren- und Damenhosen haben deutlich zugelegt. Herrenlatzhosen gehen hingegen langsam zurück, wie die neue Marketmedia24-Studie zeigt. „Arbeitshosen sind inzwischen auch in Damenschnitten erhältlich. Frauen in zahlreichen Berufen sind also nicht mehr auf das für ihre männlichen Kollegen entwickelte Kleidungsangebot angewiesen und können sich getrost von dem „Notnagel Latzhose“ verabschieden. Dadurch verändert sich die Nachfrage: Weg von der Herrenlatzhose hin zur Damenbundhose“, weiß Sabine Anton-Katzenbach.

Neue Impulse setzt auch das Trend-Thema Nachhaltigkeit.

Händler wie Hersteller engagieren sich mit Produkten aus umweltverträglichen Materialien, mit besonders haltbarer, langlebiger Kleidung oder mit sozialen und fairen Fertigungsbedingungen für Ressourcenschonung und Menschenrechte. Der Branchenreport präsentiert erstmals die Aktivitäten verschiedener Anbieter auf ökologischem und sozialem Terrain. Starke Impulse der Bewegung kommen aus den Niederlanden, aber verschiedene deutsche Anbieter ziehen nach. Auf dem Gebiet der ethischen Nachhaltigkeit sind auch viele skandinavische Hersteller aktiv.

Die Distribution von Berufskleidung läuft über diverse Kanäle, von denen der Mietservice der wichtigste ist und zukünftig bleibt. Gewinner ist jedoch der Online-Handel, der inzwischen fast ein Zehntel der Gesamtumsätze auf sich vereint. Insbesondere in ländlichen Regionen überzeugt die 24-stündige Verfügbarkeit der Anbieter. Allerdings kann weder ein Katalog noch ein Onlineshop die Beratungsfunktion eines Fachhändlers übernehmen, weshalb der Kunde diesen Vertriebskanal für die Beschaffung von Berufs- und Schutzbekleidung sowie PSA nach wie vor schätzt. Der Einzelhandel hingegen geht weiter zurück. Die bewährt fundierte Szenarioforschung von Marketmedia24 sieht ein weiteres Wegbrechen von Einzelhändlern: Bis zum Jahr 2025 wird ihr Distributionsanteil unter 4 Prozent sinken. Der Mietservice wird seine Position weiter behaupten und ausbauen. Dabei dürfte auch der Trend der Sharing-Ökonomie eine Rolle spielen: „Das Konsumverhalten hat sich durch die Vernetzung grundlegend verändert“, beschreibt das Frankfurter Zukunftsinstitut. „Man geht nicht mehr Einkaufen und besitzt danach ein Produkt, sondern man nutzt, teilt, bekommt, tauscht. Handeln ist kein linearer Akt mehr. Erfolgreiche Konzepte orientieren sich immer stärker an der Kreislaufökonomie.“

Quelle:

Marketmedia24

06.02.2018

DEE GmbH schließt Übernahme der Corporate Fashion Sparte der W.K.TEX. GmbH ab

Die DEE GmbH expandiert weiter auf dem deutschen Markt und hat zum 01. Dezember 2017 den Bereich Corporate Fashion des in Kornwestheim ansässigen Berufsbekleidungs-Spezialisten W.K.TEX. GmbH übernommen. Das Produktportfolio von DEE wird damit sinnvoll um individuell angefertigte Arbeits- und Schutzbekleidung in bester Qualität ergänzt. DEE schwingt sich durch den Zusammenschluss zum einzigen Anbieter für Sportswear, Corporate Wear und Workwear in Deutschland auf.  

Die DEE GmbH expandiert weiter auf dem deutschen Markt und hat zum 01. Dezember 2017 den Bereich Corporate Fashion des in Kornwestheim ansässigen Berufsbekleidungs-Spezialisten W.K.TEX. GmbH übernommen. Das Produktportfolio von DEE wird damit sinnvoll um individuell angefertigte Arbeits- und Schutzbekleidung in bester Qualität ergänzt. DEE schwingt sich durch den Zusammenschluss zum einzigen Anbieter für Sportswear, Corporate Wear und Workwear in Deutschland auf.  

DEE gelingt mit der Übernahme des Bereichs Corporate Fashion der W.K.TEX. ein weiterer Meilenstein in der noch jungen Firmengeschichte. Der Bereich fertigt individuelle Arbeits- und Schutzbekleidung auf Wunsch des Kunden und fügt sich damit optimal in das bestehende Geschäftsmodell von DEE ein. Ab sofort kann DEE neben hochwertiger, individueller Sportswear und Corporate Wear auch Großaufträge für Workwear in der Industrie abwickeln und genießt damit ein Alleinstellungsmerkmal unter den Textilanbietern in Deutschland. Zusätzlich sichert sich DEE wertvolles Knowhow und setzt auf zahlreiche Synergieeffekte zu seinen bestehenden Produkten und der Zielgruppe. An den drei Standorten Böhmenkirch, München und Kornwestheim werden künftig rund 50 Mitarbeiter die Aufträge und Wünsche der mehr als 5.000 Kunden abwickeln.

Dr. Stefan Mohr, geschäftsführender Gesellschafter von DEE und einer der erfolgreichsten Entrepreneure im Sportbusiness: „Die Übernahme des Bereichs Corporate Fashion der W.K.TEX. freut uns sehr und wir sind von den Wachstums- und Gewinnperspektiven absolut überzeugt. Mit der Eingliederung des Bereichs Corporate Fashion in unser Unternehmen folgen wir unseren strategischen Zielen, DEE zum Marktführer und größten Anbieter für individuelle Bekleidung zu entwickeln. Wir können mit Stolz von der für uns erfolgreichsten Transaktion seit Unternehmensgründung sprechen. W.K.TEX. ist seit Jahren ein etablierter, erfolgreicher Anbieter mit besten Referenzen, mit dem wir die nötige Expertise und Manpower gewinnen, um die ganz großen Projekte zu realisieren.“

„Wir sind für den Bereich Corporate Fashion sehr glücklich, Teil des Unternehmens DEE zu werden. Mit der gleichen Branchenzugehörigkeit, dem unternehmerischen Weitblick und der stark vertriebslastigen Ausrichtung ist DEE für uns der absolute Wunschpartner, dem wir die Geschicke des Bereichs Corporate Fashion der W.K.TEX. gerne anvertrauen. Von dem Zusammenschluss werden vorrangig unsere Kunden, aber auch die Mitarbeiter, Produzenten und Lieferanten profitieren und wir sind davon überzeugt, dass DEE damit den Markt der individuellen Bekleidungsindustrie aktiv gestalten und beeinflussen kann,“ fasst der Leiter des Bereichs Corporate Fashion der W.K.TEX., Stefan Navratil, die Entscheidung zur Übernahme zusammen.

Weitere Informationen:
DEE GmbH W.K.TEX GmbH
Quelle:

DEE GmbH

© Hohenstein Group
29.11.2017

Von der Standardgrößentabelle zum funktionellen Größensystem

Bei Berufsbekleidung, aber auch bei Persönlicher Schutzausrüstung (PSA), gewinnen Passform, Komfort und modische Optik zunehmend an Bedeutung. Zwar sind Schutz und Funktion immer noch die wichtigsten Eigenschaften, gefordert wird aber auch modische, passformsichere Berufs- und Schutzbekleidung, die optimale Bewegungsfreiheit bietet. Dieser Balanceakt stellt die Hersteller bei Entwicklung und Vertrieb vor neue komplexe Herausforderungen.

Bei Berufsbekleidung, aber auch bei Persönlicher Schutzausrüstung (PSA), gewinnen Passform, Komfort und modische Optik zunehmend an Bedeutung. Zwar sind Schutz und Funktion immer noch die wichtigsten Eigenschaften, gefordert wird aber auch modische, passformsichere Berufs- und Schutzbekleidung, die optimale Bewegungsfreiheit bietet. Dieser Balanceakt stellt die Hersteller bei Entwicklung und Vertrieb vor neue komplexe Herausforderungen.

BÖNNIGHEIM (blb) Bei Berufsbekleidung, aber auch bei Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) gewinnen Passform, Komfort und modische Optik zunehmend an Bedeutung. Zwar sind Schutz und Funktion immer noch die wichtigsten Eigenschaften, gefordert wird aber auch modische, passformsichere Berufs- und Schutzbekleidung, die optimale Bewegungsfreiheit bietet. Dieser Balanceakt stellt die Hersteller bei Entwicklung und Vertrieb vor neue, komplexe Herausforderungen.

Zur Gestaltung von Bekleidung, PSA, Arbeitsplätzen und Mensch-Maschine-Schnittstellen werden anthropometrische Daten genutzt. Hierbei kommen grundsätzlich zwei unterschiedliche Maßsysteme zum Einsatz: Größentabellen und Ergonomie-Normen.

In der Konfektion beschreiben die Größentabellen die bekannten Konfektionsgrößen und dienen als Grundlage für die Schnittentwicklung und Passformsicherung. Allerdings können diese Größentabellen die Funktionsanforderungen an Berufs- und Schutzbekleidung nur unzureichend abdecken. Körpermaße verändern sich durch die Bewegung des Körpers, was in den Standardgrößentabellen für Konfektionsgrößen nicht berücksichtigt wird. Die bewegungsbedingte Bandbreite von Körpermaßen werden in den sogenannten Ergonomie-Normen abgebildet, in denen z.B. verschiedene Armreichweiten beschrieben sind. Allerdings werden in den Normen Perzentile und keine Größen dargestellt. Perzentile sind aber nur Prozentangaben, um die Verteilung eines Maßes innerhalb einer Personenstichprobe zu beschreiben. Sie haben keinen Bezug zur Konfektionsgröße. Was daher fehlt, ist die Verbindung zwischen beiden Systemen. Bislang aber ist ein Maßstandard, der sowohl den Größenbezug, als auch die Bewegung des Körpers bei der Arbeit berücksichtigt, nicht verfügbar.

Gebückt muss es genauso gut passen wie gestreckt

Im Forschungsprojekt „Funktionsmaße“ der Hohenstein Group wird die Variabilität von Körpermaßen erforscht, um die bewegungsbedingten Körperveränderungen in ein neues Größensystem für Funktionsmaße umzusetzen. Dabei steht die 3D-Analyse der Körpermaße von Frauen und Männern in verschiedenen Körperhaltungen im Fokus der Arbeiten.

Dieses Forschungsprojekt spricht gezielt Hersteller für Persönliche Schutzausrüstung, Berufsbekleidung sowie Sport- und Outdoor-Bekleidung an. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens können zukünftig sowohl in bewegungsorientierte Schnitte für funktionelle und ergonomisch optimierte Bekleidung umgesetzt, als auch für die Passform-Sicherung genutzt werden.

Das Forschungsprojekt wird im Sommer 2018 abgeschlossen. Anschließend stehen die Ergebnisse allen interessierten Unternehmen zur Verfügung.

Wirtex e.V. Wirtex e.V.
Wirtex e.V.
17.07.2017

Textilkette weiter im wichtigen Austausch über Erfordernisse für Persönliche Schutzausrüstung

Ein großer Erfolg war das 2. Fachgespräch Dialog in der Textilkette zu aktuellen PSA-Themen, zu dem WIRTEX, die Fachverbände IVGT e.V. und der GermanFashion Modeverband nach Frankfurt eingeladen hatten. Ein vielseitiges Programm bot Aktuelles von Trends im PSA-Design, über Normenfragen und Zertifizierungen bis hin zu Anforderungen im öffentlichen Beschaffungswesen.

Ein großer Erfolg war das 2. Fachgespräch Dialog in der Textilkette zu aktuellen PSA-Themen, zu dem WIRTEX, die Fachverbände IVGT e.V. und der GermanFashion Modeverband nach Frankfurt eingeladen hatten. Ein vielseitiges Programm bot Aktuelles von Trends im PSA-Design, über Normenfragen und Zertifizierungen bis hin zu Anforderungen im öffentlichen Beschaffungswesen.
Nach der Begrüßung durch WIRTEX-Geschäftsführer Dr. Andreas Marek eröffnete Sabine Anton-Katzenbach von der Textilberatung Hamburg die Vortragsreihe mit „Trends in der Persönlichen Schutzkleidung“. Dabei stellte sie fünf Trendthemen vor, die für die Entwicklungen in der Persönlichen Schutzkleidung von entscheidender Bedeutung sind: „Komfortgewinn“ durch elastische, leichte Fasermischungen und verschiedene Kleidungslagen, „Digitalisierung“ durch Smart-Textiles und Industrie 4.0, „Ende des Raubbaus“ durch Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, ein nach oben offener „Preis“ und „Normative Weiterentwicklung“ von Textilien und Pflegeprozessen.


Mehr als ein Jahr nach Veröffentlichung der neuen EU-PSA-Verordnung 2016 konnte Thomas Lange, stellvertretender Hauptgeschäftsführer im GermanFashion Modeverband, in dem auch die Hersteller von Arbeits-, Berufs- und Schutzbekleidung zusammengeschlossen sind, über aktuelle Probleme der PSA-Verordnung berichten. Er kommentierte Fragen mit weiterem Klärungsbedarf, die sich bei der Umsetzung der neuen Verordnung zeigen, gab wichtige Auslegungshinweise und erläuterte Urteile aus dem Produktsicherheits- und Produkthaftungsrecht. Auch Peter Heffels von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft befasste sich mit der Umstellung auf die PSA-Verordnung. Er setzte jedoch die Brille einer Zertifizierungsstelle auf und ermöglichte damit die Betrachtung dieser Thematik aus anderer Perspektive.

Weitere Informationen:
Wirtex, Textilkette, PSA- Themen
Quelle:

Wirtschaftsverband Textil Service - WIRTEX e.V.

IHK Forschungstransferpreis Pressekontakt Hohenstein
IHK Forschungstransferpreis
11.04.2017

Hohenstein Wissenschaftler erhalten IHK-Forschungstransferpreis in Silber

Am 3. April hat die IHK Heilbronn-Franken das Projekt GRAFAT mit dem Forschungstransferpreis 2017 in Silber ausgezeichnet. Dr. Andreas Schmidt, stellvertretend für das Team um Projektleiterin Dr. Bianca Wölfling am Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH, und Dr. Thomas Schubert von der Heilbronner IOLITEC Ionic Liquids Technologies GmbH nahmen die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen.

Am 3. April hat die IHK Heilbronn-Franken das Projekt GRAFAT mit dem Forschungstransferpreis 2017 in Silber ausgezeichnet. Dr. Andreas Schmidt, stellvertretend für das Team um Projektleiterin Dr. Bianca Wölfling am Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH, und Dr. Thomas Schubert von der Heilbronner IOLITEC Ionic Liquids Technologies GmbH nahmen die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen. Die IHK-Jury würdigte damit die gemeinsame Arbeit der beiden Projektteams, deren Ziel die Entwicklung einer neuartigen Graphen- Beschichtung ist, die sich gleichmäßig und dauerhaft auf Textilien aufbringen lässt. Durch seine flammhemmende Wirkung und superdünne Beschaffenheit bei gleichzeitig hoher Flexibilität und Bruchfestigkeit eignet sich Graphen beispielsweise für den Einsatz bei persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für Feuerwehrleute. Im Gegensatz zu derzeit üblichen Beschichtungen verspricht Graphen verbesserte Flammschutz- und Trageeigenschaften und ist dabei wesentlich umweltfreundlicher.


Graphen ist eine einlagige Kohlenstoffschicht von der Dicke eines Atoms und hat die Form einer aus einzelnen Sechsecken bestehenden Honigwabe. Der transparente, nur unter einem Rasterelektronenmikroskop erkennbare Werkstoff ist extrem strom- und wärmeleitfähig, zugfester als Stahl und abriebbeständig. Während sich die Forschung bislang vor allem auf die Leitfähigkeit des Materials konzentriert hat, fand die Anwendung von Graphen im textilen Sektor kaum Beachtung. Im Rahmen eines EU-Forschungsvorhabens beschäftigen sich die Hohenstein Wissenschaftler und die Firma IOLITEC im deutschen Teilprojekt GRAFAT seit 2015 mit der „Oberflächenmodifizierung von Textilien mittels Graphen“. Während IOLITEC für die Überführung verschiedener Graphen-Modifikationen in stabile wässrige Dispersionen verantwortlich zeichnet, untersuchen die Hohenstein Experten, wie sich unterschiedliche textile Oberflächen mit den wässrigen Lösungen dauerhaft ausrüsten lassen. Darüber hinaus wird in Hohenstein die Eignung der Graphen-Beschichtung für Hitzeschutzbekleidung ermittelt.

Quelle:

Pressekontakt Hohenstein