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(c) Lenzing AG
17.05.2019

Lenzing Gruppe setzt auf Blockchain-Technologie zur Identifizierung ihrer Fasern

  • Lenzing tritt in Zeitalter der digitalen Rückverfolgbarkeit ein
  • Transparenz vom Holz bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet
  • Partnerschaft mit TextileGenesis™ in Hongkong

Die Lenzing Gruppe, Weltmarktführer bei Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, stärkt ihre führende Position im Bereich Nachhaltigkeit in der Textilbranche.

  • Lenzing tritt in Zeitalter der digitalen Rückverfolgbarkeit ein
  • Transparenz vom Holz bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet
  • Partnerschaft mit TextileGenesis™ in Hongkong

Die Lenzing Gruppe, Weltmarktführer bei Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, stärkt ihre führende Position im Bereich Nachhaltigkeit in der Textilbranche. Das Unternehmen setzt auf die Blockchain-Technologie, um das Geschäft mit Fasern der Marke TENCEL™ zu unterstützen und sowohl für Modemarken als auch für Konsument/innen vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit ihrer Fasern bis zum fertigen Kleidungsstück zu gewährleisten. Dieses ambitionierte Ziel will Lenzing nach Evaluierung mehrerer Initiativen durch die Zusammenarbeit mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis™ mit Sitz in Hongkong erreichen.

Konsument/innen wollen zunehmend wissen, woher die Materialien für die Kleidungsstücke kommen, die sie kaufen, und welchen Weg sie genau genommen haben. Die Transparenz der Wertschöpfungskette vom Holz bis zur Kleidung und zu den Heimtextilien wird es allen Kunden und Partnern ermöglichen, TENCEL™ Fasern und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Mithilfe eines QR-Codes am fertigen Kleidungstück können Konsument/innen die Herkunft ihrer Textilien feststellen.

„Mit Fasern der Marke LENZING™ ECOVERO™ war die Lenzing Gruppe Vorreiter bei der physischen Rückverfolgbarkeit ihrer Fasern und tritt jetzt in das Zeitalter der digitalen Identifizierung ein. Dieser Meilenstein der Transparenz ist ein weiteres starkes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Gemeinsam mit TextileGenesis™ verfolgen wir das Ziel, ein Maß an Transparenz für Modemarken und Konsumenten zu schaffen, das bisher unerreicht ist. Mit diesem Schritt leistet Lenzing einen weiteren Beitrag zur Ökologisierung der Modebranche“, so Doboczky.
Lenzing wird in den kommenden Monaten mehrere Pilotprojekte mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen. Die Plattform wird voraussichtlich ab 2020 voll einsatzfähig sein.

Weitere Informationen:
Lenzing AG Blockchain Technologie
Quelle:

Lenzing AG

15.05.2019

Schweizerische Textilfachschule STF

Textile Signals 02
Im Zuge der Techtextil in Frankfurt vom 14. bis 17. Mai 2019 wird die 2. Ausgabe des Textile Signals, in englischer Sprache veröffentlicht. Zukunftstrends, Digitalisierung und Produktinnovationen sind zentrale Themen, die unsere Branche stetig begleiten. Viel Spass beim Lesen und Stöbern nach neuen Inspirationen und Ideen. Mehr

Textile Signals 02
Im Zuge der Techtextil in Frankfurt vom 14. bis 17. Mai 2019 wird die 2. Ausgabe des Textile Signals, in englischer Sprache veröffentlicht. Zukunftstrends, Digitalisierung und Produktinnovationen sind zentrale Themen, die unsere Branche stetig begleiten. Viel Spass beim Lesen und Stöbern nach neuen Inspirationen und Ideen. Mehr

STF bei Glanz & Gloria Weekend
Sendung verpasst!? Unsere Direktorin Sonja Amport wurde einen Tag vom Glanz & Gloria Filmteam begleitet. Frau Amport führt uns in diesem SRF-Beitrag durch ihre persönliche- und durch die Welt der STF. Mehr

Save the Date: World Textile Forum
Am 9. und 10. September 2019 findet im Zunfthaus zur Meisen, das diesjährige World Textile Forum statt. In Zusammenarbeit mit der STS «Sustainable Textile School» bringt die Veranstaltung unterschiedliche Unternehmen und Manager zusammen, welche über die Herausforderungen der Nachhaltigkeit und neuer digitaler Technologien berichten. Mehr

Es ist noch nicht zu spät!
Auf der Suche nach einer Weiterbildung? Noch nicht das Richtige gefunden? Lass dich von unseren Kursen wie Fashion Re-Evolution oder Textile Basics oder von unseren Weiterbildungen inspirieren und informiere dich individuell und persönlich. Es ist noch nicht zu spät: Mehr

Weitere Informationen:
Schweizerischen Textilfachschule STF STF
14.05.2019

Devan führt zwei neue nachhaltige Technologien ein

Devan Chemicals führt auf der Techtextil in Frankfurt (14. bis 17. Mai) zwei neue Technologien ein: Bio-flam, ein biobasiertes Flammschutzmittel, und Odour Breakdown, eine waschfeste, nicht-biozide Lösung gegen Geruchsbildung.

Alle zwei Jahre stellt Devan Chemicals traditionell auf der Techtextil aus, der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe. Die neuen Devan-Technologien kommen den aktuellen Bestrebungen von Produktentwicklern und Portfoliodesignern nach erhöhter Nachhaltigkeit und Transparenz entgegen.

Devan Chemicals führt auf der Techtextil in Frankfurt (14. bis 17. Mai) zwei neue Technologien ein: Bio-flam, ein biobasiertes Flammschutzmittel, und Odour Breakdown, eine waschfeste, nicht-biozide Lösung gegen Geruchsbildung.

Alle zwei Jahre stellt Devan Chemicals traditionell auf der Techtextil aus, der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe. Die neuen Devan-Technologien kommen den aktuellen Bestrebungen von Produktentwicklern und Portfoliodesignern nach erhöhter Nachhaltigkeit und Transparenz entgegen.

Bio-flam
Einige Daten und Fakten: Jeden Tag kommt es in der EU zu mindestens 5.000 Bränden. Jedes Jahr müssen rund 70.000 Menschen mit brandbedingten Verletzungen stationär behandelt werden. Brände verursachen zudem eine Umweltverschmutzung.

Die nachhaltige Flammschutzausrüstung von Produkten ist daher eine wirtschaftliche, umwelt- und lebenserhaltende Notwendigkeit. Nehmen wir zum Beispiel Matratzen: Tests haben gezeigt, dass nicht-flammgeschützte Produkte im Brandfall eine Fluchtzeit von weniger als fünf Minuten lassen. Das ist leider zu wenig bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Um die Fluchtzeit zu verlängern, das Risiko zu reduzieren und Leben zu retten, müssen Produkte folglich flammwidrig sein.

Die Herausforderung besteht darin, Flammschutzeigenschaften auf möglichst natürliche Weise zu erreichen, um die richtige Balance zwischen der Sicherheit für Menschen und dem Wohl des Planeten zu finden.
Unternehmen können dies bewerkstelligen, indem sie nicht-erneuerbare Rohstoffe durch biobasierte Flammschutzausrüstungen ersetzen, die aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden und keine Halogene oder Schwermetalle enthalten, wie in der EN 16785-1:2015 beschrieben.

Biobasierte Flammschutzmittel wie Bio-flam werden aus erneuerbaren, pflanzlichen Stoffen hergestellt und stehen auch dem biologischen Abbau der damit ausgerüsteten Produkte nicht im Weg. Die aktiven Inhaltsstoffe sind zu 100 Prozent halogen- und schwermetallfrei.

Dies ist eine willkommene Innovation für die Bettwarenindustrie, denn um das Deponieaufkommen zu reduzieren, verlangt die Europäische Kommission, dass alle Matratzen ab 2030 recycelbar sind. Bio-flam P307 ist das erste im Markt eingeführte Produkt der neuen BIO-FR-Familie von Devan. Es ist biologisch abbaubar und wurde speziell für den Einsatz in reiner Baumwolle oder in Baumwolle/Viskose-Mischgeweben entwickelt, um auf jeden Fall eine umweltverträgliche und sichere Lösung für Mensch und Planet zu gewährleisten. Bio-flam P 307 eignen sich für Matratzendrell im Einklang mit EN 597 1&2. Die Forscher bei Devan arbeiten aktiv an der Entwicklung weiterer biobasierter Produkte für andere Marktsegmente und gemäß anderer Brandschutznormen.

Weitere Informationen:
Devan Chemicals NV Devan
Quelle:

Marketing Solutions NV

(c) Covestro
10.05.2019

Covestro und Lenzing: Nachhaltiges Kunstleder für die Schuhindustrie

  • Kombination aus wässriger Textilbeschichtung mit nachwachsenden Fasern

Covestro und die österreichische Lenzing Gruppe haben ein besonders umweltverträgliches Kunstleder für die Schuhindustrie entwickelt. Die Kompetenzen beider Partner ergänzen sich: Covestro bringt seine Expertise als Rohstoff-Spezialist für Polyurethan (PU)-Textilbeschichtungen ein, die auf der wässrigen INSQIN® Technologie basiert. Lenzing verfügt über ein einzigartiges Know-how in der Produktion von Fasern, die auf dem erneuerbaren und natürlichen Material Holz basieren.

  • Kombination aus wässriger Textilbeschichtung mit nachwachsenden Fasern

Covestro und die österreichische Lenzing Gruppe haben ein besonders umweltverträgliches Kunstleder für die Schuhindustrie entwickelt. Die Kompetenzen beider Partner ergänzen sich: Covestro bringt seine Expertise als Rohstoff-Spezialist für Polyurethan (PU)-Textilbeschichtungen ein, die auf der wässrigen INSQIN® Technologie basiert. Lenzing verfügt über ein einzigartiges Know-how in der Produktion von Fasern, die auf dem erneuerbaren und natürlichen Material Holz basieren.

Die Umweltverträglichkeit von beschichteten Textilien hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Bedeutsam sind etwa die Herkunft der Rohstoffe, die Verwendung von organischen Lösemitteln, der Energie- und Wasserverbrauch. Das Treibhauspotential von wässrigen PU-Beschichtungen der INSQIN® Technologie ist deutlich niedriger als das von lösemittelbasierten Systemen. Die TENCEL™ Lyocell Faser von Lenzing reduziert den ökologischen Fußabdruck von Kunstleder ebenfalls erheblich, unter anderem, weil sie ressourcenschonend mittels eines innovativen Kreislaufverfahrens hergestellt wird.

„Somit kann die Schuhindustrie jetzt auf Kunstleder zugreifen, das neue Standards hinsichtlich Nachhaltigkeit setzt – ermöglicht durch die Kombination einzigartiger und innovativer Lösungen beider Partner“, sagt Thomas Michaelis, bei Covestro Leiter Textilbeschichtung für die Region Europa, Naher Osten, Afrika und Lateinamerika (EMEA/LA). Ihre Kooperation liefert somit ein hervorragendes Beispiel für „Nachhaltigkeit (Englisch: sustainability) durch Innovation“ oder kurz: „Sustainnovation“. Sie passt somit auch perfekt zum Motto „Material Solutions inspired by Sustainnovation“ des Auftritts von Covestro am Stand D 22 in Halle 3.0 auf der Techtextil 2019 Messe.

Weitere Informationen:
Covestro Schuh- und Lederindustrie
Quelle:

(c) Covestro

(c) HUESKER Synthetic GmbH
Michael Eßling, Daniel Hilpert, Erhard Luce, Fabiana Leite-Gembus, Andreas Elsing
06.05.2019

HUESKER Asphalt-Team setzt sich für nachhaltigeren Straßenbau ein

Asphalt Business Unit setzt neue Maßstäbe
Das bewährte HaTelit Produktportfolio und mehr als vierzig Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung von Asphalteinlagen werden jetzt gebündelt in einem einzigen, speziell qualifizierten Kompetenzteam. Die neue Asphalt Business Unit der HUESKER Gruppe rund um Diplom-Ingenieur Andreas Elsing, wird sich ab sofort verstärkt um den nachhaltigen Bau und die Sanierung von Straßen durch die Verwendung von Geokunststoffen einsetzen.

Asphalt Business Unit setzt neue Maßstäbe
Das bewährte HaTelit Produktportfolio und mehr als vierzig Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung von Asphalteinlagen werden jetzt gebündelt in einem einzigen, speziell qualifizierten Kompetenzteam. Die neue Asphalt Business Unit der HUESKER Gruppe rund um Diplom-Ingenieur Andreas Elsing, wird sich ab sofort verstärkt um den nachhaltigen Bau und die Sanierung von Straßen durch die Verwendung von Geokunststoffen einsetzen.

Das Team wird komplettiert durch Experten und Ingenieure wie Fabiana Leite-Gembus, Michael Eßling, Daniel Hilpert und Erhard Luce, die jeweils über mehrjährige Erfahrungen im Straßen- und Verkehrswegebau verfügen.

Ihr Ziel ist es die verantwortlichen Auftraggeber, Planer und Bauunternehmer, aber auch Politiker und die Öffentlichkeit von der hohen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Einbaus geotextiler Asphaltbewehrungen bei Neubau und Sanierung von Straßen zu überzeugen. Studien belegen schon lange die vielen Vorteile im Vergleich zur konventionellen Straßenbauweise: bis zu 4-fache Verzögerung von Reflexionsrissbildung, Verlängerung der Nutzungsdauer und des Sanierungsintervalls, Reduktion der Instandhaltungskosten. Dies bedeutet vor allem auch weniger Staus und Verkehrsbehinderungen nebst aller unangenehmen Begleiterscheinungen. Neben der Zeit- und Kostenersparnis zeichnen sich die  Asphaltbewehrungen von HUESKER besonders durch einfache und sichere Verlegung, hohe Widerstandsfähigkeit gegen Einbaubeschädigungen und besonders gute Verbundeigenschaften aus.

Vielzählige Infrastrukturprojekte außerhalb Deutschlands gehen mit gutem Beispiel voran. Im Sinne einer langfristig ökonomischen, ökologischen und ressourcensparenden Lösung, führt heute kein Weg mehr an der Infragestellung des konventionellen Straßenbaus vorbei.

Weitere Informationen:
Huesker Asphalt Straßenbau
Quelle:

HUESKER Synthetic GmbH

(c) OutDoor by ISPO
29.04.2019

OutDoor by ISPO stellt Händler in den Fokus

  • Unterstützung bei Anreise und Unterkunftssuche
  • Vergünstigte Tickets für Fachhändler
  • Internationales Retail-Programm

Vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 trifft sich die internationale Outdoor-Branche erstmals zur OutDoor by ISPO Fachmesse in München. Das internationale Retail-Publikum steht im Fokus der Veranstaltung und profitiert von zahlreichen Vorteilen: Neben Unterstützung bei der Anreise und Unterkunftssuche erwarten die Fachbesucher vergünstigte Ticketpreise sowie ein eigenes Händler-Programm.

  • Unterstützung bei Anreise und Unterkunftssuche
  • Vergünstigte Tickets für Fachhändler
  • Internationales Retail-Programm

Vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 trifft sich die internationale Outdoor-Branche erstmals zur OutDoor by ISPO Fachmesse in München. Das internationale Retail-Publikum steht im Fokus der Veranstaltung und profitiert von zahlreichen Vorteilen: Neben Unterstützung bei der Anreise und Unterkunftssuche erwarten die Fachbesucher vergünstigte Ticketpreise sowie ein eigenes Händler-Programm.

„Die Fachhändler sind unsere wichtigste Zielgruppe. Wir unterstützen sie bestmöglich bei der Organisation ihres Messebesuchs, sodass sie einfach und effektiv ihren Teil zur neuen Outdoor-Bewegung beitragen können“, sagt Markus Hefter, Projektleiter OutDoor by ISPO. „Zusätzlich stellen wir Ihnen mit den digitalen Services des ISPO Netzwerks ganzjährig eine relevante Informations- und Netzwerkplattform zur Verfügung.“

„Outdoor“ neu definiert
Bei der OutDoor by ISPO Premierenveranstaltung erwartet das Fachpublikum ein breites Themenspektrum, das einem modernen Outdoor-Verständnis folgt, wie es vom Konsumenten bereits gelebt wird: Neben klassischen Aktivitäten wie Klettern und Wandern gehören dazu unter anderem auch Segmente wie Bike, Trailrunning, Wassersport und Urban Outdoor. Ergänzt wird das Angebot um übergreifende Themen wie Nachhaltigkeit und Technologie. Präsentiert werden all diese Bereiche in Form von Erlebniswelten. Zahlreiche Focus und Activation Areas dienen als Schauplatz eines umfangreichen Vortrags- und Eventprogramm. Die Fachbesucher erhalten nicht nur eine umfassende Übersicht über Produkte, sondern zudem Inspirationen für die Sortimentsanpassung, -erweiterung, Ladengestaltung oder Kundenansprache. Spezifische Präsentationen und Diskussionen zu neuen Konzepten rund um den Point of Sale finden in der eigens geschaffenen Retail Lounge statt, die zugleich als Treffpunkt und Ruhezone dient.

Weitere Informationen:
ISPO 2019 Messe München OutDoor by Ispo
Quelle:

Messe München

18.04.2019

Lenzing Gruppe veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2018

  • Mission für Nachhaltigkeit: Ökologisierung der Wertschöpfungskette
  • Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung
  • Partnerschaft mit US-Marken in der Earth Day-Kampagne zur Wiederaufforstung

Das Thema Nachhaltigkeit ist für die Lenzing Gruppe ein Kernwert der Unternehmensstrategie, ein wichtiger Geschäftstreiber und Ansporn für Innovationen. Der Fokus des neuen Nachhaltigkeitsberichtes, der ab dem Earth Day am 22.

  • Mission für Nachhaltigkeit: Ökologisierung der Wertschöpfungskette
  • Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung
  • Partnerschaft mit US-Marken in der Earth Day-Kampagne zur Wiederaufforstung

Das Thema Nachhaltigkeit ist für die Lenzing Gruppe ein Kernwert der Unternehmensstrategie, ein wichtiger Geschäftstreiber und Ansporn für Innovationen. Der Fokus des neuen Nachhaltigkeitsberichtes, der ab dem Earth Day am 22. April verschickt wird, liegt auf den vielfältigen Aktivitäten des Unternehmens, um die Textilbranche und die Vliesstoffbranche zu einem ökologischeren Wirtschaftsmodell zu motivieren. Der Bericht trägt den Titel „Partner für den Wandel“ – ein Konzept, das auch die jüngste TENCEL™ Kampagne anlässlich des Earth Month inspiriert hat, die am 1. April 2019 gestartet wurde und bis zum 30. April 2019 andauert.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil des Markenversprechens von Lenzing. Im Rahmen der TENCEL™ Earth Day-Kampagne „From Trees, For Trees“ arbeitet die Lenzing Gruppe mit Einzelhandelsmarken in den USA zusammen. Gemeinsam wird die Wiederaufforstung in Kalifornien unterstützt, wo im vergangenen Jahr durch Waldbrände mehr als 354.000 Hektar Wald verwüstet wurden. Vom 1. April bis zum 30. April 2019 rufen die Marke TENCEL™ und ihre Partner die Öffentlichkeit über Instagram-Beiträge zum Thema „Earth Month“ zu Spenden für Bäume auf (https://www.tencel.com/earth-day).

Weitere Informationen:
Lenzing AG Lenzing Group, nature
Quelle:

Lenzing AG

(c) Hochschule Reutlingen
18.04.2019

Sharing Economy in der Textilbranche EHI Wissenschaftspreis für Bachelorarbeit von Reutlinger Absolventin

Clara Walter, Absolventin des Studiengangs International Fashion Retail an der Hochschule Reutlingen, wurde für ihre Bachelorarbeit mit dem renommierten Preis ausgezeichnet

Clara Walter, Absolventin des Studiengangs International Fashion Retail an der Hochschule Reutlingen, wurde für ihre Bachelorarbeit mit dem renommierten Preis ausgezeichnet

Walter ist Absolventin des Studiengangs International Fashion Retail der Fakultät Textil & Design an der Hochschule Reutlingen. Sie konnte die unabhängige Jury mit ihrer Bachelorthesis, die sich mit dem Thema Sharing Economy in der Textilbranche auseinandersetzt, rundum überzeugen. Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung wurde sie in Düsseldorf mit dem 3.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Mit dem Wissenschaftspreis werden jährlich Nachwuchswissenschaftler*innen von der EHI Stiftung und GS1 Germany für exzellente wissenschaftliche Arbeiten und Kooperationsprojekte mit hoher Relevanz für die Handelsbranche ausgezeichnet.

In ihrer praxisrelevanten Bachelorarbeit “A Qualitative Study Exploring Consumers’ Motives to Participate in Collaborative Apparel Consumption“ greift Walter mit dem Sharing-Phänomen ein aktuelles Thema im Handel auf. Sie analysiert aufgrund welcher Motive Konsumenten an kollaborativem Kleidungskonsum teilnehmen und ermöglicht es damit Händlern erfolgreiche Strategien für Sharing-Modelle in der Textilbranche zu entwickeln. Neben finanzieller Vorteile, Bequemlichkeit und ökologischer Nachhaltigkeit, sind Modeaffinität und Vertrauen relevante Motive für die Teilnahme an kollaborativem Kleiderkonsum. Insgesamt 39 Motivationsfaktoren aus 5 Verhaltenskategorien hat sie ermittelt. Walter selbst zeigte sich erfreut über ihre Auszeichnung: „Der Wissenschaftspreis bedeutet nicht nur eine Anerkennung für meine Arbeit, sondern auch die Bestätigung dafür, dass mein Forschungsthema, welches mir sehr am Herzen liegt, hochrelevant für die Handelsbranche ist. Es ist motivierend, dass jungen Wissenschaftler*innen Aufmerksamkeit geschenkt wird und sie die Gelegenheit erhalten, die Branche indirekt mitzugestalten.“

Weitere Informationen:
HS Reutlingen Hochschule Reutlingen
Quelle:

Hochschule Reutlingen

18.04.2019

Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen: Textiltechniken von Tradition bis Hightech

Brillant vernetzt, schillernd und bunt, avantgardistisch am Puls der Zeit: Stoffe! Lange bevor Modedesigner ihre Modelle entwerfen, präsentieren Textildesigner ihre Antwort auf die Trends von morgen.

Im Lehrgang HF Textildesign an der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen laufen die Fäden zusammen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft, Technik und Natur, Nachhaltigkeit und Phantasie.

Brillant vernetzt, schillernd und bunt, avantgardistisch am Puls der Zeit: Stoffe! Lange bevor Modedesigner ihre Modelle entwerfen, präsentieren Textildesigner ihre Antwort auf die Trends von morgen.

Im Lehrgang HF Textildesign an der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen laufen die Fäden zusammen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft, Technik und Natur, Nachhaltigkeit und Phantasie.

Standort Schweiz? Seine Legitimation liegt nicht in der Preisführerschaft, sondern im kreativen Gespür,  gepaart mit Stilempfinden, Präzision – und Geschäftssinn in High End Nischen. Seit 800 Jahren profiliert sich die Ostschweiz in ihrer Kompetenz für den Wandel, mit der Krisen in Innovation übersetzt werden.

Das Ergebnis? Stoffe, aus denen sehr reale Träume sind: Welche andere Branche erreicht 100 Prozent der Bevölkerung? Die Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen zeigt, wie. Im dreijährigen berufsbegleitenden Lehrgang schärfen die Studierenden ihr Profil im Unternehmen – oder werden selbst zum Unternehmer!

Infoanlass: Mittwoch, 22. Mai 2019, 19 Uhr, Schule für Gestaltung, Demutstrasse 115, St. Gallen

Weitere Informationen:
GBS St.Gallen
Quelle:

Kanton St.Gallen
Bildungsdepartement
Gewerbliches Berufs- und Weiterbildungszentrum
St.Gallen

(c) Best Wool Carpets
17.04.2019

„ATMYSPHERE“ – das neue Leitthema der DOMOTEX 2020

  • Abgeleitet vom Megatrend „Gesundheit“, setzt die DOMOTEX mit dem Leitthema auf die Themen Wohlbefinden, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit
  • Das Objektgeschäft rückt stärker in den Fokus
  • Hersteller sind eingeladen, ihre Produkte in Bezug auf das Leitthema kreativ in Szene zu setzen

Nach einer erfolgreichen DOMOTEX 2019 in Hannover laufen bereits die Vorbereitungen zur nächsten Ausgabe der weltweit führenden Messe für Teppiche und Bodenbeläge an. Bei der kommenden Veranstaltung, die vom 10. bis 13.

  • Abgeleitet vom Megatrend „Gesundheit“, setzt die DOMOTEX mit dem Leitthema auf die Themen Wohlbefinden, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit
  • Das Objektgeschäft rückt stärker in den Fokus
  • Hersteller sind eingeladen, ihre Produkte in Bezug auf das Leitthema kreativ in Szene zu setzen

Nach einer erfolgreichen DOMOTEX 2019 in Hannover laufen bereits die Vorbereitungen zur nächsten Ausgabe der weltweit führenden Messe für Teppiche und Bodenbeläge an. Bei der kommenden Veranstaltung, die vom 10. bis 13. Januar 2020 stattfindet, stehen mit dem neuen Leitthema „ATMYSPHERE“ all jene Eigenschaften des Bodens im Zentrum, die auf das Wohlbefinden sowie Natürlichkeit und Nachhaltigkeit einzahlen. Produkte aus der Bodenbelagsbranche sind in dem Zusammenhang beispielsweise Böden mit akustischen Eigenschaften oder lärmdämmenden Elementen sowie Teppiche, die Feinstaubpartikel binden oder eine wärmedämmende Wirkung aufweisen, elastische Böden, die besonders allergikerfreundlich sind sowie Echtholzdielen, die das Raumklima verbessern, indem sie Luftfeuchtigkeit speichern und bei trockener Raumluft wieder abgeben. Auch Weichheit und angenehme Haptik, Nachhaltigkeit sowie ästhetische Ausstattungsdetails, die wohltuende persönliche Räume schaffen, können zur Verbesserung der Raumatmosphäre beitragen.

„Wieder ist unser Leitthema von einem aktuellen Megatrend angeregt. Im Fokus steht das gesellschaftliche Trendthema ,Gesundheit‘. Gesundheit ist das Synonym für gutes Leben – das wiederum mit hohen Ansprüchen an unsere Umgebung verbunden ist. Zudem spielen die Themen Nachhaltigkeit und Recycling und damit natürliche Materialien in unserer Gesellschaft noch immer eine große Rolle. Übertragen auf Bodenbeläge, sind das Themen, mit denen sich unsere Aussteller derzeit verstärkt auseinandersetzen. Zumal innerhalb eines kreativen Interior-Design-Konzepts der Boden von großer Bedeutung ist. Durch die Qualität von Material sowie die Gestaltung werden Teppiche und Bodenbeläge zum wichtigen Wohlfühlfaktor für das persönliche Lebensgefühl und die Entwicklung entsprechender Wohn- und Arbeitswelten. ATMYSPHERE hat somit für all unsere Aussteller und Besucherzielgruppen große Bedeutung.“ sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director der DOMOTEX.

10.04.2019

Neonyt: Handel im Fokus

Die Neonyt wird vom 2. bis 4. Juli 2019 erneut zum globalen Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Führende Marken und spannende Newcomer kommen im Kraftwerk Berlin zusammen. Ein tiefgreifendes Event- und Knowledge-Programm liefert wertvolle Informationen und Networking-Möglichkeiten – von und mit internationalen Vorreitern der Modebranche. Im Besonderen Fokus der Juli-Ausgabe steht das Thema Retail.

Die Neonyt wird vom 2. bis 4. Juli 2019 erneut zum globalen Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Führende Marken und spannende Newcomer kommen im Kraftwerk Berlin zusammen. Ein tiefgreifendes Event- und Knowledge-Programm liefert wertvolle Informationen und Networking-Möglichkeiten – von und mit internationalen Vorreitern der Modebranche. Im Besonderen Fokus der Juli-Ausgabe steht das Thema Retail.

Nach der erfolgreichen Premierenveranstaltung unter dem neuen Namen Neonyt lädt die Messe Frankfurt im Juli zur zweiten Ausgabe ihres Mode-Events im Rahmen der Berlin Fashion Week ein. Zugleich jährt sich im Sommer bereits zum zehnten Mal die Gründung der Vorgängerveranstaltung der Neonyt: Im Juli 2009 initiierten Magdalena Schaffrin und Jana Keller den Greenshowroom als Plattform für nachhaltige Mode während der Berlin Fashion Week. Aus ihm ist die heutige Neonyt hervorgegangen. „Wir feiern ein Jahrzehnt nachhaltige Mode am Puls der Zeit. Gemeinsam mit langjährigen Partnern, progressiven Labels und Vordenkern der Modeindustrie ist es uns gelungen, einen weltweit einzigartigen Hub zu etablieren. Saison für Saison sorgt er auf Industrie- und Handelsseite für wertvolle Impulse in Richtung Nachhaltigkeit und Innovation“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt.

Programm für konventionelle Händler
Im besonderen Fokus der Sommer-Edition steht das Thema Retail, neben Concept Stores, Boutiquen und Online-Handel insbesondere der konventionelle Modehandel. In Zusammenarbeit mit renommierten Partnern bietet die Neonyt ein umfassendes Programm an – mit Vorträgen, Diskussionen, Networking-Events und einem Showcase. Dabei geht es um Themen, die für den Handel ganz unmittelbar relevant sind, wie etwa die Kommunikation von Nachhaltigkeitsaspekten, Margen, Sortimente, Kollektionen und POS-Lösungen. Darüber hinaus bleibt weiterhin ein hochbrisantes Zukunftsthema im Blickfeld der Neonyt: Wasser. Wie kann die Modeindustrie ihren Impact hinsichtlich Wasserverbrauch minimieren? Oder anders gefragt: Wie lassen sich Produktionsverfahren verändern, um lebenswichtige Ressourcen zu erhalten? Diesen Fragen widmet sich der globale Hub und zeigt progressive Lösungsansätze auf.

Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

(c) Schoeller Textil AG
10.04.2019

Nachhaltigkeit – kein Widerspruch zu Innovation, Qualität und Design

Schoeller Textil nimmt seit Jahrzehnten seine Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt mit grösster Sorgfalt wahr. Unter strengsten Voraussetzungen in der Schweiz entwickelt und fair produziert, überzeugen die Hightech-Textilien und Textiltechnologien durch Innovationsgeist und hervorragende Qualität. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit gehören unter anderem echte Upcycled-Produkte mit ECONYL®-Garn, zu 100 Prozent recycelte, recycelbare wear2wear-Gewebe und -Gewirke oder auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Bio-Technologien zum zukunftsweisenden, ökologischen Portfolio.

Schoeller Textil nimmt seit Jahrzehnten seine Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt mit grösster Sorgfalt wahr. Unter strengsten Voraussetzungen in der Schweiz entwickelt und fair produziert, überzeugen die Hightech-Textilien und Textiltechnologien durch Innovationsgeist und hervorragende Qualität. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit gehören unter anderem echte Upcycled-Produkte mit ECONYL®-Garn, zu 100 Prozent recycelte, recycelbare wear2wear-Gewebe und -Gewirke oder auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Bio-Technologien zum zukunftsweisenden, ökologischen Portfolio.

Hochwertige Textilien haben eine längere Lebensdauer und können länger im Einsatz bleiben. Zusätzlich verbessern intelligente Textiltechnologien, wie etwa wasser- und schmutzabweisende Funktionen, die Stoffeigenschaften. Dies schont die Umwelt und spart Ressourcen. Bei der Herstellung der Produkte stellt die Schoeller Textil AG sich stets die Frage nach der ökologischen Verträglichkeit. So produziert man am Standort Schweiz bereits seit 2001 nach den strengen Richtlinien des bluesign®-Systems. Schoeller setzt sich aus Überzeugung für den nachhaltigen Klimaschutz ein und nimmt am Programm der Energie-Agentur der Wirtschaft zur aktiven Reduktion der CO2-Emissionen und zur Optimierung der Energie-Effizienz teil.

Quelle:

Schoeller Textil AG

Die Gewinner des Epson Roboter-Wettbewerbes 2018 stehen fest (c) Epson
Epson Roboter
10.04.2019

Die Gewinner des Epson Roboter-Wettbewerbes 2018 stehen fest

  • Sechs Projekte aus den Bereichen Cobotics, Lebensmitteltechnik, Augmented Reality, Landwirtschaft, Deep Learning und Produktion siegreich.

Meerbusch – Die Gewinner des ersten Epson „Win-A-Robot“-Wettbewerbes für die Region EMEAR stehen fest. Es sind allesamt Projekte, in denen auf besonders innovative Weise Gebrauch von den Maschinen sowie der dazugehörigen Automatisierungstechnik gemacht wird. Die siegreichen Projekte entstammen Forschungs- und Lehrinstituten der Länder Ungarn, Irland, Deutschland, Italien und England.

  • Sechs Projekte aus den Bereichen Cobotics, Lebensmitteltechnik, Augmented Reality, Landwirtschaft, Deep Learning und Produktion siegreich.

Meerbusch – Die Gewinner des ersten Epson „Win-A-Robot“-Wettbewerbes für die Region EMEAR stehen fest. Es sind allesamt Projekte, in denen auf besonders innovative Weise Gebrauch von den Maschinen sowie der dazugehörigen Automatisierungstechnik gemacht wird. Die siegreichen Projekte entstammen Forschungs- und Lehrinstituten der Länder Ungarn, Irland, Deutschland, Italien und England.

„Für Unternehmen in Europa sind Robotik und Automatisierung Schlüsseltechnologien, um sich auch in Zukunft erfolgreich im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erklärt Volker Spanier, Head of Robotics Solutions von Epson in Europa. "Studierende der unterschiedlichen Richtungen müssen auf diese Entwicklung vorbereitet werden und sich den daraus entstehenden Herausforderungen stellen. Epson freut sich sehr, mit diesen jungen Talenten zusammenzuarbeiten und sie durch Bereitstellung interessanter Projekte bei der Entwicklung ihres Fachwissens zu unterstützen. Wir sehen die Bekanntgabe der Gewinnerprojekte sowie Lieferung der Maschinen daher nur als den Beginn einer langfristigen und fruchtbaren Beziehung zu den unterschiedlichen Lehr- und Forschungsinstituten.“

Herr Jörg Gleißner, Leiter Heinz-Nixdorf-Berufskolleg, ergänzt: „Der Einsatz des Epson Roboters in unserem Projekt demonstriert state-of-the-art Industrie 4.0-Technologie. Hierdurch werden unseren Schülerinnen, Schülern und Studierenden spannende und herausfordernde Lernmöglichkeiten an einem realen eigenentwickeltem Automatisierungsprozess geboten. Die Integration von hocheffizienten Robotern und Maschinen zur individuellen Produktfertigung erweckt den Industrie 4.0-Prozess zum Leben. Mit unserem Projekt und dem Einsatz des Epson Roboters können wir schon heute Möglichkeiten aufzeigen, wie in Zukunft eine flexible Fertigung unter Einbezug von Fertigungs- und Produktionsdaten angewendet wird. Unser Team freut sich sehr auf den Einsatz des Roboters.“

Das sind die sechs Gewinner des Epson „Win-A-Robot“-Wettbewerbes 2018:

• Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen, Deutschland, mit dem Projekt „Simulation of an Online Trade Using the Example of a Candy Filling Plant“
• Universität Pécs, Ungarn, mit dem Projekt „Robot Control with Augmented Reality Glass“
• Technological University Dublin (vormals Institute of Technology Tallaght and Institute of Technology Blanchardstown), Republik Irland, mit dem Projekt „Robotics, Food Production and Harvesting“
• Universität Plymouth, Großbritannien, mit dem Projekt „Self-Adaptable Robot Assisted Manufacturing in Intelligent Sustainable Work Cells“
• Universität Padua, Italien, mit dem Projekt „ChocoBot – Energy-efficient Customized Decoration of Celebration Cakes and Rapid Prototyping of Big Chocolate Structures“
• University Pavia, Italien, mit dem Projekt „Deep Learning for Safe Physical Human-Robot Interaction“

Die Gewinner wurden durch eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Experten der Bereiche Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ausgewählt. Die Jurymitglieder, Professor Darwin Caldwell, italienisches Institut für Technologie, Eva Kaili, Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Imre Paniti, Ungarische Akademie der Wissenschaften, Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik und Automation, sowie Yoshifumi Yoshida, Leiter der Abteilung Robotics Solutions Operations Division von Epson, folgten bei der Bewertung strengen Kriterien, nach denen die eingereichten Projekte gemäß den Punkten Innovation, Bildung und Weiterbildung, Nachhaltigkeit sowie ungewöhnlicher Einsatz eines Roboters bewertet wurden. Alle Projekteinreichungen belegten durch die ihnen innewohnende Kreativität und hohe Expertise die hohe Begabung der heranwachsenden Generation, der es obliegt, die zukünftigen Aufgaben innerhalb der europäischen Industrie zu bewältigen.

Epson wird in den kommenden Monaten, nach Installation der neuen Maschinen, eng mit den ausgewählten Instituten zusammenarbeiten, sodass neben den Gewinnerteams auch die anderen Studierenden lernen, Roboter für ihre Zwecke optimal einsetzen. Bis zum Jahr 2025 soll die Robotikbranche weltweit ein Geschäftsvolumen von mehr als eine Billionen Euro erreichen – vor diesem Hintergrund baut Epson die möglichen Einsatzgebiete seiner Roboter stetig aus, sodass sich Epson Automatisierungstechnik zukünftig in vielen unterschiedlichen Situationen wiederfindet. Ein Fokus liegt dazu auf der Bereitstellung leistungsfähiger, die Anforderungen des Marktes bedienende und trotzdem kostengünstiger Lösungen. Der „Win-A-Robot“-Wettbewerb von Epson bringt Lehr- und Forschungsinstituten Automatisierung näher und unterstützt die Ausbildung der kommenden Generation, sodass er ebenfalls zur Entwicklung neuer Lösungen beiträgt.

Quelle:

Epson Deutschland GmbH
Presse & Kommunikation

 

02.04.2019

OEKO-TEX® Prüfkriterien 2019 – Neuregelungen am 1. April endgültig in Kraft getreten

Elementare Themen für die OEKO-TEX® Gemeinschaft sind seit jeher Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit entlang der textilen Wertschöpfungskette. Aus diesem Grund werden zu Beginn eines jeden Jahres die bestehenden Richtlinien des OEKO-TEX® Produktportfolios aktualisiert und damit neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Branchentrends adaptiert. Nach einer Übergangsfrist sind am 1. April 2019 die OEKO-TEX® Neuregelungen für alle Zertifizierungssysteme und Dienstleistungen endgültig in Kraft getreten.

Elementare Themen für die OEKO-TEX® Gemeinschaft sind seit jeher Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit entlang der textilen Wertschöpfungskette. Aus diesem Grund werden zu Beginn eines jeden Jahres die bestehenden Richtlinien des OEKO-TEX® Produktportfolios aktualisiert und damit neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Branchentrends adaptiert. Nach einer Übergangsfrist sind am 1. April 2019 die OEKO-TEX® Neuregelungen für alle Zertifizierungssysteme und Dienstleistungen endgültig in Kraft getreten. Eine Übersicht über die Neuregelungen aller Produkte finden Sie online. Die aktuellsten Änderungen betreffen den ECO PASSPORT by OEKO-TEX® Standard.

ECO PASSPORT by OEKO-TEX®
Die Basis für eine nachhaltige Produktion von Textilien und Lederwaren ist der Einsatz von umweltfreundlichen Chemikalien. Die ECO PASSPORT by OEKO-TEX® Zertifizierung zielt ausdrücklich auf die Vermeidung von unerwünschten Chemikalien ab, und zwar noch bevor sie in die globale Lieferkette gelangen. Dafür werden eine Vielzahl von Chemikalien, darunter Farbmittel, Mittel zum Abkochen, Klebstoffe, Tinten, Pigmente und Hilfsstoffe in einem vertraulichen, dreistufigen Prozess analysiert, der bestätigt, dass die Formulierungen und einzelnen Inhaltsstoffe bestimmte Kriterien im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen erfüllen.

Weitere Informationen:
OEKO TEX
Quelle:

OEKO-TEX®

01.04.2019

GS1 Germany launcht Plattform für den Austausch von nachhaltigkeitsrelevanten Informationen

  • Mit GS1 Ecotraxx können Lieferanten und Hersteller ihre Daten sammeln und allen ihren Kunden gleichzeitig zur Verfügung stellen.

Ist der Kakao für den Schokoriegel zertifiziert? Stammt das Holz für das Schreibheft aus nachhaltiger Landwirtschaft? Oder werden faire Arbeitspraktiken im Alltagsgeschäft umgesetzt? Diese Fragen sind nur ein kleiner Ausschnitt der ganzen Bandbreite an Kriterien für die Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen. Verbraucher und Politik fordern von Herstellern und Händlern hier immer mehr Transparenz.

  • Mit GS1 Ecotraxx können Lieferanten und Hersteller ihre Daten sammeln und allen ihren Kunden gleichzeitig zur Verfügung stellen.

Ist der Kakao für den Schokoriegel zertifiziert? Stammt das Holz für das Schreibheft aus nachhaltiger Landwirtschaft? Oder werden faire Arbeitspraktiken im Alltagsgeschäft umgesetzt? Diese Fragen sind nur ein kleiner Ausschnitt der ganzen Bandbreite an Kriterien für die Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen. Verbraucher und Politik fordern von Herstellern und Händlern hier immer mehr Transparenz.

Unter dem Dach von GS1 Germany haben sich daher Unternehmen zusammengeschlossen und eine Plattform für den effizienten Austausch von Nachhaltigkeitsinformationen, die relevant für einen Nachhaltigkeitsbericht sind, entwickelt: GS1 Ecotraxx. Sie geht am 01. April 2019 an den Start. Den Auftakt machen Coca-Cola, Dr. Oetker, Edeka Südwest, Henkel, Lidl, Nestlé, Unilever sowie der Grüne Punkt.

Hersteller ebenso wie Händler können ihre Nachhaltigkeitsdaten in GS1 Ecotraxx hochladen und sie zentral ihren Geschäftspartnern für die weitere Nutzung zur Verfügung stellen, zum Beispiel für die Kommunikation im Nachhaltigkeitsbericht oder die Information von Verbrauchern.

Abgestimmte, gesetzeskonforme Nachhaltigkeitsinformationen über einen Zugang
Immer mehr Daten für immer mehr Produkte und Zielgruppen: Mit zunehmender ökologischer, sozialer und mitarbeiterorientierter Verantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft steigt der Bedarf an entsprechenden Informationen über den Ursprung sowie die Produktion von Waren. Dieser Entwicklung hat die seit dem Geschäftsjahr 2017 gültige EU-Richtlinie 2014/95/EU Nachdruck verliehen. Sie weitet die Berichtspflicht der Unternehmen aus, die wiederum ihre Lieferanten mit einbeziehen müssen, um alle relevanten Informationen offenlegen zu können. Gleichzeitig spielen diese Informationen eine immer wichtigere Rolle für unternehmensinterne Entscheidungen und dienen damit als Hebel für die nachhaltige Entwicklung im Unternehmen. Das Erheben, Erfassen und Austauschen der Daten stellt alle Beteiligten der Supply Chain vor große Herausforderungen.

Die Plattform bildet gesetzliche Anforderungen ab und legt einheitliche Kriterien für die vorgehaltenen Daten zugrunde. Dabei betrachtet sie alle drei Säulen der Nachhaltigkeit, also ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. So können die Nutzer sichergehen, nicht nur gesetzeskonform, sondern auch effizient zu agieren. Neben der nationalen wie internationalen Umsetzung liegt der Fokus nach dem Launch der Lösung auf dem Ausbau der bestehenden Kriterien: Es sollen weitere branchenspezifische Informationen hinzukommen. Dazu etabliert GS1 Germany einen Beirat, bestehend aus den Startunternehmen aus Handel und Industrie, der eine kontinuierliche Entwicklung vorantreibt.

Weitere Informationen zu GS1 Ecotraxx: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/gs1-ecotraxx
Zugang zur Plattform GS1 Ecotraxx: https://gs1.wesustain-esm.com

Weitere Informationen:
GS1 Germany Nachhaltigkeit
Quelle:

GS1 Germany GmbH

28.03.2019

FASHIONSUSTAIN: Die Neonyt Konferenz präsentiert sich mit Offshoot auf der Texprocess

Die Fashionsustain Berlin, die Konferenz zur Neonyt, findet am 14. Mai 2019 erstmals mit einem Ableger auf der Texprocess in Frankfurt am Main statt. In Round Table Sessions regen Branchenführer wie Lenzing, Perpetual Global und Procalçado S.A. zu einem interdisziplinären Diskurs über zukunftsfähige Lösungen für die Industrie an. Die Konferenz Fashionsustain bringt Vorreiter nachhaltiger Textilinnovationen zusammen. Die übergeordnete Fragestellung „Is sustainability the key to textile innovations?“ wird diskutiert.

Die Fashionsustain Berlin, die Konferenz zur Neonyt, findet am 14. Mai 2019 erstmals mit einem Ableger auf der Texprocess in Frankfurt am Main statt. In Round Table Sessions regen Branchenführer wie Lenzing, Perpetual Global und Procalçado S.A. zu einem interdisziplinären Diskurs über zukunftsfähige Lösungen für die Industrie an. Die Konferenz Fashionsustain bringt Vorreiter nachhaltiger Textilinnovationen zusammen. Die übergeordnete Fragestellung „Is sustainability the key to textile innovations?“ wird diskutiert. Eine Keynote stellt die wirtschaftliche Notwendigkeit nachhaltiger Businessmodelle dar und gibt konkrete Handlungsimpulse.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
Eines der zentralen Themen der kommenden Texprocess und der parallel stattfindenden Techtextil, der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe, ist Nachhaltigkeit. „Neue Technologien und interdisziplinäre Kollaborationen sind in der Textilindustrie wichtige Treiber hin zu einer umweltbewussteren Wertschöpfung. Die Fashionsustain präsentiert sich auf der Texprocess in einem florierenden Sourcing-Umfeld an der Schnittstelle von Hightech und Textilien – der optimale Nährboden für neue, revolutionäre Ideen“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles und Textile Technologies der Messe Frankfurt.

Die Fashionsustain, die erstmals im Januar 2018 im Rahmen der Neonyt in Berlin stattfand, kombiniert das kreative Querdenken ihrer Geburtsstätte mit einem internationalen Speaker-Line-Up. Die erste Keynote “Sustainable innovation – a matter of survival” kommt von Micke Magnusson, Gründer des schwedischen Start-Ups We are Spindye, und dient als Weckruf für die Branche. Anschließend widmet sich der Round Table dem Einfluss von Trends auf neue Geschäftspraktiken: „Trendsetting change makers – Is fashion leading the way for sustainable innovation?“. Moderiert wird die Runde von Max Gilgenmann, Content Director der Neonyt.

Weitere Informationen:
Neonyt
Quelle:

Messe Frankfurt

18.03.2019

Kreislaufwirtschaft mit PrimaLoft® Bio™-Fasern

  • Erste Synthetikfaser aus 100 % Recyclingmaterial, die biologisch abbaubar* ist und vollständig innerhalb des Wirtschaftskreislaufs verbleiben kann.

PrimaLoft, Inc., Pionier im Bereich Materialforschung, gab bekannt, dass seine PrimaLoft® Bio™-Fasern im Sinne echter Kreislaufwirtschaft erneuerbar sind. In unabhängigen Tests haben sich die Polyesterfasern als chemisch recycelbar erwiesen. In diesem Prozess wird Polyester in seine Bestandteile zerlegt, die dann vollständig zu neuem Grundstoff für technische Materialien verarbeitet werden können, ohne an Leistung einzubüßen.

  • Erste Synthetikfaser aus 100 % Recyclingmaterial, die biologisch abbaubar* ist und vollständig innerhalb des Wirtschaftskreislaufs verbleiben kann.

PrimaLoft, Inc., Pionier im Bereich Materialforschung, gab bekannt, dass seine PrimaLoft® Bio™-Fasern im Sinne echter Kreislaufwirtschaft erneuerbar sind. In unabhängigen Tests haben sich die Polyesterfasern als chemisch recycelbar erwiesen. In diesem Prozess wird Polyester in seine Bestandteile zerlegt, die dann vollständig zu neuem Grundstoff für technische Materialien verarbeitet werden können, ohne an Leistung einzubüßen. PrimaLoft ist somit die erste Marke, die eine zu 100 % recycelte Synthetikfaser für Isolationen und Stoffe anbietet, die biologisch abbaubar* ist und vollständig innerhalb des Wirtschaftskreislaufs verbleiben kann.

„Ziel der Entwicklung von PrimaLoft® Bio™ war es von Anfang an, eine Lösung für das Problem des Lebensendes von Kleidungsstücken sowie für das branchenweite Problem von Mikroplastik zu finden“, so Mike Joyce, Präsident und CEO von PrimaLoft. „Biologische Abbaubarkeit ist eine Lösung für das Lebensende von Produkten, die sich nahtlos in das Konzept der Kreislaufwirtschaft einfügt. Mit der Möglichkeit, unsere Fasern tatsächlich wiederzuverwerten, verschieben wir den Fokus vom klassischen Recycling zur echten Kreislaufwirtschaft. Darin sehen wir den nächsten großen Schritt im Bereich Nachhaltigkeit, und wir haben bereits jetzt bewiesen, dass wir dazu in der Lage sind.“

Unabhängige Tests haben gezeigt, dass sich aus PrimaLoft® Bio™-Fasern nach vollständigem chemischem Recyceln 95 % hochqualitatives Material gewinnen lassen. Damit können wieder Isolationen oder Funktionsstoffe hergestellt werden, die nichts an Leistung eingebüßt haben.

In einer echten Kreislaufwirtschaft liegt der Fokus auf Abfallminimierung sowie Wiedergewinnung und Wiederverwertung von Ressourcen. Damit sinkt der Bedarf, neue Rohstoffe in das System einzuführen. Es entsteht ein geschlossener Kreislauf. Die Kreislaufwirtschaft ist eine nachhaltige Alternative zur traditionellen linearen Wirtschaft, die Ressourcen nach dem Muster „Abbau, Fertigung, Entsorgung“ nutzt.

* 86,1 % biologischer Abbau in 499 Tagen unter ASTM D5511-Bedingungen. Standardtestmethode zur Bestimmung des anaeroben biologischen Abbaus von Kunststoffmaterialien unter anaeroben Verdauungsbedingungen mit hohem Feststoffgehalt

* 57.4% biologischer Abbau in 486 Tagen unter ASTM D6691-Bedingungen. Standardtestmethode zur Bestimmung des aeroben biologischen Abbaus von Kunststoffmaterialien in maritimer Umgebung durch ein definiertes mikrobielles Konsortium oder ein natürliches Meerwasser-Inokulum

 

Quelle:

crystal communications GmbH

15.03.2019

Covestro: Wässrige bioabbaubare Textilbeschichtung

Um die Nachhaltigkeit einer Textilbeschichtung zu beurteilen, muss der komplette Produktzyklus betrachtet werden: Herkunft der Rohstoffe, Produktion und Anwendung. Genauso wichtig ist jedoch zu berücksichtigen, was nach dem Gebrauchsende passiert. Hier ist es ein großer Vorteil, wenn Substanzen am Ende des Produktlebenszyklus durch Mikroorganismen biologisch abgebaut werden können. Covestro bietet mit Impranil® DLN-SD eine wässrige Polyurethan (PU)-Dispersion an, aus der sich bioabbaubare Textilbeschichtungen (1) herstellen lassen.

Um die Nachhaltigkeit einer Textilbeschichtung zu beurteilen, muss der komplette Produktzyklus betrachtet werden: Herkunft der Rohstoffe, Produktion und Anwendung. Genauso wichtig ist jedoch zu berücksichtigen, was nach dem Gebrauchsende passiert. Hier ist es ein großer Vorteil, wenn Substanzen am Ende des Produktlebenszyklus durch Mikroorganismen biologisch abgebaut werden können. Covestro bietet mit Impranil® DLN-SD eine wässrige Polyurethan (PU)-Dispersion an, aus der sich bioabbaubare Textilbeschichtungen (1) herstellen lassen.

„Rohstoffe von Covestro ermöglichen bioabbaubare Beschichtungen, aber auch Verbundwerkstofflösungen“, sagt Dr. Torsten Pohl, globaler Leiter Textilbeschichtung bei Covestro. „Damit leisten sie einen Beitrag zu einer modernen Kreislaufwirtschaft.“ Wie Tests zeigen, wird unter den speziellen Bedingungen des OECD-Standards 301 mehr als die Hälfte der PU-Dispersion innerhalb von 28 Tagen abgebaut. Damit ist die Abbaurate deutlich größer als die von Polyacrylaten und anderen Filmbildnern. Covestro stellt die Testergebnisse auf der European Coatings Show 2019 vom 19. bis 21. März in Nürnberg vor.

Textilbeschichtungen, die auf Impranil® DLN-SD beruhen, fühlen sich angenehm weich und trocken an; darüber hinaus sind sie abrieb- und waschbeständig und sehr flexibel. Die Dispersion ist ferner ein guter Filmbildner und zeigt eine gute Kompatibilität mit Nitrilkautschuk (Nitrile Butadiene Rubber, NBR). Sie ist deshalb auch in anderen Produktanwendungen einsetzbar, zum Beispiel in Latexhandschuhen und Verpackungen.

Da es sich bei Impranil® DLN-SD um eine aliphatische PU-Dispersion handelt, lassen sich mit ihr sehr lichtbeständige Beschichtungen formulieren. Die Dispersion kann im Haftstrich, im Zwischenstrich und im Deckstrich eingesetzt werden. Biologisch abbaubare Beschichtungen auf Basis von Impranil® DLN-SD kommen dem Trend nach umweltverträglichen und über den ganzen Zyklus nachhaltigen Produkten entgegen.

(1) Nach ersten internen Tests an reinen Polymerfilmen ohne Zusatz von Additiven, Vernetzern und Pigmenten.

Weitere Informationen:
Covestro Beschichtung
Quelle:

Covestro AG

13.03.2019

Neues Techtextil Forum: Programm steht

Im Rahmen der Techtextil (14. bis 17. Mai 2019) versammelt das neue Techtextil Forum hochkarätige Referenten zu einer Vielzahl von Themen. Das Programm steht fest.

Im Rahmen der Techtextil (14. bis 17. Mai 2019) versammelt das neue Techtextil Forum hochkarätige Referenten zu einer Vielzahl von Themen. Das Programm steht fest.

Nachhaltigkeit, Filtration, Smart Textiles, Composites, Textilien im städtischen Raum, Digitale Transformation und Arbeitswelten, Textilien für den medizinischen Einsatz: Das Programm des neuen Techtextil Forums bietet Fachbesuchern der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe umfangreiche Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Branche. Das Techtextil Forum ist kostenfrei und allen Fachbesuchern der Messe in Halle 4.1 offen zugänglich. Das Programm ist ab sofort online verfügbar.

Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit und neue Filtrationsmaterialien
Der Messe-Dienstag (14. Mai) startet mit dem Thema Nachhaltigkeit. Das erste Panel des Techtextil Forums bietet unter anderem Beiträge von TWD Fibres zum Textilrecycling, von den Hohenstein Instituten zur Rückverfolgbarkeit von Biobaumwolle, von Centexbel zu biobasierten beschichteten Textilien sowie vom Forschungsinstitut IRT Jules Verne zu Karbonfasern. Im Anschluss folgen Beiträge zum Thema Filtration. Hier dürfen sich Fachbesucher unter anderem auf Beiträge des Sächsischen Textilforschungsinstituts, von Smartpolymer, Wespun India, SWM International sowie von Argaman Technologies freuen.

Nachhaltigkeit steht auch im Mittelpunkt des Vormittagspanels am letzten Messetag, dem 17. Mai, unterstützt und gestaltet vom Dornbirn-GFC (Global Fibre Congress) und moderiert von Friedrich Weninger, Geschäftsführer des Österreichischen Faser-Instituts. Lenzing spricht hier unter anderem über ökologische Materialien und Färbetechnologien für Autositze. Die Universität Maastricht stellt biobasierte Fasern vor, Märkische Faser nachhaltige Polyesterfasern, das Leilat Tech Center Eco-Composites und die Universität Ljubljana nachhaltige, halogenfreie flammresistente Filamente.

Textilien im urbanen Raum, Composites und Smart Textiles
An Tag zwei der Techtextil (15. Mai) stehen zunächst Textilien im urbanen Raum im Fokus, passen zum Special Event der Techtextil und Texprocess „Urban Living – City of the Future“. Unter anderem stehen folgende Beiträge auf dem Programm: Penn Textile Solutions zum Thema Textilbeton, Centexbel zu grünen und lebenden Fassaden sowie Low and Bonar zu Membranstrukturen für Hochleistungsfassaden. Techtera, Owens Corning und die Universität Münster fokussieren in ihren Beiträgen auf Geotextilien. Anschließend stehen in Vorträgen von Karl Mayer Technische Textilien, der FiberCheck GmbH und dem Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik der TU Dresden Composites im Fokus.

Der Nachmittag des Messe-Mittwoch widmet sich dem Thema Smart Textiles und gibt Fachbesuchern Einblicke in Themen wie Textilien in Verbindung mit dem Internet of Things, hier mit dem ersten kommunizierenden Reißverschluss des französischen Startups Genius Objects. Das Sächsische Textilforschungsinstitut STFI präsentiert unter anderem Verbundschaumstoffe mit integrierter Sensorik für Wearables und leitfähige Garne und Bänder. Smarte Gestricke stehen im Mittelpunkt bei TexMind und der Universität Westböhmen. Centexbel beschäftigen sich mit der Waschbarkeit smarter Textilien und Eschler Textil sprechen über die virtuelle Entwicklung gewebter und gestrickter textiler Wearables.

Digitale Transformation, Arbeit 4.0 und künstliche Intelligenz sowie technische Textilien in der Medizin
Digitalisierung ist das Schlagwort für den Vormittag des 16. Mai. Das Sächsische Textilforschungsinstitut Chemnitz  (STFI) und die ITA Academy GmbH geben Einblicke in die Fabrik der Zukunft und das Thema Industrie 4.0. Virtuelles Design, Produktentwicklung und Farbmanagement sowie digitales und somit effizientes Materialhandling geben Audaces, die Hochschule Niederrhein, die mode information GmbH sowie die Vizoo GmbH. Coloreel, Preisträger des Texprocess Innovation Award 2017, spricht über ihr neues Sofortfärbegerät für die Stickerei und Multiplot über Digitalen Textildruck. Unterstützt vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt bietet der nachfolgende Block unter dem Thema „Textil macht´s vor: Arbeit 4.0 und künstliche Intelligenz“ Einblick in die Digitalisierung der textilen Arbeitswelt (Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen) und die Einbindung künstlicher Intelligenz in die textile Produktion (DITF und Hanh-Schickard-Gsellschaft). Ein Diskussionspanel thematisiert smarte und flexible Arbeitswelten.  

Hightech-Textilien für den Einsatz in der Medizin stehen am Nachmittag des 16. Mai im Fokus. Angeboten werden unter anderem Vorträge zu Schutzkleidung für die  Arbeit mit Hochdruckwasserstrahlern vom TITV, Textilien für das Schweiß- und Geruchsmanagement von der Hohenstein Laboratories GmbH und Sanitized sowie für das optimierte Wärmemanagement mithilfe Graphen-basierten Textilien.

 

Weitere Informationen:
Techtextil Techtextil Forum
Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Auf der European Coatings Show 2019 und der Techtextil 2019 bietet Covestro jetzt eine neue Lösung für atmungsaktive und zugleich wasserundurchlässige Outdoor-Kleidung auf Basis seiner INSQIN®  Technologie an. Die Beschichtungen sind auf rein wässriger Basis. (c) Covestro
12.03.2019

INSQIN® Technologie: nachhaltige Beschichtung von Outdoor-Textilien

  • Wasserbasiert, wasserdicht und wasserdampf-durchlässig

Outdoor-Kleidung soll Jogger oder Wanderer bei Regen schützen, aber auch den Schweiß der Haut nach außen durchlassen. Darüber hinaus legen immer mehr Käufer von Outdoor-Textilien Wert auf Nachhaltigkeit. Mit der INSQIN® Technologie, die für wässrige Textilbeschichtungen ohne Einsatz von Lösemitteln steht, lassen sich alle drei Anforderungen zugleich erfüllen. Auf der European Coatings Show 2019 vom 19. bis 21.

  • Wasserbasiert, wasserdicht und wasserdampf-durchlässig

Outdoor-Kleidung soll Jogger oder Wanderer bei Regen schützen, aber auch den Schweiß der Haut nach außen durchlassen. Darüber hinaus legen immer mehr Käufer von Outdoor-Textilien Wert auf Nachhaltigkeit. Mit der INSQIN® Technologie, die für wässrige Textilbeschichtungen ohne Einsatz von Lösemitteln steht, lassen sich alle drei Anforderungen zugleich erfüllen. Auf der European Coatings Show 2019 vom 19. bis 21. März präsentiert Covestro in seiner „City of Sustainnovation“ (Halle 4A, Stand 528) Outdoor-Kleidung, die ihre funktionellen Eigenschaften dieser Beschichtungstechnologie verdankt.

Zwei Schichten sind für das weiche und angenehme Gefühl verantwortlich, das die präsentierte Outdoor-Kleidung vermittelt: ein Haftstrich, der auf der Polyurethan (PU)-Dispersion Impraperm® DL 5310 basiert, und ein Deckstrich auf Basis der PU-Dispersion Impraperm® DL 5249. Covestro bietet seinen Kunden beide Produkte seit ein paar Monaten an.

Ein Quadratmeter Textil, das mit einem solchen INSQIN® System beschichtet ist, lässt pro Tag mehr als fünf Kilogramm Wasserdampf durch. Beide Schichten tragen damit zu einer guten Atmungsaktivität bei. Andererseits widerstehen beschichtete Kleidungsstücke im Test einer Wassersäule von mehr als acht Metern. Die Wassersäule ist ein Maß dafür, wie wasserdicht ein Funktionstextil ist: Bei der Messung nach DIN EN ISO 811 wird die Außenseite des Textils der Flüssigkeit ausgesetzt. Der Druck des Wassers wird dann kontinuierlich erhöht – so lange, bis der dritte Tropfen auf der Innenseite zu sehen ist. Der dann wirkende Druck wird in Millimetern Wassersäule angegeben.

Vielfältig einsetzbar – nicht nur für Textilien
„Man kann sowohl die Atmungsaktivität als auch die Wasserfestigkeit der Beschichtung sehr gut auf den Einsatzzweck und die Funktion des Textils hin anpassen“, sagt Thomas Michaelis von Covestro. Der Leiter Textilbeschichtung für die Region Europa, Naher Osten, Afrika und Lateinamerika (EMEA/LA) ergänzt: „Maßgeschneiderte Eigenschaften lassen sich vor allem durch die Variation der Formulierung und der Schichtdicken erreichen.“ Aufgrund der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten des INSQIN® Systems beschränkt sich sein Einsatz keineswegs auf Kleidungsstücke. Von ihm profitieren auch Besitzer von Rucksäcken, Schuhen und Handschuhen.

Die wasserbasierten Beschichtungen auf Basis von Impraperm® DL 5310 und Impraperm® DL 5249 verleihen dem Kleidungsstück auf der ganzen Oberfläche eine gute und gleichmäßige Atmungsaktivität. Das ist ein klares Plus gegenüber einer anderen Technologie für Outdoor-Kleidung, bei der Membranfolien punktweise mit dem Textil verklebt werden. Denn der Kleber ist üblicherweise nicht atmungsaktiv, so dass an den Klebepunkten kein Wasserdampf nach außen transportiert wird. Die wässrigen Impraperm® Dispersionen eröffnen allerdings nicht nur eine Alternative zu dieser Membrantechnologie, sondern lassen sich auch verwenden, um diese zu verbessern: Als Kleber eingesetzt, gewährleisten sie auch an den Klebepunkten eine gute Durchlässigkeit für Wasserdampf.

Weitere Informationen:
Covestro
Quelle:

Covestro AG