CWS: Reinigung von Arbeitsbekleidung mit CO2

CWS: Reinigung von Arbeitsbekleidung mit CO2

Mit flüssigem Kohlendioxid (LCO2) können Textilien aber auch Ausrüstungsgegenstände der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) von Rettungsdiensten und Feuerwehren dekontaminiert werden. Die CWS International GmbH, Duisburg, stellt am Standort in Bad Oldesloe die erste LCO2-Maschine an einem deutschen CWS-Standort auf. In dieser Wäscherei in Bad Oldesloe wird größtenteils Wäsche für Kunden im Gesundheitswesen aufbereitet.
Das Pilotprojekt mit der neuen LCO2-Maschine soll insbesondere das Marktpotenzial für die spezielle Aufbereitung der Kleidung und Ausrüstung von Feuerwehren sondieren.
Die toxischen Rückstände durch Dämpfe und Chemikalien bei Feuerwehrbekleidung nach einem Brandeinsatz werden mithilfe des LCO2 wesentlich besser und nahezu zu 100 % herausgelöst als mit der herkömmlichen Aufbereitung.
Das LCO2-Verfahren schont die Gewebe, hält sie länger in Form und bewahrt die Farbe. So müssen Kleidung und Equipment weniger schnell ausgetauscht werden. Pro Reinigungsprozess werden bis zu 98 % des CO2 kontinuierlich in der LCO2-Maschine wiederverwendet. Ein Filtersack fängt den Schmutz auf. Nach jedem Bad wird das LCO2 destilliert. Bei diesem speziellen Waschverfahren wird kein Wasser benötigt und verbraucht.
CWS bietet nun einen Service an, Textilien aufzubereiten, die bislang nicht vollständig hygienisch zu reinigen waren: Mit flüssigem Kohlendioxid (LCO2) können neben Textilien auch die Ausrüstungsgegenstände der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) von Rettungsdiensten und Feuerwehren dekontaminiert werden.

 

Source:
dfv Mediengruppe
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