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(c) PETA Deutschland e.V.
06.12.2022

PETA verleiht Vegan Fashion Award 2022

Mit dem Vegan Fashion Award zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland bereits zum neunten Mal Modeunternehmen sowie Designerinnen und Designer aus, die sich bewusst dafür entscheiden, tierfreundliche Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Taschen herzustellen. Die 15 Gewinnerprodukte kommen aus den unterschiedlichsten Kategorien – von rein pflanzlichen Sneakern über wetterfeste Outdoorbekleidung bis hin zum besten veganen Fashion-Onlineshop. Für ihre Herstellung wurden keine Tierqualprodukte wie Leder, Wolle, Daunen, Pelz oder Seide verwendet, sondern innovative Materialien wie Mirum, recyceltes Plastik oder Apfelleder. Ein Highlight in diesem Jahr ist die Unterstützung von Influencerin, Autorin und Model Marie von den Benken. Für die Kategorie „Marie von den Benkens favorite brand“ konnte sie sich ihre absolute Lieblingsmarke aussuchen. Neben bereits etablierten Größen wie Ragwear oder Tamaris sind unter den Gewinnerprodukten auch in diesem Jahr viele neue Unternehmen vertreten.

Mit dem Vegan Fashion Award zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland bereits zum neunten Mal Modeunternehmen sowie Designerinnen und Designer aus, die sich bewusst dafür entscheiden, tierfreundliche Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Taschen herzustellen. Die 15 Gewinnerprodukte kommen aus den unterschiedlichsten Kategorien – von rein pflanzlichen Sneakern über wetterfeste Outdoorbekleidung bis hin zum besten veganen Fashion-Onlineshop. Für ihre Herstellung wurden keine Tierqualprodukte wie Leder, Wolle, Daunen, Pelz oder Seide verwendet, sondern innovative Materialien wie Mirum, recyceltes Plastik oder Apfelleder. Ein Highlight in diesem Jahr ist die Unterstützung von Influencerin, Autorin und Model Marie von den Benken. Für die Kategorie „Marie von den Benkens favorite brand“ konnte sie sich ihre absolute Lieblingsmarke aussuchen. Neben bereits etablierten Größen wie Ragwear oder Tamaris sind unter den Gewinnerprodukten auch in diesem Jahr viele neue Unternehmen vertreten.

„Mit dem Vegan Fashion Award kürt PETA die aktuell einzigartigsten, innovativsten und tierfreundlichsten Produkte für den veganen Kleiderschrank“, so Jobst Eggert, Teamleitung der Networking Relations bei PETA. „Wir freuen uns insbesondere, dass in diesem Jahr erstmals auch internationale Marken teilgenommen haben. Neben deutschen Unternehmen sind auch Hersteller:innen aus Italien, Frankreich, Belgien, Tschechien und der Schweiz unter den Gewinnerprodukten vertreten. Damit bietet der Vegan Fashion Award Verbraucher:innen eine immer flächendeckendere Orientierung und Gewissheit bei ihrer Kaufentscheidung. PETA gratuliert allen Gewinner:innen und dankt ihnen für ihr veganes Engagement.“

Die Gewinnerprodukte des Vegan Fashion Award 2022:

  • Best vegan sneaker for women: Komrads OCNS von Komrads
  • Best vegan sneaker for men: URCA C.W.L WHITE BRITTANY von VEJA
  • Best vegan boots: LACE-UP 1-1-25215-29-752 von Tamaris
  • Best underwear for women: Statement Panty von Moya Kala
  • Most innovative piece: BAILEY bag von Melina Bucher
  • Best vegan outdoor piece for women: Wintermantel: RELOVED REMAKE von Ragwear
  • Best vegan outdoor piece for men: Plant-Based Super Active Sweater von bleed clothing
  • Best vegan bag: CROSSBODY BAG NOMAD AUS APPLESKIN von Rive Claire
  • Best fashion piece: Kostüm: INTO THE FOREST von TIZIANO GUARDINI
  • Best business piece: Wanda trench coat von Elementy
  • Best streetwear look: Kleid: RUPIE ORGANIC GOTS von Ragwear
  • Best vegan item for kids: Jungen-Sweatshirt mit Rundhals von Sanetta
  • Best vegan Online Shop: LOVECO Online-Shop von Loveco GmbH
  • Community Award: ANTI EAT MEAT CLUB
  • Marie von den Benkens favorite brand: THE MOIRè
Source:

PETA Deutschland e.V.

(c) artventure/artventure app, Avenir Garment/Christopher Blank, BEAWEAR/Claudia Wild, Gratitude Verlag/Christoph Mannhardt, cre[ai]tion/Livia Eichenberger, DIVE/DIVE, Eye-Able/privat, faircado/Mario Heller, Jünglinge Film/Frangipani Beatt, What a View Studios/What a View Studios, klaep/Andreas Schweizer Photography, GURLZ WITH CURLZ/GURLZ WITH CURLZ, FettFressHair/Anne Junka, FindUs/FindUs, FEAT Boddies helpwear/privat, Fashion Africa Now/privat, Re-Shirt/Alexander Fthenakis, Ladies&Ladys Label/Felix Schmale 2021, LOKK/LOKK, mujō/mujō, Off the Beaten Track/privat, macht.sprache/Patricia Escriche/Marcus Wend, &töchter/Studio Seidel, Made by Black Excellence/maxsonmedia, connactz/Johann Angermann & Andi Dobner, The Changency/Nadine Kunath, Vorkoster/privat, Storydive/Larissa Mantel, Kopftuchmädchen/Barbara Dietl, Revoltech/Jan Schölzel, Netzwerk für Schwarze Kinderbuchautorinnen: Fafalag/Nathalie Lieckfeld, rrreefs/Leila Tazi
06.12.2022

Projekte mit Fokus Mode und Textilien als Kultur- und Kreativpilot*innen 2022 ausgezeichnet

Es sind Projekte mit Wirkung in Zeiten des Wandels – das verbindet die Titelträger*innen der Kultur- und Kreativpilot*innen miteinander. Jedes der 32 ausgezeichneten Projekte fokussiert sich darauf, Lösungen zu finden, die eine gesellschaftliche Transformation mit kreativer Kraft gestalten – und dabei unternehmerisch erfolgreich sind. Mit der Auszeichnung würdigt die Bundesregierung bereits zum dreizehnten Mal die innovativsten Unternehmer*innenpersönlichkeiten der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland.

Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien, betont, dass für die vollständige Entfaltung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenzials die Kultur- und Kreativwirtschaft in ihrer Arbeit unterstützt und ermutigt werden muss: „Die diesjährigen Titelträger*innen zeigen, dass die Branche gesellschaftliche Verantwortung in all ihren Facetten übernimmt und Lösungen für soziale Missstände bietet. Damit diesen zukunftsweisenden Ideen alle Türen offenstehen, müssen wir den kreativen Köpfen in Deutschland Rückenwind geben und sie auf ihrem unternehmerischen Weg begleiten.“

Es sind Projekte mit Wirkung in Zeiten des Wandels – das verbindet die Titelträger*innen der Kultur- und Kreativpilot*innen miteinander. Jedes der 32 ausgezeichneten Projekte fokussiert sich darauf, Lösungen zu finden, die eine gesellschaftliche Transformation mit kreativer Kraft gestalten – und dabei unternehmerisch erfolgreich sind. Mit der Auszeichnung würdigt die Bundesregierung bereits zum dreizehnten Mal die innovativsten Unternehmer*innenpersönlichkeiten der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland.

Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien, betont, dass für die vollständige Entfaltung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenzials die Kultur- und Kreativwirtschaft in ihrer Arbeit unterstützt und ermutigt werden muss: „Die diesjährigen Titelträger*innen zeigen, dass die Branche gesellschaftliche Verantwortung in all ihren Facetten übernimmt und Lösungen für soziale Missstände bietet. Damit diesen zukunftsweisenden Ideen alle Türen offenstehen, müssen wir den kreativen Köpfen in Deutschland Rückenwind geben und sie auf ihrem unternehmerischen Weg begleiten.“

Trendanalyse 2022: Missionsorientierung der Kultur- und Kreativwirtschaft nimmt zu
Die Wirkungsorientierung der 32 Titelträger*innen ist Ausdruck eines Trends in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das zeigt die Auswertung der 700 Bewerbungen in diesem Jahr, die das inotiv-Netzwerk gemeinsam mit den Zukunftsforscher*innen von Third Wave durchgeführt hat. „Jede siebte Projekt-Einreichung formuliert eine präzise Mission, die immer auch eine klare Weltverbesserungsabsicht beinhaltet. Das jeweilig vorgestellte Projekt belegt die Mission faktisch und konkret. Ein solch ansteigender Verbreitungsgrad aktiver Zukunftsgestaltung kann doch nur Hoffnung stiften!“, sagt Zukunftsforscher Jonas Drechsel.

Die diesjährigen Titelträger*innen mit Fokus Mode und Textilien (alphabetische Auflistung)
Avenir Garment

Mit Avenir Garment will der gebürtige Tunesier Aladin Amiri die Zukunft der Mode mit kreativer Streetwear mitgestalten, sie mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit paaren und Vorreiter einer Modeindustrie sein, die divers, kreativ und verantwortungsbewusst ist. Sein Ziel ist es, Ressourcen, Beratung und Unterstützung zu bieten, um die Visionen junger Kreativer umzusetzen. Ebenso im Fokus stehen die soziale Verantwortung für Produzent*innen in Tunesien, denen faire Löhne und hohe Arbeitsstandards geboten werden sowie die Möglichkeit für tunesische Kreative, ihre Botschaft nach Deutschland zu bringen. Zudem startet Avenir Garment ein Upcycling-Programm, in dem Künstler*innen aus nicht verkauften Textilien neue Produkte schaffen, die kreativ und einzigartig sind.

Fashion Africa Now
Fashion Africa Now ist ein digitaler Informationsraum und ein zukunftsorientiertes interdisziplinäres Netzwerk für Kreative aus Deutschland und Europa, der afrikanischen Diaspora und Afrika, das mit Stereotypen bricht, BIPoC-Perspektiven Raum gibt und neue Narrative erzählt. Das Team von Fashion Africa Now bringt Kreative, Experten*innen und Unternehmen zusammen und kreiert Ausstellungen, Workshops, Podcasts, Mode-Kooperationen, Veranstaltungen und ein Magazin, das sich auch gesellschaftspolitischen Themen widmet – mit der Vision einer aufklärenden, nachhaltigeren und inklusiven Zukunft in der Kreativ- und Modebranche. Fashion Africa Now schafft Sichtbarkeit für marginalisierte Kreativschaffende und repräsentiert die komplexe und vielfältige Welt des afrikanischen Modedesigns.

FEAT Boddies helpwear
„Ich fühl mich wohl in meiner Haut“: FEAT Boddies helpwear möchte funktionale und dabei optisch ansprechenden Textilien für alle Körper entwickeln, die ihre Träger*innen versteht und dabei sanft zu Haut und Körper ist. Das erste Produkt sind LUGGERS, hautfreundliche Oberschenkelbänder, die lästiges Aneinanderreiben vermeiden. Wichtig ist den Gründerinnen dabei, auf Materialien zu setzen, die die Umwelt schonen. Entsprechend verwenden sie nach Möglichkeit recycelte Materialien und lassen Luggers unter fairen Bedingungen in Europa herstellen.

FettFressHair
In deutschen Friseursalons fallen jährlich ca. 40.000 Kubikmeter Haarschnitt an – oder anders ausgedrückt: 222.222 Badewannen voller Haare. Ein Rohstoff, der weltweit ständig nachwächst und bisher im Restmüll landet, obwohl er eigentlich Gutes für die Umwelt tun könnte. Denn: Haare sind lipophil, lieben also Fett und fressen es förmlich auf. Somit eignen sie sich bestens, um Verunreinigungen im Wasser aufzunehmen. Das macht sich FettFressHair zunutze und baut aus dem anfallenden Haarschnitt innovative Schadstoffsammler in Form von Schlängeln, Matten und Vliesen. Auf diese Weise können sie Öle und andere Verunreinigungen aus allen Gewässern filtern. Die Erkenntnisse des Kieler Teams halfen beispielsweise schon den Einsatzkräften in Lima dabei, bei der Beseitigung der Ölkatastrophe im Januar 2022 effektiv zu reagieren. Über die Nutzung im Wasser hinaus prüft das Team stetig neue Einsatzgebiete. So wird aus Abfall Umweltschutz.

Re-Shirt
Was wäre, wenn man Textilien nur kurzfristig bedrucken könnte? Dann würde bei großen Veranstaltungen viel weniger Textilmüll entstehen und sehr viel Wasser gespart werden – 300 Liter für jedes nicht neu produziertem T-Shirt. Deswegen haben Emmy Schumacher und Anna Hadzelek Re-Shirt entwickelt, die erste temporäre Textildrucktechnik. Damit schlagen die beiden Gründerinnen die Brücke zwischen schnelllebigem Gestaltungsbedürfnis und Ressourcen schonendem Mindset.

Revoltech
LOVR – unter diesem Akronym („lederähnlich, ohne Plastik, vegan, reststoffbasiert“) hat Revoltech ein nachhaltiges Textil entwickelt, das aussieht wie Leder und sich auch so anfühlt. Es ist zudem verformbar und abriebfest sowie biologisch abbaubar und recyclingfähig. Das Beste: LOVR hat einen minimalen ökologischen Fußabdruck, da nur 0,3 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zur Lederherstellung anfallen und auf Chemikalien und Kunststoffe verzichtet wird. Hergestellt wird die Alternative zum tierischen Produkt aus den Nebenprodukten des deutschen Hanfanbaus und pflanzlichen Zusatzstoffen.

Source:

u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V. │Kultur- und Kreativpiloten Deutschland

(c) Alexander Donka
06.12.2022

Lenzing and Renewcell sign supply agreement

The Lenzing Group and Renewcell have signed a multi-year supply agreement to accelerate the transition of the textile industry from a linear to a circular business model. The agreement contains the sale of 80,000 to 100,000 tonnes of Renewcell’s 100 per cent recycled textile Circulose® dissolving pulp to Lenzing over a five-year period, for use in the production of cellulosic fibers for fashion and other textile applications.

"The textile industry must change. By signing the agreement with Swedish textile-to-textile recycling company Renewcell, Lenzing is able to further integrate recycling and accelerate the transition of the textile industry from linear to circular. As champions of sustainability, we know that moving towards a circular economy is vital to address the enormous textile waste challenges of the industry”, says Christian Skilich, Chief Pulp Officer of the Lenzing Group.

The Lenzing Group and Renewcell have signed a multi-year supply agreement to accelerate the transition of the textile industry from a linear to a circular business model. The agreement contains the sale of 80,000 to 100,000 tonnes of Renewcell’s 100 per cent recycled textile Circulose® dissolving pulp to Lenzing over a five-year period, for use in the production of cellulosic fibers for fashion and other textile applications.

"The textile industry must change. By signing the agreement with Swedish textile-to-textile recycling company Renewcell, Lenzing is able to further integrate recycling and accelerate the transition of the textile industry from linear to circular. As champions of sustainability, we know that moving towards a circular economy is vital to address the enormous textile waste challenges of the industry”, says Christian Skilich, Chief Pulp Officer of the Lenzing Group.

With its REFIBRA™ and Eco Cycle technologies, Lenzing offers solutions for transforming the textile and nonwovens industries towards a circular economy. It is an essential part of Lenzing’s corporate strategy and ambitious sustainability targets to become a true champion of circularity and to offer TENCEL™ and LENZING™ ECOVERO™ branded specialty textile fibers with up to 50 percent post-consumer recycled content on a commercial scale by 2025. To reach this goal Lenzing partners with recycling pioneers like Renewcell.
 
Circulose® originates 100 per cent from textile waste, like old jeans and production scraps, and turns into dissolving pulp. It transforms textile waste and production scrap into new high-quality textile products.

Source:

Renewcell

(c) Epson
06.12.2022

Epson veröffentlicht europäischen Nachhaltigkeitsbericht 2021/22

Epsons fünfter Nachhaltigkeitsbericht für den europäischen Raum informiert über die Maßnahmen, Fortschritte und strategischen Ziele des Technologiekonzerns in Bezug auf Umwelt-, soziale und unternehmerische Aktivitäten. Der diesjährige Bericht ist verifiziert vom unabhängigen Bureau Veritas – ein Novum in der Branche.

Der aktuelle europäische Nachhaltigkeitsbericht 2021/22 ist nach den Standards der nicht-finanziellen Berichterstattung erstellt und umfasst alle Geschäftsbereiche, Schwerpunkte liegen in den Bereichen Energie, Lieferkette und Kreislaufwirtschaft.

Erneuerbare Energien
Ziel von Epson ist es, bis 2023 weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Die aktuellen Daten zeigen, dass der Konzern die nötigen Schritte hierfür eingeleitet hat. Alle Niederlassungen in Europa und alle Werke und Standorte in Japan werden bereits mit erneuerbaren Energien betrieben. Das Unternehmen setzt auf einen Mix aus Sonnen- und Windenergie, Geothermie und Wasserkraft.

Epsons fünfter Nachhaltigkeitsbericht für den europäischen Raum informiert über die Maßnahmen, Fortschritte und strategischen Ziele des Technologiekonzerns in Bezug auf Umwelt-, soziale und unternehmerische Aktivitäten. Der diesjährige Bericht ist verifiziert vom unabhängigen Bureau Veritas – ein Novum in der Branche.

Der aktuelle europäische Nachhaltigkeitsbericht 2021/22 ist nach den Standards der nicht-finanziellen Berichterstattung erstellt und umfasst alle Geschäftsbereiche, Schwerpunkte liegen in den Bereichen Energie, Lieferkette und Kreislaufwirtschaft.

Erneuerbare Energien
Ziel von Epson ist es, bis 2023 weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Die aktuellen Daten zeigen, dass der Konzern die nötigen Schritte hierfür eingeleitet hat. Alle Niederlassungen in Europa und alle Werke und Standorte in Japan werden bereits mit erneuerbaren Energien betrieben. Das Unternehmen setzt auf einen Mix aus Sonnen- und Windenergie, Geothermie und Wasserkraft.

Nachhaltiger Transport
Epson konzentriert sich auf den Aufbau einer auf Nachhaltigkeit optimierten Lieferkette. In Europa liegen die Schwerpunkte der Maßnahmen insbesondere bei dem Transport von Waren. Durch die Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektro-, Hybrid- und schadstoffarme Fahrzeuge konnten die Emissionen pro Fahrzeug auf unter 105 g CO2 pro 100 km gesenkt werden. Die Optimierung der Ladeflächennutzung führte dazu, dass knapp zehn Prozent mehr Waren pro Palette transportiert wurden. Durch die Umstellung von Luft- auf Seefracht beim Warentransport sowie die Eröffnung eines neuen Lagers konnten über 6,8 Millionen kg COeingespart werden.

Nachhaltige Technologien für Kunden
Epson entwickelt Technologien, die Kunden bei der Verwirklichung ihrer Nachhaltigkeitsziele helfen. Ein Beispiel hierfür sind die EcoTank-Drucker. Die Geräte arbeiten mit Tintentanks und reduzieren damit den Abfall von Patronen. Insgesamt wurden bis dato mehr als 70 Millionen Drucker verkauft. Energieeffiziente Micro-Piezo Tintenstrahldrucker mit der Epson-eigenen Heat-Free-Technologie können bis zu 83 Prozent energieeffizienter sein als Laserdrucker.

Der japanische Konzern forscht darüber hinaus an neuen Umwelttechnologien, dazu gehören u.a. Biokunststoffe. Als Teil eines Konsortiums arbeitet das Unternehmen an einem Biomasse-Kunststoff aus Meeresalgen. Ziel ist es bis 2030 jährlich 200.000 Tonnen davon zu produzieren.

Stärken von Bildung durch Technologie
Bildung ist für Epson als wichtiger Faktor für eine nachhaltige Zukunft von entscheidender Bedeutung. Das Unternehmen arbeitet daran, dieses Bewusstsein sowohl intern als auch bei Partnern, Zulieferern, Kunden und in der Gesellschaft als Ganzes zu stärken.

Zu diesem breiteren gesellschaftlichen Engagement gehört auch der Austausch mit Kindern und jungen Erwachsenen. In Europa hat Epson die Bildungsinitiative New Horizons ins Leben gerufen. Sie soll 10.000 Teilnehmende pro Jahr ansprechen und ihnen Informationen und Technologien zur Verfügung stellen, mit denen sie die Bedeutungen und Zusammenhänge besser verstehen und die Auswirkungen ihres Handelns besser einschätzen können.

Source:

Epson Deutschland GmbH

02.12.2022

Lenzing tops Canopy’s “Hot Button Ranking” 2022

  • Lenzing again recognized for sustainable sourcing, innovation and transparency
  • Lenzing achieves the highest category for the third time already

The Lenzing Group achieved first place in the “Hot Button Ranking” of the Canadian non-profit organization Canopy, thus confirming its leading role in the areas of sustainability and responsible wood and pulp sourcing. Lenzing can also once again celebrate a dark green shirt, synonymous with the highest category.

In this ranking, which receives a lot of attention in the textile and apparel industry, Canopy evaluates the world’s 34 largest producers of cellulosic fibers in terms of their sustainable wood and pulp sourcing, their efforts with regard to the use of alternative raw materials and their achievements in the protection of ancient and endangered forests. Resource preservation is a key element of Lenzing’s corporate strategy and at the core of its innovation agenda. The sustainable production of TENCEL™, VEOCEL™ and LENZING™ ECOVERO™branded specialty fibers is based on these principles.

  • Lenzing again recognized for sustainable sourcing, innovation and transparency
  • Lenzing achieves the highest category for the third time already

The Lenzing Group achieved first place in the “Hot Button Ranking” of the Canadian non-profit organization Canopy, thus confirming its leading role in the areas of sustainability and responsible wood and pulp sourcing. Lenzing can also once again celebrate a dark green shirt, synonymous with the highest category.

In this ranking, which receives a lot of attention in the textile and apparel industry, Canopy evaluates the world’s 34 largest producers of cellulosic fibers in terms of their sustainable wood and pulp sourcing, their efforts with regard to the use of alternative raw materials and their achievements in the protection of ancient and endangered forests. Resource preservation is a key element of Lenzing’s corporate strategy and at the core of its innovation agenda. The sustainable production of TENCEL™, VEOCEL™ and LENZING™ ECOVERO™branded specialty fibers is based on these principles.

Promoting the circular economy
With its REFIBRA™ and Eco Cycle technologies, Lenzing offers solutions for transforming the textile and nonwovens industries towards a circular economy. In line with its vision for the circular economy, “We give waste a new life. Every day.” Lenzing is driving the industry toward a full circular economy by striving to give waste a new life in all aspects of its core business and developing circular solutions together with potential partners inside and outside the current value chain. A milestone on this path is the cooperation with the Swedish pulp producer Södra. The two global market leaders, who have been proactively promoting the circular economy in the fashion industry for many years, are joining forces to give the topic a further boost and make a decisive contribution to solving the global textile waste problem by making fibers from post-consumer textiles.

Today, Lenzing offers lyocell fibers made from 30 percent recycled cotton waste. The company aims to launch lyocell, modal and viscose staple fibers with up to 50 percent recycled post-consumer content on a commercial scale by 2025 and to develop a new circular business model by closing the loops for post-consumer waste. By 2025, the company plans to enter into further partnerships with 25 key supply chain companies.

Source:

Lenzing AG

(c) Hochschule Niederrhein
Design-Ingenieur-Studentinnen Ramona Möllers (links) und Charlotte Weber (rechts) stehen mit Design-Theorie-Professorin Marina-Elena Wachs (Mitte) vor selbst designten Kleidungsstücken der Kollektion „Indigenous Modernity‘.
29.11.2022

Hochschule Niederrhein: Mit nachhaltiger Denim-Kollektion auf der Tunis Fashion Week

Die Design-Ingenieur-Studentinnen Ramona Möllers und Charlotte Weber des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein haben in Tunesien eine nachhaltige und limitierte Denim-Kollektion entwickelt, die sie unter dem Titel „Indigenous Modernity“ auf der Tunis Fashion Week präsentiert haben.

Herausgekommen sind im Rahmen des von Student Oussema Haddar vermittelten und begleiteten Austauschprogramms zwischen der Hochschule Niederrhein und dem tunesischen Denim-Zulieferer Sartex Group, Outfits für Männer und Frauen. Für die Entwürfe nutzten die Studentinnen analoge Design-Instrumente und digitale Tools.

Laut Professorin. Dr. phil Marina-Elena Wachs, die den Prozess als Dozentin begleitet hat, ließen sich Möllers und Weber von den Mustern der Berber-Tattoos und ihrer unterschiedlichen Symbolbedeutung inspirieren. Die angehenden Design-Ingenieurinnen analysierten die Geschichte und Kultur der Tunesier, besuchten lokale Märkte und tauchten in Gesprächen mit Einheimischen tief ein in die Gegenwartskultur Tunesiens. Weber und Möllers designten elf Outfits, bei denen Nachhaltigkeit im Fokus steht.

Die Design-Ingenieur-Studentinnen Ramona Möllers und Charlotte Weber des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein haben in Tunesien eine nachhaltige und limitierte Denim-Kollektion entwickelt, die sie unter dem Titel „Indigenous Modernity“ auf der Tunis Fashion Week präsentiert haben.

Herausgekommen sind im Rahmen des von Student Oussema Haddar vermittelten und begleiteten Austauschprogramms zwischen der Hochschule Niederrhein und dem tunesischen Denim-Zulieferer Sartex Group, Outfits für Männer und Frauen. Für die Entwürfe nutzten die Studentinnen analoge Design-Instrumente und digitale Tools.

Laut Professorin. Dr. phil Marina-Elena Wachs, die den Prozess als Dozentin begleitet hat, ließen sich Möllers und Weber von den Mustern der Berber-Tattoos und ihrer unterschiedlichen Symbolbedeutung inspirieren. Die angehenden Design-Ingenieurinnen analysierten die Geschichte und Kultur der Tunesier, besuchten lokale Märkte und tauchten in Gesprächen mit Einheimischen tief ein in die Gegenwartskultur Tunesiens. Weber und Möllers designten elf Outfits, bei denen Nachhaltigkeit im Fokus steht.

Die produzierende Sartex-Gruppe setzte innovative Verfahren ein, um den Wasserverbrauch zu reduzieren – darunter durch Wasseraufbereitung, Waschen mit Ozon und Arbeiten mit Lasertechniken. Die Accessoires bestehen aus Holz und anderen 100 Prozent natürlichen Materialien, sodass sie am Ende ihres Lebenszyklus recycelbar sind.

Source:

Hochschule Niederrhein

28.11.2022

Autoneum introduces fully recyclable polyester carpet systems

Automotive carpets are typically multi-layered systems that can be challenging to recycle. By introducing a carpet made of 100% polyester, Autoneum now opens up new opportunities for vehicle manufacturers to meet their sustainability targets. The innovative carpet systems are fully recyclable, thus paving the way for an improved and more sustainable end-of-life recycling of electric vehicles. In addition, the high content of recycled PET as well as the zero waste and less energy-intensive production process further improve the carbon footprint of Autoneum’s new monomaterial needlepunch and tufted carpets.

Automotive carpets are typically multi-layered systems that can be challenging to recycle. By introducing a carpet made of 100% polyester, Autoneum now opens up new opportunities for vehicle manufacturers to meet their sustainability targets. The innovative carpet systems are fully recyclable, thus paving the way for an improved and more sustainable end-of-life recycling of electric vehicles. In addition, the high content of recycled PET as well as the zero waste and less energy-intensive production process further improve the carbon footprint of Autoneum’s new monomaterial needlepunch and tufted carpets.

Autoneum’s fully recyclable carpet systems ensure a closed material loop and are thus proof of the Company’s commitment to improving the sustainability performance of its products and manufacturing processes. The 100% polyester carpets build on the existing lightweight and particularly sustainable Autoneum Pure technologies: the carpet surface, for example, is made of Di-Light or Relive-1, while Hybrid-Acoustics PET is used for the decoupler. Thanks to Autoneum’s innovative alternative backcoating (ABC) process, which uses a thermoplastic adhesive instead of latex, the production of the new monomaterial needlepunch and tufted carpets also requires significantly less energy and no water at all.

Autoneum’s sustainable tufted carpet system made of 100% polyester is already in development for an electric model of a German vehicle manufacturer that will be available in Europe and Asia.

Source:

Autoneum

Photo: Freudenberg Performance Apparel
24.11.2022

Freudenberg Performance Materials Apparel: Rooftop photovoltaic coverage at Nantong

Freudenberg recently completed the installation of 13,000m2 of photovoltaic cells on the roof of its new Nantong factory. With a total capacity of 1.6 MW, the new rooftop installation is projected to produce 1.5 million kWh of green electricity each year. In addition to reduced energy consumption from the grid, this new installation will lower CO2 emissions by approximately 1,200 tons/year.

Freudenberg recently completed the installation of 13,000m2 of photovoltaic cells on the roof of its new Nantong factory. With a total capacity of 1.6 MW, the new rooftop installation is projected to produce 1.5 million kWh of green electricity each year. In addition to reduced energy consumption from the grid, this new installation will lower CO2 emissions by approximately 1,200 tons/year.

Beyond the photovoltaic installation, Freudenberg has integrated sustainability into the Nantong factory’s design, with advances in energy conservation and emissions and loss reduction.
The factory uses valley voltage to cool water in its reservoir that is applied to A/C and machine temperature management during working hours. The new waste gas treatment technology enables hot water collected by heat exchangers to be directly reused in production, thereby reducing thermal energy waste. Furthermore, the factory applies a new multi-phase waste gas treatment technology to reduce volatile organic compounds (VOC) emissions. The factory has also incorporated new methods to improve the A-grade rates of bi-elastic interlinings and shirt interlinings, further reducing waste while improving garment quality.

As part of the Group’s sustainable development strategy, Freudenberg Apparel has also launched its House of Sustainability to minimize the impact of production processes on the environment and help customers achieve their sustainability goals, with responsible products across the seasons.

Source:

Freudenberg Performance Apparel

Photo HeiQ
24.11.2022

HeiQ Mint: No more smelly socks or shirts

HeiQ takes advantage of its presence at ISPO Munich 2022, 28th-30th of November, to launch HeiQ Mint, the new proprietary odor control technology. It is plant-based and designed to make textiles smell fresh even if we use them repeatedly, avoiding the need for frequent washes, thus enabling to save water and energy.

HeiQ Fresh MNT-01, under the HeiQ Mint product family, jointly developed with Patagonia, addresses body odors on textiles and regenerates at every wash, with superior efficiency and durability that meets most end-use performance requirements, while keeping all the fabric properties such as breathability, hand feel, or wicking. This textile technology is OEKO-TEX® suited, bluesign approved, and ZDHC compliant, with a USDA bio-preferred certification in progress.

HeiQ takes advantage of its presence at ISPO Munich 2022, 28th-30th of November, to launch HeiQ Mint, the new proprietary odor control technology. It is plant-based and designed to make textiles smell fresh even if we use them repeatedly, avoiding the need for frequent washes, thus enabling to save water and energy.

HeiQ Fresh MNT-01, under the HeiQ Mint product family, jointly developed with Patagonia, addresses body odors on textiles and regenerates at every wash, with superior efficiency and durability that meets most end-use performance requirements, while keeping all the fabric properties such as breathability, hand feel, or wicking. This textile technology is OEKO-TEX® suited, bluesign approved, and ZDHC compliant, with a USDA bio-preferred certification in progress.

The product development tests were highly demanding, with HeiQ Mint standing out in comparison to the other two tested solutions. According to Laura Hoch, Patagonia’s Materials Innovation Engineer, “out of all the anti-odor technologies we tested, HeiQ Mint provided the highest odor control performance, with the added benefit of being plant-based. This innovation enables Patagonia to deliver our customers high-performing products made with the best available chemistry.”

Another advantage of HeiQ Mint is the ability to be applied and marketed worldwide, without the need for biocidal declaration on product labels, since it is based on a blend of essential mint oils and naturally derived deodorizing ingredients. HeiQ Mint is just Fresh by Nature.

It is ideal for next-to-skin products like sports apparel, underwear, linings, casual and business wear but also home textiles such as bed linen, pillow fabrics, or mattress textiles, both on cellulosic and synthetic fibers.

More information:
HeiQ Mint odor control Sportswear
Source:

HeiQ

Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann
24.11.2022

Trendbörse EuroShop 2023

  • Materials & Surfaces: was Design in schwierigen Zeiten bewirken kann
  • Nachhaltigkeit ist Leitgedanke
  • Natur und Harmonie als Rezept gegen Krisenmodus
  • Custom-made Design gewinnt

Aufgeschäumtes Aluminium, transluzente Betonflächen oder filigrane Gespinste, die das Gewicht massiver Steinbrocken zu balancieren scheinen – die Inszenierung von Shopping-Erlebnissen spielt gern mit dem visuellen Wow. Die Dimension Materials & Surfaces der EuroShop, the World’s No. 1 Retail Trade Fair, vom 26. Februar bis 02. März 2023 in Düsseldorf, ist Trendbörse und Inspiration für Store-Architekten, Ladenbauer und Kreative.

  • Materials & Surfaces: was Design in schwierigen Zeiten bewirken kann
  • Nachhaltigkeit ist Leitgedanke
  • Natur und Harmonie als Rezept gegen Krisenmodus
  • Custom-made Design gewinnt

Aufgeschäumtes Aluminium, transluzente Betonflächen oder filigrane Gespinste, die das Gewicht massiver Steinbrocken zu balancieren scheinen – die Inszenierung von Shopping-Erlebnissen spielt gern mit dem visuellen Wow. Die Dimension Materials & Surfaces der EuroShop, the World’s No. 1 Retail Trade Fair, vom 26. Februar bis 02. März 2023 in Düsseldorf, ist Trendbörse und Inspiration für Store-Architekten, Ladenbauer und Kreative.

Veränderte Vorzeichen, innere Werte
Der Rahmen für den klassischen Einkaufsbummel hat sich verschoben, der andauernde Krisenmodus stellt das stationäre Shopping vor neue Aufgaben – und damit auch die Hersteller von Ladenbau-Werkstoffen. „Im Vergleich zu der Zeit vor Corona ist es heute nicht mehr nur das Ziel der Planer, die Kunden durch eine angenehme Atmosphäre möglichst lange zum Verweilen im Shop zu bringen, sondern sie durch eine gewisse Leichtigkeit und Einfachheit von den vielen Alltagssorgen abzulenken“, analysiert Klaus Monhoff, Leiter Dekor- und Designmanagement bei Egger Holzwerkstoffe. Lebendige Feelgood-Szenarios sind gefragt und geprägt von „Überraschung, Individualisierung, Kreativität, Erlebnis, Innovation, Sinnlichkeit, Komfort“, so Eleonora Zappanico, Marketing Operation Manager beim italienischen High-Tech-Textilspezialisten S.I. Srl. Allen Details, die die Sinne berühren, kommt wachsende Beachtung zu, auch eine samtig-schmeichelnde Oberfläche ist haptische Willkommensgeste und erhöht die Aufenthaltsqualität in einem Store.

Die funktionalen Eigenschaften nehmen allgemein an Bedeutung zu, es werden performante Alleskönner für reibungsarme Prozessabläufe gesucht: Robustheit für eine erhöhte Langlebigkeit, gut desinfizierbare, leicht zu reinigende und Antifingerprint-Oberflächen. Dekore und Werkstoffe sollen vielseitig einsetzbar und super miteinander kombinierbar sein, alles flexibel, schnell verfügbar und in größtmöglicher Vielfalt.

Während die „inneren Werte“ an Relevanz zunehmen, tritt die plakative Optik etwas in den Hintergrund zugunsten gemäßigterer Oberflächen. Hölzer haben nicht mehr die ganz markante, rustikale Maserung, reines Weiß wird seit Corona von gebrochenen Tönen und warmer Farbigkeit abgelöst, eine gewisse Reduktion beim Design ist allseits erkennbar, Harmonie gewinnt.

Vom Charme der Natur
Warme Holzoptiken, Beton-Look, Stein- und Mauerwerk-Verkleidungen an Wänden, Böden und den Ladenmöbeln – naturnahe, authentische Oberflächen passen nach wie vor ins Bild. Auffällig ist, dass typische Outdoor-Texturen zunehmend in die Innen- und Ladenräume wandern und die Grenzen zwischen Außen und Innen aufheben. „Farben und Materialien aus der Natur, die das Einkaufserlebnis bereichern, sind ein Trend, der im biophilen Design seinen maximalen Ausdruck findet“, so Francesco Maffei vom italienischen Fliesenhersteller Ceramiche Keope. Ein „Raw Earth Effect“ wurde bei Keope der Bodenfliesen-Serie ‚Geo‘ zugrunde gelegt: Fliesen mit Toneffekt, die die optische Unvollkommenheit von Erde in ihr – dabei sehr elegantes – Design übersetzen.

Bei imi surface design, Spezialist für originalgetreue Oberflächen wie z.B. Beton-, Rost-, Altholz- und Steinoptik für unterschiedliche Trägermaterialien, ist eine schöne helle Kalkstein-Optik als biegbare und versiegelte Variante neu im Programm. Mit herkömmlichem Tischlerwerkzeug zu verarbeiten, lassen sich damit Wände, Böden und selbst Möbelstücke in der eigentlich spröden, porösen Textur von Kalkstein gestalten, die dann aber eben nicht bröseln und bröckeln, sondern die im Ladenbau erforderliche Festigkeit und Strapazierfähigkeit aufweisen.

Neue Hölzer
Diversifizierung kennzeichnet die Holzoptiken. Bisher dominierten im Ladenbau die Klassiker Nuss und Eiche, nun sei die Zeit reif für neue Akzente, so David Lahnsteiner aus der Dekorentwicklung bei Kaindl, Hersteller von Dekor- und Schichtstoffverbundplatten und -Böden. „Schön, ausgewogen und elegant setzen die Nadelhölzer Abies, Polar Pine und Fichte neue Trends im Interior-Design.“ Beim Bestseller Eiche wird die Hell-Dunkel-Skala ausgebaut. „Die Dekorfamilie der Eiche Evoke zeigt schier grenzenlose Möglichkeiten im Bereich „Dark & Light“. Die fast schwarze "Infinity" greift den aktuellen Trend nach dunklen homogenen Holztönen auf, die helle jugendliche "Light“ mit ausgeprägten Farbkontrasten ist die perfekte Kombination zu vielen Uni-Farbtönen“, so Lahnsteiner.

Besonders authentisch wirken Naturoptiken auf Trägermaterialien durch eine dekorgleiche dreidimensionale Strukturprägung – die sog. Synchronprägung oder Synchronpore, die die Textur von Stein und Beton oder die charakteristische Maserung von Hölzern auch haptisch hervorhebt. Bei Egger Holzwerkstoffe hat man noch einen draufgesetzt und unter dem Namen ‚PerfectSense Feelwood‘ die Synchronporen-Oberflächen mit einem matten Lackfinish und Anti-Fingerprint-Eigenschaft veredelt – auf einem emissionsarmen Holzwerkstoffträger mit Recyclinganteil.

Design 4.0
Helles Holz an Betonoptik, Marmoreffekte neben hochglänzendem Farblack, derber Bruchstein kombiniert mit changierendem Acrylglas oder auch Spiegelrelief – in unüblichen Materialkontrasten, die die Sehgewohnheiten überraschen, liegt Innovationspotenzial. „Dass die Designs Aufmerksamkeit erregen, jedoch nicht vom Produkt ablenken, und etwas Besonderes sind, das man nicht überall sieht, das sind die Herausforderungen für Store-Architekten“, so Julian Theisen, Geschäftsführer bei Sibu Design, österreichischer Spezialist für Design-Paneele. Lebendige Oberflächen der Design-Panels, Reliefs und Strukturen, samtig-matte Oberflächen sind bei Sibu Design im Fokus. Auch „Spiegeloberflächen in den verschiedensten Farben, glatt bis grob strukturiert, sind nach wie vor sehr gefragt. Besonders oft stellen wir die genauen Farben des Corporate Designs nach; von der Spiegel- bis zur Stoffoberfläche. Auch der Anteil an gedruckten und gestanzten Logos steigt an“, ergänzt Theisen. – Customizing, einzigartige Details, die sich abheben, individuell konfektionierte Elemente gewinnen an Bedeutung.

Fundstücke aus der Manufaktur
Store-Design im gehobenen Level greift verstärkt auf (kunst)handwerklich Gefertigtes aus Manufaktur-Betrieben zu, um sich gegenüber Wettbewerbern, Mainstream und Discount zu profilieren. Auch diesbezüglich wird man auf der EuroShop 2023 reichlich fündig. Etwa bei der Glashütte Lamberts aus Waldsassen. Die Faszination mundgeblasener farbiger Flachgläser, die zunächst in der hochwertigen Architektur, internationalen Hotels und bei Luxusmarken Anwendung fanden, haben inzwischen auch die Gastro-Szene, Bäckereien und Handelshäuser für sich entdeckt. Sie kommen für Vitrinen, Glasgestaltung für Trennwände und hinterleuchtete Wandverkleidungen, Deckenverglasungen (Kuppelverglasungen, etc.) und Design-Leuchten, Tresen, Möbel, Tische, Fassaden und Fenster zum Einsatz.

Auch die Zahna-Fliesen GmbH ist so ein Manufaktur-Betrieb, der in Handarbeit mehrfarbige unglasierte Fliesen nach historischem Vorbild in Kleinserien herstellt. Oder auch das portugiesische Pendant Viúva Lamego, das neben industrieller Stückzahl-Fertigung auch die portugiesische Tradition der handbemalten Taylor-made-Fliesen lebendig hält. Durch Kollaborationen mit internationalen Künstlern und Architekten werden neue Einsatzgebiete ausgelotet und z.B. Wandfreskos aus Fliesen – modern bis retro – für Gasträume realisiert.

Auch die filigranen High-Tech-Vorhänge und Raumteiler aus Textil oder Kettengliedern von Herstellern wie i-mesh oder Kriskadecor seien hier erwähnt. Deren semitransparente Szenografie dient in Store-Konzepten hochkarätiger Marken wie Dior, Natuzzi und den niederländischen Luxus-Warenhäusern von de Bijenkorf als Struktur- und Design-Element.

Flexibel, digital und crossmedial
Flexibilität ist auch bei Material-Anbietern zum zentralen Stichwort geworden. Digitalisierung und Technologie-Einsatz erfordern von Läden flexiblere, wandelbare Einrichtungskonzepte und mehr Eventcharakter, Ladenräume werden häufig als dynamische, multifunktionale und vielseitig nutzbare Umgebungen konzipiert. Daher sind Lösungen gefragt, die einen schnellen Umbau erlauben. Sibu Design etwa bietet Dekorplatten mit Magnetrücken, die perfekt geeignet sind, um mit wenigen Handgriffen umzudekorieren und ein frisches Ambiente zu erzeugen.

Auch ein Fotoboden – fotorealistisch bedruckbarer Vinyboden von visuals united – wird nicht mehr nur als „Kundenstopper“ und temporäre Werbefläche am POS eingesetzt, berichtet Silke Hüsgen von der visuals united AG. „Mutige Kunden nutzen ein kreatives Design auf einem Fotoboden in Kombination von Augmented-Reality-Content, um die analoge Welt am POS mit der digitalen zu kombinieren“, so Silke Hüsgen von der visuals united AG. Denn: „Die letzten Jahre haben die Welt auf den Kopf gestellt. Nicht nur die Pandemie, auch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs erfordern neue bzw. andere Produktions-, Kommunikations- und Vertriebswege. Vom Retail fordert diese Situation zukunftsweisende Lösungen in den Bereichen ‚Nachhaltigkeit‘ und einen ‚crossmedialen POS‘.“

Recycling-Design auf grünen Wegen
Ausnahmslos alle Hersteller von Fliesen, Holz- und Verbundwerkstoffen, Dekorpaneelen und Sonderprodukten für den Ladenbau haben es auf dem Schirm: Die aktuell größte Herausforderung ist, ressourcenschonende Prozesse und nachhaltige Produkte und mittelfristig den Umbau zu geschlossenen Material- und Produktionskreisläufen anzustoßen und damit tragfähige Zukunftsperspektiven für den Ladenbau zu entwickeln, der von Wechsel und Veränderung lebt und damit nicht ganz optimal zu Nachhaltigkeit und Zirkulärwirtschaft passt. Sollte man meinen. „Würden wir ganz anders betrachten, denn unter dem Nachhaltigkeits-Aspekt müsste die beschichtete Spanplatte eigentlich einen Umwelt-Nobelpreis bekommen“, räumt Klaus Monhoff von Egger Holzwerkstoffe ein. „Begonnen bei der Herstellung, bei der schon ein hoher Anteil Recyclingholz eingesetzt wird, kann die Platte nach der Verwendung zum Ende des Lebenszyklus auch wieder zu 100 Prozent recycelt werden und bleibt also komplett im eigenen Umweltkreislauf.“

Eine Reihe marktfähiger ‚Win-win-Lösungen‘, die die Anforderungen an Umweltverträglichkeit mit den qualitativen Anforderungen von Store-Architekten zusammenbringen, präsentiert Bencore, italienischer Hersteller von Verbundplatten und Mitglied des Green Buiding Councils Italia, dem dortigen Verband für nachhaltiges Bauen. Darunter ‚Wasbottle‘, ein Kunststoff aus recycelten Kunststoffflocken, der gemeinsam mit Autogrill entwickelt wurde, um den anfallenden Abfall des Travelfood-Unternehmens wiederzuverwerten. Das Schmelzen und Verpressen der bunten Flocken kreiert eine ganz eigene Recycling-Ästhetik in fröhlich bunter Terrazzo-ähnlicher Anmutung, die sich sehen lassen kann. Kommentar Bencore: „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Herstellung von recycelten und recycelbaren Produkten ein Muss für Marken und Lieferanten sein sollte.“

Source:

EuroShop Messe Düsseldorf

(c) Indorama Ventures Public Company Limited
22.11.2022

Indorama Ventures’ Deja™ brand named winner of the Best Sustainable Product Award

Indorama Ventures Public Company Limited (IVL) has been named winner of the Best Sustainable Product Award at the Chemical Week Sustainability Awards 2022. The award was for IVL’s DejaTM Carbon Neutral pellets, a carbon-neutral virgin polyethylene terephthalate (PET) resins, helping to reduce environmental impact.

The Deja™ brand covers carbon neutral virgin and recycled PET resins and a range of recycled PET (rPET) products, including flakes, resins, fibers, and yarns. It provides IVL’s global customers with a range of high-performance applications, including packaging, lifestyle, automotive, apparel, and medical equipment. The solutions help environmentally conscious companies meet their sustainability goals.

IVL has set ambitious 2025 and 2030 targets, which shall be met through its six-pronged decarbonization strategy, including energy transition, improving operational efficiency, circular feedstock, and future technologies. The company also has a goal to recycle 100 billion PET bottles annually by 2030.

Indorama Ventures Public Company Limited (IVL) has been named winner of the Best Sustainable Product Award at the Chemical Week Sustainability Awards 2022. The award was for IVL’s DejaTM Carbon Neutral pellets, a carbon-neutral virgin polyethylene terephthalate (PET) resins, helping to reduce environmental impact.

The Deja™ brand covers carbon neutral virgin and recycled PET resins and a range of recycled PET (rPET) products, including flakes, resins, fibers, and yarns. It provides IVL’s global customers with a range of high-performance applications, including packaging, lifestyle, automotive, apparel, and medical equipment. The solutions help environmentally conscious companies meet their sustainability goals.

IVL has set ambitious 2025 and 2030 targets, which shall be met through its six-pronged decarbonization strategy, including energy transition, improving operational efficiency, circular feedstock, and future technologies. The company also has a goal to recycle 100 billion PET bottles annually by 2030.

Chemical Week Sustainability Awards recognize the industry's best efforts in addressing financial, operational, and strategic challenges by focusing on ESG and sustainable product development. The awards were assessed by S&P Global, the world's leading credit rating agency, and a panel of experts from various companies across the chemical industry's value chain.

Schoeller Textil AG
22.11.2022

Transparency for the wool supply chain - partnership between Schoeller and NATIVA

  • Fully traceable and sustainable wool via blockchain
  • Transparent supply chains

Schoeller strives to offer more high-quality fabrics made from sustainable NATIVA™ wool in the future.

The NATIVA™ wool comes from certified farms in Australia, New Zealand, South Africa, North America, Uruguay and Argentina. The farms comply with strict levels of animal welfare, and management and ethical work policies. To ensure animal welfare each farmer has a management plan, assessing feeding, breeding, behaviour, animal handling and health and infrastructure. This includes the prohibition of mulesing and stress free shearing.

All following steps such as wool sourcing, combing, spinning and weaving are also monitored and certified to the highest ethical and quality standards. NATIVA™ is the first global wool brand to provide Blockchain traceability from farm to consumer. This transparency in the supply chain, enabled by the NATIVA™ certification and powered by Blockchain, means brands can truly show the journey of their wool.

  • Fully traceable and sustainable wool via blockchain
  • Transparent supply chains

Schoeller strives to offer more high-quality fabrics made from sustainable NATIVA™ wool in the future.

The NATIVA™ wool comes from certified farms in Australia, New Zealand, South Africa, North America, Uruguay and Argentina. The farms comply with strict levels of animal welfare, and management and ethical work policies. To ensure animal welfare each farmer has a management plan, assessing feeding, breeding, behaviour, animal handling and health and infrastructure. This includes the prohibition of mulesing and stress free shearing.

All following steps such as wool sourcing, combing, spinning and weaving are also monitored and certified to the highest ethical and quality standards. NATIVA™ is the first global wool brand to provide Blockchain traceability from farm to consumer. This transparency in the supply chain, enabled by the NATIVA™ certification and powered by Blockchain, means brands can truly show the journey of their wool.

A unique QR code is generated for each product of each brand. This code is a connection between the NATIVA™ Blockchain Platform and the NATIVA™ Blockchain Website. Customers can scan the QR code to view the NATIVA™ Blockchain Website, where they can trace in real time the journey of their wool, from farm to brand.

Benefits:

  • Complete transparency over the supply chain and product transformation.
  • End to end traceability.
  • A fantastic marketing tool for any brand.
FET-200LAB wet spinning system Photo: Fibre Extrusion Technology Limited (FET)
21.11.2022

FET wet spinning system selected for major fibre research programme

Fibre Extrusion Technology Limited (FET) of Leeds, England has installed a FET-200LAB wet spinning system at the University of Manchester which will play a major part in advanced materials research to support sustainable growth and development.

This research programme will be conducted by The Henry Royce Institute, which operates as a hub model at The University of Manchester with spokes at other leading research universities in the UK.

The Henry Royce Institute identifies challenges and stimulates innovation in advanced UK materials research, delivering positive economic and societal impact. In particular, this materials research initiative is focused on supporting and promoting all forms of sustainable growth and development.
These challenges range from biomedical devices through to plastics sustainability and energy-efficient devices; hence supporting key national targets such as the UK’s zero-carbon 2050 target.

Fibre Extrusion Technology Limited (FET) of Leeds, England has installed a FET-200LAB wet spinning system at the University of Manchester which will play a major part in advanced materials research to support sustainable growth and development.

This research programme will be conducted by The Henry Royce Institute, which operates as a hub model at The University of Manchester with spokes at other leading research universities in the UK.

The Henry Royce Institute identifies challenges and stimulates innovation in advanced UK materials research, delivering positive economic and societal impact. In particular, this materials research initiative is focused on supporting and promoting all forms of sustainable growth and development.
These challenges range from biomedical devices through to plastics sustainability and energy-efficient devices; hence supporting key national targets such as the UK’s zero-carbon 2050 target.

FET-200 Series wet spinning systems complement FET’s renowned range of melt spinning equipment. The FET-200LAB is a laboratory scale system, which is especially suitable for the early stages of formulation and process development. It is used for processing new functional textile materials in a variety of solvent and polymer combinations.

In particular, the FET-200LAB will be utilised in trials for a family of fibres made from wood pulp, a sustainable resource rather than the usual fossil fuels. Bio-based polymers are produced from biomass feedstocks such as cellulose and are commonly used in the manufacture of high end apparel. The key to cellulose and other materials like lyocell and viscose is that they can be recycled, treated and fed back into the wet spinning system for repeat manufacture.

Established in 1998, FET is a leading supplier of laboratory and pilot melt spinning systems with installations in over 35 countries and has now successfully processed more than 35 different polymer types in multifilament, monofilament and nonwoven formats.

Source:

DAVID STEAD PROJECT MARKETING LTD

Photo: ISKO
21.11.2022

ISKO at Climate Change Conference (COP 27)

Confirming its commitment as a global sustainability player.

The Sharm el-Sheikh Climate Change Conference (COP 27) has turned out to be one of the most closely watched events in recent years, an opportunity to bring together leaders from around the world in the face of a pressing and undeniable need

ISKO had the honor to be the only manufacturer representative of the fashion industry at the United Nations event by taking part on 12 November at the focus talk “Circular Systems for a Net Positive Fashion Industry” organized by the Global Fashion Agenda (GFA) and the UNEP (United Nations Environment Programme).

Elena Faleschini, Senior Manager Brand Partnerships ISKO, and the other speakers (Federica Marchionni, Lily Cole, Miranda Schnitger, Samata Pattinson, Holly Syrett and Tarek Alkhoury) have agreed that:

  • Harmonization and transparency in goals are critical.
  • Vertical and horizontal partnerships are key.
  • Investment in innovation is vital to a circular business model in fashion.
  • Fashion must be part of the discussions around climate change and net positive.

Confirming its commitment as a global sustainability player.

The Sharm el-Sheikh Climate Change Conference (COP 27) has turned out to be one of the most closely watched events in recent years, an opportunity to bring together leaders from around the world in the face of a pressing and undeniable need

ISKO had the honor to be the only manufacturer representative of the fashion industry at the United Nations event by taking part on 12 November at the focus talk “Circular Systems for a Net Positive Fashion Industry” organized by the Global Fashion Agenda (GFA) and the UNEP (United Nations Environment Programme).

Elena Faleschini, Senior Manager Brand Partnerships ISKO, and the other speakers (Federica Marchionni, Lily Cole, Miranda Schnitger, Samata Pattinson, Holly Syrett and Tarek Alkhoury) have agreed that:

  • Harmonization and transparency in goals are critical.
  • Vertical and horizontal partnerships are key.
  • Investment in innovation is vital to a circular business model in fashion.
  • Fashion must be part of the discussions around climate change and net positive.
More information:
Isko COP 27
Source:

ISKO

21.11.2022

Hohenstein invests 1.3 million Euro in Sizekick

Aim: Reducing returns and thus increasing sustainability in fashion e-commerce

Hohenstein, a global market leader in apparel sizing and fit development, has invested in AI technology startup, Sizekick. The collaboration will enable accurate decisions on apparel size, improving online shopping experiences, reducing returns and preventing the associated CO2 emissions.

Hohenstein’s 1.3 million Euro investment in the 2022 startup will drive growth in the Sizekick team and enable the 2023 launch of its smartphone app for online shoppers.  The technology will enable online shoppers to find the right clothing size in a few seconds via smartphone.

Aim: Reducing returns and thus increasing sustainability in fashion e-commerce

Hohenstein, a global market leader in apparel sizing and fit development, has invested in AI technology startup, Sizekick. The collaboration will enable accurate decisions on apparel size, improving online shopping experiences, reducing returns and preventing the associated CO2 emissions.

Hohenstein’s 1.3 million Euro investment in the 2022 startup will drive growth in the Sizekick team and enable the 2023 launch of its smartphone app for online shoppers.  The technology will enable online shoppers to find the right clothing size in a few seconds via smartphone.

Sizekick puts an end to unnecessary size-related returns in fashion online retail. The Munich-based company uses artificial intelligence and computer vision technology to recommend the right clothing size to customers in partner web stores. With the help of the integrated Sizekick software and a smartphone, anyone can find the right size in a few seconds. Fashion and sports brands, but also multi-brand stores or marketplaces can integrate the "Sizekick Button" in their online store. Sizekick offers its solution as Software-as-a-Service (SaaS).

"The strategic partnership with Hohenstein enables us, as a new AI solution, to meet the high demands of the market right at the start and to take on the role of technology leader. Our artificial intelligence is already learning thanks to the comprehensive Hohenstein database of 3D body scans. This is an extremely big advantage for our AI," highlights Jake Lydon, CTO at Sizekick.

Source:

Hohenstein

18.11.2022

Environmental NGO Canopy awarded Kelheim Fibres once again

In this year's "Hot Button Report" released by environmental NGO Canopy, Kelheim Fibres has once again achieved a top position with a dark green/green shirt and was able to improve its overall ranking by another 1.5 points compared to the previous year.

The Hot Button Report thus confirms the viscose speciality fibre manufacturer's leadership role when it comes to conserving Ancient and Endangered Forests. Kelheim Fibres has once again increased the proportion of FSC®-certified pulp in its production and confirmed in an audit that its supply chain is low-risk of sourcing from Ancient and Endangered Forests.

The company achieves top points in the areas of chemical management and transparency. As a member of the non-profit organisation ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals), Kelheim Fibres supports the goal of completely eliminating harmful substances from the textile value chain.

In this year's "Hot Button Report" released by environmental NGO Canopy, Kelheim Fibres has once again achieved a top position with a dark green/green shirt and was able to improve its overall ranking by another 1.5 points compared to the previous year.

The Hot Button Report thus confirms the viscose speciality fibre manufacturer's leadership role when it comes to conserving Ancient and Endangered Forests. Kelheim Fibres has once again increased the proportion of FSC®-certified pulp in its production and confirmed in an audit that its supply chain is low-risk of sourcing from Ancient and Endangered Forests.

The company achieves top points in the areas of chemical management and transparency. As a member of the non-profit organisation ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals), Kelheim Fibres supports the goal of completely eliminating harmful substances from the textile value chain.

Source:

Kelheim Fibres GmbH

16.11.2022

Next EU-wide REACH enforcement project to focus on imported products

The Enforcement Forum of ECHA agreed that the next REACH enforcement project will investigate how companies fulfil the registration, authorisation and restriction obligations for products and chemicals they import from outside the EU. The project will be done in 2023-2025 and will require close cooperation between REACH enforcement and national customs authorities in the Member States.
In its November meeting, the Enforcement Forum, responsible for harmonising the enforcement of EU chemicals legislation, agreed to focus its next project on the control of imports of substances, mixtures and articles.

This subject was triggered by high levels of non-compliance in imported goods detected in previous Forum projects, including a recent pilot project. The pilot found that 23 % of inspected products were non-compliant with requirements set by EU law and further controls are necessary.

The Enforcement Forum of ECHA agreed that the next REACH enforcement project will investigate how companies fulfil the registration, authorisation and restriction obligations for products and chemicals they import from outside the EU. The project will be done in 2023-2025 and will require close cooperation between REACH enforcement and national customs authorities in the Member States.
In its November meeting, the Enforcement Forum, responsible for harmonising the enforcement of EU chemicals legislation, agreed to focus its next project on the control of imports of substances, mixtures and articles.

This subject was triggered by high levels of non-compliance in imported goods detected in previous Forum projects, including a recent pilot project. The pilot found that 23 % of inspected products were non-compliant with requirements set by EU law and further controls are necessary.

Control of imports at the point of entry is the most effective means of checking that non-compliant substances, mixtures and articles do not enter the European market. The project will also work on further developing and strengthening existing cooperation between REACH inspectors and customs. By strengthening the control of imports, the project will also contribute to the goals of the EU’s Chemicals Strategy for Sustainability.

The Forum also agreed to publish its future advice on enforceability of new restriction proposals under REACH.

Opportunities for expanding the future role of the Forum, strengthening the control of imports and other areas were on the agenda in an open session where 41 representatives from stakeholder organisations and four candidate countries joined. Among other topics, the open session also addressed the enforceability of REACH restrictions, for example, in textiles or on the use of lead gunshot in wetlands as well as analytical methods relevant for the control of REACH duties.

The Forum’s Biocidal Products Regulation Subgroup (BPRS) re-elected Helmut de Vos (BE) for a second term as a Vice-Chair.

More information:
ECHA REACH
Source:

European Chemicals Agency

Graphic NatureWorks
16.11.2022

CJ Biomaterials and NatureWorks: Joint commercialization of novel biopolymer solutions

  • Future plans for the nonwovens market

The two companies will develop sustainable materials solutions based on CJ Biomaterials’ PHACT™ PHA and NatureWorks’ Ingeo™ PLA technologies NTR and CJ Biomaterials

CJ Biomaterials, Inc., a division of South Korea-based CJ CheilJedang and leading producer of polyhydroxyalkanoate (PHA), and NatureWorks, an advanced materials company that is the world’s leading producer of polylactic acid (PLA), have signed a Master Collaboration Agreement (MCA) that calls for the two organizations to collaborate on the development of sustainable materials solutions based on CJ Biomaterials’ PHACT™ Biodegradable Polymers and NatureWorks’ Ingeo™ biopolymers. The companies will develop high-performance biopolymer solutions that will replace fossil-fuel based plastics in applications ranging from compostable food packaging and food serviceware to personal care, films, and other end products.

  • Future plans for the nonwovens market

The two companies will develop sustainable materials solutions based on CJ Biomaterials’ PHACT™ PHA and NatureWorks’ Ingeo™ PLA technologies NTR and CJ Biomaterials

CJ Biomaterials, Inc., a division of South Korea-based CJ CheilJedang and leading producer of polyhydroxyalkanoate (PHA), and NatureWorks, an advanced materials company that is the world’s leading producer of polylactic acid (PLA), have signed a Master Collaboration Agreement (MCA) that calls for the two organizations to collaborate on the development of sustainable materials solutions based on CJ Biomaterials’ PHACT™ Biodegradable Polymers and NatureWorks’ Ingeo™ biopolymers. The companies will develop high-performance biopolymer solutions that will replace fossil-fuel based plastics in applications ranging from compostable food packaging and food serviceware to personal care, films, and other end products.

The initial focus of this joint agreement will be to develop biobased solutions that create new performance attributes for compostable rigid and flexible food packaging and food serviceware. The new solutions developed will also aim to speed up biodegradation to introduce more “after-use” options consistent with a circular economy model. The focus on compostable food packaging and serviceware will create more solutions for keeping methane-generating food scraps out of landfills, which are the third largest source of methane emissions globally, according to World Bank. Using compostable food packaging and serviceware, we can divert more food scraps to composting where they become part of a nutrient-rich, soil amendment that improves soil health through increased biodiversity and sequestered carbon content.

CJ Biomaterials and NatureWorks plan to expand their relationship beyond cooperative product development for packaging to create new applications in the films and nonwoven markets.  For these additional applications, the two companies will enter into strategic supply agreements to support development efforts.

More information:
NatureWorks Biopolymere packaging
Source:

NatureWorks

Grafik Epson
16.11.2022

Epson zum dritten Mal in Folge EcoVadis Platin-Status

Epson hat von EcoVadis zum dritten Mal in Folge das Platin-Rating für Nachhaltigkeit erhalten. Der globale Technologiekonzern gehört damit zu den besten ein Prozent der Unternehmen seiner Branche und zeichnet sich insbesondere in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Beschaffung aus.

Als unabhängige internationale Plattform für Nachhaltigkeits-Ratings analysiert und bewertet EcoVadis die Leistungen von Unternehmen in den zentralen Feldern von Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR). Konkret untersucht EcoVadis anhand eines festgelegten Fragenkatalogs von aktuell 21 Nachhaltigkeitskriterien, wie verantwortungsbewusst Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung handeln. Die Methode basiert auf internationalen Nachhaltigkeitsstandards und bündelt unter anderem die Anforderungen der Global Reporting Initiative, des Global Compact der Vereinten Nationen und der ISO 26000, einem Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung. Weltweit kooperieren mehr als 90.000 Unternehmen aus 200 Branchen in 160 Länder mit EcoVadis.

Epson hat von EcoVadis zum dritten Mal in Folge das Platin-Rating für Nachhaltigkeit erhalten. Der globale Technologiekonzern gehört damit zu den besten ein Prozent der Unternehmen seiner Branche und zeichnet sich insbesondere in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Beschaffung aus.

Als unabhängige internationale Plattform für Nachhaltigkeits-Ratings analysiert und bewertet EcoVadis die Leistungen von Unternehmen in den zentralen Feldern von Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR). Konkret untersucht EcoVadis anhand eines festgelegten Fragenkatalogs von aktuell 21 Nachhaltigkeitskriterien, wie verantwortungsbewusst Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung handeln. Die Methode basiert auf internationalen Nachhaltigkeitsstandards und bündelt unter anderem die Anforderungen der Global Reporting Initiative, des Global Compact der Vereinten Nationen und der ISO 26000, einem Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung. Weltweit kooperieren mehr als 90.000 Unternehmen aus 200 Branchen in 160 Länder mit EcoVadis.

Epson hat sich verpflichtet, ab 2050 CO2-negativ zu wirtschaften und auf den Einsatz von nicht-erneuerbaren Ressourcen (z.B. Öl, Metall) zu verzichten. In seiner Umweltvision 2050 definiert Epson vier Kernbereiche, die im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie fokussiert werden. Dazu gehören eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, die Dekarbonisierung und damit die Nutzung von erneuerbaren Energien, die Entwicklung von Umwelttechnologien sowie die Reduktion von Umweltauswirkungen beim Kunden selbst durch die Nutzung von nachhaltigen Produkten (z.B. energieeffiziente Heat-Free Technologie in Druckern). Epson engagiert sich für die Lösung gesellschaftlicher Probleme und verpflichtet sich den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).

More information:
Epson EcoVadis
Source:

Epson Deutschland GmbH

16.11.2022

CHT: From plastic waste to textile finishing: ARRISTAN rAIR

  • made out of recycled PET flakes and recyclable again
  • suited for finishing recycled yarns and fabrics
  • moisture management in sports and active wear

For the sustainable use of resources, the CHT Group has developed the product ARRISTAN rAIR, according to the principles of the circular economy. Here, plastic waste is converted into a valuable textile finishing product to achieve, for example, optimal moisture management in sports and active wear. Other areas of application include socks and tights in the clothing sector, filtration media and nonwovens in the technical textiles sector, and pillows and curtains in home textiles.

Since ARRISTAN rAIR is made out of recycled PET flakes, it is suited for finishing recycled yarns and fabrics which are subsequently recyclable again.

The hydrophilizing agent ARRISTAN rAIR is characterized by its fast-drying properties in combination with excellent soil release and thermoregulation. It therefore offers, especially in the field of functional textiles, optimal functionalities for high-quality and durable sportswear.

  • made out of recycled PET flakes and recyclable again
  • suited for finishing recycled yarns and fabrics
  • moisture management in sports and active wear

For the sustainable use of resources, the CHT Group has developed the product ARRISTAN rAIR, according to the principles of the circular economy. Here, plastic waste is converted into a valuable textile finishing product to achieve, for example, optimal moisture management in sports and active wear. Other areas of application include socks and tights in the clothing sector, filtration media and nonwovens in the technical textiles sector, and pillows and curtains in home textiles.

Since ARRISTAN rAIR is made out of recycled PET flakes, it is suited for finishing recycled yarns and fabrics which are subsequently recyclable again.

The hydrophilizing agent ARRISTAN rAIR is characterized by its fast-drying properties in combination with excellent soil release and thermoregulation. It therefore offers, especially in the field of functional textiles, optimal functionalities for high-quality and durable sportswear.

Source:

CHT Germany GmbH