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Key Visual S.OLIVER GROUP
11.09.2026

s.Oliver spielt mit den 90ern

s.Oliver startet unter dem Claim „Casual Since Forever“ eine neue Hero-Kampagne mit Heidi Klum. Das Konzept bringt die heutige Klum mit einer jüngeren Version aus den 1990er-Jahren zusammen und nutzt den Zeitsprung, um die eigene Markenpositionierung als Casual-Brand zu schärfen.

Zur Kampagne gehört eine limitierte Vintage-Capsule, die Stilcodes der 1990er aufgreift. Basics und vintage-inspirierte Entwürfe sollen dabei sowohl die Kampagnenästhetik als auch die Markenhistorie transportieren. Die Teile werden online und in ausgewählten s.Oliver Stores angeboten.

Redaktionell interessant ist weniger die prominente Besetzung als die Verbindung von Markenstorytelling, Archivästhetik und unmittelbar vermarktbarem Produkt. Die Kampagne zeigt, wie etablierte Modemarken Heritage und Nostalgie nutzen, um bestehende Markencodes neu aufzuladen und gleichzeitig konkrete Retail-Impulse zu setzen.

s.Oliver startet unter dem Claim „Casual Since Forever“ eine neue Hero-Kampagne mit Heidi Klum. Das Konzept bringt die heutige Klum mit einer jüngeren Version aus den 1990er-Jahren zusammen und nutzt den Zeitsprung, um die eigene Markenpositionierung als Casual-Brand zu schärfen.

Zur Kampagne gehört eine limitierte Vintage-Capsule, die Stilcodes der 1990er aufgreift. Basics und vintage-inspirierte Entwürfe sollen dabei sowohl die Kampagnenästhetik als auch die Markenhistorie transportieren. Die Teile werden online und in ausgewählten s.Oliver Stores angeboten.

Redaktionell interessant ist weniger die prominente Besetzung als die Verbindung von Markenstorytelling, Archivästhetik und unmittelbar vermarktbarem Produkt. Die Kampagne zeigt, wie etablierte Modemarken Heritage und Nostalgie nutzen, um bestehende Markencodes neu aufzuladen und gleichzeitig konkrete Retail-Impulse zu setzen.

11.09.2026

Textilien als soziale Infrastruktur

Die weißensee kunsthochschule berlin zeigt mit „SOFT COMMONS“ vom 11. bis 13. September am Forschungscampus Dahlem eine Ausstellung zu Textilien als sozialen Infrastrukturen. Das Projekt entsteht als Kooperation des Fachgebiets Textil- und Material-Design mit dem Forschungscampus Dahlem und ist Teil des Festivals CURRENTS. Design in Berlin.

Die gezeigten Positionen bewegen sich zwischen Installation, Materialexperiment, Archiv, Intervention und Performance. Im Zentrum steht die Frage, wie Materialien Beziehungen stiften, Gemeinschaft ermöglichen und öffentliche Räume aktivieren können. Der Begriff „Commoning“ beschreibt dabei gemeinschaftliche Prozesse der Wissensproduktion, Fürsorge und Handlung.

Für Textination ist die Ausstellung als Hochschul- und Nachwuchsradar relevant. Sie zeigt, wie sich Textildesign zunehmend von der reinen Produktgestaltung löst und Materialforschung mit gesellschaftlichen, räumlichen und partizipativen Fragestellungen verbindet. Solche Ansätze können Impulse für neue Anwendungsfelder und kollaborative Entwicklungsprozesse liefern.

Die weißensee kunsthochschule berlin zeigt mit „SOFT COMMONS“ vom 11. bis 13. September am Forschungscampus Dahlem eine Ausstellung zu Textilien als sozialen Infrastrukturen. Das Projekt entsteht als Kooperation des Fachgebiets Textil- und Material-Design mit dem Forschungscampus Dahlem und ist Teil des Festivals CURRENTS. Design in Berlin.

Die gezeigten Positionen bewegen sich zwischen Installation, Materialexperiment, Archiv, Intervention und Performance. Im Zentrum steht die Frage, wie Materialien Beziehungen stiften, Gemeinschaft ermöglichen und öffentliche Räume aktivieren können. Der Begriff „Commoning“ beschreibt dabei gemeinschaftliche Prozesse der Wissensproduktion, Fürsorge und Handlung.

Für Textination ist die Ausstellung als Hochschul- und Nachwuchsradar relevant. Sie zeigt, wie sich Textildesign zunehmend von der reinen Produktgestaltung löst und Materialforschung mit gesellschaftlichen, räumlichen und partizipativen Fragestellungen verbindet. Solche Ansätze können Impulse für neue Anwendungsfelder und kollaborative Entwicklungsprozesse liefern.

Quelle:

 weißensee kunsthochschule berlin / Forschungscampus Dahlem

 

11.09.2026

Recyclingpolyester geht nach New York

Indorama Ventures unterstützt das thailändische Label KH Editions mit Stoffen aus deja™ Recyclingpolyestergarn. Zwei Looks und Accessoires der zehnteiligen Spring/Summer-2027-Kollektion sollen am 15. September während der New York Fashion Week präsentiert werden.

Die Zusammenarbeit baut auf dem RECO-Programm auf, das Indorama Ventures 2011 startete und 2023 zum RECO Collective weiterentwickelte. Ziel ist es, recycelte Materialien mit Design- und Branchenkompetenz zu verbinden und jungen Labels Zugang zu zirkulären Materiallösungen zu geben. KH Editions nutzt die Stoffe für eine Streetwear-orientierte Kollektion.

Für die Branche ist die Meldung vor allem als Transferbeispiel interessant: Recyceltes PET wird nicht nur als Rohstoffinnovation kommuniziert, sondern in einen konkreten Design-, Marken- und Marktzugang eingebettet. Damit rücken Materialqualität, Verfügbarkeit und kreative Anwendbarkeit gleichzeitig in den Fokus.

Indorama Ventures unterstützt das thailändische Label KH Editions mit Stoffen aus deja™ Recyclingpolyestergarn. Zwei Looks und Accessoires der zehnteiligen Spring/Summer-2027-Kollektion sollen am 15. September während der New York Fashion Week präsentiert werden.

Die Zusammenarbeit baut auf dem RECO-Programm auf, das Indorama Ventures 2011 startete und 2023 zum RECO Collective weiterentwickelte. Ziel ist es, recycelte Materialien mit Design- und Branchenkompetenz zu verbinden und jungen Labels Zugang zu zirkulären Materiallösungen zu geben. KH Editions nutzt die Stoffe für eine Streetwear-orientierte Kollektion.

Für die Branche ist die Meldung vor allem als Transferbeispiel interessant: Recyceltes PET wird nicht nur als Rohstoffinnovation kommuniziert, sondern in einen konkreten Design-, Marken- und Marktzugang eingebettet. Damit rücken Materialqualität, Verfügbarkeit und kreative Anwendbarkeit gleichzeitig in den Fokus.

Quelle:

Indorama Ventures Public Company Limited

Gelebte Kultur in jedem Schritt. Die Gewinnerdesigns des Footwear Contest mit der Politecnico Calzaturiero kombinieren eine Elastopan® SpringPURe-Zwischensohle mit einer Elastollan® TPU-Außensohle. Foto: BASF
Gelebte Kultur in jedem Schritt. Die Gewinnerdesigns des Footwear Contest mit der Politecnico Calzaturiero kombinieren eine Elastopan® SpringPURe-Zwischensohle mit einer Elastollan® TPU-Außensohle.
11.09.2026

BASF schließt den Schuhkreislauf

BASF stellt auf der SIMAC 2026 in Mailand neue Polyurethan- und TPU-Lösungen vor, die Performance, Verarbeitung und Recycling stärker zusammenführen sollen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Elastopan SpringPURe für thermogeformte Zwischensohlen sowie die Werkstofffamilien Elastollan und Infinergy.

Mit Gusbi hat BASF die Heatpress-Technologie für leichte Zwischensohlen automatisiert. Die Systeme sollen geringe Dichten, Gestaltungsfreiheit und langlebige Komforteigenschaften mit einer nahezu abfallfreien Verarbeitung verbinden. Parallel zeigt BASF gemeinsam mit DESMA ein Closed-Loop-Konzept für PU und TPU. Drei Konzeptschuhe demonstrieren, wie Materialkomponenten gezielt getrennt und anschließend mechanischen oder chemischen Recyclingrouten zugeführt werden können.

BASF stellt auf der SIMAC 2026 in Mailand neue Polyurethan- und TPU-Lösungen vor, die Performance, Verarbeitung und Recycling stärker zusammenführen sollen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Elastopan SpringPURe für thermogeformte Zwischensohlen sowie die Werkstofffamilien Elastollan und Infinergy.

Mit Gusbi hat BASF die Heatpress-Technologie für leichte Zwischensohlen automatisiert. Die Systeme sollen geringe Dichten, Gestaltungsfreiheit und langlebige Komforteigenschaften mit einer nahezu abfallfreien Verarbeitung verbinden. Parallel zeigt BASF gemeinsam mit DESMA ein Closed-Loop-Konzept für PU und TPU. Drei Konzeptschuhe demonstrieren, wie Materialkomponenten gezielt getrennt und anschließend mechanischen oder chemischen Recyclingrouten zugeführt werden können.

Mit „Infinergy Revolution“ kommt zudem ein energieeffizienteres Heatpress-Verfahren für expandiertes TPU hinzu. Das soll leichte Komponenten, neue Oberflächen und bessere Recyclingfähigkeit ermöglichen. Für die textile und modische Wertschöpfung ist die Meldung relevant, weil Schuhhersteller zunehmend nicht nur Materialeigenschaften, sondern auch Demontage, Rückgewinnung und Prozessenergie in die Produktentwicklung integrieren müssen.

11.09.2026

BTE stellt Handel Handreichung zur EmpCo-Richtlinie bereit

Die Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EU) 2024/825 (EmpCo) verschärft ab dem 27. September 2026 die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern deutlich. Ziel der EU-Richtlinie ist es, Greenwashing zu unterbinden. Künftig sind pauschale Begriffe wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ nur noch zulässig, wenn sie durch eine anerkannte herausragende Umweltleistung belegt werden. Eigene Nachhaltigkeitssiegel ohne unabhängige Zertifizierung, irreführende oder pauschale Umweltaussagen sowie Klimaneutralitätsaussagen zu Produkten werden künftig unzulässig.
 
Unternehmen des Textil-, Schuh- und Lederwarenhandels müssen deshalb ihre gesamte Nachhaltigkeits- und Marketingkommunikation sowohl online als auch stationär kritisch überprüfen. „Die EmpCo-Richtlinie trifft den Handel in einer ohnehin herausfordernden Phase. Besonders problematisch ist, dass keine Abverkaufs- oder Übergangsfristen vorgesehen sind. Dadurch entstehen erhebliche rechtliche Unsicherheiten und praktische Herausforderungen für Händlerinnen und Händler“, so Marika Hanschke, Referentin für Kreislaufwirtschaft beim BTE.

Die Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EU) 2024/825 (EmpCo) verschärft ab dem 27. September 2026 die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern deutlich. Ziel der EU-Richtlinie ist es, Greenwashing zu unterbinden. Künftig sind pauschale Begriffe wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ nur noch zulässig, wenn sie durch eine anerkannte herausragende Umweltleistung belegt werden. Eigene Nachhaltigkeitssiegel ohne unabhängige Zertifizierung, irreführende oder pauschale Umweltaussagen sowie Klimaneutralitätsaussagen zu Produkten werden künftig unzulässig.
 
Unternehmen des Textil-, Schuh- und Lederwarenhandels müssen deshalb ihre gesamte Nachhaltigkeits- und Marketingkommunikation sowohl online als auch stationär kritisch überprüfen. „Die EmpCo-Richtlinie trifft den Handel in einer ohnehin herausfordernden Phase. Besonders problematisch ist, dass keine Abverkaufs- oder Übergangsfristen vorgesehen sind. Dadurch entstehen erhebliche rechtliche Unsicherheiten und praktische Herausforderungen für Händlerinnen und Händler“, so Marika Hanschke, Referentin für Kreislaufwirtschaft beim BTE.
 
Um die Branche bei der Umsetzung der neuen Vorgaben zu unterstützen, stellt der BTE dem Handel eine Handreichung zur EmpCo-Richtlinie bereit. Sie erläutert die wesentlichen rechtlichen Anforderungen und zeigt auf, welche Schritte Händlerinnen und Händler jetzt angehen sollten. „Die Handreichung informiert darüber, welche Nachhaltigkeitsaussagen künftig zulässig sind, welche etablierten Nachhaltigkeitssiegel weiterhin verwendet werden dürfen und wo die neuen rechtlichen Grenzen verlaufen. Zudem enthält sie Informationen zu neuen Pflichten bei Gewährleistung und Garantien, etwa zum EU-weiten GARAN-Label. Damit bietet sie dem Handel eine wichtige Orientierungshilfe für die Umsetzung der EmpCo-Richtlinie“, so Hanschke.
 
Die Handreichung kann ab sofort unter hanschke@bte.de angefordert werden. Der BTE wird die Branche auch künftig über weitere Entwicklungen informieren und die Interessen des Handels in den politischen Dialog einbringen.

Weitere Informationen:
Empowering Consumers Directive BTE
Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

Grafik RE&UP Recycling Technologies
09.09.2026

RE&UP zieht in Zalando-Basics ein

RE&UP bringt seine textile-to-textile recycelte Baumwolle erstmals in Zalandos Eigenmarkensortiment. Eine fünfteilige T-Shirt-Kollektion der Labels YOURTURN und Even&Odd verwendet einen Stoff aus 20 Prozent RE&UP Next-Gen Cotton und 80 Prozent Bio-Baumwolle. Für den Recyclinganbieter ist das vor allem deshalb relevant, weil ein alltagstaugliches Basisprodukt statt einer limitierten Konzeptkollektion gewählt wurde.

RE&UP verarbeitet Pre- und Post-Consumer-Textilabfälle über automatisierte Sortierung, Zerlegung und Entfärbung zu neuen Fasern. Nach Unternehmensangaben soll die daraus gewonnene Recyclingbaumwolle die für größere Marken erforderliche Festigkeit, Gleichmäßigkeit und Rückverfolgbarkeit erreichen. Gerade bei T-Shirts sind Haptik, Haltbarkeit und reproduzierbare Stoffqualität entscheidend; ein Einsatz in diesem Segment ist daher ein belastbarer Test für industrielle Skalierbarkeit.

RE&UP bringt seine textile-to-textile recycelte Baumwolle erstmals in Zalandos Eigenmarkensortiment. Eine fünfteilige T-Shirt-Kollektion der Labels YOURTURN und Even&Odd verwendet einen Stoff aus 20 Prozent RE&UP Next-Gen Cotton und 80 Prozent Bio-Baumwolle. Für den Recyclinganbieter ist das vor allem deshalb relevant, weil ein alltagstaugliches Basisprodukt statt einer limitierten Konzeptkollektion gewählt wurde.

RE&UP verarbeitet Pre- und Post-Consumer-Textilabfälle über automatisierte Sortierung, Zerlegung und Entfärbung zu neuen Fasern. Nach Unternehmensangaben soll die daraus gewonnene Recyclingbaumwolle die für größere Marken erforderliche Festigkeit, Gleichmäßigkeit und Rückverfolgbarkeit erreichen. Gerade bei T-Shirts sind Haptik, Haltbarkeit und reproduzierbare Stoffqualität entscheidend; ein Einsatz in diesem Segment ist daher ein belastbarer Test für industrielle Skalierbarkeit.

Die Kooperation zeigt zugleich, wohin sich textile Kreislaufmodelle bewegen: weg von einzelnen Pilotprojekten, hin zu Materialien, die in bestehende Lieferketten und kommerzielle Stückzahlen integriert werden können. Für Plattformen und Marken steigt damit die Möglichkeit, Recyclinganteile in Kernsortimente einzubauen, ohne komplett neue Produktarchitekturen entwickeln zu müssen. Entscheidend bleibt, ob Materialverfügbarkeit, Preis und konstante Qualität über größere Volumina gesichert werden können.

08.09.2026

BTE fordert Abschaffung der Sonderregelung für zusätzliche verkaufsoffene Sonntage am Zweibrücken Fashion Outlet (ZFO)

Der BTE fordert die Landesregierung Rheinland-Pfalz erneut auf, die Landesverordnung zur Durchführung des § 7 Abs. 2 des Ladenöffnungsgesetzes unverzüglich aufzuheben. Damit müssen die unrechtmäßigen Öffnungen an zwölf Feriensonntagen im Zweibrücken Fashion Outlet (ZFO), die seit vielen Jahren zulasten vieler Mode-, Schuh- und Lederwareneinzelhändler im Einzugsbereich des Centers gehen, endgültig beendet werden. Nach mehreren Urteilen und Beschlüssen der verschiedenen Instanzen und Gerichte steht unzweifelhaft fest, dass die Verordnung verfassungswidrig und damit nichtig ist. Die Landesregierung hat keinen Ermessensspielraum mehr, sie muss jetzt handeln. 
 

Der BTE fordert die Landesregierung Rheinland-Pfalz erneut auf, die Landesverordnung zur Durchführung des § 7 Abs. 2 des Ladenöffnungsgesetzes unverzüglich aufzuheben. Damit müssen die unrechtmäßigen Öffnungen an zwölf Feriensonntagen im Zweibrücken Fashion Outlet (ZFO), die seit vielen Jahren zulasten vieler Mode-, Schuh- und Lederwareneinzelhändler im Einzugsbereich des Centers gehen, endgültig beendet werden. Nach mehreren Urteilen und Beschlüssen der verschiedenen Instanzen und Gerichte steht unzweifelhaft fest, dass die Verordnung verfassungswidrig und damit nichtig ist. Die Landesregierung hat keinen Ermessensspielraum mehr, sie muss jetzt handeln. 
 
„Es ist absurd, dass die bereits seit 2014 unzulässige und unlautere Praktik der Öffnungen an Feriensonntagen im ZFO dennoch bis heute fortgeführt wird. Im Laufe der letzten Jahre hat sich bei uns und vielen betroffenen Mode-, Schuh- und Lederwarenunternehmen der Eindruck verfestigt, dass erst langwierige und kostspielige Gerichtsverfahren das Handeln von Politik und Verwaltung erzwingen müssen. Das hinterlässt leider ebenso Zweifel an der Verlässlichkeit unserer Rechtsstaatlichkeit wie auch letztendlich an der Wahrung von Grundrechten“, so BTE-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels. 

Da das ZFO bislang alle Feriensonntage geöffnet und öffentlich erklärt hat, an den unrechtmäßigen Öffnungen festhalten zu wollen, besteht aus Sicht des BTE akuter politischer Handlungsbedarf. „Vor diesem Hintergrund erwarten wir jetzt keine weitere Verschleppung beim Prozess zur Abschaffung der Verordnung. Die erforderlichen Verfahren und Abstimmungen müssen beschleunigt und mit höchster Priorität vorangetrieben werden. Nach unserem Verständnis bedarf es bei der Abschaffung einer verfassungswidrigen Verordnung auch eigentlich keinerlei weiterer Diskussionen“, so Pangels abschließend. 

Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

08.09.2026

Masche wächst weltweit

Der weltweite Exportwert von Maschenbekleidung hat sich seit 2006 nahezu verdoppelt und 2025 rund 289,1 Milliarden US-Dollar erreicht. 2006 waren es 145,2 Milliarden US-Dollar. Damit entwickelte sich Maschenbekleidung dynamischer als Webbekleidung, deren Exportwert im gleichen Zeitraum von 158,5 auf 257,7 Milliarden US-Dollar stieg. Nach einer aktuellen Auswertung des Gesamtverbands der deutschen Maschenindustrie auf Basis unter anderem von ICAC-Daten stellen Maschen- und Webbekleidung inzwischen zusammen knapp 60 Prozent der weltweiten Textil- und Bekleidungsexporte.

Der weltweite Exportwert von Maschenbekleidung hat sich seit 2006 nahezu verdoppelt und 2025 rund 289,1 Milliarden US-Dollar erreicht. 2006 waren es 145,2 Milliarden US-Dollar. Damit entwickelte sich Maschenbekleidung dynamischer als Webbekleidung, deren Exportwert im gleichen Zeitraum von 158,5 auf 257,7 Milliarden US-Dollar stieg. Nach einer aktuellen Auswertung des Gesamtverbands der deutschen Maschenindustrie auf Basis unter anderem von ICAC-Daten stellen Maschen- und Webbekleidung inzwischen zusammen knapp 60 Prozent der weltweiten Textil- und Bekleidungsexporte.

Die Entwicklung wird nicht nur durch mehr Bekleidungskonsum getragen. Casualwear, Sportswear und Athleisure begünstigen Konstruktionen, die Komfort, Bewegungsfreiheit und Funktion bereits über Faser, Garn und Maschenstruktur integrieren. Gleichzeitig verschiebt sich der Fasermix. Baumwollbasierte Maschenbekleidung steigerte ihren Exportwert seit 2006 von 69,9 auf 128,3 Milliarden US-Dollar. Die von ICAC als „man-made and synthetic“ ausgewiesene Gruppe wuchs im selben Zeitraum noch stärker von 35,6 auf 99,2 Milliarden US-Dollar. 2025 entfielen 44,5 Prozent der Maschenwarenexporte auf Baumwollprodukte und 34,4 Prozent auf die Gruppe der Chemie- und Synthesefasern.

Gesamtmasche weist zugleich auf einen Zielkonflikt hin: Polyester stellt inzwischen einen sehr großen Anteil der globalen Faserproduktion, doch 2024 waren dem Beitrag zufolge lediglich zwölf Prozent des weltweit produzierten Polyesters recycelt; der überwiegende Teil des Recyclingpolyesters stammt weiterhin aus PET-Flaschen statt aus Alttextilien. Parallel erhöhen Fast und Ultra Fast Fashion den Mengen- und Preisdruck. Der weltweite Markt wächst also, während zirkuläre Rohstoffströme und Wertschöpfung pro Teil nicht im gleichen Tempo vorankommen.

Auch geografisch sortiert sich der Markt neu. China bleibt führender Textil- und Bekleidungsexporteur, während Bangladesch und Vietnam stark aufgeholt haben. Auf der Nachfrageseite verlieren die USA relativ an Gewicht, während sich zusätzliche Nachfrage breiter auf Europa, Asien, Lateinamerika und den Nahen Osten verteilt. Für europäische Maschenhersteller sieht Gesamtmasche Chancen vor allem dort, wo Qualität, Funktion, Spezialisierung, innovative Konstruktionen und verlässliche Lieferketten stärker wiegen als der reine Mengenpreis.

07.09.2026

G-III schließt Marc-Jacobs-Übernahme ab

G-III Apparel Group hat die Übernahme des operativen Marc-Jacobs-Geschäfts abgeschlossen und gleichzeitig die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 vorgelegt. Der Konzernumsatz sank im Quartal um 10 Prozent von 613,3 auf 554,1 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge um 440 Basispunkte auf 45,2 Prozent. G-III führt dies unter anderem auf Preisanpassungen und einen höheren Anteil margenstärkerer eigener Marken zurück.

Die Portfolioveränderung ist größer als der reine Zukauf von Marc Jacobs. G-III verliert rund 460 Millionen US-Dollar Umsatz aus auslaufenden Calvin-Klein- und Tommy-Hilfiger-Lizenzen und richtet das Geschäftsmodell stärker auf eigene beziehungsweise langfristig kontrollierte Marken aus. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen rund 2,71 Milliarden Dollar Umsatz nach 2,96 Milliarden im Vorjahr.

G-III Apparel Group hat die Übernahme des operativen Marc-Jacobs-Geschäfts abgeschlossen und gleichzeitig die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 vorgelegt. Der Konzernumsatz sank im Quartal um 10 Prozent von 613,3 auf 554,1 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge um 440 Basispunkte auf 45,2 Prozent. G-III führt dies unter anderem auf Preisanpassungen und einen höheren Anteil margenstärkerer eigener Marken zurück.

Die Portfolioveränderung ist größer als der reine Zukauf von Marc Jacobs. G-III verliert rund 460 Millionen US-Dollar Umsatz aus auslaufenden Calvin-Klein- und Tommy-Hilfiger-Lizenzen und richtet das Geschäftsmodell stärker auf eigene beziehungsweise langfristig kontrollierte Marken aus. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen rund 2,71 Milliarden Dollar Umsatz nach 2,96 Milliarden im Vorjahr.

Marc Jacobs soll zu einem zentralen Wachstumsträger werden. G-III hat das operative Geschäft übernommen; parallel hält ein mit WHP Global gegründetes Gemeinschaftsunternehmen die Markenrechte. G-III nennt für Marc Jacobs langfristig ein Ziel von rund einer Milliarde US-Dollar Jahresumsatz. Kurzfristig erwartet der Konzern aus der Akquisition allerdings noch eine leichte Verwässerung des Ergebnisses.

Für die Modewirtschaft ist die Kombination aus sinkendem Gesamtumsatz, steigender Marge und aktiver Portfoliobereinigung besonders aufschlussreich. Sie zeigt, wie Lizenzkonzerne versuchen, Abhängigkeiten von fremden Markenrechten zu reduzieren und gleichzeitig mehr Kontrolle über Markenentwicklung, Retail, E-Commerce und internationale Expansion zu gewinnen.

Quelle:

G-III Apparel Group, Ltd.

Kollektion „Always U“ (c) UniFirst Corporation
Kollektion „Always U“
07.09.2026

UniFirst bringt Stretch-Workwear in den Mietservice

UniFirst erweitert sein Mietwäsche- und Berufsbekleidungsangebot um die Kollektion „Always U“. Die neue Linie richtet sich ausdrücklich an Beschäftigte, die sich während einer Arbeitsschicht häufig beugen, strecken und bewegen. Zum Einsatz kommen Poly-Baumwoll-Gewebe mit mechanischem Stretch, die nach Angaben des Unternehmens 10 bis 12 Prozent mehr Dehnung bieten als Standarduniformen.

Die konstruktiven Details sind auf Bewegungsfreiheit ausgelegt: interne elastische Taillenbänder, Zwickel im Schritt, vorgeformte Knie sowie funktionale Taschenlösungen. Bemerkenswert ist die eigenständig entwickelte Damenlinie. Shirts berücksichtigen eine weibliche Taillen- und Saumform, Hosen und Shorts verfügen über eine konturierte Mid-Rise-Passform und flach anliegende Taschen. UniFirst begründet dies mit dem wachsenden Frauenanteil in Bau, Fertigung sowie Transport und Logistik.

UniFirst erweitert sein Mietwäsche- und Berufsbekleidungsangebot um die Kollektion „Always U“. Die neue Linie richtet sich ausdrücklich an Beschäftigte, die sich während einer Arbeitsschicht häufig beugen, strecken und bewegen. Zum Einsatz kommen Poly-Baumwoll-Gewebe mit mechanischem Stretch, die nach Angaben des Unternehmens 10 bis 12 Prozent mehr Dehnung bieten als Standarduniformen.

Die konstruktiven Details sind auf Bewegungsfreiheit ausgelegt: interne elastische Taillenbänder, Zwickel im Schritt, vorgeformte Knie sowie funktionale Taschenlösungen. Bemerkenswert ist die eigenständig entwickelte Damenlinie. Shirts berücksichtigen eine weibliche Taillen- und Saumform, Hosen und Shorts verfügen über eine konturierte Mid-Rise-Passform und flach anliegende Taschen. UniFirst begründet dies mit dem wachsenden Frauenanteil in Bau, Fertigung sowie Transport und Logistik.

Für den Textilservice ist entscheidend, dass die Kollektion nicht als reines Kaufprodukt konzipiert wurde. Sie wird in das gemanagte Mietprogramm von UniFirst integriert, das hygienische Wäsche, Prüfung, Instandhaltung, automatische Reparaturen beziehungsweise Ersatz sowie Abholung und Auslieferung umfasst. Damit müssen Materialauswahl, Komfort und modische Passform mit industrieller Waschbarkeit, Reparierbarkeit und wirtschaftlicher Umlauffähigkeit zusammenpassen.

UniFirst betreibt mehr als 270 Servicestandorte in Nordamerika, bedient über 300.000 Kundenstandorte und stattet nach eigenen Angaben täglich mehr als zwei Millionen Beschäftigte aus. Die Kombination aus eigenproduzierter Berufsbekleidung und Serviceplattform macht den Launch deshalb auch für europäische Textilserviceanbieter interessant: Komfort- und Fit-Themen werden zunehmend Bestandteil des Dienstleistungsversprechens und nicht nur der Bekleidungsbeschaffung.

Quelle:

UniFirst Corporation

Geschäftsklimaindex  3. Q 2026 Grafik (c) GESAMTMASCHE e. V.
07.09.2026

Maschenunternehmen erwarten Personalabbau: Entlastung versprochen – Belastungen steigen

Das Geschäftsklima der deutschen Maschenindustrie bleibt im dritten Quartal tief im Minus. Die aktuelle Lage hat sich nochmals deutlich verschlechtert. Die Erwartungen hellen sich etwas auf. Doch die Belastungen am Standort wachsen weiter. 

Der GESAMTMASCHE-Geschäftsklimaindex verbessert sich im dritten Quartal 2026 nur geringfügig von –28,22 auf –27,47 Punkte. Dahinter steht eine deutliche Schere: Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage fällt von –28,47 auf –34,72 Punkte. Die Erwartungen für die kommenden Monate steigen dagegen von –27,98 auf –19,05 Punkte. 

„Die Unternehmen hoffen auf Besserung. Aber die wirtschaftliche Realität wird zunächst noch härter“, sagt GESAMTMASCHE-Präsidentin Martina Bandte. „Die Politik verspricht Entlastung, doch bei den Unternehmen kommt das Gegenteil an. So entsteht keine Trendwende.“ 

Das Geschäftsklima der deutschen Maschenindustrie bleibt im dritten Quartal tief im Minus. Die aktuelle Lage hat sich nochmals deutlich verschlechtert. Die Erwartungen hellen sich etwas auf. Doch die Belastungen am Standort wachsen weiter. 

Der GESAMTMASCHE-Geschäftsklimaindex verbessert sich im dritten Quartal 2026 nur geringfügig von –28,22 auf –27,47 Punkte. Dahinter steht eine deutliche Schere: Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage fällt von –28,47 auf –34,72 Punkte. Die Erwartungen für die kommenden Monate steigen dagegen von –27,98 auf –19,05 Punkte. 

„Die Unternehmen hoffen auf Besserung. Aber die wirtschaftliche Realität wird zunächst noch härter“, sagt GESAMTMASCHE-Präsidentin Martina Bandte. „Die Politik verspricht Entlastung, doch bei den Unternehmen kommt das Gegenteil an. So entsteht keine Trendwende.“ 

Die schwache Nachfrage setzt den Unternehmen weiter zu. 52 Prozent bewerten ihre Inlandsumsätze als schlecht, beim Auslandsumsatz sind es knapp 55 Prozent. Rund 46 Prozent melden schlechte Auftragseingänge, 42 Prozent eine schlechte Ertragslage. Für die kommenden Monate rechnen 37,5 Prozent der Unternehmen mit sinkender Personalstärke. 

Bürokratieabbau? Die Rechnung geht nicht auf. 
Beim versprochenen Bürokratieabbau klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Die EU-Kommission beziffert die möglichen jährlichen Einsparungen ihrer bisherigen Vereinfachungsvorschläge und weiterer Initiativen auf 15 Milliarden Euro. Dem stehen nach Berechnungen der dänischen EU-Ratspräsidentschaft aus jüngerer und laufender EU-Gesetzgebung 70,9 bis 85,9 Milliarden Euro neue jährliche Bürokratiekosten für Unternehmen gegenüber. Hinzu kommen bis zu 69,9 Milliarden Euro einmalige Kosten. 

„Deutschland setzt bei der Umsetzung von EU-Vorgaben oft noch eins drauf“, kritisiert Bandte. „Dieses Gold-Plating bringt deutsche Unternehmen auch im europäischen Binnenmarkt gegenüber ihren Wettbewerbern ins Hintertreffen.“

Quelle:

GESAMTMASCHE e. V

06.09.2026

Lectra übernimmt 70 Prozent von Caron Technology

Lectra vertieft seine seit fast zwei Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit mit dem italienischen Maschinenbauer Caron Technology. Im August 2026 hat Lectra 70 Prozent des Unternehmens für 1,9 Millionen Euro übernommen; zugleich besteht eine Option, den Anteil bis 2029 auf 100 Prozent zu erhöhen. Strategisch erweitert Lectra damit seine Position im sogenannten Cutting Room um Prozessschritte, die vor dem eigentlichen automatisierten Zuschnitt liegen.

Caron Technology entwickelt und montiert Systeme für die Vorbereitung flexibler Materialien: Stofflegeautomaten, Zuführsysteme, Rollenlader, Legetische und zugehörige Software. Diese Prozessstufe wird häufig unterschätzt. Gleichmäßiges Legen, kontrollierte Materialzuführung und zuverlässiges Rollenhandling beeinflussen unmittelbar die Produktivität des nachfolgenden Zuschnitts, den Materialverbrauch und die Prozessstabilität. Gerade bei empfindlichen, elastischen oder technisch anspruchsvollen Materialien kann die Vorbereitung über Ausschuss und Qualität entscheiden.

Lectra vertieft seine seit fast zwei Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit mit dem italienischen Maschinenbauer Caron Technology. Im August 2026 hat Lectra 70 Prozent des Unternehmens für 1,9 Millionen Euro übernommen; zugleich besteht eine Option, den Anteil bis 2029 auf 100 Prozent zu erhöhen. Strategisch erweitert Lectra damit seine Position im sogenannten Cutting Room um Prozessschritte, die vor dem eigentlichen automatisierten Zuschnitt liegen.

Caron Technology entwickelt und montiert Systeme für die Vorbereitung flexibler Materialien: Stofflegeautomaten, Zuführsysteme, Rollenlader, Legetische und zugehörige Software. Diese Prozessstufe wird häufig unterschätzt. Gleichmäßiges Legen, kontrollierte Materialzuführung und zuverlässiges Rollenhandling beeinflussen unmittelbar die Produktivität des nachfolgenden Zuschnitts, den Materialverbrauch und die Prozessstabilität. Gerade bei empfindlichen, elastischen oder technisch anspruchsvollen Materialien kann die Vorbereitung über Ausschuss und Qualität entscheiden.

Lectra kombiniert bisher Software-as-a-Service, Daten, Schneidsysteme und Services für Mode, Möbel und Automotive. Mit Caron Technology soll das Angebot für eine durchgängig vernetzte Zuschneiderei ausgebaut werden. Das ist technisch und wirtschaftlich relevant, weil in vielen Betrieben einzelne Maschineninseln noch nicht vollständig miteinander verzahnt sind. Wenn Materialvorbereitung, Auftragsdaten, Legeplanung und Zuschnitt aufeinander abgestimmt werden, lassen sich Rüstzeiten, Materialverluste und manuelle Eingriffe reduzieren.

Die Beteiligung ist zugleich ein Beispiel für die Konsolidierung im Textilmaschinen- und Automatisierungsmarkt. Lectra kauft nicht nur eine Technologie zu, sondern bindet einen langjährigen Spezialpartner enger an die eigene Plattform. Für Kunden wird entscheidend sein, wie offen die künftigen Systeme gegenüber bestehenden Maschinenparks bleiben und ob die Integration messbare Vorteile bei Durchsatz, Materialeffizienz und Flexibilität bringt.

Quelle:

Lectra / Caron Technology

Cone Denim Foto (c) Cone Denim
06.09.2026

Cone Denim beendet Denim-Fertigung in China - Konzentration auf Mexiko

Cone Denim richtet seine internationale Produktionsstruktur neu aus. Das Unternehmen will seine künftige Denim-Fertigung auf die etablierte Plattform in Mexiko konzentrieren und die Denim-Produktion in China bis Ende 2026 beenden. Die Entscheidung folgt nach Unternehmensangaben einer umfassenden Prüfung des globalen Denim-Markts, des eigenen Produktions-Footprints, der Beschaffungsstrategien der Kunden und der langfristigen Wettbewerbsposition.

Als Gründe nennt Cone Denim ausdrücklich ökonomische, marktbezogene und geopolitische Faktoren. Veränderte Handelsströme, neue Sourcing-Strategien der Kunden, Kostendruck, Lieferkettenfragen und geopolitische Entwicklungen hätten die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Denim-Produktion in China zunehmend beeinflusst. Damit wird eine Entwicklung sichtbar, die für die gesamte Textilindustrie relevant ist: Produktionsstandorte werden nicht mehr allein nach Lohn- und Stückkosten beurteilt, sondern stärker nach Handelszugang, regionaler Nähe zu Absatzmärkten, geopolitischer Belastbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit.

Cone Denim richtet seine internationale Produktionsstruktur neu aus. Das Unternehmen will seine künftige Denim-Fertigung auf die etablierte Plattform in Mexiko konzentrieren und die Denim-Produktion in China bis Ende 2026 beenden. Die Entscheidung folgt nach Unternehmensangaben einer umfassenden Prüfung des globalen Denim-Markts, des eigenen Produktions-Footprints, der Beschaffungsstrategien der Kunden und der langfristigen Wettbewerbsposition.

Als Gründe nennt Cone Denim ausdrücklich ökonomische, marktbezogene und geopolitische Faktoren. Veränderte Handelsströme, neue Sourcing-Strategien der Kunden, Kostendruck, Lieferkettenfragen und geopolitische Entwicklungen hätten die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Denim-Produktion in China zunehmend beeinflusst. Damit wird eine Entwicklung sichtbar, die für die gesamte Textilindustrie relevant ist: Produktionsstandorte werden nicht mehr allein nach Lohn- und Stückkosten beurteilt, sondern stärker nach Handelszugang, regionaler Nähe zu Absatzmärkten, geopolitischer Belastbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit.

Die mexikanische Fertigungsplattform soll künftig den Kern der Produktion bilden. Cone Denim kündigt an, bestehende Kundenverpflichtungen während der Übergangsphase abzusichern und gemeinsam mit Kunden künftige Beschaffungsanforderungen zu planen. Besonders wichtig ist dabei die angekündigte Sicherung kurzfristiger Stofflieferungen. Für Marken und Konfektionäre dürfte die Umstellung dennoch neue Fragen zu Kapazitäten, Qualitäten, Lieferzeiten und regionaler Beschaffung aufwerfen.

Cone Denim gehört zu Elevate Textiles und verfügt über mehr als 135 Jahre Erfahrung in der Denim-Entwicklung. Das Portfolio umfasst Performance-, Stretch- und Selvage-Denims sowie eigene Technologien und einen 3D-R&D-Inkubator. Die aktuelle Restrukturierung ist deshalb nicht nur eine Standortentscheidung, sondern ein Hinweis auf die fortschreitende Neuordnung globaler Denim-Wertschöpfung. Entscheidend wird sein, ob die Konzentration auf Mexiko gleichzeitig Kostenstabilität, Innovationsfähigkeit und verlässliche Versorgung der internationalen Kunden gewährleisten kann.

Quelle:

Cone Denim / Elevate Textiles

BOSS MENSWEAR KOLLEKTION FÜR HERBST/WINTER 2026 Foto HUGO BOSS AG / BOSS
01.09.2026

BOSS Menswear verbindet Tailoring mit funktional inspirierten Stoffen

BOSS richtet die Menswear-Kollektion für Herbst/Winter 2026 auf die Verbindung von klassischem Tailoring und performanceorientierten Stoffen aus. Zu den Materialschwerpunkten gehören Premiumwolle, Alpaka-Mischungen, Cord, Double-Face-Wolle sowie Strick- und Jersey-Layer. Die Kollektion ist auf den Wechsel zwischen Büro, Reise und Alltag ausgerichtet und soll Struktur, Komfort und vielseitige Nutzung verbinden.

Textilfachlich interessant ist weniger die modische Inszenierung als die Material- und Produktlogik. Formelle Silhouetten werden mit weicheren Konstruktionen, strukturierten Oberflächen und funktional inspirierten Stoffen kombiniert. Bei Outerwear setzt BOSS unter anderem auf Alpaka-Mischgewebe; eine Velourslederjacke wird mit gestrickten Ärmeln aus Baumwollmischung kombiniert. Gegenüber der bereits am 30. August ausgewählten BOSS-Womenswear-Meldung ist dies ein eigenständiger Menswear-Ansatz, bleibt aber thematisch verwandt und ist deshalb niedriger priorisiert.

BOSS richtet die Menswear-Kollektion für Herbst/Winter 2026 auf die Verbindung von klassischem Tailoring und performanceorientierten Stoffen aus. Zu den Materialschwerpunkten gehören Premiumwolle, Alpaka-Mischungen, Cord, Double-Face-Wolle sowie Strick- und Jersey-Layer. Die Kollektion ist auf den Wechsel zwischen Büro, Reise und Alltag ausgerichtet und soll Struktur, Komfort und vielseitige Nutzung verbinden.

Textilfachlich interessant ist weniger die modische Inszenierung als die Material- und Produktlogik. Formelle Silhouetten werden mit weicheren Konstruktionen, strukturierten Oberflächen und funktional inspirierten Stoffen kombiniert. Bei Outerwear setzt BOSS unter anderem auf Alpaka-Mischgewebe; eine Velourslederjacke wird mit gestrickten Ärmeln aus Baumwollmischung kombiniert. Gegenüber der bereits am 30. August ausgewählten BOSS-Womenswear-Meldung ist dies ein eigenständiger Menswear-Ansatz, bleibt aber thematisch verwandt und ist deshalb niedriger priorisiert.

Weitere Informationen:
BOSS Menswear Herbst/Winter outerwear
Quelle:

HUGO BOSS AG / BOSS

Bubble Up Your Style Foto Karl Mayer
Bubble Up Your Style
01.09.2026

KARL MAYER erzeugt ausgeprägte 3D-Strukturen

KARL MAYER zeigt mit den „Advanced Bubble“-Stoffen, wie sich dreidimensionale Oberflächen direkt auf einer HKS 4-M EL ECO erzeugen lassen. Charakteristisch sind vertikale Rüschenstreifen, die über einem transparenten, leichten Grund zu schweben scheinen. Der Effekt entsteht nicht durch nachträgliches Aufnähen, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Legebarren und unterschiedlicher Strukturen im Wirkprozess.

GB 3 und GB 4 erzeugen separate breite und schmale Stoffstreifen. GB 2 verbindet diese Segmente mit einer Zickzackstruktur aus einem Polyamid-Elastan-Umwindegarn; dabei wird ein Teil des schmalen Streifens auf die Maschenseite gefaltet und bildet den Rüscheneffekt. GB 1 übernimmt zusätzliche Musterungen und nutzt dasselbe Garn wie GB 2, wodurch der Schäraufwand reduziert werden soll. Für die Bekleidungsentwicklung ist der Ansatz relevant, weil Volumen, Transparenz und Bewegung bereits in der Flächenkonstruktion angelegt werden und damit zusätzliche Konfektionsschritte vermeiden können.

KARL MAYER zeigt mit den „Advanced Bubble“-Stoffen, wie sich dreidimensionale Oberflächen direkt auf einer HKS 4-M EL ECO erzeugen lassen. Charakteristisch sind vertikale Rüschenstreifen, die über einem transparenten, leichten Grund zu schweben scheinen. Der Effekt entsteht nicht durch nachträgliches Aufnähen, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Legebarren und unterschiedlicher Strukturen im Wirkprozess.

GB 3 und GB 4 erzeugen separate breite und schmale Stoffstreifen. GB 2 verbindet diese Segmente mit einer Zickzackstruktur aus einem Polyamid-Elastan-Umwindegarn; dabei wird ein Teil des schmalen Streifens auf die Maschenseite gefaltet und bildet den Rüscheneffekt. GB 1 übernimmt zusätzliche Musterungen und nutzt dasselbe Garn wie GB 2, wodurch der Schäraufwand reduziert werden soll. Für die Bekleidungsentwicklung ist der Ansatz relevant, weil Volumen, Transparenz und Bewegung bereits in der Flächenkonstruktion angelegt werden und damit zusätzliche Konfektionsschritte vermeiden können.

Foto: (c) Montane
24.08.2026

Montane: Drei Membranen für unterschiedliche Ansprüche

Der britische Outdoorbekleidungshersteller ist im Bereich Hardshells seit jeher breit aufgestellt. In der Herbst-/Winterkollektion 2026 zeigen die Experten für Schlechtwetterkleidung aus Newcastle upon Thyne, dass es beim Wetterschutz nicht nur um „wasserdicht oder nicht“ geht. 

Sie haben vielmehr drei unterschiedliche Materialkonzepte entwickelt, die verschiedene Anforderungen an Schutz, Robustheit, Atmungsaktivität, Ausstattung und Budget abdecken. Von der moderaten Wanderung bis hin zum Eisklettern in Schottland oder der Nordwand in den Alpen.

Wasserdicht ist nicht gleich wasserdicht
Das Angebot an Hardshells auf dem Markt ist unübersichtlich. Als Outdoorsportler will ich vor allem, dass sie wasserdicht ist. Dabei kostet die eine Jacke gut 200 Euro, während für ein anderes Modell mehr als das Dreifache aufgerufen wird. Der Grund liegt nicht allein im Namen der Membran. Materialstärke, Konstruktion, Ausstattung, Schnitt und vor allem der geplante Einsatz entscheiden darüber, wie technisch eine Hardshell sein muss. Das beeinflusst den Preis.

Der britische Outdoorbekleidungshersteller ist im Bereich Hardshells seit jeher breit aufgestellt. In der Herbst-/Winterkollektion 2026 zeigen die Experten für Schlechtwetterkleidung aus Newcastle upon Thyne, dass es beim Wetterschutz nicht nur um „wasserdicht oder nicht“ geht. 

Sie haben vielmehr drei unterschiedliche Materialkonzepte entwickelt, die verschiedene Anforderungen an Schutz, Robustheit, Atmungsaktivität, Ausstattung und Budget abdecken. Von der moderaten Wanderung bis hin zum Eisklettern in Schottland oder der Nordwand in den Alpen.

Wasserdicht ist nicht gleich wasserdicht
Das Angebot an Hardshells auf dem Markt ist unübersichtlich. Als Outdoorsportler will ich vor allem, dass sie wasserdicht ist. Dabei kostet die eine Jacke gut 200 Euro, während für ein anderes Modell mehr als das Dreifache aufgerufen wird. Der Grund liegt nicht allein im Namen der Membran. Materialstärke, Konstruktion, Ausstattung, Schnitt und vor allem der geplante Einsatz entscheiden darüber, wie technisch eine Hardshell sein muss. Das beeinflusst den Preis.

Montane verfolgt für Herbst/Winter 2026 deshalb keinen „eine Membran für Alles“-Ansatz. Stattdessen kommen drei unterschiedliche Wetterschutz-Technologien zum Einsatz: GORE-TEX®, PERTEX® Shield und PETRICHOR. Dabei ist keine Technologie besser oder schlechter. Auf den Einsatzbereich kommt es an. 

 

Quelle:

Montane

Foto (c) ThruDark
20.08.2026

ThruDark: Outdoor-Bekleidungskollektion für Frauen

ThruDark ist eine britische Outdoor-Bekleidungsmarke mit einer einzigartigen Markengeschichte. ThruDark wurde gegründet von zwei Männern. Die Firmengründer Staz und Louis haben bei den britischen Special Forces härteste Herausforderungen bewältigt und sich mit ihrer Marke purer Performance und Verlässlichkeit verschrieben. 

Was für die harten Jungs bei den Special Forces funktioniert, wird von ThruDark für den Einsatz in wilder, aber ziviler Umgebung neu gedacht. Die allermeisten Styles wurden bisher von Männern für Männer entwickelt – eigentlich logisch, wenn man die Expertise von Staz, Louis und ihrem Team zugrunde legt. Doch der Grundgedanke von ThruDark ist nicht exklusiv männlich; im Fokus steht die Bekleidungs-Performance für diejenigen, die sie tragen. 

ThruDark ist eine britische Outdoor-Bekleidungsmarke mit einer einzigartigen Markengeschichte. ThruDark wurde gegründet von zwei Männern. Die Firmengründer Staz und Louis haben bei den britischen Special Forces härteste Herausforderungen bewältigt und sich mit ihrer Marke purer Performance und Verlässlichkeit verschrieben. 

Was für die harten Jungs bei den Special Forces funktioniert, wird von ThruDark für den Einsatz in wilder, aber ziviler Umgebung neu gedacht. Die allermeisten Styles wurden bisher von Männern für Männer entwickelt – eigentlich logisch, wenn man die Expertise von Staz, Louis und ihrem Team zugrunde legt. Doch der Grundgedanke von ThruDark ist nicht exklusiv männlich; im Fokus steht die Bekleidungs-Performance für diejenigen, die sie tragen. 

Die Designerinnen und Designer bei ThruDark stellen im Sommer 2026 eine Outdoor-Bekleidungskollektion für Frauen vor. Die neue Oryon Women’s Serie umfasst Wander-T-Shirts, Hosen und Leggings und baut auf den positiven Grundlagen auf, die durch die Force Activewear Women’s Range gelegt wurden, die Anfang dieses Jahres lanciert wurde. Da sich immer mehr Frauen an ThruDark für hochwertige, hochfunktionale Bekleidung wenden, reagiert die neue Oryon Women’s Range auf die wachsende Nachfrage.

Neue Styles, gleiche DNA 
Die Kollektion umfasst leichte und atmungsaktive Merino-Woll-T-Shirts, strapazierfähige Wanderhosen und bequeme Stretch-Leggings. Die Kollektion bietet einen hohen UPF und schützt die Trägerin vor den schädlichen Auswirkungen längerer UV-Exposition. Die Oryon Women’s Range ist in verschiedenen Passformen und Farben erhältlich und bietet einen eigenen, unverwechselbaren Charakter bei gleichzeitig subtiler visueller Ästhetik.

Weitere Informationen:
ThruDark Outdoorbekleidung
Quelle:

ThruDark 

20.08.2026

Praxistaugliche Ausgestaltung des Produktsicherheitsgesetzes gefordert

Mit der Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes werden die europäischen Vorgaben zur allgemeinen Produktsicherheit in nationales Recht überführt. Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband unterstützt Südwesttextil das Ziel eines hohen Verbraucherschutzniveaus, fordert aber eine praxistaugliche, verhältnismäßige und rechtssichere Ausgestaltung. Dieser stehen aktuell mangelnde Rechtsklarheit und ein unverhältnismäßiger administrativer Aufwand entgegen.

Mit der Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes werden die europäischen Vorgaben zur allgemeinen Produktsicherheit in nationales Recht überführt. Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband unterstützt Südwesttextil das Ziel eines hohen Verbraucherschutzniveaus, fordert aber eine praxistaugliche, verhältnismäßige und rechtssichere Ausgestaltung. Dieser stehen aktuell mangelnde Rechtsklarheit und ein unverhältnismäßiger administrativer Aufwand entgegen.

Risiko muss den Unterschied machen
So fehlt im Änderungsgesetz eine Differenzierung nach Risikoklassen, sodass die Vielfalt textiler Anwendungen nicht ausreichend berücksichtigt wird. Unternehmen müssen eine Risikoanalyse erstellen – egal, ob es sich um ein T-Shirt oder einen Schlafsack mit integrierter Kapuze handelt. Was bei einem Schlafsack aufgrund zusätzlicher Anforderungen, etwa hinsichtlich der Entflammbarkeit, angemessen sein kann, führt bei einem einfachen T-Shirt zu einem unverhältnismäßigen Analyse- und Dokumentationsaufwand. Südwesttextil fordert deshalb eine systematische Kategorisierung textiler Produkte nach Risikoklassen, ein vereinfachtes Verfahren für risikoarme Standardtextilien und klare Vorgaben für Produkte mit höherem Gefährdungspotenzial.

Piktogramme und digitale Lösungen statt zusätzlicher Bürokratie
Bürokratischer Mehraufwand lässt sich aus Perspektive von Südwesttextil auch bei den Sprachanforderungen reduzieren. Aktuell ist vorgesehen, dass sämtliche Anweisungen und Sicherheitsinformationen in deutscher Sprache abzufassen sind. Aus Sicht des Verbands sollte diese Vorgabe auf sicherheitsrelevante Warnhinweise beschränkt werden. Für darüber hinausgehende Informationen sollten international anerkannte Piktogramme genutzt und die digitale Bereitstellung als gleichwertige Alternative zur physischen Kennzeichnung ermöglicht werden. 

Keine nationalen Sonderwege bei Rückrufen
Südwesttextil kritisiert zudem, dass die Neufassung des Produktsicherheitsgesetzes bei der Rückrufregelung über die europäische Regulierung hinausgeht. Während diese auf Produkte abstellt, die Verbraucherinnen und Verbrauchern bereits bereitgestellt wurden, erweitert die deutsche Regelung den Rückrufbegriff auch auf gewerbliche Endnutzer. Liefert ein Textilunternehmen beispielsweise Arbeitskleidung an eine Hotelkette oder eine gewerbliche Wäscherei, entstehen dadurch zusätzliche Informations- und Abwicklungspflichten. Südwesttextil fordert deshalb eine Anpassung der nationalen Rückrufregelung an die europäischen Vorgaben.

Gleiche Regeln brauchen gleiche Kontrollen
Für faire Wettbewerbsbedingungen müssen bestehende Vorgaben gegenüber allen Marktteilnehmern gleichermaßen durchgesetzt werden. Das gilt insbesondere mit Blick auf den stark wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten: Allein nach Deutschland gelangen täglich mehr als 400.000 Pakete. Die neue Fassung des Produktsicherheitsgesetzes gibt den Marktüberwachungsbehörden dafür auch gegenüber Online-Plattformen konkrete Instrumente an die Hand: Bei nichtkonformen oder gefährlichen Produkten können sie unter anderem die Entfernung von Inhalten, Zugangssperren oder Warnhinweise anordnen. 

„Hohe Produktsicherheit und eine bürokratiearme Umsetzung sind kein Widerspruch. Entscheidend ist, dass Anforderungen dem tatsächlichen Risiko eines Produkts entsprechen und für Unternehmen rechtssicher umsetzbar bleiben. Statt regelkonforme produzierende Unternehmen mit unverhältnismäßigen Vorgaben zu belasten, müssen bestehende Regeln konsequent nicht nur gegenüber im Binnenmarkt ansässigen, sondern auch gegenüber aus Drittstaaten importierenden Wirtschaftsakteuren durchgesetzt und die Möglichkeiten der Marktüberwachung ausgeschöpft werden. Nur so schaffen wir wirksamen Verbraucherschutz und faire Wettbewerbsbedingungen“, betont Edina Brenner, Hauptgeschäftsführerin von Südwesttextil. 

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V.