Aus der Branche

Zurücksetzen
280 Ergebnisse
03.12.2019

Gesamtmasche e. V.: Partnerschaft mit Afrika

  • Deutsche Maschenindustrie kooperiert mit äthiopischer Textil- und Bekleidungsbranche

Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie – Gesamtmasche e. V. und der äthiopische Textil- und Bekleidungsverband ETGAMA arbeiten künftig eng zusammen. Das Projekt ist Teil der Afrika-Initiative des Bundes.

  • Deutsche Maschenindustrie kooperiert mit äthiopischer Textil- und Bekleidungsbranche

Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie – Gesamtmasche e. V. und der äthiopische Textil- und Bekleidungsverband ETGAMA arbeiten künftig eng zusammen. Das Projekt ist Teil der Afrika-Initiative des Bundes.

Ziel der Kooperation ist die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Textilunternehmen in Deutschland und Äthiopien und die Stärkung von ETGAMA als Branchenvertretung. PartnerAfrica Ethiopia wird vom Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert.

“Für das Projekt sprechen gleich mehrere gute Gründe”, sagt Martina Bandte, Präsidentin von Gesamtmasche. “Afrika südlich der Sahara ist für die meisten in der Branche noch ein weißer Fleck auf der textilen Landkarte. Dabei gibt es dort viel Potenzial für die Zusammenarbeit, auch wenn die Bedingungen nicht einfach sind. Kurzfristig geht es vor allem um Beschaffung von Garn und Lohnkonfektion. Langfristig müssen wir die Exportmöglichkeiten im Auge haben. Einige größere Volkswirtschaften Afrikas wachsen in schnellem Tempo und verfügen bereits über eine ansehnliche Mittelschicht.” Für das Afrika-Engagement gibt es noch eine weitere Motivation: “Im Rahmen eines Pilot-Projektes wollen wir Lieferketten transparent machen und der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Gleichzeitig wollen wir aufzeigen, wo dabei die Schwierigkeiten liegen.”

Der Textilsektor in Äthiopien ist vollstufig aufgestellt. Durch den eigenen Baumwollanbau dominiert vor Ort die baumwollverarbeitende Industrie von der Spinnerei bis zur Konfektion. Wichtige Produktbereiche sind Trikotagen und Haustextilien. Entsprechend gehört auch die Etablierung eines Qualitätsstandards für Baumwolle zur deutsch-äthiopischen Zusammenarbeit. “Die Verbandskooperation mit Äthiopien ist für uns ein erster, wichtiger Schritt hin zu einer breiteren Afrika-Strategie. Hier ist China uns bereits weit voraus“, gibt die Gesamtmasche-Präsidentin zu bedenken. Die Volksrepublik lege bei Infrastrukturinvestitionen in Afrika ein hohes Tempo vor und sichere sich mit Exklusivverträgen den Markteintritt und den Zugang zu Ressourcen. „Wir müssen dringend Gas geben, wenn wir den Anschluss nicht verpassen und nachhaltige Geschäftsbeziehungen mit Afrika aufbauen wollen.“

Quelle:

Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie - Gesamtmasche e. V.

Epson zeigt auf der Messe viscom in Düsseldorf seine Lösungen für die Produktion von Werbematerialien. (c) EPSON
Epson zeigt auf der Messe viscom in Düsseldorf seine Lösungen für die Produktion von Werbematerialien.
02.12.2019

Epson auf der viscom 2020: Fluoreszierend drucken

Epson zeigt auf seinem Stand der viscom 2020 (Messe Düsseldorf, 7.-9. Januar 2020, Stand 13N8 und 13O8) eine Vielzahl neuer Lösungen für Dienstleister aus der Werbetechnik. Im Fokus steht dabei der neue SureColor SC-F9400(H), ein 64 Zoll (162,5 cm) breit druckender Dye-Sublimationsdrucker, der als H-Version mit den zwei fluoreszierenden Tinten Gelb und Pink ausgerüstet ist. Dank diesen zusätzlichen „Farben“ erhalten beispielsweise Sport- oder Arbeitsbekleidung sowie Modeartikel einen besonders auffälligen Look.

Epson zeigt auf seinem Stand der viscom 2020 (Messe Düsseldorf, 7.-9. Januar 2020, Stand 13N8 und 13O8) eine Vielzahl neuer Lösungen für Dienstleister aus der Werbetechnik. Im Fokus steht dabei der neue SureColor SC-F9400(H), ein 64 Zoll (162,5 cm) breit druckender Dye-Sublimationsdrucker, der als H-Version mit den zwei fluoreszierenden Tinten Gelb und Pink ausgerüstet ist. Dank diesen zusätzlichen „Farben“ erhalten beispielsweise Sport- oder Arbeitsbekleidung sowie Modeartikel einen besonders auffälligen Look.

Daneben wird auch der 24 Zoll (60,96 cm) breit druckende SureColor SC-F500 präsentiert. Dieser Drucker stellt ein kompaktes Einstiegsmodell für den Sublimationsdruck dar, der auf harten Oberflächen und Textilien Werbe-, Dekomaterialien und anderes produziert. Der erst kürzlich vorgestellte SureColor SC-P9500 erreicht dank seines weiterentwickelten Epson UltraChrome Pro12-Tintensets bis zu 99 Prozent des Pantone-Farbraumes. Das Pro12-Set baut auf dem bewährten K3-Set auf und ergänzt dieses um die Töne Orange, Grün und Violett. Der SC-P9500 arbeitet auf dem Epson Stand in anspruchsvollen Anwendungen der Bereiche Siebdruck und Posterdruck.

Für das Segment DTG-Druck präsentiert der Hersteller zusammen mit dem Anbieter Smake.com eine Projektionslösung zur präzisen Positionierung des Druckmotives auf dem Textil. Während mit einem SureColor SC-F2100 gedruckt wird, sorgt ein in der Anwendung von Smake.com verbauter Projektor für die flimmerfreie, augenfreundliche Projektion des Motives. Dieses Verfahren ist ebenfalls auf der viscom Sonderfläche ‚Mach-Dein-Shirt‘ zu erleben.

Schließlich sehen Besucher des Epson Standes Muster des Wettbewerbes „Hello Summer“, bei dem Studierende aufgefordert sind, Entwürfe für die Strandbekleidung des nächsten Sommers zu designen. In Ergänzung dessen ist der Auftritt des Herstellers dem Thema 60er-Jahre gewidmet. Eine dazu passende, in schwarz-weiß gedruckte Ausstellung rundet die diesjährige Präsentation von Epson auf der viscom 2020 ab.

Quelle:

LEWIS Public Relations

(c) Eric RAZ, Airbus Helicopters
25.11.2019

SGL Carbon liefert serienmäßig Verbundwerkstoff-Materialien für Rotorblätter an Airbus Helicopters

  • Glasfaser-Textilien für Helikoptertyp H145
  • Erstmalig Materiallieferung für Primärstrukturbauteile im Luftfahrt-Segment

Die SGL Carbon liefert seit August dieses Jahres zwei spezielle Glasfasertextilien, sogenannte Gelege, für die neue Version des Helikoptertyps H145 von Airbus Helicopters. Eingesetzt werden die Materialien in dem neuen, besonders effizienten Fünfblattrotor des Modells. Das Material wurde von Airbus Helicopters und SGL Carbon gemeinsam entwickelt und für den weiteren Einsatz in den kommenden Jahren qualifiziert.

  • Glasfaser-Textilien für Helikoptertyp H145
  • Erstmalig Materiallieferung für Primärstrukturbauteile im Luftfahrt-Segment

Die SGL Carbon liefert seit August dieses Jahres zwei spezielle Glasfasertextilien, sogenannte Gelege, für die neue Version des Helikoptertyps H145 von Airbus Helicopters. Eingesetzt werden die Materialien in dem neuen, besonders effizienten Fünfblattrotor des Modells. Das Material wurde von Airbus Helicopters und SGL Carbon gemeinsam entwickelt und für den weiteren Einsatz in den kommenden Jahren qualifiziert.

Die Gelege weisen durch ihre unidirektionale Faserausrichtung eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit auf und unterstützen so optimal die neue Geometrie der besonders langen Rotorblätter des H145. Die Gelege werden am SGL Carbon Standort in Willich bei Düsseldorf in einem mehrstufigen Verfahren hergestellt und von dort an Airbus Helicopters in Paris geliefert.

„Der Auftrag unterstreicht unsere zunehmende Präsenz im Luftfahrtgeschäft. Mit den Gelegen für Airbus Helicopters haben wir erstmals auch ein Materialkonzept für Primärstrukturbauteile realisiert, qualifiziert und in Serie gebracht“, betont Dr. Andreas Erber, Leiter Segment Aerospace des Geschäftsbereichs Composites – Fibers & Materials der SGL Carbon.

Die aktuellen Lieferungen sind Teil eines Rahmenvertrags mit Airbus Helicopters, mit dem die Zusammenarbeit schrittweise weiter intensiviert werden soll. Airbus Helicopters und die SGL Carbon arbeiten neben der aktuellen Entwicklung von Materialien für Hubschrauberkomponenten bereits seit Jahren auch im Bereich der Verarbeitung von Verbundwerkstoffmaterialien für Flugzeugtüren des Airbus-Konzerns zusammen. Darüber hinaus engagieren sich Airbus und die SGL Carbon gemeinsam in verschiedenen Verbänden und Forschungsprojekten im Verbundwerkstoff-Bereich wie zum Beispiel dem Carbon Composites e.V.

Weitere Informationen:
SGL Carbon
Quelle:

SGL CARBON SE

25.11.2019

Bremer Baumwollbörse: Baumwolle ist biologisch abbaubar

Der derzeit geschätzte Baumwollverbrauch auf der Welt liegt bei rund 26 Millionen Tonnen. Der gesamte, alle Fasern umfassende Bedarf ist seitens der Textilindustrie wesentlich höher, es werden weltweit fast 110 Millionen Tonnen an Fasern verarbeitet. Das ist ein immenser Ressourcenverbrauch, an dem zu mehr als zwei Drittel die Chemiefasern ihren Anteil haben.

Der derzeit geschätzte Baumwollverbrauch auf der Welt liegt bei rund 26 Millionen Tonnen. Der gesamte, alle Fasern umfassende Bedarf ist seitens der Textilindustrie wesentlich höher, es werden weltweit fast 110 Millionen Tonnen an Fasern verarbeitet. Das ist ein immenser Ressourcenverbrauch, an dem zu mehr als zwei Drittel die Chemiefasern ihren Anteil haben.

Die Auswirkungen des Verbrauchs werden dann deutlich, wenn Produkte im Gebrauch sind oder, wie oft der Fall, entsorgt werden. Baumwolle bringt, wenn sie vom Baumwollfeld in der Verarbeitung landet, große Vorteile mit sich: Sie wächst immer wieder nach, ist also eine erneuerbare Ressource und sie ist biologisch abbaubar.

In jüngster Zeit wird in der Öffentlichkeit intensiv über einen bestimmten Aspekt der Nachhaltigkeit diskutiert: die Verschmutzung der Flüsse, Seen und Meere durch Mikropartikel. Politik und Umweltverbände in Deutschland und Europa drängen Verbraucher, Handel und Industrie dazu, aktiv an Vermeidungsstrategien zu arbeiten. Ab 2021 ist die Verwendung von neun Einwegprodukten in der EU verboten. Neben Plastiktüten, -strohhalmen, -besteck und Verpackungsmaterial, die achtlos weggeworfen, ihren Weg in die Gewässer finden, geht es in der Diskussion auch um bestimmte Arten von textilen Fasern. Diese werden bei der Haushaltswäsche in nicht geringen Mengen ausgespült.

Wir gehen davon aus, dass sich in den nächsten Jahren der Bedarf an biologisch abbaubaren Fasern deutlich vergrößern wird. Baumwolle muss zu ihrer Abbaubarkeit nicht einmal extra bearbeitet werden. Baumwolle ist mit ihrer Zellulosebasis ein Stück Natur, das der Natur auch wieder zurückgegeben werden kann,“ so der Präsident der Bremer Baumwollbörse Jens D. Lukaczik.

Plastik baut sich in Wasser nicht ab, sondern zerfällt in Mikropartikel. Diese richten nicht nur Schäden in aquatischen Lebensräumen an, sondern landen im schlimmsten Fall über das Trinkwasser oder aber über Nahrung aus tierischen Produkten wie Fisch oder anderen Meerestieren auf unseren Tellern. Selbst in der Luft oder im Eis der Meere wurden bereits Mikropartikel gefunden.

Anders verhält es sich bei Kleidung oder Textilen aus Baumwolle oder anderen Zellulosefasern. Auch hier werden Fasern bei der Wäsche abgegeben. Wie aber Studien, etwa der Cornell Universität oder der Universität North Carolina, in Zusammenarbeit mit Cotton Incorporated in den Vereinigten Staaten und dem australischen Cotton Research & Development Center (CDRC) zeigen, bauen sich Mikrofasern aus 100 Prozent Baumwolle oder der anderer Zellulosefasern in Wasser ab. Dies gilt auch für Baumwollfasern die im Boden abgelagert worden sind. Allerdings ist in Gewässern ein schnellerer Abbauprozess zu beobachten.

Fazit: Nachhaltiger einkaufen bedeutet, mehr Textilien und Bekleidung aus Baumwolle kaufen.

Quelle:

Bremer Baumwollbörse

22.11.2019

INNATEX: Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien

„Strong Base, Wide Horizon“ – so lautet das Motto der nächsten INNATEX, die vom 18. bis 20. Januar 2020 bei Frankfurt am Main stattfindet. Hintergrund ist der Beginn einer strategischen Revision der Marke, die Entwicklung und Fortschritt denkt und noch deutlicher auf die traditionellen Werte der Messe und ein solides Fundament setzt.

Das regelmäßige Update der Ansprüche bezüglich Nachhaltigkeit, Kooperationen, Einkäufermanagement und Inhalte bewirkt, dass sich das Projekt INNATEX fortwährend weiterentwickelt.

„Strong Base, Wide Horizon“ – so lautet das Motto der nächsten INNATEX, die vom 18. bis 20. Januar 2020 bei Frankfurt am Main stattfindet. Hintergrund ist der Beginn einer strategischen Revision der Marke, die Entwicklung und Fortschritt denkt und noch deutlicher auf die traditionellen Werte der Messe und ein solides Fundament setzt.

Das regelmäßige Update der Ansprüche bezüglich Nachhaltigkeit, Kooperationen, Einkäufermanagement und Inhalte bewirkt, dass sich das Projekt INNATEX fortwährend weiterentwickelt.

Nachhaltigkeit: Nicht nur im Modebereich, sondern als 360-Grad-Ansatz
Ein Teil dieses Fundaments ist die bewährte Messelocation in Hofheim-Wallau, auf das der Veranstalter nun intensiver den Fokus legt. Die MUVEO GmbH wird das Haus 2020 als Betreiberin übernehmen, was mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei Infrastruktur und Ausstattung mit sich bringt.

„Wir hinterfragen alles“, sagt Projektleiter Alexander Hitzel, „vom Abfallmanagement und ein neues Catering über Materialeinsparungen beim Marketing sowie die Optimierung oder Wiederverwertung der Ausstattung bis hin zur Wirtschaftlichkeit, die sich nicht zuletzt auch positiv für alle Partner auswirkt.“ Zudem arbeiten die Veranstalter am Ausbau der Maßnahmen, die über ökologische und ökonomische Standards hinausgehen. Dazu gehören etwa der Plattformcharakter für GOTS, der Kidsbereich und die Förderung der INNATEX Community.

Strong Base, Wide Horizon: Auf die Community kommt es an
„Die INNATEX besteht seit über 20 Jahren und ist eine Institution mit soliden Werten“, so Alexander Hitzel, Projektleiter beim Veranstalter Muveo. „360-Grad-Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Umweltfreundlichkeit, sondern auch Seriosität und Fairness, Familienfreundlichkeit, Kooperation statt Konkurrenz, Glaubwürdigkeit, zukunftsfähige Arbeitsformen sowie die Work-Life-Soul-Balance.“ Von dieser starken Basis aus können die Showrooms, Modelabels, DesignDiscoveries und internationale Partner noch wirksamer ihre Vision von einer nachhaltigen Modewelt weitertragen – auch das ist die Botschaft des neuen Mottos.

Quelle:

UBERMUT Studio

(c) drapilux
20.11.2019

drapilux: Inspirierendes Interieur

Textilien sind untrennbarer Teil des Interieurs, denn sie geben einem Raum Atmosphäre und eine gute Akustik. Doch welcher Stoff ist für welchen Zweck am besten geeignet?
Die drapilux-Empfehlung dieses Monats ist Artikel 177 03 und richtet sich an klassische und moderne Hotels sowie Kreuzfahrtschiffe.

Klassiker im neuen Gewand: drapilux 177 03

Textilien sind untrennbarer Teil des Interieurs, denn sie geben einem Raum Atmosphäre und eine gute Akustik. Doch welcher Stoff ist für welchen Zweck am besten geeignet?
Die drapilux-Empfehlung dieses Monats ist Artikel 177 03 und richtet sich an klassische und moderne Hotels sowie Kreuzfahrtschiffe.

Klassiker im neuen Gewand: drapilux 177 03

Der Blockstreifen dieses raumhohen, zeitlosen Dimouts als Nachfolger eines Klassikers scheint auf den ersten Blick schlicht, entpuppt sich bei näherem Betrachten jedoch als vielfarbiger, filigraner Hingucker. Denn obwohl nur vier Farben eingesetzt werden, werden mehrere sichtbar. Das Geheimnis: Jede Farbe wird mit jeder kombiniert und kommt zusätzlich noch als Einzelfarbe zum Einsatz. Mit seinem ca. 30 cm breiten Rapport eignet sich der Stoff auch für kleinere Fenster, so wie sie im Kreuzfahrtschiffbereich vorkommen.

Quelle:

schönknecht : kommunikation

15.11.2019

IVGT: Mehrkosten durch geplante CO2-Bepreisung belasten Textilveredlung und Vliesstoffherstellung überdurchschnittlich

Der IVGT ( Industrieverband Veredlung - Garne - Gewebe - Technische Textilien e.V. ) befürwortet effiziente Maßnahmen zum Klimaschutz. Das geplante Brennstoffemissionshandelsgesetz sei jedoch wenig durchdacht und solle eilig durch den Bundestag getrieben werden.

Der IVGT ( Industrieverband Veredlung - Garne - Gewebe - Technische Textilien e.V. ) befürwortet effiziente Maßnahmen zum Klimaschutz. Das geplante Brennstoffemissionshandelsgesetz sei jedoch wenig durchdacht und solle eilig durch den Bundestag getrieben werden. Die geplante Umsetzung werde dazu führen, dass insbesondere die Textilveredlungsbetriebe und die Vliesstoffhersteller in Deutschland die geplanten hohen zusätzlichen Mehrkosten finanziell nicht mehr tragen könnten, da sie bereits seit vielen Jahren in energiesparende Techniken investiert hätten, so der Verband in einer Pressemitteilung.

Bereits heute belasteten hohe Energiesteuern und Abgaben die Unternehmen in der Textilindustrie. Mit einem Gesetz über ein nationales Emissionshandelssystem für Brennstoffemissionen soll die von der Bundesregierung vorgeschlagene CO2-Bepreisung umgesetzt werden.

Die Textilindustrie, insbesondere die Textilveredlung und die Vliesstoffherstellung, werden von der Erhöhung der Brennstoffkosten massiv betroffen sein. Die Auswirkungen des Gesetzes auf die Unternehmen werden erheblich sein, weil die geplanten 10 Euro/t CO2 bei den mittelständisch geprägten Unternehmen hohe sechsstellige Mehrkosten verursachen und dies nur der Beginn eines Preispfades ist und die Kosten weiter ansteigen sollen. Für viele Textilveredlungsbetriebe und Vliesstoffhersteller ist diese Entwicklung existenzbedrohend.

Die Textilveredlung und die Vliesstoffherstellung gehören zu den energieintensiven Branchen. Dort geht praktisch nichts ohne Energie. Für die wichtigsten Prozesse werden Gas oder Heizöl zur Wärmeerzeugung benötigt.

Je nach Struktur und Produktionssortiment des Betriebes sind mittlerweile mehr als ein Viertel der Kosten Energiekosten. Mit dieser dramatischen Entwicklung der Energiekosten sehen viele Unternehmer(innen) akute Gefahr für ihren Betrieb und die damit verbundenen Arbeitsplätze.

Weitere Informationen:
CO2-Bepreisung IVGT
Quelle:

IVGT Industrieverband Veredlung - Garne - Gewebe - Technische Textilien e.V.

Foto: Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V.
14.11.2019

Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V.

Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße WäschepRekordanmeldungen zum 66. Branchenmeeting der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V.: Noch nie zuvor war das Interesse an der Jahrestagung so groß wie in diesem Jahr. Über 300 Teilnehmer, darunter Gütezeichen-Mitglieder, Partner für Wäschereien und erstmals auch interessierte Nicht-Mitglieder fanden sich unter dem Motto „Eine saubere Sache – gemeinsam zum Erfolg“ am Tagungsort in Fulda ein.

Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße WäschepRekordanmeldungen zum 66. Branchenmeeting der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V.: Noch nie zuvor war das Interesse an der Jahrestagung so groß wie in diesem Jahr. Über 300 Teilnehmer, darunter Gütezeichen-Mitglieder, Partner für Wäschereien und erstmals auch interessierte Nicht-Mitglieder fanden sich unter dem Motto „Eine saubere Sache – gemeinsam zum Erfolg“ am Tagungsort in Fulda ein.

Highlights
Neuer Tagungsort, überarbeitete Konzeption, brandaktuelle Themen, packende Vorträge – mit der Auswahl der Rahmenbedingungen und Themen trafen Vorstand und Geschäftsführung voll ins Schwarze. Die Besucher waren vor allem vom neu konzipierten Marktplatz angetan. Diese Innovation kam mit ihren unterschiedlichen Infoständen ganz den individuellen Bedürfnissen entgegen und bot die Gelegenheit zum ausführlichen Gespräch. Großen Anklang fand auch das diesjährige Schwerpunktthema, die Verfolgung von Textilien mittels RFID-Technik. Viele Wäschereibetriebe sehen sich immer mehr mit dieser Technologie und ihren Möglichkeiten und Herausforderungen konfrontiert. Als ganz besondere Highlights und von den Teilnehmern bestens angenommen, bereicherten die Gastvorträge hochkarätiger Redner die Veranstaltung. Wesentlicher Part für die Teilnehmer war aber auch das Netzwerken: Bei hervorragender Stimmung und bester Versorgung für das leibliche Wohl gab es sowohl am Willkommensabend als auch am Festabend genügend Raum für Gespräche, Diskussionen, Wiedersehen und Kennenlernen, gemeinsam in Erinnerungen schwelgen und in die Zukunft blicken.flege e.V.

Quelle:

Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V.

(c) HS Luzern
07.11.2019

Eröffnung Neubau Hochschule Luzern

An der Hochschule Luzern – Design & Kunst gestalten Studierende, Dozierende und For-schende die Zukunft; seit diesem Herbst erstmals alle am selben Ort. An der Eröffnung am 30. November 2019 können Jung und Alt die neuen Werkstätten und Ateliers in der Viscosi-stadt in Emmenbrücke besichtigen und selber Hand anlegen. Parallel dazu finden die Info-Tage für Studieninteressierte statt. Im Fokus stehen neue Bachelor- und Masterangebote.

An der Hochschule Luzern – Design & Kunst gestalten Studierende, Dozierende und For-schende die Zukunft; seit diesem Herbst erstmals alle am selben Ort. An der Eröffnung am 30. November 2019 können Jung und Alt die neuen Werkstätten und Ateliers in der Viscosi-stadt in Emmenbrücke besichtigen und selber Hand anlegen. Parallel dazu finden die Info-Tage für Studieninteressierte statt. Im Fokus stehen neue Bachelor- und Masterangebote.

Es ist geschafft! Seit diesem Herbst sind alle Studienrichtungen der Hochschule Luzern – Design & Kunst in der 745 Viscosistadt in Emmenbrücke vereint. Hier finden Designerinnen, Filmschaffende, Künstler und Forscherinnen die idealen Bedingungen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Das neue Gebäude wird am Samstag, 30. November 2019 mit einem Tag der offenen Tür für die Bevölkerung und Interessierte eröffnet. Im Zentrum des öffentlichen Anlasses stehen die Ateliers und Werkstätten. Mitmachen und selbst ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht. Interessierte können beispielsweise Textilien zum Leuchten bringen, aus Steinen verschiedene Farben gewinnen und erleben, wie Studierende Animationsfiguren Leben einhauchen oder ihre Filme vertonen.

Für den Neubau, der direkt ans 2016 eröffnete Hochschulgebäude anschliesst, sind die renommierten Basler Architekten von Harry Gugger Studio verantwortlich. Das Vorprojekt stammt vom Luzerner Architekten Till Huggler, umgesetzt wurde das Projekt von TGSbauökonomen. Der Neubau umfasst rund 10'000 Quadratmeter Nutzfläche, verteilt auf fünf Stockwerke; inklusive Dachterrasse, dreizehn Werkstätten – von Holz-, über Metall- bis zu Textil-Werkstätten – sowie die landesweit einzigartige Pigment- und Farbstoffsammlung im «Raum für Farben» als Teil des schweizerischen Materialarchivs.

Hochschule Luzern und Texaid erforschen, wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann (c) Tina Tomovic
Texcycle Herstellung Garn für Prototyp.
06.11.2019

Vom alten Pulli zum neuen Teppich

Hochschule Luzern und Texaid erforschen, wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann

Über ein Drittel der gesammelten Altkleider können höchstens noch als Putzlappen oder Reisswolle wiederverwendet werden. Texaid und Forschende der Hochschule Luzern wollen den textilen Kreislauf nun weiter schliessen. Es hat sich gezeigt: Aus Alttextilien lassen sich Garn und Vlies für neue Teppiche und Dämmstoffe herstellen.

Hochschule Luzern und Texaid erforschen, wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann

Über ein Drittel der gesammelten Altkleider können höchstens noch als Putzlappen oder Reisswolle wiederverwendet werden. Texaid und Forschende der Hochschule Luzern wollen den textilen Kreislauf nun weiter schliessen. Es hat sich gezeigt: Aus Alttextilien lassen sich Garn und Vlies für neue Teppiche und Dämmstoffe herstellen.

Texaid sammelt in der Schweiz jährlich rund 37 000 Tonnen Altkleider und sorgt dafür, dass diese ökologisch sinnvoll wiederverwendet werden. 30 Prozent der gesammelten Textilien sind in zu schlechtem Zustand, um sie als Secondhand-Kleidung weiterzutragen – Tendenz steigend, da der Trend hin zu billigen und billig produzierten Kleidern anhält. Die Frage war: Lassen sich diese Textilien hochwertig recyceln? Forscherinnen und Forscher der Hochschule Luzern und Texaid entwickelten Methoden, um die Altkleidung in der Schweiz zu einem groben Garn zu verspinnen, das sich gut für Teppiche eignet. Aus den kürzeren Fasern und sogar aus dem Staub, der beim Reissen der Stoffe entsteht, stellten Designforscher und Materialforscherinnen Prototypen her, die beispielsweise zur Schalldämmung genutzt werden könnten.

Prozesse analysiert, Anwendungen optimiert

Texaid verfolgt den «Close the Loop»-Ansatz: Sie will textile Kreisläufe nachhaltig und ganzheitlich schliessen und für den Rohstoff aus Altkleidern neue und auch höherwertige Verwendungen finden. Sie hat dafür das Projekt «Texcycle» ins Leben gerufen, eine Zusammenarbeit von Texaid, der Hochschule Luzern und Coop, gefördert durch Innosuisse.

Eine designgetriebene Forschung bot die Möglichkeit, die hochkomplexe Nachhaltigkeitsproblematik der textilen Kreisläufe neu anzugehen. Dafür mussten die Forschenden folgende Fragen beantworten: Welche textilen Materialien liegen nach heutigen Sortiermöglichkeiten der Altkleideraufbereitung vor? Wie lassen sie sich auf welche Art und Weise neu verarbeiten? Wie könnte eine Produktepalette mit neu gewonnenen Materialien aus Alttextilien aussehen?

Nicht nur nach Kleidungsart, sondern auch nach Material trennen

In einem ersten Schritt analysierten die Forscherinnen und Forscher die Prozesse der Altkleideraufbereitung und optimierten sie für neue Anwendungen. «Bisher werden die gesammelten Kleider nach Kleidungsart – z.B. Männerhemd, Damenhose, Mantel – sortiert», erklärt Anna Pehrsson, Recycling Solutions Specialist bei Texaid. Für eine bessere Weiterverwendung spielt aber das Material der Kleidung eine grössere Rolle; nach diesen Kriterien wird derzeit kaum getrennt.

Derzeit wird ein nicht mehr tragbarer Pullover aus Baumwolle zu Putzlappen verarbeitet, obwohl sein Material in hochwertigen Produkten gefragt wäre. Das wollen die Forscherinnen und Forscher ändern. «Wir haben vorgeschlagen, sechs Materialkategorien einzuführen», sagt Brigitt Egloff, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Departement Design & Kunst. So liessen sich beispielsweise Produkte mit einem hohen Baumwollanteil gesondert sortieren. Denn je reiner ein Material ist, umso leichter lassen sich Weiterverwendungsmöglichkeiten finden.

Teppichprototyp

In der Wollspinnerei Huttwil AG wurden Materialien zu Faden versponnen. Dabei stellte sich heraus, dass die besten Resultate erzielt werden, wenn das recycelte Material aus den Altkleidern mit Wollabfällen aus der Spinnerei kombiniert wird. So lässt sich ein 100%-Recycling-Garn herstellen und der grobe Faden zu Teppichen weiterverarbeiten. Erste Prototypen sehen vielversprechend aus.

Recycelte Kleidung als Dämmmaterial

Auch die Designforscher von Design & Kunst und die Materialforscher des Departements Technik & Architektur können erste Prototypen vorweisen. Sie nutzten die kurzen Fasern zur Herstellung von Vlies, einer losen, nicht gewebten Verbindung von Fasern, und entwickelten verschiedene Anwendungsmöglichkeiten als Dämmmaterialien. Diese können vor allem im Bereich der Schalldämmung von Innenräumen oder von Fassaden Verwendung finden. Eine Schwierigkeit dabei: «Die technischen Anforderungen an Bauprodukte in der Architektur haben strenge Auflagen und Normen zu erfüllen. Gegensätzliches trifft bei Bekleidung oder textilen Ausstattungen zu», sagt Materialforscherin Susanne Triller und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Departement Technik & Architektur. Damit das Material im Bau verwendet werden darf, muss bewiesen sein, dass es schadstofffrei ist und als nicht brandgefährlich zertifiziert werden kann.

In einem Folgeprojekt könnten nun Wege gefunden werden, aus Alttextilien auch feine Garne zu spinnen – so fein, dass aus ihnen wieder neue Kleider hergestellt werden können.

Vita Tertia Haus Limone: Mitmenschliche Pflege in heimeliger Atmosphäre © drapilux
Gemütliche Sitzecken laden zum gemeinsamen Austausch ein.
06.11.2019

Vita Tertia Haus Limone: Mitmenschliche Pflege in heimeliger Atmosphäre

Offenburg - Der Umzug in ein Pflegeheim bedeutet einen großen Umbruch im Leben des älteren Menschen. Er verlässt nicht nur das gewohnte Zuhause, sondern begibt sich auch in die Betreuung durch andere. Ein ganzheitliches Pflege- und Einrichtungskonzept kann diesen Übergang erleichtern, wie das vollstationäre Pflegeheim Haus Limone von Vita Tertia in Offenburg beweist.

Offenburg - Der Umzug in ein Pflegeheim bedeutet einen großen Umbruch im Leben des älteren Menschen. Er verlässt nicht nur das gewohnte Zuhause, sondern begibt sich auch in die Betreuung durch andere. Ein ganzheitliches Pflege- und Einrichtungskonzept kann diesen Übergang erleichtern, wie das vollstationäre Pflegeheim Haus Limone von Vita Tertia in Offenburg beweist.

„Wir arbeiten hier als erstes Pflegeheim Deutschlands nach dem französischen Konzept der Humanitude, der zuwendungsorientierten Pflege“, erzählt Sandra Greiner, Leiterin des Haus Limone. Der von Yves Gineste und Rosette Mariscotti entwickelte Ansatz erfreut sich in Frankreich und französischsprachigen Ländern großer Beliebtheit, ist in Deutschland jedoch noch relativ unbekannt. Grundlage des Konzepts ist die Philosophie, dass der Mensch die Beziehung zu anderen Menschen braucht, um sich selbst als Mensch erfahren zu können. Entsprechend steht die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehung im Vordergrund, ausgedrückt durch die Art mit jemandem zu sprechen, jemanden anzusehen und zu berühren. „Das bedeutet zum Beispiel, dass wir morgens mit vorsichtigen Berührungen wecken und dabei auch beachten, wie der Bewohner in der Nacht geschlafen hat“, erläutert die Heimleitung. Das Haus Limone hat sich zum Ziel gesetzt, auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner einzugehen, ihnen die Entscheidungsfreiheit zu lassen und eine alltagsbegleitende Betreuung anzubieten. Zudem sollen die Bewohner so viel und so lange wie möglich selbstständig bleiben. Dazu Sandra Greiner: „Statt den älteren Menschen zu bevormunden und ihm unnötig Aufgaben abzunehmen, geben wir ihm Zeit, die Dinge selbst zu tun. Dann dauert das Anziehen halt mal etwas länger.“

Als wichtigen Teil zwischenmenschlicher Beziehungen bietet das Haus Limone viele Möglichkeiten des Miteinanders an. So gibt es Gruppenräume und einen hellen Raum der Begegnung, der allen offen steht. Hier können die Bewohner mit ihrem Besuch zusammensitzen und ihren Geburts- oder auch Hochzeitstag feiern. Ergänzend gibt es ein breites Aktivitäten-Angebot. Besonders gut kommt das wöchentliche Bingo an und beim Besuch eines Musikers wird regelmäßig das Tanzbein geschwungen. Beliebt sind auch die altersübergreifenden Begegnungen mit dem Kindergarten des benachbarten Montessori-Zentrums. Im Rahmen dieser Kooperation kommt regelmäßig eine Gruppe Kinder im Haus Limone vorbei oder einige der Bewohner besuchen den Kindergarten. „Wir wollten eine Umgebung schaffen, in der Senioren eine neue Heimat finden können“, weiß Sandra Greiner.

Textilien schaffen farbenfrohes Wohlfühlambiente

Die Einrichtung des Hauses unterstützt den Pflegeansatz. Die Leitidee war, einen Ort mit familiärer Atmosphäre zu schaffen, an dem sich der ältere Mensch wohlfühlt. Um das Haus kleingliedriger zu gestalten, sind die 45 Einzelzimmer in drei Wohnbereiche mit je 15 Zimmern unterteilt: Arta, Deia und Inca, benannt nach drei kleinen Orten auf Mallorca. Ein jeweils in sich abgestimmtes Farbkonzept unterscheidet die einzelnen Bereiche. Auch Textilien wie Vorhänge und Bezugsstoffe tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei. Die Entscheidung fiel auf Stoffe von drapilux. „Überzeugt hat uns die Strapazierfähigkeit sowie die Ausstattung der Textilien mit intelligenten Zusatzfunktionen“, schildert Sandra Greiner. Alle Artikel des Emsdettener Herstellers sind flammhemmend (drapilux flammstop) und können zusätzlich eine luftreinigende (drapilux air), antibakterielle (drapilux bioaktiv) oder akustische (drapilux akustik) Funktion haben.

Als Bezugsstoff für die Möbel wurden drei verschiedene Kolorits des Artikels drapilux 107 gewählt, passend zum jeweiligen Farbkonzept des Bereiches. Ausgestattet ist der Stoff mit der Zusatzfunktion drapilux air. Dank dieser werden schlechte Gerüche permanent abgebaut, sodass das Textil zu einer frischen Raumluft beiträgt. Auch die Vorhänge in den Arta-Zimmern sind mit dieser Funktion ausgestattet. Hier hängt drapilux 101, ein semitransparenter Faux-Uni in leuchtendem Pink vor den Fenstern. In den beiden anderen Bereichen kommt drapilux 102 zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen blickdichten Faux-Uni, der mit drapilux all in one ausgestattet ist. Diese Funktion kombiniert die luftreinigende Eigenschaft von drapilux air mit der antibakteriellen Wirkung von drapilux bioaktiv. Letztere bekämpft bis zu 99 Prozent der Bakterien auf dem Textil. Im Bereich Deia bringt der Stoff in frischem Grün Farbe in die Zimmer, während er in den Inca-Zimmern in freundlichem Gelb nicht nur für gute Luft, sondern auch gute Laune sorgt.
Die Reaktionen der Bewohner und Besucher zeigen, dass die Leitidee erfolgreich umgesetzt wurde. „Das Erste, was die meisten sagen, ist, dass es gar nicht aussähe wie in einem Pflegeheim, sondern viel mehr wie in einem Hotel“, freut sich Sandra Greiner. Auch das Gesamtkonzept überzeugt: Alle Plätze des im März 2018 eröffneten Hauses sind belegt, und es gibt Wartelisten.

Quelle:

schönknecht : kommunikation
gesellschaft für public relations und marketing mbh

Foto: W. Schmidt
05.11.2019

Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie spürt Konjunkturflaute

Branchenverband vti übt Kritik an EU und Bundesregierung

Branchenverband vti übt Kritik an EU und Bundesregierung

„Dieser Tage wird allenthalben an den Mauerfall vor 30 Jahren und den damit verbundenen Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland erinnert. Für unsere Branche begann damals bekanntlich eine äußerst kritische Phase; viele hielten sie nicht für überlebensfähig. Heute können wir mit einem gewissen Stolz feststellen, dass die jungen Bundesländer neben Bayern, Baden-Württemberg und NRW zu den vier großen deutschen Textilregionen gehören.“  Das äußerte Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), anlässlich des  10. Branchentages Erzgebirge-Vogtland, der am Montag, 4. November 2019, im vti-Mitgliedsunternehmen C. H. Müller GmbH in Heinsdorfergrund bei Reichenbach/V. stattfand. Bei dem Treffen, zu dem sich rund 60 Textilunternehmer und – forscher, Mitglieder des Bundes- und des Landtages sowie Vertreter aus Kommunen versammelten, ging es u. a. um die Entsorgung und das Reycling textiler Abfälle, um die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie um Möglichkeiten der Kooperation sächsischer Textilfirmen mit potenziellen Partnern in Afrika.  
 
Wie der vti-Hauptgeschäftsführer weiter ausführte, sind von den gegenwärtig 16.000 Beschäftigten der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsbranche mehr als 5.000 in den rund 90 kleinen und mittelständischen Unternehmen der traditionsreichen Textilregion Erzgebirge-Vogtland tätig: „Damit verzeichnen wir in diesem Landstrich die höchste Dichte an  textilen Produktions-, Forschungs- und Bildungskapazitäten in unserem Verbandsgebiet. Unsere flexibel agierenden Firmen verfügen über ein hohes Innovationspotenzial; viele von ihnen exportieren weltweit. Mit einem Exportanteil von durchschnittlich 45 Prozent sind sie den gegenwärtig negativen Entwicklungen in der globalen Wirtschaft extrem ausgesetzt. Hinzu kommt der sich im Inland vollziehende Strukturwandel in der Automobilindustrie und deren Zulieferbranchen, der bei einigen Herstellern von Technischen Textilien zumindest vorübergehend mit erheblichen Umsatzeinbußen einhergeht. Erfreulich ist, dass unsere Bekleidungssparte in den nach den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Umsatzplus von rund fünf Prozent verzeichnet. Allerdings macht sie nur zirka zehn Prozent der Gesamtkapazitäten unserer Branche aus. Die Textilsparte liegt hingegen liegt nach unseren vorläufigen Schätzungen um reichlich fünf Prozent unter dem Ergebnis im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aller Voraussicht nach werden wir im laufenden Jahr den 2018 erwirtschafteten Gesamtumsatz von 1,87 Mrd. Euro nicht erreichen können.“
 
Angesichts dieser Entwicklungen hatte vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner bereits im Vorfeld des Branchentages seine wiederholt geäußerte Kritik am Russland-Embargo der EU bekräftigt. „Derartige Maßnahmen schaden der heimischen Wirtschaft und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte der Inhaber der Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin. Er bezeichnete die mit den Embargomaßnahmen einhergegangene Schwächung des Rubels und das geschwundene Vertrauen auf Seiten der angestammten Partner im Osten als Hauptursachen für die dramatischen Einbrüche der deutschen Textilexporte in die Russische Föderation: „Vor dem Embargo – also bis ins Jahr 2013 – hat die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie jährlich Waren im Wert von nahezu 1 Milliarde Euro nach Russland verkauft. 2018 beliefen sich die Russland-Exporte der deutschen Textilindustrie auf rund 684 Millionen Euro, damit liegen wir um rund ein Drittel unter dem Ausgangswert.“  
 
Ein anderes Beispiel für die verhängnisvolle politische Einflussnahme auf die Wirtschaft seien die im Zuge der deutschen Energiewende entstandenen exorbitant hohen Energiekosten: „Die für 2020 angekündigte EEG-Umlage bringt uns Textilproduzenten erneut zusätzliche Belastungen und schwächt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit einem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zu den Netzentgelten und einer grundlegende Reform der EEG-Umlage könnte die Bundesregierung in der Tat – und nicht nur mit Worten - beweisen, dass ihr am heimischen Mittelstand gelegen ist. Hinzu kommen perspektivisch weitere erhebliche Kosten für die Finanzierung des im Gesetzgebungsverfahren befindlichen Klimapaketes.“

Weitere Informationen:
vti
Quelle:

Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V.

© drapilux
22.10.2019

drapilux Modische Kontraste: drapilux 195 02

Textilien sind untrennbarer Teil des Interieurs, denn sie geben einem Raum Atmosphäre und eine gute Akustik. Doch welcher Stoff ist für welchen Zweck am besten geeignet?
Die drapilux-Empfehlung dieses Monats ist Artikel 195 02 und richtet sich an klassische und moderne Hotels.

Textilien sind untrennbarer Teil des Interieurs, denn sie geben einem Raum Atmosphäre und eine gute Akustik. Doch welcher Stoff ist für welchen Zweck am besten geeignet?
Die drapilux-Empfehlung dieses Monats ist Artikel 195 02 und richtet sich an klassische und moderne Hotels.

Modische Kontraste: drapilux 195 02

Ungleiche Begegnung: In breiten Streifen treffen bei diesem Deko trendiges Curry, Puderrosa oder Coral sowie klassische Aqua- und kühle Grautöne auf sehr zurückgenommene Natur- und Grautöne. Der zarte Farb- und Strukturverlauf von hell nach dunkel unterstützt die Gegenüberstellung der ungleichen Flächen. Im Ganzen ergibt sich so ein Stoff, der sich in die Farbwelt einer modernen Inneneinrichtung fügt und gleichzeitig frische, leuchtende Akzente setzt. Insgesamt stehen acht Kolorits zur Wahl. Da der Artikel auf einer weißen Kette gewebt wird, besteht außerdem die Möglichkeit, nach Kundenwunsch eigene Ideen in relativ geringen Mindestmengen umzusetzen.

 

Weitere Informationen:
drapilux
Quelle:

schönknecht : kommunikation

Foto: STFI
17.10.2019

futureTEX Ergebnisse bieten Potenziale für die Textilindustrie

Die neue Bundesagentur für Sprunginnovationen in Leipzig bezeichnet disruptive Technologien und Produkte, die die Märkte von Deutschland aus revolutionieren sollen, als High Potentials – kurz HiPos. In Chemnitz werden diese HiPos für die Textilindustrie 4.0, insbesondere für die Herstellung von Technischen Textilien, im Forschungsprojekt futureTEX entwickelt. Regelmäßig treffen sich die Unternehmer und FuE-Leiter aus den 180 Mitgliedsfirmen des Konsortiums zum KompetenzFrühstück, um über Synergien in der Umsetzung der Forschungsresultate zu diskutieren.

Die neue Bundesagentur für Sprunginnovationen in Leipzig bezeichnet disruptive Technologien und Produkte, die die Märkte von Deutschland aus revolutionieren sollen, als High Potentials – kurz HiPos. In Chemnitz werden diese HiPos für die Textilindustrie 4.0, insbesondere für die Herstellung von Technischen Textilien, im Forschungsprojekt futureTEX entwickelt. Regelmäßig treffen sich die Unternehmer und FuE-Leiter aus den 180 Mitgliedsfirmen des Konsortiums zum KompetenzFrühstück, um über Synergien in der Umsetzung der Forschungsresultate zu diskutieren.

Weitere Informationen:
futureTex
Quelle:

P3N MARKETING GMBH

(c) Covestro
16.10.2019

Covestros INSQIN® hilft der Autoindustrie, für die Passagiere von morgen zu planen

Die Automobilindustrie setzt auf Innovationen als Treiber für zukünftiges Wachstum. Die INSQIN® Technologie von Covestro trägt dazu bei, Qualität, Design und Funktionalität der Fahrzeuginnenausstattung zu steigern, um sicherzustellen, dass Kunden und OEM-Partner zukunftssichere Technologielösungen anbieten können, die ein Höchstmaß an Stil und Komfort gewährleisten.

Die Automobilindustrie setzt auf Innovationen als Treiber für zukünftiges Wachstum. Die INSQIN® Technologie von Covestro trägt dazu bei, Qualität, Design und Funktionalität der Fahrzeuginnenausstattung zu steigern, um sicherzustellen, dass Kunden und OEM-Partner zukunftssichere Technologielösungen anbieten können, die ein Höchstmaß an Stil und Komfort gewährleisten.

Mobilitätstrends wie Elektroautos und Carsharing sowie die Verschärfung von Vorschriften zu VOC-Emissionen und Nachhaltigkeit definieren die Rolle und Funktion von Fahrzeuginnenräumen neu. Mit INSQIN® können jetzt eine Vielzahl von beschichteten Textilien und neuen Materialien verwendet werden, um ein stilvolles Fahrerlebnis zu schaffen. Die wasserbasierte Polyurethan-Technologie ermöglicht flexible, anpassungsfähige und haltbare Beschichtungen mit einem erstklassigen Erscheinungsbild. Diese einzigartigen Produktmerkmale unterstützen die Leistung auch in den dünnsten Schichten.

 

Weitere Informationen:
Covestro
Quelle:

Covestro

Eine Teilnehmerin arbeitet während der Workshop Phase an einer smarten Tasche, welche mit Leuchtmitteln ausgestattet ist. (c) Hochschule Niederrhein
02.10.2019

Textilstudierende beschäftigen sich mit Digitalisierung der Textilindustrie

Mönchengladbach - Wie sieht die Zukunft der Bekleidungs- und Textilindustrie aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die 120 Studierenden und Auszubildenden bei der ersten Summer School unter dem Motto „Digitizing the Fashion Supply Chain“, welche vom 23. bis 25. September in der Textilakademie NRW stattfand. Ob digitale Produktentwicklung, Transparenz in der Lieferkette oder Smart Textiles – die Studierenden und Auszubildenden beschäftigen sich mit Themenfeldern, die die Bekleidungs- und Textilindustrie aktuell revolutionieren.

Mönchengladbach - Wie sieht die Zukunft der Bekleidungs- und Textilindustrie aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die 120 Studierenden und Auszubildenden bei der ersten Summer School unter dem Motto „Digitizing the Fashion Supply Chain“, welche vom 23. bis 25. September in der Textilakademie NRW stattfand. Ob digitale Produktentwicklung, Transparenz in der Lieferkette oder Smart Textiles – die Studierenden und Auszubildenden beschäftigen sich mit Themenfeldern, die die Bekleidungs- und Textilindustrie aktuell revolutionieren.

Gastgeber waren die Wilhelm-Lorch-Stiftung der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) und das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Die Summer School wurde anlässlich des Jubiläums der Wilhelm-Lorch-Stiftung „30 Jahre Förderpreise“ zur Förderung junger Talente der Textil- und Bekleidungsbranche durchgeführt.

„Digitalisierung krempelt unsere Branche um. Die Chancen, die sich daraus ergeben, müssen für Produktqualität, Kundennähe und Kundenbindung, höhere Transparenz und Nachhaltigkeit genutzt werden“, sagt Dr. Maike Rabe, Professorin für Textilveredlung und Ökologie und eine der Organisatorinnen der Summer School. Die Teilnehmenden erhielten bei Workshops und Diskussionsrunden mit Professionals Einblicke in Designprozesse, Technologie und Management von Heute und Morgen. Mit Hilfe digitaler Tools wurden 3D-Gestricke realisiert, Shopkonzepte erstellt, Customer Journeys betrachtet oder Lösungen für eine nachhaltige Lieferkette gesucht. Ein weiteres Highlight war ein Designworkshop, in dem aus Alttextilien ästhetische textile Objekte erzeugt wurden – natürlich mit Einsatz moderner digital angesteuerter Anlagen wie einem Laser oder einer Multifunktionsstickmaschine.

Den Abschluss bildete der Masterkongress, in dem Preisträger der Wilhelm-Lorch-Stiftung 2019 und Master-Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik in erstklassigen Vorträgen neue Produkte, Designs, Shopkonzepte oder die Ergebnisse wissenschaftlichen Studien präsentierten.

Quelle:

Hochschule Niederrhein

mtex+ startete Nachwuchswettbewerb „TexCycle Award mtex+ 2020“ (c) mtex+, Ulf Schulz
1. Preis Birke Weber und Svenja Wallenstein
02.10.2019

mtex+ startete Nachwuchswettbewerb „TexCycle Award mtex+ 2020“

  • 8. Fair & Convention for Hightech Textiles erstmals in attraktivem Ambiente in der Chemnitzer City

Die am 9./10. Juni 2020 in Chemnitz stattfindende 8. mtex+ „Fair & Convention for Hightech Textiles“ hat für Studierende, Auszubildende und Absolventen der Fachgebiete Textil, Textiltechnik sowie Textil- und Modedesign den Wettbewerb „TexCycle Award mtex+ 2020“ ausgeschrieben. Gefragt sind tragfähige Ideen für umweltbewusstes und wirtschaftlich nachhaltiges Handeln zum Themenkreis Recycling - Upcycling – Downcycling von Textilien aller Art.

  • 8. Fair & Convention for Hightech Textiles erstmals in attraktivem Ambiente in der Chemnitzer City

Die am 9./10. Juni 2020 in Chemnitz stattfindende 8. mtex+ „Fair & Convention for Hightech Textiles“ hat für Studierende, Auszubildende und Absolventen der Fachgebiete Textil, Textiltechnik sowie Textil- und Modedesign den Wettbewerb „TexCycle Award mtex+ 2020“ ausgeschrieben. Gefragt sind tragfähige Ideen für umweltbewusstes und wirtschaftlich nachhaltiges Handeln zum Themenkreis Recycling - Upcycling – Downcycling von Textilien aller Art. Die Bewerber können zurückgreifen auf Ergebnisse von Projektarbeiten oder Praktika ab 2016.  „Damit knüpfen wir an den 2018/2019 vom Sachsen!Textil e. V., Chemnitz, und dem Branchenverband Plauener Spitze und Stickereien e. V. veranstalteten TexCycle-Nachwuchswettbewerb an. Zudem unterstützen der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) und weitere Partner den Contest“, erläutert Messechef André Rehn. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020; die Preisverleihung erfolgt während der Eröffnungsveranstaltung der 8. mtex+. 

Die mtex+ schärft ihr Profil und wechselt ab 2020 in eine attraktive Umgebung - das neue Carlowitz Congresscenter in der Chemnitzer City.  „Aus meiner Sicht der ideale Ort, um im Zentrum der leistungsstarken mitteldeutschen Industrie- und Forschungsregion neue Ideen, Lösungsansätze und Verfahren zu diskutieren. In moderierten Workshops; mit Experten unterschiedlicher Sparten und anhand der in der Ausstellung präsentierten Exponate“, sagt Michael Bauer, Vize-Vorsitzender des vti-Vorstands und Geschäftsführer der Curt Bauer GmbH, Aue: „Denn: Weder im betrieblichen Alltag noch auf großen Fachmessen haben wir die nötige „Muße“ für solch ein entspanntes fachübergreifendes Brainstorming wie zur eigens dafür konzipierten mtex+. Aussteller und Fachbesucher profitieren gleichermaßen davon.“  

Zu den Fotos:

  • Den 1. Preis beim unlängst beendet Wettbewerb um den TexCycle Award 2019“ erhielten Birke Weber (l.), und Svenja Wallenstein, HTW Berlin, für ihre aus Faserresten geschaffenen Versandpackungen mit dem Titel „Fasermarmor“
  • Den 2. Rang belegte Laura del Giudice, Hochschule Reutlingen, die aus Schnittresten filigrane Spitzen angefertigt hatte.
  • Drittplatzierte sind Julia Hahn (im Bild) und Susanne Schmidt, Westsächsische Hochschule Zwickau. Sie entwarfen dekoratives Wohnzubehör aus Spulenrollen, die in Webereien als Abfall entsorgt werden.  (Foto: Markus Schneider).
Quelle:

mtex+ press service + vti-pressedienst

(c) eurolaser
30.09.2019

eurolaser auf der FILTECH 2019

eurolaser zeigt auf der FILTECH, welche Vorteile ein großformatiges Lasersystem bei der Bearbeitung von Filtermaterial bietet. Das Handling des Materials von der Rolle ist besonders komfortabel mit dem eurolaser-eigenen Fördersystem in Kombination mit einer Zuführeinheit. Auf der FILTECH präsentiert eurolaser seinen L-3200 mit einer Tischgröße von 1.800 x 3.200 mm.

eurolaser zeigt auf der FILTECH, welche Vorteile ein großformatiges Lasersystem bei der Bearbeitung von Filtermaterial bietet. Das Handling des Materials von der Rolle ist besonders komfortabel mit dem eurolaser-eigenen Fördersystem in Kombination mit einer Zuführeinheit. Auf der FILTECH präsentiert eurolaser seinen L-3200 mit einer Tischgröße von 1.800 x 3.200 mm.

Großformatige Lasersysteme eignen sich hervorragend zum Schneiden von Filtermaterial. Der berührungslose Prozess gewährleistet eine konstante Schnittqualität ohne Werkzeugverschleiß. Das Tischkonzept mit Absaugung reduziert den Staub und hält das Material gleichzeitig an seinem Platz. Darüber hinaus sorgt der thermische Laserprozess dafür, dass die Schnittkanten beim Schneiden von synthetischen Textilien versiegelt werden und so vor dem Ausfransen geschützt sind. Dadurch wird die anschließende Verarbeitung wesentlich erleichtert. Mit dem Laser sind auch feine Details und filigrane Strukturen möglich, die ein Messer nicht erzeugen kann.

Conveyor – für alle Materialien von der Rolle
Speziell für alle Materialien von der Rolle bietet eurolaser einige Systeme als Conveyor-Ausführung an. Die Oberfläche der Bearbeitungstische besteht bei diesen Systemen aus einem Edelstahl-Stabgeflecht. Sie verfügen über eine automatische Abwickeleinheit als Stoffzuführung. Die Abwickelgeschwindigkeit passt sich dem Einzug des Conveyors und dem sich verringernden Rollendurchmesser an. Für sehr große und schwere Rollen gibt es auch eine angetriebene Abwickeleinheit. Damit der Rollenwechsel schnell und fehlerfrei abläuft, zeigen integrierte Laserprojektionslinien die richtige Position an. Die Restlängenerfassung stellt sicher, dass immer genug Material für den jeweiligen Auftrag auf der Rolle vorhanden ist.

Für noch mehr Flexibilität ist neben dem Laser noch Platz für weitere Werkzeuge oder Module zum Kennzeichnen vorgesehen. Das Bewegungssystem stammt vom Schweizer Weltmarktführer für digitale Cutter ZÜND. Zu den Maschinen gehört auch die Softwaresuite Laserscout, die passend zur Anwendung die richtigen Softwarepakete enthält.

Weitere Informationen:
eurolaser FILTECH
Quelle:

eurolaser GmbH

Foto: Hochschule Niederrhein
27.09.2019

HS Niederrhein: Ausstellung Zeitkolorit stellt Verbindung von Textilien und Chemie dar

Am Sonntag, 29. September, eröffnete im Deutschen Textilmuseum Krefeld die Ausstellung „Zeitkolorit – Mode und Chemie im Farbenrausch“. Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts „Weltbunt“, in dessen Mittelpunkt die historische Farbstoffsammlung der Hochschule Niederrhein steht und das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2020 mit 550.000 Euro gefördert wird. Beteiligt an dem Projekt sind neben dem Textilmuseum und der Hochschule das Museum Schloss Rheydt, die TH Köln und die TU Dresden.

Am Sonntag, 29. September, eröffnete im Deutschen Textilmuseum Krefeld die Ausstellung „Zeitkolorit – Mode und Chemie im Farbenrausch“. Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts „Weltbunt“, in dessen Mittelpunkt die historische Farbstoffsammlung der Hochschule Niederrhein steht und das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2020 mit 550.000 Euro gefördert wird. Beteiligt an dem Projekt sind neben dem Textilmuseum und der Hochschule das Museum Schloss Rheydt, die TH Köln und die TU Dresden.

Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf Damenmode der 1850 bis 1930er Jahre mit einem ganz besonderen Fokus: „Wir bringen Textilien und Chemie zusammen“, sagt Annette Schieck, Leiterin des Textilmuseums. „Das ist für Textil-Ausstellungen sehr ungewöhnlich.“ Die Chemie vertritt Professor Dr. Jürgen Schram von der Hochschule Niederrhein, Projektleiter bei Weltbunt und Bewahrer der historischen Farbstoffsammlung der Hochschule.

Diese ist ein besonderer Schatz, den die Hochschule Niederrhein seit Jahrzehnten bewahrt und der seinen Ursprung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat, als die synthetischen Farbstoffe entstanden und zu einem wahren Farbenrausch führten. Doch zunächst galt es, die Applikation der Farben auf die Textilien zu testen und zu erforschen. Das geschah an der damaligen Färberei- und Appreturschule, die 1883 gegründet wurde. 1896 zog die Schule in die Adlerstraße, wo bis heute der Fachbereich Chemie der Hochschule Niederrhein untergebracht ist.

Weitere Informationen:
Hochschule Niederrhein
Quelle:

Hochschule Niederrhein

 50. Ausgabe: Heimtextil feiert ein halbes Jahrhundert Weltleitmesse (c) Messe Frankfurt Exhibition GmbH
25.09.2019

50. Ausgabe: Heimtextil feiert ein halbes Jahrhundert Weltleitmesse

  • Die Heimtextil feiert Jubiläum: Vom 7. bis 10. Januar 2020 versammelt die Fachmesse zum 50. Mal die weltweite Wohntextilbranche in Frankfurt am Main.

Mit einer großen Jubiläumsparty, einem Showcase, der Designklassiker aus den vergangenen Dekaden in Szene setzt, einem Jubiläumsfilm und weiteren Aktionen blickt die Heimtextil auf das zurückliegende halbe Jahrhundert seit der ersten Ausgabe 1971 zurück.

  • Die Heimtextil feiert Jubiläum: Vom 7. bis 10. Januar 2020 versammelt die Fachmesse zum 50. Mal die weltweite Wohntextilbranche in Frankfurt am Main.

Mit einer großen Jubiläumsparty, einem Showcase, der Designklassiker aus den vergangenen Dekaden in Szene setzt, einem Jubiläumsfilm und weiteren Aktionen blickt die Heimtextil auf das zurückliegende halbe Jahrhundert seit der ersten Ausgabe 1971 zurück. „50 Ausgaben im Laufe von fünf Jahrzehnten sind im schnelllebigen, weltweiten Messewesen ein selten erlebtes Phänomen und bedeuten eine schiere Ewigkeit“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Wie kaum eine andere Messe steht die Heimtextil für Produktvielfalt, internationale Größe und unangefochtene Marktführerschaft im textilen Sektor. Als Design-Schau erfindet sie sich immer wieder neu, präsentiert heute wie damals den State of the Art in Sachen Wohntrends und macht die Einrichtungsthemen von morgen erlebbar.“

Große Jubiläumsfeier am Messemittwoch

Zum Höhepunkt der Feierlichkeiten lädt die Messe Frankfurt Aussteller und Besucher zur großen Party „Heimtextil @ Night“ am Mittwoch, 8. Januar 2020, in die Halle 11.1 ein. Verbunden mit einer besonderen Aufmerksamkeit heißt die Heimtextil Aussteller der ersten Stunde willkommen. Im Rahmen der Feier präsentiert die Messe Frankfurt einen Heimtextil Internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien Frankfurt am Main, 7. bis 10. Januar 2020 Jubiläumsfilm mit Rückblick auf frühere Heimtextil-Ausgaben sowie Musik-Acts der letzten fünf Jahrzehnte.

In der Halle 9.0 setzt die Heimtextil auf einer Showcase-Fläche Design-Klassiker der vergangenen 50 Messe-Editionen in Szene. Hier lädt die Messe zu einer Zeit- und Entdeckungsreise durch fünf Jahrzehnte Heimtextil-Geschichte ein. Die Inszenierung ist angelehnt an Editorials von Interior-Magazinen. Vier gestaltete Räume greifen Farben, Formen, Möbel und Designobjekte der vergangenen Dekaden auf. Ergänzt wird der Showcase durch ein Café, das in Kooperation mit Schöner Wohnen – Europas größtem Wohnmagazin – realisiert wird.

Exklusives Angebot: Jubiläums-Schal im Heimtextil-Look

Zum Jubiläum legt die Heimtextil ein textiles Accessoire aus eigener Kreation auf: einen Schal im Look der aktuellen Messe-Kampagne. Der Schal in der Unisex-Farbkombination Petrol, Türkis und Flieder wird während der Messe Ausstellern und Besuchern zum Kauf angeboten.

Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH