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Dagsmejan
05.10.2018

Dagsmejan - High-Tex Start-up aus St. Gallen lanciert die “Stay Warm”-Produktlinie

Das nächste Kapitel der Pyjama-Revolution
„Die richtige Temperatur“ ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für einen guten Schlaf. Rund einem Drittel der Schweizer ist eher zu kühl während der Nacht und gerade im Herbst, wenn die Nächte wieder länger und frischer werden, kann leichtes Frösteln unsere Schlafqualität empfindlich stören.

Das nächste Kapitel der Pyjama-Revolution
„Die richtige Temperatur“ ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für einen guten Schlaf. Rund einem Drittel der Schweizer ist eher zu kühl während der Nacht und gerade im Herbst, wenn die Nächte wieder länger und frischer werden, kann leichtes Frösteln unsere Schlafqualität empfindlich stören.

Darum hat Dagsmejan, das Sleepwear Start-up aus St. Gallen, die „Stay Warm“-Produktlinie entwickelt – für angenehme Wärme ohne je zu überhitzen. Der neu entwickelte Stoff der „Stay Warm“-Produktlinie kombiniert das Beste, was natürliche Fasern bieten können: High-Tech Tencel für hohe Atmungsaktivität und Geschmeidigkeit und ultra-feine Merino-Wolle für perfekte Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung. Und durch ein spezielles Strickverfahren bleibt der NattWarm-Stoff leicht und fein – wohlige Wärme, ohne je zu überhitzen. „Unsere Stay Warm Produktlinie ist rund 50% leichter als ein sperriges Baumwoll-Pyjamas mit vergleichbaren Wärmeeigenschaften“, so Catarina Dahlin, Inhaberin von Dagsmejan, „ideal für federleichten Schlafkomfort im Bett.

Die Stay Warm Produkt-Linie ist ab Oktober in den führenden Schweizer Schlaf- & Betten-Fachgeschäften, in ausgewählten Wellness Ressorts sowie über den Webshop von Dagsmejan (www.dagsmejan.ch) erhältlich.

Weitere Informationen sowie den kompletten Artikel finden Sie in der PDF.

Weitere Informationen:
Schlafbekleidung Smart textiles
Quelle:

Dagsmejan

Dissertation and Creativity Award of the German Textile Machinery Foundation 2018 to go to Aachen (c) VDMA. Eric Otto, Susanne Fischer, Dr. Benjamin Weise, Peter D. Dornier (Vorsitzender Walter Reiners-Stiftung), Alon Tal, Jan Merlin Abram (v.l.n.r.)
01.10.2018

Förderpreis Dissertation und Kreativitätspreis der Stiftung des Deutschen Textilmaschinenbaues 2018 gehen nach Aachen

Der Verband des deutschen Maschinenbaus VDMA hat Absolventen des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University zweifach prämiert – mit dem Förderpreis Dissertation und dem Kreativitätspreis der Walter Reiners-Stiftung des Deutschen Textilmaschinenbaues 2018. ITA-Alumnus Dr. Benjamin Weise wurde mit dem Dissertationspreis für die Entwicklung neuartiger Fasern zur Speicherung elektrischer Ladung ausgezeichnet. Die ITA-Studenten Jan Merlin Abram und Aalon Tal wurden für ihren Leitfaden zur 4D-Produktgestaltung mit dem Kreativitätspreis prämiert.

Der Verband des deutschen Maschinenbaus VDMA hat Absolventen des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University zweifach prämiert – mit dem Förderpreis Dissertation und dem Kreativitätspreis der Walter Reiners-Stiftung des Deutschen Textilmaschinenbaues 2018. ITA-Alumnus Dr. Benjamin Weise wurde mit dem Dissertationspreis für die Entwicklung neuartiger Fasern zur Speicherung elektrischer Ladung ausgezeichnet. Die ITA-Studenten Jan Merlin Abram und Aalon Tal wurden für ihren Leitfaden zur 4D-Produktgestaltung mit dem Kreativitätspreis prämiert. Der Dissertationspreis ist mit 5.000 €, der Kreativitätspreis mit einem einjährigen Stipendium von monatlich je 250 € dotiert. Peter D. Dornier, der Stiftungspräsident der Walter-Reiners-Stiftung und Vorsitzende der Geschäftsführung von Lindauer DORNIER, überreichte die Auszeichnungen am 18. September 2018 anlässlich des 18. Textilmaschinenforums im Digital Capability Center in Aachen.

Graphen revolutioniert all-in-one - Supercaps, Reduzierung von Terahertz-Strahlung und Antistatik

In seiner Dissertation „Entwicklung graphenmodifizierter Multifilamentgarne zur Herstellung textiler Ladungsspeicher“ hat Preisträger Dr. Benjamin Weise neuartige Fasern aus Polyamid-6 und Graphen entwickelt und in textile Flächen überführt. Die neu entstandenen Polyamid-Graphen-Fasern weisen eine Vielzahl von Vorteilen auf:

  • Durch hohe Leistungsfähigkeit im Ladungsspeicherbereich sind sie prädestiniert für den Einsatz in Doppelschichtkondensatoren, sog. Supercaps. Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus bieten Supercaps deutlich mehr Leistung und eine längere Lebensdauer. Dank Graphen in der Faser ist es nun erstmals möglich, den Ladungsspeicher direkt in das Textil zu integrieren, ohne dass man dafür einen Akku einnähen muss. Diese neue Faser bietet sich dadurch für den Einsatz in Smart Textiles an, z.B. zukünftig möglich in einem textilen Defibrillator.
  • Die neuen Polyamid-Graphen-Fasern können einfallende elektromagnetische Terahertz-Strahlung auf bis zu 25 % der ursprünglichen Intensität abschwächen. Terahertz-Strahlung bietet u.a. Übertragungsraten von 100 Mbit/sec und ist daher höchst interessant für die hochleistungsfähige Drahtloskommunikation. Die Strahlung könnte jedoch bei großflächiger Anwendung sensible Elektronik wie bspw. in Flugzeugen schädigen. Deshalb ist die Abschirmung der Strahlung von hoher Bedeutung z.B. für die Faserverbundbauteile im Flugzeug, die die Bordelektronik schützen.
  • Ausrüstungen, die Personen gegen eine Gefährdung ihrer Sicherheit und Gesundheit schützen, sollten sich nicht elektrisch aufladen können. Polyamid-Graphen-Fasern sind antistatisch, verhindern dies und daher wichtig z.B. in Sicherheitskleidung oder der persönlichen Schutzausrüstung. 

Das Entwickeln eines Pilotprozesses zu graphenmodifizierten Fasern und die Herstellung von Demonstratoren in der textilen Fläche sind bisher neuartig und der Grund für die Preisverleihung an Dr. Weise. Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften fördert die Europäische Union die Forschung an Graphen im Rahmen des „Graphene Flagship“ mit einer Milliarde Euro (Quelle: http://graphene-flagship.eu/project/Pages/About-Graphene-Flagship.aspx).

Modulare Produktgestaltung von 4D-Produkten ist nun vereinfacht möglich

Wie können dreidimensionale Produkte über die Zeit gezielt ihre Form verändern und somit „vierdimensional“ werden? Antworten auf diese Frage liefern die Studenten Jan Merlin Abram und Aalon Tal in ihrer Projektarbeit „Leitfaden zur Auslegung hybrider morphender Textilien am Beispiel eines Scharniers“, für die sie mit dem Kreativitätspreis ausgezeichnet wurden. In ihrer Arbeit bieten die Studenten eine Guideline zur Entwicklung eines vierdimensionalen Textils von der Idee bis zum Demonstrator an. Vierdimensionale Textilien bestehen z. B. aus einem Hybridmaterial aus elastischem Textil, auf dem dreidimensionale Strukturen aufgedruckt sind. Die vierte Dimension beschreibt dabei die Veränderung der Form und/oder einer Eigenschaft über einen definierten Zeitraum hinweg (= morphend).  Diese Veränderung wird durch Einflüsse von außen wie bspw. Licht und Wärme hervorgerufen.

Jedes Jahr verleiht die Stiftung des Deutschen Textilmaschinenbaues Förderpreise für die beste Dissertation, Diplom- bzw. Masterarbeit sowie den Kreativitätspreis für die cleverste Studienarbeit. Weitere Preise wurden an Eric Otto, ITM Dresden, und Susanne Fischer, Hochschule Reutlingen, verliehen.

Quelle:

Institut für Textiltechnik of RWTH Aachen University

ITA

STFI Leichtbauzentrum vti-pressedienst ++ press service mtex+ & LiMA
16.02.2018

Messe-Duo mtex+ und LiMA in Chemnitz

Technische Textilien treffen Leichtbau beim internationalen Messe-Duo mtex+ und LiMA am 29./30. Mai 2018 in Chemnitz
Tschechien und Österreich stark vertreten / Kooperation von mtex+ und SALTEX Dornbirn vereinbart

Technische Textilien treffen Leichtbau beim internationalen Messe-Duo mtex+ und LiMA am 29./30. Mai 2018 in Chemnitz
Tschechien und Österreich stark vertreten / Kooperation von mtex+ und SALTEX Dornbirn vereinbart

„Exzellente Verbindungen – Technische Textilien treffen Leichtbau“ lautet künftig der gemeinsame Slogan des am 29./30. Mai 2018 in Chemnitz (Deutschland) stattfindenden Messe-Doppels mtex+ und LiMA. „Er bringt das auf der jüngsten gemeinsamen Beratung von den Fachbeiräten befürwortete engere Zusammengehen beider Messen auf den Punkt. Ein folgerichtiger Schritt, denn die Themen Technische Textilien und Leichtbau weisen eine ständig wachsende Schnittmenge auf, die Grenzen sind fließend“, erläutert André Rehn, Leiter Messen der C³ GmbH, Chemnitz. „Zudem existiert in der sozusagen gastgebenden mitteldeutschen Industrieregion ein überdurchschnittlich stark ausgeprägtes Forschungs- und Entwicklungspotenzial auf den genannten Gebieten. Die Akteure hier spielen wahrlich Zukunftsmusik. Nicht minder wichtig für Aussteller wie für Fachbesucher sind die von uns so bezeichneten ‚exzellenten Verbindungen‘. Wer zu unserem kleinen aber feinen Messe-Duo der kurzen Wege und erschwinglichen Preise kommt, weiß: In Chemnitz habe ich mehr Zeit und Gelegenheit für den Aufbau und die Pflege vertrauensvoller Geschäftskontakte als bei kaum überschaubaren Großveranstaltungen, auf denen eilige Betriebsamkeit herrscht. Wir schaffen die Basis für die langfristig tragfähige Qualität solcher Kontakte. Die nahezu parallel, am  28. und 29. Mai, auf unserem Messegelände stattfindende 16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung ist ein zusätzlicher Anreiz, uns zu besuchen. Auch sie schlägt thematisch die Brücke zwischen moderner Textilherstellung und vielfältigen Leichtbau-Anwendungen.“ Die 7. Int. Messe für Technische Textilien mtex+ und die Leichtbaumesse LiMA präsentieren sich künftig im Internet gemeinsam unter: www.mtex-lima.de.

Wie Projektleiterin Katja Bauer berichtet, haben sich zum Messe-Doppel bereits interessante Aussteller aus Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Tschechien angekündigt. Insgesamt elf Firmen präsentieren sich am umfangreichen Kollektivstand des in Prag ansässigen Textilverbandes ATOK und des tschechischen Techtex-Cluster CLUTEX.  Die in Österreich wirkende Smart-Textiles Plattform hat die Teilnahme von sieben Firmen angekündigt. „Wir waren bereits die letzten Jahre mit einem Gemeinschaftsstand auf der mtex+ dabei und wollen unsere seinerzeit geknüpften Kontakte erweitern“, erläutert Smart-Textiles-Koordinater Günter Grabher. „Wir freuen uns, dass die Messegesellschaften von Chemnitz und Dornbirn vor wenigen Tagen offiziell die Kooperation zwischen der mtex+ und der SALTEX vereinbart haben.“  Kernstück der Übereinkunft ist die gegenseitige Gewährung von vorteilhaften Bedingungen für die Präsentation von Firmen aus den Textilregionen Vorarlberg und Ostdeutschland.  „Aus unserer Sicht ergänzen sich die Profile beider Veranstaltungen in optimaler Weise“, sagt Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti), Chemnitz. Er kündigte an, dass sich mehrere Mitgliedsfirmen des vti am 12. und 13. Sept. 2018 erstmals mit einem Kollektivstand auf der SALTEX präsentieren werden. 

Hauptthemen der mtex+ sind funktionalisierte Textilien, textile Verfahrens- und Prozessentwicklung  sowie Herstellung und  Recycling  von  textilen Verbundstoffen. Die Sonderausstellung „flexible.protect“ zeigt innovative Schutz- und Sicherheitstextilien. Die Themenschau „health.textil“ sowie eine Projekt-Werkstatt sind Gesundheitstextilien für Klinik, Pflege, Kur und Wellness gewidmet.

Die 2. SALTEX stellt Smart Textiles in den Mittelpunkt und führt deren Entwickler mit (potenziellen) Anwendern aus Branchen wie Bautechnik, Mobilität, Medizin sowie aus dem Sport- und Lifestyle-Sektor zusammen. Zweites Schwerpunktthema sind textile High-Performance Materials (HPM). Zum Programm gehören zudem das Smart-Textiles-Symposium sowie Besuche in Vorarlberger Textilfirmen. Die SALTEX wird erstmals parallel zur 57. Internationalen Fasertagung Dornbirn-GFC veranstaltet.

Weitere Informationen:
mtex+ LiMa
Quelle:

vti-pressedienst  ++ press service mtex+ & LiMA

Prof. Dr. Yordan Kyosev bei der letzten Schmaltextilien-Tagung im Jahr 2016
15.02.2018

Hochschule Niederrhein: Internationale Woche der Schmaltextilien und Smart Textiles

Fünf Tage lang ist der Textilstandort Mönchengladbach Treffpunkt nationaler und internationaler Experten aus den Bereichen Schmaltextilien und Smart Textiles. Vom 19. bis 23. Februar diskutieren Forschende, Unternehmerinnen und Unternehmer an der Hochschule Niederrhein über die neuesten Entwicklungen, Maschinen sowie Anwendungsmöglichkeiten von Schmaltextilien und funktionalen Textilien. Nach der Premiere dieser Veranstaltung im Jahr 2016 kommen in diesem Jahr rund 150 Gäste nach Mönchengladbach.

Fünf Tage lang ist der Textilstandort Mönchengladbach Treffpunkt nationaler und internationaler Experten aus den Bereichen Schmaltextilien und Smart Textiles. Vom 19. bis 23. Februar diskutieren Forschende, Unternehmerinnen und Unternehmer an der Hochschule Niederrhein über die neuesten Entwicklungen, Maschinen sowie Anwendungsmöglichkeiten von Schmaltextilien und funktionalen Textilien. Nach der Premiere dieser Veranstaltung im Jahr 2016 kommen in diesem Jahr rund 150 Gäste nach Mönchengladbach.

„Ziel unserer Tagung ist es, die neuesten Entwicklungen der Branche vorzustellen und den aktuellen Forschungsstand zu diskutieren. Daneben möchten wir die Unternehmer, Forscher, das Lehrpersonal und die Studierenden zusammenbringen, um sich gegenseitig kennenzulernen“, sagt Professor Dr. Yordan Kyosev, Organisator und Dozent am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein.

Unter Schmaltextilien versteht man Produkte aus den Bereichen der Bandweberei und der Flechterei, die nicht breiter als etwa einen halben Meter sind. „Das Material, mit dem geflochten wird, ist dabei unerheblich. Es kann sowohl aus Draht, Glasfaser, Kupfer, Carbonfasern oder auch klassischem Garn bestehen“, erklärt Kyosev. „Als smart gelten Textilien, wenn sie über ihre textilen Strukturen hinaus zusätzliche Aufgaben und Funktionen erfüllen“, ergänzt seine Kollegin Prof. Dr. Anne Schwarz-Pfeiffer. Eingesetzt werden diese Materialien beispielsweise bei Freizeit- oder Sportbekleidung wie selbstleuchtenden Fahrradjacken oder EKG-Shirts, die die Herzfrequenz messen.

Eingerahmt wird die Tagung von ganztägigen Workshops, die die Teilnehmenden zu zwei unterschiedlichen Schwerpunkten schulen. Während am 19. Februar die Grundlagen der Farb- und Strukturmusterung von Geflechten (Klöppelbesetzung) im Fokus stehen, vermittelt der Workshop am Abschlusstag die Prinzipien der Gestaltung von mehrlagigen technischen Geweben.

Am Dienstag eröffnet Prof. Dr. Yordan Kyosev das dritte Mönchengladbacher Flechtkolloquium. Dort referieren Gastredner aus den Niederlanden, Frankreich, China und Deutschland zu Themen wie „Experimentelle und numerische Untersuchung von triaxialen, geflochtenen Faserverstärkungen“, „Variationsflechten – Entwicklung komplexe Geflechtstrukturen“ oder „Faserseil-angetriebene Handhabungsgeräte“. Am Mittwoch findet das zweite Bandwebereikolloquium statt. Das letzte Kolloquium am 22. Februar behandelt Themen rund um smarte Textilien. Alle Vorträge werden simultan ins Englische bzw. Deutsche übersetzt.

Parallel zu den Kolloquien findet vom 20. bis zum 22. Februar ein „International Matchmaking Event“ statt, das in Kooperation mit NRW International organisiert wird. Ähnlich wie beim Speed-Dating können Unternehmen, Forschende, Institute und Studierende in etwa 20 Minuten langen Sessions neue Geschäftskontakte knüpfen, sich über innovative Technologien austauschen oder Kooperationen initiieren. Außerdem wird an zwei Tagen ein Abendprogramm angeboten: Interessierte können sich bei einer geführten Tour durch das Flachsmuseum in Wegberg-Beeck über die Geschichte des Flachsanbaus informieren.

Weitere Informationen:
Hochschule Niederrhein Schmaltextilien
Quelle:

Hochschule Niederrhein
University of Applied Sciences

Sanitized®Odoractiv 10 (c) SANITIZED AG
Sanitized®Odoractiv 10
16.01.2018

Goodbye „Permastink“! Innovatives Geruchsmanagement für Polyester Funktionstextilien

Sanitized®Odoractiv 10 mit patentierter, dual wirkender Technologie

SANITIZED AG präsentiert eine neue einzigartige Dimension von Geruchsmanagement für Polyester Funktionstextilien. Die waschbeständige Neuentwicklung Sanitized®Odoractiv 10 hat ein duales Wirkungsprinzip: Zum einen verhindert sie das Anhaften von Bakterien auf dem Textil, und zum anderen adsorbiert sie Gerüche während des Tragens. Die zugrunde liegende und nun weiterentwickelte Technologie wurde mit dem Swiss Technology Award ausgezeichnet. Goodbye „Permastink“!

Sanitized®Odoractiv 10 mit patentierter, dual wirkender Technologie

SANITIZED AG präsentiert eine neue einzigartige Dimension von Geruchsmanagement für Polyester Funktionstextilien. Die waschbeständige Neuentwicklung Sanitized®Odoractiv 10 hat ein duales Wirkungsprinzip: Zum einen verhindert sie das Anhaften von Bakterien auf dem Textil, und zum anderen adsorbiert sie Gerüche während des Tragens. Die zugrunde liegende und nun weiterentwickelte Technologie wurde mit dem Swiss Technology Award ausgezeichnet. Goodbye „Permastink“!

Weltweit stehen Hersteller von Polyester Funktionstextilien vor der gleichen Herausforderung: Das frisch gewaschene Kleidungsstück entwickelt schon nach kürzester Tragezeit einen unangenehmen Geruch. Ursache für diesen unerwünschten Effekt ist nicht der menschliche Schweiss an sich, sondern Bakterien, die den Schweiss zersetzen. Bei diesem Prozess entsteht der charakteristisch süsslich-penetrante Geruch. Sind die Bakterien, respektive die Geruchsmoleküle, einmal in die Oberfläche des Polyestertextils eingedrungen, bleiben sie dort dauerhaft, und auch Maschinenwäsche oder spezielle Waschmittel werden sie nicht vollends beseitigen. Die Bakterienbesiedlung erzeugt einen Biofilm auf dem Polyester, der nicht nur unangenehme Gerüche verursacht, sondern darüber hinaus auch die Materialeigenschaften negativ beeinflusst.

Oberflächenmodulation mit anti-adhäsiven Eigenschaften
Genau hier setzt die neue, dual wirkende Technologie von SANITIZED an: Die Oberfläche des Textils wird mit Sanitized®Odoractiv 10 im Foulardverfahren „beschichtet“. Es entsteht hierdurch ein Schutzfilm auf der Textiloberfläche. Diese anti-adhäsive Funktion nimmt den Bakterien die Grundlage zum Andocken auf dem Textil. Die Bakterien können deshalb in einem normalen Waschvorgang vollständig ausgewaschen werden, und die Entstehung von Biofilm wird verhindert. In Zusammenarbeit mit der EMPA wurde eine Anti-Adherence Testmethode entwickelt, die den Effektnachweis belegt.

Der zweite Nutzen: Sanitized®Odoractiv 10 hat eine hohe adsorbierende Wirkung. Gerüche werden „aufgefangen“ und während eines normalen Waschvorgangs beseitigt.

Das neue Produkt ist die Weiterentwicklung einer Technologie, die bereits mit dem Swiss Technology Award ausgezeichnet wurde. Die Geruchsadsorption wird mittels GC-MS ermittelt.

„Sanitized®Odoractiv 10 bedeutet das Ende von „Permastink“ auf Polyestertextilen“, fasst Urs Zihlmann, Product Manager SANITIZED AG zusammen.

Sanitized®Odoractiv 10 lässt sich mit anderen Sanitized®Produkten kombinieren, insbesondere mit Produkten auf Zinkpyrithion Basis. Die Ausrüstung hat keinerlei Einfluss auf die Haptik des Endproduktes.

Waschbeständig, nachhaltig und weiterhin „no Nano“
Auch nach 50 Haushaltswäschen ist die Geruchsreduktion deutlich gegeben. Hierfür ist das Waschen per Hand oder in der Maschine bei 30 Grad ausreichend, was eine Ersparnis an Wasser und Energie bedeutet sowie die  länger intakte Ästhetik des Artikels.

Wie auch bei allen anderen Produkten verzichtet SANITZED AG auf Nano Technologie. Das Hohenstein Institut verleiht das Prädikat Skin Friendly; die Registrierung bei bluesign® läuft. Das Produkt verfügt über das Label Eco Passport by OEKO-TEX®.

„Das einzigartige, duale Odor Control Function von Sanitized®Odoractiv 10 hat eine Alleinstellung am Markt, und es erfüllt zwei Marktanforderungen: Die Verhinderung von Permastink sowie die Minimierung der Geruchsintensität während des Tragens. Damit sind nahezu alle Hersteller von Polyesterfunktionstextilien konfrontiert,“ kommentiert Urs Zihlmann. „Die neue Technologie schafft einen belegbaren Mehrwert für die Konsumenten. Dieser ist in der globalen Vermarktung ein differenzierender Wettbewerbsvorteil.“

 

Weitere Informationen:
Sanitized AG polyester Smart textiles
Quelle:

PR-Büro Heinhöfer

Die Verfahrensingenieure des Cetex Institutes forschen an der Optimierung des gassenfreien Spreizens sowie des Imprägnierens einer Basaltfaser mit einer Kunststoffmatrix. Basaltfaser bieten großes Potential als eine moderne Werkstoffalternative für die Bereiche Maschinen-bau, Bau, Energietechnik, Luft- und Raumfahrt sowie die Automobil- und Textilindustrie. ©Wolfgang Schmidt
Basaltfaser Cetex
15.11.2017

16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung: „Technologievorsprung durch Textiltechnik“

  • Einladung und Call for Papers
  • „Technologievorsprung durch Textiltechnik“ lautet das Motto der 16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (CTT) am 28. und 29. Mai 2018.

Die Tagung bietet eine ideale Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse und Trends aus den Bereichen Maschinenbau, Textilindustrie und Leichtbau zu präsentieren. Veranstaltungsort ist die Messe Chemnitz.

  • Einladung und Call for Papers
  • „Technologievorsprung durch Textiltechnik“ lautet das Motto der 16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (CTT) am 28. und 29. Mai 2018.

Die Tagung bietet eine ideale Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse und Trends aus den Bereichen Maschinenbau, Textilindustrie und Leichtbau zu präsentieren. Veranstaltungsort ist die Messe Chemnitz.

Folgende Schwerpunkte werden thematisiert: Ressourceneffiziente Textilmaschinen und Verfahren, Halbzeuge und Preformen und Smart Textiles, Biologisierung in der Fertigung, Verbundbauteile in Leichtbauweise, Prozess- und Struktursimulation, Nachhaltigkeit textiler Prozesse und Recycling sowie Kooperationen und Netzwerke.

Bis zum 20. Dezember 2017 können unter https://www.chemtextiles.de Vorträge angemeldet werden. Weiterhin bestehen Werbemöglichkeiten in Form von Anzeigen im Tagungsband oder der Beteiligung an der begleitenden Firmen- und Posterausstellung.

„Neue textile Technologien erlauben es, das Verstärkungsgerüst bei Hochleistungsstrukturen noch besser an die Lasten anzupassen und so den Leichtbaugrad deutlich zu steigern. Dafür ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungsinstitutionen im Spannungsfeld von Textil-, Kunststoff- und Faserverbundtechnik von hohem Stellenwert.

Am Standort Chemnitz findet derzeit eine Renaissance der Textiltechnologien und -maschinen statt, wobei die Allianz Textiler Leichtbau (ATL) mit vier Forschungseinrichtungen eine Vorreiterrolle einnimmt. Bei Großserienanwendungen kann damit das Potential der Ressourceneffizienz voll ausgeschöpft werden, wodurch die Kosten im Sinne eines bezahlbaren Leichtbaus reduziert werden“, erläutert Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Hon.-Prof. Lothar Kroll, Mit-glied des Vorstands des Cetex-Vereins, Direktor der Instituts IST und des An-Instituts Cetex sowie Sprecher des Bundesexzellenzclusters MERGE.

Der Förderverein Cetex Chemnitzer Textilmaschinenentwicklung e. V. veranstaltet die CTT gemeinsam mit dem Institut für Strukturleichtbau der TU Chemnitz, dem Sächsischen Textil-forschungsinstitut e.V. (STFI) und dem Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti). Zur 15. CTT waren am 31.05. und 01.06.2016 insgesamt 230 Wissenschaftler und Industrievertreter nach Chemnitz gekommen.

Vom 29. bis 30. Mai 2018 finden im Chemnitzer Messegelände die „mtex+“ sowie die Chemnitzer Leichtbaumesse „LiMA“ statt; Details s. www.mtex-chemnitz.de; www.lima-chemnitz.de

Weitere Informationen:
Chemnitzer Textiltechnik-Tagung
Quelle:

Förderverein Cetex Chemnitzer
Textilmaschinenentwicklung e.V.

 

Gesamtverband deutscher Maschinenindustrie Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e.V.
Gesamtverband deutscher Maschinenindustrie
19.05.2017

Die Maschenindustrie macht sich zukunftsfest

Die Jahresversammlung des Gesamtverbandes der deutschen Maschenindustrie stand im Zeichen von Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Blick über den Horizont“ tagte der Ver-band der Wirker und Stricker am 16. Mai auf dem Stuttgarter Fernsehturm. Mit intelligenten Stoffen, individualisierten Produkten und ressourcenschonendem Wirtschaften antwortet die Branche auf die Herausforderungen der Zukunft.

Die Jahresversammlung des Gesamtverbandes der deutschen Maschenindustrie stand im Zeichen von Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Blick über den Horizont“ tagte der Ver-band der Wirker und Stricker am 16. Mai auf dem Stuttgarter Fernsehturm. Mit intelligenten Stoffen, individualisierten Produkten und ressourcenschonendem Wirtschaften antwortet die Branche auf die Herausforderungen der Zukunft.


„Wir haben bewusst einen Veranstaltungsort ausgesucht, an dem Sie den Blick möglichst weit schweifen lassen können“, begrüßte Gesamtmasche-Präsidentin Martina Bandte Mitglieder und Gäste auf der Eventebene des Fernsehturms in 144 Metern Höhe. „Smart Textiles erobern die Welt. Eingestrickte Sensoren, heilungs-fördernde Medizintextilien und Nebelfänger, die Wasser in die Wüste bringen: Un-sere neuen Lösungen müssen nicht nur innovativ sein, sondern auch nachhaltig.“


Mit der branchenübergreifenden Initiative Wirtschaft 4.0 will Ministerialdirektor Hubert Wicker, Amtschef des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums, die Unternehmen auf dem Weg zu einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie un-terstützen: „Die Zukunft unseres Standorts hängt entscheidend davon ab, dass wir die Digitalisierung für unsere Wirtschaft und für die Beschäftigten zu einer Erfolgs-geschichte machen. Aktuelle Trends, wie zum Beispiel immer individuellere Kun-denwünsche, erfordern gerade auch in der Maschenindustrie hochflexible Produkti-onssysteme und -abläufe.“
Der Münchner Zukunftslotse Thomas Strobel faszinierte seine Zuhörer mit seiner textilen „Zukunftslandkarte“ für das Jahr 2030: Naturnahes Leben in der Großstadt, veränderbare Gebäudearchitekturen mit austauschbaren Wohneinheiten, neue Formen der Mobilität und Individualisierung der Mode erfordern Lösungen, für die Textilien und gerade Maschenwaren sich ideal eignen.

Quelle:

Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e.V.

Gesamtverband Maschinenindustrie Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e.V.
Gesamtverband Maschinenindustrie
19.05.2017

Die Maschenindustrie macht sich zukunftsfest

Die Jahresversammlung des Gesamtverbandes der deutschen Maschenindustrie stand im Zeichen von Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Blick über den Horizont“ tagte der Ver-band der Wirker und Stricker am 16. Mai auf dem Stuttgarter Fernsehturm. Mit intelligenten Stoffen, individualisierten Produkten und ressourcenschonendem Wirtschaften antwortet die Branche auf die Herausforderungen der Zukunft.

Die Jahresversammlung des Gesamtverbandes der deutschen Maschenindustrie stand im Zeichen von Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Blick über den Horizont“ tagte der Ver-band der Wirker und Stricker am 16. Mai auf dem Stuttgarter Fernsehturm. Mit intelligenten Stoffen, individualisierten Produkten und ressourcenschonendem Wirtschaften antwortet die Branche auf die Herausforderungen der Zukunft.
„Wir haben bewusst einen Veranstaltungsort ausgesucht, an dem Sie den Blick möglichst weit schweifen lassen können“, begrüßte Gesamtmasche-Präsidentin Martina Bandte Mitglieder und Gäste auf der Eventebene des Fernsehturms in 144 Metern Höhe. „Smart Textiles erobern die Welt. Eingestrickte Sensoren, heilungs-fördernde Medizintextilien und Nebelfänger, die Wasser in die Wüste bringen: Un-sere neuen Lösungen müssen nicht nur innovativ sein, sondern auch nachhaltig.“


Mit der branchenübergreifenden Initiative Wirtschaft 4.0 will Ministerialdirektor Hubert Wicker, Amtschef des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums, die Unternehmen auf dem Weg zu einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie unterstützen: „Die Zukunft unseres Standorts hängt entscheidend davon ab, dass wir die Digitalisierung für unsere Wirtschaft und für die Beschäftigten zu einer Erfolgs-geschichte machen. Aktuelle Trends, wie zum Beispiel immer individuellere Kundenwünsche, erfordern gerade auch in der Maschenindustrie hochflexible Produktionssysteme und -abläufe.“
Der Münchner Zukunftslotse Thomas Strobel faszinierte seine Zuhörer mit seiner textilen „Zukunftslandkarte“ für das Jahr 2030: Naturnahes Leben in der Großstadt, veränderbare Gebäudearchitekturen mit austauschbaren Wohneinheiten, neue Formen der Mobilität und Individualisierung der Mode erfordern Lösungen, für die Textilien und gerade Maschenwaren sich ideal eignen.

Quelle:

Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e.V.

Eschler Textil GmbH Eschler Textil GmbH
Eschler Textil GmbH
05.04.2017

Eschler wirkt! Seit 50 Jahren!

Das Tochterunternehmen der schweizerischen Schoeller Textil AG feierte vergangenen Herbst sein 50-jähriges Bestehen. Eschler ist spezialisiert auf High-Tech-Maschenstoffe und gilt als kompetenter Partner innovativer, kundenspezifischer Stoffentwicklungen für technische Einsatzzwecke. Die Philosophie des in zweiter Generation durch Matthias Eschler geführten Unternehmens, ist es „keine Kilometerware, sondern Spezialitäten zu produzieren“. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das ISO 9001:2001 zertifizierte Unternehmen mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von rund elf Millionen Euro.

Das Tochterunternehmen der schweizerischen Schoeller Textil AG feierte vergangenen Herbst sein 50-jähriges Bestehen. Eschler ist spezialisiert auf High-Tech-Maschenstoffe und gilt als kompetenter Partner innovativer, kundenspezifischer Stoffentwicklungen für technische Einsatzzwecke. Die Philosophie des in zweiter Generation durch Matthias Eschler geführten Unternehmens, ist es „keine Kilometerware, sondern Spezialitäten zu produzieren“. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das ISO 9001:2001 zertifizierte Unternehmen mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von rund elf Millionen Euro. Seit 2016 ist Eschler als bluesign® Systempartner registriert.


In der erweiterten hochmodernen Produktionsstätte im schwäbischen Balingen werden Stoffe für den Medizin- und Orthopädiebereich, Trägermaterialien für Laminate und Beschichtungen, Reinigungstextilien und zahlreiche weitere Spezialentwicklungen wie z. B. Smart Textiles gefertigt. Durch die langjährige Erfahrung beherrscht Eschler neben den traditionellen auch innovative Herstellverfahren. Unter einem Dach vereint Eschler die verschiedensten Wirktechnologien. Das Produktspektrum reicht von zweidimensionalen Qualitäten wie Veloure, Netze, elastische Wirkwaren und Schlingenwaren bis in den dreidimensionalen Bereich zu innovativen Abstandsgewirken. Mit einem starken Netzwerk von Partnern und einer engen Zusammenarbeit mit Instituten, Hochschulen, Clustern und Verbänden bietet Eschler das gesamte Spektrum von Weiterveredelungs-Technologien an. Von der Idee bis zum fertigen Produkt – Eschler steht für „100% Made in Germany“.

Quelle:

Eschler Textil GmbH