Textination Newsline

Zurücksetzen
13 Ergebnisse
Heimtextil: 2.975 Unternehmen präsentieren Designneuheiten © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / jochen günther
09.01.2018

Heimtextil: 2.975 Unternehmen präsentieren Designneuheiten

  • Die textile Inneneinrichtung steht von heute an im internationalen Rampenlicht der Heimtextil in Frankfurt am Main.
  • Vom 9. bis 12. Januar 2018 versammelt die weltweite Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien Vertreter aus Industrie, Handel, Design, Architektur und Hotellerie.

„Mit 2.975 Ausstellern aus 64 Ländern (2017: 2.949)* ist die Heimtextil im achten Jahr in Folge auf Wachstumskurs und schreibt ihre beachtliche Erfolgsgeschichte in einem herausfordernen Markt fort. In den kommenden Tagen erleben wir eine weltweit einzigartige Designschau mit vielfältigen Produktneuheiten und textilen Inspirationen internationaler Marktführer“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Ein hochkarätiges Event-Programm mit namhaften Gästen und renommierten Branchenexperten beleuchtet die Themen Einrichtungstrends und Design, Architektur und Hotellerie.

  • Die textile Inneneinrichtung steht von heute an im internationalen Rampenlicht der Heimtextil in Frankfurt am Main.
  • Vom 9. bis 12. Januar 2018 versammelt die weltweite Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien Vertreter aus Industrie, Handel, Design, Architektur und Hotellerie.

„Mit 2.975 Ausstellern aus 64 Ländern (2017: 2.949)* ist die Heimtextil im achten Jahr in Folge auf Wachstumskurs und schreibt ihre beachtliche Erfolgsgeschichte in einem herausfordernen Markt fort. In den kommenden Tagen erleben wir eine weltweit einzigartige Designschau mit vielfältigen Produktneuheiten und textilen Inspirationen internationaler Marktführer“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Ein hochkarätiges Event-Programm mit namhaften Gästen und renommierten Branchenexperten beleuchtet die Themen Einrichtungstrends und Design, Architektur und Hotellerie.

Martin Auerbach, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V., freut sich über die Fortsetzung des Trends zu mehr Stofflichkeit in privaten und öffentlichen Räumen. „Heimtextile Produkte sind wieder deutlich sicherbarer, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Damit bestätigt sich das, was sich für uns in den letzten ein, zwei Jahren angekündigt hat“, freut sich Auerbach. „Die Vielfalt an heimtextilen Produkten, Designs und Farben macht die internationale Messeplattform für Heimtextilien zur wegweisenden Jahresauftaktveranstaltung. Wenngleich die Konjunktur des vergangenen Jahres wohl hinter den Erwartungen bleibt – es liegen noch nicht alle Zahlen aus der deutschen Industrie vor – ist die Stimmung in der Branche grundsätzlich gut.“

VIP-Gäste: Barbara Schöneberger präsentiert Tapetenkollektion 

In der Halle 3.0 feiert das DecoTeam sein 30. Jubiläum und begeistert mit einem vielseitigen Programm, spannenden Trendinszenierungen und namhaften Gästen, wie etwa TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes und Starkoch Alexander Herrmann. Zu den Highlights der Halle 3.1 zählen die Präsentationen internationaler Textilverlage, wie etwa Alhambra / Tormes Design aus Spanien, Damaceno & Antunes / Evo Interior Fabrics aus Portugal, Fryett’s Fabrics aus Großbritannien, Kobe aus Deutschland und Wind aus Belgien. Daneben erwartet Besucher die weltweit größte Tapetenpräsentation mit internationalen Marktführern und prominenten Gästen. Vorzeige-Entertainerin Barbara Schöneberger präsentiert ihre erste Kollektion für die Tapetenfabrik Gebr. Rasch.

VDT peilt Tapezier-Weltrekord an

Auf einer 100 Meter langen Aktionsfläche peilt der Verband der Deutschen Tapetenindustrie (VDT) in Kooperation mit der Heimtextil einen Weltrekord im Dauertapezieren an. In der Halle 5.1 (Ostseite) wird vom 8. bis 12. Januar Tag und Nacht durchtapeziert. Dabei erlebt das Publikum, wie Tapete Atmosphäre schafft und Räume spürbar aufwertet. Fachbesucher, Journalisten und Hersteller sind an der Seite prominenter Gäste, wie etwa der Maus und RTL-Moderatorin Resi Colter, zum Mitgestalten eingeladen.

„upholstery“: neue Präsentationsfläche in Halle 4.2

Erneutes Ausstellerwachstum verzeichnet der Angebotsbereich „upholstery“ in der Halle 4 – mit Beteiligungen namhafter Produzenten, wie etwa Beaulieu Fabrics aus Belgien, Konrad Hornschuch aus Deutschland, Luilor und Vigano aus Italien und Dina Vanelli aus der Türkei. Aufgrund der großen Nachfrage wurden erstmals auch in der Halle 4.2 Präsentationsmöglichkeiten für hochwertige Möbel- und Dekostoffe geschaffen. Hier wartet außerdem mit Trevira ein vielversprechendes Highlight auf. Erstmals seit einigen Jahren präsentiert sich das Unternehmen mit seinen CS Partnern in einer großen Gemeinschaftspräsentation. Dazu zählen unter anderem Engelbert E. Stieger und Getzner Textil aus Österreich, Jenny Fabrics und Swisstulle aus der Schweiz, Pugi aus Italien und Spandauer Velours aus Deutschland.

„bed“, „bath“ & „table“: Große Vielfalt konfektionierter Produkte

Mit einer starken Bandbreite glänzt auch der haustextile Bereich. In den Hallen 8 bis 11 präsentieren rund 1.500 Anbieter konfektionierte Produkte in den Segmenten „bed“, „bath“ und „table“. Dabei sticht das Angebot an Bettwäsche als das weltweit größte heraus.

Zur zentralen Anlaufstelle für die Bettenbranche avanciert die komplett ausgebuchte Halle 8.0. Zahlreiche marktführende Unternehmen sind vor Ort, wie etwa Irisette, Billerbeck und Frankenstolz. Neu dabei sind zudem Mascioni aus Italien und Dún or Fior aus Island. Mit Rössle & Wanner begrüßt die Heimtextil zudem einen renommierten deutschen Anbieter von Premium-Matratzen und Marktführer im Bereich manuell und motorisch verstellbarer Lattenroste. Rössle & Wanner wird in der Galleria 1 mit der Marke Röwa ausstellen. 

Home-Kollektionen internationaler Fashion-Labels, wie etwa Joop Living oder Marc O’Polo und Esprit, sind in der Halle 11.0 zu sehen. Daneben stellen Premium-Anbieter in einem lifestyle-orientierten Umfeld ihre Neuheiten vor. Zeitgeistig-modern als auch klassisch-elegant präsentieren sich die Unternehmen in der Halle 11.1. Unter anderem sind Schlossberg aus der Schweiz, Collection Stiegler und Curt Bauer aus Deutschland, Kas International aus Australien, Martinelli Ginetto aus Italien, Sorema aus Portugal und Welspun aus Großbritannien mit Kollektionen von höchster Qualität vertreten.

Darüber hinaus führt die Heimtextil eine neue Produktgruppe ein:

„All about pets“ präsentiert ausgewählte Anbieter von Textilien und Accessoires für Tiere. In der Galleria 0 sind Betten für Hunde und Katzen, Kissen, Kuscheldecken und vieles mehr zu sehen. Zu den Ausstellern zählen Darling Little Place und Studio am Meer aus Deutschland, Lex & Max aus den Niederlanden und Volentis aus der Schweiz.

„Interior.Architecture.Hospitality“: Top-Thema Objektausstattung

Eine zentrale Rolle im Programm der Messe nimmt der Themenkomplex der Objektausstattung ein, den die Heimtextil unter dem Titel „Interior.Architecture.Hospitality“ zusammenfasst. Dabei lanciert die Heimtextil mit der „Interior.Architecture.Hospitality Expo“ ein neues Veranstaltungsformat in der Halle 4.2. Folgende renommierte Anbieter präsentieren im exklusiven Rahmen ihre textilen Produkte und Materiallösungen: Drapilux-Schmitzwerke, Low & Bonar, Gerriets und Maasberg aus Deutschland, Forster Rohner aus der Schweiz, Chieftain Fabris aus Irland sowie The Cotting Group (Griffine) und Senfa aus Frankreich. Sie richten sich damit gezielt an Architekten, Innenarchitekten, Interior Designer, Objektplaner und Hoteliers. Das Angebot der Expo liefert sowohl ästhetische als auch funktionale Antworten auf Fragen nach modernem, nachhaltigem Design sowie brandschutzrechtliche und bauphysikalische Anforderungen. Ein viertägiges Vortragsprogramm, geführte Ausstellerrundgänge und ein spezielles Ausstellerverzeichnis („Contract Guide“) bieten ebenfalls zum Thema Objektausstattung vertiefende Informationen.

Teppich-Schau zeigt Vorzüge textiler Bodenbeläge

Ob in Hotels, Restaurants, Theatern, der Bahn oder auch im Privatbereich – mit textilem Bodenbelag lassen sich Räume behaglich, fußwarm und individuell gestalten. Die zahlreichen Vorzüge textiler Bodenbeläge werden auf der Heimtextil 2018 erlebbar in Szene gesetzt. Mit der Präsentation in der Halle 4.2 „Carpet by Heimtex“ spricht der Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V. insbesondere Architekten und Objektentscheider in einem architekturaffinen Umfeld an. Mitarbeiter der Heimtex-Mitgliedsunternehmen, wie etwa Findeisen, German Rugs, Object Carpet, TOUCAN-T, Vorwerk und Weseler Teppich, bieten Beratung an in Sachen Akustik, Modularität und Gestaltung mit textilen Bodenbelägen.

Heimtextil „Theme Park“: Einrichtungstrends von morgen

Das Programm-Highlight für Design-Interessierte ist der „Theme Park“ in der Halle 6.0. Im Trend- und Inspirationsareal dürfen sich Besucher und Aussteller auf eine Fülle an Materialinnovationen, Farbtrends und Design-Neuheiten freuen. Das übergreifende Thema lautet „The Future is urban“. Ein begleitendes Vortragsprogramm gibt Einblicke in neue Designprojekte. Zur Saison 2018/19 erarbeitete ein Team von sieben internationalen Designbüros aus den vielfältigen Trendströmungen die wichtigsten Themen. Bei der Inszenierung des „Theme Parks“ in Halle 6.0 übernahm das renommierte Londoner Studio FranklinTill die Regie.

„The future is urban“: Heimtextil stellt Trends 2018/19 vor © Note Studio
03.10.2017

„THE FUTURE IS URBAN“: HEIMTEXTIL TRENDS 2018/19

  • Preview des Heimtextil „Theme Parks“ mit FranklinTill Studio, Stijlinstituut Amsterdam und Studio Felix Diener
  • Vier Spaces skizzieren Makro-Trends, fünf weitere Themen inszenieren Farben, Materialien und Designs der neuen Saison

Frankfurt am Main - Urbanisierung ist eines der entscheidenden Schlagworte unserer Zeit. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Wie sich das urbane Leben in Zukunft auf Wohn- und Arbeitswelten auswirkt, stellt die kommende Heimtextil (9. bis 12. Januar 2018) im Inspirationsareal „Theme Park“ zur Schau. Im Rahmen der offiziellen „Theme Park“ Preview am 30. August 2017 in Frankfurt am Main gab das Londoner Designbüro FranklinTill einen ersten Einblick in das neue Trendkonzept. Unter dem Titel „The future is urban“ präsentierten Kate Franklin und Caroline Till das neue Heimtextil Trendbuch.

  • Preview des Heimtextil „Theme Parks“ mit FranklinTill Studio, Stijlinstituut Amsterdam und Studio Felix Diener
  • Vier Spaces skizzieren Makro-Trends, fünf weitere Themen inszenieren Farben, Materialien und Designs der neuen Saison

Frankfurt am Main - Urbanisierung ist eines der entscheidenden Schlagworte unserer Zeit. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Wie sich das urbane Leben in Zukunft auf Wohn- und Arbeitswelten auswirkt, stellt die kommende Heimtextil (9. bis 12. Januar 2018) im Inspirationsareal „Theme Park“ zur Schau. Im Rahmen der offiziellen „Theme Park“ Preview am 30. August 2017 in Frankfurt am Main gab das Londoner Designbüro FranklinTill einen ersten Einblick in das neue Trendkonzept. Unter dem Titel „The future is urban“ präsentierten Kate Franklin und Caroline Till das neue Heimtextil Trendbuch. Gemeinsam mit Anne Marie Commandeur vom Stijlinstituut Amsterdam und Felix Diener vom gleichnamigen Düsseldorfer Studio veröffentlichten sie ihre Prognose für künftiges Interior Design.

„FranklinTill und allen beteiligten Trendexperten ist es gelungen, der internationalen Interior-Branche eine hervorragende Inspirationsquelle für ihre Produktentwicklungen an die Hand zu geben. Mit dem neuen Heimtextil Trendbuch erhalten Textilproduzenten, Designer, Einrichter und Raumausstatter einen wertvollen Überblick über wegweisende Designentwicklungen“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. Darüber hinaus bietet der „Theme Park“ während der Messe im Januar tiefgreifende Informationen zu den neuen Designthemen. Die aufwändig gestaltete Präsentation in der Halle 6.0 greift marktbestimmende Themen auf und stellt Lösungen für das textile Interieur von morgen vor. Schon jetzt erhalten Trendinteressierte auf www.heimtextil-theme-park.com Antworten auf die Einrichtungsfragen der Zukunft.

Das neue Buch und die Inszenierung auf der Messe geben ein umfassendes Bild zur Gestaltung künftiger Räume ab. Wie werden wir wohnen, arbeiten, einkaufen und zusammenleben? Vier so genannte Spaces setzen kommende Lifestyle-Trends in Szene und stellen zahlreiche Pionierprojekte und Kreativarbeiten vor.

The Flexible Space

Dieser Lifestyle-Trend zeigt Lösungen für Großstadtmenschen auf, die immer häufiger als moderne Nomaden und in zunehmend kleineren Wohnungen leben. Designer, Architekten und Planer stellen sich mit Einfallsreichtum dieser Herausforderung und optimieren den verfügbaren Raum mit wandelbarem und adaptierbarem Design.   

The Healthy Space

Längst wissen wir, welch tiefgreifenden Einfluss die Räume, in denen wir leben, arbeiten, lernen und entspannen, auf unser Wohlbefinden haben. Designer, Architekten und Materialkundler suchen verstärkt nach innovativem Design, das unsere Gesundheit, Zufriedenheit, Achtsamkeit und Produktivität fördert. Von der Integration von Pflanzen im Innenbereich bis hin zu neuen Wellnessrichtungen – der gesunde Raum ist auf dem Vormarsch.   

The Re-Made Space

Ein weiteres Phänomen der Urbanisierung ist das rasant steigende Müllaufkommen. Zum ersten Mal in der Geschichte wächst die städtische Abfallproduktion schneller als die Urbanisierung selbst. Zur Bewältigung dieser enormen Müllberge müssen die Städte der Zukunft erkennen, dass Abfall gleichzusetzen ist mit Ressourcen. Somit wird unser Abfall zum Ausgangspunkt für neues Design.  

The Maker Space

Die Maker-Bewegung löst eine Revolution bei der Herstellung von Interior-Design-Objekten aus. Sie hat das Potenzial, die Produktion grundlegend zu verändern, insbesondere aufgrund der Demokratisierung der digitalen Fertigungstechnologie. DIY-Anleitungen, Open-Source und downloadbare Designs machen es möglich, dass jeder überall seine eigenen, personalisierten Produkte entwickeln kann.   

Daneben haben die Trendexperten fünf Themen entwickelt, die einen Ausblick auf die angesagten Farben, Materialien und Designs der Saison 2018/19 liefern.

Relax/Recharge

Farben können bekanntlich Stimmungen und Gefühle beeinflussen. Im Gegensatz zur gängigen Meinung hat es sich gezeigt, dass blaues Licht anregend und rotes beruhigend wirkt. Relax/Recharge ist eine transformative Designrichtung, die die Kraft der Farbe dazu nutzt, in reizüberfluteten städtischen Wohnwelten den Energiehaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Wände, Böden und Möbel werden dabei völlig in Farbe getaucht.   

Perfect Imperfection

Indigo, eines der ältesten Färbemittel der Welt, steht bei zahlreichen aktuellen Marken und Designern hoch im Kurs. Sie entdecken das Indigofärben wieder neu und nehmen die Unvollkommenheiten und die vielen Farbabstufungen dieser tiefblauen Farbe an. In Anlehnung an die japanische Philosophie des Wabi-Sabi („Das Unvollkommene akzeptieren“) legen Materialien und Produkte die Spuren ihrer Herstellung offen. Pinselstriche und Nähte werden sichtbar und als poetische Dokumentation des Schaffensprozesses begrüßt.   

Soft Minimal

Urbane Wohnsysteme sind multifunktionell und anpassungsfähig. Soft Minimal konzentriert sich auf Inneneinrichtungen und Produkte, die durch Funktionalität überzeugen und ein Leben lang wertgeschätzt werden. Wohlige Stoffe – Wolle, Filz, Leinen und Bouclégarn – verleihen der minimalistischen Wohnung Wärme und Persönlichkeit. Eine zurückhaltende Farbpalette gedeckter Pastellfarben und neutraler Töne, ergänzt um Mattschwarz, sorgt für zeitlose Eleganz.   

Adapt+Assemble

Von allen überflüssigen Schnörkeln befreit, überzeugen die Designs durch geometrische und austauschbare Formen und Materialien, die sich perfekt verpacken und transportieren lassen – Reisen und Umziehen leicht gemacht. Die eingesetzten Textiltechniken sind simpel und verlässlich. Industrielle Materialien werden neu interpretiert und für den Hausgebrauch umfunktioniert. Knallige Primärfarben sorgen für ein spielerisches Erscheinungsbild.   

Urban Oasis

Designer verwandeln Innenräume in grüne Oasen, um mit Hilfe der Natur ein gesteigertes Wohlbefinden beizuführen. Grün gilt als erholsamste Farbe für das Auge. Üppige Grünschattierungen werden eingesetzt, um Körper und Geist zu erfrischen. Dunkles Wald- und Salbeigrün wird mit mattem Rosa gemischt. Texturen, die die Natur nachahmen, sorgen für eine volle, weiche Haptik.   

Auch über den „Theme Park“ und die Heimtextil Trends 2018/19 hinaus greift die Messe das Thema „The future is urban“ auf: Mit ihrem neuen Ausstellungsformat „Interior.Architecture. Hospitality Expo“ liefert die Heimtextil Antworten auf Fragen nach urbanem, nachhaltigem Design sowie brandschutzrechtliche und bauphysikalische Anforderungen. Ausgewählte Anbieter präsentieren im exklusiven Rahmen der neuen Expo in der Halle 4.2 ihre textilen Produkte und Materiallösungen. Sie richten sich damit gezielt an Innenarchitekten, Hoteliers und Objektplaner.

Interior.Architecture.Hospitality Expo auf der Heimtextil 2018 © Messe Frankfurt Exhibition GmbH
29.08.2017

HEIMTEXTIL 2018: NEUES VERANSTALTUNGSFORMAT FÜR DIE INNENARCHITEKTUR

  • Neues Veranstaltungsformat für die Innenarchitektur:
    Interior.Architecture.Hospitality Expo
  • Aussteller zeigen ihr Leistungsspektrum zum Schwerpunktthema „customized“

Textile Lösungen für Interior Design, Architektur und Hotelausstattung überzeugen vor allem durch Flexibilität, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Mit der Interior.Architecture.Hospitality Expo widmet sich nun ein neues Ausstellungsformat diesem Thema. Vom 9. bis 12. Januar 2018 findet die Expo in Frankfurt innerhalb der Heimtextil, Weltleitmesse für Wohn- und Objekttextilien, statt.

  • Neues Veranstaltungsformat für die Innenarchitektur:
    Interior.Architecture.Hospitality Expo
  • Aussteller zeigen ihr Leistungsspektrum zum Schwerpunktthema „customized“

Textile Lösungen für Interior Design, Architektur und Hotelausstattung überzeugen vor allem durch Flexibilität, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Mit der Interior.Architecture.Hospitality Expo widmet sich nun ein neues Ausstellungsformat diesem Thema. Vom 9. bis 12. Januar 2018 findet die Expo in Frankfurt innerhalb der Heimtextil, Weltleitmesse für Wohn- und Objekttextilien, statt.

Die Interior.Architecture.Hospitality Expo in Halle 4.2 Ausgewählte Anbieter präsentieren im exklusiven Rahmen der neuen Expo in Halle 4.2 ihre textilen Produkte und Materiallösungen. Sie richten sich damit gezielt an Innenarchitekten, Hoteliers und Objektplaner. Das Angebot der Expo liefert sowohl ästhetische als auch funktionale Antworten auf Fragen nach modernem, nachhaltigem Design sowie brandschutzrechtliche und bauphysikalische Anforderungen.
Die Aussteller der Expo präsentieren ihre Produkte rund um das Thema „customized“ in Form von individuellen kundenorientierten Lösungen. Dazu gehören Neuheiten und Innovationen bei Akustiktextilien, modularen Teppichen und Wandbelägen. Fachbesucher können sich mit ihren aktuellen Projekten direkt an die ausstellenden Firmen wenden, um gemeinsam Lösungen für konkrete Gestaltungs- oder Anwendungsfragen zu finden. Zu den Markenunternehmen, die als erste ihre Beteiligung an der Expo angemeldet haben, gehören Drapilux und Low & Bonar.
 
Interior.Architecture.Hospitality – Fokusthema Objektausstattung
Mit der Expo ergänzt die Heimtextil ihr Angebotsspektrum für das Objektgeschäft, das sie unter dem Titel „Interior.Architecture.Hospitality“ bündelt. Neben der Expo gehört dazu auch das hochkarätige Vortrags- und Weiterbildungsprogramm für Innenarchitekten, Architekten und Hotelausstatter, die Interior.Architecture.Hospitality Lectures, sowie die Interior.Architecture.Hospi¬tality Tours, Messeführungen, die genau auf die spezifischen Interessen und Anforderungen von Architekten bzw. Hoteliers ausgerichtet sind. Startpunkt für die Führungen ist der Interior.Architecture.Hospitality Salon in der Mitte der Halle 4.2, der zugleich zum Networking unter Kollegen einlädt. Sowohl für die Lectures als auch für die Tours konnten erneut renommierte Branchenpartner gewonnen werden, wie der Bund Deutscher Innenarchitekten (BDIA), der Branchenevent-Veranstalter hotelforum management, das Fachmagazin AIT, die Allgemeine Hotel und Gaststättenzeitung (AHGZ) sowie erstmals das internationale Architekten-Netzwerk World Architects.

Inspiration und Innovationen im Umfeld der Expo
Die Halle 4.2 ist außerdem Standort für eine neue Sonderpräsentation zu textilen Bodenbelägen, die vom Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie (Heimtex) initiiert wird. In einem architekturaffinen Umfeld werden die Themen Modularität, Akustik und Gestaltung mit textilen Bodenbelägen erlebbar in Szene gesetzt. Architekten und Objekteinrichter werden zu den drei Hauptthemen, aber auch zu allen weiteren Fragen rund um den Teppich umfassend und kompetent beraten.
Ebenfalls in Halle 4.2 präsentiert sich der innovative Faser-Hersteller Trevira erstmals mit einer großen Gemeinschaftspräsentation mit 18 teilnehmenden Firmen, unter anderem Engelbert E. Stieger, Johan van den Acker, Pugi, Spnadauer Velours, Swisstulle oder Torcitura Lei Tsu.
Im Umfeld der Expo, in Halle 4, befindet sich mit über 400 Ausstellern ein weltweit einzigartiges Möbel- und Dekostoff-Angebot. Die Besucher der Expo profitieren von der Nähe zu den Ständen hochwertiger internationaler Anbieter wie Deltracon und Muvantex aus Belgien, Erotex aus Israel, Loro Piana und Tali aus Italien oder Blom Liina Maria aus Finnland. Die dort gezeigten Möbel- und Dekostoffe liefern ein umfangreiches Produktangebot für höchste ästhetische und funktionale Ansprüche beim Interior Design.

 

Messe Frankfurt Exhibition GmbH
15.08.2017

Home Textiles Sourcing Expo präsentiert 158 internationale Aussteller

  • Aussteller aus 9 Ländern zeigen Produkte aus 6 Bereichen: Möbelstoffe, Bett, Bad, Tisch, Fenster und Bodenbeläge
  • Highlights der 2017er Sommer-Seminare präsentieren Einrichtungsfarbtrends, Nachhaltigkeit, nach-Gebrauch-Recycling und wie man den „Jahrtausend-Kunden“ anspricht.

Die 8. Ausgabe der Textile Sourcing Expo öffnete ihre Tore für Aussteller und Einkäufer am 17. Juli 2017. In langjähriger Joint-Venture-Partnerschaft zwischen der Messe Frankfurt und CCPIT-TEX China ist dies die einzige Fachveranstaltung in Nordamerika, die sich ausschließlich auf Heimtextilien und konfektionierte Textilien für alle Wohnbereiche konzentriert.

  • Aussteller aus 9 Ländern zeigen Produkte aus 6 Bereichen: Möbelstoffe, Bett, Bad, Tisch, Fenster und Bodenbeläge
  • Highlights der 2017er Sommer-Seminare präsentieren Einrichtungsfarbtrends, Nachhaltigkeit, nach-Gebrauch-Recycling und wie man den „Jahrtausend-Kunden“ anspricht.

Die 8. Ausgabe der Textile Sourcing Expo öffnete ihre Tore für Aussteller und Einkäufer am 17. Juli 2017. In langjähriger Joint-Venture-Partnerschaft zwischen der Messe Frankfurt und CCPIT-TEX China ist dies die einzige Fachveranstaltung in Nordamerika, die sich ausschließlich auf Heimtextilien und konfektionierte Textilien für alle Wohnbereiche konzentriert.

Während der letzten acht Jahre hat sich die Home Textiles Sourcing Expo zu einer Pflichtveranstaltung für Hersteller, Einzelhändler, Großhändler, Objektausstatter und Designer entwickelt. Die Veranstaltung präsentierte in diesem Sommer Wohnausstattungsprodukte in sechs Kategorien, einschließlich Polsterwaren, Bett, Bad, Tisch, Fenster und Bodenbelag.
 
Die Home Textile Sourcing Expo 2017 nutzten 158 Aussteller aus 9 Ländern, die diese Veranstaltungsausgabe damit zu der internationalsten seit Bestehen machten. Die ausstellenden Länder umfassten unter anderen die USA, Taiwan, Thailand, Korea und Bangladesch. Besonders herausgestellt waren der von Indien geförderte Pavillon des Handloom Export Promotion Council (HEPC), der pakistanische Pavillon mit acht Lieferanten und der stets populäre Türkei-Gemeinschaftsstand. Der Suzhou Pavillon aus China gab sein Debüt mit Herstellern, die in besonderer Weise auf Bettwaren und andere Heimtextilen aus Seide spezialisiert sind.

Hochwertige Küchentextilien, erstklassige Bettwäsche und luxuriöse Badtextilien fanden sich ebenfalls im Ausstellerangebot der Home Textile Sourcing Expo. "Die Sommerausgabe 2017 der Home Textile Sourcing Expo war die breitgefächertste Präsentation in der Veranstaltungsgeschichte sowohl aus der Produkt- als auch der Sourcing-Perspektive", sagte Jennifer Bacon, die Veranstaltungsdirektorin. „Unsere Besucher waren in der Lage, Qualitätstextilien und Fertigwaren von bereits etablierten, aber auch sich entwickelnden Sourcingquellen zu finden. Der Besuch unserer Show gibt den Käufern Zugang zu Produkten in fast jeder Heimtextilkategorie – zu Bettwäsche, Badtextil, Bodenbelägen, Polsterwaren und noch mehr – all dies ist kaum andernorts zu finden“.

Wieder einmal konnte neben der parallel stattfindenden Texworld USA, der Apparel Sourcing USA sowie der Erstausgabe von Avanprint USA die diesjährige Home Textiles Sourcing Expo eine vielfältige Gruppe von Besuchern aus 45 Ländern begrüßen. Gemeinsam machten die vier Messen an einer Location die Sommer-2017-Veranstaltungen mit einer rekordverdächtigen Anzahl von Besuchern aus 72 verschiedenen Länder zu den am besten besuchten Schauen in der Ausstellungsgeschichte.
   
Die Texworld USA Seminarreihe, veranstaltet von Lenzing Innovation:
aktuelle Themen für die Wohneinrichtungs- und Heimtextilien-Branche

Die Lenzing Innovation Seminarreihe erwies sich erneut als ein großer Gewinn für die Besucher der Home Textile Sourcing Expo. Mehrere trendorientierte Seminare stellten sich speziell auf den Wohnmarkt ein und behandelten sehr speziell die Themen, denen sich die Branche stellen muss.

Auf die Heimtextilienbranche ausgerichtete Seminare:
INSPIRIERENDE UND AUSDRUCKSVOLLE FARBE: DEFINITION DER WESENTLICHEN TRENDS FÜR WOHNEINRICHTUNGEN 2018
Laurie Pressman, Vice President - Pantone Color Institute
Die Farbpaletten für 2018 lösen sich von traditionellem Denken. Farben werden neu belebt, Nuancen in neuartigen Kombinationen gemischt, neue Farbrichtungen drücken sofort und effektiv einen frischen Ansatz aus. Während die wirtschaftliche Verwertung immer noch kritisch ist, kann ein ungesehener Ansatz helfen, sich vom Mainstream abzuheben. Die Farben reichen von klassischen Arrangements hin zu voll gesättigten, schlagkräftigen Darstellungen und führen zu neuen und verstärkt einzigartigen Farbdarstellungen.

LEICHTER ATMEN: ASTHMA- UND ALLERGIEFREUNDLICHE TEXTILIEN
Dr. John McKeon, Mitgründer und Geschäftsführer – Allergiestandards
Asthma und Allergien betreffen jeden vierten Amerikanern. Das sind 60 Millionen Menschen, die schätzungsweise 10 Milliarden Dollar pro Jahr für Produkte ausgeben, die speziell an diese Gruppe vermarktet werden! Aber die Aussagen von Unternehmen können heute nicht überprüft werden, weil es wenige oder gar keine verbindlichen Regulierungen gibt. Was können Unternehmen tun, um einen Anteil dieses wachsenden Marktes zu erobern?

ANSPRACHE DER GENERATION Y: WAS HAUSTEXTILIEN-HÄNDLER TUN, UM DIESES KRITISCHE BEVÖLKERUNGSSEGMENT ZU EROBERN
Jennifer Marks, Chefredakteurin – Fachzeitschrift Home & Textiles Today Magazin
Moderation - Nina Nadash, Heimtextilmanager (Americas) - Lenzing Fibers, Inc.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Generation Y in einer der stürmischsten Konjunkturlagen des vergangenen Jahrhunderts aufwächst, zeigt die Marktforschung, dass 75% bereit sind, für nachhaltige Angebote mehr zu bezahlen. Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, die sich positiven sozialen und umweltorientierten Einflüssen verpflichten, müssen sicherzustellen, dass ihre Markenbotschaft in einer Weise vermittelt wird, die Vertrauen bei dieser kritischer Bevölkerungsschicht schafft. Jennifer Marks, Chefredakteurin von Home & Textiles Today, stand zur Verfügung, um ihre Sicht zum Markt der Generation Y aufzuzeigen, und hob hervor, wie essentiell es ist, Markenaussage auf die persönlichen Werten dieser wichtigen Verbrauchergruppe abzustimmen.

 

08.08.2017

INDIENS TEXTIL- UND BEKLEIDUNGSINDUSTRIE WIRD KRÄFTIG GEFÖRDERT

  • Textilfirmen vergleichsweise breit aufgestellt
  • Bekleidungsbranche punktet international zu wenig

New Delhi (GTAI) - Indien gehört zu den weltweit größten Herstellern von Textilien. Baumwollstoffe und Heimtextilien gehören zu den Exportschlagern. Die Bekleidungsindustrie spielt eine vergleichsweise kleine Rolle und droht im Wettbewerb zurückzufallen. Beide Bereiche müssen hochwertiger und nachhaltiger produzieren. Das Textilministerium unterstützt die fragmentierte Branche. Ausländische Zulieferer und Einkäufer können den Markt auf Messen erkunden.

  • Textilfirmen vergleichsweise breit aufgestellt
  • Bekleidungsbranche punktet international zu wenig

New Delhi (GTAI) - Indien gehört zu den weltweit größten Herstellern von Textilien. Baumwollstoffe und Heimtextilien gehören zu den Exportschlagern. Die Bekleidungsindustrie spielt eine vergleichsweise kleine Rolle und droht im Wettbewerb zurückzufallen. Beide Bereiche müssen hochwertiger und nachhaltiger produzieren. Das Textilministerium unterstützt die fragmentierte Branche. Ausländische Zulieferer und Einkäufer können den Markt auf Messen erkunden.

Die indische Textil- und Bekleidungsindustrie hat gesamtwirtschaftliches Gewicht. Sie macht 14% der gesamten Industrieproduktion aus und beschäftigt direkt 51 Mio. Mitarbeiter. Weitere 68 Mio. Personen in Haushalten und Kleinstbetrieben arbeiten den Industriefirmen zu. Weil die gesamte Volkswirtschaft pro Jahr etwa 12 Mio. zusätzliche Arbeitsplätze schaffen muss, hat die Regierung die Textilindustrie als einen Beschäftigungsmotor auserwählt. Indien verfüge gegenüber dem Textilgiganten VR China über Lohnkostenvorteile.
 
Die Verfügbarkeit von Naturstoffen wie Baumwolle, Jute und Seide bezeichnen Fachleute als weiteren Vorteil der Textilbranche, die auf eine lange Tradition bei der Verarbeitung zurückblicken kann. Indien ist inzwischen sogar der weltweit größte Produzent von Baumwolle. Im Erntejahr 2016/17 (1.4. bis 31.3.) dürften schätzungsweise 5,9 Mio. Tonnen (t) eingefahren werden.

Die Baumwolle wird im Inland zu Garnen und Stoffen weiterverarbeitet. Zur Fertigung von Garnen stehen 61 Mio. Spindeln (gemessen in Spindeläquivalenten) zur Verfügung. Sie spannen 2015/16 ungefähr 5,7 Mio. t an Garnen, davon 4,1 Mio. t aus Baumwollfasern. Die Fertigung von Baumwolltuchen lag bei 38 Mrd. Quadratmetern, die hauptsächlich dezentrale Webereien mit einfachen mechanischen Webstühlen anfertigen. Der weltweite Trend bei Bekleidung geht allerdings zu Kunstfasern. Um deren inländische Produktion zu schützen, erhebt das Finanzministerium darauf Zölle.
 
Textilindustrie mit eigenem Ministerium und vielen Förderprogrammen
Das Ministry of Textiles fördert die Industrie über mehrere Programme, welche die technische Modernisierung, den Aufbau von Industrieparks, die Qualifizierung und Ausbildung sowie die Vermarktung bezuschussen. Bekleidungsbetriebe können sich sogar gezahlte Zölle und Gebühren zurückerstatten lassen. Das Budget des Textilministeriums für diesen Zweck wurde im Finanzjahr 2017/18 noch einmal erheblich aufgestockt.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie möchte nicht nur im Inland punkten, auch international will sie endlich eine größere Rolle einnehmen. Das Ministry of Textiles hatte in einem Fünfjahresplan eine Ausweitung der Exporte bis zum Finanzjahr 2016/17 auf 64 Mrd. US$ angestrebt. Dieses Ziel wurde noch nicht erreicht, im Jahr 2015/16 lagen die Ausfuhren von Textilien und Bekleidung bei 37,6 Mrd. $. Die Exporte von Textilien schrumpften sogar gegenüber dem Vorjahr.

Textil- und Bekleidungsindustrie in Indien (Finanzjahre von April bis März)
  2014/15 2015/16
Exporte von Textilien in Mrd. $ 21,7 20,6
Einfuhren von Textilien in Mrd. $ 5,5 5,4
Exporte von Bekleidung in Mrd. $ 16,8 17,0
Einfuhren von Bekleidung in Mrd. $ 0,5 0,6
Veränderung der Produktion von Textilien (in %) 3,7 2,2
Veränderung der Produktion von Bekleidung (in %) 0,2 14,7

Quellen: Ministry of Textiles, Ministry of Statistics and Programme Implementation

Die lokale Bekleidungsindustrie verfügt mit einem großen und wachsenden Binnenabsatzmarkt über gute Entwicklungschancen. Der Einzelhandel verkaufte 2016 nach Branchenschätzung Bekleidung im Wert von ungefähr 45 Mrd. $. Der weltweit fünftgrößte Markt dürfte nach Ansicht von Experten mittelfristig deutlich über 10% jährlich zulegen. Der Nachholbedarf der 1,3 Mrd. Einwohner ist noch lange nicht gedeckt. Der Handel importiert internationale Markenwaren vornehmlich aus China und Bangladesch. Standardartikel und Sonderanfertigungen näht die lokale Industrie.    

Bekleidungsbranche mit Chancen und Problemen
Billige Löhne sind ein Standortvorteil. Sie unterscheiden sich innerhalb des Subkontinents allerdings stark. Die gesetzlichen Mindestlohnregeln differieren zwischen den 29 Bundesstaaten. Außerdem werden Alter, Betriebszugehörigkeit und Fähigkeiten einer Person zur Berechnung des Mindestlohnes herangezogen.

Aufgrund der steigenden Produktionskosten in China wandern arbeitsintensive Fertigungen an günstigere Standorte. Dabei spielen nicht nur die Arbeitskosten eine Rolle. Das komplexe Arbeitsrecht schränkt die Effizienz der Arbeitsmärkte in Indien stark ein. Investoren beurteilen das Arbeitsrecht, die Logistik und die Struktur von Lieferketten als schwierig. Die Weltbank stellte 2016 in ihrer Studie "Stitches to Riches" (siehe https://www.openknowledge.worldbank.org/handle/10986/23961) fest, dass Bangladesch, Indonesien, Kambodscha und Vietnam, den Wettbewerber Indien in den Punkten Qualität, Lieferzeiten, Verlässlichkeit und nachhaltiger sozialer Verantwortung übertreffen.

Indien fehlen zudem Freihandelsabkommen (FTA), die den Zugang zu internationalen Märkten erleichtern und verlässlich regeln. Die Europäische Union und Indien verhandeln beispielsweis seit zehn Jahren mit längeren Unterbrechungen über ein umfassendes FTA.

Fragmentierte Branchenstruktur mit internationalen Champions
Angaben über die Zahl der Betriebe, ihre Größenklassen und Investitionsvolumina sind nicht verfügbar. Kleinere Textilbetriebe und -händler sind teilweise nicht angemeldet und zahlen keine Steuern. Mittlere Firmen seien wiederum sehr flexibel, anderseits müssen sie mechanisieren, automatisieren und technisch aufrüsten, um überleben zu können.
Größere Unternehmen blicken auf eine langjährige Tradition zurück und haben sich zu international vernetzten Konzernen entwickelt. Nach Angaben des indischen Finanzdienstes Moneycontrol sind die drei größten Aktiengesellschaften in der Bekleidungsindustrie: KPR Mills (letzter Nettoumsatz umgerechnet circa 300 Mio. $), Page Industries (270 Mio. $) und Gokaldas Exports (170 Mio. $); im Textilsektor allgemein: Bombay Rayon (rund 640 Mio. $), Sutlej Textiles (350 Mio. $), SEL Manufacturing (300 Mio. $), Mandhana Industries (250 Mio. $); Wirk- und Strickwaren: Nahar Industrial Enterprises (270 Mio. $), Rupa (160 Mio. $); Baumwollspinnen: Vardhman Textiles (860 Mio. $), Trident (560 Mio. $), Indo Count (310 Mio. $); Spinnen von synthetischen Fasern: RSWM (450 Mio. $), Indorama (390 Mio. $), Sangam (230 Mio. $); Weben und andere Prozesse: Alok Industries (1,8 Mrd. $), Welspun (750 Mio. $), Garden Silk (370 Mio. $); sonstige Schwerpunkte: Arvind (830 Mio. $), Nahar Spinning (310 Mio. $), JBF Industries (550 Mio. $), Bombay Dyeing (280 Mio. $).

Ausländische Textilfirmen investieren und erkunden
Die Regierung wirbt mit ihrer Kampagne "Make in India" im Textilsektor für ausländische Direktinvestitionen. Firmengründungen sind zu 100% in ausländischer Hand möglich (siehe http://www.makeinindia.com/sector/textiles-and-garments). Der Sektor zog von 2000 bis 2016 bereits 2,4 Mrd. $ an FDI an.

Ausländische Firmen können die Märkte auf verschiedenen Fachmessen erkunden. DasTextilministerium möchte die "Textiles India", die im Juni 2017 in Gandhinagar (Bundesstaat Gujarat) stattfand, zu einem Megaevent ausbauen (https://www.textilesindia2017.com). Die internationale Bekleidungsbranche traf sich gleichzeitig auf der "India International Garment Fair" (http://www.indiaapparelfair.com).
Die "National Garment Fair" findet vom 10.7. bis 12.7.17 in Mumbai statt (http://cmai.fingoh.com/event/65th-national-garment-fair-1/Registration). Und die Messe Frankfurt richtet die "Techtextil India" vom 13.9. bis 15.9.17 in Mumbai aus. Hier können deutsche Aussteller an einem Gemeinschaftsstand teilnehmen (http://www.auma.de/de/messedatenbank/seiten/messedetailseite.aspx?tf=135499).

Internetadressen
Bezeichnung Internetadresse Anmerkungen
Germany Trade & Invest http://www.gtai.de/Indien Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft
AHK Indien http://www.indien.ahk.de Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
Ministry of Textiles http://www.texmin.nic.in Ministerium
Office of Textile Commissioner http://www.txcindia.gov.in Behörde
Confederation of Indian Textile Industry http://www.citiindia.com Textilindustrieverband
Textile Association India http://www.textileassociationindia.org Textilindustrieverband
The Clothing Manufacturers of India http://www.cmai.in Bekleidungsindustrieverband

 

Weitere Informationen:
Indien Förderprogramm Konjunktur
Quelle:

Thomas Hundt, Germany Trade & Invest www.gtai.de

Tendence Living © Messe Frankfurt Exhibition GmbH
16.05.2017

TENDENCE WÄCHST: NEUHEITEN FÜR FRÜHJAHR UND SOMMER VORAUS!

„Neu“ ist und bleibt ein Schlüsselwort – egal, ob es um die jüngsten Nachrichten, Modekollektionen frisch vom Laufsteg oder um die erste fabrikfrische Lieferung von Konsumgütern geht. Die Neuheiten rund ums Einrichten, Wohnen und Schenken für die zweite Jahreshälfte werden 2017 zuallererst auf der Tendence gezeigt. Vom 24. bis 27. Juni präsentieren sich Aussteller aus aller Welt auf der Lifestylemesse in Frankfurt am Main. „Unser Ziel, die Tendence als ersten Neuheitentermin der zweiten Jahreshälfte wieder wachsen zu lassen, hat sich erfüllt. Zum Teil sind die Hallen sogar überbucht. Die Einkäufer erwartet also ein größeres Produktangebot, vor allem in den Bereichen Seasonal Decoration, Gedeckter Tisch, Heimtextilien sowie dem neuen Segment Outdoor Living“, so Bettina Bär, Leiterin der Tendence.

Preview: Spring and Summer 2018

„Neu“ ist und bleibt ein Schlüsselwort – egal, ob es um die jüngsten Nachrichten, Modekollektionen frisch vom Laufsteg oder um die erste fabrikfrische Lieferung von Konsumgütern geht. Die Neuheiten rund ums Einrichten, Wohnen und Schenken für die zweite Jahreshälfte werden 2017 zuallererst auf der Tendence gezeigt. Vom 24. bis 27. Juni präsentieren sich Aussteller aus aller Welt auf der Lifestylemesse in Frankfurt am Main. „Unser Ziel, die Tendence als ersten Neuheitentermin der zweiten Jahreshälfte wieder wachsen zu lassen, hat sich erfüllt. Zum Teil sind die Hallen sogar überbucht. Die Einkäufer erwartet also ein größeres Produktangebot, vor allem in den Bereichen Seasonal Decoration, Gedeckter Tisch, Heimtextilien sowie dem neuen Segment Outdoor Living“, so Bettina Bär, Leiterin der Tendence.

Preview: Spring and Summer 2018

Darüber hinaus zeigen Unternehmen auf der Messe nicht nur Neuheiten fürs Herbst- und Wintergeschäft, sondern auch die brandneuen Kollektionen für Frühjahr und Sommer des Folgejahres. Ganz nach dem Slogan der Tendence: „Two Seasons, One Date”. Aussteller, die auch die erste Saison des kommenden Jahres bedienen können, sind in allen Hallen vertreten. Die Stände dieser Firmen sind mit dem Label “Spring Summer 2018” gekennzeichnet und damit für Einkäufer leicht zu finden. Außerdem enthalten der Katalog sowie die Online-Ausstellersuche der Tendence eine Übersicht der entsprechenden Unternehmen.

Ethical Style – grüne Produkte im Aufwind

Trendige Ketten, die eigentlich mal Flipflops waren, Becher aus Bambusfasern oder wassersparend hergestelltes Porzellan: Nachhaltigkeit gibt es in vielen verschiedenen Facetten. Klar ist, dass die Konsumenten immer mehr Wert darauf legen, wie, aus was und auch unter welchen Bedingungen etwas produziert wurde. Aussteller der Tendence, die solche „grünen“ Produkte anbieten, sind im Katalog ebenso wie auf der Website unter dem Stichwort „Ethical Style“ zu finden. Auch die Stände dieser Firmen sind gelabelt – selbstverständlich in Grün. „Denn“, so Bär, „nachhaltig Produziertes rückt immer mehr in den Fokus der Verbraucher. Wo und wie etwas hergestellt wird, ob es recycelbar ist oder nicht, zahlt bei immer mehr Kunden auf die Kaufentscheidung ein.“  

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter

Die Tendence (24. bis 27. Juni 2017) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Gedeckter Tisch, Küche, Heimtextilien und Outdoor und zusammen. Händler erhalten vielfältige vertriebsunterstützende Impulse auf inszenierten Ausstellungsflächen und durch ein leistungsstarkes Rahmenprogramm. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

Schlafen als Lifestyle aud der HEIMTEXTIL 2017 © Messe Frankfurt Exhibition GmbH
17.01.2017

HEIMTEXTIL ENDET MIT BESUCHER- UND AUSSTELLERPLUS

  • Matchmaking auf der Messe: Aussteller und Besucher heben die Qualität der geknüpften Geschäftsbeziehungen hervor
  • Prominente Gäste und Star-Designer gehen auf textile Entdeckungsreise

Inspirierend, haptisch und ganz nah an der Branche: Die Heimtextil endete am vergangenen Freitag nach vier erfolgreichen Messetagen in Frankfurt am Main. Trotz Schnee, Eis und Sturm vor allem am ersten und letzten Messetag besuchten fast 70.000 Fachbesucher (2016: 68.277) aus aller Welt die Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien und überzeugten sich von der Qualität und Vielfalt der ausgestellten Produkte sowie den Trends der neuen Saison. Dabei kam das Wachstum insbesondere aus Brasilien, China, Großbritannien, Italien, Japan, Russland, den USA sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten.

  • Matchmaking auf der Messe: Aussteller und Besucher heben die Qualität der geknüpften Geschäftsbeziehungen hervor
  • Prominente Gäste und Star-Designer gehen auf textile Entdeckungsreise

Inspirierend, haptisch und ganz nah an der Branche: Die Heimtextil endete am vergangenen Freitag nach vier erfolgreichen Messetagen in Frankfurt am Main. Trotz Schnee, Eis und Sturm vor allem am ersten und letzten Messetag besuchten fast 70.000 Fachbesucher (2016: 68.277) aus aller Welt die Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien und überzeugten sich von der Qualität und Vielfalt der ausgestellten Produkte sowie den Trends der neuen Saison. Dabei kam das Wachstum insbesondere aus Brasilien, China, Großbritannien, Italien, Japan, Russland, den USA sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die insgesamt 2.963 Aussteller aus 67 Ländern (2016: 2.864) präsentierten auf 20 Hallenebenen ihre textilen Neuheiten und Designs und zeigten sich mit den Ordertätigkeiten und Geschäftskontakten zum Saisonstart äußerst zufrieden.

Auch Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, zieht zum Messeschluss positive Bilanz: „Die Zahlen sprechen für sich: Die Heimtextil wächst 2017 erneut auf Besucher- und Ausstellerseite. Aber es geht schon lange nicht mehr nur um Quantität. Ganz besonders freue ich mich über die hohe Qualität der ausgestellten Produkte sowie die Intensität der Gespräche zwischen Einkäufern und Ausstellern. Frankfurt ist der internationale Treffpunkt und das textile Herz der Interior-Branche.“

Ebenfalls positiv: Insgesamt wurde die Branchenkonjunktur von den Besuchern der Heimtextil in diesem Jahr noch besser eingeschätzt als im Vorjahr. Insbesondere Besucher aus Deutschland beurteilen die aktuelle Situation als gut (40 Prozent).  „Wir sind zum richtigen Zeitpunkt zur Heimtextil zurückgekehrt: In den vergangenen Tagen haben wir erfolgreich unser neues Profil und die neue Produktausrichtung positioniert“, sagt Andreas Klenk, Geschäftsführer Saum & Viebahn. „Das Feedback unserer Besucher war durchweg positiv und wir konnten sowohl Exportkontakte als auch inländische Kontakte knüpfen. Wir gehen mit einem sehr guten Gefühl von dieser Heimtextil und freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.“

Textildesign: Das Auge fühlt mit

Es ist nicht nur Haptik, die über die Attraktivität von Stoffen entscheidet – das zeigte sich auch an dem großen Interesse an Textildesign zur Heimtextil. Die bunten Stoffe und vielfältigen Designs von namhaften Designern aber auch Nachwuchstalenten standen hoch im Kurs und zogen viel Interesse auf sich: „Die Heimtextil ist für mich als Designer äußerst interessant, zumal ich mir sehr gut vorstellen kann, neben Tapeten künftig auch Bettwäsche, Kissen und andere Heimtextilien zu kreieren“, sagt Star-Designer Michael Michalsky, der auf der Messe seine neue Tapetenkollektion vorstellte. „Auf der weltweiten Leitmesse sind alle Mitbewerber sehr konzentriert präsent. Hier kann ich unmittelbar erleben, wie die Vermarktung der Produkte läuft und erhalte direktes Feedback auf meine Neuheiten.“ Nicht nur Designer zeigten großes Interesse an dem weltweit einmaligen Designangebot der Heimtextil. Ausstellende Unternehmen nutzten den kreativen Hotspot, um neue Entwürfe für ihre kommenden Kollektionen zu erwerben.

Eva Padberg, Harald Glööckler und Michael Michalsky

Die Begeisterung für schöne und hochwertige Textilien verbindet nicht nur die Fachbesucher der Heimtextil, sondern auch zahlreiche prominente Gäste. Topmodel Eva Padberg sprach zur Eröffnung der Heimtextil mit Detlef Braun über die Trends der kommenden Saison, das Interesse der Endverbraucher an Nachhaltigkeit und Gemeinsamkeiten von Mode und Interior Design. Im Anschluss nutzte sie die Gelegenheit für einen Rundgang durch das Trendareal Theme Park und über die Messe.

Treffpunkt der Stars bildete am ersten Messetag weiterhin der Stand der Marburger Tapetenfabrik: Harald Glööckler stellte seine neue Kollektion „Glööckler Imperial“ vor, die durch ihre gewohnte Opulenz die unverkennbare Handschrift des Designers trug. Für musikalische Begleitung und gute Stimmung sorgten Sängerin Dynelle Rhodes von den Weather Girls sowie der Frankfurter Radiomoderator und DJ Felix Moese. Auch Designer Michael Michalsky stellte seine neue Kollektion in Kooperation mit A.S. Création Tapeten persönlich auf der Heimtextil vor.

Trend geht zu mehr Stofflichkeit

Schluss mit nackten Wänden und kahlen Fußböden: Heimtextilien feiern ihr Comeback in privaten Haushalten. Gardinen, Teppiche und Dekokissen schmücken die heimischen vier Wände und verleihen ihnen eine persönliche Note. „Auch wir können den Trend zu mehr Stofflichkeit bestätigen. Neben unseren Tapetenneuheiten haben wir gerade bei unseren Stoffkollektionen ein gestiegenes Besucherinteresse erfahren“, sagt Andreas Zimmermann, Geschäftsleitung Zimmer+Rohde. Der Trend beflügelt das Orderverhalten auf der Heimtextil: „Das Niveau der Besucher war äußerst hoch: Wir haben sehr hochwertige, gute internationale Einkäufer angetroffen und exzellente potenzielle Neukunden. Daher sind wir sehr zufrieden mit unserem Auftritt auf der Heimtextil.“

Schlafen als Lifestyle

Nach Ernährung und Fitness wird Schlafen eines der kommenen Lifestyle-Themen. Davon zeugten auch etliche Innovationen innerhalb des Produktbereiches Bett. So zeigte Mediflow aus Hamburg eine verbesserte Version des Wasserkissens mit hundertprozentiger Anpassung in Härte und Stützwirkung. Robert Kocher, Mediflow-Europageschäftsführer: „Wir hatten dieses Jahr viele Neukunden bei uns auf dem Stand, die von uns gehört hatten und sich über unsere Produkte informieren wollten oder sogar direkt orderten. Die Besucher kamen vor allem aus dem mittleren Osten, China, dem osteuropäischen Raum und Skandinavien. Außerdem hatten wir intensive Gespräche mit US- und deutschen Kunden. Das ist auch die große Stärke der Heimtextil. Hier schüttelt man der ganzen Welt die Hände. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf, sondern auch um Kommunikation und den Aufbau von Beziehungen oder einfach direktes Feedback zu unseren Produkten.“ - Auf dem  Stand der Schlafkampagne konnten sich sowohl Besucher als auch Aussteller über die vier Einflüsse auf den Schlaf informieren. Auf das Thema Schlafen wird die Heimtextil auch in den kommenden Jahren einen Fokus setzen.

Die nächste Heimtextil, internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien, findet vom 9. bis 12. Januar 2018 in Frankfurt am Main statt.
 

CADEAUX Leipzig © Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze 
16.08.2016

FACHFORUM FÜR HAUS- UND HEIMTEXTILIEN COMFORTEX ZEIGT "NEUE STOFFLICHKEIT"

  • CADEAUX Leipzig: Stoff erobert den Raum

Neue Stoffe braucht das Land: Heimtextilien beleben das moderne Raumdesign und stehen im Mittelpunkt des Fachforums für Haus- und Heimtextilien COMFORTEX auf der CADEAUX Leipzig. Vom 3. bis 5. September 2016 erfahren Raumausstatter, Objekteure, Innenarchitekten und Handwerker die "neue Stofflichkeit" in ganzer Vielfalt und erhalten einen umfangreichen Einblick in die Farb- sowie Gestaltungstrends bei Stoffen und Gardinen. Zudem liefert die 49. CADEAUX Impulse für attraktive Dekorationen und innovative Glaskunst sowie vielfältige Inspirationen rund um aktuellen Lifestyle und kulinarischen Genuss.

  • CADEAUX Leipzig: Stoff erobert den Raum

Neue Stoffe braucht das Land: Heimtextilien beleben das moderne Raumdesign und stehen im Mittelpunkt des Fachforums für Haus- und Heimtextilien COMFORTEX auf der CADEAUX Leipzig. Vom 3. bis 5. September 2016 erfahren Raumausstatter, Objekteure, Innenarchitekten und Handwerker die "neue Stofflichkeit" in ganzer Vielfalt und erhalten einen umfangreichen Einblick in die Farb- sowie Gestaltungstrends bei Stoffen und Gardinen. Zudem liefert die 49. CADEAUX Impulse für attraktive Dekorationen und innovative Glaskunst sowie vielfältige Inspirationen rund um aktuellen Lifestyle und kulinarischen Genuss.

"Im September präsentiert Leipzig das Thema Wohnen für den Fachhandel in großer Vielfalt“, betont Projektdirektor Andreas Zachlod. "Insgesamt 350 Aussteller und Marken zeigen auf der CADEAUX und im integriertem Fachforum für Haus- und Heimtextilien COMFORTEX ihre attraktiven Kollektionen und aktuellen Editionen für einen modernen Lifestyle.“

Zeitgemäße Stoffe für Raum und Fenster.

Renommierte Marken prägen das Ausstellungsprogramm im Bereich Stoff und Gardine. Unter anderem stellen folgende Unternehmen ihre Neuheiten vor: Brändl Textil, Dr. W. Hufnagl, Edi Michel, Florentina Stickereigesellschaft, Heinz Weckbrodt, Hossner Heimtex, Jürgen Schleiß Konfektion, Klippan Yllefabrik, Lutex Fabrikation, MB Textilmanufaktur, Otto Dotzauer, Raebel, Rovitex, Stickperle, StiVoTex, Verdi Collection, Vogtländische Heimtextilien, Voigtmann & Kruschwitz, W. Reuter & Sohn sowie Wölfel & Co. und zudem die EuroCom GmbH mit hochwertigen Bügeleisen.

Über die wichtigsten Einrichtungstendenzen in  Sachen Stoff informiert das Trendforum "Die neue Stofflichkeit im Raum und am Fenster". Ein Café mit Vortragsareal lädt zum Verweilen in inspirierender Loungeatmosphäre. Bernhard Zimmermann von der Branchenagentur BZ-BBI (Leipzig) und sein Kreativteam liefern ein umfassendes Trend-Update und zeichnen die wesentlichen Stoffmilieus in vier Szenarien nach. Dabei stehen die Produkte aller Aussteller des Bereichs Haus- und Heimtextilien im Zentrum. Fachlichen Input über die wiedererweckte Begeisterung am Stoff und Ideen für eine zeitgemäße Vermarktung bieten zweimal am Tag stattfindende Vorträge.

Vorhänge auf dem Siegeszug

"Wir möchten den Fachbesuchern die Freude am Verkauf von Heimtextilien vermitteln, Vorzüge und Potenziale beleuchten", erklärt Bernhard Zimmermann. "Die gestalterische Kraft der Stoffe wird soeben wiederentdeckt." Vorreiter sei die Objektausstattung: Hier würden innovative, pflegeleichte Stoffe als exzellenter Licht- und Sonnenschutz geschätzt sowie die ästhetischen, akustischen und
energetischen Funktionen der textilen Materialien genutzt. "Aber auch im Wohnbereich sind wir inzwischen an der Schwelle zur Trendumkehr. Die Wohnstile ändern sich, Vorhänge und Gardinen kommen wieder!"

Die neue "Generation Stoff"

Durch Stoffe entstünden lebenswerte, angenehme Räume in der Arbeitsumgebung, im Gesundheitswesen, in Hotels sowie im privaten Alltag, so Zimmermann. "Sie spiegeln wider, wonach der moderne Mensch sich sehnt: einen heimeligen Rückzugsort, der auf neue Weise und in aktuellen Farben Wohnlichkeit vermittelt und familiäre Wärme aufkommen lässt."

Anregungen für die heutige "Generation Stoff" lieferten unter anderem die Neuinterpretation der fortschrittlichen Architektur, des Möbeldesigns und der schöpferischen Textildrapierungen der 1950er- und 60er-Jahre. "Dabei hält der Markt für jeden Geschmack die passenden Kolorierungen und Muster bereit – ob gemütlich-natürlich, progressiv-jugendlich, sachlich-geometrisch oder klassisch-elegant!", unterstreicht Zimmermann. Nicht zuletzt bieten Stoffe wie Kissen, Decken oder Vorhänge eine ideale Möglichkeit zu saisonalen oder stimmungsgemäßen Veränderungen im Raum.

Inspirierend – die Lifestyle-Trends für Herbst und Winter

Wohnen, Einrichten und Genießen: Zahlreiche Inspirationen sowie verkaufsfördernde Informationen rund um den modernen Lifestyle sind ebenso in weiteren Messebereichen zu erleben. So demonstriert Ralf Meuser im Forum "Fleischgenuss" erstklassige Küchenaccessoires in Aktion. Mit passendem Zubehör von scharfen Messern und starken Schneidbrettern über ausgesuchte Bräter und Pfannen bis hin zu Gewürzmühlen bereitet der Küchenmeister hochwertiges Fleisch zu. Mit vielen praktischen Tipps gibt Meuser dem Fachhandel dabei wichtige Verkaufsargumente an die Hand und zeigt das Potenzial auf, das im Thema "Fleischgenuss" steckt.

Einen traditionellen Werkstoff in stylishem Gewand inszeniert die Sonderschau GLASklar mit den Schwerpunkten Genuss, Wohnaccessoires und Weihnachten. Zu sehen sind gläserne Produkte namhafter Aussteller – unter dem Label "Genuss" beispielsweise Trinkgläser, Karaffen, Dessertschalen, Flaschen oder Etageren. Unter der Überschrift "Wohnaccessoires" werden zum Beispiel Lampen, Spiegel, Bilder und Dekorationsobjekte vorgestellt. Christbaumschmuck und Figuren bestimmen das Thema "Weihnachten". Darüber hinaus vermittelt das Forum faszinierende Einblicke in die hohe Kunst der Glasverarbeitung und -veredlung.

Service: Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Die CADEAUX mit dem Fachforum für Haus- und Heimtextilien COMFORTEX ist am Samstag/Sonntag (3./4. September 2016) von 9.30 bis 18.00 Uhr und am Montag (5. September 2016) von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Fachbesucher, die sich online registrieren, erhalten freien Eintritt. An der Tageskasse kostet das Ticket 17,00 Euro, für Stammbesucher 8,00 Euro. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Das Ticket berechtigt auch zum Besuch des offenen Mitgabe-Bereichs der parallel stattfindenden Uhren- und Schmuckmesse MIDORA Leipzig.

KRISE TRIFFT RUSSISCHEN MODEMARKT HART © derProjektor / pixelio.de
24.05.2016

KRISE TRIFFT RUSSISCHEN MODEMARKT HART

  • Absatz sinkt
  • Mittleres Preissegment am stärksten betroffen
  • Online-Handel mit Bekleidung wächst

Moskau (GTAI) - Der Absatz von Bekleidung und Heimtextilien wird 2016 weiter sinken. Geringere Realeinkommen führen zu einer nachlassenden Nachfrage. Russische Kunden erwerben weniger Kleidungsstücke und achten immer mehr auf den Preis. Am stärksten schrumpft der Absatz im mittleren Preissegment. Modeketten reagieren auf das sinkende Marktvolumen, indem sie Läden schließen und sich auf die profitabelsten Standorte konzentrieren. Im Gegensatz dazu wächst der Onlinehandel Russlands Bekleidungsmarkt schrumpfte 2015 gegenüber dem Vorjahr um 9% auf ein Volumen von 1,4 Billionen Rubel. In US-Dollar umgerechnet betrug der Rückgang sogar 43%. Die Diskrepanz zwischen dem Wert in Rubel und in US-Dollar ist auf den drastisch gefallenen Außenwert der russischen Währung zurückzuführen.

  • Absatz sinkt
  • Mittleres Preissegment am stärksten betroffen
  • Online-Handel mit Bekleidung wächst

Moskau (GTAI) - Der Absatz von Bekleidung und Heimtextilien wird 2016 weiter sinken. Geringere Realeinkommen führen zu einer nachlassenden Nachfrage. Russische Kunden erwerben weniger Kleidungsstücke und achten immer mehr auf den Preis. Am stärksten schrumpft der Absatz im mittleren Preissegment. Modeketten reagieren auf das sinkende Marktvolumen, indem sie Läden schließen und sich auf die profitabelsten Standorte konzentrieren. Im Gegensatz dazu wächst der Onlinehandel Russlands Bekleidungsmarkt schrumpfte 2015 gegenüber dem Vorjahr um 9% auf ein Volumen von 1,4 Billionen Rubel. In US-Dollar umgerechnet betrug der Rückgang sogar 43%. Die Diskrepanz zwischen dem Wert in Rubel und in US-Dollar ist auf den drastisch gefallenen Außenwert der russischen Währung zurückzuführen. Für die Textil- und Bekleidungsbranche bedeutet die Rubelabwertung eine fundamentale Änderung der Rahmenbedingungen: verteuerte Importe, gesunkene Personalkosten in Russland und steigende Exportchancen.
 
Kunden wandern aus dem mittleren ins niedrige Preissegment ab
Außerdem gehen die Realeinkommen der russischen Bevölkerung zurück und damit die Kaufkraft. Russische Kunden erwerben weniger Bekleidungsstücke und achten immer mehr auf den Preis. Am stärksten schrumpft der Absatz im mittleren Preissegment. Viele Kunden orientieren sich auf das Niedrigpreissegment (Massenmarkt) um, das 2016 um 5 bis 10% auf 65 bis 70% steigen wird, prognostiziert die Fashion Consulting Group. Der Anteil des Premium- und Luxussegments bleibt unverändert.
Ein durchschnittlicher russischer Privathaushalt hat 2015 die Ausgaben für Bekleidung und Heimtextilien um 30 bis 50% gekürzt, schätzen Experten. Dies bekamen vor allem die Anbieter importierter Bekleidung und Textilien zu spüren, stiegen doch bei ihnen die Preise am stärksten. Das verhagelt die Geschäfte von ausländischen Markenanbietern. Im Jahr 2015 sanken die russischen Einfuhren von Textilien und Bekleidung um 25%. Diese Tendenz setzt sich 2016 fort.
    
Vertriebsnetze im stationären Einzelhandel werden ausgedünnt
Wegen des Preisdrucks am Modemarkt kürzen Hersteller und Handelsketten beim Personal, verhandeln Nachlässe bei der Ladenmiete, verkleinern die Kollektionen, vereinfachen die Schnitte und sparen an der Stoffqualität. Während früher viele russische Marken ihre Materialien in der EU und der Türkei einkauften, können sich Designer und Produzenten nun nur noch billige synthetische Stoffe aus China leisten. Die Werbebudgets wurden 2015 um 40 bis 45% zusammengestrichen.
Außerdem reagieren die Bekleidungsanbieter, indem sie Läden schließen und sich auf die profitabelsten Standorte konzentrieren. Seit 2014 haben mehr als elf internationale Marken den russischen Markt verlassen. Dazu gehören aus dem mittleren Preissegment Gerry Weber, Laura Ashley, Chevignon und Seppälä, aus dem Massensegment Esprit, New Look, OVS, River Island und Wendys.    
 
Marks & Spencer schloss 3% seiner Geschäfte, Mango 7%, Gloria Jeans 12%. Den größten Rückgang bei der Anzahl der Filialen verzeichneten die Marken Vis-a-Vis (-65%), Motivi (-40%), Savage (-29%) und Incity (-17%). Maratex schloss 2015 seine Franchiseläden für Bekleidung der Marken Esprit, NewLook, OVS und River Island in Russland. Die finnische Stockmann verkaufte ihre sieben Kaufhäuser in Russland für 5 Mio. Euro an Reviva Holdings Ltd. (Eigner der Franchise-Kaufhauskette Debenhams) und gab die Geschäfte der Marken Lindex und Seppälä auf.
 
Adidas hat 2015 insgesamt 167 von 1.100 Geschäften in Russland geschlossen, geplant sind 200. Der deutsche Sportartikelhersteller erwarb 2015 im Moskauer Gebiet das Großlager Tschechow-2 mit einer Fläche von 120.000 qm. Als Kaufpreis werden Summen zwischen 70 Mio. und 100 Mio. US$ genannt. Die finnische Kesko informierte im Februar 2016 darüber, dass sie die russische Intersport-Kette wegen der schlechten Finanzergebnisse verkaufen will.

Die Handelskette Modny Kontinent (Marken: Incity, Deseo) reduzierte die Zahl ihrer Geschäfte um 35. Ende des 1. Quartals 2016 gehörten ihr noch 301 Läden. Die Melon Fashion Group trennte 2015 sich von 27 unrentablen Geschäften; dafür eröffnete sie 37 neue. Melon gehörten am 31.12.2015 russlandweit 604 Geschäfte (befree 234, Zarina 203, Love Republic 167), davon 134 Franchisegeschäfte (befree 56, Zarina 44, Love Republic 34). Eine neue Konzeption der Shops - größere Ladenfläche und modernes Design - soll gegen die Krise helfen.
Die spanische Designermarke Desigual schloss ihre russischen Geschäfte Ende September 2015. Sie verbleibt aber am Markt in Multibrandshops. Einen ähnlichen Kurs verfolgen auch andere Marken.

Elf Modemarken steigen im 1. Halbjahr 2016 neu in den russischen Markt ein
Kleiner Lichtblick: Elf Modemarken kündigten im 1. Halbjahr 2016 an, neu in den russischen Markt einzusteigen. Ende 2015 hatten das bereits Budgetmarken wie Cortefiel, Superdry und Violetta by Mango getan. H&M, Monki, Uniqlo und Forever 21 wollen in Russland weiter expandieren.
Bereits 2015 wuchs die Zahl der H&M-Filialen in Russland um 35% auf 96 Geschäfte. Das Männermodehaus Henderson eröffnete am 28. April 2016 einen neuen Salon im Einkaufszentrum "Zelenopark" in Zelenograd bei Moskau. Damit ist Henderson (Marken: Henderson, Hayas) jetzt in 164 großen Einkaufszentren in 56 russischen Städten vertreten. Hugo Boss weihte am 8. April 2016 ein neues Geschäft im Outlet Village Pulkovo ein.
Die vertikal integrierte Handelskette Gloria Jeans hat Anfang 2016 ihren Hauptsitz von Rostow-am-Don nach Moskau verlegt und dort im Arma Werk 3.500 qm gemietet. Bis Ende 2016 plant Gloria Jeans auf 5.000 qm und bis 2017 auf 10.000 qm zu erweitern. Die Hauptstadt soll als Tor zum Weltmarkt dienen: Gloria Jeans will ein Büro in Hongkong eröffnen. Zur Firma gehören acht regionale Vertretungen und  zwei große Logistikkomplexe in Nowosibirsk und Nowoschachtinsk.

Internationale Marken, die im 1. Halbjahr 2016 in den russischen Markt einsteigen
Nr. Marke Land Profil Einkaufszentrum Preissegment
1 Demurya     Frankreich/Russland Bekleidung Smolenskij Passash Premium
2 John Varvatos USA Bekleidung Crocus City Mall Premium
3 Il Gufo Italien Bekleidung für Kinder ZUM Premium
4 Barbour Vereinigtes Königreich Bekleidung GUM oberes mittleres
5 Armani Exchange Italien Bekleidung Mega, Aviapark mittleres
6 Veta Estland Bekleidung Streetretail, Kamenoostrowskij mittleres
7 Love Stories Niederlande Unterwäsche Einkaufszentrum "Modny Seson" mittleres
8 Victorias Secret Pink USA Unterwäsche, Bekleidung Evropejskij mittleres
9 Hunkemöller Deutschland Unterwäsche Mega mittleres
10 Undiz Frankreich Unterwäsche Mega unteres
11 Aigle Frankreich Bekleidung, Schuhe Street retail, Olimpijskij pr-t mittleres

Quelle: Retail.ru

Onlinehandel mit Bekleidung wächst - Chinesische Anbieter expandieren
Im Gegensatz zu den sinkenden Umsätzen im stationären Bekleidungshandel steigt die Nachfrage in Outlets und im Internet. Die Zahl der Besuche und die durchschnittliche Höhe des Kassenbons im Fashion House Outlet Centre Moscow haben um das Zweifache zugelegt seit Juni 2013, berichtet Direktor Brendon O´Reily. Die Fashion House Group bietet seit 2016 auch Online Shopping an.

Der Verband der Internethandelsunternehmen (http://www.akit.ru) schätzt, dass 2015 mit Verkäufen im Internet 760 Mrd. Rubel (+7%) eingenommen wurden. Der Anteil von Bekleidung und Schuhen betrug 35%. Bereits 2014 war der Onlinehandel um ein Drittel gewachsen. Onlineshops betreiben etwa KupiVip, Lamoda und Finn Flare. Allein bei KupiVip stieg die Zahl der Bestellungen 2015 um 45% auf ein Volumen von 16,5 Mrd. Rubel.

Hersteller und Händler kurbeln deshalb den Onlinehandel an. Die Regierung will den Export russischer Waren fördern und plant dafür eine große Internethandelsplattform. Vorbild sind Alibaba (VR China) und JD.com. Allerdings kaufen russische Kunden immer öfter in asiatischen Webshops ein. Allein 2014 stieg die Beliebtheit von Online-Bestellungen in China um das Dreifache.

Kontaktanschriften:
Fashion Consulting Group
(Consulting, Marketing, PR)
125009 Moskau, Maly Gnezdnikowskij pereulok 4
Tel.: 007 495/629 74 25, -629 76 23
E-Mail: info@fashionconsulting.ru, Internet: http://www.fashionconsulting.ru

Russian Buyers Union
119034 Moskau, ul. Prechistenka 40/2, Gebäude 3, Büro 110
Tel.: 007 499/350 51 40
E-Mail: info@buyersunion.ru, relations@buyersunion.ru
Internet: http://www.buyersunion.ru

 

BEKLEIDUNGSHERSTELLER VERLAGERN PRODUKTION NACH RUSSLAND © Florentine/ pixelio.de
17.05.2016

BEKLEIDUNGSHERSTELLER VERLAGERN PRODUKTION NACH RUSSLAND

  • Schwacher Rubel macht Produktion im Inland rentabel
  • Regierung fördert Investitionen

Moskau (GTAI) - Der Absatz von Textilien und Bekleidung wird 2016 weiter sinken. Die Produktion in Russland legt jedoch zu. Aufgrund der starken Rubelabwertung der letzten zwei Jahre haben sich Rahmenbedingungen für die Textil- und Bekleidungsindustrie komplett geändert. Einerseits führen sinkende Realeinkommen zu einer nachlassenden Nachfrage. Andererseits sind die Lohnstückkosten unter asiatische Vergleichswerte gesunken.

  • Schwacher Rubel macht Produktion im Inland rentabel
  • Regierung fördert Investitionen

Moskau (GTAI) - Der Absatz von Textilien und Bekleidung wird 2016 weiter sinken. Die Produktion in Russland legt jedoch zu. Aufgrund der starken Rubelabwertung der letzten zwei Jahre haben sich Rahmenbedingungen für die Textil- und Bekleidungsindustrie komplett geändert. Einerseits führen sinkende Realeinkommen zu einer nachlassenden Nachfrage. Andererseits sind die Lohnstückkosten unter asiatische Vergleichswerte gesunken.

Aufgrund des niedrigen Rubelkurses ist es seit 2015 für in- und ausländische Textil- und Bekleidungsfirmen billiger geworden, in Russland zu produzieren. Die in US-Dollar umgerechneten Lohnstückkosten liegen infolge der Rubelabwertung aktuell um 10 bis 15% unterhalb des Vergleichswerts in der VR China. Der Durchschnittslohn einer Arbeiterin in der Nähindustrie beträgt in China zurzeit 300 bis 350 US$, in Russland 12.000 bis 15.000 Rubel (185 bis 230 $).

Produktionsverlagerung nach Russland setzt ein
Die ersten in- und ausländischen Markenhersteller von Bekleidung haben reagiert und verlagern Produktionskapazitäten aus Asien nach Russland oder vergeben Aufträge an russische Bekleidungshersteller, wie die Tageszeitung "Izwestija" berichtete. Dazu zählen die Unternehmen Roztech (Marken: Dikaja Orchideja, Bjustje, Defile, Grand Defile), Sportmaster, Melon Fashion Group (befree, Zarina, Love Republic), Finn Flare und Kira Plastinina.

"Vor ein paar Jahren haben wir in Russland 20 bis 30% unserer Kollektion produziert, im vergangenen Jahr 2015 waren es schon 30 bis 40% und jetzt etwa 70%", berichtet der kaufmännische Direktor von "Kira Plastinina Stil" Wladimir Romanow. Dafür organisierte das Unternehmen eine eigene Produktion in einem Industriepark in Osery bei Moskau.

Weitere Markenhersteller und -händler wie Zara (spanische Inditex), Sela, Baon, Gloria Jeans, Modis, Lamoda, Lady&Gentleman, Känguru und Sneschnaja Korolewa schauen sich nach Möglichkeiten zur Produktionsverlagerung nach Russland um. Das Ministerium für Industrie und Handel führt intensive Gespräche mit Zara, H&M, Benetton, Dekatlon, Sportmaster und IKEA (Heimtextilien), um sie von den Vorteilen einer Produktion in Russland zu überzeugen. Künftig will etwa IKEA bis zu 40% seiner Waren von russischen Firmen herstellen lassen.

Roztech plant, die Herstellung von Damenunterwäsche zu verdoppeln auf 8 Mio. Stück. Aktuell werden dafür zwei Betriebe im Gebiet Smolensk angemietet. Für Reparaturarbeiten und Produktionsvorbereitungen in den angemieteten Werken investiert Roztech etwa 60 Mio. Rubel. Zwei weitere Nähereien in den Gebieten Moskau und Smolensk arbeiten bereits für Roztech. Auftragsproduktionen in der VR China und in den baltischen Staaten will das Unternehmen dagegen aufkündigen. 

Die Franchisekette Finn Flare (Finnland) mietete Anfang 2016 bei Moskau eine Fabrik mit 500 qm Fläche, renovierte diese und installierte Ausrüstung. Dafür wurden 12 Mio. Rubel investiert, sagte Generaldirektorin Ksenija Rjasowa. Die Nähfabrik soll bereits im Mai den Betrieb aufnehmen und jährlich 40.000 bis 60.000 Stück Bekleidung herstellen. Anfang 2016 besaß Finn Flare 143 russische Geschäfte (54 als Franchise).

Hersteller von Sportbekleidung erhöhen Produktionsanteil in Russland
Sportmaster hat seit Ausbruch der Rubelkrise damit begonnen, einen Teil seiner Aufträge bei russischen Unternehmen zu platzieren. Zurzeit kommen 15% der Bekleidung und Schuhe aus russischer Produktion. Die Handelskette besitzt Geschäfte der Marken Sportmaster - 460, Ostin – 760 und Funday - 60.

Die Gruppe MMD "Wostok i Sapad", die zur Unternehmensgruppe Bosco di Ciliegi gehört, beabsichtigt eine eigene Fabrik zur Produktion von Sportbekleidung im Industriepark "Kameschkowo" im Gebiet Wladimir einzurichten. Die notwendigen Investitionen belaufen sich auf 1 Mrd. Rubel, davon sind 200 Mio. Rubel Eigenmittel und etwa 400 Mio. Rubel beim Fonds für die Entwicklung der Monostädte beantragt.

Sogar Pierre Cardin führt Gespräche mit großen russischen Bekleidungsherstellern über eine Lizenzproduktion, sagte Designer Rodrigo Basilikati im März 2016. Bislang stützt sich das Modehaus auf zehn eigene Geschäfte und Lizenznehmer aus Deutschland, Italien und den USA. Die meisten Nähaufträge wurden bisher in China platziert. Künftig ist verstärkt mit Firmen aus  Vietnam, Bangladesch, Indien, Malaysia und Indonesien zu rechnen. Die Eurasische Wirtschaftsunion und Vietnam haben ein Freihandelsabkommen geschlossen.

Importabhängigkeit bei Stoffen und Zubehör als Kostenrisiko
Durch die Fertigung in Russland entfallen das Wechselkursrisiko und Transportkosten. Aber ein Kostenrisiko bleibt: Für das Nähen von Bekleidung in Russland können nicht alle Stoffe und Materialien aus inländischen Quellen bezogen werden, sondern müssen zu 65% im Ausland eingekauft werden. Die technische Ausrüstung wird zu 100% importiert. Dies ist und bleibt auf absehbare Zeit ein Kostenrisiko in Abhängigkeit von der weiteren Wechselkursentwicklung.

Hauptlieferländer für Fasern, Stoffe, Garne, Knöpfe und Accessoires waren bislang die VR China und die Türkei. Doch seit der Verschlechterung der staatlichen Beziehungen zur Türkei wird in Russland mit Hochdruck daran gearbeitet, sich von dieser Lieferabhängigkeit schrittweise zu befreien.
 
Antikrisen- und Entwicklungsprogramm für die Leichtindustrie

In der russischen Leichtindustrie stellen 14.000 Firmen Bekleidung, Textilien, Schuhe und Lederwaren her. Davon sind 653 große und mittlere sowie 4.000 kleine Unternehmen in der Garn- und Textilindustrie tätig. Um den Bekleidungs- und Textilbetrieben mehr Planungssicherheit zu geben, beschloss die russische Regierung im Frühjahr 2016 eine "Strategie für die Entwicklung der Leichtindustrie bis zum Jahr 2025" und ein "Föderales Programm zur Unterstützung der Unternehmen der Leichtindustrie" (Antikrisenplan).

Russische Föderation: Produktion von Textilien und Bekleidung (Veränderung in %)
Warenbezeichnung 2015 Veränderung 2015/2014
Baumwollfaser(Mio. Rollen) 111,0 4,4
Kunstfaser (Mio. Rollen) 66,0 -4,5
Stoffe (Mio. qm) 4.542 14,7
.davon aus:    
.Naturseide (1.000 qm) 253,0 31,8
.Wolle (1.000 qm) 9.262,0 -20,9
.Leinen 25,9 25,9 -26,6
.Baumwolle 1.176,0 -4,5
.Kunstfaser 237,0 14,2
Stoffe aus anderen Materialien 3.084,0 25,1
Stoffe mit Kunststoffimprägnierung (Mio. qm) 32,3 14,6
Bettwäsche (Mio. Stück) 59,8 -9,6
Teppiche (Mio. qm) 22,6 -3,7
Wirkware (1.000 t) 14,2 29,8
Strümpfe (Mio. Paar) 199 -5,6
Mäntel (1.000 Stück) 989 -22,1
Gefütterte Jacken (1.000 Stück) 1.887 -45,4
Anzüge (1.000 Stück) 4.690 -12,6
Herrensakkos und Blazer (1.000 Stück) 870 14,1
Damenmäntel mit Pelzoberteil (Stück) 5.543 -46,1
Kleidung aus Kunstpelz (1.000 Stück) 24,5 21,0
Uniformen und Berufsbekleidung (Mio. Stück) 20,7 -8,2
Arbeits- und Schutzbekleidung (Mio. Stück) 99,8 14,6
Overalls (1.000 Stück) 733 -62,4

Quelle: Rosstat 2016

Russische Föderation - Produktion von Textilien und Bekleidung (Veränderung in %)
Warenbezeichnung 1. Quartal 2016 Veränderung
1. Quartal 2016 /
1. Quartal 2015
Nähgarne aus synthetischen und synthetischen Fasern
(Mio. Rollen)
14,0 -0,6
Stoffe (Mrd. qm) 1,2 23,2
Bettwäsche (Mio. Stück) 14,1 -7,7
Gestrickte Strümpfe (Mio. Paar) 55,4 34,0
Trikotagen (Mio. Stück) 24,8 -6,0
Berufsbekleidung, Uniformen (Mio. Stück) 31,1 11,2
Mäntel (1.000 Stück) 269 9,1

Quelle: Rosstat 2016

Kontaktanschriften:
Russische Union der Unternehmer der Textil- und Leichtindustrie
107023 Moskau, uliza Malaja Semenowskaja 3
Tel.: 007 495/280 15 48, Fax: -280 10 85
E-Mail: info@souzlegprom.ru, Internet: http://www.souzlegprom.ru

Ministerium für Industrie und Handel
Abteilung für Leichtindustrie
Denis Klimentewitsch Pak, Direktor der Abteilung
109074 Moskau, Kitajgorodskij proesd 7
Tel.: 007 495/632 8004 (Sekretariat), Fax: -632 88 65
E-Mail: dgrvt@minprom.gov.ru, Internet: http://minpromtorg.gov.ru

Abteilung Leichtindustrie: Leiterin: Irina Alekseewna Iwanowa,
Tel.: -632 87 31, -346 04 73; E-Mail: ivanovaia@minprom.gov.ru
Internet: http://minpromtorg.gov.ru/ministry/dep/#!9&click_tab_vp_ind=1
"Strategie für die Entwicklung der Leichtindustrie bis zum Jahr 2025"
http://www.kptf.ru/images/company/Presentation.pdf (Präsentation zur Strategie)
http://minpromtorg.gov.ru/docs/#!strategiya_razvitiya_legkoy_promyshlennosti_rossii_na_period_do_2025_goda (Text der Strategie und des Maßnahmenplans)

IVC stellt 16. Auflage der Studie „The Fiber Year“ mit den Kernbranchendaten vor © The Fiber Year GmbH
10.05.2016

IVC STELLT 16. AUFLAGE DER STUDIE „THE FIBER YEAR“ MIT DEN KERNBRANCHENDATEN VOR

  • Faserproduktion erstmals seit fünf Jahren geringer als Verbrauch
In einem Pressegespräch am 03. Mai 2016 stellte die Industrievereinigung Chemiefaser in bewährter Tradition sowohl die nationalen wie die globalen Branchenkennziffern vor: Andreas Engelhardt, Geschäftsführer der The Fi ber Year GmbH ließ keine Frage zu allen wichtigen Rohstoffen, Natur- und Chemiefasern sowie Vliesstoffen unbeantwortet und präsentiert in seiner
Studie einen Prognosehorizont bis 2020. 20 Länderprofile führender produzierender wie auch konsumierender Nationen komplettieren neben Statements von Branchenexperten und einem umfangreichen statistischen Anhang die neue Auflage.
  • Faserproduktion erstmals seit fünf Jahren geringer als Verbrauch
In einem Pressegespräch am 03. Mai 2016 stellte die Industrievereinigung Chemiefaser in bewährter Tradition sowohl die nationalen wie die globalen Branchenkennziffern vor: Andreas Engelhardt, Geschäftsführer der The Fi ber Year GmbH ließ keine Frage zu allen wichtigen Rohstoffen, Natur- und Chemiefasern sowie Vliesstoffen unbeantwortet und präsentiert in seiner
Studie einen Prognosehorizont bis 2020. 20 Länderprofile führender produzierender wie auch konsumierender Nationen komplettieren neben Statements von Branchenexperten und einem umfangreichen statistischen Anhang die neue Auflage. Die Kernbotschaften konzentrierten sich auf Produktion, Verbrauch und Handelsvolumina. 
 
Faserproduktion erstmals seit fünf Jahren geringer als Verbrauch

Seit 2008 ist die weltweite Faserproduktion erstmals wieder gesunken. Das globale Volumen fiel um 0,7 % auf 94,9 Millionen Tonnen. Entscheidend war der Rückgang durch Baumwolle geprägt, die ihren stärksten Einbruch seit vierzig Jahren erlebte. Die Produktion in der aktuellen Saison wird auf 22,0 Millionen Tonnen beziffert, was einer Verminderung um 15,6 % gegenüber der vorangegangenen Saison entspricht. Bei gleichzeitig leicht gesunkener Nachfrage um 2,2 % bleiben die Lagerbestände mit über 20 Millionen Tonnen weiterhin enorm hoch. Hohe Wachstumsraten der chinesischen Chemiefaserindustrie lassen weiter einen massiven Angebotsüberschuss erwarten.

Die weltweite Fasernachfrage ist im vergangenen Jahr auf 96,7 Millionen Tonnen angewachsen. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 3,1 %, dem schwächsten Wachstum seit vier Jahren infolge eines kontinuierlich abnehmenden Nachfragewachstums. Bei einer Weltbevölkerung von etwa 7,3 Milliarden Menschen ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Pro-Kopf-Verbrauch von 13,3 kg textiler Materialien für Bekleidung, Heimtextilien, Teppiche und technische Textilien.

Synthesefasern verzeichneten einen Anstieg von 6,6 % auf 60,7 Millionen Tonnen, maßgeblich getragen von Zuwächsen bei Polyester. Der Anstieg geht überwiegend auf den Bereich der Filamentgarne zurück, da Stapelfasern nur ein moderates Wachstum von 2,4 % erreichten. Das kann trotzdem als Erholung gewertet werden, nachdem dieser Industriezweig im Vorjahr erstmals seit 2008 noch einen Rückgang aufwies.

Zellulosefasern wiesen erstmals seit sieben Jahren starken Wachstums wieder einen leichten Produktionsrückgang von 1,2 % auf 6,1 Millionen Tonnen auf. Der Markt wird nahezu vollständig von Stapelfasern dominiert. Viskosefasern konnten dank Zuwächsen in Europa und Asien ihr Volumen um 1,1 % auf 4,9 Millionen Tonnen steigern. Demgegenüber haben Acetatfasern im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr Einbußen zu verzeichnen. Eine abnehmende Produktionstätigkeit war in allen Märkten und Regionen zu erkennen mit einem weltweiten Einbruch um 7,5 % auf 0,9 Millionen Tonnen. Dieser drastische Einschnitt war deutlich stärker als Einbußen im Endverbrauch, was als klares Indiz für globalen Lagerabbau gewertet werden kann. Die langfristige Schrumpfung bei zellulosischen Garnen für textile Einsatzzwecke ist weiter vorangeschritten, sodass das globale Angebot von etwa 350 000 Tonnen dem Niveau der frühen 1930er Jahre entspricht.

Der Markt für Naturfasern erlebte mit einer Reduzierung um 13,2 % auf 28,1 Millionen Tonnen den stärksten Jahresrückgang seit 1986, was insbesondere auf die Baumwolle zurückzuführen ist. Die Produktion von Wolle lag nahezu unverändert bei 1,1 Millionen Tonnen, während bei Bastfasern eine Verminderung um etwa 5 % erwartet wird.

Im Fokus auf die verschiedenen Länder konnte die Volksrepublik China ihre dominante Position mit einer Erhöhung der Produktionsleistung um 8,9 % auf nunmehr über 47 Millionen Tonnen weiter stärken. Die USA festigten ihren zweiten Rang trotz leichten Rückgangs um 2,5 % auf 2,9 Millionen Tonnen, während Indien einen fortgesetzten Rückgang im fünften Folgejahr auf 2,6 Millionen Tonnen erlebte.

Handelsvolumen wächst unvermindert

Laut World Trade Organization (WTO) betrug der Textil- und Bekleidungsexport im Jahre 2014 rund 820 Milliarden USD. Die für das Jahrbuch recherchierten Handelsströme von 26 Ländern sowie der EU (28) für das Jahr 2015 lassen vermuten, dass der weltweite Export auf rund 780 Milliarden USD zurückgehen wird. Während sich die chinesischen Exporte erstmals seit sechs Jahren rückläufig entwickelten, konnten Bangladesch, Kambodscha, Myanmar und Vietnam ihren Ausfuhrwert weiter anheben. Die dynamische Entwicklung insbesondere in Vietnam mit boomender Textilindustrie kann dem Einfluss von Freihandelsabkommen zugeschrieben werden.

Faserproduktion in Deutschland

Trotz internationaler Trends und vielerlei politischer Herausforderung, die die deutschen Chemiefaserproduzenten immer mehr bedrängen, sind Chemiefasern „made in Germany“ immer noch keine ausgestorbene Art, betonte der Geschäftsführer der Industrievereinigung, Dr. Wilhelm Rauch.

Denn während noch 2014 die Chemiefaserbranche in Deutschland einen Rückgang der Produktionsmengen von - 6.1 % hinnehmen musste, stabilisierten sich 2015 die Produktionsmengen auf nahezu gleichem Vorjahresniveau. Die Herstellung von cellulosischen Chemiefasern blieb zwar mit einer Senkung von - 6.8 % (Vorjahr - 8.6 %) rückläufig - konform dem weltweiten Einbruch der Baumwolle, jedoch erlebten die synthetischen Chemiefasern (insbesondere Polyester) einen leichten Anstieg von + 1.6 % (im Vorjahr - 4.9 %). Somit hielt sich die Verringerung der Produktionsvolumina bei - 0.9 % in Grenzen.

Als Konsequenzen davon sind ein Umsatzrückgang von - 4.8 % und damit einhergehende notwendige Personalanpassungen von - 1.4 % zu verzeichnen - alarmierende Signale dafür, dass die Standortbedingungen für Chemiefaserproduzenten in Deutschland (und Europa) dringend verbesserungswürdig sind. Eine positive Trendwende könnte sicherlich eine den fairen Wettbewerb schützende und industriefördernde Haltung der Brüsseler EU-Politik bewirken. Doch die Akzente der aktuellen politischen Debatten - etwa über die Anerkennung des Marktwirtschaftsstatus von China als Beispiel politisch motivierter Entwicklungen – lassen auf  einen ganz anderen Willen schließen, so Rauch. Trotz ungünstig werdender wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sei es dem Engagement und der Innovationskraft der hiesigen Chemiefaserbranche zu verdanken, dass sie sich im internationalen Wettbewerb weiterhin behaupten könne. Trotzdem würde der Branche ein etwas geringerer politischer Gegenwind gut tun.

Faserverarbeitung

Die Verarbeitung aller Faserarten in Deutschland konnte im Jahr 2015 das Niveau des Vorjahres nicht erreichen und erlitt einen Rückgang von – 11,6 %.

Die Gesamtimporte an Chemiefasern - überwiegend aus den 28 EU-Staaten mit + 54 %, gefolgt von Asien mit + 40 % - verzeichnen einen Plus von 1,1 % (synthetische Stapelfasern +1,9 % und synthetische Filamente +1,7 %), wobei die cellulosischen Chemiefasern einen Einbruch von – 7,4 % erlitten. Der Gesamtexport ist leicht rückläufig (- 2,0 %). Hier blieben trotz der rückläufigen Gesamtexportmenge die Anteile in die einzelnen Regionen der Welt im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei:

Andreas Engelhardt 
Geschäftsführer 
The Fiber Year GmbH 
Hauptstraße 19 
9042 Speicher, Schweiz 
Tel.: + 41 / 71 / 450 06 82 
 
Creta Gambillara
Referat Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit
Industrievereinigung Chemiefaser e.V.
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 279971 – 39
TEXPO 2016: Erste Textilmesse im Karachi Expo Center © Trade Development Authority of Pakistan
23.02.2016

TEXPO 2016: ERSTE TEXTILMESSE IM KARACHI EXPO CENTER

Die Trade Development Authority of Pakistan (TDAP) organisiert die erste Textil-Ausstellung TEXPO vom 07. – 10. April 2016 im Expo Center in Karachi.

Ziel der Messeveranstalter ist es, das Exportpotenzial der pakistanischen Textilbranche zu präsentieren, vor allem die Bereiche Fertigbekleidung, Strickwaren, Strumpfwaren, Bettwäsche, textile Fertigprodukte, Sportbekleidung, Frottierwaren und Textilzubehör stehen im Fokus.

Der Textilsektor von Pakistan ist viertgrößter Produzent und drittgrößter Verbraucher von Baumwolle weltweit. Textil ist der maßgebliche Produktionssektor in Pakistan. Er leistet etwa ein Viertel der industriellen Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze für etwa 40% der industriell Beschäftigten, nutzt 40% der benötigten Bankkredite und steht für 8% des nationalen Sozialproduktes. Auf Textilien entfallen 54% der nationalen Exporte.

Die Trade Development Authority of Pakistan (TDAP) organisiert die erste Textil-Ausstellung TEXPO vom 07. – 10. April 2016 im Expo Center in Karachi.

Ziel der Messeveranstalter ist es, das Exportpotenzial der pakistanischen Textilbranche zu präsentieren, vor allem die Bereiche Fertigbekleidung, Strickwaren, Strumpfwaren, Bettwäsche, textile Fertigprodukte, Sportbekleidung, Frottierwaren und Textilzubehör stehen im Fokus.

Der Textilsektor von Pakistan ist viertgrößter Produzent und drittgrößter Verbraucher von Baumwolle weltweit. Textil ist der maßgebliche Produktionssektor in Pakistan. Er leistet etwa ein Viertel der industriellen Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze für etwa 40% der industriell Beschäftigten, nutzt 40% der benötigten Bankkredite und steht für 8% des nationalen Sozialproduktes. Auf Textilien entfallen 54% der nationalen Exporte.

Die Textilindustrie verfügt über 11,3 Millionen Spindeln, 3 Millionen Rotoren, 350.000 Webmaschinen, 18.000 Strickmaschinen und hat eine Ausrüstungskapazität von 5,2 mrd. qm. Sie hat ferner 700.000 Industrie- und Haushalts- Nähmaschinen. Darüber hinaus verfügt Pakistan über eine starke Faserbasis von 13 Millionen Ballen Baumwolle und 600.000 Tonnen Chemiefasern einschließlich Polyesterfasern. 21 Filamentanlagen bieten eine Kapazität von 100.000 Tonnen. Die Filament- und Garnherstellung wird durch eine PTA-Anlage unterstützt, die über eine Kapazität von 500.000 Tonnen verfügt. Somit existiert in Pakistan eine komplette textile Wertschöpfungskette wie sie selten in der Welt zu finden ist, im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern, die nur über primäre Basisausstattungen verfügen.
Quelle: Ministry of Textile Industry, GoP

Pakistans textile Exporte nach Deutschland

Pakistan genießt den Null-Zoll-Zugang zur Europäischen Union für Textilprodukte nach dem GSPPlus Präferenzschema. Diese Regelung gilt seit 2014 und wird für Pakistan weitere 8 Jahre gelten. Als Ergebnis dieses Anreizes haben sich die pakistanischen Exporte in die EU um fast 2 Milliarden USD in zwei Jahren erhöht, der größte Nutznießer der Regelung ist die Textilbranche. Dieser Exportanstieg spiegelt gleichzeitig das Vertrauen der europäischen Käufer in die Hersteller und Exporteure aus Pakistan.

Vor allem nach Deutschland haben sich die pakistanischen Exporte mit Textilwaren um jährlich 20% erhöht. Die folgende Tabelle zeigt die pakistanischen Exporte mit Textilwaren nach Deutschland im Detail:

  2013 2014 2015 2015 % Verän-derung / Dez 2015 über 2014
11 Monate
Januar - Dezember Januar - Dezember Januar - November Januar - November
EUR (‘000) USD (‘000) EUR (‘000) USD (‘000) EUR (‘000) USD (‘000) EUR (‘000) USD (‘000) EUR
Baumwolle 115.451,00 153.353,00 109.190,00 145.456,00 101.111,0 135.491 113.799,0 126.692 13%
Chemiefasern 16.135,00 21.367,00 16.959,00 22.432,00 15.387,0 20.499 16.432,0 18.274 7%
Teppiche, aus Chemiefasern 11.127,00 14.797,00 12.545,00 16.565,00 11.119,0 14.807 10.919,0 12.173 -2%
Strickwaren 135.428,00 180.080,00 176.123,00 233.634,00 161.014,0 215.001 206.988,0 230.339 29%
Fertigbekleidung /gewebt 266.450,00 353.495,00 334.446,00 444.604,00 311.214,0 415.95 405.924,0 451.166 30%
Heimtextilien (einschl. Bettwaren & Handtücher 176.440,00 234.265,00 236.164,00 313.190,00 214.074,0 285.953 215.308,0 239.699 1%
Summe der 6 Positionen 721.031,00 957.357,00 885.427,00 1.175.881,00 813.919,00 1.087.709,00 969.370,00 1.078.343,00 19%
Pakistans Export von Textilien und Bekleidung weltweit
  Die wichtigsten Wirtschaftsgüter Juli-Juni
Wert in USD (Tausend)
Juli - Juni
Wert in USD (Tausend)
  Textile Gruppen 13.164,027 13.433,644
1 Baumwollgewebe 2.452,632 2.769,986
2 Strickwaren 2.406,488 2.293,668
3 Baumwollgarn 1.849,389 1.997,338
4 Bettwaren 2.103,071 2.137,744
5 Fertigbekleidung 2.095,089 1.909,323
6 Handtücher 797,155 767,461
7 Kunstseide und synthetische Materialien 330,584 384,964
8 Konfektionierte Textilien
(ohne Handtücher und Bettwäsche)
654,926 659,929
9 Roh-Baumwolle 147,060 205,136
10 Strick- oder Häkelware 36,177 34,974
11 Baumwollabfälle 51,050 79,122
12 Weitere Garne (außer Baumwolle ) 42,828 43,873
13 Zelte und Waren aus Segeltuch 126,575 77,759
14 Abfälle von textilen Fasern und Geweben 28,042 24,451
15 Tüll, Spitzen und Stickereien u.a. 12,515 15,567
16 Baumwollbeutel und -säcke 13,138 11,677
17 Stoffe
(nicht aus Baumwolle und synthetischen Fasern=
3,726 3,698
18 Baumwollfäden 12,259 15,123
19 Textilien für Maschinen 1,323 1,851

Quelle: TDAP R&D Cell

TeXpo – Chance zur Erweiterung von Beschaffungsmöglichkeiten und Gewinnsteigerung

Die Messe TEXPO bietet für Einkäufer aus Deutschland eine einmalige Gelegenheit, neue pakistanische Textilproduzenten zu treffen und deren Fertigungsstätten zu besuchen. Die pakistanische Regierung und deren Trade Development Authority werden in den Top-Hotels von Karachi Unterkünfte für die Besucher / Gäste aus der ganzen Welt organisieren. Freie Unterkunft wird für die durch die pakistanische Botschaft in Berlin oder das Konsulat in Frankfurt registrierten Gäste zur Verfügung gestellt. Einige Besucher erhalten je nach Bestätigung durch den Veranstalter zudem Freiflüge.

Die Transporte vor Ort in Karachi werden von der pakistanischen Regierung arrangiert, um so die Sicherheit für die Teilnehmer zu gewährleisten und den aus der ganzen Welt angereisten Gästen höchstmöglichen Komfort zu bieten.

Anschließend an die TeXpo bieten sich Besuche in China oder bei anderen regionalen Lieferanten in der Nähe von Karatchi an.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

1. Mr. Rizwan Tariq
Commercial Counsellor
Consulate General of Pakistan, Frankfurt am Main
Tel: +49 69-6976970
Mobil: +49 176-31363223
Email: pakcom.frk@tdap.gov.pk

2. Mr. Matthias Theis
Honorary Consul of Pakistan for the state of NRW, Düssseldorf
Tel.: +49 211 4407227
Email: office@pakistan-nrw.de

3. Mr. Rainer Borch
Trade Development Officer Embassy of Pakistan Berlin
Tel.: +49 30-21244145
Mobil: +49 163-3736036
E-Mail: tdo@pakemb.de or rainer.borch@aol.de

imm cologne und LivingInteriors © Koelnmesse
26.01.2016

IMM COLOGNE/LIVINGINTERIORS: BRANCHE STARTET ERFOLGREICH INS NEUE JAHR

  • 80.000 Fachbesucher aus 128 Ländern
  • Deutlich mehr Besucher aus Europa
  • 1.185 Anbieter aus 50 Ländern
  • LivingInteriors glänzte mit Smarthome

Vom 18. bis 24. Januar 2016 zeigten zur imm cologne und LivingInteriors 1.185 Unternehmen aus 50 Ländern die Einrichtungstrends des kommenden Jahres. Entscheidungsrelevante Einkäufer aus dem Handel sorgten während der ersten fünf Tage für einen dynamischen Messeverlauf. Mit rund 80.000 Fachbesuchern aus 128 Ländern verzeichnete die Veranstaltung einen leichten Zuwachs (4,8 Prozent) bei den Fachbesuchern im Vergleich zu 2014. Der Anteil der Besucher aus dem Ausland lag bei 46 Prozent (bezogen auf die Fachbesuchertage). Gut entwickelt haben sich die Besucherzahlen aus Übersee, aber vor allem bei Besuchern aus Europa registrierte das Messedoppel ein eindeutiges Plus.

  • 80.000 Fachbesucher aus 128 Ländern
  • Deutlich mehr Besucher aus Europa
  • 1.185 Anbieter aus 50 Ländern
  • LivingInteriors glänzte mit Smarthome

Vom 18. bis 24. Januar 2016 zeigten zur imm cologne und LivingInteriors 1.185 Unternehmen aus 50 Ländern die Einrichtungstrends des kommenden Jahres. Entscheidungsrelevante Einkäufer aus dem Handel sorgten während der ersten fünf Tage für einen dynamischen Messeverlauf. Mit rund 80.000 Fachbesuchern aus 128 Ländern verzeichnete die Veranstaltung einen leichten Zuwachs (4,8 Prozent) bei den Fachbesuchern im Vergleich zu 2014. Der Anteil der Besucher aus dem Ausland lag bei 46 Prozent (bezogen auf die Fachbesuchertage). Gut entwickelt haben sich die Besucherzahlen aus Übersee, aber vor allem bei Besuchern aus Europa registrierte das Messedoppel ein eindeutiges Plus.

"Dieses Ergebnis zeigt, die imm cologne ist als Business-Event für die globale Einrichtungsbranche unerreicht", fasst Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, die Ergebnisse zusammen.

"Hier handelt die Welt mit der Welt und daraus ergeben sich viele neue Chancen für exportorientierte Unternehmen. Gleichzeitig hat dieses Messedoppel wieder bewiesen, dass sich Business und Inspiration nicht ausschließen", so der Messechef weiter. "Die imm cologne war eine wunderbare Möbelschau, mit der wir sehr erfolgreich in das Möbeljahr 2016 gestartet sind. Viele Neuheiten, Innovationen und tolle Modelle in allen Preislagen stimmen uns zuversichtlich, dass die deutsche Möbelindustrie auch in diesem Jahr ein Umsatzplus erzielen wird", ergänzte Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Dies bestätigte auch Hans Strothoff, Präsident des Bundesverbands des Deutschen Möbel-, Küchenund Einrichtungsfachhandels (BVDM): "Diese imm cologne machte Lust auf Möbel. Selten war die Stimmung bei Industrie und Handel so gut wie auf dieser Messe. Überall nur gut gelaunte Gesichter und großer Optimismus. Die imm cologne hat die Branche mit Schwung regelrecht ins neue Geschäftsjahr katapultiert."

Die Atmosphäre bei den Besuchern war gekennzeichnet durch Business, Networking und der Suche nach Trends. Nicht nur bei den Ausstellern, sondern auch bei den Besuchern ist die imm cologne in den letzten Jahren in Punkto Internationalität auf Wachstumskurs. 2016 kamen deutlich mehr Einkäufer aus Europa, hier vor allem aus den Niederlanden, Großbritannien, Spanien sowie Österreich, zum anderen wurde ein deutliches Plus bei den Besucherzahlen aus Übersee, hier besonders aus den USA , China und Indien, verzeichnet. Insgesamt 120.000 Besucher - Schätzungen des letzten Messetages miteinbezogen - ließen sich von den Einrichtungswelten inspirieren.

Neben den gezeigten Produkten zählten einmal mehr "Das Haus", die begehbare Wohnhaus-Simulation, die in diesem Jahr von Sebastian Herkner gestaltet wurde, und die Sonderausstellung "Smart Home" in LivingInteriors zu den Höhepunkten der diesjährigen Messe. Dort zeigten zahlreiche Unternehmen, welche Lösungen für ein intelligentes, vernetztes Zuhause heute schon realisierbar sind.

Die Trends der imm cologne / LivingInteriors 2016

Wohnen wird noch einmal wohnlicher Gemütlichkeit und Geborgenheit sind in den eigenen vier Wänden immer wichtiger. Dabei lässt sich eine große Kombinationsfreude feststellen. Möbel und Dekorationen, aber auch Accessoires und Heimtextilien, die den Menschen individuell gefallen, werden frei kombiniert. So entstehen einzigartige Wohnungen, genauso einzigartig wie ihre Bewohner.

Mid-Century-Design hat HochkonjunkturIn allen Angebotssegmenten gibt es auffällig viele Möbel, die an Entwürfe der 1940er bis 1960er Jahre erinnern. Diese Möbel sind materialsparsam, leicht, filigran und vor allem kleiner. Der Trend erklärt sich durch kleineren Wohnraum in den Städten, aber auch durch die allgemeine Nostalgiesehnsucht. In unsicheren Zeiten bewähren sich zierliche Mid-Century-Möbel wie ein guter alter Freund.

Natürliche Materialien auf dem Vormarsch

Es sind Holz, Glas, Stein und Metall: Natürliche Materialien sind besonders beliebt. Neben dem hohen Anteil an Holz, zum Beispiel bei Tischplatten, Stuhl- und Tischgestellen, kommt als Tischplatte vermehrt wertvoller Naturstein hinzu. Darunter der europäische Klassiker "Marmor", aber auch südamerikanische Exoten mit besonders individueller Maserung. Auch echte Baumrinde als Wandverzierung kommt.

Die nächste imm cologne findet vom 16. bis zum 22. Januar 2017 in Köln statt - dann im Doppel mit der LivingKitchen, dem internationalen Event für alle Themen rund um die Küche.