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KI-Plattform für visuelles Marketing im Mode-Einzelhandel (c) Cyberlink
01.06.2026

KI-Plattform für visuelles Marketing im Mode-Einzelhandel

CyberLink, bekannt für Multimedia-Software bietet mit MyEdit Business eine browserbasierte KI-Plattform, die Einzelhändler, Mode-Stores und stationäre Geschäfte dabei unterstützt, ihr Produktmarketing eigenständig und kanalübergreifend umzusetzen. Die Lösung vereint Bildoptimierung, Hintergrundgestaltung und Videogenerierung in einer zentralen Oberfläche – direkt im Browser, ohne Installation und ohne Designkenntnisse.

Ob Instagram, eigener Webshop oder Marktplätze wie Zalando oder Amazon: Kaufentscheidungen fallen zum großen Teil auf Basis visueller Eindrücke. Produktfotos und kurze Videos sind entscheidend dafür, ob ein Artikel angeklickt wird oder nicht. Für Einzel- und Modehändler ist die professionelle Produktion von Inhalten mit erheblichem Aufwand verbunden: Externe Fotografen, Agenturen oder spezialisierte Software erfordern ein Budget und Vorlaufzeiten, die das Tagesgeschäft selten zulässt. Die Folge sind uneinheitliche Darstellungen, verzögerte Kampagnen und ungenutztes Verkaufspotenzial.

CyberLink, bekannt für Multimedia-Software bietet mit MyEdit Business eine browserbasierte KI-Plattform, die Einzelhändler, Mode-Stores und stationäre Geschäfte dabei unterstützt, ihr Produktmarketing eigenständig und kanalübergreifend umzusetzen. Die Lösung vereint Bildoptimierung, Hintergrundgestaltung und Videogenerierung in einer zentralen Oberfläche – direkt im Browser, ohne Installation und ohne Designkenntnisse.

Ob Instagram, eigener Webshop oder Marktplätze wie Zalando oder Amazon: Kaufentscheidungen fallen zum großen Teil auf Basis visueller Eindrücke. Produktfotos und kurze Videos sind entscheidend dafür, ob ein Artikel angeklickt wird oder nicht. Für Einzel- und Modehändler ist die professionelle Produktion von Inhalten mit erheblichem Aufwand verbunden: Externe Fotografen, Agenturen oder spezialisierte Software erfordern ein Budget und Vorlaufzeiten, die das Tagesgeschäft selten zulässt. Die Folge sind uneinheitliche Darstellungen, verzögerte Kampagnen und ungenutztes Verkaufspotenzial.

Produktbilder flexibel an Saison und Kampagne anpassen
Mit MyEdit Business können vorhandene Produktfotos schnell und unkompliziert für unterschiedliche Einsatzzwecke aufbereitet werden. Hintergründe lassen sich je nach Saison, Aktion oder Markenwelt anpassen. Für Mode- und Fashionhändler eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten: Outfits können in verschiedenen Stilwelten in Szene gesetzt, Vorher-Nachher-Darstellungen für Styling-Beispiele erstellt oder Produkte für unterschiedliche Zielgruppen neu in Szene gesetzt werden, ohne erneutes Shooting oder Agenturauftrag.

Bewegtbild und Social Media-Content im Tagesrhythmus
Reichweite auf Instagram, TikTok und Co erfordert Kontinuität: wöchentliche Produkt-Highlights, aktuelle Trends, kurzfristige Aktionen. Mit MyEdit Business können statische Produktbilder automatisiert in kurze Videoclips umgewandelt werden, die sich für Reels, TikTok-Posts oder Werbeeinblendungen eignen. Mit einfachen Texteingaben lassen sich zudem passende Werbemotive und Beiträge in plattformgerechten Formaten generieren.

Aktionen und Verkaufsanlässe kurzfristig umsetzen
Ob Sonderverkauf, Weihnachten, lokale Events oder spontane Rabattaktionen: Im Einzelhandel entscheidet oft die Reaktionsgeschwindigkeit über den Erfolg einer Kampagne. Mit MyEdit Business lassen sich visuelle Inhalte für solche Anlässe innerhalb kürzester Zeit erstellen und über verschiedene Kanäle ausspielen: vom Webshop-Banner über Social-Media-Posts bis hin zu Bildern für Messenger-Dienste wie WhatsApp. Stationäre Händler können so ihre digitalen und physischen Verkaufskanäle enger verzahnen und ihr Schaufenster auch online wirkungsvoll inszenieren.

Einstieg kostenlos, Skalierung nach Bedarf
MyEdit Business ist in einer kostenlosen Basisversion verfügbar. Für eine intensivere Nutzung stehen monatliche und jährliche Abonnements zur Verfügung; zusätzliche Credits können flexibel hinzugebucht werden. Unternehmen jeder Größe können so bedarfsgerecht einsteigen und ihre Content-Produktion bei Sortimentswechseln, Saisonkampagnen oder Verkaufsaktionen unkompliziert hochskalieren.

Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für die Jahrestagung von Südwesttextil. ©Joshua Lehmann für Südwesttextil
Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für die Jahrestagung von Südwesttextil.
24.05.2026

80 Jahre Südwesttextil

Bei der Jahrestagung 2026 blickte Südwesttextil auf die wirtschaftlich schwierige Lage und auf acht Jahrzehnte Verbandsgeschichte zurück. 

Über 100 Vertreterinnen und Vertreter der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft kamen am Mittwoch, dem 20.05.2026, zur diesjährigen Jahrestagung des Verbands zusammen, die zugleich im Zeichen des 80-jährigen Jubiläums stand. Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für den Blick auf Geschichte, Innovation und Zukunftsorientierung der Industrie. Südwesttextil-Präsident Bodo Th. Bölzle erinnerte in seiner Rede an die Entstehungsgeschichte: „Seit 1946 ist aus Baden und Württemberg, aus Textil und Bekleidung, ein gemeinsamer Verband zusammengewachsen. Eine starke Gemeinschaft, die besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zusammensteht.“ 

Bei der Jahrestagung 2026 blickte Südwesttextil auf die wirtschaftlich schwierige Lage und auf acht Jahrzehnte Verbandsgeschichte zurück. 

Über 100 Vertreterinnen und Vertreter der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft kamen am Mittwoch, dem 20.05.2026, zur diesjährigen Jahrestagung des Verbands zusammen, die zugleich im Zeichen des 80-jährigen Jubiläums stand. Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für den Blick auf Geschichte, Innovation und Zukunftsorientierung der Industrie. Südwesttextil-Präsident Bodo Th. Bölzle erinnerte in seiner Rede an die Entstehungsgeschichte: „Seit 1946 ist aus Baden und Württemberg, aus Textil und Bekleidung, ein gemeinsamer Verband zusammengewachsen. Eine starke Gemeinschaft, die besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zusammensteht.“ 

Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam für die textile Zukunft“ verband Südwesttextil die Perspektiven der Branche mit einer Einordnung der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie ist mit Umsatzeinbußen und einem harten internationalen Wettbewerb konfrontiert – sowohl preis- als auch technologieseitig. Hohe Standortkosten und regulatorische Anforderungen verschärfen die Situation zusätzlich. 

Mit Blick auf diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung sprach Bodo Th. Bölzle von tiefgreifenden Herausforderungen für den Standort und warnte vor einem gravierenden Verlust industrieller Wertschöpfung. Gleichzeitig machte er deutlich: „Wir werden – bei allen Herausforderungen – nicht in den Abgesang auf die Industrie einstimmen. Wir sind überzeugt von der Vielfalt der Industriezweige hier im Bundesland und, dass in der Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren, auch diese Krise bewältigt werden kann.“ 

Die Textil- und Bekleidungsindustrie sieht sich als innovationsstarken und transformationserfahrenen Wirtschaftszweig, der aktiv zur Zukunft des Standorts beiträgt. Der Verband fordert deshalb einen wettbewerbsfähigen europäischen Wirtschaftsraum mit strategischen Partnerschaften, konsequentem Bürokratieabbau, schnellere und modernere staatliche Prozesse sowie faire Wettbewerbsbedingungen durch eine stärkere Kontrolle von Importstandards. Hinzu kommen Investitionen in digitale und energetische Infrastruktur sowie eine Reform des Vergaberechts, die Qualität und Langlebigkeit stärker berücksichtigt.

Mit Gastredner Wolfgang Bosbach nahm die Jahrestagung auch die aktuellen geopolitischen Entwicklungen in den Blick. Unter dem Titel „Krieg & Krisen – der neue Normalfall? Klartext bei Textil!“ sprach der ehemalige Bundestagsabgeordnete über aktuelle globale Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheiten und die Folgen für Unternehmen und Industrie.

Zwischen Historie und Zukunft wurde bei der Jahrestagung vor allem eines deutlich: Der politische Handlungsbedarf ist angesichts der Bedrohung von Wettbewerbsfähigkeit und industrieller Wertschöpfung groß.

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V. 

20.05.2026

BVMed: „MedTech ist Schlüsseltechnologie

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Kanzleramtsminister Thorsten Frei vorgestellten Roadmaps der Hightech Agenda Deutschland als „wichtigen Schritt, um den MedTech-Standort Deutschland zu stärken“. „Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Wir brauchen vor allem einen Fokus auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Prävention“, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Mark Jalaß auf einem Preview-Termin mit den beiden Kabinettsmitgliedern im Bundeskanzleramt.

Die Medizintechnik sei am Standort Deutschland mit über 1.500 überwiegend mittelständischen Unternehmen noch sehr stark aufgestellt. „Wir müssen aber aufpassen, in Schlüsseltechnologien nicht abgehängt zu werden“, so Jalaß. Zentrales Anliegen der Hightech Agenda muss es deshalb aus Sicht des BVMed sein, schnellere Innovationszyklen und Marktzugänge in Deutschland zu etablieren, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. 

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Kanzleramtsminister Thorsten Frei vorgestellten Roadmaps der Hightech Agenda Deutschland als „wichtigen Schritt, um den MedTech-Standort Deutschland zu stärken“. „Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Wir brauchen vor allem einen Fokus auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Prävention“, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Mark Jalaß auf einem Preview-Termin mit den beiden Kabinettsmitgliedern im Bundeskanzleramt.

Die Medizintechnik sei am Standort Deutschland mit über 1.500 überwiegend mittelständischen Unternehmen noch sehr stark aufgestellt. „Wir müssen aber aufpassen, in Schlüsseltechnologien nicht abgehängt zu werden“, so Jalaß. Zentrales Anliegen der Hightech Agenda muss es deshalb aus Sicht des BVMed sein, schnellere Innovationszyklen und Marktzugänge in Deutschland zu etablieren, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. 

„Medizintechnik ist eine Hightech-Branche und Schlüsseltechnologie mit hoher Innovations- und Forschungsquote. Wir brauchen deshalb innovationsfreundliche Rahmenbedingungen und eine hohe strategische Souveränität“, so der BVMed-Vorsitzende. „Der BVMed steht als Partner bereit, seine MedTech-Expertise einzubringen und die Roadmap mit konkreten, versorgungsrelevanten Maßnahmen zu füllen.“

Die Hightech Agenda müsse dabei eng mit dem Pharma- und MedTech-Strategieprozess koordiniert werden. „Es darf keine parallelen Strategieprozesse ohne Abstimmung mit der MedTech-Branche geben“, so Jalaß. Die im März 2026 zugesicherte enge Koordination zwischen den Ministerien BMFTR und BMG müsse nun strukturell abgesichert werden.

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed

19.05.2026

Hohenstein: Globale Studie zur Optimierung von Passform und Größen

In Kooperation mit Sizekick liefert die digitale „Global Size Study“ Daten zur Verbesserung von Marktabdeckung, Kundenzufriedenheit und Retourenquoten.

Hohenstein Apparel Fit Solutions kündigt die „Global Size Study“ an. Das Unternehmen erfasst weltweit digitale Körpermaßdaten und macht sie für Brands, Hersteller und Händler nutzbar. Auf dieser Basis entwickelt Hohenstein Apparel Fit Solutions aktuelle, marktrelevante Größen- und Passformstrategien. Die Branche profitiert von besserer Passform, einer gezielteren Ausrichtung auf unterschiedliche Märkte und höherer Kundenzufriedenheit. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie können ihre Körpermaße einfach per Smartphone oder Tablet erfassen – bequem zuhause oder direkt in teilnehmenden Stores. 

In Kooperation mit Sizekick liefert die digitale „Global Size Study“ Daten zur Verbesserung von Marktabdeckung, Kundenzufriedenheit und Retourenquoten.

Hohenstein Apparel Fit Solutions kündigt die „Global Size Study“ an. Das Unternehmen erfasst weltweit digitale Körpermaßdaten und macht sie für Brands, Hersteller und Händler nutzbar. Auf dieser Basis entwickelt Hohenstein Apparel Fit Solutions aktuelle, marktrelevante Größen- und Passformstrategien. Die Branche profitiert von besserer Passform, einer gezielteren Ausrichtung auf unterschiedliche Märkte und höherer Kundenzufriedenheit. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie können ihre Körpermaße einfach per Smartphone oder Tablet erfassen – bequem zuhause oder direkt in teilnehmenden Stores. 

Ziel der Studie ist es, Brands und Retailern weltweit schnell verwertbare Körperdaten-Insights zu liefern, um die Passform gezielt zu verbessern, Größenstandards zu optimieren und Retouren deutlich zu reduzieren. Global erhobene Körperdaten werden mit einem Netzwerk aus über 1.000 Hohenstein Fit Models kombiniert, diese werden regelmäßig gescannt und vermessen. Das schafft eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen entlang des gesamten Sizing-Prozesses.

„Die Passform ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen in unserer Branche“, sagt Simone Morlock, Division Head Apparel Fit Solutions bei Hohenstein. „Mit diesem Projekt gehen wir über die reine Datenerhebung hinaus und versetzen Marken in die Lage, fundierte und sichere Entscheidungen zu treffen. Das Ziel ist klar: eine bessere Passform, die Zielgruppe und damit die Kunden im Fokus, funktionale und passformsichere Gradierung und eine optimale Marktabdeckung.“

Die Global Size Study konzentriert sich bewusst auf zentrale Messpunkte wie Brust-, Taillen- und Hüftumfang sowie Körperhöhe und weitere – jene Parameter, die die Passform von Kleidung entscheidend beeinflussen. Durch diesen fokussierten Ansatz entstehen konkrete, sofort nutzbare Erkenntnisse, um:

  • regionale Körperunterschiede besser zu verstehen
  • Passgenauigkeit über Produktkategorien hinweg zu verbessern
  • Gradierung und Größenstandards gezielt zu entwickeln
  • Märkte und Zielgruppen besser und passgenauer zu erschließen 

Im Gegensatz zu klassischen Größenstudien, die häufig mehrere Jahre in Anspruch nehmen, ermöglicht der digitale Ansatz eine parallele, weltweite Datenerhebung in Echtzeit. Die Digital-First-Methodik wurde gemeinsam mit dem Münchner Spezialisten für KI-basierte Sizing-Technologie Sizekick entwickelt. Dadurch fließen Ergebnisse deutlich schneller in Produktentwicklung und Kollektionssteuerung ein – ein klarer Vorteil in einem zunehmend dynamischen globalen Markt.

„In den vergangenen vier Jahren haben wir gemeinsam mit Hohenstein Apparel Fit Solutions eine KI-gestützte Lösung entwickelt, die es ermöglicht, weltweit und skalierbar präzise Körperdaten allein per Smartphone zu erfassen“, erklärt David Oldeen, Co-Founder und CEO von Sizekick. „Jetzt übersetzen wir diese Daten in konkrete Entscheidungen für Marken.“

Hohenstein Apparel Fit Solutions versteht sich dabei als strategischer Partner entlang des gesamten Sizing-Prozesses – von der Datenerhebung über die Analyse bis hin zur Ableitung konkreter Passform- und Größenstrategien. „Präzision ist ein entscheidender Treiber für Kundenloyalität und Umsatz, deshalb wird Sizing zur strategischen Priorität“, ergänzt David Oldeen. Dafür verbindet die Studie echte Verbraucher-Insights und jahrzehntelange Passformexpertise.

Die Global Size Study startet Mitte 2026 und markiert einen wichtigen Schritt hin zu datengetriebenen, verbrauchernahen und effizienteren Strategien in der globalen Bekleidungsindustrie. Erste Kooperationen mit internationalen Marken laufen bereits, ausgewählte Partner können sich aktiv an der Studie beteiligen und die Weiterentwicklung von Größenstandards mitgestalten.

Quelle:

Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG

19.05.2026

Greenwashing ade? EmpCo verschärft die Regeln – Handel unter Zeitdruck

Mit der Umsetzung der EU Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EU) 2024/825“ (EmpCo) in deutsches Recht gelten ab dem 27. September 2026 deutlich strengere Regeln für Umweltaussagen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern. Anfang 2026 wurden die Vorgaben in das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) übernommen und verkündet. Für den Textil  und Schuheinzelhandel entsteht damit ein kurzfristiger Anpassungsdruck, da keine Übergangsfristen vorgesehen sind.
 
Ziel der Richtlinie ist es, Greenwashing zu unterbinden und Verbraucherinnen und Verbraucher vor irreführenden Umweltversprechen zu schützen. Pauschale Begriffe wie „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ sind unzulässig, sofern sie nicht durch eine anerkannte hervorragende Umweltleistung belegt werden. In der Praxis ist dies derzeit nur durch staatlich anerkannte Typ I Umweltzeichen, wie das EU Ecolabel oder den Blauen Engel, möglich.
 

Mit der Umsetzung der EU Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EU) 2024/825“ (EmpCo) in deutsches Recht gelten ab dem 27. September 2026 deutlich strengere Regeln für Umweltaussagen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern. Anfang 2026 wurden die Vorgaben in das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) übernommen und verkündet. Für den Textil  und Schuheinzelhandel entsteht damit ein kurzfristiger Anpassungsdruck, da keine Übergangsfristen vorgesehen sind.
 
Ziel der Richtlinie ist es, Greenwashing zu unterbinden und Verbraucherinnen und Verbraucher vor irreführenden Umweltversprechen zu schützen. Pauschale Begriffe wie „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ sind unzulässig, sofern sie nicht durch eine anerkannte hervorragende Umweltleistung belegt werden. In der Praxis ist dies derzeit nur durch staatlich anerkannte Typ I Umweltzeichen, wie das EU Ecolabel oder den Blauen Engel, möglich.
 
„Die EmpCo trifft den Handel in einer besonders sensiblen Phase“, sagt Sönke Padberg, Geschäftsführer des BTE. „Dass es keine Übergangsfrist für bestehende und bereits georderte Ware gibt, erhöht den Zeitdruck für die Unternehmen erheblich.“
 
Etablierte Siegel wie OEKO TEX® Standard 100, GOTS oder GRS bleiben weiterhin zulässig, jedoch nur zur Beschreibung klar abgegrenzter Material  oder Prozesseigenschaften. Verboten sind zudem unternehmenseigene Nachhaltigkeitssiegel sowie irreführende Darstellungen durch textliche Umweltaussagen, Icons, Farben oder Bildwelten, die einen „grünen“ Gesamteindruck vermitteln. Auch Klimaversprechen unterliegen strengen Vorgaben. 
 
„Die EmpCo zwingt den Handel, die gesamte Nachhaltigkeits  und Marketingkommunikation kritisch zu überprüfen – online wie offline“, fügt Marika Hanschke, Referentin für Kreislaufwirtschaft, hinzu. „Der Handel muss nun schnellstmöglich tätig werden.“
 
Um rechtzeitig EmpCo konform zu sein, sollten Händler nun folgende Schritte einleiten: 

  1. Nachhaltigkeitskommunikation prüfen: Alle Aussagen im Onlineshop, auf Social Media, am POS sowie auf Verpackungen und Etiketten müssen geprüft werden. Allgemeine Begriffe (z.B. „nachhaltig“, „grün“) müssen angepasst und präzisiert werden. 
  2. Icons, Bilder und Designs auditieren: Natur Symbolik, grüne Icons und Bildsprache müssen auf implizite Umweltaussagen geprüft, ersetzt und gegebenenfalls vollständig aus der Kommunikation entfernt werden. 
  3. Produkt  und Unternehmenskommunikation in Bezug auf Klimaneutralität klar trennen: Produktbezogene Aussagen zu Klimaneutralität prüfen und strengstens vermeiden. Unternehmensaussagen, wie z.B. „klimaneutral bis 2045“, sind weiterhin unter konkreten Vorgaben möglich.
  4. Risiken und Prozesse strukturieren: Claim Guidelines entwickeln, Beleg- und Freigabeprozesse für Marketing und Produktdaten etablieren und Mitarbeitende im Marketing, Vertrieb und Handel schulen. 
  5. Bestandsware bewerten: Es muss geprüft werden, welche Ware von allgemeinen Umweltaussagen betroffen ist und ob eine Umetikettierung oder Zusatzinformationen am POS erforderlich sind.
  6. Wer jetzt strukturiert prüft und rechtzeitig nachschärft, reduziert rechtliche Risiken, Folgekosten und Reputationsschäden. Der BTE wird die Entwicklungen begleiten und den Handel weiter bei der Umsetzung unterstützen.
Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

Studiengang International Fashion Business erneut erfolgreich im CHE-Hochschulranking (c) Nadine Wilmanns/Hochschule Reutlingen
Studiengang International Fashion Business erneut erfolgreich im CHE-Hochschulranking
13.05.2026

International Fashion Business am TEXOVERSUM im CHE-Hochschulranking 2026

Im CHE Hochschulranking 2026 erreicht International Fashion Business sehr hohe Studierendenbewertungen und eine Platzierung in der Spitzengruppe bei den Faktenindikatoren „Kontakt zur Berufspraxis“ und „Internationale Ausrichtung“.

Der Bachelorstudiengang International Fashion Business (IFB) an der TEXOVERSUM Fakultät Textil der Hochschule Reutlingen erzielt im aktuellen CHE Hochschulranking 2026 erneut sehr hohe Bewertungen durch seine Studierenden. Gleichzeitig erreicht der Studiengang auch in zentralen Faktenindikatoren Platzierungen in der Spitzengruppe. Mit seiner gezielten Ausrichtung auf die internationale Mode  und Textilwirtschaft misst sich der Studiengang dabei im CHE Ranking mit klassischen betriebswirtschaftlichen Studiengängen anderer Hochschulen. Die Ergebnisse unterstreichen das klar profilierte und deutschlandweit besondere Studienkonzept innerhalb der Betriebswirtschaftslehre.

Im CHE Hochschulranking 2026 erreicht International Fashion Business sehr hohe Studierendenbewertungen und eine Platzierung in der Spitzengruppe bei den Faktenindikatoren „Kontakt zur Berufspraxis“ und „Internationale Ausrichtung“.

Der Bachelorstudiengang International Fashion Business (IFB) an der TEXOVERSUM Fakultät Textil der Hochschule Reutlingen erzielt im aktuellen CHE Hochschulranking 2026 erneut sehr hohe Bewertungen durch seine Studierenden. Gleichzeitig erreicht der Studiengang auch in zentralen Faktenindikatoren Platzierungen in der Spitzengruppe. Mit seiner gezielten Ausrichtung auf die internationale Mode  und Textilwirtschaft misst sich der Studiengang dabei im CHE Ranking mit klassischen betriebswirtschaftlichen Studiengängen anderer Hochschulen. Die Ergebnisse unterstreichen das klar profilierte und deutschlandweit besondere Studienkonzept innerhalb der Betriebswirtschaftslehre.

In der Studierendenbefragung bewerten die IFB Studierenden insbesondere die allgemeine Studiensituation mit 4,6 von 5 Sternen – deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt anderer betriebswirtschaftlicher Studiengänge. Auch Lehrangebot, Betreuung durch Lehrende und Studienorganisation erreichen sehr hohe Werte zwischen 4,5 und 4,6 Sternen.

„Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass unsere Studierenden sich im Studiengang fachlich wie organisatorisch sehr gut aufgehoben fühlen“, sagt Prof. Dr. Peter Bug, Studiendekan International Fashion Business. „Vor allem die enge Betreuung, die klare Struktur des Studiums und das branchenspezifische Profil spiegeln sich in den sehr positiven Bewertungen wider.“

Auch die Praxisnähe des Studiengangs wird im CHE Ranking deutlich: Im Faktenindikator „Kontakt zur Berufspraxis“ erreicht International Fashion Business 10 von 12 möglichen Punkten und gehört damit zur Spitzengruppe. Entsprechend hoch fällt die Bewertung der Praxisrelevanz der erworbenen Kompetenzen aus, die von den Studierenden mit 4,8 von 5 Sternen bewertet wird.

Ein weiteres prägendes Merkmal ist die internationale Ausrichtung des Studiengangs. Im gleichnamigen CHE Faktenindikator erzielt International Fashion Business 8 von 10 Punkten und wird ebenfalls der Spitzengruppe zugeordnet. Auch die Studierenden bewerten die Unterstützung bei Auslandsaufenthalten mit 4,4 von 5 Sternen sehr positiv.

„International Fashion Business steht für eine bewusste Profilbildung innerhalb der Betriebswirtschaftslehre, die klassische BWL Kompetenzen mit einer klaren internationalen Branchenperspektive verbindet“, betont Prof. Dr. Jochen Strähle, Dekan der TEXOVERSUM Fakultät Textil.

Die Ergebnisse des CHE Hochschulrankings 2026 zeigen International Fashion Business als klar positionierten, praxisnahen und international ausgerichteten BWL Studiengang, der gezielt auf die Anforderungen der globalen Mode  und Textilwirtschaft vorbereitet. Als Studienangebot an der staatlichen Hochschule Reutlingen verbindet der Studiengang fundierte akademische Qualität mit enger Betreuung und hoher Praxisorientierung. Für Studieninteressierte, die wirtschaftliche Kompetenzen mit Branchenkenntnis und internationaler Perspektive verbinden möchten, bietet International Fashion Business damit überzeugende Studienbedingungen und eine verlässliche Grundlage für den Einstieg in ein internationales Berufsfeld.

Preisträger Tobias Dickmeiß mit Urkunde © Katharina Dubno
Preisträger Tobias Dickmeiß mit Urkunde
08.05.2026

Elastische Garne künftig besser recyclebar und umweltfreundlicher

ITA-Bachelor-Student Tobias Dickmeiß erhielt am 29. April 2026 einen Förderpreis der Wilhelm Lorch-Stiftung für seinen innovativen Ansatz, herkömmliche Elastane durch elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren (TPC) zu ersetzen. 

Elastische Textilien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, da sie Komfort, Passform und Bewegungsfreiheit gewährleisten. Gleichzeitig erschwert der zunehmende Einsatz klassischer elastischer Garne, sogenannter Elastane, das textile Recycling erheblich. Bereits geringe Elastananteile können thermomechanische Recyclingprozesse beeinträchtigen und einen geschlossenen Recyclingkreislauf verhindern.

Durch den thermoplastischen Charakter und die Kompatibilität zu typischen Polyestern aus der Textilindustrie bieten elastische TPC-Garne eine verbesserte Recyclingfähigkeit. Dazu wird durch den Einsatz des Schmelzspinnverfahrens in der Garnherstellung auf umwelt- und gesundheitsschädliche Lösungsmittel verzichtet.

ITA-Bachelor-Student Tobias Dickmeiß erhielt am 29. April 2026 einen Förderpreis der Wilhelm Lorch-Stiftung für seinen innovativen Ansatz, herkömmliche Elastane durch elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren (TPC) zu ersetzen. 

Elastische Textilien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, da sie Komfort, Passform und Bewegungsfreiheit gewährleisten. Gleichzeitig erschwert der zunehmende Einsatz klassischer elastischer Garne, sogenannter Elastane, das textile Recycling erheblich. Bereits geringe Elastananteile können thermomechanische Recyclingprozesse beeinträchtigen und einen geschlossenen Recyclingkreislauf verhindern.

Durch den thermoplastischen Charakter und die Kompatibilität zu typischen Polyestern aus der Textilindustrie bieten elastische TPC-Garne eine verbesserte Recyclingfähigkeit. Dazu wird durch den Einsatz des Schmelzspinnverfahrens in der Garnherstellung auf umwelt- und gesundheitsschädliche Lösungsmittel verzichtet.

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit führte Tobias Dickmeiß umfangreiche empirische Prozessuntersuchungen an einer Schmelzspinnanlage im Technikumsmaßstab durch. Durch die systematische Analyse des Einflusses verschiedener Prozessparameter auf die Garneigenschaften gelang es ihm, die Eigenschaften der hergestellten TPC-Garne gezielt zu verbessern. Die Ergebnisse seiner Bachelorarbeit bilden somit eine vielversprechende Grundlage für die weitere Entwicklung recyclingfähiger elastischer Garne und Textilien.

Tobias Dickmeiß wurde für seine herausragende Bachelor-Arbeit „Entwicklung eines Schmelzspinnprozesses für elastische Garne aus thermoplastischen Copolyester-Elastomeren im Technikumsmaßstab“ mit einem Förderpreisgeld in Höhe von 5.000 EURO für eine fachspezifische Weiterbildung prämiert. Er wurde während seiner Bachelor-Arbeit von der ITA-Doktorandin Ricarda Wissel betreut.

Quelle:
Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University