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Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs. Foto: Marina Elena Wachs
Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs.
04.05.2026

Wilhelm-Lorch-Preis 2026 für Professorin Marina-Elena Wachs

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 
Im Zentrum von Wachs’ Projekt steht die Verbindung von handwerklichem Textilwissen und digitalen Technologien. Studierende sollen textile Produkte in virtuellen und erweiterten Umgebungen entwerfen und so nachhaltige Designlösungen entwickeln. „Bislang werden VR-Brillen in der Industrie in erster Linie als Kommunikations- und Evaluierungs-Tool benutzt. Die Förderung ermöglicht es uns, XR-Technologien gezielt in der Lehre einzusetzen und den Studierenden neue Formen des experimentellen und nachhaltigen Designens zu eröffnen“, erklärt Wachs.
 
Ein besonderes Augenmerk liegt auf praxisnahen Lernmethoden: VR-Brillen, Mixed-Reality-Tools und KI-gestützte Anwendungen werden in kleineren Gruppen eingesetzt, um das erfahrungsbasierte Gestalten zu fördern. Das Projekt bietet zudem die Möglichkeit, eng mit Industriepartner:innen zusammenzuarbeiten und realistische Fallbeispiele in den Lehralltag zu integrieren.
 
Marina-Elena Wachs ist zudem als Industrial-Designerin aktiv und entwickelt nachhaltige Materiallösungen für unterschiedlichste Anwendungen. „Ohne die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, Studierenden und Industriepartnern wären diese Innovationen nicht möglich“, betont sie. Besonders dankbar ist sie für die Unterstützung bei ihrem neuen Projekt „Cross Design Engineering in VR and AR“, das gemeinsam mit Professorin Dr. Sue Rossano-Rivero und Dr. Lennart Hofeditz vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der HSNR umgesetzt wird. AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) sind Technologien, die digitale Inhalte in die physische Welt integrieren oder vollständig virtuelle Umgebungen schaffen. Während AR (Augmented Reality) die Realität per Kamera um digitale Elemente erweitert, isoliert VR (Virtual Reality) die Nutzerin bzw. den Nutzer, um ein vollständig simuliertes Erlebnis zu bieten.
 
Neben der technologischen Perspektive engagiert sich Wachs als Damenschneider-Meisterin auch für den Erhalt des traditionellen Textil-Handwerks. Ihr Ziel ist, die Balance zwischen handwerklichem Können, nachhaltigem Design und modernen digitalen Werkzeugen zu fördern. „Die Förderung durch die Wilhelm-Lorch-Stiftung bedeutet eine tolle Chance darin, diese Zukunftskompetenzen gezielt zu vermitteln und Studierende auf die Herausforderungen der Kreativwirtschaft vorzubereiten“, so Wachs.

04.05.2026

Kreislaufwirtschaft als Antwort auf volatile Rohstoffmärkte

Die aktuelle geopolitische Lage und steigende Ölpreise verdeutlichen einmal mehr, wie stark große Teile der Industrie weiterhin von fossilen Rohstoffen abhängig sind. Diese Abhängigkeit wirkt sich unmittelbar auf die Kosten von Primärkunststoffen aus und erhöht die Anfälligkeit gegenüber externen Krisen und Preisschwankungen.

0723 herbert snell bvse vizepraesidentAus Sicht des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling zeigt sich in dieser Situation deutlich: Unternehmen, die bereits frühzeitig auf den Einsatz von Rezyklaten gesetzt haben, sind heute deutlich widerstandsfähiger aufgestellt. Sie profitieren von stabileren Kostenstrukturen und einer geringeren Abhängigkeit von volatilen Rohölmärkten. Beispiele aus der Praxis belegen, dass ein konsequenter Umstieg auf Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch strategisch ist.

„Der Einsatz von Rezyklaten entkoppelt die Produktion spürbar von den Schwankungen der fossilen Rohstoffmärkte und reduziert strukturelle Abhängigkeiten“, betont bvse-Vizepräsident Herbert Snell. „Kreislaufwirtschaft ist damit ein zentraler Baustein für wirtschaftliche Resilienz und Versorgungssicherheit.“

Die aktuelle geopolitische Lage und steigende Ölpreise verdeutlichen einmal mehr, wie stark große Teile der Industrie weiterhin von fossilen Rohstoffen abhängig sind. Diese Abhängigkeit wirkt sich unmittelbar auf die Kosten von Primärkunststoffen aus und erhöht die Anfälligkeit gegenüber externen Krisen und Preisschwankungen.

0723 herbert snell bvse vizepraesidentAus Sicht des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling zeigt sich in dieser Situation deutlich: Unternehmen, die bereits frühzeitig auf den Einsatz von Rezyklaten gesetzt haben, sind heute deutlich widerstandsfähiger aufgestellt. Sie profitieren von stabileren Kostenstrukturen und einer geringeren Abhängigkeit von volatilen Rohölmärkten. Beispiele aus der Praxis belegen, dass ein konsequenter Umstieg auf Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch strategisch ist.

„Der Einsatz von Rezyklaten entkoppelt die Produktion spürbar von den Schwankungen der fossilen Rohstoffmärkte und reduziert strukturelle Abhängigkeiten“, betont bvse-Vizepräsident Herbert Snell. „Kreislaufwirtschaft ist damit ein zentraler Baustein für wirtschaftliche Resilienz und Versorgungssicherheit.“

Unternehmen, die frühzeitig in Recyclingstrukturen und den Einsatz von Rezyklaten investiert haben, verfügen heute über klare Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend angespannten Marktumfeld. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Entwicklung: Wer weiterhin stark auf Primärkunststoffe setzt, bleibt besonders anfällig für externe Krisen und Preissprünge.

Vor diesem Hintergrund appelliert der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling an die Industrie, den Einsatz von Rezyklaten konsequent auszubauen und sich frühzeitig verlässliche Bezugsquellen zu sichern – auch mit Blick auf die kommenden regulatorischen Anforderungen, insbesondere die PPWR. Langfristige Partnerschaften entlang der Lieferkette sind dabei ebenso entscheidend, wie der Aufbau stabiler Beschaffungsstrukturen, um zukünftige Engpässe zu vermeiden.

Ergänzend können Investitionen in erneuerbare Energien dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Strukturen weiter zu reduzieren und die Transformation hin zu einer nachhaltigen Industrie zu beschleunigen.

„Nachhaltigkeit entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor – nicht nur für das Image, sondern vor allem für die Krisenfestigkeit von Unternehmen“, so Herbert Snell. „Die aktuelle Situation unterstreicht die Dringlichkeit, Kreislaufwirtschaft schneller zu skalieren und als strategisches Instrument zu begreifen.“

Unternehmen, die heute in Rezyklate investieren und sich den Zugang zu diesen Materialien sichern, stellen die Weichen für langfristige Wettbewerbsfähigkeit – und reduzieren gleichzeitig ihre Abhängigkeit von globalen Krisen und Energiepreisschwankungen.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung 

Maximilian Peter, Leiter des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Quelle: WACKER Quelle: WACKER
Maximilian Peter
01.05.2026

Wacker: Geschäftsbereich Polymers unter neuer Leitung

  • Maximilian Peter übernimmt zum 1. Mai 2026 die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers 
  • Der bisherige Geschäftsbereichsleiter, Peter Summo, übernimmt zeitgleich die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution 

Zum 1. Mai 2026 übernimmt Maximilian Peter die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Der promovierte Chemieingenieur ist seit 2012 im Unternehmen. Nach Stationen in der Verfahrens- und Prozessentwicklung übernahm er die Leitung der Konzernentwicklung und verantwortete zuletzt den Bereich Human Resources. 

Maximilian Peter folgt auf Peter Summo, der den Geschäftsbereich Polymers zehn Jahre lang erfolgreich leitete. Summo wird zum 1. Mai 2026 die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution übernehmen. Der studierte Betriebswirt startete seine Karriere beim Spezialchemiehersteller Akzo Nobel und kam 1995 zu WACKER, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte. 

  • Maximilian Peter übernimmt zum 1. Mai 2026 die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers 
  • Der bisherige Geschäftsbereichsleiter, Peter Summo, übernimmt zeitgleich die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution 

Zum 1. Mai 2026 übernimmt Maximilian Peter die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Der promovierte Chemieingenieur ist seit 2012 im Unternehmen. Nach Stationen in der Verfahrens- und Prozessentwicklung übernahm er die Leitung der Konzernentwicklung und verantwortete zuletzt den Bereich Human Resources. 

Maximilian Peter folgt auf Peter Summo, der den Geschäftsbereich Polymers zehn Jahre lang erfolgreich leitete. Summo wird zum 1. Mai 2026 die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution übernehmen. Der studierte Betriebswirt startete seine Karriere beim Spezialchemiehersteller Akzo Nobel und kam 1995 zu WACKER, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte. 

„Mit Maximilian Peter und Peter Summo besetzen wir bei WACKER zwei Schlüsselpositionen mit erfahrenen Kollegen, die mit ihrer Expertise das Unternehmen bereits entscheidend geprägt haben“, sagt Christian Hartel, Vorstandvorsitzender von WACKER anlässlich des Stabwechsels. „Maximilian Peter wird als Leiter des Geschäftsbereichs Polymers künftig die regionale Expansion des Bereichs weiter vorantreiben. Peter Summo wird die Markt- und Kundenausrichtung von WACKER weiter forcieren und das Thema Sales Excellence übergreifend vorantreiben. Ich wünsche beiden gutes Gelingen in ihrer neuen Funktion und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Hartel weiter. 

Weitere Informationen:
polymers Wacker Maximilian Peter Peter Summo
Quelle:

Wacker Chemie AG

01.05.2026

Lectra: Neue Version seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösung für Fashionbrands

Lectra, ein führender Anbieter von industriellen Intelligence-Technologielösungen, gibt die Einführung einer neuen Version von Retviews bekannt, seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösoung für Bekleidungsmodemarken. Angesichts eines immer komplexeren Marktumfelds und steigenden Wettbewerbsdrucks auf Marken positioniert sich diese neue Version als strategischer Verbündeter: Sie soll helfen, Entscheidungen zu erleichtern, die Vertriebsleistung zu optimieren und den Markenwert nachhaltig zu stärken.

Retviews – fundierte Geschäftsentscheidungen dank Fashion Expertise.
Retviews entwickelt und ist eine Lösung, die sich auf Wettbewerbsanalysen für die Bekleidungsbranche spezialisiert hat. Die Lösung basiert auf Modellen künstlicher Intelligenz, die speziell auf die besonderen Dynamiken dieser Branche trainiert wurden. Retviews sammelt und analysiert Daten von Tausenden von Fashion- und Mode-Websites, um Marken einen 360°-Überblick über ihr Wettbewerbsumfeld zu bieten.

Lectra, ein führender Anbieter von industriellen Intelligence-Technologielösungen, gibt die Einführung einer neuen Version von Retviews bekannt, seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösoung für Bekleidungsmodemarken. Angesichts eines immer komplexeren Marktumfelds und steigenden Wettbewerbsdrucks auf Marken positioniert sich diese neue Version als strategischer Verbündeter: Sie soll helfen, Entscheidungen zu erleichtern, die Vertriebsleistung zu optimieren und den Markenwert nachhaltig zu stärken.

Retviews – fundierte Geschäftsentscheidungen dank Fashion Expertise.
Retviews entwickelt und ist eine Lösung, die sich auf Wettbewerbsanalysen für die Bekleidungsbranche spezialisiert hat. Die Lösung basiert auf Modellen künstlicher Intelligenz, die speziell auf die besonderen Dynamiken dieser Branche trainiert wurden. Retviews sammelt und analysiert Daten von Tausenden von Fashion- und Mode-Websites, um Marken einen 360°-Überblick über ihr Wettbewerbsumfeld zu bieten.

Die Market-Intelligence-Lösung ermöglicht es Marken, ihre Kollektionsplanung zu verfeinern, aufkommende Trends zu erkennen, ihre Preisstrategie anzupassen und ihre Margen zu optimieren –unter der Gewährleistung, dass das richtige Produkt zur richtigen Zeit verfügbar ist. Durch eine detaillierte Analyse der Angebots- und Nachfragedynamik hilft die Lösung dabei, die richtige Menge zu produzieren, Volumina besser abzustimmen und Lagerbestände nachhaltig zu reduzieren.

Die neue Version bietet einen detaillierteren und kontextbezogenen Überblick über die Marktdynamik sowie eine Datenklassifizierung, die an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden kann. Als strategischer Geschäfts- und Wachstumsassistent konzipiert, ermöglicht die Lösung eine sichere Entscheidungsfindung, indem sie einen zuverlässigen und konsolidierten Überblick über den Markt bietet.

Fashion Insight Reports - Entscheidungsrelevante Analysen, die Wachstum beschleunigen 
Als Ergänzung zu dieser Lösung bieten die Fashion Insight Reports hochwertige, maßgeschneiderte Analysen, die speziell für Führungskräfte und strategische Entscheidungsträger konzipiert sind.

„Die Modebranche steht heute vor einem Paradoxon: Marken hatten noch nie Zugang zu so vielen Daten, doch waren Entscheidungen noch nie so komplex. Marktvolatilität, geografische Fragmentierung, Preisdruck und immer kürzere Zyklen lassen traditionelle Modelle überholt erscheinen“, erklärt François Gonnot, Product Marketing Director bei Lectra. „Mit dieser neuen Version von Retviews verfolgen wir ein klares Ziel: Daten in einen nachhaltigen strategischen Vorteil zu verwandeln, indem wir Marken die Mittel an die Hand geben, ihr Wachstum präzise zu steuern, ohne dabei jemals ihren Markenwert zu beeinträchtigen.“

28.04.2026

Temu und Shein kosten deutsche Wirtschaft 2,4 Milliarden Euro im Jahr

Die Online-Plattformen und Händler Temu und Shein liefern täglich 460.000 Pakete nach Deutschland, EU-weit sind es zwölf Millionen Pakete pro Tag (2025). Das Problem dabei: Die beiden Unternehmen verstoßen gegen zahlreiche EU-Regeln. Am Ende steht damit ein unfairer Wettbewerb, gegen den Händler aus der EU keine Chance haben.

Dadurch gehen laut aktueller IW-Studie im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) der deutschen Wirtschaft jährlich 2,4 Milliarden Euro Wertschöpfung verloren, davon 1,3 Milliarden Euro allein im Einzelhandel.

Die Online-Plattformen und Händler Temu und Shein liefern täglich 460.000 Pakete nach Deutschland, EU-weit sind es zwölf Millionen Pakete pro Tag (2025). Das Problem dabei: Die beiden Unternehmen verstoßen gegen zahlreiche EU-Regeln. Am Ende steht damit ein unfairer Wettbewerb, gegen den Händler aus der EU keine Chance haben.

Dadurch gehen laut aktueller IW-Studie im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) der deutschen Wirtschaft jährlich 2,4 Milliarden Euro Wertschöpfung verloren, davon 1,3 Milliarden Euro allein im Einzelhandel.

„Die Lage ist eindeutig. Die Politik hat bei dem Thema trotz großer Versprechungen noch immer nicht geliefert. Temu und Shein halten sich oft nicht an die rechtlichen und regulatorischen Vorgaben, liefern unsichere Ware in unseren Markt, die mitunter gesundheitsgefährdend ist, und bringen viele heimische Händler an den Rand des Ruins. Denn anders als Temu und Shein werden die hiesigen Händler streng kontrolliert und halten sich an alle Gesetze und Steuersätze“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die Missstände hinterlassen deutliche Spuren: Insgesamt entgehen Bund, Ländern und Kommunen durch Temu und Shein nach der aktuellen Studie 429 Millionen Euro Steuereinnahmen pro Jahr. Darüber hinaus fallen durch den unfairen Wettbewerb über 40.000 Arbeitsplätze in Deutschland weg, davon 28.300 Arbeitsplätze allein im Einzelhandel.

„Die aktuellen Daten machen die Dramatik der Lage deutlich: Die massenhaften Regelverstöße von Temu und Shein schädigen den Einzelhandel und die gesamte deutsche Wirtschaft in großem Umfang. Wenn die Politik nach Jahren des Zuschauens hier nicht endlich massiv und spürbar tätig wird, dann sehe ich schwarz für den Standort Deutschland. Wenn sonst nichts hilft, muss bei solch massiven Regelverstößen der Stecker gezogen werden. Wettbewerb ist gut, aber er muss fair sein“, so von Preen weiter. Zudem fordert der HDE den Zoll auf, ähnlich wie in Frankreich bei der Einfuhr der Pakete mit massiven Schwerpunktkontrollen deutliche Signale zu setzen und den Kontrolldruck zu erhöhen. Darüber hinaus erneuert der Verband seine Forderung, dass jeder Händler und jede Plattform aus Drittstaaten einen solventen und in der Praxis erreichbaren Repräsentanten innerhalb der EU haben muss, damit bei Verstößen Sanktionen durchgesetzt und rechtskonformes Verhalten sichergestellt werden kann.

Die repräsentative IW-Studie im Auftrag des HDE wurde unter 4.000 Befragten im Alter von 16-69 Jahren durchgeführt. Der Zeitraum der Bevölkerungsbefragung lag im Februar 2026.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

28.04.2026

Trending Topics 2026: KI-Boom, Zurückhaltung beim Digitalen Euro

Der deutsche E-Commerce setzt im Jahr 2026 konsequent auf technologische Evolution statt auf Experimente. Laut dem aktuell veröffentlichten Report „Trending Topics 2026“, den der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) gemeinsam mit dem PayTech-Anbieter Nexi erstellt hat, haben KI-Agenten im Kundenservice die oberste Investitionspriorität der befragten Unternehmen. Agentic AI und Generative KI werden dabei zunehmend als Bausteine einer geschäftskritischen Infrastruktur verstanden – nicht mehr als Experimentierfeld. 
 
KI-Agenten im Kundenservice: Investitionsschwerpunkt Nummer eins 
Die Umfrage unter den bevh-Mitgliedern zeigt: KI-Anwendungen, die direkt im Kundenkontakt ansetzen, stehen ganz oben auf der Agenda. Eine deutliche Mehrheit der Unternehmen stuft KI-Agenten im Kundenservice als relevantes Thema ein und stellt dafür bereits Budget bereit – sei es als Investitionsschwerpunkt oder als fester Bestandteil des laufenden Budgets. Hinzu kommt eine hohe Bereitschaft, in Generative KI und Agentic AI zu investieren, um Produkt- und Serviceangebote zu optimieren. 
 

Der deutsche E-Commerce setzt im Jahr 2026 konsequent auf technologische Evolution statt auf Experimente. Laut dem aktuell veröffentlichten Report „Trending Topics 2026“, den der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) gemeinsam mit dem PayTech-Anbieter Nexi erstellt hat, haben KI-Agenten im Kundenservice die oberste Investitionspriorität der befragten Unternehmen. Agentic AI und Generative KI werden dabei zunehmend als Bausteine einer geschäftskritischen Infrastruktur verstanden – nicht mehr als Experimentierfeld. 
 
KI-Agenten im Kundenservice: Investitionsschwerpunkt Nummer eins 
Die Umfrage unter den bevh-Mitgliedern zeigt: KI-Anwendungen, die direkt im Kundenkontakt ansetzen, stehen ganz oben auf der Agenda. Eine deutliche Mehrheit der Unternehmen stuft KI-Agenten im Kundenservice als relevantes Thema ein und stellt dafür bereits Budget bereit – sei es als Investitionsschwerpunkt oder als fester Bestandteil des laufenden Budgets. Hinzu kommt eine hohe Bereitschaft, in Generative KI und Agentic AI zu investieren, um Produkt- und Serviceangebote zu optimieren. 
 
Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh, ordnet die Ergebnisse ein: 
„Unsere Mitglieder gehen beim Thema Künstliche Intelligenz rational und unaufgeregt vor. Entscheidend ist, wo KI konkret hilft, Kundenerwartungen zu erfüllen und Prozesse zu optimieren. Dass KI-Agenten im Kundenservice ganz oben auf der Investitionsliste stehen, zeigt: Der Handel setzt neue Technologien dort ein, wo sie unmittelbar die Kundinnen und Kunde erreichen – zunehmend auch mit agentischen KI-Ansätzen, die schrittweise durch Auswahl, Bezahlung und Fulfilment begleiten.“ 
 
Aus Sicht des Kooperationspartners Nexi ist dieser Fokus folgerichtig. Thomas Spreitzer, CEO Nexi DACH, dazu: „Wer heute Kundenservice-Prozesse und Checkout-Strecken plant, denkt KI nicht mehr als Add-on, sondern als integralen Bestandteil der Customer Journey und der dahinterliegenden Prozesse. Den Wunsch nach Vereinfachung, schnellen Reaktions- und Bearbeitungszeiten sowie ganzheitlicher Erfassung von Kundeninteraktionen und individuellen Adaptionen sehen wir entlang des gesamten Omnichannels und der dahinterliegenden Prozesse im Handel.“ 
 
Zahlungsverkehr: Wero auf der Roadmap, Digitaler Euro bleibt Zukunftsthema 
Beim Thema Payment zeichnet die Befragung ein differenziertes Bild. Das neue europäische Zahlverfahren Wero taucht bei vielen Unternehmen auf der Roadmap auf: Ein Teil der Händler prüft aktuell die Integration, andere planen sie konkret oder haben entsprechende Projekte bereits angestoßen. 
 
Deutlich zurückhaltender fällt die Einschätzung beim Digitalen Euro und der EUDI-Wallet aus. Hier dominiert die Haltung „Abwarten und Beobachten“: Nur kleine Minderheiten sehen kurzfristig hohe Relevanz oder stellen dedizierte Projektbudgets bereit. „Infrastrukturprojekte wie der Digitale Euro oder die EUDI-Wallet werden aufmerksam verfolgt, aber noch nicht flächendeckend operativ eingeplant“, erläutert Spreitzer. „Händler warten auf klare regulatorische Rahmenbedingungen, konkrete Use Cases und einen eindeutig erkennbaren Mehrwert für Alltagsszenarien im Checkout.“ 
 
Pragmatismus statt Hype: Investitionen gegen Fachkräftemangel und für stabile Margen 
Über KI und Payment hinaus zeigt der Report eine klare Leitlinie: Pragmatismus schlägt Hype. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die unmittelbar auf Conversion, Margen und Kundenerlebnis einzahlen. Hohe Priorität haben die Personalisierung von Werbeangeboten sowie die Optimierung von Retourenprozessen – Bereiche, in denen Effizienzgewinne und Kostenvorteile schnell sichtbar werden. 
 
Parallel dazu bleibt Recruiting ein zentrales Thema. Die Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften wird von der Mehrheit der Unternehmen als relevant bewertet. Gleichzeitig gewinnen KI-gestützte Einkaufsassistenten im Onlineshop und automatisierte Kundenkommunikation an Bedeutung. „Die Kombination aus Fachkräftemangel und wachsender Prozesskomplexität erklärt, warum KI-basierte Anwendungen gerade jetzt in den Vordergrund rücken“, so Spreitzer. „Händler suchen nach Wegen, ihre Teams zu entlasten und gleichzeitig Servicequalität und Conversion hochzuhalten – KI-gestützte Kundenkommunikation und optimierte Zahlungsprozesse greifen dabei zunehmend ineinander.“ 
 
Radikale Automatisierung, etwa durch Roboter in der Logistik, wird zwar als wichtiges Zukunftsthema angesehen, steht aktuell jedoch seltener im Mittelpunkt der Budgetplanung. Viele Unternehmen priorisieren zunächst Verbesserungen, die näher am Kunden und an der Profitabilität des Geschäfts ansetzen. 
 
Hintergrund zum Report „Trending Topics 2026“ 
Für den Report wurden Unternehmen aus dem Mitgliederkreis des bevh befragt. Die Teilnehmerstruktur spiegelt das Rückgrat des deutschen Onlinehandels wider: Rund 54 Prozent der befragten Unternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro. Mit einem Fokus auf B2C- und gemischte Geschäftsmodelle (80,3 Prozent) liefert die Umfrage ein aussagekräftiges Bild der Investitionsschwerpunkte im deutschen Digitalhandel. 
Die Entwicklung der Befragung erfolgte in Zusammenarbeit mit Althaller Communication, München. Nexi hat die Ergebnisse aus Payment-Perspektive ausgewertet und in die Aufbereitung des Reports eingebracht. 

Quelle:

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. bevh

28.04.2026

Autoneum Holding AG: Dividende 3.20 CHF pro Aktie

Die Generalversammlung stimmt allen Anträgen einschließlich der Erhöhung der Ausschüttung auf insgesamt 3.20 CHF pro Aktie zu: Die Aktionärinnen und Aktionäre der Autoneum Holding AG haben auf der ordentlichen Generalversammlung allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde eine Ausschüttung von insgesamt 3.20 CHF pro Aktie genehmigt. 

205 Aktionärinnen und Aktionäre nahmen an der ordentlichen Generalversammlung der Autoneum Holding AG in Winterthur teil. Insgesamt waren 62,09 Prozent des Aktienkapitals durch die anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten. 

Verwaltungsratspräsident Hans Peter Schwald verwies in seiner Rede auch auf das 15 jährige Bestehen von Autoneum: „Autoneum hat sich in dieser Zeit erfolgreich als globaler Markt  und Technologieführer etabliert, die Präsenz in Asien ausgebaut, das Portfolio kontinuierlich weiterentwickelt, die vertikale Integration gestärkt und zugleich eine starke, eigenständige Unternehmenskultur aufgebaut.“ 

Die Generalversammlung stimmt allen Anträgen einschließlich der Erhöhung der Ausschüttung auf insgesamt 3.20 CHF pro Aktie zu: Die Aktionärinnen und Aktionäre der Autoneum Holding AG haben auf der ordentlichen Generalversammlung allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde eine Ausschüttung von insgesamt 3.20 CHF pro Aktie genehmigt. 

205 Aktionärinnen und Aktionäre nahmen an der ordentlichen Generalversammlung der Autoneum Holding AG in Winterthur teil. Insgesamt waren 62,09 Prozent des Aktienkapitals durch die anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten. 

Verwaltungsratspräsident Hans Peter Schwald verwies in seiner Rede auch auf das 15 jährige Bestehen von Autoneum: „Autoneum hat sich in dieser Zeit erfolgreich als globaler Markt  und Technologieführer etabliert, die Präsenz in Asien ausgebaut, das Portfolio kontinuierlich weiterentwickelt, die vertikale Integration gestärkt und zugleich eine starke, eigenständige Unternehmenskultur aufgebaut.“ 

CEO Eelco Spoelder erläuterte die wichtigsten Ereignisse des Geschäftsjahres 2025 und führte aus: „Auch wenn die Automobilindustrie zuletzt viele negative Schlagzeilen gemacht hat, hat sich Autoneum positiv entwickelt. Dank unserer klaren Strategie, der breiten Kundenbasis, unserer engagierten Mitarbeitenden sowie der hohen Antriebsunabhängigkeit unserer Produkte und Technologien blicken wir zuversichtlich in die Zukunft.“ 

Die Aktionärinnen und Aktionäre genehmigten den Jahresbericht 2025 einschließlich der Konzern und Jahresrechnung. Ebenfalls angenommen wurde der Antrag des Verwaltungsrats, aufgrund des positiven Konzernergebnisses eine Ausschüttung von insgesamt 3.20 CHF je Namenaktie für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten. Ab dem 5. Mai 2026 werden eine Dividende von 1.60 CHF unter Abzug von 35 Prozent eidgenössischer Verrechnungssteuer sowie eine verrechnungssteuerfreie Rückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 1.60 ausbezahlt. 

Hans-Peter Schwald bleibt Präsident des Verwaltungsrats. Liane Hirner, Norbert Indlekofer, Martin Klöti, Michael Pieper und Oliver Streuli bestätigten die Aktionärinnen und Aktionäre für eine weitere Amtsdauer als Mitglieder des Verwaltungsrats. Yanni von Roy-Jiang, seit 2025 Mitglied des Verwaltungsrats sowie des Strategie- und Nachhaltigkeitsausschusses, stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. 

In den Vergütungsausschuss wählten die Aktionärinnen und Aktionäre erneut Hans-Peter Schwald, Norbert Indlekofer und Oliver Streuli. Die KPMG AG, Zürich, fungiert weiterhin als Revisionsstelle; ebenso bestätigten die Aktionärinnen und Aktionäre Ulrich B. Mayer für ein weiteres Jahr als unabhängigen Stimmrechtsvertreter.

Die Aktionärinnen und Aktionäre erteilten sämtlichen Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung mit über 99,35 Prozent der Stimmen Entlastung. Die Konsultativabstimmungen über den Vergütungsbericht 2025 sowie den Corporate Responsibility Report erzielten Zustimmungswerte von 86,62 Prozent beziehungsweise 95,53 Prozent. Die Anträge zur maximalen Vergütung des Verwaltungsrats und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2027 wurden ebenfalls mit grosser Mehrheit angenommen. 

Quelle:

Autoneum Holding AG

28.04.2026

Südwesttextil: Betriebliche Konflikte nicht kriminalisieren

Initiative zur Änderung von § 119 BetrVG schafft neue Rechtsunsicherheiten in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten: Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband kritisiert Südwesttextil die Initiative zur Änderung des § 119 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). Diese fordert, die Behinderung von Betriebsratsarbeit als Offizialdelikt auszugestalten. Der Vorstoß war sowohl Bestandteil der Forderungen des Bundesrats 2025 als auch am 23. April 2026 Inhalt eines Entschließungsantrags des Landes Niedersachsen an den Bundesrat. 

Initiative zur Änderung von § 119 BetrVG schafft neue Rechtsunsicherheiten in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten: Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband kritisiert Südwesttextil die Initiative zur Änderung des § 119 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). Diese fordert, die Behinderung von Betriebsratsarbeit als Offizialdelikt auszugestalten. Der Vorstoß war sowohl Bestandteil der Forderungen des Bundesrats 2025 als auch am 23. April 2026 Inhalt eines Entschließungsantrags des Landes Niedersachsen an den Bundesrat. 

Aus Sicht von Südwesttextil ist die Änderung weder erforderlich noch zielführend. Bereits nach geltender Rechtslage stellt § 119 BetrVG die Behinderung und Benachteiligung von Betriebsratsarbeit unter Strafe. Die Antragslösung gewährleistet dabei bewusst eine sachgerechte Vorprüfung im betrieblichen Kontext und verhindert eine vorschnelle Verlagerung von Konflikten in das Strafrecht. Die geforderte Umstellung auf ein Offizialdelikt würde hingegen die Schwelle für strafrechtliche Ermittlungen deutlich absenken. So könnten bereits Anzeigen Dritter oder vage Verdachtsmomente Ermittlungsverfahren auslösen – mit erheblichen Risiken für Unternehmen. Reputationsschäden, unnötige Eskalationen und eine zunehmende Verrechtlichung betrieblicher Auseinandersetzungen wären mögliche Folgen.

Südwesttextil sieht darüber hinaus die Gefahr einer missbräuchlichen Instrumentalisierung: In Konflikt- oder Trennungssituationen könnte der Vorwurf des sogenannten „Union Busting“ gezielt als Druckmittel eingesetzt werden, um unternehmerische Entscheidungen zu beeinflussen oder wirtschaftliche Zugeständnisse zu erzwingen. Auch die Auswirkungen auf die Strafverfolgung sind kritisch zu bewerten. Eine Ausweitung auf ein Offizialdelikt würde die Ermittlungsbehörden zusätzlich belasten – mit dem Risiko, dass Ressourcen zulasten der Verfolgung schwerwiegender Kriminalität verschoben werden.

Südwesttextil hat Anfang des Jahres bereits in einem Positionspapier zur Modernisierung der betrieblichen Mitbestimmung betont, dass eine funktionierende Sozialpartnerschaft auf klaren, praktikablen und rechtssicheren Rahmenbedingungen basiert. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner fasst zusammen: „Statt zusätzlicher strafrechtlicher Verschärfungen braucht es eine echte Modernisierung der betrieblichen Mitbestimmung. Das Betriebsverfassungsgesetz muss schlanker, klarer und praxistauglicher werden. Dazu gehört insbesondere, Mitbestimmungsrechte stärker an sachliche Kriterien zu binden, verbindliche Fristen für Entscheidungen des Betriebsrats einzuführen und die Handlungsfähigkeit der Unternehmen in Eilfällen sicherzustellen. Mitbestimmung darf nicht zu Blockaden führen, sondern muss effiziente und rechtssichere Entscheidungsprozesse ermöglichen – gerade mit Blick auf die großen Transformationsaufgaben, vor denen unsere Industrie steht.“

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V.