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Symposium Automotive & Mobility 2025 Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau WHZ
03.06.2026

Symposium Automotive & Mobility 2026 in Zwickau

Am 16. Juni wird Zwickau erneut zum zentralen Treffpunkt für Zukunftstechnologien, Mobilität und industriellen Wandel. Das SAM – Symposium Automotive & Mobility verbindet Fachkonferenz, Ausstellung und Erlebnisraum. Im Fokus stehen aktuelle Fragen, die die Region und die gesamte Branche bewegen: Wie gelingt die Transformation der Automobilindustrie? Welche Technologien setzen sich durch? Und welche Perspektiven ergeben sich für Unternehmen, Beschäftigte und den Standort?

Prominenter Impulsgeber mit Krisen- und Transformationserfahrung 
Mit Matthias Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, kommt ein erfahrener Top-Manager der Automobilindustrie nach Zwickau. Zuvor war er unter anderem Vorstandsvorsitzender der Porsche AG sowie Mitglied des Top-Managements der Audi AG. Seine langjährige Führungserfahrung in internationalen Konzernstrukturen sowie seine Einblicke in strategische Transformationsprozesse bieten eine fundierte Perspektive auf aktuelle Herausforderungen der Branche.

Am 16. Juni wird Zwickau erneut zum zentralen Treffpunkt für Zukunftstechnologien, Mobilität und industriellen Wandel. Das SAM – Symposium Automotive & Mobility verbindet Fachkonferenz, Ausstellung und Erlebnisraum. Im Fokus stehen aktuelle Fragen, die die Region und die gesamte Branche bewegen: Wie gelingt die Transformation der Automobilindustrie? Welche Technologien setzen sich durch? Und welche Perspektiven ergeben sich für Unternehmen, Beschäftigte und den Standort?

Prominenter Impulsgeber mit Krisen- und Transformationserfahrung 
Mit Matthias Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, kommt ein erfahrener Top-Manager der Automobilindustrie nach Zwickau. Zuvor war er unter anderem Vorstandsvorsitzender der Porsche AG sowie Mitglied des Top-Managements der Audi AG. Seine langjährige Führungserfahrung in internationalen Konzernstrukturen sowie seine Einblicke in strategische Transformationsprozesse bieten eine fundierte Perspektive auf aktuelle Herausforderungen der Branche.

Technik zum Erleben – Sachsen im Umbruch
Regionale Unternehmen, Mittelstand und Forschungseinrichtungen zeigen, wie sich der traditionsreiche Automobilstandort neu erfindet – mit Innovationskraft, Kooperation und neuen technologischen Ansätzen.

  • Klimabenzin gewinnen: CAC Engineering verlost im Rahmen eines Gewinnspiels Klimabenzin unter allen Teilnehmenden auf dem Hauptmarkt. 
  • Autonome Shuttles für die Fläche: Wie Bertrandt Mobilität neu denkt: Das Projekt „BumbleB“ demonstriert, wie autonome Shuttle-Lösungen wirtschaftlich betrieben werden können. Der Ansatz verbindet Open-Source-Technologien, MVP-Entwicklung und eine ganzheitliche Betrachtung von Fahrzeug, Software und Infrastruktur – mit klarem Fokus auf reale Einsatzszenarien in der Fläche.
  • Alternative Antriebe und neue Logistiklösungen: Ein Brennstoffzellen-LKW mit neuem Wasserstoff-Tanksystem der FES GmbH Fahrzeug-Entwicklung Sachsen gibt Einblicke in emissionsarme Nutzfahrzeugkonzepte. Ergänzend zeigt das ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau mit dem elektrisch angetriebenen INNVELO® Lastenroller ein praxistaugliches Konzept für urbane Logistik – effizient, flexibel und alltagstauglich.
  • Transformation greifbar gemacht: Der Transformationshub TuWAs (Fraunhofer IWU) zeigt praxisnah, wie sich Zulieferunternehmen im Wandel von Verbrenner- zu Elektromobilität neu aufstellen können. 

Das SAM ist eingebettet in die Zwickauer Mobilitätstage. Vom 15. bis 21. Juni finden dabei zahlreiche Veranstaltungen statt, in denen Mobilität in all ihren Facetten erlebt und diskutiert werden kann. 

Quelle:

Westsächsische Hochschule Zwickau WHZ

01.06.2026

Lenzing AG: Georg Kasperkovitz neuer Vorstandsvorsitzender (CEO)

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat Vorstandsmitglied und Chief Operations Officer Dr. Georg Kasperkovitz mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Lenzing AG ernannt. Kasperkovitz wird diese Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) weiterführen. 

Kasperkovitz ist seit Juni 2025 im Vorstand der Lenzing AG als Chief Operations Officer tätig. Zuletzt hat er die Faser Division (Vertrieb, Produktion und Supply Chain) sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des Performance-Programmes geleitet. In dieser Funktion hat er maßgebliche Fortschritte in der operativen Exzellenz und der Profitabilität der Faserstandorte erzielt. 

Als CEO wird er im Vorstand neben der Leitung der unternehmensweiten Faserproduktionsstandorte unter anderem auch global die Bereiche Faserverkauf, Supply Chain und Human Resources verantworten. 
Die Funktionsperiode von Kasperkovitz als CEO beträgt drei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2029. 

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat Vorstandsmitglied und Chief Operations Officer Dr. Georg Kasperkovitz mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Lenzing AG ernannt. Kasperkovitz wird diese Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) weiterführen. 

Kasperkovitz ist seit Juni 2025 im Vorstand der Lenzing AG als Chief Operations Officer tätig. Zuletzt hat er die Faser Division (Vertrieb, Produktion und Supply Chain) sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des Performance-Programmes geleitet. In dieser Funktion hat er maßgebliche Fortschritte in der operativen Exzellenz und der Profitabilität der Faserstandorte erzielt. 

Als CEO wird er im Vorstand neben der Leitung der unternehmensweiten Faserproduktionsstandorte unter anderem auch global die Bereiche Faserverkauf, Supply Chain und Human Resources verantworten. 
Die Funktionsperiode von Kasperkovitz als CEO beträgt drei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2029. 

Aufsichtsrat betont Kontinuität und Leistung 
Patrick Lackenbucher, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Lenzing AG, erklärt: „Der Aufsichtsrat hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Besetzung der CEO-Funktion befasst und dabei sowohl interne als auch externe Kandidaten evaluiert. Dabei hat sich klar gezeigt, dass der aktuelle Vorstand sehr effektiv zusammenarbeitet und Georg Kasperkovitz seine Verantwortungsbereiche äußerst erfolgreich führt. 

Er hat messbare Fortschritte bei operativer Leistungsfähigkeit und Profitabilität erzielt. Seine Ernennung zum CEO ist daher ein logischer Schritt, der insbesondere in herausfordernden Marktphasen für Stabilität und Durchschlagskraft sorgt. 

Der Vorstand wird weiterhin konsequent an der strukturellen Profitabilität und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten, mit dem Ziel, die Position der Lenzing als führenden integrierten Premiumanbieter von regenerierten Cellulosefasern weiter auszubauen.“

Fokus auf Transformation, Profitabilität und Wachstum 
Georg Kasperkovitz sagt: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das Vertrauen und die Ernennung zum CEO und freue mich sehr darauf, die Zukunft der Lenzing aktiv zu gestalten. 

Eine klar priorisierte Strategie mit Fokus auf Premiumprodukte, die konsequente Umsetzung unseres Performance-Programms sowie ein starkes Führungsteam sind zentrale Treiber der weiteren Transformation der Lenzing. 

Wir werden nachhaltiges Wachstum in margenstarken Marktsegmenten vorantreiben, etwa bei Vliesstoffanwendungen in den Bereichen Hygiene und Filtration, und gleichzeitig nächste Technologiegenerationen wie Tree-to-Textile weiterentwickeln. 

Parallel dazu setzen wir konsequent Maßnahmen zur weiteren Stärkung unserer Kostenposition und globalen Wettbewerbsfähigkeit um. Ziel ist es, das volle Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens zu erschließen.“ 

Vorstandsstruktur bleibt unverändert 
Der Vorstand bleibt in seiner aktuellen Zusammensetzung unverändert und besteht weiterhin aus Georg Kasperkovitz (CEO), Mathias Breuer (CFO) und Christian Skilich (CPO/CTO). 
Auch das erweiterte Executive Committee mit sechs Mitgliedern bleibt unverändert. 

Zur Person Georg Kasperkovitz 
Georg Kasperkovitz ist Maschinenbauingenieur (Dr. techn., TU Wien) und hält einen MBA der Harvard Business School. Er verfügt über mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung in Europa, Nordamerika, Asien und China – den wichtigsten Produktionsregionen und Märkten von Lenzing. Vor seinem Eintritt bei Lenzing war er unter anderem als Business Unit CEO beim internationalen Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi plc (2016–2019) sowie als Vorsitzender des Vorstandes der Rail Cargo Austria AG (2012–2016) tätig. Zuvor war er Partner bei der internationalen Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Quelle:

Lenzing AG

Flachfolienextrusion eines biobasierten Blends aus PBSA/PLA im Verarbeitungstechnikum Schwarzheide am Fraunhofer IAP. © Fraunhofer IAP
Flachfolienextrusion eines biobasierten Blends aus PBSA/PLA im Verarbeitungstechnikum Schwarzheide am Fraunhofer IAP.
19.05.2026

Ersatz konventioneller Polyolefine: Blends aus biobasierten Polyestern

Neue Ergebnisse aus dem Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE zeigen, wie sich kommerzielle PBSA/PLA-Blends durch industrielle Verarbeitungsprozesse gezielt einstellen und für flexible Folienanwendungen nutzbar machen lassen. Damit eröffnen sich konkrete biobasierte Alternativen zu petrochemischen Kunststoffen.

Vor dem Hintergrund steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender Nachhaltigkeitsziele und zunehmenden Drucks zur Defossilisierung rücken biobasierte und potenziell biologisch abbaubare Materialien verstärkt in den Fokus der Kunststoffindustrie. Entscheidend ist dabei nicht allein die Wahl des Materials, sondern insbesondere das Zusammenspiel von Verarbeitung, Struktur und resultierenden Eigenschaften.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer CCPE untersuchten systematisch den Einfluss von Verarbeitung und Materialzusammensetzung auf die Eigenschaften von PBSA (Polybutylensuccinat-co-adipat)-/PLA (Polymilchsäure)-Blendfolien.

Neue Ergebnisse aus dem Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE zeigen, wie sich kommerzielle PBSA/PLA-Blends durch industrielle Verarbeitungsprozesse gezielt einstellen und für flexible Folienanwendungen nutzbar machen lassen. Damit eröffnen sich konkrete biobasierte Alternativen zu petrochemischen Kunststoffen.

Vor dem Hintergrund steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender Nachhaltigkeitsziele und zunehmenden Drucks zur Defossilisierung rücken biobasierte und potenziell biologisch abbaubare Materialien verstärkt in den Fokus der Kunststoffindustrie. Entscheidend ist dabei nicht allein die Wahl des Materials, sondern insbesondere das Zusammenspiel von Verarbeitung, Struktur und resultierenden Eigenschaften.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer CCPE untersuchten systematisch den Einfluss von Verarbeitung und Materialzusammensetzung auf die Eigenschaften von PBSA (Polybutylensuccinat-co-adipat)-/PLA (Polymilchsäure)-Blendfolien.

Kunststoff-Blends für anwendungsspezifische Eigenschaftsprofile
Die Studie zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen Verarbeitung, Mikrostruktur und mechanischem Verhalten. Sowohl Flachfolien als auch Blasfolien weisen auf der Mikroskala eine lamellenartige Blendmorphologie auf, unterscheiden sich jedoch auf der Nanoskala. In Flachfolien führt die Verarbeitung zu einer Orientierung der teilkristallinen PBSA-Strukturen, während in Blasfolien keine vergleichbare kristalline Vorzugsorientierung zu beobachten ist. Die beiden untersuchten Folientypen decken damit einen breiten Bereich an Steifigkeit und Festigkeit ab und erreichen Eigenschaftsniveaus, die zur Substitution typischer Polyolefine relevant sind.

Gezielte Eigenschaftseinstellung für industrielle Anwendungen
Für Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette – von der Compoundierung über die Folienextrusion bis hin zur Verpackungsentwicklung – zeigen die Ergebnisse, dass sich die Eigenschaften von PBSA/PLA-Blends gezielt für die Material- und Prozessentwicklung einstellen lassen. Damit wird es möglich, das Substitutionspotenzial gegenüber etablierten Materialien wie High-Density Polyethylen (HDPE) differenziert zu bewerten und anwendungsspezifisch auszulegen. Da die Verarbeitung auf industrienahen Anlagen erfolgte, sind die gewonnenen Erkenntnisse direkt auf reale Produktionsbedingungen übertragbar und bieten eine belastbare Grundlage für Entwicklungsentscheidungen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass für eine breite industrielle Anwendung weitere Entwicklungen erforderlich sind, um die konkreten Anwendungen zur Marktreife zu bringen. Fraunhofer LBF und Fraunhofer IAP suchen dafür den Austausch mit Unternehmen und Partnern, die die veröffentlichten Ergebnisse direkt nutzen oder in Folgeprojekten an Themen wie Materialoptimierung, Verarbeitbarkeit, Anwendungsprüfung oder Skalierung anknüpfen möchten.

Veröffentlichung
Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Polymers veröffentlicht: Guru Geertz et al., From Film Processing to Microphase Orientation: Structure–Property Relationships in Commercial PBSA/PLA Blend Films, Polymers 2026, 18, 761.
DOI: 10.3390/polym18060761

Weitere Informationen:
Fraunhofer CCPE Polyolefine Kunststoffe
Quelle:

Fraunhofer CCPE 

V.l.n.r.: Yusuf Azrak, Sales Agent Ilyas F. Azrak A.S.; Tobias Schäfer, Vice President ANDRITZ Nonwoven & Textile; Sami Azrak, Sales Agent Samec; Zafer Kutanoglu, Chairman of Aksan Kozmetik A.S.; Servet Gerz, General Manager of Aksan Kozmetik A.S. Foto: (c) Andritz
V.l.n.r.: Yusuf Azrak, Sales Agent Ilyas F. Azrak A.S.; Tobias Schäfer, Vice President ANDRITZ Nonwoven & Textile; Sami Azrak, Sales Agent Samec; Zafer Kutanoglu, Chairman of Aksan Kozmetik A.S.; Servet Gerz, General Manager of Aksan Kozmetik A.S.
19.05.2026

Aksan Kozmetik A.S. bestellt Hochleistungs-Spunlace-Anlage bei ANDRITZ

Das türkische Unternehmen Aksan Kozmetik A.S. hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ mit der Lieferung einer Spunlace-Anlage mit hoher Kapazität beauftragt. Die Investition unterstützt die Strategie von Aksan Kozmetik A.S., die Produktion durch die eigene Herstellung von Vliesstoffrollen vertikal zu integrieren. Dieser Schritt stärkt die Marktposition des Unternehmens, da so ein zuverlässiger Zugang zu hochwertiger Rollenware sichergestellt wird, die auf die eigenen Weiterverarbeitungsprozesse zugeschnitten ist. 

Der Auftrag ist im Auftragseingang von ANDRITZ für das vierte Quartal 2026 enthalten. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2027 geplant. 

Das türkische Unternehmen Aksan Kozmetik A.S. hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ mit der Lieferung einer Spunlace-Anlage mit hoher Kapazität beauftragt. Die Investition unterstützt die Strategie von Aksan Kozmetik A.S., die Produktion durch die eigene Herstellung von Vliesstoffrollen vertikal zu integrieren. Dieser Schritt stärkt die Marktposition des Unternehmens, da so ein zuverlässiger Zugang zu hochwertiger Rollenware sichergestellt wird, die auf die eigenen Weiterverarbeitungsprozesse zugeschnitten ist. 

Der Auftrag ist im Auftragseingang von ANDRITZ für das vierte Quartal 2026 enthalten. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2027 geplant. 

Die neXline spunlace Anlage ist auf einen Betrieb mit hoher Kapazität und auf gleichbleibende Vliesqualität ausgelegt. Sie ist mit TT-Krempeln von ANDRITZ ausgestattet, die auf dem internationalen Feuchttüchermarkt für ihre Leistung bekannt sind. „Mit der Anlage werden Feuchttücher mit einem Flächengewicht von 30 bis 80 g/m² hergestellt, die den Anforderungen des lokalen Marktes entsprechen und eine große Vielfalt an Fasermischungen ermöglichen“, erklärt Servet Gerz, Geschäftsführer von Aksan Kozmetik A.S. 

Zafer Kutanoglu, Vorsitzender von Aksan Kozmetik A.S., ergänzt: „Mit dieser Investition gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung der eigenen Produktion von Stammrollen. Die Hochleistungs-Spunlace-Technologie und die bewährten TT-Krempel von ANDRITZ unterstützen uns dabei, eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten und schnell auf die sich ändernde Marktnachfrage in der Türkei zu reagieren. Nach Inbetriebnahme dieser Anlage werden wir umgehend eine zweite bestellen.“ 

Aksan Kozmetik A.S. mit Sitz in Istanbul zählt zu den führenden Herstellern von Feuchttüchern in der Türkei. Das Unternehmen beliefert Kunden im ganzen Land sowie im gesamten Nahen Osten mit einem breiten Sortiment an Hygieneprodukten und Feuchttüchern.

Quelle:

Andritz

Bedient den Markt der feinen Titer von unter 100den: Der neue Barmag Keramiköler Typ 2777. Foto: Barmag, Oerlikon Textile GmbH & Co. KG
Bedient den Markt der feinen Titer von unter 100den: Der neue Barmag Keramiköler Typ 2777.
14.05.2026

Barmags Spezialist für feine Titer: Neuer Keramiköler Typ 2777

Mit dem neuen Keramiköler vom Typ 2777 hat Barmag eine Lösung für feine Titer und Mikrofilamente ins Originalteil-Portfolio aufgenommen.

Das neue Design auf Basis des erprobten Modells 2888 fällt deutlich schmaler aus und ist speziell für feine Titer und sensible Filamentzahlen optimiert. Während Typ 2888 als Allrounder seine Stärken im hohen Denierbereich und bei bis zu 288 Filamenten hat, bietet Typ 2777 die Lösung für den unteren Feinheitsbereich. Hier stoßen Standardöler oftmals an ihre physikalischen Grenzen, so dass es bei der Verarbeitung feinerer Titer immer wieder zu ungleichmäßigen Ablagen in den Ecken oder Instabilitäten im Fadenlauf kommt. Hier bietet die schmalere Variante maximale Präzision im Prozess.

Mit dem neuen Keramiköler vom Typ 2777 hat Barmag eine Lösung für feine Titer und Mikrofilamente ins Originalteil-Portfolio aufgenommen.

Das neue Design auf Basis des erprobten Modells 2888 fällt deutlich schmaler aus und ist speziell für feine Titer und sensible Filamentzahlen optimiert. Während Typ 2888 als Allrounder seine Stärken im hohen Denierbereich und bei bis zu 288 Filamenten hat, bietet Typ 2777 die Lösung für den unteren Feinheitsbereich. Hier stoßen Standardöler oftmals an ihre physikalischen Grenzen, so dass es bei der Verarbeitung feinerer Titer immer wieder zu ungleichmäßigen Ablagen in den Ecken oder Instabilitäten im Fadenlauf kommt. Hier bietet die schmalere Variante maximale Präzision im Prozess.

Beide Ölertypen sind durch ihre Geometrie für ein geringeres Spray off ausgelegt. Im Feintiterbereich reduziert das neue Design das Spray-off gegenüber der Verwendung von Standardölern nochmals um 50%. Extrem einfach einstellbar überzeugt der Öler durch seine Fehlertoleranz bei Einbaupositionen von ± 2°. Dadurch lässt sich ein ungleichmäßiger Ölauftrag weitgehend vermeiden. Der integrierte keramische Schaft vermeidet typische Fehler, die beim aufwendigen Einkleben von Metallschäften entstehen, und sorgt so für eine höhere Prozessstabilität.

Keramikqualität hat direkten Einfluss auf Garnqualität
Die Qualität von fadenführenden Teilen im Spinnprozess ist auch für die Weiterverarbeitung ein entscheidender Faktor. Minderwertige Keramiken wirken sich negativ auf die Garnqualität aus, was sich im Weiterverarbeitungsprozess manifestiert. Erste Einsätze des neuen Ölers im Markt bestätigen die bessere Downstream Perfomance des Garns – ein Ergebnis, das andere Keramiken aus dem Hause Barmag teilen.

Für Garnhersteller besonders wichtig ist der planbare Wechsel der Verschleißteile: Dank der gleichmäßig hohen Fertigungsqualität verschleißen die Bauteile kontrolliert und zeitgleich – statt unvorhersehbar wie bei minderwertigen Komponenten. Das ermöglicht eine höhere Prozessstabilität und vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance).

Quelle:

Barmag, Oerlikon Textile GmbH & Co. KG