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10.03.2026

Lenzing Gruppe: Biobasierte Materialien strategischer Faktor für Europas wirtschaftliche Sicherheit

Die Lenzing Gruppe, Anbieterin von regenerierten Cellulosefasern für die Textil- und Vliesstoffindustrien, hat in Brüssel ein hochrangiges Roundtable‑Gespräch ausgerichtet, um zu erörtern, wie biobasierte Materialien Europas wirtschaftliche Sicherheit stärken und den Übergang in eine fossilfreie Zukunft beschleunigen können. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Euractiv organisiert und brachte Vertreter:innen der Europäischen Kommission, der britischen Mission bei der EU, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Industrie zusammen. 
 
Zu den Sprecher:innen zählten Aurel Ciobanu‑Dordea, Director for Competitive Circular Economy & Clean Industrial Policy at the European Commission’s DG Environment, Dr. Daniel Bradley, Deputy Counsellor & Head of Climate and Environment der UK Mission to the EU, sowie Patricia A. Sargeant, Executive Vice President Nonwovens Commercial der Lenzing Gruppe. 
 

Die Lenzing Gruppe, Anbieterin von regenerierten Cellulosefasern für die Textil- und Vliesstoffindustrien, hat in Brüssel ein hochrangiges Roundtable‑Gespräch ausgerichtet, um zu erörtern, wie biobasierte Materialien Europas wirtschaftliche Sicherheit stärken und den Übergang in eine fossilfreie Zukunft beschleunigen können. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Euractiv organisiert und brachte Vertreter:innen der Europäischen Kommission, der britischen Mission bei der EU, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Industrie zusammen. 
 
Zu den Sprecher:innen zählten Aurel Ciobanu‑Dordea, Director for Competitive Circular Economy & Clean Industrial Policy at the European Commission’s DG Environment, Dr. Daniel Bradley, Deputy Counsellor & Head of Climate and Environment der UK Mission to the EU, sowie Patricia A. Sargeant, Executive Vice President Nonwovens Commercial der Lenzing Gruppe. 
 
Zentrales Thema war das Potenzial cellulosischer Fasern als vollständig biobasierte, biologisch abbaubare Alternativen in Vliesstoffanwendungen wie Feuchttüchern. Obwohl Europa die industrielle Basis für die Skalierung habe, bremsten regulatorische und Kosten‑Asymmetrien die Wettbewerbsfähigkeit. Als entscheidend nannte Lenzing klare, kohärente politische Signale – inklusive möglicher Updates der Single Use Plastics Directive (SUPD) – für Investitionssicherheit und Markthochlauf. 
 
„Biobasierte Materialien sind keine Zukunftsvision, sondern heute eine skalierbare Realität. Als integrierter Hersteller für cellulosische Fasern mit starken europäischen Wurzeln stärkt Lenzing die industrielle Resilienz und beschleunigt den Ausstieg aus fossilbasierten, synthetischen Fasern“, sagt Georg Kasperkovitz, Vorstandsmitglied der Lenzing Gruppe. 
 
Lenzing unterstrich, dass Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz sich gegenseitig verstärken: Die Spezialfasern aus erneuerbarem Holz weisen niedrigere Treibhausgasemissionen als generische Alternativen auf, sind zertifiziert biologisch abbaubar und kompostierbar, und die Klimaziele sind SBTi‑validiert und am 1,5‑Grad‑Pfad ausgerichtet. 
 
„Europäische Produktionskapazitäten sind zentral für Lieferkettenresilienz und strategische Autonomie. Lenzing betreibt integrierte Zellstoff‑ und Faserstandorte in Österreich, Tschechien und dem Vereinigten Königreich; europäische F&E stärkt Arbeitsplätze, Innovation und Know‑how. Zellulosefasern spielen eine entscheidende Rolle in Einwegprodukten für Hygiene-, Medizin-, Textil- und Industrieanwendungen – was die Notwendigkeit unterstreicht, die heimischen Produktionskapazitäten zu stärken und Produkte so umzugestalten, dass sie biologisch abbaubare Materialien enthalten, die den Bedenken hinsichtlich SUPD und Mikroplastikverschmutzung Rechnung tragen“, betonte Patricia A. Sargeant. 

Quelle:

Lenzing Group