From the Sector

Reset
3 results
Hochschule Niederrhein: Textilpreis (c) Constantin Ranke
Von links: Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink, Professorin Dr. Maike Rabe, Preisträgerin Christine Kluth, Preisträger Leon Blanckart, Professorin Ellen Bendt und Dekan Prof. Dr. Lutz Vossebein.
18.11.2020

Hochschule Niederrhein: Preise für Abschlussarbeiten zu Grünalgen und Enzymen

Das Thema Nachhaltigkeit spielt in der Textilwirtschaft schon seit Jahren eine herausragende Rolle. Dies spiegelt sich auch in den diesjährigen Ehrungen für die besten Bachelor- und Masterarbeiten am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein wieder.

Leon Blanckart hat sich in Kooperation mit dem Institut für Pflanzenwissenschaften und Mikrobiologie der Universität Hamburg mit einer speziellen von ihm erstmalig untersuchten Süßwasseralgenart auseinandergesetzt, die er durch eigens entwickelte Verfahren so aufbereitet hat, dass eine textile Nutzung möglich ist. Betreuerin der Arbeit war Professorin Ellen Bendt.

Christine Kluth untersuchte in einer Kooperation zwischen der Hochschule Niederrhein, zwei Textilunternehmen und der Universität für Bodenkultur Wien dazu einerseits die Kinetik neuartiger Enzyme aus der Gruppe der Polyesterasen beim Abbau von Polyester und andererseits die dabei entstehenden Abbauprodukte. Die Betreuung der Arbeit wurde von Prof. Dr. Maike Rabe übernommen.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt in der Textilwirtschaft schon seit Jahren eine herausragende Rolle. Dies spiegelt sich auch in den diesjährigen Ehrungen für die besten Bachelor- und Masterarbeiten am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein wieder.

Leon Blanckart hat sich in Kooperation mit dem Institut für Pflanzenwissenschaften und Mikrobiologie der Universität Hamburg mit einer speziellen von ihm erstmalig untersuchten Süßwasseralgenart auseinandergesetzt, die er durch eigens entwickelte Verfahren so aufbereitet hat, dass eine textile Nutzung möglich ist. Betreuerin der Arbeit war Professorin Ellen Bendt.

Christine Kluth untersuchte in einer Kooperation zwischen der Hochschule Niederrhein, zwei Textilunternehmen und der Universität für Bodenkultur Wien dazu einerseits die Kinetik neuartiger Enzyme aus der Gruppe der Polyesterasen beim Abbau von Polyester und andererseits die dabei entstehenden Abbauprodukte. Die Betreuung der Arbeit wurde von Prof. Dr. Maike Rabe übernommen.

Source:

Hochschule Niederrhein

(c) Hochschule Niederrhein
17.09.2020

Hochschule Niederrhein: Mit Enzymen Polyester-Stoffe nachhaltiger bearbeiten

Textilien aus Polyester begegnen uns im Alltag überall: beim Sport, im Auto, im Bett. Die Kunstfasern aus Polyester fühlen sich leicht und weich an, sind atmungsaktiv und trocknen schnell. Das Problem: „Polyester nimmt Feuchtigkeit nicht gut auf. Viele Hersteller wünschen sich hydrophilere Fasern, also Polyester, der Feuchtigkeit stärker anzieht und Baumwoll-ähnliche Eigenschaften aufweist“, erklärt Sabrina Kolbe, Wissenschaftlerin am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein.

Sie ist Mitarbeiterin im internationalen Forschungsprojekt „EnzyPol – Verbesserte Oberflächenfunktionalität durch enzymatische Behandlung von biobasierten und konventionellen Polyestern“. Darin erforscht sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in Mönchengladbach und in Österreich, wie mit Hilfe von Enzymen die Hydrophilie von Polyester erhöht werden kann.

Textilien aus Polyester begegnen uns im Alltag überall: beim Sport, im Auto, im Bett. Die Kunstfasern aus Polyester fühlen sich leicht und weich an, sind atmungsaktiv und trocknen schnell. Das Problem: „Polyester nimmt Feuchtigkeit nicht gut auf. Viele Hersteller wünschen sich hydrophilere Fasern, also Polyester, der Feuchtigkeit stärker anzieht und Baumwoll-ähnliche Eigenschaften aufweist“, erklärt Sabrina Kolbe, Wissenschaftlerin am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein.

Sie ist Mitarbeiterin im internationalen Forschungsprojekt „EnzyPol – Verbesserte Oberflächenfunktionalität durch enzymatische Behandlung von biobasierten und konventionellen Polyestern“. Darin erforscht sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in Mönchengladbach und in Österreich, wie mit Hilfe von Enzymen die Hydrophilie von Polyester erhöht werden kann.

Enzyme, also Eiweißmoleküle, sind Teil vieler biotechnologischer Prozesse. Weil sie auf natürliche Weise Produkte veredeln oder als Katalysator Produktionsprozesse beschleunigen können, sind sie für viele Industriebereiche unverzichtbar. „Man kann heute schon Polyester so bearbeiten, dass er hydrophiler wird – aber dabei sind viele Chemikalien im Einsatz. Auch Mikroplastik ist ein Problem, das etwa beim Waschen von Kleidung aus bearbeitetem Polyester in den Wasserkreislauf gerät. Der Einsatz von – wiederverwertbaren – Enzymen auf der Polyester-Oberfläche ist also auch im Sinne der Nachhaltigkeit“, erklärt Sabrina Kolbe.

Welche Enzyme sich für die Bearbeitung des Polyesters eignen, untersuchen in diesem transnationalen „CORNET“-Forschungsprojekt („Collective Research Network“) Wissenschaftler der Universitäten Wien und Innsbruck. „Polyester ist ein künstlicher Stoff und kommt so in der Umwelt nicht vor. Doch es gibt Mikroorganismen, die sich bereits an das immense Vorkommen von Polyester angepasst haben und dieses aufspalten können“, sagt Kolbe. „Beispielsweise wurden Mikroorganismen auf PET-Flaschen gefunden.“ Zudem können die Wissenschaftler entsprechende Enzyme wie etwa Polyesterase auch modifizieren, damit sie Polyesterfasern entsprechend schnell „bearbeiten“.

Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts „EnzyPol“ wird die Frage sein, an welcher Stelle im textilen Produktionsprozess die Enzyme zum Einsatz kommen. „Es wäre möglich, ganz am Anfang die Fasern entsprechend zu bearbeiten – oder später das fertige Produkt, also beispielsweise ein Shirt“, sagt Sabrina Kolbe. Das CORNET-Projekt läuft über zwei Jahre und hat ein Gesamtvolumen von 633.570 Euro.

Source:

Hochschule Niederrhein

Finally: the fast-acting, all-in-one, highly durable antibacterial and antiviral solution for textiles: RUCO®-BAC AGP. (c) RUDOLF GmbH
24.06.2020

Finally: the fast-acting, all-in-one, highly durable antibacterial and antiviral solution for textiles: RUCO®-BAC AGP.

  • RUDOLF GROUP is thrilled to unveil the perfected antiviral features embedded in RUCO®-BAC AGP, the Company’s flagship antimicrobial product for textile applications.

As a consequence of COVID-19 global pandemic the demand for chemical auxiliaries with antimicrobial effect has boomed. RUDOLF GROUP invested important resources in the meticulous assessment of a new antiviral feature which is now added to one of their leading technologies .

Such an effort returned the surprisingly fast and most comprehensive antibacterial and antiviral textile finishing on the market: RUCO®-BAC AGP.

History has led to great vision and innovation

The powerful antimicrobial effectiveness of RUCO®-BAC AGP is rooted in the extraordinary properties of silver, whose antimicrobial magic is lost in the mists of time. Already known by the ancient Romans, Greeks and Egyptians, water and milk were preserved by using silver coins through the early modern age.

  • RUDOLF GROUP is thrilled to unveil the perfected antiviral features embedded in RUCO®-BAC AGP, the Company’s flagship antimicrobial product for textile applications.

As a consequence of COVID-19 global pandemic the demand for chemical auxiliaries with antimicrobial effect has boomed. RUDOLF GROUP invested important resources in the meticulous assessment of a new antiviral feature which is now added to one of their leading technologies .

Such an effort returned the surprisingly fast and most comprehensive antibacterial and antiviral textile finishing on the market: RUCO®-BAC AGP.

History has led to great vision and innovation

The powerful antimicrobial effectiveness of RUCO®-BAC AGP is rooted in the extraordinary properties of silver, whose antimicrobial magic is lost in the mists of time. Already known by the ancient Romans, Greeks and Egyptians, water and milk were preserved by using silver coins through the early modern age.

R&D at RUDOLF GROUP has mounted silver on highly sophisticated, functional and registered microstructures that strengthen and amplify the qualities of this noble metal.

RUDOLF’s proprietary microstructures are the responsible hidden secret and key technical breakthrough behind both efficacy and durability of RUCO®-BAC AGP. This innovation is now the preferred solution to help reducing proliferation and cross-contamination of bacteria and enveloped-virus on textiles.

One gram of microstructures has the astonishing superficial area of about 60 m². The advantage of a much higher surface is that the consumption of resources and dosages can be minimized by the factor 100 and that makes RUCO®-BAC AGP a highly conscious choice.

“Due to the microstructures, a virtually infinite protective shield is created in the textile from which highly effective positive silver ions are set free in small, exactly dosed quantities” says Dr. Dirk Sielemann, R&D Director at Rudolf Group.

Taking performance to the next level

RUCO-BAC AGP effectively protects any textile against bacteria (harmful and odour-causing) and its superior antiviral performance on textiles has been independently demonstrated by applying the most modern testing methods. Assessments were carried out on enveloped Coronaviridae families known to cause a broad spectrum of animal and human diseases.

The microstructures in RUCO®-BAC AGP trigger their powerful antibacterial and antiviral effects based on 3 distinctive inhibiting mechanisms:
1.    Blocking of oxygen-transporting enzymes therefore leading to impaired growth;
2.    Crushing of disulfide bonds and therefore structure of sulphur-containing proteins.
3.    Possible interference with Bacteria and virus surface protein in the membrane.

RUCO®-BAC AGP is intended for the protection of the treated textiles and the microstructures of RUCO®-BAC AGP were studied thinking of performance and safety. It is suitable for next-to-skin applications and cytotoxicity tests show that RUCO®-BAC AGP has no influence on the natural microflora of the skin. Furthermore, because of the adhesion mechanism of its microstructures, RUCO®-BAC AGP is only active in/on the textile and it is non-migrating. 

“This year 202o is being highly emotional and it’s leading to the widespread introduction of antimicrobials on textile and to a myriad of vague, misleading or unsubstantiated marketing claims”, states Dr. Gunther Duschek, Managing Director at RUDOLF GROUP. He concludes “As a highly responsible company, we move cautiously and stand for technologies and practices that are effective, truthful and limit the exposure of apparel manufacturers, retailers and buyers to any risk”.

Source:

EFFE-BI SRL PR & COMMUNICATION