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Foto: Pincroft
23.09.2022

Pincroft: Neuer Tarnstoff für niederländische Soldaten

Der neue Stoff und das Tarnmuster wurden in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Verteidigungsministerium und dessen Defensie Materieel Organisatie entwickelt. Es weist das neue niederländische Fraktalmuster auf und wird von mindestens 480.000 Soldaten weltweit verwendet werden.

Pincroft, größter Textilfärber, -drucker und -veredler im Vereinigten Königreich, hat für das niederländische Verteidigungsministerium ein neues Tarnmuster entwickelt, das Teil des “STRONG”-Programms der Defensie Materieel Organisatie (DMO) ist, und alle Militärangehörigen der Königlichen Niederländischen Marine, des Heeres, der Luftwaffe und der Marechaussee mit Kampfkleidung und Ausrüstung versorgen soll.

Pincroft folgte den Richtlinien des neuen niederländischen Fraktalmusters (NFP), um ein achtfarbiges Tarnmuster zu entwerfen, das einen hohen Störungsgrad bietet, damit die Soldaten im Bedarfsfall besser getarnt sind. Das neue NFP-Tarnmuster wird in grüner oder waldfarbener Ausführung für Heer, Luftwaffe, Marechaussee und Marineinfanterie hergestellt, während die Marine eine blaue oder marinefarbene Ausführung erhält.

Der neue Stoff und das Tarnmuster wurden in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Verteidigungsministerium und dessen Defensie Materieel Organisatie entwickelt. Es weist das neue niederländische Fraktalmuster auf und wird von mindestens 480.000 Soldaten weltweit verwendet werden.

Pincroft, größter Textilfärber, -drucker und -veredler im Vereinigten Königreich, hat für das niederländische Verteidigungsministerium ein neues Tarnmuster entwickelt, das Teil des “STRONG”-Programms der Defensie Materieel Organisatie (DMO) ist, und alle Militärangehörigen der Königlichen Niederländischen Marine, des Heeres, der Luftwaffe und der Marechaussee mit Kampfkleidung und Ausrüstung versorgen soll.

Pincroft folgte den Richtlinien des neuen niederländischen Fraktalmusters (NFP), um ein achtfarbiges Tarnmuster zu entwerfen, das einen hohen Störungsgrad bietet, damit die Soldaten im Bedarfsfall besser getarnt sind. Das neue NFP-Tarnmuster wird in grüner oder waldfarbener Ausführung für Heer, Luftwaffe, Marechaussee und Marineinfanterie hergestellt, während die Marine eine blaue oder marinefarbene Ausführung erhält.

Das Gewebe wurde von Carrington Textiles, Hersteller von Berufsbekleidung, speziell nach den Anforderungen des niederländischen Verteidigungsministeriums an Komfort und Schutz entwickelt. Das Ergebnis ist ein leichtes, aber dennoch strapazierfähiges Gewebe mit einer Grammatur von 210 g und einer Zusammensetzung aus 50 % Baumwolle, 50 % hochfestem Nylon und Ripstop für zusätzliche Festigkeit.

Der hohe Baumwollanteil des Gewebes sorgt für ein angenehmes Tragegefühl, da es sich weich anfühlt, atmungsaktiv ist und feuchtigkeitsableitende Eigenschaften aufweist – Schlüsselelemente für die harten Einsatzbedingungen der Soldaten. Die Beimischung von hochfestem Nylon sorgt für zusätzliche Festigkeit und Strapazierfähigkeit, wobei die Ripstop-Eigenschaften des Gewebes für Reißfestigkeit sorgen.

Rund 480.000 Hosen und Jacken werden an Offiziere der Königlichen Niederländischen Marine, des Heeres, der Luftwaffe und der Marechaussee im Rahmen des Uniformierungsprogramms “STRONG” des niederländischen Verteidigungsministeriums geliefert, mit dem die Streitkräfte in den nächsten 18 Monaten mit vielseitigen Uniformen und Ausrüstungen ausgestattet werden sollen, die je nach Einsatz angepasst werden können. Das Paket umfasst auch einen Regenmantel, ein Kampfhemd und eine Baseballkappe.

Quelle:

PINCROFT DYEING AND PRINTING

Cilander: R-Vital Multivitamin-Unterwäsche gegen Stressbewältigung (c) Cilander / crystal communications GmbH
15.10.2021

Cilander: R-Vital Multivitamin-Unterwäsche zur Stressbewältigung

Mit der Lancierung der neuen R-Vital Multivitamin-Unterwäsche-Shirts schreibt der Schweizer Spezialist für Textilveredlung ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte: Das Wissen und die langjährige Erfahrung in der Veredelung von Geweben kommen erstmalig bei der Herstellung eigener Produkte zum Einsatz. Mit Hilfe innovativer Technologien und unter Einhaltung strenger ökologischer und sozialer Standards ist es Cilander gelungen, Vitamin C, E und Ingweröl in verkapselter Flüssigform auf textile Stoffe zu appretieren und diese im Anschluss über einen speziell definierten Trocknungsprozess zu härten. Nach mehreren Prozessschritten entsteht aus dem Rohmaterial ein hochwertiges und funktionales Textil, das 100 Milligramm Vitamin C, 200 Milligramm Vitamin E und 50 Milligramm Ingweröl pro Quadratmeter Stoff enthält. Nach 20 Waschgängen (bei 40°C) sind noch rund zehn Prozent der R-Vital Multivitamin Kapseln im Textil verfügbar. Sind diese aufgebraucht, bleibt der angenehm weiche Tragekomfort und das gute Gefühl, ein langlebiges Produkt gekauft zu haben.

Mit der Lancierung der neuen R-Vital Multivitamin-Unterwäsche-Shirts schreibt der Schweizer Spezialist für Textilveredlung ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte: Das Wissen und die langjährige Erfahrung in der Veredelung von Geweben kommen erstmalig bei der Herstellung eigener Produkte zum Einsatz. Mit Hilfe innovativer Technologien und unter Einhaltung strenger ökologischer und sozialer Standards ist es Cilander gelungen, Vitamin C, E und Ingweröl in verkapselter Flüssigform auf textile Stoffe zu appretieren und diese im Anschluss über einen speziell definierten Trocknungsprozess zu härten. Nach mehreren Prozessschritten entsteht aus dem Rohmaterial ein hochwertiges und funktionales Textil, das 100 Milligramm Vitamin C, 200 Milligramm Vitamin E und 50 Milligramm Ingweröl pro Quadratmeter Stoff enthält. Nach 20 Waschgängen (bei 40°C) sind noch rund zehn Prozent der R-Vital Multivitamin Kapseln im Textil verfügbar. Sind diese aufgebraucht, bleibt der angenehm weiche Tragekomfort und das gute Gefühl, ein langlebiges Produkt gekauft zu haben. Die Veredelung mindert dabei nicht den Tragekomfort: Dank des hohen Baumwollanteils sind die Unterwäsche-Shirts besonders weich und hautverträglich. Sie sind ISO und OEKO-TEX® STANDARD 100 zertifiziert und mit dem Dermatest-Siegel ausgezeichnet.

Durch Reibung der Textilien am Körper werden die Wirkstoffe aus den Microkapseln freigesetzt und können über die Haut im Körper aufgenommen werden. Das hat mehrere Vorteile:

  • Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und damit prädestiniert für die Aufnahme und Weitergabe revitalisierender Stoffe. 2000 Milligramm Vitamin C kann der menschliche Körper täglich aufnehmen – 20 bis 40 Milligramm davon über die Haut.
  • Die Kombination aus Vitamin C, Vitamin E und Ingwer unterstützt ein ausgeglichenes Immunsystem und hilft, den Feuchtigkeitshaushalt der Haut auf natürliche Weise wiederherzustellen.
  • Vitamin C stärkt das Immunsystem. Vitamin E schützt die Haut vor oxidativem Stress. Ingweröl wirkt regenerativ und enthält ebenfalls antioxidative Eigenschaften.
Quelle:

Cilander / crystal communications GmbH

Umweltschonend und effizient: Neues Verfahren soll Digitaldruck von Textilien verbessern (c) Hochschule Niederrhein
Projektmitarbeiterin Christine Steinem (rechts) beurteilt mit Malin Oberman die Digitaldruckqualität anhand gedruckter Farbbäume.
10.09.2020

Hochschule Niederrhein: Umweltschonend und effizient

  • Neues Verfahren soll Digitaldruck von Textilien verbessern

Mönchengladbach - An der Hochschule Niederrhein wird erforscht, wie man den textilen Digitaldruck für Bekleidung und Heimtextilien ressourcenschonender gestalten kann. Ziel des neuen Projekts DigiPrep des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung (FTB) ist es, Energie, Wasser, Chemikalien und Zeit einzusparen. Das Projekt wird bis 2022 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und in Kooperation mit dem Projektpartner Weitmann & Konrad GmbH & Co. KG (WEKO) durchgeführt.
 
Damit Farbstoffe mit den Faserstoffen dauerhaft reagieren und ein konturenscharfes Druckbild entsteht, werden Textilien bislang vor dem Digitaldruck im Tauchverfahren präpariert, auch wenn der Digitaldruck nur einseitig erfolgt. In ökologischer und ökonomischer Hinsicht gibt es daher zahlreiche Möglichkeiten Ressourcen zu sparen. Ziel des Projekts ist es, ein ressourcenschonendes Minimalauftragsverfahren für die Vorbereitung des Digitaldrucks zu entwickeln.
 

  • Neues Verfahren soll Digitaldruck von Textilien verbessern

Mönchengladbach - An der Hochschule Niederrhein wird erforscht, wie man den textilen Digitaldruck für Bekleidung und Heimtextilien ressourcenschonender gestalten kann. Ziel des neuen Projekts DigiPrep des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung (FTB) ist es, Energie, Wasser, Chemikalien und Zeit einzusparen. Das Projekt wird bis 2022 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und in Kooperation mit dem Projektpartner Weitmann & Konrad GmbH & Co. KG (WEKO) durchgeführt.
 
Damit Farbstoffe mit den Faserstoffen dauerhaft reagieren und ein konturenscharfes Druckbild entsteht, werden Textilien bislang vor dem Digitaldruck im Tauchverfahren präpariert, auch wenn der Digitaldruck nur einseitig erfolgt. In ökologischer und ökonomischer Hinsicht gibt es daher zahlreiche Möglichkeiten Ressourcen zu sparen. Ziel des Projekts ist es, ein ressourcenschonendes Minimalauftragsverfahren für die Vorbereitung des Digitaldrucks zu entwickeln.
 
„Als Forschungsinstitut sind wir hierfür bestens aufgestellt, weil wir unser Know-how in Textilveredlung und Digitaldruck und den erforderlichen Gerätepark für die Untersuchungen bereitstellen“, sagt Professorin Dr. Maike Rabe, Leiterin des FTB und DigiPrep-Projektleiterin.
 
Das Team von DigiPrep entwickelt eine Anlage, die ein wässriges Präparationsmittel vor dem Druck berührungslos durch einzelne Rotationszerstäuber eines Spraysystems aufträgt. Anstatt ein Textil vollständig zu foulardieren (das heißt zu tauchen und abzuquetschen), kann es somit gezielt einseitig für den Druck vorbereitet werden. Selbst bei einer Bearbeitung über die gesamte Textilbreite soll ein gleichmäßiger Auftrag erreicht werden, der deutlich ökologischer und ökonomischer ist und Chemikalien, Wasser, Zeit und Energie, speziell bei der Trocknung einspart.
 
„Derzeit konstruiert WEKO die Pilotanlage, die etwa nach einem Jahr im Technikum des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik zu Versuchszwecken laufen wird“, sagt Projektkoordinator Dr. Michael Korger. Parallel entwickeln die Wissenschaftler der Hochschule Niederrhein geeignete Rezepte für die Vorbehandlung. Denn bisher geläufige Mittel für die Vollimprägnierung im Tauchverfahren müssen an die kontrollierte Zerstäubung angepasst werden. Gleichzeitig muss der Auftrag homogen erfolgen, damit der Druck gleichmäßig fixiert und hinterher nicht ungewünscht pixelig wird.
 
„Hier kommt ein wichtiger Forschungsaspekt hinzu“, sagt Korger. „Wir entwickeln für den Reaktivdruck neue Rezepte, die wenig oder gar keinen Harnstoff enthalten. Denn Harnstoff, der bisher noch einen erheblichen Teil des herkömmlichen Verfahrens ausmacht, zählt zu den Verursachern der umweltbelastenden Nitrifikation von Böden und Gewässern. So behalten wir also drei Ziele im Blick: Produktqualität, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz.“

Eine Teilnehmerin arbeitet während der Workshop Phase an einer smarten Tasche, welche mit Leuchtmitteln ausgestattet ist. (c) Hochschule Niederrhein
02.10.2019

Textilstudierende beschäftigen sich mit Digitalisierung der Textilindustrie

Mönchengladbach - Wie sieht die Zukunft der Bekleidungs- und Textilindustrie aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die 120 Studierenden und Auszubildenden bei der ersten Summer School unter dem Motto „Digitizing the Fashion Supply Chain“, welche vom 23. bis 25. September in der Textilakademie NRW stattfand. Ob digitale Produktentwicklung, Transparenz in der Lieferkette oder Smart Textiles – die Studierenden und Auszubildenden beschäftigen sich mit Themenfeldern, die die Bekleidungs- und Textilindustrie aktuell revolutionieren.

Gastgeber waren die Wilhelm-Lorch-Stiftung der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) und das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Die Summer School wurde anlässlich des Jubiläums der Wilhelm-Lorch-Stiftung „30 Jahre Förderpreise“ zur Förderung junger Talente der Textil- und Bekleidungsbranche durchgeführt.

Mönchengladbach - Wie sieht die Zukunft der Bekleidungs- und Textilindustrie aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die 120 Studierenden und Auszubildenden bei der ersten Summer School unter dem Motto „Digitizing the Fashion Supply Chain“, welche vom 23. bis 25. September in der Textilakademie NRW stattfand. Ob digitale Produktentwicklung, Transparenz in der Lieferkette oder Smart Textiles – die Studierenden und Auszubildenden beschäftigen sich mit Themenfeldern, die die Bekleidungs- und Textilindustrie aktuell revolutionieren.

Gastgeber waren die Wilhelm-Lorch-Stiftung der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) und das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Die Summer School wurde anlässlich des Jubiläums der Wilhelm-Lorch-Stiftung „30 Jahre Förderpreise“ zur Förderung junger Talente der Textil- und Bekleidungsbranche durchgeführt.

„Digitalisierung krempelt unsere Branche um. Die Chancen, die sich daraus ergeben, müssen für Produktqualität, Kundennähe und Kundenbindung, höhere Transparenz und Nachhaltigkeit genutzt werden“, sagt Dr. Maike Rabe, Professorin für Textilveredlung und Ökologie und eine der Organisatorinnen der Summer School. Die Teilnehmenden erhielten bei Workshops und Diskussionsrunden mit Professionals Einblicke in Designprozesse, Technologie und Management von Heute und Morgen. Mit Hilfe digitaler Tools wurden 3D-Gestricke realisiert, Shopkonzepte erstellt, Customer Journeys betrachtet oder Lösungen für eine nachhaltige Lieferkette gesucht. Ein weiteres Highlight war ein Designworkshop, in dem aus Alttextilien ästhetische textile Objekte erzeugt wurden – natürlich mit Einsatz moderner digital angesteuerter Anlagen wie einem Laser oder einer Multifunktionsstickmaschine.

Den Abschluss bildete der Masterkongress, in dem Preisträger der Wilhelm-Lorch-Stiftung 2019 und Master-Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik in erstklassigen Vorträgen neue Produkte, Designs, Shopkonzepte oder die Ergebnisse wissenschaftlichen Studien präsentierten.

Quelle:

Hochschule Niederrhein